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Die starke Basis – wie Du intensive Gefühle verkörperst, ohne Dich zu verlieren

26m 25s

Die starke Basis – wie Du intensive Gefühle verkörperst, ohne Dich zu verlieren

In dieser Folge geht es um die Entwicklung einer starken inneren Basis, um intensive Gefühle wie Wut, Trauer oder Freude zu verkörpern, ohne sich darin zu verlieren. Die Sprecherin betont, dass Selbstregulation nicht mit Kontrolle verwechselt werden darf – es geht darum, dem Nervensystem durch bewusste Praktiken wie tiefes Atmen, sanftes Wiegen, Summen oder Berührungen Sicherheit zu signalisieren. Viele Menschen haben verlernt, mit intensiven Emotionen umzugehen, weil sie als Kind nicht liebevoll begleitet wurden oder weil ihre Gefühle für andere „zu viel“ waren. Dabei sind alle Gefühle reine Lebensenergie, die nicht unterdrückt, sondern gehalten werden sollte. Die innere Basis ist wie ein Muskel, der im Alltag trainiert werden kann – etwa durch das Führen einer Liste mit Dingen, die inneres Aufatmen schenken. Ziel ist nicht, perfekt zu funktionieren, sondern präsent zu bleiben, auch wenn Chaos herrscht. Wer lernt, den Körper als Anker zu nutzen, wird zum Gestalter seiner eigenen Lebensenergie und findet immer schneller zur Balance zurück. Die Folge schließt mit einer Einladung, in den nächsten Tagen bewusst auf Momente des Aufatmens zu achten und diese zu notieren.

Transcription

3289 Words, 19797 Characters

German
Heute geht es um das Thema die starke innere Basis, also Video-intensive Gefühle verkörpast, ohne dich zu verlieren. Es gibt ja so Phasen im Leben, in denen alles gefühlt, so ein bisschen wie intensiver wird, also Emotionen, Erlebnisse, Veränderungen. Zum Beispiel sind das Momente, kennen wir alle ein bisschen wie man fühlt sich so völlig überrollt. Also da ist plötzlich eine starke Wut, da ist ganz viel Trauer, da ist Angst oder auch pure Freude. Das sind alles so Dinge, die plötzlich da sein können, wo sich alles viel intensiver anfühlt. Und aber vielleicht gibt es etwas in dir, was so stark wird, dass du das Gefühl hast, du kannst das kaum halten. Also die einen kennen das sehr stark, vielleicht von Trauer, Ohn macht Wut und so weiter. Es gibt aber auch Menschen, die das bei Freude tatsächlich kennen. Und genau darum soll es heute in dieser Folge gehen, nämlich wie kannst du in Kontakt mit intensiven Gefühlen bleiben, ohne dich da drin zu verlieren und auch ohne dich von dir selber abzuschneiden. Also im Kontext, wie kannst du zum Beispiel Wut, Trauer, Hingabe, Begeisterung, Ohn macht, Freude, was auch immer wirklich verkörpern, anstatt sie zu bekämpfen oder von diesen Gefühlen weggespült zu werden. Weil das, was viele von uns nicht wissen, für, ich nenne das mal, echte Transformation, also für Wachstum und auch Lebendigkeit, braucht es ja vor allem eins, es braucht so etwas wie eine starke innere Basis in uns. Und jetzt können wir natürlich als ersten Punkt mal sagen oder auch fragen, was bedeutet denn starke innere Basis eigentlich wirklich? Also wenn ich von einer starken inneren Basis spreche, dann meine ich erstmal einfach die Fähigkeit, dich selbst zu regulieren, also deinem Nervensystem Sicherheit zu geben und viele verwechseln das tatsächlich mit Kontrolle. Also so ein bisschen nach dem Motto, ich darf nicht wüden sein, ich muss mich zusammenreißen, aber Regulation ist alles andere als Kontrolle. Regulation bedeutet ja, ich tu mir etwas, das meinem Körper hilft wieder in Balance zu kommen. Und wir alle kennen das, also zum Beispiel eine warmherzige liebevolle Geste von jemanden oder auch ein ganz bestimmter Duft vielleicht eine Umarmung oder ein ehrliches zuhören und auch während ihr zugehört wird, dich dabei wirklich zu spüren und wenn du sowas erlebst, dann art mit plötzlich etwas in dir auf. Und genau das meine ich mit Regulation. Also ich meine nicht irgendein stringentes Umgehen mit dir, ich meine nicht Kontrolle, ich meine nicht, du musst härter kontrollieren, was du denkst und musst abschalten, was schon ihr da ist, also ich quasi von Sachen abschbeilten, die dich bewegen oder so, sondern ich meine einfach Dinge, die dir gut tun, wo so dieses innere Aufsäuften kommt, dieses innere Aufatmen kommt, wo dein System, also dein innere System ganz von selber einfach aufatmet und entspannen kann. Und das ist natürlich nicht ablenkung und das ist nichts Betäubung, sondern das ist wirklich ein bewusstes Spüren von Sicherheit. Lasst uns einen kurzen Break an dieser Stelle machen, weil ich mag es ein bisschen eine Einladung an dich aussprechen, achte doch einfach mal in den nächsten Tagen darauf bei welchen Dingen oder bei welchen Begegnungen, bei welchen Gesprächen, bei welchen Musikstücken, bei welchen Düften, du spontan aus dir heraus einfach aufatmest, wo du spürst, ach jetzt bin ich wieder ganz da, oder einfach zu dieses "hmm, das tut gut". Und ich würde sogar so weit gehen zu sagen, schreibt dir das auf, mach eine innere Ressourcenliste für dich, weil all diese Dinge verdinken, auch für hätten die Ad hoc irgendwie auf dem Schirm, was uns gut tut, aber wenn wir konkret hinschauen, also wenn ich mit Seminateien jemanden mit klentensprecher, jeder denkt, dass er sowas weiß, aber wenn es um Details geht, also was ist es denn wirklich, dann fällt vielen Menschen nichts wirklich ein und da tut eine Liste einfach wirklich gut, damit wir das auch ein Stück weit auf dem Schirm haben, damit wir das wirklich trainieren können und mit unserer Achtsamkeit und Bewusstheit immer mehr den Fokus wirklich auch darauf halten können, weil unser inneres System lernt davon, wenn wir uns damit mehr beschäftigen, mit den Dingen, die uns innerlich nähren, die uns entspannen, die uns gut tun und die uns Sicherheit schenken. Also ganz ganz wichtig, achte in den nächsten Tagen darauf, bei welchen Dingen oder Begegnungen du spontan aufatmest. Dann lass uns mal auf den Punkt gucken, warum wir intensive Gefühle erstmal einfach oft gar nicht so, eben mal so halten können, also warum uns diese intensiven Gefühle oft wie aus der Bahn werfen. Gefühle wie zum Beispiel Wut Angst, Trauer oder auch Freude sind ja erst mal so ganz banal gesagt nichts schlechtes. Noch ein bisschen deutlicher gesagt, man könnte auch einfach hingehen und sagen, alles das, also egal ob das Angst oder Freude ist, Trauer oder Wut ist, alles das ist so was wie pure Lebensenergie. Ja, auch Trauer, auch Angst, auch Wut, nicht nur Freude. Denken ja auch viele von uns, dass nur Freude Lebensenergie ist. Nein, auch Trauer ist eine Frequenz von Lebensenergie, auch Angst, auch Wut ist Lebensenergie. Aber wenn wir ja nie wirklich lerndurften bzw. dass uns auch ein großes Stück wie abtrainiert worden ist, mit diesen Gefühlen im Kontakt zu sein und sie wirklich halten zu können, dann ist es relativ logisch, das uns, also weil es einfach sehr intensiv ist, eine sehr intensive Form von Lebensenergie, dann fühlt sich das halt einfach schnell bedrohlich an. Ja und viele von uns haben erlebt, dass ihre Gefühle an irgendeinem Punkt für andere wie zu viel waren. Oft erleben wir das bei Wut. Ja, manche erleben das auch, wenn sie einfach ganz doll Trauer waren und ganz ja viel Wein und andere erleben das auch, wenn sie voll er Ohnen macht sind. Und manchmal erleben wir das sogar auch, vielleicht kennst du das, wenn wir total übersprudeln vor Freude, dass manchen Menschen das einfach zu viel ist, dass die das nicht aushalten, wenn wir so übersprudeln. Also trotz alle dem sind unsere Nervensysteme nicht mehr so gut trainiert darin sozusagen diese intensive Form der Lebensenergie wirklich halten zu können. Und in solchen Phasen des Lebens fühlt sich Lebensenergie, egal ob das Wut oder Freude ist, fühlt sich lebensbedrohlich an. Und nochmal, wenn wir erlebt haben, dass unsere Gefühle für andere zu viel waren, also dass wir irgendwie zu laut waren, zu traurig waren, zu wild waren oder auch zu depressiv, dann haben wir irgendwo irgendwann mal gelernt, all das auch ein Stück weit zu unterdrücken. Oder das zu übersteuern. Und das Ergebnis ist letztlich, dass wir ein Nervensystem haben, das in einem ständigen Wechsel aus Anspannung und Erschöpfung festhängt. Also wir können mit dem, was pure Freude Wut Ohnen macht, Traurigkeit, was auch immer ausmacht. Wir können mit dem gar nicht wirklich sein, weil wir ganz stark in einer Anspannung oder auch in einer Erschöpfung festhängen oder in dem Wechselspiel daraus oder weil wir auch uns so weit von uns abgeschaltet haben, dass wir von diesen Körperzuständen gar nichts mehr mitbekommen. Das ist dann so ein bisschen so wie, ich spür eigentlich gar nichts. Und auch das ist letztlich eine Wahrnehmung, eine Wahrnehmung von Taubsein, von Betäubtsein, von Abgeschwaltensein, die aber wichtig ist mitzubekommen. Und auch daran ist erstmal einfach nichts verkehrt, sondern es ist gut, das mitzubekommen. Und genau an diesem Punkt, wenn wir merken, ich kann mit intensiver Trauer, mit intensiver Freude, mit Enthusiasmus, mit totaler Überschwenklichkeit oder mit Bodenloser Depression. Ich kann damit gar nicht gut sein, am liebsten und das erleben wir an unserer Gesellschaft auch sehr stark, sonst hätten wir auch nicht so viele Psychopharmakar am Start, also die uns alle auch ein Stück wie auf Gleich schalten. Und ich möchte diese Medikamente nicht schlecht sprechen, sie haben ihren Wert im bestimmten fasendes Lebens und gleichzeitig dürfen wir auch wieder ein Stück weit lernen, uns mit unserer Lebendigkeit und mit unseren intensiven Gefühlen auseinanderzusetzen, um eine echte Lebendigkeit leben zu können. Ich mache eine kurze Klammer auf, Lebendigkeit ist in meiner Sprache nicht ein Mensch, also ein Mensch ist nicht dann lebendig, wenn er die ganze Zeit nur rum springt, rum Jubelge, Hüpft und Tanz und keine Ahnung was. Das hat oftmals eine Lebendigkeit, wie ich sie meine viel weniger zu tun, wir können auch sehr still, sehr meditativ, sehr achtsam sehr lebendig sein. Also es hat sehr viel mehr, diese Lebendigkeit hat sehr viel mehr mit unserem inneren Empfinden zu tun und mit unserer inneren Achtsamkeit und Präsenz und unserer Anwesenheit im Moment, als mit dem, was wir in Social Media sehen, wenn da Leute einfach nur rum springen und Tanzen und keine Ahnung was. Das kann auch lebendig sein und es ist in vielen Fällen aber auch sehr abgespalten. Also nicht das, was wir sehen, ist unbedingt Lebendigkeit, sondern das, was du in dir als Lebendigkeit empfindest bzw. wie gut du mit inneren Empfindungen wie Trauer, Wut, Freude und so weiter wirklich serven kannst. Und noch mal genau an diesem Punkt ist ja letztlich der Moment, wo die sogenannte innere Arbeit auch ein Stück wie beginnt, weil eine starke innere Basis zu entwickeln heißt, Gefühle wirklich halten zu lernen, ohne sie kontrollieren zu müssen. Also nicht aushalten, sondern damit sein können. Also, so ein bisschen in die Richtung wie, wenn du wütend bist, kannst du damit atmen. Wenn du traurig bist, kannst du dich mit deiner Trauer spüren. Wenn du mit Geist seid bist, kannst du deinen Körper dabei fühlen, statt nur im Kopf sozusagen zu explodieren. Das meine ich mit Verkörperung. Und wenn wir noch ein Schritt weiter gucken, selbst Regulation, also diese innere stabile Basis zu finden, das ist ja leider nicht einfach so ein Selbstläufer, also dass wir so sagen, dass entsteht halt einfach so in mir, ja? Weil das Wort Selbstregulation klingt so, als könnten wir das einfach irgendwie automatisch. Aber viele von uns haben das entweder nie richtig gelernt von ganz früh auf an oder sehr früh auch schon verlernt. Und wenn du als Kind zum Beispiel nicht erleben durftest, dass jemand dich liebevoll durch deine Emotionen begleitet hat, dann fehlt dir dieses innere Muster von stabiler innere Basis. Das heißt jetzt nicht, dass du kaputt bist oder so. Also überhaupt nicht, das heißt nur, dass dein inneres System diese Erfahrung nachholen darf. Und genau deshalb ist Selbstregulation nicht irgendwie so ein spontaner Zustand, der sich mal irgendwie einfach so ein Spaß einstellt oder auf den wir irgendwie warten können, sondern es ist etwas, was du ganz bewusst trainieren kannst und ich würde auch sagen sogar solltest. Weil Regulation ist ein bisschen wie so ein, wenn wir ins Fitness gehen, ist ein bisschen wie ein Muskel, dem wir trainieren. Noch mal. Regulation bzw. Selbstregulation ist ein bisschen was wie ein Muskel, was wir wirklich trainieren können. Und der Punkt ist ja immer, der viele von uns warten, bis alles zusammenbricht und es sozusagen zu spät ist zum Üben. Aber wenn du diese Regulation, diese starke innere Basis einfach in deinem Alltag trainierst, wenn du dir vorstellst, du würdest jetzt wirklich ein Muskel trainieren. Also wir trainieren ja ein Muskeln nicht erst, wenn wir den Wettkampf quasi morgen haben, dann fangen wir nicht erst an zu trainieren, sondern es machen wir Wochen oder sogar Monate vorher. Und genau das Gleiche sollten wir mit unserer inneren Basis, der stabilen, inneren Basis auch machen. Das wird die wirklich im Alltag kultivieren. Zum Beispiel durch Atem, durch Präsenz, durch bewusste Körperwarnigung und dadurch wirst du dann letztendlich, langfristig, wenn du das trainierst, resilient, bevor die nächste emotionale Welle kommt, die dich womöglich einfach mitreißt und du entweder in der Starrung, in der Schöpfung landest oder in dem völligen drüber sein. Und an dem Punkt würde ich sagen, lass uns noch mal kurz auf die Praxis gucken, wie du das machen kannst und wie du deine innere Basis wirklich trainieren kannst und stärken kannst. Weil was dich reguliert, das ist ja immer das, was deinem Körper, Sicherheit signalisiert. Eines der allerwesendlichsten Dinge, egal wo von wir sprechen. Ob wir davon sprechen, dass du deine Komfortzone aus denen möchtest und etwas erreichen möchtest, was du bisher noch nicht erreicht hast, ob du in das Thema Sichtbarkeit reingehen möchtest, ob du dich mehr mit deiner Wutkraft, also mit deiner Umsetzungskraft beschäftigen möchtest, ob du besser Grenzen setzen können möchtest, ob du mehr für dich einstehen möchtest. Alles das hat seine Basis darauf, wie sehr dein Körper, dein inneres System reguliert sein kann. Und reguliert kann es immer dann sein, wenn wir Sicherheit empfinden. Also, Sicherheit können wir zum Beispiel lernen zu empfinden mit einem bewussten Tiefenarten. Wenn wir jetzt über den Körper gehen zum Beispiel mit weichen Bewegungen, also wenn wir zum Beispiel im Sitzen oder im Stähen so ein bisschen hin und her schauküllen, uns ein bisschen sanft denen oder hin und herwiegen. Wir können das mit unserer Stimme trainieren, zum Beispiel mit einem Summen, mit Seufzen oder mit Tönen. Wir kennen das von Mama's, die beruhigen ihren Kindern, was vor Summen. Wir kennen das von Katzen, die Schnuren und wenn du das mal ausprobiert hast und dich mit deiner Stimme ein bisschen beschäftigt hast, du ist zu merken. Wie sehr und wie stark deine Stimme durch Summen, Seufzen, Tönen und Ähnliches ein sehr beruhigenden Einfluss auf dein Nervensystem hat. Und natürlich auch das ganze Thema Berührung. Also wenn du zum Beispiel eine Hand auf dein Herzraum legst, eine Hand auf dein Bauch legst oder auf deine Wange. Und was auch, ich sag mal ehrlich, wie bei Kindern wirklich gut funktioniert ist, wenn wir das selber mit uns praktizieren, mit uns zu sprechen. Also zum Beispiel so ein Satz wie ich bin hier und ich bleibe da. Wenn wir uns das selber sagen, ist das auch etwas. Wir merken das oft nicht im ersten Moment, die ersten zwei, drei, vier oder zehn Male kommt uns das vielleicht sogar ein bisschen komisch vor. Aber ich verspreche dir im Laufe der Zeit, wirst du das Spüren lernen, was das bedeutet, dir selber zu sagen, ich bin hier, ich bleibe da oder auch hier und jetzt, du dich umschaut, in einem Raum, wo du gerade bist und du bist alleine und du fühlst dich eigentlich wohl und sicher, da ist nichts, kein Raubtier, was dich anfallen kann. Hier und jetzt ist alles sicher und du schaust dich um dabei. Vielleicht nicht die ersten einst einmaler, aber im Laufe der Zeit wirst du eine Form von innere Regulation von aufatmen in dir spüren können. Also es geht nicht darum, irgendwas wegzumachen, was zu viel ist, sondern es geht eigentlich viel mehr darum, wirklich dabei zu bleiben, während es, also das, was gerade in dir ist, Wut trauer Freude, was auch immer, während das da ist so. Das heißt, wenn du zum Beispiel Wut spürst, spür, also nicht die Wut, die ich explodieren lässt, so ein kleines bisschen Wut, okay? Also jemand hat ja gerade an der Kass auf die Füße getreten oder so. Spürre deine Energie im Körper, spürre vielleicht auch, dass du kurz davor warst, die Reflex zu haben, die Persistenz. und wegzuschubchen oder irgendwie garstig was zu sagen. Spür das, spür aber vor allen Dingen die Energie in deinem Körper. So, wo sitzt die? Ja, also wenn ich mir das vorstelle, mir laht jemand bei der Kasse einfach zum Rückwärts gehen oder seitwärts gehen, irgendwie auf die Füße. Und ich fühle mich so ein bisschen wie mutmaßlich überrascht und eingeengt oder sowas. So diesen Reflex zu spüren in den Armen. Hey, ja, da ist so dieser natürliche Reflex, der mit Grenzen setzen zu tun hat die andere Person wegzuschubchen. Das heißt nicht, dass ich sie weg schubst, aber das heißt, ihn dir zu spüren, was es körperlich in dir macht, wenn deine Grenzen überschritten sind. Und es geht nicht um richtig oder falsch, und uns geht nur um den Impuls, den wirklich mitzubekommen. Und auch diese Energie, die in dir auftaucht, ob das Energie von ausweichen und weggehen ist oder ob das Energie von wegschubsten ist. Es geht um deine Energie. Unsern bisschen zu schauen, wo empfindest du die? Ist das in deinem Oberkörper, ist das in deinem Popo, ist das in deinem Bein, ist das in deinem Kopf, in deinem Arm, in deinem Händen oder sogar in deinem Kiefer, wer weiß? Also wie fühlt sich es an und was will diese Energie dir zeigen? Also Wut kann ja letztlich dieses wegschubsten oder so was, das kann ja letztlich wirklich sein, so eine Grenze zu spüren. Trauer kann aber auch so was wie ja, Trauer kann oft auch, wenn wir uns ein bisschen darauf einlassen können wie so eine innere Tiefe in uns öffnen. Ich erlebe das oft so, dass Trauer auch wie so ein bisschen des Tours ist, nicht zu bodenloser, unmacht oder irgendwie einem weggesaugt werden, sondern eher wie zu einer Form der Tiefe, die manchmal sogar fast ein bisschen was müßisches an sich haben kann. Also das auch hinter Trauer, was ganz fantastisches auf uns warten kann. Das war einfach nur ein kleiner Schwenk von meiner Seite, und wenn wir jetzt noch so ein bisschen uns auf das Thema auch Freude einlassen zu spüren oder auch mitzubekommen, Freude kann auch eine Form von Kraft in uns freisetzen. Unmacht, beispielsweise kann uns auch ein Stück weit, wenn wir das mal demut beibringen oder demut auch lehren. Und all das sind ja, ich habe das eben schon mal gesagt, Energien in uns und wenn wir das bewusst mitbekommen und uns darauf ein Stück einlassen können, dann ist deine starke innere Basis letztlich der Boden auf dem sich diese Form von Lebensenergie sozusagen entfalten darf. Und das ist dann der Moment, wenn wir das ein Stück wie mehr integrieren, dass diese Empfindungen, die wir haben, diese ganz natürlichen Dinge von Wut, Freude, Trauer, Ohn macht und so weiter, dass wir dafür eine tiefe innere Basis in uns wieder mehr trainieren können und all diese Dinge wirklich da sein können. Also dieses integrative, dieses zu uns nehmen, uns nicht von uns abzuspalten, sondern eher vollständiger zu werden. Dann können wir auch sagen, die starke innere Basis bedeutet ja nicht, dass du nie wieder aus der Balance fälsst, sondern sie bedeutet eigentlich viel mehr, dass du immer wieder und immer schneller zu dir zurückfinden kannst. Das ist die starke innere Basis, weil Verkörperung heißt ja nicht in irgendeiner Form und das ist leider das. Ja, womit social media voll ist und was sie immer wieder suggeriert bekommen, dieses perfekte funktionieren, nein, Verkörperung bedeutet nicht perfekt zu funktionieren, sondern bedeutet wirklich präsenz zu sein, mit dir eine Nähe aufzubauen und auch da zu bleiben, also präsenz zu bleiben, auch wenn Chaos um dich herum ist. Also wenn du lernst, dein Körper wirklich als Anker zu spüren, dann bist du nicht mehr irgendwie ein Spielball von deinen Emotionen oder von dem, was um dich herum passiert. Dann wirst du tatsächlich zum Gestalter oder auch zur Gestalterin von deine ganz eigenen Lebensenergie. Ja, und wenn du, wenn du lernen möchtest, wie du intensive Emotionen im Körper halten und auch verwandeln kannst, statt sie zu bekämpfen, dann kommen super gerne in meinen Kurs, Selbstsicherheit verkörpern, Angst vor Sichtbarkeit und Ablehnung überwinden, weil duart lernst du, wie Regulation, Präsenz und verkörperte Selbstführung dich stabil, lebendig und wirksam machen, auch wenn du um dich auch um gerade stürmst. Und zu guter Letzt erinnere dich, du musst nicht ruhig sein, um in dir sicher zu werden. Du musst nur da sein, also mit allem, was letztlich in dir ist, diese Form von Präsenz und die geht es. An dieser Stelle danke für dein Lauschen, bis hierher und bis zur nächsten Folge wünsche ich dir erst einmal eine ganz ganz lebendige Zeit. [Musik] [Musik]

Podcast Summary

Key Points:

  1. Eine starke innere Basis bedeutet die Fähigkeit, intensive Gefühle wie Wut, Trauer oder Freude zu regulieren, ohne sich in ihnen zu verlieren oder sie zu unterdrücken.
  2. Selbstregulation ist kein Kontrollieren, sondern ein bewusstes Spüren von Sicherheit – z. B. durch tiefes Atmen, Berührungen oder sanfte Bewegungen.
  3. Intensive Gefühle sind pure Lebensenergie, die oft als bedrohlich empfunden wird, weil viele Menschen nie gelernt haben, sie im Körper zu halten.
  4. Die innere Basis kann wie ein Muskel trainiert werden, z. B. durch Achtsamkeit, Körperwahrnehmung und das Erstellen einer „Ressourcenliste“ mit Dingen, die inneres Aufatmen schenken.
  5. Verkörperung bedeutet nicht Perfektion, sondern Präsenz – auch inmitten von Chaos immer wieder zu sich zurückzufinden.

Summary:

In dieser Folge geht es um die Entwicklung einer starken inneren Basis, um intensive Gefühle wie Wut, Trauer oder Freude zu verkörpern, ohne sich darin zu verlieren. Die Sprecherin betont, dass Selbstregulation nicht mit Kontrolle verwechselt werden darf – es geht darum, dem Nervensystem durch bewusste Praktiken wie tiefes Atmen, sanftes Wiegen, Summen oder Berührungen Sicherheit zu signalisieren. Viele Menschen haben verlernt, mit intensiven Emotionen umzugehen, weil sie als Kind nicht liebevoll begleitet wurden oder weil ihre Gefühle für andere „zu viel“ waren.

Dabei sind alle Gefühle reine Lebensenergie, die nicht unterdrückt, sondern gehalten werden sollte. Die innere Basis ist wie ein Muskel, der im Alltag trainiert werden kann – etwa durch das Führen einer Liste mit Dingen, die inneres Aufatmen schenken. Ziel ist nicht, perfekt zu funktionieren, sondern präsent zu bleiben, auch wenn Chaos herrscht.

Wer lernt, den Körper als Anker zu nutzen, wird zum Gestalter seiner eigenen Lebensenergie und findet immer schneller zur Balance zurück. Die Folge schließt mit einer Einladung, in den nächsten Tagen bewusst auf Momente des Aufatmens zu achten und diese zu notieren.

FAQs

Eine starke innere Basis ist die Fähigkeit, sich selbst zu regulieren, also dem Nervensystem Sicherheit zu geben, ohne Kontrolle oder Unterdrückung.

Regulation bedeutet, Dinge zu tun, die dem Körper helfen, in Balance zu kommen, wie eine Umarmung oder ein Duft, während Kontrolle versucht, Gefühle zu unterdrücken.

Weil wir nie gelernt haben, mit ihnen im Kontakt zu sein, und sie als zu intensive Lebensenergie erleben, besonders wenn unsere Gefühle früher für andere zu viel waren.

Durch bewusste Übungen wie tiefes Atmen, sanftes Wiegen, Summen, Berührungen oder das Sprechen von Sätzen wie 'Ich bin hier und ich bleibe da'.

Lebendigkeit ist ein inneres Empfinden von Achtsamkeit und Präsenz, nicht unbedingt äußere Bewegung wie Springen oder Tanzen.

Spüre die Energie im Körper, zum Beispiel wo sie sitzt, und bleibe präsent, anstatt sie zu bekämpfen oder wegzudrücken.

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