Die Geschichte von OpenAI beginnt 2015, als Sam Altman und Elon Musk, gemeinsam mit anderen Tech-Größen wie Peter Thiel, eine Non-Profit-Organisation gründeten, um künstliche Intelligenz sicher und transparent zu entwickeln. Ihr Hauptmotiv war die Angst vor einer Super-KI, die die Menschheit bedrohen könnte, sowie die Sorge, dass Google, als profitgetriebener Tech-Gigant, die KI-Forschung dominieren und gefährlich vorantreiben würde. Die beiden sahen sich als Rebellen gegen ein „Imperium“ und wollten mit OpenAI einen eigenen „guten Todesstern“ bauen, der nicht auf Profit, sondern auf das Wohl der Menschheit ausgerichtet war. Die Gründung fiel in eine Zeit, in der im Silicon Valley Intellektuelle wie effektive Altruisten und Rationalisten intensiv über existenzielle KI-Risiken debattierten. Altman, ein brillanter Netzwerker und Verkäufer, und Musk, der den Namen OpenAI prägte und eine Milliarde Dollar versprach, schufen so ein idealistisches Projekt, das jedoch von Anfang an auch von Ego und Konkurrenzdenken geprägt war. Der Podcast beleuchtet diese Anfänge und zeigt, wie aus dem idealistischen Non-Profit später ein milliardenschwerer Tech-Konzern wurde, während die ursprünglichen Ängste vor KI bis heute aktuell bleiben, wie der Anschlag auf Altmans Haus 2026 zeigt.
Vielleicht hast du heute schon mit einer KI gesprochen.
Oder gestern.
Vielleicht hat sie dir eine Mail geschrieben.
Vielleicht hat sie deinem Kind die Matheaufgaben erklärt.
Vielleicht hast du sie gefragt, ob du dich von deinem Partner trennen sollst.
Hunderte Millionen Menschen sprechen regelmäßig mit einer künstlichen Intelligenz.
Und die meisten denken sich dabei nicht viel.
Es ist halt praktisch.
Was du dabei vielleicht nicht weißt, du bist Teil eines Experiments.
Keiner weiß, was künstliche Intelligenz mit der Menschheit macht.
Was passiert, wenn KI immer realistischere Bilder erschafft?
Wenn Chatbots so menschlich schreiben und sprechen können, dass wir uns in sie verlieben?
Wenn KI auf einmal in Waffensystemen steckt und in jedem Handy.
Keiner weiß, wie das sein wird, wenn wir vielleicht irgendwann auf eine Maschine treffen, die viel klüger ist als wir selbst.
Das ist das Experiment.
Ein Teil von mir findet es gut, dass es dieses Experiment gibt.
Dass jeder diese Technologie ausprobieren kann.
Dass sie nicht jahrzehntelang hinter verschlossenen Türen immer weiter verbessert wird,
bis die Welt dann irgendwann ohne Vorbereitung dem fertigen Maschinengott gegenübersteht.
Aber vielleicht ist es auch ein bisschen egal, wie ich das finde und wie du das findest.
Denn wirklich ändern können wir daran nichts.
Die Entscheidung ist bereits getroffen.
Die KI-Firmen haben entschieden, dass die Menschheit diese Technologie bekommen soll.
Nicht irgendwann, sondern jetzt.
Nicht in einer fertigen, sicheren Version, weil niemand weiß, wie so eine Version aussehen könnte.
Du, der du hier zuhörst, erlebst gerade das Ergebnis dieser Entscheidung.
Du und Milliarden andere Menschen, die mit einer Technologie leben, die niemand ganz versteht.
Nicht die Leute, die sie benutzen und, wenn man ehrlich ist, auch nicht die Leute, die sie gebaut haben.
Vielleicht ist das mutig.
Vielleicht ist das unverantwortlich.
Vielleicht beides.
Aber eins ist sicher.
Das Experiment hat begonnen.
Und es lässt sich nicht mehr rückgängig machen.
Dieser Podcast erzählt die Geschichte des Experiments.
Und die Geschichte des Menschen, der dieses Experiment mehr geprägt hat als jeder andere.
Sam Ortman.
Er hat die Welt verändert.
Das ist gar keine Frage.
Er ist ein Star, der hochgeflogen ist und man weiß nicht, wann er abstürzt.
Das ist so wie mit Kindern, ne?
Wenn die fünfmal lügen, irgendwann glaubst du ihnen nicht mehr, so ungefähr.
Ihr hört die Open AI-Story.
Folge 1.
Folge 1.
Der große Verkäufer.
Ich bin Fritz Espenlau.
Früh am Morgen, am 10.
April 2026, wirft ein junger Mann namens Daniel Moreno Gamma einen Molotow-Cocktail auf das Haus von Open AI-Gründer Sam Ortman.
Dann geht er weiter zur Open AI-Firmenzentrale.
Er hat einen Benzinkanister voller Kerosin dabei.
Ein Feuerzeug und ein Anti-KI-Manifest.
Er versucht, mit einem Stuhl die Eingangstüre einzuschlagen und wird dabei festgenommen.
Moreno Gamma hat ein Dokument auf ihm mit einer spezifischen Liste von CEOs von AI-Kompanien, die er auch wollte, zu targetten.
Zum Glück passiert an diesem Tag nichts Schlimmeres.
Der Molotow-Cocktail landet im Garten.
Das Haus fängt nicht an zu brennen.
Sam Ortman und seine Familie sind unverletzt.
Daniel Moreno Gamma hat in der Zeit vor dem Anschlag viel auf Instagram, Discord und Substack über die Gefahren von KI geschrieben.
Und sogar einem Podcast ein Interview dazu gegeben.
Er sagt, die größte Gefahr für die Menschheit geht von KI-Entwicklung aus.
Und von Menschen wie Sam Altman, die sie betreiben.
Er fürchtet, Altman könne die Menschheit in die KI-Apokalypse führen.
Das Verrückte ist, genau diese Angst vor der KI-Apokalypse, die hat auch eine wichtige Rolle gespielt, bei der Gründung von OpenAI selbst, vor über zehn Jahren.
Okay, OpenAI.
Die Firma hinter Chachibuti ist heute etwa 730 Milliarden Dollar wert.
Eine der mächtigsten und wertvollsten Tech-Firmen der Welt.
Aber dabei vergisst man leicht, dass das mal ganz anders geplant war.
OpenAI ist ganz anders entstanden als die meisten Tech-Firmen.
Das beginnt schon damit, dass Sam Altman OpenAI eigentlich nicht gegründet hat, um Geld zu verdienen.
OpenAI hatte am Anfang kein Businessmodel, keine Produkte.
Und vor allem, auch wenn das heute viele nicht wissen, OpenAI wurde ursprünglich als sogenanntes Non-Profit gegründet.
Also als eine Art gemeinnützige Organisation, die explizit keinen Profit machen durfte, weil sie ein viel größeres Ziel hatte.
OpenAI sollte die Menschheit retten.
Oder zumindest verhindern, dass jemand anders die Menschheit zerstört.
Sam Altman sagt, das ist auch heute noch sein Ziel.
Die Geschichte von OpenAI beginnt im Jahr 2015, sieben Jahre vor Chachibuti.
Das Silicon Valley kommt da gerade aus der Ära der Social-Media-Startups.
Alle bauen irgendwelche Apps, Fotosharing, Videostreaming, Dating, Lieferservice.
Sam Altman ist damals mitten im Zentrum dieser Szene.
Er ist der Chef von Y-Combinator, der wichtigsten Start-up-Schmiede im Silicon Valley.
Y-Combinator hilft jungen Unternehmen mit Geld, Mentoring und Kontakten.
Und bekommt dafür Unternehmensanteile.
Kaum jemand im Valley sieht mehr Start-ups aus nächster Nähe als Sam Altman.
Und 2015 sieht er immer das Gleiche.
70 bis 80 Prozent der Start-ups und Investoren, sagt Altman in einem Talk an der Elite-Uni MIT,
wollen einfach das nächste Facebook machen.
Sie schwimmen wie ein Schwarm Fische, alle in die gleiche Richtung.
Altman hat extra jemanden zählen lassen, wie viele Fotosharing-Apps es damals gibt.
Aber Kernfusion, daran arbeiten in ganz Nordamerika gerade mal vier Unternehmen.
Sam Altman faszinieren genau diese großen Technologien, die wirklich die Welt verändern könnten.
Kernfusion, die unendlich viel saubere Energie produzieren könnte.
Oder eben künstliche Intelligenz.
Es gibt damals im Silicon Valley einen kleinen, exklusiven Zirkel von Leuten, die so denken wie Sam Altman.
Gründer, Investoren, Forscher, die nicht über die nächste Dating-App reden,
sondern über Raumstationen und Mars-Kolonien.
Und wenn euch das jetzt irgendwie bekannt vorkommt,
ja, einer dieser Menschen, mit denen Altman über die Zukunft nachdenkt, ist Peter Thiel.
Peter Thiel ist einer der wichtigsten Mentoren von Sam Altman, sagt Keatsch Hagey.
Hagey ist investigative Journalistin beim Wall Street Journal und hat ein Buch über Sam Altman und OpenAI geschrieben.
Dafür hat sie mit hunderten Leuten aus Altmans Umfeld gesprochen.
Und auch immer wieder mit ihm selbst.
Sam Altman und Peter Thiel verbindet damals außer persönlicher Sympathie auch gemeinsames Business.
Thiel ist einer der wichtigsten Investoren im Silicon Valley.
Und Altman gibt Thiel regelmäßig Investment-Tipps.
Also in welche Y-Combinator-Startups Thiel investieren soll.
Umgekehrt ist Thiel der größte Geldgeber für Altmans eigenen Investmentfonds.
Ja, natürlich hat Sam Altman auch einen eigenen Investmentfonds.
I think that Sam has modeled himself on Thiel in a lot of ways.
Thiel ist in mehrfacher Hinsicht ein Vorbild für Altman, sagt Keatsch Hagey.
Sam Altman ist genau wie Peter Thiel ein Netzwerker.
Altman kennt die vielversprechendsten neuen Startups und die mächtigsten Investoren.
Und er ist mit seinem Blog, natürlich hat er auch einen Blog, Teil der intellektuellen Szene der Bay Area.
Ihr wisst schon, die Typen, die vor allem über Raketen- und Fusionsenergie reden wollen, statt über E-Commerce und Dating-Apps.
Und spätestens jetzt dürfte es niemand wundern,
Sam Altman in dieser Szene noch einen anderen Milliardär kennenlernt.
Einen, der noch mal reicher ist als Peter Thiel
und mit dem sich Sam Altman schon bald jeden Mittwoch zum Abendessen trifft,
weil er von ihm lernen will.
Sam Altman hat nie ein Geheimnis daraus gemacht,
dass Elon Musk sein zweites großes Vorbild war.
Und Elon Musk findet in Altman jemand,
mit dem er wirklich gut über das Thema reden kann,
das ihn 2015 am meisten umtreibt.
Künstliche Intelligenz.
Beide kennen sich wirklich gut mit KI aus und befürchten,
dass die Entwicklung einer mächtigen und potenziell gefährlichen Super-KI
nicht mehr weit entfernt ist.
Sam Altman schlägt Musk damals vor, einen offenen Brief zu schreiben.
An die Regierung von Präsident Obama.
Mit der Forderung, die KI-Forschung zu regulieren.
Und wenn euch das jetzt alles ein bisschen seltsam vorkommt,
dann liegt das natürlich daran, wie sich die beiden seitdem entwickelt haben.
Sam Altman ist heute selbst der Chef einer mächtigen KI-Firma,
die sich immer weniger um Regulierung schert.
Und Elon Musk hat mit Grog eine KI entwickelt,
die auf Knopfdruck Menschen die Kleidung auszieht oder Beleidigungen ausspuckt.
Aber damals war Musk wirklich noch ein ziemlich anderer Typ.
Der Elon Musk vor Trump, vor Doge und dem ständigen Geraune vom Weltuntergang durch Wokeness.
Man kann heute leicht vergessen, dass Musk viele Jahre lang sowas wie der coole Milliardär war.
Der, der mit Tesla Elektroautos revolutioniert hat und mit SpaceX Menschen auf den Mars schicken wollte.
Der Grund, dass Elon Musk und Sam Altman sich 2015 regelmäßig zum Abendessen treffen
und über Regulierung nachdenken, ist, dass die KI-Welt 2015 ihren ersten kleinen Hype erlebt.
Nicht vergleichbar mit dem Mainstream-Hype heute,
aber in einer bestimmten Ecke der Tech-Welt ist KI schon 2015 das größte und wichtigste Thema.
DeepMind, ein KI-Labor, das gerade von Google für 400 Millionen Dollar gekauft wurde,
erregt immer wieder Aufsehen mit spektakulären Durchbrüchen.
Microsoft Research baut ein neuronales Netz mit über 100 Schichten,
das zum ersten Mal besser Bilder erkennt als ein Mensch.
Und Stephen Hawking warnt öffentlich, KI könnte das Ende der Menschheit bedeuten.
Altman und Musk nehmen die Warnung ernst.
Tausende Kilometer von Elon und Sam entfernt taucht auch jemand anderes gerade in diese Welt ein.
Ich.
Ich studiere damals in Bayreuth Philosophy and Economics und meine neuen Kommilitonen sind ziemliche KI-Freaks,
die mich überreden, mit ihnen Kurse zu Machine Learning und Pattern Recognition zu belegen.
An langen Nachmittagen auf dem Unicampus oder auf dem Balkon meiner WG diskutieren wir auch viel
über das existenzielle Risiko einer unkontrollierbaren Super-KI.
Wir sagen damals immer Ex-Risk dazu.
Ich erinnere mich noch gut an diese Diskussionen.
Wie kann man vermeiden, dass eine mächtige KI die Waffensysteme der Welt übernimmt,
so wie ein Terminator?
Oder neuartige Technologien auf die Menschheit loslässt?
Oder Pandemien im Labor erzeugt?
Für mich sind diese Untergangsszenarien damals was ganz Neues.
Gruselig, aber auch intellektuell provokant.
Es macht irgendwie ziemlich viel Spaß, die Argumente auseinanderzunehmen und zu überlegen,
ob man das jetzt wirklich überzeugend findet oder nicht.
Ich denke, es ist eine Kombination von Erinnerung und Angst.
So ähnlich beschreibt Tech-Journalistin Keatsch Helge auch die Stimmung bei den Abendessen von Sam Altman und Elon Musk.
Wahrscheinlich mehr Erinnerung als Angst.
Aber darunter liegt auch immer ein bisschen die Sorge, was, wenn das jetzt wirklich passiert.
Es gibt damals eine intellektuelle Strömung, die Rationalisten,
die besonders viel über die Risiken von KI nachdenken.
Und die, genau wie Sam Altman, ziemlich viele Blogposts dazu schreiben.
Meine Freunde und ich diskutieren über diese Blogs in Bayreuth.
Wenn es um den Weltuntergang geht, hat man als Tech-Milliardär immerhin einen Vorteil.
Man kann sich irgendwo in einen Bunker zurückziehen oder auf eine Privatinsel, wenn die Welt den Bach runtergeht.
Und darüber reden Tech-Milliardäre ja auch ständig.
Aber die KI-Apokalypse könnte man damit auch nicht wirklich aufhalten.
Im Juli 2015 feiert Elon Musk seinen 44. Geburtstag.
Stilecht in den kalifornischen Weinbergen von Napa Valley.
Musks damalige Frau, Taluda Riley, hat dafür das Gelände eines Luxusressorts gebucht.
Jeder von Musks Freunden bekommt seine eigene Holzhütte.
Es gibt einen Pool und am Abend ein Lagerfeuer, an dem man sich nach dem Abendessen trifft.
Und es sind auch viele Leute von Google eingeladen.
Musk sitzt am Lagerfeuer mit Google-Chef Larry Page, der ist damals noch ein enger Freund von Musk.
Und sie reden, wie Kitsch Helgi das so schön sagt, über Milliardärs-Philosophie-Kram.
Und 2015 bedeutet das natürlich Ex-Risk.
Die Frage, wird eine künstliche Intelligenz die Menschheit retten oder zerstören?
Larry Page hat hier eine ganz spezielle Ansicht.
Für ihn ist die Vorstellung einer Welt, in der KI dominiert, gar nicht schlecht.
Sondern einfach Evolution.
Er skizziert am Lagerfeuer eine Zukunft, in der Menschen mit KI verschmelzen.
In der es viele Arten von Intelligenzen auf der Erde geben wird, die miteinander um Ressourcen konkurrieren.
Und dass sich am Ende eben die Stärkste durchsetzen wird.
Elon Musk sagt, hey Larry, sollten wir nicht vor allem sicherstellen, dass die KI nicht alle Menschen umbringt?
Daraufhin nennt Larry Page ihn einen Speziesisten.
Also nicht jemand, der gegen Spezi ist, sondern jemand, der gegen zukünftige KI-Lebensformen diskriminiert.
Das klingt jetzt vielleicht wie etwas, das sich Larry Page bei drei Bier ausgedacht hat am Lagerfeuer.
Aber tatsächlich machen damals ziemlich viele Rationalisten in ihren Blogs genau diese Gedankenexperimente.
Wie ist das, wenn wir wirklich eine neue Intelligenz erschaffen?
Sollte die dann nicht ganz natürlich die gleichen Rechte haben wie wir?
Musk fragt Page, hey Larry, auf welcher Seite stehst du eigentlich?
Auf unserer oder auf der Seite der Maschinen?
Weil Larry Page ist ja auch nicht irgendein random Rationalismus-Blogger, der im Internet hypothetische Gedankenexperimente aufschreibt.
Sondern er steht an der Spitze des mächtigsten Tech-Konzerns der Erde.
2015 ist Google die einzige KI-Supermacht.
Google hat da gerade das KI-Forschungs-Start-up DeepMind gekauft.
Eine Firma, in die auch Elon Musk investiert hatte.
Eigentlich, um sie im Auge zu behalten, falls sie irgendwann gefährlich werden sollte.
Kitsch-Helgi sagt, was Musk damals bei DeepMind sieht, ist schon beängstigend gut.
So gut, dass er die Welt davor warnen muss.
Musk befürchtet damals, die Google-Chefs sind Extremisten.
Denen die Gefahren von KI komplett egal sind.
Und auch Sam Altman macht sich Sorgen über die Macht, die Google inzwischen hat.
Offiziell ist Googles Firmenmotto 2015 noch Don't be evil.
Aber Altman beobachtet bei den Start-ups, die er betreut, immer wieder, wie schnell sie von den Tech-Giganten plattgemacht werden.
Von Firmen wie Amazon, Facebook oder eben Google.
Oft kaufen die Tech-Giganten andere Firmen auf, bevor die richtig groß werden können.
Und sichern sich so ihre Dominanz am Markt.
Und ausgerechnet Google, der größte dieser Tech-Konzerne, ein profitgetriebenes, börsennotiertes Unternehmen,
kontrolliert jetzt also weite Teile der Spitzenforschung im KI-Bereich.
Und ist wahrscheinlich näher als jede andere Firma dran, eine Super-KI zu entwickeln.
Die sogenannte AGI.
Das muss ich kurz erklären.
AGI
steht für Artificial General Intelligence, also künstliche allgemeine Intelligenz. Das ist das,
was alle wollen und gleichzeitig das, wovor alle Angst haben. Eine KI, die wirklich selbst denkt
und eigenständig handeln kann. Und Altman und Musk glauben, dass Google kurz davor ist,
diese mächtige KI zu entwickeln. Google, so sehen es die beiden, ist wie das Imperium in Star Wars,
das gerade dabei ist, den Todesstern zu bauen. Und Musk und Altman selbst sind die Anführer der
Rebellenallianz, die das gerade noch verhindern könnten. Statt weiter offene Briefe zu schreiben
und die Regulierung von KI zu fordern, verfallen Musk und Altman schnell auf einen viel weitreichenderen
Plan. Sie wollen ihren eigenen Todesstern bauen. Den Todesstern des Guten. Eine KI-Firma,
die alles besser macht als Google. Die KI schneller entwickelt und vor allem sicherer. Und die
eben nicht auf Profit ausgelegt ist.
Sam Altman hat die Idee, das Ganze als Non-Profit aufzuziehen. Also als Firma, die überhaupt keinen
Profit machen darf.
Elon did come up with the name, OpenAI.
Mit der Idee von OpenAI als idealistischem Start-up treffen die beiden mitten ins Herz
einer Bewegung, die zu diesem Zeitpunkt gerade das Silicon Valley im Sturm erobert. Die sogenannten
effektiven Altruisten. Grob gesagt wollen die EAs, so nennen sich die effektiven Altruisten,
möglichst intelligent und eben möglichst effektiv Gutes tun.
Das kann sehr unterschiedlich aussehen. Manche EAs finanzieren Moskitonetze für Malaria-Regionen,
wie zum Beispiel die Bill- und Melinda-Gates-Stiftung. Andere sind damals schon sehr engagiert im
Bereich der KI-Sicherheit, weil sie, genau wie Musk und Altman, darin die vielleicht größte
Gefahr für die Menschheit sehen.
Ich hab damals einen Kumpel, Mark, der sich engagiert bei den effektiven Altruisten. Und ich erinnere
mich ziemlich gut an einen ganz bestimmten Tag im Frühling 2016. Draußen scheint die Sonne und
in der Unikantine treffe ich Mark. Und ich bemerke direkt sein breites Grinsen. Und das Erste,
was er sagt, ist sowas wie, Fritz, good news, die EAs haben ihr eigenes KI-Lab gegründet. Er erzählt
mir von OpenAI. Das ist das erste Mal, dass ich diesen Namen höre. OpenAI. Ich weiß noch,
wie sich das anfühlt, diesen Namen zu hören und zum ersten Mal auf der Zunge zu haben. Clean,
elegant, aber vor allem wie ein Versprechen. Der Name klingt, wie sich ein weißes Blatt Papier
anfühlt oder wie ein nagelneuer Laptop. Er klingt nach Offenheit und Ehrlichkeit.
Open eben. Wie die offene Zukunft, in der alles besser wird. Und genau das ist ja auch
damals das Versprechen von OpenAI, das meinen Kumpel Mark und bald auch mich so fasziniert.
Ein Startup, das Transparenz und Verantwortung groß schreibt. Und das so ganz anders ist als die
großen Tech-Firmen, die Googles und Microsofts, die hinter verschlossenen Türen eine neue Technologie
bauen, die so mächtig ist, dass sie uns eigentlich alle angeht.
Vielleicht war das damals etwas naiv. Aber hey, es wirkte schon ziemlich glaubwürdig.
Nicht nur für mich.
Karen Howe ist eine der profiliertesten Tech-Reporterinnen im KI-Bereich und war eine der ersten,
die OpenAI ausführlich porträtiert hat. Inzwischen hat sie ein sehr kritisches Buch
über die Firma geschrieben, Empire of AI. Sie sagt, lange Zeit hat sie diese Geschichte
selbst geglaubt, dass OpenAI am Anfang ein idealistisches Projekt war.
Heute sieht sie das anders. OpenAI, sagt Howe, war nie so idealistisch wie behauptet, weil
es Musk und Altman ihrer Meinung nach nicht wirklich um die Rettung der Menschheit ging.
Howe sagt, dass Altman und Musk die Firma eigentlich nur gegründet haben, um gegen Google vorzugehen.
Und dass das vielleicht gar nicht so viel mit der Rettung der Welt zu tun hat, sondern mit ihren eigenen Egos.
This idea that it's problematic that Google is dominating the shape of this technology because it's not us.
Am 8. Dezember 2015 wird OpenAI jedenfalls offiziell als Non-Profit-Organisation gegründet.
Mit explizit dem Ziel, KI transparent und zum Wohle der Menschheit zu entwickeln.
Elon Musk, Sam Altman, Peter Thiel und ein paar andere starten OpenAI direkt mit einem echten Paukenschlag.
Sie verkünden, das Non-Profit mit insgesamt einer Milliarde Dollar zu finanzieren.
Die Milliarde ist eine Idee von Elon Musk, weil er glaubt, dass die Tech-Welt OpenAI anders nicht ernst nehmen würde.
Musk verspricht, alle finanziellen Lücken bis zur Höhe dieser Milliarde selbst zu stopfen.
Und Sam Altman?
Der ist damals lange nicht so reich wie Elon.
Aber er bringt eine andere wichtige Fähigkeit mit.
Sam Altman ist ein brillanter Verkäufer.
Er hat die Fähigkeit, Themen groß zu machen.
Das ist Syriac Röding.
Der Deutsch-Amerikaner kennt Sam Altman seit den späten 2000ern.
Der zweite Faktor ist die Intensität, die aus den Augen spricht.
Damals arbeitet Röding beim US-Medienkonzern CBS.
Sein Job ist es, Firmen aufzuspüren, in die CBS investieren könnte.
Also bin ich ungefähr alle zwei bis drei Wochen von Los Angeles ins Silicon Valley geflogen
und habe dort alle möglichen wichtigen Termine gemacht.
Einer dieser Termine war mit Sam Altman.
Altman ist damals um die 20, aber er hat schon sein erstes Start-up gegründet.
Gemeinsam mit ein paar Kommilitonen aus Stanford.
Loopt.
Loopt ist genau das, was Sam Altman ein paar Jahre später gar nicht mehr so cool findet.
Loopt ist um die 20-Jährigen mit Menschen auf der Seite.
Ein soziales Netzwerk.
Oder wie Sam Altman bei einer Präsentation auf der Apple-Entwickler-Konferenz 2008 sagt.
Im Endeffekt ist Loopt eine Karte, auf der Leute permanent ihren Live-Standort teilen.
Röding ist von der Idee damals eher so mittelbegeistert.
Aber er ist ziemlich beeindruckt von Altman, der einfach eine Wahnsinns-Ausstrahlung hat.
Also bleiben die beiden in Kontakt.
Und dann habe ich ihn nochmal getroffen.
Da war ich im New Yorker Büro von CBS.
Altman kommt dann nach New York in Rödings Büro und beginnt direkt mit seinem Pitch.
Er will Loopt nämlich an CBS verkaufen.
Röding kennt sich aus auf dem Markt.
Er schätzt, dass Loopt vielleicht irgendwas im zweistelligen Millionenbereich wert ist.
Sam Altman ist ja ein begnadeter Verkäufer und hat mir erklärt, warum aus seiner Sicht Loopt ungefähr 500 Millionen Dollar wert sein sollte.
500 Millionen Dollar für eine Karte mit Live-Standorten.
Röding ist etwas überrascht.
Aber für Sam Altman ist der Deal ein No-Brainer.
Naja, das ist völlig klar aus seiner Sicht.
Der Markt ist riesig.
Er beginnt bald zu explodieren.
Und wir werden erleben, dass es eine Revolution auf dem Handy gibt.
Was natürlich so ein bisschen stimmt im Jahr 2008.
Da ist das iPhone gerade ganz neu und ein Riesenerfolg.
Aber 500 Millionen Dollar findet Syria Gröding dann doch ein bisschen viel.
Er lehnt ab.
Ich habe davon im Gespräch mitgenommen, dass ich etwas innerlich geschmunzelt habe.
Darüber, welche Waghalsigkeit Sam Altman an den Tag legt, wenn es wichtig wird.
Und dass er es nicht mit kleinen Ambitionen normalerweise hat, sondern dass er eher gleich auf ganz große Pferde setzt.
Es dauert dann übrigens noch ein paar Jahre, bis Sam Altman einen Abnehmer für Loopt findet.
Der kauft das Unternehmen 2012 für 43 Millionen Dollar.
Was ein mittelmäßiger Erfolg war.
Für Sam Altman ist das aber eigentlich ein bisschen egal.
Er hat die Zeit bei Loopt dazu genutzt, um Kontakte zu knüpfen.
Mit CEOs, Investoren und Partnern.
anderen wichtigen Leuten im Silicon Valley.
Peter Thiel-Style.
Und mit diesen Streifen auf seiner Schulter
hat er dann wieder die nächste Sprosse erklommen
und hat dann sich mit Freunden umgeben wie Elon Musk.
Und vor allem strahlt Sam Altman in dieser Zeit schon etwas aus,
das sein damaliger Mitarbeiter Mark Jacobson
als Altmans eigentliche Superkraft bezeichnet.
Sam's entrepreneurial superpower has always been
that he doesn't have any doubts.
Sam Altman hat einfach keine Zweifel.
Kennt er nicht. Gibt es nicht.
Zumindest ist das die Ausstrahlung,
die er sehr offensiv vor sich herträgt.
Viele Menschen, die Altman gut kennen, sagen,
Altman umgibt ein Reality-Distortion-Field,
also eine Aura, die die Realität verzerrt, und zwar ins Positive.
Mit diesem Begriff wurde 40 Jahre früher
schon die besondere Ausstrahlung von Apple-Gründer
von Steve Jobs beschrieben.
Und viele sagen,
Altman hat eine ähnliche Wirkung auf Menschen.
In seiner Gegenwart ändern sich auf einmal die Regeln der Realität.
Was vorher schwierig erschien, ist auf einmal kein Problem.
Was gerade noch unmöglich war, scheint auf einmal machbar zu sein.
Und diese Aura, diese Überzeugungskraft,
die setzt Altman gezielt ein.
Auch Jahre später, in der Gründungsphase von OpenAI,
als er das schwierigste Problem lösen muss,
dem sich die Firma am Anfang gegenüber sieht.
Zu diesem Zeitpunkt ist es für OpenAI wirklich schwierig,
die richtigen Leute anzuheuern, sagt Karen Howe.
Denn die besten KI-Forscher arbeiten damals für Google
und bekommen Google-Gehälter.
OpenAI kann da nicht mithalten.
Aber Sam Altman hat etwas, das Google nicht hat.
Eine Geschichte.
Die Geschichte von OpenAI als die gute KI-Firma.
Die verantwortungsvolle KI-Firma.
Die Firma, die alles anders macht als Google.
Und mit dieser Geschichte geht Sam Altman jetzt auf Werbetour.
Altman ist klar, dass er die besten Köpfe der Welt braucht,
wenn seine Firma auch nur den Hauch einer Chance haben will.
KI-Forscher wie Ilya Satzkewer.
Ilya Satzkewer, who had already done some breakthrough work
in the world of neural nets and AI.
Tech-Journalistin Kitsch Helgi erzählt,
dass Satzkewer damals schon wirklich bahnbrechende Grundlagenforschung
zur KI gemacht hat.
Und sogar das ist fast schon untertrieben.
Satzkewer ist in der KI-Welt ein Superstar.
Satzkewer ist Teil einer Forschungsgruppe,
die den berühmten AlexNet-Artikel verfasst hat.
Eine der Grundlagen für die KI-Forschung von heute.
Satzkewer erinnert sich Jahre später in einem Podcast daran,
dass er damals schon die Idee von großen KI-Modellen hatte,
die mit riesigen Mengen von vorsortierten Daten trainiert werden müssen.
Sam Altman sieht sich Vorträge von Satzkewer an,
hört sich in der KI-Szene um.
Und alle sind sich einig.
Mit Satzkewer an Bord wäre OpenAI sofort ganz vorne mit dabei
in der KI-Forschung.
Das Problem ist nur,
Ilya Satzkewer arbeitet für das Imperium.
Für Google.
Und jetzt will ihn Altman zu OpenAI holen.
Zu einer Mini-Firma, die noch keiner kennt.
Verzeiht mir bitte, dass ich mit einem Fußballvergleich komme.
Aber es ist ein bisschen,
als würde Arminia Bielefeld einfach mal beschließen,
wir holen uns jetzt diesen Ronaldo.
Wieso sollte Ronaldo nach Bielefeld wollen?
Oder in diesem Fall Ilya Satzkewer zu dieser frisch gegründeten Nobody-Firma.
Altman bietet ihm das Einzige, was ihm Google nicht bieten kann.
Eine Mission.
Sam Altman weiß, wie Menschen ticken.
Dass ihnen Geld oft nicht so wichtig ist wie eine große Aufgabe
und das Gefühl, Teil von etwas Sinnvollem zu sein.
Google bietet Ilya Satzkewer 6 Millionen Dollar pro Jahr, um ihn zu halten.
Und OpenAI?
Nur ein paar hunderttausend.
Sam Altman macht hier den Elon-Musk-Pitch.
Es geht nicht um Geld.
Es geht um die Zukunft der Menschheit.
Und während SpaceX auf den Mars fliegt,
bauen wir bei OpenAI die AGI.
Die Super-KI, die selbstständig denken kann.
Wir machen sie besser und vor allem sicherer als Google.
Und dafür brauchen wir eben den Top-Forscher, Ilya Satzkewer.
Er war durch die Mission und durch das Fakt,
dass OpenAI ein Non-Profit war und deshalb anders.
Und Altman appellte wirklich an das,
als er Satzkewer recruitete.
Satzkewer zögert.
Aber am Ende überzeugt ihn Altman.
Und das war genau, warum Ilya Satzkewer
Google verlassen, um OpenAI zu sein.
Ilya Satzkewer kündigt bei Google und kommt zu OpenAI.
Mit dem KI-Wunderkind Satzkewer an Bord
wird OpenAI plötzlich zu der Firma,
wo alle Top-KI-Leute arbeiten wollen.
Because once they got Ilya from Google,
then that proved this is the real deal
and other people could feel like
they could leave their jobs and join.
Und sie kommen.
Von überall her.
Von den Top-Unis, von Start-ups, von Google und Microsoft.
Sie kommen, weil Satzkewer ein Genie ist
und Elon Musk immer noch ziemlich viel Strahlkraft hat.
Aber vor allem kommen sie, weil sie die Geschichte glauben,
die Sam Altman ihnen erzählt.
Die Geschichte, dass auch die Guten einen Todesstern bauen können.
Und trotzdem die Guten bleiben.
Das war die erste Folge unserer sechsteiligen Serie
Die OpenAI-Story.
Ein Podcast von Jasmin Körber, Christian Schiffer,
Klaus Urik und mir, Fritz Espenlaub.
Redaktionelle Mitarbeit, Lena Herrmann und Michael Förtsch.
Fact-Checking, Katrin Krautwasser und Laura Mattausch.
Sprachaufnahmen, Christoph Brandner.
Sounddesign, Wolfgang Peres.
Regie, Klaus Urik und Fabian Zweck.
Redaktion, Wolfgang Schiller und Christine Grimm.
Eine Produktion von Plotprodukt für den Deutschlandfunk 2026.
Wir empfehlen euch heute einen richtig schönen Podcast
für alle, die sich, so wie wir mit unserer Recherche,
gerne mal in Rabbit-Holes verbuddeln.
Too Many Tabs heißt der Podcast.
Von und mit Caro Worps und Miguel Rubitsky.
Die beiden schließen dort jede Woche gemeinsam
ihre offenen Browser-Tabs
und erzählen, was sie in dieser Woche
so alles an Internet-Gold gefunden haben
und in welches Rabbit-Hole sie wieder gefallen sind.
Hört doch mal rein in Too Many Tabs.
In all die Sounds und überall da,
wo es gute Podcasts gibt.
Link packen wir euch in die Shownotes.
Podcast Summary
Key Points:
OpenAI wurde 2015 als Non-Profit gegründet, um KI sicher und zum Wohle der Menschheit zu entwickeln, nicht um Profit zu machen.
Sam Altman und Elon Musk waren die treibenden Kräfte, motiviert durch die Angst vor einer unkontrollierbaren Super-KI und der Dominanz von Google im KI-Bereich.
Die Gründung war Teil einer intellektuellen Bewegung im Silicon Valley, die sich mit existenziellen KI-Risiken beschäftigte, wie den effektiven Altruisten und Rationalisten.
Im April 2026 gab es einen Anschlag auf Altmans Haus durch einen Aktivisten, der die KI-Apokalypse fürchtete, was die anhaltende Kontroverse zeigt.
OpenAI startete mit einer Milliarde Dollar Finanzierung, hauptsächlich von Musk, während Altman als brillanter Verkäufer die Vision vermarktete.
Summary:
Die Geschichte von OpenAI beginnt 2015, als Sam Altman und Elon Musk, gemeinsam mit anderen Tech-Größen wie Peter Thiel, eine Non-Profit-Organisation gründeten, um künstliche Intelligenz sicher und transparent zu entwickeln. Ihr Hauptmotiv war die Angst vor einer Super-KI, die die Menschheit bedrohen könnte, sowie die Sorge, dass Google, als profitgetriebener Tech-Gigant, die KI-Forschung dominieren und gefährlich vorantreiben würde. Die beiden sahen sich als Rebellen gegen ein „Imperium“ und wollten mit OpenAI einen eigenen „guten Todesstern“ bauen, der nicht auf Profit, sondern auf das Wohl der Menschheit ausgerichtet war.
Die Gründung fiel in eine Zeit, in der im Silicon Valley Intellektuelle wie effektive Altruisten und Rationalisten intensiv über existenzielle KI-Risiken debattierten. Altman, ein brillanter Netzwerker und Verkäufer, und Musk, der den Namen OpenAI prägte und eine Milliarde Dollar versprach, schufen so ein idealistisches Projekt, das jedoch von Anfang an auch von Ego und Konkurrenzdenken geprägt war. Der Podcast beleuchtet diese Anfänge und zeigt, wie aus dem idealistischen Non-Profit später ein milliardenschwerer Tech-Konzern wurde, während die ursprünglichen Ängste vor KI bis heute aktuell bleiben, wie der Anschlag auf Altmans Haus 2026 zeigt.
FAQs
OpenAI wurde 2015 als Non-Profit-Organisation gegründet, um künstliche Intelligenz transparent und zum Wohle der Menschheit zu entwickeln. Das Ziel war es, die Risiken einer Super-KI zu verhindern und nicht Profit zu machen.
Die Hauptgründer waren Sam Altman und Elon Musk, unterstützt von Investoren wie Peter Thiel. Altman brachte seine Verkaufs- und Netzwerkfähigkeiten ein, während Musk den Namen und die Milliarden-Finanzierung lieferte.
AGI steht für Artificial General Intelligence, eine KI, die selbstständig denken und handeln kann. Die Gründer fürchteten, dass Google kurz davor war, eine solche Super-KI zu entwickeln, und wollten dies durch ein eigenes, sicheres Projekt verhindern.
OpenAI wurde mit einer Milliarde Dollar finanziert, eine Idee von Elon Musk, der versprach, alle finanziellen Lücken selbst zu stopfen. Das Besondere war, dass die Organisation als Non-Profit keine Gewinne erzielen durfte.
Die effektiven Altruisten waren eine Bewegung, die intelligentes und effektives Gutes tun wollte. Viele von ihnen unterstützten OpenAI, weil sie KI-Sicherheit als größte Gefahr für die Menschheit sahen und das Projekt als idealistisch betrachteten.
OpenAI wurde teilweise gegründet, weil Sam Altman und Elon Musk die Dominanz von Google im KI-Bereich fürchteten. Sie sahen Google als profitgetriebenes Unternehmen, das eine gefährliche Super-KI entwickeln könnte, und wollten eine sichere Alternative schaffen.
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