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Die Legende von Robin Hood: Spurensuche im Sherwood Forest

19m 38s

Die Legende von Robin Hood: Spurensuche im Sherwood Forest

Die Podcast-Folge untersucht die historische Wahrheit hinter der Legende Robin Hood. Die Moderatoren Alexander Klaus Stecher und Klaus Beeling erklären, dass die Figur seit dem späten Mittelalter in Balladen besungen wird, aber ihr Bild sich ständig wandelte. Frühe Versionen zeigen Robin als raubritterähnlichen Gesetzlosen, der Geistliche und Adlige überfiel. Erst im viktorianischen Zeitalter wurde er zum moralischen Helden verklärt, der den Armen gibt. Der Historiker Tony Robinson entdeckte einen vielversprechenden Kandidaten: Robert Hood of Wakefield, der 1322 nach einer Revolte geächtet wurde und später als Robin Hood im Dienst des Königs stand – eine Parallele zu den Balladen. Allerdings gibt es auch andere mögliche Vorbilder, wie einen geächteten Robin Hood aus dem Jahr 1225 in York oder Falk Fitz Warren aus Shropshire, dessen Geschichte Ähnlichkeiten aufweist. Die Moderatoren kommen zu dem Schluss, dass Robin Hood wahrscheinlich keine einzelne historische Person war, sondern eine Sammelfigur aus mehreren Rebellen und Outlaws. Sir Walter Scott machte ihn 1820 in "Ivanhoe" zum populären Helden. Heute steht Robin Hood symbolisch für den Kampf gegen Ungerechtigkeit, Freundschaft und Idealismus – eine Mischung aus historischen Fakten und Legenden, die ihn zur zeitlosen Popkultur-Ikone machte.

Transcription

2428 Words, 15076 Characters

German
In England at its best. Der große Brit-Port. Mit Alexander Klaus Stecher und Klaus Beeling. Willkommen zu einer neuen Brit-Port-Ausgabe. Heute machen Klaus und ich auf die Spuren einer wahren Legende aus dem Mittelalter. Ich sage nur "Charwood Forest". Ich sage nur "Pfeil und Bogen", "Grünervamst" und "Der Passendehut" dazu. Und das ist eine Melodie, die ihr alle kennt. Ach, diese Melodie kennt auch jeder. Der berühmte Film über den gesetzlosen Englanz. Der berühmte Gesetzlose muss man sagen. Ein Rebell mit Pfeil und Bogen. Der recher der armen, zeitlose Legende Robin Hut. Bravo, Alex. So wird dieser geheimnisvolle Mann seit Jahrhunderten mit viel Eherfeucht in der Stimme beschrieben. Und die Betonung liegt auf geheimnisvoll. Denn bis heute fragt man sich, wer war dieser Mann wirklich? Und wie wurde aus einer historischen Gestalt eine Legende, die auch uns noch fasziniert? Die meisten von uns würden wahrscheinlich auf Anib sagen. Ganz klar, das war ein englischer Freiheitskämpfer, der den reichen Namen und den armen gab. Aber sind wir doch mal ehrlich, das klingt doch zu schön und wahr zu sein. Denn bekanntlich gibt es ja kein Helden ohne Fehlerklaus. Zumal Robin Hut in den früsten Balladen gar nicht so edelmütig war. Er erinnert ein Raubritter mit Humor. Erst im Victorianischen Zeitalter wurde er zum moralischen Helden verklärt, als man ihn quasi neu erfand. Das war ein Ressentorum antickt des 19. Jahrhunderts. Dann kam diese Filme von "Ariflin bis Kevin Kostner". Jeder Robin Hut trug ein neueres interessantes Gesicht. Und natürlich war ja jedes Mal ein draufgänger garniert mit diesem richtig schönen amerikanischen Partors. Dabei ist die Geschichte zu tiefspritisch mit Wurzeln im mittelalterlichen England. Und deshalb lieber Alex sollten wir heute doch mal diese Frage klären. Gab es Robin Hut wirklich? Oder war er vielleicht so was wie ein mittelalterlicher PR-Geg für "Sherwood Forest"? Das ist auch eine gute Idee. Aber beginnen wir doch mal wie immer mit den Faktenklaus. Die Figur Robin Hut wird ja schon seit dem späten Mittelalter in englischen Balladen besungen. Und wie so oft bei ständig weiter gespannenden Balladen wird dann irgendwann daraus eine sogenannte Sage. In dem Fall eine Sagen gestalt. Wir kennen ja sowas auch nur von der Nibelungen-Sage in Deutschland. Im 15. Jahrhundert zum Beispiel, bei Robin Hut noch ein Wege-Lagerer, der besonders gerne geistliche und adlige Ausraute. Na klar, die wurde damals als Unterdrücker der Armen gesehen und diebstahl für den dringend benötigten Lebensunterhalt war ja bei den Armengang und gäbe. Später wird Robin dann selbst zu einem Adeligen, aber natürlich zu einem sehr gerechten. Er kämpft sogar gegen die feindlichen Normannen. Erst in den späteren Balladen lebt der ungewöhnlich gute Burgenschütze Robin Hut, dann mit seinen fröhlichen Gefährten zusammen den berühlen "Merryman". Und deren Namen kennen wir ja gut. Little John, Bruder, Tag oder viele sangen Partertag, Will Scarlett. Sie alle sind ja, sie sogenannten "geächteten" und die verstecken sich im Sherwood Forest vor dem Gesetz. Ingestalt ist Sheriffs von Nottingham der Böse. Aber klar, irgend eine Wahrheit muss dort dahinterstecken. Oder dafür ist der Name Robin Hut viel zu konkret und zu berühmte auf dieser Welt. Die Wissenschaft hat natürlich immer wieder versucht, diesem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Einer der Historiker, die dabei besondere Fortschritte gemacht haben, ist Tony Robinson, der äußerst packende Zusammenhänge entdeckt hat. In der Kort-Rolls, in der Manner der Wakefield, in der Reine von "The Second", "Living with his wife" Matilda, war er tenant, called Robert Hood. Zur Zeit etwa des zweiten lebt in Herrn Hass Wakefield ein Robert Hut und seine Frau Matilda. Man konnte meinen, dass sie sein anderer Vornahme, aber das stimmt nicht. Robin ist ein Spitznamen für Robert. Ruhre wurde Robin oft benutzt, so wie Jack für John steht, auch damals für Jack Kennedy. Dieser Mann wurde also Robin Hut genannt. Nehmen wir mal an, er wäre das Vorbild für den Robin aus der Ballade. Robin Hood war Walter weiter, er war einer der Lenkester-Ribbeln, wurde wir die anderen geächtet und verlore sein Besitz in Wakefield. Dieser Besitz war früher hier in Bekill, heute eine Busstation. Und der Robert Hood wohnte hier beim heutigen Stopp 49. Er verschwann 1322. Doch das ist nicht das Ende der Geschichte. Laut Ballade ging Robin in der Dienst des Königs, kehrte aber nach 15 Monaten in sein altes Leben zurück. Der Schatz war ein Schloss mit dem Sonner. Tatsächlich gab es ein Jahr nach der Rewolte noch Unruhe. Der Königritt nach Norden, um den geächteten Amlestier anzubieten. Einige nahm wir in sein Dienst. So auch 1323 ein Robin Hood als Bodyguard. Im folgenden Jahr wurde Robin dann mit fünf Schillingen wieder abgefunden. Wir halten fest, die Ballade sagt, der König habe Robin Hood seine Verbrechen vergeben, ihn in den Dienst genommen und ihn ein Jahr später wieder ziehen lassen, bei Robin diplomiert war. Die echten Gerichtsakten sagen ein Robert von Wakefield, nahm an der Rewolte teil, verschwand und bald darauf taucht er ein Robin Hood im Dienst des Königs auf für ein Jahr. Danach war er wieder verschwunden. Können diese beiden Männer dieselbe Person sein? Das ist ja nun wirklich ein spektakuläre Ansatz, oder? Unglaublich, was Historiker da in den alten Schriften finden, über so viele Jahrhunderte hinweg. Absolut sensationell. Ich würde gerne mal wissen, ob unsere Ticketalarchie in ein paar Hundert Jahren auch mal so viel hergeben würden, aber das ist ein anderes Thema. Hören wir uns lieber weiter an, was noch so alles herausgefunden wurde. Hier wieder, die größte Version der Geschichte hat die Outlaw-Band nicht heute. Und können wir auch echte Vorbilder für die Merry-Man, die Begleiter von Robert von Wakefield finden. Die früher Version kennt noch keine Banden von geächteten. Little John wird von Anfang an erwähnt. Die anderen kommen eher später dazu. "Match, Will's Carlet, Bruder, Tag." In den Trünen Balladen gab es nur die realistische kleine Outlaw-Gruppe, um den Anführer mit seinen Bruder an Kurser und jemanden aus dem selben Dorf. Höchst wahrscheinlich Leute aus dem Nordding, Ham York, Schörder, sonst wo. Was wissen wir nun über die Identität von Robbins Outlaws? Wir haben Aufzeichnung von 1318, 1323 über ein John Little, angeklagt wegen Verbrechen in Wakefield und Beverly. Dieser kriminelle John Little hätte also durchaus nach der Revolte an der Seite von Robert Hood aus Wakefield sein können. Über Max, Semilla und die anderen haben wir nichts. Wohl aber über Will's Carlet's Identität. In den frühen Texten heißt es "Kate Lock" oder "Skass Lock" ein Schlossknacker. Im manchen Texten war er immer Schaloch-Hoot gekleidet. Ein solchen Will's Carlet gab es so dieser Zeit wirklich und er hätte Robert von Wakefield kennen können. Ursprünglich war er München der Abteis in Marys in Yorkshire und die wird in der Ballade erwähnt. Gegen Ende des 13. Jahrhunderts hatte die Abtei in rausgeworfen. Wenn dieser Will ein Groll gegen Semmarys gehickt hätte, würde das erklären, warum der Abt in der Story als Bösewicht ändete. Doch es gibt auch eine enttäuschende Nachricht. Robin Hood hatte vielleicht eine E-Frau, aber nicht "Made Marion". In den frühen Version der Geschichte hatte er gar keine geliebte. Marion kommt anders ins Spiel. Marion tritt erst in Erscheinung als Robin Adelig dargestellt wird. Ein Lord und seine Lady. Sie erscheint um 1598,99 in Antenne Mandes Stück. Aber auch hier gibt es einen Link. In dem Stück erscheint ihr Name Marion als Psodonym. In Wahrheit heißt sie Matilda. So wie die Frau von Robert of Wakefield, die mit ihm in den Wald flieht und kämpft. "Bemerion in der Legende." So eindelt Matilda of Wakefield, also sehr dem Profil von "Made Marion". Jetzt könnte man ja glauben, damit seither es restlich schon fast gelöst, aber Alex, du hast ja vorhin schon selbst von einer Legende gesprochen und was haben Legenden so an sich? Sie sind schwer zu fassen, du meinst damit ist die Sache noch gar nicht klar? Ja, wir dürfen eines nicht vergessen. Aus der britischen Kulturgeschichte weiß man, dass im englischen Sprach gebraucht ist Mittelalters irgendwann der Name Hut, generell für Kriminelle oder "Hallo, Könn an gewand wurde". Also gab es auch die Legende, um Robin Hut, auch damit zu tun haben? In der ZDF-Sendung "Terra X" jedenfalls hat vor einiger Zeit ein Wissenschaftler an diesen Zusammenhang erinnert. Aber folgen wir doch nochmal Tony Robinson bei seinen Erkenntnissen. "Just when we thought we'd found our prime suspect Robert Hood of Wakefield 250 miles to the south." "Kaum haben wir Robert of Wakefield für uns entdeckt, haben wir es toiger 250 malen Südwärts, ein anderen Mann ausfindig gemacht, der die Vermutungen wieder entfragen stellt." "Die earliest Ballots about Robin Hood, die Einzelbeutung des Historikens-Suspects Robert Hood of Wakefield, das sie zu Ende abholt, als er mit dem Landkastrin "Revolta XIII-22" beitet. Aber in all die beste Storien, die die Storien, die Storien, die Storien, die Storien, kann die Lösung durch einen Hinweis in Schwanken kommen. Blödsicht deutet alles auf einen früheren Robin hin. Im Mittelalter erhielt man seinen Namen vom Vater. "Benn dein Vater ein Bauernamens-Robot oder Robin Hood war, wurde man fit, robber, robber, z.H. oder Hudson, genannt natürlich auch Robinson." "Hudson oder Hudson oder Hudson oder Hood, oder, oder, of course, Robinson." "Bund dann, out of the blue, ein Historian discovered a man who lived in Sussex in der Year 1296, "Blödsicht und decken Historiker ein Mann, der 1296 in Sussex lebte. "Ehistjilber Robin Hood, der Name schien als Spitzname populär zu sein, denn es gab viele Robin Hoods, wo sie schien alle kriminell zu sein. Es gab sogar den Fall, dass der Name lefehvere in Robin Hood geändert wurde, weil ein Mann geächtet war. 50 Jahre vor Robert of Wakefield, kannte man den Namen also durchaus schon. Es kann sein, dass er der Robin aus der Ballade ist." "Aber die Ballade erzählt vermutlich nicht über den wahren Robin. Die Historiker fand ein weiteren Robin Hood aus dem Jahr 1225. Ein geächteter, der 32 Schillingstraf in York zahlen musste. Er tat aber nichts, was unser Robin Hood teilt. "Aber die Ballade erzählt vermutlich nicht über den wahren Robin. Er hatte nichts, was unser Robin Hood teilt. So gab es viele. Das beste Beispiel ist ein Streit über das Eigentum von wittigem Kassel in Schrobscher." "Ein Mann hat ein Mann namens Falk Fitz Warren von seinem Vater geärbt. Doch ein Revale mit besserem Kontakt zu King John wollte der Schloss ebenfalls. Es gab eine Anklage wegen Hochfahrer und Fitz Warren wurde geächtet. Nach drei Jahren als eine Art Gerille in den Wildern nahe der Grenze zu Wales gab es Geschichten um ihn, die Robin Hood ähneln. Nicht nur das Fitz Warren, ein begleiter namens John hatte, er lud auch Leute zum Essen ein und ließ sie dann zahlen. Er schlüfte bei einem Ritter unter und tötete seine Feinde im Wald. Als der König dort irgendwann verkleidet erschien, vergab er Fitz Warren. Klingt das bekannt? Könnte dieser Mann das Schrobscher unser Neuer verdächtiger sein? Nur dass er nahe im Lauf der Geschichte verändert worden war, vielleicht gab es ja nie an solchen istorischen Robin Hood. Vielleicht sind die Geschichten nur ein Mischmache aus Legenden. Warum blieb man nicht einfach bei Feig Fitz Warren und erzählte über ihn. Vielleicht gab es ja einen Burschen, wie den Robin Hood aus Jorg und den aus Weg fehlt, der Abenteuer lebte, die dann ausgeschmückt wurden. Hoie, Schade, doch wahrscheinlich nur ein Mütus, der sich über Jahrhunderte entwickelt hat, quasi eine Art zusammengeshoßter da hält aus mehreren Rebellen gestalten, die es vielleicht nicht gegeben hat. Ich glaube, wir würden es uns zu einfach machen, wenn wir heute sagen, den hat es ja gar nicht gegeben. Es hat ihn gegeben, wenn auch vielleicht nicht als einzelne Figur, sondern als sammlung typischer Akteure dieser Zeit. Insofern ist er mehr als nur ein Mann und dabei reden wir natürlich auch über die Darstellung von Zeitgeist. Na ja, klar, der Rebell gegen ein korruptes System, der Reiche enteignet und den Armen der Reiche Robin Marx könnte man sagen. Literarisch massentaulich geworden ist die Figur Robin Hood überhaupt erst durch den berühmten schottischen Schriftsteller Sir Walter Scott. Der hatte 1820 seinen Roman Ivan Hofer öffentlich, der zur Zeit von Richard Löwenherz spielt und in dem auch Robin Hood als Held Robin von Lockslee vorkommt. Und das hat Scott wörtlich über seine Figur Robin Hood gesagt. Der Name Robin Hood sollte, wenn er gebühren beschworen wird, ebenso schnell die Gemüte erlegen, wie der von Rob Roy und die Patrioten Englanz verdienen in unseren modernen Kreisen nicht weniger rum als die Bruce's und Voles's von Caledonien. Damit soll der auch recht behalten. Robin Hood ist die perfekte Heldenfieger und sie ist universell, dass darf man bitte auch nicht vergessen. Deswegen ist es kein Wunder, dass dieser Mann mit seinem Bogen und seiner sensationellen Treffgenauigkeit seiner feile geradezu Popkultur geworden ist. Ich begann meine Suche um herauszufinden ob Robin Hood Faktor der Fiction ist. Er ist beides. Er ist der geheimnisvolle Mann aus Lockslee, der Lenkester revolutionär, der Kleinkriminelle, ein Diner des Königs. Nicht zu vergessen die mittelalterlichen Outlaws, die seinen Namen trocken und anonym blieben. Sie alle lebten und atmetten. Aber für eine gute Geschichte braucht es Fiction und Legende. Und ob die Legende über den Geist der Welt erzählt, überhelden, über die mühseltestlein Mannes. Robin hat das alles für uns fair, mutig, Hiros und menschlich genug gemacht, um uns glauben zu lassen, dass wir auch Robin Hood sein könnten. Ich persönlich finde ich so faszinierend, dass Robin Hood kurz vor seinem Tod ein Feil abgeschossen haben soll, der dem Platz kennzeichnete, an dem er begraben sein wollte. Ich weiß, mein lieber Klaus, du liebst solche großen Geschichten. Ich sag es auch, und garantiert bist du damit nicht alleine, denn Robin Hood kämpft ja nicht nur gegen das Unrecht, sondern auch für Freundschaft, für Loyalität und Liebe und seine Lady Mary und dürfen wir doch nicht vergessen. Und Little John Bruder Tag, das ganze Osombo, die man sich heute für jede gute Netflix sehr gewünscht. Vielleicht liegt in genau dieser Mischung das große Geheimnis. Ein bisschen Rebellion, ein bisschen romantik, viel Idealismus und ein grüner Hood. [Musik] Herzlichen Dank fürs Zuhören und wenn es euch gefallen hat, geht uns gerne ein paar schöne Bewertungstärme oder schreibt ein Review zu unserem Brit-Pot. Und wenn ihr Anregungen, Ideen oder irgendwelche Themenvorschläge habt, schreibt uns auch gerne eine WhatsApp unter der Nummer 08152 989770. Könnte auch gleich noch mal im Begleittext unseres Podcasts nachlesen. Am besten speichert ihr diese Nummer wie ein neuen Kontakt zum Beispiel unter dem Namen Brit-Pot ab und schon könnt ihr mit uns kommunizieren. Herzlichen Dank und bis zur nächsten Ausgabe von England Edits Fest der große Brit-Pot.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Robin Hood ist eine mittelalterliche Legende, deren historische Existenz bis heute umstritten ist.
  2. Frühe Balladen zeigen Robin als gewalttätigen Wegelagerer, erst im 1
  3. Jahrhundert wurde er zum edlen Helden verklärt.
  4. Der Historiker Tony Robinson fand Hinweise auf Robert Hood of Wakefield, der 1322 an einer Revolte teilnahm und später als Leibwächter des Königs diente.
  5. Weitere mögliche Vorbilder sind ein geächteter Robin Hood aus dem Jahr 1225 in York sowie Falk Fitz Warren aus Shropshire.
  6. Die Figur wurde durch Sir Walter Scotts Roman "Ivanhoe" (1820) populär und zur popkulturellen Ikone.
  7. Robin Hood steht symbolisch für Rebellion gegen Korruption, Freundschaft, Loyalität und Idealismus – eine Mischung aus Fakt und Fiktion.

Summary:

Die Podcast-Folge untersucht die historische Wahrheit hinter der Legende Robin Hood. Die Moderatoren Alexander Klaus Stecher und Klaus Beeling erklären, dass die Figur seit dem späten Mittelalter in Balladen besungen wird, aber ihr Bild sich ständig wandelte. Frühe Versionen zeigen Robin als raubritterähnlichen Gesetzlosen, der Geistliche und Adlige überfiel.

Erst im viktorianischen Zeitalter wurde er zum moralischen Helden verklärt, der den Armen gibt. Der Historiker Tony Robinson entdeckte einen vielversprechenden Kandidaten: Robert Hood of Wakefield, der 1322 nach einer Revolte geächtet wurde und später als Robin Hood im Dienst des Königs stand – eine Parallele zu den Balladen. Allerdings gibt es auch andere mögliche Vorbilder, wie einen geächteten Robin Hood aus dem Jahr 1225 in York oder Falk Fitz Warren aus Shropshire, dessen Geschichte Ähnlichkeiten aufweist.

Die Moderatoren kommen zu dem Schluss, dass Robin Hood wahrscheinlich keine einzelne historische Person war, sondern eine Sammelfigur aus mehreren Rebellen und Outlaws. Sir Walter Scott machte ihn 1820 in "Ivanhoe" zum populären Helden. Heute steht Robin Hood symbolisch für den Kampf gegen Ungerechtigkeit, Freundschaft und Idealismus – eine Mischung aus historischen Fakten und Legenden, die ihn zur zeitlosen Popkultur-Ikone machte.

FAQs

Die historische Forschung hat mehrere mögliche Vorbilder gefunden, darunter Robert Hood aus Wakefield aus dem 14. Jahrhundert und einen geächteten Robin Hood aus dem Jahr 1225. Es ist jedoch unklar, ob eine einzelne Person die Legende begründete oder ob sie aus mehreren Rebellenfiguren zusammengesetzt wurde.

Nein, in den frühesten Balladen des 15. Jahrhunderts wurde er als raubender Geächteter dargestellt, der besonders gerne Geistliche und Adlige ausraubte. Erst im viktorianischen Zeitalter wurde er zum moralischen Helden verklärt.

In Gerichtsakten aus dem 14. Jahrhundert taucht ein Robert Hood aus Wakefield auf, der an einer Revolte teilnahm und später als Robin Hood im Dienst des Königs stand. Auch ein geächteter Robin Hood aus dem Jahr 1225 ist dokumentiert.

Für Little John gibt es Aufzeichnungen über einen kriminellen John Little aus Wakefield aus den Jahren 1318 und 1323. Für Will Scarlett existiert ein historischer Mönch, der aus der Abtei St. Marys in Yorkshire verwiesen wurde.

Maid Marion taucht erst spät in der Legende auf und war ursprünglich nicht Teil der Geschichte. Ihr Name könnte ein Pseudonym für Matilda sein, die Frau von Robert of Wakefield, die mit ihm in den Wald floh und kämpfte.

Der schottische Schriftsteller Sir Walter Scott machte die Figur 1820 durch seinen Roman 'Ivanhoe' massentauglich, in dem Robin Hood als Robin von Locksley vorkommt.

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