Die Kraft der Qualität: Matthias Rombey über den Weg vom Gläser-Blitz zum Frozen-Joghurt-Imperium
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Matthias Rom, Gründer von Jumaro, der führenden Frozen-Yogurt-Marke in Deutschland, schildert im Podcast seinen ungewöhnlichen Werdegang. Geboren und aufgewachsen in Düsseldorf, entdeckte er seine Leidenschaft für die Gastronomie im legendären Club 3.01, wo er vom Gläserblitz zum Barkeeper aufstieg. Diese Zeit prägte ihn nicht nur durch den intensiven Kundenkontakt, sondern auch durch den Aufbau eines wertvollen Netzwerks, das ihm später bei der Gründung half. Schon im Abitur sammelte er erste unternehmerische Erfahrungen im “Fetenkomitee”. Nach einer Ausbildung zum Veranstaltungskaufmann und vielen Reisen nach Asien, die ihn kulinarisch inspirierten, stieß er in Bangkok auf das Frozen-Yogurt-Konzept mit Toppings. Begeistert von der Individualisierungsmöglichkeit, flog er nach Berlin, um den dortigen Markt zu analysieren. Mit einem Notizblock besuchte er alle Läden, notierte Preise und Toppings. 2012 wagte er den Schritt und eröffnete Jumaro in Düsseldorf. Seine unkonventionelle Marketingstrategie für die Eröffnung war das persönliche Verteilen von 50.000 Flyern mit einem “2 Toppings gratis”-Gutschein in den umliegenden Stadtteilen, eine Aktion, die er nachts durchführte. Diese Basis, gepaart mit seinem Netzwerk aus der Clubzeit, legte den Grundstein für den Erfolg von Jumaro.
Dann bin ich nachts, bin ich losgestiefelt mit einem Rucksack voll Flyer. Und ich glaub, das war nicht weiß. Ich hab bei Flyer Alarm, hab ich glaub ich. Ich glaub, das hat es mit 50.000 Flyer gedruckt. Mit einem Gutschein, zwei Toppings gratis. Geil. - So, und die hab ich verbotenerweise. Ich würde schätzen, so 5 Kilometer um den Laden herum in jeden Briefkasten gestopft, an jedes Auto gepackt, an jeden Scheibenwischer. - Okay. Und jede Nacht in einen anderen Stadtteil gelaufen. Das geht an bis Hafen, bis BILG, bis Oberbilg, Friedrichstadt. Immer in jede Nacht Voröffnung in eine andere Himmelsrichtung gelaufen. Und hab mir die Straßen abgestrichen, so auf einem Blatt Papier, wo ich schon überall war. Aber die Autos haben regelmäßig gewechselt und immer wieder jede Nacht neu, die Autos vollgeknallt mit die Scheibenwischer mit zwei Toppings gratis. Ja, okay. - So, ja, das war unsere, also das war meine pre-opening Marketing Strategie. Herzlich willkommen bei How To Marketing, "POWERD Bei BusinessPunk". Hier spricht Unternehmer an Marketing-Experte Philipp Bönde. Alle 14 Tage mit den Spanzenköpfen aus Marketing, Musik, Fashion, Streaming, Sport und Start-ups über ihre wichtigsten Dörnings aus der Welt des Marketings. Echte Insights statt Buzzword Bingo. Was treibt ihr erfolgreichen Marken und Kampagnen an? Welche Strategien funktionieren wirklich? Und was können wir alle daraus lernen? How To Marketing für alle, die ihr Marketing aufs nächste Level bringen wollen. Ab sofort jeden zweiten Dienstag. Überall, wo es Podcasts gibt. Herzlich willkommen bei How To Marketing, präsentiert von der BusinessPunk. Mein Name ist Philipp Bönde, und ich sitze hier heute mit dem großartigen Matthias Rom bei Gründer von Jumaro bei uns im wunderbaren Studio in Düsseldorf. Matthias, schön, dass du am Start bist. Vielen Dank, dass ihr hier seid. Ich bin offen gesprochen, etwas angedeutsch von der OMEA. Ich war jetzt vier Tage in Hamburg-Habfolgas gegeben, gerade aus dem Zug raus. Deswegen bitte hab Nachsicht mit mir. Wenn ich mich vielleicht eine oder andere Stelle verhaspel, aber ich bin mir sicher, das wird ein ganz tolles Gespräch zwischen uns beiden. Wir kennen uns ja tatsächlich auch schon einige Jahre. Ich habe wieder begegnet, und ich habe natürlich beobachtet, wie du deine Brandeinunternehmen aufbaust. Vielleicht für diejenigen dort draußen, die Jumaro nicht auf dem Schirm haben sollten. Die führende Frozen-Jugord-Brand in mindestens mal Deutschland, würde ich sagen. Deutschland auf jeden Fall. Eine der größten Europas, aber noch lange nicht da. Wo die anderen in Europa sind. Darüber werden wir sprechen. Frozen-Jugord, ja, ein Hype-Thema gewesen, muss man sagen, weil er etabliert und gelernt. Alle kennen Frozen-Jugord. Aber bevor wir da einsteigen, möchte ich auch mit dir ganz am Anfang anfangen. Matthias, wo kommst du her und wie bist du da reingerutscht? Ich bin gebürtiger Düsseldauer, bin Benrad geboren, bin in Reisholz groß geworden, bin in Benrad zur Schule gegangen. Irgendwann, mein Lebensmittelpunkt war Benrad Hassels-Reisholz. Geil. - Schule, Freundschaften, Fußballverein. Und er hat meine ersten Jahre in Benrad verbracht, schrägstrich Reisholz Hassels. Und bis dann ganz normal zur Schule gegangen, und hast irgendwann gemerkt, Gastro könnte was für dich sein. Ja, das noch lange nicht. Erst mal wie ich zur Schule gegangen. Schloss-Günazium-Benrad. Und hab mein Lebensmittelpunkt eher so im Freundschaften führen und Fußballspielen gesehen, anstatt irgendwie zu lernen. Was war interländierter Fußballer? Ich würde sagen, ein Haudiegen. Okay. - Und das war damals noch sehr gefragt. Der Lieberro, der Lieberro, der Vorstopper, der auch mal auf dem Boden geht und die Grätscher auspackt. Vorstopper. - Geil. Das ist total 20 Jahre nicht gehört. Großartig. - Ja, da war ich auch in dieser Amateur-Klasse. Hab ich sehr lange gespielt, also ich war meinem Verein im Atreu. Ich hab bei den Hassels angefangen als 6-Jähriger und hab da bis ich Jumar gegründet habe mit 28 auch noch gespielt. Ich habe von der Bambini bis in die erste Mannschaft bin ich meinem Fall ein Treue geblieben. - Geil. Und. Ja, wie so Gastro. Ich hab. mit. Ich bin früh von zu Hause raus. - Mhm. Mit 17 zu Hause ausgezogen. - Mhm. Da war natürlich Geld verdienen angesagt, dann musste man irgendwie auch überleben und leben können. Und hab mit 17 meine erste Wohnung gehabt. Und hab dann trotzdem noch Paralleem an Abi gemacht. Mhm. Ich bin dann mit 19 in den Zivildienst gegangen. Und hab dann. hab ich gesehen, dass eine Diskothek in Düsseldorf aufmacht. Mhm. - Während ich mein Zivilienst abgeleist habe. Und hab mich dann im 3.1 beworben. - Geil. Legenderer Club. - Legenderer Club. Mittlerweile geschlossen, aber damals top, top, top. - Genau. Ich glaube, ich bin zwei, drei Monate nach Eröffnung des 3.1. Hab ich da meinen Probe-Tag gemacht. Ah, und war ab dann. Teil des Teams. - Wann war das ungefähr? Da war ich 19. - Mhm. Mhm. - Im Jahr. Oh, 2003. - Mhm. Und hab dort angefangen als. Flaschen aufs Sammler, Gläser aufs Sammler, Spüle, gespielküche, Getränke auffüller, Eis, Versorger. Also. Man würde sagen, Gläser blitzhieß das damals. Also, man sorgt einfach dafür, dass die Kühlschränke vollbleiben, dass die Eistonne vollbleibt und dass der Laden möglichen Sauber ist. So dass die Gäste sich wohlfühlen, irgendwo in Schärben rentreten, Flaschen rentreten, Gläser unterfallen, etc. Man guckt einfach, dass er laut und saut laden Sauber ist. Und das war. Ja, dann der Job, wie ich in die Gastro-Reihe gekommen bin. Mhm. - Und. Ich finde das ja immer eine sehr, sehr, sehr gute Lehre und Ausbildung, wenn man mal in der Gastro-Wahrt oder diesen Job ausgeübt hat, immer wenn ich bei Bewerbungen im Lebenslauf sehe, Gastro-Erfahrung freue ich mich, weil man lernt den Umgang mit Menschen, mit den unterschiedlichsten Menschen, man hat tagtägliche Herausforderungen, kein Abend ist wie der andere. Hast du sagen, das hat dich bis heute geprägt? - Auf jeden Fall. Dann mal lernt so viele verschiedene Menschen kennen, man baut sich ein Netzwerk auf, wenn man irgendwie so ein bisschen sympathisch ist. Dann hat man auch ganz schnell Freunde und viele Bekannte. Eine Freund ist vielleicht groß, ein großes Wort. Aber man hat sehr, sehr, sehr schnell viele Bekannte. Und ist dann auch irgendwo bekannt, wenn man in so einer Stadt arbeitet und dann von Gläserblitz zu Barkeeper hocharbeitet, zum Kälner hocharbeitet und dann irgendwann Kälner in so einem VIP-Bereich ist und dann auch die legendäre Milchbar. Die kennst du wahrscheinlich auch noch. - Ja, natürlich, ne klar. In der legendären Milchbar, dann hast du sagst, im 3.01. an der Teke steht. Dann kennt man die Szene, dann kennt man die Menschen, die in dieser Szene unterwegs sind. Und das war eine sehr spannende Zeit für mich, zu Netzworken, zu Menschen kennenzulernen, seinen Netzwerk zu spinnen, unbewusst. Und das war kein Plan dahinter, sich irgendwann mal Jumaro zu gründen. Es war einfach ein Ort, wo man viel Spaß hatte, wo man Geld verdienen konnte. Und ein guter Nebeneffekt war, dass man Menschen kennenlernt, die man sehr gerne hat. Und das war dann auch der eine der großen, auschlaglichen Gründe, warum Jumaro von Tag 1 an, als ich mit 28 gegründet habe, selbst gegründet habe, Kunden hatte, weil natürlich das Netzwerk, was man sich gesponnen hat, die wollten einandern auch ich auch unterstützen. Und dann hatte man Tag 1 direkt einen Grundstock an treuen Stammkunden, die dann aber auch natürlich Familie mitgebracht haben, Freunde mitgebracht haben. Ich finde ich ganz spannend, weil heute redet man gerne von den Communities, die man unbedingt aufbauen muss als Marke. Im Prinzip habt ihr das damals schon getan, ohne es zu wissen? Genau, das war einfach, hab einfach gelebt, ich hab gearbeitet. Ich glaube, wenn ich jetzt irgendwie, wenn ich meine Mutter noch fragen könnte, so war das gut, dann würde sie wahrscheinlich sagen, so nee, jetzt mal wieder studiert, jetzt mal was ordentliches gelernt. So, ich hab halt meine 20er komplett in der Disco verbracht. Und hab dann aber auch mit Mitte 20 hab ich noch eine Ausbildung gemacht als Veranstaltungskaufmann bei der Stadt Düsseldorf. So, weil ich irgendwo im Kopf hatte, okay, ich will mich irgendwann mal selbstständig machen. So ein bisschen an so ein ganz kleine Stückchen, an betriebswirtschaftlichem Wissen, eine Background, hätte dann doch ganz gerne. Nur sich am Kunden gut verhalten können und Netzes lächeln zu haben und gut verkaufen können, hilft die halt später nicht ein Laden zu führen. Deswegen hab ich gesagt, ich will mich irgendwann mal selbstständig machen. Mach sie mal eine Ausbildung. Und eine Kaufmannsausbildung ist schnell gemacht, 2'5 Jahre, irgendwie abgekürzt. Und dann hatte ich halt diesen IHK-Schein in der Tasche, hab ich gesagt, okay, cool. Jetzt hab ich eine Kaufmannsderer gemacht. Auch im 3000 Einz oder was? - Nee, bei der Stadt Düsseldorf. Ah, okay. - Genau, im Sportamt der Stadt Düsseldorf. Ich hab dann auch viel in Sportheilen verbracht und so fortuna und DG und. Damals gab die das Skilanglauf Rennen auf der am Rhein-Ufer. Kennst du das noch? - Nee. DTM Präsentation auf der Königs-Alleh? - Nee. Auch nicht. - Nee. Ich bin tatsächlich Kölner und erst vor zehn Jahren umgesiedelt. Aber es gab so ganz tolle große Veranstaltungen, desto die dann quasi durch das. Woher ist sie? - DMT veranstalt nur. Bist du auf Marketing Tourismus? - Ja. Das war so ganz da, da war ein Teil meiner Ausbildung, hat auch da auch anstatt gefunden. Ich würde aber gerne noch ein Stück mal zurückgehen. Als ich Abbie gemacht habe, da ist der Gedanke entstanden, sich irgendwann mal selbständig zu machen, mit einer Veranstaltungsagentur. Das war mein Wunsch. Ich war Teil des Vetenkomitees. Wie waren. Kennst du das noch? - Nein. Fetenkomitee? - Nein. Es gibt ein Komitee, die waren verantwortlich dafür, dass der Abbieball finanziert wird. - Geil. Heutzutage ist das ja so. Das Elterngeschwister, Ornke, Tanten, die kaufen sich Tickets für den Abbieball. Ja. Früher wurde das durch das Vetenkomitee, wir haben Abbie-Partys geschmissen. Okay. - Nein, oder auf den Abbie-Partys. Wurden Eintrittskälter genommen. Dieses Geld wurde benutzt, den Abbieball zu finanzieren. Das Essen, die Getränke, etc., etc. Und dann am Ende des Tages auch die große Party am Ende des Schullebens. Und ich war Teil dieses. Ich würde sagen, siebenköpfigen Vetenkomitees. Megend. - Das war die erste unternehmerische Erfahrung. Heißt, ein Laden an Mieten. Getränke kalkulieren. Personal, Dispo. Und da waren wir halt 18, 19. Da haben wir unseren ersten Events veranstaltet. Als Vetenkomitee und wir waren einfach zusammen gewürfeter Haufen. Die gesagt haben, okay, wir haben da Bock drauf, diese Veranstaltung zu schmeißen. Und dann haben wir diese Abbie-Partys geschmissen. Und du hast Blut gelegt. Genau, und dann habe ich Blut gelegt, stand mal in der Kasse und hab dann irgendwie 5 Euro Eintritt genommen, von den Menschen, die dann Bock hatten, auf diese Partys zu gehen. Und nach dieser Zeit habe ich gesagt, okay, ich hab voll Bock. Eine eigene Eventagentur zu haben, und selber so Veranstaltung zu machen. Das kannst du in meinem Abbie-Buch, kann man das nachlesen. Da steht drin, dass ich mich mit 25 selbstständig machen möchte. Mit, ich glaube, 35, ein Porsche fahren will. Und mit 45, möchte ich aufhören zu arbeiten. Das stand so immer im Abbie-Buch drin. Und jetzt bin ich 42. Und hast du noch drei Jahre? Ja, ein Porsche hatte ich nicht. Die Interesse hat Interessen, haben sich dann irgendwann ein bisschen geändert. Ja. Aber ich lebe es ein bisschen anders gelaufen. Es wurde dann nicht die Eventagentur. Ich wusste immer, dass ich mich selbstständig machen möchte. Familie bedingt, also hat es zu mir. Ja, nicht. Und dann immer zu mir in der Familie. Mein Vater war angestellter, meine Mutter war Hausfrau. Woher die Ambition? Ich hab Blut gelegt bei diesen Veranstaltungen. Dieses Fetenkomitee ist also die Abbie-Zeit. Da kann man Dinge veranstalten. Es sind coole Menschen, es sind Partys, die man veranstaltet. Und dann kann man damit Geld verdienen. Das war für mich so, okay, das könnte echt was sein. Und irgendwie Veranstaltungen machen. Dementsprechend auch diese Richtung, die Ausbildungs- und Veranstaltungskaufmann. Das ist 3.0001 ist ja auch irgendwo Veranstaltung. Absolut. DJs, Personal, Ware und am Ende des Tages muss das Geld ein bisschen gelb. Ich bleib nachdem, was alles bezahlt hat. Und dabei, der Gedanke zu sagen, okay, vielleicht geht das irgendwann mal in diese Richtung. Und ich bockt drauf und dann habe ich viel, viel gearbeitet. Ich habe meine 20er im 3.0001 verbracht. Neben meiner Ausbildung, neben noch Jobs, die ich dann tagsüber gemacht habe. Irgendwie Wochenende habe ich noch bei ansatz gearbeitet in den Shadow Arcade. Ich habe herren Mode verkauft. Dann Nachtschichten im 3.0001 von Donnerstag Freitag-Samsack. Samstagstags über ansatz. Und dann in der Woche habe ich meine Ausbildung gemacht. Ich hatte keine 40-Stunden-Woche. Hat ich nie. Deswegen war der Einstieg für mich auch zu sagen. Dann mache ich ja selbstständig. So, ob ich jetzt 40-Stunden 50-60-70, das war für mich immer. Hat sich wahrscheinlich auch nie nach Arbeit angefühlt. Genau, es war ein Rausch. Eigenschaft immer nur dieses, man hat sich immer in Orten aufgehalten, die Spaß machen, die Bock machen, wo coole Leute sind. Jede Partie im 3.0001 war anstrengend. Auch die 12 14-Stunden-Schichten waren anstrengend. Davon heutzutage gar nicht mehr sagen. So, Thema-Abergei. Arbeitschutzgesetz. 16 Stunden arbeiten kein Thema. Tag und Nacht durch Akkan. Aber am Ende des Tages war das für uns nicht Arbeit. Das war Teil einer Parallelwelt gewesen. Die Nachts, das leuchtet alles, da sind alle und Party-Laune. Ich habe die krassesten DJs der Welt waren damals in diesem Laden. Und andere sind dafür nach Ibiza geflogen. Das war für mich, weil das jedes Wochenende Donnerstag's Freitagsamstag war. Ich habe mich jeden Montag schon drauf gefreut, Donnerstag's wieder nie mehr zu gehen. Und dann dazu arbeiten, den Service am Kunden zu haben, das quatschen mit den Stammkunden. Man hat dann entgegenbekommen. Also die Stammkunden waren dann nicht nur noch Kunden. Die Stammkunden wurden Freunde und Bekannte. Dann hat man sich auch jedes Mal gefreut, sich wieder zu sehen. Und wenn man in so einer Parallelwelt lebt und das über so einen langen Zeitraum fühlt sich das nicht wirklich nach Arbeit an. Wie kamen wir zu Jumaro zur damaligen Zeit, um den Spumpt zu wagen. Weil bis hierhin würde ich denken, der Matthias macht einen Club auf. Der Matthias und seine Veranstaltungsagentur. Ja, das Leben lief dann anders. Ich bin viel gereist. Also ich habe viel gearbeitet und habe mir dann aber auch sobald diese Westapartie abgeschlossen war, habe ich gesagt, ich muss mal hier weg. Das habe ich seit ich Anfang 20 war. Ich habe mir pünktlich zum 1. Januar, 2. Januar, 3. Januar. Ich habe einen Flugticket gebucht und war dann erst mal 4-6 Wochen in Asien. Und um mir auch Akkus aufzuladen. Ich habe viel gearbeitet und habe dann auch gesagt, nach der Silvester Nacht regelmäßig. Mit der letzten Raket, dann habe ich einen Flug gebucht und musste mein bisschen Kraft tanken. Dann bin ich im Ausland über Reisen irgendwann mal auf nartisch konzepte Gestoßen, Thailand. Ich werde da typische Backpacker. Der irgendwie mit sehr schmalem Budget unterwegs war jeden Tag nur Reis und Tünchen. Und in Hostelz geschlafen. Aber diese Inspiration aufzusaugen. Und die verschiedenen Kulturen mit Anfang 20 kennen zu lernen. Das hat mich nachhaltig beeinflusst. Eine andere Essenskulturen, andere Zubereitungsarten, andere Gerüche, Geschmecker. Ich bin der festen überzeugen daran, wächst ein Mensch. Das ist etwas, dass ich bin dankbar für jeden Moment, wo ich sagen, ich habe neue Dinge erleben dürfen im Ausland. Auch wenn sie nicht immer positiv waren, aber es waren Erlebnisse, die einen nachhaltig geprägt haben. Einz davon war einfach nartisch Konzept in Bangkok, irgendwie soft ice mit, ich weiß nicht, was das war, aber es gibt so eingelegte Bonen im Zuckersee-Rob und irgendwie Gelatine-Fäden. Im Endeffekt waren das Toppings mit Eis. Dann habe ich gedacht, das könnte echt was sein. Das ist so, habe ich in Deutschland noch nie gesehen. So soft als Kante man, aber nicht in Kombination mit irgendwas oben drauf. Da gab es halt dieses Soft-Has-Höhrnchen von IKEA. Und auch den McFlurry mit Schoko-Sose. So mache ich heute noch. Ich bin scherlich. Aber wenn es sag ist, dieses Topping-Ding, das hat mich irgendwie abgeholt. Dieses "Ei, man kann sich individuell sein Eis zusammenstellen." Okay, krass, cool. Flieg es mal in Deutschland zurück, dann guck es mal. Das war dann, da war ich dann 27. 26. 27. Das 3.000-1 ging so langsam dem Ende entgegen. Das hat als ich dann 28 Jahre und Jumaro gegründet habe. Im März hat das 3.000-1-2 Monate später zugemacht. Ich habe ja schon im Welch im Jahr war das ungefähr? Ja, im Jahr 2012. So im März 2024, im März 2012 habe ich Jumaro die Türen aufgemacht. Ich glaube, es war der 10. Mai. 2012 hat das 3.000-1-1-1-Aben veranstaltet. So natürlich, ich habe ja gesagt, ich bin eine treue Seele. Ich habe 20 Jahre lang beim Fußballverein die Treue geheilt. Als Spieler. Natürlich habe ich dann auch. Auch noch neben meiner Selbstständigkeit, Jumaro, habe ich auch noch die Milchball im 31. Wahnsinn. Ja, ob das so eine gute Entscheidung war, der Freitag bald immer doof. Ja, glaube ich. So, Donnerstag ist nach die Milchball machen und dann Freitag den Laden aufmachen, mit Metro morgens um 7. Keine gute Entscheidung. Also da hätte Mama auch gesagt, so ist nicht gut. Ja. Aber lass uns nochmal in diese Spanne reingehen, du warst im Ausland, bis auf dieses Konzept gestoßen, bis du rückgekommen hast, dreimal drüber gepennt und gesagt, da hast du einen raus. Genau, das war dann Mitte 20. Hab ich meine Auswürgen gemacht, drinnen bei der Statisteldorf und dann überreisen Backpacker, irgendwie verschiedene Inspiration und Irgendwann. Hab ich halt dieses Ding in Bangkok gesehen, in dieser Einkaufsmol. Mhm. Ich hab gesagt, okay, so was ist cool. So, so such ich mal, dann bin ich auf die Suche gegangen, was gibt es an Speise-Eis, mit irgendwie Toppings irgendwas in Deutschland? Mhm. Und dann gab es in Berlin, gab es schon über 20 Frozen-Jugod-Lin. In Berlin war dann den deutschen Markt voraus. Ja. Also es gab Fanfakt von diesen 20 Konzepten, die es 2011 in Berlin gab, gibt es heute nur noch eins. Mhm. Und das ist auch das mit einem zwei Ladenbokalen, also sehr, sehr klein gehalten. Also da ist alles, ist dann irgendwann ein Bachuntergang, weil Berlin. Ich immer der nächste Heil, genau, sich Trend. Ich glaube, Berlin ist einfach sehr schnelllebig, was Astronomie angeht. Wurde dann abgelöst durch das Soja-Matscha, eine Mancher-Wahl, auch ein ganz anderes Thema. Da kam die erst. Das stecken wir immer noch drin in der Straße. Da kam die ersten veganen Konzepte. Und da haben wir ein bisschen irgendwie mit Frozen-Jugod auch irgendwie nicht mehr so cool, dass man nicht vegan war. - Ja. Und ja, dann nach und nach gab es dann einfach in Berlin, dann auch diese Konzepte nicht mehr. Und dann hab ich mir. Wo ich weiß, glaub ich, glaub ich, das waren zwei Tage. Bin ich nach Berlin geflogen, in der Gefahren, ich hab Berlin geflogen. In einem Zug und hab dann mir alle Frozen-Jugod-Konzept in Berlin angeguckt. Ich bin dann mit Stift und Papier reingegangen, mit so einem Musik-Nutizbuch. - Gell. Hab gesagt, irgendwie, der Laden auf der Straße, das ist gut, das ist gut, das sind die Preise von denen, die haben die Toppings. Ich hab im Leben Laden hab ich schon eine halbe Stunde verbracht. Hab mir da Nutizen gemacht. - Ja. Und die haben dich nicht gefragt, was machst du denn da? Ich hab natürlich immer überall was bestellt und hab mich dann da reingestellt. Und reingene, hab mir da Nutizen gemacht und so. Hat nie, also, hat niemand nachgefragt. - Okay. Hab mir die Preistruktur angeguckt. So, und so, okay. Um Ende des Tages war das dann so 20 Leben, 20 Blätter Papier. Und da waren da ganz viele Kontras. Das würde ich so nicht machen, das würde ich so nicht machen, und dann gab es dann so ein paar Proßes, das könnte man vielleicht für ein eigenes Konzept übernehmen. Und dann Preistruktur hab ich tatsächlich gewürfelt, da hab ich okay, ich rechne das jetzt von diesen 20 Konzepten, nimm mich mir einfach die Mitreise und neben davon den Mittel werden. (Lachen) Das war ohne Scheiß, das war meine Kalkulation. So, ob ich, so sind die Preise von Jumaro entstanden. - Geil. So, es gab keinen Businessplan. Es gab einfach eine. Ähm. ja. eine Inspirationsschau in Berlin und hab durch 20 Leben. Und hab mir daraus dann irgendwie was zusammengebastelt, zusammengeschustert. Und du warst auch allein, oder gab's irgendwie Co-Founder, Partner. Es gab einen sehr guten Freund von mir, der Raffer ihr hinrufen. Der ist ein Jahr später in die Firma mit eingestiegen, mit der Eröffnung vom Kalsplatz. Er war. Das war die zweite Filiale damals? - Das war die zweite Filiale damals. Ja, Loretto Straße war die erste. - Mhm. Im 2012, 2013 war der Kalsplatz dran. - Mhm. Und der Raffer ihr. war von Tag 1 ein bisschen berater. Also, das Raffer war die Lichttechniker im Jahr 2001. - Geil. Ähm. - Ja. Rüße gehen raus. - Ja, grüße gehen raus. Und. Ähm. Ich. Ich hab eigentlich, hab ich damals nach einem Sparringpartner gesucht, so, ey, du hast so Ahnung von Selbstständigkeit. Wie läuft das mit Krankenkasse? - Mhm. Wie läuft das so mit Versicherung? Wie läuft das mit. Was mach ich denn, wenn ich mich selbstständig mache? Hast du Steuerberater, hast du Finanzamt so? Ich hab von nichts 'ne Ahnung. Ich hab einen Job bei der Stadt gekündigt, da hab ich Veranstaltungskaufmann. Hab geschlossen, aber dann gekündigt. - Ja. Dann hab ich dann noch ein halbes Jahr gearbeitet. Und dann hab ich den Job gekündigt. Hab dann so jemand. Hab ich einfach jemanden gesucht, der schon selbstständig war. Und der Raffel als selbstständiger Veranstaltungstechniker. Auf vom 2001 damals. Wusst du, wie man Rechnung schreibt? Genau, der wusste, wie man Rechnung schreibt. Und wie man sich irgendwie. Ob man sich kranken versichern muss als selbstständig. Wusst ich einfach nicht. - Ja. Ich hab auch keinen Chat damals. - Genau. Gibt keinen Chat. Und. Smartphones gab es halt auch so sehr, sehr reduziert. Und. Dann haben wir uns zusammengesetzt in der Altstadt, im Ohm-Me-Jub und haben Himmel und Erd gegessen. Und das war der Anfang dieser Partnerschaft. Dann haben wir gesagt, du hast immer zu, so und so läuft das. Ähm. Du musst irgendwie ein Steuerberater haben, dann der beantragt für dich eine Steuernummer. Du musst eine Firma anmelden, gewerbeamt. So. - Okay, krass. (Lachen) Und dann kümmers ich am besten auch um die Krankenkasse. So, dann musst du dich halt kranken versichern. Ja. - Und das hat mir so ein bisschen zusammengeschust. Und dann hab ich dir. Sind wir auf. also, ich bin dann nach Berlin geflogen, und ich weiß gar nicht, wo er dabei war. Nee, der war nicht dabei. - Mhm. Ich bin alleine geflogen, da waren wir gefahren damals. Ähm. Das ich würde sagen, ich hab 2012 aufgemacht, das war. das Jahr 2011, das war so das entscheidende Ding. - Mhm. Ähm, da war halt mit Berlin, da war dieses. Ähm. Mitte 2012, wahrscheinlich im Sommer, haben wir uns bei oben ein Juppaufel drasse gesetzt. Dann haben wir gesagt, kommen wir das mal irgendwie hemmel und eh et essen. Und dann über Selbsthändigkeit quatschen. Und dann hab ich im Winter 2011 auch mein Job gekündigt. Und. hab ich im Winter, hab ich dann. bin ich auf Laden suche gegangen. - Mhm. Ist eine gute Idee, frozen jugatladen. Fühlt sich irgendwie cool an, gibt's ein Düsseldorf noch nicht. Hatest du keinen Moment des Zweifels, das finde ich total spannend, dass du direkt all ingegangen bist? Du hast im Bankorck hast das gesehen, bis zurückgekommen hast. Und zwei, drei Jahren, irgendwie Inspiration suchen hier und da irgendwie. Und dann. diese Idee zu haben, das war wahrscheinlich so mit 26, mit 27, war dann so das Gespräch mit dem Rafferil. Mhm. - Und mit 28 hab ich dann gestartet. So, das war dieser. Aber. ich hatte dann anderen Blick drauf, weil ich hatte durch meine. durch dieses Arbeiten arbeiten, hab ich ja zählt grade so. Ich hab viel gearbeitet, ich hab Geld gespart, ich hab. nie irgendwie gesagt, ich brauche. irgendwas, was nichts zu mir gibt. - Also ein Porsche, aber erst mit 35. Ich hab halt gesagt, ich hab diese Jobs zwar, ich hab das geil einkommen. Aber das einzige, wo für euch die Geld, wo für euch wirklich Geld ausgegeben habe, war Rassereisen im Winter. Und dann blieb natürlich immer auch ein bisschen Geld übrig. Und dann hatte ich eine Summe X. Ähm. zum Gründen, zum Gründen, genau. Und ich mein Gedanke war einfach, ich mach das jetzt. Weil ich hab ja nichts zu verlieren. - Mhm. Ich hab jetzt irgendwie 35.000 Euro, 30.000 Euro gespart. Ähm. Die hau ich jetzt auf den Kopf, wenn sie weg sind, sind wir weg. Genau, und das war der Gedanke, war einfach zu sagen, so ich. ich investiere das jetzt mal in ein eigenes Business, ohne irgendein Plan dahinter. Ähm. und. wenn das nicht funktioniert, dann kann ich ja wieder als Kellner arbeiten gehen. So, das war mein Gedanke. So, ich kann ja jederzeit wieder in den Barkeeper-Jobs suchen. So. Und für ja von vorne anfangen, weil ich bin 28, so was. Was hab ich mir passiert? - Was hab ich zu verlieren. So, ich hab. Ich hab. ich. ich hatte eine kleine Bude, das war 55 Quadratmeter. Die hab ich. die hab ich gekündigt tatsächlich. - Mhm. Und hab dann die erste Zeit bei Jumarum-Lager geschlafen. So, weil ich gesagt, da da da echt, geh all in, so ich will einfach meine Kosten, so niedrig wie möglich halten. Und. Ähm. der hat eine Ex-Freundin hat mich dann auch mal irgendwie mit. unter die Fittliche genommen. - Ja. So, dann durfte ich dann auch mal irgendwie schlafen. Aber so, die Anfangszeit war es tatsächlich. hatte ich eine Matratze. bei Jumarum-Lager. Auf der Loretto-Straße zwischen den. Eisbechern Kartonkslöfeln. mega. - Hab ich mir eine Matratzingen gelegt. Dann hab gesagt, ich hab drei Hosen, ich hab ein paar Sneaker, ich hab ein paar Flip Flops. Und ich geh jetzt all in mit der Krohledi ich hab. Ähm. Fun Fact. Es gibt ein Konto aus Zug. Zwei Euro, acht und dreißig, hab ich auch im Eröffnungstag. (Lachen) Das. also wir waren in der Metro einkämpfend. Also, Raffel und ich. Ja. - Also wir haben alles zusammengemacht. Also, wir hatten mich von diesem Himmel und Ed gespräch, ja. - Bis zur Ladeneröffnung. Also er hat mit mir diesen Laden gebaut. Er hat als Veranstaltungstechniker. hatte er im Januar Februar nicht so viel zu tun. Mhm. - Glück bei wenig Veranstaltungen in dieser Zeit. Und er war, ey, ich find da spannend, was der Matthias davor hat. Ich helf dem einfach mal. So. und. äh. Man kann es eben nicht hoch genug anrechnen. Irgendwie hat ein Laden gebaut, er war. er. er ist gelert erschreiner. So fragt mich mal, wie eine Seege funktioniert. Oder irgendwie. Also er hat mir beigebracht, wie man Dübel in die Wand jagt. Ja. - Oder. wie man Kreissege einstellt. Oder ein. also, ey. Danke Raffel. Das. Das mich vielleicht da einmal ganz kurz reingen. Wir haben drei Faktoren, die ich gerne mit dir beschreihen habe.
Das eine ist das Thema Community, das du ihm schon angeschneidend hast, was dir total dabei geholfen hat, den Laden anzuschieben. Das andere ist aber auch eure Marke, die die bis heute bestand hat. Und im Prinzip seid Gründungen auch sehr. Gleich geblieben ist, im positiven Sinne. Also offensichtlich habt ihr damals einen Volltreffer gelandet, sodass es sich weit über zehn Jahre getragen hat. Und das dritte ist aber auch die Location, denn ihr seid auf die Loretto-Straße gegangen, und das ist halt nicht so ein Schlüsseldorf, wie heute eine der angesagtesten Straßen ist. Ja, das stimmt nicht. - Nicht? Du hast dir angesagt gemacht. Also, wenn man den alt eingesessenen Lehnen da Glaubenschenken darf, dann würden die das jetzt bejaven. Okay. - Also viele der alt eingesessenen sind dankbar, dass wieder hingegangen sind, weil der Apotheker nebenan, zum Beispiel, der hat mir irgendwie nach ein paar Jahren irgendwie. Und immer Kunden, die hin und her, wenn ich krank war, habe ich meinen Aspirin da geholt. Er hat immer für seine Mitarbeiter dann auch Flosenügert geholt. Legende, ich kenne ihn übrigens auch noch. Er hat mir immer gesagt, oder auch. Ach so, da bin ich auch sehr sehr. Das berührt mich. Er hat mir immer gesagt, so "Emmertier ist ohne dich, wäre dieser Teil der Straße niemals so belebgewesen." So, es gab damals das 0,2-L vom Ende der Straße. Das hat so ein bisschen junges Publikum angeschlossen. Lade, genau. - Ich glaub, die sie kennen. Lokales Modellabel. Aber die Anzahl an jungen Menschen, die dann auf einmal auf diese Straße kamen. Und dann es endet dieser Straße. Die Frieda war schon immer so ein bisschen hip. Da vorne der erste Teil, die Bielkerkirche drumherum. Aber so das Ende der Lorette Straße, da gab es eigentlich nur 0,2-L. So ruf wir das junge Publikum. Und wie viel Klamotten wir jetzt kaufen. Also sehr kein Massen-Publikum. Und. Ja, und der Apotheker sagte auch, "Ich hatte noch nie so viele Kundinnen im Laden unter 30." So, weil. Die waren dann bei Jomaro und haben sich Jörg, dann holen wir hier noch unseren Hustensaft, unser Vigmedinat, was was ich was. Und. Ja, wenn man den alt eingesessenen Rauben schenken darf, dann stimmt das, dann haben wir den Teil der Straße auf jeden Fall mitgestaltet. Spannend. Kleine Annegdote an der Stelle, meine Frau und ich, sind 2014 nach Düsseldorf gezogen. Aus Köln werden von Düsseldorf keine Ahnung. Wir haben uns im Dezember 2013 eine Wohnung angesehen. Mir war nur wichtig, dass diese Wohnung relativ nah zu meinem damaligen Arbeitgeber war, der nämlich in Unterbürg sitzt. Und dann haben wir diese Wohnung genommen. Und das war wie gesagt, ein verriegneter Wintertag. Wir wussten überhaupt nicht, wo wir sind. Und dann sind wir am 1.3. 2014 eingezogen. Und am 1.3. 2014 war der erste Tag. Da war der Winterpause, bei euch wieder eröffnet wurde. Und die Schlange ging bis zum Polizei revi. Und wir haben direkt gegenüber auf der Loretto 22 gewohnt und sind eine eingezogen. Wir dachten, oh mein Gott, wo sind wir hier gelandet? Im positiven Sinn, wir sind ja mitten drin. Ja. Also ich kann das bestätigen. Ihr habt auf jeden Fall diesen Teil der Loretto Straße zum Brennen gebracht. Ja, das war verrückt. Man wurde ja regelmäßig über Rand von Tag 1 eigentlich. Also das. Es gab ja kein Marketingkonzept, um mal auf das Thema zurückzukommen. Gerne, gerne. Also Marketing war. Nun probo, gerne. Nun probo, ja. Handy, Telefonnummer und Community. 3.01 Freunde. Genau, einfach so "Hey, kommst im Borg vorbei". Ich mache morgen Laden auf, hast du Bock mal vorbei zu kommen. Ich weiß nicht, ich hab. Klassisches Marketing war damals Flyer verteilen. Ich kenne das so aus, meine Zeit als Fetenkommit themitglied. Hat man Flyer verteilt auf dem Schulhof und hat den Mitschülern quasi verklickert, ey, wir machen am Freitag am ne Party, hast du Bock zu kommen. Und hat den Benrad in der Fußgängerzone verteilt. Und dann hab ich eine Woche vor Jomaro Loretto Straße Eröffnung, eine Tagsüberladenbau, da hab ich nachts bin, ich losgestiefelt mit einem Rucksack voll Flyer. Ich hab bei Flyer erladen, hab ich glaub ich. Ich glaub, das war 50.000 Flyer gedruckt mit einem Gutschein, zwei Toppings gratis. Geil. So, und die hab ich verbotenerweise. Ich würde schätzen, so 5 Kilometer um den Laden der Rume in jeden Briefkasten gestopft, an jedes Auto gepackt, an jeden Scheibenwischer. Okay. Und, ja, jede Nacht in einen anderen Stadtteil gelaufen. Aber die Autos haben regelmäßig gewechselt und immer wieder jede Nacht neu hinein, die Autos vollgeknallt mit die Scheibenwischer mit. Zwei Toppings gratis. Ja, ja. (lacht) So, ähm. Ja, das war unsere. Also das war meine. pre-opening Marketing-Strategie. Und auch pre-social media, ne? Also heute würde man wahrscheinlich denken, machts über Instagram oder TikTok? Gabs nicht. Das einzige, was ich hatte, war. Ich würde jetzt mal sagen, wenn du damals 400 Facebookfreunde hatte, ist da was, ist schon vorne mit dabei. Und ich hatte wahrscheinlich 244. Ja. Und die. Was aber damals einfach war, du konntest damals Facebook-Veranstaltungen machen. Er nachst du dich? Ja, natürlich. Lass eine Facebook-Veranstaltung gemacht, hast deine 200 Freunde eingeladen, die die Lurettostrasse gestaltet. Da gab's ja damals auch so ein paar Skandale, wo dann irgendwie 5000 Leute auf den Kindergebotstag gekommen sind. Ja, genau. Und ich hab halt meine 244 Facebookfreunde eingeladen. Und hab die Veranstaltungen als offene Veranstaltung gemacht. Da heißt "BioMaro-Opening". Mhm. Ja, ich glaub, am Ende des Tages war einer Eröffnungstag irgendwie 2000 Menschen auf der Lurettostrasse. Und das hat die Lurettostrasse in diesem Moment noch nicht gesehen. Gabte. Ja, das war einmalig. Das Gabs einfach noch nie. Dann kam auch Polizei, dann kam Ordnungsamt. Und dann, "Was machst du hier?" Was passiert hier? Ist so es, erst, erst, der Tag. Eist, ich wusste nicht, was ich tu. Ich hab Leute Freunde eingeladen und die haben halt geteilt, geschert, jeder hat seine Familie mitgebracht, jeder hat seine Freundin mitgebracht, seine Partner. Und das war halt so ein Lauffeuer. Zusätzlich zu den 50.000 Flyern, die man verteilt hatte, blauäugigerweise noch irgendwie alle. In alle Himmelsrichtungen, alle Briefkäse vollgeknallte. Und so hast du irgendwie von Tag 1 an auf einmal Kundschaft gehabt für einen Frozen-Jugort-Konzept. Was? Sensationell. Ja, das war marketing. Eins Punkt-Müll. Und das war damals, wenn wir noch mal zurückschauen, ja auch ein Stück weit zu die Hochzeit von Frozen-Jugort oder war das noch vor der Welle. Weil ich erinnere mich daran, dass du in der Zeit danach plötzlich überall alternative Konzepte aus dem Boden spielst. Genau, das war. Das war anfangen. Okay, also ich glaube. Ja, was vorhin in der Welle ist Gap Berlin. Genau, es war Gap Berlin, es gab. Ich glaube Frankfurt. Ja. Ich glaube, es gab München. Okay. Irgendwie sowas? Ein, zwei Läden. Genau, gar kein Massenmarkt. 20 Berlin, aber dann so Frank wird einer München einer. Irgendwie sowas. Mhm. Und dann. Tony Asquites. Klar. Grüße gehen raus. Grüße gehen raus. Hat. Ich glaube, eine Woche vor mir auf der Friedrichstraße oder Frau St. Nugat Landau? Nein. Wir waren so im. das war so. ja. So ein Battle. Nein, das war kein Battle, so wir verstehen uns sehr gut. Ja. Wir mögen uns, wir ernen uns. Aber er hat eine Woche vorher aufgemacht. Deswegen kann ich nicht sagen, ich war der erste. Check. Das ist das. aber ich bin der. einer der Top-Top-Top-Veynes um die Lies. Genau. Also bitte Tony Asquites abchecken. Auf absolute Legende. Da stimmt. Und. ja, aber ich bin mit Jumaro bin ich dann geblieben. Wahrscheinlich war ich die bessere Lage gewählt habe. Die Friedrichstraße war leider nicht. also wäre ich auch nicht. Ich wäre nicht draufgegangen. Weil. Bis heute nicht wahr mir nicht. Genau, war mir nicht Schamand genug. Ja. Und. Das finde ich spannend, weil ich finde, Schamand trifft. sind sehr passender Begriff auch für eure Marke. Logo, Store, die ganze ST-Tek. Das ist Schamand. Genau. Es ist. Du musst dir vorstellen, warum Dorretto Straße? Ich hatte. in Serate, wir bei Immobilienskauht ausgedruckt. Und. wir müssen uns vorstellen, es war dezember 2011. Also heißt, kaum Menschen auf der Straße. Es war. Regen, es war matchig. Also es war jetzt nicht Frozen, New God, Sonne Scheiden, gute Launewetter. Mhm. Und. und das, was an der Loretto Straße cool war. Es gab einen Innenhof-Anbau. Mit einer Bade waren wir im Wohnzimmer. Oder auf diesem Foto von diesem Inserat gab es eine Badewanne. Im Raum. Das hat mich gefixt. Okay, krass. Sieht nach einem coolen Raum aus. Lasst uns das mal angucken. Dann hab ich irgendwie. 2000 Euro Miete. Ja. Als Existenzgründer. Krass, was keine Kohle. Das muss von Tag eins funktionieren. Und dann hat man sich das durchgerechnet. Man steht allein im Laden. Dann verkauft man etwas. Und dann irgendwie diese 2000 Euro kriegt man schon irgendwie zusammen. Brauchst ja nicht viel. Brauchst ja nur. zur Not er sich halt irgendwie als. Zumarung, genau. Irgendwie wieder Haferflocken mit Wasser und Zucker. Das war eine Zeitlang mein Frühjahr.
Und ich glaube, du kannst ja jederzeit wieder auf dieses minimalistische zurückgehen. Und ich glaube, das wird schon funktioniert. Das war dieser Gedanke. Ich habe das investiert. Wenn es nicht funktioniert, dann geht es halt wieder als Barkei. Würdest du sagen, weil ich habe mich auch häufig mit dieser Frage beschäftigt und sie immer wieder mit "jabe" antwortet für mich selbst, dass man, wenn man gründet, immer auch die Bereitschaft haben muss, diesen Schritt wieder zurück zu machen. Also als ich die imischen Gründet habe, habe ich mich auch deutlich reduziert im Einkommen, deutlich reduziert im Leben standen, um das zu ermöglichen. Und ich würde es wieder tun. Glaubst du, dass der einzige Weg so was dann auch durchzuziehen? Sein, das gibt ja. Es gibt das Sprichwort ganz oder gar nicht. Und das war zu diesem Zeitpunkt mein Motto, so hat er gesagt, ey, so du gehst jetzt all in mit dem Geld, was du gespart hast, 2,38 Euro, einen Tag vor ihr nach unserem Einkauf für den Eröffnungstag, 2,38 Euro auf dem Konto. Und, ey, Kloff, Kloff, Kloff, Kloff, es hat funktioniert. So, es war von Tag 1, zwar ein genug Kunden im Laden, das ich am Ende des Monats, meine Personalkosten zahlen konnte, ich konnte, mein Einkäufe bezahlen, ich konnte dann auch die Miete bezahlen. Und das war für mich so ein Zeichen, ey, krass, cool, ey, das könnte echt funktionieren. Und dann bist du aber in so einem Strudel drin von, oh krass, ich hatte jetzt kalkuliert mit, ich steh da alle einem Laden. Und da ist dann vielleicht eine Person in der Küche, die hilft mir, so mit ein bisschen Erdbeeren schneiden und ein bisschen Kinder-Regel und so. Mhm. Das kriegst du halt leider nicht hin, wenn da auf einmal irgendwie 2000 Menschen auf den Eröffnungstag kommen. Ja, dann, dann ist der ey, meine ganzen Freunde waren da, so ey, du, die Küche, du an die Kasse, du mit mir an die Teke, wir müssen jetzt hier diese Schlange abarbeiten. Und dann, du fährst bitte mal zum Liedel, zum Aldi und zum Gehbe und kaufst bitte alles an Newgort und Erdbeeren ein, was du finde kannst. Und ey, und das war die, das, und jetzt, das schließt sich der Kreis, eine ganz viele Freunde vom Fußball, meine Kindheitsfreunde, meine 3.0001, Freunde, meine 3.0001 Arbeitskollegen, die waren alarmstart und ja, und gesagt, okay, ja, ist da. Ich fahre jetzt zum Rehbe, ich fahr zu Liedel, ich fahr zu Aldi, ich kauf alle Erdbeeren dies gibt. Und damit wir diesen Eröffnungstag hinter uns kriegen. Und die haben ja alle geholfen. So, und das war ja auch ne Side-Fact, die Denise, eine Kellner-Kollegen, von mir aus den 3.0001, die hat damals das Design für mich gemacht. Also dieses Jumaro-Logo. Das war es bis heute bestand, was bis heute bestand, dann genau dieses Ornament mit den super Verschnörkete. Das war einfach eine Freundin, Barkeeper, Kellner-Kollegen, mit der habe ich die Schlachten im 3.0001 geschlagen, die Samstagabende auf der VIP-Lounge. Und die Schlacht. Genau, dann haben wir das mal gesagt, ey, ich will mich selbstständig machen. Du studierst ja Grafikdesign. Kannst du mir da helfen? Ja, dann hat die mir ein Logo gebaut, also wir haben Ideen zusammen auf dem Tisch gehauen. Ich hatte gerne da eine Erdbeeren drin im Logo und eine Kuh für die Milch. Und da muss auch irgendwie ein Keks rein, der Kuh, wenn der lächelt. Und daraus ist dieses Logo und ein Herzmuster rein, weil es eine Herzensangelegenheit ist. Und dann ist dieses Logo entstanden. Und vielen Dank auch an Denise. Das, die mir damals geholfen hat. Lasst uns mal zwei, drei Schritte nach vorne gehen und zwar, und das haben wir im Vorgespräch auch schon miteinander besprochen, dass eine erstarten, das machen einige, den geht dann irgendwann so ein bisschen die Booster aus. Also, ah, ihrem Konzept oder dem Produkt, B aber auch ihnen selber als Unternehmer*innen. Du hast es geschafft, aus diesem vermeintlichen Trend und Hype Frozen-Jugort, ein Unternehmen zu bauen, dass mittlerweile seit über zehn Jahren erfolgreich am Markt ist. Zu einem Franchise wurde irgendwann auch internationalisiert dazu kommen wir gleich, aber vielleicht erstmal was ist so aus deiner Sicht, dass vermeintliche Erfolgsgeheimnis dafür, dass es eben nicht nach drei Jahren vorbei war. Die Community, was du, oder das Netzwerk, du hast es eben gesagt, dass du das Wort Community benutzen, und ich sage, Netzwerk, Freunde, die es von Anfang an mitgetragen haben, mit aufgebaut haben, es im Weiterimpfohlen haben, mir geholfen haben, Flyer zu verteilt. Und und und, dass diese Mund- zum Mund-Propagander, und dann später natürlich diese permanente Präsenz. Also, ich glaube, die ersten zwei Jahre, drei Jahre, ich weiß, bis auf diese Winterpause, die ich mir auch weiterhin gegönnt habe, ich habe mir gesagt, ich muss im Winter, dass ich diesen Bank-Cock-Floek haben und ich bin auch direkt auch im ersten, zweiten Jahr, glaube ich, mit dem ersten Jahr schon. Aber ich habe ich sehr gute Mitarbeiter gehabt, die sind ja mich dann mit aufgegeben. In den Laden eingearbeitet, und ich habe zwar vor, das erste Jahr, 365 Tage aufzuhaben, also jeden Tag um mal zu gucken, in welcher Zeit spannende funktioniert denn so ein Laden. Und deswegen habe ich mir auf die Pfanne geschrieben, das erste Jahr, 365 Tage. Oh, non stop. Ja, dann hat man halt schon gesehen, so, der Herbst kam, der Winter kam, das wird schon weniger. Und ja, okay, könnte ich mir einen gefallen tun und zwei Wochen diesen Laden schmeißen. So, dann bin ich für zwei Wochen nach, wie Sonne und Abfall Kraft getankt. Und warum sind wir geblieben? Ich glaube, da gibt es ein paar Grundfeiler, Qualität, Produktqualität und Produktqualität, Quantität. Also, du warst schon mal bei uns im Laden, du kennst es seit 2014, so kannst du mir gerne erzählen, was hast du als zum ersten Mal gedacht, also diese Ticket gesehen hast. Auch da wieder Charming sehr einladen, man hat irgendwie die Möglichkeit, sich seinen eigenes Eis zu kreieren und es fühlt sich irgendwie gut und wohlig an. Genau, und ich wollte da keine Abschrieche machen. Ich habe gesagt, also, wenn du die andere Flosen, die Konzepte damals angeguckt hast, war das so reduziert irgendwie, irgendwie diese Ticket, war nicht ganz so groß, das war auserwählte irgendwie ein paar Früchte, ein bisschen Klussbrüchen, ein bisschen Schoko, drei, vier Soßen fertig. Ja, bisschen lieblos. Genau, nicht lieblos, aber reduziert es Angebot, die Quantität. Ich habe gesagt, der Mensch ist so vielfältig, der ist so kreativ. So, du kannst einfach nicht aus, 20 Toppings kannst du nicht die Masse der Menschen den geben, was die haben wollen. Und wenn Kunde zu mir gekommen ist und gesagt, da hat er ja, das und das, aber eine gute Idee, dann war das einen Tag später auf der Teke. Und ich hatte halt dieses Raster, irgendwie von, ich glaube, das fand damals 44 Toppings, und da hab ich gesagt, okay, da muss es eine Kinder-Ecke geben, das muss halt bunts sein, da gibt es als Martis, da gibt es irgendwie Begummiverchen, dann gibt es eine Schokoladen-Ecke mit irgendwie kinderierig Kittkett-Joggerette, der ansprucht war damals immer zu sagen, so, ich will keine gefäckte Schokolade haben, so ich will das original. So, ich will nicht den günstigeren Regel von Netto oder, dass das all die lieb, genau. Ja. Ich will Kinder-Schokolade. Ich will nicht die Erdbeerschokolade, ich will die Gerette auf der Teke haben. Und, dann gab es eine knusprige Ecke, das sollte auch nicht die Haferflocken Ecke sein. Das sollte halt das Kölnmüßdesignen, dann gab es halt Kölnmüß, die in Schoko, in Himbeere, in Honig-Nusknusbar, in Natur. Dann gab es eine Nuss-Ecke mit Kokos, Wallnüsse, Mandeln. Und dann gab es eine Kuchen-Ecke mit Brownies-Keyes-Kuchen. Und dann gab es Früchte. Und ich hab gesagt, so, ey, ich will mindestens zwölf Früchte auf der Teke haben. Und, dann reden wir natürlich jetzt über Qualität. Ich hab gesagt, keine Dosen ananas, keine. Tiefkühl-Erdbeeren. Genau, keine Tiefkühl-Heidelbeeren, keine Tiefkühl-Himbeeren, so. Das muss frisch sein. Und wenn es nicht frisches, dann bieg es nicht an. Ich will. mango-Püree. Ich will kein mango-Si-Rub. Ich will. Erdbeer-Püree. 100 Prozent frucht. Ich will. Himbeer-Püree. 100 Prozent frucht. Und da. trennt sich dann die Spräu vom Weizen an dem Markt. Das ist dann so dieses. guckt die andere Konzepte an. Es ist natürlich, es ist einfacher zu sagen. Ich biete ein Himbeersi-Rub an. Anstatt das frische Himbeer-Püree, das ja. schnecht wird, relativ schnell. Und du musst halt auf "First and First Out" achten. Du musst auf Produktqualität achten. Du musst deine Mitarbeiter schulen. Was auch viel Arbeit ist. Aber am Ende des Tages. hat der Kunde gesagt, "Ey krass, wie machst du das?" So wie. wie kannst. wie so macht das kein anderer? Wie so gibt's bei den großen Ketten. Wie IKEA mit Donnells, Kanalmas, ne? So. Da gibt's keine Himbeer-Erdbeer-Püree. So, die haben halt Erdbeer-Si-Rub. Ich weiß, warum das so nicht ist. Es hat ein Massenware, irgendwie das günstig. Und du musst halt nicht auf ein MAD achten. Weil so ein Sirob im Zweifel 3-Jahre halt beis. Oder. Zweifel. Und da. hab ich was gemacht, was. außerhalb. des Standards ist, des Gastrostandards. Glaub ich. Weil. der Gastronomen. der Standard-Gastronen, glaub ich, sehr, sehr viel mit. wahren Wirtschaft zu tun hat. Sehr viel mit Kalkulationen, sehr viel mit. das muss sich ja rechnen.
Und da davon auch nicht zu viel wegschmeißen. Und der Gastonon verliert sich irgendwo in so einer Kalkulationsbubbel. Und denkt das Produkt aus der Excel heraus? Genau. Macht halt eine ganz tolle Kalkulation. Das am Ende irgendwie 23% Profit überbleiben. So. Ich bin ja 42 Jahre alt. Ich hab diese Kalkulation bis heute nicht gemacht. So ich weiß natürlich im Laufe der Jahre, was du an dem Joghurt verdienst. Genau. Und wie viel Personal kostet nicht habe. Aber ich hab halt nie den Abschrich gemacht am Service. Ich will, wenn da, wenn da, wenn da einem schönen Samstag so und so viele Menschen dahin kommen, dann will ich, dass die maximal 15, 20 Minuten warten. So. 50 Minuten ist zu lang. 40 Minuten ist zu lang. Das will ich nicht. Egal, wie lang die Schlange ist. Die maximale Wartezeit sollte 20 Minuten sein. Und dann brauchst du natürlich auch mehr als einverkäufernertike. Ich sage, ey, okay. Dann verkaufen wir jetzt zu dritt, zu führt. Wir stellen jemand an die Kasse. Wir stellen jetzt vier Leute in die Küche. So, wir machen jetzt bei den Sprung-Jumaro 2026. Mhm. Da arbeiten dann im Sonntag, arbeiten dann neun Leute. Wow. Auf einem Ladenlokal. Das hat 28 Quadratmeter. Da sind. Und darüber sprechen wir jetzt. Auch wie hat man im Laufe von 14 Jahren dieses Konzept so, optimiert, nicht im Sinne von Kostenreduktion, nicht im Sinne von wir ändern das Konzept. Wir packen jetzt das günstige Syrup drauf und holen uns darüber unsere Marge, sondern wie schaffen wir es, mehr zu verkaufen, mehr zu verkaufen, mehr Kunden zu bedienen, die Qualität hochzuhalten. Das war mein Anspruch, sozusagen der Kunde, der d'accompt, der soll glücklich wieder rausgehen. Und der soll nicht, nach dem er zehn Jahre lang Erdbebörie und Himbebörie gewohnt ist, im Jahr 11, wahrscheinlich hätte das seine Marke kaputt gemacht. Genau. An diesem Qualitätsanspruch wird sich nichts ändern. Das war eine Qualität, ist das erste. Mit arbeiter Schulung ist das zweite für mich persönlich. Es gibt diese Säulen, der für mich sind das so drei Säulen. Irgendwie Produktqualität muss stimmen, der yogurt muss schmecken. Das muss ein gutes Produkt sein, die frische muss da sein, die Qualität muss da sein, die Quantität muss da sein, der Kunde muss reinkomba juma und denken, so workreis. Hier ist ja für jeden was. Und wenn du die Kommunikation zwischen Mitarbeitern und Kunde die anhörst, dann ist das eine in welche Richtung, als dann heute gehen. Hast du Bockaufschokolade, hast du Bockauffrüchte, hast du Bockauf Knussbrich, hilft mir mal und dann beratigt ich. Und dann baut der Mitarbeiter mit dem Kunden zusammen das Produkt, wo mit einem Ende halt rausgeht. Und das ist dann das Thema Mitarbeiter-Schulung. Dadurch, dass ich jeden Tag im Laden war, von morgens bis abends, ich war der erste, der gekommen ist, mit der letzte gegangen ist, hast du ein Gespür, was möchtet der Kunde? Du führst Gespräche mit Kunden, was wünscht er sich? Hast du, ist das massentauglich? Ist das etwas, was nur diese eine Kunde haben möchte oder merkt man nach und nach, dass auch andere Kunden Bock haben auf Bananenbrot. Das war dann so ein klassiker, das kann ich mir gar nicht vorstellen, Bananenbrot irgendwie. Aber am Ende des Tages, so, Renner Topseller. Und. Ja, unsere Mitarbeiter, unser unsere Mitarbeiter. Ich war lange schon nicht mehr alleine, zweites Jahr mit Traffail. Wir haben gesagt, ich bin jeden Tag an der Loretto Straße, der Raffel jeden Tag am Karlsruf, von morgens bis abends. Keine Ausnahme, jeden Tag, weil wir unsere Kundschaft kennenlernen wollen. Wir wollen da sein, wenn es Probleme gibt, wenn es einen Stromausfall gibt, wenn das Internet ausfällt, wenn die Eismaschine muckt, du musst selber da sein. So, das ist. Das war auch die Voraussetzungen für mich zu sagen, ich mach einen zweiten Laden auf. Ich hab einen Raffel angerufen, so, ey, ich kann hier einen zweiten Laden haben. Dann musst du, aber dein Firmarküttel auf Eis legen, als Veranstaltungstechniker. Das ist ja doch cool. Ich bin jetzt Ende 20, Anfang 30. Gar keine schlechte Idee, mal aus dieser Technik, brauche rauszugehen, weil es auch anstrengend. Genau. Ja, die Kerseite der Metall, die er war dann, dass Juggurt irgendwie machen, das auch ein bisschen anstrengend. Aber. Das war dieser Anspruch zu sagen, wir wollen immer für den Kunden da sein. Also heißt immer, wenn du in den Laden kommst, hast du eigentlich meine Nase gesehen. Und am Karlsplatz hast du Raffer als Nase gesehen. Du hast immer einen Ansprechpartner gehabt, die Mitarbeiter, die neben dir an der Teke stehen, sind ja irgendwann sowas wie. Ich sag jetzt nicht Klone, aber die gucken sich natürlich absolut viel von dir ab. Und wenn du das vorlebst, was du da machen möchtest, dann guckt sich dann Mitarbeiter das ab. Und irgendwann hatten wir sowas wie so eine Philosophie. Wie wollen wir den Kunden begrüßen? Wie soll das Gespräch zum Kunden sein? Wie begrüßen wir, wie ist die Beratung und wie verabschieden wir den Kunden? Und sagen wir, danke fürs Kratrinkel oder nicht. Und das Verteil der Mitarbeiter-Schulung. Ey, wenn der Kunde der Trinkgeld in dieses Sparschweinschmeiß, dann sagst du bitte Danke. Herr Kle, das ist nicht normal. Das ist nicht normal, dass ein Mitarbeiter-Demisch-Wächengeschuld wird. Und dass ein Mitarbeiter jeden Kunden mit einem. Hallo begrüßt. Oder mit einem "Hey, ich hab einen schönen Tag." Oder "Hab genießt ein Becher, verabschiedet." So, das ist nicht normal. Heutzutage leider. Für mich ist das ein Standard. Das ist ein Standard, auf den ich auf gar keinen Fall verzichten werde. Auch in Zukunft nicht der Mitarbeiter. Es gibt eine. ein Verhalten, was ich sage, das möchte ich, dass der Mitarbeiter an den Tag liegt. Es ist eine Begrüßung, eine ordentliche Kommunikation zum Kunden, eine Beratung und eine Verabschiedung. Und im besten noch einen Danke, wenn noch ein Euro-Trinkel in der Kassel landet. Und da gibt's gar keine Diskussion, um das muss sein. Und ich weiß einfach, dass das nicht. der Standard ist von Mitbewerbern. Die ist 2012, sagst du ja selber, eine 2012, 13, 14. Gab so eine Riesenwelle an Flosen, "Jugutladen". Alle weg, alle weg in meinen Augen, weil. da keine Standards gesetzt wurden. Keine Produktstandards, keine Qualitätsstandards, keine Mitarbeiter-Schulung, sauberkeit, laden. Das kannte ich aus dem Jahr 2001. Der Laden wird erst verlassen, wenn die Teke sauber ist, fertig und erboden sauber ist. Und so vorher geht das nicht. Und das habe ich halt überall so ein bisschen was rausgepickt. Und das quasi in diese kleine Bude gesteckt. Um Ende des Tages hat mir das echt geholfen. Matthias, das ist die perfekte Brücke zu meiner nächsten Frage. Ich muss ein bisschen auf die Zeit schielen, weil ich auch noch 10 Tesen für dich. Aber was mich total interessiert, war es gerade gesagt, gerade am Anfang, man muss jeden Tag da sein. Dann setzt man Standards, man schult seine Mitarbeitern an. Wie schafft man den Sprung zum Franchise? Wie habt ihr das hinbekommen? Durch das Definieren der Standards, sodass ihr das Vertrauen hatte, besuchen uns Partner*innen, die das für uns in anderen Städten führen. Die kriegen von mir ein Katalog und abfahrt. Wahrscheinlich nicht ganz so einfach. Nee, also erstens haben wir niemanden gesucht. Okay. - So die Partner kam zu uns. Da kam Telefonklingel, ich hab Bock, das in Essen zu machen. Genau, da kam halt ein Anruf von aus Köln. Ich hab auch Bock auf so ein Laden, aus Märbosch, ich hab auch Lust auf so ein Laden. So was muss ich tun? So, ich war Barkeeper. (Lachen) Der Raffer war Veranstaltungstechniker. Dementsprechend kannst du ja vorstellen, wie viel wir Ahnung von einem Franchisekonzept haben. Null, genau. - Null. (Lachen) Und ja, das war ja spannend. Dann nimmt man sich beratene Kräfte zur Seite, irgendwie Anwälte und so. Dann auf einmal hat man ein Franchisevertrag. Wenn man sich die Nasen angeguckt hat, eine Nasen sehr positiv, weil jeder charakter ist anders. Und wir haben ein Franchisepartner. Da gleicht halt niemand dem anderen. Mhm. - Und da bin ich auch sehr dankbar für. Weil aber jeder ist so der Lokal-Hero. So der Mensch, der in seiner Stadt wie Märbosch, zum Beispiel. Das war unser erster Franchisenehmer auf der Märbosch-Erdaufstrasse. Mhm. - Aber der war Connected. Der war Connected. Der hatte schon ein Restaurant, der hatte ein Café. Der fahrt das nur Gastrofamilie aus Märbosch. Die haben halt schon ein Café gehabt, die haben einen Restaurant gehabt. Und die waren sehr gut Connected in Märbosch. Und haben dann gesagt, ich hab hier so ein bisschen Platz in meinem Café. Da könnte man ein Nulljomerotikereinstellen. So, so ja, cool. Mach mal, warum nicht. Dann haben wir diesen Schritt auf die andere Rhein-Seite gemacht, mit einem Jumaro-Partner. Dann gab es auf einmal ein Franchisevertrag. Dann ging das nach Köln. Nächste Anfrage, okay, mach mal Köln. Dann gab es jedes Jahr, gab es zwei, drei, vier Lehden. Durch Anfragen, die immer von außerhalb kamen. Also, noch mal auf deine Einführung. Wir haben nie gesucht. Tun wir bis heute nicht. Also alle Franchers Lehden, die eröffnen, kommen durch Anfragen auf uns zu kommen. Dann gucken wir uns Menschen an für ein Gespräch.
Gucken Sie statt an, funktioniert das, könnte das funktionieren. Dann entscheiden wir immer noch nach Bauchgefühl. Sehr viel Bauchgefühl möchten wir mit diesem Menschen eine Partnerschaft eingehen. Und das ist so eine spannende Frage. Ja. Da geht's halt nicht um, da geht's halt nicht nur um dieser Menschheit Geld und möchte in seiner Stadt Jumau machen, sondern wenn es hart auf hart kommt, möchte ich mit diesem Menschen mich an den Tisch schätzen und auch über negative Dinge eine Diskussion führen und über Probleme diskutieren können. Oder den Karren aus dem Dreck ziehen. Das ist ja auch das, was passieren kann. Und das ist halt wie so eine gute Ehe, glaube ich. War nie verheiratet, aber so schrech mir das vor. Wie oft hast du Nein gesagt oder wie oft hat dir dein Bauch Nein gesagt? Bis heute immer noch. Ich habe tatsächlich gestern jemand abgesagt. Ich habe gesagt, das funktioniert aber nicht. Das passt einfach nicht vom Weib. Man hat telefoniert, man hat einen Zoom-Koll gehabt. Und dann merkt man einfach, der Weib stimmt nicht. Die Chemie stimmt nicht. Und dann haben wir auch ganz ehrlich gesagt, funktioniert leider nicht. Das passt nicht zwischen uns. Und dann lässt man natürlich auch in dem Moment, potentiell, so einen Markt nutzungsrecht liegen. Dann verlierst du halt auch einmal Geld. Aber ich verzweige die Marken. Genau, man schützt die Marken und man verzichtet einen Moment auf ein bisschen Geld. Aber man arbeitet weiterhin langfristig mit Menschen zusammen, wo man auch Lust hat, mit denen eine Partnerschaft einzugehen. Wie viele Filialen gibt es insgesamt aktuell? 25. 30. 17. Jetzt kommt der schlechte Geschäftshorn. Ich weiß nicht. Irgendwas. Berehen von mehr als 5 auf jeden Fall. Es gibt mittlerweile zwischen 25 und 30 Juma raus. Ich weiß es wirklich nicht. Respektabel. Vor allem, wenn man Handverlesen ausweilt, sein Franchise Partner innen. Und jetzt dann ja auch der große Sprung ins Ausland, wenn ich das alles richtig verfolgt habe. Genau, da kam jetzt ein Interessant aus. Also lustige Geschichte auch wieder. Ich habe eine Instagram Nachricht bekommen auf mein privaten Account. Ich bin die Person X Y. Ich arbeite für die und die Firma. Und wir würden gerne in Jumaro investieren. Und wir würden das gerne nach Asien bringen. Dann denkt man natürlich direkt an die. Es gab drei Millionen, die man vom Nigerianischen Prinz haben kann. Ja. Ich habe auf diese Nachricht tatsächlich nicht reagiert. Habt ihr gelöscht. So, was? Die gleiche Nachricht kam mal link in dann rein. So, link in ist schon mal so ein bisschen. Seriöser. Seriöserie Plattform. Dann habe ich mir diese Person angeguckt, habe mir diese Firma angeguckt, man hat geguggelt. Und so krass, die gibt es ja wirklich. Dann habe ich einantwortet, "Wird stellt ihr euch denn vor, so mal telefonieren?" Und auf einmal bist du dann als. lokala Frozen-Jugel-Anbieter. Hast du ein Telefonat mit einem interessanten Ausingabhauer? Und mit der persönlichen Assistentin, erst mal. Natürlich. Und dann war das ein sehr schnelles Gespräch. Ich kann dir nicht über das Telefon verkaufen. Du hast es ja noch nie probiert. Und wollt ihr das nicht erst mal probieren, bevor ihr hier irgendwie. Warum überhaupt? Genau, warum überhaupt. Der hat auf Instagram gesehen, es gab. Bingen man anbrot. Nee, es gab ein. Es gibt jemanden, Stammkunden, der wohnt auf der Düsseldstraße. Und der hat geschäftliche Kontakte nach Singapur gehabt. Zu diesem Menschen, der Singapur lebt. Und da gab es voll irgendwie einen Soonkohl zwischen den beiden. Da sag ich hier irgendwie, das war. glaube ich vor drei Jahren ungefähr. Hier auf der Loretto-Strasse, da gibt es was. Oder in Deutschland gibt es etwas, das könnte für dich spannend sein. Und dann hat der seiner Sekretärin gesagt, oder seiner persönlichen Assistent. Ich weiß nicht, was für eine Position sie genau hatte. Aber er hat gesagt, er ruf da mal an oder schreibt da mal eine Nachricht hin. Und das war dann die Nachricht. Und dann hab ich gesagt, ja, aber. Ich kann dir jetzt nichts irgendwie anbieten, gerade durchs Telefon. Zwei Wochen später sah ich im Flugzeug nach Singapur ein bisschen raffer. Das war dann einen Soonkohl. So ein bisschen. Was wollt ihr denn? Was habt ihr vor? Und dann hieß es nur, ja, wir hätten gerne Iomaro für Asien. Also das Produkt gefällt uns, humptisch von Instagram. Das Logo gefällt uns, das der Marken auftritt gefällt uns. Aber ehrlicherweise haben wir das noch nie probiert. Ja, okay, dann fliegen wir jetzt nach Singapur, nehmen unseren Rohstoff mit. Und. Dann dürft ihr mal probieren. Und dann sind wir nach. dahin geflogen. Haben eine Produktpräsentation gemacht, was man so Produktpräsentationen nennen kann. Haben unsere Becher mitgenommen, tatsächlich. So mange peck, keine Lunde. Und haben da. Wir jo gut angekommen. So authentisch wie möglich. Ja. Und dann ist irgendwas passiert. Und ja, ja, so, okay, dann. Ja, der. Damals potenzielle Franchisenehmer. hat dann diesen ersten Bissen in den Mund genommen. Oder erster in der ersten Löffel in den Mund gestecken. Da ist halt irgendwas. Und auf einmal ging so die gegen die Augen auf so. "Wow, das ist ja gläcker. Das ist gut. Das hatte ich noch nie. Das gibt es hier nicht." Und es gibt Frozen-Jugod-Läden in Asien. So, und es schmeckt aber alles anders. So, das ist nicht so laut, laut ganz vieler Meinungen. Das bei uns alles ein bisschen frischer, das schmeckt alles ein bisschen natürlicher. Da schmeckt ein bisschen mehr nach Yogurt. Das ist ein bisschen saurer, frischer, zentroniger. Also, das ist so. Aber es ist nie dieses. Es ist mir zu süß. Es ist mir. Stimmt zu sahnig. Es ist mir zu schwer. Es ist jumaros immer leicht, säuerlich, Yogurt, erfrischend. So, das ist das, was wir über unser Produkt hören. Und das war dann so, okay, krass. Da schmeckt anders als alle anderen Frozen-Jugods, die ich in meinem Leben hatte. Long Story Short. Das war Mai. Im November haben wir ersten Laden aufgemacht. In Malaysia. Geil. Glückwunsch. Das war dann so. "Fruizurkel Moment", inspiriert im Bankock. Zack. Malaysia. Back. Back, Back, Back Home. Back Home. Back Home. Ja, dann folken ganz schnell. Lehden zwei, drei, vier, fünf. Also der. Unser Franchise Partner in Singapur. Mit zentrale In Singapur hat dann ganz schnell in Malaysia ein paar Läden aufgemacht. Und auf einmal waren wir ein international agierendes Franchisekonzept mit Geburtsschrunden, Geburtssort, Loretto Straße. Wahnsinn. Sensational. Matthias, ich könnte ewig mit dir schnacken. Ich habe aber noch zehn Schnelletesen für dich. Würde gerne deine Einschätzung haben. Ja oder nein. Und vielleicht noch ein Halbssatz dazu. Warum? Ja oder nein. Ties number eins. In Food Trends gewinnt nicht das beste Produkt, sondern das beste System. Du hast uns ja eigentlich das Gegenteil gerade erklärt, oder? Das ist die Beste. Das ist die Beste Produkt. Nein, falsch. Das ist die Gewinnt das beste Produkt. Ties number zwei. Also Qualität setzt sich halt immer durch. Und der Mensch hab ich gelernt, mittlerweile auch im Laufe der Jahre finde ich, der Mensch weiß, Qualität zu schätzen. Und da kommt es dann auch nicht auf die 50 Cent an. Also es gibt ja so einen, es gibt ganz oft Preis-Geskusion. Oh, das Eis ist schon wieder zehn Cent teurer geworden. Eine Kugel Eis 81 am Ende des Tages. Guckt die Schlangen an. Bei den Lehden sie verrückt. Sie ist verrückt. Die drei Euro für eine Kugel nehmen. Ja. Und am Ende ist es halt so Qualität setzt sich durch. Und der Unser Kunde, glaube ich, ist sehr dankbar, dass wir diese Qualität hochhalten und es dann noch bereit zu sagen. Ich zahl jetzt 5 Euro, 6 Euro, 7 Euro an. Und im Verhältnis ja noch Humor an. Genau. Und da kommt es nicht darauf an, solange die Qualität stimmt. Ties number zwei. Viele Gründerinnen verwechseln Wachstum mit mehr Läden. Noch mal bitte. Also Wachstum kann ja aus meiner Sicht viel mehr sein als einfach nur mehr Läden zu haben. Man wächst an Erfahrung, man optimiert das System, man optimiert die Qualität. Also es geht ja nicht nur darum zu sagen, ich habe 37 Läden nicht gewachsen. Stimmt. Also neben unserem Wachstum in Franchise, dass wir sagen können, wir haben irgendwie 25 bis 30 Läden, wo ich die Zahl irgendwie nicht weiß, haben wir natürlich auch Paralleel, unsere Eigenleben so optimiert durch Mitarbeiter aufstocken, Eis-Mär-Eismaschinen, mehr Toppings, mehr Kassenstationen. Also die interne Optimierung ist ein Wachstumsprozess, der ich würde sagen, 12, 13 Jahre gedauert hat. Also gestartet bin ich mit zwei Mitarbeiter an der Teke, einer in der Küche. Dann wurde ich schlange länger, dann gab es zwei Leute in der Küche, drei an der Teke. Die Schlange wird immer noch länger. vier an der Teke, drei in der Küche, weil du musst auch, wenn du mehr verkaufst, musst du mehr nachschnebeln. Klar, also heißt dann musst du überall aufstocken. Dann ein Kassierer, vier Leute verkaufen, wenn vier Leute verkaufen und einer kassiert, muss diese Person oder Kass natürlich richtig multitasking für ich sein. Und irgendwie vier Leute gleichzeitig abkassieren können. Dementsprechend aber auch müssen, habe ich dir gerade gesagt, der Herr.
extrem fall Karlsplatz. Neun Leute, das sind vier Verkäufer, ein Kassierer. Dann gibt's dann vier Leute in der Küche, die auch rotieren mit der Teke, die dann Paradebeispiele, wir brauchen an einem Samstag 50 kg Erdbeeren. Wahnsinn. Ja, das ist unsere. Ich weiß auch mal Gott, in einer vier alle. Nur im Karlsplatz. Das ist ja ein Wahnsinn. Und ja, also Wachstum. Klar, Wachstum, Firmen, Wachstum, Marken, Bekannteit. Klar, über Stadtgrenzen hinaus kann man so betiteln. Aber wir wachsen immer noch jeden Tag. Jedes Jahr wachsen wir in unsere eigenen Stadt, in unsere eigenen Läden, in unserem eigenen Büro. Lernen wir Woche zu Woche dazu. Nicht Woche zu Woche, aber ich würde sagen, monatze Monat. Tee Nummer drei, Standardisierung ist kein Kreativkiller, sondern der Preis für Skalierung. Da stimmt. Hatest du mal den Fall, dass sich ein Franchise-Nema angerufen hat, was ich nicht mehr wo schon gesagt habe, ich hab hier eine super Idee. Ja, genau. Wir machen jetzt Lila. Ja, diese super Ideen, die mit den Kämpf, man hat das ja. Aber irgendwo will man der Marketreu bleiben und hat sich ja mal was ausgedacht, wie was Jomaro ist. Und Jomaro ist einfach frische Früchte. 100% Himbebepri, 100% Erdbebepri, 100% Mango-Pri. Original Nutella, das Originalkinderige, Original-Jugorette. Man weiß, was man bekommt. Genau, da ist halt nicht dieses. Ich bin jetzt Franchise Partner und ich hab eine super Idee, wie wir Geld sparen können. Wir packen jetzt mal andere Sachen auf die Tekke. Das ist halt nicht. Und wir machen auch keine Wandliler. Das ruhe sie gehen raus. Genau, der dem ist leider dann ein Riegel vorgeschieben. Ties Nummer vier. Franchise Business ist People's Business. Auch das hast du uns vorhin, glaube ich, sehr klar beantwortet. Ja, das muss ich 100% per Janen. Ich würde jetzt mal sagen, wenn dieser Mensch in Singapur, etwas unser größter Franchisenehmer jetzt ist, mit dem Wachstums-Wachstums, was das Wachstumspotenzial angeht, ich würde fast sagen, wenn das Bauchgefühl nicht gestimmt hätte, in diesen sechs Monaten Verhandlungen. Oder vier Monate Verhandlungen und dann ganz schnell meinen Laden aufmachen. Wenn man da irgendwie ein schlechtes Gefühl gehabt hätte, dann würde ich mich nicht gemacht. Das wäre dann so, nee, ich will immer noch nachts gut schlafen können. Tiese Nummer fünf. Der wichtigste Erfolgsfaktor in der Gastro ist mitarbeiten ein Training nicht marketing. 100%. Weil mit der Mitarbeitenden, die die Bestewerbungen sind, der Mitarbeiter ist der erste Anknüpfpunkt zwischen Kunde und Produkt. Das ist der Mitarbeiter in einem Gastro-Konzept. Und wenn dein Mitarbeiter unsim Partisch ist, dann kann das Produkt noch so gut sein. Dann kommt der Kunde wahrscheinlich nicht wieder. Und das Gleiche schildt aber auch, du kannst den besten Mitarbeiter haben. Aber wenn du ein schlechtes Produkt hast, kommt der Kunde wieder. Tiese Nummer sechs. Marken entsteht im Alltag nicht in der Kampagne. 100%. Marken wächst, jeden Tag wird jeden Tag gestaltet. Mit jedem Becher, den man rausgibt, zahlt man auf die Marke ein oder macht sie kaputt? Genau, mit jedem Kunden, den man glücklich macht, der ein Foto von diesem Becher macht, der Werbung auf sozialen Netzwerken für einen macht. Diese Becherfoto ist in der Rechte. Das ist wirklich. Und ja, das ist der Kunde. Das Produkt, die sozialen Netzwerke, ist ein sehr, sehr dankbarer Fakt, dass wir sehr wenig Geld in Marketing stecken müssen, weil wir jeden Tag Kunden haben, die unser Produkt in die Welt raus schicken. Tiese Nummer sieben. Eine gute Produkalkulation ist die Basis für jede Skalierung. Falsch. Also ja, ab einem gewissen Level. Ja, aber. Ist irgendwann mal jemand zu dir gekommen, und hat dich angerufen, hat gesagt, Matthias, deine Kalkulation, wir müssen reden. Du holst zu wenig Profit aus dem Becher. Nee, nee, nee. Also, Francespartner klar, die. Die werden ja noch. Wo kann man dann noch irgendwie optimieren? Und das ja, auch jeder Francesnehmer ist ja Unternehmer für sich. Ja, ist ja, selbstständiger Unternehmer unter einer Marke. Und du darfst auch als Frances Geber, darfst du Preise nicht vorschreiben. Du kannst eine unverbindliche Preisempfehlung machen. Interessant, das muss ich nicht. Genau, aber du darfst einem Francesnehmer nicht vorschreiben, zu welchem Produkt er das Produkt verkaufen darf. Oder soll, muss. Deswegen gibt es auch unterschiedliche Preisgestaltungen in Deutschland. Die liegen sehr nah beieinander, weil wir irgendwo noch sagen, so wie es ein Francescontext und kein Francespartner möchte, zu weit weg sein von den anderen. Aber da wird natürlich dann auch geguckt, wie es die eigene Kostenstruktur, wie teuer ist der Laden. Es gibt des Lokalpreisunterschiede, was Früchte angeht. Und so. Jeder hat natürlich als Unternehmer seine eigene Kalkulation. Tee, Nr. 8, in Hype, Märkten, wie zum Beispiel damals Frozen Yogurt, überleben die, die schneller lernen und nicht die, die lauter sind. Statt. Ich hab es damals im Wettbewerber der richtig auf den Putsch gehauen hat, in Sachen Lautstärke, Kampagne, Visibilität, und du vielleicht kurz mal dachte, das hui. Es gab. Nein, aber es gab mitbewerbern, die einkopiert haben. Und das erwirrt sich. Es gibt alte Bildzeitungen Ausschnitte. Die haben wir auch bei uns im Büro abarchiviert. Da wurden auf einmal Läden aufgehört, die sahen genauso aus wie wir. Und die. Dann gab es auch Kunden, die gesagt, krass, ihr habt ja auch einen Laden auf ein Nordstraße. Nein. Und. Ja, da gab es halt einfach Leben, die haben sich die Mühe gemacht und haben uns ausgekundschaftet. Und haben genau 100 Prozent die gleichen Löffel, die gleichen Quetschlaschen, die gleichen Schalen, also das Laden, die Seinen, die gleichen Fliesen, einfach einmal komplett nachgebaut und wurden dann, wie du gerade sagt, ist sehr laut. Wir sind da. Und der Kundin hat das aber relativ schnell geschnallt, dass das nicht Jumaro ist, weil irgendwie komisch. Das war. Da gibt es ja einen Himbeersie-Rub und Erdbersie-Rub und nicht. Dass er im Berpüree. Und da steht jetzt irgendwie jemand an der Teke, der berät mich nicht. Und wünscht mir nicht einen schönen Tag. Und da gab es auf jeden Fall schon Unterschiede. Wo man gemerkt, da geht das, ist Jumaro und das nicht. Spannend. Ties Nummer 9. Internationalisierung zeigt, ob eine Marke wirklich funktioniert. Weil mein Gedanke dahinter, die Marke lebt dann ja nicht mehr von den Personen und von dem Lokal Netzwerk, sondern es ist im Prinzip nur noch die Marke. Und das Produkt. Alles andere, was vorher dabei geholfen hat, du bist jeden Tag da, du hast dein Netzwerk 3.01, fällt alles weg. Genau. Aber das hat nichts mit den Internationalisierungen zu tun. Das ist ja schon in Deutschland. So, ich konnte mich ja nicht nach Hamburg lohnen. Oder nach Münster, oder nach Würzburg, oder wo wir überall vertreten sind. Also es ist nicht die Internationalisierung, sondern in Franchise. Dass der, der es betreibt, im besten Fall ist, dass ein Local Hero, haben wir, haben wir eben schon mal den Begriff getrobt. Und im schlechtesten Fall ist das jemand, der ein guter Unternehmer ist, der gut vernetzt ist, der Ahnung hat von dem, was er da tut. Aber auch in der Lage ist eine Mitarbeiter, der dann am Ende des Tages im Laden steht, so zu Briefen, so einzunarbeiten, einzunorden. Das, das halt funktioniert. Und dafür gibt's halt ein, es gibt auch ein Jumaro-Handbuch, wo er drin steht, jeder Kunde wird begrüßt. Und jeder Kunde wird fabschiedet. Dazu gibt's eine Beratung, das wird verdrinkt, er danke gesagt. Ganz, ganz kleine banale Dinge. Und jetzt kommen wir auf die Internationalisierung. Natürlich ist diese Marke in Asien 0,0 mit Matthias Rombai verknüpft. Das ist ein interessiert niemanden. Aber in Malaysia gibt's auch irgendwie, ich glaub, knapp 8 Millionen Einwohner. Und bestimmt auch. Da gibt es einfach eine Asienfunktion anders. Es gibt diesen Local Hero ganz selten. Es gibt eher dieses Deckette. Also alles, was irgendwie cool ist aus dem Ausland, wird kopiert. Und dann direkt 50 mal auf dem Markt geschmissen. Diesen Einzelkämpfer gibt es sehr selten. Es gibt einzelne Lehnen, aber aus diesen Lehnen werden meistens kett. Sobald etwas funktioniert wird's eine Kette. Und jetzt kommen wir zu dem von eben noch mal zurück. Wir haben lautesten Schreit. In Asien müssen wir sehr laut schreien. Also um quasi einen Platz in diesem Markt zu bekommen, müssen wir sehr sehr
sehr viel Marketing betreiben, sehr viel Social Media, sehr viel TikTok, sehr viel Instagram, sehr viel, es gibt ein asiatisches TikTok, also so ein schönes Netsich Red Note. Da müssen wir sehr laut sein. Und das laden die seines anders, das ist lauter, das ist bunter, das ist schriller. Die Social Media auftritte sind lauter. Die Videos, die gemacht werden, die sind kreativer, bunter, lauter, schriller. Also heißt der asiatische Markt, da haben wir eine Learning durchleben. Wir gerade ein Learning, dass wir das, was wir in Europa in Deutschland machen, zu leise ist. Um diese Menschen dazu reichen, dieses Publikum in der Altersstruktur, müssen wir lauter sein. Last but not least, Ties number 10, nach 10 Jahren ist ein Produkt entkoppelt von Trends und Heips. Also wenn man, wenn man man Menschen, Düsseldorf glauben, beschränken möchte, ist Jumaro immer noch in Heip. Und wir sollen immer noch das genießen, was wir da haben, das wird nicht lange anhalten. Aber Frozen-Joghurt ist ja kein Heip. Frozen-Joghurt gibt es da. Also das Produkt Frozen-Joghurt gibt es einen 80er-Jahren. Amerika hat es angefangen, irgendwie aus Tralien und Asien. Also es ist ein weltweites Ding. Die Marke Jumaro ist seit 2012 aktiv und es hat man sehr, sehr lange nachgesagt, dass wir ein Trend sind, dass wir ein Heip sind und dass wir doch schauen sollen, dass wir unsere Kohle bei Seite schaffen. So das wird nicht mehr lange gut gehen. Okay, krass. Man sieht an einem Gesicht auf Druck. Du siehst das anders. Ich sehe ja, wenn ich sage es so, ich kann mir das sehr schwer vorstellen. Ja, ich denke alles hat irgendwie seine Zeit, auch eine Eisdile, auch einen Frozen-Joghurt laden, auch eine Pizzeria. Alles hat irgendwie auch das 3.000 Einsteigem als hatte seine Zeit. Also ich sage jetzt nicht, dass Jumaro das nächste Ben and Jerrys wird und wir in 50 Jahren weltweit in allen Supermärkten liegen. Ich glaube einfach dran, solange wir so viel Herzblut und so viel Energie und so viel großes Wort, Leidenschaft und Liebe in diese Firma stecken und nicht jeden Euro kalkulieren und auf die Kunden hören. Was wünscht sich der Kunde? Wir wachsen mit den Bedürfnissen der Kunden. Ich glaube, dass wir eine Berechtigung haben, an diesem Markt zu bleiben. Weil wir immer wieder sagen, wir fühlen die Gespräche, wir hören zu, wir hören und wir gucken uns die Instagram-Nachricht und an und sagen, "Hab dir nicht Bock mal das und das mit auf die Teke zu nehmen, hab dir nicht Bock mal vegane Njugor zu machen. Wumms waren Kundenwunsch, zack hatten wir 2014 vegane Njugorl, dann laden einer der ersten, die es überhaupt in diesen Richtung gemacht haben, um diesem veganen, ist ja kein Trend mehr, der dem halt eine Chance zu geben. Und das ist am Markt blieben und das ist auch nicht wenig, was da über die Teke geht." Absolut. Was war die Urschmossfrage? Entkoppelt von Hive. Und ja, das ist nur gut. Wir sind gesetzt und wie gesagt, ich bin nicht selbst bewusst genug, um zu sagen, wir werden Ewigkeiten am Markt bleiben, aber ich hab ein sehr gutes Gespür für den Kunden, für die Marke, für das, was auf der Straße los ist und für die Gespräche immer noch jeden Tag und so lange ich das Gefühl habe, dass der Kunde immer noch sehr glücklich ist, der daraus geht aus diesem Laden und es immer noch schafft am nächsten Tag, ist da einer Freundin zu erzählen, sein Nachfamilie zu erzählen. Vorne zu machen und vorne zu machen, glaube ich einfach nicht, dass das und wenn so lange wie die Qualität hochhalten, glaube ich nicht, dass ich da so schnell was ändern würde. Matthias letzte Frage, all meinen Gästen, in den stelle ich immer zum Abschluss die eine Millionen Euro-Frage natürlich zugeschnitten auf die jeweiligen Karriereweg bzw. das was gerade beruflich ansteht. Wenn bei dir und wir nehmen jetzt einfach mal den Laden auf der Loretto-Straße, weil das ist der OG-Laden. Stelle, vor du stehst in einem Laden, die Tür geht auf, jemand kommt rein, hat eine Million Euro dabei. Cash. Kannst du jetzt nutzen, um dein Laden, dein Produkt, Produkt Experience, Jumaro. Noch weiter zu optimieren, noch geiler, noch besser zu machen. Wie würdest du die Millionen investieren? Hast du was, wo du immer schon mit gehadert hast, wo du das Mensch da will ich ran, Teeke, Maschine, Produkt, Toppings, Beklebung. Ich hätte manchmal einen größeren Laden lieber. Weil du auf, drehen wir die Schraube wieder zurück. Also in meiner Traumwelt wartet ein Kunde nicht länger als 20 Minuten. Also am Karlsplatz Leider ist das so oder auch in anderen Städten in Deutschland, in Hamburg, in Würzburg, in Pada Bohren, in anderen Städten. Ist leider die Situation, teilweise die Kunden 30, 45 Minuten warten. Und wenn ich jetzt nur an die Lorettroschrasse denke, hätte ich da gerne einen größeren Laden mit mehr Tickenfläche, mit mehr Verkäufern, sodass die Schlange, in denen schönen, Sommertag immer schön kurz gehalten wird. Und sensationell, jeder Kunde einfach schnell an das kommt, wofür er gerade gekommen ist. Das nennt man Kundenorientierung, finde ich ganz, ganz großartig und ist sicherlich auch eines deiner Erfolgsgeheimnisse, wie wir gerade in der Stunde 20 gelernt haben. Vielen, vielen, vielen Dank für die Offenheit, für die Transparenz, für die Insights. Glückwunsch zu dem Riesenerfolg, wie eben schon gesagt. Viele Menschen starten Dinge, machen dann zwei, drei Jahre so ein bisschen irgendwie rum und ihr macht seit über zehn Jahren, 15 Jahre. Großes Kompliment und alles Gute für die Zukunft. Vielen, vielen Dank. Tschüss. Ciao. Das war Hautomarketing, powered by BusinessPank. Wenn dir diese Folge gefallen hat, abonniere unbedingt unseren Kanal und bleibe so auf dem laufenden. Hier bekommst du alle zwei Wochen echte Insights von den spannendsten Köpfen aus dem Marketing. Lasst uns eine Bewertung da und teile die Folge mit allen, die von den besten Marken und Kampagnen lernen wollen. Überall da, wo es Podcasts gibt.
Podcast Summary
Key Points:
Der Gründer von Jumaro, Matthias Rom, begann seine Karriere in der Gastronomie, unter anderem im legendären Düsseldorfer Club 3.01, wo er wertvolle Erfahrungen und ein Netzwerk aufbaute.
Schon während seiner Schulzeit sammelte er erste unternehmerische Erfahrungen im “Fetenkomitee”, das Abi-Partys organisierte.
Auf Reisen in Asien, insbesondere in Bangkok, entdeckte er das Konzept von Frozen Yogurt mit individuellen Toppings und ließ sich dafür inspirieren.
Vor der Gründung von Jumaro im Jahr 2012 recherchierte er intensiv den deutschen Markt, besuchte bestehende Frozen-Yogurt-Läden in Berlin und erstellte detaillierte Notizen zu Preisen und Konzepten.
Seine erste Marketingstrategie für die Eröffnung war unkonventionell
Summary:
Matthias Rom, Gründer von Jumaro, der führenden Frozen-Yogurt-Marke in Deutschland, schildert im Podcast seinen ungewöhnlichen Werdegang. 01, wo er vom Gläserblitz zum Barkeeper aufstieg. Diese Zeit prägte ihn nicht nur durch den intensiven Kundenkontakt, sondern auch durch den Aufbau eines wertvollen Netzwerks, das ihm später bei der Gründung half.
Schon im Abitur sammelte er erste unternehmerische Erfahrungen im “Fetenkomitee”. Nach einer Ausbildung zum Veranstaltungskaufmann und vielen Reisen nach Asien, die ihn kulinarisch inspirierten, stieß er in Bangkok auf das Frozen-Yogurt-Konzept mit Toppings. Begeistert von der Individualisierungsmöglichkeit, flog er nach Berlin, um den dortigen Markt zu analysieren.
Mit einem Notizblock besuchte er alle Läden, notierte Preise und Toppings. 2012 wagte er den Schritt und eröffnete Jumaro in Düsseldorf. 000 Flyern mit einem “2 Toppings gratis”-Gutschein in den umliegenden Stadtteilen, eine Aktion, die er nachts durchführte.
Diese Basis, gepaart mit seinem Netzwerk aus der Clubzeit, legte den Grundstein für den Erfolg von Jumaro.
FAQs
Er lief nachts mit einem Rucksack voller Flyer und Gutscheinen für zwei Gratis-Toppings umher und steckte sie in Briefkästen, an Autos und Scheibenwischer in verschiedenen Stadtteilen Düsseldorfs.
Mit 19 Jahren begann er als 'Gläserblitz' im Club 3.01, wo er für saubere Gläser, volle Kühlschränke und einen sauberen Laden sorgte.
Durch seine Arbeit im 3.01 baute er ein großes Netzwerk auf, das ihm von Tag 1 an treue Stammkunden brachte, die Familie und Freunde mitbrachten.
Er absolvierte eine Ausbildung zum Veranstaltungskaufmann bei der Stadt Düsseldorf, um betriebswirtschaftliches Wissen für seine Selbstständigkeit zu erlangen.
Auf Reisen in Bangkok entdeckte er ein Softeis-Konzept mit Toppings, das ihn inspirierte, und er recherchierte anschließend den deutschen Markt.
Er reiste nach Berlin, besuchte alle Frozen-Joghurt-Läden, bestellte dort und machte sich Notizen zu Standorten, Preisen und Toppings in einem Notizbuch.
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