Die Kosten einer Paartherapie: So könnt ihr sparen!
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Paartherapie ist oft kostenintensiv und wird weder von der Krankenkasse noch von der Steuer abgedeckt. Die meisten Paare erkennen erst nach sechs bis sieben Jahren die Notwendigkeit einer professionellen Unterstützung, was zu erheblichen finanziellen Belastungen führt. Es ist daher entscheidend, frühzeitig auf anstehende Konflikte zu reagieren und durch Coaching oder vorbeugende Maßnahmen wie gemeinsame Kommunikation und Gefühlsreflexion ein stabiles Beziehungsgrundlage zu schaffen. Dies verhindert, dass sich die Beziehung in eine tiefgreifende Krise entwickelt, die lange und teure Therapien erfordert. Eine frühzeitige Intervention kann durch kurze, gezielte Termine und kostengünstige, kostenlose Ressourcen wie einen kostenlosen Videokurs unterstützt werden. Zudem sind die Kosten bei frühen Terminen, insbesondere im Vormittag, günstiger als im Abend. Die Behandlung sollte nicht nur auf eine individuelle, sondern auf eine gemeinsame Lösung ausgerichtet sein, um langfristige Verbesserungen zu gewährleisten. Paare, die sich frühzeitig informieren und vorbeugen, schaffen eine nachhaltigere und glücklichere Beziehung, ohne in finanzielle oder emotionale Krisen zu geraten.
Hallo und herzlich willkommen zu dieser neuen Folge bei den Lebenserlisten.
In dieser Folge soll es um das Thema Kosten einer Paartherapie gehen und wie könnt ihr als Paar diese Kosten senken oder wie könnt ihr sie sparen?
Was gilt es zu beachten? Wir gehen ein bisschen auf das Thema Krankenkasse ein, Steuern oder auch auf andere Dinge.
Wie könnt ihr präventiv vorsorgen, um eben dort keine hohen Kosten zu haben?
Mein Name ist Florian. Ich bin Ina.
Wir sind Paartherapeuten und Coaches und helfen Paaren raus aus der Krise hinein in eine glückliche Beziehung.
Paare melden sich häufig erst fünf nach zwölf bei uns.
Also wenn Paare bei uns anrufen, ist es gar nicht so selten, dass das Leid schon extrem groß ist.
Man hört es am Telefon häufig, manchmal wird auch geweint am Telefon oder wir merken es einfach auch nachher bei der Terminvereinbarung.
Dass möglichst schnell ein Termin gefunden werden muss.
Und ja, Paartherapie als Ausweg aus einer Beziehungskrise heißt natürlich auch, dass man jetzt vielleicht anfangen muss, etwas zu investieren in die Beziehung.
Und eine Investition ist natürlich auch die finanzielle Investition und auf die wollen wir heute etwas genauer eingehen.
Ja, was kann man tun, wenn man merkt, okay, die Beziehung, die Ehe läuft nicht gut.
Man möchte sich oder man hat sich entschlossen, man möchte sich jetzt jemanden dritten an die Seite.
Man möchte raus aus der Krise, aber man ist sich unsicher wegen den Kosten.
Ich glaube, das erste Wichtige ist mal präventiv vorzusorgen, gar nicht erst in die Krise zu rutschen.
Das wäre, glaube ich, der beste Weg.
Das heißt, die Beziehung selbstständig und immer wieder zu reflektieren und dann auch die richtigen Fragen zu stellen und zu schauen, ob so dieses gemeinsame Fundament stabil ist.
Da würde mir die Frage einfallen.
Können ich und mein Partner über Gefühle sprechen oder können wir emotionale Verletzungen, die vielleicht auch mal in einem Streit münden, können wir die nachhaltig lösen oder nehme ich Wut, Ärger, Traurigkeit mit?
Packe ich Dinge wieder auf den Tisch?
Also kommt es dazu, dass ich bei einem neuen Thema oder bei einem weiteren Problem noch wütender werde als zuvor?
Also packe ich da weitere Wut rein?
Okay.
Also habe ich das wirklich verarbeitet oder werfe ich meinem Partner dann das vor, was schon früher passiert ist?
Dann bin ich vielleicht nicht ganz in der Lage, das nachhaltig zu verarbeiten und das zu reflektieren.
Also sich viel miteinander unterhalten, in die Kommunikation gehen, über Gefühle sprechen, Bedürfnisse, Erwartungen aussprechen, Wünsche aussprechen.
Wenn diese ganzen Dinge funktionieren, dann nimmt die Wahrscheinlichkeit, in eine Krise zu rutschen, auf jeden Fall deutlich ab.
Okay, jetzt nehmen wir das, das ist natürlich der Idealfall. Das ist cool, wenn das so klappt.
Gehen wir mal aber davon aus, ich bin jetzt da irgendwie schon drin in einer Krise.
Also das Erste wäre natürlich cool, hätte ich mich frühzeitig gemeldet, weil wenn ich mich frühzeitig melde, hätte ich mich vielleicht gemeldet, wenn ich jetzt merke, okay, wir streiten jetzt nicht mehr zweimal die Woche, sondern fünfmal die Woche und ich merke, das belastet mich.
Ich bin unkonzentriert bei der Arbeit und ich möchte das Problem jetzt einfach auch vom Alltag wegkriegen.
Ich möchte jetzt eine Lösung.
Dass ich dann anrufe, wenn ich sage, okay, es ist dir auch aufgefallen, es läuft immer schlechter bei uns und lass uns da mal Hilfe holen.
Dann sind wir vielleicht erst ein paar Wochen, ein paar Monate in der Krise.
Und das wäre wahrscheinlich von den Kosten dann ja auch was anderes.
Wenn ich dann anrufen würde und sagen würde, okay, ich merke, bei uns läuft es immer schlechter, wir bräuchten mehr Unterstützung, Kommunikation läuft nicht so gut, so stellen wir uns unsere Beziehung, unsere Ehe auf Dauer nicht vor.
Absolut, mir fallen erst mal zwei, drei Zahlen ein.
Ich mache das Mikrofon direkt.
Mir fallen da erst mal so zwei, drei Zahlen ein, die ich da online zu gefunden habe.
Einmal eine Studie darüber, wie lange es dauert, bis Paare sich für eine Paartherapie entscheiden, nachdem sie in die Krise oder ins Leid gerutscht sind.
Und das sind im Schnitt sechs Jahre.
Ich habe letztens gelesen, sieben Jahre sogar.
Du hast sieben gelesen, ich habe sechs gelesen.
Aber egal ob sechs oder sieben, das ist beides viel zu lang.
Und man muss einfach dazu sagen, dass das mit unseren Erfahrungen aus den Coachings übereinstimmt.
Dass man jetzt mal so einen Durchschnitt nimmt, dass der sich sicherlich irgendwo, würde ich bei uns eher so vier, fünf, sechs Jahre durchaus einpendelt, die Paare sich im Leid aufhalten.
Das ist so die eine Zahl.
Das andere ist, was ich immer ganz spannend finde, die Definition von einer Krise.
Habe ich mal bei Wikipedia nachgelesen.
Krise heißt eigentlich bis zu sechs Wochen.
Das ist eine Krise.
Alles, was noch lang anhaltend andauert, nennt sich eigentlich Katastrophe.
Okay, also sind die meisten dann ja schon in einer Katastrophe.
Eigentlich mehr.
Eigentlich mehr.
Eigentlich mehr.
Eigentlich mehr.
Dann melden die Paare sich, wenn sie in einer Katastrophe sind.
Die Vollkatastrophe, ja.
Ja, das passiert.
Also, dieses sich frühzeitig für ein Coaching zu entscheiden, wie frühzeitig ist frühzeitig, eigentlich sobald man merkt, es treten immer wieder ähnliche Konfliktthemen auf.
Es entstehen gewisse Muster und man kriegt die nicht richtig gelöst.
Sie sind wiederkehrend und man kommt da nicht so recht zueinander.
Wenn ich dann anrufe, dann habe ich eigentlich ganz gute Chancen, das Thema, weil das ja noch sehr eingegrenzt ist.
Und, sag ich mal, noch nicht so lang, dass ich das zügig bearbeiten kann.
Das heißt, die Kosten werden in so einem Fall auch niedriger.
Genau, ich habe gerade ein Paar, die tatsächlich genauso davor sind.
Das ist immer sehr schön, wenn die Paare da recht präventiv arbeiten.
Die sind, glaube ich, drei oder vier Jahre zusammen und merken, dass so erste Konflikte da sind, die wiederkehrend sind, wo sie nicht so richtig zu einer Lösung kommen.
Aber es ist noch nicht so, dass die beiden sich voll im Leid aufhalten, nicht mehr gut miteinander reden können oder irgendetwas.
Und da ist es wirklich so, dass wir jetzt drei Termine hatten und haben das ziemlich gut durchgearbeitet und haben vor allen Dingen eine Anleitung mitgegeben, wie man damit umgeht.
Und das ist ja etwas, was bei uns systematisiert ist.
Das heißt, das kann man auf wieder andere Konflikte, die auftreten, genauso anwenden, weil dahinter ein System steckt.
Und dieses System zu lernen, wie man emotionale Konflikte und Verletzungen verarbeitet, das ist halt einmal das, was wir nachholen.
Das haben viele von uns eben von den Eltern leider nicht kopiert.
Und das haben die Eltern vielen nicht gezeigt.
Und das ist dann etwas, was wir dann als Wissen mit reinbringen.
Und wo wir dann die aktuellen Themen, die da sind, was natürlich viel einfacher ist, wenn das zwei, drei Themen sind, bei denen schon so ein bisschen Ärger aufgekommen ist,
aber keine tiefe Wut, keine tiefe Traurigkeit oder keine Ängste, lässt sich das natürlich ganz gut verarbeiten.
Das ist natürlich schon ein Unterschied, ob ich nun drei Termine habe oder vielleicht acht, neun oder zehn Termine habe.
Das ist finanziell ein ganz großer Unterschied.
Na klar.
Jetzt ist es ja auch so, dass. Die meisten Paare hatten wir gerade schon gesprochen, in der Vollkatastrophe sozusagen sind.
Also fünf nach zwölf anrufen.
Gibt es da denn die Möglichkeit nicht, dass meine Krankenkasse das bezahlt?
Ich frage dich jetzt mal so ganz doof.
Das ist ja eine Frage, die häufig am Telefon bei uns schon manchmal gestellt wird.
Wir haben darüber auch natürlich auf der Homepage was stehen.
Aber ja, wir haben da letztens uns ja mal den Aufwand gemacht und noch ein paar Krankenkassen angeschrieben.
Genau, wir haben die fünf größten haben wir angeschrieben.
Mhm.
Auch im Zuge dieser Podcast-Folge, weil dazu natürlich ein entsprechender Blog-Beitrag auch erscheint.
Da haben wir auch die Antworten reingepackt.
Ich glaube, drei von den fünf haben geantwortet.
Und alle haben sie einheitlich das Gleiche geschrieben, was wir eigentlich schon wussten.
Aber wir wollten dennoch nochmal nachfragen, weil online auch manchmal dort ein paar Falschinfos publiziert werden.
Das sehen wir auch gleich bei dem Thema.
Weil deine Frage wird ja gleich noch sein, kann man das steuerlich absetzen?
Ja, ich versuche ja alles rauszuholen heute.
Genau.
Also erstmal die Krankenkasse.
Die Krankenkasse, die bezahlt es nicht.
Okay, das ist schade.
Weil wenn wir als Paar in Konflikte geraten, sind wir nicht krank.
Ja, obwohl das immer auch so eine Sache ist, was wir ja eigentlich auch in unserem Coaching so erleben.
Wenn ich jetzt in einer absoluten Beziehungskrise stecke, bin ich ja so erfüllt von Leid,
dass ich mich vielleicht auch krankschreiben lassen würde oder nicht mehr arbeitsfähig bin
oder nichts essen kann, nicht trinken kann und nicht schlafen kann.
Ja.
Fühle mich ja auch krank, aber trotzdem reicht das nicht.
Ja.
Wenn das dieses doch, dann würde es schon reichen.
Wenn das aber diese starken Auswirkungen hat, dann wäre das etwas für einen Psychotherapeuten.
Dann müsste derjenige, der aufgrund vielleicht auch der Beziehungskonflikte,
wenn die dort mit reinspielen oder sogar ein wesentlicher Bestandteil sind,
dann müsste derjenige in eine Einzeltherapie gehen.
Nicht bei uns, weil wir keine zugelassenen Psychologen sind oder nicht kassenärztlich arbeiten.
Und müsste dann in eine einzelne Psychotherapie gehen.
Ich ergänze kurz.
Ja.
Du holst schon wieder aus.
Ja, ich wollte gerade mal einen Einwand noch bringen.
Ja, dann bringen wir den Einwand.
Ja, aber stellen wir mal vor, ich bin jetzt in der Beziehungskrise und dann habe ich die Information,
okay, jetzt muss ich mir einen Psychologen suchen.
Ja.
Dann rufe ich die ersten 30 an und die sagen, ich habe in einem Jahr einen Termin.
Bis dahin bin ich ja getrennt.
Oder voller Leid, dass gar nichts mehr geht.
Also so von der Sache her ist das ja nicht meine Lösung vielleicht.
Dann kann man natürlich schauen, es gibt ja auch Psychologen, die psychotherapeutisch,
arbeiten dürfen und gleichzeitig auch Paartherapeuten sind.
Da nochmal ranzutreten, da muss man sich tatsächlich ein bisschen mehr umsehen.
Und diese Einzeltherapie ist deswegen wichtig, weil nur das wird von der Krankenkasse übernommen.
Und wenn derjenige dort diese Paarkonflikte erkennt und sagt, das ist ursächlich,
oder auch wenn er einen systemischen Ansatz verfolgt, dann kann er für kurze Zeiten den Partner mit dazu holen.
Ach so, also Fokus ist doch auf das.
Auf die einzelne Person.
Absolut.
Wenn ich dann da hingehe und sage, aber eigentlich sind meine Probleme wegen Karl-Heinz.
Dann sagt er, ja, sehe ich es auch so.
Und wenn er sagt, ja, sehe ich auch so,
dann, wenn ich Glück habe, darf ich Karl-Heinz mitbringen.
Und dann sitzen wir da zusammen.
Und dann darf der aber nach fünf Sitzungen, zwei Sitzungen
oder wie auch immer dann aber eigentlich wieder gehen,
weil er eigentlich möchte ja mich behandeln.
Könnte passieren.
Nur so rein von der Sache her.
Naja, das ist halt die Frage der Ausbildung auch.
Aber von der Grundlage her ist es ja so,
aufgrund von irgendwelchen Umständen
ist eine einzelne Person nicht mehr in der Lage zu arbeiten.
Und ist dort psychisch im Ausnahmezustand,
hat vielleicht erste depressive Verstimmungen entwickelt.
Dann ist das eine Sache, die nicht von uns behandelt wird,
sondern von einem Psychotherapeuten.
Und der wird von der Kasse bezahlt, um genau diese Themen zu lösen.
Der wird vielleicht dann demjenigen zeigen,
wie man damit besser umgehen kann,
wie man das besser verarbeiten kann,
wird vielleicht auf das jeweilige Verhalten achten
und Verhaltenstipps mitgeben.
Und derjenige darf halt gerade mit einem systemischen Ansatz
dann auch die Partnerin oder den Partner
für kurze Augenblicke mit dazuholen.
Ich weiß nicht genau, das muss man halt immer mit dem Psychotherapeuten
oder der Krankenkasse dann besprechen,
für wie viele Sitzungen derjenige mit dabei sein darf,
um das ein bisschen zu begleiten.
Aber man muss tatsächlich sagen,
wenn das jetzt nachhaltige, intensive Beziehungskonflikte sind,
Jahre andauern, dann erleben wir es ja auch,
dass dann die Psychotherapeuten sagen,
ich kann sie einzeln behandeln, das funktioniert.
Aber ich würde Ihnen empfehlen,
da Ihre Beziehung doch in einigen Punkten
für Ihren psychischen Zustand ursächlich ist,
nochmal parallel Paartherapeuten zu beauftragen
und beim Paartherapeuten auch nochmal die Beziehung zu beleuchten.
Und dann ist es so, dass derjenige seine Einzeltherapie fortführt
und bei uns aber als Selbstzahler,
Selbstzahler dann in die Paartherapie geht.
Okay, dann halten wir fest,
die Krankenkasse übernimmt leider die Kosten nicht.
Im Regelfall nicht.
Also es ist wirklich so ein Ausnahmekonstrukt,
was da zustande kommt.
Okay, jetzt aber die Hoffnung.
Kann ich das dann von der Steuer absetzen?
Leider nein.
In den meisten Fällen tatsächlich nicht.
Jetzt kommst du wieder mit dem Ausnahmefall von 0,1 Prozent,
wo es doch geht, oder?
Ja, es gibt tatsächlich einen Ausnahmefall,
aber auch das ist so gering.
Und zwar müsste dazu wieder ein gesundheitlicher Ausnahmezustand bestehen.
Und dann sind wir wieder in dem Fall,
dass man dann eigentlich wieder eher in seiner Krankenkasse spricht
und zum Psychotherapeuten geht und nicht zu uns.
Also auch das ist äußerst schwierig,
unsere Kosten, die da entstehen,
bei der Steuer wirklich geltend zu machen.
Weil auch, ja, das ist einfach nicht hinterlegt.
Wir haben da unseren Steuerberater,
der uns steuerlich berät, hier von der Lebensjournalisten gefragt.
Der hat da auch noch mal in den entsprechenden Nachschlagewerken recherchiert
und sagte, das sieht er sehr, sehr kritisch.
Auch wenn es online häufiger zu finden ist,
dass nach Paragraf XY das absetzbar sein müsste,
sagt er, ja, kann man durchaus mal so probieren.
Aber wenn die Erklärung geprüft wird,
ist die Wahrscheinlichkeit sehr, sehr groß,
dass das abgesägt wird und eben nicht abgesetzt wird.
Das ist auch so eine Frage, finde ich, immer, die aufkommt,
wenn wir am Ende, also bei uns kann man ja bar oder mit Karte bezahlen.
Und das ist bei so Vor-Ort-Terminen immer lustig.
Ich frage immer, ob ein Beleg erwünscht ist.
Man kann das über ein System mit einem Beleg,
was man dann per Nachricht aufs Handy bekommt und so weiter,
den Zahlungsprozess beenden.
Und dann fragen mich immer, gerade am Anfang,
wenn die Paare neu sind, ja, wozu kann ich das denn gebrauchen?
Also kann ich das von der Steuer absetzen?
Ja.
Und dann sage ich immer, nee, das ist nur für den innerlichen Nerd,
wenn man die Rechnung sammeln will.
Das ist halt irgendwie, manche brauchen das, die haben das ja gerne.
Das sind ja die Leute auch, die jeden Kassenbon mitnehmen oder so.
Aber leider.
Fürs Haushaltsberuf oder so.
Ja, also tatsächlich, ja, das ist bezüglich der Krankenkasse
und der Steuer ist das eher ernüchternd.
Also da geht erdenklich wenig.
Bei der Paartherapie, auch wenn der Begriff Paartherapie heißt
und Therapie immer so ein bisschen suggeriert ist,
würde sich um eine Krankheit handeln.
Ja, weil der Leidensdruck ja auch so stark ist.
Also der Leidensdruck ist ja schon vorhanden.
Ja.
Warum die Krankenkassen das nun genau nicht übernehmen,
das haben die Krankenkassen uns nicht geschrieben,
sondern eher darauf verwiesen,
dass dann ja der Psychotherapeut zuständig ist
und das dann entsprechend durchführen kann.
Genau, also wenn wir jetzt nochmal zusammenfassen,
welche Möglichkeiten gibt es, bei der Paartherapie Kosten zu sparen,
dann ist eigentlich der größte Hebel dafür zu sorgen,
dass eine Paartherapie,
nicht notwendig wird,
sondern wir uns im Bereich des Coachings aufhalten
und wir über zwei, drei Termine eher vorsorgen,
erste aufkeimende Verletzungen und Konflikte lösen,
man das System für sich lernt, wie es funktioniert,
man auch gleichzeitig lernt, wie man richtig Feedback gibt,
wie man seine Wünsche äußert,
was nicht als Vorwurf ankommt,
all diese ganzen Dinge,
dass man lernt,
wie sind die Metaprogramme, die ablaufen in uns,
um kommunikative Missverständnisse vorzubeugen.
Also hier ist auch wieder das Thema Vorbeugung.
Aber eine Sache würde mir einfallen, wo man sparen kann.
Na?
Na, jetzt kommt's, ne?
Ich bin gespannt.
Und zwar?
Sich einen guten Paartherapeuten wählen,
der das knackig in wenigen Einheiten wegbekommt.
Ja, das sowieso.
Jemand, der das mit Leidenschaft macht.
Aber es gibt ja bei uns schon so die Möglichkeit,
so ein bisschen auf die Kosten zu achten.
Wir haben ja zwei Zeitslots am Tag.
Ja.
Also wir haben ja einmal den Zeitslot bis 15 Uhr.
Ja.
Und ab 15 Uhr in den Abend rein,
wo ja auch die Kosten unterschiedlich sind.
Ja.
Also die Variante gibt's ja schon,
dass man sagt, okay,
es ist jetzt nicht so viel Unterschied pro Stunde,
aber immerhin etwas.
Dass man sagt, okay, ich versuche möglichst,
wenn sich das natürlich auch mit der Arbeit vereinbaren lässt,
oder so, dass man sagt,
man versucht einen Termin vor 15 Uhr zu bekommen,
dann würde man auch sparen.
Dann lass uns doch gleich mal die Frage klären,
warum ist das denn überhaupt so?
Warum ist das so, dass das vor 15 Uhr weniger Geld kostet als nach 15 Uhr?
Ach, war das eine Frage an mich?
Natürlich.
Ach so, okay.
Ich dachte, ich sollte die Frage dir stellen.
Nee, ich hab sie dir jetzt erst gestellt.
Okay, ich war jetzt gerade so, ich hab auf deine Antwort gewartet.
Nee.
Ja, warum ist das so?
Das hat einfach den Aspekt, dass wir für uns gemerkt haben,
ab 15 Uhr beginnt für uns nachher ein normaler Feierabend.
Also 15, 16 Uhr ist bei uns ja, oder bei vielen Menschen ja,
die Zeit, wo man nachher mit der Familie zusammenkommt,
wo man zu Hause ist, wo man Sachen sich vornimmt am Nachmittag.
Und dadurch, dass wir auch sehr, sehr häufig Termine am Abend haben einfach,
oder am späten Nachmittag, gerne so 17, 18, 19 Uhr mit dem Starten,
dass wir für uns gesagt haben,
wir möchten das gerne so ein bisschen steuern.
Auf der einen Seite zu sagen,
wir würden auch gerne natürlich möglichst vielen Menschen helfen,
aber auch natürlich,
dass wir auch natürlich selber ein gutes Familienleben haben.
Auch unsere Mitarbeiter ein gutes Familienleben.
Und dass wir da einfach für uns den Ausgleich schaffen,
zu sagen, okay, bis 15 Uhr gibt es den günstigeren Preis.
Und wenn wir in den Abend reingehen, dann wird es etwas teurer.
Was ja auch in vielen anderen Berufen genauso ist.
Wie die Zuschläge.
Genau, wenn man in der Pflege oder im Krankenhaus, Polizei oder sonst was,
dass es ab einer bestimmten Uhrzeit einfach etwas teurer ist.
Und dann natürlich einfach die Nachfrageseite.
Weil wenn man die Paare fragt,
wann könnt ihr Termine am besten wahrnehmen,
dann sagen die meisten natürlich ab 16, 17 Uhr.
Genau.
Nach Feierabend, nach dem eigenen Feierabend.
Und das ist so ein Anreiz für Paare auch zu sagen,
wir wählen, wir versuchen den Vormittag frei zu schaufeln,
um tatsächlich dann, wie du schon sagst,
auch mehr Paare betreuen zu können.
Ansonsten hätten wir nachher eigentlich nur noch Abendtermine
und den Vormittag fast frei, sage ich mal.
Genau.
Und das fühlt sich einfach für uns ja auch nicht stimmig an.
Also für uns ist es ja auch kein Modell,
dass wir jeden Abend arbeiten.
Genau.
Und sozusagen gerade mit einem Kind,
dass es sich einfach nicht gut anfühlt.
Ja.
So haben die Leute, die ein bisschen auf das Geld achten möchten,
noch die Möglichkeit, sich das vielleicht,
gerade auch heutzutage mit Homeoffice,
wird das jetzt viel mehr genutzt.
Also wir haben auch sehr viele Vormittagstermine.
Ja.
Die Möglichkeit, dann einen früheren Termin zu buchen,
also bis 15 Uhr.
Und für die anderen gibt es immer noch die Zeitslots am Abend,
oder am späten Nachmittag, aber da halt auch begrenzt
und dafür dann zu einem etwas erhöhten Preis.
Ja.
Genau.
Okay, das mal so zusammengefasst.
Wie kann man Kosten bei einer Paartherapie sparen?
Der erste Punkt, frühzeitig ins Coaching gehen
und damit letztendlich eine Paartherapie verhindern,
weil man im Coaching halt lernt,
wie man emotionale Verletzungen und Konflikte nachhaltig löst
und auch diese ersten aufkeimenden Themen dann schon lösen kann,
bevor es überhaupt in die Krise hineinkommt.
Wenn die Krise entsteht, auch da wieder schnellstmöglich
eher sich Unterstützung holen.
Die Erfahrung zeigt, dass durch die Befangenheit,
aber auch letztendlich durch gleich manchmal Wissen, was fehlt,
was ist denn der Grund, warum man in die Krise geraten ist,
dafür zu sorgen, dass man sich auch da frühzeitig meldet.
Denn das Wichtige ist ja immer, wenn man das Gleiche macht,
was man bisher immer gemacht hat, dann verändert sich ja nichts.
Man muss irgendetwas Neues machen,
um dann tatsächlich den Weg der Veränderung einzuschlagen
Das kann auch sein, dass ihr das zusammen macht und sagt,
wir haben vorher so selten miteinander geredet,
wir erhöhen mal die Kommunikation.
Reden über Gefühle und wenn das geht, dann ist super, dann wird sich was verändern. Wenn das nicht geht und da gewisse Blockaden sind, man nicht zueinander findet, dann sind wir diejenigen, die mit euch die Blockaden finden und lösen.
Und ansonsten haben wir nochmal geklärt, dass die Krankenkasse oder auch die Absetzbarkeit von der Steuer eher beschränkt sind, dass das ganz wenige Ausnahmefälle sind, wo dieser Weg möglich ist.
Von daher frühzeitig sich darum kümmern, vielleicht auch entsprechende Bücher lesen.
Die Fünf Sprachen der Liebe kostet wenig Geld, ein schönes Buch, was man lesen kann.
Bei uns den kostenlosen Kurs buchen, wir haben einen kostenlosen Videokurs mit fünf Videos, wo wir euch so einige Tools mit an die Hand geben, die euch sicherlich sehr unterstützen und helfen.
Das ist kostenlos und das kann auch mal ein Weg sein, das zu probieren und natürlich sich auch vorzuinformieren, wenn wir Paare haben,
die sich auch vorzuinformieren, wenn wir Paare haben, die sich auch vorzuinformieren, wenn wir Paare haben,
dann haben wir natürlich einen ganz anderen Start, als wenn jemand bei uns ist, der nur nach Paartherapie, sag ich mal, gegoogelt hat, uns gefunden hat und sich meldet und sagt, ich habe euch gesehen, ich möchte starten.
Dann haben wir natürlich eine andere Basis, als wenn jemand schon mehrere Folgen von uns einfach gehört und gesehen hat.
Genau. Okay.
Gut, wenn euch das Thema interessiert, wenn ihr gerne frühzeitig in ein Coaching gehen wollt, um dafür zu sorgen, dass ihr eben nicht in eine Krise geratet oder ihr leider in einer Krise steckt,
und da jetzt schnellstmöglich raus wollt oder auch in der Katastrophe, du hast ja noch eine Vollkatastrophe draus gemacht, wir googeln nachher mal, ob es die Vollkatastrophe gibt.
Ja, da war ich.
Und dann meldet euch bei uns oder wiederum folgt unseren Kanälen Instagram, Pinterest, Facebook, schaut unsere Podcasts oder YouTube-Folgen und so könnt ihr auch für neues Wissen sorgen und Impulse sammeln,
raus aus der Krise hinein in eine glückliche und harmonische Beziehung zu kommen.
Dann bis zum nächsten Mal.
Bis bald.
Ciao.
Ciao.
Podcast Summary
Key Points:
Paare sollten frühzeitig auf aufkeimende Konflikte reagieren, um eine echte Krise zu vermeiden und damit die Therapiekosten zu senken.
Die Krankenkasse bezahlt Paartherapie nicht, da keine Krankheit vorliegt, und die Kosten werden daher vollständig von den Betroffenen selbst getragen.
Steuerliche Absetzbarkeit ist in der Regel nicht möglich, selbst bei gesundheitlichen Ausnahmefällen, wobei die Wahrscheinlichkeit eines Ablehns sehr hoch ist.
Eine frühzeitige Prävention durch Coaching ermöglicht eine schnelle, kostengünstige Lösung von Konflikten und vermeidet langfristige, teure Therapiephasen.
Paare können durch die Wahl eines frühen Termins (bis 15 Uhr) kostengünstiger behandelt werden, da die Preise in der Vormittagszeit günstiger sind.
Ein gutes System zur Verarbeitung von Emotionen und Kommunikationsblockaden kann durch kurze, gezielte Termine in Kooperation mit einem Paartherapeuten aufgebaut werden.
Es gibt spezielle, kostenlose Ressourcen wie Videokurse, die erste Schritte zur Verbesserung der Beziehung ermöglichen und die Entscheidung für eine Therapie unterstützen.
Wenn eine beispielhafte Krise entsteht, ist es entscheidend, schnell Hilfe zu suchen, da die Kosten bei späteren Eintrittszeiten erheblich steigen können.
Summary:
Paartherapie ist oft kostenintensiv und wird weder von der Krankenkasse noch von der Steuer abgedeckt. Die meisten Paare erkennen erst nach sechs bis sieben Jahren die Notwendigkeit einer professionellen Unterstützung, was zu erheblichen finanziellen Belastungen führt. Es ist daher entscheidend, frühzeitig auf anstehende Konflikte zu reagieren und durch Coaching oder vorbeugende Maßnahmen wie gemeinsame Kommunikation und Gefühlsreflexion ein stabiles Beziehungsgrundlage zu schaffen.
Dies verhindert, dass sich die Beziehung in eine tiefgreifende Krise entwickelt, die lange und teure Therapien erfordert. Eine frühzeitige Intervention kann durch kurze, gezielte Termine und kostengünstige, kostenlose Ressourcen wie einen kostenlosen Videokurs unterstützt werden. Zudem sind die Kosten bei frühen Terminen, insbesondere im Vormittag, günstiger als im Abend.
Die Behandlung sollte nicht nur auf eine individuelle, sondern auf eine gemeinsame Lösung ausgerichtet sein, um langfristige Verbesserungen zu gewährleisten. Paare, die sich frühzeitig informieren und vorbeugen, schaffen eine nachhaltigere und glücklichere Beziehung, ohne in finanzielle oder emotionale Krisen zu geraten.
FAQs
Nein, die Krankenkasse übernimmt die Kosten für Paartherapie nicht, da dies keine medizinische Erkrankung ist. Nur in sehr seltenen Fällen, bei einem gesundheitlichen Ausnahmestatus, könnte eine Einzeltherapie von der Kasse übernommen werden.
In der Regel nein. Es gibt nur sehr wenige Ausnahmefälle, bei denen eine Steuerabsetzung möglich ist, und selbst dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Absetzung abgelehnt wird, sehr hoch.
Der günstigere Preis vor 15 Uhr ist ein Angebot, um auch ein gutes Familienleben und einen ausgewogenen Arbeitsalltag zu gewährleisten. Abends wird das Angebot etwas erhöht, weil die Nachfrage hauptsächlich in den Abendstunden ist.
Man kann Kosten sparen, indem man frühzeitig in ein Coaching geht und konfliktreiche Muster bereits im Vorfeld löst. Dies verhindert eine tiefe Krise und die Notwendigkeit einer langfristigen Paartherapie.
Die meisten Paare warten bis zu sechs oder sieben Jahre, bis sie in eine Krise geraten. Ein früher Start ermöglicht eine schnelle Intervention, die Kosten reduziert und die Beziehung langfristig stabil macht.
Nach Wikipedia ist eine Krise bis zu sechs Wochen lang. Jünger als das ist eine Krise, länger ist es eine 'Katastrophe'. Die meisten Paare befinden sich bereits in einer Katastrophe, wenn sie Hilfe suchen.
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