Der spektakuläre Bankraub in Buenos Aires begann mit einer raffinierten Täuschung: Fünf Männer überfielen die Bank, nahmen Geiseln und gaben vor, von der Polizei überrascht worden zu sein. In Wahrheit war alles Teil eines meisterhaften Plans, den der Künstler Fernando Araucho über ein Jahr lang ausgearbeitet hatte. Motiviert durch die argentinische Wirtschaftskrise von 2001, die viele Menschen um ihre Ersparnisse brachte, wollte Araucho die Banken bestrafen und sich als moderner Robin Hood profilieren. Die Täter gruben einen Tunnel von einem nahegelegenen Kanal zur Bank, über den sie unbemerkt mit der Beute fliehen konnten. Während die Polizei stundenlang mit den vermeintlichen Geiselnehmern verhandelte und die Bank umstellte, schlugen die Räuber im Tresorraum zu. Sie brachen Hunderte Schließfächer auf und erbeuteten rund 19 Millionen US-Dollar. Die Inszenierung war so perfekt, dass die Polizei erst nach der Stürmung des Gebäudes bemerkte, dass die Täter längst geflohen waren. Die Spielzeugwaffen und die provokante Botschaft an der Wand machten den Coup zu einer Legende. Die Räuber wurden in Argentinien als Volkshelden gefeiert, da viele Bürger die Banken für ihre finanziellen Verluste verantwortlich machten. Die Behörden konnten einige Täter später fassen, doch der Anführer Araucho blieb lange auf freiem Fuß. Der Fall gilt als einer der raffiniertesten Banküberfälle der Geschichte.
Vor der Bankorio und Buenos Aires herrscht Zeitstunden Ausnahme zustand. 300 Polizisten haben die Bank umstellt. Scharfschützen liegen einsatzbereit auf den Dächern der umliegenden Gebäude. Viele Menschen sitzen vor dem Fernsehen. Sie verfolgen, was als Jahrhundert Kuh in die Geschichte Argentinien eingehen wird. Vor knapp drei Stunden haben fünf Männer die Bank überfallen. Sie haben Geiseln genommen und sich im Gebäude verschanzt. Niemand weiß, was drinen wirklich passiert und ob die Geiseln verletzt sind. Jetzt gibt der Einsatzleiter den Gefäher. Die Beamten stürmen das Gebäude. Doch die Täter sind verschwunden und mit ihnen etwa 19 Millionen US Dollar. Das hier war kein gewöhnlicher Überfall, sondern das Ergebnis eines meisterhaften Plans. Über ein Jahr lang haben die Männer diesen Kuh vorbereitet. Ihre Aktion ist so spektakulär, dass sie über Nacht zu Volkshelden werden. Das hier ist der vielleicht raffinierteste Banküberfall aller Zeiten. Ein vereigter Überfall auf eine Bankorio führte zu einer Geiselname, die in der Bank Filiale noch anderwalt. Über 600 Witnesses sind expected to testify in ein Triall, das startet Monday für ein Bank heisst, ein paar Argentinas Robbery of the Century. Bevor wir euch die ganze Geschichte hinter diesem Jahr 100 Kuh erzählen, lasst uns mal über eine andere Sorte von Dieben reden. Jeden Monat erleichtern sie eurer Bankonto. Da wären Streamingabos oder die Pizza von letzten Sonntag. Und natürlich die monatliche Rechnung für den Mobilfunkvertrag. Boah, für ein paar Gigabyte zahlt man oft richtig viel, supertreist. Zum Glück gibt's unseren Werbepartner Simon Mobile. Was per Simon hat nämlich einen echt stabilen Deal für euch. Ihr bekommt 80 Gigabyte ab gerade mal 11,99 Euro im Monat. Und wer sehr viel am Handy hängt, kriegt 250 Gigabyte ab nur 24,99. Dazu top den Adsqualität mit 5G und Ornettflett. Bezahlen könnt ihr ganz easy über Paper und ihr könnt jederzeit monatlich kündigen. Und jetzt kommt ihr eigentliche Kuh. Mit dem Cout und Fassbar 5 bekommt ihr als Neukunde ein ganzes Jahr lang jeden Monat 5G-Gigabyte extra. Einfach auf Simmon.link slash schon Fassbar gehen oder ab in die Simmon Mobile App. Die Aktion läuft noch bis zum 25. Mai. Cout und Fassbar 5 eingeben und ein Jahr lang 5G-Gigabyte extra pro Monat bekommen. Den Link zum Angebot gibt's wie immer einen Show-Nodes. Diese Folge basiert zu großen Teilen auf dem offiziellen Gerichtsurteil zum Banküberfall. Tembuch sehen Armas Nieden-Corders von Dr. Däufel Palacios und der Netflix-Doku in Luft aufgelöst. Der letzte große Banküberfall. Darin kommen einige beteiligte Selbstzuworte. Wir sind in Olivos, einem reichen Stadtteil von Buenos Aires. Hier wohnt nicht nur der agentinische Präsident. Die Gegend ist auch ihren Hafen bekannt. Und für einen besonderen Mann, der hier im September 2004 in einem kleinen Apartment wohnt. In der knapp 50 Quadratmeter kleinen Wohnung fallen drei Dinge sofort auf. Eine Staffel-Layme zahlreichen bunten Akkribel da. Stapelweise Bücher von großen Philosophen wie Friedrich Nietzsche. Und ein umgebauter Wandschrank mit einer kleinen Cannabis-Klantage. Der Mann, der hier wohnt, heißt Fernando Arraocho. Und das hier ist sein Atelier. Endet es "Once the Beyond". Denn genau das ist Arraochos Motto als Künstler. Er will immer einen Schritt weiter sein. Doch ein Freigreis wie Arraocho stößt mit dieser Philosophie früher oder später an Grenzen. 1989 sind das Ermittlungen wegen mutmasslichem Falschgeld. Fünf Jahre später dann eine Verurteilung wegen schweren Bandendiebstahls von Autos. Und heute baut er nicht nur illegal Cannabis an. Er schreibt auch noch ein Buch darüber. Ein Künstler wird schließlich gesehen werden. Arraocho will etwas erschaffen. Etwas Großes, das in Erinnerung bleibt. Während er mit dem Joint in der Hand da sitzt, hat er plötzlich eine Eingebung. Er will eine Bank überfallen. Und für ihn ist der perfekte Zeitpunkt dafür. jetzt. Anfang der 2000er Jahre sind die Banken in Argentinien, so was wie das natürliche Feindbild vieler Menschen. Die Nachwehnende Argentinischen Wirtschaftskrise um die Jahrtausendwände sind noch deutlich zu spüren. Im Dezember 2001 steht Argentinien kurz vor dem Staatsbankort, denn nur einen Monat später auch kommt. Innerhalb von zwei Wochen wechseln sich fünf Staatspräsidenten ab. Teilweise verliert die Argentinische Währung stündlich an Wert. Als Reaktion lässt die Argentinische Regierung viele Konten einfrieren. Pro Monat dürfen die Menschen teilweise nur noch 1000 Argentinische Pesos abheben, damals umgerechnet knapp 1000 US-Dollar. In den nächsten Monaten verliert der Peso weiter an Wert. Viele Menschen verlieren ihre gesamten Ersparnisse und fangen an, den Banken zu mistrauen. Massenweise gehen Menschen auf die Straße und protestieren. 2004 stabilisiert sich der Peso wieder etwas. Aber viele Menschen in der Bevölkerung sind nach wie vor frustriert, besonders die Menschen, die sowieso schon wenig Geld hatten. Araucho wittert hier die Chance, als eine Art Robin Hood 2.0 in die Geschichte Argentinien einzugehen. Viele Leute gehen mit ihren Ersparnissen immer noch zu den Banken. Doch sie packen ihr Geld nicht auf Konten, sondern in private Schließfecher. Diesen von der Wirtschaftskrise unberührt geblieben und in der Regel von den Banken abgesichert. Werden die Schließfecher geplündert, muss die Bank ihre Kunden entschädigen. Für Araucho ist das eine "win win" Situation. Er kann sich an den Banken reichen, die beklauten Leute werden entschädigt und er selbst wird zum reichen Mann. Kurze Zeit nach seiner Eingebung rattelt Araucho durch Akkursusso. Ein Wohlhaben des Viertel im Norden von Wurners Eierisch. Ein ruhiger Vorort an der Küste, voller Blühender Gärten. Er fährt vorbei an ein Familienhäusern und teuren Autos. Hier eine Bank auszurauben lohnt sich ganz sicher. Und dann wird Araucho fündig. Vor ihm blitzte ein blaues Schild mit einem gelben Schriftzug auf. Da steht Banko Rio. Ein großes graues Gebäude mit dicken Sicherheitstüren aus Glas. Das ist die Bank, der ausrauben wird. Araucho hat zwar schon in der Vergangenheit schwerer Straftaten begangen, aber eine Bank auszurauben ist auch für ihn noch mal eine Nummer größer. Er braucht also gute Komplizen. Jemanden mit Verstand. Er entscheidet sich für seinen alten Schulfreunze Bastiengarsier-Bolchter. Bullchter ist Mitte 30. Er hat hohe Geheimradsecken und sieht aus wie der freundliche Typ von nebenan. Schon sein ganzes Leben wohnt ein Buenos Aires und schon seit seiner Jugend interessiert er sich für Elektrotechnik. Er ist ein Bastler. Nach der Schule hat angefangen, Ingenieursehesen zu studieren, hat dann aber seine eigene Werkstatt aufgemacht. Statt wie er da auch hoh Dinger zu drehen, schraubt Bullstöl lieber ein Jazz Gieß. Er selbst sagt, er sei eigentlich nicht der Typ für so was. Er habe noch nie etwas geklaut. Aber eine Bank ausrauben? Das findet er irgendwie okay. Vor allem, weil seine Familie laut ihm enorm unter der Wirtschaftskrise und den Banken gelitten hat. Ein und wird zum Ingenieur der Operation. Aber nur unter einer Bedingung. Wenn der Plan nicht absolut perfekt ist, dann ist er raus. Also müssen sie dafür sorgen. Ein paar Wochen später. Aber auch und Bullstöl gehen gemeinsam durch die Glastür der Bank-Koreo. Der Fußboden der Bank hat Glänzende fließen. Von der Decke hängen Kronleuchter. Auf der rechten Seite des Raums sind Schalter, die mit Holz verkleidet sind. Dahinter stehen Bankangestellte. Es soll so aussehen wie ein ganz normaler Besuch bei der Bank. Zum Glück ist Bullst der Selbstkunde. Er geht zu einem Automaten und sei 269 PSOS ein, umgerechnet etwa 90 US-Dollar. Während dessen Schländer der Raucho durchs Vorje und setzt sich in einen Sessel. Er trägt eine Digitalkameraum den Halt und versucht, unorfällig Fotoß zu machen. Um Arachho mehr Zeit zu verschaffen, verwickelt Bullstöl einen Bankangestellten in ein Gespräch. Plötzlich kommen zwei Polizisten in die Bank. Sie gehen zielstrebig auf Bullstöl und Arachhozso. Beide werden gegen eine Wand gestellt, abgetastet und durchsucht. Ein Mitarbeiter hat offenbar Arachhoz Kamera bemerkt und sofort die Polizei gerufen. Arachho gestikuliert will und schreit er habe nichts getan. Und nimmt dabei heimlich die Speicherkarte aus der Kamera. Als die Beamten die Kamera durchsuchen, sehen sie, dass die Karte fehlt. Also führen sie die beiden Männern's Obergeschoss. Arachho wird nochmal genauer durchsucht. Im Badezimmer muss er sich bis auf die Unterwäsche ausziehen. Doch auch da finden die Beamten keine Speicherkarte. Arachho hat sie offenbar im richtigen Moment in seine Jagentasche gleiten lassen. Dafür finden die Polizisten ein Notizbuch. Darin sind Zeichnungen der Bank. Arachho sagt er sei Künstler. Er habe einfach nur ein paar Skitzen von der Bank gemacht. Die Polizisten glauben ihm und lassen die zwei Männer gehen. Fast wäre Arachhoz Plan gescheitert, bevor er richtig angefangen hat. Aber ein einfacher Trick und seine Schlagfertigkeit haben gereicht, um die Polizisten zu täuschen. Jetzt will er den Überfall erst recht durchziehen. Aber Arachho überlegt sich, dass er sich nicht mehr so gut ist. Aber er hat hohe Überlegungen.
Vielleicht können sie ein Haus in der Nähe anmieten und von dort aus einen Tunnel graben. Okay, nein. Dafür fehlt ihnen das Nahau. Im schlimmsten Fall wird der Tunnel einstürzen. Aber so richtig lässt sie in der Gedanke nicht los. Ein paar Tage später ist vor Arachos Atelier eine Baustelle. Kanalarbeiten. Er geht hin und gibt sich als Architektur-Student aus. Er löchert die Bauarbeiter mit Fragen. Wie baut man so ein Kanal? Kann er einstürzen? Die Bauarbeiter antworten im offenbar sehr neugierigen Mann. Das ist ein so genanter "Liner Tunnel". Sie werden gebaut ohne das Oben der Verkehr gestoppt oder die Straße aufgerissen werden muss. Laut den Arbeiter erkennt man diese Tunnel an den Zementkreisen, die bei den Bauarbeiten an der Oberfläche zurückbleiben. Er hat auch hohe Bedankt sich und geht. Am nächsten Tag fährt er zur Bankorio und sieht genau so einen Zementkreis. Fast direkt neben der Bank. Ziehen wir weiter ist noch einer und dann noch einer. Er folgt den Ringen, bis er in einen Fluss kommt. Hier scheint der Kanal zu enden. Er beugt sich übers Geländer und sieht das Ende eines Abflusshores. Brust genug, um eine Bande von Bankräubern durchzuschleusen. Bisher sind Arocho und Spolster nur zu zweit und kommen schnell an ihre Grenzen. Spolst hat nebenbei noch seine Werkstatt. Arocho will jemanden, der sich mindestens genau so in das Projekt stürzt, wie er. Er braucht also weitere Komplizen. Den drittenen Bunde nennen sie El Dog. Angeblich, weil er seinen Doktor in Soziologie im Knast abgeschlossen haben soll. Er soll schon einige Raubüberfälle begangen haben und es gut vernetzt. Das Viertemitglied heißt Ruben Alberto De La Torre. Alias Beto. Ein Deep der alten Schule. Er ist der Mann fürs Grobe. Der 5. ist Louis Mario, bittet des Sechans. Kurz Marito. Marito ist ein kleiner untersetzter Mann. Dafür glänzt er durch sein Karisma und seine Überredungskünste. Er ist genauso feuern Flamme für den Planen wie Arocho. Der Plan und das Kernteam stehen also. Jetzt brauchen sie nur noch einen Fluchtwagen. Sie entscheiden sich für einen alten VW-Transporter. Aber denen müssen sie vorher noch umbauen. Dafür geht es in Beto-Sgarage. Die Männer tönen die Scheiben und lackieren den VW komplett in weiß, um weniger aufzufallen. Uns installieren eine Luke im Broten. Ein paar Tage arbeiten sie als mittlerweile eingeschworene Gruppe an dem Wagen. Nur die 5 Männer. Doch eines morgens kommt Beto nicht allein. Er hat seine Frau dabei. Valisia. Zwei Tage hintereinander ist sie mitten der Garage. Sie versorgt die Gruppe mit Essen und Mathe und sie stellt neu gierige Fragen. Die Männer sind nervös. Und als sie merken, dass Beto ihr offenbar den kompletten Plan verraten hat, werden sie wütend. Beto versucht die anderen zu beruhigen. Sie müssten sich keine Sorgen machen. Valisia wüsse was er so treibt und habe bisher immer dichtgehalten. Ändern können sie es jetzt eh nicht mehr. Nachdem der Fluchtwagen umgebaut ist, fehlt nur noch ein Fahrer. Die Wahl fällt auf Lpa Isar. Er kommt gerade aus dem Knast und ist dann bekannte von Beto. Außerdem gibt es noch ein siebtes Mitglied, das genau wie El Doc nie offiziell identifiziert wurde. Die Männer nennen ihn El Nene, angeblich ein Uruguayer und ein Gruppe von Marito. 15 Monate nach dem Arach und seinem Atelier die Idee für den Banküberfall hatte, trifft sich die Gruppe genau da, wo alles angefangen hat. In Arachos Atelier gehen sie den 12 Punkteplan durch. Endlich kann Projekte und Atelo beginnen. Es ist der 13. Januar 2006. Der Polizist Gustavo Medina sitzt an seinem schreibtischen der Polizeistation von Sanisidro im Bundesayres. Plötzlich bekommt er einen Fungspruch. 4 Männer seien so eben in die Bankkurio eingetrun. Zwei durch den Hauptingang, zwei durch die Tiefgarage. Und sie sind bewaffnet. Als Medina wenige Minuten später am Tatort ankommt, sieht er, wie gerade ein Mann aus der Bank tritt. Er trägt einen weißen Kittel und hat offenbar eine Frau als Geisel genommen. Der Mann hält ja eine Waffe an den Kopf und führt sie wie ein Schutzschild vor sich her. Als er Medina sieht, rennt er mit der Geisel zurück ins Gebäude. Mein zweiter Mann mit einer Jagdwestern und einer Cap verriegelt den Eingang von innen. Medina hat die Männer offenbar überrascht. Und jetzt sitzen die Täter in der Falle. Westerort nicht lange bis 300 Polizisten die Bank komplett umstellt haben. Rubschrauber Kreisen am Himmel. Drei Schafschützen haben sich auf den umliegenden Gebäuden positioniert. Und es ist auch ein Spezialkommando dabei. Die Gruppealkon, die Falken. Alles wird live im Fernsehen übertragen. Auf einmal öffnet sich der Hauptingang. Ein Mann kommt mit erhobenen Händen raus. Er trägt eine Uniform. In seinem Hosenbund steckt eine Waffe. Es ist der Wachmann der Bank, der der Polizei den Überfall gemeldet hat. Kurz danach piepst das Funke-Rett von Medina. So erinnert sich der Beamte später in Funkspruch. Die Täter haben dem Wachmann anscheinend sein Handy abgenommen, bevor sie ihn freigelassen haben. Es ist ein sogenanntes "Next Head". Eine Mischung aus Handy und Funke-Rett. Das Gespräch mit den Geiselnehmern übernimmt ein Mann namens Miguel Cileo. Cileo ist ein Schlankermann mit drei Tagebart und Teil des Spezialkommandos. Er ist einer fahrener Polizist und soll mit den Tätern verhandeln. Der Mann am Telefon will, dass Cileo näher ans Gebäude kommt. Durch die Scheibe erkennt Cileo jetzt den Mann, der sich als Juan ausgibt. Er trägt einen grauen Anzug und hat eine Sturmhaube auf. Er sitzt lässt sich auf einem Stuhl, die Beine liegen überschlagen auf dem Tisch vor ihm. Cileo fragt, was genau sie vorhaben. Juan sagt, sie wäre nur bei einem schnellen Banküberfall überrascht worden. Sie wollten keinen Ärger. Cileo will, dass der Mann eine weitere Geisel frei lässt. Juan wird darauf hinwühtend. Er habe doch schon den Wachmann gehen lassen. Cileo soll lieber seine Einsatzkräfte in Schach halten, sonst gäbe er seinen Massaker. Danach hält Juan etwas hoch, das aussieht wie die Sicherung einer Handgranate. Die Polizei zieht daraufhin die Scharfschützn ab. Für eine halbe Stunde ist Funkstelle. Dann kommen plötzlich zwei Geiseln aus den Gebäude gestirmt. Er ist ein Mann, der unter Schock steht und kaum ansprechbar ist, kurz danach eine schwangere Frau. Juan meldet sich wieder. Er sagt, sie seien hungrig unterschöpft. Was sie jetzt bräuchten, seien pizzen und ein paar Limus. Wenn sie die bekommen, würden sie sich stellen. Cileo stimmt zu und lässt die Pizzen bestellen. Als das Essen ankommt, funkt der Juan an. Aber auf der anderen Seite des Funkeräts herrscht Stille. Die Beamten versuchen es noch mal, doch die Leitung ist tot. Durch ein Megafon fordert Cileo die Täter auf, sich sofort zu melden. Niemand reagiert. Weitere Stunden vergehen. Die Polizei hat keine Ahnung, was in der Bank gerade passiert. Wenn sie zu früh eingreifen, könnten sie das Leben der Geiseln auf Spiel setzen. Plötzlich bekommen die Polizisten einen Anruf. Es ist eine Geisel, ein anderer Wachmann. In der Bank sei es Stül sagt er. Von den Täter hätten sie länger nicht mehr gehört. Es ist früher Abend, als sie Beamten die Bank endlich stürmen. Sie zerschlagen die verregelten Glastüren und strömenden Allerrichtungen aus. Die ersten Geiseln finden sie im Erdbeschoss. Im Obergeschoss finden sie weitere. Aus Angst haben sich einige hier im Badezimmer verschanzt. Das Spezialkommando stürmt das untergeschoss. Dort, wo die Träsore sind. Auch Miguel Cileo ist dabei. Er will den Tätern unbedingt in die Augen sehen. Als sie im Träsorraum ankommen, stehen die Beamten vor einem gewaltigen Chaos. Auf dem Boden stapeln sich aufgebrochenes Schließfecher. Überall auf dem Boden verstreut liegen Waffen. Moment sind das. Spielzeugwaffen. Von den Tätern, die verantwortlich sind, fehlt jede Spur. Stattdessen findet Cileo nur ein merkwürdiges Plakat, das an der Wand hängt. Darauf steht. In einem reichen Viertel ohne Waffen und ohne Groll gibt es nur Geld und keine Liebe. Dann finden die Beamten in einem Absteuraum noch etwas seltsames. Einen Spalt versteckt hinter einem Aktenschrank, gerade groß genug, um sich durchzuquetschen. Langsam dämmert es den Polizisten. Sie wurden hinter's Licht geführt. Der misglückte Überfall, die spontane Geiselnahme, die Spielzeugwaffen, die Botschaft. Alles Teil des eigentlichen Plans. Verlassen wir kurz den Mainplot für eine kleine Zeitquest. Jetzt kommt Werbung, aber bleibt dran, weil Holy hat das für euch vorbereitet. Zum 5.Burstafon Holy könnt ihr euch eignetes Starterset zusammensstellen. Das läuft so. Wir geht auf den link in den Show Notes und pickt eure Favorites. Entweder die Ice Teas, die Holy Hydration Drinks oder die Milkschakes. Holy Energy gibt es auch, aber ihr wisst, wir raten von Koffeen ab. So, dann wählt ihr einen Schäker aus und schnappt euch unseren Rabatt. Und der ist dieses mal wirklich lächerlich groß. Wenn ihr beim Checkout den Code unfassbar eintippt, bekommt ihr das Starterset mit insgesamt 50%.
50% Rabatt. Ja, 50%. Unser Code gilt auch für Mix and Match. So bekommt ihr 4-eurer Lieblingsorken für weniger als 60 Cent auf den halben Liter. Und besseren Geschmack als eurem Standardsoft-Dring aus dem Supermarkt. Also lasst euch von Holy beschenken und könnt euch mit dem Code unfassbar die saftigen Rabatte. Den Link findet ihr wie immer in den Show-Nots. Es ist der 13. Januar 2006. Beto und Del-Doc kommen als Erster bei der Bank an. El-Doc trägt ein lachsfarbenes Hemd und eine Bejehose. Beto einen langen weißen Kittel und eine Perücke. Auf dem Rücken trägt er eine Tasche mit einer Schrotflinte drin. Mit Gezüchter warfe betreten die beiden die Bank. Beto hat eine verkromte Pistole und zielt damit auf die Mitarbeiter. Er geht zu einer Frau, drückt ihr die Waffe an den Kopf und nimmt sie als Geisel. Dann geht er mit ihren Richtung vor je. El-Doc befiel den anderen Geiseln sich nicht zu bewegen und so wand zu schauen. Dann läuft er ins Obergeschoss. Er drückt dort einer Frau seine Waffe in den Nacken und zwingt sie auf den Boden. Zeitgleich fahren Marito und El-Nehne in die Tiefgerage und parken dort einen grauen Fort-S-Cott. Der Wachmann bemerkt die Täter auf den Überwachungskameras. Als eine Waffe sieht, bruft er sofort die Polizei. Alles teilt es Plands. Wenig später trifft der Polizist Medine ein. In diesem Moment steht Beto gerade mit der Frau als Geisel vor der Bank. Es soll so aussehen, als sein sie gerade auf frischer Tat ertappt worden und würden aus Panik zurück ins Gebäude fliegen. Der Mann mit der Jagdweste und der Cap ist da da auch hoch. Er ist kurz vorher mit einem anderen Auto angekommen. Jetzt verbarrikadiert er den Hauptengang. Beto geht während dessen in den Keller. Das nächste Ziel, den Wachmann loswerten. Beto holt die Schrotflinte aus der Tasche. Er geht zum Überwachungsbunker, wo der Wachmann sitzt. Es ist ein geschlossener Raum, der mit einem Metallgitter und einem kugelsicheren Fenster abgesichert ist. Dieser Raum soll die Mitarbeiter vor genauso einem Überfall schützen. Beto schreit den Wachmann an. Er beleidigt ihn und will, dass er aufmacht und rauskommt. Aber der Wachmann zeigt sich unbeindruckt. Auch Marito und Adaucho kommen dazu. Sie pressen ihre Gesichter ganz nah vor die Scheibe, um den Wachmann weiter einzuschüchtern. Aber keine Chance. Dann holt Beto die Betriebsleiterin der Bank nach unten. Er zieht sie an den Haaren, drückt sie mit voller Wucht gegen die Glasscheibe und hält sie eine Pistole an den Kopf. Die Frau flieht den Wachmann an, herauszukommen. Irgendwann geht der nach und kommt raus. Er übergibt den Männern seine Dienstwaffe. Marito nimmt sie wortlos entgegen, lehrt das Magazin und gibt sie ihn wieder zurück. Dann nehmen sie ihm auch sein Dienstthendi ab und bringen ihn nach oben zu den anderen Geisel. Mit dem Handy des Wachmans können sie jetzt endlich mit dem Polizisten vor der Bankkontakt aufnehmen. Dafür ist Marito zuständig. Auf diesen Tag hat er sich monatelang vorbereitet und seine Rolle sogar vor dem Spiegel geübt. Er soll die Beamten möglichst lange hinhalten und den anderen so Zeit verschaffen. Marito setzt sich gemütlich auf eine Stuhl, legt die Beine hoch und ruft die Polizisten an. Während Marito die Performance eines Lebens gibt, treffen die anderen die letzten Sicherheitsmaßnahmen. Adaucho und Beto verbarrikert ihren die Tiefgarage. Sie schließen das Skibetur und parken den Fort Eskott davor, um das Tod zu blockieren. Dann zerstören sie die Überwachungskameraß und damit sie in der Bankzentrale nie manper sehen kann. In Keller der Bank startet jetzt die vielleicht wichtigste Phase von Projekt Donatello. Seit dem frühen Morgen hockt Bolster in der Kanalisation unter der Bank und wartet auf seinen Einsatz. Die Männer haben die letzten Monate alle ihre Kraft darin gesteckt, einen Schacht zwischen der Kanalisation und der Bank zu bauen. Mehrmals die Woche sind sie runter in die Kanalisation um ein Turnel zu graben. Dabei haben sie so viel Beton abgetragen, dass Bolster jetzt nur wenige Schläge braucht, um die Wand zu durchbrechen. Auf der anderen Seite schieben die Männer einen Aktenschrank zur Seite. Jetzt kann Bolster durch den Spalt direkt in den Keller der Bank kriechen. Gemeinsam laufen sie in die Tiefgarage, zum Fort Eskott. Im Kofferraum ist ein Spezialwerkzeug an dem Bolster die letzten Monate Tag und Nacht gearbeitet hat. Bolster nennt es liebevoll "Kann und Power". Obwohl es der Name vermuten lässt, schießt sie keine Kugeln, sondern knackt Schließfecher. Das Werkzeug sitzen eine Holzkiste auf Rädern. Man kann sie wie einen Einkaufswagen hin und her schieben. Die Männer hiefen es aus dem Auto und rollen es rüber in den Tresorraum. Der während der Öffnungseiten freizugänglich. Sie geben sich selber zwei Stunden Zeit, um möglichst viele Schließfecher leer zu räumen. Die Kennenpower besteht aus einem langen Rohr. Die Spitze passt genau in die Schlösser der Schließfecher. Die andere Seite des Rohres wird an der gegenüberliegenden Wand befestigt. Die Konstruktion ist mit einer Hydraulikpumpe verbunden und wird von zwei Elkawibatterien angetrieben. Wenn Bolster die Maschine anwirft, springen die Fächer in wenigen Sekunden auf. Das war schließfach Nummer eins. Stück für Stück öffnen sie die restlichen 142 Schließfecher. Was sie darin finden, packen sie in Taschen. Juwelun, Geldbündel, Gold. Gleichzeitig lassen sie sich auch den Hauptresurfen an angestellten öffnen, um auch den leer zu machen. Sie plündern sogar die Geldzählmaschine. Die zwei Stunden sind um. Oben hat Marito mittlerweile zwei weitere Geistern laufen lassen. Zeit für das Finale. Marito spricht ein letztes Mal mit Zileo. Er bestellt Pizzin und Limus. Um noch ein aller letztes Mal Zeit zu schinden. Ab jetzt zählt jede Minute. Marito läuft in den Keller zu den anderen. Die Männer bilden eine Kette, um die Beute durch das Loch in der Wand runter in die Kanalisation zu transportieren. Während dessen reinig da da auch hohe alle Oberflächen mit Klor und verstreut fremde Haare, die er vorher beim Friseur gesammelt hat. Dann legt er noch ein paar Spielzeugwaffen auf den Boden des Tresoroms aus und denkt das Blackard auf, um die Polizei zu verspocken. Oder auch hochschlüpft als letzter durch die kleine Öffnung des Tunnels. Mit einem Seil zieht er den Akkenschrank wieder vor den Spalt. Dann klettert er durch den Tunnel in die Kanalisation. Dort warten bereits zwei Schlauchbote auf ihn. Das Vordere hat einen Außenbordmotor. Das zweite Boot ist mit einem Seil am 1. befestigt. Damit das Wasser auch tief genug ist, haben die Männer vorher mit viel Aufwand einen provisorischen Staudamm gebaut. Aus einem Metallgerüst und Holzplatten. Im hinteren Boot liegen haufenweise Taschen voll mit Geld. War da auch hoch, wirft sich mit ausgebreiterten Armen mitten rein. Die anderen sitzen im vorderen Boot. Bootsdorn Marito versuchen den Motor zu starten. Aber es klappt nicht. Marito schreit Bolster an und versucht es selbst noch mal. Aber ohne Erfolg. Ihnen läuft die Zeit davon. Also müssen sie paddeln. Auf halber Strecke versucht Marito noch mal den Motor anzuschmeißen. Jetzt klappt's. Nach ein paar Minuten erreichen sie ihr Ziel. Ein Schacht zu einem Gully-Deckel. Direkt über dem Gully parkt ihr Fluchtauto. Der weiße VW-Transporter, den die Bande damals bei Beto in der Garage umgebaut hat. Im Boden des Transporters ist ein Loch genauso groß wie der Gully-Deckel. Mit einer Kombination aus Seiwinde und Flaschenzug hat El Paiza den Deckel schon entfernt. Mit der gleichen Konstruktion können sie jetzt die Beute nach oben ins Auto ziehen. Und auch die Männer können durch das Loch unbemerkt in den Wagen klettern. Als die Pizza endlich bei der Bank ankommt, ist die Bande längst über alle Berge. Um sie fahren zu einer alten Lagerhalle. Dort sitzen sie zusammen an dem Küchentisch und gucken Fern. Die Männer können live im Fernsehen mitverfolgen, wie die Polizei die Bank stürmt. Sie lachen lauteilslos, betoholt eine Flasche Champagne aus dem Kühlschrank und sie stoßen an. Die Männer teilen die Beute untereinander auf. Die ist teilweise noch nass, weil ihnen auf der Flucht Geld ins Wasser gefallen ist. Dann trennen sich ihre Wege. Keine großen Abschiedsworte. Kein bis bald. Das einzige, was zählt, Projekt und Attello ist ein voller Erfolg. Sie haben sich durch die Kanalisation aus dem Staub gemacht. Die Ninja-Tirtels wären stolz. Nach dem Überfall macht er auch hohe zwei Tage lang kein Auge zu. Er braucht einen neuen Plan und vor allem ein Alibi. Er muss raus aus der Stadt. Etwa zwei Wochen später packt er seine Sachen. Dann bricht er auf. In eine abgelegene Bergregion an der Grenze zu Chile. Die anderen Männer sind deutlich entspannter. Bolt da bastelt ein Jet-Skies und plant seinen Urlaub. Er gönnt sich was von seinem frisch verdienten Geld. Als ein bekannter eine Wohnung in Olivas verkauft, schlägt er zu. 67.000 Dollar in bar. Als Beton nach Hause kommt, will er erst mal die nass gewordene Beute trockenen. Er und Alicia schieben das Geld vorsichtig in den Ofen. Später verstecken sie die 600.000 Dollar in ihrem Pühlschrank. In den Tagen danach verfällt Beton einen kleinen Kaufrausch. Ein Auto für sich, ein Motorrad für seinen Sohn und ein neues Haus. Mit seiner Ehe geht es während dessen Berg ab. Alicia sagt, ihr Mann sei durch das Geld verrückt geworden. Der Reichtum habe ihn verändert. Beines Tages behauptet Beton, dass Teile seiner Beute fehlen. Er wirft Alicia vor, 300.000 Dollar geklaut zu haben. Alicia will, dass Beton ihren Anteil an den gemeinsamen Häusern ausbezahlt und aus ihrem Leben verschwindet. Doch Beton weigert sich. Wütend verläster das Haus und nimmt den Rest der Beute mit. Maritua hat sich mittlerweile zurück nach Uruguay abgesetzt.
Während er in einem Strandhaus sitzt, klingelt sein Handy. Es ist El-Doc. Eigentlich war die Abmachung, dass die Männer keinen Kontakt mehr haben. Irgendwas stimmt nicht. Doc sagt, dass sich Alicia bei ihm gemeldet hat. Sie fordert von jedem einzelnen 50.000 Dollar. So will sie das Geld von Beto doch noch bekommen. Wenn die Männer nicht zahlen, packt sie aus. Die Männer haben an alles gedacht. Nur nicht Analesia. Die Polizei hat inzwischen eine Taskforce einberufen. Wochenlang sucht sie nach Beweisen. Und tatsächlich findet sie etwas. Einer der Täter hat sein Handy in der Bank benutzt. Ein neues Ortungsthul führt sie zu einem Telefongeschäft im Burnus Eires. Der Inhaber ist Beto. Am selben Tag wurden hier mehrere Simkarten verkauft. Alle waren so Tatzeit rund um die Bank eingeloggt. Einst der Geräte ist auf Bolz der Registriert. Ein anderes führt zu Maritos-Familie. Außerdem stoßen die Ermittlauf einen interessanten Zwischenfall. Ein Bankmitarbeiter erinnert sich an den Tag als zwei Männer mit einer Kamera in der Bank erwischt wurden. Die Polizei kramt das Protokoll raus. Bolz das Name taucht jetzt schon zum zweiten Mal im Zusammenhang mit der Bank auf. Das kann kein Zufall sein. Die Ermittler haben jetzt zwei jede Menge Indizien. Was ihnen aber fehlt, sind handfeste Beweise. Plötzlich klingelt das Telefon der Staatsanwaltschaft. Am anderen endest eine Frau. Sie behauptet, zu wissen, wer am Überfall auf die Bankorio beteiligt war. Es ist Alicia Detolio. Als sie beamtnalisier Fotos vorlegen, identifiziert sie die Männer. Jemand Beto ist der mit dem Kittel. Marito der Verhandl am grauen Anzug. Bolz dort der Ingenieur im Tunnel. El Paise ist der Fluchtfahrer und Adraucho ist der kreative Kopf hinter der Aktion. Nur El Nene und El Dog kennt sie nicht. Beide waren damals nicht mitten der Garage, als sie das Fluchtfahrzeug prepared haben. Eine Verhaftungswelle beginnt. Beto wird auf offener Straße geschnappt, als er gerade einen Teil seiner Beute transportiert. Bolz wird im Urlaub festgenommen und El Paise auf dem Weg zur Arbeit. Als Marito mit einem Linienflieger in Buenos Aires ankommt, warten schon etliche Journalisten und Polizisten auf ihn. Während der abgeführt wird, legt er seine allerletzte Performance hin. Er wendet sich direkt an eine Kamera und behauptet, er sei zur Tatsizeit in Uruguay gewesen. Jetzt fehlt nur noch einer, der Kopf von Projekt Donatello. Es ist ein warmer Tag in San Juan. Hier im abgelegenden Gebirge hat sich Adaucho in den letzten Wochen versteckt. Aber heute ist er nicht allein. Drei Dramen patrouliern durch die Gegend. Sie halten Ausschau nach illegalen Wilder an. Als Adaucho in der Ferne sieht, wie das Auto der Polizisten zum Stehen kommt, rennt er sofort los. Die Dramen springen heraus und stürmen hinterher. Adaucho versucht, Richtung Gipfel zu fliehen. Aber einer der Polizisten schafft es, ihn den Weg abzuschneiden. Adaucho wird durchsucht und soll sich ausweisen. Er erfindet einen Namen und behauptet, er habe keine Papiere dabei. Als die Dramen ihn mitnehmen wollen, gesteht er. Er ist Fernando Arraucho, der man der Beschuldigt wird, die Bankorio ausgerobt zu haben. In seinem Zelt finden die Polizisten nicht nur Ausrüstungen proviant für mehrere Wochen, sondern auch ein Notizbuch. Dichin hat er seinen Alibis geziert. Und er hat eine große Postkiste bei sich. Darin sind mehrere dicke Ortener mit Ermittlungsakten zum Überfall. Sein Anwalt hat sie ihm bei einem Treffen gegeben. Adaucho hat die Ermittlungen, die ganze Zeit im Gebirge akkribisch mitverfolgt. Offenbar war Projektor Natello am Ende doch nicht so perfekt. Nach Adauchosverhaftung vergehen fast vier Jahre bis zum Prozess. Die Polizei versucht, die Alibis der Männer zu widerlegen. Die verbringen ihre Zeit währenddessen in Untersuchungsaft oder in Hausarrest. Als der Prozess im Februar 2010 in Sanisitro beginnt, sitzen nur vier der sieben Männer auf der Anklagebank. Adaucho, Bolstorp, Beto und L.P.I.S.A. Marito hat einen Deal ausgehandelt. Er sitzt die Hälfte seiner gefängene Strafe in Argentinien ab und darf dann zurück nach Oroquay. El Nene und El-Doc sind bis heute nur Fantome. Drei Monate nach Prozessauftakt fällt im Mai 2010 das erste Urteil. 15 Jahre für Beto, 14 für Adaucho, 10 für L.P.I.S.A. und 9 für Bolstor. Es scheint so, als wäre all die monatelange Planung von Projektor Natello umsonst gewesen. Doch dann ziehen die Männer ihr letztes Ass aus dem Ärmel. Die Angeklagten und ihre Verteidigung gehen in Berufung. Das zweite Verfahren dreht sich im Kern um eine alles entscheidende Frage. Welche Waffen haben die Männer beim Überfall benutzt? Die Staatsanwaltschaft ist sicher, dass die Waffen Schuss bereit waren. Der Wachmann aus dem Bunker konnte sein Ausdagen im ersten Prozess sogar die Modelle benennen. Aber beim zweiten Prozess spielt das keine Rolle mehr. Die Verteidigung sagt, man könne nicht auf Eindrücke einzelne Personen setzen. Sicher sei nur, dass kein einziger Schuss gefallen sei und man vor Ort Spielzeugwaffen gefunden hat. Das Argument überzeugt das Gericht. Das erste Urteil wird teilweise zurückgenommen und die Strafen werden reduziert. Die Männer kommen frühzeitig auch Bewerungen raus. Mitte 2014, also etwa vier Jahre nach Prozessbeginn und acht Jahre nach dem Überfall, sind alle wieder auf freiem Fuß. Heute genießen die Männer ihr Leben in Freiheit. Marito betreibt in Uruguay eine Schmuckwerkstatt, Garcia Boets, der repariert wieder JetSkis und El Paiza, der im Gefängnis Jura studiert hat, ist jetzt rechtsanwalt. Fernando Adaucho arbeitet als Künstler und Drehbuchautor. Er war sogar Kohautor seines eigenen Kinofilms über den Raubüberfall. Beto hatte darin sogar ein Kameo auftritt. Keiner der Täter scheint ihn überfall zu bereuen. Bis heute fehlt vom Großteil der Beute jede Spur. Genau wie von El Nene und El Dock. Ob die Täter nur Plastikwaffen benutzt haben? Das bleibt wahrscheinlich ein Geheimnis der Männer. Und vielleicht auch von Alicia. Wer weiß. Diese Folge gibt es nur dank Simmon Mobile und Holy, die Sponsoren der Folge. Danke, dass ihr uns und damit unabhängigen Journalismus unterstützt. Links zu ihren Angeboten findet ihr wie immer in den Show-Nodes. Wie findet ihr unseren Podcast und Faspa? Und was denkt ihr über den Fall? Gönnt ihr den Männern ihr happy end? Schreibt's uns in die Kommentare. Wenn ihr es noch nicht gemacht habt, lasst uns gerne Bewertung da. Und teilt die Folge mit euren Freunden, damit der Podcast noch mehr Leute erreicht. Unsere nächste Folge kommt in zwei Wochen. Dann geht's um Operation Tiger, den größten Fail im Zweiten Weltkrieg. Und Faspa ist eine Produktion von Simplizissimus. Recherche und Skrips sind von Farah Lukaschik. Mit Unterstützung von Chris Wager, Max Stern und David. Der Faktencheck kommt von Franziska Wunderlich und Pascal Müller. Gesprochen habe ich Marcel. Die komplette Audioproduktion kommt von Benito Pflüger, Jakob Herrsch und Ole Zender von Studio Summa. Unter Regie von Max Stern und Chris Wager. Die Mund-Automusik sind von Marcel Berkanäu, die Sie all ist von Mario Hong-Kanrin. Cheers und bis in zwei Wochen.
Podcast Summary
Key Points:
Fünf Männer überfallen 2006 eine Bank in Buenos Aires, nehmen Geiseln und täuschen einen gescheiterten Überfall vor.
Der Anführer Fernando Araucho plant den Coup über 15 Monate, um sich an den Banken zu rächen und als Robin Hood gefeiert zu werden.
Die Täter graben einen Tunnel von einem nahen Kanal zur Bank, um unbemerkt zu entkommen.
Die Polizei wird durch Spielzeugwaffen, eine inszenierte Geiselnahme und falsche Forderungen getäuscht.
Die Räuber erbeuten etwa 19 Millionen US-Dollar aus Schließfächern und werden zu Volkshelden.
Summary:
Der spektakuläre Bankraub in Buenos Aires begann mit einer raffinierten Täuschung: Fünf Männer überfielen die Bank, nahmen Geiseln und gaben vor, von der Polizei überrascht worden zu sein. In Wahrheit war alles Teil eines meisterhaften Plans, den der Künstler Fernando Araucho über ein Jahr lang ausgearbeitet hatte. Motiviert durch die argentinische Wirtschaftskrise von 2001, die viele Menschen um ihre Ersparnisse brachte, wollte Araucho die Banken bestrafen und sich als moderner Robin Hood profilieren.
Die Täter gruben einen Tunnel von einem nahegelegenen Kanal zur Bank, über den sie unbemerkt mit der Beute fliehen konnten. Während die Polizei stundenlang mit den vermeintlichen Geiselnehmern verhandelte und die Bank umstellte, schlugen die Räuber im Tresorraum zu. Sie brachen Hunderte Schließfächer auf und erbeuteten rund 19 Millionen US-Dollar.
Die Inszenierung war so perfekt, dass die Polizei erst nach der Stürmung des Gebäudes bemerkte, dass die Täter längst geflohen waren. Die Spielzeugwaffen und die provokante Botschaft an der Wand machten den Coup zu einer Legende. Die Räuber wurden in Argentinien als Volkshelden gefeiert, da viele Bürger die Banken für ihre finanziellen Verluste verantwortlich machten.
Die Behörden konnten einige Täter später fassen, doch der Anführer Araucho blieb lange auf freiem Fuß. Der Fall gilt als einer der raffiniertesten Banküberfälle der Geschichte.
FAQs
Das Ziel war, die Schließfächer der Bank zu plündern, da diese von der Wirtschaftskrise unberührt und versichert waren. Die Kunden sollten entschädigt werden, während die Täter reich wurden.
Es gab mindestens sechs Haupttäter: Fernando Araujo, Sebastián García Bolster, El Doc, Beto, Marito und El Nene. Später kam noch ein Fahrer namens Lpa Isar hinzu.
Die Täter nutzten einen vorbereiteten Tunnel, der von einem Kanalisationsschacht neben der Bank zu einem nahegelegenen Fluss führte. Sie tauchten im Untergeschoss der Bank ab und entkamen unbemerkt.
Weil die Banken nach der Wirtschaftskrise 2001 bei der Bevölkerung verhasst waren. Die Täter inszenierten den Überfall als Robin-Hood-Akt, bei dem die Bank für die Verluste der Kunden haften musste.
Araujo war der Mastermind des Plans. Er war ein Künstler und Philosoph, der die Idee hatte, die Bank auszurauben, und das Team zusammenzustellte.
Sie gaben vor, bei einem gescheiterten Überfall überrascht worden zu sein, und spielten eine Geiselnahme mit Spielzeugwaffen. In Wirklichkeit flohen sie durch den Tunnel, während die Polizei draußen wartete.
Chat with AI
Loading...
Pro features
Go deeper with this episode
Unlock creator-grade tools that turn any transcript into show notes and subtitle files.