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Die Gefühle für den Partner sind weg: Darum hast du dich entliebt!

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Die Gefühle für den Partner sind weg: Darum hast du dich entliebt!

Die Folge beleuchtet das Phänomen, dass Menschen das Gefühl haben, keine Gefühle mehr für ihren Partner zu haben. Dies kann durch verschiedene Faktoren verursacht werden, wie beispielsweise schleichende Verletzungen, die über die Jahre hinweg verdrängt werden, oder grundlegende Unstimmigkeiten in den Werten zwischen den Partnern. Auch Krisensituationen wie Affären oder starke Konflikte können eine plötzliche Abnahme der Gefühle auslösen. Ein weiterer wichtiger Faktor ist das Vergleichen mit anderen Paaren, was das Selbstwertgefühl schädigt und zu Zweifeln führt. Lebensumstände wie die Geburt eines Kindes verändern die Beziehung, sodass emotionale Nähe allmählich verloren geht. Wichtige Lösungen sind offene Kommunikation, gemeinsame Reflexion und gegebenenfalls Paarcoaching, um Ursachen zu erkennen und Lösungen zu finden. Es wird klar, dass die Gefühle nicht notwendigerweise wiederkommen, sondern vielmehr abgestimmt und akzeptiert werden können. Eine Trennung kann eine sanfte Lösung sein, bei der nicht die Liebe, sondern eine tiefere Verbundenheit auf einer anderen Ebene erhalten bleibt. Das Ziel ist es, Klarheit über die eigenen Gefühle zu gewinnen, ohne sich zu verletzen, und ein neues, glückliches Beziehungsfundament zu schaffen – ganz im Sinne eines harmonischen und wertschätzenden Lebens.

Transcription

4772 Words, 28896 Characters

German
Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge der Lebensidealisten. Mein Name ist Florian, ich bin Ina und wir helfen Paaren raus aus der Krise hinein in eine glückliche Beziehung. In dieser Folge soll es darum gehen, wie kann es passieren, dass man sich entliebt, dass die Gefühle für den Partner plötzlich, sind sie wirklich plötzlich weg, sind sie wirklich weg, wie kann es passieren, dass das Gefühl bei dir entsteht, du fühlst nichts mehr. Also es ist eigentlich schon lustig, es entsteht das Gefühl, du fühlst nichts mehr. Viel Spaß nach dem Intro. Ja, als Paar erlebt man ja viele Dinge zusammen. Man geht durch verschiedene Lebensphasen, je nachdem wie lange man zusammen ist. Man bestreitet zusammen einige Herausforderungen, man fährt zusammen in den Urlaub, man erlebt den Alltag halt komplett zusammen und ja, da kann das halt auch passieren und so wird es uns immer wieder berichtet auch in den Coachings, dass einer von beiden sagt, okay, ich weiß gar nicht mehr, ob ich noch Gefühle für meinen Partner, für meine Partnerin habe. Wenn ich so drüber nachdenke, ich spüre da einfach eine sehr große Unsicherheit. Und ja, das ist bei vielen Menschen eine Entwicklung, dass die Gefühle für den Partner, für die Partnerin abklingen und deswegen haben wir das heute. Wir haben heute einmal als Podcast bei uns aufgegriffen, das Thema, was passiert bei Menschen, wenn sie das Gefühl haben, ich habe keine Gefühle mehr für meinen Partner, für meine Partnerin. Wie kann das geschehen, was ist da zwischen den beiden Menschen passiert? Genau. Da wollen wir uns vor allen Dingen einmal die Ursachen für ansehen oder mögliche Ursachen, aber dann natürlich auch auf potenzielle Lösungen eingehen. Genau, wie geht man mit so einer Situation um? Also man selber, wenn man die Person ist, die sagt, ich habe keine Ahnung, ich habe keine Gefühle mehr oder ich glaube, ich habe keine Gefühle mehr oder es ist auf jeden Fall nicht mehr so, wie es am Anfang war. Aber auch der andere, also das ist ja auch ein schweres Gefühl, was man beträgt, wenn man weiß, mein Partner sagt jetzt, er ist sich unsicher an seinen Gefühlen. Eine große Belastung. Ich stelle mir das als eine große Last vor. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum das viele zurückhält, das nicht offen auszusprechen, sondern das mit sich selbst ausgemacht wird, mit Freundinnen und Freunden besprochen wird, aber eben nicht dem Partner. Oder der Partnerin gesagt wird. Genau, steigen wir gleich mal ein. Also was sind die Ursachen für den Verlust von Gefühlen? Da haben wir ein, zwei, drei, vier, fünf Stück aufgeschrieben. Sehr gut. Erstens, ein schleichender Prozess von Verletzungen, die gedeckelt werden. Genau das tritt immer wieder auf. Also, dass im Laufe der Beziehung über die Jahre hinweg dann entsprechende Verletzungen untereinander stattfinden. Ina macht ungute Gefühle bei mir, ich bei ihr. Wir sprechen nicht. Wir sprechen nicht darüber, sondern ich mache das mit mir selbst aus. Ina kann das nicht mit sich selbst ausmachen, aber auch nicht mit mir, sondern geht zu Freundinnen. Und ich selber, ich mache das einfach mit mir aus. Ich schlucke das runter, ich verdränge das. Und wenn Ina auf mich zukommt und sagt, hey, wir müssen reden, sage ich, nee, komm, verdräng du auch mal. Das funktioniert super bei mir. Ich habe die Wut gar nicht mehr da. Und dadurch werden Verletzungen nach und nach gedeckelt. Und unter diesem Deckel, also wir stellen uns das quasi wirklich so vor, als wenn man wie so einen Topf hat, wo viele Gefühle drin sind. Meinetwegen zum Beispiel Liebe, auf der anderen Seite Wut und Ärger. Und weil das alles so ein Basisgefühl ist, ein Basisgefühl, auch Bauchgefühl, sagen manche, steckt dann auch die Liebe drin. Und wenn diese Verletzungen da sind, die wir nicht tagtäglich bei uns haben wollen, weil letztendlich mit Wut und Ärger könnte ich jetzt hier ganz schlecht diesen Podcast gerade machen und einigermaßen vernünftig euch rüberbringen, wie das Ganze funktioniert. Von daher, wenn ich jetzt Wut und Ärger hätte, dann müsste ich es deckeln, um hier zu funktionieren. Unsere Gesellschaft ist ja auch sehr aufs Funktionieren ausgerichtet. Von daher deckele ich mein Gefühl. Und je mehr ich deckele, kann ich irgendwann nicht mehr sagen, ich lasse die guten Gefühle raus und die nicht so guten Gefühle deckele ich weg. Irgendwann ist halt dieser Deckel auch über diesen guten Gefühlen. Das ist ja auch total anstrengend, diesen Deckel zu halten. Also es ist ja ein absoluter Energierauber, wenn man einen Deckel halten muss, wenn er ungute Gefühle hat. Wenn da viele dran sind. Absolut. Ja. Das ist ein Energierauber, das ist das eine. Und das andere ist, aber natürlich, wofür ist das da? Das ist eigentlich eine Schutzfunktion. Man soll uns eigentlich davor schützen, also jetzt erst mal gerade in dem Moment nicht handlungsfähig zu sein, aber auf der anderen Seite in Zukunft keine neuen Verletzungen mehr so stark zu haben. Das heißt, je mehr Verletzungen ich zum Beispiel durch dich erleiden würde, macht es irgendwann ja nur Sinn, auch das Gefühl von Liebe rauszuholen. Um nicht mehr so stark verletzt werden zu können. Genau, also wenn wir jetzt im Dauerkonflikt wären, also in so einer Konfliktspirale und wir würden uns gegenseitig immer im Streit Vorwürfe machen. Irgendwann ist da so der Punkt, wo das so umkippt, wo man sagt, ich kann den anderen irgendwie nicht mehr um mich herum haben. Ich kann schon, wenn der in den Raum betritt, macht das ein ungutes Gefühl. Ich kann den anderen nicht mehr beim Essen zu gucken. Darum entstehen ja die krassesten Eigenschaften, die man bei dem anderen nicht mehr abkann. Und dann. Wird natürlich, wie du sagst, auch das gute Gefühl gedeckelt. Wäre ja auch paradox, wenn wir jetzt sagen würden, wir sind voller Liebe zueinander und können uns das am besten Fall noch wertschätzend zeigen, aber sind eigentlich im Konflikt. Genauso ist es ja, finde ich, bei vielen Paaren auch mit der körperlichen Nähe. Da zeigt sich das ja auch nochmal deutlich, dass wenn man im Konflikt ist, die meisten Paare dennoch die körperliche Nähe runterfahren. Viele kennen das ja bei der Versöhnung, dass dann wieder körperliche Nähe hergestellt wird. Aber so dauerhaft die körperliche Nähe eigentlich in den Mangel rutscht. Ja. Hm. Zweiter Punkt? Zweiter Punkt, den wir haben, da geht es um das Thema unstimmige Werte. Also jeder von uns hat ja Werte in sich drin, die er vielleicht schon selber mal reflektiert hat, geschaut hat, welche Werte sind mir wichtig im Leben. Und es kann sein, so erleben wir das auch ab und zu in den Coachings, dass mein Partner immer wieder gegen meine eigenen wichtigen Werte handelt. Wenn ich zum Beispiel einen wichtigen Wert habe, Ernährung oder was ganz Praktisches, Nahrungskonsum, Umgang mit Zigaretten, was auch immer. Und es ist immer wieder ein Streitthema. Dann handelt der andere, wenn er das vielleicht konsumiert, immer gegen meine eigenen Werte, weil ich sage, es passt nicht zu meinen Werten, dass man jedes Wochenende, jeden Tag Alkohol trinkt. Es passt nicht zu meinen Werten, sich immer ungesund zu ernähren. Oder es passt nicht zu meinen Werten, wenn ich, so wie du mit mir sprichst, wenn die Sprache eher herablassend ist, wenig Wertschätzung da ist, dann sage ich irgendwann, so möchte ich nicht in einer Partnerschaft. Dass wir uns unterhalten. So habe ich mir das nicht vorgestellt. Du handelst nicht so, wie ich mir das in meiner Wertevorstellung gedacht habe. Ja, und dann bin ich natürlich auch dauerhaft in einem Konflikt mit dem anderen. Und dann passiert es natürlich auch im Prozess, das ist ja meistens auch eine Entwicklung, dass dann meine Gefühle sich immer mehr weiter verabschieden. Im Gegenteil, das zwitscht manchmal eher noch, dass man manche Verhaltensweisen nachher abstoßend findet. Klar, total. Auch gerade, wenn sich zwischendurch was verändert. Also auch bei Rauchern häufig ein Thema. Beide rauchen zusammen beim Kennenlernen. Der eine hört auf und bei dem zwitscht das auf einmal in ein Ekel-Abneigungsgefühl. Und der Partner macht das noch, oder die Partnerin. Das steht dann zwischen einem. Kann auch ein ganz anderes Thema hier sein. Zum Beispiel haben wir ja auch immer so das Thema Kindererziehung. Wenn da einer komplett nach einem anderen Wert handelt und das für mich sich überhaupt nicht mehr stimmig anfühlt. Und ich auch das Gefühl habe, ich muss in eine Schutzfunktion vor meinen Kindern gehen, weil mein Wert so stark verletzt ist. Wenn das so stark verletzt wird, dann baue ich automatisch das Gefühl ab. Ist ja auch was, was ich vielleicht am Anfang der Beziehung nicht so konkret abgleiche. Also vielleicht gleicht man irgendwann so in den ersten Wochen mal ab. Wie sieht es bei dir aus? Möchtest du auch Kinder? Und wenn der eine sagt, ja 14 und ich nur 1, oh Mist, dann passt das nicht. Aber man gleicht ja nicht im Detail ab. Wie sind denn nun deine exakten Werte in der Erziehung und worauf möchtest du achten? Und so weiter. Meistens ist es ja immer so, da sagt man dann, okay, was ist dir wichtig? Treue, Ehrlichkeit, so eine Sachen. Aber selbst da ist man ja nicht konkret. Was heißt das? Was heißt denn Treue? Was heißt denn Ehrlichkeit? Ein großes Thema. Für jeden anders. Ja. Genau. Dann haben wir als dritten Punkt die Krisensituation. Also eigentlich so eine Erweiterung vom ersten Punkt. Nämlich, dass aufgestaute Konflikte zu einer angespannten Atmosphäre führen und man einfach irgendwann nur noch genervt voneinander ist beziehungsweise sich wirklich in der Krise einfach fühlt. Das führt auch dazu wieder, dass Gefühle gedeckelt werden oder lange Zeit gedeckelt wurden. Und dann halt die positiv, wie teilweise auch die belastenden, einfach nicht mehr da sind. Und ja, Krisensituationen, die haben einfach den Unterschied zu dem schleichenden Prozess, dass sich das sehr akut und sehr plötzlich, meistens mindestens für einen von beiden anfühlt. Hast du mal ein Beispiel, was so eine typische Krisensituation ist? Ein Beispiel? Affäre? Also Fremdgehen? Da ist ja gefühlt einer auch sofort in einer Krise, wenn er davor nichts geahnt hat. Ja, das stimmt. Und da ist man ja auch dann so, dass man sofort das Gefühl runterfährt häufig. Oder sogar in die Abneigung kommt. Sag, fass mich nicht an. Wir können nicht hier zusammen in einem Raum sein. Ich ekel mich vor dir. Ja, die Affäre, die fasst ja eigentlich die beiden vorherigen Punkte zusammen. Also auf der einen Seite hat man meistens vorweg einen schleichenden Prozess der Unzufriedenheit gehabt. Also es ist eigentlich nie so, dass jemand völlig glücklich und zufrieden ist in der Partnerschaft und auf einmal geht derjenige fremd, weil vielleicht die passende Gelegenheit da war. Das ist so nicht, sondern dann gab es vorher schon Dinge, warum überhaupt Gelegenheiten passend geworden sind. Und das Zweite ist, dass das regelmäßig gegen die Werte des anderen verstößt. Von daher haben wir da eigentlich alles zusammen. Also Krisensituationen können als Team zusammenschweißen, wenn man das gemeinsam gut übersteht, können aber auch auseinanderführen. Krisensituationen bringen ja auch immer alle Facetten wieder deutlicher zum Vorschein. Alles wird verstärkt in einer Krise. Man ist sensibler, alles wird noch deutlicher empfunden. Die Schwierigkeit ist, glaube ich, dass in der Krise die Ressourcen, die mentalen Ressourcen runtergehen, ich mir weniger Ausgleich suche und dadurch Basisgefühle, die gedeckelt sind, eher mal hochschießen, wie Wut, Ärger, Traurigkeit, Angst, die man sonst vielleicht ganz gut im Griff hat. Nächster Punkt, falsche Vorstellung von Beziehung. Also dieses typische Vergleichen. Wie ist es bei anderen? Also, wie habe ich das Gefühl, laufen die Ehen die Beziehung von anderen Menschen, das Familienleben? Und wenn ich mich dann in einen Vergleich setze mit der scheinbar heilen Welt des Nachbarn oder mit der scheinbar heilen Welt auf Social Media, dann werden viele Menschen sehr unglücklich und kommen dann natürlich auch in den Zweifel von Gefühlen. Ist mein Gefühl stark genug für den Partner? Lieben wir uns wirklich? Bestehen da Abhängigkeiten, warum wir uns nur lieben? Also wir fangen an, stark zu reflektieren und das zeigt sich dann natürlich auch in den Gefühlen zu dem anderen, dass ich den genauer beobachte, mehr überlege, ob mir bestimmte Sachen ausreichen in der Beziehung. Und da ist unsere Erfahrung immer, dass das Vergleichen bei Menschen immer sehr hart funktioniert. Also jeder, jeder baut sich heutzutage leider gerne so eine Scheinwelt auf. Jeder würde ich nicht sagen. Aber fast jeder. Viele, sagen wir viele. Naja, in anderen Lebensbereichen, nicht immer in den einen Lebensbereichen. Der eine bei der Arbeit, der eine bei der Familie, der eine vom Aussehen. Dass jeder so ein bisschen so seinen Punkt findet, häufig im Leben, wo ihm das sehr wichtig ist, wie er auf andere wirkt. Und dass dann ein perfekter Vergleich natürlich möglich ist. Also, dass man dann anfängt zu gucken, okay, wie läuft das bei dem anderen? Und das kann mich einfach unglücklich machen. Und obwohl wir ja häufig wissen, und das ist im Coaching auch immer so spannend, wenn man dann das hinterfragt und sagt, glaubst du wirklich, dass es bei deiner Freundin, dass da alles heil ist, alles perfekt ist, dass die hundertprozentig glücklich sind, dann fängt das manchmal an zu bröckeln. Und man sagt, ja, nee, stimmt. Wahrscheinlich habe ich mich da ein bisschen was verrannt und die haben bestimmt auch ihre Themen. Aber wenn wir so in dem Vergleichsmodus sind, dann können wir das nicht mehr erkennen bei dem anderen. Denn idealisieren wir ganz viel. Und das bringt uns ins Unglück, weil wir können ja unsere Leben auch gar nicht vergleichen. Jeder Mensch ist anders, jedes Kind ist anders, jedes Lebensumfeld ist anders, was ja auch absolut in Ordnung ist. Aber trotzdem sind wir immer dazu häufig angeregt, zu vergleichen. Ja, wir hatten letzte Woche im Kennenlernen eigentlich das ideale Beispiel, wo es um dieses Vergleichen ja geht, oder um dieses Bild, was viele herstellen wollen. Da hatten wir ein paar, was genau den Idealvorstellungen hier unserer deutschen Kultur quasi, unserer Gedanken entspricht. Dass man sagt, Mann und Frau sind zusammen mit zwei Kindern. Ich weiß gar nicht, ob sie einen Hund haben. Also Mann und Frau, zwei Kinder, Haus, zwei Autos, gute Jobs, schick gekleidet, alles gut. Das heißt, nach außen hin repräsentieren sie exakt das Bild, was sich viele einfach als schönes Leben vorstellen und viele anstreben und im Inneren brodelt es. Und genau das haben sie selber auch gesagt. Also diese Beschreibung, das Haus, der Garten, alles ist schick, geht man ins Innere, ins Inneres, gemeint deren Inneres, dann sieht es da drin anders aus. Und wenn man dann sich mit diesem Paar von außen betrachtet, vergleicht und sagt, denen geht es so gut und die haben ein Haus und zwei Kinder, die haben so ein tolles Leben, dann und man würde die wahrhaftig fragen, wie es denen geht, dann wären sie unzufrieden und unglücklich. Und das ist, glaube ich, dieses Bild, was einfach vielen Menschen schwer macht. Ja, ich glaube, das Problem ist einfach auch, dass die Menschen das auf eine gewisse Weise ja auch nährt, wenn Paare, andere Paare dann sagen, Mensch, bei euch läuft das ja so gut und ihr habt so ein schönes Haus. Das macht ja auch bei Menschen ein gutes Gefühl. Und dass man dann auch denkt, ja, haben wir uns ja auch alles aufgebaut, was ja auch in Ordnung ist. Aber das halt leider heutzutage, wie du schon sagst, bei der Frage, wie geht's dir, alles in Ordnung, denn häufig oberflächlich nur geantwortet wird und jeder dann halt sich sein Bild des anderen macht. Ja, genau. Gut, fünfter Punkt, verändernde Lebensumstände. Oh ja. Also da kann natürlich auch immer was passieren. Nehmen wir an, ein Umzug steht an, ein Jobwechsel oder auch immer sehr wichtiger Punkt, Geburt des ersten Kindes. Da verändert sich was. Säulen verändern sich, die Umgebung verändert sich. Man hat vielleicht neue Arbeitskollegen oder auf einmal ist man Mama und Papa und Elternpaar und hat vielleicht dann auch entsprechend wenig oder deutlich weniger ruhige und entspannte Nächte und entscheidet sich erstmal als Elternpaar irgendwie zu funktionieren und findet nicht mehr so gut zurück zum Liebespaar. Also diese verändernden Lebensumstände, die führen halt häufig zu Stress und dadurch rücken, Gefühle eher in den Hintergrund. Man neigt dazu, Checklisten und Ziele abzuarbeiten, Aufgaben zu erledigen, den alltäglichen Wahnsinn zu bewältigen, kommt aber gar nicht mehr zu den schönen Dingen, zu den Lebensmomenten und so verliert man sich Step by Step und merkt dann so typischerweise drei, vier Jahre, würde ich sagen, nachdem das letzte Kind zur Welt gekommen ist, vielleicht das zweite, dritte oder auch das erste, dass man irgendwie jetzt, Eltern geworden ist. Wir sind jetzt Eltern und Team und so, Mensch, beste Freunde, wohnen hier zu Hause und wir sind eine gute WG, ergänzen uns, aber irgendwie dieses, das, was ein Liebespaar ausmacht, das ist irgendwie gerade nicht mehr da. Und dann müssen die Paare schauen, wie sie da wieder zusammenkommen. Und ich glaube auch, die Gefühle sind einfach auch ja, ändern sich ja auch durch diese Lebensereignisse sehr stark. Also wenn ich einmal sehe, wenn ich jetzt an uns zurückdenke, als unser Sohn auf die Welt kam, habe ich dich als Mensch ja auch nochmal ganz anders neu kennengelernt. Davor warst du mein Ehemann, dann bist du vor allem mal Vater geworden. Das heißt, die Gefühle kennt jeder, vielleicht der Kinder hat auch das erste Mal zu sehen, wie sich der Mann oder auch die Frau um das Kind gekümmert hat. Ist ja nochmal eine ganz andere Form von Liebe, die dann auftritt. Aber das muss sich halt alles erstmal so ein bisschen eingrooven. Und genauso ist es halt auch mit dem Stress, dass man auf der einen Seite ein gut funktionierendes Paar als Team ist, aber halt auch das Gefühl hat, okay, was ist das Besondere zwischen uns? Was ist das emotional Besondere, was uns verbindet? Was es nur zwischen uns beiden gibt? Und da finde ich nochmal den Begriff des Eingroovens ganz wichtig, weil das ist kein Automatismus. Dass man nochmal klar hervorhebt, also wir jetzt in dem Fall. Also Eingrooven ist kein Automatismus. Viele glauben, ja, man ist jetzt ja quasi dann älter geworden und jetzt ist das automatisch erstmal Elternpaar und man muss funktionieren. Das wird schon sich irgendwann wieder zurückruckeln. Ja, das kann sich zurückruckeln, aber im Kern braucht es Kommunikation. Man muss dranbleiben, sich reflektieren, sich zusammensetzen und schauen, was hat gut funktioniert, was hat nicht gut funktioniert? Wie sind deine Bedürfnisse? Wie sind meine Bedürfnisse? Natürlich ist es am Anfang so, dass die Babys besonders vordringliche Bedürfnisse haben, die sie überhaupt nicht selbst erfüllen können, was nur wir können. Aber irgendwann müssen wir auch wieder schauen, dass wir die Bedürfnisse aller sehen können und dass dann auch das Liebespaar zurückkehrt. Also Eingrooven, ja, aber das ist nur zum Teil automatisch. Das muss man schon herbeiführen. Da passt ja immer wieder der Spruch Lieben ist ein Verb, man muss es tun. Ja. Dass man einfach auch was dafür tun muss. Genau. Gut, lass uns mal zu den möglichen Lösungen kommen. Was kann man tun, wenn die Gefühle verschwinden? Das eine haben wir gerade schon mehrfach erwähnt. Kommunikation. Also offen über die Situation sprechen. Wie ist das Ganze denn? Ist ja eh eines unserer Lebensregeln. Lebensregel Nummer neun. Aussprechen, anerkennen, was ist. Also wenn ich das Gefühl habe, dass sich mein Gefühl verändert. Es wird zum Beispiel weniger, dass ich das offen ausspreche und sage, Mensch, ich habe da erste Unsicherheiten reinbekommen, was mein Gefühl anbelangt. Lass uns gemeinsam schauen, wann war es mal gut? Wann war das Gefühl voll da? Und was ist passiert, damit sich das Gefühl verändert hat? Wenn man dafür offen ist, dann lässt sich das relativ gut gemeinsam reflektieren, Ursachen finden, die eigenen Anteile finden und dann auch gemeinsam wieder lösen, bevor sich das immer weiterentwickelt und das Gefühl, was jetzt erstmal nur eine Unsicherheit drin ist, irgendwann vielleicht wirklich weg ist. Das hatte ich auch einmal im Coaching der nämlich gerade dran, das waren mal ein paar, da ging es auch darum, dass sie keine Gefühle mehr für ihn hat und auch selber darüber traurig war. Und dann habe ich sie gefragt, wie lange das schon ist, was sie glaubt. Wie lange die Gefühle nicht da sind. Überlegte sie einen Augenblick und sagte, so zwei Jahre, würde ich sagen. Und man sah in dem Moment, bei ihm ist alles zusammengebrochen. Also, er war so überrascht, weil dieser Prozess, den sie ja durchschritten hat, hat sie komplett alleine gemacht. Also, er wusste eigentlich die letzten zwei Jahre gar nicht. Also, für ihn war das Gefühl seit zwei Wochen erst so, weil dann hat sie das endlich ihm gesagt. Aber davor hat er gesagt, nee, das kann ich nicht. Und er konnte es auch gar nicht glauben. Also, obwohl sie das dann ausgesprochen hat, Mensch, das geht schon zwei Jahre so, hat er gesagt, nee, das glaube ich nicht. Das kann ich mir nicht vorstellen. Und dann kommen natürlich ganz viele Verletzungen hoch, wo man sagt, hast du mir was vorgespielt und so weiter. Ja, da sind wir dann bei Lebensregel 1, Ausschluss. Ja, macht ja auch ein gutes Gefühl. Ich fühle mich dann ja ausgeschlossen von deiner Gefühlswelt. Du hast mir das nicht mitgeteilt. Hast zwei Jahre dir so einen Vorsprung aufgebaut, wo du dich entkoppelt hast dann. Und auf einmal muss ich mit dem Ergebnis zurechtkommen, wo es jetzt gerade steht. Und gemeinsam hätten wir vielleicht entgegenwirken können. Genau, dann haben wir Bereitschaft entwickeln, also die Bereitschaft zu haben, an der Situation etwas zu verändern. Das ist ja immer ein ganz wichtiger Punkt, dass beide offen dafür sind und bereit sind, etwas zu verändern und zu schauen, worin liegen die Ursachen, aber sich auch in Richtung der Lösung weiterzuentwickeln. Genau. Genau, was könnte man noch tun? Diese Variante gibt es halt dann ja auch, Paarcoaching oder Paartherapie, um halt mal Klarheit über die Gefühle zu bekommen. Oftmals sagen die Menschen auch oder die Person, die keine Gefühle mehr für den Partner, die Partnerin hat, ich weiß gar nicht, warum das bei mir so ist und es macht mich selber wütend, traurig, ängstlich und ich fühle mich so schlecht damit. Weil der andere ist ja kein schlechter Mensch und ich mag den ja trotzdem und wir sind ja auch eine Familie und ich würde gern, dass ich das wieder fühlen kann, aber irgendwie ist es ja nicht da und ich möchte dem anderen ja auch nichts vorspielen und das würden wir natürlich dann genauer analysieren und da mal Klarheit schaffen über die Gefühle und die Konflikte, die sehr, sehr häufig dazu beitragen, dass Gefühle nicht da sind, nachhaltig lösen. Weil häufig, wenn die Frage ist, wie war es denn, wenn wir fragen so, okay, was ist denn die letzten Jahre passiert bei euch? Welche Konflikte sind aufgetreten? Überleg mal, war es davor denn gut? Also hattest du davor denn eine emotional Verbundenheit, also so Gefühl für den anderen? Dann sagen viele, ja, davor, doch, am Anfang, als wir zusammen gekommen sind, hatte ich das auch. Und das ist meistens auch so ein Anzeichen dafür, dass man das sehr gut lösen kann, weil wenn es davor schon vorhanden war, dann ist es ja durch etwas weggegangen, durch Verletzungen häufig zwischen den Menschen. Und dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass es dann ja auch wiederkommt, sehr groß, wenn die Verletzungen dann aufgelöst werden. Wenn es sich nicht so lange angestaut hat und man sich schon so weit innerlich entfernt hat, dass entsprechend da auch wirklich nichts mehr ist unter dem Deckel. Das kann ja der zweite Anteil sein. Wir fragen ja am Anfang der Coachings, was das Ziel von beiden ist. Und es kommt relativ häufig vor, dass einer von beiden sagt, mein Ziel ist es, zusammen zu bleiben. Ich möchte, dass wir hier als harmonisches, glückliches Paar rausgehen. Und der andere sagt, ich weiß gar nicht, ob gehen oder bleiben. Ich weiß gar nicht genau, wie mein Gefühl ist, ob das nur funktionieren kann. Ich brauche erstmal Klarheit. Und das ist dann was, was wir als erstes herstellen, diese Klarheit. Wie ist das denn mit den Gefühlen? Ist da noch was unterm Deckel oder nicht? Und dann kann eine Entscheidung für den nächsten Weg getroffen werden, ob das Ziel dann sich von Klarheit hin verändert zu Paar bleiben, zusammen sein oder hin zu Trennung. Auch das kommt natürlich vor. Und auch das macht dann natürlich Sinn, begleitet zu werden. Gerade, wenn auch Kinder mit dabei sind, dass man dann als starkes Elternpaar rausgeht. Denn das Liebespaar lässt sich dann zwar trennen, das Elternpaar nicht. Von daher wird da häufig auch noch ein bisschen Unterstützung gebraucht. Wenn es darum geht, nicht alles über Anwälte und Gerichte klären zu wollen, sondern im Guten und mit möglichst wenig Prägung für die Kinder, dann macht das sehr viel Sinn. Okay. Also einmal Fazit zusammenfassend. Thema war ja, die Gefühle für den Partner sind weg. Hast du dich wirklich entliebt? Fazit, verblassen der Gefühle kann einfach mehrere Ursachen haben. Wir haben jetzt ein paar erläutert. Oft handelt es sich um eine Krise, in der man sich befindet, wo dieses Phänomen auftritt. Also, dass die Gefühle halt gedeckelt werden und man denkt, ich habe keine Gefühle mehr für den anderen. Und es ist wichtig, natürlich die Klarheit über die Gefühle zu bekommen, damit man dann auch die Konflikte lösen kann oder sein Leben neu ausrichten kann, was auch immer. Der nächste Schritt halt. Genau. Aber ganz wichtig, es gibt ja keine Garantie, dass die Gefühle wiederkommen. Genau, weil auch wir natürlich nicht wissen, ist da ein Deckel drüber oder sind sie wirklich weg? Das lässt sich dann tatsächlich feststellen, wenn das Beziehungsfundament wiederhergestellt wird, wenn wir Verletzungen gemeinsam lösen, die Gefühle dahinter sich lösen und dann manche Paare beschreiben das auch, fühlen sich wie im Nebel. Wenn dieser Nebel dann langsam verzieht, dann ist auch klar, was man am anderen Ende sieht. Sieht man dort noch das Gefühl der Liebe oder guckt man ins Weite nichts und sieht leider gar nichts mehr? Das lässt sich dadurch herausfinden. Aber auch eine Trennung kann eine Lösung sein und da fällt mir auch ein paar ein. Ich weiß nicht, ob du dich auch noch daran erinnerst. Die hatten, glaube ich, mal eine E-Mail geschrieben. Sie hat eine E-Mail geschrieben. Ja. Wo es nachher, nachdem wir die Konflikte gelöst haben, sind die, glaube ich, noch zusammengeblieben. Und dann hat sich das herbeihauen. Es hat sich herauskristallisiert für beide im Guten, dass sie getrennte Wege gehen. Ja, genau. Die hatten aber nicht das Gefühl, dass die Liebe weg war, sondern die hatten keine sexuelle Anziehungskraft aufeinander. Da war eher das Gefühl einer tiefen Verbundenheit, aber nicht als Sexualpartner. Und da haben die dann gemerkt, dass das für die einfach unstimmig ist und dass sie da was herstellen wollten, was einfach nicht da war. Und das fühlte sich für beide aber sehr gut an. Und genau, sie hatte geschrieben und sie hatte auch entsprechend einen neuen Partner und war sehr zufrieden und glücklich. Ja, aber sie stehen auch immer im Kontakt und sind ja, wie gesagt, im Guten getrennt. Und das ist ja auch eine schöne Sache, dass man den anderen nicht aus dem Leben verbannt oder verliert. Darum geht es ja, dass man die gemeinsame Zeit dann wertschätzt und nicht zurückguckt und sagt, oh Mensch, jetzt hier zwei verlorene Jahre oder sowas. Sondern, dass man wertschätzend auf die Zeit zurückgucken kann und sagen kann, die Zeit hat schöne Lebensmomente. Und dann passt das. Gut, also wenn euch das betrifft, dann könnt ihr euch sehr gerne bei uns melden. Wir stehen ja deutschlandweit für Online-Coachings zur Verfügung. Haben ja mittlerweile auch unser Coaching-Team ausgebaut. Also es sind ja nicht nur Ina und ich, die coachen, sondern wir haben mittlerweile ja auch die Nike und den Lukas mit an Bord, die die gleiche Ausbildung wie wir haben. Von daher mit der gleichen Systematik vorgehen. Und somit können wir ein paar mehr Paare annehmen, mehr Paaren hinein in eine glückliche und harmonische Beziehung führen. Und solltest du erstmal noch kein Coaching machen wollen oder brauchen, dich das Thema dennoch interessieren, dann folge uns sehr gerne bei Instagram oder abonniere unseren Podcast. Hinterlasse uns eine nette Bewertung bei, weißt du, das ist mittlerweile Apple Podcast. Ich weiß es gar nicht mehr. Damals hieß es iTunes, ich glaube jetzt heißt es schon lange Zeit Apple Podcast. Wir freuen uns darüber sehr und ja, hoffen dir hat diese Folge gefallen, hilft dir weiter und du kannst sie für dich nutzen, ja, um Klarheit über deine Gefühle zu bekommen. Bis zum nächsten Mal. Bis bald. Ciao. Tschüss. Untertitelung des ZDF für funk, 2017

Podcast Summary

Key Points:

  1. Gefühle können schleichend durch verdrängte Verletzungen verschwinden, wobei negative Emotionen wie Wut und Ärger gedeckt werden, was letztlich auch die Liebe verdrängt.
  2. Unstimmige Werte – wie unterschiedliche Ansichten zu Ernährung, Kindererziehung oder Kommunikation – führen zu konstantem Konflikt und dem Absterben von emotionaler Nähe.
  3. Krisensituationen wie Affären oder intensive Konflikte lösen plötzlich eine Abneigung aus und führen zu einer tiefen Entfremdung, oft verbunden mit einem schleichenden Vorgang.
  4. Vergleiche mit anderen Paaren oder idealisierten Lebensbildern auf Social Media schädigen das Selbstwertgefühl und führen zu Zweifeln an der eigenen Liebe.
  5. Verändernde Lebensumstände wie Geburt von Kindern oder Umzug verändern die Beziehungsschwerpunkte, wodurch die Liebe und emotionale Nähe allmählich verloren gehen.
  6. Offene Kommunikation und gemeinsame Reflexion sind entscheidend, um Ursachen zu erkennen und die Gefühle wieder zu stärken oder zu akzeptieren.
  7. Paarcoaching oder Therapie helfen, Verletzungen zu lösen und eine klare Beziehungsbewusstsein zu entwickeln.
  8. Eine Trennung kann eine Lösung sein, ohne dass die Liebe vollständig weg ist – vielmehr entsteht eine tiefere Verbundenheit in einer getrennten, aber wertschätzenden Beziehung.

Summary:

Die Folge beleuchtet das Phänomen, dass Menschen das Gefühl haben, keine Gefühle mehr für ihren Partner zu haben. Dies kann durch verschiedene Faktoren verursacht werden, wie beispielsweise schleichende Verletzungen, die über die Jahre hinweg verdrängt werden, oder grundlegende Unstimmigkeiten in den Werten zwischen den Partnern. Auch Krisensituationen wie Affären oder starke Konflikte können eine plötzliche Abnahme der Gefühle auslösen.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist das Vergleichen mit anderen Paaren, was das Selbstwertgefühl schädigt und zu Zweifeln führt. Lebensumstände wie die Geburt eines Kindes verändern die Beziehung, sodass emotionale Nähe allmählich verloren geht. Wichtige Lösungen sind offene Kommunikation, gemeinsame Reflexion und gegebenenfalls Paarcoaching, um Ursachen zu erkennen und Lösungen zu finden.

Es wird klar, dass die Gefühle nicht notwendigerweise wiederkommen, sondern vielmehr abgestimmt und akzeptiert werden können. Eine Trennung kann eine sanfte Lösung sein, bei der nicht die Liebe, sondern eine tiefere Verbundenheit auf einer anderen Ebene erhalten bleibt. Das Ziel ist es, Klarheit über die eigenen Gefühle zu gewinnen, ohne sich zu verletzen, und ein neues, glückliches Beziehungsfundament zu schaffen – ganz im Sinne eines harmonischen und wertschätzenden Lebens.

FAQs

Gefühle können durch schleichende Verletzungen, widersprüchliche Werte, Krisen oder veränderte Lebensumstände verschwinden. Diese Faktoren führen dazu, dass Emotionen wie Liebe gedeckt oder verdrängt werden.

Das kann ein Zeichen für eine tief liegende Unsicherheit oder Verletzungen sein, die über Jahre hinweg nicht offen behandelt wurden. Es zeigt oft, dass emotionale Verbindung verdrängt wurde.

Partner verdrängen negative Gefühle wie Wut oder Ärger, um die Beziehung zu stabilisieren. Je mehr sie sich verdrängen, desto mehr werden positive Gefühle wie Liebe ausgeschaltet.

Ja, wenn Partner grundlegende Werte wie Ernährung, Erziehung oder Kommunikation nicht teilen, entstehen dauerhafte Konflikte, die die emotionale Bindung schädigen und Gefühle verlieren lassen.

Krisen führen zu starken Emotionen wie Wut, Angst oder Entfremdung. Oft sind sie der Auslöser für eine tiefe Abnahme der Liebe, besonders wenn sie vorher mit Verletzungen verbunden waren.

Der Vergleich mit anderen Lebensformen erzeugt Unzufriedenheit und Zweifel: Man fragt sich, ob seine Beziehung gut genug ist, was oft zu einem Verlust von Liebe führt.

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