Die Diskussion beginnt mit einem persönlichen Erlebnis: Simon war auf einer Demo in Köln, die gegen die Einweihung der Konrad-Adenauer-Stiftung durch Friedrich Merz protestierte. Dabei beobachtete er einen rechten Streamer, der von der Polizei in Gewahrsam genommen wurde, und kritisiert dessen durchgängiges „Opfergehabe“ – ein Verhalten, das er sonst eher linken Kreisen vorwerfe.
Im Hauptteil widmen sich die Sprecher einem Essay von Niels Schneiderjahren aus der „Zeit“. Der Text diagnostiziere eine „Krise des Liberalismus“ und präge den Begriff „Lieferismus“: Parteien hätten keine politische Vision mehr, sondern wollten nur noch technokratisch liefern, scheiterten aber daran. Die Sprecher bemängeln jedoch begriffliche Unschärfen: Der Essay vermische den liberalen Staat, die Regierung und die liberale Partei, ohne diese klar zu trennen. Zudem bestreiten sie die Kernthese: Die Bundesregierung habe durchaus eine Vision – etwa mehr Wirtschaftswachstum und höhere Nettogehälter. Das Problem sei nicht fehlende Vision, sondern die Frage, für wen diese Vision gelte und welche Maßnahmen ergriffen würden.
Abschließend wird ein neues Bonus-Angebot auf „Steady“ beworben, bei dem Abonnenten zwei zusätzliche Folgen pro Monat zur ausführlichen Buchbesprechung erhalten.
Simon, wo warst du heute? (Lachen) Direkt mit der Stadt. Direkt mit der Stadt. Ja, ich weiß, die Antwort ist schon. Ich kann publikum, ich wollte einfach sofort in die Wunde rein. Ich war heute auf einer Demo. Ich hab es getan. Ich war mit. - Und mit David Dressler. Auf einer Demo. - Ich war mit meiner Userin auf einer Demo hier in Köln. Weil unser Kanzler, unser Bundeskanzler Friedrich Merz hat. die Konradade-Nauerskul auf Government eingeweiht, an der Uni Köln, und da war ein großer Protest. Und da waren wir, und das war extrem warm. Und da war ein Rechter Streamer, namens Weichreite TV, kennst du den? Nee, natürlich nicht. Großer hat dich was heute gemacht. Der hat da gefilmt und wurde dann relativ schnell von irgendwelchen protestierenden gestört, und wurde dann davon der Polizei so ein bisschen raus escortiert, aber erst von der Polizei so in Gewahrsam genommen und guckt, was er so überhaupt so treibt. Und da war dann. Da war das mitbekommen auf der Demo, dass da ein bisschen Action war. Und dann haben wir jetzt im Nachhinein in Stream so nachgeguckt. Und mir ist aufgefallen, wie weinerlich diese rechten Streamer sind. Also, das ist so krass. - Okay. Die sind so weinerlich. - Die gehen da hier, das meistern, ja? Und von der ersten Person, die irgendwie konfrontiert. Also jetzt quasi von der eigenen Demo, wird dann direkt so. Oh, seid ihr nicht toller Rand mir gegenüber? Ich dachte, ihr seid so für toller Rand. Das ist aber nicht demokratisch. Aber halt so ernst gemeint. Und dann kommt die Polizei und dann sagen sie so. Die Presse an, ihr geht die Presse an. Und so dann fragen wir nach 'n Presseausweis und er hat halt auf den Sichtlichkeiten so. Also, ist es so ein konstantes Opfergehaber? Also, das ist so verrückt, wenn das hier immer den linken Vorwürf, dass sie so das Opfer fethischisieren und die Schwäche und die Reite. Aber da kann ich wirklich. Also, mal empfehlen schaut diesem weichreites Stream vom 13. Juli und ihr werdet nur Opfergehaben hören. Also wirklich nur. - Das ist echt schön. Was man für eine hängebliebene Existenz sein muss, dass man sich das anschaut und sich so denkt, oh toll. Toll, also wirklich nur in einem Opfer gehst du's. Also schlimmer als jeder linke Je Maas. Und auch so überhaupt keinen Anspruch vielleicht. in Inhalt zu vermitteln. - Ja. Also, ich mein Olo und ich hab auch schon. seit ich mal Relive gestreamt auf irgendwelchen Events. Also zum Beispiel beim Veteranentag oder beim Bundeswehr-Tag in Weißenfels. Und da haben wir schon auch 'ne Anspruch, dass wir halt. ein Inhalt irgendwie. - Mhm. transportieren und nicht einfach nur dahingehen und uns als Opfer inszenieren. Das von allen. von allen Seiten angegangen wird. also wirklich abbärmlich bis zum Schrittchen. Also, Simon, du bist für mehr Harte im Streaming-Business. Hab ich das richtig fest. - Nee, nee, nee, nee,. Harte, aber einfach seit doch ein bisschen selbstbewusst. Also, wenn ihr schon da glaubt, ihr seid irgendwie die rechten Herrenmenschen, dann. dann benehmt euch doch auch so und geht nicht auf irgendeine Demo, wo ein paar Studies rum hocken und macht auf das angegriffene Opfer. Ach, keine Ahnung. - Vielleicht. vielleicht hab ich auch Ansprüche an. anrechte die. - Also, wenn rechten, dann. du kannst hänze ungefähr. nee, es geht gar nicht mal so. also, es geht eigentlich gar nicht so um die politische Haltung. Ich würde das gleiche, glaube ich, auch sagen. Ich werde das jetzt ein Linker-Stream mal wär. Aber einfach so die Haltung, also, geht doch. ihr geht doch auf Demos. oder Stream, weil ihr glaubt, ihr habt irgendwas zu verbreiten. Und nicht nur euch als Opfer zu inszenieren, von allen. und du alle bösen, hauen auf euch drauf. also keine Ahnung, das finde ich ein bisschen peinlich. Aber wie waren die Demo selber abgesehen von den Typen? Ach, keine Ahnung. Es war. ja, es. gab alles an. Demo-Schilder nicht gesehen hab, also auf einem Demo-Schild stand. überreiche Besteuern. Auf dem anderen Demo-Schild. Demo-Schild war eine Geotine gemalt und dann darunter stand Alternative für Deutschland. Und also es war. quasi das gesamte politische Spektrum. das gesamte politische Spektrum beanwesen. Und dann haben die Leute geredet, es gab ein bisschen Musik. Und ja, keine Ahnung. Also. sagen wir so. Friedrich Merz und die Eröffnung, der Konrad-Ardenhausgulaufgaben wurde nicht verhindert. Ja, ich glaube, das war auch nicht das Ziel. Nee, das. glaube ich brauch da ein bisschen mehr als das. Ja. Wir hatten ja eigentlich im letzten Stream, oder ich hatte es zumindest so ein bisschen angekündigt. Wir hatten ja ein relativ politisches Thema und so, und dann dachte ich, ja, für ein bisschen zu theoretisch, vielleicht ein bisschen lebenswertlicher werden und so. Und dann haben wir uns jetzt im Vorfeld besprochen, was wir machen wollen. Und dann hast du ja. also zum Thema kommt und dann hat. dann hast du mir nach Ticket in der Zeit vorgestangen. Mhm. Also. ja, nee, wir müssen darüber sprechen. Und das ist ein Artikel von Endes China-Jahren. Und Nisja-Jahren hatte vor, ich weiß nicht, so zwei Wochen, so die Ecke im Deutschlandfunk, auch ein Essay zu einem ähnlichen Thema gebracht. Und ich hatte erst überlegt, ob ich den. bei den aufrechten Demokraten besprechen soll. Und dachte, nee, irgendwie. das ist mir nicht ergibisch genug. Es ist mir einfach nicht ergibisch genug. Und dann kann ich den noch an Artikel in der Zeit raus. Dann dachte ich, okay, jetzt wird er auch irgendwie durch die Zeitung ein aumer. Und er hat ja auch einen sehr guten Podcast, den ich auch an dieser Stelle empfehlen möchte, den Überrechtspodcast, wo die auch sehr verünftige und stabile Sachen sagen, über die AfD, über die neue Rechte in Deutschland. Das ist alles super. Aber bei diesen Artikeln reichlich ist so. nee, also es stoppt, dass. dass da müssen wir, glaube ich, mal kurz innehalten. Und. Leute. die ich jetzt nicht an meine politischen Gegner er achte, dass ich einen gerne konstruktive Kritik üben, weil da. das geht in so einer Richtung, wo ich denke, nee, das ist es nicht ganz. - Ja. Und du hast ja. - Also, wir werden jetzt auch persönlich. Wir können. ich kenne nie das persönlich, weil ich hab vor wenigen Tagen mit Niels zusammen gestreamt auf dem Twitch-Kanal von "Ole Nümen" und mir. Und. es war ganz toll, wir hatten ganz großen Spaß. Und ich mag Niels Schneederjahren auch persönlich sehr gerne, total, total angenehmer Mensch. Und wir werden uns heute. heute mit nur ein Thema mitgebracht, nämlich diesen Text, weil wir darüber. einiges zu sagen haben und auch ein paar Fragen an den Text haben. Und. den entsprechenden geht es natürlich nur um den Text und nicht um. Niels Schneederjahren als Person. Wir haben heute also einen Text, den wir besprechen. Und wenn. liebe Hörerinnen und Hörer. ihr mehr davon hören wollt, wie wir Texte besprechen. Oh, jo, jo, jo, dann haben wir aber einen Angebot für euch. Es ist mir. nämlich. - Das ist ein unglaubliches Angebot. Wir sind. nämlich jetzt auf "Stady" abonnierbar, wo wir zwei Bonusfolgen im Monat für unsere Paywall-Abonnent*in produzieren, wo wir alle zwei Wochen ein Buch weiterlesen und ausführlich besprechen. Und das kann man für weniger Euro, ich glaub, 3 oder 4 Euro, ab, 3 oder 4 Euro auf "Stady" abonnieren, damit unterstützen wir uns. Und man bekommt zwei Bonusfolgen im Monat, wo wir aktuelle Lektüre besprechen. Wir haben schon die erste Folge aufgezeichnet. Sie ging um das Bückbürgertum von "Ulf-Poschat", das neue große Werk vom großen deutschen Journalisten. Und da sprechen wir, glaub ich, 2,5 Stunden drüber. Und das sollte in den nächsten Tagen, wenn wir das veröffentlichten. Aber euch hat "Stady". - Freitag haben wir geplant. Ja, Freitag. Genau, wir werden das immer so gucken, dass es ein paar Schmitte und Endes monats. Und dann auch von Freitag, damit man so ein bisschen so 'n Rhythmus hat, so ein Wochenende reinschweren kann. Mit sehr komisch. - Sehr komisch. Das ist aber. Auf jeden Fall, das ist der oberste Link in der Episode-Beschreibung. Und wir freuen uns sehr auf Feedback und auf Vorschläge, was wir erst nicht so sehen. Sieht man so guter drin. Ich krieg das irgendwie nicht so auf die Kette, dass wir mich immer so. Ja, wir haben auch das. Das ist so ein sehr schönes, wenn das so anpreist. Ich würde einfach drüber hinbeggüllen. Aber dann ist es ja meine Aufgabe, vielleicht den anderen Text jetzt vorzustellen, den Niels Stierjahn im Innerzeit vorgelegt hat. In einer Ära in der Social Media und damit auch die Tatkachel in den öffentlichen Diskurs bestimmen, möchte ich an dieser Stelle davor warnen, wenn man diesen Artikel selber nachlesen möchte. Ausgründen auf die Power noch stößt, sich von dem Titel und dem Untertitel zu sehr abschreckend zu lassen. Denn der Titel ist, wo ist die Idee vom guten Leben? Übertitel "Krise des Liberalismus". Und der Untertitel dieser Tisa ist, der Liberalismus ist in der Krise, um sie zu lösen, müssen wir uns vom Staat wieder in die Pflicht nehmen lassen. Das ist natürlich ein Anbetracht von Werpflicht-Debatten, eine Art von. Ja. - Verkürzungen in dieser Zusammenfassung, die natürlich Leute wie uns komplett triggered. Es ist wirklich das rote Tuch, Triggerwarnung, Wii U U U. Das ist aber etwas, was die Leute, die diese S.H. schreiben in der Regel, nie selber zu verantworten haben und oft auch gar nicht zu Gesicht bekommen. Also da wird fast nie eine Freigabe erteilt, selbst bei den Leuten, die bei der Zeitung arbeiten und nicht. Ich glaube, den Chinean ist nicht angestellt, weil das ist ein externer S.A. - Nee, nee, ne. Er hat mir auch noch mal geschrieben, wenn wir sein Artikel hier kritisch diskutieren, dann sollen wir bitte nicht den Titel und die Textbeschreibung zu wörtlich nehmen, weil die kommen nicht von ihm, hat er mir noch mal geschrieben. Da haben wir jetzt auch wirklich geschrieben. - Ja. Und. Er ist ja. Er steigt erst mal ein mit diesem Umstand, dass der Kanzler Merz jetzt eben von der Expertenkommission, wenn es um Rente ging, diese 33 Empfehlung von einem Angenommen hat und eins zu eins gesagt hat, die setzen wir jetzt so um. Das heißt, da wurde nicht darüber diskutiert, da wurde nicht viel ausgehandelt, sondern man hat wirklich eine Expertenkommission eingesetzt, was ein bisschen technokratisch und gesagt, das ist jetzt die Grundlage, und wir machen es genau so. Was man dann bedienen möchte, ist etwas, was dann die Chinean ein Lieferismus nennt. Also, dass die Parteien sich jetzt zur Aufgabe gemacht haben, es gab jetzt irgendwie das Gefühl von Stillstand oder Rück. Also, rück.
Schritt und jetzt müssen wir liefern, dass das allerwichtigste und jetzt werden ihre Formpakete geschnürten, einer Größe und Geschwindigkeit, dass dann wahrscheinlich irgendwie seines gleichen suchen möchte. Aber, und das ist das große Problem, was die Schäden jetzt aufmacht in diesem Essay, diese Lieferismus scheitert daran, dass die Parteien halt nicht liefern und sie liefern nicht oder sie können es nicht oder vielleicht eher sie wollen es nicht, weil sie gar nicht wissen, was sie eigentlich liefern wollen oder liefern könnten, weil, und das ist jetzt die Tese, ihnen eine politische Vision fehlt. Ja, das ist so die Prämisse vom Text und dann geht es ein bisschen weiter und will es du vielleicht sagen, weil ich habe dir den Text geschickt oder ich habe dir den Texten oder ich habe dir gesagt, dass ich diesen Text gerne besprechen würde und dann hast du ihn gelesen und wann kam denn bei dir so der erste Moment, wo du innegehalten hast, wo du dir gesagt hast, trage Zeichen? Das ist jetzt eine Frage, die man auf einer inhaltlichen oder auf einer formalen Ebene stellen kann. Also, ich meine inhaltlich habe ich natürlich immer wieder etwas zu sagen, aber ich glaube erst mal habe ich, bevor ich jetzt in eine inhaltliche Analyse gehe, obwohl das mir dann dann zusammenhängt, eine Sache, über die ich gestolpert bin, während ich diesen Text gelesen hatte, die mir so eine gewissen Unschärfe zu tun wird, weil er sagt, der Start kann ich liefern, weil der Liberalismus existiert. Also der Liberalismus, der eine politische Ideologie verhindert, dass wir so etwas wie eine politische Vision von Parteien überhaupt noch heute geliefert bekommen. Also deswegen können die auch ihren Lieferismus nicht mehr betreiben. Oh Gott, das war jetzt sehr viele in einem Satz. Und da fällt bei ihm aber in ein, oder das wird nie genau getrennt, der Liberalismus als eine politische Idee, der liberale Staat als ein gesamter Staatsapparat, die liberale Regierung, also die Parteien, die wirklich nur die Regierung bilden und nicht die Opposition, dann die liberale Partei als Einzelpartei und die liberale Gesellschaft, die vielleicht bestimmte gesellschaftliche Grundwerte des Liberalismus vertritt. Und ich meine jetzt mit Liberalismus als Ideologie vielleicht diese Grundpräzipien von Rechtsstaatlichkeit, Gewaltenteilung und Wahl von mir aus und so weiter. Und da gibt es einen Absatz, wo das ganz beispielsweise was, beispielsweise herauskommt, der schreibt eher genau diese Zumutung, egal, welche Zumutung es jetzt geht, genau diese Zumutung hat sich der liberale Staat verboten, doch wo sich die Regierung weigert, zu sagen, was sie mit diesem Gemeinwesen eigentlich vor hat, verschwinden sie die Frage nicht. Wer dem Angebot der rechten, also hier meinte jetzt die rechten Parteien, das sind auf eine ganz andere eine ethisch homogenee Grundlage zu stellen und so weiter. Also da hast du irgendwie einen kleinen Absatz und du redest über den Staat, dann redest über die Regierung und dann redest über eine Partei und ich muss mir sagen, das ist sorry, das ist mir zu schnell gesprungen. Also da komme ich nicht mehr mit. Ja. Ja. Ich meine, wenn ihr sagt, ja, im Liberalismus ist es so, dass du, also das ist das, also das die Vorschlung existiert, dass ein Staat neutral sein muss, dass er keine Welt anschauen, Bürgerinnen und Bürgern aufzwingen darf. Das ist ja eine Erhaltung, die richtig und wichtig ist, die sicherlich auch eine Lehre war aus den ganzen Religionskriegen, die geführt worden sind und dass man nach diesen unendlichen und barbarischen Schlachten des 30-jährigen Krieges gesagt hat, hey, Religionsfreiheit ist etwas, also so eine liberale Vordenke, für das wir eintreten wollen, auch in dem staatlichen Sinne, kann ich erstmal aus dieser europäischen Geschichte heraus verstehen. Aber nur weil der Staat als dieses übergeordnete Konstrukt in dem Parteien stattfinden, in dem Parlament, sich konzentrieren und so weiter, keine Institution ist die eine einzelne Weltanschauung aufdrücken darf. Heißt es ja nicht, dass deswegen keine Parteien existieren dürfen, die entsprechend Weltanschauungen formulieren und die auch versuchen, in politische Gesetze zu gießen und dafür Mehrheiten zu bekommen. Also, wahrscheinlich meine das schon mal so, der Punkt, wo ich sage, das verstehe ich nicht. Also in dem liberalen Parlamentarismus geht es halt um das anderes. Er schreibt dann, gewaltenteilung reicht nicht. Einzig ate ich mache den liberalen Staat viel mehr, dass er sich dazu verpflichtet, keine kollektive Vorschüllung des guten Lebens durchzusetzen. Und da würde ich sagen, Moment, Moment. Also in dem liberalen Parlamentarismus geht es doch darum, dass dieses, also bestimmte Form des Lebens nicht für immer auf Dauer gestellt werden kann, eben weil es ja sowas wie Wahlen und eine Meinungsfreiheit und eine Gewaltenteilung und eine Rechtsstaatlichkeit gibt. Also Prinzipien, die auf verschiedenen Ebenen versuchen, genau diese autoritäre Durchsetzung einer bestimmten Vorstellung von, wie das Leben zu sein hat, verhindern. Also wenn das von Regierung rechtlich gemacht wird und das finden alle Scheiße und dann wählen die die ab, dann ist es unmöglich, dass diese Gesetze auf Dauer gestellt werden. Das, was den Staat wirklich, also diese Form von Neutralität wahren lässt, ist nicht umbelgnet, eine völlig ideologische Reinheit, also Regierung und dürfen ihre Illugien durchsetzen, sondern die Unmöglichkeit durch Gewaltenteilungen und Check sind beiletzend uns so weiter. Ja, das, das unabhängig von, von der Opposition oder so zu machen. Das geht halt nicht. Also würde ich sagen, nee, schon Gewaltenteilung ist schon das Kernprinzip und nicht umwertig die Neutralität. Die Neutralität wird durch die Gewaltenteilung ermöglicht. So muss man es eher machen. Ja, ich kann ja vielleicht sagen, was so der erste Abschnitt war, wo ich gestolpert bin und es relativ am Anfang da steht. Genau das ist die Geschäftskontlage der aktuellen Bundesregierung. Die Koalition bäscht nicht auf einem gemeinsamen Weltbild, auf keiner geteilten Vision für das Land, das sie regiert. Ihre Arbeitsgrundlage ist der feste Glaube, dass sich das politische System dadurch stabilisieren lasse, dass die Politik liefert. Mehr Wohnungen, mehr wirtschaftlichen Aufschwung, mehr Netto vom Brutto. Und da würde ich sagen, bis es doch das gemeinsame Weltbild. Also, ich verstehe nicht wirklich, woher Nils Stiederjahren auf die Idee kommt, woher die Idee hat, dass es der Bundesregierung und auch den anderen Parteien auf einer Vision mangelt für dieses Land. Mhm. Ich denke mir, die Vision sehntet auch jeden Tag. Also die Märzreform für unser Land, die, wie wir jeden Tag hören, unser Land wieder auf Vordermann. Und hier bringen soll, die unser Land wieder konkurrenzfähig machen soll. Ist das ein Weltbild? Das ist das Weltbild, das ist die Vision. Ist vielleicht das Teil der Weltbild? Das ist so. Ja, es ist mag einem nicht in den Krampassen, aber das ist eine Vision für das Land, was sie teilen. Und da muss man auch sagen, ich weiß, wie gesagt, vorhin auf der Demo. Und da gibt es dann auch so, so, ja, gab es so vereinzelt, das heißt nicht die Mehrheit der Leute, aber da habe ich schon auch manchmal Leute gesehen. Da war zum Beispiel einer mit einem Volt T-Shirt, einem glieben, dem Lila Volt T-Shirt, auch sagst du, was machst du eigentlich hier? Aber da gab es auch so Leute, die irgendwie Plakate hatten von wegen März kann das nicht und März hört das Land an die Wand und so weiter. Und da denke ich mir so, nee, das ist ja genau die falsche Argumentationslinie. Also März und Klingbeil und Bas und die ganzen anderen Leute, die glauben ja, dass sie damit eben nicht das Land vor die Wand fahren. Ja. Also die glauben ja, dass sie damit das Land retten. Nur die Frage ist, wen meinen die, wenn sie sagen, wir retten das Land? Da ist dann die Frage, wen, also das ist eine Frage, wo eine die Antwort dann vielleicht nicht in den Kram passen kann. Also wenn er dann nicht faszin, zum Beispiel nicht in den Kram. Genau, wenn er dann schreibt für eine gute Vision und so weiter, bräuchte es eine klare Geteilte und politisch erkämpfte Forschung vom guten Leben, dass die Politik ermöglichen soll. Dann würde ich sagen, die Fragen ist nicht unbedingt, was sie da das in einem guten Leben vorstellen. Ich glaube, das ist schon relativ klar und ich würde es sozusagen weitieren. Und dann fällt klar, wollen die Wohnung bauen und klar wollen die Manette vom Brutto, klar wollen die wirtschaftlichen Aufschfungen, ja, wir vielleicht ganz nett. Aber die Frage ist, wie erreichen sie den, da geht es auseinander und vor allem für wen, also wie du es gerade gesagt hast. Also die Vorschlung von guten Leben, meine Güte, da reicht auch ein bisschen Bauchgefühl. Was ist schon ein gutes Leben, wenn wir seine Ruhe haben, wenn man möchten, irgendwie ein schönes Haus mit einem Garten haben, nicht allzu viel der Steuernzahl und trotzdem ein gutes Beideungsgesundheitssystem, da weißt du schon. Also ist das wirklich der Punkt jetzt? Wem geht es besonders leicht gemacht, dieses Leben zu erreichen, wie man wird es schwer gemacht, wer darf daran partizipieren, wer es von vornherein ausgeschlossen und was glauben dir, was sinnvolle Maßnahmen wären, das durchzusetzen. Also gegen viele sinnvolle Maßnahmen strolt sich die Bundesregierung ja absolut und sofort. Aber das liegt nicht an ihrer fehlenden Vision eines guten Lebens. Ja. Ich will vielleicht nochmal am Ende vom Text ist ein ähnliche Passage, die sollten wir vielleicht auch kurz vorlesen. Da schreibt er, "Auf der einen Seite steht die technokratische Unsere Demokratie-Fraktion, die eine effizientere Verwaltung und bessere wirtschaftliche Kennzahlen anbietet, verpackt als mögliches gräuschtloses Regieren." Auf der anderen Seite findet sich das autoritäre Projekt der Rechten. Sie verkaufen ihre Vision als Anti-Eliten-Projekt, auch wenn sie tatsächlich bloß eine andere Elite an die Macht bringen wollen. Ihr Illiberala-Fahrt hat weniger mit Verschismus zu tun als mit einer neuen autoritär abgesicherten Klientilwirtschaft, aber ihr Erfolg ist auch eine Reaktion auf die lehren Versprechen der liberalen Technokraten, eine Reaktion, die der liberale Stert selbst hervorbringt. Was bislang fehlt, dass eine dritte Option eine Politik, die sich wieder zu Fragen traut, wofür sie eigentlich liefern soll. Und bereit ist, diese Frage demokratisch zu entscheiden. Konkret heißt das erstens, Fragen wie die Rentenreform müssen im Parlament und im Wahlkampf nicht in Kommissionen entschieden werden. Parteien müssten wieder mit unterschiedlichen Antworten auf die Verteilungsfrage reagieren, aber auch darauf, wohin diese Gesellschaft eigentlich will, statt sich im Vorfeld auf einen Gesamtpaket zur wirtschaftlichen Erholung zu einigen, das anschließend nur noch abgenickt wird. Und da habe ich mich auch beim Lesen gefragt, wer und warum. Das sollte das machen. Also, eine Politik, die sich wieder zu fragen, traut, wofür sie liefern soll. Also, das machen die doch auch schon dauern. Also, die glauben doch wirklich, die stehen doch nicht da. Die Politiker, die Regierung, die Parteien und denken sich, wir wollen sowieso alle das gleiche, wir wollen das möglichst schlechte für die Bürger und uns das eigentlich egal, dass wir verschiedene Antworten auf die Verteilungstfrage haben. Also, die Parteien haben ja schon leicht andere Antworten auf die Verteilungstfrage. Nur, die sind halt in so viel externe Kontexte eingebunden, dass sie wirklich dieses Reformpaket jetzt zum Beispiel auf den Weg bringen, weil sie wirklich glauben, das ist die Antwort auf die Frage, wie wir alle hier in diesem Land besser leben. Und wenn die sagen, dass das Land vorangebracht werden muss, dann meinen, die damit schon auch die Bürger in dem Land. Also, die haben glaube ich schon, die Politiker haben schon glaube ich so ein Verständnis davon, dass, wenn die Wirtschaft berumt, dass die Leute dann sich freuen können, dass sie in Arbeitsplatz haben und dass sie irgendwie Lohn bekommen, der vielleicht zwar nicht reicht, aber ist egal, weil es in unserer Gesellschaft jetzt tatsächlich so ist, dass man sich als Arbeitnehmer, deshalb heißt es ja Arbeitnehmer, weil man nimmt quasi die Arbeit, die man großzügigerweise geschenkt bekommt, geliefert bekommt von einem Arbeit, geht bei der gibt einem einen Arbeitsplatz. Also deswegen sind diese Namen ja so ein bisschen oder diese Bezeichnung, ja so ein bisschen widersprüchlich. Ich habe mich schon immer gefragt, also irgendwie als Jugendliche, warum heißt der Arbeitnehmer, obwohl man so ein Mann gibt, ja eigentlich seine Arbeit. Aber die Beziehung ist halt genau anders rum. Also in diesem System ist es ja so, dass ein Arbeitsstelle nur dann geschaffen wird von einem Arbeitgeber, wenn er glaubt oder wenn er ausgerechnet hat, dass sich das für ihn rentiert, dass er quasi mehr daraus zieht als er in Lohnkosten hat. Und dann ist es jetzt tatsächlich so, dass er einen, die Arbeit gibt und man selber als Arbeitnehmer ist man ja aufgeschmissen in diesem System, wenn man das nicht schafft, seine Arbeitskraft zu verkaufen, seine Arbeitskraft an den Mann oder an die Frau zu bringen. Und deswegen, wenn dann irgendwelche Politiker sich hinstellen und sagen, dieses Reformpaket schränkt die Leute, die ihre Arbeitskraft verkaufen zwar weiter ein, also macht deren Leben weniger gut, aber sichert der Arbeitsplätze. Oder macht das die Wirtschaft wieder brummt. Dann ist aus deren Perspektive schon für diese Leute auch was getan, weil dann können die ja wieder ihre Arbeitskraft verkaufen. Und ich würde einfach mal sagen, das ist schon auch deren Idee für eine Welt, also für ein gutes, ein besseres Leben. Und diese Antwort, die man darauf jetzt von einer linken Seite stellen oder die man geben müsste. Und ich meine, nie das Schnee der Jan, würde sich selber definitiv als Links bezeichnen. Wäre ja, dass man fragt, was es eigentlich für ein System ist, indem man so darauf festgenagelt ist, dass der Staat mit seiner Kommandogewalt eine Wirtschaft in Stand setzt, in der man oh großzügigerweise seine Arbeitskraft verkaufen kann, damit man überhaupt irgendwie über die Runden kommen kann und indem man selber quasi ein weniger gutes Leben geliefert bekommen kann, damit es dem Staat wieder gut geht, damit er Staat wieder auf der Industriestandort wieder auf Vordermann gebracht hat. Aber das Leserchen irgendwie nirgendwo in diesen Text. Und das ist wie so eine Lehrstelle, um die so drum rumgetanzt wird mit so Passagen, wie Parteien müssten wieder mit unterschiedlichen Antworten auf die Verteilungsfrage reagieren. Ja, warum sollten Sie das denn? Sie können doch nicht aus Ihrer. Sie können doch nicht aus Ihrer Haut raus. Also darum geht es doch die ganze Zeit. Sie sagen noch die ganze Zeit, wir müssen in der Staatenkonkurrenzfähig werden. Das war damals vor 25 Jahren der Fall bei der Agenda 2010. Und das ist jetzt der Fall. Das Deutschland sich in Konkurrenz befindet mit anderen Staaten, mit anderen Industriestandorten und dafür müssen als allererstes die Lohnkosten runter. Also warum und welche Partei die innerhalb von diesem liberalen Staat agiert, wenn man an den Grundfesten von diesem liberalen Staat nicht rutteln will, was Nils Schniener hier eben nicht möchte oder was er zumindest nicht schreibt. Warum sollten die Parteien dann mit unterschiedlichen Antworten auf diese Verteilungsfrage reagieren, wenn niemand irgendwas an dem System grundsätzlich auszusetzen hat? Also das auf jeden Fall eine Kritik, die dann eher von so einer staatlichen Seite herkommt oder sich mal von oben. Ich hätte noch einen zugesichtigen Kritikpunkt, der eher so ein bisschen von unten argumentierte über den selben Absatz geht. Also wenn er schreibt, es geht nicht darum, für alle Menschen eine einheitliche Forschelung, das guten Lebens vorzuschreiben und autorität durchzusetzen. Aber darum, dass unsere Gesellschaft sich überhaupt wieder zu trod kollektiv und verbündlich darüber zu entscheiden, was für einen Gemeinwesen sie sein will. Dann habe ich mich die ganze Zeit gefragt, weil er ja diese Kollektivität der Gesellschaft anruft, was meinte denn mit der Gesellschaft? Wer ist diese Gesellschaft? Also wer traut sich jetzt oder wer ist jetzt aufgefordert, in welchen Namen, über welche Medien oder welche Institutionen, was zu verkünden? Also das ist manchmal so ein Ding so, wir als Gesellschaft. Und ich denk mir so, na ja, ich weiß auch nicht. Also wir leben jetzt in der Zeit, die nun wirklich 30 Jahre lang neoliberale Vereinzelung durchgesetzt hat, auch wenn der Neoliberalismus als eine Wirtschaftsordnung ein bisschen abgelöst wird, durch vielleicht ein eher autoritäres Staatsverständnis, was auch, also wie es auch kapitalistisch agieren soll, mit irgendwelchen Schutzzellen, Protektionismus und so weiter. Aber ich sehe nicht, woher diese Kollektivität kommen soll. Also wir leben in der Gesellschaft, die sich definitiv nicht als Gemeinschaft begreift und auch nicht mal als Zusammenhang von Gemeinschaft. Da muss jetzt jetzt gar nicht so homogenen, die Volksgemeinschaften zu denken, sondern ich sehe das gar nicht. Also ich muss jetzt immer wieder mit dem Dorf kommen, tut mir leid, aber ich sitze mal hier in einem Dorf, wo man ja klassischerweise auch sagt, ja, hier ist noch alles, hier kennt jeder jeden. Und man ist ein bisschen mehr Gemeinschaft und so. Ich denke sowohl Leute, war dir mal in deutschen Dorfern. Also früher waren ja Kneipen an jeder Ecke. Also in jedem Dorf irgendwas zwischen 25 Kneipen. Klar, das waren auch diese Trinkagegemeinschaften und dann sind die Männer nach der Arbeit hin und so ein Algorithmus und alles drum und dran, welcher ist gar nicht. Aber diese Institutionen sind weg. Also wir haben hier in einem größeren Nachbar Dorf, ist das Problem. Da gibt es fast keine, also da sind ein paar Tausend Leute. Und es gibt da glaube ich zwei oder drei Kneipen und die eine da ist die Besitzerin schon, also die macht das wirklich nur noch, weil es eine gute Seele ist, aber die müsste eigentlich schon 100 Jahre in der Rente sein. Und man denkt sich so ja gut, die Stadt oder dieses Dorf kleinste Stadt schreibt jetzt aus, also dass man Geld bekommt, wenn man dort eine Kneipe öffnet. Weil die fehlen keine Leute. Wir haben hier so Gemeinschafts Dorfvereine, Bürgervereine, die sich jetzt, also die gibt es auch nicht in allen Dorfern, die auch echt richtig Werbung machen müssen, damit die Leute überhaupt beitreten und was machen. Also selbst auf dem Dorf, was er immer noch so geheiligt wurde als, "Ach ja, und hier ist noch die heile Welt und so weiter" entgegen der Anonymität der Stadt, "Ach, puste kuchen!" Das ist wirklich die Zeit in den Ruhmen. Also da ist wirklich diese Form von Vereinzulung, hat total durchgeschlagen, hat sich alle auch bestimmte Freiheit nirrmöglich für das gar nicht so sagen. Also wenn es jetzt nur Feuerwehren schützenverein gibt, weiß ich auch nicht. Okay, aber da wird immer so eine romantisierte Vorschlung von Kollektivität angerufen in solchen Texten, die halt weg ist. Und deswegen ist für mich nicht die Frage, wie können wir jetzt wieder zu Navision das guten Lebens finden, sondern wie können wir überhaupt das Wort "Bier" noch sagen? Ja, ich meine, die Visionen von einem guten Leben sind ja auch einfach verschieden. Also das hat ja dieses System, was Nils Schiener Jan hier ja auch korrekt beschreibt in Grundsügen, also er schreibt sein Versprechen, also das Versprechen vom liberalen Start, lautet individuelle Autonomie zu schützen und den Rest zwei Institutionen zu überlassen, dem Markt und dem Recht. Ja, würde ich erstmal sagen, ja, das stimmt, also Markt und Recht. Und hier würde ich aber auch wieder sagen, wenn wir schon begrifflich schaffern müssen, wenn er sagt, das Versprechen des Liberalismus lautet, individuelle Autonomie zu schützen und den Rest zwei Institutionen überlassen, dem Markt und dem Recht, dann redet er hier von einem liberalen Start, der von einer liberalen Regierung geführt wird. Dass es nicht der Liberalismus, der als politische Strömung viel weitergeht als das, sondern dass er ganz real beschreibt, ist genau diese Situation ein liberaler Start oder eine liberalen Regierung, die sagen dann wirklich, dass die individuelle Autonomie nur durch Markt und Recht geschützt werden kann. Es ist überhaupt, also es ist ein keinser Weise, wäre es problematisch, also im Sinne von, es wäre absolut denkbar, dass es hier in Deutschland eine radikal revolutionäre Partei auftut, sagt, hey, wir existieren, weht uns mal und tatsächlich wird nie gewählt. Also klar, damit muss man jetzt gucken, dass man dann zur Wahl zugelassen wird, aber na, aber imprenziv, könnte die in der Regierung sein und sagen, wir machen das anders, der Markt interessiert uns nicht. Und wir werden in die wieder Autonomie jetzt anders durchsetzen, dass ich jetzt nicht per See verboten. Aber würde ich sagen, der Liberalismus einer nur. Ich weiß nicht, ob das nicht verboten wäre. Also ich mein, technikliebe wäre es wahrscheinlich nicht verboten, aber ich glaube. Ich glaube, um diese einnötige Sitzung zu sagen, der Liberalismus ist nur mag. und reicht aber die sagen, nee, das ist schon so ein Special Case von der Baranlistmus. Also ich meine, ich wollte eigentlich darauf hinaus, dass wir uns dann sagen, dass die Sachen, die das auch wieder so eine Verlugung steigt findet. Also dieser Markt und Recht bedeutet ja quasi, dass man das ein Start zum Beispiel eben durch sein Rechtsystem und vor allem durch seine Starts gewalt, also die Gewalt, die dafür sorgt, dass das Recht auch Geltung findet in der Welt. Der setzt dann quasi diese z.B. eine Vertragsfreiheit durch, dass ich z.B. Arbeitnehmer und Arbeitgeber auf dem Markt als gleiche, als formalgleiche Personen oder juristischen Personen begegnet können. Und deswegen gibt es ja auch dann sowas wie Streiks, wo sich dann zwei oder Tarifverhandlungen im Rahmen von einem Streik, wo zwei formalgleichberechtigte Vertragsparten aufeinander treffen und ihre Referenzen irgendwie ausfahnden. Und das ist ja, also das sorgt ja dafür, dass eine Gesellschaft grundsätzlich gespalten ist, die von diesen beiden ja, maximen Markt und Recht beherrscht wird, sind weil sie dem Recht, wo quasi die Starts gewalt, dann dahinter steht. Und wenn man eben vom großen Wiredet und wir müssen uns klar werden, was ein gutes Leben für alle irgendwie bedeutet, dann würde ich sagen, ja, es kommt ja darauf an, auf welcher Seite man von dieser Spaltung, die von Markt und Recht quasi ausgeht, auf welcher Seite man sich da befindet, weil das ist ja eine ähnliche Sache, wie, warum es schwer ist, von so Gerechtigkeit zu reden, aus einer wirklich linken Sicht. Was ist ein gerechter Lohn? Keine Ahnung. Also, für den Arbeitnehmer ist ein gerechter Lohn möglichst viel, vermöglichst wenig Arbeit. Für den Arbeitgeber ist ein gerechter Lohn, das was er halt zahlen will, was möglichst wenig ist, so wenig er nur irgendwie kann. Und es ist viel. Für den vielen, genau, in dem liberalen Start dann mindestens lohnt. So. Und die haben ja grundsätzlich verschiedene Vorschällungen davon, was Gerechtigkeit ist und was ein gutes Leben ist. Und dann kommt es halt total darauf an, ja, wie ein fragt man denn? Was wollen die von gutes Leben? Und so lang man aber an dem liberalen Start, dann nicht ruttelt und nicht über Markt und Recht und redet und sich fragt, was da eigentlich für eine Art zu Wirtschaften dabei hervorproduziert wird und in Stand gesetzt wird jeden Tag. Ja, was heißt das? Denn was heißt das? Denn das man sagt, wir müssen uns auf ein gutes Leben einigen. Hier keine Ahnung. Kommt darauf an, wie man fragt. Ja, vor allem, wenn er den Liberalismus dann auch für so vieles verantwortlich macht, was dann auch verunmöglichen soll, dass Leute überhaupt ein gutes Leben für sich definieren. Deswegen ja auch diesen Begriff von Postliberalismus hat, weil nur, wenn wir den Liberalismus überwinden, kann dann überhaupt eine Vorschellung von einem guten Leben entstehen. Und es haben ja schon mehrfach irgendwie ausgearbeitet, dass es irgendwie ein bisschen Quatschiger war. Jetzt sieht das nochmal auf so eine individuellen Ebene. Wir können individuell sagen, ja, das ist meine Interessen, das ist meine Fachschnellung von einem guten Leben. Und er will aber nochmal so sehr diese Verunmöglichung argumentieren. Warum das gute Leben nicht formuliert werden kann. Der neutrale Start kann es nicht, weil der Start ist für ihn dann auch irgendwie vertern zusammen mit den Parteien, kann man auch sagen, irgendwie okay. Aber dann geht ja auch noch weiter ein bisschen weg von der Politik in nichtstaatlicher Organisation und dann schreibt er, der Schutz des einzelnen vor kollektiven Ansprüchen, die der Liberalstadt hat leisten soll, hat immer eine Kereseite. Gemeinschaftliche Institutionen, die das Leben ihrer Mitglieder prägen und ihnen Sinn geben, etwa Gewerkschaften, Kirchen, Gemeinden oder Parteien, bestehen im Grunde aus kaum etwas anderen als dem Stellen von Ansprüchen an ihre Mitglieder. Ansprüche, die nicht immer ganz freiwillig sind und die Bereitschaft voraussetzen, sich in den Dienstener Sache zu stellen, die über individuelle Gefühle, Neigungen und Interessen hinausgeht. Der Liberalismus behandelt solche Ansprüche jedoch normativ als unlautere Einschränkung individueller Freiheit. Damit entzieht er ihnen die Verbindlichkeit, ohne die sie nicht funktionieren. Und auch hier wieder ist ein Kerneran Wahrheit drin, also dass der Liberalismus eben so starke Präferenz setzt auf individuelle Entscheidungskraft, die natürlich immer eingebettet in Recht und Markt auch ihre Grenzen erfährt. Also da wir ja alle gezwungen sind, unsere Arbeitskraft zu markten zu tragen, das hat mit individuellen Präferenzen und vorlieben relativ wenig zu tun. Ich muss das machen und mich auch den geltenden Gesetzen dafür unterwerfen, die maßgeblich für Leute geschrieben sind, die nicht meine Interessen verfolgen, was sich an dem geltenden Körperschaftsrecht ja auch relativ gut zeigt. Ich meine, es wäre auch hier wieder kein Problem, dass ein Staat sagt, ab einer gewissen Größe eines Unternehmens beispielsweise einfach körperschaftsrechtlich das Fest zu halten, muss ein Betrieb genossenschaftlich sein. Es würde jetzt nicht alle Probleme der Welt lösen, stichwort, ideeller Gesamtkapitalist, es gibt immer noch eine Staatenkunkurens, wo man sich so als Nationen, also als Nationen, im Kapitalismus mit guten Standortfreudheilen absichern muss, also auch die heimischen Betriebe, ob das jetzt genossenschaften sind oder GmbHs oder Aktiengesellschaften, trotzdem irgendwie es den auf Linie bringen muss oder ihnen Vorteile in der Welt verschaffen muss mit, okay, es ist andere andere Richtung, aber gut, ich will nur damit sagen, in diesem Sinne ist das trotzdem eigentlich eine Diagnose, die ich erstmal teile, eine liberalistische Ideenwelt ist einer, die die persönliche Preferenz und Vorliebe und die persönliche Freiheit voranstellt und deswegen, praktisch, also eher etwas unattraktiv erscheinen lässt, sich jetzt zum Beispiel allzu sehr patein gewerkschaften Kischen zu unterwerfen, wenn dieser Verbindlichkeit die sie natürlich fordern. Aber, und dass sie der Wiedert der Punkt von Liberalismus, er verbietet es auch nicht, also wird auch nicht verächtlich gemacht, Leute können, wenn sie wollen, in jede Kirche eintreten, in die sie möchten und dieser Umstand, dass sie das können, ist eine riesige liberale Erungenschaft, Religionsfreiheit ist für die europäische Geschichte eigentlich nicht zu überschätzen, also gemessen an den Religionskriegen und den ganzen Erkriegen, die das zu vollgehatet, die man da mit einbeziehen muss. Also Religionsfreiheit, der Grundfiler irgendwie europäischer Zivilisation. Das heißt aber nicht Religionsfreiheit, Religionsverunmöglichung oder Religionsverbot. Die Leute treten aus den Kischen aus, nicht weil sie so individuell sind und bei der Liberalismus verächtlich macht, in Kischen einzutreten, sondern vielleicht auch einfach, weil sie einfach keine Lust auf Kischen haben, weil sie nicht glauben, weil sie keine Lust auf die Skandal haben, die da waren wegen Kindesmissbrauch, wegen Amtsmissbrauch, wegen Veruntreuung von irgendwelchen Geldern, weil sie vielleicht keine Lust haben, ihr Leben nach Büchern auszurichten, die irgendwie 2000 Jahre als sind und viele Dinge enthalten, mit denen sie nichts mehr anfangen können. Also ich verstehe nicht, warum für den kompletten Zerfall der Gesellschaft in konkurrierende Individuen der Liberalismus verantwortlich gemacht wird, als nicht viel mehr die ewige kapitalistische Konkurrenz. Also ich weiß nicht, ich weigere mich auch dieser, ich sag mal durchaus einer sehr Marxistischen Kritik völlig den Raum zu geben und zu sagen, Liberalismus ist immer nur kapitalistisch und kann gar nicht anders sein. Dafür denke ich vielleicht auch Liberalismus zu sehr als auch eine politische Bewegung, die wirklich ganz viel in einem Geistesleben gemacht hat und mit Traditionen gemacht oder so, die auch unabhängig von kapitalistischen Strukturen existieren, also wie zum Beispiel Religion. Also die Idee der Religionsfreiheit möchte ich als liberale Idee in jeder möglichen Gesellschaft oder in jedem guten Leben erhalten wissen. Und das kann ich auch einfach dem Liberalismus angreiten, dafür brauche ich nicht andere politische Ideologien. Das hat der Liberalismus meiner allgemeiner allgemeiner Überzeugensten verargumentiert und ausgeführt. So. Ich meine, er schreibt hier wieder noch mal in den Text rein zu gehen, wo er das nochmal so schreibt, wo früher verbindliche Gemeinschaft wahr bleibt heute zu sehen ist, ein freier, aber auch Schutzloser Einzelner zurück. Und das nur auf diese Ideengeschichte des Liberalismus zurückzuführen und nicht auf die ganz konkreten, also materiellen Ursachen von Vereinszellung. Man könnte jetzt auch zum Beispiel technische Infrastruktur nehmen, die Art und Weise wie heute eine zwischen menschliche Kommunikation und damit auch Beziehungen entstehen, wie sie gepflegt werden, ist immer so monadisch. So in dieser Einzelform so, dass das Chat-Fanster was irgendwie schnell verschwindet unter anderem die Gleichförmigkeit von allen möglichen Chats. Wir wissen, dass in Dating auch aus Studien diese Gleichförmigkeit von Profilen, die einfach eine technische Bedingung ist von der Funktionsweise von Dating Apps. Das sind materielle Bedingungen, die in Dating serialisieren. Also das, du natürlich, du siehst ähnlich Profile, die sind vergleichbar. Du swipes, die nach rechts, dann Chattestuhr auch in immer gleichvermegen Chats mit 5-10 Leuten gleichzeitig. Die Smalltalk sind immer die gleichen und plötzlich hast du einfach nur aufgrund dieser Charantisierung der technische Infrastruktur eine Umwelt geschaffen, in der Menschen miteinander verglichen werden. Ob sie besser oder schlechter Menschen und so und da geht es gar nicht um wirklich individuelle biografische Qualitäten, sondern wirklich um ganz klarer Hardfacts. So wie sehen die Fotos aus. Die große die Person ist die Raucher nicht Raucher, die Kinder ja, nein, also man geht so Checklisten durch. Das könnte man ja beispielsweise auch noch mal ein bisschen genauer beschreiben, anstatt das nur irgendwie dem Liberalismus anzugreiten. Das ist mir, das ist mir zu unkunkräglich. Das kann vielleicht auch ein Artikel in der Zeit so nicht leisten. Aber trotzdem ist ja das, was am Ende übrig bleibt. So der Liberalismus ist schuld, wir müssen jetzt in Post Liberalismus gehen. Und ganz viele Strukturen, die er da bemängelt, würde ich auf ganz andere Weise hier leiten und erklären, als zu sagen, das ist irgendwie der Liberalismus. So ja. Ich will vielleicht auch noch mal eine Hot-Take reinwerfen. Und zwar, er schreibt hier, wenn er. der eben sagt, der liberale Staat überlässt den Rest zwei Institutionen, nämlich dem Markt und dem Recht. Schreibt er weiter, das klingt erst mal bescheiden. Erst in Wirklichkeit aber eine substanzielle politische Entscheidung. Ich sage mir, das stimmt. Das stimmt. Und dann schreibt er aber, sie erklärt, also diese politische Entscheidung, jeden kollektiven Anspruch an das Individuum zum Problem. Ich werde einfach mal sagen, ja, über sich mit seiner Arbeitskraft und seinem ganzen Leben dem Markt und dem Recht und der daraus entstehenden kapitalistischen Konkurrenzen im Inland und im Ausland zu unterwerfen. Was ist es denn außer ein kollektiver Anspruch? Komplettabend. Absolut. Das ist doch der ultimative kollektive Anspruch. Und dann eben zu sagen, ja, das ist die Verunmöglichung von kollektiven Anspruch. Das ist ja schon eine komplette, ja, also da wurde man ja schon komplett in eine kapitalistische, jetzt Neo, also wirklich liberale im Sinne von Marktliberale Ideologie eingemeindet. Das man glaubt, das wäre die Abwesenheit von kollektiven Ansprüchen. Ja, mit ähnlich Welt ist sich mit der Ansatte. Also du hast jetzt den Markt teilgenommen. Ich würde jetzt den Rechtsteil nochmal nehmen und ähnlich die konstruieren, also in dem Artikel im Deutschlandfunk. Hat ja ja auch gemeint, dass es eben so ein Ansatz wäre von dem liberalen Regierungshandeln, dass man jetzt versucht, alle möglichen politischen Entscheidungen über EU-Ebene oder über Verfassungsgerichte so ein bisschen aus dem politischen Betrieb rauszulagern. Also dass man das wirklich ins Recht überführt, damit man eben gewisse Freiheiten, die man glaubt gegen die Rechten verteidigen zu müssen, also vor dem politischen Zugriff entzieht. Und das sieht ja dann als Merkmal von einer liberalen Herrschaft. Und ich denke so, weiß ich nicht. Also man kann es auch genau andersrum drehen und sagen, diese Formpolitik komplett zu verrechtlichen und eigentlich mehr Zwerhältnissen zu entziehen, ist einfach nur ein illiberale Herrschaftswille, hat mit Liberalismus gar nichts zu tun. Also kann man auch ohne die Welt anschauliche überzeugen, dass Liberalismus, dass das Recht jetzt irgendwie alles regeln muss, kann man das durchsetzen. Also mit so einem Liberalismus, wie er indefiniert, also dass der Staat und das Recht alles regelt, dann kann man das für die echt ideologisch begründ, also ein bisschen rechtfertigen vor der Gesellschaft, warum man das tut, und warum das kein Leben ist. Aber Dinge von einer politischen Zugriff zu entziehen, indem man es an andere Institutionen auslagert, weil sie jetzt nicht warum das mit dem Liberalismus zu tun haben möchte. Das ist einfach nur ganz normale Herrschaftswille. Also, das steht so. Ja. Auch da wieder braucht man eigentlich den Liberalismus gar nicht. Und dann werden wir jetzt noch ein bisschen noch einig dazu, wenn wir bei diesen Herrschaftswillen sind und sagt, ja, dass der, einer Stelle ist der liberale Staat eigentlich wie so eine Art, also Feuerlöscher ist, ohne nach der Ursache des Brandes zu fragen. So, und ich denke mir so, was wäre denn, wenn das Löschen von Brennten ohne die Ursache zu bekämpfen, einfach die beste Version ist oder die beste Weise, um auf Immerschef der Feuerwehr zu bleiben? Also, um das Bild das mal so ein bisschen so hängen zu lassen, also, ja. Also, vielleicht geht es ja gerade da darum, dass das Feuerlöschen auch eine gewisse Herrschaftsfunktion erfüllt. Du kannst sich immer inszenieren als Retter aus der Krise, ist natürlich irgendwo selbst beschuldet und auch beschreit, dass man die ganzen Krisenherde nicht löscht. Aber guck dir doch die Politik an. Also, ich meine die ganzen Reformvorschläge, wie viel von diesen ganzen Krisenwege jetzt haben, sind halt auf eine Mist gewachsen, der sich auch mit Reform nicht lösen lässt. Aber man kann immer wieder mit den Reform kommen und sagen, guck mal jetzt haben wir hier noch mal was gefixten, dann noch was gefixten. Und wir wissen beide, dass wir hier jedes Jahr uns zusammensetzen können, um die selben neuen Fehler, die aus dem selben System kommen, mit irgendeinen neuen Reform zu verkleistern. Also, ja. Ich meine, was vor 25 Jahren funktioniert hat, muss auch jetzt wieder funktionieren und wird auch in fünf oder zehn oder 20 Jahren wiedergemacht werden, eben weil dieser kollektive Anspruch, den der globale Kapitalismus an den Wirtschaftsstandort Deutschland stellt und an diejenigen, die diesen Wirtschaftsstandort, quasi commandieren, dieser kollektive Anspruch wird ja nicht verschwinden. Zumindest wollen diese Leute ja nicht das verschwindet. Und deswegen muss man ja auch dauernd wieder irgendwelche Pflaster und kleine, sag ich mal, Adjustierungen an diesem System vornehmen, eben weil quasi, da hat jemand geschrieben, alles Stehende und ständische Verdampft im Kapitalismus und man quasi drehe welst sich immer vorweiter weiter und uns weit ans fort. So, da gibt es ja dieses Bild von dem Jogharnauten, also von diesem großen Rad, von diesem eigentlich gefährt, was quasi einmal losrollt und was dann eben nicht mehr zu stoppen ist, was ja auch ein Bild ist, was Wolfgang im Schmitt und Olinümon im Kinderbuch über die kleinen Holzdiebe quasi bemühen, nämlich das eben der Kapitalismus, wenn er einmal losgetreten ist, der Sache ist, die sich quasi eigentlich gar nicht mehr aufhalten lässt. Und daher kommen ja diese dauernden Kreformen und Adjustierungen an die neuen Gegebenheiten. Und man kann die beiden Sachen, die wir gerade gesagt haben, nämlich einmal, dass was du gesagt hast über die gemeinschaftlichen Institutionen, also warum Kirchen nicht mehr so populär sind, warum Leute aus der Kirche austreten. Und das, was ich gesagt habe darüber, dass Markt und Recht der ultimativer kollektive Anspruch an eine Bevölkerung ist, die kann man ja sehr gut kombinieren und halt sagen, der Grund, warum die Kirchen zum Beispiel oder auch Gewerkschaften, aber nehmen wir so mal die Kirchen, warum die Kirchen so massiv an Mitgliedern verlieren. Es ist nicht, dass der Liberalismus und Markt und Recht den Leuten, die kollektiven Ansprüche quasi madig machen und die verächtlich machen und sagen, nee, in die Wiede um, in die Wiede um, sondern durch diesen, durch diesen ultimativen kollektiven Anspruch zum Liberalismus und seiner Art zur Wirtschaften werden eben andere kollektive Ansprüche verdrängt. Also, das ist nicht eine ominöse Sache, die kollektive Ansprüche verhindert, sondern das ist ein, ein kollektiver Anspruch, der andere kollektive Ansprüche eben stört und verdrängt. Und dann ist es auf einmal eine ganz andere Sache, die auch, also, dann wird einfach ein großer Teil von diesem Text, ist nicht mehr gültig. Also, den Mitgliedern mitteilt halt von diesem Text, geht hauptsächlich darüber, dass die Kirchen Mitglieder verlieren und gemeinschaftliche Institutionen quasi verdrängt werden durch den Liberalismus mit seinen beiden Knechten, Markt und Recht. Und ich würde sagen, nee, das ist auch eine gemeinschaftliche Institution auf eine Art und Weise, nur halt eine, die uns nicht in den Kram passt. Aber dann muss man das halt auch so benennen. Ja, ich meine, bei dem, bei dem ersten Text in Deutschlandfunk den Jahr Wolfgang M. Schmidt besprochen hat, also vielleicht müssen wir auch an dieser Stelle noch einmal sagen, wir referenzieren uns ja relativ häufig hier auf die 1920er oder wohl schon für alle, was ein bisschen daran liegt, dass wir uns alle persönlich kennen und auch sehr regen Kontakt haben. Ich meine, Simon hat mit Ola zusammen mehrere Projekte. Ich finde es immer noch lustig, dass so mit den beiden öffentlichen Oles in diesem deutsch sprachigen linken Internet. Deine Hauptprojekte. Das ist auch sehr lustig, dass wenn ich irgendwo vorgestellt werde auf einem Panel oder so, dann steht immer Simon, da wird restbar macht Videos im Internet. Der betreibt ein Podcast auf, ich den Demokraten mit Ola Liebel und den Twitch-Kanal heißt der Papa mit Ola Nümon. Und dann kommt auch fast immer irgendwie so ein Lache aus dem Publikum und dann sagt auch manchmal die moderierende Person so, der ganz schön viele Oles in dem Leben. Ja, bitte keine dritte, also bei der dritten Person würde ich sagen, jetzt wird es langsam ein bisschen streng. Jetzt, langsam, irgendwann, langsam. Ja, und das Boot ist voll. Genau, und ich meine natürlich, ist meine Wolfgang ruft mich auch öfter mal an, wenn er nach Frankfurt auf dem Weg ist, um mit Stefan aufzunehmen und dann gehen wir irgendwie Texte durch und dann haben wir halt auch den Text von China ja zusammen besprochen, weil ich hatte den ja gelesen, habe ihn nicht gebracht. Er hat den ersten Text, er hat ihn dann mitgebracht und er hat ihn gebracht. Also wenn ihr noch mal einen harte Stunden in Deepda, in diesen ersten Text wollt, könnt ihr auch in den 29ern vorbeischauen. Ich wollte nur noch mal ein bisschen transparent machen, woher kommt das wir einfach angrenzende Themen haben, wie gesagt, wir kennen es einfach auch persönlicher Ebene und schätzen unsere politischen Meinungen und dann kommt das manchmal zu solchen Querverbindungen. Aber ich nehme das nicht irgendwie als eine Kopie oder Verengung, war sondern eher einfach eine Form von, das sind für eine Vertiefung von Discus, wir bringen ja alle etwas verschiedene Sichtweisen ein und das ist halt nicht so ein krasses Gegeneinander. So, nun das mal kurz einzuordnen. Aber bei dem ersten Artikel, also wo ich wirklich gedacht habe, nee ich kann den nicht mitbringen, weil mich das irgendwie so sehr gefuchs hat, war dann am Ende auch so eine Art Handlungsempfehlung und ich finde die passt hier ganz gut zu dem, was du an Kritik hattest. Also an der Problembeschreibung, und dann würde ich sagen, ganz ähnliche Führung können wir auch bei den Lösungsansätzen haben, die dann postliberalforgeschlagen werden. Weil dann schreibt der und wie gesagt, das ist aus einem Barschlandfunkartikel. Also, wie gesagt, was machen wir jetzt als linke, was wollen wir tun? In der Wirtschaftspolitik-Kise ist die Frage nach Produktion und Verteilung, als Genuin politische zu behandeln, statt sie an Märkte und Technokraten zu delegieren. In der Klimapolitik-Kise ist, Klimaschutz nicht als verfassungsrechtliche Vorgabe vor dem demokratischen Streit zu schützen, sondern als politisches Projekt zu begreifen, das Mehrheiten braucht. In der Migrationspolitik-Kise ist die Frage, wer kommen darf und unter welchen Bedingungen, als das zu behandeln, was sie ist, an der großen politischen Fragen über die demokratisch entschieden werden muss. In der Familienpolitik-Kise ist offen zu benen, dass eine Gesellschaft ein legitimes Interesse daran hat, wie ihre Mitglieder zusammenleben und füreinander sorgen. In der Außenpolitik-Kise ist, demokratisch über Krieg und Frieden zu entscheiden, statt solche Fragen in Bündnis zur Flüchtung und Verschwinden zu lassen. Und die Frage in der Rechtsstaatlichkeit, die Verrechtlichung des politischen Zurück zu treten und dafür zu sorgen, dass Palä. die Dinge entscheiden, die das Leben der Menschen bestimmen. Das hätte man alles zusammenfassen können. In einem einzigen Satz der sagt, was sollen wir tun? Wenn wir es nicht antidemokratisch machen wollen, dann müssen wir es demokratisch machen. Das ist der einzige Satz, der steht. Produktion, Klimapolitik, Migrationspolitik, Familienpolitik, Außenpolitik, Rechtsstaatlichkeit müssen wir als Linke was machen, als politische Fragen behandeln. Mehr steht nicht. Und als politische Fragen heißt dann demokratisch entscheiden. Und sorry, das ist ein bisschen zu kurz. Also, wenn du das Fazit von Postliberalismus ist, wie können wir die Demokratie beseitigen, indem wir einfach demokratisch machen? Das ist es irgendwie nicht. Und wenn ich bei einem Postliberalismus eine Problemanalyse lese, und alles, was ich da lese, ist eigentlich nur eine Kritik an einem liberalen Kapitalismus, der sich in einer Kritik an dem Liberalismus, so einkleidet, ohne aber ganz klar, die liberalen Kapitalistischen Institutionen von Staat und Unternehmen zu benennen, dann weiß ich nicht, ob wir wirklich ein Postliberalismus brauchen oder halt einfach antikapitalismus, der sich unter anderem auch gegen ein liberalen Kapitalismus verändert und den Liberalismus insofern erhält, dass er ihn von seinen kapitalistischen Zwingen befreit, aber nicht nur auf so ein billigen Kulturliberalismus, wie in irgendwelche links liberalen Vertreten verent. Also die politische Radikalität des Liberalismus zu entdecken und zu wahren. Also man kann ja auch eben sagen, "Hey, wenn wir jetzt wirklich auf die Freiheit von Menschen zählen wollen, auf die Inibülfreiheit, dann kann der kollektive Anspruch von Unternehmen uns, also unser gesamtes Leben zu strukturieren und die Politik noch dazu, die so reinzuloblieren, dass man gar nicht genau weiß, wer es eigentlich jetzt gerade der Akteur hier in der Sache, dann kann das nicht sein. Das darf nicht sein, weil hier wird das eine Leben, wie wir es zu leben haben, im Sinne unserer Daseinsversorgung, auf ein einziges Modell der Arbeit runtergestampft. Also für 99,99 Prozent der Gesellschaft. Könnte man genau so liberaliste Schwenden, aber da weiß ich nicht, da weiß ich einfach nicht, ob der Postliberalismus dann nicht, also die eigentliche Sache benennen möchte. Ich musste eben, als du die Passage aus dem Postliberalismus erst vorgelesen hast, musste dich an eine ganz frühe Phase in unserer, nicht nur in unserer Freundschaft, sondern auch in unserem öffentlichen gemeinsamen Wirkendenken. Und zwar in unserem allerersten TikTok-Lifestream. Das war in January 2024. Oh mein Gott. Das ist zweieinhalb Jahre her. Wir kennen uns schon echt lang mittlerweile. Es war vor zweieinhalb Jahren. Und da haben wir. Das war so süß, dass wir auch zum ersten Versuch klau, ich glaube, ich habe so viel in der Tante kennengelernt. Und so und wir haben irgendwie zusammen mit den Getrunken jetzt streamen wir. Wir waren ja auf TikTok. Hast du schon mal live davor viel? Nee, nicht so wirklich. Auf TikTok glaube ich auch nicht. Ich war auch irgendwie dreimal live. Heftig. Ja, und da habe ich gesagt, dass wir damals, also das war im Prinzip, im Prinzip war das ja eine Frühversion vom Aufrechtedemokraten Bürgerdialog. Also von der Paywall, das ist unser Paywall-Angeboten. Da habe ich ja auch so gesagt, wir lesen jetzt beide das Buch von Joffi Lipkindler. Da ist rauskommen, scheiß auf Self-Love gibt mir krassen Kampf. Und da haben wir das beide gelesen und haben dann in diesem TikTok-Lifestream das besprochen. Und da ist es so, dass die Kapitel alle, eigentlich die gleiche Art von Titeltragen, nämlich die Kapitel heißen immer, z.B. Wirtschaft repolitisieren oder politisieren. Ja. Ich kann eine Ahnung, das gute Leben politisieren. Und so weiter. Das ist schon einmal das vorakulitisieren. Also irgendwie halt Kulturpolitisieren, was auch immer. Also, also irgendwas wird immer politisiert oder repolitisiert. Und das ist ja eigentlich genau das, was Nies-Stiederjahren da schreibt. Also das erschreibt irgendwelche Sachen, also nennt irgendwelche Themen, also außenpolitiken, Wirtschaft, wie man produziert, Migration, alles repolitisiert. Und da finde ich, muss man ja, also da, man sollte da ja mal sich fragen, warum ist es denn so, dass dieser Staat eventuell nicht das große Interesse daran hat, dass man fragen, wie außenpolitik, also mit wem wird Krieg geführt. Also eine der größten Fragen, die man in einem nationalstaat stellen kann. Mit wem haben wir Krieg, mit wem haben wir Frieden. Das reich ja auch schon im Wier. Aber das ist ja nicht so, dass wir die Frage nicht verstanden haben. Vielleicht wird es unserer Audiostoftware ausmerzen, aber es wurde gerade. Ausmerzen. Ausmerzen, die sie rehen sind sehr laut vorgefahren. Aber gut, red einfach weiter. Auf jeden Fall. Warum man eben diese Fragen nicht dem Wahlfolge überlassen möchte. Und der Grund dafür ist, dass die Fragen zu wichtig sind, als dass man sie dem Wahlfolge überlassen könnte. Als man da vertrauen, als man als Herrscher, als regierende Person darauf vertrauen könnte. Dass die Leute sich da richtig entscheiden, eben, weil dieser liberale Start in im globalen Kapitalismus in so viele. Ja, ich traue mich erst zu sagen, Sachzwänge eingebunden ist, die gewisse Dinge einfach fordern. Und wenn wieder Krieg in Europa herrscht, wie es damals so schön hieß, dann muss Deutschland als große Militärmacht, als große Wirtschaftsmacht, die auch Ansprüche in Osteuropa hat und auch Geldend machen möchte, dann muss sie aufrüsten. Und das ist also total logisch. Man kann diese Logik schlecht finden und die logischen Schlüsse daraus folgen. Und das tun wir. Das finden wir schlecht. Aber das ist nicht eine Frage von, "Oh, da hat sich, da ist aber Olaf Scholz, da ist aber falsch abgebogen, dass er das nicht politisch gemacht hat, dass er diese Frage nicht politisiert hat." Sondern das wird nicht, indem es sind, politisiert, dass er einfach die Leute darüber abstimmen lässt, weil dieser globaler Kapitalismus, diese Startenkonkurrenz, eben Sachzwänge produziert, die regierende aus gutverständlichen Gründen aus der Sicht nicht den Leuten überlassen wollen. Ja. Und da würde ich sagen, was will man denn da aber dann repolitisieren, wenn man an dem System nichts ritteln hat? Genau. Das ist auf jeden Fall einen total zentraler Punkt, dass eben diese Generation von Sachzwängen oder teilweise real sind, teilweise aber auch als Finte benutzt werden. Ja, auch nicht davon ablenken sollten, dass dieses Argument ja, es wird jetzt irgendwie alles in irgendwelche Verfassungsgerichte und so ausgelagert, ja, auch oft gar nicht getan werden muss. Also, du kannst die regressivste Migrationspolitik einfach umsetzen. Da brauchst du doch nicht so eine Verfassungsgericht zu schreiben. Ich sehe da jetzt auch nicht die großen Proteste gegen, also außerhalb vielleicht von so einer kleinen Bubble, in der wir uns bewegen. Also, du kannst ja auch ganz viel. Also, ich würde jetzt nicht sagen, dass Klimapolitik und Migrationen in diesem Sinne nicht politisiert worden sind. Wir reden gefühlt seit 2015 ausschließlich und nur noch über Migration. Die ganzen politischen Programme alles in voll mit irgendwelchen Maßnahmen, wie wir jetzt Leute noch brutale abschieben können und Leute noch ärger irgendwie so ein grenzreschiem aufzwingen, dass sie halt ermöglich mehr Ersaufen oder irgendwelchen Deprotationslager sind. Da habe ich vom Verfassungsgericht ja gar nichts gemacht. Brauch mal nichts für. Das wird einfach gemacht. Also, da sehe ich auch manchmal so ein bisschen den Punkt nicht. Also, da würde ich mir so eine politische Verbitterung vielleicht an einer anderen Stelle wünschen. Jetzt nicht, weil diese Politik ausgelagert wird, denn richtig meine Politik besteht ja auch ganz viel in Rechtssetzung. Du machst halt Gesetze, die dann halt geten. Also, da musst du auch ein bisschen aufpassen, was man jetzt genau damit meint. Also, wenn eine Erdame meint er ja damit, dass man das so sehr verfassungsrechtlich auslagert, dass es halt in einen Rang hat, der so hohe politische Hürden hat, der Änderung oder sogar komplett für und möglichst man überhaupt keinen zu krüften mehr hat. Und ich würde sagen, ja, bei vielen Bereichen ist das schlischender greif und einfach nicht notwendig. Der reicht eben diese Politik von Sachzmängen, die genau das System hervorbringt, dass man weiter so sehr anbrang hat, dass man immer wieder Reformen hin zaubern muss. Aber natürlich nur insofern, als das man dann wie ich es gesagt habe, schäft er vorher, wer bleiben kann. Also, da gibt es halt wenig Interessen auszubrechen. Und vielleicht noch einen Punkt dazu. Also, wir haben es ja jetzt wieder gesehen, stichwort "Zertkontrolle". Auch hier ist es überhaupt nicht notwendig, dass man irgendwelche ganz großen Gremien, also Anruf, jetzt irgendwas ganz rechtlich auslagert. Es reichen manchmal auch einfach billige Tricks wie eine Sommerpause. Da einfach noch was durchzupeitschend, weil einfach nicht genug Leute da sind. Und dann haben wir hier irgendwie so dann die Reform von März, die dann ganz schnell auch durchgepeitschwerten muss und alle Leute regen sich unendlich viel auf, über irgendwelche Krankschreibungen. "Jau, meine Güte, das ist doch wirklich das ist das ist das ist das kleinste Problem an diesem Rententaket. Sind diese scheiß Krankschreibungen. Aber die wissen genau, da wird es hier drei, vier, fünf Tage darüber diskutiert. Und dann haben alle keinen Bock mehr auf das Thema, weil es es auch viel zu heiß und Sommerlach und sowieso. Und dann wird über was anderes diskutiert. Aber so bestimmte keinen Problem in diese Rentensache werden dann einfach überhaupt nicht genannt. Oder nicht diskutiert. Deswegen da fallen wir tausend Strategien ein, die man auch durchführen kann, wie man den Herrschaftsschrauch in der Politik durchsetzen kann und von der politischen Gewalt der Opposition oder irgendwie das Mehrheitsbild des Workers entziehen kann, die weit über das hinausreichten, was der Liberalismus mit seinen Institutionen von Markt und Recht anzubieten hat. Also da greift das mir alles irgendwie so ein bisschen zu
zu kurz und manferlich ist Gefühl, wenn es um diese politischen Termine geht. Dass man da auch wirklich heute, das ist vielleicht auch mit einer Markt- oder Verkaufslogie zu tun, die ganze Zeit so Begriffe wie so Brands setzen muss. Also ein gutes Beispiel ist dann Anton Jäger, Hyper-Politik, alles, gerade dran geht. - Alle wissen irgendwie, Hyper-Politik ist jetzt irgendwie so Anton Jäger coded und dann ist das jetzt wirklich so viel, also hat jetzt wirklich so ein analytisch mehr Wert, weiß ich nicht, ich weiß, Hyper-Politik ist Anton Jäger, habe ich jemals schon mal jemanden gehört, der also jetzt dauerhaft irgendwie Hyper-Politisch als Wort verwendet oder Hyper-Politik als Begriff, ich würde sagen tatsächlich sehr selten, weil du kannst auch einfach sagen, "Aktionismus". Also das ist eine billige Verkürzung, könnte man mir jetzt vorwerfen von Hyper-Politik, aber Endeffekt bezeichnet Hyper-Politik, dass ein Aktionismus, Leute werden schnell aktiviert, machen irgendwas, machen irgendwie ihre Share-Pics auf Social Media, entsteht daraus eine langfristige Organisation, nein, nennt man das superpolitisch, okay, nennt man das aktivist-Aktionistisch von mir aus, sagt aber im Prinzip dasselbe und dann habe ich irgendwie so ja nicht unbedingt jetzt so den Mega-Denn-Drive, so jeden neuen Begriff sofort zu akzeptieren, weil ich sehe den Mehrwert nicht, ich sehe den Mehrwert von Post-Liberalismus nicht, ich sehe dass der irgendwas einfängt, weil irgendwo scheint ja der klassisch liberale, also der sozial liberale demokratische Kapitalismus, wie wir entkennen, an Grenzen zu stoßen oder wird so, so offenkundig in der Nichterfüllung seiner Versprechen, dass man jetzt sagt, das kommt an ein Ende oder wir glauben das nicht mehr und es gibt ja noch andere Angebote, die insbesondere von den Rechten auch wahrgenommen werden, wie man den Staat auch denken kann, eben autoritärer geschlossender, völkischer, homogeneer, whatever, also mit klareren und krasseren Grenzen, als ist es vielleicht so ein globales liberales Modell, brauche ich dafür Post-Liberalismus? Ich weiß es nicht, ich glaube tatsächlich nicht und wenn ein Begriff nur gesetzt wird, um in der politischen, politisischen Debatte so eine Art Brand zu haben, dann ist eigentlich das erfährt, was eine politische Kritik leisten soll. Also das wäre jetzt eine sehr scharfe Kritik an diesen Begriff vielleicht auch zuschaf, es soll ja ein Sammelband rauskommen, der bei Sokamp erscheint, heißt Post-Liberalismus, ich glaube irgendwann jetzt im Sommer oder im Herbst oder so. Aber wirklich? Wenn ich mich recht an Sinne ist da auch schon ja ja wieder führend mit beteiligt. Also ich kann mal hier kurz ein bisschen googeln. Post-Liberalismus, eine transatlantische Debatte von FightZellk und Julia Nicolae Hoffmann, das sind die herausgeber, soll am 20. 8. rauskommen und da sind einige Leute enthalten. Ich sehe momentan noch nicht nix, ich will ja ja ja, obwohl ich natürlich gönden würde, deshalb in diesem Ding mit erscheint, weil er jetzt auch noch ein relativ laut starker Publizister dazu war. Deswegen mag sich mein Urteil auch noch wenden. Aber momentan, wenn ich so das sehe, was so geschrieben worden ist, weiß ich nicht ob wir es ein neuer Begriff brauchen und natürlich die typischen Leute Anton Jäger, Philipp Mano, so toll sind natürlich und FightZellk sind natürlich alle mit dabei. Also da wird in seltenen Mohnen klargegen. Dann würde ich sagen, haben wir ja schon ein neues Buch, was für den Bürgerdialog im aufrechte demokraten Bürgerdialog für als bonusvolle Beschreifen kann. Wo ist natürlich ein natürliches Essayband, das finde ich immer ein bisschen komplexer, weil dann einfach keine Ahnung und dutzend Autoren verschiedene Positionen beleuchten, da weichen ich nicht, ob man das so als Buch so gut besprechen kann. Aber wie gesagt, wir sind auf jeden Fall offen auch für Anregungen an Lektüre, die wir lesen können. Also so wie das Konzept ist, dass ich Simon an Lektüre zumute und er mir können wir auch diese Form von demokratischen Zumutungen ausleihen an euch. Paywall-Techs te Repolitisieren. Paywall-Perdkast folgen repolitisieren. Ja, genau. Also gerne Sachbücher, aber auch gerne Romane. Wir sind für alles offen. Ich habe auch schon so ein, zwei Romane, die ich dir vielleicht irgendwann mal tun mutten würde. Schön. Mal schauen. So jetzt habe ich jetzt was so eine Art Schlusswort auf meine Kritik am Begriff des Postelbarerismus gebracht. Hast du noch was, was du noch sagen möchtest Simon? Nee, eigentlich nicht. Ich habe noch was zu sagen und zwar, ich habe meiner Ilyuserin zum Geburtstag eine Waterpick geschenkt unter anderem. Bester, was ein Waterpick ist. Nein. Das ist eine Zahn-Hugiene gerät. Es erfüllt die gleiche Funktion wie Zahnseite. Das habe ich schon 5.000 Wasser rein. Und dann schießt es halt einen schmalen Wasserstraher raus und dann reinigt das die Zahn innenräume mit Wasser. Bevor man halt richtig die Zähne putzt. Ja. Ich habe das auch jetzt ausprobiert, als ich ihr geschenkt habe und in meinem Mund hat sich noch nie so sauber angefühlt. Also es ist wirklich ein kompletter Game-Changer. Ist es jetzt eine Produktwerbung? Ich bin völlig verwirrend. Ich bin so okay, also haben wir jetzt hier mit der Werbokoperation von denen nicht zeigst. Die gibt es von verschiedenen Anbietern, das kann man kaufen, wo man will. Aber ich bin noch ein bisschen schock einfach von dieser Art und Weise, sein Mund zusätzlich zu reinigen. Ich bin einfach schwer begeistert und ich werde mir sowas zulegen und ich kann das ganz ohne Produktkot, ohne irgendwas, einfach aus selbstloser Liebe für deinen Mund und für die alle Münder von Simon unseren Hörer innen. Ich kann nicht das noch hochgradig empfehlen. Ich habe jetzt wirklich das ist das das Fakt-Dedee. Wir, die ganze Zeit schimpfen auf den Kapitalismus und die böse, wahlenproduzierende Gesellschaft und so weiter. Eigentlich müssen wir als aufrechtlich die Vokraten, die wir ja sind. Können wir eine neue Kategorie einführen? Am Ende jedes Podcast ist immer von mir aus den Wechsel oder so. Stellen wir ein Produkt vor, ein reales hier und des kaufbares Produkt von einer Firma, das wir real so geil finden. Das ist wirklich ein Versagen, kauft das. Sehr gut. Wir nehmen keine Werbe an Fragen an. Das wird das darf nicht auf Kommission sein. Also das ist wirklich. Das ist unsere Meinung über das wie Dinge sein sollten. So eine Art Manufaktum für Arme. Sehr gut. Manufaktum für Arme Teil 1. Ich feiere den Wart-App pick und sage das, nimmt die Zahnhygiene noch mal auf dem ganzen Neu. Selbst das kostet irgendwie 30 Euro bei Amazon, ist durchaus da schwinglich und kann ich empfehlen. Und ich würde sagen, wir sagen vielleicht auch noch jeweils am Ende, was wir so gerade lesen. Einfach aus. Ja, ja. Interesse, einfach auch. Ich lese gerade der bürgerliche Start von Karl-Held aus dem Gegenstandpunktverlag. Oha, ja, das wird ja hier und da diskutiert. Ich lese tatsächlich gerade Bücher, die ich vor zehn Jahren gelesen habe, weil ich habe damals so weich mal in Italien mit 24, also nach meinem Studium, so ein bisschen auf dichten und denkend gemacht, bisschen romantisiert. Und in meiner alten WG waren halt zwei Bücherregale. Und ich habe mein Altmittbewohner gesagt, ey, das eine ganze Rausstellen ist andere, bitte nicht, das sind meine guten Wertfall-Bücher drin. Und ja, der hat die Regale verwechselt. Das war bisschen, das war ich später, das falsche Ring, also falsche Kiste eingeräumt und rausgestellt. Oha, wirklich. Und es war unter anderem dabei, ich habe früher, als ich noch Informatik er studiert habe, sehr, sehr viel auch Mathematik gemacht, auf Mathematikerin und so. Also ich war da sehr involviert, auch so naturwissenschaftlich. Ich habe super viel so Astrophysik gelesen, habe natürlich alles vergessen. Und ich habe das Gesamtwerk von "Standest Laflem" gehabt, was ein bisschen, also wirklich jedes einzelne Buch in Stückeraud, auch sein Sachbuchwerk, was ein bisschen vergessen ist. Und jetzt lese ich gerade seine einzige Auftragsarbeit, die ihr geschrieben hat. Ich weiß nicht, weil Fischer kann nicht glaube ich raus, der Verderoman Fiasco von 18, 18, 18 Jahren glaube ich ein bisschen zusammen Spätberg und den habe ich einfach eben nicht mehr gelesen und ja, habe gestern so die ersten 40 Seiten gelesen und finde einfach so interessant zu sehen, irgendwo zwischen Nostalgie und Überraschung, was ich damals interessant fand, vielleicht da, was ich heute so mitnehmen kann, ist halt wirklich so hard science fiction. Also sehr, sehr technisch, sehr viel, so technische Form von, also technische Spekulationen, muss man schon auch arg wollen, aber ich fühle mich da irgendwie biografisch gerade nah dran, jetzt kann ich es sehr, weil ich sagen möchte, ich muss jetzt unbedingt mehr Technik, Philosophie, Science-Fiction irgendwie so da lesen, damit glaube ich eher weniger zu tun, aber ich genieße es. Sehr schön. So, wir hören uns nächste Woche an neun, den neuen Folge. Wir haben jetzt einfach, wir haben jetzt einfach, wir Podcasten einfach so einfach ins frische und freie hinaus und kreieren einfach zwei neue Kategorien. Und fast, das wirklich wild. Also, wir sind ja immer noch create. Also, gut, wir werden ja noch create. Wir werden ja gucken, wie sich das in Zukunft ausdingsen wird. Sehr gut, sehr, sehr, ich freue mich. Ich freue mich. Wir hören uns nächste Woche in einer neuen Folge und wir hören uns in drei Tagen in der ersten Bonusfolge und den Link findet ihr ganz oben in der Episode Beschreibung und bis dahin, wünsche ich dir lieber Ole, einen wunderschönen Tag. Bis dann, Tschüssi, manchen, Küschen. So, stopp, rechre.
Podcast Summary
Key Points:
Die Sprecher berichten von einer Demonstration in Köln gegen die Einweihung der Konrad-Adenauer-Stiftung durch Bundeskanzler Friedrich Merz.
Ein rechter Streamer („Weichreite TV“) wurde auf der Demo von der Polizei in Gewahrsam genommen; die Sprecher kritisieren sein „Opfergehabe“.
Sie besprechen einen Essay von Niels Schneiderjahren aus der „Zeit“ über die „Krise des Liberalismus“ und den sogenannten „Lieferismus“.
Der Essay argumentiert, dass Parteien keine politische Vision mehr hätten, sondern nur noch liefern wollten, aber scheiterten.
Die Sprecher kritisieren begriffliche Unschärfen im Essay, etwa die Vermischung von „liberalem Staat“, „Regierung“ und „liberaler Partei“.
Sie widersprechen der These, dass der Bundesregierung eine Vision fehle; diese sei klar (z. B. „Mehr Netto vom Brutto“), aber die Frage sei, für wen sie gelte.
Es wird ein neues Bonus-Angebot auf „Steady“ beworben (zwei Folgen pro Monat zur Buchbesprechung).
Summary:
Die Diskussion beginnt mit einem persönlichen Erlebnis: Simon war auf einer Demo in Köln, die gegen die Einweihung der Konrad-Adenauer-Stiftung durch Friedrich Merz protestierte. Dabei beobachtete er einen rechten Streamer, der von der Polizei in Gewahrsam genommen wurde, und kritisiert dessen durchgängiges „Opfergehabe“ – ein Verhalten, das er sonst eher linken Kreisen vorwerfe.
Im Hauptteil widmen sich die Sprecher einem Essay von Niels Schneiderjahren aus der „Zeit“. Der Text diagnostiziere eine „Krise des Liberalismus“ und präge den Begriff „Lieferismus“: Parteien hätten keine politische Vision mehr, sondern wollten nur noch technokratisch liefern, scheiterten aber daran. Die Sprecher bemängeln jedoch begriffliche Unschärfen: Der Essay vermische den liberalen Staat, die Regierung und die liberale Partei, ohne diese klar zu trennen. Zudem bestreiten sie die Kernthese: Die Bundesregierung habe durchaus eine Vision – etwa mehr Wirtschaftswachstum und höhere Nettogehälter. Das Problem sei nicht fehlende Vision, sondern die Frage, für wen diese Vision gelte und welche Maßnahmen ergriffen würden.
Abschließend wird ein neues Bonus-Angebot auf „Steady“ beworben, bei dem Abonnenten zwei zusätzliche Folgen pro Monat zur ausführlichen Buchbesprechung erhalten.
FAQs
Simon war auf einer Protestaktion gegen die Einweihung der Konrad-Adenauer-Stiftung durch Bundeskanzler Friedrich Merz an der Uni Köln.
Er kritisierte, dass diese Streamer sich als Opfer inszenieren, obwohl sie angeblich für Härte stehen, und kein inhaltliches Interesse haben.
Es wurde ein Essay von Niels Stierjahn in der Zeit besprochen, der die Krise des Liberalismus thematisiert.
Der Lieferismus scheitert, weil Parteien keine politische Vision haben und nicht liefern können oder wollen.
Die Begriffe werden im Essay vermischt, was zu Unschärfen führt, da sie unterschiedliche Ebenen betreffen.
Sie argumentieren, dass Neutralität durch Gewaltenteilung ermöglicht wird, nicht durch ein Verbot von Weltanschauungen.
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