Die amerikanische Revolution (6/6) - Washington in Flammen
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Die letzte Folge des Sechsteilers über die amerikanische Revolution beginnt mit einem lockeren Gespräch über Filme wie „Independence Day“ und die Zerstörung des Weißen Hauses. Die Moderatoren überleiten dann zur historischen Realität: Am 24. August 1814 brannten britische Truppen während des Krieges von 1812 das Weiße Haus und das Kapitol nieder. First Lady Dolly Madison weigerte sich zunächst zu fliehen, ließ aber das berühmte Washington-Porträt retten, indem sie den Rahmen zertrümmerte. Die Briten fanden ein gedecktes Dinner vor, plünderten und setzten das Gebäude mit Brandgeschossen in Brand. Die Episode erklärt, dass Washington damals eine kleine, provisorische Hauptstadt war, in der Sklaven arbeiteten und die Straßen schlammig waren. Der Angriff war eine enorme Demütigung für die jungen USA, die erst 30 Jahre zuvor ihre Unabhängigkeit erkämpft hatten. Dennoch gelang es dem Land, sich aus dieser Krise zu befreien und allmählich zur Weltmacht aufzusteigen. Der Krieg von 1812, oft vergessen, brachte auch die Nationalhymne „The Star-Spangled Banner“ hervor. Die Folge endet mit der Botschaft, dass diese schwierige Zeit die USA endgültig reifen ließ.
Herzlich willkommen zur letzten Folge unseres Sechsteilers über die amerikanische Revolution. Bevor wir uns hier gleich in die Action stürzen, muss ich ein empfindliches Thema ansprechen, Nils, hast du eine Ahnung, was ich meinen könnte. Also da kriegt man ja schon gleich Panik, wenn du es so einleitest. Wusst du nicht, wusst du nicht? Ich finde das Thema. Also für viele unserer Hörerinnen und Hörer war das ein großer Schock, dass du Titanic nicht gesehen hast. Und das war sogar noch schockierender als diese eine Insta-Story damals, als du mal bei einem Arbeitsessen den Pizza-Rand über ich gelassen hat. Das fand auch einige Schlimm. Also ein Hörer hat geschrieben, er verzeit mir das mit den Pizza-Rand. Er hat auch gesagt, warum? Ich war im Brief ja, aber er schätzt da die Vorhürgen, die wir machen. Und Pizza-Rand, das geht eigentlich gar nicht, aber bei mir drückte er noch ein Auge. Zu bei seiner Frau, allerdings nicht. Die muss es. Okay. Ist ja gut zu wissen, dass wir da so einen kleinen Vertrauensvorschuss noch genießen. Also, ich werde jetzt nicht über Titanic den Film sprechen. Da haben wir eine Doppelfolge drüber gemacht, also über das echte Schiff. Dazu ist alles gesagt. Mir geht's an dieser Stelle um den kommerziell 4. Erfolgreichsten Film der 90er. Ich spreche von Independence Day. Den hast du wahrscheinlich dann auch verpasst. Nee, den hab ich gesehen. Ah, ich fand jetzt sogar nicht richtig. Ich fand das super. Das voraus ist zum Abschluss meiner Promotion. Und ich dachte jetzt kann ich arbeiten gehen. In die Independence hat total gepasst. Sehr schön. Und erinnert es dir auch sehr wahrscheinlich an diese Schlüsselzene, wo die riesigen außerirdischen Raumschiffe über Washington DC auftauchen und dann mit einer Laserkanone das weiße Haus pulverisieren. Den Amtsitz des mächtigsten Mannes der Menschheit. Ja, das ist ja ein viel Film dann auch gemacht worden. Da vielleicht zum ersten Mal, aber gab auch Master-Tacks und jetzt noch mal einige. Also die Amerikaner immer genieren das auch gerne diesen Untergang. Obwohl der Film ja von einem deutschen Gebret worden ist oder im Moment immer ist. Ich hab den Film auch gesehen, dann aber erst sehr viel später. Und jetzt kommen wir wirklich zum Thema der heutigen Folge herausgefunden, dass das weiße Haus auch in der Wirklichkeit schon einmal zerstört worden ist. Natürlich nicht von Aliens, sondern von den Briten. Und als ich das rausgefunden hab, das war für mich einer dieser Mindblown-Momente, die ich ja sammel, sowie Kinder Pokémon-Karten oder manche Leute, Panini-Bilder. Und ich will natürlich diesen überraschenden Moment auch euch nicht vorenthalten. Also es ist ein Hochsommermorgen in Washington und zwar der 24. August 1814. Auf dem Dach des weißen Hauses, da steht eine Frau mit schwarzen Locken und sie schaut mit einem Fernglas in die Landschaft. Diese Frau heißt Dolly Madison und sie ist die Ehefrau des US-Präsidenten James Madison. Ich nenne sie jetzt mal die First Lady, auch wenn dieser Begriff erst später geprägt worden ist. Dolly Madison ist 46 Jahre alt und sie hat schlecht geschlafen die Nacht zuvor, denn von paar Tagen ist eine britische Armee in der Nähe der amerikanischen Hauptstadt an Land gegangen und die marschiert jetzt auf Washington zu. Ihr Mann, der ist nicht mehr im weißen Haus, der ist den Inversorgen mit ein paar Tausend Soldaten entgegengezogen, um sie zu stoppen und an diesem Morgen, wo Dolly Madison da auf dem Dach steht, da tobt rund 8 km Nordöstlich vom weißen Haus der entscheidende Kampf. Dolly Madison kann das Gefecht nicht erkennen, das ist zu weit weg, aber sie kann es hören. Der Kanon-Donna, der weht zu ihr herüber und durch das Fernrohr kann sie etwas beobachten, was sie sehr beunruhigen muss. Sie schreibt, ich glaube noch am selben Tag, in einem Brief an ihre Schwester, was sie sieht und zwar Gruppen von Soldaten, die umherlaufen, als ob es ihnen an Waffen oder Mut fehlt, um ihre eigenen Herdstellen zu kämpfen. Heißt, das amerikanische Herr scheint sich aufzulösen und wenn das stimmt, dann ist auch die Hauptstadt verloren. Die Amerikanischen Truppen haben ja eh nicht so ein Disziplinproblem, weil das eben keine professionellen Soldaten sind, kommen auch nicht aus Soldaten, Familien die meisten, wo man das eben schon irgendwie das eher gefühlt von Gebot oder Pflichtgefühl von Gebot an, wie zwischen der Pröschenarmée, wo er das eine starke moralische Überhöhung hat und das sind ja irgendwie Menschen, die einen anderen Beruf haben, nach Hause kommen, außer dem, was wir wissen über die britischen Truppen, die sind am besten, werden die angegriffen, über Gerilleattaktik und nicht in offener Felsschlag. Das heißt manchmal ist das vielleicht gar nicht schlecht, ich zurückzuziehen, aber in dem Augenblick ist es eine schlechte Nachricht für das weiße Haus. Aber wie sagst du so gerne, Kopf hoch, man muss ja optimistisch bleiben, dann nirght nils Mingmann, das seht ihr nicht. Deswegen gibt die Hausherren also die First Lady, dem Personal, den Befehl, den Tisch zu decken und auch schon mal das Dinner für den Präsidenten und dessen starb aufzutragen. Selbst als dann zwei staub bedeckte Booten auftauchen, also die kommen offensichtlich vom Schlachtfeld und sie anfliehen zu fliehen, weigert sich Dolly Madison, das weiße Haus zu verlassen, sie will ohne ihren Mann nicht gehen. Erst als ein Offizier auftauch, der sagt, also hören sie zu, Madam, die Stadt wird fallen, das ist nur noch eine Frage von wenigen Stunden, da ist dann die First Lady bereit, ihre Meinung zu ändern. Und angeblich wie sie gerade aufbrechen, da fällt ihr Blick auf das lebensgroße Ölportrie von George Washington. Das hängt im Estzimmer der Präsidentenresidenz und Washington ist ja eine nationale Ikone und Dolly Madison fragt sich, was wir in die Briten wollen mit diesem Bild anstellen. Wahrscheinlich nichts Gutes, das kann sie sich schon denken und also beschließt sie den Staatsgründer kurzer Hand zu retten. Was macht sie, sie befiehlt dem Personal das gemähe abzuhängen. Das stellt sich dann bald raus, ist aber fest an die Wand geschraubt, geeignetes Werkzeug fehlt und daraufhin ordnet Dolly Madison an den Rahmen zu zertrümmern und die Leinwand mit Gewalt herauszutrennen. Washington, der verzieht keine Miene, der lässt diese Not OP über sich ergehen und dann wird er mit erhobenen Arm und Staatsmännischen Blick fortgeschafft. Ja, wie bedauerlich ist das Dolly Madison keine historischen Podcast hören konnte, damals hätte sie schon erfahren, dass Washington selber von den Briten auch eher geschont wurde. Also die Hans gar nicht auf ihnen persönlich abgesehen, sondern wir hatten ja eine paar Situationen, wir sie im Hetten nachsetzen können und die haben eher ziehen lassen. Das heißt, klar, jetzt nicht, dass die Briten, wenn du bist ja der Anglufile und da uns das hybridiert unbedingt damit den Kamiengeheiz tetten. Aber meint ihr, könnte schon sagen, warte mal ab, wie diese Geschichte weitergeht. Das Gemäde wird also sagen in Sicherheit gebracht und damit ist dann der Sieger im Unabhängigkeitskrieg plötzlich ein Flüchtling, 15 Jahre nach seinem Tod. Genauso wie Mrs. Madison, die steigt nämlich kurz darauf in eine Kutsche, die sie in Sicherheit bringt und nur ein paar Stunden später gegen Einbruch der Dunkelheit, da erreichen die Briten die Hauptstadt, zwei hohe Offiziere, Admiral George Cockburn und General Robert Ross, die ordnen an das Kapitol und auch die Library of Congress niederzubrennen. Dann machen sie sich auf dem Weg zum weißen Haus, kommen da rein und finden einen reichgedeckten Tisch vor. Das ist ja das Dinner, das Dolimettes noch für ihren Garten hat herrichten lassen. Das trifft sich gut denken die Briten und die lassen sich erst mal gut gehen, probieren da auch von dem köstlichen Madeira-Wine, der da bereit steht. Da habe ich nie getrunken, kann ich jetzt nicht wirklich sagen, ob der köstliche Sache ist. Also den eroberan schmeckt es, dann gehen die Briten von Zimmer zu Zimmer, zertrümmern die Fenster, Türmmöbelstücke in der Mitte der Räume auf, draußen stehen schon so etwa 50 Soldaten bereit, die halten in ihren Händen erstangen an deren Ende öl getränkte, brennende Lumpen befestigt sind. Und auf Cockburns, Kommando schleudern sie diese Brandgeschosse durch die zersplitterten Fenster in das weiße Haus hinein und kurz darauf schießen Flammen aus dem Gebäude. Ja, keine Laserkanone wie in Independence Day, aber trotzdem sehr, sehr demütigend und auch irgendwie verwirrend. Ja, wir haben ja gehört, dass die Amerikaner ihre Unabhängigkeit schon mehr als 30 Jahre zuvor erkämpft haben und wir haben darüber ausführlich gesprochen und jetzt im Sommer 1814 sind die Briten plötzlich wieder da, das herrscht wieder Krieg und der läuft offensichtlich sehr, sehr schlecht für die USA. Schon der Unabhängigkeitskrieg selber ist die meiste Zeit sehr schlecht gelaufen, also die ganzen Sache, das ist auch so ein bisschen die Essenz. Unser Geschichte war sehr, sehr, sehr blutig, sehr, sehr mühsam und stand immer wieder Spitz auf Knopf, dass es auch scheitert. Ja und jetzt 30 Jahre später gibt es dieses seltsame Rematch, würde ich jetzt mal sagen, was ist da los? Das klären wir heute. Die Amerikaner, die haben diese Geschichte übrigens fast komplett aus ihrer kollektiven Erinnerung gelöscht, aber sind entscheidende Jahre. Es ist die Zeit, in der die USA endgültig erwachsen werden. Ich bin ju auch im Tälgenbischer, ich bin jetzt nicht mal und das ist was bisher geschah. Im letzten Teil unserer Serie über die amerikanische Revolution, erzählen wir euch von der vermutlich größten Demütigung, die die USA in ihrer 250-jährigen Geschichte erleiden müssen. Der Plünderung von Washington im Sommer 1914. Wie kommt es dazu? Und wie gelingt es den USA sich aus dieser misslichen Lage zu befreien? Wenn sie das nicht geschafft hätten, so viel ist klar, werden sie heute keine Großmacht. Und nebenbei klären wir noch, wie die Amerikaner eigentlich zu ihrer angeblich unsingbaren Nationalhymne gekommen sind, dem Star Spangled Banner, denn auch die entsteht in diesem vergessenen Krieg. [Musik] Kannst du dich noch an diese alte Kreditkarten-Werbung erinnern?
Es gibt Dinge, die kann man nicht kaufen. Für alles andere gibt es X Y Karte. Also das war nicht der Markennahme. Ja, genau. Oder Dingspums, alles wunderbar. Aber einfach unbezahlbar? Ja, ich glaube auch. Also diese Wortspiele mit Geld sind ihr bekannt. Die sind mir bekannt, genau. Es ist auch, muss ich zugeben, ein ziemlich guter Spruch, indem ja auch eine Wahrheit steckt. Es gibt ja wirklich Dinge, die man mit Geld nicht kaufen kann. Zum Beispiel, dass jemand eine Stadt nach dir benennt. Meines Wissens ist, dass dir noch nicht passiert. Mir auch noch nicht. Weil dafür muss man schon eine ganze Menge leisten. So wie George Washington das getan hat. Es gibt ja negativ, bei Spiele Stahllinen, mit Stahlingrad. Und es ist mir so ein Digitatorenmove, eigentlich normalerweise. Aber es ist in einer Demokratie eigentlich olympisch. Stimmt. Also wenn du es selber machst, oder wenn du noch am Leben bist, würde ich sagen, ist es schon ein Digitatorenmove danach? Es ist schon so was. Ja, ich glaube, in Deutschland relativ unüblich. In den USA dagegen finden sich relativ viele Städte, die ihr Namen einer Person verdanken. Bei manchen würde man das auch gar nicht vermuten. Also wir haben schon mal über Pittsburgh gesprochen, auch im ersten Teil dieses Mehrteilers. Cincinnati ist nach einem alten Römer. Wir nannt worden Denver, San Francisco, der Heilige Franz von Assisi. Oder auch Bismarck in North Dakota. Wissen wir auch, wer dahinter steckt, der Eis an die Kanzler. Ich will jetzt mal spekulieren, wer weiß, wie das so mit dem aktuellen US-Präsidenten so weitergeht. Vielleicht müssen wir uns möglicherweise auch demnächst an eine Stadt namens Trump gewöhnen. Was erst mal sehr weird wäre, stell mir vor, du musst solche Sätze sagen, wie ich bin gut in Trump gelandelt. Oder Trump ist wunderschön, müsstest du dann sagen. Ja, genau. Ich freue mich schon, wenn er seinen Gesicht auf den Mount Rushmore hat. Das heißt, alles so gigantomansche Projekte ihm würde, das gefallen. Ich hoffe, es bleibt uns erspart, aber gut wir wollen nicht so viel über diesen Menschen reden. Nein, guck ja in die Vergangenheit, auch nicht immer einfach. Aber es ist mehr unser Metzie. Daran halten wir uns genau. Ich will nur sagen, es ist wahrscheinlich alles eine Frage der Übung. Das ist ja bei Washington auch. Also werde ich heute Washington höhere, denke ich, natürlich sofort. Erst mal an die US-Hauptstadt und nicht an den Helden des Unterpädigkeitskrieges und den ersten Präsidenten. Regierungssitz der USA ist Washington seit dem 17. November 1800. Also so richtig. Denn das ist der Tag, an dem dort der Kongress zum ersten Mal zusammentritten. Obwohl Washington zu dieser Zeit noch längst nicht das Washington ist, dass wir so heute vor Augen haben, es ist damals eher so eine Mischung aus Dorf und Großbaustelle. Da leben zu diesem Zeitpunkt gerade mal 3000 Menschen. Und auch das Kapitol ist halt fertig. Und diese Kuppel, die entsteht ja auch erst. Sehr viel später im 19. Jahrhundert. Ja, es ist auch eine landwirtschaftliche Gegend. Das heißt, die Leute reiten ihre Schweine und treiben die dadurch die Straßen und so viele zeichnet aus dem Wundern sich dann. Dass das eben noch so viel Feizeuch da unterwegs ist. Aber es ist eben noch eine Art Südstaaten-Idülle. Genau, und es gibt auch keine geflasteren Straßen und so. Es ist alles extrem schlammig. Also, wir denken nicht an Washington von heute, sondern stellt euch so ein bisschen so ein. Ja, ich finde dieses etwas verschlafenes Dorf in der mitteldeutschen Provinz. Trifft es eigentlich ganz gut. Es gibt aber schon einen sehr ergeizigen Masterplan für diese neue Hauptstadt. Also mit diesen großen Monumental-Axen, wie man sie auch, was nicht in Paris findet. Das ist so eine sehr strengen Straßenrasta. Das hat übrigens ein Franzoseentworfen, Pierre Longfong. Wie ist der nach Nordamerika gekommen mit dem Marc Kiedel Aferjett, über dem wir ja auch schon in diesem Mehrteil gesprochen haben? Ja, die beiden sind ja noch sozusagen ein spät absolutismus Groß geworden. Und das konnten die spätten Bobonen auf jeden Fall, nämlich so monoenthaler Baute und so was entspannen. Denken da eher an Versai und an die Sicht-Axen des Garten und so was. Alles, äh, links und das hat man eben, wenn man heute vom weißen Haus auf das Washington Monument guckt. Und so da hat man diese tollen Axen, die eben auch inspirieren. Und das hat auch viel sozusagen mit dem Syge, dieser Folge auch zu tun, dass man immer das Gefühl hat, okay, hier streben wir alle zusammen nach Hören. Und das wird eben in Washington dann auch optisch realisiert. Das hat auch, glaube ich, ganz gut geklappt. Danke, da Franzosen. Ja, ja, natürlich. Gut, dass du das noch hinterher geschoben hast. Es wird aber noch wirklich viele Jahrzehnte dauern bis Washington. Ich sag's mal, in dieses Gewand hineingewachsen ist, dass Longfong für die Stadt gesteidert hat. Aber du hast total recht. Also die Vision ist wirklich ganz oben. Das ist Washington so was sein wie Paris, London, rum, also wirklich eine Metropole. Nur besonders viel ist eben noch nicht fertig. Immerhin ist der Amtsitz des Präsidenten im November 1800. Bezugs fertig. Wir kennen das heute als weißes Haus, aber dieser Name der setzt sich erst ein bisschen später durch. Die Zeit genossen nennen es "Executive Mansion" oder noch schlichter "The President's House". Ja, dazu sagt er mich teller Uba, meine einer berühmgewordenen Rede, jeden Morgen als ihr Mann noch amtsinnhaber war. Jeden Morgen wach ich auf in einem Haus, das von Sklaven erbaut wurde. Das sind ja die Südstarten. Wir sind ja noch lange vom Bürger kriegt. Das heißt Washington so eine Stadt ist Sklaven. Gut, dass du es sagst, auch einige des Personals aus der Anfangssehne, also die da helfen, das Gemälde von der Wand zu nehmen, auch auf diesen Sklaven. Also auch das Präsidentenpaar hält sich Sklaven. Das liegt auch daran, dass Washington im Süden verordnet ist. Es gab ja auch Pläne im Rino-Jork zur Hauptstadt zu machen. Da ist es nichts geworden. Also es ist wirklich eigentlich ein der Schnittstelle zwischen dem Süden und dem Norden. Sklaven gibt es zu dieser Zeit fast überall, aber im Süden deutlich mehr. Der erste Bewohner des weißen Houses ist George Washington's Nachfolger John Adams. Erst mal zieht er da alleine ein, schlef ne Nacht und dann schreibt er seiner Frau Abbey Gale ein Brief. Wer ein sehr gutes Gedächtnis hat, wird sich an sie erinnern. Sie ist schon mal in der dritten Folge aufgetaucht, als wir über die Unabhängigkeitserklärung gesprochen haben. Da hat nämlich Abbey Gale Adams ihr Mann einen Brief geschrieben und ihn darin ermahnt, den Männer nicht zu viel Macht zu geben. Er hat das so ein bisschen verlacht oder abgetan. Also sie ist auch die erste Lady. Die erste Hausherrin weißen Haus in seinem Brief. Da äußert Adams den Wunsch, das Zitat "nur ehrliche und weise Männer unter diesem Dach herrschen mögen". Ich habe mal durchgezählt. Ich hoffe, ich habe mich nicht verzählt, aber die USA haben bis jetzt 45 verschiedene Präsidenten erlebt. Einige haben dann auch mehrfach regiert. Was ist dein Fazit? Das hat nur so ein Mittel gut geklappt, oder? Ja, es ist meistens aber doch, da gibt es einige Ausreißer, auch richtig nach unten. Richard Nixon würden wir da vielleicht einordnen und, wie gesagt, Klinia-Güld-Vergangheit nicht bei die Gegenwart. Ich finde es hätte schlimmer kommen können. Ich werde nicht ganz so streng, aber nur älliche. Es ist eben ein echter Wunsch, aber diese Anspruch, dass man an das Amt und an die Amnensführung und an den Mann und First Lady, an diese First Family, so eine hohe etische Standards anlegt, das ist eigentlich von Anfang an der Fall. Und es ist doch sehr enttäuscht, wenn der Präsident sich da als menschlich erweist, kommt sie auch. Und bis zur Gegenwart, das sind völlig neue Bedingungen. Ja, es auch Präsidenten sind nur Menschen, kann man sagen. Aber die USA haben eben auch diesen sehr starken moralischen Faden so in ihrer Geschichte auch bedingt durch vielleicht auch noch religiöse Vorstellung. Irgendwie hatten wir auch in einer allerersten Folge, als Scheinings City of Pornhill, also irgendwie eine Vorbildfunktion, ein besonders Gottgefälliges, gemeinwesen und so. Das schwingt vielleicht alles damit. Und John Adams und seine Frau Abigail, die ist übrigens berühmt dafür, dass sie ihre Wäsche im noch nicht ausgebauten. Eastroom zum Trockenen hat aufhängen lassen. Die hätten eigentlich ihre Koffer gar nicht auspacken müssen. Denn nur wenige Wochen nach dem Einzug ins Weißerhaus verliert Adams, die Präsidentschaftswahl, gegen seinen großen Kontrahenten Thomas Jefferson. Über diese Wahl haben wir schon in der letzten Folge gesprochen. Aber ein kurzes Recap schadet ja nie. Recap time. Nils freut sich, ich hoffe ihr auch. Also in den frühen 1790er Jahren, da haben sich zwei politische Lager in den USA herausgebildet. Die Federalists, zu denen neben Alexander Hamilton, das ist der Gründer-Fahrtar mit dem eigenen Hitmusikl, auch John Adams gehört. Die wollen die Zentralregierung stärken, die wollen das Land modernisieren, industrialisieren, also was. Ihre Hochburg ist neu England, also eher der Norden, der Vereinigten Staaten. Und vor allem sind sie auch eher pro-British eingestellt. Die republikanische Partei von Thomas Jefferson, die man nicht mit der gleichnamigen Partei von heute verwechseln darf, aber auch beim letzten Mal schon gesagt, die will dagegen die Macht der Einzelstaaten schützen. Also die steht für das traditionelle, bäuerliche Amerika. Und sie ist besonders im Süden und im äußersten Westen, also in der Frontier, verwurzelt und ihre Vertreter die Hegen, so ein bisschen Sympathien für die französische Republik. Hier sympatisch. Sehr sympathisch. Ich wusste, dass das gefällt. Während der Amtsight von John Adams, da haben die Federalist ihren politischen Gegner, also die Republikaner hart bekämpft. Zum Teil würde ich auch sagen, mit sehr unfairen Mitteln, aber ihre Wahleniederlage deaktzeptieren sie. Und deswegen übernimmt am 4. März 1801 Jefferson die Präsidentschaft. Mittlerweile ist er 57 Jahre alt. Und dieser Machtwechsel, das ist der erste friedliche Machtwechsel von einer Partei zu anderen in den USA, das ist ein wirklicher Meilenstein der Demokratie. Ist es immer wieder ein Wunder? Also das finde ich keine Kleinigkeit, wenn eine Partei die Macht abgibt und eine anderen gibt. Wir haben ja leider auch am 6. Januar gesehen bei dem Sturm aufs Kapitol, das ist auch in den USA mittlerweile, ob nicht mehr ein übte Praxis ist, unbedingt. Aber das ist auch das, was. Karl Popper, der große Philosoph des 20. Jahrhunderts, als das Zeichen einer offenen Gesellschaft festgestellt hat, voran dieser Machtlose in eine Partei ohne zugeweil zu greifen, die Macht abgibt. Und das ist in hat, weil das so eine tiefe Einsicht entspielregeln, verlangt, das hab ich jetzt sozusagen die SPD nach Olaf Scholz, zur CDU von Friedrich Merz einfach so die Macht abgibt. Das ist halt immer wieder eine Seltenheit. Und die USA sind verbunden mit der Geschichte dieser Praxis. Auf jeden Fall außen am städtigen Geregel. Aber wenn das jetzt zum ersten Mal stattfindet, ist es schon ein Weltgeschätliches Reignas. Es ist auch irgendwie magisch, weil es nur das funktioniert. Und das ist auch wirklich der Moment, in dem die USA und auch die Verfassung sozusagen ihren ersten großen Test bestehen. Also, trotz dieser Feindseligkeit, auch zwischen den beiden Parteien, gedingt eben dieser Übergang, Jefferson, der ist ganz anders als der aktuell OS-Präsident, vor allem in einem Punkt. Trump libt ja Punkt und Pomp. Jefferson gibt zumindest vor, dass er ein bescheidender Mann ist. Also zum Beispiel fährt er zu seiner Vereidigung nicht in der Kutsche, sondern er geht zu Fuß. Und das weiße Haus, dass er gerade um einen monumentalen Ballsal erweitert wird, das hält Jefferson für überproportioniert. Zitat, es sei groß genug für zwei Kaiser einpapst und den großen Lama. Und da glaube ich, den Dalar Lama meint. Und er wird sich dann später auch bewusst schlichtkleiden, so ein bisschen den Mann aus dem Volk geben. Dabei ist er ja ein schwerreicher Plantagen und Sklavenbesitzer. Das dürfen wir nicht vergessen. Ja, es gibt immer wieder diese Präsidenten, die das so versuchen. Es gibt immer so beide extrem der starke Monarch, so ein bisschen der Livia Tarn, nach Thomas Hoppes, der sagt, okay, ich beschütze euch. Ich bin hier der Papa, ich mache auf Prung und Eleganz und Australis aus. Das ist ja auch ein positiven Outrun-Ragn oder so. Der sagt, okay, es muss alles hier mal wieder ein bisschen schein und große Bälle und Elegant. Und dann will er sie ganz bescheidenden Inzenehrung auch auf der Bescheidenheit bei Jimicata oder auch bei Bild-Tinten. Das war auch jemand, der zu Fuß, glaub ich, zu einer Vereidigung gegangen ist. Wenn mich recht erinnere, die sagen, wir sind fit, und wir haben auch keine Angst vor Attentaten, keine übertriebene, sondern wir macht das, ich glaub, Kennedy würde ich sagen, ist so eine Mischung gewesen aus beiden. Also, das heißt, diese Spielarten sich so zu inszenieren und sich zu verhalten, zu in diesem Verfassungsgefühlge. Die entwickeln sich schon ganz früh. Ja, und eine ganz wichtige Gelegenheit für diese Inzenehrung ist ja auch die Amts-Einführung, auch die Amt-Tritts-Räde. Wir haben ja in unserem Adventskalender auch über Franklin D. Roosevelt gesprochen. Und die wird ja oft auch erinnert, die Amt-Tritts-Räde von Präsidenten. Jefferson, der eröffnet seine Amtszeit mit einem rhetorischen Knift, der wahrscheinlich auf Seite 1 von Politik für Dami's steht, ergibt nämlich den Versöner Golden Quote. Wir sind alle Republikaner, wir sind alle Federalists. Ja, das ist. Das ist echt schön. Wir haben ja in unserer Zeit mit der großen Rede von Barric Obama. Es gibt nicht die roten Staaten und die Blauen Staaten, also die republikanisch-stuminiierten-Staaten und die demokratisch-stuminiierten-Staaten, sondern es gibt nur die United States und die Vereinigten Staaten. Es gibt es immer wieder Probleme. Du musst halt auf der anderen Seite der Politiker, die auch jemanden haben, der diese ausgestreckter Hand annimmt. Das hat Obama nicht. Aber der Spruch ist gut. Den Spruch kann man sich merken, falls ihr in die Verlegenheit geraten solltet, mal eine Antrittsrede als amerikanischer Präzidenz halten zu müssen, dann habt ihr auf jeden Fall schon mal einen Wortbaustein, den ihr benutzen könnt. Im Deutschen geht es so, wie es gar nicht mehr so leicht. Wir werden eben im zweiten. Ja, wie er diese hohen Zollan, weil ich grad sagen, der hat gesagt, ich heute beginn des ersten Weltkriegs. Hier gibt es keine Parteien mehr. Ich kenne nur noch Deutsche. Und jetzt immer, wenn Politiker sagt, lasst uns mal zusammen, rauf sogar "H" schon wieder alte Kaiser. Und so jetzt sind die Parteien wieder überflüssig. Jetzt soll es wohl wieder so eine Schandtart gehen. Also in Deutschland ist das nicht so einfach, aber in den USA. Da geht es noch. Wird bald wieder einer sagen, sagst er. Okay, das wird wieder so weit. Während der acht Jahre die Jefferson im weißen Haus verbringt, da hat er eine ganz klare politische Grundüberzeugung, so als Leidstern und die lautet, die USA werden nur dann eine Republik bleiben, wenn sie expandieren. Also die US-Historykrim "Gilly Pour", die hat diese sichtweise so zusammengefasst, dass eine gesunde Demokratie immer mehr Land und mehr Farme brauchen. Also das ist so der Kern dieser Welt-Sicht von Jefferson. Jefferson glaubt nämlich, dass nur Menschen, die ihren eigenen kleinen Acker besitzen und auch bestellen, dass nur die unabhängig bleiben. Und damit bleiben sie auch gute Staatsbürger. Fabrikarbeiter, von denen gibt es ja vor allem in Großbritannien in dieser Zeit immer mehr, hält da gar nichts. Die sind käuflich und unterwürfig. Also seiner Meinung nach. Es ist also eher ein rückwärtsgewandter Blick auf die Gesellschaft. Zumindest für uns heutige, überleben wir in einer industrialisierten Gesellschaft. Und dementsprechend ist Jefferson auch ein großer Vertreter der Expansion der USA. Es gibt nur ein Problem. Woher soll er das ganze neue Land nehmen, das für die Umsetzung seiner politischen Vision benötigt? Glücklicherweise gibt es da jemanden, der große Teile Nordamerikas für sich beansprucht und dringend Geld braucht. Bevor ich jetzt verrate, welchen Alten bekannten von uns, ich damit meine, will ich etwas von dir wissen, Nils. Wenn du an deine Schulzeit zurückdenkst, die Augen schließst, und dich nur mit der Nase erinnersst, welcher Geruch kommt dir dann in den Sinn? Wir waren in der Klasse 5 des Gymnasiums in der Brücken, wo ich eingeschuld wurde, 40 Jungs. Und waren in sehr beenkenen, oder in sehr beenkenenen Schlästern. Dementsprechend ergibt sich das, was du das gar nicht beschreiben will. Vielleicht hat jemand das schon ausgegessen. Ohne Turnbäute, würde ich das mal nennen. Ja, ich denke sofort an den muffigen, fänsterlosen Kartenraum an meinem Gymnasium, Pada Bohnen, Schloss Neuhaus, liebe Grüße, an dieser Stelle. Wir waren nicht im Schloss, will ich dazu sagen, es hieß zwar so, ich bin nicht in einem Schloss zur Schule gegangen. Und dieser Kartenraum, der hatte sein ganz eigenes Buki. So heißt das, bei Weinenkennern, Nils Nickt, Bordeaux, Trinker. Und zum Glück ist der Kartenraum von, was bisher geschah, digital. Der hat sowieso fast alles heutzutage. Und da schauen wir jetzt mal rein, weil wir müssen uns ein bisschen in Nordamerika orientieren. Seit dem Frieden von Paris. Der hat ja 7.83, dem amerikanischen Unabhängigkeitskrieg, ein Ende gesetzt, erstreckend sich die USA von der Ostküste bis zur Mississippi. Im Norden, da ist der Grenzverlauf zum britisch-beherrschten Kanada ungefähr der selbe wie heute. Im Süden, da beherrschen die Spanier Florida. Und jetzt kommens. Das gewaltige Territorium zwischen Mississippi und den Rocky Mountains gehört, den Franzosen. Und sie nennen es Lusiana, nicht zu verwechseln mit dem heutigen o.s.-Bundestart. Es ist sehr viel größer. Lusiana, immer noch in der französischen Nationalnostalgie, spielt es immer noch eine große Rolle. Für dann auch zu so Gecks, weil es kann jeder Franzose oder Französchen Ursprungspräsident werden in Frankreich. Deswegen hatte man fantasiert. Da war der Zeit, dass der jungen ausgeschiedene Bildklinten, der ja aus Arkansas kommt, dass der noch mal vielleicht in der Star-Malzula-Lusiane gehörte, dass der noch mal in Paris in Elisepalast einzigandet, wäre bestimmt, ich würde sagen, dass wir nicht langweilig geworden. Etwas noch den Eier oder Eilen Sexkandal produziert, vielleicht. Nee, der Sexkandal gibt es ja nicht in Frankreich. Also, das ist okay. Das Alltag. Es gibt auch während der Produktion keinen Skandal. Wer von euch noch die erste Folge dieses Sex-Teilers im Kopf hat, der wird jetzt wahrscheinlich empört aufschreien, weil da haben wir doch erzählt, dass die Franzosen ihre gesamten nordamerikanischen Kolonien am Ende des Franch and Indian Wars sieben ihre Kriegs verloren haben, haben sie auch, aber Napoleon Bonaparte hat im Jahr 1800 den Spanien Lusiana wieder abgekauft, weil er eine Vision hat, er träumt, nämlich davon, das alte französische Kolonialreich in Übersäe neu zu errichten, mit der Zuckerkolonie Centrumerg, zeugte Paiiti als wirtschaftlich mit Zentrum. Aber aus diesem Plan wird nichts. Ich habe hier Frau Josephine, war ja auch in Übersäe groß geworden. Insofern hat er da so eine romantische Vorstellung, glaube ich, der Kolonien. Ja, und Napoleon ist jetzt niemand, der ein bisschen imperialer Größe ablehnt, wenn sie irgendwie angeboten wird. Die ehemaligen Sklaven auf Paiiti. Aber die machen ihm einen Strich durch die Rechnung, die machen Revolution, die besiegen die Franzosen auch. Es ist eine fantastische Spande auch grausame, häufig auch vergessene Geschichte, die wir unbedingt mal erzählen müssen. Die kamen in unserem Napoleon 3-Teiler viel zu kurz, da hat ein bisschen der Platz gefehlt. Machen wir sicherlich in Zukunft irgendwann noch mal. Ohne Paiiti, aber wie das Land jetzt heißt, kann Napoleon auch mit Lusiana nicht mehr viel anfangen. Das ist ja nur ein Art Rohstofflieferant für das eigentliche wirtschaftliche Herzen, nämlich diese Zuckerinsel. Also, ich verkaufe das einfach wieder. Ich brauche ja ohnehin Geld, ich führe Krieg auf dem Kontinent und deswegen suchte einen Käufer. Damit sind wir beim wohl größten Immobilien-Deeel der Weltgeschichte angelangt. Und diesen Deal, den Tüten die Amerikaner am 30. April 1803 in Paris ein. Für 15 Millionen Dollar kaufen sie den Franzosen ein Gebiet von rund 2,1 Millionen Quadratkilometern ab. Das entspricht fast exakt der Größe Grönlands. Ich habe noch mal nachgeschaut. Sollte die Trump-Regierung wirklich Grönland kaufen, dann würden sie ganz knapp diesen sogenannten Lusiane Purches übertreffen. Ich hoffe nicht, dass das noch etwas trump irgendwie motivieren könnte, das dann doch zu tun. Also es ist ungefähr eine Größenordnung, aber noch einen so einen Tagen mehr. Es ist immer ein bisschen schwierig, so eine historische Summe auf ein heutiges Geld umzurechnen. Es gibt so eine Schätzung, nachdem die USA. nach heutigen Dollars ungefähr 147 Dollar pro Quadratkilometer gekauft haben. Das ist sehr, sehr wenig Geld. Damit war der ja auch nichts, muss man sagen, dass es ja auch Atlanta erst entschlossen werden muss. Man wusste ja auch nicht genau, was man da gekauft hat, das Geld also ein besseres riesiges Sumfgebiet mit Mücken relativ wenig attraktiven Bodenschätzen. Man kannte das ja eigentlich sehr wenig. Und eine Sache kommt noch dazu. Auch hier lohnt sich der Blick ins Kleingedruckte. Der Preis, die Amerikaner dann am Ende tatsächlich für das Lusier eine Territorium, gezahlt haben, war um ein vielfaches Höher. Das hat der Historiker Robert Lee ausgerechnet. Denn dieser Vertrag, der räumt den USA nur so eine Art Vorkaufsrecht für das Land, der Indigenen ein, die in diesem Gebiet leben. Ja, wir wissen, die USA haben den Ur-Einwohnern häufig dann sitten wie Drich niedrige Gelder gezahlt, wenn überhaupt. Aber trotzdem waren das in der Summe noch wirklich enorme Kosten, die da auf die USA zugekommen sind. Aber es ändert eigentlich nichts daran, dass der Kauf des Lusier einer Territoriums ein echter Wendepunkt ist, weil die USA verdoppeln auf einen Schlag ihr Territorium. Verdoppeln. Und sie waren vorher schon groß und auch das Gebiet, das sie vorher beansprucht haben, war ja auch noch nicht wirklich erschlossen und besiedelt. Also das ist wirklich ja eine Art Explosion, die der Stadt findet. Nur du hast es schon angedeutet, was sie da genau erworben haben. Das Wissenschaftler sind und ko gar nicht, denn die Weißen, die sind ja in das Innere des Kontinents noch gar nicht so richtig vorgedrungen. Deswegen gibt's statt Fakten eigentlich nur Fragen. Zum Beispiel erhebt sich in den unbekannten Weiten ein Berg aus Puchem Salz. Das glaubt zum Beispiel der Präsident persönlich. Lebt dort womöglich einer der verlorenen Stämme Israels. Und wohin gelangt man eigentlich, wenn man den Missouri-River immer flussaufwärts fährt. Er reicht man dann irgendwann den Pacific. Also wenn das so wäre, dann hieß es ja, dass es einen Wasserweg quer durch Nordamerika gibt. Wir sind ja praktisch gewesen. Ja, ich finde. Jeff ist dann setzt auf Wachstucken, würde man sagen. Wachstuhen gibt es ja vor industriellen Zeiten nur durch Landvermerung. Und sie recorieren da. Wir hatten das ja auch immer wieder mal in vorigen Episoden. Rekorene auf Land, das ihnen nicht wirklich gehört. Jetzt kann man sagen, sie haben es vielleicht gekauft, aber du sagst ja auch diese Beträge wahnsinnig. Es ist natürlich auch besiegelst und es ist aber genutzt. Es ist ja teilweise so nomadische Nationen, aber sie wohnen natürlich Menschen dort. Die das Gefühl haben uns gehört dieses Land auch. Also insofern ist das auch so ein bisschen die Ursünde der amerikanischen Expansionen, weil sie eben die Indigenenvölker auf die ein oder andere Weise davon wieder loswerden müssen. Klar, also die sind da schon sozusagen einkalkuliert als die Verlierer in diesem Spiel. Und jetzt aber eine Antwort zu finden, was sie da eigentlich gekauft haben, beauftragt Thomas Jefferson, seinen Sekretär Mary Weather Lewis. Mit einer Expedition, die heute wirklich jedes Schulkind in den USA kennt, im Mai 1844 bricht Lewis zusammen mit seinem Kompagnon William Clark und mehr als 40 anderen Männern. Zu einer Reise, zu den Rändern, seiner Welt auf. Anders kann man das nicht sagen. Und sie rudern von St. Louis aus den Missouri hoch auf drei Flussboten, glaube ich. Ich habe bei der Recherche für diese Folge gelernt, dass der Missouri mit mehr als 4.000 km der längste Fluss der USA ist. Also länger noch als der Mississippi, in denen er hineinfließt, ich bin kein Geograph, wie genau das zustande kommt, weiß ich nicht. Aber es tut eigentlich auch nicht zur Sache, es ist unglaublich lang. Und er ist auch sehr breit an den vielen Stellen. Ich bin ja nicht so der Reise-Typ, aber einmal war ich tatsächlich dort ins St. Louis und dein Näher ist wirklich eine sehr sehr beeindruckende Sache. Fast wie ein kleines Meer so breit und kann sich vorstellen, wie das in der damaligen Zeit gewirkt hat. Ich glaube, dass St. Louis, Fliesen, Mississippi und Missouri zusammen. St. Louis ist das Tor zum Westen. Da geht es los. Und diese Gewalttour, die die Louis in Klark-Expedition der Unternehmen, die 40 durch die heutigen US-Bundestart in Missouri, Kansas, Nebraska, Iowa, South and North Dakota bis nach Montana. Da merkt man, das ist wirklich eine sehr sehr lange Reise. Aber diese Hoffnung, dass es vom Quellgebiet des Flusses in den Rocky Mountains, nicht mehr weit bis zur Pacifique-Küste ist, die zerplatzbalt. Also dieses sogenannte Core of Discovery, so heißt diese Expedition, muss sich dann zu Fuß und zu fährt, weiter nach Westen durchschlagen. Und das wäre ihn ohne Indigene-Häfer, wie zum Beispiel die Schuschonen, Saka-Kawea und ihrem Bruder, ganz sicher nicht gelungen. Doch im Herbst 185, anderthalb Jahre nach ihrem Aufbruch ist die Expedition fast am Ziel. Es ist der 2. November 185. Auf dem Columbia River, das ist heute der Grenzfluss zwischen den Bundesstaaten Washington und Oregon. Da sind mehrere Kanus aus ausgehöhlen Kiefernstemmen unterwegs. Und darin sitzen ein paar dutzend ausgezerte Männer mit Sonnengegerbter Haut. Also das Gegenteil von Stubenhockern, so wie wir beiden. Und sie tragen fransige Wildliederjaggen, Mokasins. Und die haben in den vergangenen knapp 16 Monaten geschuftet, geschwitzt, gefroren und gerungert. Jetzt nach mehr als 6000 Kilometern hoffen sie auf ein glückliches Ende ihrer Reise. Doch ein letztes Hindernis, das liegt noch vor ihnen, auf einer Strecke von wenigen Kilometern. Da verwandelt sich der Columbia River in ein Brodeln des Schäumen des Ungauheuer. Er stürzt nämlich an dieser Stelle rund 45 Meter in die Tiefe. Seefögel, Kreisen über den Stromschnellen. Immer wieder, er blitzend die silbrigen Leiber von Lachsen auf, die versuchen dieses Hindernis springt zu überwinden. Ist jetzt eine Fortbewegungsaat, die für das Core of Discovery nicht zur Verfügung steht, das muss sich einen anderen Weg suchen. Die Anführer der Expedition, Mary Weather Lewis und William Clark, die befehlen schließlich, das Gepack aus den Karnus zu holen und alles über Land an den Stromschnellen vorbei zu tragen. Die Nichtschwimmer unter den Männern, die müssen zu Fuß gehen, was ich sehr beruhigend finde. Ich kann zwar schwimmen, aber ich glaube ich wäre auch als Schwimmer einfach zu Fuß gegangen. Der Rest aber wagt sich auf den Tosen entfluss. Eines der Karnus prallt gegen einen Felsen, in drei andere Schwabwasser. Doch sie schaffen es alle sicher auf die andere Seite. Hat so eine Herzhurg, Fitz-Karaldor, wobei. Oh ja, ich kann das sehen. Willt auf jeden Fall. Ein paar Tage später. Am 7. November notiert dann ein euphorischer Clark in seinem Tagebuch. Ozean in Sicht. Oh, diese Freude. Und die beiden Entecker haben tatsächlich allen Grund zum Jubeln. Lewis und Clark haben den USA den Weg nach Westen gezeigt. Es gibt natürlich auch noch einen Rückweg. Den überspringen ich jetzt mal. Der zieht sich nämlich sehr häufig so. Also es dauert noch eine ganze Weile, bis sie ihren Ausgangspunkt wieder erreicht haben, nämlich bis zum 23. September 1806. Noch am selben Abend schreibt Mary Weather Lewis dem Präsidenten. Das sind wir noch promise Jefferson ein Brief und verkündet ihm darin. Dass er seine Mission erfolgreich erfüllt habe. Die Expedition von Lewis und Clark und vor allem auch das ganze botanische, zoologische und geografische Wissen, dass die beiden unterwegs gesammelt haben, die machen den amerikanischen Westen endgültig zu einem Land der Verheißung. Und dieses Paradies wollen die USA jetzt auch für sich beansprochen. Jefferson spricht schon im Januar 1807 von Zitat unserem Land von Mississippi bis zum Pacifik. Coast to shining coast. Ja, wirklich. Das ist eine Vorstellung, die man dann ab den 1840er Jahren dann manifest Destiny nennen wird. Also diese Gottgegebene Vorstellung, dass die US-amerikaner dazu von Gott beauftragt sind, von Küste zu Küste zu herrschen. Das beginnt eben in diesem Moment. Erst mal aber muss sich der Präsident einem ganz anderen Problem stellen. Die USA werden nämlich immer stärker in das Blutigste dual ihrer Zeit hineingezogen. Den Zweikampf zwischen Großbritannien und Napoleon Bonaparte. In seiner ersten Amtszeit, die im März 8 zu 1 begonnen hat, da könnte es für den dritten US-Präsidenten Thomas Jefferson eigentlich gar nicht besser laufen. Er schlichtet nicht nur den Streit zwischen den Federalists und seiner eigenen Partei. Er verdoppelt auch auf einen Schlag das Territorium der USA. Doch es ist so wie manchmal im Fußball, nicht dass du da besonders gut auskennen würdest. In der zweiten Hälfte sehen die Zuschauer plötzlich ein ganz anderes Spiel. Und das liegt auch an Missio Lomperer. Also Napoleon der erste, über den haben wir ja schon einen großen Dreiteiler gemacht, den viele von euch sehr gerne gehört haben. Also zumindest haben wir sehr viel Lob abbekommen. Auch irgendwie Leute, die auf uns zugekommen sind bei Veranstaltung. Der hat mir auch sehr viel Spaß gemacht, die wahrscheinlich sowieso. Ja, jederzeit wieder. Also wir können sofort wieder mal seine Geburt anfangen. Same procedure as every year, James. Für alle, die sich mit Napoleon nicht auskennen sollten, kommt hier trotzdem noch mal ein kurzes Mini-Recap. Also im Jahr 1806, da ist der Kaiser der Franzosen der unangefochten Herrscher über das europäische Festland nur Großbritannien. Das perfide Albion, wie du das ja manchmal nänzt, will sich ihm einfach nicht boigen. Also liefern sich diese beiden Großmächte, ein jahrelang brutalen Schlagabtausch, der dann erst 1815 bei Waterloo endgültig entschieden werden wird. Auch in diesem Krieg gilt anfangs die alte Regel, wenn zwei sich streiten, freut sich der dritte. Das sind in diesem Fall die USA. Die profitieren nämlich davon, dass sich die Franzosen und Briten auch zur See bekriegen. US-Handelschiffe, die transportieren immer mehr französische, aber auch britische Waren über die Meere. Sie sind ja ein neutrales Land und haben Zugang zu beiden Märkten und müssen unterwegs auch keine feindlichen Freiweiter fürchten.
Das führt dazu, dass die USA bald die zweitgrößte Handelsmarine der Welt besitzen. Und diese Handelschefe, die bringen übrigens auch sehr viel Getreide nach Europa, das dann wiederum die riesigen Heere ernährt, die da Krieg führen, unter anderem zum Beispiel in Spanien. Ich könnte es auch zugespitzt, so zusammenfassen. Franzosen und Briten schlagen sich die Köpfe ein, die Amerikaner machen gute Geschäfte. Sie sind, ja das kann man schon so sagen, Kriegsgewinnler. Sie machen guten Profit. Dann aber, das haben wir auch in dem Dreitaler erzählt. Dritt der britisch-ranzösische Konflikt in eine neue Phase ein. Napoleon ist sehr frustriert, dass er die Briten nicht zu fassen bekommt, dass die sich auf ihrer Insel verschanzen. Dass er sie nicht so wie die Österreicher oder die Russen auf dem Schlachtfeld schlagen kann. Also verhängt er im November 1806 die sogenannte Kontinental-Sperre. Damit schließt der Europa komplett für britische Schiffen und Waren. Der Plan ist, dass er die Exportnation Großbritannien wirtschaftlich indigniert zwinkt. Weil er noch für Deutschland ein echtes Wirtschaftsverwärterprogramm war, dass meine Faktoren das deutsche Handwerk davon profitiert hat. Die mussten sich dann selber in der Qualität und so weiter verbessern. Made in Germany wurde dann zu so einem richtigen Markenzeichen. Trotzdem waren die Deutschen keine Freunde, den Napoleonischen Besatzung. Teilweise haben wir auch schon bei Napoleon erzählt. Also hört er mal rein, wenn ihr den noch nicht kennt. Ich glaube, ihr habt jetzt die Botschaft bekommen. Die Briten haben aber noch einen Trump im Ärmel. Sie haben ja die Royal Navy, die beherrsch die Weltmeere und zwar unangefrochten nach dem Sieg bei Trafalgar. Und die schlagen zurück und verhängen ihrerseits eine Gegenblockade. Für die neutralen Amerikaner bedeutet das, dass sie nicht mehr mit den Briten und Franzosen handeln können, ohne Gefahr zu laufen, dass ihre Schiffe von einer der beiden Kriegsparteien versenkt, beschlagt, nahmt aufgebracht werden. Das heißt auch, dass ihr Geschäftsmodell, das sie so reich gemacht hat, zu kollabieren droht. So. Jefferson ist Präsident, Präsidenten sind ja Problemlöser im besten Falle. Und er hat auch eine Lösung. Die fällt allerdings in die Kategorie "Operation geglückt, Patient tot". Denn im November 1877 beschließt der Kongress ein weitreichendes Embargo des amerikanischen Kaufleuen praktisch jeglichen Handel mit dem Ausland verbietet. Sicher. Sicher. Aber sicher ist sicher. Das ist schon das ganz große Besteck, das halt zur Hand nimmt. Die Idee dahinter ist, dass Frankreich und Großbritannien dadurch zu Vernunft kommen, die sind ja auf die USA irgendwie angewiesen, nur die Stecken in einem solchen Existenzkampf, dass die gar nicht daran denken, diese Harte Linie aufzugeben. Und das führt dazu, dass die amerikanische Wirtschaft abstürzt, wie so ein Flugzeug, dass ein Strömungsabres erleidet, also die Exporte stürzen im ersten Jahr dieses Embargos um 80 Prozent ab. Jefferson haben wir ja gehört, er hat ja auch so eine besondere Eherrückwärtsgewante, wie Wirtschaftsvisionen und der Denkner ja die USA, können doch eigentlich alles selber produzieren, was sie brauchen, das funktioniert aber alles so nicht. Also das führt zu enorm wirtschaftlichen Schäden in den USA. Das Embargo beschert den amerikanern aber noch ein weiteres Problem. Es vergiftet auch das ohnehin schon angespannte Verhältnis zwischen Großbritannien und eben den Vereinigten Staaten. Viele Briten, die sehen die ganze Sache so als würde Jefferson, der ja früher auch eine Zeit lang Botschafter in Frankreich gewesen ist, jetzt sich auf die Seite von Napoleon stellen, der Erzfeinte Briten ist. Und das ist in den Augen vieler Briten nichts anderes als Verrat am Bruderfolg. Also Trouble in Paradise, kann man sagen. Ja, Jefferson ist ja stark durch die Idee in der Verzöschung-Rodition. Und dann auch, also es durch die Aufklärung haben es ja dann selber und dann später durch die politischen Folgen der Französischen Rodition geprägt. Das ist das Thema, das ihn fasziniert. Es ist aber nicht ganz fair. Also es wäre jetzt falsch zu sagen, dass Jefferson und die Republican-Party, so die Cheerleader von Napoleon Bonaparte sind. Also die finde es auch nicht gut, was er aus der Französischen Revolution gemacht hat, aber für die Gegner und ist das natürlich ein gefundenes Fressen. Man kann einfach, sie als pro Französisch darstellen. Und dann findet man auch was sozusagen immer hief, was man ihm in die Schuhe schieben kann. Die Amerikaner dagegen, die sind wiederum, empört, das ausgerechnet ihre Fattern, die Briten so hart gegen ihre Handelsschifffahrt vorgehen. Es gibt nämlich noch einen weiteren Punkt, den ich erwähnen muss. Die Briten, zum Beispiel die Royal Navy, klaut sich nämlich ihre Matrosen bis Wahlen von amerikanischen Schiffen. Im Pressment heißt diese Form der Zwangsrekrutierung und dabei wird jeder Seemann, den ich überzeugend nachweisen kann, dass er wirklich US-Bürger ist, zum Dienst in der Royal Navy gezogen. Und dieser Nachweis ist damals sehr schwer zu führen. Wir würden ja heute sagen, hier ist meine deutsche Pass oder mein Personal aus weiß, sorry, ja, aber das ist damals sehr viel schwieriger. Also Amerikaner Briten unterscheiden sich gar nicht so sehr voneinander, haben auch noch keiner unterschiedlichen Dialekte. Und dazukommt, dass beide Seiten ganz unterschiedliche Vorstellungen haben, wer eigentlich Amerikaner ist und wer Briten. Die Staatsbürger schafft zum Beispiel dann nicht anerkennen. Weil wenn zum Beispiel ein Briten in Amerika eingebürgert wird, dann sagen die Briten, du bist immer noch ein Untertan der britischen Krone, das ist ein bisschen wie das Hotel California, da kannst du nicht auschecken. Oder die katholische Kirche. Auch die Amerikaner haben ja das Geburtsrecht jetzt, aber für die Briten, die mit ihrem Kulinialreich, heißt das nicht unbedingt, wo man geboren wurde, dass man zwangsläufig auch kein Briten ist. Und wir kätzen ja auch viele Amerikaner in England geboren worden und haben dann verstehen sich aber unterdessen als längst als Amerikaner, aber mit dem Prism und hat sich noch nie gehört, sehr interessant. Ja, das ist sehr wichtig, weil die Royal Navy erfahrene Seeleute braucht, du kannst eigentlich einfach jeden Bauernjungen nehmen und sagen hier zehle Leute im Schiff über den Atlantik. Und das ist eben ein weiterer Punkt, der dazu führt, dass das Klima zwischen feinigem Staaten und dem ehemaligen Mutterland extrem vergiftet ist. Nach dem Ende von Jefferson's Amtszeit im März 1809 wird dieses Embargo wieder aufgehoben, doch dafür gerät der neue Präsident James Madison, ist der Mann von Dolly Madison, ist ein Parteifreund, Jefferson ist auch unter den Einfluss einer Gruppe von Warhawks falten. Wir beide sind alt genug, wir ändern es noch an den Irakrieg, da gab es ja auch falten. Ja, auch im Kreisenkrieg natürlich, dann gegen die kuhnische Gefahr der Servet Union, irgendwie früher haben wir uns immer drüber lustig gemacht heute, wenn wir es manchmal lieber es gäbe auch gerade in der heutigen Republikan schon ein paar Teil Menschen, die etwas kritischer auf nach Moskau blicken würden, aber die Falten sind ein bisschen ausgestorben. Ja, aber 1809, 1810, Anfang des 2. Jahrzehns, des 9. Jahrhunderts da bildet sich so eine einflussreiche Gruppe von falten. Das sind z.B. junge, sehr patriotische Abgeordnete im Kongress, die stammen aus dem Süden oder Westen der USA und was sie vereint ist, sie haben den Unabhängigkeitskrieg höchstens als Kinder mit erlebt. Also, das ist eine nachwachsende Generation, die dann auch häufig so in der Geschichte dann auch einen anderen Blick auf die Gegenwart haben. Und dieser Blick, der es unerbittlicher, auch so von eher konservativen Ervorstellungen geprägt, diese Gruppe glaubt z.B. dass jede kleine Verletzung der amerikanischen Soberinität durch die Briten gleich eine Beleidigung der nationalen Ehre ist. Und außerdem unterstellen sie dem ehemaligen Mutterland, dass es dem gar nicht so geht, die Verzosen in Griff zu bekommen, sondern dass die eigentlich einen aufstrebenen Rivalen zerstören wollen. Breimal darf es da raten, wenn sie damit meinen, die USA. Ja, um die Welt herrschaft. Es ist immer merkt auch dieses Thema der großen Paranoia an. Das ist auch damals noch über den O.C.A. ein sehr starkes, man sich in London wirklich ein Film macht, was die da wollen. Sind hier jetzt alle auf Napoleon und Seite und die Amerikaner denken, die wollen uns nur niedermachen. Hinzu kommt ja der Newcomer irgendwie auf der Bühne der Weltpolitik, wenn man so schön erschreiten will. Die USA, die wollen halt, die wollen halt, dann waren sie empfindlich und acht Jahre bis heute sehr stark auf ihre nationalen Symbole, auf die Flage, auf den Eid und auf diese Sachen, weil es eben so eine junge Nation ist. Am Ende haben die Warhawks erfolgt, denn im Frühling 1812, genauer gesagt, am 18. Juni, da erklären die USA den Briten tatsächlich den Krieg. Ein Befürworter dieser Entscheidung, der bringt kurz darauf ziemlich gut auf dem Punkt, was viele, aber längst nicht alle Amerikaner darüber denken. Ich zitiere mal, was hätte eure Regierung denn anderes tun sollen, hätte sie jene rechte, unererenhaft und rumlos aufgeben sollen, für die ihr und eure Väter gekämpft und geblutet habt, hätte sie sich vor der Nation duckeln sollen, die versucht hat, uns in unserer Kindheit zu erdrosseln und die nie aufgehört hat, unser Erwachsenwerden zu verzögern. Die Briten, wer es nicht gemerkt hat, diese Kindstdrossler, das ist die britische Krone, und jetzt kommen wir zu einem Punkt, der wirklich sehr absurd ist aus heutiger. Von wie mir ist das die Tat noch mal? Das ist ein Zeitgenoss, das ist an einem Kommentator kurz nach der amerikanischen Kriegserklärung an die Briten. Und jetzt kommen wir zu einem wirklich sehr absurden Punkt. Praktisch zeitgleich zu der Kriegserklärung heben die Briten, die Strafmaßnahmen gegen die US-amerikanische Seefahrt auf. Also eigentlich fällt der Krieg grundweg. Aber trotzdem findet dieser Krieg statt, also der lässt sich nicht mehr abwenden, denn beide Seiten sind mittlerweile fest zum Kampf entschlossen. Die USA, weil sie eben beweisen wollen, dass sie wirklich eine souverene Nation sind, die sich jetzt nicht mehr schikanieren lässt von den Briten und von anderen auch nicht. Die Briten dagegen, die nehmen die Gelegenheit nur allzu gerne wahr, den aufmüpfigen Amerikanern einfach alle mal zu zeigen, wer der Barwo ist. Man hat befehlt zu zittieren. Man hat auch dann die Zeit des Beginn in den 1900, die übersteigerten Eherbegriff. Das ist wirklich in der Zeit der Landplage, muss man sagen, dieses er hat mich fixiert oder großartuell Grund in den. den Amerikanen Südschaften, war auch halt meine Nase berührt. Das durfte man zum Beispiel nicht unter Gentlemen hat. Mich eine Nase bezogen hat mich lächelig gemacht, du L. Und das ist wirklich früher, er begriff's natürlich uralt, aber dass man das in du L löst und dass man da gleich zu den Waffen greifen muss, um diese Schande wieder auszuwechsen, das findet hier eben auch einzug in der internationalen Politik. Wichtig in diesem Punkt ist, ja, der Krieg hat eben einen sehr konkreten Anlass. Also Grievances, heißt es im Englischen also sozusagen, Dinge an den sich die Amerikaner stören. Aber es gibt darüber hinaus über diesem kleinen, kleinen eben diese große Eben, da geht es um nationale Ere, es gibt umso Virenität, es geht aber auch aus Sicht der Briten darum, irgendwie so eine Art Unterordnungspferhältnis aufrecht zu erhalten, zwischen den Vereinigten Staaten und Großbritannien. Das muss man im Kopf behalten. Die Falgen, die haben wir kennengelernt, die haben ganz schön viel mit den Sebeln gerastelt. Tatsächlich haben sie gar nicht so viel Sebel. Also jetzt mit davorisch gesprochen. Die USA sind nämlich überhaupt nicht auf diesen Krieg vorbereitet. Das ist jetzt wirklich verrückt. Die reguläre US-Armee, die besteht zu diesem Zeitpunkt gerade mal auf 6700 schlecht-traimierten Männern. Die Marine, die hat überhaupt keine großen Linienschiffe. Das sind so die großen, das sind keine Schlachtschiffe, aber das sind so die großen Kriegschiffe mit den vielen Kanonen. Geld für mehr Soldaten ist auch nicht da. Wir erinnern uns an diese Embargo-Politik. Die hat nicht nur den Export und die Wirtschaft ruiniert. Die hat dementsprechend auch die Staatskassen gelernt. Deswegen sind die Historikerinnen und Historiker, die in der Regel sehr vorsichtig formulieren, sehr abwegend Urteilen in diesem Punkt. Ja, wirklich sehr eindeutig. Also die amerikanischen Vorbereitung sein lächerlich gewesen. Heißt es da? Die US-Region habe fast kriminell farlässig gehandelt. Und die Niederlage im Krieg von 1812. So wird dieser Krieg nämlich am meisten genannt. Hab er praktisch in dem Moment festgestanden, in dem Präsident James Madison in erklärt hat. Ist eine Sache der Ehre, ne? Der wird ja jetzt groß abgewogen, pragmatisch, auch Kompromissengesucht, die eigene Ressourcen geträgt, sondern es muss einfach sein, sonst verliert man sein Gesicht. Ja, absolut. Wenn du mich jetzt fragst, welches Wort ich dafür benutzen würde, also für den Geisteszustand der US-Regierung im Frühsommer 1812, würde ich mich für ein Wort entscheiden, dass 2025 um 1.H. Jugendwort des Jahres geworden wäre, DLulu. Weißen, ob du das in deinem Wortschatz hast? Nee, nee, aber ich guck es mir immer an, wie das dann kommentiert wird im Netz und wie die Nachrichtensprecherin, das immer wieder sagt, die Zusammenstellung, mal sehr lustig dieses Jugendwort, kann man eine Menge lernen. Also DLulu hat ja nicht gehört. So seine Daup nah, ne? Hat da ja immer, ist da vorne weg. Ja, das leitet sich ja ab vom englischen DELUGENO, also Warnhaft, was die Sache ziemlich gut trifft. Viele Amerikaner denken nämlich, dass sie es wirklich mit dem British Empire aufnehmen können. Ex-Präsident Thomas Jefferson, der glaubt sogar, die Eroubrohn-Canada-Sci-Citat, nur eine Sache des Maschinen. Man muss nur hinlaufen, dann gehört einem das Land schon. Ja, eben, die Masse, ja, ist gehört. Mach schon, mach schon, mach schon. Ja, ja. Aber wie hat George Orgel schon so schön gesagt, die Wahrheit existiert weiter, wie sehr man sie auch leugnet. Und deswegen lässt auch der Reality-Check für die Amerikaner nicht lange auf sich warten. Die Planen ein schnellen Vorstoß nach Kanada. Die USA wollen ihr nördlichen Nachbarn mal wieder erobern. Es haben sehr schon während des Unabhängigkeitskriegs mehrfach versucht, vergeblich. Und so ist es auch dieses Mal. Also diese Offensive endet noch im Sommer 8-12 in einem Disaster. Wir haben in diesem Mehrteiler ja schon mehr als genug Feldzüge geschildert, finde ich. Deswegen fasse ich mich an dieser Stelle mal kurz, statt die Briten in Kanada zu besiegen, wird ein OS-Ami in Detroit-Mischigen belagert, muss dann schließlich im August 812 kapitulieren. Auf Seiten der Briten kämpft dabei übrigens einer der berühmtesten Indigenen kieger überhaupt mit Tekramse. Wir beide sind nicht in der DDR aufgewachsen, aber vielleicht einige von euch. Und möglicherweise erinnert ihr euch auch noch an den gleichnamigen D-Fahrfilm mit Geukommietage in der Hauptrolle dem Winnetoo des Ostens. Da geht es genau um diese Geschichte von Tekamse, der auch mindestens eine oder sogar zwei Folgen hergeben würde. Ja, ich hab ja als Kind eine französische Jugendzeitschrift bezogen. Pief der Jet, wunderbar, vom kommunistischen Verlag herausgegeben. Und in dieser sehr statt ideologischen propagandistisch geförbten Welt sichlich als Kind, aber natürlich super fand, waren eben die Amerikaner und die Weißen immer die Schurken. Und Tekumse, wie er da infalllich genannt wurde, Tekumse war ein ganz großer Held der Indigenen, Völker und Kampf aller Freiheitsliebenden Menschen gegen den amerikanischen Imperialismus schon damals. Zurück zum Krieg von 1812 im darauffolgenden Frühjahr, also 1813, da fallen dann erneut US-Truppen in Kanada 1 im April, plündern sie Jorg, das heutige Toronto. Und dort brennen sie unter anderem das Palamänzgebäude nieder, bevor sie sich dann wieder über den Lake Ontario zurückziehen. Das vielleicht wichtigste Ereignis, aber in diesem etwas seltsamen Krieg findet nicht in Nordamerika statt, sondern im fernen Europa. Ich will jetzt nicht noch mal auf unseren Napoleon dreiteller verweisen, aber ich mach's trotzdem. Im April 1814 muss Napoleon abdanken. Zum ersten Mal, das weiß aber zu diesem Zeitpunkt noch, in dem was das älter. Nur bis älter, genau. Und das führt dazu, dass die Briten plötzlich sehr viel mehr ressourcen für den Krieg in Nordamerika frei machen können, wenn die USA am Rande des Staatsbankrots stehen. Und man muss dazu sagen, die Briten drehen jetzt auch an einem größeren Rad. Damit sind wir jetzt wieder bei der historischen Demütigung angelangt, mit der wir dieser Folge begonnen haben, dem großen Brand, den die Briten am 24. August 814 nach ihrem Einmarsch in Washington legen. Das weiße Haus und das Kapitol sind danach nur noch ausgebrannte Höhlen. Gibt zeitgenössische Darstellung davon, gerade die vom weißen Haus finde ich sehr beeindruckend. Es wäre aber möglicherweise alles noch sehr viel schlimmer gekommen. Vielleicht wäre sogar die ganze Stadt bis auf die Grundmauern abgefackelt, wenn ich ein überraschender Regensturm die Flammen gelöscht hätte. Kann man jetzt auch in himmlisches Zeichen darin deuten oder einfach nur ein ganz normales Wetter fenomen, aber manchmal ist es der Zufall schreibt auch Geschichte. Das weiße Haus gibt's immer noch. Es wird dann bald wieder aufgebaut. Um diese Geschichte auch noch zu Ende zu führen, das Portray von George Washington, das Dolly Madison, die First Lady, hat retten lassen, das hängt heute unversehrt im East Room. Du warst ja noch nie im weißen Haus. Das hast du noch nicht geschafft. Ich glaube, der East Room ist so der größte Raum, wo so öffentlich Empfänge stattfinden, ist auch der Raum, in dem man den Leichnam von JFK aufgebaut hat. Also all das hat dieser gemalte Washington mit seinen Augen gesehen. Ich wusste das nicht, aber sollte ich es jemals ins weiße Haus schaffen und deine Tour machen, dann wäre ich da wahrscheinlich ein Impulsvortrag vor diesem Gemälde halten. Die Briten bleiben nur wenige Stunden in der US-Hauptstadt, dann ziehen sie sich wieder zurück. Präzident Madison, der ist natürlich außer sich, der wirft ihn vor, eine Schantat begangen zu haben, die die Universität fernen und barbarischen Zeiten eine Parallel-Fände. Stimmt nicht. Die Amerikaner haben wir gerade gehört. Die haben nur ein gutes Jahr zuvor selbst Jorg Schriegschricht Toronto angesteckt. Könnte auch sagen, Karma is a bitch. Ja, aber im vorigen Krieg gehen die Indigenenvölker. Haben sie ja da immer die Dörfer und Besiedlungen niedergebrannt. War eine ganz übliche Taktik-Kradelte her amerikanische Unterpennigkeit struppen. Ja, also es ist eine moralische Empörung, die man so als Propaganda schon irgendwie verstehen kann. Aber die Amerikaner haben sich das alles nur selbst vorzuwerfen. Denn man haben sie diesen Krieg begonnen und waren auch nicht zimperlich. In Großbritannien ist man natürlich begeistert von dem Erfolg dieser Operation. Also der Prinsregent, das ist der Sohn von König Georg Timdritten, der Zugrankes um seine Regierungsgeschäfte selbst zu führen, der also regiert. Dieser Prinsregent, der lobt die Militäroperation als äußerst brillant, sie habe den Amerikanern. Das Unglück des Krieges vor Augen geführt, den sie so mutwillig begonnen hätten. In Wahrheit ist es aber eher so, dass ja diese Plünderung von Washington den Widerstandswillen Fieder-US-Bürger befeuert hat. Das hat sie wirklich wütend gemacht und das wird auch noch folgen haben. Ich erzähle dir gleich, wie es mit diesem Krieg weitergeht zur Erholung. Die haben wir glaube ich alle nötig. Kommt jetzt erstmal eine kleine Quizfrage für dich, eine musikalische Quizfrage. Immerhin keine sportliche. Auch wenn es erstmal nicht so klingt, hat sie indirekt, was mit unserem Thema zu tun. Also, was haben Barry Manninglow, Chair, Billy Joe, Whitney Houston, die Backstreet Boys, Christina Agileira und Lady Gaga gemeinsam. Und jetzt sagt nicht, dass sie alle Musik machen oder ein Grammy gewonnen haben. Das ist so einfach. Das sind die Plagen meiner Jugend. Wo der Phil Radiocardie gehört, man ist alternativen und das sind immer diese Art von Hitzt, die da immer rauf und runter liefen, finde ich alles schrecklich. Nee, keine Ahnung, ich muss passen. Hast du ein Hit von Barry Manninglow im Orn? Leider, ja, Schreckkuppagabana. Ist doch von ihm, oder? Ich leide unter so Urwurm, unter so starken Urwurm an Fälligkeit und vielen Dank. Die ganzen Tag. Vielleicht müssen wir noch ein "Name was Lola, Shoe was a Showgirl". Oh ja, so geht es. Oh Gott, das ist geil, auch noch. Vielleicht müssen wir nachher noch ein kleines Disclaimer, ein Ornwurm, das klärt immer für diesen Podcast aufnehmen. Okay, du weißt es nicht. Aber du hättest dir es ansehen können. Alle diese Künstler haben schon einmal beim Superbowl, die amerikanische Nationalhymne, performt. Das Star Spangled Banner. Auf Deutsch, das Sternbesetzte Banner. Dieses Lied wird aber längst nicht von allen US-amerikanern geschätzt. Der Autor und Musikwissenschafter Dale McGown. Der hat es mal als Zitat agressiv.
unzingbaren, schlecht konstruierten Nachfahren einer derben Kneipenballade bezeichnet. Ja, also das ist auch ein bisschen der Geschmacksfrage, ich werde das jetzt nicht entscheiden. Aber es ist sehr schwer zu singen, dass es auf jeden Fall, deswegen muss noch diese großen Künstler ran, ich glaube, diese Tonarten, das in der Tat nicht, was man so einfach macht, sie jels kriegt irgendwie jeder hin, aber das hat es schon in sich. Also, wo ist die Justenkontessingen? Ja, ja, ja, ja, ja, dann habe ich ja Stimmbreite, glaube ich. Ja, du hast recht, das eignet sich nicht zu mitkohlen, es ist eigentlich nicht so ein. Ja, ist schwierig. Künstlerischen Wert kann ich hier nicht entscheiden, es fällt außerhalb meiner Expertise. Ich kann euch aber erzählen, wie diese Hymne vor mehr als 200 Jahren entstanden ist. Die Melodie, da hat Meggaon Recht, die stammt wirklich von einem britischen Trinklied aus dem 18. Jahrhundert. Das war ja so damals so. Man hat die sich die Melodien geholt, wo man sie kriegen konnte, den Text aber. Und das ist ja bei einer Hymne das wichtigste, den hat im September 814 ein 35-jähriger Rechtsanwalt namens Francis Scott Kie geschrieben. Dessen Name ging zuletzt im März 2024 durch die internationalen Medien. Und ich würde wetten, dass den Anlass die meisten von euch ohne ist zu wissen, noch vor Augen haben. Das war nämlich wirklich spektakulär. Da ist ein Frachter gegen eine Brücke im Haarft von Baltimore. Gefahren hat die Gramm und sie dann zum Einsturz gebracht, wurde mitgefilmt, wie das heute so ist. Bei Extwitter überall verbreitet. Diese Brücke war die Francis Scott Keybridge. Du hast das auch noch ver Augen oder? - Ja. Ja. - Das wirklich spektakulär ist, meines Wissens auch noch nicht wieder aufgebaut. Diese Brücke hieß nicht ohne Grund nach diesem Mann. Denn ganz in der Nähe hat Kie die Inspiration für sein patriotisches Gedicht gefunden, dass dann später zur S-Nationalümmel gefordern ist. Am 7. September 814, da sitzt dieser Francis Scott Kie in einem schwankenen Segelboot, das sich durch die Wellen der Chesapeake Bay kämpft. Er ist ja Jurist und er ist auf dem Weg zu einem Freund und Klienten. Dieser Mann, das ist ein Arzt namens William Beans, der hat seine Hilfe bitternötig. Er befindet sich seit einigen Tagen in der Gewalt der Brinden. Und die halten ihn auf ihrem Flakschiff gefangen, das liegt mit einem ganzen Kriegsgeschwader in der Booth vorankern. Schließlich geht Key an Bord, der HMS Tonnant, ist eine waffenstarnige Gantin. Die hat schon viel gesehen, also war unter anderem in der Schlacht von Trafalgar dabei. Und an Bord verhandelt Key jetzt mit den britischen Offizieren. Das sind interessanterweise auch Admiral Cockburn und General Ross, die er das weiße Haus angesteckt haben und da den Matera-Wein von Präsent-Medicine ausgetrunken haben. Und die Verhandlungen laufen gut. Die essen sogar zu Abend gemeinsam und tatsächlich die Briten erklären, sich bereit, Dr. Beans freizulassen. Key hat seine Mission erfüllt. Doch als er sich wieder auf den Rückweg machen will, da ergeben ihm seine Gastgeber zu verstehen, dass sie ihn nicht gehen lassen können. Weil er zu viel gesehen hat und auch gehört hat. Die Führte nämlich, dass er seinen Landsleuten steckt, was die Briten da planen, ein Angriff auf Baltimore. Damals glaube ich, eine der größten Städte der USA. Also Muski abwarten, es bleibt ihm nichts anderes übrig, tagelang. Und am Morgen des 13. September 1814 ist es dann endlich soweit. Die britische Flotte beginnt mit einem infernalischen Dauerfeuer. Ziel ist das Ford McHenry, das bewacht die Einfahrt vom Hafen von Baltimore. Die Royal Navy will sich also quasi den Weg freischießen. 25 Stunden ungefähr dauert dieses bombardement. Ein ganzen Tag lang, eine ganze Nacht feuern die Briten mit allem, was sie haben. Ich glaube, irgendwo gelesen, über 1500 Geschosse gehen da auf dieses Vor-Nieder. Schocken oh. Schocken oh, Kiebeobacht hat das alles. Er ist nicht mehr ein Bord des Kriegschiffs, er ist wieder auf diesem kleineren Schiff, mit dem er da hingefahren ist. Aber da, wie gesagt, nicht weg, bekommt das alles mit. Es scheint ihm so, schreibt er später, als habe sich Mutter Erde geöffnet und würde nun Feuer und Schwefel ausspucken. Und er kann sich nicht vorstellen, dass die Soldaten, die in dieser Festung ausharen, diesem brutalen Beschuss wieder stehen könnten. Doch als dann der Morgen des 14. September anbricht, da sieht Kie, dass das Sternbanner noch immer überfort McHenry-Wet. Und dieser Anblick, der erfüllt, Kie, der übrigens kein besonders glühender Anhänger dieses Krieges ist, mit einer überwältigenen, ja, patriotischen Euphorie, die verteidiger haben durchgehalten, Baltimore, es gerettet. Noch am selben Tag drückt Kie seine patriotische Begeisterung in einem Gedicht aus, dass sich Rasen schnell verbreitet. Ich zitiere mal das englische Original, erste Zeile und den Schluss der ersten Strophe. "O say can you see by the dawn's early light, "O say does that star-spangled banner yet wave, "or the land of the free and the home of the brave?" Vielleicht mit einem etwas zu britischem Akzent. Frau Getrag, aber ich kann es nicht anders. Kennen wir alle, ne? Ja, ja, ja, kennen wir alle sehr bewegen. Ich meine, wir haben ja auch in der deutschen Nationalhung, wir haben auch so eine disparität zwischen sehr wunderschönen Musik, wir als zu ganz anderen Zecken komponiert wurde. Und diesem sehr gemischten Text ein Teil, der gar nicht mehr gesungen wird. Und dem anderen, ich dachte, ich wünsche mir vielleicht eine Zeit, wo es gar keine Nationalhung nimmer gibt. Hm, ja, ich weiß nicht. Ich finde es eigentlich ganz schön, dass jedes Land so ein Song hat. Könnte man auch auf Menschen übertragen. So jeder muss so ein Song sich ausruhen, der ihn irgendwie definiert. Und ich sehne eigentlich ganz gern. Also ich finde es eigentlich ganz gut. Es sind natürlich immer etwas Schräge zusammenhängen, die da zum Tragen kommen. Ich mache hier meine Notiz. Wir sollten unbedingt auch mal über die Ursprung der deutschen Nationalhümmene sprechen. Machen wir vielleicht mal demnächst. Die Farne. Es geht ja in diesem Lied um eine Farne, die diesen Text inspiriert hat. Die gibt es immer noch. Die ist riesig. Wie wirklich irgendwie? Kann ich glaube, so 10 Meter lang oder so. Also wirklich ist ja eine riesige Flagge, die über diesem Vorgewet hat. Die ist heute im National Museum of American History in Washington zu sehen. Das Lied, also das Stars Bengal Banner, ist dann seit 1931 auch ganz offiziell die Nationalhümmene der USA. Die Plünderung von Baltimore. Also damals eine der größten Städte des Landes, haben die Amerikaner im September 1814 noch gerade so verhindern können. Das ist aber nur ein Etappensieg. Wenn es ihn nicht bald gelingt, diesen Krieg zu beenden, dann droht den Vereinigten Staaten die größte anzunehmende Katastrophe. Die Zerschlagung. Seit dem Sommer 812 herrscht Krieg zwischen den jungen USA und den British Empire. Anfangs hatten die Amerikaner noch die Hoffnung, die Welt macht wirklich besiegen zu können, die sind aber mittlerweile zerschält im Herbst 1814. Kann es für die Vereinigten Staaten nur noch darum gehen, wieder heil aus dieser Sache herauszukommen. Bevor wir uns anschauen, ob sie das wirklich schaffen. Kurze Frage, du bist ja ein Freund guten Essens. Das stimmt. Hast du schon mal Putin probiert? Der erste Satz, deine Statements ist passt nicht so richtig zum Rest. Ich hab's tatsächlich schon mal probiert. Es handelt sich über eine Spezialität aus Kibbeck. Das sind handgemachte Promfritt mit speziellen Soßen und ein bisschen Käse drauf. Es hat nichts mit Cannibalismus zu tun. Putin, der russische Präsident Diktator hat damit nichts zu tun. Ich hab's auch einmal gegessen, lustigerweise in Schottland. Frag mir nicht, warum, wie es das dahin geschafft hat. Es ist so was, was der Läcker schmeckt, aber wo man schon merkt, es legt sich in die Herzkranzgefäße, das Kleist hat alles zu. Es ist aber so was wie das inoffizielle Nationalgericht kann er das. Es war viel nach so einem Kinderessen. Was eigentlich jeden schmeckt, also mein Fall, jetzt nicht. Aber es ist ja etwas sehr besonderes. Es könnte auch den Amerikanern jedenseits im südlichen Nachbarn kann er das auch schmecken. Ja, es ist auch wehren, weil nicht so, wie man mal gesund ist. Ich sag das aus guten Grund, weil ich möchte an dieser Stelle einmal kurz den Blick auf die Kanadierrichten, auf Kanada, weil auf die nicht zu trifft, was ich eingangs über die US-Amerikaner gesagt haben. Die Kanadier haben den Krieg von 1812 sehr wohl in Erinnerung behalten. In ihrer Meistererzählung ist das so was wie die Geburtstunde eines gemeinsamen Kanadischen Nationalgefühls. Wir erinnern uns französischsprachiges Kibbeckbriten, auch dooyalistische Flüchtlinge aus den Vereinigten Staaten, nach dem Unabhängigkeitskrieg, eh eine wilde Mischung, natürlich auch Indigene. Und es ist ein bisschen dieser Krieg, Schweiß da etwas zusammen, verordet, auch irgendwie Kanada im britischen Empire so richtig. Also die haben diesen Krieg nicht vergessen. Die Anfangszeit dieses Konflikt zwar für die Menschen in Kanada ziemlich entbehrungsreich, aber wir haben ja eben gehört, dass sich das Blatt mittlerweile zugunsten der Briten gewendet hat und die gehen im Sommer 1814, ihrerseits in die Offensive. Die Plünderung von Washington im August 1814 und auch die anderen Angriffe auf US-amerikanische Küstenstädte wie Baltimore zum Beispiel. Das sind eigentlich alles nur Ablenkungsmanöver für ein noch sehr viel größeres Vorhaben, denn praktisch zeitgleich starten die Briten, die jetzt wegen des Ende des Krieges gegen Napoleon sehr viel mehr erfahrene Truppen zur Verfügung haben, eine Inversion der USA. Und in der britischen Öffentlichkeit,
dominiert, längst ein sehr triumfalistischer Ton in der Times, heißt es zum Beispiel. Unsere Forderungen lassen sich in einem Wort zusammenfassen unter Werbung. Und das ist nicht einfach nur so dahingeschrieben. Es gibt ziemlich konkrete Pläne, die USA nach einem britischen Sieg zu einem wasalen Staat herunterzustufen. Das beinhaltet die Abtretung von Gebieten an Kanada, aber auch die Schaffung eines formal unabhängigen Staates für die Indigene Bevölkerung. Und der soll aus den USA herausgeschnitten werden. Also so grob gesagt zwischen Missouri und Ohio soll dieser Staat entstehen und der soll auch zugleich so ein Art Beurwerk sein, um die weitere Westexpanseion der USA zu verhindern. Stellen wir vor, dass wäre passiert. Ja genau, konta-Facture History, es wäre passiert, wie würden wir denn heute, würden wir natürlich keinen Sechsteiler machen, über die quasi erfolgsgeschichte oder den Harpenbeginn der späteren Erfolgsgeschichte der USA, sondern würden vielleicht sagen, ein Glück ist der britische Königweise genug gewesen, die Interessen auszugleichen, den Indigenen Menschen dort, die dieses Gebietzeit ja tausenden besiegelt haben, auch eine Statlichkeit zukommen zu lassen. Kanada wäre etwas größer, das ist ja auch in der heutigen Welt kann. Kanada ruhig eine größere Rolle spielen. Das wäre auch nicht verkehrt. Und man würde sagen ja, diese verrückten Farma da, die so ideologisch und religiös unterwegs war, die würde man einhaltsgeboten. Es war knapp davor. Ja, also dieser Indigene-Stat, dieser Indien-State, der wäre natürlich ein Staat von britischen Genaden gewesen, auch ja auch aus, sagen wir mal, macht kalkügel, gegründet nicht aus. Nächsten liebe, aber trotzdem wäre schon bemerkenswert gewesen, damit es dazu kommt, muss aber erstmal diese geplante britische Invasion gelingen. Das tut sie aber nicht. Den Briten geht es nämlich wie einem Achtungssportmetafer glücklosen Hammerwerfer, ihre Armee nimmt so ordentlich Schwung auf und dann donnaht sie das Sportgerät ins Netz. Du kennst das nicht, du hast wahrscheinlich noch nie einen Hammer geworfen. Ich auch nicht, Kugelstuzen, Traumade, Schildschör. Aber es ist so ein Antiklimax. Und dieser Antiklimax findet im September 1814 statt, da besiegen die Amerikaner nämlich ein britisches Geschwader auf dem Lake Champlain südlich von Montreal. Danach bekommt der britische Oberbefehlzhaber kalte Füße und bricht die gesamte Operation ab. Also er fürchtet, dass er vom Nachschub abgeschnitten werden könnte ohne seine Flotte und damit ist dieses große Vorhaben geplatzt. Jetzt erst beginnt die ernsthafte Suche nach einer Verhandlungslösung. Man tagt nicht in Kanada, man tagt nicht in den USA, sondern schön in sicherer Entfernung in Gent, heute belgische Stadt. Dieser Verhandlung ziehen sich über mehrere Monate, bis man sich dann schließlich auf den Status Quo-Ante einigt, heißt für nicht Lateiner, alles bleibt beim Alten. Und den Ausschlag dafür gibt ein Stimmungsschwung in Großbritannien. Denn die Öffentlichkeit, die vorher noch so mehr so siegesgewiss war, die jetzt wo diese Offensive gescheitert ist, enttäuscht und nimmt auch die Kosten des Krieges immer mehr in den Fokus. Wir dürfen ja nicht vergessen, dass die Briten zu diesem Zeitpunkt schon seit rund 20 Jahren quasi non-stop kämpfen. Gut, hat nun ja nicht gemust. Ja, mein ich selber schuldz. Nein, ja. Also, ich könnte auch sagen, also, thanks for nothing France, aber gut, die Steuerlast zum Beispiel. Also, hohe Steuerlast für die Mobilisierung, auch die Schulden sind enorm hoch. Und ja, also Kriegsmöglichkeit macht sich breit, dementsprechend ist es dann an Heiligabend, 1814, soweit der Friedensvertrag wird unterzeichnet. Wir beide, wir würden sofort heute eine Pushmitteilung auf unseren Telefon sehen. Damals brauchen aber nachrichten noch mehrere Wochen, um von Europa in die USA zu gelangen. Und deswegen hat dieser Krieg eine etwas skurrielle Fußnote. Denn die kämpfenden Truppen, die bekommen eben nicht mit, dass dieser Krieg schon vorbei ist, was nicht ganz stimmt, denn dieser Friedensvertrag muss auch erst noch ratifiziert werden. Aber sie machen erst mal weiter. Am 8. Januar 1815 besiegt der US-General Andrew Jackson, der auch von dem Friedensschluss bislang nichts mitbekommen hat, ein britisches Herr bei New Orleans. Jackson, der wird später in der US-Geschichte noch sehr, sehr wichtig werden, denn er nutzt diesen Kriegsrum, also er wird wirklich als Kriegshalt gefeiert, um 1829 eine Wahl zu gewinnen und ein Präsident ganz neuen Typs zu werden. Ist eine spannende Geschichte, heben wir uns auch für irgendwann mal später, ist, wenn ich mich nicht irre auch eine der Lieblingspräsidenten von Donald Trump. Gut, müssen wir uns dann demnächst mal anschauen. Für uns ist jetzt erst mal relevant herauszufinden, wer diesen Krieg denn nun eigentlich gewonnen hat. Also ich habe ja schon erwähnt, man hat sich auf den Status quo geeinigt, klingt also auf den ersten Blick nach einem klassischen Ohnen schieden, dieses Thema mit der Handelschiffad und dem und so weiter. Das hat sich ja eigentlich über Nacht erledigt. Die Franzosen haben ja verloren, auch wenn Napoleon dann nochmal wiederkommt. Also das ist ja eher ein Problem für Kriegszeiten. Wenn wir uns aber jetzt mal genau diesen Vertrag und die Situation anschauen, dann haben die Vereinigten Staaten die Nase vorn. Die haben zwar ihre Ehrgeizigen Kriegsziele verfehlt, sie haben kann er dann nicht erobert, aber sie haben etwas anderes vollbracht. Sie haben ihre Soberinität verteilt und sie haben sich auch als Großmacht etabliert, die wenn es eben darauf ankommt, sich auch gegen die Europäer zu versetzen kann. Die wahre Bedeutung dieses Krieges wird auch erst so richtig klar, wenn man so ein bisschen den nächsten Jahrzehnte anschaut, denn die Briten werden sich jedenfalls nach 1815 nie wieder in Nordamerikanische Konflikte einmischen. Von daran haben die US-amerikaner freie Hand. Es gibt auch diesen Indian State natürlich nicht. Und aus diesen Gründen wird der Krieg von 1812 manchmal auch als zweiter Unabhängigkeitskrieg bezeichnet. Wir haben ja den deutschen Historiker Michael Hochgeschwender schon häufiger zitiere und erwähnt, dass der führende Experte in Deutschland für diese Zeit der sagt auch, dass die Epoche der amerikanischen Revolution mit diesem Krieg beendet ist. Das kommt ja noch dann später in den amerikanischen Bürgerkrieg, auch dieses Problem ist klar, dass wir auch schon oft angesprochen haben, noch mal um die moralische Stellung der USA, quasi aber erst mal intern klärt. Aber auf der internationalen Hühne ist das natürlich was Neues, wir denken noch an Karl Marx, die Geschichte wiederholt sich nur erstmals Traggödie. Das wäre der Unabhängigststritt des zweitmal als Fars. Diese 1812er Kriegler hat natürlich so ein bisschen komische Elemente. Aber es ist vielleicht auch ihren Missverständnis gewesen, aber er war auf jeden Fall nicht zwecklos. Also es hat auf jeden Fall erfolgen gezeitigst. Er war das, will ich noch kurz ergänzen, nicht besonders brutig. Also sind natürlich Tausende von Menschen umgekommen. Ja, aber er war jetzt kein Massenkrieg, es kann man nicht vergleichen, auch wenn ich mit dem Unabhängigkeitskrieg und schon gar nicht mit den Napoleonischen kriegen. Aber er hatte eine wirklich wichtige Folge. Damit ist sozusagen die Epoche auch dieses 6-Teilers vorbei. Wir nähern uns also zügig dem Schluss. Eines sehne will ich euch aber noch schildern. Dabei geht es auch, aber nicht nur um ein Jubileum. Am 4. Juli 1826, da feiern die Vereinigten Staaten sich selbst. Es ist ein halbes Jahrhundert her, dass der Kontinental Kongress in Philadelphia die Unabhängigkeitserklärung angenommen hat. Mittlerweile sind die Rituale des Independence Day gut eingewübt, Glockenleuten, Redenhalten, Toast aus sprechen. Umzüge veranstalten das ganze Programm. Kennen wir beide heute auch noch. Dabei können sich 1826 immer weniger US-Bürger noch persönlich an diese revolutionären Ereignisse erinnern. Ich könnte auch sagen, die erlebte Geschichte, die versteinert allmählich so zum nationalen Mythos. Man erzählt sich diese Geschichte natürlich immer noch, aber ja, sie ist eben nicht mehr geprägt durch das eigene erleben. Ein Mann aber weiß noch sehr wohl, wie das damals alles war. Er war ja auch dabei. Ich spreche von John Adams, dem zweiten US-Präsident. Der ist 1826 mittlerweile 90 Jahre alt, zahnlos und blind. Seine Tage verbringt der Greise in einem bequem Lähnstuhl, meist in seinem Morgenmantel, in seiner Bibliothek, sitzt da also umgeben von Büchern, der nicht mehr lesen kann. An diesem 4. Juli 1826, da hat man ihn allerdings in seinen Bett getragen. Adams geht es nämlich immer schlechter, er liegt im Sterben. Doch bevor er seinen letzten Abend zu tut, gegen sechs Uhr Abend, da bewegt er sich nochmal und flüstert, Thomas Jefferson lebt noch. Aber Adams irrt sich. Sein alter Rival und ja auch nachfolger, im weißen Haus, der ist ein paar Stunden zuvor auf seinem Landsitz in Virginia gestorben. Die Gründerfäter, die verschwinden. Die Zukunft der USA gehört einer neuen Generation vom Politiker. Ja, zu gleich sind diese faunigen Fahrwasseln natürlich zwei zu sekulären Heiligen unterdessen geworden. Deswegen ist auch gut nochmal da ein bisschen die menschliche Natur aufscheinend zu lassen in so einem Podcast. Etwas zu differenzieren an diesen Ikonen der moderne. Aber es ist natürlich lustig, man 90 ist man heute noch lebienwiesbahn, viele Neuzerie, noch sehr sehr fit. Aber wenn noch so ein alter Rival erlebt, das hängt natürlich auch nochmal besonders jung und gesund. Ja, ich frage mich, was er damit gemeint hat, hat er gesagt, Mist, ich sterbe und Thomas Jefferson, mein Rival lebt noch so, Mist hat er mich da besiegt oder ist es eher so, ja, ich sterbe, ich trete ab, aber immerhin gibt es noch einen Vertreter unserer Generation, der noch lebt, Thomas Jefferson. Und er wollte sich selber noch anspauen, noch etwas durchzuhalten, weil der also noch lebt. Ja, okay, müsste ich nochmal herausfinden, es ist wirklich ein seltsamer Zufall an keinem anderen da.
Die Daten des Datum sind mehr US-Präsidenten gestorben als am 4. Juli. Also Adams und Jefferson, 4. Juli, 826. Und dann 5 Jahre später, 831, stirbt dann auch noch James Monroe, der 5. Präsident an einem Independence Day. Also das sind drei Präsidenten am selben Datum, gibt es sonst nicht. Also, es gibt ab und zu, glaube ich, mal zwei, aber das ist wirklich einmalig. Ich bin ja nicht aber geläubig, denn sofern ist es einfach nur ein Zufall. Es ist für dich der Stress-National-Fall-Tag, man steht früher auf, mit Tausend Sachen und Kopf und ein Herz. Das Feuerwerk. - Ja genau. Ich bin ja auch kein großer Freund von Geböller. Er schreck mich immer. Gut, am 4. Juli, glaube ich, noch nie ein Präsident gestorben Frankreich. Okay. - Das ist aber her, tausende. Ich finde, das ist ein geeigneter Punkt, um jetzt die Geschichte der USA zu verlassen. Wir müssen uns ja noch ein bisschen Stoff für den nächsten sechs Teiler aufheben. Da könnten wir euch dann logischerweise von der Besiedlung des wilden Westens erzählen und dann auch dem amerikanischen Bürgerkrieg, wo ja die faulen Kompromisse, die die Gründerfäte gemacht haben bei der Gründung der USA dann das Land einholen. Also, es ist ja ein Konflikt, der eine lange Vorgeschichte hat. Ja, das ist ein beides tolle Themen, aber wir haben natürlich auch noch viele andere auch aus Europa. Aber ja, erbringt es für den Westens go West und der Bürgerkrieg mit linken. Und Juli, es ist Eskram, dann wie es alle heißen, ist natürlich auch so, weil wir machen beides und noch viele andere. Vorher müssen wir aber noch einmal kurz Bilanz ziehen. Ich würde sagen, die amerikanische Revolution ist eines der fünf wichtigsten Ereignisse der letzten 500 Jahre. Ich lehne mich sehr weit aus dem Fenster und Gott sei Dank muss ich das jetzt hier nicht detailliert begründen. Aber es ist ja die, ja, es ist die erste Massendemokratie der europäischen Geschichte. Hat eine Vorbildfunktion, hat viele Menschen inspiriert, hat auch, ich glaube, wir würden nicht in einer Demokratie leben, wenn es die USA nicht gäbe. Aber was würdest du sagen, was hat den Ausstatt gegeben, dass das diese reizigen rebellischen Kolonien überhaupt geschafft haben? Weil sie waren ja eher die Anderdorks. Ja, genau. Ich glaube, ganz banal gesprochen Motivation, spielt hier eine ganz große Rolle. Also diese Möglichkeit. Und auch dieses, dieser ethische Neubegin, Leute wie Benjamin Franklin und auch die Farne in Fahrt, das sagen ja, wir beginnen jetzt mal mit, ja, wir sind zwar Menschen, die sozusagen in der alten Welt nichts gehalten. Wir kommen nicht aus einem tollen Elternhaus und sind auch keine geistlichen, also nicht aus einem adligen Elternhaus. Aber wir haben eine andere Form von Ere und Biederkeit und Verlässlichkeit und auch natürlich Främigkeit. Das heißt, da gibt es eine individuelle Qualität, denn es gibt es das auch eben auch als Gemeinschaft. Ihr könnt eine Republik uns ausdenken und auch beleben, die eben auf Bildung basiert. Die Wissenschaft wichtig ist auch die Prosperität der Besitz und so. Das ist das Versprechen in der Unabhängigkeitserklärung. Das heißt, wir haben Anfang auch so bewegen vorgetragen. Und ich glaube ganz auch, was unser Methe angeht als historisch interessierte Menschen. Es ist eben auch so ein Beginn von einer neuen Form von Geschichte. Die sagen, okay, die bisherige Menschheitsgeschichte war im bösenlichen Abfolge von verschiedenen Monarchen, die so zu geherrscht haben. Aber diese doppel Kombination von einer Republik, die sich gründet, aber am völlig neuen Territorium, mit völlig neuen Ressourcen, die neue Welt tatsächlich. Und dieser Pioniergeist, dieser Schöpfergeist zu sagen, wir können auch, wenn wir uns die Natur untertanen machen, können wir auch einen völlig neue Geschichte schreiben für alle Menschen. Und das ist halt die große Inspiration. Du kannst dann schicksal selbst in die Hand nehmen. Man kann es zusammen selbst in die Hand nehmen. Und das ist dieses uroptimistische an dieser Geschichte. Wir haben ja aber gesehen, das ist natürlich überhaupt nicht stimmt in Wahrheits, ganz viele Menschen fast klhaft waren, dass die Indigenenvölker dieses Land weggenommen, bekamen und sie selber ums Leben kam. Aber sozusagen, dieses große Versprechen, auf das kann man sich halt immer wieder berufen und sagen, okay, ihr sagt das so und so. Noch ist das aber nicht eingelöst und hier heben wir uns ein Protest. Und das heißt, er hat eine totale Dynamik in die menschliche Geschichte gewagt. Ich bin natürlich dann auch großer Anhänger der Französchenrevolution, die dann so quasi im Winn schatten auch passierte. Also das sind alles Männer auch, wenn wir normal lesen in den Texten die Argumentation von damals, die Überlegungen auch zu sagen, von Bedrochenchen, mit diesen Menschen Material, was wir da haben, mit diesen Leuten, müssen setzen auf Bildung. Wir müssen das geht gar nicht anders, dass wir Leute lesen, lernen, argumentieren, lernen, was sie ja dann auch ganz toll tun. U.S.A werden ja auch ein wirkliches Bildungsrepublik und waren da natürlich Migration. Das ist ja das riesige Land, wir brauchen Einwanderung und dann müssen wir überlegen, wie wir aus den eingewalteten Menschen wieder so einige Meinschaft machen. Und das sind ganz viele sehr aktuelle Themen, die wir an den USA studieren können. Und ich denke, heute, wenn man die Nachrichten schaut, lohnt sich es auch immer wieder, wie die USA an ihren eigenen Standards zu messen. Also ich verstehe nicht so, dass Trump dann doch ein bisschen recht hat. Also ich habe in der ganz am Anfang dieses Sechsteilers zitiert, mit dem Zitat, die Geschichte am Mirikas macht jeden frei, ist eine typische Trumpschübertreibung, aber im Kern ist ein bisschen was wahres dran. Also wir haben natürlich gesehen, Sklaven, Indigene, die haben unter der amerikanischen Revolution gelitten, auch danach noch lange. Aber es ist trotzdem etwas wahres dran, weil eben die Geschichte der Vereinigten Staaten, diese Vorbildfunktion hat, auch ein neuer Anfang ist, sind viele da hinsicht und viele Menschen und Nationen inspiriert hat, für ihre eigene Freiheit zu kämpfen. Ja, wir sehen das Trumps natürlich diese Aussage trifft auf basieren auf der Geschichte der USA. Und das stimmt und zugleich sehen wir auch den Widerspruch, wir sehen seine eigenen Politik als Regierungschef in den USA und als Obersexturil, steht dazu im Widerspruch. Es ist bei ihm im Nummer nicht jeden frei, dass es auch so eine amerikanische Erfahrung ist, man kann das auf ein bisschen so widersprichst ja so sehr, dass ich denken kann, das wird nicht gut enten mit ihm. Ich wollte noch einmal kurz zurück zu dem Punkt, warum haben das diese Kolonien eigentlich geschafft? Ich bin jetzt kein Anhänger der großen Männer-Theorie, die besagt ja, dass es immer geniale Iridouin, die Geschichte machen. In diesem Fall würde ich mich etwas korrigieren, denn George Washington hat schon beträchtlichen Anteil daran, dass hier die Anderdocks gewonnen haben. Der ist schon eine faszinierende Person. Absolut, das sind Staatsmänner, ich denke da auch an Schalde-Gull, die in Menschheit und Augenblick auch bleffen. Also diesen Sanemier darstellen, als sie hinter sich versammeln können, die das eigentlich genau wissen. Deswegen hat es vielleicht auch diese Zahngeschichte, weil ich mir so oft die Zähne zusammengebissen hatte. Er wusste ja, ich hab hier eigentlich überhaupt nichts auf der Pfanne. Aber ich muss ja so tun, als würde ich jeder generale Unabhängigkeitskrieger, kann mir sehr gut vorstellen. Aber er ist genau in dem Augenblick, dass er eben auch nicht sich aufschwinkt. Was man gerade zusammen Türen und so ein militär Herrscher, was ja naheliegen gewesen wäre. Das ist genau der Punkt, der mich so besonders an ihm fasziniert. Also, Julius Caesar, Napoleon Bonaparte, die haben irgendwie eine glanzvollere Karriere hingelegt. Aber die sind auch alle abgestürzt. Die haben jeder für sich auf ihre Weise ja blatt überreizt. Und Washington hat, soweit ich weiß, nie ein Höhenflug bekommen. Der hat auch immer im richtigen Moment gewusst, gewusst, gesagt zurückzustecken, sich zurückzuhalten. Ich weiß nicht, ob er diese Versuchung gespürt hat, oder ob das richtig redistisch war, dass ich da zum Diktator zu erheben. Das ist meine Skapie, diese Überlegung, wir haben darüber gesprochen. Aber er behält immer irgendwie einen klaren Kopf. Und dafür wird er schon zurecht verärrt. Auch wenn ich kein Freund der Hählung bin und auch hält ein problematischer Begriff ist sowieso. Aber ich kann schon verstehen, warum die Hauptstadt der USA Washington heißt. Also, das ist schon ganz gut getroffen. Wir müssen mal hinfahren. Ich habe auch einen Punkt auf meiner Liste. Also Washington ist wichtig, aber wenn wir jetzt mal so die langfristigen Trends anschauen. Also, man könnte ja auch sagen, das war unvermeidbar. Also Thomas Payne, der hat ja schon 1976 geschrieben, dass es absurd sei, wenn man sich vorstellt, dass ein Kontinent auf die Dauer von einer Insel regiert werden sollte. Also es war irgendwie abzusehen, dass Nordamerika irgendwann Großbritannien überflügelt. Muss man sich nur die Bevölkerungsentwicklung im 18. Jahrhundert anschauen. Da weiß man, wohin die Reise geht. Also, wird zu sagen, na ja, das musste ja so passieren. Ja, wir haben ja gerade in den verschiedenen Episoden gesehen, wie knapp das immer war. Und das ist eben auch ganz anders, hätte ausgehen können. Das Pritzju Köhlenkreis hat ja ganz lange gedauert bis nach dem zweiten Weltkrieg noch lange. Das heißt, es stand keineswegs geschrieben, dass das in den Verzusehseil Pochers als auch zugleich die Aufklärung war und dieser ganze ideologische Umschwung aufsiegter Wissenschaften und all dies andere, dass das alles so zusammen trifft. Und das ist die Allfroske. Man könnte ja auch vorstellen, dass die USA ein Schicksal genommen hätten. Wie Ingen, wo man ausgeplimmelt hat, mit wirklicher brutaler Gewalt regiert hat. Und das Land hat total Mühe, hat später wieder auf die Beine zu kommen. Man hat sich dann ja auch irgendwann geschafft haben, oder wie China, wo das alles viel länger genauer hat. Und Kolonialismus da erhebliche Wunden geschlagen hat. Insofern ist das die USA relativ früh daraus gekommen sind. Ist natürlich dann wirklich ja segen auch, ja, für uns alle. Oder es hätte so laufen können wie ein Kanada. Also die Kanadien haben sich ja auch irgendwann abgelöst, aus dem Empire, zum Commonwealth gehören sie immer noch. Aber eben auf eine andere Art und Weise, also ganz ohne Revolution und Krieg. Nur solche Spekulationen, die kann man eben nicht richtig verifizieren, es bleibt alles dabei beim Mutmaßung. Jetzt sind wir aber wirklich am Schluss angekommen, das amerikanische Experiment mit den Grundzutaten, politische Gleichheit, Naturgegebenen rechten. Und der Volkssoberinität, politische Nöffentlichkeit. Ja, genau. Das hat die Menschheitsgeschichte verändert. Dieses Experiment läuft immer noch weiter. Also, tschüss!
die USA haben bislang gezeigt, dass das klappen kann mit der Demokratie. Das heißt nicht, dass man sie jetzt erklärt oder dass man über die heuche Leihhinweg schaut, die auch oft dazu gehörte und auch immer noch dazu gehörte. Nur wir wissen nicht, wie es mit diesem Experiment weitergeht. Ich weiß nicht, was du ein großer Freundeshemi unterrichtst. Ja, klar. Ja, was du. Also man weiß ja nicht, ne? Kann ja auch sein, dass einem Ende noch das Labor um die Ohren fliegt. Also für meine Nerven finde ich, wir könnten jetzt auch mal das Experiment langsam wieder in ruhigerer Fahrwasser. Äh, den links, aber der Markt, eben, dass wir ja, wenn wir das hier aufnehmen, das wir eben auch in historischen Zeiten leben. Ich meine, wir schauen eben zurück, dass es unser Metier macht jetzt keine Analyse der Gegenwart, aber natürlich sind auch jetzt, was wir erleben, ist schon etwas, etwas, etwas, es sind auch schon besondere, sehr auch sehr belastende Zeiten. Ja, und wir können nur die Daumen drücken, dass das mit diesem Experiment glattläuft, denn das geht uns alle an. Und für wollen oder nicht. Das war's mit dieser Folge von "Was Bisseg ist Schar". Wir sind hier auch im Tellingbücher und Nils Minkma. Sound Design und Video, Vince Oliver, Series Producer, Simone Terbrack. Danke an alle von euch, die diese Folge durch eine Mitgliedschaft bei Stady möglich gemacht haben. Und dazu findet ihr in den Schonauts.
Podcast Summary
Key Points:
Die USA erlitten 1814 eine schwere Demütigung, als britische Truppen Washington D.C. eroberten und das Weiße Haus sowie das Kapitol niederbrannten.
First Lady Dolly Madison rettete ein lebensgroßes Porträt von George Washington, bevor sie floh.
Der Angriff war Teil des Britisch-Amerikanischen Krieges von 1812, eines „Rematches“ nach dem Unabhängigkeitskrieg.
Washington D.C. war damals noch eine kleine, unfertige Stadt mit schlammigen Straßen und Sklavenarbeit.
Der Konflikt führte zur Entstehung der US-Nationalhymne „The Star-Spangled Banner“.
Die Serie endet mit der Erkenntnis, dass die USA in dieser Krise endgültig erwachsen wurden und den Grundstein für ihren Aufstieg zur Großmacht legten.
Summary:
Die letzte Folge des Sechsteilers über die amerikanische Revolution beginnt mit einem lockeren Gespräch über Filme wie „Independence Day“ und die Zerstörung des Weißen Hauses. Die Moderatoren überleiten dann zur historischen Realität: Am 24. August 1814 brannten britische Truppen während des Krieges von 1812 das Weiße Haus und das Kapitol nieder.
First Lady Dolly Madison weigerte sich zunächst zu fliehen, ließ aber das berühmte Washington-Porträt retten, indem sie den Rahmen zertrümmerte. Die Briten fanden ein gedecktes Dinner vor, plünderten und setzten das Gebäude mit Brandgeschossen in Brand. Die Episode erklärt, dass Washington damals eine kleine, provisorische Hauptstadt war, in der Sklaven arbeiteten und die Straßen schlammig waren.
Der Angriff war eine enorme Demütigung für die jungen USA, die erst 30 Jahre zuvor ihre Unabhängigkeit erkämpft hatten. Dennoch gelang es dem Land, sich aus dieser Krise zu befreien und allmählich zur Weltmacht aufzusteigen. Der Krieg von 1812, oft vergessen, brachte auch die Nationalhymne „The Star-Spangled Banner“ hervor.
Die Folge endet mit der Botschaft, dass diese schwierige Zeit die USA endgültig reifen ließ.
FAQs
Washington D.C. ist seit dem 17. November 1800 Regierungssitz, als der Kongress dort erstmals zusammentrat.
Britische Truppen marschierten in Washington ein, brannten das Kapitol und das Weiße Haus nieder, nachdem die amerikanischen Verteidiger besiegt wurden.
Dolly Madison war die Ehefrau von Präsident James Madison. Sie rettete ein lebensgroßes Porträt von George Washington, bevor sie das Weiße Haus verließ.
Dieser Krieg wird als der Krieg von 1812 bezeichnet. Die Briten griffen Washington an, um die USA für ihre Expansion und Unterstützung Frankreichs zu bestrafen.
Die Hymne entstand während des Krieges von 1812, als Francis Scott Key die britische Bombardierung von Fort McHenry beobachtete und die amerikanische Flagge noch wehen sah.
Der Name 'Weißes Haus' setzte sich erst später durch. Zeitgenossen nannten es 'Executive Mansion' oder 'The President's House'.
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