Die amerikanische Revolution (5/6) – Wir, das Volk
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Am 21. Juni 1783 herrscht Chaos in Philadelphia: Meuternde, unbezahlte Soldaten des Unabhängigkeitskriegs umstellen das Statehouse, in dem der US-Kongress tagt. Alexander Hamilton, ein junger Delegierter aus New York, erlebt hautnah, wie fragil die junge USA ist. Der Kongress hat kaum Macht, die Einzelstaaten sind ein loser Bund, und die Regierung von Pennsylvania verweigert Hilfe gegen den Mob. Hamilton, ein ehemaliger Adjutant von George Washington, ist empört über diese Ohnmacht.
Der Podcast zeichnet Hamiltons erstaunlichen Aufstieg nach: Als uneheliches Kind in der Karibik geboren, verwaist mit 13, bringt er sich selbst das Management bei und gelangt durch einen begabten Brief über einen Hurrikan nach New York. Er studiert, wird Soldat, kämpft in Yorktown und wird Anwalt. Seine Heirat mit Elizabeth Skyler bringt ihm gesellschaftlichen Aufstieg. Doch die politische Krise der USA – ein loser Staatenbund ohne starke Zentralregierung – treibt ihn um. Die Folge zeigt, wie Hamilton und andere Gründerväter unter großen Schmerzen die Verfassung schmieden, um die Nation zu stabilisieren. Es geht um Macht, Ehre, Skandale und die Frage, wie eine gute Regierung das Schlechte im Menschen eindämmen kann – Themen, die bis heute aktuell sind. Hamilton, nie Präsident, gilt als Vater des amerikanischen Regierungssystems, ohne den die USA vielleicht nicht überlebt hätten.
Ein junger Mann eilt durch die Straßen von Philadelphia. Er hat rötlich braunes nach hinten gekämmtes Haar und blauer Augen. Er ist 28 Jahre alt und sein Name lautet Alexander Hamilton. Den kennst du nils, ne? Ja. Den haben wir auch in der allerersten Folge dieses Sechsteilers schon mal kurz erwähnt. Jetzt wird er sozusagen die Hauptpersonen von dem, was jetzt folgt. Es ist der 21. Juni 1783, ein Samstag Nachmittag. Hamilton ist Mitglied im US-Kongress und dieses Kremium sollte eigentlich gar nicht tagen an diesem Tag, aber es ist eine Notfallsitzung. Ein Berufen worden. Ein Wochenende muss man ja als Abgeordnete im Wahlkreis sein. Genau. Heutzutage, ja, wenn man ein Abgeordnete oder ein Abgeordnete ist, die den Job ernst nimmt, ja. Aber dieser Samstag Nachmittag, der ist nicht so wie andere, es ist nämlich Chaos ausgebrochen. In Philadelphia, aber eigentlich auch im ganzen Land. Wir erinnern uns, die USA, die haben sich zwar die Unabhängigkeit von den Briten erkämpft, aber jetzt steckt das Land in einer tiefen Krise. Und das hat auch mit dem Kongress zu tun, der verfügt nämlich nicht über die Macht und die Mittel, die vielen Probleme zu lösen, die sich auftürmen. Der kann doch nicht mal die Soldaten bezahlen, die für die Unabhängigkeit gekämpft haben. Und einige von denen sind mit ihrer Geduld jetzt am Ende, sie haben gemäutert und sind zorn erfüllt nach Philadelphia marschiert. Philadelphia muss man dazu sagen, ist zu diesem Zeitpunkt so was wie die de facto Hauptstadt der USA. Also Washington DC gibt es noch nicht. Philadelphia ist sozusagen das politische Zentrum dieses jungen Staates. In New York ist zu viel los, wichtiger Hafen zu umkämpft, wenn man ja nach dazukommen, was da alles sich erigdet in New York, aber ich stell es mir sowieso vor, wie Bonn. Früher Westdeutsche Hauptstadt Bonn, Philadelphia. Schön ruhig. Wer sich noch erinnert, damals am Reihen, der Kongress, der ist ein bisschen abhängig von der Regierung des Staates Pennsylvania, also von dem US-Bundesstaat und hat die Regierung von Pennsylvania auch um Hilfe angobufen. Die sollen endlich Militzen schicken, um diese meutanden Soldaten vor der Stadt aufzuhalten, aber diese Regierung hat sich geweigert, das hat Hamilton extrem empört und weil die Regierung nicht eingeschritten ist, sind diese Mäutere am Vortag ungehindert nach Philadelphia marschiert, da haben sich ihnen weitere und zufriedene Truppen angeschlossen und am Morgen dieses Samstag, da gehen sogar Gerüchte um, dass sie vorhaben, die Banken zu plündern. Also jetzt geht's ans Geld, das wird sehr ernst, deswegen also eine Notfallsitzung. Hamilton erreicht dann schließlich das Statehouse, das ist ein Gebäude aus Ropen-Bachstein, in dem der Kongress tagt. Aber kaum haben er und die anderen delegierten sich auf die Stühle gesetzt, da hören sie plötzlich Lärm und Geole vor den Fenstern, denn dieser bewaffnete, besoffene Mob, der in Philadelphia unterwegs ist, der hat das Gebäude umstellt. Das ist übrigens genau das Gebäude in dem fast sieben Jahre zuvor die Unabhängigkeitserklärung verabschiedet worden ist. Ich weiß nicht, wenn wir das heute in den Nachrichten sehen würden, würden wir wahrscheinlich sagen, ja, typisch "Fails Date", also irgendwie ein Mob von den Regierungsgebäuden. Aber damals waren die USA halt sehr viel Instabiler als heute. Es waren andere Zeiten. Ja, das ist ja ein bisschen das Leidmotiv unserer Folgen, das ist erstmal sehr, sehr knapp war mit diesem Unabhängigkeitsm, mit diesem Krieg gegen England und das dann auch hinterher die Struktur noch überhaupt nicht vorhanden waren, die wir so mit den USA so zijahren und überhaupt nicht diese Stabilität. Du sagst es, also von einem US-Präsidenten ist zu diesem Zeit noch keine Rede, das wird noch wichtig werden in dieser Folge. Die delegierten, die da jetzt von diesem Mob belagert in dem Statehouse sitzen, die wollen sich nicht erpressen lassen und ganz sicher auch nicht Hamilton, der neigt ohnehin nicht dazu, klein beizugehemen, die machen einfach weiter mit ihrer Sitzung, drei Stunden dauert die und danach gehen die delegierten aus dem Haus heraus und müssen an den Mäutern vorbei, die verspotten sie, verhöhnen sie, ist also ein richtiger verbaler Spießrutenlauf. Hamilton, der hört diese Beschimpfung, der sieht die hermischen Gesichter, das ist für ihn sicherlich ein bildes Schreckens, denn ein Teil der Armee, in der er selbst gekämpft hat, die ist zum Mob geworden und bedroht jetzt diese gelebnte Regierung. Ich könnte auch sagen, das macht Zentrum der USA, es macht los. Ja, das ist ja ein generelles Problem von Revolution, die von unten kommen oder von ja, einst den habe nichts, die dann plötzlich die ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen, wo hört das auf? Das ist auch eine von zwischen Revolutionen dann das Problem sagen, warum sollen wir uns jetzt von dieser Regierung was sagen lassen, weil wir haben ja gezeigt, wir können alle Spielregeln so ändern, wie wir das möchten, eben zum Teil auch mit Gewalt oder teilweise dann auch später mit Anmaßung von Volkswagen-Tape und wer bestimmt das und wo kommt das wieder in gregelte Bahnen, wer Schützbesitz und wenn man manchmal also auch noch in der Vortrumpzeit diesen Pum, manchmal sieht uns diese große Symbolik der amerikanischen Politik mit diesen Nationalgarde und den liveryierten Saldienern und diese ganze, da merkt man eben, das ist eben auch gemacht, um das alles so in Bahnen zu lenken, weil man das eben selber erfunden hat und ist das Bus eben so eine große Ehrfeucht zellebriert werden, damit jeder sich dann auch an diese Spielregeln auch irgendwo hält und solche Szenen erinnern uns daran, wie fragil so was ist? Ja absolut und man kann über Revolutionen eigentlich auch das selbe sagen, was man manchmal über Kriege sagt, nämlich es ist sehr leicht, einen Krieg zu beginnen, eine Revolution zu beginnen und sehr schwierig sie zu beenden, das heißt eine neue stabile Ordnung auch zu finden und wir schauen uns heute mal an, wie das in den USA von Staten geht, es geht nämlich darum, was in den Vereinigten Staaten nach dem Sieg im Unabhängigkeitskrieg passiert, zugleich wird wir uns aber noch eine sehr viel größere Frage, was ist eine gute Regierung? Wie sieht die ideale Verfassung aus? Welche Leitplanken muss man setzen, um zu verhindern, dass eine Gesellschaft, ich will jetzt mal ein Bild aus dem Straßenverkehr nicht wie ein Bus, bei dem die Bremsenversagen geradewegs in den Abgrund stürzt. Sieht man nochmal wie aktuell diese Miniserie, die wir machen im Hinblick auf das Jubiläum natürlich, aber auch auf die politische Aktualität, weil das sind alles Fragen, die wir heute auch in den Errichten besprechen und diskutieren oder einen Küchentischen zu Hause und das hat eben damals auch schon erächstern Hamilton und seine Kollegen beschäftigt. Ja, und das bewegt uns immer noch, denn jedes politische System kann sich nicht einfach auf fromme Wünsche verlassen, muss so konstruiert sein, dass es das schlechte im Menschen, dass es leider gibt, wissen wir alle, dass das schlechte Menschen eingehegt wird und die Verfassung der USA, die gilt ja als eine der besten der Geschichte, aber nur wenige Leute wissen unter welchen Schmerzen sie zur Welt gekommen ist. Ich bin juach im Tälgenböscher. Ich bin Jens Minkmann und das ist was bisher geschah. Im Mittelpunkt dieser Folge steht der Einflussreistemann der US-Geschichte, der nie das Präsidenten am T-begleitet hat, obwohl er das sicher ganz gerne getan hätte, Alexander Hamilton. Der ist so etwas wie der Vater des amerikanischen Regierungssystems und wenn er sich nicht so reingehängt hätte, dann würde es die USA möglicherweise heute gar nicht mehr geben. Es geht also um Verfassung, aber nicht nur, sondern auch um Sex, Skandale und Whiskey. [Musik] Lieber Nils, ich habe bei der Vorbereitung für diese Folge diverse KI-Assistenten befragt, jetzt wusst du sehr neugierig sein, was denn ein guter Repaname für dich sein könnte oder hast du schon einen, dann kannst du ihn jetzt verraten. Nee, ne, habe ich mir irgendwie gedacht, also hier kommen meine drei Favoriten, falls du mal ins Rep-Business einsteigen möchtest, MinkmaticMC, NMK oder mein Favorit Nils Skills. Ist was für dich dabei? Sprich dich was an? Nils, klingst du nach Serien mehr oder Nils Skills? [Lachen] Ich finde eigentlich alle drei gut, ich muss mal schauen, also die Namen, wenn schon mal gut, da hat man eine gute Auswahl, nur mit dem Rep-Nahab hat es ja doch. Okay, aber dann haben wir das schon mal vorbereitet, falls du dann doch Lust auf eine Rep-Karriere hast. Warum diese Spielerei, weil der Protagonist dieser Folge mehr als zwei Jahrhunderte nach seinem Tod zum Star eines Hip-Hop-Musikals, namens Hamilton geworden ist, getextet und komponiert von Lin-Manuel Miranda, Uhraufführung war 2015, hast du es gesehen, ich nicht, aber. Nee, aber natürlich die Berichterstattung verfolgt und Barrako-Barmad-Zeit war das ja noch. Da hat die Kast auch empfangen, beißen Haus, gibt es auch tolle Videos, die man noch sehen kann, da sieht man auch, dass so historische Stoff auch kompliziert historische Stoffe durch so neue, relativ neue Form der Geschichtsvermittlung zum Beispiel in so einem Musical. Ja, noch mal richtig interessant werden, noch mal einen Publikum finden, so ein Podcast, wie wir es machen, es hat durch auch eine neue Form. Ja, da sagst du was, was wäre denn die deutsche Entsprechung? Also Alexander Hamilton hat sich ja auch die Verfassung der USA verdient gemacht. Ich würde sagen, also vergleichbar wäre dann vielleicht ein Stück über die Fäter- und Mütter des Grundgesetzes. Der parlamentarische Rundfunk.
Das Musical mit einem Rappenden Konrad-Adener. Was meinst du? Ist Deutschland bereit dafür? Kalle Schmied von der SPD war ja auch Lürika damals. Dann hat er natürlich schon Lürik übersetzt. Da würde man vielleicht was finden. Aber ich meine auch, da Paulskirche würde sich sicherlich. Ich finde, das ist immer her, wir hatten mir schon mal. Oh, nee. aus dieser Epoche. Paulskirche Musical vernecht nicht schlecht. Paulskirche, das Musical finde ich auch ganz gut. So ein bisschen wie Lemiserable, schöne Großrevolution. Also, falls da irgendjemand da draußen ist, der gerne ein Hitmusikil mit einem etwas originelleren historischem Anfang schreiben möchte, bitte meldet euch bei uns. Wir stehen als Experten bereit, euch dazu unterstützen. Also, vielleicht nicht als Rapper. Ich bin nämlich auch kein begnadeter Rapper, wie ihr gleich herausfinden werdet. Man kann nicht alles haben. Denn das vielleicht berühmteste Lied im Musical Hamilton. Das ist gleich das erste. Das beginnt mit den Zahlen und vorsicht, ich versuche jetzt zu Rappen. Wie wird ein Bastard? Der vom Schuss einer troßlosen Dirne kroch aus einem Gott verdammten, verlorenen Loch in der Karibik. Ohne Titel, ohne Mittel, ohne Werte. Am Ende doch ein Held und ein Geläter. Kein kompletter. Ja. Ja, man muss dazu sagen, hört euch auch mal das englische Original an. Das hat schon noch ein bisschen einen anderen Wums. Also, ist beides gut, ist auch wirklich ein guter Track. Ich glaube, ich sage mal ja, hört euch das mal an. Diese Worte, die ich da gerade zitiert habe, die kommen in dem Musical aus dem Mund von Aaron Burr. Und das ist ein Mann, der in dieser Story noch eine sehr entscheidende Rolle spielen wird, um es milder auszudrücken. Zunächst einmal ist das aber einfach eine sehr gute Frage, die er der Rappt. Denn für ein Gründervater hat Hamilton wirklich einen sehr erstaunlichen Hintergrund und es ist, anfangen es alles andere als selbstverständlich, dass das überhaupt in die USA schafft. Ja, und die Geschichte der USA selber. Die kommen ja auch praktisch aus dem Nichts und die Männer und Frauen, die die USA gründet und gebaut haben. In diesen Jahren sind ja sozusagen nach den Standards der alten Welt total in nobody's. Ja, haben wir ja gesehen, auch bei Benjamin Franklin, der Sohn des Kerzenmachersters, dann ganz nach oben schafft. Ich würde aber sagen, dass es bei Alexander Hamilton sogar noch extremer ist, weil er gar nicht in den USA geboren wird, sondern er kommt 1755 auf der Karibik-Insel Nieves. Ein britischen Kolonie zu Welt. Vielleicht war es auch erst zwei Jahre später. Man weiß das nicht so. Genau. Hamilton's Mutter Rachel, die heiratet mit 16 Jahren einen älteren Mann, ist aber in der eh sehr unglücklich, verlässt ihn dann um 1750. Aber der Kärztin nicht zu ihm zurück, sondern lässt sich stattdessen mit James Hamilton ein. Ja, ich glaube, er hat auch nicht so viel Glück gehabt. Ja, heiraten können die beiden nicht. Also Rachel und James Hamilton, weil Rachel ist ja noch irgendwie verheiratet und so. Deswegen kommt Alexander Hamilton ihr Sohn unehlich zu Welt. Also es in der Sprache der Zeit ein Bastard und das ist ein Stickmar und das wird ihnen auch zeitlebens begleiten. Alexander ist noch ein Kind. Da zieht die Familie auch eine andere Insel um. Sankroa und da verlässt sein Vater ihn und seinen Bruder und seine Mutter. Die stirbt nur zwei Jahre später und mit etwa 13 Jahren ist Hamilton praktisch voll weise. Also ein schweres Schicksal. Er ist aber auch schlau und macht trotzdem Karriere. Jetzt komme ich nämlich zu einem Punkt in seinem Lebenslauf, der auch in dem Musical "Geräppt wird". Er steigt nämlich noch als Teenager vom Buchhalter zu einer Art Manager eines Handelsunternehmens auf. Also in einem Alter, wo du und ich wahrscheinlich einen Schüler-Praktikum gemacht haben, ist er da schon am Ruder. Ja, der berühmte Mutter war zwei Flogen. Man will das nicht wünschen, aber er mittendem sein Bruder erleben praktisch von Kindheit an, dass es nur abwärts geht. Das ist ja das schlimmste Schicksal, was sich jungs und was sich Kinder vorstellen können, damit sich die Eltern sich so aus dem Staub machen, auf die eine oder andere Weise und man sich völlig selbst sorgen muss in einer wirklich unruhigen Zeit und Ecke der Welt. Ja, stimmt. Aber dann nimmt sein Leben eine Wende und das hat mit etwas zu tun, was dir vielleicht auch schon mal passiert ist. Also hast du schon mal ein Text geschrieben, wo du sagen würdest, der hat dein Leben verändert. Also mein Führer-Chef, Frank Schömerer, verstand es immer, der FZ herausgeber verstand es, immer den Druck auf einen zu schreibenen Text zu erhöhen, indem er immer gesagt hat, das ist der wütterwichtigste Text ihres ganzen Lebens. Das war immer her, sich gerade bei so nachtfernse kritiken oder irgendwas. Insofern habe ich das so ein bisschen inflationiert. Ja, aber ich würde sagen, das war die erste SMS noch meine heutige Frau. Oh, das ist wundervoll. Das musst du jetzt nicht zitieren, das ist jetzt privat, aber das ist sehr, sehr schön. Bei Alexander Hamilton gibt es auch einen Text, den er schreibt, der seinen Leben auf eine ganz neue Bahn lenkt, hat aber einen traurigeren Anlass als er 17 Jahre alt ist. Im Jahr 1772 da verwüstet nämlich ein Hurricane seine Heimatinsel und er schreibt dann in einem Brief über diesen Strom sehr anschaulich und er ist so gut, dass dann eine Zeitung diesen Bericht abdruckt, dann wiederum werden örtliche Kaufleute auf das Reporter-Talent könnte ich auch sagen aufmerksam und finanzieren Hamilton ein Stipendium. Und noch im selben Jahr geht Hamilton dann nach New York City, beginnt ein Studium, erst mal so ein bisschen Mathe, dann überlegt er kurz, ob er nicht arzt werden soll, am Ende schwenkt er auf Jura um, schickse all das, manchen Leuten schon wieder fahren ist. In seinem Fall kommt dann aber der Unabhängigkeitskrieg dazwischen. Geht er aufs Kings College, und ist die heute Columbia University in New York. Ja, die musste dann irgendwann aus komischen Gründen nahm ändern, das Kings College war irgendwie nicht mehr so angesehen, ist ja klar. Also Hamilton dieser junge Migrant, der geredt, also mitten in diese, ja in den Studel der amerikanischen Revolution und wie so viele junge Männer auch aus dem Ausland, ist er davon begeistert. Also das spricht ihn an, er wird Soldat und fällt dann bald George Washington auf. Also der holt ihn an in seine Seite und mit gerade einmal 22 Jahren, es hemmelten Washington's adiodant und de facto auch Stabschef des amerikanischen Oberbefehlzhabers. Also, seinen Leben hat irgendwie schlecht angefangen, aber die Wände und dann geht's wirklich steil nach oben. Obwohl ich den ganz schön reskant ist, also die müssen nicht George Washington und die Armee sind jetzt da nicht vergleich mit den heutigen Streitkräften der USA oder eine relativ armselige Veranstaltung, aber dennoch hat auch vielenfalls Potenzialen. Der Mann hat Potenzial, da stimmt. Der bringt enorm viel mit. Der ist Energiegeladen, charismatisch, oft sehr charmant, entschlossen, ist angreffslustig. Er verbindet so zwei Aspekte, die man eigentlich nicht so häufig zusammenfindet, meiner Erfahrung nach, er ist ein intellektueller und ein Mann der Tat. Also ne, das ist eine gute Kombi. Er hat ein ganz großes Ego, oh Wunder, aber das ist ein bisschen fragil. Also er ist leicht verwundbar, leicht gekränkt, seine Ehre ist ihm sehr wichtig und das alles liegt sie auch an seiner Herkunft, an diesem Stickmar, diesen Bewusstsein, dass er in den Augen der Zeit genossen als Bastard irgendwie ein Mensch zweiter Klasse ist. Ja, es hat fast ein bisschen unsere Zeit gedauert, bis dieses Thema der unehllichen Geburt keine Rolle mehr spielt, aber das war ganz lange die Gesellschaft dominiert, ich würde sagen, geplagt, viele Menschen. Und damals Ende des 18. Jahrhunderts ist der Punkt der persönlichen Ehre, damit das ist eine wirkliche Massenheurose, also unter Männern von einer gewissen Gesellschaft, die die so viel aufhebend und dann solche Obsessionen um ihre Ehre und wer die Ehre verletzt und wer links. Es gibt zur Zeit, da wird das entspannter gehabt und so, aber damals ist das ein Riesenthema auch noch in der Franzischen Rüte. Also dieses alte Sprichwort, was juckt es die Eiche, wenn sausig daran reibt, das wird damals von vielen nicht beherzigt. Zurück zu Hamilton, der bekommt in letzter Minute dann noch eine Chance, sich wirklich auch auf dem Schlachtfeld zu bewähren. Wir haben ja von der Belagerung von Yorktown gehört im Herbst 1781, da er obert Hamilton im Handstreich eine britische Chance, keine Schießprung Chance, sondern eine so eine Verteidigungswerk. Und danach bringt er dann noch ganz schnell sein Jurarstudium zu Ende. Also macht der Xam, wird dann 1782 anwalt in New York City. Ja, man soll sich mit manchen Leuten nicht vergleichen. Hab ich in unserer Folge über Florence Nightingale gesagt, damals ging es um Jesus. Hier würde ich sagen, mit Alexander Hamilton auch nicht. Also er ist Kriegsheld, es Anwalt, es gerade mal 27 Jahre alt, hat also schon eine Menge geleistet. Vor heiratet es dazu diesem Zeitpunkt auch schon und zwar mit Elizabeth Skyler, genannt Eliza und die kommt aus einer der reichsten bedeutendsten Familien im Starte New York. Also hat eine sehr gute Partie gemacht, wie das damals hieß und das ist in New York.
Also, ich schiebe, man kann make it there. Ja, so zittieren. Sehr schön. Wird nachseh. Ja, den sollte man im Auge behalten. Genau das werden wir auch tun. Er wird dann im Herbst zu 2.80 als delegierter in den Kongressentzand und erlebt da die politische Krise mit, in die die USA zunehmend schlittern. Das muss man sich immer wieder vor Augen führen. Damals kein geeintes Land, sondern sie sind ein Loserbund von 13 Einzelstaaten. Aus unserer Perspektive, die USA, aber damals eher so ein Loserzusammenschluss. Hemmelten hat das auch als Washingtons rechte Hand im Unabhängigkeitskrieg, wirklich hautnah erfahren, wie schlecht dieses politische Modell funktioniert. Denn das haben wir eingangs schon gesagt, dem Kongress fehlt sein Macht. Erst abhängig von den Einzelstaaten, die während des Krieges oft den benötigten Sold oder den Nachschub nicht geliefert, obwohl ihre eigenen Vertreter im Kongress diese Lieferung selbst beschlossen haben. Also wirklich sehr dysfunctional das Ganze. Erinnert man die Stellung des Kaiser im alten Reich. Nicht der auch so eigentlich immer drauf angewiesen war, dass man ihm jemand, was gibt es Geld oder Soldaten, ansonsten nicht viel machen kann. Ja, guter Vergleich. Also das ist sehr frustrierend. Und diese schwählende Krise wird jetzt richtig akut, weil der Krieg ja vorbei geht. Jetzt wollen die Soldaten endlich ihren Ausstehenden sollt. Manche Offiziere haben sechs Jahre lang kein Geld erhalten. Also wüsste gar nicht, wie ich überleben sollte, wenn ich irgendwie kein Lohn bekommen würde. Pündern. Ja, oder Schulden machen. Also das war der Weg, den diese Soldaten gegangen sind. Das heißt, viele von ihnen sind extrem verschuldet. Und damals ist es ja so, wenn man seine Schulden nicht bezahlen kann, dann wird man dafür auch ins Gefängnis geworfen. Und das ist so, dass Damokles schwer, dass über diesen demobilisierten Unabhängigkeitskämpfern hängt. Es ist also nicht wirklich verwunderlich, dass einige von ihnen im Juni 1783 meutern, nach Philadelphia Maschinen, das Statehouse belagern, indem der Kongresstag, haben wir am Anfang der Folge darüber gesprochen. Diese Szene, die Hemmel in so einen großen Schrecken einjagt. An diesem Samstag bleibt es zum Glück, nur bei Sport und Hohen. Die delegierten kommen ja irgendwie Heile davon. Und sie treffen sich dann noch mal und an andere Orte und Farbschieden eine von Hamilton verfasste Resolution. Und darin drohen sie der Regierung von Pennsylvania, die ja diese Mäutereinlich in den Griff bekommen hat. Und zwar sagen sie, also wenn ihr da jetzt nicht einschreitet und für Ordnung sorgt, dann werden wir den Kongress in eine andere sichere Stadt verlegen. Aber auch diese Resolution hat keinen Erfolg. Und danach, irb der Kongress wirklich wie ein mittelalterlicher Reisekaiser durch die Gegend. Also erst erst im Princeton, dann Annapolis, dann Trenton, schließt sich ab 1785 in New York City. Die Regierung von Pennsylvania, die handelt immerhin irgendwann, schickt 500 Millionen Millionen gegen die Mäutere und die kapitulieren dann auch. Aber der Schaden ist angerichtet. Also der Kongress ist sozusagen ein bisschen Heimatbrus geworden. Was macht all das mit Hamilton? In der ganze Menge. Also der glaubt danach mehr denn je, dass es einen starken handlungsfähigen Start braucht. Ohne den fürchtet er könnten die Ex-Kolonien sogar im schlimmsten Fall wieder unter die Kontrolle ausländischer Mächte geraten. Also wenn sie sie schon im Inneren keine Ordnung schaffen können, wie soll das dann sein, wenn sie von außen bedroht werden? Das ist schon eine legitime Sorge. Absolut und wir sehen auch die Spannung, die wir heute in den USA beobachten, nämlich Herr Mitten als wirklich ein Mann der Stadt, der sozusagen in der Urbahn umgebung und ja, groß geworden ist und da irgendwie vertraut auf Prozess und Institution und letztlich auch auf Bildung, denn so wird er seinen Aufstieg auch bewerkstelligt. Und die Vertreter sozusagen der Einzelstaaten, die von der Landwirtschaft leben und sozusagen die eigenen Sitten und Gebräuche verteidigen und möglichst wenig als ein Handbrauch. Ja, das ist so eine Kluff, die in anderer veränderte Form bis heute weiter wirkt. Aber eigentlich haben die USA schon so eine Art Verfassung. Das sind die sogenannten Konförderationsartikel, aber noch die erlauben kein effizientes Regieren, denn die Staaten, die können leichten W-Tour einlegen, wenn ihnen zum Beispiel eine Maßnahme des Kongresses nicht passt. Das zentrale Problem bei der ganzen Sache ist, der Kongress darf keine eigenen Steuern erheben. Erinnert zum bisschen an das europäische Parlament in Strasbourg und Brüssel. Also diese Repräsentation ist irgendwie alles da, aber halt keine Zentralmacht und kein Budgetrecht, kein Direktes. Und so, so dass man irgendwie so ein bisschen da zwischenbleibt, zwischen den Politifformationen und dauert in Europa schon relativ lange in den USA, aber die die Problematik ist eigentlich ganz verstanden. Ja, finde ich ein interessanten Gedank. Diese Tatsache, dass der Kongress keine Steuern erheben darf, wiegt umso schwerer, weil der Bund nach dem Krieg hoch verschuldet ist. 1786 ist ja sogar so gut wie Pleite. Und den Einzelstaden geht es kaum besser. Die dürfen zwar Abgaben erheben, aber die können die nicht effizient eintreiben. Also eine richtige Schuldenkrise in Überssee. Im August 1786 spitzt sich diese Krise dann zu und diesmal kommt es auch zur Gewalt. Und zwar in Massachusetts. Gibt es auch ein Lesu, aber stimm ich jetzt nicht am Schade, Nils von Im BG. Ja, sehr schön. Da bricht eine Revolte aus. Angeführt von einem Veteran namens Daniel Shey, der will nicht hinnehmen, dass die Regierung, die ja überschuldet ist, sich jetzt von säumigen Steuerzahlern nicht das Geld holt, sondern oder in anderer Form, der ein Besitzbeschlag namen. Denn diese Männer, die haben wie Shey häufig im Unabhängigkeitskrieg gekämpft. Also das erscheint ihm nicht ganz zu Unrecht als höchst Fies und irgendwie auch moralisch verwerflich. Und sie greifen zur Tat, also die Rebellen blockieren, Gerichtsgebäude, Plündernwaffenlager. Insgesamt begehren Tausende von Leuten auf. George Washington, dem macht das auch große Sorgen. Also der sieht seinen Land schon auf dem Weg in die Anarchie und grübel sogar, ob die Amerikaner nicht vielleicht doch einen König brauchen. Also als ordnender Hand. Das ist auch wieder diese Spannung zwischen Steuern, diese Abneigung gegen Steuern. Das hat sehr stark, also ich als Europäer, jetzt auch kein großer Fan, wenn ich da meine Steuern zahlen muss. Aber ich zahlsteute das gehört irgendwie dazu, aber für viele Amerikaner ist das eben schon gefehllicher Sozialismus. Es ist so, sagen, mein Geld, ich muss das Demestad abgeben. Statt zu sagen, Veteranetten, ja auch sagen können wir, haben diesen Start gegründet und erkämpft. Und so natürlich zahlen wir unsere Steuern. Aber weil Besitz, ja, so eine starke Rolle spielt in der Legitimation des Staates, ist das eine ganz feine Linie. Also warum muss ich da was abgeben, eine zernedzentralen Macht vielleicht egal zu an das sitzt? Was machen die überhaupt in meinem Geld? Also dieses, was wir so leicht immer als anarchisch oder rechtsanarchisch empfinden in den USA, ist eigentlich eine ganz alte Reaktion darauf, wie dieses Land entstanden ist. Region der programsfahren wieder zum sorgtische in olurschaft ein rating freundvere關. Ebenen sind ja auch illegal als manquenere bei Psycho-Leises autonomousdown, als als in Geräusche quite viel einfacher. Geeutar es zum sorgtOLL erordnete Windows für die Verplunciation von Westwichido Justice. Das wär's die Gefahr, Micha ر an denёмe. Dank auch Microphone-Rezeriar ;) Es geht für die formulaische vielen Leuten erscheint es jetzt immer dringlicher diese Regierungskrise, diese strukturelle Krise in den USA zu lösen. Du hast es wahrscheinlich schon geahnt, Alexander Hamilton gehört zu diesen Menschen, die da denken, dass etwas passieren muss auf seine Initiative und auch die seines Midschreiters James Madison tritt im May 1787 in Philadelphia eine Versammlung zusammen, die als Verfassungskonvent in die Geschichte eingehen wird. Und die Aufgabe dieses Gremiums ist, diese vermale Deitenkonfiguration Artikel zu überarbeiten. Insgesamt sind 55 delegierte aus fast allen 13 Staaten gekommen, zum Vorsitzenden wählen sie natürlich George Washington. Wenn man den schon hat, dann kann man ihn auch zum Vorsitzenden machen, dafür ist er geboren. Und George Washington ist auch so auf der selben Linie, wie sein ehemaliger Atyotant Hamilton, also auch er ist, davon überzeugt, dass die Zentralregierung gestärkt werden muss. Und es ist ein bisschen so wie so ein Klassentreffen, denn Benjamin Franklin, wer innen uns, der Blitz-Appleiter, erfindende Versai-Besucher aus der letzten Folge, der ist auch wieder am Start. Der ist inzwischen stolz 81 Jahre alt, in Plagen die Gicht und unierend Steine, aber er lässt sich sowas natürlich nicht entgehen. Und der Verfassungskonvent, der ist für ihn sein letzter großer Auftritt. Aber auch sehr wichtig, dass er da ist, um eine ganze Sache ein bisschen symbolische, weil er gilt als einer der weißesten Männer, sicher der berühmteste Mann seiner Zeit. Und er echter Staatsmann weit gereist. Und so zum damaligen Zeitpunkt. Und das beruhigst natürlich ein bisschen die Gemüter, dass er hier mal noch ein bisschen mitmachen kann. Und er fällt ja auch sein berühmter Spruch, den wir im Adventskalender haben. A Republic, if you can keep it. Ja, falls ihr den noch nicht kennt, unbedingt mal reinhören. Benjamin Franklin, der wird 1790 sterben. Ich greife hier mal kurz vor. Ein unglaubliches Leben. Wir haben ja in der zweiten Folge ausführlich über ihn gesprochen. Auch wirklich eine unglaubliche Person. Also, ich habe auch die Biografie über ihn verschlungen. Und auch gerade die Spannweite, wie sein Leben angefangen hat und wo es endet. Es ist wirklich sehr spannend. Aber eigentlich geht es ja hier um die Konfigurationsartikel. Das ist ja eigentlich so eine Art Verbesserung, so eine Art Reformprogramm, das dann auch so gut ist. Das ist ja eigentlich so eine Art Verbesserung,
entwickelt werden soll, aber Ende Mai 787 da ändert sich plötzlich alles. Wir sind jetzt wieder in diesem Gebäude aus Ropen-Bachstein, in dem wir diese Folge begonnen haben, dem Statehouse in Philadelphia. Da tagen jetzt die delegierten das Verfassungkonvent im East Room, so schlichter, aber würdiger Saal. Den kann man, glaube ich, heute auch noch besichtigen. Man hat ihn versucht, so wieder herzurichten, wer damals ausgesehen hat. Der hat schöne hohe Fenster. Das scheint die Frühlingssonne durch nicht zu grell, denn die Fenster sind teilweise von grünen Gardinen verdeckt und Antischen, die mit grünem Tuch bedeckt sind und so arrangiert sind, dass sie auf den Vorsitzenden ausgerichtet sind, sitzen, Hamilton und seine Mitstreiter, Papierraschelt, Federnkratzen, die delegierten machen sich notizen. Und einer ist besonders rastlos und nicht zu sagen, M.Sich dabei, das ist James Madison, der sitzt recht weit vorn mittig, wo er dann die Worte der sprechen, besonders gut hören kann und fast ohne Pause alles protokuliert. Schon so ein Saal zu haben ist natürlich schon super, weil in der damaligen Zeit musste man sich ja meistens in Kirchen treffen, eigentlich gab dann dann einen richtigen großen Seilef oder irgendwelchen geräumten Palästen oder so was, aber für die neue Welt ist das auch eine schöne Symbolik, dass sie eben diesen Saal zur Verfügung haben. Ja, Frankreich, musst du ja dann ins jüde Pohm ausweichen und so, sie alles ist damals nicht so einfach. Den Tennis-Saal, den Ballspiel, genau, in Versailles. Ja, ich habe mir das Statehouse bei Google Street View angeguckt und natürlich aus heutiger Perspektive wirkt das alles unglaublich klein. Das wirkt wie so ein nettes, schönes, historisches, gemeindehaus weiß nicht in einer deutschen Kleinstadt, aber ne, ja, sind halt die bescheidenden Anfänger einer großen Geschichte, eines großen Landes. Wir sind also jetzt bei den delegierten des Verfassungskonventions und plötzlich erhebt sich einer von ihnen von seinem Platz und ergreift das Wort, das ist Atmet Randolph, ist delegierte aus Virginia, also einem der größten Staaten, ist noch sehr jung, 33 Jahre alt, ist aber schon guvaneur von Virginia, hat so ein bisschen volles Gesicht, doppelkind, dunkles Haar, mit ruhiger Stimme, zündet Randolph dann die Bombe, die Hamilton und seine Mitstreiter gelegt haben, denn er steckt mit Hamilton unter einer Decke, kann ich jetzt verraten, Randolph sagt also, die USA funktioniert nicht als Staatenbund, weil das so ist, ist etwas ganz neues nötig, ein zitat nationales Regierungssystem, mit dieser Rede und mit diesem Vorschlag, der dann kommt, gibt Randolph, diesem Konvent eine ganz neue Richtung, weil er eben nicht nur ein Refermchen verlangt, sondern eine politische Revolution, eine ganz neue Verfassung. Es ist auch klar, bei Ihnen das Vortragen zu lassen, jemanden aus Virginia jemanden, denn ich von der Stadt kommt und dann aus diesem Wohlhabenden und der letzte Wurstenstart damals, stellen wir so ein bisschen vor, wie den jungen Batspenser, der man nicht unbedingt widersprechen würde, also fest, dunkles Haar, liebe Leute. Jetzt muss ich den Impuls unterdrücken, schnell mein Handy auszuvolen und zu googeln, ob dieser Vergleich angemessen ist, aber ich werde einfach dieses schöne Bild nicht zerstören. Randolph legt dann auch Resolutionen vor, die hat natürlich nicht alleine ausgearbeitet, da steckt vor allem auch James Madison dahinter, der später so was ist wie der Vater der OS-Verfassung und in diesem Plan, da sind robuste, gemeinsame politische Institutionen vorgesehen. Also eine starke einen Mann-Exekutive, wir kennen das heute als die US-Präsidenten, ein, zwei Kammer-Parlament, in dem die Staaten jeweils nach Bevölkerungsgröße vertreten sind, was wiederum Randolph's Heimatstadt Virginia sehr entgegenkommen würde, manche von den delegierten, aber die fühlen sich von Randolph's Vorstoß ziemlich verappelt, weil es war ja auch bei der Einladung zu diesem Konvent von einer neuen Verfassung, nie die Redis, ging ja nur um die Verbesserung dieser bestehenden Konfidrationsartikel, einige von den Abgeordneten, die reisen auch einfach ab, sagen so, okay, damit wollen wir jetzt nicht zu tun haben, die meisten bleiben, aber und dann wird in der Sommerhitze Wochenlang debattiert. Es ist trotz sogar zeitweise ein paar zwischen den großen und den kleinen Staaten, also vor allem die kleinen Staaten fürchten eben, dass ihre Rechte zu sehr beschnitten werden könnten, Hamilton, der ja auch im Hintergrund die Fäden zieht, der hält sich in den ersten Wochen erstaunlich zurück, doch dann am 18. Juni 1787, da meldet er sich ausführlich zu Wort mit einer Rede, die sechs Stunden dauert, hat das schon viele Basterlänge, genau diese ewig langen Blockade reden, da muss man schon körperlich auch fit sein, ist ja ja, ist ja ein junger Typ und in dieser Rede schlägt Hamilton kein Scherz vor, dass der Präsident und die Senatoren auf Lebenszeit gewählt werden sollen. Der Präsident soll also also so eine Art Wahlkönig sein, Hamilton bezeichnet ihn sogar wortwörtlich als Monarchin, irre, weil, also das ist ein Staatswesen, das aus einer Rebellion gegen einen König, einer anti-monarchischen Rewolte hervorgegangen ist, und jetzt wollen sie sozusagen wieder einen Monarchen haben, aber Hamilton denkt eben, dass das notwendig ist, also er glaubt, dass man einen Schiedsrichter braucht zwischen diesen beiden Parlamentskammern, wenn die sich nicht einig werden können, aber auch, dass es ein Art Bolwerk gegen Populismus und ja, auch die Irrung der Massen braucht. Ja, es gibt ja diese ewige Diskussion, dann letztlich über die Natur des Menschen. Inzwischen, sie sind beiden Theoretiker, die damals viel gelesen diskutiert wurden, John Lockt, auf der einen Seite, der sagt okay, wenn wir die Leute nur bilden und so checks und balances machen und alle Interessen ausgleichen und so also so ein bisschen so eine heute vielleicht bei Jürgen Hauermaß zu finden, Vertrauen in die Vernunft, der Öffentlichkeit und sagen okay, dann redet nur und jeder wird gehört und so und dann kommt man schon so einen vernünftigen Kompromiss, wenn eben auch die Bildungsvoraussetzungen gegeben sind in der Bevölkerung oder eben Thomas Hobbs, der sagt, nee, nee, also die Menschen haben eben dieses gemeine und hinterhaltige und auch selbstüchtige, da muss man einfach, damit sich nicht alle in ihrer eigenen Interessen verglichen, braucht man einfach so eine starke Zentralgewalt, so ein Ligiatan, der eben diese Interessen zur Emlicheit aber im Wesentlichen dafür sorgt, dass das alles so im Rahmen bleibt mit einer starken Zentralen macht und das ist eben die Frage können, die Bürgerinnen und Bürger das alleine oder braucht man niemanden, der da drauf schaut. Ich glaube, das verändert sich auch sehr stark, welche Person im Angebot sind, wenn du so einen George Washington hast, der Karismar hat, der eigentlich alle überzeugt und denkt okay, der könnt das auf Lebenszeit machen, also es gibt aber ein großes Präsidenten, dann würde ich denken, ja, das wäre vielleicht eine gute Idee gewesen, weil manchen würde ich doch eher davon abraten, die auf Lebenszeit zu ernen, aber das ist kein Trumpashing, das ist jetzt kein Trumpashing, also da gibt es doch eine ganz andere Kandidaten, die man wirklich nicht bis zum Lebensende hätte ertragen müssen. Letztlich sind das Fragen, die wir heute nicht entgültig genüzt haben, auch in Frankreich. Das war ja auch in die gleichen Ideen, die Degoul dann bewogen haben, zu sagen, können wir brauchen ja einen starken Präsidenten, was die Parteien hier veranstalten. Und wenn man sich die heutigen Zustände guckt, in Frankreich, wenn die Regierung jetzt auch schon wieder so oft wechseln, denk man ja, irgendwie, wenn man jemand vernünftiges hat, man versteht schon den Gedanken auf jeden Fall. Ja, diesen Vergleich zu Frankreich finde ich sehr interessant, denn auch die Rolle des Präsidenten in der fünften Republik, also in der Degoul Republik ist ja wirklich ganz klar zugeschnitten gewesen auf die Persönlichkeit Figur von Degoul. Und ja, Degoul ist irgendwann weg und dann ist vielleicht sozusagen dieser Zuschnitt des Amtes für das Personal, das danach zur Verfügung steht, eben nicht ideal. Ist aber im Fall der USA eher eine theoretische Debatte, denn die meisten delegierten unterstützen diesen Plan von Hamilton überhaupt nicht, zeitweilig drohen die Verhandlung im Statehouse sogar ganz zu scheitern. Am Ende findet der Konvent, aber dann doch ein Kompromiss, der ist, wie so oft in der Politik nicht fleisch, nicht fisch. Also insgesamt kann man schon sagen, setzen sich die Anhänger eines starken Regierungssystems durch. Die Einzelstaaten werden aber nicht völlig entmachtet. Dieser Streit zwischen den großen und kleinen Staaten um die Machtverteilung in den nationalen Institutionen, die wird so gelöst in einem Kammer des Parlaments dem Repräsentantenhaus, da stehen jedem Staat so viele Abgeordnete zu, wie es seine Einwohner zahlt, entspricht. In der anderen Kammer, dem Senat, gibt es ja beides heute noch, da sind hingegen alle Staaten gleich, jeder hat zwei Abgeordnete, ob das jetzt also heutzutage Kalifornien ist oder Road Island. Ja, Alaska ist ja flächenmäßig groß, aber natürlich dünn besiedelt. Also, das, dieses System, das geht diese Zeit zurück. Und die Macht wird also sorgfältig austariert. Und dazu kommt dann dieses berühmte System, der Checks & Berences, also grob gesagt, kontrollieren sich die verschiedenen Gewalten gegenseitig. Das gibt ja den Präsidenten, die beiden Kammern des Parlaments und dann auch noch einen obersten Gerichtshof, der ja auch zum Beispiel überprüfen kann, ob Gesetze, die das Parlaments verabschiedet, ob die Verfassungsgemäß sind. Dieses System ist mit einigen Veränderungen, kleineren Veränderungen, das sagt glaube ich, 238 Jahren, gültig, hat sich bewährt, kann man glaube ich nach dieser Zeit sagen, aber wir wissen nicht, ob das auch so bleibt. Also ich hoffe natürlich, dass das nur vorübergehende Krisen sind, die wir da gerade durchmachen. Ja, ist es auf jeden Fall, sieht man, wie die Aktualität dieser Folge und dieses Thema. Ja, auch weil eben diese Ordnung schon so lange bestand hat, in den Debatten, die delegierten dabei am Verfassungskonvent führen, da geht es klar, wir sind ja in den USA, viel um Freiheit, viel um Gleichheit, aber auch wie bei der Unterpähigkeitserklärung sind wieder einige nicht mitgemeint, nämlich Frauen, die Indigenen, die Sklaven, von denen ja auch viele Grünen sind.
und das ist auch nicht so. Das ist auch nicht so. Denn einige nördliche Staaten, das haben wir auch schon gehört, die Beginn in dieser Zeit, die Sklaverei abzuschaffen. Im Süden gibt's diese Plantagen, die Beruht auf diesem System der Ausbeutung. Die Vertreter der Südstaaten machen auch ganz klar. Also einer Verfassung, die die Sklaverei verbietet, werden sie nicht zustimmen. Was ist die Lösung? Die Verfassung, Klammer, die Frage, was mit der Sklaverei passieren soll, einfach aus. Vertagt diesem Konflikt in eine Ferne Zukunft? Ist ja auch eine Strategie im politischen Geschäft, wie ich das heute wahrnehme. Ja, schlimm für die fast glarten Menschen. Wir sehen es, wie im privaten auch, wenn man so eine Fahrer zu lange verdrängt, dann kommt die irgendwann mit einer großen Krise zurück. Und man kann vielleicht mal eine eigene Folge, oder auch wieder eine Miniserie, was dann passiert daraus? Du spielst an auf den amerikanischen Bürgerkern, dass es dann gut 80 Jahre später und sehr genau da kommt es dann wirklich, also, ja, bricht es heraus und dann natürlich auch wird es blutig entschieden. In einem Punkt kommen die delegierten den Befürwörtern das Sklaverei allerdings weit entgegen, bei der Berechnung, wie viel Abgeordnete einem Staat im Repräsentantenhaus zustehen. Da zählen die Sklaven mit. Und das ist wirklich eine irre Sache, denn sie zählen mit, aber nicht als vollwertiger Mensch, sondern zu drei Fünfteln. Also auf der Ebene dieser Wahlaritmetik ist ein Sklave, so viel Wert wie drei Fünftel eines weißen Amerikaners. Und das führt dazu, diese Regel, dass die südlichen Staaten, in denen ja sehr viel mehr Sklaven leben, als im Norden sozusagen, ja, bevorzugt werden. Also sie haben einen beträchtlichen Machtzuwachs, also es gibt da so eine Disballance. Und ist dann später auch natürlich eine extrem umstrittene Regelung. Wir sind ja auch lange vor der Industrialisierung, das heißt, der Norden hat relativ wenig zu bieten und der Süden ist eben geheimert dieser hochprofitablen Landwirtschaft, die auf Sklavenarbeit beruht. Und deswegen liegt hier nieder auch ein Stück weit ihre Interessen rein. Hamilton ist soweit ich weiß, kein Anhänger des Klaberei, er kommt ja auch aus der Karibik, hat gesehen, was Klaberei wirklich bedeutet. Er stimmt aber dieser Verfassung, als sie dann nach fast vier langen Monaten fertig ist. Zu, sie entspricht nicht so ganz seinen Vorstellungen, aber er setzt dann am 17. September 1787 seine Unterschrift auf das Dokument, das beginnt mit den heute sehr berühmten Worten. We the people, we are the people. Was diese Verfassung vorsieht, das ist ein politisches Experiment, die erste Massendemokratie der Geschichte. Aber damit sie überhaupt in Kraft treten kann, muss sie erst mal von jedem einzelnen Staat gebildigt werden. Deswegen stürzt sich Hamilton in eine der ganz großen Schlachten seines Lebens, ein Kampf um die öffentliche Meinung. Seit September 1787, da haben die Krisengeschüttelten Vereinigten Staaten von Amerika eine revolutionäre neue Verfassung, die ist aber noch nicht gültig. Die 13 Staaten müssen sie erst noch ratifizieren. Alexander Hamilton, der ist ja so ein bisschen der Protagonist dieser Folge, der wird alles geben, damit sie das auch tun. Übrigens, falls ihr euch fragt, wie unser charismatischer Gründer-Fahrter aussieht, einfach mal ein 10-Dollar-Sein zur Hand nehmen oder googeln, da ist seine mich drauf. Eigentlich wie alle wichtigen Figuren dieses Mert-Heilers, jeder hat irgendwie am Ende seinen Dollar-Sein abbekommen. Benjamin Franklin, George Washington, mehr kenn ich nicht. Also, mehr Dollar-Seine kenn ich nicht. Ich bin dann nicht so bewandert. Du? Nils? Nee, ich war auch schon länger nicht mehr in den USA. So wie die Dinge aussehen, komme ich auch vielleicht nicht ganz erweile nicht mehr hin. Ja, momentan ist es ein bisschen schwierig. Und, ja, wenn sie dann auch Podcasts abhören bei der Einreise, ich weiß nicht, ob wir beide da so glatt durchgehen. Meine ganz andere Frage, du bist ja Journalist, Schriftsteller, Publizist, Autor, Podcaster. Und da kennt man dich als Nils Mingma, wenn du nicht gerade als Migmatic-MC-Raps. Raps. Aber hast du schon mal was unter Psoydenum veröffentlicht? Nee, na, nie, nee. Nee, ich glaube, ich auch noch nicht. Ähm, nee, ich glaube nicht. Dabei ist das ja in unserer Branche durchaus üblich. Es gibt ja sogar Autoren und Autorinnen, bei denen ist das Psoydenum bekannte als der echte Name. Gutes Beispiel Mark Twain, der, he's eigentlich Samuel Lenghorn Clemens. Ja, aber mal ein Freund Jorke Bonn, frühere Verleger beim Pischer Verlag und ein guter Freund von mir, der jetzt unter dem Namen Jean-Lütbana-Lec Britannia-Krimis geschrieben hat. Und als Banalek sehr, sehr bekannt wurde und als Jorke Bonn schreibt er auch gute Bücher, die auch gut kommen werden. Aber Banalek ist eigentlich der Straßenfeger-Name, würde ich sagen. Der ist gar kein Franzose. Ähm, nee. Ja, aber das passt ja. Man kann ja dann auch über ein Psoydenum so eine andere Seite seiner Persönlichkeit oder so seines beruflichen Schaffens, wie abdecken, ist ein legitimes Mittel. Auch für Alexander Hamilton, der zieht nämlich unter einem Psoydenum, in die schon angekündigte Schlacht um die US-Verfassung, das lautet Publius. Nach Publius Valerius, der hat den letzten König-Roms gestürzt und damit quasi die römische Republik eingeweiht, vor langer, langer Zeit, 2500 Jahren ungefähr. Aber dieser Rekurs, auf die alte, europäische Klassik, auf die alten Griechen, auf die alten Römer, da ist da immer wieder sehr wichtig in dieser Zeit, auch in der Theorie, wie man sich versteht. Was ist in die Vorteile einer Republik? Waren braucht man den Türennen und so, es sind so Fragen, die sie wirklich aus der alten Geschichte erörtern. Ja, die Gründerfäter haben sehr viel über das Römische Reich nachgedacht, also vor allem die Römische Republik, ist jetzt kein Zufall, dass der Kongress im Kapitol-Takt, ist ja auch sozusagen abgekupfert vom alten Romen. Das Wort Schlacht, das ich da gerade verwendet habe, für den Streit oder dieser Ratifizierungsphase der US-Verfassung, ist nicht übertrieben, weil die Frage, ob die Einzelstaaten die Verfassung billigen sollen, die spaltet wirklich das Land, ist jetzt nicht so überraschend, das hängt ja auch sehr viel davon ab, ist eigentlich die Zukunft der USA, die da dranhängt. Besonders erbittert wird dieser Streit in Hamilton's eigenem Start ausgetragen, das ist New York, so seiner Wahlheimat, und da erscheinen zwischen Oktober 1787 und August 1788, insgesamt 85 Aufsätze, die alle vehement für die neue Verfassung eintreten. Der Autor ist dieser rätselhafte Publius, es bleibt aber gar nicht dauerhaft geheim dahintersteckt. Jörgeseben darf, ne? - Ja. Also New York hat damals, ich weiß es nicht, aber so viel Einwohner weiß ich maximal 30.000 oder so. Das ist, ich glaube, jetzt ein Fünfgl von dem, was Patterborn heute hat. Das ist noch was anderes als heute. Hamilton macht das aber nicht allein, der hat noch zwei weitere Mitstreiter, das ist der schon erwähnte James Madison, das war der, der beim Verfassungskonvent so eifrig mitgeschrieben hat, der auch diese Verfassung zu großen Teilen mitentworfen hat, und dann gibt's dann noch den Juristen John Jay. Hamilton hat aber den Hut auf und er schreibt auch die meisten Essays. Er schreibt schnell. Das kann ich sagen, du schreibst auch schneller als ich. Du wirst wirks auf jeden Fall sehr viel produktiver. Hamilton kommt auf bis zu sechs Texte pro Woche. Das ist ordentlich. Und diese gesammelten Essays die gehen als Federalist-Papers in die Geschichte ein. Federalist für Duralisten. So nennt man die Befürworter der Verfassung. Gleich in seinem ersten Artikel macht Hamilton auch die Fallhöhe, dieses Projekt deutlich erschreibt, es geht um nicht weniger als die Existenz der USA. Und erfürchtet auch tatsächlich ein Bürgerkrieg und scheitern dieses amerikanischen Experiments, wenn das alles schiefgeht. Wenn das so käme, dann wäre das laut Hamilton ein zitat allgemeines Unglück für die Menschheit. Drunter macht das nicht von aus solchers Perspektive, kann man das nur unterstützen. Die Amerikanische Hilfe im Zweiten Weltkrieg. Auch auf einem des ersten Weltkriegs wäre es in Europa dunkel und duster geblieben. Hierher kann ich nur unterschreiben. Es gibt aber auch Gegner der Verfassung. Und die diesen Entwurf nicht ratifizieren wollen. Den hält Hamilton entgegen, dass dieses neue, starke Regierungssystem, dass sie da erschaffen wollen. Eben kein Verrat an der amerikanischen Revolution bedeutet, sondern im Gegenteil, gerade weil man ein starkes neues System erschafft, garantiert man die Freiheit der Bürger und auch der Einzelstaaten. Sein Mitstreiter, James Madison, der kleiner Spoiler, später auch noch mal Präsident werden wird. Und das auch noch mal in diesem Sechsteiler begegnen wird. Der bringt das in einem seiner Aufsätze gut auf dem Punkt erschreibt, wenn Menschen engl wären, wäre keine Regierung nötig. Hat er recht, finde ich. Denn Menschen sind manchmal gierig, manchmal ergeizig, macht hungrig. Auch manchmal von wirklich niederen Instinkten getrieben. Manche Menschen, auch nicht alle. Weil Menschen ebenso sind, wie sie sind, braucht es ein starkes System, um diese Gefahren einzuhägen. Könnte auch sagen, "Check's on balances". Man kommt wirklich da an letztan antropologische Fragen. Wie sieht man den Menschen? Was ist die Natur des Menschen? Mensch ist auch nicht nur ein Einzelwesen, sondern auch ein soziales Wesen, ich habe gar nicht hier.
Man sieht, dass die Anarchie im Grunde, das fehlen von Herrschaft, die Anarchie als Endpunkt, der Menschen in Entwicklung gesehen wird. Das heißt irgendwann denkt Kabil, alle Menschen sind so einsichtig, sind sich immer weiter bilden, kann der Staat ganz zurückgefahren werden und irgendwann. Wenn man sich anschaut, es gibt, man sagt, die Familie ist die Kanzelle des Staates und die Ehe ist ja auch vielleicht ein Bestandteil einer solchen Familie Modells. Und die Ehe ist ein anarchisches Mundelles. Es gibt in der Ehe keinen Chef, keine Anarchie. Deine Ehe ist ja jede. Ich kenne auch andere Ehe. Aber sozusagen auf dem Papieren rechtlich ist es die Anarchie. Und in den USA ist ja auch immer wieder die Anarchie schon dran. Ich sage, warum brauchen wir das? Überhaupt, warum brauchen wir die Regierung? Warum kann ich das nicht alles alleine? Und das zwingt auch immer dazu zu, so hirch fundamentalen Debatten. Das finde ich eigentlich sehr, sehr produktiv und inspirierend. Eine andere fundamentale Debatte, die damals geführt wird, heute würde ich sagen, ist die entschieden, ist die Frage, ob Demokratie in großen Staaten überhaupt möglich ist. Die Demokratie, die hat ja eine lange Geschichte. Also gibt die etenische Demokratie, die kann man jetzt nicht als moderne Demokratie bezeichnen. Aber gab ja auch dann Stadtrepubliken und so weiter. Aber es war eigentlich immer eine Staatsform für kleine Gemeinschaften, übersichtliche Gemeinschaften, wo die Distanz zwischen dem Soverehen und dann der Regierung immer sehr eng war. Und es gibt dem eine Lärmmeinung damals, auch Vertreten von dem Philosophen Montesquil, die besagt. Also in so einem riesigen Land, da kann es keine funktionierende Demokratie geben. Die Regierung ist soweit weg von den Menschen und sie wird nicht kontrolliert. Und die Folge ist, dass sie immer zu einer Disputie verkommt. So, auch damit müssen sich Hamilton und Madison und die anderen auseinandersetzen. Und sie sagen natürlich, leh, das ist sehr wohl möglich. Wir heutigen, wir können uns irgendwie darüber amusieren. Wir kennen ja, was aus den USA geworden ist. Es ist in großen und ganzen eine Erfolgsgeschichte. Die USA sind nicht too big for democracy, oder so. Aber man muss sich ja immer in die Menschen dieser Zeit hineinversetzen und auch die Dinge mit ihrem Horizont bewerten. Und so was hat es ja noch nie gegeben. Sie wussten es ja nicht anders. Genau, man kann schon bewegen zu dem Punkt, der es auf bestimmten Voraussetzungen beruht. Und man dachte ja, früher, ja, der Adel und auch die geistlichen, die sind sozusagen von Natur aus. Irgendwie findt und fähig, einen Startwesen zu lenken oder daran mitzuwirken. Aber wie ist das eben mit so ganz normalen? Bürger, wie ist es zum Beispiel mit so Regieranten aus der Herkunft von Benjamin Tranklin oder unählich geborenen Kind wie Alexander Hamilton? Können die das auch, ja, deren Familie sie überhaupt nicht darauf vorbereitet hat. Und eine Antwort, die man damals gibt, die finde ich auch heute noch so wichtig ist, eben Bildung. Benjamin Tranklin sagt, okay, das ist wirklich ein Wachnis, was wir hier machen. Es gab es eben noch nie so groß, auch mit so ein komischen Menschenmaterial, ja, so laub gesprochen. Wir wissen überhaupt nicht, was das für Leute sind, die wir da haben. Wir können wir darauf vertrauen, dass die gute Entscheidung treffen. Deswegen sagen die Bildung und Ausbildung ist eben ein ganz wichtiger Pfeiler zur Realisierung einer erfolgreichen Demokratie und eine Republik und auch die öffentliche Meinung. Ich wollte es gerade sagen, dazu kommt der zweite Feile ist auch eine informierte Öffentlichkeit. Das heißt, auch Zeitung, Presse und so etwas wird auch in den jungen USA gefördert. Das ist wichtig, dass ich sozusagen die Masse der Wähler sind ja nur Wähler in dieser Zeit. Keine Wählerinnen, eine Meinung bilden können. Am Ende setzt sich Hamilton mit dem Rest der Federalist durch. Die Gegner greifen ihn auch persönlich an, auch wegen seiner karibischen Abstandung und so, das ist alles relativ schmutzig. Aber die Federalist siegen. Ende Juli 1788, das stimmt die Versammlung in New York mit knapper Mehrheit für die Verfassung. Zehn anderen Staaten haben da schon grünes Licht gegeben. Damit ist das Ding durch. Die USA haben eine richtige Verfassung. Die wir ja auch heute, fast als Heiliges Dokument auch verheeren. Liegt, glaube ich, wir haben ja über die Unabhängigkeitserklärung gesprochen. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich glaube, die US-Verfassung liegt gleich daneben. Washington wird da ausgestellt. Eins der wichtigsten Gründungsdokumente. Kaum ist diese Verfassung in Kraft getreten. Da wird sie aber schon gleich wieder ergänzt. In einer seiner ersten Amtshandlung. Da verabschiedet der neue Kongress Zehn Zusatzartikel auf Englisch-Emmendment. Das ist ja ein Begriff, der immer wieder vorkommt, auch in den Nachrichten fällt er. Also diese Amendments schreiben wichtige Grundrechte fest. Ist auch so ein bisschen so ein zugeständnis an die Gegner der Verfassung, die ja gedacht haben, okay, wird diese Zentralgewalt dann zu mächtig, zu diktatorisch. Also wir verabschieden eine sogenannte Bill of Rights, also so ein Grundrechtekatalog, um sozusagen das abzusichern. Der wird 1791 Teil der Verfassung. Du bist ja ein großer Serienfern. Das wissen wir alle schon. Hast du auch die Gerichtserie Suits geguckt? Nee, die habe ich nicht gesehen. Mal, ich gibt eine ganz tolle andere Gerichtserie. Die auch politische ist ja "The Good Fight". Die würde ich sehr empfehlen. Da kommen all diese Themen auch ausgiebig vor. Es geht da nämlich um den politischen juristischen Kampf gegen Trump in seiner ersten Amtszeit. Aber gibt es da auch Leute, die sich bei Verhören oder Anhörungen auf den 5. Zusatzartikel berufen? Auf Englisch, "I'll plead the fifth". Da war, ja, klar. Also das ist zum Beispiel eine dieser Beispiel, wo eines dieser Amendments immer wieder beschworen wird, nämlich im 5. Zusatzartikel ist unter anderem. Das Aussage "Verweigerungsrecht" verbrieft. Jemand muss sich nicht selbst belasten. Kann eben sagen, ich rufe mich auf den 5. Und dann ist es erstmal Schluss. Ganz berühmt ist auch der erste Zusatzartikel, der garantiert die Rede Freiheit und noch ein paar andere Grundrechte. Berühmt berüchtigt ist dagegen das "Second Amendment". Mit dem wird ja heute noch das Recht auf Waffenbesitz begründet. Da lohnt es sich mal kurz eine Passage zu zitieren. Darin heißt es nämlich, dass Zitat eine wohlgeordnete Milit für die Sicherheit eines freien Staates notwendig ist. Die Logik dahinter bewaffnete Bürger sind besser als stehen der Heere, also als so einer Berufsarmee. Denn für die Gründergeneration der USA sind stehen der Heere sowas, was monarchen sich halten. Das ist ein Machtmittel von Disboten, wenn man das zugespitzt ausdrücken möchte. Und es herrscht eben ein ganz großes Misstrauen damals gegenüber dem professionellen Militär. Und die kämpfen auch besser an, das war ein bisschen dir, dir gehend mit mir auch im Gajuman und mehr. Wenn Sie sozusagen Ihr eigener Heimat verteidigen als professionelle Armeen, die ja auch da haben, als im Adel zugerechnet werden. Das ist irgendwie eine Sache. Passt nicht mehr zur Kultur der neuen Republik. Der sehr segmentatement, die Zeit ist ja auch da rüber, ein bisschen hinweg gegangen. Und heute dient er eben dazu auch Kriegswaffen im Privatbesitz zu halten, was ja zu gewöhnlich vielen, vielen Schusstoten führt, die vielleicht nicht sein müssen. Ja, wenn ich eine Zeitmaschine besäße und sie nur ein einziges Mal benutzen durfte, dann werde ich versucht einfach mal die Gründerfäter, die dieses segmentementement beschlossen haben, kollektiv in die USA von heute einzuladen, in irgendwie zu zeigen, wie viel Schusswaffen tot ist, gibt Schuharmokläufe und so weiter und ob sie sagen würden, das ist genau in unserem Sinne, das ist irgendwie das segmentement, oder ob sie vielleicht sogar sagen, ne, so haben wir das nicht gemeint. Ist ein Gedanken-Experiment, wenn wir nie umsetzen können, aber es ist auf jeden Fall ein weiter Weg von diesem Mistrauen dem Militär gegenüber hinzu dem Level von Waffenbesitz und auch von Waffengewalt der heute in den USA leider an der Tagesordnung ist. Ja, und auch das wieder ein fundamentale Frage, wie deutet man solche alten Texte? Dann bleibt man da so ganz wortwörtlich sozusagen am Textkleben oder überträgt man das unter modernere Bedingungen, was hätten die heute gemacht und so hochspannende Fragen, die Juristen beschäftigt, aber auch immer wieder die Kommentatoren haben. Da kann man ganze Bücher darüber schreiben, es gibt auch ein tolles neues Buch von Jill LePore oder es Historikern über die OS-Verfassung, heißt We The People. Ich weiß nicht, ob es schon auf Deutsch erschienen ist, also wenn euch das interessiert, schaut da mal rein. Was den Vereinigten Staaten nach der Ratifizierung der Verfassung noch fehlt, ist ein Präsident. So was hatten Sie vorher noch nicht, aber es gibt ja zum Glück einen hervorragenden Kalidaten George Washington. Das irgendwie über allen Zweifel erhaben, konsequenterweise feiert er im Januar 789 ein überzeugenden Walsieg. Am 30. April 789 ist es dann soweit, der Tag der Amts-Einführung des ersten US-Präsidenten ist da. Es geht um die Mittagszeit los. George Washington sitzt in einer gelben Kutsche, holt durch die engen Straßenman-Hattens zur Federal Hall. Das ist der damalige sitztes Kongresses. Also Washington gibt es noch nicht. Philadelphia ist nicht mehr Ormwurg. Das Zentrum der Macht ist New York City. Washington's Kutsche wird von berittenden Soldaten eskortiert, Parlamentarier, ebenfalls in Kutschen begleiten. Die Leute stehen an der Straße zu Tausenden und alle wollen diesen 57-Jährigen Kriegshalt sehen wir da vorbei fährt. Alexander Hamilton schaut auch zu. Ein bisschen weiter weg. Er hat nämlich ein Haus in der Wall Street und kann von seinem Balkon sehen wie der signierte Präsident da vorbei rollt. Als die Kutsche ihr Ziel erreicht hat, steigt Washington aus, trägt einen schlichten Brauenanzug, weiße Strümpfe, gelbe Handschuhe und natürlich, auch offizier ist ein Degen, ist ja ein Militär. Vor dem Eingang der Federal Hall stehen Soldaten aufgereit, spalliert. Müßt ihr jetzt nicht googeln, dieses Originalgebäude ist meines Offices. Gibt es das nicht mehr? Es gibt immer noch eine Federal Hall.
aber das ist ein späterer Bau. Die Zeremoniselbst, also die Amzeinführung, die findet auf dem von solchen gesäumten Balkon statt im ersten Stock. Und als Washington da hinaustritt, da sieht er die Massen auf der Straße. Also die Leute, die sogar auf den Dächern stehen, um da einen Blick zu erhaschen, dann legt er seine Hand auf seinen Herz und verbeugt sich mehrmals vor dem Volk. Für uns eine nette Geste, nice würde es so wahrscheinlich sagen, damals aber schon auch so ein echtes Zeichen. Also welcher künftige Staatschef hätte sich vor den Leuten verbeugt? Also besser das zu machen eben April als im Januar, denn bei den heutigen Amzeinführungen ist es ja wirklich immer so klirren kalt. Ich würde jetzt gerne erzählen, wann das geändert worden ist, aber ich weiß es einfach nicht. Ja, es ist irgendwann verändert worden. An seiner Seite, also Washington's Seite, steht auch der künftige Fiezepräsident John Adams. Den Ampsite selbst müssen die beiden dem obersten Richter New Yorks leiden. Und es gibt auch hier eine Bibel, also Washington legt seine Hand auf die heilige Schrift, die liegt auf einem Kissen aus roten Samt, und dann spricht er, gerührt mit Leiser Stimme die Worte nach, die die Verfassung vorgibt. Ich George Washington schwöre feierlich, dass ich das Amtespräsidenten der Vereinigten Staaten getreulich ausführen und die Verfassung der Vereinigten Staaten nach besten Kräften waren, schützen und verteidigen werde. Dann greift er nach der Bibel und küss sie. Interessanterweise haben die Massen diese Worte gar nicht gehört. Es gibt ja keine Mikrofone, keine Lautsprecher. Erst als der Richter ganz laut sagt, es ist vollbracht. wird klar, dass der feierliche Akt vollzogen ist. Dann hebt der Richter seine Stimme und ruft. Es lebe George Washington, Präsident der Vereinigten Staaten und die Zuschauer brechen in Jubel aus. Ich weiß nicht, wie viel Amts-Einführung von US-Präsidenten hast du schon mitgemacht. Ein paar mehr als bei mir. Am Fernseher, ja, ich glaube. Ich versuch es eigentlich immer zu gucken. Ich habe die beiden Trump in Orgerations auch geguckt. Ich weiß nicht, wann es bei mir anfängt. Vielleicht mit einer von Klinden. Aber ich weiß es nicht. Wir haben es schon zu Hause geguckt. Ich war schon bei Kater, oder so wie sie in den Arich nicht. Ich weiß nicht, ob es damals schon mal übertragen wurde war. Hier bilden wir immer gut dabei. Ja, es ist schon ein Ritual. Wir sind ja auch an den Ablauf gewöhnt. Auch der Eid ist ja immer noch der selbe. Aber damals eine Premiere, die gut über die Bühne gelaufen ist. Die USA haben jetzt also ihren ersten Präsidenten. Nach dem Eid hält Washington dann noch eine kurze Rede vor dem Kongress. Dabei wirkt aber nervös und ernuschelt. Kleiner Ex-Quurs jetzt. Das Washington so schwierig zu verstehen ist. Das hängt auch mit seinen Zähnen zusammen, beziehungsweise mit seinem Zahn. Er hat nämlich bei seinem Amtsantritt nur noch einen einzigen. Washington und seinen Gebiss, das ist eine echte Leidensgeschichte. Jetzt wird es ein bisschen eibern, aber es stimmt auch. Den wohl größten Kampf seines Lebens spielt sich in seinem Mundraum ab. Der ist wirklich länger und schmerzvoller als sein Kampf gegen die Briten. Denn Zahnschmerz können wirklich furchtterlich sein. Ja, das stimmt aber, ihn scheint es auch schwerer getroffen zu haben als andere Zeitgenossen. Da war es nicht woran das liegt. Damals hatten viele Medikamente, die man so eine Rausdienpeßündigkeit verabreicht hat, auch beinhaltet ein Quacksilber. Das greift natürlich die Zähne und Zahnflasche sehr stark an. Das kann sein. Es kann auch Zucker und Zucker roh sein. Ich würde sagen Zucker. Ich habe mich neulich mit einer Zahnärztin unterhalten. Und da ging es darum, dass ja sozusagen die schlechten Zähne in dieser Zeit vor allem ein Privileg der Oberschicht waren. Weil sie eben mehr Zucker, damals ja auch eine Luxusware zu sich genommen haben. Vielleicht war es das. Also Washington hat im Laufe seiner Zeit ganz viele Problemzähne gehabt. Die hatte sich dann ziehen lassen und dementsprechend braucht er dann immer umfangreiche Gebisse. Er hat selber versucht, sozusagen seine dentalen Probleme, denn ich sehe jetzt mal, wie so ein Staatsgeheimnisvoller Öffentlichkeit zu verbergen, hat nicht geklappt, denn Fanfekt, also das Washington so schlechte Zähne hatte. Das ist heute in den USA eine der bekanntesten Fakten über den ersten US-Präsidenten. Es wird auch viel spekuliert. Also es gibt diesen Mythos, das einen Zahnersatz aus Holz hergestellt worden sei. Das ist aber wie gesagt nur ein Mythos. In Wahrheit ist auch nicht so wirklich appetitlich. Bestät Washington's drittes Gebiss aus Elfenbein, von Elefanten oder Warossen, sowie aus eingekauften menschlichen Zähnen. Und diese Zähne stammen wohl auch von Sklaven. Ja, gut, es ist natürlich auch ein Stressfaktor. Und wir haben ja kurz vorhin weg, dass sehr oft die ganze Last dieses Krieges fast immer leingang geschult hat, den immer wieder motiviert hat, wenn er immer zu wenig Mittel hatte, gegen die Briten und oft so die einzige Säule war, diese gesamten Unternehmung. Und ja, wie heißt deine Maschinen Zähne zusammenbeißen? Also auch da, was ist das? Ja, man welche hat, Nils, was ist das? Macht ihn halt, ja, macht ihn halt so als Held, wie jeder Held muss eine verwundbare Stelle haben und das war bei ihm im Nizen. Washington's Achilles, Ferse waren seine Zähne. Nils, Mingma. Aber wenn ihr euch mal Porträt von George Washington anguckt, zum Beispiel auf der $1 Geldnote, dann seht ihr, dass er die Lippen wirklich sehr zusammenpresst und irgendwie so auch so ein bisschen seltsam aussehen, so seinen Ausdruck im Mund. Und es ist wirklich auch ein Grund, weil er diese schlechten Zähne hat, denn diese ganzen Gebisse und so weiter haben nicht so wirklich funktioniert, er hatte ständig Schmerzen und eine weitere Erinnerung an uns beiden und dann euch auch da draußen, dass wir schon allein aus zahlenmedizinischen Gründen in der besten aller Zeiten leben. So, ich meine im Zahnarzt auch hofft. Ja, schöne Grüße an ihn oder an sie? Zu seinem ersten Finanzminister, den Braucher ja auch ernehmt Washington Alexander Hamilton. Ist ja ein ganz enger Vertrauter von ihm. Anfangs gibt es nur drei Minister, also neben Hamilton noch ein Kriegsminister und im Amt des Außenminister, das ein Politiker, der sich bald zu Hamilton's größtem Gegner entwickeln wird. Das ist Thomas Jefferson. Haben wir auch schon kennengelernt, das ist ja der Autor der Unabhängigkeitserklärung. Find ich ganz interessant bei dieser Geschichte, es gibt so ein Personal und die Tauchen immer wieder auf. Thomas Jefferson auch eher jung, also genauso wie Hamilton, George Washington ist ja nun eher ein andere Generation. Also die sind ungefähr ein Alter, aber die Ansichten der beiden die klaffen sehr stark auseinander. Jefferson, der ist ein Anhänger von Small Government, würden wir heute sagen. Also einem kleinen Regierungsapparat, den Hälter am besten geeignet, dafür die Freiheit zu schützen. Er will auch, die macht der Einzelstaaten vor der nationalen Regierung bewahren. Hamilton ist so das Gegenstück, der will ja eigentlich eine noch stärkere Exekutive auf Bundesebene. Wir erinnern uns an diese Rede, die sechs Stunden Rede beim Verfassungskonvent mit dem Wahlkönig und dem Präsidenten auf Lebenszeit und so weiter. Sie haben Ende nichts rausgeworden. Und es gibt noch so einen sehr an Unterschied zwischen diesen beiden Gegenspielern. Also Jefferson ist so der Plantagenbesitzer, der steht für das traditionelle, ländliche, bäuerliche Amerika für die republikanischen Ideale. Der hat Angst, dass die Revolution verraten wird durch Luxus und aristokratische Tendenzen durch die Städte halten. Und was gehört zu einer modernen Stadt? Banken, Börsen, Fabriken, also diese ganzen Kathedralen des Kapitalismus? Ja, dafür steht ja Hamilton. Der Hamilton, der kommt ja aus New York und New York ist ja eine der Städte, in denen diese neue Zeit sich so abzuzeichnen, beginnt, ganz langsam. Und auch eben für die Institutionen, der hat ja nichts, Alexander Hamilton hat ja nur, wir haben es ja am Anfang gehört, als Weisenkind und hatte nur ein paar Biche. Und im Grunde nichts, dass diese Institution, die Uni und dann die Armee und so da ist er mit der Stadt, die Verwaltung, da ist er eben, hat er seine Karriere gemacht. Und bei Thomas Jefferson, da muss froh sein, dass man ihn nicht noch was weg nimmt. Also, er hat ja auch so viel. Um den Gegensatz einmal auf dem Punkt zu bringen, Jefferson mistraut mehr den regierenden Hamilton mehr dem Volk. Also er ist auch wirklich kein Freund von zu viel Demokratie. Also er glaubt, dass sich Politiker nicht den Massen anbiedern sollen. Er sagt sogar in einem System, wo die Anführer nur das tun, was den Menschen gefällt, könne es zitat, nur vorübergehende Notlösung, Unbeständigkeit und Torheit geben. Eine Warnung von dem Populismus. Genau, leider auch unsere heutigen Gegenwart sind für nicht viel Schlauer gewesen im Gegenteil. Die digitale Öftlichkeiten, die sozialen Medien verschärfen. Und auch diese Intendenz möglichst schnell diese Probleme zu lösen. Ich habe ja schon oft gesagt, dass irgendwie etwa so Parteien wie die Front National in Frankreich. Oder heute der Rassum, glaube ich, national, extrem rechten. Die würden, wenn du sagst, ich hab Allergie würden, du sagen, wir lassen alle Hasen und Sträucher Frankreichs entpulzen. Damit du keinen Polen hast, sodass sie sagen, exakt das, was du hören willst. Und du bist offenbar kein ganz neues Phänomen, dann dagegen richtet sich Alexander. Földlich richtig, was aus unserer Sicht überraschend ist, ist, dass diese Regierung Washington ja diese beiden sichtweisen vereint. Die sitzen ja beide im selben Kabinett. Also das wäre heute natürlich ganz anders. Es ist eben auch eine Zeit, der Politik auch noch anders funktioniert. Was es aber schon gibt, ist dieser grundsätzliche Konflikt. Die Frage der Machtverteilung zwischen Zentralmacht und States Rights. Haben wir auch schon kurz erwähnt, das prägt ja bis heute die amerikanische Geschichte. Unter diesen drei Ministerien, die es da gibt, ist Hamilton das größte. Und der ist ein richtiger Reformer. Also er gründet die erste Vorläuferin einer Zentralbank. Die soll vor allem das Regierungssystem aber auch Privatleute mit Krediten versorgt.
Er baut ein neues Zollsystem auf. Da würden wir sagen, ist das nicht vielleicht eine Detailfrage? Nee, damals machen Zölle rund 90 Prozent der Staatsannahmen aus. Also das ist so eine richtige Sanierung und Reformanstrengung, die er da unternimmt. Und so begann die ganze Reise ja auch mit dem Zeug. Ja, toll. Ja, toll. Genau. Wir erinnern uns, seine vielleicht folgenreiste Maßnahme betrifft die Schulden der Einzelstaaten. Die haben wir ja gehört, die haben auch aus den Jahren des Krieges eine hohe Lass zu tragen. Und Hamilton schlägt jetzt vor, dass die nationale Regierung diese Schulden der Einzelstaaten übernimmt. Können wir jetzt fragen, warum? Wer hat schon gerne Schulden? Hamilton sagt, okay, ich nehme die Schulden, aber ich dafür bekomme ich auch gleichzeitig die Steuerhauheit. Und das heißt, mehr Verantwortung, aber eben auch mehr Macht. Das finden aber nicht alle gut. Unter anderem seien ehemaliger Mitstreiter James Madison, der wechselt ins Lager von Jefferson, weil er Staatsschulden für Teufelszeug hält. Sollte heute auch noch einige geben in den USA. Also dieser Plan von Hamilton, dieser Schuldenplan, der droht also am Kongress zu scheitern und Hamilton muss ein Deal eingehen, um diese Reform durchs Parlament zu bekommen. Von diesem Deal habt ihr wahrscheinlich noch nie gehört, aber ihr kennt eine Folge dieses Kompromisses, denn dieser Deal ist auch ein Grund dafür, warum heute nicht New York City die Hauptstadt der Vereinigten Staaten ist, sondern Washington DC. Also, wenn es nach Hamilton ginge, dann würde der US-Präsident in Manhattan bleiben, ist ja auch in seinem Heimatstaat, aber Madison, Jefferson und auch Washington, die wünschen sich eine Hauptstadt im ländlichen Süden, praktischerweise nicht allzu weit entfernt von Mound Wörnen, also dem anwesenden des amtierenden Präsidenten und Hamilton gibt danach, um seine Finanzreform zu retten. Im Sommer 2017 stimmt er dem Plan zu, die neue Hauptstadt am Potomac zu errichten. Das ist ja das künftige Washington DC. So eine neue Hauptstadt hätte man vielleicht in Deutschland, war glaube ich nie im Angebot, zu überlegen, dass man nicht nach Bonn geht, sondern vielleicht in der Lüneburger Heide eine neue Planhauptstadt baut. Ja, Bonnwerbe oder eher mit Washington verglichen und dann gut dabei, in den Nähbarung die von man nach Berlin kann, hatten sich ja viele Hoffnung mit verbunden. Mit dem Potomac, das ist immer so, dass es doch dann immer der, wird immer ganz zitiert von einer erfahrenen politischen Kommentatoren, die Stadt am Potomac und so. Ja, das ist gleich jetzt Insider, der aber in ganzischer Verhältnisse ausgewiesen. Könnt ihr gerne neuernd Sprachgebrauch übernehmen? Viel frei. Durch diesen Streit um Hemelinspolitik. Da passiert das, was die Gründer Fäter eigentlich vermeiden wollten. Entstehen nämlich so zwei Protoparteien. Also das eine ist die Federalist Party mit Hemelten als Führungsfigur und dann gibt es die republiken Party um Jefferson und Madison. Vorsicht, die hat mit der republikanischen Partei von heute überhaupt nichts zu tun. Die entsteht erst sehr viel später. Manchmal wird diese Partei auch demokratik, republiken Party genannt, was die Sache jetzt nicht unbedingt klarer macht. Also das, wo ganz wichtig ist, sind eben nicht die Republikaner von heute. Die haben auch die, die sich mehrfach geheutet in ihrer Geschichte. Das ist ein anderes Thema. Washington selbst, der will als Präsident eigentlich über solchen Fraktionen Schwäben, spielt diese Rolle auch, aber die Faktor unterstützt der Hemelinspolitik. Er ist ja eigentlich aus und verkabter Federalist. Er möchte ja auch in das starke Exekutive auf Bundesebene und deswegen erlaubt er es auch, dass Hemelten ja die Ehrer Washington so sehr prägt wie kein anderer. Klar Washington hat ja selber am eigenen Leib erfahren, wie du musst so, wenn man dein Regen bestiegen lassen wird und so eine Leute nicht bezahlen kann. Wie gesagt, zähne zusammenbeißen und so was, aber er kann natürlich als Präsident kann, dass ich auch nicht mal so in die Schlacht begeben, für politische Schmöhheiten zu kämpfen. Er ist so eine Figur, eine einigende Figur. Es ist eigentlich als System, als Konzentration sehr smart. Man hat ein, diesen Nationalhelden als Führungsfigur, dann hat man im Kabinett unterschiedliche Position findet ein Kompromiss, aber Hemelten ist die treibende Kraft. Es ist Hemelten, der die Regierungsmaschine in Gang bringt. Er schafft den modernen Nationalstaat in den USA, aber auch die Instrumente. Also Staatsannahmen, Schulden, Banken, alles was so eine moderne, funktionierende Wirtschaft braucht und die wächst auch. Einzeitungskorrosponente vermeldet. Mir scheint, dass es nie eine Zeit gab, in der die Vereinigten Staaten einen helleren Sonnenschein des Wohlstands genossen hatten. Ja, wenn man das in der Zeitung, aber sich liest als Politiker, dann kann man sich schon zurücklegen. Allerdings gibt es auch viele Amerikaner, die das ganz anders sehen. Die halten die neue nationale Regierung für ähnlich tyrannisch wie einst die Briten und erheben sich zum Aufstand, um diese Regierung mit Gewalt zu bekämpfen. Besonders an einer Sache entzündet sich die Rebellion. Whisky. In den 1790er Jahren, da haben die jungen USA endlich eine handlungsfähige Regierung. George Washington steht als erster Präsident an der Spitze des Staates. An seiner Seite führt Alexander Hemelten mit großem Geschick, das Finanzministerium, bis er mit einer gewagten Maßnahme die nächste große Krise auslöst. Was mich zu folgender Frage bringt, trinkst du eigentlich gerne Whisky? Nein, nicht so. Ja, ich auch nicht so wirklich. Und jetzt zitiere ich mal meine Frau, die das muss ich dazu sagen. Darum hat sie mich auch gebeten. Praktisch nie Alkohol konsumiert. Also sie hat wenig Erfahrung mit Alkohol und sie sagt Whisky schmeckt so als würde man Benzin aus einem Aschenbecher trinken. Gut beschrieben. Nils, ich würde nicht ganz weit gehen, aber es ist da schon ein bisschen was dran. Viele werden ja stolz drauf, dass sie Benzin aus dem Aschenbecher treten. Ja, ich würde sagen, meine droge ist, teilweise meine Familie kommt aus Bordeaux, da bin ich oft, dass sie eher meine droge. Aber Whisky ja. Da bin ich eher bei dir, ein Bordeaux würde ich auch mal trinken. Aber Whisky hat ganz viele Freunde und wer Whisky in der Regel auch mag, das sind die Finanzminister. Weil man kann ja durch die Bestäuerung von spirituosen sehr viel Geld einnehmen. Dazu zählt auch Alexander Hamilton, der ist ja Finanzminister DOSA und auf dessen betreiben wird 1791 eine Whisky-Steuer eingeführt. Damit geht Hamilton ein Risiko ein. Wir haben ja erfahren in der zweiten Folge, war es glaube ich, dass die amerikanische Revolution ja auch so ein Art Aufstand gegen Getränke steuern. Er war ein Stichwort Boston Tea Party und ohnehin hast du auch schon mehrfach drauf hingewiesen. Also dieses Unbehagen der Nordamerikaner, was Besteuerung angeht und relativ niedrige Toleranzschwelle, sage ich mal. Und ja, da geht Hamilton einfach ein bisschen ins Risiko. So eine Steuer zu beschließen ist ja das eine, sie einzutreiben, nochmal was ganz anderes. Vor allem im westlichen Pencilvania, da ist Whisky für viele Farmer deutlich mehr als nur ein Getränk, sondern auch ja so ein Zahlungsmittel sogar teilweise aber auch ein Trick, mit dem man irgendwie wirtschaften kann, denn die schaffen das häufig nicht, die weizenernte über die Berge zu den Märkten zu schaffen. Also destilieren sie daraus Whisky und den können sie dann in Fässern sehr viel leichter transportieren. Und auch Lager, natürlich. Dementsprechend haben die Steuereintreiber, die da in West Pencilvania diese Whisky Steuer eintreiben wollen, keinen verglücklichen Job, die werden manchmal geteert und gefedert, auch ausgepeitscht und im Sommer 794, der eskaliert dann die sogenannte Whisky Rebellion. Das bekommt auch ein Mann namens John Neville zu spüren, der ist im westen Pencilvania gemeinsam mit dem Marschel dieses Bundesstaates unterwegs. Die beiden sollen den unbeugsamen Whisky-Brennern gerichtliche Vorladung zu stellen. Es gibt so eine erste noch relativ harmlose Konfrontation, aber dann am 16. Juli 794 kommt es zum Showdown. - Schwingt schon wie den Westen-Züllen. - Nils, du bist genau auf der richtigen Spur. Also kannst du ja gerne John Neville als, weiß nicht, den Jungen John Wayne vorstellen, es geht so in diese Richter. Es ist erst früh am Morgen als John Neville, der sich in seinem Anwesen aufhält, die Männer bemerkt, die sich seine Haus nähern, sind hunderte Leute, viele bewaffnet mit Gewehren und John Neville, der ist ja Steuer eintreiber und er hat schon vorher geahnt, dass das gefährlich werden kann. Also hat er ja sein Anwesen vor sich Zeiber befestigt, er hat die teuerverglassten Fenster mit Brettern vernagelt, also so eine Art improvisierte Festung, sich gebaut und da ist er nicht alleine. Also neben ihm ist auch noch seine Frau da, eine Freundin, seiner Frau und auch die kleine Enklin des Ehepaars Neville. Die Rebellen, die da aufmastieren, die haben es eigentlich nicht auf Neville abgesehen, sondern auf den Marshall, mit dem er da unterwegs war. Der ist aber gar nicht mehr vor Ort, der hat auch dieser ersten Konfrontation schon das Weite gesucht, wobei Rebellen eigentlich das falsche Wort ist. Also in ihren Augen verteidigen die nur ihre Rechte, ihre Freiheit. Also im Prinzip machen sie das selbe, was sie ein paar Jahren zuvor noch gegen die Briten getan haben. Also das ist so der selbes Spirit. Die alten Geplogenheiten und Werte und vor allem ihren Besitz gegen die gegenüber mächtige Türenheit zu schützen, so ungefähr. Du könntest glattpresse sprechen ja der Whisky Rebellen werden, obwohl du kein Whiskey magst. Es gibt dann relativ schnell so ein Wortwechsel.
Neville, der ruft Stand-Off, also so viel wie bleibt weg, dann schießt er und er trifft auch, er trifft sogar tödlich, nämlich den Neffen eines Farmers, mit dem er am Vortag aneinander geraten ist, die Rebellen feuern zurück und jetzt prasseln Kugeln auf das Haus ein, die krachen in das Holz, in die Planken vor den Fenstern, Neville, der verteidigt seinen Heim wie eine Festung. Wenn ich jetzt überlege, habe ich eher Clint Eastwood vor Augen, aber gut, das ist mein persönlicher Geschmack, erlegt an, nutzt die Lücken zwischen den Rättern als Schießschaden, Ziel drückt ab, greift das nächste Gewehr, husht von Fenster zu Fenster. Die beiden Frauen, missen Neville und ihre Freundin, die laden in der Zwischzeit nach, schieben so schnell wie sie können, Pulver und Kugeln in die Läufe und reichen dann die Waffen schussbereit an Neville zurück. Die Enklen, die ganze Zeit flach auf dem Boden, um sich zu schützen, vorgeschossen und Holz splittern. So stämt sich Neville gegen die Seiben der Angreifer. Und das tut er auch mit Erfolg, weil die Massen da draußen, die Wagen keinen Sturmangriff und diese Festung hält stand. Es ist eine Szene wie aus einem Western. Ja, bemerkenswert. Er rennt mich an eine Geschichte aus dem französischen, was in mir 580 als Erhatzug von Dipperno einen Hinterhalt gerät in einem Haus und kann es hier drei Tage ähnlich wie Neville alleine verteidigen. So ist es. Ja, ja, ja, begeistert. Doch die Jugendhafte fantasie wie Wilmann, das macht nicht verteidigt man sich da. Also, neja, wollen wir beide hoffen, dass wir nie in diese Verlegenheit kommen, vielleicht nicht Steuer ein Treiber in Westpanzelvania werden. Neville hat also einen Sieg erhoben, aber noch am selben Abend kehrt ein sehr viel größerer Rebellentrupp zurück. Neville hat mittlerweile zwar auch ein paar Verstärkung erhalten, aber er muss sich am Ende trotzdem ergeben, er kommt umgeschoren davon, sein Anwesen, aber das wird komplett niedergebrannt. Das ist jetzt nicht nur eine vereinzelte Episode, die ich da erzählt habe, sondern das hat schon auch der gewisse revolutionäre Dimension kurz darauf am 1. August 1794. Da versammeln sich nämlich rund 6.000 Rebellen vor Pittsburgh. Und einer der Anführer dieser Demonstranten, der preist den französischen Revolutionär Maximilian Europe Spier und er fordert sogar auch Geotien für die angeblichen Tyrann. Robespierter ja selbst unter der Geotie in den Gestorben ist, aber da haben wir wieder dieses Problem, klar, die haben so eine Rebellion gestartet, wo endet die? Jetzt können Sie die Revolution in der Revolution starten. Guck, Büchner hat ja das Drama geschrieben über Danton später und hat dann die Revolution frisst ihre Kinder, dass es genau das Bild wo stoppst. Mittlerweile gibt es eben auch in Frankreich so einen Vorbild einer sehr viel radikaleren Revolution als diejenigen, die die Amerikaner bewerkstelligt haben. Das kann die Regierung nicht hinnehmen im Hochsommer, es ist Episode 94, Maschinen, dann Truppen in Pencil-Vellenjahr ein, die setzen diesem Aufstand. Ein Ende, die Regierung zeigt sich aber genädig, also die meisten Rebellen, die kommen strafreie davon. Hamilton übrigens, der Ärger hat sich da maßlos drüber, der hätte natürlich sehr viel härteres Durchgreifen sich gewünscht. Also das ist das eine, was ihn stresst, whisky Steuer, whisky Rebellion und so weiter, aber auch sonst hat er Sorgen. In diesem Fall sind es familiäre Sorgen, also sein zweieriger Sohn erkrankt schwer. Das setzt auch Hamilton's Frau Elyse, sehr zu diesem Zeitpunkt, wieder schwanger. Am Ende überlebt das Kind, aber Elyse erleidet, wie befürchtet, eine Fehlgepurt. Wir wissen es nicht ganz genau, aber vielleicht beeinflusst das Hamilton's Entscheidung, die ja am 1. Dezember, 7.04. George Washington mithalt, er wird sein Posten aufgeben. Man könnte sagen, er hat erreicht, was er erreichen kann. Für Washington ist das schon ein Herberverlust, weil er mit Hamilton seinen wichtigsten Mann verliert. Groß zurücktritte der Geschichte, denke ich sofort an Oscar Lafontaine, ich weiß nicht, wer dir da so einfällt. Wahrscheinlich auch Oscar Lafontaine. Ja, vermöglich. Oder Willy Brandt, ist auch noch ein großer Rücktritte. Der bundesdeutschen Geschichte. Jetzt machen wir einen kleinen Spogen. Da vorne sind jetzt im Jahr 7.06.90, da neigt sich dann auch George Washington's zweite Amtszeit, dem Ende zu. Heute wäre klar, er muss gehen. Damals ist das noch nicht beschränkt, also er könnte durchaus noch mal antreten, aber er ist nur be. Die republikanische Presse hat ihn sehr bearbeitet und dann kommen die körperlichen Leiden dazu, ich sag nur die Zähne. Also er ist bereit abzutreten, so ganz lautlos will er, dass allerdings nicht tun, erbittet Hamilton in seinem Auftrag eine Abschiedsbotschaft an das amerikanische Volk, zu verfassen, die erscheint im September 7.06.90, landesweit in vielen Zeitungen, das ist Washington's Vermächtnis. Die Fairwell-Adress. Auch ganz wichtiges Ding. Heute noch. Wenn wir uns diese Fairwell-Adress anschauen, dann entdecken wir eine Kernbotschaft, die lautet, die USA sollen neutral bleiben, sollen sich bloß aus den Angelegenheiten der Europäer heraushalten, in politisch verteidigt sie wenig überraschend. Also das Werk und auch die Welt, sich der beiden Co-autoren, also Hamilton und Washington. Also es wird gewarnt vor innerer Spaltung, preist das neue, starke nationale Regierungsystem als Garant der Freiheit und erklärt auch verfassungstreu zupflicht. Der Textes bald berühmt, der wird heute noch jedes Jahr einmal im Senat vorgelesen und zwar immer an Washington's Geburtstag. Frag mich jetzt bitte nicht, wann das ist. Können wir viel weil nicht schaden, das immer wieder mal zu hören. Ja, aber es ist natürlich so eine Botschaft, die natürlich nicht mehr so aktuell ist. Also die USA haben eigentlich nicht die Möglichkeit, sich aus allem rauszuhalten. Also dafür sind sie natürlich längst zu mächtig. Das wusste Washington aber natürlich noch nicht, als er diesen Text mitverfasst hat. Jetzt könnte man natürlich denken, Washington geht und Hamilton ist der ideale Nachfolger. Aber er wirbt sich nicht um dieses Amt. Warum? Möglicherweise deswegen, weil er ahnt, dass er die Gemüter zu sehr spaltet. Nicht mehr als fähig. Erst nicht mehr als fähig. Ja, ich glaube, das bringt es gut auf ein Punkt und seine Partei, die Federalist Party, die entscheidet sich für den Fiezepräsidenten, John Adams, das der Washington beabendsoll. Hamilton startet noch ein sehr kompliziertes Zweimalnöver, um Adams zu stoppen, es jetzt wirklich zu kompliziert, um das zu erklären, ist auch nicht so wichtig, weil er hat damit kein Erfolg. Also Adams gewinnt die Präsidentschaftswahl vor Hamilton's Erzfeind Thomas Jefferson. Der, das ist jetzt auch noch eine Skurilität, der sich sicherlich nach den damaligen Regeln den Posten des Fiezepräsidenten. Ist eigentlich eine interessante Regel, ist eigentlich ganz klucke. Also wo gemerkt die Stammen aus war unterschiedlichen politischen Lager und wenn wir das auf heute übertragen, dann hätte wir aktuell einen Präsidenten Donald Trump und eine Fiezepräsidenten Kamala Harris. Ich weiß nicht, da müsste man wahrscheinlich irgendwie das Oval Office, weiß nicht, mit Matratzen aus, legen oder schildigt oder irgendwie immer fünf Betreuer irgendwie da positionieren, also weil das würde natürlich nicht funktionieren. In ihren Wahlkampfmimouern hat Kamala Harris allerdings geschrieben, dass Donald Trump in personlichen, also quasi privaten Umgang und dafür Augen zu ihr immer absolut zu vorkommt und hilflich sei, er würde halt seine öffentliche Figur tatsächlich nur so spielen, aber so in Wahrheit hinter den Kulissen, also man kann man sich vorstellen, wenn man Trump entgegen kommt, das wäre so im Sinne für dann großen Koalition, wäre es natürlich interessant. Aber gut, die Zeiten haben sich geändert. Gut, dass du dieses Wort sagst, große Koalition. Also für uns für unser System ist das natürlich alles nicht sogar raschend. Wir haben große Koalition, Lars Klingbeier sitzt auch mit Friedrich März zusammen, aber eben bei diesem Presidialsystem und den USA höchst ungewöhnlich und wir werden nie herausfinden, was passiert. Wenn man Donald Trump und Kamala Harris da zusammenspannt, ist vielleicht auch besser so. Washington, der geht fünf Tage nach der Amts-Einführung seines Nachfolgers weg, er reist im März 1797 nach Mount Vernon ab, mit dabei seine Frau, der Familienhund, seine Stiefenkel-Toch-Danelli und deren Papagei. Es geht also in den Ruhrstand, aber George Washington hat nur noch etwas mehr als zwei Jahre zu leben. Erinnert mich ein bisschen an Ronald Reagan und dessen Rückzug, der hat ja auch so ein relativ stilvollen Abschied auch formuliert und hat gemeint, er hat ja schon diese Demenz-Erkrankung und hat gemeint, um die öffentlich zu machen, zu erretet jetzt in den Sonnenuntergang seines Lebens. Was hat denn das gewisse Melancholier, aber auch eine gewisse Liga? Ja, und er ist ja noch relativ alt geworden. Ich glaube, er ist ja erst im 21. Jahrhundert gestorben, ich bin mir dieses Festlegen. Also, er war schon lange dements, er hat das dann angekündigt, aber so dieses sich von der Öffentlichkeit zu verabschieden, noch öffentlich, das fand ich immer interessant. Washington hat ja ohnehin ein gutes Gespür für sozusagen die Erfordernisse des Moments und auch mit seinem Abgang auch diese Entscheidung, da nicht noch ein weiteres Mal zu kandidieren, obwohl er es könnte. Da hat er auch wieder einen guten Riecher gehabt. In seinen letzten Lebensjahren kümmert er sich um sein Anwesen, also er ist so ein patriarch, auch so einem Südstaaten, Anwesen. Er lässt auch nochmal die prägenden Jahre seines Lebens Revue passieren. Also er beschäftigt sich zum Beispiel mit den Unterlagen, die er noch aus dem Franch and Indian war hat. Wir müssen es ja erinnern an die erste Folge, wo er als ganz junger Mann in der Wildnis quasi mitgeholfen hat, einen Krieg auszulösen, ohne denen es vermutlich weder die USA noch diesen Sechsteiler gäbe. Damit hat das ja alles angefangen. Am 14. Dezember 1999, der Sturpt Washington, dann schließlich er hat sich
durch einen Schneesturm verkühlt. Da ist ja gerade mal 67 Jahre alt, also noch gar nicht so alt. Aber er hat sich so vermutet, man hat eine bakterielle Infektion des Kieldeckels zugezogen. Und es gibt damals eben keine Antibiotika, und es ist eine sehr, sehr schmerzhafte und dann letztlich dann auch tödliche Erkrankung. Hat eben keine allgemeine Glatteis und Winterwarnung des Umweltbundesamtes damals noch gegeben. Ja, aber es ist auch dieses Pflichtbewusstsein. Also, er hat sozusagen als seine Aufgabe gesehen, danach im Rechten zu schauen und eben sich dann erkältet. Ich will es nicht als Fanfekt bezeichnen, weil es hier um Leichen geht, aber es ist schon irgendwie bemerkenswert, dass kurz vor seinem Tod Washington die Anweisung gibt, seinen Leichnam erst nach zwei Tagen in die Gruf zu bringen. Also er hat offensichtlich Angst lebendig begraben zu werden. Also das ist so eine Sorge, die ihn da noch umgetrieben hat. Ich hab's ja sehr populiere Grudelsdoris, vielleicht hat er so was mal gelesen. Also, das war noch so ein Ding, das er da geregelt hat. Er regelt auch noch etwas anderes in seinem Testament. Wir haben ihn ja als Sklavenbesitzer kennengelernt. Und auch als jemand, der dieses Sklavenausbäutungssystem mitgetragen hat. Aber in seinem Testament da verfügt er, dass seines Sklaven freigelassen werden sollen. Allerdings kommt der Haken erst, wenn seine Frau gestorben ist. Nur ein einzigen Sklaven, dem Schenk, der schon zum Zeitpunkt seines Todes, die Freiheit und das ist ein teuer Leibdiener William Lee. Der hat mit ihm den ganzen Krieg mitgemacht. Es gibt sogar auch Porträt von Washington, auf dem er zu sehen ist. Diese Entscheidung, die wegt natürlich nicht das Unrecht auf, das auch Washington zu verantworten hat. Aber es zeigt auch, dass Washington irgendwie lernt, fähig war. Also es ist vielleicht nicht die schlechteste Eigenschaft, gerade für Politiker. Auf jeden Fall. Wir sehen auch die Widersprüchlichkeit der Zeit. Und daraus ist so eine elektrische Situation, aus der wirklich was entsteht. Zum Beispiel, man sich halt immer wieder fragt, wie kann das sein, dass die sofort schrichliche Dinge denken, umsetzen, so mutig sind und auf der anderen Seite uns auch genau wissen, sich so unmenschlich verhalten gegenüber diesen fast glavten Menschen und es nicht schaffen, obwohl sie das einsehen, aus ihrer Einsicht, die entsprechenden Tatenfolgen zu lassen. Und natürlich wirft das uns wieder zurück auf unsere eigene Situation, dass wir natürlich auch wahrscheinlich in vieler Hinsicht ganz ähnliche Widersprüche mit uns ausmachen müssen. Deswegen ist es auch mal so toll, sich mit diesen Figuren zu beschäftigen. Als er noch Präsident war, war das einfach politisch nicht opportun. Es wäre ein politischer Akt gewesen, wenn er gesagt hat, oder bei seinem Amtsabtritt, dass er gut, ich schenke meinen Sklaven, die freie. Das wäre sofort ein politisches Signal gewesen, sehr kontrovers. Wir haben ja darüber gesprochen, dass das zu der große Konflikt ist, den die Wunderfehl irgendwie so zuspachteln mussten. Sonst wäre ihn das Ding irgendwie um die Orn gefloben. Aber dann Zeitpunkt oder im Moment seines Todes, da ist er sozusagen dazu bereit. Wir werden an anderer Stelle ganz am Schluss dieses 6-Teilers Washington's Rolle noch mal näher würdigen. Müssten wir auch. Jetzt geht's erst mal um den ersten großen 6-Gandal, der US-Politik. Und wir sind beide Generation-Klinden. Also wir erinnern uns noch an Monica Lewinsky und diese ganze Geschichte. Es geht jetzt sozusagen zu den Wurzeln zurück. Und im Zentrum dieses Gandals steht Washington's Einstiger Protégé Alexander Hamilton. Der hat auch nach dem Machtwechsel und auch nach seinem Rücktritt nicht an politischen Einfluss eingebüßt. Es gibt immer noch viele Hamilton-Läuerlisten im Kabinett. Und jetzt springen wir einmal kurz zurück zu einem Sommertag im Jahr 1991. Hamilton ist noch in der Regierung, er ist noch Finanzminister. Da steht plötzlich eine fremde Frau vor seiner Tür. Die Strein 20 Jahre alt. Heißt Mariah Reynolds. Und sie erzählt Hamilton eine anrührende Geschichte. Also ihr Mann hat sie misshandelt, sie steckt in der Klemme. Sie braucht dringend Geld. Sie ist eine Damsel-Industress, würde man das auch nennen. Und Hamilton sagt erst mal, ich hab keine Zeit. Es hat nicht so passend noch am selben Abend. Aber der Besuch, der sie in dem Haus, in dem sie untergekommen ist, sie geleitet ihn in ein Schlafzimmer, Hamilton übergibt dir etwas Geld. Und damit nimmt die Affäre ihren Lauf. Oder besser gesagt, die Erpressung. Denn Hamilton geht einer Masche auf den Leim. Also das Ehepaar Reynolds verfolgt von Anfang an einen Plan. Und der geht auf, weil der Finanzminister Alex Händer Hamilton dafür zahlen, dass Mr. Reynolds nicht entfüllt, was er über ihn weiß. Ja, das ist natürlich der Nachteil, wenn man nicht in Paris wohnt. In Paris hätte sowas niemanden gejuckt, weder damals noch heute. Aber die USA haben diese stark britanische, eine sehr britanischen Wurzel. Das kommt natürlich sehr stark. Auf der anderen Seite manche auch, wie der deutsche Militär steuben. Den wir hatten, der Fliet aus Europa, glaub ich, wegen einem Sexkandal, aber mit jungen Männern. Glaub ich, und lässt da seine Vergangenheit hinter sich. Aber gut unter Freund Hamilton ist halt zu Hause, da muss er die Sache ausbauen. Ja, die Sache zieht sich ein ganzes Jahr, umgefähr, dann schafft Hamilton es doch, diese Affäre zu beenden. Und ein paar Jahre passiert auch erst mal nichts. Erst Mitte 7, 1997. Da ist er schon nicht mehr im Amt. Da holt ihn diese Sexaffäre ein. Ein Journalist, der hat nämlich kompromittierende Nachrichten zwischen den Reynolds und Hamilton in seiner Hände bekommen. Den Chat verlauf praktisch. Den Chat, ja. Genau. Und dieser Mann, der äußert einen ganz schlimmen Vorwurf. Der ist sehr viel schlimmer als, irgendwie zu sagen, Hamilton war seiner Frau untreu. Das ist ja erst mal auch eine Privatangelegenheit. Der behauptet, dass Geld das Hamilton an James Reynolds gezahlt hat. Das hat in Wahrheit mit finsteren Geschäften zu tun. Hamilton hätte sich nämlich selbst bereichert. Wenn sowas heute passiert, rufen Politiker ganz hektisch irgendwelche Krisenprerberater an. Die ist oft nur noch schlimmer machen. Aber Hamilton ruft zwar kein Prerberater, aber er macht es wirklich schlimmer. Er verfasst nämlich eine 95-Seiten-Lange-Verteidigungsschrift, in der alles steht, also die Affäre. Kurzfassung ist, ich bin nicht korrupt, ich bin nicht kriminell, ich bin auch nicht raffgierig, ich bin einfach nur ein Ehebrecher. Ist ein bisschen cringe, wie ich sagen. Und funktioniert auch nicht gut. Aber bedeutet trotzdem nicht das Ende seiner Karriere. Also interessanterweise. Auch seine Frau nimmt es irgendwie hin. Eliser, die Arme, die verlässt ihn auch nicht. Obwohl das, für dich jetzt mal, sagen, sicherlich verdient gehabt hätte. Hamilton sof es lediert, aber er wird sich noch einmal hervortun. Und damit wird er ausgerechnet den Niedergang seiner eigenen Partei provozieren. Dabei geht es um einen sehr komplizierten Konflikt, der unter dem seltsamen Namen "Quasi Krieg" bekannt geworden ist. Und zwar deswegen, weil er offiziell nie erklärt wird, ausgefochten, beziehungsweise nicht so wirklich, richtig ausgefochten zumindest nicht an Land, wird er zwischen den ehemaligen verbündeten USA und Frankreich. Die waren ja mal wirklich best friends. Das hat sich geändert, auch weil diese Revolution in Frankreich dazwischen gekommen ist. - Im Außjahrregiemen, was das noch. Genau, im Außjahrregiemen waren sie noch sehr, sehr verbündet. Im Frühjahr 1978 sind die Beziehung aber so vergiftet, dass man in vereinigten Staaten sogar zeitweise Angst vor einer französischen Invasion hat. Diese außenpolitische Krise, die spaltet die USA auch im Innern. Und dieser alte Streit, also inwiefern ein stehendes Herr für die USA wirklich nötig ist oder vielleicht sogar eher eine Gefahr darstellt, kocht jetzt wieder hoch. Hamilton, das können wir uns vorstellen, der ist ja ein Mann, der starken Exekutive, der steckt vor, die Armee auf 50.000 Mann zu vergrößern. Und der Kongress lässt auch wirklich eine provisional arme Nen Sie das aufstellen und erinnent Hamilton zu Ihrem Generalinspektör. Das wiederum nährt bei Hamilton's Feinden in der Republikanischen Partei, also die Leute um Thomas Jefferson, die Angst, dass sich Hamilton zum Dispoten aufschwingen wird. Also so eine art amerikanische CESA oder Napoleon. Und auch präsentend Adams, der eigentlich ein Parteifreund ist von Hamilton, fürchtet jetzt zunehmend Hamilton's militaristische Tendenzen. Die Parallel zu Napoleon sind nicht. Ja, es ist auch. Beides zu Aufsteiger, sehr geiziger, sehr klugge Männer. Verstädt schon uns. war auch schwer abzuschätzen, was die Franzosen so vorhaben wie fahren diese aus dem politischen Information zutreffen oder nicht? Ob das nur so eine Drohkulisse ist, um eben. an diese auf Anließstehende herzukommen? Mhm. Ja, es ist eine große Krisenzeit. Weil die regierenden Federalists in dieser Krise auch versuchen, ihre Macht mit ziemlich fragwürdigen Mitteln abzusichern. Also zum Beispiel wird im Juli 1798 der Alien Enemies-Ekt erlassen. Der sieht vor, dass jeder Bürger eines freindlichen Staates deportiert werden kann. Und ich weiß nicht, ob ihr die amerikanische Inpolitik verfolgt. Aber da gab es ja diese Abschiebung von Menschen aus Venezuela. Und das hat Trump mit eben diesem Gesetz begründet. Also. ein Zurückgriff in wirklich die Kinderjahre der USA oder die Internierung Japanischer. oder von Menschen Japanischer, asiatischer Herkunft, im Zweiten Weltkrieg. Vielleicht auch damit zu tun haben. Ich bin mir nicht so sicher, aber das ist definitiv auch ein. Schandfleck in der amerikanischen
Geschichte. Dann gibt es noch den Sedition Act, der erlaubt ist, der Regierung die Meinungsfreiheit einzuschränken, also wirklich sehr unamerikanische Gesetze, würde ich jetzt mal sagen. Einen Kongressabgeordneter, der muss sogar vier Monate ins Gefängnis, weil er Präsident Adams zitat grenzenlos und durchs nach lächerlichen Pomp vorgeworfen hat. So weit ist Trump noch nicht gegangen. Nein, ins Gefängnis geworfen noch nicht, aber er wäre sich nicht erfreut. Aber diese Beschreibung muss nicht schlecht grenzenlos erdust, noch lächerlich im Pomp. Ja, aber es ist auch wieder mal so eine Erinnerung, dass früher nicht alles besser war. Also es ist jetzt nicht so, dass die USA in den Anfangs Jahren in so einem Zustand unschuldiger Perfektion gelebt haben, sondern ich meine, das ist also stell mir vor, es würde heute einen Kongressabgeordneter, vier Monate ins Gefängnis gesteckt werden wegen einer Meinungseusserung. Also das war damals eben auch nicht alles so toll. Wie man das vielleicht manchmal in der Rückchau denkt. Dann aber dreht sich der Wind. Also im Jahr 1800 ist diese Kriegsgefahr mit Frankreich gebannt, der Kongress lässt Hamilton's Armee auflösen. Der hat sich hoffnung auf Feldherren rumgemacht, die zerplatten jetzt und dann feuert Präsident Adams im Mai 1800 auch noch die Hamilton-Läuerlisten aus seinem Kabinett. Hamilton ist total im Pörd, versucht gegen Adams zu intrigieren, fällt sogar seiner eigenen Partei mit einer Enthüllungsschrift in den Rücken. Die Federalist, die hat er selber mit aufgebaut und jetzt trägt er aus Rache zu ihrer Zerstörung bei. Ja, nicht wirklich ein Gute-Siegel für seinen Charakter, schon irgendwie Fies. Man hat auch hier wieder eine starke Ausgala von Tenwipes, ein bisschen, ein bisschen. Vielleicht wäre ausgala von Tenders, Musical doch auch noch mal ein etwas für unsere historische Musical-Sparte, die wir dann irgendwann perspektivisch aufbauen werden. Scherz werden wir nicht tun. Na gut, also die Regierungspartei, die Federalist sind also tief gespalten und das ist auch ein Grund, warum die Republikaner die Wahl des Jahres 1800 gewinnen. Thomas Jefferson wird Präsident Aaron Burr wird sein Fieze und jetzt ist es wirklich der Moment gekommen, um ein paar Worte über Burr zu verlieren, denn dieser Aaron Burr ist der Mann, der Alexander Hamilton Töten wird. Die beiden kennen sich. Es war schon seit Jahrzehnten die arbeiten beide oder haben beide als Anwälte in New York gearbeitet, Hamilton hat auch schon ganz oft die Hand geschützt, die den tödlichen Schuss auf ihn abfeuern wird. Großliche Vorstellungen, ein bisschen von Edgellen Poe, so, die vierteln sich diese Hand. Ja, es ist ein bisschen gruselig und gruselig ist auch der Erbegriff, der dahinter steht, hinter dieser ganzen Geschichte, die geht so. Burr ist Fieze, Präsident von Thomas Jefferson, der drängt ihn aber an den Rand und Burr erkennt, okay, ich habe hier keine Zukunft, also Willa Gouverneur von New York werden. Im April 184 verliert er diese Wahl deutlich, weil Hamilton, der in New York ja sehr einfußreich ist, gegen ihn mobilisiert hat. paar Wochen später verbreitet sich die Nachricht, dass Hamilton bei einem dünner schlecht über Burr gesprochen habe und die Presse berichtet auch darüber, dass es der Tropfen, der das fast zum Überlaufen bringt, Burr verlangt, wieder Gutmachung. Hamilton kennen wir beide jetzt ja schon ein bisschen und der ist einfach niemand, der zu Kreuz gekriegt, die auseinandersetzung zwischen den beiden schaukelt sich hoch, schließlich fordert Burr Hamilton zum Duell. Dieses Duell zwischen dem noch amtierenden Fieze-Präsidenten der USA und dem ehemaligen Finanzminister findet statt am frühen morgens 11 Juli 1804, am Ufer des Hatsen, beide Feuern praktisch zeitgleich ihre bestueln ab, Burr bleibt unversehrt, Hamilton richten Bauchschuss und er stirbt noch am nächsten Tag, mind nicht einmal 50 Jahren. Einfach Entschuldigung hat es vielleicht auch getan. Ich würde sogar sagen, Entschuldigung ist immer der beste Weg. Sorry sagen, also diese Kiste ist wirklich aus der Rückschau auch mit unserem heutigen Überzeugung wirklich verrückt und das ist ja, es ist ein Ende, wie es einem großen Musicalstar würdig wäre, Turn-Sout Hamilton ist ein großer Musicalstar geworden, das letzte Lied heißt wer lebt, wer stirbt, wer schreibt Geschichte und da sagt Eliza Hamilton Schwester Angelica, dass ja die anderen Gründerfäter das Privileg hatten, allzu werden, dass sie deswegen auch umso mehr Kontrolle über das Bild hatten, dass von ihnen bleibt und auch von Hamilton, denn es ist immer schlecht, wenn man selber von der Bühne abtritt und die politischen Gegner überleben und die tun ihr bestes um Hamilton möglichst schlecht darstellen zu lassen, also die sagen er war Verkapter Monarchist Intrigant als Vertreter Al-Dessen, was das vermeintlich wahre, idyllische, ländliche Amerika bedroht. Hamilton ist moderner Biograf von Cherno, der hat eine ganz andere Meinung, der bezeichnet Hamilton dagegen als ein Mann, der vor allem wirtschaftlich den richtigen Riecher hatte, er sei zitat ein Boote aus der Zukunft, in der wir heute leben. Sehr schön ausgerückt. Klar, man aus New York und meiner Finanzen, der Verwaltung und ein Aufsteiger und Musik ist da. Die Partei, die Federalist, die verfeld bald nach Hamilton's Tod, aber das institutionelle Fundament, dass er ja maßgeblich mitgelegt hat, das hat bestand und das erst ermöglicht den weiteren Aufstieg der USA, wer erinnern uns, dieses fastbankrottel Land, das nicht mal den soll seiner Soldaten zahlen konnte, das steigt irgendwann dann auf zum reichsten, mächtigsten Land der Welt. Hamilton eben ein Architekt dieses Aufstiegs, der steht, wie gesagt, lange im Schatten, erst das Musical aus dem Jahr 2015, das macht ihn Welt berühmt und zumindest rappen, schafft das dann doch noch ins weiße Haus im Jahr 2016, performt das Hamilton ensemble bei den Obama's, gibt's bei YouTube, kann man sich angucken, wirklich sehr sehenswert lohnt sich, ja, lohnt sich wirklich. So, damit aber genug über die Gegenwart, die USA, die haben sich bis zum Jahr 1800 also stabilisiert, die erste Massendemokratie der Geschichte ist entstanden, der Grundstein für ein Aufstieg ist gelegt, aber nur wenige Jahre später wird ein schon besieg geglaubter Feind angreifen und die neue Hauptstadt in Brands setzen. Das war's mit dieser Folge von "Was bisher geschah", wir sind hier auch im Tellingböcher und Nils Minkmar, Sound Design und Video, Vince Oliver, Series producer Simone Terbrack. Danke an alle von euch, die diese Folge durch eine Mitgliedschaft bei Stady möglich gemacht haben. Alle Infos dazu findet ihr in den Schonorts.
Podcast Summary
Key Points:
- Alexander Hamilton, 28 Jahre alt, eilt am 2
Juni 1783 zu einer Notfallsitzung des US-Kongresses in Philadelphia, während ein Mob meuternder, unbezahlter Soldaten die Stadt bedroht.
- Hamilton stammt aus ärmlichen Verhältnissen (uneheliches Kind, Waisenkind in der Karibik), kommt durch einen Hurrikan-Bericht nach New York, studiert und wird Soldat im Unabhängigkeitskrieg.
- Er steigt zum Adjutanten von George Washington auf, wird Kriegsheld, Anwalt und heiratet Elizabeth Skyler aus einer reichen New Yorker Familie.
- Die USA stecken nach dem Sieg gegen die Briten in einer tiefen Krise: Der Kongress ist machtlos, die Einzelstaaten sind ein loser Bund, es fehlen Geld und Struktur.
- Hamilton und andere Gründerväter ringen um eine stabile Verfassung, die das Schlechte im Menschen eindämmt und eine gute Regierung ermöglicht.
- Die Folge beleuchtet Hamiltons Rolle als „Vater des amerikanischen Regierungssystems“ und die schwierige Geburt der US-Verfassung, inklusive Themen wie Macht, Ehre und politische Instabilität.
Summary:
Am 21. Juni 1783 herrscht Chaos in Philadelphia: Meuternde, unbezahlte Soldaten des Unabhängigkeitskriegs umstellen das Statehouse, in dem der US-Kongress tagt. Alexander Hamilton, ein junger Delegierter aus New York, erlebt hautnah, wie fragil die junge USA ist. Der Kongress hat kaum Macht, die Einzelstaaten sind ein loser Bund, und die Regierung von Pennsylvania verweigert Hilfe gegen den Mob. Hamilton, ein ehemaliger Adjutant von George Washington, ist empört über diese Ohnmacht.
Der Podcast zeichnet Hamiltons erstaunlichen Aufstieg nach: Als uneheliches Kind in der Karibik geboren, verwaist mit 13, bringt er sich selbst das Management bei und gelangt durch einen begabten Brief über einen Hurrikan nach New York. Er studiert, wird Soldat, kämpft in Yorktown und wird Anwalt. Seine Heirat mit Elizabeth Skyler bringt ihm gesellschaftlichen Aufstieg. Doch die politische Krise der USA – ein loser Staatenbund ohne starke Zentralregierung – treibt ihn um. Die Folge zeigt, wie Hamilton und andere Gründerväter unter großen Schmerzen die Verfassung schmieden, um die Nation zu stabilisieren. Es geht um Macht, Ehre, Skandale und die Frage, wie eine gute Regierung das Schlechte im Menschen eindämmen kann – Themen, die bis heute aktuell sind. Hamilton, nie Präsident, gilt als Vater des amerikanischen Regierungssystems, ohne den die USA vielleicht nicht überlebt hätten.
FAQs
Alexander Hamilton war ein Gründervater der USA, der als rechte Hand von George Washington diente und maßgeblich an der Entwicklung des amerikanischen Regierungssystems beteiligt war. Er gilt als Vater der US-Verfassung, obwohl er nie Präsident wurde.
Am 21. Juni 1783 belagerten meuternde Soldaten das Statehouse in Philadelphia, wo der US-Kongress tagte. Die Soldaten waren wütend, weil sie keinen Sold für ihren Dienst im Unabhängigkeitskrieg erhalten hatten.
Der Kongress hatte kaum Macht und war von den Einzelstaaten abhängig, die oft ihre Versprechen nicht einhielten. Er konnte die Soldaten nicht bezahlen und viele Probleme nicht lösen, was die Krise verschärfte.
Hamilton wurde 1755 unehelich auf der Karibikinsel Nevis geboren und verlor früh seine Eltern. Trotz dieser schwierigen Herkunft wurde er durch seine Intelligenz und einen veröffentlichten Brief über einen Hurrikan gefördert und studierte später in New York.
Hamilton begeisterte sich für die amerikanische Revolution, wurde Soldat und fiel George Washington durch seine Fähigkeiten auf. Mit 22 Jahren wurde er Washingtons Adjutant und de facto Stabschef.
Hamilton war ein entscheidender Verfechter einer starken Zentralregierung und trieb die Ausarbeitung der Verfassung voran. Er gilt als einer der einflussreichsten Gründerväter, der die USA vor dem Zerfall bewahrte.
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