Go back

Die amerikanische Revolution (4/6) – Frankreich greift ein

82m 16s

Die amerikanische Revolution (4/6) – Frankreich greift ein

Die Transkription behandelt zwei zentrale Ereignisse der amerikanischen Revolution: Benjamin Franklins diplomatischen Triumph in Versailles und den Aufstieg des Marquis de Lafayette. Im Frühjahr 1778 wird der 72-jährige Franklin, einst Sohn eines armen Kerzenmachers, als Botschafter der jungen USA am französischen Hof empfangen. Trotz seines bürgerlichen Auftretens gelingt es ihm, König Ludwig XVI. zu treffen und die frisch geschlossene Allianz zwischen Frankreich und den amerikanischen Rebellen zu krönen. Diese Allianz wird den USA den Sieg bringen, während sie für den französischen König letztlich fatal endet. Parallel dazu wird die Geschichte des jungen Marquis de Lafayette erzählt. Der 19-jährige französische Adlige, der aus einer bedeutenden Familie stammt, schließt sich 1777 den Amerikanern an, obwohl der König dies verboten hat. Er kauft sich ein eigenes Schiff, reist nach Amerika und wird trotz fehlender Erfahrung zum Generalmajor ernannt. Lafayette wird direkt George Washington unterstellt, der ihn als Mentor aufnimmt. Die Erzählung betont die internationale Strahlkraft der Revolution und die ironische Wendung, dass das absolutistische Frankreich den amerikanischen Freiheitskampf unterstützt, was letztlich zur eigenen Revolution führt.

Transcription

13333 Words, 83910 Characters

German
Herzlich willkommen zu "Firtenfolge unseres großen Sechsteilers über die amerikanische Revolution". Heute treffen wir einen alten Bekannten von uns wieder Benjamin Franklin, den Erfinder des Blitz-Ableiters du erinnerslich bestimmt an ihn. Ja, einer der berühmtesten Männer seiner Zeit damals noch heute noch einen Phänomenen der Popkultur mit seinem Bibelhut. Ja, und der ist ja auch auf dem 100 Dollar schein zu sehen. Also, er ist immer noch sehr präsent in den USA von heute. Wir springen natürlich in die Vergangenheit und zwar geht es in den Frühling 1778. Da ist Franklin mittlerweile schon 72 Jahre alt. Hat einen enormen Aufstieg hingelegt vom Sohn eines armen Kerzenmachers aus Boston. Zum Botschafter der jungen USA in Frankreich und im Frühling 1778. Da hat er jetzt einen Termin in der feinsten Adresse seiner Zeit. Was kann das sein außer dem Schloss von Versailles? Noch heute einen in der feinsten Adressen. Ja, deutlich weniger Könige anwesend, aber immer noch sehr prachtvoll. Du hast es eben schon angedeutet, normalerweise trägt Franklin gerne eine Mütze aus Biberfeld. Das ist ja auch ein bisschen EigenPR. Also, er versucht damit ein Mann von der Frontier zu mim, also ein Abenteurer aus der amerikanischen Wildnis. Ja, ist ja meist der Selbstdarstellung. Das hat mir schon in der letzten Folge geschrieben, das Image ist ihm sehr wichtig. Absolut, auch da ist ja schon sehr modern. Aber heute, für seinen Besuch in der Königlichen Residenz außerhalb von Paris, da hat er sich für seine Verhältnisse zumindest in Schale geworfen, hat sich eigens einen teuren Anzug gekauft. Braunen aus Samt würde dir auch sehr gut stehen. Ich sage jetzt, musst du mir nicht nachmachen, aber fände ich gut. Und trotzdem beäugt ihn der Königliche Obersthofmeister bei seiner Ankunft zunächst etwas zögerlich. Also trotz des Anzugs wirkt Franklin ein bisschen wie ein Fremdkörper. Ja, fast wie so ein Großbauer und nicht wie ein großer Diplomat auf offizieller Mission. Denn das ist ja ja. Schlosser sei es ja gebaut worden, um Adel anzuziehen, damit Adel nicht auf Dumme Gedanken kommen, Kurzfassung. Und Franklin ist so ziemlich der antiadlige, der man sich vorstellen kann. Das heißt, alles an ihm zeigt, ich bin von einer ganz normalen bürgerlichen Herkunft. Und das muss in Versai immer ein Fremdkörper sein. Ja, also wir stellen uns einen Haufen, hüfligen vor, die so ein bisschen nasorimpfend auf diesen Amerikaner herabblicken. Der feiert an diesem 20. März 1978 eine Premiere. Er ist ja der bekannteste Amerikaner der Welt und er soll zum ersten Mal den französischen König persönlich treffen. Er ist schon ja seit mehr als einem Jahr in Frankreich. Ist da unermüdlich als Diplomat für seine Heimat unterwegs. Die kämpft ja auf der anderen Seite des Atlantiks für ihre Unabhängigkeit. Wir haben in der letzten Folge gehört. Und ein paar Wochen zuvor vor diesem Märztag im Jahr 1978. Da hat Franklin seine Mühne dann mit dem Triumph gekrönt, Frankreich und die USA haben ein Bündnis geschlossen. Heißt, die Franzosen werden künftig an der Seite der Amerikaner kämpfen. Und praktisch als Krönung dieser Allianz wird jetzt Franklin mit einer Delegation zum König vorgelassen. Also er geht durch diesen prächtigen Spiegel-Saal, den wir alle kennen. Und dann öffnen sich schließlich die gold-weißen Türen zu den Gemächern des französischen Königs. Franklin geht an den Wechtern mit ihren Hellebaden vorbei. Vor ihm ist der französische Außenminister, der zeigt ihm, wo es lang geht. Und zum allerersten Mal wird er nicht mehr nur als Vertreter der amerikanischen Kolonien angekündigt, sondern als Repräsentant der Vereinigten Staaten von Amerika. Die sind ja damals noch ein sehr, sehr neues Ding. Gibt's noch nicht so lange. Und dann steht er vor seiner Majestät Ludwig dem 16. König von Frankreich. Der auch rechte Neues, auch Neues, auch sehr jung, also anders als Franklin. Aber auch noch gar nicht so lange auf dem Ton. Der ist zu diesem Zeitpunkt gerade einmal 23 Jahre alt, hat blaue Augen. Offenes Haar hängt ihm bis zu den Schultern. Und er begrüßt, ja, freundlicher als es sonst, seine Art ist, den Amerikaner, der ihm da die Auffahrtung macht, er sagt, bitte versichern sie den Kongress meiner Freundschaft. Und anlässt sich der neuen Allianz, sagt er, ich hoffe, dass dies zum Wohle bei der Länder sein wird. Franklin, der ist natürlich gerührt oder gibt sich gerührt und beteuert die Dankbarkeit des Kontinentalkongresses und er sagt, wenn alle Monarchien nach den Prinzipien regiert würden, die in ihrem Herzenwohn Majestät würden niemals revobliecken entstehen. Ja, das ist natürlich große Ironie der Geschichte, weil jeden 14 Juli, feiert man in Frankreich, den Sturz von Ludwig XVI und die Prinzipien, die sein Herz regiert haben, die gelten damit als Überwunden, das heißt, das ist wirklich, hier sieht man wirklich, dass die Geschichte eben oft so ihre eigene Form von Humor pflegt. Du sagst es, denn dieses neue Bündnis zwischen Frankreich und den USA, das wird nur zum Wohle von einem der beiden Länder sein. Ludwig XVI, den wird diese Allianz letztlich den Kopf kosten. Den Amerikanern aber, wird den Sieg und die Unabhängigkeit bringen. Ich bin Joachim Tälgenbischer, ich bin jetzt Minkma und das ist "Was bisher geschah". In dieser Folge erzählen wir euch von einem ergeizigen Jungen Franzosen, der nach Übersäereist um für eine große Sache zu kämpfen und der tatsächlich einen entscheidenden Beitrag zum Triumph der USA leisten wird. Euch erwartet also eine echte Abenteuergeschichte, aber nicht nur, es geht auch um Spionage und um einen historischen Verreter. Der so legendär geworden ist, dass er sogar mal einen Auftritt bei den Zimstes hatte. Was du schon mal auf der Freiheitsstatur in New York, nee, nee, nee, hat es doch keine Lust, nee. Ich auch noch nicht, ist ja auch fast eine Sporteinheit da hochzusteigen. Ich würde das gerne mal machen. Steht noch auf meiner Bucketlist, haben wir ja bei den sieben Weltwundern drüber gesprochen. Die Lady Liberty gibt es schon eine ganze Weile schon seit fast 140 Jahren. Wenn ich mich nicht verrechnet habe, steht sie da im Hafen von New York und bewacht den, ist ja auch eigentlich eine begrüßerin von Einwanderern. Und diese Statue ist bekanntlich ein Geschenk Frankreichs an die US-amerikanischen Nation. Aber eigentlich haben die Franzosen den Amerikanern nicht nur die Freiheitsstatur geschenkt, sondern auch die Freiheit selbst. Das muss ein Lächeln auf dein Gesicht. Ja, da ist es. Ja, die Freiheitsstatur ist ja auch von einem Bildhauer aus Kölmer, der statt, in bediefe ich meine Dessertation, Schreibendurfte, gemacht worden. Güßtbar Tolli und da war so der Mann für große historische Statuen. Also ein Original oder eine Reduktion davon steht auch in Paris. Ah, ich hab ich schon mal gesehen. Da bin ich schon mal vorbeigefahre mit meinen Eltern. Vor vielen, vielen Jahren auf einem Urlaubs-Trip. Die Statue ist also hoch symbolisch und das hab ich eben nicht dahingesagt. Also die Franzosen haben den Amerikanern wirklich die Freiheit geschenkt. Und dabei hat sich ein Franzose ganz besonders hervorgetan und er ist paradoxerweise zum amerikanischen Nationalhelden geworden. Und um ihn geht es gleich bei uns. Vorher aber noch eine Erinnerung an den French and Indian War. Also auch bekannt als siebenjähriger Krieg. Den haben wir ja in Folge 1 abgehandelt. Das ist jetzt so ein bisschen das Recap. Das jetzt kommt. Du merkst es schon. Ja, wir haben auch da eine frühe Globalisierung eigentlich. Die Geschehendes in Europa und in der neuen Welt hängen ganz dich zusammen. Und daran muss man sich erst ein bisschen mental gewöhnen. Wir machen das jetzt gemeinsam hier die Eingewöhnung. 1763 am Ende dieses Krieges, der wie du sagst, also ja sowohl in Europa und Asien aber auch im Nordamerika stattgefunden hat, haben die Franzosen ihr kolonialreich in Nordamerika. Und dann haben wir an ihre Erzrivalen die Briten verloren. Das schmerzt sie noch immer. Das haben sie nicht wirklich verwunden. Deswegen sympathisiert ausgerechnet das absolutistische Frankreich mit den amerikanischen Revolutionären die 1776 ihre Unabhängigkeit erklärt haben. Berühmter 4. Juli, 1776. Und in der letzten Folge, da haben wir euch dann vom Wendepunkt im amerikanischen Unabhängigkeits-Drieg erzählt, der Kapitulation des britischen Generals begäuen. In Saratoga im Oktober 1777 knapp 4 Monate später im Februar 1778, da schließen dann Franzosen und amerikanische Rebellen die eben schon erwähnte offizielle Allianz. Jetzt machen wir aber erstmal einen kurzen Sprung zurück in der Zeit. Schon vor diesem Bündnis, also diesem amerikanisch Französischem Bündnis, stoßen immer wieder Französische Offiziere auf eigene Faust zu den Amerikanern. Viele von denen sind Abenteuer, taugenig, die sprechen kein Englisch, sollte heute auch noch mal vorkommen. Aber trotzdem verlangen sie viel, sie wollen von den Amerikanern hohe Offiziersposten und sie wollen auch viel sollt. Im Sommer 1777, da taucht dann ein grade einmal 19jähriger Franzose in Philadelphia auf, Anfangsglauben George Washington und Co, dass das auch so ein arroganter Französischer Glücksritter ist aus dem alten Europa. Aber dann merken sie, dieser junge Mann, der ist anders. Der verlangt im Gegensatz zu seinen Landsleuten kein Geld für seine Dienste. Kann sich es auch leisten? Er stand nämlich aus einer der bedeutendsten Adelsfamilien Frankreichs. Den geht es ja damals recht gut, oder? Ja, es ist unterschiedlich. In der Adel hat ja sehr viele Facetten, aber gerade dieser Familie geht es gut. Also der Staat selber und die Krone sind verarmt, aber viel Geld bleibt bei manchen Adelsfamilien. Dafür sind allerdings die Aufstiegsschancen relativ gering. Also wenn man da so seinen Platz hat, dann tatscht er nicht mehr sehr viel. Und das sorgt dann natürlich dann gerade bei so Ärgerheitserbieter. für etwas Nervosität. Ergeizig ist dieser junge Franzose. Er hat nur eine einzige Bedingung an die Amerikaner. Er will direkt George Washington unterstellt sein. Dieser junge Franzose heißt Marie Joseph Paul Ivrosch-Gilbert Düm-Motier heute Weltbrühmt als Marquis de la Feiert. Hat nichts mit dem Brüpenwahnhaus zu tun, oder? Ist auf jeden Fall eine Name, der Qualität zu geriert, der Verlässigkeit zu geriert, noch heute einen sehr guten Klang. Das ist ja auch mal bei Adelgen Düm-Motier, ist quasi der Familiennam und Marquis Lafayt, ist der Titel, der sich dann überträgt. Diese namenssache Französischen Aden sind wir sehr kompliziert, aber wir sagen einfach Lafayette. Ich finde eine gute Idee. Der amerikanische Kongress, der kommt zu dem Schluss, dass die USA nicht zu verlieren haben, wenn sie diesen Forschent-T-Nager in ihrer Armee aufnehmen. Der hat einen guten Namen. Der hat viele Kontakte in Frankreich. Das kann ja den Rebellen noch nützlich sein. Also wird er am 31. Juli 1777, prompt zum Generalmajor ernannt. Wer jetzt keine Erfahrung mit Militärdienstgraden hat, dass es, ja, so als würde man praktisch keine Ahnung. Vom Praktikanten direkt zum CEO befördert. Das ist wirklich ungewöhnlich, vor allem in dem Alter. Er hat eine steile Karriere hingelegt. Bei die Armee der Korps kommen wir noch zu, ist auch in einem schlechten Zustand. Das ist kein Dolis-Geschengs, sondern eine Zumutung, weil die ja wirklich aus dem letzten Loch halten. Die ist nicht wirklich so professionell wie die französische Armee zu dieser Zeit. Aber noch mal zurück zur Herkunft vom Marquis de Lafayette. Der kommt aus der Overni in Zentral Frankreich. Wie sind die Leute da so? Ich kenne diesen Chance-Saw von George Prassans. Da werden sie als besonders gastfreundlich und hilfsbereit besong. Ist aber vielleicht auch nur ein Klischee. Das ist ein wunderschönes Lied von Grassans. Ich weiß aber nicht, ob man das auf alle Overniart gelsen hat. Die Geld ist auf jeden Fall sehr dicköpfig. Und so ein bisschen sehr selbstbewusst gegenüber Paris auftreten. Also lassen sich nicht so leicht die Butter vom Rot nehmen würde ich sagen. Pass 100% auf unseren Lafayette. Der hat auch einen langen Stammbaum, wie sich das für einen ordentlichen Adeligen gehört. Was dich besonders freuen wird, einer seiner Vorfahren hat eins an der Seite von Jan Dark gekämpft. Sein Vater, der ist auch Soldat, der fällt 1759 bei Minden an der Weser. Da findet nämlich eine der größten Schlachten des siebenjährigen Krieges statt. Da ist sein Sohn, also der Protagonist dieser Freude gerade mal ein Jahr alt. Später heiratet dann Lafayette in eine noch bedeutendere Adelsfamilie ein. Das ist ja auch ein Karriereweg der jungen Adeligen offen steht. Er lebt dann mehrere Jahre am Hof von Versailles. Ich frage mich jetzt nicht im welchem Zimmer, aber da gab es ja einige. Er kommt sogar dem Königspaar sehr nah, er tanzt mit der Königin Marie Antonett. Aber da konnte ich mich in ihn hineinversetzen. Er macht das ziemlich unbeholfen und sie lacht ihn aus. Die auch sehr jung war, den Sätzen, also mehr wie so eine Teenie-Diskum. Das muss bestellen. Teenie-Diskum in Versailles. Ich muss jetzt mich bemühen, dieses Bild wieder aus meinem Kopf zu verdrängen. Es lenkt mich nur ab. Lafayette hört dann als junger Mann im Sommer 75, wahrscheinlich zum ersten Mal vom amerikanischen Unabhängigkeitskrieg. Das ist ja eine Big News damals. Und zu diesem Zeitpunkt ist ja gerade als französischer Soldat in Metz stationiert, also in Lodringen. Und er ist sofort Feuer und Flamme. Er hat eben diesen typischen Traum, junger Männer gerade in dieser Epoche von Rum, von einer großen Sache für die er kämpfen kann. Und vielleicht sogar sich opfern kann. Und ja, man würde sagen, es ist fast so eine aromantische Sehnsucht nach Heldenthum, die ihn da gepackt hat. Und zu gleich sind ja die Ideen der Aufklärung, sehr schon seit vielen Jahren in aller Munde und werden gelesen und diskutiert. Und so ist ja eine große Zeit auch aufbruchst. Der Wissenschaften, der empirischen Methode, da man will, vormacht der Kirche und der Religionien, faszinische Weltdeutungssachen überwinden. Und es gibt halt diese ganz großen philosophischen Debatten um persönliche Freiheit und um Freiheit der Glaubensfreiheit. Und diese Dinge, das heißt, es ist so viele Bewegungen, aber eben sozial und politisch überhaupt nichts in Europa. Und das neue Theater der neuen Welt, das ist natürlich dafür geeignet, solche neuen Sachen zu experimentieren wie zur Schweivreihheit. Der erst trifft einen Nerv und erinnert uns auch noch mal daran, dass dieses regionales Geschehen in Nordamerika wirklich auch eine internationale Strahlkraft hat, das packt die Leute. Das, also manche zumindest, die französische Regierung, die ist aber überhaupt nicht amused, als sie erfährt, dass Lafayette sich der amerikanischen Revolution anschließen möchte. Es schlägt große Wellen, es gibt Protest von dem britischen Botschafter und schließlich verbietet es die Regierung in Paris, ihren offizieren, sich an dieser Rebellion zu beteiligen. Lafayette schreckt das nicht ab und deswegen gibt es dann noch mal eine weitere Proclamation. Da steht genau das gleiche drin, also es ist ein Verbot, aber diesmal ist die Unterzeichnet von König Ludwig, dem 16. Persönlich und es findet sich im Text sogar die ausdrückliche Marnung, dass sich dieses Verbot zit hat, besonders auf Missylle, Marc-Kidula, Fayette, bezieht. Also er bekommt sozusagen sein eigenes Königliches Nein, Stoppschild irgendwie vor die Nase gesetzt. Muss man damals aber sehr ernst nehmen, der König beahrt, da ist ja, wir haben ihn ja jetzt sehr nice kennengelernt, irgendwie mit Benjamin Schöngle, mal anfangen. Und jetzt aber, Lüfjiech 16 ist einer der über diese letterte Kasche, also diese Königlichen Erlasse, die die sofort ohne Umwege ins Gefängnis befördern, ohne Überlos zu gehen und haben viele Leute mit einem Federstrich einfach in die Bastille inhaftiert und das macht er sehr aufbaut, also schon sehr ernst zu nehmen, so was. Ja, Lafayette hat einen Vorteil, er ist reich und reich zu macht, er bekannte dich sehr flexibel. Er kauft sich einfach ein eigenes Schiff, tauf das Lavictua der Sieg und lässt sich damit über den Atlantik segeln, Frau und Tochter, die Läster in Frankreich zurück und der König kann ihn nicht aufhalten. Ich weiß nicht, wie se fest du bist, ich überhaupt nicht. Wenn ich nur an Helgoland denke, wird mir schlecht. Und so ist das beim unserem Jungen-Makki auch, also es ständig seekrank. Wenn er mal sich gerade nicht übergibt, dann nutzt er die Zeit an Bord um Englisch zu lernen. Es kann dann nämlich noch nicht und er ließ auch Militärhandbücher, also er bereitet sich da auf seine zukünftige Rolle vor. Mitte Juni 77, der erreicht das Schiff, dann schließt sich South Carolina und Lava jetzt schlägt sich dann mit einigen Begleitern nach Philadelphia durch und da genehmigt ihm dann der Konkress, der Kontinentalarmee zu dienen. Und sie erfüllen ihm auch diesen Wunsch, als US-Generalmajor direkt Washington unterstellt zu sein. Aber jetzt kommt der Haken dabei. Diesen Offiziersprosten, den hat er aus Sicht der Amerikaner nur aus politischen Gründen erhalten. Sie wollen einfach ein "Well-Connected Franchement" sozusagen in ihren Reihen haben. Und Lava jetzt ist nicht als echter trockenführer vorgesehen. Er hat auch gar nicht die Erfahrung, dass es noch haut, dass man braucht. Die Allianz mit Frankreich ist schon. natürlich als Idee vorhanden, aber. diese Optik wird ja so ein bisschen als Einflussagent quasi Frankreichs angenommen. Man hat die aber noch nicht unter Beweis gesehen, dass er wirklich was kann. Aber es ist schon längst ein professioneller Soldat, aber gut, wenn keiner, du hast es ja schon angedeutet, haben auch sehr viele Hochstapler. Komm und gehen sehen. Insofern lassen wir es nicht ein bisschen Zeit damit. Aber diese Idee so direkt, so absolutistisch direkt zum Chef, das ist natürlich so typisch wär's hei. Das wäre ja sein gelernt, so nah wie es dran, wie es geht, am König, Lowe, die Ruhr und so, man schaut zu, wie der König morgens aufsteht. Und so da ist man "Well-Connected". Amerika läuft es natürlich ein bisschen anders, aber es schadet auch nicht. Er lernt Washington auch dann kennen, nicht beim morgenslichen Aufstehen oder sogar beim ersten Toilettengang, so was jetzt natürlich da nicht. Aber er trifft ihn bei einem Abendessen und danach nimmt Washington den französischen Neuankömmling bei Seite, heißt den Willkommen und sagt ihm, er dürfe sich allzeit als Teil der Familie fühlen. Washington hat ja dieses sehr patriarchalische Selbstbild, sozusagen wie so ein art lateinischer Pater-Familias. Greiencharakterlich könnten die beiden kaum unterschiedlicher sein. Lafferjett ist leidenschaftlich, ungestüme, herzlich. Washington dagegen ruhig, zurückhaltend, oft verschlossen. Es ist sehr viel darüber geschrieben worden, dass Washington, der keine leiblichen Kinder hat, eben diesen Vaterlosen Lafferjett bei sich aufnimmt, so praktisch als Ersatzvater, weiß nicht, wie viel da dran ist, aber Lafferjett sieht Washington sicherlich so als Vorbild und Mentor. Also als zentrale Figur in seinem Leben. Und er bittet ihn immer wieder, ihn doch wirklich auch trocken, ins Feld führen zu lassen. Also er möchte ein trocken Kommando, bekommt er lange nicht. Dann aber kommt der Tag, von dem er geträumt hat, nämlich die Chance sich in der Schlacht zu bewähren. Im September 1777, da Maschinen die Briten auf Philadelphia zu, Washington will sie unbedingt aufhalten, haben wir in der letzten Folge darüber gesprochen und am 11. September entbrennt dann der Kampf. Wir wissen ja, wie die Sache ausgeht und wie die USA heute sind, deswegen nennen wir das so eine schnurgerade Sache. Aber als Lafferjett kommt, sind die wirklich am Boden. Und auch das Hauptquartier von Washington hat jetzt mit Versäße wenig zu tun, sondern die gucken, dass überhaupt was zu beißen haben und ein bisschen Holz zum Heizen und so. Das ist ein ganz ganz, äh, das ist eine bessere Grillearmee. Also, die sind wirklich am dran. Also weniger Spiegel auf jeden Fall. Und weniger Gold. Also, es ist der 11. September, diese Schlacht beginnt. Es ist bereits Nachmittag und der Kampf dauert auch schon seit ein paar Stunden und plötzlich bricht Unruhe in den amerikanischen Linien aus. Lafferjett, der erfährt dann bald was los ist. Brieten fallen den Amerikanern nämlich überraschend in die Flanke ganz gefährliche Situation und laffer jetzt bittet Washington jetzt genau dahin reiten zu dürfen, wo es brenzlich wird. Bekommt die Erlaubnis galopiert los, steigt vom Fert, wirft sich ins Kampfgetümmel, drängt die zurückweichen, denn Männer wieder nach vorn, feuert sie an, mittlerweile hat er wohl ein bisschen englisch gelernt, ich weiß nicht, wie sich das so vom Akzent her anhört, aber es funktioniert. Erst also mitten drin im Geschehen und deswegen spürt er wahrscheinlich im ersten Moment den Schmerz nicht, also viel Adrenalin hat er im Blut, aber dann merkt er wohl, dass irgendwas nicht stimmt, schaut an sich herunter, sieht das Loch in seinem Stiefelschaft und fühlt auch das Blut über die Haut laufen, denn eine Kugel hat seinen Unterschenkel durchschlagen. Irgendjemand hebt ihn dann zurück in den Sattel, laffer jetzt wird schwindlich, vermutlich vom Blut verlust und dann wird's dunkel um ihn herum. Es ist aber nicht der Tod, der ihn holen kommt, sondern es ist die herreinbrechende Nacht und dann endlich sieht Lafferjett vor sich ein bekanntes Gesicht, George Washington, der versucht den Rückzug seiner Truppen zu decken, weil die Amerikaner sind dabei, diese Schlacht zu verlieren. Lafferjett bekommt auch den Befehl, sich zurückzuziehen, aber trotz seiner Verwundung tut er alles um zu verhindern, dass Chaos ausbricht, also er bezieht Position an einer Brücke, hält Männer auf die planlos davon laufen und formiert die Soldaten neu, also so dass sie diesen Bach übergang halten können. Sie haben damals ein riesiges Problem mit, einfach generell mit die Serteuren und die Leute gehen einfach nach Hause, wenn es ihnen zu hektisch verbretten ihr Leben kommen, nie wieder. Das ist ein ganz großen Problem, mit dem wir damals zu kämpfen. In jeder Armee auch ist natürlich so eine Situation, wo die Schlacht verloren ist, irgendwie trotzdem die Ordnung aufzurecht zu erhalten und Lafferjett schafft das und das erkennt auch Washington, obwohl das natürlich ein schrecklicher Tag ist und Tag der Niederlage sieht er in diesem jungen aus Frankreich. Etwas, was er vorhin wahrscheinlich noch nicht gesehen hat, er merkt dieser Typ ist tapferer und brauchbarer, als er es sich hätte träumen lassen und nur fünf Tage später wird Lafferjett 20 Jahre alt, diese Schussverletzung, die heilt wieder, die Amerikaner haben die Schlacht verloren, sie verlieren kurz darauf auch ihre Hauptstadt Philadelphia. Für Lafferjett war das aber trotzdem irgendwie dann doch ein guter Tag, er hat alle Erwartungen übertroffen, er hält jetzt endlich sein eigenes Kommando und besiegt dann bald darauf, prompt ein Trupp Hessen. Über die haben wir ja beim letzten Mal auch gesprochen, erst ein bisschen die Angstgegner der US-Amerikaner, du nixst, das ist ein starkes Image auf jeden Fall, unaufhaltsamen und sehr brutal zu sein, unbesiegbar. Heute hat man also erzählt man jetzt andere Sachen, mir Heinz Schenk und so weiter, aber aber damals auch nicht mehr so viele Leute, das ist auch schon sehr, sehr lange her, die jetzt, also ich weiß, was du meinst, blauer Bock, aber das ist glaube ich schon auch, es ist, glaube ich, 20. ist ja 100, wissen, dass du da anbringsst, aber zurück zum amerikanischen Unabhängigkeitskrieg, fast zeitgleich zu Lafferjett-Striumf über diese Hessen, gewinnt eine andere amerikanische Streit macht weiter nördlich bei Saratoga gegen die Briten, haben wir auch in der letzten Folge drüber gesprochen, ganz wichtiger Wendepunkt und Ende November 1777 erhält Lafferjett dann von George Washington, sogar das Kommando über eine ganze Division, hat sein Ziel erreicht, damit soll er eine erneute Invasion kann er das anführen, die amerikaner haben es ja schon einmal versucht, aber dieser Feldzug der scheitert noch eher, er begonnen hat, weil die nötigen Truppen fehlen und als Lafferjett im März 1778 ins Lager von Washington's Hauptarmee zurückkehrt, da findet er die Armee in ihrem Lager, in Valley Forge, Pennsylvania verwandelt vor, du hast eben gesagt, die waren in schlechten Zustand, ja, es fehlt immer noch an warmer Kleidung, an stiefeln, an Nahrung, aber die Truppe wirkt irgendwie discipliniert ist, weht es und anderer Geist und es ist ein preisischer Geist, also da muss ich immer an mein Großvater denken, großer preise, flichgefühl und so weiter das ganze Programm und diesen preisischen Geist hat einen Neuzugang aus Deutschland mitgebracht und zwar der preise Friedrich Wilhelm von Stolben. Also es haben sich nicht nur Franz Wusen am amerikanischen Unabhängigkeitskrieg beteiligt, also auf Seiten der Rebellen, sondern eben auch dieser 47 Jahre alte Mann aus Markteburg, nennt sich Barron von Stolben. Dein Name ist in USA, glaube ich, immer noch recht bekannt, aber hier bei uns viel weniger. Ja, es gibt diese Parade in New York, glaube ich, jedes Jahr, so der Deutschamerikaner. Er ist eben auch eine Heldenfigur in diesem großen Rama, das wir hier erzählen, er nennt sich, wie gesagt, Barron von Stolben, aber es ist gar nicht mehr richtig zu klären, ob er diesen Titel zurecht trägt. Bei seiner Ankunft in Nordamerika, da hatte er einen Empfehlungsschreiben von Benjamin Franklin. Dabei und er hat ihm auch sozusagen geholfen, sein Lebenslaufen ein bisschen zu frisieren. Er hat ihm nämlich bestätigt, dass er präusischer General unter Friedrich dem großen gewesen sei. So ein bisschen wie bei LinkedIn, hat es ein bisschen aufgebaut. In Wirklichkeit war er nur adjudant, also kein General, sondern auch offizier. Aber man könnte jetzt auch flabsig sagen, für die Amerikaner reicht's. Also die können noch eine Menge lernen von ihm und Stolben wird dann Generalinspektör der Kontinentalarmee. Es gibt ja seit den Jahrhunderte lang kommen, dann irgendwie gestalten. Der Ersten bekannt ist, wir hunderte lang werden Glücksritte aus der alten Welt kommen und sich mit irgendwelchen Fantasietitelm versuchen in der neuen Welt, reicht zu machen. Aber Stolben hatte tatsächlich was auf dem Kasten, also hat es schon. Er hat was drauf und drillt erst so eine Vorzeigekompanie, aber das wird dann wiederum vorbild. Für den Rest des Heeres, er ist so jemand, der so richtig befehle, befehle, und flucht auch leidenschaftlich, wenn die Soldaten irgendwie Fehler machen. Ich persönlich habe dann sofort Flashbacks an meine Grundausbildung Zeit und an die schlimmsten Ausbilder Sprüche, will ich dir nicht vorenthalten. Zum Beispiel, Brot kann schimmeln Tellenbücher, was können sie? Ja, es darf es. Mit Motivation und heute ein heutigen Teambildingmaßnahmen ist da wenig. Aber es hat Stolben konkret gemacht. Ich glaube, hat sie vor allem beschleunigt, dass die ganze Truppe im Gleichschritt und auch relativ schneller agiert und auf dem Kordiniert vorkommt. Also relativ diese moderne Kriegsführung, die preußischer Armee damals ausgearbeitet hatte, worin die echt gut war. Die hat da so übertragen und das war ja keine Profi-Armee, sondern das waren ja Bauern und zu ein bisschen übriggebliebener Söhne und alle möglichen Gestalten, die da kam, den das wirklich halb so zu trainieren. Fuß bei Metaferachtung, so ein bisschen so wie so eine nicht so gute nationalmannschaft, die sich so einen deutschen Bundesstrainer holt, um sie ein bisschen für das große Turnier in Form zu bringen. Das Problem dabei ist, Stolben spricht überhaupt kein Englisch. Also er teilt seine Befehle auf Französisch und Lafayette und auch andere, die übersetzen, das dann, hat trotzdem funktioniert. Und der Vollständigkeit-Hiver muss ich hier auch erwähnen, dass auch Polen und Ungarn mit den Amerikanern, mit Kämpfen. Die machen sozusagen so eine Art Revolutionspraktikum in Nordamerika, weil die wollen dann nämlich anstießen gegen die monarischen Kämpfen, die bei ihnen zu Hause. Ja, das Selbstbestimmungsrecht nicht gewähren. Das sind die hohen Zollern, die Habsburger, die Roman-Offzahn, also im Russland. Und der berühmteste von ihnen ist der polnische Nationalhalt Tadeosch-Koschirschko. Auch wirklich eine ganz faszinierende Figur könnte man auch eine eigene Folge darüber machen. Und dann trifft schließlich im Lager in Valley Forge, die Vorbotschaft ein. Frankreich und die USA haben tatsächlich ein Bündnis geschlossen. Lafayette ist außer sich Verfreude, Erkiss-Warschenken. Ich würde jetzt mal sagen, ganz französisch auf beide Wangen. Und Washington ist wirklich so ein Mann, der lässt sich nicht gerne anfassen, auch von engsten Vertrauten nicht, aber in diesem, großartigen Moment lässt das über sich ergehen. Ich schwingt nach dem General-Dogol, der macht ja da da da wahr. Ähnlich groß und macht ja das auch nicht, aber ab und zu muss das eben sein, in Frankreich und auch mit Ardenauer gehabt. Dieses Hähn ist halt in so historischen Momenten, dann geht das schon mal. Lafayette selber stelle ich mir so ein bisschen vor wie Astrix, oder? Das ist so jemand, der so überschwangen hat, der so völlig da ist, der super sympathisch ist und so. Das ist auch plötzlich das Selbstbild, wie die Franzosen sich selbst auch immer gerne sehen bis heute. Zwei Fragen dazu, was ist ein Zaubertrank und BWers-Obelix. Kannst du noch mal darüber nachdenken, vielleicht fällt dir was ein. In Washington's am E-Feyer hat man diese neuen Entwicklung natürlich, also Frankreich unterstützt die revolutionäre schon seit einigen Monaten mit Geld und auch mit heimlichen Waffenlieferungen, aber jetzt erst werfen sie so ihr ganzes Gewicht in die Warkschale. Ich könnte auch sagen, ach, du noch mal eine Sportmitatver. Etwa anderthalb Jahrzehnte nach der Niederlage im siebenjährigen Krieg treten die Franzosen jetzt zum Rückspiel gegen die Briten an. Das war es jetzt aber auch. Ja, aber es ist halt, man sieht den Widerspruch schon, wenn man dir zuhört, denn natürlich ist Ludwig der 16. der Chef der Bourbon genauso ein Despoat wie die gegen diese anderen Freiheitshelden dort sich anschicken zu kämpfen. Eines Tages, das heißt, diese Idee ist irgendwie taktisch natürlich gut, den Feind, den Feind meines Feindes zu unterstützen, aber strategisch bringt ihn das natürlich in einen unausweichlichen Huddel, den Arm Mann. Er ist ein sympathischer Typ, auch wir haben ihn als junger Mann, kann Grand A es nicht erhältst. Da muss man sagen, wie ich da 16. der überlegt nicht den zweiten Schritt, der nach seinem 1. folgt in dem Fall Hilfter der Weltgeschichte, aber sich selber liegt da wirklich damit die Schlingung einhalts. Da kommen wir noch dazu, nicht zu viel verraten. Ich glaube, es geht nicht gut aus für ihn. Diese Allianz, das muss ich auch sagen, an dieser Stelle ist vor allem auch ein Triumph für Benjamin Franklin. Der hat seit seiner Ankunft in Paris im Dezember 1776 unermüdlich für die Sache der USA lobbyiert und Ante schon briert. Also der hat sich wirklich bemüht. Jetzt nicht unbedingt aus Frank-O-Fili oder aus irgendeiner Geistung für die Sache der Bourbon oder für Paris, sondern gegen England eine der Großmächte von damals. Brauch man halt auch eine rücken Deckung, die entsprechend konsequent ist. Also ein bisschen wie der ukrainische Präsident Selenski, der dadurch die Hauptschöter Europas tingelt oder Naroaschenken und Maralago muss, weil man braucht einfach was im Rücken. Aber hat es geschafft. Also auch ich sage es noch mal ein Riesenfehler, der bieten sich diesen Benjamin Franklin zum Feind zu machen. Er war ja eigentlich dem König sehr gewogen. Was auch wichtig ist, gut die Franzosen, mischen sich jetzt in diesen Krieg ein. Das heißt aber nicht, dass der Unabhängigkeitskrieg damit entschieden ist. Also ganz im Gegenteil. Jetzt geht es erst richtig los. Jetzt eskaliert der Krieg erst richtig. Denn ja, die Briten haben dabei Saratoga ein Niederlage erlitten, aber ein Großteil ihres Heeres ist immer noch ungeschlagen. Der britische Oberbefehlz haben in Nordamerika ein Mann namens Henry Clinton, der befielt im Juni 1778 den Abzug seiner Truppen aus Philadelphia. Geh nach New York, weil die Situation hat sich ja jetzt geändert durch den Kriegseintritt der Franzosen. Im Sommer 1778 treffen dann die ersten Truppen aus Frankreich ein, wo rund zwei Jahre später wenn dann rund 9000 Franzosen in Nordamerika stationiert sein. Klingt jetzt nicht so viel, ist aber damals schon eine ganze Menge und noch wichtiger als die Hilfe an Land ist die Hilfe auf dem Meer. Denn jetzt zum ersten Mal bekommen die Briten auch auf See, Konkurrenz und dann stoßen bald noch zwei weitere Gegner dazu, nämlich Spanien und die Niederlande. Und damit ist der amerikanische Unabhängigkeitskrieg die Faktor zu einer Art Weltkrieg geworden, der auch auf dem Atlantik, in der Karibik um die britischen Inseln und sogar auf dem indischen Ozean ausgefochten wird. Also von der Tee Party praktisch von diesem kleinen Steueraufstand bis sind wir jetzt im richtigen Weltkrieg geschlittert. Wer hätte das gedacht? So ist es eben manchmal in der Geschichte. Die amerikanischen Revolutionäre um George Washington, die haben jetzt mit Frankreich einen mächtigen verbündeten an ihrer Seite und könnten neue Zuversicht schöpfen. Tun sie auch, doch schon bald wird sie der größte Verrat der amerikanischen Geschichte erschüttern. Seit dem Februar 738, da kämpfen die Franzosen gemeinsam mit den amerikanischen Rebellen gegen die Truppen des britischen Königs, aber noch ist der Unabhängigkeitskrieg längst nicht entschieden. Ich hatte mal einen Chef, der eine ewige Schittlist geführt hat, seine Worte nicht meine, darauf sind unter anderem Al-Dieningelandet, die ihn mal verraten haben oder ihm in den Rücken gefallen sind, also wo er meinte, dass die das getan hätten. Also wenn wir dieses Schittlistprinzip kurz auf die Geschichte anwenden, was meinst du? Wer ist der berüchtigste allerhistorischen Verräter? Ja, bestimmt der Sohn von Julius Caesar Brutus, der hat auf jeden Fall einen ganz großen Platz inne, aber natürlich in der deutschen Geschichte. Es ist ein Mensch, den wir doch sehr verehrn, nämlich Klaus Graf von Staufenberg, der versucht, Herr Hitler zu töten, aber in den Augen der Nazis natürlich ein großer Verräter. Ja, ich wollte grad sagen, also ganz interessante Figur, weil natürlich aus sich der Nazis ein Verräter und hat ja auch sozusagen seinen Eid gebrochen, aber es war sozusagen ein Verrat für eine gute Sache. Ich würde ein Beispiel aus den Bibeln nehmen und zwar natürlich Judas, der Jünger, der Jesus für 30 Silberstücke verraten hat. Aber noch eine Frage, wer ist der größte Verräter der amerikanischen Geschichte? Den gibt es nämlich auch und kleiner Hinweis, der kam auch in dieser Serie schon einmal vor und kaum einer seiner Zeitgenossenheit ist vorher vermöglich gehalten. Das ausgerechnet er zum Judas wird. Kurz nachdenken, wer hatte alles dafür ein großer Held zu werden, von dem hört man aber irgendwie, komischerweise nichts in der amerikanischen Öffentlichkeit und Gedenkultur? Das geht gut los, dann auf einmal ist irgendwas passiert, weil dieser Mensch verschwindet. Aber kam hier schon gut vor. Das hören wir jetzt, aber keine Sorge, es ist nicht der Marquis de la Feriet, dessen Herz brennt wie E und E für die Sache der amerikaner. Trotzdem segelt er im Januar 1779 erst mal zurück in die Heimat. Da wird er wie ein Held gefeiert. Es ist mittlerweile vergessen, dass er sich über ein künnigliches Verbot hinweg gesetzt hat, um da in Amerika zu kämpfen. Ludwig der 16. der late diesen ungehorsamen Marquis sogar zu Jagd ein. Gemeinsam mit Benjamin Franklin, der immer noch in Paris vor Ort ist, versucht er jetzt den revolutionären möglichst viel französische Waffen und Material zu sichern. Außerdem plant er noch eine Invasion Englanz. Kommt nicht zustande, ist auch eine wirklich sehr schwierige Aufgabe. Habt schon viele geplant. Ja, Napoleon auch hat auch nicht geklappt. Und er bekommt mit seiner Frau Adrian einen Sohn und den nennt er aufgepasst George Washington, der la Feriet. Mit dem Namen kann man wirklich alles erreichen. Seine Frau, die bekniet ihn doch bei der Familie zu bleiben, aber la Feriet. Der wird schon nach einem halben Jahr wieder zurück nach Amerika ziehen. Und auch weil er so gedrängt hat, beschließt die französische Regierung noch eine weitere Expeditionsflotte nach Nordamerika zu schicken. Eigentlich spekuliert La Feriet darauf, dass er das Kommando bekommt, aber das ist eigentlich eine Anmaßung, weil er ist gerade einmal 22 Jahre alt, dann auch noch Admiral. Ja, also seine Vorgesetzten sagen, bleibt du lieber Generalmajor in der OSA-Mee, da bist du besser aufgehoben, auch als Streitschlichter übrigens, denn die Zusammenarbeit zwischen Amerikanern und Franzosen, die verläuft alles andere als reibungslos. Ja, schon an einen wegen dem Sprach und Mentalitätsunterschied ist es alles nicht so einfach. Und dann stehen die Jungen USA noch vor einem weiteren Problem. Ihr politisches System, das noch sehr jung ist, das ist den Herausforderungen eines Krieges nicht gewachsen. Es gibt ja diesen kontinental-Kongress, also ein bisschen die de facto Regierung der 13 Einzelstaaten, die hat aber gegenüber diesen Einzelstaaten kaum Autorität. Darf zum Beispiel keine eigenen Steuern erheben, was schwierig ist, wenn man kein Geld hat, dann Politik zu machen. Der Kongress gibt zwar so eigenes Papiergeld aus, das ist aber nichts wert. Und manchmal ist es auch so, dass die Einzelstaaten einfach ignorieren, wenn der Kongress irgendwas anordnet. Ja, ja, sie haben jetzt einen slogan "No Taxation, without representation". Und es müssen wie mit der EU, also viele sagen ja, da gibt es einen Demokratie-Defizit, wir wechseln, weil die Nationalparlamente, aber wer wählt die EU-Kommission, okay, das sind die Regierung. Und so ist es eben auch mit den Einzelstaaten damals, sagen, gut wir haben was zu sagen, wie die Regierung dieses Staates zu sich kommen, aber im Kontinental-Kongress ist keine allgemeinen gleichen Waren. Ja, also es ist eine schwierige Situation und die bekommt auch George Washington als Oberbefehlzhaber zu spüren. Der kann nämlich auch nicht frei entscheiden, sondern man muss den Kongress konsultieren und der betreibt "Micro-Management" immer eine schlechte Sache. Das macht der Kongress auch deswegen, weil er verhindern will, dass die Militärs zu mächtig werden. Gleichzeitig scheitert der Kongress so an den eigenen Aufgaben, also Nachschub und Solt. Komm, meistens nicht bei den Truppen an. Und es ist wirklich eine vertrakte Situation, in der die Armee immer wieder am Kongress verzweifelt und der Kongress dann wieder an den Einzelstaaten einobert der Schreibt entnervt. Die schurkische Dummheit, die derzeit im Land herrscht, ist unbeschreiblich. Früher war auch nicht alles besser. Es gibt sogar manche delegierte im Kongress, die sagen, also die Not ist so groß, dass wir jetzt radikalere Maßnahmen ergreifen müssen. Und es wird sogar darüber debattiert, Washington zeitweise zum Diktator zu ernennen. Also nach Vorbild der Antikenrömer haben wir in unseren Hannibalfolgen drüber gesprochen. La Fajette ist auch einer von denen, die sagt, da ist eigentlich vielleicht gar nicht so eine schlechte Idee. Öffentlich spricht aber nicht darüber. Also so mutig ist er nicht. Entscheidend ist aber mit, dass einer davon gar nichts hält und das ist George Washington. Also George Washington ist weder ein Julius Caesar noch ist er ein Napoleon Bonaparte und ich würde sagen zum großen Glück der Vereinigten starben. Ja, die beiden Celser und Bonaparte sind ja irgendwo auch soziale Aufsteiger gewesen, die auch beträchtlichen Reichtungen mit in ihrem Amt aufholfen, sich viele feine machen und in gewisserweise nicht zurück können. Bei George Washington ist das für das ganz anderes, der sehr sehr vermögen und hat da eigentlich ein sehr schönes Anwesen und gibt ja auch Briefe von ihm wo er sagt. Also ich habe auch nix dagegen wieder zurück zu klären und mein Status vorher wieder einzunehmen und das macht ihn natürlich gewissermaßen unabhängig. Ja, bei Beweis doch immer wieder ein besonderes Gespür, also ein guten Sense of Judgment für die Republik für die Republik und er hat natürlich zeitweise die Möglichkeit, vielleicht auch noch größere Macht an sich zu reißen. Putes aber nicht und das ist schon ein sehr bemerkenswetter Charakterzug, der dabei Washington zum Tragen kommt. La Fahriette, um den es ja auch geht, der betritt im Frühling 1780 wieder amerikanischen Boden, der Unabhängigkeitskrieg geht gerade in sein sechstes Jahr, so lange dauert das schon. Im Norden herrscht so eine Patzituation zwischen Rebellen und Brieden im Süden, da operiert mittlerweile der Großteil des britischen Heeres, da sind die Brieden auf dem Vormarsch im Mai 1780 muss Charlsten Kapitulieren, das ist die Hauptstadt von South Carolina. Das ist eine sehr herbe Niederlage für die Rebellen, also auch mit Hilfe der Franzosen ist dieser Krieg für die Amerikaner alles andere als ein Spaziergang. aber mit den neuen Truppen aus Frankreich hoffen Sie dann den Stillstand im Norden brechen zu können und vielleicht sogar Neujach City einzunehmen. Washington der lässt eine Elite Brigade aufstellen in Fantry. Die soll als Vorbuddien für seine Hauptstreit macht und La Fahjet wird zu ihrem Kommandöer ernannt. Und diese Truppe hat bald eine exzellente Moral. La Fahjet weiß was er tut, ist ein exzellenta Truppenführer. Und hat er auf die französische Flotte gehofft, aber deren Anführer verzieht sich, glaube ich, erst mal ein südliche Gefilme. Der hilft jetzt nicht direkt beim Befreiung von New York. Das ist auch so ein ganz merkwürdigem Episode. Da weißt du mehr als ich mit dem Namen "Destam" war auch der Kommandant, wie der spätere Staatspräsident Schiskardestam. Oh, interessant, vielleicht wahrscheinlich ein Vorfahr. Ja, also es ist eine komplizierte Situation und keine Seite ist in der Lage wirklich da den KO-Punch zu setzen. Ich wollte noch mal zu dieser Ernennung von La Fahjet zurückkommen, also als Chef dieser Elite Brigade. Eigentlich ist der Franzose nämlich für diesen Posten nur zweite Wahl. Washington hat jemand anderen im Blick anfangen und zwar ein General, den wir aus der vorherigen Folge kennen. Benedict Arnold, der schwierige Aberbrilliante hält von Sarah Toger. Der hat diesen Posten allerdings abgelehnt und hat gesagt, na ja, ich bin ja auch verletzt worden in dieser Schlacht. Und ja, gibt mir doch einen anderen Posten und zwar, ich hätte gern das Kommando über das Ford Westpoint. So, da denken die meisten, die sich ein bisschen auskennen, sofort an die berühmte Militärakademie. Die wird aber erst 8-2 gegründet. Die gibt es zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Aus vielen Filmen bekannt. Und Westpoint Absolvent, das ist natürlich die Militärelite der USA heute. Aber diese Festung gibt es schon und die ist strategisch extrem wichtig. Die liegt nämlich etwa 80 km nördlich von New York City, wacht über den Hudson River, wichtige Verbindung nach Norden. Und weil Washington immer noch großen Respekt für Arnold empfindet, erfüllt er ihm diesen Wunsch. Im Herbst, 1780, da trifft Washington seinen französischen Gegenpart, das ist General Roshambu. Irgendwo in Hartford, Connecticut. Man beschricht sich, geht irgendwie darum, die Kriegsanstrengung zu koordinieren. La Fajette ist auch dabei als Dolmetscher und auf dem Rückweg von diesem Treffen. Da will Washington mit seiner Entourage in Westpoint ein Zwischestopp einlegen. Für den 25. September, 1780, ist er dort mit Arnold und dessen Frau zum Frühstück verabredet. Aber als sie gegen 10.30 Uhr an der Villa der Arnold von ihren Ferdinsteigen, da ist der Haus her nicht da. Das heißt, er hat irgendwas anderes, wichtiges im Vorzuerledigen, das ist gleich um die Ecke. Und seine Frau Peggy, die sei krank, also essen die Gäste allein. Und danach machen sie sich auf, um die Festung zu inspizieren, steinene Beuwerke, das ein riesiges Netzwerk, das da hoch über dem Ufer des Hatsen trond. Und auch da treffen sie Arnold nicht an. Die Diensthabenden offiziere in dem Vorsagen, sie hätten ihren Kommandanten den ganzen Tag noch nicht gesehen. Arnold ist vom Erdboden verschwunden. La Fajette, die ganze Zeit dabei ist, der spürt wohl, wie Washington's Wut wächst. Obwohl der ja eigentlich in Meister darin ist, seine Gefühle zu verbergen. Gut, wie der Chef zu besuch kommt und die Leute sind nicht da, sowas ist immer schlecht. Ja, aber der Druck im Kessel, der steigt bei Washington, weil er nämlich das, was er auf seiner Inspektionstour sieht, nicht gut finden kann. Es ist schockierend, die Welle bröckeln. Manche sind schon zusammengebrochen, die Waffenmagazine, Munitionsmagazine, die sind Heipler. Irgendwas in Westpoint geht nicht mit rechten Dingen zu. Später gehen dann Washington, La Fajette und die anderen zu Arnold's Haus zum Dinner zurück. La Fajette zieht sich gerade fürs Essen um, da stürzt plötzlich ein junger Mann ins Zimmer herrein. Sucht hast dich nach seinen Pistolen und stürmt dann ohne Erklärung wieder raus. Es ist offensichtlich mächtige Unruhe ausgebrochen. La Fajette begreift gar nicht was Vorsicht geht, dann aber trifft er auf den sonst so stolischen Washington. Der Da steht wie vom Blitz getroffen, trenen in den Augen und erruft. Arnold hat uns verraten und noch nie in seinem Leben hat La Fajette Washington so aufgewühlt gesehen. Ist doch ein Hammer. Ist ein Hammer. Ist ein Hammer. Ja, was ist passiert. Also wir haben ja Benedict Arnold schon kennengelernt, der ist ein brillanter Offizie, aber auch sehr streitlustig. Fühlt sich immer wieder übergangen, fühlt sich oft nicht wertgeschätzt. Obwohl er ja der Held von Sarah Toger ist und er hat auch einen guten Posten bekommen, danach er ist zum Militärkommandanten von Philadelphia ernannt worden. Aber dann sind relativ schnell Vorwürfe laut geworden, dass er sich auf diesem Posten persönlich bereichern würde. Ein Kriegsgericht untersucht den Fall, findet da eigentlich auch nichts Schlimmes. Also Arnold bekommt eine Ermarnung, ist alles heib so wild. Aber er fühlt sich trotzdem schwer gedemütigt. Und er beginnt zu einer Art Verschwörung gegen sich zu wittern. Er erinnert ein bisschen an Oscar La Fontein und gehört Schröder als Oscar La Fontein auch so langsam beginnt sich um zur Rücksetzung zu fühlen Schröder, Liebling der Medien und so weiter. Und er macht auch die ganze Arbeit und bleibt aber im Schatten, ist nicht so populär und hat da auch alle möglichen Untersuchungen und Affären anhängen. Und das ist das Brudel dann in so Leuten, ganz schwer das aufzulösen. Zu wem ist dann Oscar La Fontein übergelaufen? Ja, die Brieh, die hört sich sein. Zu siehst du ja. Sehr gut. Also Benedikt Arnold, der entfernt sich in der Folge immer weiter von der Revolution, aus dem Rechnet er auch nach den Rückschlägen der Amerikaner mit einem britischen Sieg. Und was bei Verretern und Spion auch immer eine wichtige Rolle spielt, er ist hochverschuldet. Und daraus aus dieser Gemengelage wird dann sozusagen der Plan zu den Briten überzulaufen. Er hat dann einen wichtigen Verbindungsmann, das ist der offizie John Andre, also ein Briete. Der verspricht Arnold 6000 von Stirling, wenn er West Point an die Briten ausliefert, zusätzlich wingt er ihm noch mit einem Kommando in der britischen Armee. 6000 Funze damals sehr, sehr viel Geld. Heute krieg ich mal darf, und ich weiß nicht. Ein sehr gutes Rennrad dafür, aber damals ist das wirklich ein Vermögen. Es trotz dem schlechter Deal. Allein die Buchrechte, wenn man dann hält, wird von einem Revolutionskrieg. Und so hat es man da herunterhin gemacht. Man hat vielleicht sogar ein eigenes Musical bekommen können, aber nicht nach all das. Und jetzt entspint sich so ein Spionage-Krimi, der könnte auch von John De Carey, einer Lieblingsautoren geschrieben worden sein, denn Arnold übergibt dann bei einem Geheimtreffen, seiner Kontaktperson Andre, Dokumente über Befestigung, Tropen, Kanon, die in West Point sind. Außerdem noch ein paar Tipps, wie sich diese Festung am besten erobern lässt. Der britische Major, der reist natürlich nicht unter seinem eigenen Namen, sondern in Zivil und unter einer falschen Identität. Arnold hat ihm einen Passierchein ausgestellt, sodass er die amerikanischen Linien überqueren kann. Sehr kixzeiten. Auf dem Rückweg jedoch. Da wird Andre von revolutionären Beliezen erwischt. Die gucken sich ganz genau an, was er dabei hat. Schauen auch in seine Stiefel oder sogar in seine Strümpfe. Und da entdecken sie diese Geheim-Papiere. Also er ist aufgeflogen und an genau dem Morgen, an dem Washington und La Fahriette in West Point zum Frühstück erwartet werden. Da bekommt der Verreter, also Benedikt Arnold, gerade noch rechtzeitig Wind von der Entanung seiner Kontaktperson. Und natürlich dann, dementsprechend aus seiner eigenen. Und er macht sich auf einem britischen Schiff aus dem Staub. Was für ein Plotwist würde man heute sagen? Auf jeden Fall. Aber nie verfilmt vorhin. Und nach meinen zußen so, dass ich kängig ist. Ich weiß nicht. Ich weiß nicht. Ich weiß nicht. Ich weiß nicht. Ich weiß nicht. Aber ich weiß nicht. Aber ich weiß nicht. Aber ich weiß nicht. Vielleicht wenn jemanden was gesehen hat oder gehört hat, gerne kommentieren. Ja, ich finde da ist auch, das ist schon Serienstoff. Also "Founding-Fathers" ist wäre eine gute Serie würde ich mir anschauen. Also wenn uns jemand zuhört, der investieren möchte. Einen großes Filmprojekt. Wir sind dabei. Wir sind dabei. Wir sind dabei. Wir sind dabei. Die großen Helden sind natürlich, wie wir es hier erzählen. Wir haben ja auch ihre Menschen, Menschen und allzu Menschen. Züge, George Washington. Mit all seinen Widersprüchen. Denkt Arnert als Verrate. Es ist natürlich nicht mehr so in diesem heldenhaften Glanz, den man dann im 1900 den Menschen angedichtet hat zu sehen. Aber es ist sehr spannend. Die komplexen Charaktere sind komplex und sehr brutal. Und sehr brutal. Also, einer der größten Patrioten, der hat sich als der größte Verreter erwiesen. Und Arnert schickt Washington. Also dem man den er verraten hat. Bald darauf ein Brief. Und erklärt, also ich habe stets aus Liebe zu meinem Land gehandelt. Hab aber eben auch gemerkt, dass dieses Land ihm gegenüber ziemlich unnankbar ist. Also so ein ziemlich mauer Erklärungsversuch. Außerdem bittet er Washington darum, seine Frau Peggy, die zitat unschuldig wie ein Engelsai zu ihm kommen zu lassen. Was Washington auch gestattet. Also, ein echter Gentlemen. Der britische Verbindungsmann. Also John Andre, dieser offizie, den die Amerikaner ja gefasst haben. Der wird im Oktober 1780 als Spion gehängt vor der versammelten Armee. Hat er glaube ich da nichts anderes zu erwarten. Aber was passiert mit Benedict Arnold? Also Washington, der segnet einen Plan ab, den Verreter aus New York City zu entführen. Die Stadt ist ja noch immer noch von den Briten besetzt. Also das ist so eine richtige Spionage-Geschichte. Es gibt wirklich ein Kommando, das ihm auflauern soll. Aber noch bevor das zuschlagen kann, verlässt Arnold die Stadt. Und danach wird er von den Briten tatsächlich ein bisschen verraten. zum General ernannt. Es ist eben Profi. Erst Profi, also wenn ich so ein Verrat begangen hätte, dann wäre ich danach sofort irgendwie ins Ausland gegangen mit meinem Lohn und hätte versucht, nie wieder irgendwie aufzufallen. Wenn den Arnold macht das genauer Gegenteil, erfällt im Anfang 71 mit rund 1000 Mann in Virginia ein, zieht Blündern durchs Land, also führt Krieg gegen seine einstigen Mitstreiter im Januar 71 überfelter sogar die Hauptstadt Richmond, lässt sie den Brand stecken. Der Gouverneur von Virginia zu diesem Zeitpunkt ist niemand anderes als Thomas Jefferson, also der Autor der Unabhängigkeitserklärung. Der kann gerade noch entkommen. Also er macht einfach bei dem Verrat nicht halt, sondern er hat wirklich die Seiten gewechselt. Er zieht es durch. Er zieht es durch. Genau. Wenn schon, dann schon. La Fajette. Unser ergeiziger Franzose, der bekommt jetzt den Befehl von Washington, diesem Treiben da endlich ein Ende zu setzen. Der soll eine Division Richtung Süden nach Virginia führen, soll sich damit stäubend, trocken koordinieren. Das ist ja unser präußischer Drill Instructor sozusagen, der operiert schon in dieser Gegend. Also La Fajette und Stäuben, ein frankopräusisches Duo, soll den Verreter Benedict Arnold zur Strecke bringen und damit dann auch an den Geilgen. Aber in Virginia sieht La Fajette sich bald deutlich mehr freien gegenüber als erwartet tausende Briden unter anderem die Armee des vielleicht besten britischen General von allen Cornwallis, die Maschinen ebenfalls bald dorthin. La Fajette geredet immer stärker in bedrängnis und er schreibt, ich bin nicht einmal starke Nuke um besiegt zu werden. Schreiben kann er auch noch. Also er meint, glaube ich, damit ich habe noch nicht mal genug trocken, um so eine richtige Schlacht zu verlieren. Und dann kommt noch dazu, dass britische Patrouillien die Booten zwischen La Fajette und Stäuben abfangen. Also das heißt, die beiden wissen gar nicht mehr, wo der andere steht. Das ist eine vertrakte Situation und angesichts dieser Übermacht gibt es auch kaum mehr noch eine Chance, Arnold zu stellen. Der Verreter entkommt, geht dann später nach England. Aber eins ist ihm sicher, ein Platz als eine der berüchtigsten Figuren der US-Geschichte. Ich weiß nicht, wie gut du die Simpson kennst. Aber es gibt eine Folge, es glaube ich, eine aus der Reihe, dieser Halloween-Freuen, "Datritt" "Bennettty Arnold" auf, ganz wie man es kennt, mit "Game Gesicht", aber zeitgünistischem Dress. Also es ist wirklich eine Anti-Ikone der amerikanischen Geschichte. Ja, es gibt so Antifiguren und später Richard Nixon und so auf dem man sich einigen kann. Aber gut, wir sollen ja auch nicht so viel über den aktuellen Präsidenten sprechen, aber es wird auch spannend zu sehen, in welche Kategorien der dann später mal einsortiert wird. Ja, mal schauen, also das Urteil steht noch aus. Wir beschäftigen uns jetzt erst mal weiter mit der Vergangenheit, genauer mit dem Unabhängigkeitskrieg. Also der Brite Cornwall ist, der will Virginia noch weiter verwüsten und vor allem durch seine Erfolge den brückelnden Kampfwillen in London stärken. Denn die Zeit leichter siege, die ist für die Briten im Frühjahr 1781 endgültig vorbei. Umso wichtiger erscheint es Cornwall ist jetzt da, die Oberhand zurückzugewinnen und außerdem will er endlich diesen Fadam Lafferjett in die Finger bekommen. Ja, man agiert damals auch sehr stark natürlich mit Maßnahmen, der propagandistischen und symbolischen und psychologischen Kriegsführung. Also dieser Sieg in Saratoga zum Beispiel, das war ja nicht der Endsieg von Alma, aber das war eben so das Argument mit dem Benjamin Franklin dann wieder in Paris sagen konnte, es ist noch nicht vorbei, wir gewinnen auch mal was und die Öffentlichkeit zu Hause zu beeinflussen, dass es in diesem Krieg damals schon auch unheimlich wichtig neben diesem reinmieterischen Sehmach die verkaufen und das Image. Und da braucht man eben ja wie bei so einer Aktiengesellschaft am neuen Markt, früher brauchen wir so eine Story und so sagen okay, wir schlagen zurück und das Empire setzt sich durch und so leicht, kommt ihr uns nicht davon und da geht sehr stark um die Symbolik. Für Lafferjett ist das natürlich keine gute Nachricht, der war ja eigentlich der Jäger, er sollte ja Benedikt Arnold irgendwie fangen jetzt wird er selbst zum Gejagten, er zieht sich in die Hügel Virginia's zurück, ist ganz auf sich gestellt, das ist natürlich eine schlechte Nachricht für Lafferjett, der wird vom Jäger, er sollte ja Benedikt Arnold stellen, selbst zum Gejagten, er muss sich in die Hügel Virginia's zurückziehen, ist ganz auf sich gestellt, aber das ist genau der Moment, indem er mehr denn je beweist, dass er nicht bloß ein rumhungiger Hitzkop ist, sondern einfach auch ein wirklich cleverer Taktiker. Ich da Astrix eben, ein echter Astrix, also seine Männer, die überfallen immer wieder, die Briten tauchen ja aus dem Nichts auf, die Gesichter mit Holzkohle geschwärzt, feuern ein, zwei Seiben ab und dann verschwinden sie wieder. Ich habe eine Armee von Teufeln geschaffen, so rühmt Lafferjett sich selbst. Also klassische Gerille-Kriegführung, eigentlich, wie sie dir, man kann dann später in Werdnamen zu bekämpfen haben. Guter Punkt, also Cornwallis, der Briten, der Hetzlafferjett hinterher kann ihn aber nicht fassen. Ende Juni, 1781 ist klar, die britischen Truppen, die sind überdehnt. Cornwallis, dem Fehltsanachschub, kann auch seine Verluste nicht ausgleichen, auch weil die Briten im Süden deutlich weniger Unterstützer mobilisieren können als erwartet. Es gibt ja Leuerlisten in den Kolonien, also Leute, die Großbritannien, die Treuer halten, aber es sind nicht ausreichend viele. Deswegen befield ihm der britische Oberbefehltshaber in New York den Rückzug zu einem Hafen, da soll Cornwallis auf Verstärkung warten und Cornwallis wählt dann Yorktown im Osten Virginia's. Und Lafferjett, der zieht Cornwallis hinterher, obwohl seine Truppen in der Unterzahl sind und der beste britische General, der eagelt sich mit seiner Streit macht in Yorktown ein und damit steht der große Showdown in diesem Krieg kurz bevor. Im Sommer 1781, da hat sich der britische General Cornwallis mit seiner Streit macht in die Hafenstadt Yorktown in Virginia zurückgezogen. Hier wird schon bald die Entscheidungsschlacht im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg stattfinden. Und alle sind sie dabei, der Makkidulafferjett, George Washington und sogar der fluchende Päusse Friedrich Wilhelm von Steuben. Gemeinsam haben sie Cornwallis den Fluchtweg über Land abgeschnitten und der muss jetzt auf Hilfe von außen, also übers Meer hoffen, doch ausgerechnet in diesen kritischen Wochen, der erleidet die Royal Navy einen peinlichen Rückschlag nach einem Seegefekt gegen die Franzosen am 5. September 1781 vor der Küste Virginia's, muss sich die britische Flotte zurückziehen. Skandal, das passiert er nicht so häufig und diese Niederlage oder ich glaube ich eher, und uns entschieden das besiegelt das Schicksal der Tropen in Yorktown. In der Stadt, da sind etwa 10.000 Soldaten eingestossen, dazu kommen loyalistische Amerikaner und auch geflogenes Klaren und ihnen gegenüber stehen 20.000 amerikanische Belagere. Und als die Lage von Cornwallis immer hoffnungsloser wird, unter anderem brechen in Yorktown auch die Pocken aus, da lässt der General sämtliche Schwarze mit Kämpfer samt ihren Frauen und Kindern ins Niemandsland zwischen den Fronten treiben und wer von ihnen nicht an Durs oder Hunger sterben will, der hat keine andere Wahl, als sich zu den amerikanischen Tropen zu begeben und damit zurück in die Sklaven rei. Das ist wirklich auch ziemlich eiftraumhaftes Scenario. Sieht man auch was, das Angebot der britischen Armee wert war für die Sklaven sich ihnen anzuschließen und damit zu kämpfen, um die Freiheit zu erlangen, sondern das war immer nur Vorwarn, solange die Dinge gut liefen. Und die Dinge laufen wirklich schlecht für die Briten, also sie unternehmen noch einen letzten Fluchtversuch über den Fluss York, aber es kommt ein Sturm auf und aus dem Plan wird nichts. Schließlich hat Cornwallis keine andere Wahl mehr, als das unvermeidliche zu tun. Am folgenden Tag, also nach diesem Fluchtversuch, das ist der 17. Oktober, 1781, da hissen die britischen Verteidiger von Yorktown die weiße Farne. Und zwei weitere Tage später am 19. Oktober um 11 Uhr unterschreiben sie die Kapitulationserklärung. Gegen zwei Uhr Nachmittags, an diesem historischen Tag, da marschieren Tausende Briten und Hessen, auch für dich ganz wichtig, aus Yorktown heraus, vorbei an den Leichen der gefallenen, Trommler gehen vorne weg, geben den Tag der Schritte vor und die Sieger, die stehen zu beiden Seiten des Weges, spallier auf der einen Seite die Franzosen, Akkurat uniformiert mit polierten Stiefeln, Fashion victim, so immer. Fashionable, würde ich jetzt erstmal sagen, ganz neutral. Auf der anderen Seite die Amerikaner eher schäbig gekleidet, manche sogar Barfuß. Es ist ein richtiger Walk of Shame, würden wir heute vielleicht sagen. Und dabei würdigen die Besiegten angeblich die Amerikaner keines Blickes. So gucken nur die Franzosen an, aber La Fagette hat noch ein Assem-Ermel erordnet an, dass seine Militärmusiker ganz laut das Lied "Jankidudel" spielen müssen. Auch wenn ihr den Titel jetzt nicht kennt, die Melodie habt ihr alle schon mal gehört. Also gleich umgeurwohrwohr. Ja, also ich wollte grad sagen nicht googeln, weil oder nur auf eigene Gefahr hin, weil das geht ins Orren und Ziedeinen im Hirn. Fanfekt dieses Lied "Jankidudel" war ursprünglich ein Spot-Lied, britischer Offiziere über die amerikanischen Soldaten im Franch in Indian War, weil "Jankidudel" ist so ein bisschen so ein Töpel vom Land, aber die Kolonisten haben dieses Lied zu ihrer patriotischen Hymne gemacht. Ich glaube, man könnte auch sagen, sie ohnen es jetzt, ja, sie haben es umgedreht und jetzt wird es eben gespielt, um die Briten ja ein bisschen milde zu erniedrigen, falls das möglich ist. Nach wie vor super populär der Jankidudel und auch als Klingelton. Das hängt auch damit, dass die amerikanische national-hymne super schwer zu singen ist. und musikalisch manchmal schon wie mich sowieso, aber auch generell jetzt bei auch in Stadien und so weiter. Und ich denke, Dudel und so ein paar andere Ereignen sich da viel besser, deswegen totales Schlager und Ohrwurm, Potenziale hier. Ja und auch dabei bei diesem historischen Moment. Am Ende des Spelliers sitzen die beiden Generele auf ihren Ferdin, George Washington und der Franzose Rochampot. Vor ihnen müssen dann die geschlagenen ihre Waffen ablegen, Einsoldat, nach dem anderen, wirft seine Muskehte auf den Boden. Der britische General Cornwallis, der beteiligt sich nicht an dieser Zero-Monie, angeblich fühlte sich nicht so gut. Wenn es wirklich so ist, dann ist es ja wirklich ein Zufall vermutlich eher eine Ausrede, weil er sich diese Demütigung ersparen will. An seiner Stadt reitet ein untergebner vor zu General Rochampot Willi M Cornwallis Degen übergeben. Aber der Franzose deutet auf George Washington und sagt also, das ist schon das Privileg des Amerikaners hier. Die Klinge des besiegten entgegenzunehmen. Washington weigert sich allerdings den Degen von einem untergebenden anzunehmen und verweist seinerseits auf einen seiner Offiziere. Dieser Ehrenkodex der alten Armee, der ist schimmert hier so durch, es ist ja auch absolut brutaler Krieg, man darf sich davon nicht blenden lassen, aber unteroffizieren. Ja, das hängt auch damit zusammen, dass es damals so Profis waren, die vielleicht unter einer anderen Herrschaft vielleicht noch mal miteinander kämpfen müssen. Auch da wieder, wenn ich meinerseits mehr gestanden habe, eine Fußballmetafer, man weiß nicht, ob man mal bei einem Club, auch wenn man gegeneinander spielt in einer anderen Anwirtschaft, bei einem Club auf der selben Seite spielt. Ja, das heißt, es geht nicht um die Vernichtung, die physische Vernichtung des Gegners, sondern es geht um eine Demütigung und dann lebt man weiter und kämpft vielleicht oder weiter. Ich bin begeistert von einer Sportmetafer, erstens, zweitens, es ist eben noch kein totaler Krieg. Man will den Gegner, also zumal die Liete des Gegners nicht vernichten. Und dazu passt auch, dass nach dieser Kapitulation die Offiziere beider Seite erstmal zusammen speisen. Cornwall ist und La Faiette, diese beiden Gegner, die beugen sich sogar später über eine Karte von Virginia und vollziehen erst mal ihre Verfolgungsjagd, nach, die sie da im vergangenen Sommer hingelegt haben. Es ist, wie gesagt, noch eine andere Art von Krieg. Portal, es kommen Menschen ums Leben, es ist fürchterlich, aber dann auch nicht wirklich vergleichbar mit den Kriegen. Ja, sagen wir mal, das 20. Jahrhunderts. Als Lord North von all dem erfährd, das ist der britische Premierminister für alle, die es vergessen haben, soller Gesäufz haben. Oh, God, it's all over. Und da hat recht La Faiette, der schreibt an seinen Staatsminister, das Stück ist zu Ende Missilekont, der 5. Akt ist gerade zu Ende gegangen. Wenn ihr jetzt nachguckt, wie lang hat denn der amerikanisch Unabhängigkeitskrieg gedauert, werdet ihr herausfinden, dass da nicht 7.81 steht, sondern 7.83, die Faktor ist aber der Krieg mit dem Sieg in Yorktown vorbei. Die Briten haben zwar noch wichtige Städte besetzt, zum Beispiel in New York, aber ihr Kampfeswille ist gebrochen. London könnte jetzt noch mehr Truppen schicken, noch mehr Leben und Geld aufwenden, aber dieser Krieg hat ja schon sehr viel gekostet. Und vielen Briten demnert es inzwischen, dass die Amerikaner, wo er ewig so weiter kämpfen werden. Man könnte auch sagen, die Amerikaner siegen nicht, sie schaffen es nur lang genug, nicht zu verlieren und das genügt. Ja, wie bei vielen asymetrischen Kriegen auch in Afghanistan oder sowas, wo man, wo man solche mächtet irgendwie zum Rückzug bewegen kann, durchdurchhaltet werden. Und die Briten haben ja noch ein ganz anderes, sehr lohnswertes Restempair, das ist nicht ein ganzes Stück. Sehr gut, ja. Die Nordkolenien waren ja in der Zukunft vielleicht mal was wert, aber sie machen ja ihr Geld längst ganz zu anders. Ja, die Karibik ist wichtig, weil der Zucker produziert wird. Indien ist wichtig. Ich finde aber diesen Hinweis auf die asymetrischen Kriege sehr spannend, denn in gewisser Hinsicht erleben die Amerikaner das, was ihn später selbst blühend wird. In Vietnam oder Afghanistan hast du auch angesprochen, da haben die USA ja gegen weit unterlegende, aber sehr zähre Gegner letztlich verloren, weil ihr Kampfes will irgendwann erlarmt ist. Es gibt ja dieses geflügelte Wort, das wird heutzutage auch häufig den Taliban zugeschrieben, die sollen den Amerikanern gesagt haben. Ihr habt die Uhren, wir haben die Zeit. Gut gesagt, klar, weil die natürlich nach die USA, wie damals die Briten nach den Regeln einer politischen Öffentlichkeit leben, wo es eine öffentliche Meinung gibt und wo Steuern bezahlt werden müssen, dann wofür geht unser Geld, wie lange dauert das noch? Und das ist natürlich etwas, was so eine Gerillerbewegung gar nicht hat, die haben wenig Mittel und die müssen jetzt in Zeitungen sich rechtfertigen. Absolut, was aber auch war ist und was wir nicht vergessen dürfen, ohne Frankreich hätten die Vereinigten Staaten vermutlich nicht so lange durchgehalten. Also, Mercibera eller Franz, machte ich das ein bisschen stolz nils als Franzose. Auf jeden Fall, uns kam ja auch was zurück, ich war in Frankreich, wäre ja auch gleich zweimal gerettet worden von den USA, nämlich im ersten und im zweiten Weg kriegt. Und bis heute gibt es eben so auch so eine Special Relationship und viele in Frankreich-Dräumen noch von den schönen Zeiten als die Concord, das Übersteilflugzeug von Paris nach New York-Floek und so weiter. Also man sieht sich in Paris gerne ein bisschen auf Augenhöhe mit New York und sehr, sehr wenig muss man leider sagen, mit Berlin. Das war es eben war so ein bisschen die alte Zeit gibt es in Frankreich eben einfach noch eine ganz große Nostalglieder nach. Und es ist auch eines der ganz großen Kapitel in der französischen Geschichte. Also ja, sage ich jetzt ganz unironisch im Februar 7/82 stimmt dann das Parlament in Westminster dafür den Kampf in Amerika einzustellen. Im September des daraus folgenden Jahres, das ist dann 7/83, gibt es dann den Frieden von Paris, der setzt den Krieg dann auch ganz offiziell ein Ende. 7 Jahre nach der Unabhängigkeitserklärung müssen die Briten, die USA anerkennen. Das gefällt nicht allen Einwohnern in den ehemaligen Kolonien, also rund 75.000 loyalistische Amerikaner verlassen ihre Heimat. Das ist heute nicht viel, aber damals ist das ungefähr 2,5% der Gesamtbevölkerung, die gehen nach Kanada, nach Großbritannien, in die Karibik oder auch nach Indien. Das ist dieser Punkt, die wir schon mehrfach gemacht haben. Also die Bewohner der Kolonien sind nicht alle für die Unabhängigkeit. Sie werden sich auch auf der moralisch richtigen Seite, sehr erzogen worden und das waren irgendwie gewissermaßen die kulturellen Spielregeln, dass man eben in der Familie unter dem Vater wohnt, in der Politik unter einem Monarchen, was anderes gab es irgendwie nicht. Richtig zu jener Zeit jedenfalls und unter Gott so und in dieser Weltordnung, wenn man daran nur in die Welt hat sich halt geändert. Diese Leute sagen, ich habe hier meine Prinzipien und ich gehe jetzt nicht mehr jeder Mode mit und ziehe mir jetzt nicht den Ben Franklin Bieber mit zu auf, sondern ich bleibe so, wie ich das gelernt habe, wie meine Vorfahren das gemacht haben. Aber die Zeit ist eben eine völlig neue geworden und da müssen Sie sich in der neue Heimat suchen. Finden Sie auch, dass British Empire ist groß genug immerhin. Viel dramatischer ist das Schicksal der bis zu 20.000 geflonen Sklaven. Die meisten schwarzen Truppen befinden sich in New York, was er immer noch in britischen Händen ist zu diesem Zeitpunkt. Kleiner Erinnerung, die Briten haben diesen schwarzen Exklaven die Freiheit versprochen, wenn sie für sie kämpfen. Jetzt ist der Krieg vorbei, was soll aus diesen Menschen jetzt werden. Die siegreichen am Rikaner, die haben eine ganz klare Haltung, die wollen ihr Eigentum zurück. Und ich habe den Paris-Afriedensvertrag nicht ganz gelesen, aber ich kenne den Passos, in dem es heißt, dass die Briten abziehen sollen, zitat, ohne schwarze oder anderen Besitz der amerikanischen Einwohner fortzubringen. Klar, besitzt ist ja die Legitimation für diesen Senar-Kampf, das ging das mit den Steuerrechten und die Sklaven werden eben als Eigentum sehr der Weltfall, das Eigentum übrigens angesehen und da ist es für den E-Mal in Kolonial heran nicht nehmen lassen. Und diese Haltung, die findet sich auch ganz oben. Also George Washington, der ihr ausklavenbesitzer ist, der will auch seines Klaren zurück. Der war ja in Yorktown dabei und da waren zwei seiner jungen Hausklaven, die hatten dort Zuflucht gesucht und die bringt er wieder in seine Gewalt. Und er fordert auch noch andere zurück. Da runter ist auch Henry, das ist der Mann, der, das haben wir in der letzten Folge erzählt, von Washington's Anwesen, Mount Vernon, geflohen ist. Und er ist jetzt ebenfalls in New York. Also das ist wirklich krass. Das sind wirklich menschliche Schicksale, die da auf dem Spiel stehen. Und besonders schlimm ist es in Charleston, in South Carolina, als sie bieten, diese Stadträumen. Das spielen sich sehen ab, die mich an den Fall Kabels erinnern. Denn es gibt Schwarze, die in ihrer Not versuchen sich irgendwie noch auf die britischen Schiffe zu retten, stürzen sich ins Wasser schwimmen hinaus, klammern sich an die Ruder der Beibote fest und versuchen so an Bord zu steigen, obwohl die Bote schon völlig überfüllt sind. Die britischen Soldaten, die versuchen sie abzuwehren, hacken sogar nach den Fingern dieser verzweifelten Menschen. So, wieder abzug aus der USA aus Vietnam. Ja, das ist zeigen. Ja, das zeigen wir schon. Es ist, finde ich, noch brutaler. Also, weil diese Gewalt auch gegen die flüchtenden, die ja angewiesen waren auf die Briten. Also die Briten haben in die Freiheit versprochen und jetzt verraten sie sie sozusagen. Es gibt aber auch Briten, gerade in New York, die ihre ehemaligen Waffenbrüder nicht dem Feind ausliefern wollen, die halten die Amerikaner hin. Und spielen auf Zeit und bringen unterdessen heimlich schwarze Aufschiffe, die dann schließlich nach Kanada segeln. So werden ungefähr 3000 schwarze Männer, Frauen und Kinder gerettet und auch Washington's gefloner Sklave Henry zählt dazu. Ein happy end leider nein, denn auch in Kanada sind die Verhältnisse hart. Auch da gibt's Rassismus und muss kein Sklave mehr sein, um da zu leiden. und Henry, der schließt sich. 1992 mehr als 1000 schwarzen Siedlern an die Invest Afrika, genauer gesagt in Sierra Leone, einen neuen Staat errichten wollen, in der dann endlich Freiheit und Gleichheit herrschen soll. Klingt gut, aber in Wahrheit auch sehr problematisch, denn die Sierra Leone Company, die dieses Projekt verantwortet, die ist de facto eine kommerzielle colonial Gesellschaft mit weißen Aktionären und die wollen eigentlich zwei Fliegen mit einer Klappeschlagen, also die schwarzen Loswerden, die sollen weg aus Nordamerika und gleichzeitig wollen sie auch noch Geld verdienen, ist keine gute Kombination, es kommt in Sierra Leone zu Aufständen, solchen Hungerstnöten und 188 wird dann aus Sierra Leone dann offiziell eine Kolonie der britischen Kone. Aber zurück zu George Washington. Der reitet am 25. November 1983 nach dem Abzug der Briten, Triumphal in New York ein, über den Broadway auf dem grauen Fert, hinter sich seine Soldaten, im Battery Park, das glaube ich an der Südspitze von Manhattan, dahin vor Stunden noch die britische Flage, da wird jetzt die Farne mit den 13 Stars in Stripes gehisst. Ich weiß nicht, viel gut, du dich mit der Flage auskennst, es gibt diesen Mythos, das Betsy-Rox, die designed hat. Ich fürchte, das ist wirklich nur ein Mythos, wahrscheinlich war es einer der Gründerfäter, ein Mann namens Francis Hopkinson, der dahinter steckt. Aber die Farne gibt es zu diesem Zeitpunkt schon, natürlich nur 13 Sternes sind die Zahe heute. 50, das einiges passiert. Aber ich hätte das berühmteste Design, glaube ich, auf jeden Fall der Neuzeugeile. Und man kann auf jeden Fall sagen, dass der oder diejenige, die dahinter steckt, nicht so viel Geld bekommen hat, wie das Design wert ist. Also ein bisschen so wie bei dem Nike-Spush, also ein perfektes Design. Am Abend spricht Washington dann in einer Terwärne 13 Toss aus, Trinksprüche auf die Gefallenen, aber auch auf die Nation und ihre neue Freiheit und die verbündeten Frankreich, ganz wichtig. Toss, übrigens eine französische Erfindung und Tradition Latusté. Also, früh neuzeit kommt schon beim Montenio vor. Da wirklich. Ja, da tut man ein Stück tatsache Brot, geröstetes Brot. Daher der Toss kommt in ein Weinglas und dann wird es ausgesprochen und dann wird er weitergegeben und der, der den hat, darf sprechen. Das ist interessant. Das klingt so, als müsste wir das beim nächsten WBG-Film dina mal nach spielen. Das hat interessant. Und schön, dass du es geschafft hast, Michelle, im Montenio unterzubringen in dieser Folge, obwohl er da schon 180 Jahre tot ist. Jetzt habe ich mich geoutet, ich kenne die genauen Lebensdaten von Michelle mit dem Montenio nicht. Lebt da immer weiter, lebt immer weiter. Ein von diesen 13 Toss, die Washington da ausspricht, könnte sich die aktuell OS-Regierung mal in der Innerung rufen. Washington sagt nämlich, "Ein Möge Amerika, eine Zuflucht sein für die verfolgten Erde". Ja, klar, das war damals eine Betrenutwendigkeit. Die haben zu wenig Leute für ihren Staat, kann man so sagen. Und auch die Qualität ist in der Augen der, da mal ein Zeit ein Problem, sehr wenige Adelige zum Beispiel, die da sind. Und es ist natürlich ja diese idealistische Gehalt. Man sieht, Leute wie Ben Franklin sind das Symbol dieser neuen Nation. Man kann was draus machen. Und das wurde, das Erfolgsrezept für die USA, da das eben auch so vielen Ländern, die Menschen dahin kommen. Polen, Ungarn, La Fahyette, durch die Menschen, die dann aus diesem Kontinent auch wirklich was machen. Wenn man jetzt die Migration ganz unterbindet, wie das ja jetzt manche wollen, sägt man wirklich an dem Ast, auf dem man sitzt. Ja, wir hatten ja irgendwann mal gesagt, dass die USA auch wirklich als Wertegemeinschaft gegründet werden. Und das ist eben ein Wert, dass man Menschen verfolgte Aufnimmt. Nicht alle, also das ist natürlich auch eine rassistische Gesellschaft. Also die klare Vorstellung, wer irgendwie Hilfsbedürftig ist. Und wir haben ja auch geschildert, was mit den Schwarz- und passiert. Aber irgendwie ist da dieser Idealismus doch vorhanden und erscheint halt immer wieder auf in dieser Geschichte. Man sieht es auch in diesem, die wir haben die Lady Liberty, die bereits die Artur schon angesprochen. Auf dem Gedicht ist das dann später dort angebracht wurde. Und ich finde, das drückt das irgendwie am besten aus. Ja, und das ist da finde ich, wo die USA am sympathischen sind, auch wo ich mich am ersten mit ihnen identifizieren kann, obwohl ich natürlich ein echter Europäer bin. Aber es ist eben ambivalent. Ganz andere Frage, wo warst du als 24 Jahre alt warst? Was hast du da gemacht, studiert? Studiert, ja. Kriegsheld, nationalheld warst du wahrscheinlich noch nicht, ne? Würde mich wundern. Nee, nein. Aber unser Marquite Lafferjett, der ist zum Zeitpunkt der Schlacht von Yorktown, also als der Krieg eigentlich gewonnen wird, von den Amerikanern gerade einmal 24 Jahre alt. Unglaublich, schon viel geleistet und er hat sein ganzes Leben noch vor sich. Kleiner Spoiler, es wird nicht unbedingt langweiliger für ihn. Lafferjett gelingt nämlich ein dreifacher Revolutions-Hatric. Also, die erste Revolution ist die amerikanische Revolution, die hat er ledigt. 72 Kerte nach Frankreich zurück wird dort zum Brigadegeneral ernannt. Aber das Außhärn-Regime steckt bereits in einer tiefen Krise, die wird sich letztlich als tödlich erweisen für die Monarchie und auch für den Mann an ihrer Spitze. Das liegt korioserweise auch an der amerikanischen Revolution. Wir erinnern uns, König-Dutwig der 16. hatte ja zu Benjamin Franklin bei den Besuchern Versailles gesagt, dass dieser Allianz ein Segen für beide Länder sein sollte. Sie ist es aber am Ende nur für die USA. Frankreich war ja schon vor dieser militärischen Intervention knapp bei Kasse und wird dann durch den Mehraufwand finanziell an den Rand des Abgruns getrieben. Das wiederum trägt zum Ausbruch der zweiten Revolution bei, die der Marquis de Lafferjett in seinem Leben mitmacht. Das ist die berühmte französische Revolution, die wird ja traditionell auf den 14. Juli 1789 datiert als die Pariser "Die Bastie-Sturm". Das berüchtigte Staatsgefängnis ist längst abgerissen. Aber es gibt noch einen Stüssel dazu. Hast du eine Ahnung, wo der sich befindet? Ich verlieh schon meine eigenen Schlüssel dauernd. Schlüssel der Bastie, Leica. Oder bist du das genaue Gegenteil von mir? Ich bekomme immer neue Schlüssel, wenn mein Schlüsselbund wird immer dicker. Und ich frage mich, was sind das für Schlüssel? Ich weiß nicht, irgendwelche Flüsterie ist. Mysteriösen Forts, die ich aufsperren könnte. Nein, dieser Schlüssel, so Bastie, befindet sich noch heute in Mount Vernon dem Landsitz von George Washington. Okay. Und das kommt so, ist ein bisschen kompliziert. Am Tag nach dem Sturm auf die Bastie, also am 15. Juli 1789 wird unser alter Freund La Fagette zur Kommandeur der neuen Nationalgarde ernannt. In dieser Rolle kommt er an den Schlüssel der Bastie und den schickt der 1790 seinem Mentor in Übersäe mit einem Begleitbrief den zitiere ich mal, also La Fagette schreibt, dies sei der Schlüssel der Festung der Disputi. Er ist eine Huldigung, die ich als Sohn, meinem Adoptivvater schulde, als Adjutant, meinem General als Missionar der Freiheit ihrem Patriarchen. Ah, schön. Trommelwürfel. Ja, ja. Und irgendwie ist das so einer dieser historischen Zufälle, ist ja nun wirklich nicht so bedeutsam, die ich liebe ich. Also die Vorstellung, dass ein Schlüssel der Bastie jetzt in Washington's Anwesen ausgestellt wird, da kann man ihn, glaube ich, auch noch anschauen. Ist einfach irre. Ja, vielleicht ja löf ich der 16. Ich habe tatsächlich nicht überrissen, dass er nicht nur eine Armee unterstützt, sondern eben auch ideale. Und dass diese ideale in der damal schon entstehen, denn voll ausgebildeten Bürgerlichen Öffentlichkeit natürlich diskutiert werden. Und wenn man sieht, okay, man kann auch wirklich auf diesen idealen Eingemeinwesen gründen. Und das geht, in dem Augenblick hätte sich natürlich nur viele 16, auch in seiner Politik, auch etwa gegenüber den Menschen, die das ganze finanzieren sollen, natürlich etwas flexibel er zeigen müssen, nämlich dem Rückenstand hat da nicht, hat es nicht umrissen sowas. Gut, dass du das sagst, es ist eben nicht nur diese Verschuldung, die den Zusammenhang herstellts zwischen der amerikanischen Revolution und der französischen Revolution, sondern es gibt eben auch noch diese ideelle Beziehung. Also die Amerikaner haben gezeigt, hey, man kann so ein König los werden, haben irgendwie die Sache der Freiheit ziemlich befeuert und auch das schlägt sich nieder. Laferjetzhaltung zur Revolution ist nicht ganz unkompliziert, also er ist im Herzen schon ein Befürworter der Reboblik. Er arbeitet zum Beispiel auch mit an der Erklärung der Menschen und Bürgerrechte, also assistiert von Thomas Jefferson übrigens, der zu dieser Zeit US-Botschafter in Paris ist. Aber Laferjetz ist eben auch ein Aristokrat und fürchte die radikalen aus den unteren Schichten, hat Angst, dass die Besitzrechte von Adel und Bürgertum angreifen könnten. Könnt auch sagen, er will mehr Demokratie, aber auch nicht zu viel Demokratie, will nicht die Herrschaft des Pöbelns. Wir haben jetzt nicht die Zeit einen großen Abriss über die französische Revolution hier zu bringen, aber die extrem Elemente in Frankreich übernehmen dann ja schließlich die Macht. Können wir noch mal in einer gesondert Folge bei Gelegenheit, aber auf jeden Fall. Man merkt auf jeden Fall die Wechselwirkung wie bei die Länder voneinander lernen. Ja. Also Laferjetz verlässt an das Land, läuft zu den Österreichern über Kärtern später wieder in seiner Heimat zurück. Ist auch in Frankreich während der Napoleonischen Herrschaft hellt sich dabei aus dem öffentlichen Leben heraus. Die Amerikaner, für die ja so viel getan hat, die vergessen ihn nicht. 183, da ist Thomas Jefferson mittlerweile US-Präsident. Da bietet er Laferjetz an, ihn zum Gewerner von Luciana zu ernennen. Da lehnt Laferjetz ab. Aber 1824 kährt er noch einmal in die USA zurück. ist er Ende 60 und er wird begeistert. Empfang. Also die Amerikaner lieben ihnen, es gibt auch, glaube ich, einige Orte und Ortschaften, die nach ihm benannt sind heutzutage. Und als erster Ausländer überhaupt darf er eine Rede vor dem Kongress halten. Wenn ihr mitgezählt habt, ich habe ja gesagt, dass Lafayette den Revolution Hattrick hinlegt, dann fehlt noch eine Revolution. Zwei hat er schon hinter sich. Und die dritte ist die Judi Revolution von 1830, da übernimmt Lafayette noch einmal den Befehl über die Nationalgarde. Er hat sogar die Chance, selbst nach der Macht zu greifen, aber wie sein großes Idol Washington gibt Lafayette dieser Versuchung nicht nach und vier Jahre später stirbt er dann. Der Nachhuben ist eben auch was, was man mitbedenken sollte, in solchen Situationen heute erredept, wenn sich gerne an Washington und Lafayette und kein Mensch erinnert sich mehr in Benedikt erinnert. Also weit würde ich nicht gehen, er ist immer noch als Negativfigur als Schurkepräsident, aber eben sehr negativ in der ganz anderen Tonart erinnert. Wir machen jetzt mal kurz einen erzählerischen Rückwertsalto in das Jahr 1983. Die USA haben ihre Unabhängigkeit erstritten, aber jetzt stehen sie vor der Frage, wie sie sich überhaupt politisch organisieren sollen. Aus den Colonien ist nämlich nicht ein neuer Staat entstanden, sondern 13 verschiedene in einem losen Bund organisiert, politisch gelehmt und auch unfähig den Berg an Problem zu bewältigen, der sich schon bald zu begraben droht, kaum haben sie gesiegt, Schlitternde USA in eine existenzielle Krise. Und vor dem Abgrund retten soll sie eine Verfassung, wie sie die Welt noch nicht gesehen hat. Mehr dazu in der nächsten Woche oder wenn ihr steady abonnenten seid, dann könnt ihr schon jetzt weiterhören. Viel Spaß! Das war's mit dieser Folge von "Was Bissegischar". Wir sind ja auch im Tellgenbücher und Nils Minkmar, Sound Design und Video, Vince Oliver, Series producer, Simone Terbrack. Dann kann alle von euch die diese Folge durch eine Mitgliedschaft bei Stady möglich gemacht haben. Alle Infos dazu findet ihr in Show Notes.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Benjamin Franklin wird 1778 als 72-jähriger Botschafter der USA in Versailles von König Ludwig XVI. empfangen, nachdem Frankreich und die USA ein Bündnis geschlossen haben.
  2. Franklin, bekannt für sein bürgerliches Auftreten, hebt sich im höfischen Versailles ab, wird aber als Vertreter der jungen Vereinigten Staaten vorgestellt.
  3. Der junge Marquis de Lafayette, ein französischer Adliger, schließt sich 1777 den amerikanischen Rebellen an, ohne Bezahlung zu verlangen, und wird zum Generalmajor ernannt.
  4. Lafayette wird direkt George Washington unterstellt, der ihn als Mentor und Vaterfigur aufnimmt, obwohl Lafayette zunächst keine Kampferfahrung hat.
  5. Die Allianz mit Frankreich bringt den USA letztlich den Sieg und die Unabhängigkeit, während König Ludwig XVI. diese Unterstützung später mit seinem Leben bezahlen wird.

Summary:

Die Transkription behandelt zwei zentrale Ereignisse der amerikanischen Revolution: Benjamin Franklins diplomatischen Triumph in Versailles und den Aufstieg des Marquis de Lafayette. Im Frühjahr 1778 wird der 72-jährige Franklin, einst Sohn eines armen Kerzenmachers, als Botschafter der jungen USA am französischen Hof empfangen. Trotz seines bürgerlichen Auftretens gelingt es ihm, König Ludwig XVI.

zu treffen und die frisch geschlossene Allianz zwischen Frankreich und den amerikanischen Rebellen zu krönen. Diese Allianz wird den USA den Sieg bringen, während sie für den französischen König letztlich fatal endet. Parallel dazu wird die Geschichte des jungen Marquis de Lafayette erzählt.

Der 19-jährige französische Adlige, der aus einer bedeutenden Familie stammt, schließt sich 1777 den Amerikanern an, obwohl der König dies verboten hat. Er kauft sich ein eigenes Schiff, reist nach Amerika und wird trotz fehlender Erfahrung zum Generalmajor ernannt. Lafayette wird direkt George Washington unterstellt, der ihn als Mentor aufnimmt.

Die Erzählung betont die internationale Strahlkraft der Revolution und die ironische Wendung, dass das absolutistische Frankreich den amerikanischen Freiheitskampf unterstützt, was letztlich zur eigenen Revolution führt.

FAQs

Benjamin Franklin war ein berühmter Erfinder des Blitzableiters, Diplomat und einer der Gründerväter der USA. Er ist auch auf dem 100-Dollar-Schein abgebildet.

Benjamin Franklin traf zum ersten Mal den französischen König Ludwig XVI. als offizieller Vertreter der Vereinigten Staaten von Amerika, nachdem Frankreich und die USA ein Bündnis geschlossen hatten.

Der Marquis de Lafayette war ein junger französischer Adliger, der sich 1777 den amerikanischen Rebellen anschloss. Er wurde Generalmajor und half entscheidend im Unabhängigkeitskrieg, wobei er später als amerikanischer Nationalheld gilt.

Lafayette kaufte sich ein eigenes Schiff namens 'La Victoire' und segelte damit nach Amerika, obwohl König Ludwig XVI. persönlich seine Teilnahme verboten hatte.

Washington wurde zu Lafayettes Mentor und Ersatzvater, da Lafayette vaterlos aufwuchs. Washington hieß ihn als Teil seiner Familie willkommen und förderte ihn.

Die Allianz half den USA, ihre Unabhängigkeit zu gewinnen, aber Ludwig XVI. verlor später durch die Französische Revolution seinen Thron und sein Leben, was die Ironie der Geschichte zeigt.

Chat with AI

Loading...

Pro features

Go deeper with this episode

Unlock creator-grade tools that turn any transcript into show notes and subtitle files.