Die amerikanische Revolution (3/6) – Das Schicksalsjahr 1776
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Im Juni 1776 sitzt Thomas Jefferson in Philadelphia und verfasst die amerikanische Unabhängigkeitserklärung – ein Dokument, das die Loslösung der 13 Kolonien von Großbritannien begründet. Jefferson, selbst wohlhabender Plantagenbesitzer und Sklavenhalter, formuliert den berühmten Satz, dass alle Menschen mit unveräußerlichen Rechten auf Leben, Freiheit und das Streben nach Glück erschaffen seien. Doch dieses Ideal gilt zunächst nur für weiße Männer mit Besitz. Benjamin Franklin ändert die Formulierung von "heilig und unbestreitbar" zu "selbstverständlich" – ein wichtiger Schritt hin zu einer rationalen, nicht religiösen Begründung der Menschenrechte. Der Kontinentalkongress verabschiedet die Erklärung am 4. Juli 1776, obwohl die Unabhängigkeit bereits am 2. Juli beschlossen wurde. George Washington, der charismatische Oberbefehlshaber der Kontinentalarmee, steht vor der gewaltigen Aufgabe, eine unerfahrene Miliz gegen die überlegene britische Armee zu führen. Ein weiterer entscheidender Faktor für den endgültigen Bruch ist Lord Dunmores Proklamation von 1775, die entflohenen Sklaven Freiheit verspricht, wenn sie für Großbritannien kämpfen – ein taktischer Schachzug, der die Sklavereifrage ins Zentrum des Konflikts rückt und die Kolonisten erzürnt. Die Unabhängigkeitserklärung wird zum Gründungsdokument der USA, das bis heute als Maßstab für Freiheit und Gleichheit dient, aber auch den fundamentalen Widerspruch zwischen Ideal und Wirklichkeit offenbart.
Es ist Juni 1776. Wir befinden uns in Philadelphia im ersten Stock eines Backsteinhauses und da sitzt ein hochgewachsener Mann ein bisschen kaum auf seinem Stuhl. Das ist so seine Art, der ist etwa 1,90 Meter groß, hat Sommer sprossen im Gesicht und Rotblondes Haar und sein Name ist Thomas Jefferson. Haben wir alle schon mal gehört, wichtige Figur in der amerikanischen Geschichte? Zu diesem Zeitpunkt ist ja gerade mal 33 Jahre alt und es ist schon ein Vermögen der Plantagenbesitzer aus Virginia. Vor ihm, da steht ein tragbares Reise-Schreibpult in der Hand, hätte er eine Feder, hätte ich auch gerne so was. Ich weiß, du bist ja ein ganz großer Füll-Feder-Halter-Fan. Also wenn ihr mal nach einem Geschenk für Niels Minghtmasucht mit einem schönen Füll-Feder-Halter könnt ihr nichts falsch machen, kleiner Tipp von mir an euch. Und Jefferson sitzt da, leicht gebeugt und schreibt. Also er taucht seine Feder in die Tinte, streicht durch, schreibt neu, wirkt Formulierung ab, ist ja damals alles ein bisschen mühseliger als heute. Und er weiß aber noch gar nicht, welche Wucht seine Worte einmal entfalten werden. Er weiß nur, er hat den Auftrag, die Sätze zu formulieren, mit der die 13 amerikanischen Kolonien ihre Loslösung von Großbritannien erklären möchten. Wir haben ja schon in der letzten Folge gehört, dass Krieg ausgebrochen ist zwischen den 13 Kolonien und ihrem Mutterland. Aber jetzt erst nach einem Jahr sind die Kolonien bereit für den endgültigen Bruch mit London für die Unabhängigkeit. Und genau diese Unabhängigkeitserklärung, die berühmte, die schreibt Jefferson da gerade. Und was ganz bemerkenswert ist, während er da so sitzt und über die Freiheit schreibt, da kommt ein 14-jähriger Junge hin und wieder, ein dunkler Hautfarbe ist ganz wichtig und bringt ihm einen Tee oder einen kleinen imbis und dieser Junge ist Jefferson's Sklave Robert Hamings. Das ist einer von ungefähr 600 Menschen, die Jefferson im Laufe seines Lebens besitzt, so wie Nils Mingma, ein Fühlfederhalter, besitzt oder ein Hut oder eine Kutsche, nein, das besitzt er nicht, aber ein Fahrrad. Also wirklich wie ein Gebrauchsgegenstand. Also das klingt hart, aber genauso ist es. Ja, Jefferson ist in diese Gesellschaft hineingebohren worden, das war die Kultur und es ist für ihn eine Selbstverständlichkeit. Ja, also er schreibt über Freiheit, aber er meint damit eben in erster Linie die Freiheit von seines Gleichen, also von weißen Männern mit Eigentum, auch ganz wichtig. Irgendwann ist er dann fertig, nimmt dieses Dokument verlässt das Haus, muss es ja noch dem Kontinentalkongress zeigen, das ist ja die politische Vertretung der rebellierenden Kolonien. Jefferson ist da auch ein delegierter, praktischerweise tag dieser Kontinentalkongress. Nur ein paar Minuten zu Fuß entfernt im Statehouse von Pennsylvania. Es heute die bekannte Independence Hall und dort feiern die delegierten noch ein bisschen am Text und dann verabschieden sie schließlich diese Unabhängigkeitserklärung. Und die wird bald vielerorts verlesen in den Häusern der Städte an Straßenäcken vor den US-amerikanischen Truppen, überall erklingen dieselben Worte, ich zitiere mal, wir halten diese Wahrheiten für selbst verständlich, dass alle Menschen gleich erschaffen wurden, dass sie von ihrem Schöpfer mit gewissen und veräußerlichen Rechten ausgestattet wurden, wozu leben, Freiheit und das Streben nach Glück gehören. Eine der ganz großen Sätze der Weltgeschichte oder nicht? Ja, auf jeden Fall. Der Moment mit dem Thomas Jefferson, der wederadlich ist, doch kein General, kein siekreicher Feldherr und auch eben nicht aus ein sehr seberubend Familienkommend wirklich in die Geschichte ein-tritt und er wird ein Figur der Weltgeschichte, weil er das schreibt. Und weil dieses Programm, du hast es ja schon angedeutet in der Szene und in seiner Eigenschaft als Klarenhalter, ein immenses Versprechen ist und zugleich ein ungedeckter Schack. Und dieses Thema wird die USA eigentlich bis heute beschäftigen und es eröffnet auch diesen Raum immer wieder, wenn sich Menschen, das wenn wir auch in den Folgen, kommenden Folgen auch noch sehen, auch in dieser Folge, darauf berufen und sagen, das steht hier für alle Menschen und warum nicht für uns. Und dieses riesige Thema, was zu einer neuerlichen dialectik der Weltgeschichte führt, das beginnt da in diesem Ort in Philadelphia. Ja, wir denken ja oft darüber nach, also was macht eigentlich eine Nation aus, wie entstehen Nationen bei den Deutschen, es ist oft so, dass man sagt, na ja, eine Befreiungskriegen gegen Napoleon haben wir auch schon darüber gesprochen, da entwickelt sich so ein richtig deutsches Nationalgefühl und bei den USA ist es wirklich sowas wie eine Wertegemeinschaft, die sich da bildet. Und diese Grundwerte hat Jefferson da eben formuliert, auch in der Unabhängigkeitserklärung und die, ja, die finden schon damals ein enormes Gehör, als nämlich die Menschen in den Kolonien zum ersten Mal diese Worte hören. Da brechen sie in Jubel aus, da werden Kanonen zum Salud abgefeuert, drei Zentschüsse, einen Schluss für jeden neuen Staat, die Kirchenglokkenläuten, Freudenfeuer werden entzündet, Menschenstellen, Brennende Kerzen in die Fenster und ganz wichtig, die Leute reisen Statuen des Königs Nieder, also des britischen Königs Georgium Dritten und schmelzen sie ein, um daraus Kugeln für ihre Waffen zu gießen. Ja, das sieht man die Tagwart hätte Operationen für diese Menschen, da früh neuzeit, erstmal ist das eine wahnsinnige nassistische Zufuhr, das man sagt, ihr seid die Pioniere eine neuen Nation, da haben neuen idealistischen gehalt und ihr seid Zeugen von einem neuen Kapitel in der Menschheitsgeschichte. Vorher waren das ja Leute, die Dissidenten, die aus religiösen Gründen oder mir Glück zu suchen und so irgendwie in die neue Welt gegangen sind, Menschen, die nicht von guten Stand waren, die nicht in der alten Welt nichts gegäuten hätten und plötzlich sind die ganz vorne dran auch an neuen Geschichtsverständnissen, was da unten beginnt. Und ganz wichtig ist ja auch in diesem Dokument, du hast ja darauf hingewiesen, dass es auch nicht mehr vom Gottesgnadentrum herkommt, sondern von Naturgesetzen abgeleitet wird. Das heißt, einem schon, weil wir Menschen sind, ob wir jetzt an Gott glauben, oder nicht, ob wir Formen sind oder nicht. Wir können von allen Teilen der Welt aber gar nicht lesen können, und man uns das vorliest, haben wir trotzdem diese Rechte. Und dann beginnt wirklich eine neue Poche der Menschheit. Das ist gut, dass du darauf hinweist, weil diese berühmten Satz, den ich da gerade vorgelesen habe, der lautet da in Jefferson's Original Version etwas anders, er hat nämlich gar nicht von selbstverständlichen Wahrheiten geschrieben, sondern von heilig und unbestreitbaren. Und da ist genau dieser Punkt, ja, das ist göttlich, wenn man sagt, das ist heilig, dann ist das irgendwie überirdisch. Und ja, diese folgenschwere Radigatur, die der offenbar vorgenommen worden ist, du kennst dich ja mit Radigaturen aus als Journalist, die hat niemand geringeres als Benjamin Franklin zu verantworten, den haben wir ja schon in der letzten Folge kennengelernt, der hat einfach heilig und unbestreitbar durch selbstverständlich ersetzt. Und damit eben auch dieses Schriftstück in so eine andere Richtung orientiert, denn das weiß genau in diese Richtung nicht religiöse Begründung von zentralen Werten einer Gesellschaft, sondern sie müssen rational abgeleitet werden, was auch sehr gut passt zu Franklin, der ist erfinder und wissenschaftler, und es geht eben nicht mehr um Wahrheiten, die offenbart werden, sondern die man so in der Natur beobachten kann, wo muss ich einfach die Welt anschauen, dann muss man zu dem Schluss kommen, dass alle Menschen frei geschaffen worden sind. Es ist ein heres ideal, keine Frage und an diesem ideal müssen sich die USA bis heute messen lassen. Schauen wir uns später noch genauer an. Die Unabhängigkeitserklärung, die ist zweifelos eines der wichtigsten Schriftstücke der Menschheitsgeschichte. Heute kann man sie sich öffentlich angucken, man muss nur nach Washington fahren, ins National Archives Building, da wird sie in der großen Rotunde gezeigt, zusammen mit anderen Gründungsdokumenten der USA. Heute ein ja ziemlich ausgeblichendes Stück Pergament erinnert mich sehr an eine heilige Schrift, obwohl sie ja nun doch nicht heilig sein soll, sondern wir rational begründet. Ja, weil sie belegt schon die Macht der Worten, das ist in dieser Phase der Kulturgeschichte unheimlich stark. Die aufgeklärte Publikum, dass die Bibel an der Bibel lesen gelernt hat, diese wirkliche Kraft von solchen setzen zu chenzen, weiß was draus macht und davon wirklich so begeistert ist, dass die Geschichte ganz neu geschrieben wird. Ja, wir schauen uns heute die Entstehungsgeschichte dieses Textes an und wir werden mehr daran entdecken als nur ein historischen Neuanfang, denn die Unabhängigkeitserklärung, die erinnert uns auch an den fundamentalen Widerschwung im Herzen der amerikanischen Revolution, denn die selbst ernannten Freiheitskämpfer, die profitieren von einem System der Unfreiheit. Ich bin Joachim Tälgenböcher, ich bin Hilsminkma und das ist was bisher geschah. In der dritten Folge unseres großen Sechsteilers über die amerikanische Revolution, der erzählen wir euch von den 1300-337 Wörtern, mit denen die Gründer Fäter im Juli 1776 ein neuen Staat ins Leben rufen. Aber was steht wirklich in der Unabhängigkeitserklärung? Wie rechtfertigen die Rebellen diesen revolutionären Schritt? Und was geschieht nachdem sie all in gegangen sind? Erst mal nichts Gutes, denn militärisch droht sich 1776 zu einem Horrorjahr zu entwickeln und das liegt ausgerechnet auch an den Deutschen. * Musik *
[Musik] Nils, du kennst mich ja jetzt schon eine ganze Weile und du weißt bestimmt, dass ich abseitiges Wissen sehr liebe. Ich könnte auch sagen, Neudeutsch, das Rabbit Hole ist meine Kampfertzone und da halte ich mich besonders gerne auf und krieg da rein, wenn so ein richtiger Wikipedia-fan, um ein neutraleres Wort zu benutzen. Und ich habe passend zu unserem Thema heute ein paar eher ungewöhnliche Nationalfeiertage recherchiert. Also in Australien, da erinnert man zum Beispiel jedes Jahr am 26. Januar an die Ankunft von rund 770 kriminellen Einwandern. Das waren wirklich strafgefangene, die da 1788 in Australien an Land gegangen sind. Das Land hat ja als britische Sträflingskolonie begonnen. Die Japaner, anderes Beispiel, die Gedenken am 11. Februar, ihrem ersten Kaiser Jimu, angeblich ein Ur-Ur-Ur-Enkel der Sonnengöttin, den hat es aber höchst wahrscheinlich gar nicht gegeben. So eine mütische Figur. Und jetzt kommen wir zu den Österreichern, die feiern am 26. Oktober. Das ist sich seit dem Jahr 1955 aus allem raushalten wollen, nennt sich immerwärnde Neutralität. Das sind und französische Nationalfeiertag braucht ihr nichts zu erzählen. 14. Juli, der Sturm auf die Bastille. Genau. Das ist ein handfester ordentlicher Nationalfeiertag. Da kann man auch als deutscher Nachbar nichts gegen sagen. Die USA dagegen, die sind ziemlich mainstream, weil die große Mehrheit der modernen Staaten auf der Welt feiern an ihrem Nationalfeiertag ihre Unabhängigkeit. Das ist ja bei den Amerikanern genauso und das Datum des US-amerikanischen Nationalfeiertags kennt. Ich würde vermuten, wirklich jedes Kind. Ich kann ja mal einen Sohn kurz reinrufen, der toll hier irgendwo rum. Er ist noch ein bisschen jung, aber alle anderen, ich sage mal ab sechs Jahren, wissen es, ist der vierte Juli. Und jetzt kommen wir zum ABE, der Kontinental-Kongress, der hat die Unabhängigkeit schon am 2. Juli 1776 beschlossen. Was ist da los? Feiern die USA möglicherweise seit 249 Jahren in Geburtstag am falschen Datum. Was ist damit auf sich hat, das erkläre ich euch gleich. Erst mal kommt hier das amtlich verordnete Recap. Wir erinnern uns im April 1775. Da gab es Schüsse bei Lexington und Concord. Damit ist der Unabhängigkeitskrieg ausgebrochen. Aus heutiger Sicht, wir haben ja alle die USA von heute vor Augen. Es ist unvorstellbar, aber damals sind die Rebellen der anderdog. Wenn man sich die Papierform anguckt, dann können die aufständischen Nordamerikaner dieses Duell eigentlich nur verlieren. Aber das sind ja gerade die großen Geschichten der Historie, wenn der anderdog auf den, was eigentlich das Gegenteil auf den Favoriten trifft und das anders ausgeht als erwartet wird es erst so richtig spannend. Ja, ganz schön. Und damals war ja, wir hatten es ja schon ab und zu mal erwähnen in anderen Folgen das Militärhandwerk, eine Sache der Profis vor allem des Adels, dass ich jetzt jeder irgendwie meine werbpflicht hat und irgendwie zum Bund einrücken muss, gemustert wird. Diese Sachen, das lag noch in fernerfahnder Zukunft. Das heißt diese, ihr habt Bauern, die da in der neuen Welt irgendwo ja Glück versuchen und mit Biber Schwänzen auf dem Kopf rumlaufen. Die hat kein Mensch ernst genommen, militärisch. Die hatten ja auch keine Art hielerie, die hatten keine Spezialkräfte und so in der neuen Welt und gerade die britischen Streitkräfte sind ja, haben wir schon ihr Empire sind erprobt in allen möglichen Schlachtfeiern, haben sogar Napoleon bezogen. Das heißt noch nicht, noch nicht. Die werden kurz bevor. Die sind natürlich die Favoriten und wir sehen auch das auch völlig zurecht. Wie ist ganz schön eng wird und warum die Amerikaner da in der Tat diese auch die Adels stolz auf diese erste Zeit haben, weil sich schon einiges einfall lassen mussten, damit das überhaupt klappt. Immerhin haben sie einen begabten und sehr ergreizigen Oberbefehlzhaber, das ist George Washington, auch ein Name, den man schon mal gehört hat. Der ist seit Juni 1775 der Oberbefehlzhaber, der sogenannten Continental-Ami. Inzwischen ist er 43 Jahre alt. Wir haben ihn ja schon mal als jungen Mann kennengelernt in der allerersten Folge und Washington ist mittlerweile auch sehr reich. Genauso wie Thomas Jefferson übrigens auch. Eigentlich sind die meisten Gründerfäter der USA ziemlich wohlhabend. Wenn ich jetzt das überspitzen müsste, würde ich sagen, die amerikanische Revolution ist auch eine Revolution der oligarchen. Die fühlen sich alle füchterlich unterdrückt und irgendwie ausgebeutet. Aber wenn man so richtig genau hinschaut, gehören die eigentlich zu den privilegiertesten Mitgliedern der Gesellschaft in dem Kolonien. Also das sind keine Armen, Leute jedenfalls in der großen Mehrheit nicht. Washington, der scheint wie gemacht für seine neue Rolle zu sein. Er hat ein bisschen militärische Erfahrung gesammelt. Da ging es ja gegen die Indigenen und die Franzosen im siebenjährigen Krieg, Franch in Indian War, so gleich hat er unbestreitbares Charisma. Du hast mir mal gegenüber gesagt, es gibt diese Charaktere, die das Raum klima verändern. Sobald sie ein Zimmer betreten, weiß gar nicht, ob das hier im Podcast war oder so nebenbei Washington zählt dazu. Ja, nach allen Zeitzolgen berichten war das so und es erklärt auch sein militärischen Erfolg, denn er hat praktisch nichts zu seiner Verfügung und immer wieder wird es ihm doch gelingen, die Männer zu begeistern für seine Sache und das Kriegsglück nochmal zu wenden. Pula auch schon waren, sich viel verliert, dass da man das nicht mehr in den letzten Jahren, aber wir sehen ja noch und detail uns angucken. Aber dieses Charisma ist da bei ihm schon der ganz entscheidende Faktor. Ich selbst habe es zu selten erlebt. Ich war mir am gleichen Raum im U-Barm und das habe ich gar nicht gemerkt. Aber bei Harry Bellafont. Bei Harry Bellafont. Gorbatschoff hast du ja legendärerweise auch schon mal ein Kaffee eingegossen hast. Genau, da hast du da was gemacht. Doch, doch, doch. Gorbatschoffa schon. Sie brieten das Strong and Silent kind, man. Also, es ist sehr unnabbar kontrolliert, auch Schweigsam, was ich besonders lustig finde. Er mag auch gar nicht öffentlich zu sprechen. Also, er hat sogar Angst davor vor so großen Reden, vor Publikum. Wir wissen ja, was später aussehen wird. Nämlich der erste US-Präsident. Also, er hat es trotzdem geschafft. Aber manchmal braucht man ja auch nicht so viele Worte, um Menschen in seinen Band zu ziehen. Das ist ja auch häufig einfach eine Frage der Präsenz und er ist ein großer Kerl, auch immer gut, wenn man ein großer Typ ist. Weiß ich nur, wie das ist, von Hörn sagen, bei mir selbst ist das nicht so. Diejenigen, die Washington so ein bisschen besser kennen, die sagen aber auch, das hinter dieser Kühlen, etwas Wortkragen, Fassade, ja, auch ein Vulkan brotelt. Also, es sind gelegentliche Wutausbrüche, überliefert. Na ja, auch bei ihm ist eine Menge los. Auch ein Gewülle der Gefühle, auch bei George Washington. Klar, es sieht auch einiges auf dem Spiele, weil er bei einer sehr schief gegangen ist. Ja, und das ist auch menschlich. Ich bin immer sehr mistraulisch, wenn so Menschen als wirklich Eisblöcke beschrieben werden, weil das passt nicht so ganz zur menschlichen Natur, dass da sogar kein Feuerbrennt, das ist sehr viel Disziplin. So ist es bei Washington auch. Ja, und damals ist es ja ein bisschen das Modell, das Oberbefehlzhabers und das Generalz ist ja geformt nach der Familie oder der damaligen Vorstellung von Familie und da ist es, muss der Vater, und das gehört dazu, das wird toleriert, wenn ein Vater laut wird, sogar handgreiflich wird. Das waren die Zeiten, das war nicht toll, aber wenn das jemand als Chef, er muss jetzt nicht nice sein. Es gab keine Bewertung sozusagen, seine Untertanen, wir haben ihm nicht fünf Sterne geben, müssen es, wir haben keine Feedbackgespräche, haben eine des Jahre Sterne generei. Ja, genau, sondern er muss so ein bisschen nach der Vorstellung von Gott Vater über seine Leute regieren und so in diesem Stil hatte das gemacht und dafür war wahrscheinlich noch eher moderat, aber das waren so, dass das Verhältnis von Chef und Soldaten. Ich muss noch ein bisschen was nachliefern zu dem Recap. Ich werde ja beim letzten Mal gehört, dass vor allem die Wortgewalt von Thomas Payne gewesen ist, diesem Auto, der viele Amerikaner dazu bewegt hat, nicht nur gegen die Steuerpolitik des Parlaments aufzubegern, sondern auch die Unabhängigkeit anzustreben. Jetzt ist der Zeitpunkt für ein kleines Geständnis gekommen. Es gibt noch einen anderen ganz zentralen Faktor, der zu diesem endgültigen Bruch führt, den hab ich euch beim letzten Mal vorenthalten, weil das nicht so richtig in die Dramatologie gepasst hat, aber den liefer ich natürlich zuverlässig nach. Und zwar geht es dabei um ja eine Proclamation des britischen Gewanöres von Virginia Lord Danmore, der hat im November 1775 verkündet, dass er allen Sklaven, die ihren Besitzern entfliehen und für Großbritannien kämpfen, die Freiheit schenken wird. Das klingt unglaublich großzügig, ist es im Gewissen Sinne auch, die Motive sind jetzt nicht so freundlich, es ist einfach natürlich ein militärischer Schachzug, also Danmore ist jetzt kein besonderer Menschenfreund. Wir müssen auch daran erinnern, dass die britische Krone ja noch weiter Kolonien hat in der Karibik, die sehr sehr viel Geld abwerfen, durch die den Anbau von Zucker und die funktionieren nur mit mit Sklaveray. Das heißt, sie ist nicht jetzt an die Sklaveray, weil davon ist es noch ein taktischer Zug, der aber natürlich in dem sehr sehr wichtig ist, weil eben diese brisante Frage der Sklaveray praktisch gegen die Rebellenutzenung. Ja und das ist wirklich, das bringt sie richtig auf die Palme. Die Nordamerikaner, also Washington, bezeichnet Danmore wegen dieser Proklamation in einem Brief als Erzverräte an den Rechten der Menschheit. Auch ein bisschen weird, so die Argumentation, also er will es klar befreien und versündigt sich an den Menschenrechten, na gut. Es ist vor allem ein Riesenschluss.
Schock für die Tabubroch, für die Menschen in den Kolonien. Das ist ein so radikaler und verzeillicher Schritt, dass es danach dann auch wirklich keine Alternative mehr gibt, als sich ganz von Großbritannien loszumachen. Gilt ganz besonders für die Plantagenbesitzer in den südlichen Kolonien. Also Virginia, South Carolina. Für die ist das wirklich ein Angriff auf ihre Existenzgrundlage. Und wer ändern uns auch George Washington kommt aus Virginia. Auch Thomas Jefferson kommt aus dieser großen Kolonie. Und das ganze Wirtschaftsmodell dieser Kolonien basiert aufs Glavenarbeit. Und genau da legt dann noch die Achst an an diese empfindliche Stelle, diese neu-rahlischen Punkt. Und ja, das ist kaum zu ertragen. Und auch das ist eben ein zentraler Punkt, der dann die Meinung umkippen lässt und diesen Schritt zur Unabhängigkeit dann auch wirklich in Erwägung zu ziehen. Ja, dieser große Widerspruch ist ja, dass diese Revolution, auch später auch die französische Revolution, auch getragen werden, durch so ein Schicht, die eben sich auch sehr stark stolz ist und sich erklärt. Ihren Anspruch erklärt durch ihren Besitz, dass sie eben so reich sind. Und da Besitz ist dann in dem Sinne das Versrührte Adelstitel war. Man hat so was gebracht in der Welt. Und man will jetzt mitreden, Not taxation, without representation. Das war ja mal der Beginn dieser ganzen Sache. Und aus diesem Besitz ergibt sich eben eine gewisse Legitimation in die Sachen der Rest-Publikan mitzubestimmen. Weil man ja sagt, okay, wir nehmen euch eurem Besitz ab und weg. Und dieses Besitzrecht ist irgendwie so zur Disposition. Und dann gibt es da Freiheitsrechte von den Sklaven und die Spielregeln, sehen das die Zeitgenossen-Spielregeln werden zu den ihren ungunsten wieder verschoben, dann fühlen sie sich natürlich bedroht. Das war auch nach der französischen Revolution des Thema "Das Klaverein Heidi" es führt zu echten Widersprüchen. Weil anerseits will man diese Freiheitsrechte haben, will die Republik haben, um zu prosperieren, erstreb nach Glück wird dann verstanden als streben Nachreichtung. Und kriegt aber den Boden unter den füßen Weckezogen, dann aber wo wir so alles enten, nachher dürfen wir auch dies und das nicht mehr besitzen. Das heißt, das führt schon direkt in die fundamentalen Widersprüche und in einer Selbstverständnis. Und damit beginnt eine Debatte, die eigentlich bis heute beginnt, was es mit denen, die nichts besitzen in einer Gesellschaft. Also Widerspruch ist genau das Stichwort. Wir sind jetzt wirklich bei dem zentralen Widerspruch im Herzen der amerikanischen Revolution. Sklavenbesitzer, die für die Freiheit kämpfen, wie passt das zusammen? Ist das nicht einfach verrückt? Wir erklären euch jetzt, wie das geht, denn in den Köpfen vieler Zeit genossen ist das absolut normal. Das ist zu common sense, um jetzt nochmal Thomas Payne zu zitieren. Der übrigens kein Freund des Klaveray war, das muss ich hier noch mal betonen, auch um ihn da zu schützen. Die Sklaveray, die ist ja oft als die ursünde Amerika bezeichnet worden. Und ja, das ist eine schreckliche Institution. Also es leben hunderttausende Sklaven und Sklaven zur Zeit des Unabhängigkeitskriegs in den künftigen USA. Wir erwähnt vor allem im Süden und das ist wirklich eine große Masse von Leuten. Und die Urangst des Klavenhalter ist, dass die, ja, dieser radikalen Worte auch aus der Unabhängigkeitserklärung dieses Freiheitsversprechen für sich wahr machen wollen, also dass sie aufbegehren, dass sie das Joch abschütteln. Und das ist so diese Urangst an die rüttelt natürlich auch Lord Dunmore mit seiner Proklamation und um noch einmal die Dimensionen zu verdeutlichen. Im Jahr 1776 sind 40 Prozent der Einwohner von Virginia Sklaven. Und in South Carolina, das ist so der extrem fall, da leben mehr Sklaven als Weiße. Also das Machtverhältnis, also jetzt rein zahlenmäßig ist auf Seiten oder begünstig da auch die Sklaven. Es gibt einfach viel mehr fast klarfte Schwarze in manchen Staaten im Süden. Und das ist eben eine sehr brisante Situation. Ja, weil man die Brauch aber nicht nur zu rein, sondern ich nur wegen ihrer Körperkraft, das ist natürlich der erste Grundeausbeutung, aber die verstehen es auch natürlich viel besser mit ihren Erfahrungen aus Afrika und ihrer Vorgeschichte. Die Pflanzen zum Beispiel die Baumwolle und andere Sachen dort anzubauen. Und die Bauern selber, die ganz von ganz so anders her kommen, haben da ihre Liebe nur. Das heißt, dieses Klaven ist auch ökonomisch auch vom Know-How her total wichtig. Sie sind auf jeden Fall die Grundlage eines großen Teiles des colonialen Wohlstands. Gleichzeitig sind sie Eigentum von den Leuten. Also das heißt auch, dass die Eigentümer mit ihnen machen können, was sie wollen. Also sie können sie ausbeuten, ihre Arbeitskraft für sich nutzen. Das gilt aber auch für sexuelle Ausbeutung. Also es gibt eine große Tradition, das wir mit fastem haben, nur das Wort von Beziehungen in Anführungsstrichen zwischen Sklaven Besitzen und Sklaven. Thomas Jefferson zählt auch dazu. Also er hat später eine längere wirklich in Anführungsstrichen Beziehungen zu einer seiner Sklaven Sally Hemings. Das offenbar eine jüngere Schwester von dem Diener, den wir in der Einstiegsszene kennengelernt haben, dem Robert Hemings. Die wird 1773 geboren, ist also noch ein Kleinkind als Jefferson die Unabhängigkeitserklärung entwirft. Als sie rund 14 Jahre alt ist, beginnt er mit ihr zu schlafen und sie wird ihm im Laufe ihres Lebens sechs Kinder gebären. Hemings, das ist ja auch noch so eine Sache, diese Hautfarbe. Also wir würden sie wahrscheinlich, wenn wir ein Foto von ihr sehen, sagen, dass sie eigentlich fast weiß aus sie. Sie ist nämlich zu drei Vierteln Nachfahre von Weißen, also auch da eine Folge von Sklaven Besitzen, die wiederum ihres Sklaven geschwängert haben. Aber sie gilt natürlich nach den Regeln der Kolonialgesellschaft als Schwarz. Also es ist auch eine Hautfarbe ist ein Sache, die der Zuschreibung. Genau, es ist eine ganz fluide, es ist kein objektives Kriterium, so oder so kann man das sehen, sondern es ist wirklich Leute, die so wahrgenommen werden. Und dann ist es eine Frage von wie viel Vorfahren schwarz waren, es ist wirklich eine absurde Logik, auch die dahinter steckt. Dieses Verhältnis zwischen Jefferson und Hemings genau zu charakterisieren fällt uns schwer. Also wir wissen nicht genau, ob das auch so eine Art Liebesbeziehung war oder ob das überhaupt unter diesen Umständen möglich gewesen ist, dass es alles nicht so leicht zu sagen, was ganz klar ist und eindeutig ist, Jefferson es öffentlich Position zu Sklaven rei, also erhält die Schwarzen für nicht, ebenbürtig und er lient auch sexuelle Beziehung zwischen Schwarzen und Weißen ab. Im privaten habe ich jetzt erzählt, hält er sich nicht daran, auch das solche Sachen, also ja, doppel Moral gibt es heute auch noch. Ich würde sagen, das ist fast das Wichtigste in dieser Episode und die Kritik daran, dass eben dieser ganz hohe Anspruch, und wenn direkt natürlich auch die Leute zur Regisse publikum in den Zustand versetzt, auch die zu kritisieren. Man kann sagen, momentmal achtet ihr dann wirklich selbst darauf, gilt das denn wirklich für alle. Und dieser Art von Gespräch und dieser Art von Discoos und dem Austausch von Argumenten im Hinweis, dadurch dass viel mehr versprochen wurde als real da ist und dann beginnt zu einer Arbeit der Reform und der Verbesserung, das prägt eigentlich die USA fast noch mehr als dieser reine Idealismus, sondern dass man eben wege muss ja diese Interessen auszugleichen. Für dieses Klarenhalter ist das enorm profitabel, es ist enorm komfortabel es klappen zu haben. Warum geht das trotzdem nicht? Und diese schweren Kämpfe führen die USA halt offen dann aus und das macht das Land ja auch nach wie vor so fasziniert. Deswegen lesen wir uns und beschäftigen uns orientern mit den USA auch, wenn wir da jetzt nie hinfahren oder da gar keine verwandten haben. Deswegen ist das eben so ein Welteater, was da beginnt. Eben diese Spannung zwischen den heren Idealen, auf die die USA gegründet worden sind und eben dann der Realität, die Sklaverei gibt es natürlich mehr, aber trotzdem immer wieder scheitern die USA an ihren eigenen Idealen. Manchmal werden sie ihnen auch gerecht, das ist eben eine spannende Geschichte, die uns alle betrifft. Ja, du hast recht, die Sie es klar wahrgeben zu ja, es gibt eine spannende Debatte zum Beispiel um das Thema Reparation. Sagen wir, okay, wir können es eigentlich beziehfern, das haben die fast klarften Menschen damals alles geleistet, dafür wir hat davon profitiert und was wäre denn es eigentlich fällig, wenn man dafür auch ein bisschen entschädigen würde. Also das ist schon eine Debatte, die heute geführt hat. Einer der profitiert, das will ich noch hinterher schieben, ist auch George Washington. Also großer Freiheitskämpfer zugleich, einer der größten Sklavenhalter Nordamerika, das ist eben in die Vige mitgegeben worden, sozusagen, also er besitzt im Jahr 1777 und 80 Sklaven im Alter von über zwölf Jahren, die Kinder werden nicht mitgezählt. Angeblich geht er mit den Sklaven relativ gut um. Er sieht sich, das hast du ja eben auch schon angedeutet, wie so ein Arztstrenger Vater, die sich um alle irgendwie mit strenger aber gerechter Hand kümmert. Ab 1772 kauft er keine neuen Sklaven mehr, aber auch auf seinem Gut, da werden Menschen ausgepeitscht, da werden Menschen in Eisen gelegt und so weiter. Also, auch er ist da sozusagen Teil dieses ausbeuterischen Systems, auch wenn er nicht der schlimmste Sklavenhalter ist. Und auch seines Sklaven sind drecktlos, auch die müssen schuften, 16 Stunden am Tag, 6 Tage die Woche und das einzige Ziel ist eben, das Vermögen von George Washington und seiner Familie zu mehren. Das muss man auch ganz klar sagen. Ein letzter Punkt, den ich machen möchte, ist, wir haben ja diesen Widerspruch jetzt mehr als deutlich gemacht zwischen den Freiheitsidealen, den die Rebellen vertreten und eben dieser Institution des Sklavenrei. Es ist jetzt nicht so, dass den Leuten nicht bewusst ist, dass es diesen Widerspruch gibt. Also ganz im Gegenteil, die wissen, dass es da eigentlich eine Unvereinbarkeit gibt und eigentlich wissen, die meisten auch, dass Sklaverei falsch ist. Also, das ist jetzt nicht so, dass da ja andere Zeiten, andere Sitten, aber sie basteln sich natürlich ein Erklärungsmodell, warum man disklaven.
Jetzt nicht frei lassen kann, also fürchten Chaos und dann natürlich der eigene finanzielle Ruinen wäre auch eine Folge dessen. Also ist so ein bisschen die Mehrheitsmeinung ist, ja, es ist klar, es ist eigentlich eine schlechte Sache, muss irgendwie langfristig beseitigt werden, aber das geht ja nicht von heute auf morgen. Das verschieben wir mal auf die Zukunft und es würde seit diesem Lot dann nur, ich dicke, würde das ja auch die Sache der Briten fördern. Insofern habt man da wieder ein Argument zu sagen, die wir ja haben lassen, die Verhältnisse so wie sie eben bei uns hin und zu Regeln unsere Probleme später selber. Ja. Die USA schieben dieses Problem auch vor sich her, jetzt kleiner Vorgriff auf unseren großen Mehrteiler zum US-amerikanischen Bürgerkrieg. Also es wird immer wieder ins Morgen verschoben, bis es sich dann nicht mehr aufschieben lässt und dann es zu einem föchterlichen guter Krieg kommt. Also jetzt haben wir diese dannmob Proclamation erwähnt. Also die meisten Rebellen sind jetzt für einen Bruch mit Großbritannien. Die delegierten des Kontinentalkongresses in Philadelphia, die stehen schon unter enormen Druck, denn es haben sich schon 9, der 13 Colonien für unabhängig erklärt. Also eine jede für sich und außerdem hat London eine riesige Streitmach bloß geschickt, die ist momentan noch auf dem Atlantik unterwegs. Aber in 3 Wochen schätzt man die Eintreffen und dann droht dieser Krieg erst so richtig zu beginnen. Also das ist der Kontext, in dem Jefferson sich dann hinsetzt, etwas gebürgt an sein Reise Schreibpult und diese Unabhängigkeitserklärung entwirft. Der Sinn dieser Erklärung. Also warum brauchen die das eigentlich? Das ist natürlich so ein Mission Statement, immer schön du hast gesagt, die Kraft der Worte ist immer gut, etwas Nieder zu schreiben, das hat eine ganz eigene Kraft. Es geht aber auch darum, an potenzielle Verbündete zu signalisieren, wir meinen das ernst. Also das ist jetzt nicht nur irgendwie so ein Pipedream und wir werden das morgen wieder ablasen und zurück. Es gibt kein Weg zurück. Das heißt auch, ihr könntet uns auch helfen. Also das wäre schon eine gute Investition. Würz ich für euch lohn, falls wenn wir gewinnen. Ja und es gibt ja. Die Briten haben sich auch durchaus Feinde gemacht, also vor allem die traditionellen rivalen Frankreich, Spanien und das ist eher auch ein außenpolitisches Mittel, diese Unabhängigkeitserklärung um da vielleicht Verbündete zu gewinnen. Thomas Jefferson der Entwirft, also diese Unabhängigkeitserklärung, aber er macht das nicht alleine. Es gibt noch ein paar andere Männer, die da in dem zuständigen Komiteesitzen unter anderem auch Benjamin Franklin. Jefferson ist interessanterweise der Jüngste, der da federführend damit beauftragt wird. Vielleicht neu anfangen, nimmt man den Jüngsten, der noch wenig Erfahrung hat mit, am wenigsten Erfahrung hat mit der küniklichen Herrschaft. Weiß ich nicht, aber Jefferson ist derjenige, der da über mehrere Wochen hinweg an diesem Text arbeitet, nicht in Vollzeit, weil er es entdebenbei auch noch der legierter im Kontinental Congress hat da auch noch eine Menge zu tun. Gutes Gap-Schreibaufträge, die weniger spektakuläre Erfolge gezeitig haben, sofern würde ich sagen, war schon eine richtige Mann für diesen Job. Ja, was ich auch ganz wichtig finde, ist, wir haben ja heute immer diese Vorstellung, da setzt sich jemand an sein Reisetschreibpult und dann kommen ihm geniale 100% originelle Gedanken oder schreibt sie nieder und verändert den Lauf der Weltgeschichte. Wenn man sich diese Textellen vor allem diese Brünte, in der es um die Gleichheit aller Menschen geht genau anschaut, dann merkt man ja, also das hat da eigentlich abgekupfert. Vor allem beim Philosophen John Locke, also großer aufklärerischer Denker, es ist jetzt gar nicht diese originelle Leistung, die Jefferson da voll bringt. Ja, er bringt sie zu Papier, aber er fast eher etwas in Worte, was ohnehin schon so als aufklärerische Gedanken durch die Luft schwirrt. Genau, aber diesmal ist es eben ein rechtlich relevantes Dokument, also es ist noch kein Start. Dahinter kein Exjektiv, weil die das jetzt alles durchsetzen wird, das ist sehr widersprüchlich. Aber er sagt, okay, was die sich ausgedacht haben, das soll jetzt hier wirklich in der neuen Welt wirklich passieren und ihr könnt euch darauf berufen. Und das ist insofern gibt er dem schon einen ganzen neuen Status. Es ist so der Status eines politischen Manifests. Es ist jetzt nicht mehr nur ein philosophisches Traktat, sondern ein klassis, ein politisches Dokument. Wir haben die Sklaven eben schon erwähnt, aber wenn wir uns dieses Gleichheitsversprechen noch einmal vornehmen, dann kann man natürlich auf Fragen, was ist mit den Frauen? Ja, also sind ja die gleichgeschaffenden Männer. Das fragen auch nicht nur wir uns, sondern die Zeit genossen und Zeit genossen sind, dann ist genauso. Eine möchte ich jetzt kurz erwähnen, das ist nämlich Abigail Adams, ist die Frau von einem anderen Gründer Vater, der dann später der 2.2.s. president wird, John Adams. Und die schreibt im März 1776 ihr Mann ein Brief, in dem sie bittelt. Ich wünsche mir, dass du dich an die Frauen erinnersst und ihnen gegenüber Großzügiger und wohl wollen, da bist, als deine Vorfahren. Gibt den Ehemänner nicht so unbegrenzte Macht? Denkt daran, dass alle Männer Tyrann wären, wenn sie könnten. Ja, Nils stimmt das. Sind wir alle Tyrann, wenn man uns nur lässt? Die macht ja eben, da muss man dazu sagen, dass von den Frauen, wenn wir natürlich weniger Zeugnisse haben, es ändert sich da zum Glück gerade auch in Amerika in der Zeit, haben wir ein bisschen was, aber so in die Immendearbeit, die damals geleistet wurde, wo man ja eigentlich alles herstellen musste, was man braucht, konnte kaum was kaufen. Und dieses Management auch sagen wir für einen so einen bürgerlichen Haushalt, das waren wahnsinnig komplizierte Aufgabe, auch das Wirtschaften und so, das war alles Sache der Frauen, die waren schon also sehr, sehr spezialisierte, indem was sie gemacht haben und diese Vorstellung mit vielen der Ehemänner in der Freneuzwerte, wir hatten es ja auch ein paar Mal befrungen, geht halt auf die Jagd im Winter und im Sommer halt in den Krieg oder auf Kreuzstüge oder sonst irgendwas. Das heißt, das eigentliche natürlich Kinder kriegen, das Großzügig, aber das Wirtschaften und das Ding ist das Fahrsache der Frauen und das war auch ihr Beruf, das war auch sehr schwer. Das heißt, diese Vorstellung ist ganz genau Vorstellung, wenn man diese Fall zu bisschen kennt, sagen die Männer, übernehmen, dass jetzt alles unserer Ehemänner am Gottes werden. Und das ruft ja erstmal so ein Stummbieterspruch hervor und das wird natürlich auch ein ganz großen Thema, ganz kurz im Moment angreifen kann und sagen momentan, was versteht ihr in der Untermenschung, als die Frauen etwa keine Menschen. Also John Adams, der reagiert auf diesem Brief ziemlich schwach, er macht sich nämlich ein bisschen lustig über sein Frau. Und also es ist überhaupt nicht der Meinung, dass sich dieses Freiheitsversprechen auch an die Frauen richtet, auch das eben ein Versprechen, das erst sehr viel später, wenn überhaupt eingelöst werden wird. Ein anderer Aspekt, der wichtig ist bei der Unabhängigkeitserklärung, ist ja die Begründung. Also, das ist ja so eine Art außerordentliche Kündigung. Also man schreibt dem Vermieter oder dem Arbeitgeber, warum man irgendwie sagt, also aus diesen gründen AB und Zähnen muss ich hier von meinem außerordentlichen Kündigungsrecht gebrauch machen. Also es ist auch eine lange Liste der Vorwürfe. Also es geht eigentlich darum, Kündig Georg dem dritten Turali und Unterdrückung nachzuweisen. Also er hätte Steuern eingeführt ohne Mitsprache. Der Amerikaner im längsten Abschnitt, den Jefferson entwirft, da geht es um den Sklavenhandel. Also auch wie gesagt, als Vorwurf an den Kündig ist auch ein bisschen lustig. Ja, also ein Sklavenhalter wirft einem Kündig ins Sklavenhandel vor. Das ist auch eine Passage, die danach herausfliegt, also in den Radiatur schleifen. Das ist dann doch ein bisschen zu absurd. Also gerade die großen Sklavenhalterstaaten Georgians, Harry Carolina und der Anderm, die bestehen darauf, dass man diesen Verweis auch auf die Sklaverei rausnimmt. Vielleicht gar kann ich so ein schlechter Gedanke, weil man natürlich dadurch erst die Aufmerksamkeit auf diesen Widerspruch zwischen den Freiheitsparolen und der existierenden Sklaverei verlängt. Am 2. Juli, 1776 ist es dann aber soweit der Kongress stimmt für die Unabhängigkeit. Zwei Tage später, also am 4. Juli, 1776, wohtiere die delegierten dann für die Unabhängigkeitserklärung in ihrer finalen heute auch bekannten Form und dieser Tag der gilt fortan als Independence Day. Heißt auch die USA feiern ihren Geburtstag nicht am Tag ihrer Unabhängigkeit, sondern am Tag der Unabhängigkeitserklärung. Wieder was gelernt. Ich wusste das nicht. Bevor ich mich an diese Folge gemacht habe. Ja, auch wir lernen hier, weil ich in Vorbreitung jede Menge, das ist halt auch das tolle an. Absolut, dass das schöne einen Teil zumindest der Freude, den ich an diesem Podcast habe. Die Historikerin Jill LePore hat ein tolles Buch geschrieben über die USA. Für die ist das Dokument ein außergewöhnlicher Akt politischen Mutis, aber auch ein kolossales Scheitern politischen Willens. Weil die Unabhängigkeitserklärung eben die Frage des Klaverei ausklammert. Genau, wie bei Siegfried mit dem Lindenblatt und wie bei Achilles mit der Färse. Das heißt alle diese großen Helden haben eben diese totale Wunde und dieses Scheitern. Und das ist hier der Fall mit der Klaverei und das macht diese Geschichte natürlich so wahnsinnig interessant. Und ist ein bisschen das Einfallstor, warum man auch so mitdenken kann und mit argumentieren kann. Wie war das damals? Was haben Sie sich getraut? Es sind vier heute in jedem Zeitpunkt. So mutig wie die und würden sie besser machen. Auch mal so Fragen, die ich mir stelle, so Mut. Gerade heute in den USA ist ja Mut gegen mächtige Männer nicht unbedingt sehr weit verbreitet. Also wie würden wir eigentlich abschneiden? Man später einen Podcast über uns macht das.
Also die sich ja öffnen, wenn man dieses Thema der Freiheitsrechte und das Glaverei rechte der Frauen, rechten der Indigenenvölkerung und so weiter diskutiert. Jetzt bin ich wirklich sehr gespannt, dem wem wir wahrscheinlich, wenn es ihn ergeben wird, werden wir ihn nicht mehr hören. Aber so ist das. Wir werden alle Geschichte sein irgendwann und wahrscheinlich wird man auf uns herab gucken und sagen, oh man, Nils und Jochen, wirklich Menschen ihrer Zeit mit allen schwächen Problemen, blinden Flecken und so weiter. So ist das halt, das gehört dazu zu Mensch sein. Aber zurück zu den USA und dieser Unabhängigkeitserklärung. Ein paar Wochen nach dieser Fabschiedung dieses revolutionären Dokuments, da entscheidet dann sich noch jemand für die Freiheit. Er erklärt seine eigene Unabhängigkeit, wie das die historikerin Jill Leppor formuliert und der Tutes auf Mount Vernon, dem Anwesen von George Washington. Das liegt heute ungefähr 20 km südlich vom weißen Haus. Mount Vernon so hat ein Besuchermal geschrieben, das würde wie ein kleines Paradies wirken, wenn nicht so viele Menschen dort in Unfreiheit leben müssten. Es ist ein wundervolles, edüll, weiden, Felder, Wälder in der fernaragen Hügel auf und auch das Herrnhaus, das steht auf einem Hügel am Ufer des Potomac, der sich da vorbeischlängelt. Also eigentlich ein Paradies, aber alles, was man da sieht, was hier steht, was da gedäht ist maßgeblich das Werk von Sklaven. Also die haben die Gebäude errichtet, die haben die Pflanzen ausgesehen und es waren Frauen und Männer wie Henry. Möglicherweise hieß er auch Harry, da sind die Quellen nicht ganz eindeutig. Der ist im Sommer 1776 etwa 36 Jahre alt. Er wurde ganz weit weggeboren auf der anderen Seite des Atlantiks im heutigen Gambia, aber man hat ihn nach Nordamerika verschleppt und jetzt muss er schuften für George Washington. Ein paar Monate zuvor im November 1775, der stand da gerade im Stall und hat die Pferde gestriegelt, als er von der Dunmore Proclamation erfahren hat. Also er hat gehört, die Briten versprechen allen Sklaven, die Flien und für sie kämpfen die Freiheit. Wir wissen nicht genau, was in Henry's Kopf vorgeht, ob er lange abwegt, ob er das Wagen soll, ob er sich die Risiken anschaut, aber auch die Chancen, wenn ihm das glücken sollte. Klar, und ich würde ja die Freiheit erreichen nicht nur für sich selber, sondern auch für all seine Nachkommen, für seine ganzer Familie, das heißt der begündeteian freien Status, der weit über ihn hinausweist. Aber nur wenn er es schafft, wenn er natürlich gefangen wird und so, dann droht ihm ein schweres Schicksal, schwere Strafen. Aber es ist wahrscheinlich so, dass er relativ früh entschlossen ist, es irgendwann zu fagen. Er wartet nur noch auf den richtigen Moment und im folgenden Sommer, also im Sommer der Unabhängigkeitserklärung 1776. Ein paar Wochen danach, da wagt er es dann wirklich. Leider wissen wir nicht ganz genau, wie diese Flucht abgelaufen ist, aber wahrscheinlich hat er sich gemeinsam mit zwei weiteren Sklaven unbemerkt zum Fluss durchgeschlagen, hat dann ein Boot bestiegen. Und dann sind sie schlag für schlag, ruder schlag für ruder schlag der Freiheit entgegen gerudert. Und irgendwann früh am Morgen, da hat dann Henry ein Schiff mit hohen Masten gesehen, die in den Himmel stechen. Und das ist die Robuck, ein britischer Seekler. Und der hat dann diese drei geflonend Sklaven an Bord genommen. Ganz sicher ist Henry, der schafft es sich zu den Briten durchzuschlagen, tritt deren Ethiopian Regiment bei, da die nur schwarze Soldaten. Und er erhält eine Uniform, in die das Motto eingestickt ist, Liberty to Slaves, also Freiheit den Sklaven. Kleiner Spoiler, Henry der wird uns am Ende der nächsten Folge noch einmal begegnen. Es ist nicht ganz bekannt, wie viele Sklaven zu den Briten fliehen. Sind wohl mehrere Tausend, zumindest die hohe Schätzung. Aber die Zahl derjenigen, die es versuchen, ist noch sehr viel höher. Also im Laufe des Krieges flieht fast jeder fünfte Sklave in den USA. Alle in der Hoffnung dann bei den Briten die Freiheit zu finden. Es gibt sogar einen, der sich dann einen neuen Namen gibt und heißt dann fortan, British Freedom. Das ist ein guter Name. Aber die meisten von den werden eben gefasst und werden furchtbar bestraft. Das ist jetzt, meines Wissens nicht immer mit dem Tod, aber doch mit auspeitschen und Brandenmarken und fürchterlichen anderen Dingen. Und neben diesen Sklaven die Flien, die diese Risiken auf sich nehmen, gibt es dann auch noch die, die einen anderen Weg wählen. Nämlich den Weg des, der hat es recht ist. Also wir haben ja schon gehört. Laut den Verfassern der Unabhängigkeitserklärung sind die Sklaven nicht mit gemeint. Aber trotzdem berufen sich einige auch auf diese Sätze beziehungsweise auf andere ähnliche Passagen in den Verfassung der Einzelstaaten. Und es beginnt dann wirklich ein Prozess in den nördlichen Staaten, wo die Sklaware abgeschafft wird. Also Pennsylvania, ab 1780 und 1790 dann schließlich auch New York. Also da entwickelt die Unabhängigkeitserklärung dieses Freiheitsversprechend dann doch auch wirklich eine befreienne Wirkung. Wenn wir uns jetzt wieder den Revolutionären zuwenden, dann haben die im Sommer 1776 ein ganz klares Ziel vor Augen, die Unabhängigkeit. Aber diese Unabhängigkeit müssen sie erst mal erkämpfen. Und schon bald erleiden sie eine Reihe militärischer Katastrophen, die sie an den Rand einer Niederlage treiben werden. Ein Feind fürchten sie ganz besonders, eigentlich noch mehr als die Briten. Und das sind die Hessen. Am 4. Juli 1776, da haben sich die 13 Kolonien ganz offiziell von ihrem Mutterland losgesagt. Doch in dem großen Duell, dass sie nun bevorsteht. Da haben sie die schlechteren Karten, denn die Briten sind ihnen militärisch weit überlegen. Nils, wenn du an deine Wahlheimat Hessen denkst, was kommt dir da als erstes in den Sinn? Apple-Voy, die Frankfurt-Skyline oder vielleicht, ich würde jetzt tippen, die Frankfurt-Abuchmesse. Ja, wobei Frankfurt ist ja schon in Hessen was Besonderes eigentliche Tessen für mich für diese schöne Natur und diese unendlichen Wälder. Das ist, dass ich kein Bier loslaufen kann, Kilometer weit, und grenzenlos laufen sich diese, ja, mal dann des talartigen tiefen Wälder und hat auch einen Bezug zu einem so heute folgen, gewissermaßen diese Wildnis. Stimmt, gerade Nordhessen, wir gehen nämlich gleich nach Nordhessen, aber grenzenlos sind sie nicht, weil irgendwann ist man in Nordrhein-Westfalen, aber finde ich gut, kommt auf die Richtung an. Ja, stimmt. Ja, ich habe jetzt aus Pada Borna sich drauf geguckt. Finde ich auch gut, dass du jetzt nicht so ein Klischee bedient hast, dass mir das überlässt, weil ich bin ja ein großer Fan der Grünen Soße. Finde ich irgendwie immer noch skandalös, dass ich die nicht in Hamburg in zum XXL-Forratspack kaufen kann, wie ich das mal in einem Frankfurter Supermarkt gesehen habe. Finde ich gut, das ist noch eine Marktlücke. Ich schichte immer die Kräuter, das macht man selber natürlich. Es gibt so Kräuter-Bündelig, kann man kaufen. Aus dem Geheimvorrat von Nilsminkma freue ich mich sehr. Egal, woran ihr jetzt denkt, weil im Stichwort Hessen eines habt ihr ganz bestimmt nicht vor Augen ein militärisches Powerhaus. Aber im 18. Jahrhundert ist das genauso. Und deswegen kämpfen im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg auch ganz viele Hessen mit. Aber warum? Großes Rezel, ein Teil der Lösung, das britische Empire ist zwar ein Golliat, aber wirklich Spitzenklasse ist nur die Marine zu dieser Zeit. Bei den Landtruppen da brauchen die Briten Verstärkung vom Kontinent. Es gibt nämlich in Großbritannien damals keine Werpflicht. Das ist alles erstmal nicht ungewöhnlich für diese Zeit. Auch andere Staaten mieten im Ausland bei Bedarf ganze Regiment an. Das war eine große Braunschel damals. Das war eine ganz ganz. das war heute wie heute Kriptowährung. Also würde man schnell reich. Auch schweres Kant, aber es war ein gutes Geschäft. Wenn man den richtigen Riecher hat, ist da viel Geld drin. Praktischerweise ist König Georg der Dritte zugleich Kurfürst von Braunschweig Lüneburg. Also das heißt, dass da die Briten schon mal relativ leicht Soldaten für ihren Krieg in Übersie rekrutieren können. Dann gibt es auch eine ganze Reihe von kleineren Fürstentymern, die Truppen stellen. Die Namen lasse ich jetzt mal weg, weil sie euch wahrscheinlich nichts mehr sagen würden. Aber die mit Abstand meisten deutschen Soldaten, die Nordamerika kämpfen, kommen aus der Landgrafschaft Hessenkassel und sind rund 16.000 Mann. Hessenkassel, das ist ja vor allem das heutige Nordhessen, ist keine besonders reiche Region, auch nicht besonders groß. Also warum ist es ausgerechnet dieses Fürstentum, dass so viele Truppen stellt? Liegt zum einen an einer Verwandtschaft zwischen Landgraf Friedrich II. von Hessenkassel und König Georg. Man hilft sich unter adeligen Verwandten. Aber der viel wichtiger Punkt ist, diese Hessenkasselana-Amee, die ist einfach viel zu groß für so ein kleines Land. In Hessenkassel kommen auf einen Soldaten 19 Willisten. Das ist eine höhere Quote als in Preußen, das ja so als Urmilitaristisch gilt. Jetzt könnte man sagen, warum rüstet der Landgraf nicht einfach ab? Ein bisschen weniger Soldaten unter Waffen. Er denkt eben, dass er dieser große Armee zu Hause ist.
zum Selbstschutzbrauch. Da ist auch was dran, denn Hessen Castle hat so eine unangenehmem Mittellage. Haben Sie schon im 30-Jährigen Krieg auch erlebt, dass da immer wieder feindliche Heere durchgezogen sind. Zweden, den Russen, Österreichern, Franzosen, kann es eigentlich allen richtungen kommen. Aber das ist eben auch so ein gesellschaftsgeschichtliches Problem, dass eben gerade die junge Männer, also so dritte Vierte Söhne, dieses ganz schweres zu finden. Die wollen nicht alle Priester werden. Sie können den Hof auch nicht handwerk. Es ist relativ schwierig, schon zur damaligen Zeit an reinzukommen. Muss schon eine Menge Vorweisen. Es sind alles mühselige Karrierewege. Und soll da gut das kann fast jeder, der da aufgenommen wird. Insofern ist das auch schon ein Weg. Es gibt so einen sozialen Sprenkstoff zu entschärfen, wenn man sagt, okay, da kommt der in die Armee, dann kommt der nicht auf dumme Gedanken. Ja, und dazu kommt, dass der Landkraft eben ein Geschäftsmodell entwickelt. Also, wir haben eine übergroße Armee, aber trockenteile Lein wird dann in Friedensseiten gegen Geld an andere monarchen Landesherren aus. Und das ist eben dann auch so im Falle des britischen Königs. Also die Hessen schließen im Januar 1776 ein Vertrag mit den Briten. Und dieser Vertrag bringt Friedrich II. von Hessen Kassel. Und 600.000 von pro Jahr ein. Das ist wirklich eine enorme Summe, also eine gigantische Summe. Du warst wahrscheinlich schon mal ein Kassel. Was du schon mal auf der Dokumentar? Ja, ja, ja, ich war schon oft auf der Dokumentar auf den Kassel meine Frau. Daher, deswegen kenn ich die gegen so ein bisschen der Herkules. Ja, genau. Herr Kules und ich bin noch gern da. Und da gibt's ja auch das Friederiziano im Kassel. Das erste öffentliche Museum auf dem europäischen Kontinent, ist auch immer ein wichtiger Veranstaltungsort bei der Dokumentar. Und das hat der Landkraft unter anderem mit dem Geld finanziert, das ihm der britische König für die Säultner zahlt. Also das ist schon ein guter Deal. Muss man sagen. Er ist, wie gesagt, nicht der einzige, der Soldaten verleiht. Also insgesamt stehen bis Kriegsende 30.000 Deutsche in britischen Dienst. Die Amerikaner, die schauen auf diese Deutschen so ein bisschen aus der Art der Perspektive und unterscheiden jetzt nicht zwischen, was das ich braun schweiglühne burgern und Bad Pümontesern. Oder wie glaub ich das? Sag mal das so. Ich weiß es nicht genau. Für die sind das alles Hessen. So. Das der Sammelbegriff und diese Hessen, die sind bald sehr gefürchtet bei den Amerikanern. Sie gelten in ihren Augen als hart brutal und gnadenlos. Nils, du lebst ja unter Hessen. Kannst du diesen Eindruck bestätigen? Gut, dieser schöne Weile her. Erst mal leben jetzt lustigerweise sehr viel Amerikaner hier, weil die Spann der Standort für die amerikanischen Truppen in Europa ist. Aber Hessen in der damaligen Zeit ist ja auch, wir kennen es ja dann später auch durch die Märchen der Gebühr da grim. Und ich muss immer an diese, ja, an diese etwas wilden Zustände und diese grausamen Familienverhältnisse in diesen grimmsten Märchen denken, wenn ich da in Nordkrasse bilden, da gibt's tatsächlich manche ein bisschen krimige Begegnung, die man da machen kann, dieser wunderschönen Landschaft. Also es hat eben noch dieses ein bisschen verwunschne und eigenbrötelisches. Kann man doch da schon finden, immer noch. Aber nicht hart und brutal. Das kann ich jetzt auch hier klarstellen. Das ist sehr viel Egrollpropaganda, die daran, die Schuld trägt, denn die revolutionäre, die befeuern diese Hessen-Angst, ja, mit gezielter Propaganda und ganz viele dieser Geschichten sind eben frei erfunden. Aber sie hinterlassen Spuren. Kennst du den Film "Sleepy Hollow" mit Johnny Depp? Gedreht von Tim Burton? Nein, leider nicht. Ich hab ja nicht so viel Zeit ins Kino zu gehen. Ich weiß nicht, ob es 90er ist, aber sonst nuller Jahre. Oder nicht, glaube ich, 90er. Ja, das könnte sein, da hat es so viel zu tun, das stimmt. Diese, ich glaube, ist ein Ad Horror, Fender-Sy-Film, der beruht auf einer Kurzgeschichte von Washington Irwin aus dem frühen 19. Jahrhundert. Und da sucht ein Kopfflosa-Reiter, ein Dorfheim. Und angeblich ist dieser Reiter der Geist eines hessischen Soldaten, den man im Unabhängigkeitskrieg einen, äh, den Kopf weggeschossen hat, mit einer Kanonenkugel. Und in dem Film macht sich dann Johnny Depp, also Johnny Depp's Figur, auf die Spur dieses Kopfflosen Reiters. Der Hesse, der übrigens von Christopher Walken gespielt, der deutsche Wurzeln hat, er stammt nämlich aus einer Gelsenkirchener Becker-Dunasti. Und die heißen nicht die Walken, sondern die Welkins mit "E" finde ich fasziniert. Also Einwanderer Land USA bietet eine Menge Geschichten. Leonardo de Capriote, die auch eine Großmutter, die aus dem Rurgebiet kommt. Ja, also ähm. Ist eine interessante Einwanderungsgeschichte? Hat ja auch jetzt viel mit dem Tutum, was wir heute bereden. Dass alle Menschen eben aufgerufen sind, auch in der neuen Welt, ja Glück zu versuchen. Ja, hat man in vielen Familien, aber auch in solchen kulturgeschichtlichen Gestalten, wie Hollywood-Chargespielern, kommt man sehr schnell auf diese Einwanderungsgeschichten. Und in der letzten Folge hatten wir mit Benjamin Franklin auch ein Einwanderer und Thomas Payne. Also, sind alles Figuren, die aus der Fremde kommen, um dann in Nordamerika der Geschichte zu schreiben. Wir werden jetzt in den August 1776 springen, also kurz nach der Unabhängigkeitserklärung. Da nahe eine britische Flotte mit einem gewaltigen Herr 32.000 Mann, darunter 8.000 Hessen in Anführungsstrichen. Also, sind deutsche, mehrheitlich Hessen, aber eben nicht nur. George Washington, der kann dagegen nur 10.000 Mann aufbieten, kommen noch so ein paar Militoneure dazu, dadurch wächst dann seine Armee auf 23.000 Soldaten an. Die Zünderinnen sind ja im Wesentlichen ein Bauer mit einer Flinte. Das ist jetzt nicht keine schlagkräftigen Erfahrungen im Gruppen. Ja, die sind jungen, unerfahren, auch ein bisschen unddiszipliniert. Also nicht vollwertige GTKs würde man jetzt im Personalmanagement sagen. Mein Fazit oder kurz Fazit, es sieht nicht so gut aus für die Rebellen. Haben wir ja schon angedeutet, es ist eigentlich ein Kampf, David gegen Goaljardt. Eine große Operation haben die Nordamerikaner aber schon gewagt. Und zwar sind sie in Kanada einmaschiert, also Montreal, Quebec und so weiter. Diese Inversion ist aber zu diesem Zeitpunkt, also im Herbst 1776 weitgehend gescheitert. Die Briten vertreiben sie dann auch wieder ganz aus Kanada. In diesem Krieg ist das eigentlich nur so eine Fußnote. Diese Operation, wir sind schon in echter Roman, weil man sich da die Einzelheiten anschaut, wie die versuchen, moral zu belagern und wie die Winter diese Kriege führen. Das ist wahrscheinlich der Weite, da war man so viele Filme gesehen, dass man direkt ein ganz panorama und dramatisches Szenerie. Der Hintergrund ist eben, dass sie hoffen, die Bewohner in diesen britischen Kolonien auch zur Rebellion zu bewegen. Aber die sagen so, "No thank you" oder was sagt der Franzose, wenn er sagt, nein, danke. Nur mehr siehst du so 'n Fasson. Aber ich finde es spannend und man sollte es ja auch erwähnen, weil wir versuchen ja auch immer so ein bisschen die Anklüfungspunkte zur Gegenwart aufzuzeigen. Wenn zum Beispiel Donald Trump heute davon spricht, Kanada zum einen 50. Stadio's A machen zu wollen, dann kann man davon halten, was man will. Ich halte nicht so viel davon, aber es hat eine gewisse historische Tradition. Das lässt sich nicht leugnen. Im Sommer 1976 geht dann diese britische Flotte auf Long Island bei New York an Land. Und Washington kann sie nicht aufhalten. Er versucht es, verliert die Schlacht, muss sich zurückziehen. Im Herbst 1976 geschieht dann das unvermeidbare New Yorkfeld in Britten in die Hände. Damals schon eine wichtige Stadt und ein wichtiger Hafen. Und New York ist dann bis zum Kriegsende die wichtigste Basis der Briten in Nordamerika. Läuft also nicht so gut für die Revolutionäre. Und es geht auch so weiter. Also erleiden noch weitere Niederlagen, verlieren mehrere Tausendmannen an Toten, verletzten, Gefangenen. Und Washington geredt wirklich unter Druck. Also er ist ja nicht ein General von internationalem Format zu diesem Zeitpunkt. Da sie hat eigentlich noch nicht richtig bewiesen, dass er auch große Schlachten gewinnen kann. Gegen große Gegner heißt es in meinem Fußball. Also es ist vielleicht Nordamerika. Bei den Dienst der Briten, aber gedacht, ich hab es im French Indian War, aber es war da eben auch eher in der zweiten Reihe. Der Befehlsterbär. Also der Beweis seiner Fähigkeiten steht noch aus. Und eigentlich ist es ja nicht so, Hobby der Historiker zumf zu sagen. Was wäre wenn, aber das ist so der Zeitpunkt, an dem die Briten die Amerikaner möglicherweise hätten schlagen können, wenn sie sehr entschlossen vorgegangen wären. Haber der britische Oberbefehlshaber, General William Howe, der Zürger. Mhm. Vielleicht liegt es an seinem Charakter. Vielleicht liegt es daran, dass er immer noch auf eine frittliche Lösung hofft. Möglicherweise, dass es jetzt aber arg spekulativ hegt, der sogar gewisse Sympathien für die Sache der anderen Seite, also für die Sache der Kolonisten. Aber wie dem auch sei, also das ist so ein bisschen die vertanen Chance in diesem Krieg aus britischer Sicht. Immerhin eins macht Howe erschickt Washington seinen besten General hinterher, Lord Conwallis. Washington zieht sich nämlich nach New Jersey zurück. Also auf das andere Ufa des Hatsen, ich glaube, das stimmt. Auf der anderen Seite von New York gelegen. Und jetzt kommt der Winter. Im Winter ist eigentlich Spielpause, Kampfpause. Da ist allein schon wegen der Witterung, Kriegsführung gar nicht möglich. Und man könnte jetzt denken, naja, das kommt doch Washington jetzt gelegen. Stimmt aber nicht, weil die Morale seiner Truppe so angeschlagen ist, dass er Angst hat, dass sich seine Amie auflöst. Klar, sind ja keine Profis, die haben ja zu Hause auch noch ihre Landwirtschaft.
haben Familie und irgendwann sagen sie es reicht. Auch so, den wir weiß, wir haben ja auch noch kurzer Recap. Die ist weiß ja auch nicht so ganz klar gewesen, sich vom König los zu sagen, was neu ist, zu starten, was das so genau sein soll, was sie jetzt davon haben. Sie sind es jetzt nur im Dienst von wenigen begüterten und müssen dann für die, die Kohlen aus dem Feuer holen. Das heißt, die Moral ist da, ja, das ist auch eine Sache, die man verhandeln muss. Also sie haben eigentlich wenig Argumente, außer so eine wagen nationalen Begeisterung für die Nationen. Ich sehe ja noch gar nicht so richtig gebt, wenig Argumentiker, die kein Geld bieten, um die Menschen zu mitkämpfen, zu bewegen. Das heißt, es wird schon eine Motivation geben, aber das kommen wir später. Ja, es ist jetzt ein wirklicher Krisenmoment und Washington muss irgendein Zeichen setzen, irgendein kleinen Triumph-Ring, um die Moral zu stärken und auch zu beweisen, diese Armee hat noch eine Chance und tatsächlich plant Washington, etwas sehr ungewöhnliches, um mich zu sagen, etwas ungeheuerliches. Die Briten auf der anderen Seite, die Rechnen mit einem ruhigen Winter, ganz konventionell, General Cornwallis, der bereitet sich sogar schon darauf vor, Hause zu segeln, also Heimaturlaub zu machen, muss man dazu sagen, dass natürlich die Überfahrt irgendwie sechs, sieben Wochen dauern. Also das ist schon eine lange Auszeit, die er sich davor genommen hat. White Wack. White Wack. Washington hat, wie gesagt, ganz andere Pläne. Ausgerechnet am zweiten Weihnachtsfeiertag. Ich möchte ja den Gegner überraschen, mit einem Angriff, klar, nicht mit irgendeinem schlechten Weihnachtsgeschenk. Und Ziel der Attacke sind genau die Truppen, die Washington Spanner am meisten fürchten, die Hessen. Und zwar Lagern in der Stadt Trenton, New Jersey, drei deutsche Regimenter. Und die will Washington angreifen. Es gibt aus seiner Sicht nur ein einziges Problem. Trenton befindet sich aus seiner Perspektive auf der anderen Seite des Flusses Delaware. Das heißt, wenn Washington's her, die Hessen angreifen will, dann muss es zuerst diesen Strom unbemerkt überqueren. Mitten im Winter sozusagen unter Geheimhaltung. Das ist eine fast unmögliche Aufgabe. Zum Grunde, wir haben noch keine Folgen gemacht, über Alexander den Großen, aber es ist ein bisschen die Tattig von Alexander, den Feind dort zu anzugreifen, wo er sich am stärksten fühlt. Ah! Das wird diejenigen unter unseren Hörerinnen und Hörern, die sich Alexander den Großen wünschen, natürlich in einen Zustand großer Erregung versetzen. Wenn Sie merken, Nils Minght mal bereit, dass schon was vor. Mal sehen, mich erinnern das ein bisschen an Napoleon. Also auch einfach das zu tun, was der Feind nicht von einem erwartet. Also damit rechnen die Hessen, die Briten und wirklich nicht. Trotzdem, damit das nur eine Chance hat, zu gelingen, brauchen die Leute, also Washington's Männer, etwas Motivationen. Es gibt ja diesen PAP Talk, auch im Management, also auch im Sport, die Kabinenansprache. Und die liefert in diesem Fall ein Auto, den wir schon in der letzten Folge kennengelernt haben, Thomas Payne, nicht persönlich, aber er hat passend zu Krise eine Essasammelung verfasst, heißt "The American Crisis". Oh, super Titel, ist immer aktuell, eigentlich. Der heut aktuell war damals aktuell. Tolla Titel. Ja und auch der Inhalt hat durchaus Anklänge an die Gegenwart. Am 23. Dezember 1776 wird Washington's Truppen aus diesem Werk, vorgelesen und zitiere mal. Dies sind die Zeiten, die die Sehlen der Menschen auf die Probe stellen. Der Sommer soll da und der schönen Wetterpatriot, werden sich in dieser Krise vor dem Dienst für ihr Land drücken. Aber wer jetzt zu ihm steht, verdient Liebe und Dankbarkeit aller Männer und Frauen. Tyranny ist wie die Hölle nicht leicht zu besiegen. Doch wir haben den Tost, dass der Triumph umso glorreicher ist, je härter der Kampf ist. Als wir zu billig erhalten, schätzen wir zu gering. Und es wäre in der Tat seltsam, wenn ein so himmlisches Gut wie die Freiheit nicht hoch geschätzt würde. "As few as happy few", du ne, man denkt direkt an Shakespeare. Ja, es ist wirklich geschickt, ne? Ja, das ist hart, fühlt sich schlimm an, aber das ist genau der Grund, warum sich wirklich lohnt. Ich weiß nicht, ob das jetzt so große Ausfirkungen hatte, auf das, was jetzt folgt. Aber es klingt auf jeden Fall gut. Zwei Tage später beginnt dann die offensive Washington plant drei unterschiedliche Tropenteilen an verschiedenen Stellen über den Delaware zu schicken, den größten, den führt er selber an. Es ist der erste Weihnachtsfeiertag der 25. Dezember 1776. Kalt, aber sonnig. Die Nacht nähert sich schon. Und Washington's Männer, die wollen die Dunkelheit abwarten und dann unentdeckt hoffentlich dieses Gewässer überqueren. Sie sind 2.400 Mann. Keiner sagt ein Wort, also alle Schweigen und versuchen auch sonst keine Geräusche zu machen. Denn George Washington hat ihn absolute Stille befohlen. Parole Stille Nacht. Parole Stille Nacht, genau. Und außerdem hat er noch angeordnet, dass jedem de seinen Platz in den Reihen verlässt. Die Hinrichtung droht. Hattesregiment steht aber auch, es ist wirklich sehr viel auf dem Spiel. Nach Sonnenuntergang über Quertan Washington als erster den Fluss mit einer Vorhut und dann folgen die anderen Steigen auf so flosartige Fähren und Ruderbote um der Fluss ist an dieser Stelle ungefähr 250 Meter breit. Also nicht so groß, aber es treibt Eis auf dem Wasser und außerdem stehen die Männer dicht gedrängt auf den Fähren. Neben ihren Kanonen, denn die müssen auch noch natürlich ans andere Ufer gebracht werden. Dazu fährt er. Und die müssen sie natürlich auch versuchen ruhig zu halten. Alles gar nicht so einfach. Zum Glück versteckt sich der Mond in dieser Nacht hinter den Wolken und kann die Männer also nicht verraten. Dafür patsch bald Eiskalterregen den Hung-Regensoldaten ins Gesicht und durch Nest ihre Kleidung. Und dann wird aus diesem Wind ein regelrechter Sturm aus Regen, wird Schnee und Haage die Planken und Wanken unter den Füßen der Soldaten. Was schon schlimm genug ist, aber umso schlimmer für diejenigen, ist die nicht schwimmen können. Und das sind die meisten. Also die wissen, wenn sie ins Wasser fallen, dann sind sie des Todes, weil sie ertrinken oder auch sehr schnell erfrieren würden. Auch mit der damaligen Ausrüstung des Saugens, die sich ja dann voller Wasser und in der Kälte, hält man es ja auch als guter Schwimmer kaum aus. Also Verhältnisse der ADR-C-Wide, davor waren. So was zu machen. Ja, in Friedensseiten würde ich auch davon abraten. Aber es sind eben andere Zeiten. Als die Soldaten dann das Ufer fast erreicht haben, da sind die Eisschäulen so dick, dass sie sie erst mühsam zahacken müssen. Sie müssen sich also ein Weg zum Ufer bauen. Eine wirklich aufwendige Operation. Noch weiß Washington nicht, dass die beiden anderen Gruppen, die er losgeschickt hat, angesichts dieses dicken Eises gesagt haben, okay, das wird nichts. Und sie haben die Mission abgebrochen. Aber Washington hält durch. Er weiß, wie viel abhängt von dieser Nacht. Eigentlich alles. Also er weiß auch, wenn dieser Angriff mislingt, dann ist der Krieg wahrscheinlich vorbei. Und dann ist er selbst wahrscheinlich bald gefangen oder sogar tot. Es gibt also kein Zurück. Und um drei Uhr morgens, da sind dann endlich alle Männer am anderen Ufer. Kein Einziger von ihnen ist ums Leben gekommen. Washington schwingt sich in den Sattel, lässt sich die Straparzen und auch die Lasse der Verantwortung nicht anmerken. Das ist Adrenalin, in so einer Situation. Absoluter Tunnelblick. Und er muss jetzt noch mit seinem her 15 km weit bis nach Trenten marschieren. Da erfrieren tatsächlich einige Männer noch unterwegs. Aber schließlich sieht Washington Häuser vor sich. Sind ungefähr 100 Gebäude. Der hat sein Ziel erreicht. Und gegen acht Uhr morgens beginnt dann der Angriff. Ja, von diesem Angriff erzähle ich euch gleich. Ich will vorher noch mal über ein ganz berühmtes Gemälde sprechen, dass diese Flussüberquährung zeigt. Das ist übrigens auch das Cover von diesem Meerteiler. Also wenn ihr jetzt nochmal in die App guckt, 1776, da drunter steht Washington und führt seine Männer über den Delaware. Eines der bekanntesten Gemälde über die amerikanische Revolution ist auch auf dem Cover von einigen Sachbüchern drauf. Gibt doch ein schönes Lied. Das ist "Grow to Marks" singt in einem der genialen Marksperren. Das Film, ich da bin Circus oder so. Und das ist eine Lungsümne über eine Frau namens Lydia The Tattoo Lady. Und die hat also sehr viele, die hat ganz ein Atlas auf ihrem Körper tätowiert. Und die anderen auch ein schönes Bild von Washington Crossing the Delaware. Also Lydia und die Tattookunst haben auch dieses Gemälde vererricht ganz toller Song. Und eine Ikone der amerikanischen Geschichte dieses Bild. Gemalt hat das übrigens ein deutsch-amerikaner im manualen Leute. Das Original gibt es nicht mehr, denn das ist 1942 bei einem Bombenangriff auf Bremen zerstört worden. Hingen da glaube ich in der Kunsthalle. Es gibt aber noch in New York im Metropolitan Museum of Art. Eine etwas spätere Fassung. Wirklich das Bild zum Unabhängigkeitskrieg. Achtet mal drauf, es wird euch noch häufig begegnen in diesem Jubiläumsjahr. Ist auch ein dramatisches Bild. Eine tolle Komposition. Wenn man das mit dem historiker Auge anschaut, dann ist es weniger begeisternd. Denn dafür hat sich Leute zu viel künstlerischer Freiheit erlaubt. Wir mehkeln immer gerne. Wir mehkeln jetzt diesen Ding. Ja, es ist natürlich keine Handyaufnahme. Da geschehen ist. Nee.
Also, wenn er wirklich so heroisch in diesem kleinen Boot gestanden hätte, dann wäre wohl gekenntert. Außerdem das gemelte Zeig, zeigte ihn bei Tag, aus dem doch keinen Schneesturm. Und das Ganze, das haben wir ja eben gehört, hat sich in der Nacht ereignet. In mitten eines füchterlichen Schneesturms ist aus Malersicht natürlich etwas ungünstig. Ein anderer Künstler, ein zeitgünnisischer Künstler, namens Mord Künstler. Der hat eine historische Korekte. Version dieser Zähne gemalt. Bist du mal googeln? Da findet ihr das. Und das sieht ganz anders aus. Nicht so heroisch, aber dafür relativ authentisch. Eine Sache stimmt aber, Washington's Einheit ist diese Überquährung des Delaware geglückt. Und damit kommen wir zu dieser Schlacht, denn Washington plant ja nicht nur die Überquährung des Delaware, sondern auch einen Überraschungsangriff auf die Hessen. Das dauert dann gar nicht so lange, weniger als eine Stunde. Dann haben die Amerikaner schon gewonnen. Für die Hessen ist das die schwerste Niederlage, die sie in Amerika erleiden müssen. Washington's Plan geht auf. Also die Moral seiner Truppe ist gestärkt. Auch das Vertrauen in seine Fähigkeiten als Kommandeur. Um diese Schlacht am zweiten Weihnachtstag. Da hat sich ein hartnäckiger Mythos entwickelt. Angeblich waren die Hessen nämlich weihnachtlich verkartet. Was dann zu ihrer schlechten Performance auf dem Schlachtfeld beigetragen haben soll. Klingt sehr lustig. Wahrscheinlich hatten sie Appel-Voy mitgebracht. Ist aber einfach nicht wahr. Aller Wahrscheinlichkeit nach. Ist vielleicht auch zu verführig, so bei einer Schlacht der Weihnachtzeit noch etwas hinzuzuhelfinden. Was auf jeden Fall stimmt, dass für Washington das ja ein gutes Ende genommen hat. Und das geht dann auch sogar noch so weiter. Am dritten Januar 1777 da feiert er bei Princeton ein weiteren Sieg. Das klingt ihm zwar nicht die Briten, wie geplant einzukästeln. Aber er hat bewiesen, dass er noch nicht am Ende ist. Und also die Sache der amerikanischen Revolution noch nicht verloren ist. Auf der anderen Seite ist er von einem entscheidenden Triumph natürlich noch sehr, sehr weit entfernt. Ja, es ist halt das auch da schon am Anfang ein asymmetrischer Krieg. Was später eher gegen die USA geführt wurde in unserer Lebenszeit jedenfalls. Und da ist eben die Logik, dass die Briten müssen einen totalen Triumph allein. Und für die Amerikaner, für die Rebellen von George Washington genügt es einfach nicht völlig besieg zu werden. Das heißt schon, dass die am nächsten Tag wie weitermachen können. Mit Heidelhauter von kommen, das ist für die schon der größte Triumph, dass es irgendwie weitergeht. Lift to fight in our day. Ja, lift fight another day. Das gilt auch für eine Partei in diesem amerikanischen Unabhängigkeitskrieg, über die wir noch gar nicht geredet haben. Das ist eine Gruppe, die in dieser Geschichte vergessen wird. Und das sind, wenn man so will, die eigentlichen Amerikaner, die Native Americans, auch Siegreifen zahlreich zu den Waffen und zwar auf Seiten der Briten. Denn viele von ihnen aaren, was ihnen droht, wenn die weißen revolutionäre sieben. Im Winter 1776-177. Da ist Washington ein spektakulärer Überraschungsangriff auf die Hessen gelungen, doch auch nach der Überquährung des Delaware und seinem Sieg in der Schlacht bei Trenten bleibt die Lage kritisch. Und bevor wir erzählen, wie es weitergeht, frage ich mal eine ganz absurde Frage, Nils, erinners du dich noch an das Lead Go West von den Village People. Es muss im Sommer 1979 gewesen sein. Du hast da wahrscheinlich Liebhafter Erinnerung dran. Total total, ne? Ich bin gut dran. Es gab auch ein schönes Lead von der gleichen Band. Da haben es ready for the 80s. Das war ich noch nicht mehr schon überlegt als Schüler, die werden wohl die 80er-Jahre so sein. Wild und prowesslich. Ich hab das nicht ohne Grund hier in unseren Podcast geschlenzt. Denn Go West, das ist auch damals schon der Traumfieler Nordamerikaner. Obwohl die USA damals noch nicht wie heute quer über den Kontinent reichen, sondern nur grob gesagt, bis zu den Appalachen. Aber trotzdem für Männer wie George Washington, Thomas Jefferson und auch viele andere ist dieses unbesiedelte Land weiter im Westen. Ein bisschen ein Symbol für künftige gute Geschäfte und so weiter. Nur unbesiedet ist dieses Land. Da wurden seit etlichen Generationen verschiedenste Völker und Stämme, also die eigentlichen Ur-Einwohner, die Native Americans. Großbritannien, das haben wir unter anderem in der ersten Folge gehört, hat sich gleich mehrfach bemüht, die Interessen dieser Native Americans zu waren und hat den Kolonisten gleich zweimal die weitere Expansion nach Westen untersagt. Das war, ja, wo wirst du wahrscheinlich erinnern. Eine der ganz großen Streitpunkte zwischen den Reizien Kolonien und ihrem Mutterland. Ja, man wollte ja eben nicht dauern zum Krieg, mit den indigenen Bevölkerungen da riskieren. Dann gesagt, jetzt halt mal, haltet euch zurück. Bist du denn aber die Kolonisten und Rebellen sehen sich auch auf einer zielisatorischen Vision und wollen eben dieses Land unterteilen machen, wie es schon in der Bibel heißt und die eingebohrenen Völker haben, ganz andere Sechsystemen. Insofern kann man da nicht beeinkommen, an durchaus zugleichen oder ging dann abzuwehren vor Gericht. Das haben die auch gar nicht vor. Und das ist ein sehr ganz großen Themen dieser Herr Pochel, der man gerade schon geschicht hat. Ja, die revolutionäre Handeln auch zumindest in diesem Fall auch aus Eigennutz. Sie wollen eben auch den Westen besiedeln. Und weil das so ist, ist es wenig verwunderlich, dass viele der Indigenen in diesen westlichen Gebieten sich im Unabhängigkeitskrieg, im Zweifel lieber auf die Seite der Britenschlagen und genau diese vergessene Front des Unabhängigkeitskriegs. Die schauen wir uns jetzt mal genauer an. Ganz wichtig vorab die Ur-Einwohner, um die es hier geht, sind nicht die nomadischen Prairie-Indiana. Also die wohnen wirklich noch weiter im Westen. Die Indigenen-Völker, um die es hier geht, die sind fast alle Ackerbauern, sind also etwa da ganz sesshaft oder nur noch halbnommadisch unterwegs. Auch ihre Lebenswelt ist ganz eng verflochten mit der der weißen. Aus Sicht der colonialen Siedler sind sie aber trotzdem ein Störfaktor, ein Hindernis, auch fremde und ganz anders. Also auch weil ihnen das natürlich in den Kram passt, weil sie sie verdrängen wollen letztlich. Indigenen-Völker sind hier jetzt auch keine, da hat sie ja nicht nur Bauern oder Anall verbeten. Wir haben ja ganz ein populärkultur-Emarschlim dargestellt, sondern haben ja eine ganz eigene Kultur, die eben sehr stark egalitär geprägt ist. Das heißt, für diese Sitzbürger, die ich interessierten Menschen unter Umständen, passt ihnen das natürlich nicht. Ich das alle gleich viel haben sollen, dass man sich steilen soll, dass man gemeinsam die Geschicke regeln soll. Auch diese Form, die es dort gibt in den Stämmen zur politischen Urteilsfindung zu kommen. Die ist eben kurz gesagt, frühe sozialistisch. Und das sind also Sachen, die natürlich jemanden, der trauf ist, ja, möglichst viel anzuhaben, das Land auszubäuten, möglichst reich zu werden, passt auch ideologisch überhaupt nicht ins Bild. Ja, es passt einfach nicht. Das ist das Zwischenfazit, die Rebellen versuchen zwar anfangs, die Indigenen auf ihre Seite zu ziehen, auch sie zum Kampf für die Revolution zu motivieren, aber das funktioniert nicht. Und ganz viele Indigenen schlagen sich eben auf die Seite der Briten, kämpfen gegen die Amerikaner. Und weil das so ist, tobt ab 77 im Westen ein brutaler Krieg zwischen weißen revolutionären Milizen und den Ur-Einwohnern, die dann eben die Briten unterstützen. Also Indigene Krieger, die greifen Grenzsiedlungen und einzelne Farben an, machen nicht nur Männern, sondern auch Frauen und Kinder. Und Amerikanische Milizen überfallen dann wiederum Dörfer der Ur-Einwohner. Vor allem die Dörfer der Cherokee und der Showni werden systematisch niedergebrannt. Es werden Frauen vergewaltigt, es werden die Maisvorräte vernichtet, also auch die Lebensgrundlage der Zukunft sozusagen zerstört. Und diese revolutionären Milizen, die beginn, auch Grausamkeiten, die dem Klischee nach nur für ihre Indigenen feinde typisch sind. Also sie foltern zum Beispiel Gefangene, Amater, Fall zu Tode, sie skalpieren Kinder und Frauen. Und jetzt kommen wir zum wirklich einem fürchterlichen Detail, also manche Staaten, zum Beispiel South Carolina. Die loben sogar Prämien für solche Skalpes aus. Pennsylvania ist sogar pro Stück bis zu 1000 Dollar. Das ist sozusagen ein Incentive, ein finanzieller Anreiz, Leute zu skalpieren. Und solche Anreize führen halt eben zu oft zu skurrieren Dingen. Zum Beispiel graben manche Weiße, schon bestattete Leichen aus, um sie dann nachträglich zu skalpieren und dann dafür das Geld einzustreichen. Diese Prämie absurde. Aber es ist wirklich so passiert. Und wenn wir einmal vorausblicken, dann kann man sagen, dass dieser Krieg katastrophale Folgen für die Indigenen haben wird sogar für die Stämme, die für die USA gekämpft haben. Also die verlieren in diesem Krieg. Das, was sie an Unabhängigkeit noch gehabt haben. Viele werden dann später auch nach Westen deportiert. Also dieser Krieg ist auch ein ganz wichtiger Einschnitt in der Geschichte der Native Americans. Wir werden oft vergessen. Klar und zugleich, wir haben ja wie motiviert man diese Farme da zu kämpfen. Auf Seite der Rebellen, indem man in natürlich Land verspricht und künftigereicht man versprechen. Allerdings kleiner Schönheitsfehler von Land, das einem gar nicht gehört. Also zwar in diesem westlichen System. Vielleicht schon, da kann man schon trix finden. Aber das wird eben sozusagen die große moralische Ursünde bleiben. Und daran setzt auch, ja bis heute die Kritik an an diesem sang westlichen Modell, die Erde untertan zu machen, privat eigentlich zu fördern. Und dann alles auszubeuten und so weiter. Was ist mit solchen Stämmen wie den Indianern, was es mit Ländern, die andere Rechtssystem haben, an anderen Umgang mit der Natur kennen und so weiter. Das beginnt und beschäftigt.
bis heute. Ja absolut und es ist auch genau der Punkt, wo man wirklich erkennt, wie viel schichtig dieser Konflikt ist. Also es ist eben nicht ein ganz klare Schwarz und weiß, also die für die Freiheit kämpfen und die gegen die Freiheit kämpfen oder für die Tura Nei, sondern in diesem Krieg kämpfen verschiedene Gruppen für ihre jeweils eigene Freiheit. Also die rebellierenden Amerikaner kämpfen gegen die Briten und die geflogenen Sklaven und viele Uhr einwohner kämpfen für ihre Freiheit gegen die Amerikaner. Also es ist kompliziert und dann gibt es auch noch die loyerlistischen Belizen, die auf Seiten der Briten stehen, weil es ist nicht so, dass alle Amerikaner für die Revolution sind. Es gibt manche, die dafür sind, es gibt andere, die dagegen sind, dann wieder andere, die einfach neutral bleiben wollen, die sich um ihr eigenes kleines Leben kümmern, möchten ihre Farm, ihre Familie und die einfach nicht zwischen die Fronten geraten wollen, ist dann aber doch häufig tun. Und vor allem im Süden der USA, da liefern sich loyerlistische und revolutionäre Milizen einen blutigen Bürgerkrieg. Da fallen auch immer wieder Zivilisten diesen Kämpfen zum Opfer. Es gibt da die ganz berüchtigte British Legion. Das ist eine Mischung aus loyerlistischen Amerikanern, aber auch einigen britischen Soldaten, die werden angeführt von einem fanatischen, jungen, englischen Offizier namens Sir Bannerstreet Talaten. Und der ist angetrieben von einem fanatischen Hass auf die Revolution. Gibt dann später auch damit an, dass er mehr Amerikaner getötet habe und mehr amerikanische Frauen vergewaltigt habe als jeder andere britische Offizie. Also wirklich ein finsterer Typ. Und dieser Talten, der liefert sich ein zweijähriges Duell mit dem vielleicht berühmtesten Geriakämpfer auf Seiten der Revolutionäre. Das ist der Sumpf-Fox-Francis Marion. Und dieser Zweikampf ist übrigens vorbild für den schon erwähnten Film The Patriot. Von Mel Gibson. Da spielt ja Mel Gibson eine Heldenfigur, Strahlen, überall in Zweifel erhaben der echte Francis Marion, der war aber auch in Wahrheit eher Fiesling als Held. Der hat zum Beispiel zum Spaß Urinwohner gejagt und auch seines Glavin vergewaltigt. Also die historische Wahrheit ist meistens komplizierter als Hollywood, das darstellt. Ja, wir sehen vor allem dieser enormen Ausbruch und diese feierter Gewalt. Das heißt, dass die ausgübte Gewalt, also hast es ja viele beispielsweise schon erwähnt gegen Zivilbevölkerung, gegen Dörfer, gegen isolierte Farm steht auch am Beginn der Geschichte der feinigten Staaten. Und manchmal gucken wir mal so, warum geht's da eigentlich so, oder oft so blutig zu, auf dem Alltag in den USA und spielen Schusswaffen da so eine riesige Rolle, warum will jeder auch Waffen zur Verfügung haben. Und das hat eben diese lange Geschichte dieser Kämpfe da an der Frontier und auch innerhalb der Leute oder auch noch dieser Kostübenwechsel bei den Läuerlisten, weil das ja auch verpönt war, dann immer noch loyal zu den Zustänen gewissen Ecken verkleiden, die sich auch als Indigenekämpfer. Das heißt, man agiert so unter falschen Kostüben um seinen Trieben und gewalttätigen Neigung danach gehen zu können, sein Interessen mit Gewalt durchzusetzen und das ist auch der Eintritt der Gewalt in Amerika, die Geschichte in dieser damaligen Zeit. Interessanterweise haben aber viele überhaupt keine Lust aufgewalt. Genau, genau. Also was ja natürlicher Impuls ist, es gibt auch viele Nordamerikaner in den Kolonien, die zum Beispiel den Werdienst verweigern, was eben oft auch mit den Erfordernissen der Landwirtschaft zusammenhängt. Also muss die Ernte eingebracht werden oder ausgesehen werden, mit viel zu tun auf den Höfen. Und es gibt es halt 81, gibt es sogar Massen und Ruhen in Virginia gegen die Werpflicht. Es gibt Bauern, die Dessertören helfen oder auch Werdienstverweigeren helfen. Andere Bauern, die wollen ihre Ernte nicht an die revolutionäre verkaufen, weil sie wissen, dass das Geld, dass der Kontinental-Kongress ausgibt, sehr wenig wert ist. Also ich sage das nur, weil natürlich aus unserer Perspektive man leicht diese Falle tapft, das sozusagen so als Heldenhaften, Freiheitskampf zu erschildern, was jetzt teilweise auch war, aber es ist dann, wenn man genau hinguckt, dann immer dann doch komplizierter. Die Texte sind auf jeden Fall schöner als diese Realität. Das kann man mal in der Stelle. Das stimmt. Und Washington hat, dementsprechend, jede Menge Probleme, auch seine Armee zusammenzuhalten. Es ist nicht so, dass die, also sagen, besählt sind jetzt für die amerikanische Freiheit zu kämpfen, also nicht immer. Also er muss sein ganzes Können als karrismatischer Truppenführer einsetzen, um seine Armee zusammenzuhalten und er muss auch zu härteren Maßnahmen greifen. Also Standgerichte, Peitsche, Prügel, das gehört alles mit dazu. Immerhin, er hat sich und seine Armee über den Winter gerettet. Jetzt gibt es ein neues Jahr, 1777, wie geht's weiter, Antwort, erstmal nicht besonders gut. Washington versucht jetzt erstmal, die offene Schlacht gegen die Briten zu vermeiden. Das hätten die Briten gerne, aber er weiß auch, da würde er wahrscheinlich verlieren. Der nächste Schritt, der Briten, also von Oberbefehltshaber General Howe, ist Philadelphia anzugreifen. Das ist ja die Faktor Hauptstadt D.W.S.A. Da ist die Unabhängigkeitserklärung entstanden. Da tagt der Kontinental-Kongress und Howe rückt jetzt also mit 13.000 Mann auf Philadelphia vor. Washington versucht ihn aufzuhalten. Am 11. September 1777 kommt es zu Schlacht. Washington muss sich unter hohen Verlusten zurückziehen und er büßt fast seine gesamte Artillerie ein, weil ausgerechnet die Hessen sie erbeuten. Ah, das ist die Rache der Hessen. Also nach diesem Debakel in Trenton. Am 26. September Maschinen, die Briten dann kampflos in Philadelphia ein, die delegierten das Kontinental-Kongress ist, die sind zuvor nach Baltimore in Maryland geflogen. Und auch wieder hier ein Beispiel dafür, dass diese Geschichte nicht so klar ist, wie wir sie uns vorstellen, die Briten, die werden bejubelt von der Oberschicht in Philadelphia als sie in der Stadt einmaschieren, denn die sympathisiert nicht mit der Revolution, sondern hält immer noch der alten Ordnung die Treue und loyalistische Amerikaner, die gründen sogar eine Art Geheimpolizei, die Nightwatch und die macht jagt auf Revolutionsanhänger in Philadelphia. Es gibt also viele, die nichts mit der amerikanischen Revolution zu tun haben wollen. Und zwei Wochen später am 4. Oktober 1777, da verliert Washington dann eine weitere Schlacht bei German Town in Pennsylvania und jetzt brauchen die Amerikaner wirklich dringend ein Sieg. Der wird auch kommen, nur wird nicht Washington, derjenige sein, der ihn erringt. Und jetzt blicken wir von Philadelphia weiter nach Norden, denn auch dort droht den Rebellen gefahr. In der Zwischenzeit ist nämlich eine britische Armee aus Kanada nach Süden marschiert und die soll neu england, also Massachusetts und so weiter vom Rest der USA abschneiden. Gute Planer eigentlich, sagt General Feldmarschal Nils Minkmann. Ja, ist vor allem auch ein ziemlich riskanter Plan, da muss einiges klappen, damit das alles glatt läuft. Müsstens sich mehrere Truppenteile koordinieren und so weiter ist auch eine relativ unwegsame Gegend damals noch und das nimmt der commandierende General John Begoin nicht so richtig zur Kenntnis und das kleiner Spoiler wird ihm noch einige Probleme bereiten. Seine Armee besteht aus 9.000 Mann, ein Drittel davon Deutsche, immer mit dabei die Deutschen in diesem Unabhängigkeitskrieg. Und diese Streit macht, die trifft im Herbst 1777 zweimal auf die Amerikaner und zwar beides mal Nahel Dips, Ortes, Saratoga im Bundesstaat New York. Damals hot spot seitdem aus der Geschichte auch ein bisschen verschwunden, oder? Ich habe von Saratoga seitdem nicht mehr so viel gehört. Ich weiß nicht, ob es nicht vielleicht sogar einen amerikanischen Flugzeugtreger gab im zweiten Weltkrieg dieses Namens. Okay, mir nicht so sicher, aber es ist auf jeden Fall der große Auftritt dieser Ortschaft in der Weltgeschichte. Die Amerikaner in diesen Schlachten werden, wie gesagt, nicht von Washington, befählich, sondern von Horatio Gates. Das ist der größte Rival von George Washington. In der ersten Schlacht. Am 19. September 1777, da müssen sich die Amerikaner zwar schließlich zurückziehen, aber sie haben dem Gegner schon schwere Verluste zugefügt. Und in diesem Kampf, da tut sich vor allem einer besonders hervor, dass es der amerikanische Generalmajor Benedict Arnold, der unterstellt offiziell Gates. Es 36 Jahre alt geht als ziemlich schwieriger Charakter, ist aber ein brillanter Offizier. Einer der besten, wenn ich sogar der beste, den die Amerikaner haben und sein Vorgesetzter, also Horatio Gates, der hat sich in dieser Schlacht ziemlich passig verhalten. Arnold dagegen, der hatte Initiative ergreffen und sich auf den Feind gestürzt. Und es lohnt sich jetzt noch zwei Minuten über Benedict Arnold's Werdegang zu sprechen, denn der wird noch wichtig werden in dieser Geschichte. Der entstand einer eigentlich wohlhabenden Familie aus Connecticut, aber sein Vater, Alkoholika, der hat das Geschäft in die Pleite getrunken und Arnold hat dann als kind und jugendlicher tiefer Armut erlebt, hat dann später eine Apothekerleere gemacht, seine eigene Apotheke eröffnet, dann auch mit anderen Waren gehandelt und schließlich ist er ein erfolgreicher Kaufmann geworden. Er ist energisch, willens stark, aber auch eitel und streitlos sich. Weiß nicht, ob du diese Mischung kennst, ob du das schon mal untergekommen bist, da auf jeden Fall ja, man weiß auch, dass die Menschen hatten, wenn der Coach ist noch Therapie oder so, das sind so auch sofklische echte Charaktere, vielleicht nicht sehr angenehm im Ungarn. Ja, statt Therapien setzt Arnold unter anderem auf du L, haben wir schon in unserer Bismarckfolge kennengelernt als Konfliktlösung und er hat sie offensichtlich alle überlebt.
Und in dieser Schlacht von Saratoga der ersten hat er sich bewährt. Nach diesem Sieg eskaliert der Streit zwischen Arnold und seinem vorgesetzten dem Horatio Gates. Der ist nämlich vom Neid zerfressen. Der meldet noch nicht mal Arnold's verdienste in seinem Bericht an den Kongress. Also unterschlägt da, wer da eigentlich verantwortlich ist für die Centriomf. Mehr noch er enthebt Arnold auch dessen Kommando. Die beiden brüllen sich an, Arnold sagt, ich reise ab, ich schmeiß hin. Daraufhin, so ein bisschen bei "The Office" oder "Stromberg", oder so. Ja, also ist es auf jeden Fall großes Drama, denn die Offiziere in der Armee verfassen dann eine Petition und sagen, "Arnold muss bleiben" und er entscheidet sich dann auch um. Aber als dann die nächste Schlacht von Saratoga vor der Tür steht, darf Arnold eigentlich nicht mitmachen. Also Gates hat gesagt, du bleibst schön in deinem Quartier, stuben Arrest, zeltarrest sozusagen. Und die Briten unter Burgäuen sind mittlerweile auch in Arger bedrängnis, denn die Verstärkung auf die er gesetzt hat, die sind nicht gekommen. Und er hat jetzt nur noch 5000 Mann an Kampfbereiten truppen. Und er entschließ sich jetzt zur Flucht nach vorne, also zum Angriff. Und dieser Angriff, der soll am 7. Oktober 1777 stattfinden. Das ist der Tag, der alles entscheiden soll. Aber, Benedikt Arnold ist nicht dabei. Zumindest nicht auf dem Schlachtfeld. Der ist in seinem Zelt und marschiert er auf und ab. Nervös wütend. So eine Art, la naso und borenen Blick. Ist eher klein, aber ein sehr kraftvoller Kerl. Und er hört in der Ferne das Krachen der Musketen, das Donnern der Kanonen. Also er weiß, die Schlacht ist schon in vollem Gange. Und für ihn ist das natürlich nicht auszuhalten. Zu wissen, da entscheidet sich auch die Zukunft dieses jungen Staates. Und er ist nicht dabei. Irgendwann hält das nicht mehr aus. Er stürmt raus aus dem Zelt. Angeblich, so will es die Legende, es schöpfe der noch eine Kelle rum aus einem Fass. Und trinkt sie dann aus, schwingt sich dann aufs Fertesnemeng rum. Und galoppiert dann dem Gefechtslärm entgegen. Ja, man muss dazu sagen, also Kriegführung bei Nüchternem verstand, ist eher eine wirklich sehr junge Erfindung. Also auch die britische Améie, die britische Navy, hat ja ihren Matrosen jeden Tag eine ordentliche Ration rum ausgeschenkt. Und selbst im deutsch-fanzösischen Krieg 78/71, da wurde noch viel getrunken. Aber, ob er das wirklich gemacht hat, wissen wir nicht. Wir wissen aber, dass sein Vorgesetzter Gates davon erfährt, dass er jetzt auch mitmachen will. Und er schickt ein major los, um Arnold zurück zu beordern. Arnold ist aber schneller und reitet diesem major, der ihn eigentlich wieder ins Zelt zurückholen soll davon. Und er ruft dann einfach, die drei vordasten amerikanischen Regimenter dazu auf, ihm zu folgen. Also ohne jede Berechtigung reißt er das Kommando an sich. Aber er ist eben auch ein Held. Also er hat sich ja schon in der ersten Schlacht bewiesen. Und die Männer jubeln, folgen ihm rennenlos eine Anhöhe hinauf, deutschen Truppen, diesmal sind es Braunschweiger entgegen, amerikanische Kanonen feuern und Mündungsfeuer blitzt auf Pulverdampf und mitten drin, Benedict Arnold führt furchtlos, die Attacken, ignoriert die Kugeln, die um ihn herum fliegen, feuert seine Männer an. Und dann schließlich bemerkt er eine Lücke in den britischen Rhein und stößt dahin ein und damit fällt er den Gegnern in den Rücken. Und die weichen zu starker Alexander Weibs, oder aus Galafon drin. Das weiß ich nicht. Also es ist wissen wir Alexander der große ohne Streitwagen. Und die Braunschweiger, die weichen zurück, legen aber noch zu einer letzten Salve an, feuern und Arnold's fährt, bricht unter ihm getroffen zusammen, klemmt den Reiter ein und fast im selben Moment dringt Arnold eine Kugel ins linke Bein, zerschmetter den Knochen. Knapp oberhalb des Knies, Arnold sagt darauf, ich wünschte es wäre mein Herz gewesen. Und dann haben die Amerikaner die Schlacht gewonnen. Also eine Szene wie aus einem, wie heißt das Degenfilm? Nee, Mantel und Degenfilm, aber wirklich so passiert. Und weil das so passiert ist, wird Benedict Arnold als Held von Saratoga gefeiert und eben nicht sein vorgesetzter Horatio Gates. Der kann diesmal Arnold's verdienste nicht leugnen und Arnold bekommt dann auch ein Kommando zurück. Alles sieht also danach aus als würde Benedict Arnold als heroischer Patriot in die amerikanische Geschichte eingehen. Mal schauen ob das so bleibt, kleiner Spoiler, es kommt ganz anders. Für die Briten, vor allem für Begäuen, ist mit dieser zweiten Schlacht von Saratoga die Messe fast gelesen, die werden in Saratoga eingekreist und am 17. Oktober 1777 muss Begäuen kapitulieren. Das ist wirklich ein riesiger Triumph in diesem Krieg und es ist auch ein Wendepunkt. Denn die Kunde vom Erfolg der Rebellen geht um die Welt mit dem Sieg bei Saratoga, da haben sie wirklich den Beweis erbracht, dass sie sogar eine ganz große Armee besiegen können und dass sie vor allem eine Chance haben, diesen Krieg auch zu gewinnen. Genau, es ist auch die propagandistische, sie sind eben noch nicht noch nicht am Ende, sondern sie kamen wieder vor der Hand und es lohnt sich die weiter zu unterstützen, weiter Geld zu geben. So ein bisschen wie an der Börse, die Story, der Aktie ist halt wichtig und man braucht auch da eben ab und zu mal ein kleines Hoch. Genauso, wie du sagst, ich habe ganz kurz gedacht, dass du sagst, es lohnt sich dran zu bleiben. Was haus dieser Geschichte wird? Auch das machen wir natürlich. Diese Siegesnachricht, die motiviert auch eine Großmacht in den Konflikt einzugreifen und mit den vereintigten Staaten eine entscheidende Allianz zu schließen. Schön, dass du sagen möchtst, Saratoga. Ja, damals auf jeden Fall. Ich könnte auch sagen, dieses Land schließt eine Allianz mit den USA, denn die Franzosen, die haben ja noch eine Rechnung mit den Briten offen und weil sie eingreifen, wird sich der Unabhängigkeitskrieg schon bald dramatisch ausweiten. Was als bewaffendes Steuerspan begann, eskaliert zu einem Weltkrieg. Mehr dazu in der nächsten Folge. Wie es weitergeht, erfährst du in der kommenden Woche. Seid du hast bei Steadie ein Abodemo abgeschlossen, dann kannst du direkt weiterhören. Moin, hier ist Joachim mit einem Nachdrag zur Folge, die ihr gerade gehört habt. Einige von euch waren irritiert darüber, dass wir die sexuellen Beziehungen zwischen Thomas Jefferson und seiner Jungs-Glavin Sally Hamings nicht als Vergewaltigung bezeichnet haben. Wir hätten das deutlicher verurteilen müssen. Erst mal können wir eure Irritation sehr gut nachvollziehen. Die Sklaverei und auch die damit verbunde massenhafte sexuelle Ausbeutung ist eines der schrecklichsten Kapitel der Menschheitsgeschichte überhaupt keine Frage. Und dieses historische Verbrechen ist zu Recht in den letzten Jahren noch deutlicher in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Trotzdem müssen wir als Historiker die Menschen in ihrer Zeit betrachten und wir dürfen sie auch nicht vorschnell verurteilen. Deswegen würde ich kurz erklären, warum wir im Fall von Sally Hamings und Thomas Jefferson nicht von Vergewaltigung gesprochen haben. Wir sind bei dieser Frage der führenden Experten zu diesem Thema gefolgt. Das ist die US-amerikanische Historikerin und Rechtswissenschaftlerin Annett Gordon Reed, die an der Universität Harvard lehrt. Die hat ein sehr bemerkenswertes Buch über Sally Hamings und deren Familie geschrieben. Wenn ihr es also wirklich ganz genau wissen wollt, dann kann ich euch dieses Buch nur sehr ans Herz legen. Das heißt, "The Hamings is of Monte cello" und hat Gordon Reed unter anderem den renommierten Pulitzer-Preis eingebracht. Und in diesem Buch der Argumentiert Gordon Reed ziemlich überzeugend, dass nicht jeder sexuelle Kontakt zwischen einer Sklaven und ihrem Besitzer auch automatisch eine Vergewaltigung gewesen sein muss. Trotz des nicht zu leugenden Abhängigkeitsverhältnisses. Stattdessen, das ist ihr Argument, muss man den Einzelfall trachten und analysieren, ob nicht vielleicht doch Einvernehmlichkeit vorlagt. Was bedeutet das jetzt für Sally Hamings? Also man könnte natürlich sagen, ihr Alter von rund 14 Jahren, das ist schon beweis genug für eine Vergewaltigung. Aus heutiger Sicht ist das eindeutig, damals aber lag das Age of Consent in Virginia bei gerade einmal 10 Jahren. Es kaum zu glauben und natürlich auch sehr wiederwertig. In Zukunft noch was anderes und das ist eigentlich der entscheidende Punkt, "Jefferson und Hamings leben in Paris als diese Beziehungen in Anführungszeichen beginnt" und aufgrund der dort gelten französischen Gesetze ist Sally eigentlich eine freie Frau. Sie hätte also "Jefferson theoretisch zumindest verlassen können, nachdem er sich sexuell ernährt hat, doch genau das tut sie nicht. Stattdessen will ich sie ein mit ihm zurück in die USA zu gehen. Allerdings nicht ohne ihm das Versprechen abzunehmen, dass er ihre gemeinsamen Kinder irgendwann frei lassen wird und an dieses Versprechen wird sich Jefferson auch halten. Wir werden jetzt nie genau wissen, was sie beiden wirklich füreinander empfunden haben. Eines ist aber sicher, sie werden fast 40 Jahre miteinander verbringen. Und diese Komplexität herauszuarbeiten, das bedeutet nicht, dass man die Sklabe reigut heißt oder dass man behauptet, dass Sally Hamings und Thomas Jefferson eine Beziehung auf Augenhöhe geführt hätten. Sondern es geht darum, in den Worten von "Anne at Gordon Read" zu zeigen, dass Sally Hamings zwar Jefferson's Eigentum war, aber eben auch ein Mensch, der sein Schicksal durch eigene Entscheidung mit geformt hat.
Das war's mit dieser Folge von "Was Bissegischar". Wir sind hier auch im Tellingbücher und Nils Mingma. Sound Design und Video, Vince Oliver, Series producer, Simone Terbrack. Danke an alle von euch, die diese Folge durch eine Mitgliedschaft bei Stady möglich gemacht haben. Alle Infos dazu findet ihr in den Show Notes.
Podcast Summary
Key Points:
Thomas Jefferson verfasst im Juni 1776 die Unabhängigkeitserklärung der 13 amerikanischen Kolonien, während er selbst Sklavenhalter ist.
Der Text verkündet universelle Rechte (Leben, Freiheit, Streben nach Glück), die aber zunächst nur für weiße, besitzende Männer gelten.
Benjamin Franklin ersetzt "heilig und unbestreitbar" durch "selbstverständlich" – eine rationale statt religiöse Begründung.
Die Unabhängigkeit wird am
Juli beschlossen, aber der
Juli als Nationalfeiertag gefeiert.
George Washington wird zum Oberbefehlshaber der Kontinentalarmee; sein Charisma und seine Präsenz sind entscheidend.
Die britische Proklamation von Lord Dunmore (1775) bietet Sklaven Freiheit gegen Kampf für die Krone – ein taktischer Schachzug, der die Kolonien zum endgültigen Bruch treibt.
Summary:
Im Juni 1776 sitzt Thomas Jefferson in Philadelphia und verfasst die amerikanische Unabhängigkeitserklärung – ein Dokument, das die Loslösung der 13 Kolonien von Großbritannien begründet. Jefferson, selbst wohlhabender Plantagenbesitzer und Sklavenhalter, formuliert den berühmten Satz, dass alle Menschen mit unveräußerlichen Rechten auf Leben, Freiheit und das Streben nach Glück erschaffen seien. Doch dieses Ideal gilt zunächst nur für weiße Männer mit Besitz.
Benjamin Franklin ändert die Formulierung von "heilig und unbestreitbar" zu "selbstverständlich" – ein wichtiger Schritt hin zu einer rationalen, nicht religiösen Begründung der Menschenrechte. Der Kontinentalkongress verabschiedet die Erklärung am 4. Juli 1776, obwohl die Unabhängigkeit bereits am 2.
Juli beschlossen wurde. George Washington, der charismatische Oberbefehlshaber der Kontinentalarmee, steht vor der gewaltigen Aufgabe, eine unerfahrene Miliz gegen die überlegene britische Armee zu führen. Ein weiterer entscheidender Faktor für den endgültigen Bruch ist Lord Dunmores Proklamation von 1775, die entflohenen Sklaven Freiheit verspricht, wenn sie für Großbritannien kämpfen – ein taktischer Schachzug, der die Sklavereifrage ins Zentrum des Konflikts rückt und die Kolonisten erzürnt.
Die Unabhängigkeitserklärung wird zum Gründungsdokument der USA, das bis heute als Maßstab für Freiheit und Gleichheit dient, aber auch den fundamentalen Widerspruch zwischen Ideal und Wirklichkeit offenbart.
FAQs
Thomas Jefferson, ein 33-jähriger Plantagenbesitzer aus Virginia, verfasste das Dokument im Juni 1776 in Philadelphia.
„Wir halten diese Wahrheiten für selbstverständlich, dass alle Menschen gleich erschaffen wurden, dass sie von ihrem Schöpfer mit gewissen unveräußerlichen Rechten ausgestattet wurden, wozu Leben, Freiheit und das Streben nach Glück gehören.“
Franklin ersetzte „heilig und unbestreitbar“ durch „selbstverständlich“, um die Rechte rational und nicht religiös zu begründen.
Der Kontinentalkongress verabschiedete die Unabhängigkeitserklärung am 4. Juli 1776, was als offizieller Feiertag gilt.
Jefferson schrieb über Freiheit und Gleichheit, besaß aber etwa 600 Sklaven, darunter Robert Hemings, der ihm Tee brachte.
Die Menschen jubelten, feuerten Kanonen ab, läuteten Kirchenglocken und stürzten Statuen des britischen Königs Georg III., um sie zu Kugeln einzuschmelzen.
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