Die amerikanische Revolution (2/6) – Eine Party mit Folgen
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Die Boston Tea Party am 16. Dezember 1773 war ein zentrales Ereignis auf dem Weg zur amerikanischen Unabhängigkeit. An diesem Abend versammelten sich tausende Bostoner am Hafen, während als indigene Krieger verkleidete Mitglieder der „Söhne der Freiheit“ die Ladung von drei Teeschiffen – der Dartmouth, der Biva und der Eleanor – ins Meer kippten. Insgesamt wurden 342 Kisten Tee vernichtet, was heute einem Wert von etwa 1,5 Millionen Dollar entspricht. Der Protest richtete sich gegen den Tea Act des britischen Parlaments, der zwar die Teepreise senkte, aber amerikanische Zwischenhändler und Schmuggler vom Markt verdrängen sollte. Die Kolonisten empfanden dies als weiteren Akt der Tyrannei ohne politische Vertretung – ihr Schlachtruf war „Taxation without Representation“. Die Aktion eskalierte die Konflikte zwischen den Kolonien und dem Mutterland massiv. Großbritannien reagierte mit harten Strafmaßnahmen, was letztlich zum Ausbruch des Unabhängigkeitskrieges führte. Die Boston Tea Party wird bis heute als Symbol für zivilen Ungehorsam und Widerstand gegen staatliche Übergriffe interpretiert; in jüngerer Zeit berief sich die konservative Tea-Party-Bewegung in den USA auf dieses Erbe. Die Folge beleuchtet auch die Biografie Benjamin Franklins, der als pragmatischer Self-Made-Man aus einfachen puritanischen Verhältnissen aufstieg und später zu einer Schlüsselfigur der amerikanischen Unabhängigkeit wurde.
Finsternis liegt über dem Hafen von Boston. Noch hier und da schwangt eine Laterne im Eiskalten Seewind. Es ist der frühe Abend des 16. Dezember 1773, kurz nach 18 Uhr. An einem besonders abgelegenen Anlegeplatz im Hafen daragen die Masten von drei Segelschiffen in den dunklen Himmel. Sie sehen so ein bisschen aus wie Winterkale Bäume. Es sind die Dartmouth, die Biva und die Eleanor. Die Ankanne hier schon länger. Zum Teil seit Wochen und alle drei sind er Randvoll beladen mit einer höchst gefährlichen Fracht. Eine Substanz, die so explosiv ist, dass sie das Zeug hat, das ganze britische Kolonialreich in Nordamerika in die Luft zu springen. Im Bauch dieser Dreischief, da starteln sich aber nicht etwa seckevoller Schwarzpulver, sondern 342 Kisten Tee. Ja genau, Tee, ihr habt alle richtig gehört, dieses leckere Getränk. Trinkst du wahrscheinlich auch, ne? Sehr, sehr echt nur. Aber damals schon sehr beliebt. Die Einwohner Bostens, die gönnen sich schon mal gerne testieren davon. Aber seit ein paar Monaten sind diese grünen Blätter in ihren Augen ein Symbol der Unfreiheit. Ein Übel, so schlimm wie die Pest, dass man sich auf keinen Fall ins Land holen darf. Und das kommt so kurze Erklärung. Wir haben euch ja schon in der letzten Folge erzählt, wie Impört die Bewohner in den Kolonien auf alle Versuche des Mutterlands reagieren. Über ihre Köpfe hinweg zu bestimmen. Also vor allem wollen sich die Kolonisten nicht von einem Parlament neue Steuern und Zölle aufbrum lassen, indem sie selbst nicht vertreten sind. Und Bosten, das ist so etwas wie die Hauptstadt dieser radikalen amerikanischen Paprioten. Niel, du warst ja auch dabei in der letzten Folge. Ähn hast du dich noch an den Schlachtruf dieser Nordamerikaner. Ja in der Tat, da ich glaube, man lernt das auch im Englischunterricht. Zuerst habe ich an der ersten Englischen Sätze, die ich gelernt habe, nur Taxation, without Representation. Das ist sehr leicht zu merken. Aber das ist ein wirklich ganz ganz höllisches, politisches Prinzip insofern dieses Bild vom Sprengstoff ist ganz gut, weil auch dieser Schlachtruf entfaltet, ja bis heute seine Wirkung. In Amerika und wir werden auch sehen, dass der ganz fantastische Weiterung möglich macht. Und insofern, das macht diesen Tag in Bosten wirklich zum echten Weltesturchschen datum, wegen dieses Schlachtrufs. Genau. Und diese Präsenz, die wird sich jetzt an diesem Abend entfalten. Die Fracht ist deswegen so explosiv, weil die Abgeordneten in London im Frühjahr 73, also ungefähr ein halbes Jahr vorher den sogenannten T-Act verabschiedet haben. Der ist eigentlich für die Konsumenten in den Kolonien eine Super Sache, weil damit werden die Zölle gesenkt und dann fallen eben auch die Preise. Aber es gibt einen Haken. Dadurch sollen zugleich die amerikanischen T-Schmuggler und Zwischenhändler vom Markt verdrängt werden. Und das sind genau die Leute, die in den patriotischen Geheimbund organisiert sind, den wir in der letzten Folge kennengelernt haben, hat sich acht Jahre zuvor gegründet. Das sind die Sands of Liberty, die Söhne der Freiheit. Genau. Man bezieht sein themisch unbedingt über die offiziellen Kanäle, sondern quasi aus nachbarschaftlichen. Und lokalen Anbietern, wie man sagen will, da sogar Schmuggel, das ist billiger. Und es gibt eine große Empfindlichkeit, was die Regulierung aus Englert angeht. Was auch lustig ist, weil Tee ist ja auch zugleich das Symbol für den britischen Lifestyle. Tee kommt natürlich nicht aus von den britischen Inseln, wie wir wissen, sondern es ist ein Boleskolonialreich. Aber es ist neben so. Es hat sich ebenso, hat sich ebenso als Symbol auch des guten Lebens dort eingebürgert und ich kann ja sagen, wir haben aber unseren eigenen Theode, irgendeinen Kanäle. Ja und Empfindlichkeit ist genau das richtige Stichwort. Dieses Sands of Liberty und alle, die damit zusammenhängen, die stellen diese eigentliche Preissenkung jetzt als Tee steuer da, als tyrannische Maßnahme eines übergriffigen Parlaments. Wir würden heute von einem geschickten Framing sprechen. Also es ist schon ein bisschen eine Verdrehung der Tatsachen, aber die Rhetorik verfängt. Und im November und Dezember 73 da laufen dann tatsächlich eben diese drei mit tebeladenen Schiffe in den Hafen von Boston ein. Die Anspannung in der Stadt steigt. Es tritt eine Bürgerversammlung zusammen, die fordert. Diese Fracht muss zurück nach England gebracht werden. Der Gouverneur von Massachusetts, das ist ja der Vertreter der Krone. In der Kolonie der will das auf jeden Fall verhindern. Und am Ende setzt er dann den Boston an ein Ultimage um. Also entweder wird dieser Tee innerhalb der nächsten 20 Tage entladen und ordentlich verzeult oder die Behörden beschlagnahmen das Zeug, verkaufen die Ware selbst und in den Abendstunden des 16. Dezember 73. Das sind die letzten Stunden dieser Frist angebrochen, die Söhne der Freiheit müssen handeln und das tun sie auch. Es ist jetzt ein paar Minuten nach 18 Uhr und da zieht ein aufgekratzter Mob durch die Straßen in Richtung Hafen. Tausende Bostoner sind auf den Beinen. Die Stadt hat zu diesem Zeitpunkt, weiß nicht, vielleicht 10, 12.000 Einwohner, nagelt mich jetzt nicht fest, aber das ist schon ein großer Teil der Bevölkerung, der da auf den Beinen ist. Britische Soldaten lassen sich dagegen nicht sehen, die haben sich verzogen und der Gouverneur hat sich in seinem Amtsitz "Ferschanz" der weiß, also da darf ich mich jetzt nicht einmischen, sonst wird es gefährlich. Aber wenn man sich diesen Aufmarsch anguckt, dann ist irgendwas höchst seltsam, weil unter diese Menge haben sich auch junge Männer mit russgeschwärzten Gesichtern gemischt. Heute kann man gar nicht mehr genau sagen, wie viele das sind, die Schätzungen, die liegen zwischen 30 und 300 Augenzeugenberichte, notorisch und zu verlässig sind aber auf jeden Fall eine ganze Menge und die tragen mir eine Kluft, die an die Tracht von Indigenen Kriegern erinnert. Wenn man ihn aber ins Gesicht schaut, dann sehen die eigentlich nicht aus wie echte Mohawk, sondern eher so wie weiße, die Karnevalsspielen und sich als Indigene verkleidet haben. Und diese Truppe, die erreicht, schließt sich dann den Liegeplatz dieser drei T-Frachter, da klättern sie unter den Augen der Menge unbehällig an Bord einer dieser vermeintlichen Indigenen, das ist der damals 15 Jahre alte Schmiedeläling "Yoshua Wyatt", der wird später berichten, wie sie die Teekisten aus dem Ladraum holen, wie sie sie mit Äxten aufkloppen und dann den Inhalt über die Räling ins Hafenbecken kippen. Einer von ihnen ruft dabei, ich hoffe König Georg mag's Salz in seinem Tee. Ganz sicher, mag er das nicht. Es war eine rhetorische Aussage. Also da wird viel Sport getrieben. Die Menge findet das fantastisch. Die Jubelt, die steht am Ufer und guckt diesen Indigenen Kriegern zu. Dieses Spektakel dauert drei Stunden, dann ist die gesamte Ladung dieser drei Schiffe im Meer versenkt worden. Nach heutigen Schätzungen werden das ungefähr 1,5 Millionen Dollar Tee, die da vernichtet worden sind und auf dem Wasser schwimmt also ein dichter grüner Teppich aus Teeblättern. Einige Zuschauer versuchen sich Tee daraus zu fischen, wieder unternehmen, aber das kommt Georg nicht gut an, die werden bestraft und verprügelt glaube ich. Weil es eben aus Sicht dieser Söhne der Freiheit und das ist ja ein feintes Landes, also der Tee und wer ihn ins Land holt, ist dann dementsprechend ein Verräter. Damit ist die Boston Teeparty vorbei. Also dieser Name der Bürger hat sich erst sehr viel später ein, also die Teeparty von Boston hat natürlich mit einer normalen Teeparty, wie ich sie mein Großbritannien erlebt habe, nicht zu tun, aber es ist ein guter Begriff, der sich eingebürgert hat. Bis heute ist dieser Begriff ja geläufig, also es ist ja auch ein ganz wichtiger Bestandteil des US-amerikanischen Grundungsmüters und mit dem kann man in den USA immer noch sehr gut Politik machen, stichwort Teeparty Bewegung, die ja nichts gegen Tee hatte, sondern etwas gegen die Gesundheitsreform von Barack Obama. Ja genau, da merkt man eben auch, das wird nicht irrationale, weil der Gesundheitsreform und dachte, ein gutes Gibt es so eine allgemeine Krankenversicherung auf in die Details vielleicht nicht optimal waren, aber es war immerhin eine Sache, die wäre hier schon seit bis mag oder so praktizieren, was hat man dann dagegen und das ist eben sehr schwer zu entschlüsseln, man muss tatsächlich auch auf die Teeparty befürgen zurückgehen, die war ja auch ehrlich gesagt etwas irrational, wie du hast ja schon gesagt, he wird billiger und Steuerlast war ja überhaupt kein Problem, die wurden kaum besteuert, diese Kolonien, das heißt man kann es da irgendwie viel weniger besteuert als in Frankreich im Auxion Regime oder in engländermaligen Zeit, das heißt woher kommt diese Empfindlichkeit und die ist Phänomen der Repräsentation sehr wichtig und du hast ja schon gesagt, dass sie sich verkleiden, also das sind, nicht verraten warum, nee, nicht verraten. Was ist denn wirklich eine Ballung von Symbolen und von Fragen, die sich da an diesem Tag, ich weiß gar nicht, ob diese Teilnehmer sich dieser Tag weit so bewusst waren, das ist auch mal spannend, aber es ist wirklich einer der ganz großen Tage in der modernen Geschichte. Ja und eben dieses Motiv in der amerikanischen Geschichte, also die Angst vor dem übergriffigen Start, wo wir mit Europa einfach nur müde mit der Schulter zu können, ist immer noch sozusagen ein etwas was die Leute mobilisieren kann. Ja diese Veranstaltung, also die historische Boston Tea Party war ein bisschen bezah, wir kommen nachher noch genau darauf auf die Frage warum sich diese Anhänger der Sands of Liberty dann ausgerechnet als Indigene Krieger verkleidet haben, möchte ich jetzt ein bisschen Spannung aufbauen. In jedem Fall ist diese öffentliche T-Verklappung, so will ich sie mannen, ein entscheidender Schritt auf dem Weg der Eskalation, denn natürlich kann Großbritannien sich so ein wirklich dreistend Akt des Ungohorsams auch der Sachbeschädigung nicht bieten lassen, da muss es Konsequenzen geben, diesmal ist außer ein paar erstickten Fischen niemand zu schaden gekommen, doch dabei wird es nicht bleiben, die nächste Konfrontation zwischen der britischen Kone und ihren amerikanischen Untertan wird keine Party mehr sein, sondern ein tödliches Gefecht. Ich bin Joachim Tälgenbischer, ich bin Jeslingmar und das ist was bisher geschah. In der zweiten Folge unseres großen Sechsteilers über die amerikanische Revolution, da erzählen wir euch vom langen Weg in den Unabhängigkeitskrieg, denn es dauert fast ein ganzes Jahrzehnt, bis die Antisteuer Proteste in den Kolonien so richtig eskalieren. Doch selbst nachdem die ersten Schlachten geschlagen worden sind, da wollen viele Amerikaner noch immer nicht mit ihrem Mutterland brechen, das ist am Ende dann doch tun, das liegt auch an dem ersten Weg.
Welt star, den Amerika hervorbringt, ein genialer Erfinder, den nicht nur die USA sehr viel zu verdanken haben. Die Boston Tea Party von der wir gerade gehört haben, die zählt ganz sicher zu den zehn politischen Demonstrationen, die die Welt verändert haben. Ich bin ja immer sehr interessiert zu wissen, was bei dir so vorgeht, was du so rangsst und für wichtige Achtest, also welches Ereignis gehört aus deiner Sicht noch in diese Liste. Da würde ich eine Ereignis nochmal in der Rhemerung gerufen aus unserer Zeit, Mohamed Boassisi, das war dieser tunesische Gemüsehändler aus ganz, ganz einfachen Verhältnissen, der für eine große Familie aufkommen mussten und damit der Bürokratie und der Despotie in Tunesien damals nicht klar kamen, der sich dann selbst verbrannt hat. Das war am 17. Dezember 2010 in Citi Bousi, und das war der Beginn des Arabischen Frühlings. Das war eine sehr wichtige Bewegung, die jetzt nicht geführt hat, zur großen Demokratie in diesen Ländern, aber gerade an solch ein Muss man erinnern und diese Acht sich selbst zu verbrennen aus Protest gegen so eine Diktatur, die das Land erstickt, das war schon für unsere Zeit, ah, und habe mich bewegend menschlich und hatte auch politisch und habe mich große Folgen. Wie du gesagt, nicht zu einer nachhaltigen Demokratisierung geführt, noch nicht vielleicht, ist aber auf jeden Fall ein Name an dem man erinnern sollte. Ich habe eine friedliche Form des Protestes rausgesucht und zwar mein Favorit unter den Protestaktionen ist der landesweite Streik, der Islanderin im Oktober 1975, die wollten gegen ungerechte Bezahlungen, gegen Unfähre Arbeitsbedingungen protestieren und haben einfach mal einen Tag lang nichts gemacht. Das ist nicht ihren Job und 90% aller Frauen auf der Insel haben sich daran beteiligt mit Erfolg, weil nur ein Jahr später hat das isländische Parlament ein Gleichstellungsgesetz verabstietet damals noch eine ziemlich fancy Sache, so ein Gleichstellungsgesetz und heute steht Island in internationalen Gender Equality Rankings regelmäßig sehr weit oben, manchmal auch ganz oben, also hat was gebracht. Hat ich schon nie vorgehört, wieder was gelernt. Haben sich auch einige höhere und höhere schon mal gewünscht, glaube ich, aber mein isländisch ist viel zu schlecht, um das irgendwie gut aufzuarbeiten, also dieser Stelle mal kurz gewürdigt, aber zurück zum eigentlichen Thema dieser Folge der amerikanischen Revolution. Ich gebe dir mal ein ganz kurzes Mini Recap, also in unserer letzten Folge, da haben wir ja über den großen kolonialen Zweikampf zwischen Briten und Franzosen gesprochen, das Duell hat Großbritannien, Tugme Leidenhielz im Jahr 1963 endgültig für sich entschieden, damit ist das französische Kolonialreich in Nordamerika Geschichte. Du willst was sagen bitte. Ich bin da ganz entspannt, weil der Horizont dieser ganzen sechs Folgen, der ist ja relativ klar und auch Quebec ist soll ja eine sehr schöne Provinz sein nach wie vor. Also, und spät immer noch französisch, also die Völkerungssicher. Absolut mehr halt dort, ist eine ganz wichtige Stütze der Francophonie. Ich mache gucke mir sogar Krimiseren aus Quebec an, ist sehr lustig, da ist auch völlig eine Gesellschaft als in Frankreich. Ja, tolle Ecke, man könnte jetzt auch noch in die Kulinare gehen, aber das führt zu weit. Aber mit diesem Sieg, da fangen die Probleme für die Briten erst so richtig an, denn das Land ist massiv verschuldet wegen dieser hohen Kriegskosten, wo holt man sich das dringend benötigte Geld bei den Bürgern in Übersäe. Die hat man vorher relativ sich selbst überlassen, das ändert sich jetzt und mit fatalen Folgen. Im Jahr 1765, dafür das Parlament eine Stempelsteuer ein, haben wir auch ausführlich darüber gesprochen, was das ist. Die Kolonisten in Nordamerika, die sind extrem empört, das getäftige Proteste und die sind so heftig, dass die Regierung im Mutterland schließlich zurückrudert und diesen Stamp Act wieder aufhebt. Danach beruhigt sich die Lage erstmal wieder, aber im verborgenen da köchelt der Unmut weiter, vor allem in Boston. Das ist ja die Hauptstadt, der Rebellen und da sind auch die Söhne der Freiheit besonders aktiv. Was hast du schon mal da in Boston eigentlich? Ich habe wirklich jetzt Lust bekommen, mir das mal anzuschauen und die Schauplätze dieser Geschichte, denn wir werden noch so einige Ecken in der Stadt besichtigen in dieser Folge, mir das mal wirklich persönlich anzugucken. Also nach dieser Stamp Act Krise sind die Söhne der Freiheit immer noch aktiv, aber so sind die Leidenschaften, sind so ein bisschen runtergepegelt. In dieser Zeit muss man sich das aber nicht so vorstellen, dass jetzt die amerikanischen Kolonisten schon irgendwie von der Unabhängigkeit träumen. Also die Radikalen, die sind wirklich in der Minderheit, was man allerdings schon sagen muss, es gibt so einen allmählichen Prozess der Entfremdung, der ist schon im Gange. Und das spiegelt sich auch in der Biografie, das wahrscheinlich berühmtesten Amerikaner seiner Zeit, Benjamin Franklin. Das war genau der Mann, den ich auf den ich da angespielt habe, den haben wir ja schon in unserem Adventskalender kennengelernt. Hast du ein tolles Zitat von ihm vorgestellt, wer das noch nicht gehört hat, gerne mal reinhören? Ich habe mich aber bei der Vorbereitung für diese Folge noch mal sehr viel ausführlicher mit ihm beschäftigt und muss sagen, ich bin begeistert. Ich bin begeistert, ist jetzt nicht die qualifizierteste Aussage, aber irgendwie der Typ hat mich schon fasziniert. Sein Gesicht kennt ihr vielleicht, 500 Dollar, schein, das ist so sagen, sein Reif ist älter Statesman Gesicht, das er da zeigt. Franklin ist in ja vielerlei Hinsicht, so was wie der prototypische Amerikaner. Also er ist ein Pragmatiker, er ist ein Self-Made-Man und er ist auch frei von diesem gesellschaftlichen Ballast des alten Europas. Und er versteht es auch sein Image zu fördern und zu gestalten, als ja dann auch eine Weile, Boothofter ein Paris und da gibt es richtige Benjamin Franklin-Manie. Also der wird auf der Straße erkannt, ist unversuchbar, kann wieder könig, weil er auch genauer darauf achtet, immer wieder erkennt war zu sein, hat so ein Mützer aus Biberfeld zum Beispiel. Der Typ ist schon ein Mann aus der neuen Welt, der sich selbst erfunden hat, der und habe mich viel auf seine eigene Bildung wertlegt und dann gibt es auch Puppen, es gibt Kallikaturen und so was. Also es hat so ein richtiges Selbstormarrenke. Und da ist er auch sehr modern. Also er ist auch eine moderne Figur, vielleicht ist das der Grund, warum ich irgendwie so mit ihm relayt und kann oder warum er mir so viel sagt. Aber er fängt ganz unten an. Also seine Lebensgeschichte ließ sich so wie eine dieser Abenteuer-Romanet, die ich als kleiner Junge verschlungen habe mit einem Unterschied. Alles ist wahr. Benjamin Franklin, der kommt im 17. Januar 1706 in Boston zur Welt, das ist ja so ein bisschen die Stadt dieser Folge. Seine Eltern sind Fromme Puritana, die haben sich ja damals in Massachusetts niedergelassen, haben wir in der ersten Folge auch schon darüber gesprochen. Und der kleine Benjamin, der hat 16 Geschwister. Also das ist eine sehr kinderreiche, Gottgefällige Familie, sein Vater verdient sein Geld als Seifen und Kerzenmacher. Das ist ein sehr stinkiger Beruf. Da werden irgendwie Schlachtabfälle eingekocht und daraus teilgewonnen und Kerzen gezogen. Also das ist wirklich übelreichend harte Arbeit. In der alten Welt ja auch Teil der unerlichen Berufel, Seifenmacher. Ja, also dann nicht heiraten, dann könnte man auch dann nur in dieser Kaste heiraten. Und so ist in der neuen Welt. Und sieht man, gab es dann zumindest für die Kinder ganz andere Möglichkeiten. Aber 16 Geschwistern wird da kommt zum Arbeiten gekommen sein, Gott, das will ich nicht. Ja, die Kinder mussten mithelfen. Der kleine Benjamin, der fällt relativ früh durch seinen Wachen verstand auf. Und er empfiehlt sich also quasi für höhere Aufgaben. Sein Vater, der sagt dieser Junge, der wird Pastor. Und Benjamin, der wird auch auf die Lateinschule geschickt in Boston. Er ist ein exzellender Schüler, er springt sogar in Schuljahr. Sozusagen die nächste Station, wenn das sich so weiterentwickelt, wäre dann harvett. Damals, ja, noch so eine Ausbildungstätte für geistliche heute. Das ist die älteste Unide USA, absolute globale Bildungsinstitution. Damals haben halt dort die Puritana ihre Pastoren ausbilden lassen. Heute geht es auch um viel Geld, muss man auch sagen, geht auch um viel Geld. Ich glaube damals war sogar ein Großteil der Studenten sozusagen auf einem Stipendium. Also es war noch etwas anders als heute. Nur Benjamin Franklin, der wird es nie nach Harvard schaffen. Er ist nämlich nicht nur schlau, er ist auch noch richtiger, frecher Hund. Also es gibt so eine Anikdote, dass sich der kleine Benjamin langweilt bei den ganzen diesen Tisch gebeten. Also vor jeder Mahlzeit wird natürlich ein Gebet gesprochen und so. Und das Nerven, die irgendwie und dann schlägt er im Scherz, seinem Vater vor. Er könne doch einfach einmal ein Gebet-Proforats-Fass erhalten. Also aus dem man natürlich mehrere Mahlzeiten dann gewinnen kann. Und das würde doch sehr viel Zeit sparen. Kommt bei so einem puritanischen Papa nicht so gut an. Was für das bei uns ein Gebet pro Supermarkt, ein Kauf oder ein Gebet so ungefähr. So ungefähr einmal im Rewe oder mal die. Genau, an der Kasse einmal noch sozusagen ein globales Gebet sprechen und dann bei den Mahlzeiten nicht mehr. Solche Scherze, die bringen dann seinen Vater dann doch ins Grübeln. Ob sein Sohn jetzt wirklich für das Pastorenamt geeignet ist. Und am Ende sagt er, nee, der geht nicht nach Harvard, sondern der geht bei seinem älteren Bruder James in die Lehre. Und mit zwölf Jahren schafft Benjamin Franklin in der Druckerei von seinem Bruder. Das ist ein Beruf, der ihm sehr viel besser gefällt als da Seifen und Kerzen herzustellen. Und es wird sogar noch besser, denn im Jahr 1721 darf James Franklin, also der ältere Bruder, ein Schritt, der auch das Leben seines kleinen Bruders, also Benjamin, auf eine andere Bahn lenken wird, ergründet nämlich eine eigene Zeitung. eigene Zeitung. Sehr mut臉, was für ein Jahr.
Ich wäre das heute, ich überlege gerade, was wäre, die heutige Entsprechungen Influencer oder wäre der Jüngere, wäre Social Media beauftragt. Und der größte würde eine App entwickeln. Das ist sowas in der Atem. So was natürlich vorne dran. Und Tageszeitung ist relativ neue Sache. Und ganz, ganz wichtig schon damals, der Europasipz.21 sind wirklich früh dran. Ja, und diese Zeitung heißt "The New England Current". Also eine der ersten wirklich unabhängigen Zeitungen auch in der neuen Welt. Manche sehen da sogar die Urmutter der Pressefreiheit in den USA. Nur dafür der große Bruder das Kommando. Ich habe auch einen großen Bruder und weiß, große Bruder lassen kleine Bruder nicht so wirklich gern ans Ruder. Das würde Benjamin Franklin natürlich gerne tun. Er schreibt auch gerne. Also was tun ergreift zu einer List. Er verfasst einen Text unter dem Pseudonym "Silence du good". Da ist seit 16 Jahren zu diesem Zeitpunkt. Und dann schiebt er ihn einfach heimlich unter der Tür der Druckerei hindurch. Denkt so, das wird schon irgendjemand finden. Passiert auch die Belegschaft vom Current. Lies diese Rätselhafte einreichung, ist begeistert und drückt das Stück prompt am nächsten Tag auf der ersten Seite vom New England Current. Franklin ist natürlich außer sich verfreude. Kann das aber nicht so wirklich zeigen. Kann ich sagen, hey, ich bin Silence du good. Schon allein aus dem Grund, weil nämlich sein alter Ego eine eher prüde unverheiratete Dame ist. Also er hat da komplett das Gegenteil von sich selbst als alter Ego genommen. Er ist eben ein sehr origineller Typ. Gut bei dem Namen konnte man vielleicht auf die Idee kommen, dass das ein Pseudonym ist, aber es ist ja auch da Spaß. Das ist auch da Spaß. Hast du schon mal unter einem Pseudonym geschrieben? Nein, schlapp noch nicht. Ich auch noch nicht, glaube ich. Ja, na ja. Aber Silence du good ist schon gar nicht so schlecht. Das klingt jetzt alles irgendwie sehr schön und wie es läuft. Es gibt aber auch große Schattenseiten, denn James der betrachtet seinen Bruder als untergebenden, den er nach belieben schickarnieren kann. Da gibt es auch Prügel und so weiter. Es ist wirklich hart. Später wird Benjamin Franklin schreiben, dass das Tyrannischer verhalten, seines großen Bruders in ihm Zitat, jene Abneigung gegenüber willquälischer Macht, geweckt habe, die in sein Leben lang begleitet. Im September 1723 da hat Franklin dann genug, er rennt davon. Also erst nach New York und dann weiter nach Philadelphia, der Hauptstadt von Pennsylvania. Kugst du Disneyfilme? Früher ja klar, nur. Ja, natürlich. Dann kennst du diese Sehnen, wo die Hauptfigur plötzlich so ein fröhliches Lied anstimmt und dann durch die Straßen tanzt und dann wird sie im Zeitraffer erwachsen. Wäre das hier ein Disneyfilm, dann würde Franklin jetzt auch durch Philadelphia hopsten. Aber die Musical gibt es auch keinen, über Benjamin Franklin, oder? Ich bin nicht so der Musical-Experte. Da müssen wir unsere Redakteuren Simone nochmal fragen. Ich glaube, es gibt ein Song von ihm, von dem Komponisten des Hamilton-Music-Kirts. Okay. Da müsste ich nochmal nachgucken, aber ein Musical, wo er der Titel hält, ist glaube ich nicht. Wir müssen wir nochmal überprüfen. Also dieser Folge singt Benjamin Franklin nicht, aber natürlich wird er erwachsen und was für ein Kerl wird er. Er ist groß, muskulös, schamant, immer gesellig, nie schüchtern. Er ist ein richtiger Menschenmarkt. Also vielleicht doch jemand, der eigentlich auch für die Bühne gemacht ist, also ein großer Karismatiker auch. Und sagt ja, dann einmal der ist ein Raum verändert sich, wenn solche Leute den Betreten so was gibt. Hab ich selten erlebt, aber es wird immer wieder beschrieben. Ich hab es auch mal erlebt, ob ich bei Harry Bela von der bei dem Sänger. Der merkt man, dass bei Politikern ist gar gar nicht. Der kommt noch singen, so was. Das ist weniger lecker. Ja, er ist auch ein ganz großer Netzwerker. Also er hat relativ schnell aus so ein Freundeskreis und um sich und ein sehr soziales Wesen. Und er geht dann nach einem Kurzaufenthalt in London in das Business seines Bruders. Also er macht seine eigene Druckerei auf, für die mit Erfolg, baut sich in den nächsten Jahrzehnten so ein regelrechtes Medien-Imperium auf. Inklusive einer eigenen Zeitung, der Pennsylvania geset. Und einem Jahrbuch, das hat es, glaube ich auch in deinem Adventskalender, Türchen erwähnt. Das ist der pure Richards Armenack. Da finden sich Kalenderdaten und wie Wetterinformation und so weiter. Aber auch Weisheiten wie diese. Ein guter Anwalt ist ein schlechter Nachbar. Liebe Grüße an die Jura-Babel. Ich weiß ja, das einige Juristen und Juristen uns zu hören. Das ist eine Supermischung. Es ist ein Bestseller. Man könnte auch sagen, das macht ihn wirklich reich dieses Ding. Ja, diese Almernachs sind ja auch in der frühen Neuzeit sehr bekannt. Es ist eine Art der Volksbildung. Es gibt ja noch keine, die gehen nicht sehr lang zur Schule, sagen wir so. Und das ist dann, kann man lebenslang in diesen Almernachs, wenn es in diesen langen Winternächten, sonst haben wir in Surium an gesagt, ja, bis heute, ich würde sagen, wir heute eine normale Website. Also man hat ein bisschen Platz, Stratsch, Koch-Ezepte, Horoscope, Börsenkurse. Leben zweisheiten und so weiter. Aber mit einer Prise Humor, eigentlich eine Super-Sache. Jetzt wollte ihr wahrscheinlich alle wissen, was Franklin's Erfolgsrezept ist. Ich sag's euch, wollte ihr wahrscheinlich dann doch nicht hören. Harte Arbeit. Und damit meine ich jetzt nicht nur über Stunden am Schreibtisch. Die macht er auch über Stunden am Setzkasten, macht er auch, sondern vor allem die Arbeit an sich selbst. Benjamin Franklin ist ein sehr moderner Mann. Und wir sind ja notorische Selbstoptimierer. Wir wollen immer besser werden und selbst vermessen. Ich als Renneratfahrer bekenne mich da auch schuldig. Bei Franklin ist das ja noch was ganz Neues. Und er ist sozusagen der Erfinder, der Selbstoptimierung, würde ich jetzt mal behaupten, er führt sogar so ein Art Selbstverbesserungs-Tagebuch. Und da notierte dann ganz pedantisch, wie er so in Sachen tugendhaftem Leben vorankommt, so geordnend nach verschiedenen Tugenden. Seine größte Schwäche, auch das macht ihn mir sehr sympathisch, ist seine Unordnung. Hat er vielleicht adi heißt? Ich weiß es nicht, aber er ist auf jeden Fall ein bisschen chaotisch. Und was ihn noch sympathischer macht, er bekommt diese Unordnung Zeitlebens. Nicht in dem Griff, so richtig. Also trotz Selbstverbesserungs-Tagebuch und pedantischer Strichliste, bleibt er ein chaot. Aber jetzt ist der große Trost für uns alle, die ein bisschen unordentlich sind. Franklin hat trotzdem jede Menge erreicht. Kann man so sagen. Da, das kann man so sagen. Aber es ist wichtig, ist auch vielleicht der Einerspekt, dass er sorgt, dafür, dass man das weiss, dass er sich immer verbessert. Er lebt sein Leben auch so ein bisschen als Exempel für alle anderen. Insofern hat er schon ein bisschen dieses prädige Hafte, was sein Vater ihm damals zugedacht hat, weiter behalten. Und er ist ein Netzwerk. Also heute in der heutigen Zeit würde er sich selber, wahrscheinlich, ich hab es heute nicht immer 5 Sterne geben, als Zeilens du gut für alles was er macht. Er kann sich die Namen seiner Gesprächspart und habe mich gut merken. Da hast du schon geschrieben, dass er auf die Leute offen zugeht. Und da kommuniziert, dass er so ein paar Te Schrüber kommt. Und eben auch immer erzählt, was bei ihm gerade so los ist, was er macht, wie er sich wieder forscht. Also diese Arbeit an sich ist wichtig. Und auch die Bildung. Also das immer weiter lernen, sich immer weiter, nicht mit dem zufrieden geben, was man schon hat, sondern ja, forschen. Hat er diesen wissenschaftlichen Zweik, die Veröffentlichung. Also da kommt was zusammen. Aber unheimlich viel von dem, wie wir heute noch leben. Also es ist schon echt abspionier, auch ja auch das digitalen Zeitpunkt. Er würde auf jeden Fall linkt in Rocken. Er ist wie gemacht für linkt in. Leider ein bisschen zu früh ran gewesen. Ein Problem fällt, muss ich aber noch ansprechen. Das sind Franklin's Beziehung zu Frauen. Um das ja, 1730. Da zeugt er einen unehlichen Sohn mit einer Frau, die bis heute nicht identifiziert worden ist. Also sogar das Geburtstartum von diesem William Franklin, so heißt der Junge nämlich, ist gar nicht 100% geklärt und die Identität seiner Mutter auch nicht. Da gibt's große Geschichten möglicherweise. War das eine postituierte, irgendwie eine arme Frau von der Straße. Man weiß es einfach nicht. Und Benjamin Franklin hat das auch in seinem Leben nie preisgegeben. Er hat ja eine Autobiografie geschrieben. Also da hat er jetzt nicht irgendwie gesagt, das Frau X Y. Er nimmt den Sohn auf. Also William wächst bei ihm und Franklin's Lebenspartnerin Deborah auf. Im Englischen ist Deborah seine Kamenlaw Wife. Wir würden das grob übersetzen mit Ehe ohne Trauschein. Also die Heiraten nicht kirchlich. Also eine Schwung zusammen. Wohnt zusammen. Dann ist amtliche Hochzeit. Gibt's natürlich damals Ehe noch nicht. Die Wohnen zusammen. Genau. Und sie teilen auch erleben. Deborah ist so die Frau im Hintergrund. Die Franklin, diesem Tausendssasser, den Rücken freie Held. Bedarfskemeinschaft, wie man das so romantisch am Deutsch sagt. Ja, das hat sich auch toll, dass Franklin diesen unirllischen Jungen dann zu sich nimmt. Und damals natürlich nicht die Regel. Merkt euch diesen Namen William Franklin. Aus diesem Jungen wird noch einiges werden und der wird auch noch eine ganz wichtige Rolle in dieser Folge spielen. Aber damit zurück zu Benjamin Franklin's sonstigen Leistung. Da könnte ich jetzt ewig erzählen. Dafür fehlt uns leider die Zeit. Eine Leistung. Muss ich aber trotzdem mal ganz kurz hervorheben. Erstens, weil sie Benjamin Franklin weltweit in Rum einbringt und zweitens. Weil er damit dem ein oder anderen von euch möglicherweise schon mal das Leben gerettet hat. Dafür müsst ihr wissen, dass Franklin schon seit Kindertagen ein begnadeter Bastler ist. Und jetzt, wo er als Unternehmer zu Geld gekommen ist, widmet er sich diesem Hobby mit ganz neuem Eifer. Er wird Teilzeitwissenschaftler. Seine bedeutendsten Experimente, die Führte auf dem Gebiet der Elektrizität durch, von der man damals noch gar nicht so richtig weiß, was das eigentlich ist. Das 18. Jahrhundert, der Beginn der modernen Wissenschaft, da gibt es noch jede Menge zu entdecken. Franklin ist mit dabei, er prägt unter anderem ein Wort, dass ihr auch alle kennt, Batterie. Wir verstehen da ja heute einen Stromspeicher darunter zu Franklin's Zeiten.
die Leute noch eine Gruppe von Kanonen. Franklin sagt, ne, Batterie ist auch ein Stromspeicher. Er hat ja auch bleibende Spuren hinterlassen. Was ihn ganz besonders fasziniert, das sind Blitze. Seine Zeitgenossen, die gebildeten Vermuten, wahrscheinlich haben auch Blitze mit Elektrizität etwas zu tun. Aber niemand von ihnen hat diese Teese je bewiesen. Genau das nimmt sich Benjamin Franklin vor. Im Jahr 1952 d'afürte attestiert von seinem Sohn William, den wir eben kennengelernt haben. Eines der berühmtesten Experimente der Weltgeschichte durch. Er lässt während eines Gewitteres einen Dachen steigen. Das solltet ihr bitte nicht nachmachen, das ist eine sehr schlechte Idee. Wenn man nicht gerade ein großer Wissenschaftler ist. Und am anderen Ende dieser angefeuchteten Schnur, an dem der Dache in die Lüfte steigt, da befestigt Franklin eben eine frühe Form des Kondensators und tatsächlich gelingt es ihm so, eine elektrische Ladung einzufangen. Kordera Demonstrandum, Blitze sind Elektrizität in ihrer mächtigsten Form. Franklin ist ja ein großer Pragmatiker und denkt sofort auch an eine praktische Anwendung für diese revolutionäre Erkenntnis. Und das ist der Blitzableiter. Benjamin Franklin hat den Blitzableiter erfunden. Falls sie es noch nicht wusstet, schon bald werden dann in Philadelphia auch die ersten Exemplare montiert. Franklin baut sich natürlich auch ein aus Haus. Und ich will gar nicht wissen, wie viele Menschen leben er damit gerettet hat. Ja, und das ist ein große Umweltsung natürlich in der Ideengeschichte der Welt und auch ein bisschen in der Geistergeschichte. Bis dahin hat man ja immer einen so einen Florian genannt, damit es nach dem heiligen Florian, dass der Blitz nicht einschlägt oder hatte verschiedene Gebiete und Rituale gemacht. Man hat die Glocken geläutet, zum Beispiel. Ja, genau, hat die Glockenleute damit der Blitz sehr als Art Medium, der Götter geilts abgelenkt werden kann. Und Franklin hat klar gemacht, das kann man eben auch mit reinen menschlichen und ördischen Mitteln und diese Art daran zu gehen, die empirische Forschung werden. Das ist eine völlig neue Art, die Natur zu entdecken führt. Man viel drüber nachgedacht und so abgeleitet und so aus irgendwelchen Bekannten Lehrsetzen, aber dass man eben Experimente macht. Das ist eine völlig neues Kapitlinnegeistesgeschichte. Und es ist natürlich nicht der erste, der Experimente gemacht hat, aber durch seine Art, das so zu verkörpern, die Leute vertrauen ihn und das auch bekannt zu machen mit seinen eigenen Medien. Das war schon ein Paket, was wirklich die Weltgeschichte beeinflusst hat. Es ist eine Welt-Sensation. Das kann man gar nicht anders sagen. Benjamin Franklin hat es ja nicht nach Haarwett geschafft, aber jetzt bekommt er eben einen Ehrenabschluss wegen seiner Forschung sogar im annuell Kant der Deutsche Philosoph aus Königsberg der Rühnthe Franklin als neuen Prometäus, weil er dem Himmel das Feuer gestohlen habe. Also das ist wirklich ganz großer FAME. Mittlerweile ist Franklin auch als Politiker aktiv und im Jahr 1957. Der Wetter dann als Abgesanter der Pennsylvania Assembly nach London geschickt. Da wird er mit einigen kürzeren Unterbrechungen die nächsten fast 20 Jahre verbringen. Das sind ganz entscheidende Jahrzehnte für Franklin, aber auch für die britische Krone. Wenn wir jetzt in seinen Kopf gucken und uns fragen, was denkt ihr denn zu dieser Zeit über Großbritannien und die Kolonien in Amerika dann ist es ganz klar so, dass Franklin das Empire nicht zerstören möchte. Er will es, dass es ja seine Leidenschaft optimieren. Und er hat auch schon Plan, wie das funktionieren könnte. Also die Kolonien sollen sich enger zusammen schließen. Das hat er Ihnen auch schon mal vorgeschlagen. Während des Krieges gegen Frankreich ist am Ende dann nichts raus geworden. Aber diese Idee, die begleitet ihn auch dann später noch. Also diese Vorstellung, die Kolonien müssen sich zusammen schließen. Und dann können sie dem Mutterland auf Augenhöhe begegnen. Und davon wird dann das Empire als ganzes profitieren. Er sieht sich auch selbst, so paradoxes Klingenmarkt als amerikanischen Patrioten und als loyalen Engländer. Also in seinem Kopf geht das in dieser Zeit noch zusammen. Das sieht man auch an der Karriere seines Sohnes William. Der wird nämlich 1763 zum Königlichen Gouverneur von New Jersey ernannt. Was für eine Karriere. Also wir rufen uns in der Erinnerung, er ist das unehrliche Kind eines Druckers und ja auch Enkel eines Kerzenmachers. Man könnte auch sagen, only in America. Ja genau, die Sohn aufstieg wäre in der alten Altersgesellschaft der Freneutscheit in Europa damals nicht möglich gewesen. Es gab ein bisschen sozialen Aufstieg, aber es war sehr selten, sehr schwer. Und so was wir und denkbar gewesen, dann noch, wenn wir mit Schränke lenkt gerade wegen der Frage, wenn wir natürlich auch später noch mal mit wem kann man in so ein Staat machen. Und diese Frage der Bildung ist immer noch ganz zentral. Und Benjamin Franklin schaut sich, glaube ich, seine Landsleute an in der neuen Welt. Und dann sieht vielleicht auch gar nicht so weit, um so eine Republik tatsächlich am Laufen heilten zu können. Also er ist da sehr, sehr skeptisch sich da loszusagen dauert, wird nicht ganz so weit dauernd. Ja Benjamin Franklin kommt mit offenen Herzen voller Ideen nach Großbritannien trifft da. Aber das muss man leider sagen, auf eine britische Regierung, die ihm eine ziemlich kalte Schulter zeigt, die haben keine Fluss auf solche Vorschläge, klugge Vorschläge aus den Kolonien stattdessen, schlägt die Regierung diesen verhängnisvollen Kurs, ein, den wir in der letzten Folge schon besprochen haben. Stichwort Stamp Act, möglichst viel Kohle aus den Kolonien rausholen. Ja, man muss dazu sagen, Großbritannien braucht Geld. Die Steuerlast in den Kolonien ist sehr viel geringer. Trotzdem, sie haben einfach keinen Sands, würden wir heute sagen, für die Mentalität der Nordamerikaner. Also sie machen da wirklich jeden Fehler, den man so begehen kann. Es gibt eben dann diese öffentliche Empörung über die Stempelsteuer, die Stempelsteuer muss zurückgezogen werden. Und ganz wichtig ist, dass die Briten aus diesem Fehler nicht lernen. Also die Stempelsteuerkrise, schweres Wort, dies gerade vorüber, da zündet der Schatzkanzler 1767 die nächste Bombe. Künftig sollen die Kolonisten ein Vorzölle auf Glas, Papier und Tee zahlen. Wieder kochen die Emotionen hoch. Diesmal gibt die Regierung nicht nach, sondern setzt auf Herde. Sie stationiert reguläre Truppen in den Küstenstätten, um diese Proteste in den Griff zu bekommen, vor allem auch in Boston. Und Truppen, also reguläre Truppen in den Stätten zu einzukvertieren. Das ist für die Amerikaner und auch für viele andere Tabubruch. Das riecht nach Absolutismus, das riecht nach Töra Nye, das mögen sie gar nicht. Und natürlich gibt es dann sofort Wiederausstreitungen, gibt auch Gewaltausbrüche. Der berühmteste von allen, der erreignet sich am 15. März 1770, klar in Boston. Das ist, fängt als ganz harmloser Streit an, geht es um eine angeblich umbezahlte Friseurechnung. Und aus diesem Gerangel, es gar nicht zum Lachen, aber aus diesem Gerangel wird dann eine Straßenschlacht. Und ja, irgendwann feuern dann die britischen Soldaten wahrlos in die Menge und fünf Boston sterben. Für die Sansophilibiti ist das natürlich das Massaker von Boston ein weiteres Meereignis, dass sie auch propagandistisch ausschlachten können. Und jetzt kommen wir zu Eronie der Geschichte ausgerechnet in dem Tag, an dem dieses Massaker stattfindet. Hat das Parlament in London beschlossen, diese sogenannten Townsend-Duties wieder abzuschaffen? Mit einer Ausnahme der Zoll auf T bleibt. Ja, man hat dieses etwas errationale Reaktion in der neuen Welt. Das kennen wir ja auch ein bisschen. Das wir uns immer wieder sagen. Die Spinnen, die Amis, keine Paraphrase von Oblix, das man es eben von dieser Seite des Atlantiks, man kann nicht ganz versteht, warum sie sich so aufregen. Aber sie sind eben dabei, Weltgeschichte zu schreiben. Das würde man natürlich nicht so nicht so trauen. Es sind ja Siegler, die jetzt nicht von den großen Familien aus Europa kommen, sondern da sind ja irgendwie ganz arme Teufel, die in der neuen Welt sich da was aufbauen. Die werden auch am Anfang dann nicht so richtig ernst genommen. Und in London hat es auch unser Freund, Benjamin Franklin, schwer mit seiner Kumischen, offenen ab. Ich würde sagen, in Paris wird da natürlich viel besser aufgenommen. Aber diese London-Aroganz ist ein bisschen stellvertretend für die Art und Weise der neuen Welt. Da sind die Amerikaner ein bisschen wie Kinder. Und dann sagt man, okay, sie werden nicht hören, will Muff, Muff fühlen. Das waren damals die Erziehungsratschläge und sagen jetzt haben wir eben herdrückang hart. Das gibt es jetzt nicht. Unter den London-Aroganen intellektuellen kommt Franklin gut an, aber bei den Herrschen sind eben weniger. Und ein Aspekt ist auch noch mit dieser Vernichtung des Tees, dass sie eben privat Eigentumangreifen, privat Eigentum. Das war ja so ein bisschen auch im britischen Empire so der Deal. Okay, wir sind ein bladener Monarchie und sehen aber es ist eher künch ein eurer Geschäfte machen. Dafür sorgen wir schon also die Rechte der besitzenen. Auch wenn das Bürger tun nur zum Teil mitbestimmen kamen, die sind auf jeden Fall gewahrt. Das ist doch eine ganz wichtige Seinsgrundlage und Legitimation für die britische Krone. Und dass man da diese Millionen Werte zerstört. Das ist schon, ja, hat schon eine tiefer Symbolik, weil man damit auch das Band aufkündigt. Was untertaren und Krone verbindet. Da sind wir jetzt schon bei der Boston Tea Party. Ich reiche noch kurz nach, wie es dazu kommt, denn also die Zölle auf T bleiben bestehen. Und dann 73 verabschiedet das Parlament eben diesen T-Act, der gerade die Bostoner so auf die Palm bringt. Warum macht die Regierung das? Das ist im Grunde ein kleveres Hilfspaket für die East India Company, die soll einfach mehr T in Nordamerika absetzen können. Aber eben viele in den Kulininen sind deswegen extrem wütend. Warum aber verkleiden sich die protestierenden bei der Boston Tea Party nun ausgerechnet als Mohawk Krieger? Diese Antwort bin ich euch ja noch schuldig geblieben. Wollten Sie sich womöglich tagen? Haben Sie geglaubt, dass Sie die Tat den Indigenen in die Schuhe schlagen.
schieben könnten. Nein, das ist alles Quatsch. Der führende deutsche Experte für die amerikanische Revolution Michael Hochgeschwender, der liefert eine andere sehr überzeugende Erklärung, diese Verkleidung als Indigene Krieger. Das ist ein symbolischer Akt. Damit wollen die Söhne der Freiheit so radikal wie möglich sagen, dass sie was anderes sind als das britische Mutterland. Es ist ein bisschen absurd, weil sie weder sympathien für die indigene Bevölkerung haben, mit denen gibt es auch immer wieder bewaffnete Auseinandersetzung und so weiter. Aber in diesem Fall nehmen sie sozusagen das Bild des Indigene für sich in Anspruch um zu sagen, wir sind was anderes als diese komischen Briten auf der Insel. Genau, wir sind Menschen der neuen Welt und auch diese Natur vom Wundenheit, die die Indigene Mohogster verkörpern ist relativ wichtig. Wir haben eine neue Landschaft hinter uns, wir haben neue Regeln und schüchert das auch ein. Das ist mein, die Mohogs gewahlen ja auch schon damals aus allmöglichen Geschichten und Stories irgendwie bekannt als tapferer Krieger und hat natürlich einen gewissen Abschreck in den Effekt. So am 20. Januar 1974. Also fünf Wochen nach der Boston-Teeparty. Da erreicht die Nachricht von diesen Ereignissen, dann endlich auch London. So lange dauert das damals und damit weiß jetzt auch das Herztes British Empire Bescheid, was da Vorsicht gegangen ist. Breaking News sozusagen. Ein bisschen langsam als heute, aber doch Breaking News und diese Nachrichten die Sorgenfeinstimmungsumschuhr in Großbritannien. Franklin, der lebt jetzt zu dieser Zeit noch england, der notiert wie die öffentliche Meinung, bin weniger Tage umkippt. Also vorher war da noch so verhaltene Sympathie für die Nordamerikaner zu spüren und jetzt herstern nur noch blank gewuht. Auch eben weil es so eine unglaubliche Sachbeschädigung ist, das der Schöne Tee. Der Schöne Tee, genau. Franklin, der hält die Teeparty für eine füchterliche Dummeheit. Der ist ein kluger Mann. Der versucht auch die Lage zu beruhigen, aber es ist längst zu spät. Julius C. Saib würde sagen, der Rubikon ist überschritten. Innerhalb der britischen Regierung hat jetzt die Suche nach einem Sündenbock begonnen, den man ja die Schuld für diese Eskalation aufladen kann und ausgerechnet Franklin erscheint vielen der ideale Kandidat zu sein. Also Franklin, der abgesannte, der Kolonien, liegt auch daran, dass er zu dieser Zeit in einem ja komplizierten Skandal verstrickt ist. Da geht es um ja eine Reihe von geliegten Briefe. Die hat der Gouverneur von Massachusetts, ein Hardliner geschrieben. Der Inhalt dieser Briefe ist publik geworden. Das hat die amerikanischen Patrioten sehr empört. Also der Inhalt nicht die Tatsache, dass die publik geworden sind. Also Hardliner, in dem Sinne heißt jetzt dann viele stärkere genaute repressionen dieser Frechheiten. Also man müsse die Freiheiten der Bewohner einschränken und so weiter. Franklin, der hat eine zentrale Rolle gespielt bei der publikwerdung, bei dem Lieg dieser Briefe. Also er hat die mal zugespielt bekommen, hat sie einem vertrauten weitergegeben. Er wollte nicht, dass sie öffentlich gemacht werden. Das sind sie dann aber doch. Und deswegen gilt er in den Augen vielerbrieten als ein gefährlicher Unruhestifter. Zu Unrecht, muss man sagen, zu diesem Zeitpunkt wirklich zu Unrecht. 29. Januar, 774. Da wird Franklin vor dem Kronenrat zitiert. Dieser Termin, der dauert nur eine knappe Stunde, aber das reicht aus, um Franklin in einen anderen Menschen zu verwandeln. Ja, es gibt Stunden. Er kennt's nicht. Ja, weil dann nicht viel mehr. Der Raum im Palast von Whitehall, in dem die königlichen Berater Franklin an diesem Tag empfangen, der hat eine ganz lange Geschichte und ein seltsam Namen, das Cockpit. Wenn ihr jetzt denkt, was ist in Flugzeuge? Geh aufs doch damals nicht. Ja, Cockpit hat mit Flugzeugen nicht zu tun, auf Deutsch bedeutet das Harnengrube. Im Sinne von Harnenkampf. Genau. Dieser Name verweist eben auf diese blutigen Spektakel, die man in diesem Raum eins veranstaltet hat. Also Harnen Kämpfe. Da reißen sich so arme Tiere zur Belustigung des Publikums gegenseitig in Stücke. Als Franklin diesen acht-ekigen Raum, das gar nicht so groß betritt, da schaut er dann auch schon in erwartungsvoller Augen. Alles, was in London, Rang und Namen hat, ist gekommen. Es sind die 35 privy Counciles, die sitzen hinter einem großen Tisch, der sich von einem Ende des Cockpitz zum anderen erstreckt. Aber auch der Premierminister Lord North sind anwesend der Erzbischof von Canterbury, der ganz wichtiger geistlicher auf der Insel. Und was die in der nächsten knappen Stunde mit erleben werden, ist zwar kein Harnenkampf, aber es ist trotzdem brutal. Es ist eine öffentliche Erniedrigung. Das Kommando führt der Königliche-Generalanwalt Alexander Wetterburn, ergeiziger Mann Anfang 40, deutlich junger als Benjamin Franklin. Das eigentlich Thema dieses Treffens ist eine Petition der Bürger von Massachusetts, in der sie die Abberufung ihres Verhastengovernörs fordern. Und Franklin soll eben diese Petition überbringen. Wetterburn hat aber bestossen, diesen rotine Termin zu einem Tribunal über Benjamin Franklin zu machen. Und der legt auch sofort los. Kann ich jetzt nicht alles in detail hier wiedergeben, aber der Mann aus Pennsylvania, der sei ein Teil einer kleinen aber gefährlichen Gruppe von Demagogen, die das Empire zerstören wollen. Er sei ein Zitat Brandstifter, der Schulterran sei, dass die Kolonien nun in Flammenstünde deswegen habe Franklin Zitat, allen Respekt der Gesellschaft und der Menschen verloren und so weiter und so fort. Ganz schön hart hat Stoff. Ganz schön hat er schon gut. Der Arme Mann hat natürlich auch Material dafür. Ich will nicht sagen, dass er recht hat, aber auf aus einer Perspektive stimmt das ja. Sie sind ja auch dabei tatsächlich das Empire auf jeden Fall umzukrämpel und dem Paroli zu bieten und erwachsen. Es wäre natürlich vielleicht schlau gewesen, das nicht zu diesem Zeitpunkt zu einer Konfrontation kommen zu lassen, aber dieser Generalanwalt hatte dann sich schon das gute Gespüren und die Mittel und die Folgeung von den sind natürlich von großer politischer Dummheit. Man kann sich auch noch mal fragen, wer kennt heute noch Alexander Widerburn, jedes Kind kennt Benjamin Franklin. Da stimmt und Franklin wählt auch eine Strategie, die ich ihm auch geraten hätte. Er ist mittlerweile in Herr von 68 Jahren, muss das über sich überlegen lassen. Es Publikum, Jolt und Jubel, er aber zeigt keinerlei Regung und als er dann gefragt wird, ob er noch was dazu sagen will, sagt er, nee ich ziehe es vor zu schweigen, also er vergelte da nicht gleiches mit gleichen Themen. Diese Petition, die ja dem Privikounsel eigentlich präsentieren wollte, die wird kurz an abgeschmittert, sei unbegründet ärgerlich und skandalös, dann endlich da Franklin gehen. Das Cockpit im Palast von Whitehall, das hat sich für Franklin als so eine Art chemischer Reaktor erwiesen. Also erst da reingegangen als loyaler Untertan, spritischen Königs und ist rausgekommen als amerikanischer Revolutionär. Klingt dramatisch, ist aber wirklich so, steht auch so in der Fachletratur, die britische Regierung wiederum, die ist jetzt entschlossen, die Krise in Übersie ein für alle mal zu lösen, doch damit das zeigt sich bald, macht sie alles nur noch schlimmer. Nach der Boston Tea Party, da wollen die Briten im Frühjahr 1774 die reberdischen Kolonisten in Massachusetts endlich zur Resonbring, wie genau dazu kommen wir gleich noch, vorher muss ich euch noch mit einem anderen Gedanken von mir belästigen. Ich will euch nicht beunruhigen, aber während wir hier so locker über die Vergangenheit plaudern stehen, irgendwo in den USA und 400 Atomabestückte intercontinental Raketen in ihren Silos und warten auf den Einsatzbefehl, 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche. Jetzt fragte euch wahrscheinlich, was zum Teufel hat das mit der amerikanischen Revolution zu tun, wartet es ab, Neil, du wirst natürlich wissen, wie dieser Raketen Typ heißt. Ja, ich war für in der Friedensbewegung, und da könnte man das, das sind die Minutmänner. Ja, genau, auf Deutsch die Minutenmänner und diesen Namen den verdanken sie den legendären Militzen, die im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg gekämpft haben und die auch gleich bei uns hier noch einen ganz großen Auftritt hinlegen werden, Minutenmänner deswegen, weil sie innerhalb einer Minute gefächtsbereit sein mussten. Also praktisch, direkt aus dem Bett, aufs Schlachtfeld oder eher, was wahrscheinlich aber vom Flug, vom Acker, schnell die Muskehte greifen und dann sich dem Fein entgegenstellen, sie dieses Ideal von der Bürgermilitzen, ist ja auch noch so ein Ideal, dass in den Vereinigten Staaten heute immer noch sehr aktiv ist. Ja, und noch die Fitness, das Training immer bereit zu sein, an sich zu arbeiten, zum Beispiel bei Benjamin Schwenkelin gesehen, sich immer so weit, weil um in einer Minute das müssen ja auch so professionell vorher, wenn da müssen ja auch einen ganz kurzer Zeit vom tiefschlaf in Einsatz kommen und das muss man einfach üben üben üben und das ist eben auch typisch diese amerikanische Ideologie, die da entsteht. Du kannst eigentlich auch jeden Bauern, aus jedem komischen Handwerker, kannst du eben ein professionellen, schnellen Soldaten machen, wenn man so trainiert und wenn man der richtigen Sache tient. Das ist auch ein Grund, warum heute die Landgestützten Atomraketen der USA nach diesen historischen Minutmen benannt worden sind. Zeigt aber auch, wie allgegenwärtig dieser Gründungsmütters mit allen Elementen, die dazugehören noch immer ist. Ich finde da ist verdeutlicht aber auch so diese enorme Entwicklung, die die Vereinigten Staaten genommen haben. Also es fängt an mit ein paar Rebellen, mit Musketen in den Händen und es endet bei einer globalen Superpower, die ihre Rivalen mit ja nukleara Vernichtung bedroht und dadurch also abschreckt. Das ist ein sehr, sehr weiter Weg. Manchen Tagen hat man den Eindruck, sie sind auf dem Rückweg, weil sie sich wieder zu untereinander kabelenden, kregelnden auf dem den Abstieg verliebten Sonderlingen zurückentwickeln. Ich sage ja schon, die Spinnen, die Amis war ja in meiner Jugend auch schon ein geflügeltes Wort, aber du hast völlig recht, das interessante ist, dass auch diese Zeit genommen sind damals der amerikanischen Revolution. Also so weiter war noch nicht, aber dieser Wachstern-Unterpichheitsbewegung, das Gefühl hatten, dass hier so was entstehen,
Könnte, wenn man das in den Zeugnissen sieht, diese Kombination mit dieser immensen und entdeckten, unausgebäudeten Natur. Da haben ja ganz viele dann gesehen, okay, wenn wir uns alle zusammen tun und wenn wir es schaffen, diese Natur zu erschließen, hängt natürlich dann auch mit der Verdrängung und der Vertreibung Indigida-Völker zusammen. Aber wenn dieses Projekt, sagen wir es mal neutral, tatsächlich zum Tragen kommt und wir unsere freieitliche Ideologie und diese immensen Naturresourcen zusammen, dann stehen wir hier an einer Wegscheide der Geschichte und es gibt immer wieder Zeitzeugen, die sagen, wir machen das für Menschen, die noch ganz geboren wurden. Wir machen das für spätere Generationen und hier wird was ganz großes entstehen und das haben die genau richtig erkannt. Die Sache hat Potenzial, sagen was mal so. Eben haben wir ja gehört, wie Benjamin Franklin im Cockpit in London öffentlich erniedrigt worden ist. Das reicht der britischen Regierung, aber noch nicht. Die will ja eben nicht, dass ich da so was eigenständiges entwickelt. Nach Franklin ist jetzt Massachusetts dran. Im Mai Juni 774, da verabschiedet das Parlament ein Gesetzespaket, das gleich unter zwei verschiedenen Bezeichnungen in die Geschichte eingegangen ist. Jede Seite in dem Konflikt hat ihre eigene. Also die Briten nennen es die Coerceph Act, die Zwangsmaßnahmen, die Kolognisten dagegen sprechen von den Intolerable Act, also den unerträglichen Gesetzen, ist eigentlich auch ganz egal, wie man sie nennt. Diese Gesetze sind die Quittung für den Protest. In Boston ist quasi der Kater zur Party. Also man hat, ich krieg natürlich von Tee kein Kater, aber ihr wisst, was ich meine, es ist sozusagen die Rechnung für diese Protestaktion, wo der ganze Tee im Hafenbecken gelandet ist. Ich gehe mal hier nur auf die wichtigsten Punkte aus diesem Gesetzespaket ein. Also erstens wird der Hafen von Boston so lange gesperrt, bis die East India Company für ihren Tee entschädigt worden ist. Zweitens wird Massachusetts unter die direkte Kontrolle der britischen Regierung und des Parlaments gestellt, die lokale Assembly, die es ja auch gibt, diese Volksvertretung, die wird de facto entmachtet. Das ist ein starkes Stück und das empört nicht nur die Leute in Massachusetts, sondern das ist auch etwas, was die Bewohner in anderen Kolonien sehr ärgert, obwohl sie ja erst mal nicht direkt davon betroffen sind. Da geht es ihnen wirklich ums Prinzip. Was macht die Kona als nächstes, wenn sie diese Kolonialen Assemblies, also nur eine davon suspendiert? Das sind ja auch mal, ich mach es, wie das gesamte Empire immer so regiert wird. Erst mal so ein bisschen weit weg, aber so bei Protesten wurden die Briten ja schon sehr ungemütlich, auch in anderen Teilen der Welt, aber es hat selten haben die Menschen dann die Möglichkeit auch so sich zu werden. In diesem Fall werden sie sich werden. Das wissen wir. Ich will noch ein drittes Gesetz ergänzen, das ist der sogenannte Quebec Act. Der hat eigentlich gar nichts mit den Geschehnissen in Boston zu tun, also räumlich und trotzdem hält in der Historik Astiden Conway für einen der zwei entscheidenden Auslöser der amerikanischen Revolution, der eine ist der T-Ekt und dann für ihn der andere ist der Quebec Act. Aber jetzt muss man sich natürlich erstmal fragen, warum ein Gesetz, das die Verwaltung der ehemals französischen Gebiete in Nordamerika betrifft, eine so verheerende Wirkung in den Kolonien an der Ostküste entfaltet. Das hängt mit dem gewaltigen Land Hunger der Nordamerikanischen Kolonisten zusammen. Haben wir auch schon kennengelernt. Die Schielen ja schon seit Jahrzehnten auf die Gebiete jenseits der Appalachung, so Ohio, tal und so weiter. Und genau diese so verlockenden Territorien schlägt die britische Regierung mit dem Quebec Act, der Kolonik Quebec zu. Also das ist sozusagen ein Stop-Shilt, das sie da errichten und das mögen die Siedler überhaupt nicht. Ja, darum ist das eben auch nicht immer so schwarz und weiß, auch von heutiger Perspektive aus zu betrachten, weil die britische Kone sieht, okay, diese Gebiete jenseits Appalachen sind bewohnt. Da wohn ja schon die Six Nations und andere Indigene Völker und wir müssen das irgendwie alles in der Balance halten. Wir können jetzt sich dauernd geriller Kriege und Kriege gegen die Indigene Völker dort führen. Es ist insofern ein Akt, ja, von heute aus gesehen, der Fern ist. Aber die Unabhängigkeitsgämpfer sagen, nee, wir wollen ja wachsen, wir wollen ja was werden, wir wollen reich werden und wir brauchen dieses Land. Und damals ist es ja noch vor der industriellen Reolition natürlich und deswegen kann man eigentlich nur über Landbesitz und Landausbräutung reich werden und das haben die natürlich vor. Insofern diese freiere von den Kolonien wollen selbst Kolonial heran werden auf ihrem eigenen Kontinent und das ist eben die Dialektik des Fortschritts. Warte mal, modern sagen, einerseits erringst du Freiheit. Dieses ganzen Freizlogans machen es natürlich bis in die Amerikanischen Welt alles unheimlich kompliziert. Aber ein Motiv war einfach den Indigene Völker in Ireland auch wegzunehmen. Es ist auch ein interessantes Beispiel für diese Mischung aus Idealismus und Eigen sind, die dieses Protestprojekt, sage ich mal, antreibt. Ein Punkt ist auch noch wichtig. Der Quebec-Akt legt fest, dass die von den Franzosen errichteten Strukturen weitgehend beibahalten bleiben. Das gilt vor allem auch für die Privilegien der katholischen Kirche. Jetzt müsst ihr wissen, dass ein anständiger Brite zu dieser Zeit nicht so sehr hast wie die Katholigen. Also die Katholigen werden wirklich diskriminiert, die dürfen zu dieser Zeit weder im Parlament sitzen noch öffentliche Empte bekleiden. Es dauert noch lange, ich glaube erst 1829 wird das geändert in Großbritannien. Es ist ja auch schon eine lange Geschichte, wer kann in der Folge von der Reastured. Es gibt halt noch Katholiken, sagen wir an einem Minderheit. Ja, und sie sind wirklich Bürger, zweitag Klasse und vor allem werden sie sehr mistrausch beäugt und deswegen, weil der Quebec-Akt sagt, na ja, die Leute in Quebec, die dürfen weiterhin Katholigen bleiben, die Kirche wird da sozusagen unterstützt. Deswegen wittern die dahinter eine Verschwörung gegen ihre Freiheit. Denken da ist irgendwie der Absolutismus, der Katholizismus, der Papismus ist da am Werk. Es ist ja auch sehr Verschwörungstheerisch aufgeladen die ganze Sache. Ja, ja genau. Es gibt eine große Amerikanische Paranoia. Das geht eigentlich damals schon los. Haben wir ja heute manchmal, aber man macht auch aus diesem englischen König, George M. Dritten, macht man eine absolute uminöse Figur, der überall seine Finger im Spiel hat. Später dann, ja, das stimmt. Katholiken, alles feindliche Agenten und das ist eben das schwierige, einem Bürgerkrieg, was es ja bis zu dem Zeitpunkt ist, dass du nicht genauer siehst, wer dein Feind ist, hat schon mich schelde Montagni festgestellt. Und diese jahrelischen Auswirkung dieser Konflikte, die machen sich jetzt so langsam da bemerkbar. Das ist sozusagen die Situation. Also die Nordamerikaner haben jetzt also quasi die Quittung bekommen für die Boston Tea Party und sie mögen das nicht, um es mal gelinder auszudrücken. Was machen Sie jetzt nächstes? Sie treffen sich im September 1774 um erstmal zu beratschlagen, wie es jetzt weitergehen soll. Das ist der erste Kontinental-Kongress daran nehmen, 56 Vertreter aus 12 der 13 Kolonien teil, findet in Philadelphia statt. Ich könnte auch sagen, ja, in Nordamerika wächst langsam zusammen, was zusammen gehört. Also, es ist noch ein zarkhaftes Flänzchen, aber das ist schon auch ein wichtiger Schritt, dass man sich wirklich mal zusammentut und eine sozusagen Institution-Schaf, die ja diesen Einzelkollonien übergeordnet ist, einer der Abgeordneten, der danach Philadelphia kommt, ist ein alter Bekanter von uns. Das ist der 42 Jahre alte ex-offizie und Kriegsheld, den wir in der letzten Folge schon getroffen haben. Da war er noch ein junger Offizie. Die letzten Jahrzehnte hatte sich seinen Tabakplantagen in Virginia gewidmet. Du weißt natürlich von wem ich spreche. Ja, das ist der treue Offizie, in den es seiner Majestät, seiner British Majestät damals. Und ja, wird man auch eher wieder ganz andere Entwicklungen nehmen, wie Ben Franklin auch, nämlich George Washington. Ja, genau. Der ist jetzt im besten Alter, sage ich jetzt mal. Und bis lang hatte sich ja für diesen Konflikt zwischen dem Parlament und den Kolonien nicht so wirklich interessiert, aber mit der Verabschiedung der Coerce of Acts, der Intolerable Acts, ändert sich das. Trotzdem muss ich dazu sagen, Washington zählt zu den Gemäßigten. Der guckt zum Beispiel auf die Leute in Massachusetts, also vor allem auf die Sunsuff Liberty in Boston eher misstrauisch, herab, denkt so, die sind ein bisschen radikal. Der Erzerstörung vom Privat eigentlich nur, ist ja ein sehr reicher Mann. Das hat ihm schon mal nicht gehört. Das ist ja auch ein sehr professioneller Soldat gewesen. Das heißt, er hat auch irgendeine Ahnung von den schieren Kräfte verhältnissen, die es da gibt. Das heißt, ja, allzu frech sollte man den britischen Königreich nicht kommen. Er sieht sich auch immer noch als Loyala und Tatan von König Georg, den Briten, so wie die meisten Bewohner in den Kolonien. Auf der anderen Seite behahren sie auch sehr auf ihren Freiheitsrechten. Das gilt auch für Washington und auch für seine Mitbürger. Deswegen gibt der Kontinental-Kongress keineswegs nach, also im Gegenteil, er lehnte Intolerable Acts ab, spricht sich für ein boycott britischer Importe aus und fordert die Kolonien dazu auf Waffenlager anzulegen und ihre Milizen einzuberufen. Dabei ist sie berufen sicher, das ist auch noch vielleicht wichtig, auch auch alte englische Freiheiten. Also die englische Krone hat ja durchaus diese uralten Freiheiten, Magna-Karte und so weiter aus dem Ding und ist stolz drauf, die auch zu gewähren. Und zu diesem Zeitpunkt kann man noch sagen, okay, wir wollen es aber so haben, wie es eigentlich das kritische Krone das gemeint hat und verpflichtet ist, ihren Untertan zu garantieren, nämlich Freiheiten und eben nicht ja solche bürokratischen Übergriffe da zu planen, sondern eben wie im Mittelalter sich da gültig zu verhalten, wie ein guter Vater gegenüber den eigenen Kindern, aber das ist eben ja, da gibt es so ein bisschen Lost in Translation zwischen den beiden Hauptschätten. Eigentlich sind sie on the same page, so würde man sagen, das sind die Seiten der nicht geschriebenen britischen Verfassung, nur praktisch sind sie natürlich sehr weit auseinander in ihren Vorstellungen. Wenn wir jetzt einmal raus gucken aufs Land, also was wirklich draußen im Land bevor sich geht, da ist es so, dass der Krone und ihren Vertretern in Nordamerika allmählich die Kontrolle entgleitet. Also sind dann eher die Söhne der Freiheit und dann noch die sogenannten Correspondenzgesellschaft,
die die Kontrolle übernehmen. Also Michael Hochgeschwender schreibt, dass diese Organisationen die eigentlichen Garanten der öffentlichen Ordnung werden. Und im Herbst 74 kontrollieren die Brieden eigentlich nur noch die Garnisonsstätte, also da wo Truppen stationiert sind und die Flotten Stützpunkte mit ein bisschen Umland drum herum, aber es sind nur noch Inseln der Kontrolle, in einem Meer der Rebellion ist jetzt ein bisschen dramatisch ausgedruckt, aber wir dürfen uns das jetzt nicht so vorstellen, dass London das alles noch in der Hand hat. Ja, die wichtige Entwicklungs natürlich auch kulturgeschichtlich in diesen Korrespondensgesellschaften ist ja auch diese nachbarschaftliche, dieser permanent Diskurs, das reden drüber. Was passiert hier eigentlich? Die Frage ist das noch fair, wohin geht die Reise? Was sind eigentlich die alten Freiheiten? Was ist eine gerechte Bestäuerung? Was ist die Rolle so eines Königs? Was ist ein guter König? Und da fangen die an, weil man ja auch in hohen Alphabetisierungskrater, der wird relativ viel, lesen sich auch Briefe vor und so, das heißt man hat diese Kultur der Gemeinde, Amerikanischen Protestantismus, leistet dem natürlich vor, dass man auch politische Diskussionen führt und das passiert gerade und so es steht dieses prärevolutionäre oder freiheitliche diese Stimmung. Ich muss an dieser Stelle nochmal an Benjamin Frank Ehrlandin gibt es ja immer noch, der ist in London, er ist in Niedrigd worden, aber am 20. März 1775, da tut er das, was er eigentlich schon länger hätte tun sollen, er besteigt ein Schiff in Richtung Heimat. Und während er noch auf dem Atlantik unterwegs ist, da fällt in Massachusetts ein Schuss, der, so heißt es in einem sehr berühmten Gedicht, in der ganzen Welt zu hören ist. In der ersten Folge dieses Sextiders, da haben wir euch ja von General Braddock und seiner Katastrophalen Niederlage im French and Indian War erzählt, da hat George Washington ja eine erste Probe, seiner Tabverkeit abgegeben, ein anderer Überleben da der Schlacht, war der britische Offizie Thomas Gage. Und der hat seit May 1774 einen neuen Job, er ist der Gouverneur der rebellischen Koloniemesset Schussitz und er ist wirklich nicht zu beneiden. Gage steckt nämlich in einem Delammer, das wo die meisten von euch kennen, wenn ihr schon mal im mittleren Management gearbeitet habt, nämlich wenig Sourcen und dafür ganz, ganz viel Druck von oben. Nils hält sich bedeckt, sagt nichts, guckt Schüchtern zur Seite, wenn sich dazu nicht verhalten ist, okay, jetzt lachste, okay, wir müssen ja auch nicht über irgendwelche festdeutschen Redaktionen sprechen, sondern wir sprechen über Lord Datumeth, das ist der Staatssekretär für die Kolonien in London, das ist der Chef von Thomas Gage und der ist der Meinung, dass sich diese Rebellen sehr leicht besiegen lassen, das sei doch nur ein ungerubelter Pürbel ist das Zitat und Gage, der hat um Verstärkung gebeten, die werden logischerweise von Datumeth abgebügelt, stattdessen drängt er den Gouverneur dazu, die Abgeordneten der Assemblizu verhaften, die ist aus britischer Sicht natürlich illegal, die Tagen und 30 km westlich von Boston im örtlichen Concord. Gage, das ist der mittlere Manager vor Ort, der hat bessere Kenntnis der Situation und weiß, dass dieser Wunsch eine Nummer zu groß ist, deswegen plant er im April 75 eine begrenzte Aktion, also ein Überraschungsangriff auf die Waffenlager der Kolonialmilie in Concord und Lexington, ist ein anderes örtchen in der Gegend, gleichzeitig will Gage dabei die beiden Anführer der Sands auf Liberty, der Söhne der Freiheit gefangen nehmen, das sind Samuel Adams und John Hancock. Redelsführer verhaften. Redelsführer, ja, aus Sicht der Briten, wir würden jetzt, wenn wir so ein modernes Militärsprech anwenden wollen, von so einer Art Enthauptungsschlag sprechen, also die Führung ausschalten und dadurch die Waffenbeschlagnahmen und dann dadurch ja da aus dieser ganzen Sache die Luft rauslassen, dieser Plan kann aber nur dann gelingen, wenn die Rebellen kein Winter von bekommen, aber dieser Plan scheitert noch eher die Briten überhaupt aufgebrochen sind. Wir sind jetzt in den späten Abendstunden des 18. April 75, der versammeln sich rund 900 britische Soldaten und Marine Infantristen in aller Stille auf dem Bossen kamen, das ist so eine öffentliche Weide am Rande der Stadt, dann werden sie mit Broten ans andere Ufer des Charles River gebracht und von dort, und sie erst mal nach Lexington marschieren und dann weiter nach Concord. Zu selben Zeit da reiten aber schon mehrere Boten in vollem Galopp durch die Nacht um die colonialen Militzen vor den anrückenen Briten zu wahren, denn Gage ist es nicht gelungen, sein Vorhaben geheim zu halten, er ist umgeben von Spitzeln, also die Bevölkerung ist ja auch zumindest zu beträchtlichen Teilen auf Seiten der Rebellen und die haben die Informationen schon weitergeleitet. Bossen ist ja auch eine kleine Stadt damals, ich glaube 12.000 Einwohner, also das ist für die Größenordnung, diese Reiter, die dadurch die Nacht stürmen, galoppieren, die sind ganz große Helden auch in diesem Gründungsmütter, es verdichtet sich unfiererweise in einer Person Paul River, der wird häufig so als der legendäre einsame Held erinnert, es sind wie gesagt in Wahrheit mehrere Leute, die da unterwegs sind, aber es ist wirklich eine entscheidende Tat, weil als sich die Briten dann am 19. April 1775 um etwa halb fünf Uhr morgens Lexington nähern, da werden sie bereits erwartet. Auf dem Lexington Green, das ist eine Wiese im Herzen dieses kleinen Ortes, da steht Captain John Parker, im fallendlich der Morgendämmerung und hält Ausschau nach dem Feind. Parker ist 45 Jahre alt, hat als junger Mann im Franch in Indian War gekämpft, hat Seite anseite mit den Briten in Quebec über die Franzosen Triumphiert. An diesem Morgen komantiert er die Bürgermeliezt. Gut 70 Männer sind bei ihm. Parker hat die in zwei langen Rhein positioniert, ihre Musketen, in sehen der Hand und den Blick haben sie auf die Straße nach Bosten gerichtet. Und dann kommen sie endlich, die Briten. Hunderte Rote, Uniformröcke, Weiße Hosen, Schimmande Bayonette und als die Briten, die Meditionäre entdecken, da gehen die britischen Soldaten in Angriffsposition, ist ein füchterlicher oder furcht ein flößender Anblick einer von Parker's Männern, den Blanca angst, wir müssen das Green Räumen, aber Parker antwortet nur, der erste der Fried wird niedergeschossen. Kurz darauf nähern sich drei britische Reiter diesen Meditionären bis auf 30 Meter rufweite, sind offiziere und einer berühlt, legt eure Waffen nieder ihr verdammten Rebellen und geht auseinander. Captain Parker, der scheint jetzt tatsächlich seine Meinung geändert zu haben, ergibt jedenfalls den Befehl, die Linien aufzulösen, seine Männer drehen sich um und beginnen die Wiese zu verlassen, doch den britischen Offizier, den Genüg das nicht, schimpft wieder, verdammt, warum legt die eure Waffen nieder? Ein anderer Offizier der Brüllt zum Teufel mit ihnen, wir holen sie uns. Wie das häufig so ist, bei so ganz wichtigen historischen Ereignissen kann man 200 Jahre später, 250 Jahre später gar nicht mehr sagen, was genau dann passiert ist, wir wissen nur, irgendjemand gibt einen Schuss ab, der Schuss, der um die Welt geht sozusagen, amerikanische Augenzeugen, die werden dann später die Briten beschuldigen, die Briten werden das abstreiten, dass sie das ganze angefangen haben, der britische Kommandeur, der versucht sogar noch, die Lage zu beruhigen, aber noch bevor er sich Gehör verschaffen kann, da zereißen zwei Salven, die morgen läuft und kaum zwei Minuten später ist dieses Gefecht schon wieder vorbei. Auf dem Lexington Green liegen acht Tote amerikanische Militzoneere, die Briten haben keine Verluste zu verzeichnen, machen kurze Pause und dann ziehen sie weiter ins etwa 10 km entfernte Concord. Von nun an geben sie sich keine Mühe mehr, ihren Gehör zu kommen zu verheimlichen mit Flöten und Trommeln, ziehen sie der nächsten Schlacht entgegen. Was ich da gerade geschildert habe, das ist wirklich einer der Schlüsselmomente im Gründungsmütter des USA, ist erlicherweise aber nur die eine Hälfte dieses Schlüsselmoments, denn die andere Hälfte, die eignet sich ein paar Stunden später als die Briten in Concord eintreffen. Es ist so eine Adoppelstacht, wie Jena und Auerstedt bei Napoleon, es ist Lexington und Concord wird immer auch zusammen genannt. Ja, kleine Städte, also wässlich von Boston, in Concord. Da läuft's sehr viel schlechter für die Briten. Mittlerweile haben sich nämlich Hunderte von den Minutmen versammelt, die wir schon angesprochen haben, die haben alles stehen und liegen lassen, sind dahin geströmt, auch angelockt von Kampfgeräuschen, auch von brennenden Häusern und so. Und da ist es dann so, dass es ihnen tatsächlich gelingt, die trocken seiner Majestät zum Rückzug zuzwingen. Und dieser Rückzug wird sehr brutal. Die Briten müsste sich nämlich den Weg nach Boston frei kämpfen. Am Ende werden 273 Männer von ihnen getötet oder verwundet, herbeverluste, also von sehr viel höheren Fastenbrittel. Also es ist wirklich so ein bisschen wie die Varoßschlacht, also sie schaffen es schon nach Boston, aber man muss sich das so vorstellen, sind ungefähr 30 km oder so. Sie werden bei jeder Gelegenheit von der Seite angegriffen. Also es ist ein wirkliches Debake, auch eine mediterische Blamage. Fragt man sich natürlich, was diese Rohtrockke sollen, da du bist natürlich dann in die Senatur in Amerika, bis die totale Zielscheibe werden. Alle anderen können sich ja, ist eine Gerille attraktik, können sich eliminiert werden, können sich auch wieder im Bauernsrück verwandeln oder den Handwerker und sind nicht so ein offenkundiges Ziel. Ganz offensichtlich sind die Rohtrockke, ja, eher dazu da abzuschrecken und einzuschüchtern und so was. Und so sind die weniger geeignet für den Einsatz, denn so, jetzt in denfalls in diesem Fall. Ja, da treffen zwei unterschiedliche Arten, Krieg zu führen, aufeinander. Also sozusagen der klassische
europäische Kriegs und mit großer Feldschlacht und so und sehr disciplinierten, sehr gut trainierten, organisierten großen Verbänden und eben ja diesem Art Volkskrieg von Leuten, die ja, wir sagst plötzlich auftauchen und dann auch wieder in der Bevölkerung verschwinden und dafür sind die Briten nicht gemacht. Das geht schief und also Thomas Gage, der das ja als Gouverneur sozusagen angeordnet hat, hat wirklich versagt. Also dessen Pläne sind wirklich gescheitert, er hat die Rebellen nicht enthauptet, er hat ihre Waffen nicht beschlagt namt. Stattdessen sitzt er jetzt selbst in der Falle, denn dieser 19. April 75, also der Tag dieser Gefechte von Lexington und Concord, das ist zugleich der erste Tag in der Belagerung von Boston. Also die Rebellen, dann spricht sich rum, dass Massaker von Lexington stachtet die Leute so auf, dass man da Rache üben will oder weitere Massaker verhindern will, dann aus allen Ecken der neuen Enkischen Kolonien machen sich die Männer auf, auch manchmal unterstützt von ihren Frauen, um da den Briten entgegenzukommen und Boston zu gelangen. Ja, also die Briten sitzen jetzt fest in Boston, der Stadt, wo diese Folge angefangen hat, 16 Tage später am 5. Mai 755. Da geht Benjamin Franklin in Philadelphia von Bord und er wird mit Glottengeläut begrüßt. Man freut sich, dass er wieder da ist. Er hat ja bislang diesen Konflikt zwischen Kronen und Kolonien aus der Ferne beobachtet, aber jetzt befindet er sich wirklich im Zentrum des Geschehens. Ein paar Tage später tritt der zweite Kontinental-Kongress zusammen und da ist er natürlich mit von der Partie. Die delegierten bei diesem Kongress, wo Benjamin Franklin glaube ich sowas wieder Alterspräsident ist, er müsste, glaube ich, eine der ältesten Abgeordneten sein. Die müssen jetzt entscheiden, wie dieser Krieg geführt werden soll, in denen die Kolonien quasi hineingeschlittert sind. Also wer soll kämpfen, wer soll an der Spitze der Kämpfer stehen. Gott sei Dank haben die Rebellen ja einen sehr fegen. Offizie in ihren Reihen, George Washington, der hat mediterische Erfahrung, er hat auch sehr viel Karisma. Er ist, glaube ich, auch so jemand, der ein Raum verändert, wo die Raum Temperatur verändert, wenn er den Raum betritt. Und dann gibt es noch diesen Proportsgedanken, also kommt aus Virginia, also der Bevölkerungsreist in Kolonie, er bringt auch noch so eine Hausmacht mit, und dementsprechend wird er zum Anführer der neu gegründeten Kontinental-Ami ernannt. Tollitätel, toller Oberbefehlzhaber, aber sonst haben sie sehr wenig. Muss man auch, genau. Bekräftefältnisse sind eindeutig sprechen für die Briten. Zur damaligen Zeit weist George Washington natürlich auch ganz genau, was sie machen ist ja, so ein antikulärnalistischer Gerilla Kampf. Das andere bleibt ihnen auch gar nicht übrig. Wie die USA in den später auch erleben werden, nur in anderen Rollen, also Stichwort Vietnam, wo sie eigentlich genau die gleiche Fehler machen, werden wie die britische Krone, also versuchen, Rädelsführer zu verhaften, versuchen, ein Exempel zu statuieren, was dann nur sozusagen die Rache gelüste und ziehen die Rückhalt in der Bevölkerung. Sie verlieren lässt, insofern ist das irgendwie diese sehr ursprungsgedanke. Der USA ist eigentlich schon ein antikulärnalistischer Kampf. Das ist sie später selber zum Imperium verwandeln. Das ist ja eine Ironie der Geschichte. Und wer den Vietnam 3-Teiler von uns kennt, Ho Chi Minh, also der Anführer auch der Vietnamese Nationalkämpfer, anfangs großer Fan der amerikanischen Revolution und der Gründerfäter und so weiter. Also da gibt es schon eine Beziehung noch ganz kurz zu Washington. Der zieht jetzt nicht mit vorm Herzen in den Krieg. Also er klagt zum Beispiel nach den Schüssen bei Lexington und Concord. Wie traurig es sei, dass ein Bruder das Schwert in seines Bruders brust gestoßen hat. Und dass die eins glücksehlig und friedlichen Ebenen Amerika nun entweder mit Blut getränkt oder von Sklaven bewohnen werden. Er ringt sich nur zum Kampf durch, weil sie sagen, die Alternative, die Unfreiheit ist, die Sklave rei. Und ja, Blut wird fließen. Am 17. Juni, 1775, da erringen die Briten bei Boston, bei Banker Hill. Ein Pyrros Sieg können die Rebellensbaus einigen Stellungen bei Boston vertreiben, aber nur unter sehr hohen Verlusten. Und vor allem der Belagerungsring, um die Stadt bleibt enttakt. Wir können jetzt nicht jede Schlacht und die Teilnache zählen. Genau. Auch so was die Banker Hill ist, das ist ein wirkliches Abschlachten. Es sind sehr sehr gewalttätige und wirklich tragischer, weil die teilweise aus nächster Nähe dann gegeneinander kämpfen, sich dann sehen beim Leiden, beim Sterben und so. Also das sind schon wirklich diese Geburt der vor einigten Staaten, auf die das dann hinausläuft, geschieht schon mit extremer Gewalt. Ja, es ist, damals ist ja das Kriegshandwerk auch auf eine ganz eigene Art schrecklich. Die Amerikaner gehen aber auch in die Offensive, sie maschieren in Kanada, also in Quebec ein. Auch in der Hoffnung, ja, die dortigen Bewohner für den Kampf gegen das Empire zu gewinnen. Es ist eine Militäroperation, die wir jetzt auch nicht auch in den Teilen nachherzielen können. Die wird sich ja auch noch bis in den Herbst 1776 hinziehen. Sie endet aber schließlich in einer Katastrophe und ich erzähle euch das, weil man ja denkt, na ja, die englischen Kolonien in der neuen Welt, die rebellieren und sagen, sich stieße ich los. War es nur ungefähr die Hälfte aller britischen Kolonien in Nordamerika. Und der Karriwe, muss man auch dazu zählen, sagt sich los, die andere Hälfte grob gesagt, die wird bis zuletzt treu an der Seite des Mutterlands stehen. Also Kanada aber auch in der Karriwe und das ist ein ganz wichtiger Punkt. Es ist eben nicht so, dass alle jetzt plötzlich vom Freiheitsvirus befallen sind und sich los sagen, sondern es ist wirklich nur grob gesagt, die Hälfte. Noch innerhalb der Kolonien ist es ja keines Wix, es gibt ja keine Meinungsupfragen. Genau, aber es gibt eben diese Figur der Loyalisten, die werden dann auch verfolgt zum Teil. Und so aber da Leute sagen, was wir jetzt eine Revolution machen, das wird nur so brutrünstig. Wir einigen uns mit dem König der ist weit weg. Das geht doch, also selbst bei George Washington hast du diesen Erzöger. Da sagt okay, der Preis wird enorm hoch sein. Es ist richtig begeistert in die neue Zeit gehen, eigentlich nur wenige und viele, die Angst haben, um mir hab' einen Gut. Und ja, auch vor der Rohin gewalt, die auch kommen wird, sind da überhaupt nicht überzeugt, dass man den König los werden will, was ja auch so eine mentale und kulturelle Sache ist. Der damaligen Zeit ist ja eben der König wieder Vater in der Familie. Und die ganze Welt ist so festgefügt. Oben sind die Sterne, Siehme und Höhle und so. Du hast irgendwie so ein Bezugsystem mit dem, du groß warst, mit dem deine Vorfanschung groß geworden. Und das ist eben der König, der gute König im Idealfall. Und da sich jetzt was Neues auszudenken, dann wissen wir übrigens auch selbst die späteren Fahneningfahrt, das zu denen wir noch kommen. Wissen, dass Sie da eine totale Aufgabe vor sich haben, mit dieser zusammengewürfelten Bevölkerung, die ja auch aus Indigenfölkern besteht, die ja auch aus was Klaften Menschen besteht, eine Republik zu bauen. Das ist eine dritte Sache und vor dieser Aufgabe, man muss nicht nur fanatiker oder zurückgeblieben oder konservative Menschen, die sich denken, da haben wir es schon ganz schön was vorgenommen. Wir weiß, ob das so der Glügste weges. Also, Sie bauen dieses Schiff, nachdem Sie bereits in See gestochen sind, das ist immer eine schwierige Aufgabe. Aber gerade weil das Neue so furcht einflösen, wirkt, halten Sie umso länger am alten Fest. Der Kontinent-Harkung resbreitet auf der einen Seite den Krieg vor, haben wir gehört. Auf der anderen Seite verabschieden die delegierten im Juli 1775 die sogenannte Olivenz-Fike-Pedition. Und darin, ja, bekunden Sie König Georg dem Dritten ihre Loyalität und bitten Ihnen so, seine Minister zu Vernunft zu bringen. Dahinter steckt wirklich diese völlig falsche Vorstellung, dass es ein Dessenz gibt zwischen dem König und den Parlamentarian und seiner eigenen Regierung. Also, dass der König sozusagen ein guter König ist. Und dann gibt es die bösen Kräfte, die da in eine verhängnisvolle Richtung drängen. In Wahrheit hat Georg der Dritte keinerlei Verständnis für seine ungehorsamen Untertanen in Nordamerika. Im August 1775 verkündet er, dass sich die Kolonien im Zustand der offenen Rebellion befinden. Am 27. Oktober legt er dann in einer Tonrede vor dem Parlament nach, ich zitiere mal, diejenigen, die sich lange zu erfolgreich bemüht haben, mein Volk in Amerika durch grobe Fallstaastellung zu entflammen. Und ihre Gemüter mit Ansichten zu füllen, die gegen die wahre Verfassung der Kolonien und gegen ihre untageordnete Beziehung zu Großbritannien verstoßen, bekennen sich nun zu ihrer Revolte, Feinzählichkeit und Rebellion. Das Ziel der Rebellen, so Georg, sei die Errichtung eines unabhängigen Reiches. Das aber werde er niemals zulassen, die britische Nation werde niemals Kolonien aufgeben, die sie mit großen Fleiß etabliert, mit großer Zärtlichkeit geflägt, mit vielen kommerziellen Vorteilen ermutigt und um den Preis von viel, Blut und Geld geschützt und verteidigt hat. Doch selbst nach dieser Rede können sich immer noch viele Kolonisten nicht dazu durchringen, mit der Kone zu brechen und ihre Unabhängigkeit zu erklären. Dafür braucht es erst ein paar Pfleht von den manche behaupten, es habe die USA überhaupt erst erschaffen. Geschrieben hatte sein Arm am Migrant, und der ist erst seit einem guten Jahr im Lande. Seit den Gefechten in Lexington und Concord im April 1775 herrscht Krieg in Nordamerika, trotzdem sind viele Kolonisten noch gar nicht sicher, wofür sie eigentlich kämpfen sollen, für ihre Rechte als freie Engländer oder für die Unabhängigkeit. Naja, bevor wir da an dieser Stelle weitermachen, kurze Frage an dich als den größten Filmkänner in diesem zweier Gespann, was hältst du von Mel Gibson? Fast so eine komplizierte Frage, wie was hält man vom amerikanischen Unabhängigkeitsgericht? Das ist ein starkes Jeläckchen.
ganz ganz toller begabter Schauspieler mein absoluter Lieblingsfilm, ein Jahr in der Hölle wie auf living dangerously, da ist er die Hauptfigur ganz ganz großartig. Es steht auch natürlich fest an der Seite von Joe Die Foster etwa in ihrem Film. Will Biva und Joe Die hält auch immer zu ihm trotz seiner politischen Sonderheiten. Man darf ihn natürlich nicht zuhören beim reden, weil er doch immer zu einer Neigung hat zu antisemitischen Thieraden und ähnlichen Schlimmheiten. Also und sein Werk ist gemisch andererseits, wenn es in Filmen ist, mit einer Gibson Tendierich eher dazu reinzugehen. Guter Außer hast du den Film der Patriot gesehen? Die Filmjahr 2000 im Kino? Nein. Hast du nicht gesehen? Weil ja die 90er ausgehenden, 90er Jahre war ich sehr, sehr bisch. Das haben wir ja schon festgestellt. Ich habe ihn damals gesehen. Da spielt Gibson ja ein Kämpfer im Unabhängigkeitskrieg. Die Rollen von Gut und Böse sind dabei klarer verteilt als das irgendwie überhaupt möglich ist. Also die Rebellen sind die tapferen Patrioten, die engländer sind die brutalen Fieslinge. Ich finde es ein bisschen wie Braveheart nur ohne Kills und Gesichtsmammalungen, die Wahrheit und die historische Wirklichkeit um die es bei uns ja geht, die es im Winter 75/76 sehr viel komplizierter. Denn die Bewohner der 13 Colonien sind sich alles andere als einig. Der Gründer Vater und später US President John Adams, das ist der Nachfolger von George Washington, sollte ihr das jemals in einer Quizshow gefragt werden. Der schätzt zu dieser Zeit, dass nur ein Drittel die Rebellion vorbehaltlos unterstützen. Ein weiteres Drittel stehe loyal zum Mutterland und das letzte Drittel ist noch unentschlossen. Bisschen wie so eine Sonntagsfrage bei der Bundestagswahl, immer dieses große, sehr große Brotten der unentschlossenen, wo man nicht weiß, auf welche Seite werden sie sich dann schlagen. Heißt aber auch, dieser Unabhängigkeitskrieg, der schon längst begonnen hat, ist zugleich ein Bürgerkrieg. Spaltet die Gesellschaft in Nordamerika bei Benjamin Franklin, das ist ja so ein bisschen unser Held in dieser Folge, da geht der Riss sogar einmal quer durch die eigene Familie, denn kleiner Reminder, sein Sohn William ist ja offiziell immer noch Gouverneur von New Jersey, ist in Wahrheit natürlich längst ein König ohne Reich. Stell ich mir aber sehr kompliziert vor, wenn der Vater auf der einen Seite steht und der Sohn auf der anderen Seite. Also das kann ja schon so manchmal kompliziert sein. Aber sie sind wirklich in unterschiedlichen Lagern. Im Januar 1776 wird dann William Franklin schließlich von den Rebellen unter Hausarrest gestellt. Sein Vater, sehr berühmt, sehr einflussreich, schreitet nicht ein. Also ihm ist sozusagen ja seine politische Überzeugung wichtiger als sein Sohn. Die beiden haben sich längst völlig voneinander entfremdet, vorbei die Zeiten, als sie noch gemeinsam im Gewitter einen Drachen haben steigen lassen, haben wir eben gehört. Man denkt auch, wenn es so von Stahlin, man denkt dann, es ist ja Familienbeziehungen in solchen Zeiten sind eben auch gehört für die ersten Opfernestrieges. Ja, beide auf ihre Weise auch Prinzipien, Troy, William bleibt loyaler, ja Gouverneur, Beamter der Krone, kommt dann 1778 bei einem Gefangenen Austausch frei, stirbt 1813 in London. Ich habe mir mal seinen Bild angeguckt und das ist so Spooky. Er sieht wirklich seinem Vater so verdammt ähnlich, allerdings in der ganz anderen Ausstattung. Also es eben ein jemand, der nicht zu den Rebellen geht, der nicht so diesen Nordamerikaner, den Mann aus den Kolonien raushängen lässt, sondern eher das Gegenteil möchte, also ein Mann des Establishments, somit on dich Herr Pürück und so. Ich wusste das vorher nicht, sehr faszinierend und zeigt eben, dass das nicht so eine klare Sache ist, wie das bei Mel Gibson und dem Patrioten aussieht. Wenn wir jetzt mal kurz auf den Kalenders schauen, dann sehen wir, dass bis zur Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten nur noch sechs Monate bleiben. Heißt auch innerhalb kürzester Zeit werden viele Nordamerikaner, die bis dahin treuermannachisten waren, ihre Meinung radikal ändern und mit ihrem König brechen. Aber warum? Um diese Frage zu beantworten, dann muss ich noch einmal kurz in den April 1774 zurück springen, als Benjamin Franklin noch in London lebt. Eines Tages bekommt er dort nämlich Besuch von einem 37-jährigen Englandern namens Thomas Payne. Mit Thomas Payne hat Benjamin Franklin einiges gemeinsam er stand nämlich auch aus einer armen Handwerkerfamilie. Payne's Vater arbeitet nicht als Kerzenzieher, sondern als Korsettmacher. Also eine frühe Form der stützenden Unterwäsche für Frauen. Ich glaube damals auch aus Wallfisch-Knochen hergestellt. Ein der wichtiges Handwerk auch sein so ein Thomas wird in diesem Beruf arbeiten. Also ungefähr in dutzend Jahre seines Lebens wird er auf diese Weise sein Geld verdienen und er wird es hassen. Also er ist kein großer Korsettmacher, findet das nicht gut. Deswegen versucht er sich auch in anderen Berufen, er fährt als Freibäuter zu See, unterrichtet als Lehrer und übernimmt schließlich einen Posten als Zoll und Steuerbeamter. Thomas Payne's eigentliche Begabung, aber die ganz vor anders als Payne ist nämlich ein begnadeter Wortschmied, der beherrscht eine Kunst, die finde ich eigentlich jeder Politiker und jede Politikerin beherrschen, sollte er kann nämlich in einfacher, aber nicht plumpersprache schreiben und Themen so zu spitzen, dass sie bei der Masse gehörfinden. Ich finde es schon ein Listen-Autor, aber damals noch kein anerkanntes Berufsfrei, nicht so anerkannt wie der Korsettmacher. Ja, das stimmt. Aber das fällt relativ schnell auf. Das Payne, das gut beherrscht. Also es ja, wie gesagt, jetzt Zoll und Steuerbeamter und seine Kollegen, die überreden ihnen 1771, 1772 eine Petition zu verfassen, in der sie die Kone um mehr Geld bitten. Denken so Thomas der Kandas. Wenn Thomas das schreibt, dann finden wir vielleicht Gehör und Payne verfasst dann auch so ein Dokument, verbringt danach ein ganzes Jahr in London um die Abgeordneten auf die Lage dieser sogenannten Exise-Man Aufmerksam zu machen, allerdings ohne Erfolg. Im Gegenteil, die Behörden, die finden das sogar aufführerisch, was er da geschrieben hat, außerdem fallen seinen Vorgesetzten auf, dass er ja ein Jahr lang nicht gearbeitet hat, keine Steuern eingetrieben hat und sie drohen ihm sogar mit Verhaftung. Und deswegen wird er immer pril 1774 gefeuert und er muss sogar befürchten, Verhaftet zu werden. Kurz gesagt, Payne hat kein Job mehr, Frau und Familie hat da ohne hin nicht und er ist voller Hass auf das ungerechtes System dieses Königreich von Georg 3. Und für ihn gibt's nur einen Ausweg Amerika. Er ist also einer von denen, die in der neuen Welt ihr Glück suchen wollen und hier kommt Benjamin Franklin ins Spiel. Noch ganz kurz dazu, da wird es ja Payne auch ein echter Pionier weil es gibt ja ab dann oder kurz danach, als er damit beginnt, ist diese Möglichkeit und diese Sehnsuch nach Amerika eigentlich immer wieder so ein roter Faden jedenfalls in westlichen Gesellschaften, aber eigentlich auf der ganzen Welt, dass man sagt, da kann ich immer noch, wenn ich hier die Schnauze voll hab von diesen Verhältnisten zu Hause, von der Bürokratie von der alten Welt, kann ich immer noch mein Glück versuchen, kann neuen Namen annehmen und kann einen Handwerk beginnen ohne Tünfte und so weiter. Jetzt in letzter Zeit aus bekannten Gründen ist es schwieriger geworden, aber das war ja, das ist eine Konstante, die damals beginnt, bis um unsere heute getaue ich hatte viele Komiliton oder man kennt immer wieder Leute, die versuchen, so eine Greencard zu bekommen oder so die rüber machen sich das überlegen auf jeden Fall. Also diese Verheißung von dieser neuen Welt, das beginnt genau da. Wahrscheinlich genau zur Zeit von Thomas Payne. Thomas Payne bekommt keine Greencard, aber was er sich besorgt ist, ein Empfehlungsschreiben von Benjamin Franklin. Deswegen sucht er ihn im April 74 auf und Franklin schreibt ihm wirklich einen Brief, es gerichtet an seinen Schwiegersohnen, also Franklin Schwiegersohnen und der soll diesem Zitat Ehrenwerten jung man, er hat aber helfen, eine Stelle als Sekretär, Hilfswerer oder Landvermesser zu finden. Es ist nur eine Gefälligkeit, aber die wird den Lauf der Geschichte mehr verändern, als sich das Franklin zu diesem Zeitpunkt vorstellen kann. Ende November 74 geht Payne dann in Philadelphia an Land, findet ein Job, uns war ein sehr gutem, er wird redaktör für das Pennsylvania Magazine, da schreibt er so launige Stücke über alle möglichen Sachen, aber auch über ernstes Themen wie das Unrecht des Glaveray, über die Benachteiligung der Frauen. Ich bin ziemlich begeistert auch von Thomas Payne, weil er so unglaublich progressive ist, gemessen an den Maßstäben seiner Zeit. Also er ist wirklich ganz vorne. Da kann man nichts sagen. Ja und aber das, wir konzentrieren uns ja hier auf die politischen Verhältnisse und auf die den Vordgang der Geschichte, aber diese Debatten gerade um diese beiden Themen, die Glaveray und die Benachteiligung von Frauen. Ist ein großes zeitgenössisches Thema, wenn man ja mal angefangen hat mit diesem Gedanken der Freiheit, no taxation without representation, was ist das mit Serbriln? Wer wird eigentlich repräsentiert, wer leistet seinen Beitrag sozusagen zum Profit, zum Wohlstand des Landes, da sind natürlich die Glaven. Dabei, da sind die Frauen dabei, aber wie werden sie repräsentiert? Und das sind sozusagen, das ist das Beschäftigt ja, die Vereinigten starten bis heute. Je westig mit dem, und damals beginnt dieses Versprechen. Thomas Payne hat ja diese Antennen, wie du sagst, ermittelt das, nikt total in der Luft dieses Thema und das geht damit einher mit diesen Fragen, ja, mit diesem unangelösten Versprechen, die amerikanischen Freiheitsbewegung und dem sozusagen real politischen Konsequenzen und einen vielen Haushalten sagen wir Frauen ja momentan, sollen die Männer, wir sehen doch, wie unsere Ehemänner sich so benehmen und so, was die so drauf haben oder nicht drauf haben, trinken vielleicht zu viel und zu dem, wenn das ganze Landfall überlassen, ne ne und die fast glachten Menschen ganz genauso, die denken okay, ja, fordert hier im Namen der Freiheit einig, ist das eigentlich mit unserer Freiheit. Und das ist
Das kommt jetzt nicht später, das ist jetzt keine Woke-Ideologie aus dem letzten Jahrzehnten, sondern das sind die Zeitgenossen, sagen das. Manche Zeitgenossen, einigereinander. Ein kleiner Spoiler. Wir kommen auf diese beiden Themen in der nächsten Folge dieses Sechsteilers nochmal detaillierter zurück. Ich muss erstmal noch ein paar Worte verlieren zu Thomas Payne. Der hat nämlich auch eine Eigenschaft, die viele Freiheitsliebende Menschen haben. Er ist auch ein bisschen streitzüchtig oder ein bisschen, ja wie soll man sagen, unbequem. Er zerstreitet sich denn mit seinem Chef und verlässt dieses Magazin wieder. Er bekommt aber einen neuen Auftrag. Eine der führenden Aufklärer in Pennsylvania bittet ihn darum, doch mal seine Gedanken über die Zukunft am Mirikas und den Konflikt mit der Krone niederzuschreiben. Das Ergebnis dieses Nachdenkens erscheint im Januar 776 ist eine 47-seitige Kampfschrift mit dem Titel "Chamensense". Und in dieser Schrift erläutert Payne seinen neuen Mitbürgern, was der im Titelstehende gesunde Menschensverstand, das heißt ja "Chamensense". Angeblich diktiert. Ich zieh dir mal, es ist wirklich absurd, wenn man sich vorstellt, dass ein Kontinent auf die Dauer von einer Insel regiert werden sollte. Er guckt also wirklich ganz nüchtern, unbelastet auf diese Situation und sagt, das ist doch irre. Wie soll das kleine Großbritannien damals noch Bevölkerungsreiche als die Kolonien, wie soll dieses kleine Großbritannien ein Kontinent langfristig beherrschen? Zumal an der Spitze dieses Staates ein Monarch steht und für Monarchien hat Payne es ja ein Mann aus dem niederen Volk nur spot übrig. Er glaubt, dass die Menschen von ihrem Schöpfer gleich geschaffen worden sind und das Königtum sei dagegen eine Erfindung des Teufels und wie der Spreche dem Naturrecht auf Freiheit. Also weit gehen da nur ganz wenige zu der damaligen Zeit. Heute ist es so ein bisschen der Markenkern der USA wird immer auch gerne beschworen, auch wenn er nicht immer gelebt wird. Aber damals ist es wirklich die Meinung der radikalsten Radikalen und da sind wir eben bei Thomas Payne. Ja gut, auch die Proteste gegen die derzeitige Regierung haben wir auch das Motor No Kings. Genau, das ist bis heute politisches Thema. Ja und das hängt zusammen mit diesem Thema das American Exceptionalism. Wir haben ja auch in der ersten Folge angesprochen, also von dieser Überzeugung, dass die USA etwas ganz besonderes sind und zu dieser Vorstellung hat Thomas Payne auch einen entscheidenden Beitrag geleistet. Ich ziehe hier mal eine der zentralen Passagen aus seinem Pamphlet. Die Sache Amerika ist in hohem Maße die Sache der gesamten Menschheit. Dies ist nicht die Angelegenheit einer Stadt, eines Landes, einer Provinz oder eines Königreiches, sondern die eines Kontinents. Dies betrifft nicht einen Tag, ein Jahr oder ein Zeitalter, die Nachwelt ist unmittelbar in diesen Kampf verwickelt und sie wird mehr oder weniger bis ans Ende der Zeit von den jetzigen Vorgängen beeinflusst werden. Ich habe selten so was Hälsichtiges gelesen. Ja, die transatlantischen Beziehungen, so sind jetzt aus bekannten Gründen jetzt gerade nicht top würde man sagen. So mitte. Genau, das Bild von das American Spritchen Establishment ist nicht so super, aber was damals gestartet wurde, beeinflusst tatsächlich ja unsere Gegenwart, auf jeden Fall auch mein Leben bis dato ist sehr stark. Man denkt nur an die digitale Revolution aus den USA, aber natürlich auch alles, was man auch wiederum gegen die USA verwenden kann, kommt intellektuell sehr oft von dort. Das heißt diese ganzen Debattenkultur, die Universitäten, die Hochschulen, diese Wissenschaftskultur und so was damals alles entsteht. Aus dieser symbiose zwischen dieser unendlichen Natur, diesem Kontinent, dieser neuen Bevölkerung, dieses migrantische Amerika und dieser positive Geist, das hat Thomas Payne und die Leute damals schon richtig erkannt und sie sagen, wir machen das im Auftrag für Menschen, die doch gar nicht geboren wurden und ich finde da haben sie nicht so viel versprochen. Da haben sie auf jeden Fall die Latte sehr hochgelegt und das bietet natürlich auch viel Potenzial für Enttäuschung. Aber was mein Pain da eigentlich konkret, also was heißt das jetzt für seine Gegenwart argumentiert, dass jedes Volk das Recht hat, die Regierung abzusetzen, wenn die Regierung nicht mehr für Freiheit und Sicherheit sorgt. Er ist natürlich überzeugt, dass das bei der britischen Krone der Fall ist, also die hat irgendwie ihre Aufgabe verfehlt, der gesunde Menschenverstand befielt also, wir müssen eine Revolution machen. Pain schreibt, wir haben es in unserer Macht, die Welt nochmal von neuem zu Beginn. Da geht die Alisten in mir schon irgendwie das Herz auf, das ist also wirklich packend. Und das habe ich mit den Zeitgenossen von Pain gemeinsam, denn der Erfolg dieses Pamphlets ist spektakulär. Bin weniger Tage ist die komplette Erstauflage von 100.000 Stück aus verkauft. Insgesamt werden eine halbe Million exemplare von Common Sense gedruckt und verkauft und das in einem Land, in dem damals gerade einmal 2,7 Millionen Menschen nehmen, von denen auch nicht alle lesen können, muss man auch dazu sagen. Genau, sie lesen nicht, dass sie gegenseitig vor, da ist eben noch diese starke Tradition der möglichen Kultur. Aber sie ist ja auch die wahnsinnigen nazistische Zufuhr bei Pain. Also für diese Menschen, die sind ja von der alten Welt, also also von dem, was damals das Wichtigste war von London und auch von Paris aus, sind das ja erstmal überhaupt keine aardlichen Schommers. Also sondern das sind so Handwerken auf der dritte, da vierte Sohn oder bei Frank in der rechte Sohn. Eines Kerzmachas, die werden in der alten Welt am untersten Ende der Pyramide. Einige sind reich, nicht viele und so im Grunde haben sie nichts und kein richtigen Soldaten, ja, wir haben keine Adelsditel, sie haben keine Schlösser, sie haben eigentlich nichts, vorauf es in der alten Adelsgesellschaft ankommt und Thomas Payne macht aus diesen Schwächern eine starke und sagt okay, ja das interessiert uns halt auch nicht mehr die ganze Kram, sondern wir gucken nach vorne und wir ändern jetzt die Weltgeschichte und klar, wer ließ das nicht gerne über sich. Ja, das ist ein sehr interessanter Gedanke, so habe ich das noch nicht gesehen. Die Fachwelt, die diskutiert jetzt lange, also im welchem Maße Payne die Amerikaner dann wirklich zur Antimonachisten gemacht hat, kann man dann irgendwie viel abwegen, aber selbst ein Historiker wie Michael Hochgeschwender, der jetzt bei der Bewertung von Paynes Rolle eher konservativ eher vorsichtig ist, der bezeichnet Kamensens als Zitat, Katalusator für den Bruch mit dem Mutterland. Ein große Ermutigung an alle aus der schreibenden Zunft zu der wir ja auch gehören, also das Wort hat wirklich auch gemacht, wenn man es richtig einzusetzen versteht, diese Unabhängigkeit, die auch durch Thomas Payne jetzt auf der Tagesordnung steht, die muss natürlich erst noch erstritten werden. Und ein Mann, der seine ganze Kraft für die Erreichung dieses Ziels einsetzt, ist der Oberbefehlzhaber der Kontinental-Ami, George Washington, Ende Februar 1776, genehmigt der eine Operation, um endlich jene Stadt zu erobern, in der diese Folge begonnen hat, Boston. Es ist der 5. März 1776 ein sehr frostiger Tag, seit fast einem Jahr schon sind die britischen Tropen in der Hauptstadt von Massachusetts von den Soldaten der Rebellen eingeschlossen, nur der Weg über das Meer steht ihn noch offen, die Royal Navy beherrscht ja klar, die Ozeane, also sie haben noch genug zu essen, noch genug zu trinken, trotzdem ist die Lage ziemlich traurig. Boston, ich war noch nicht da, nils war noch nicht da, aber ich hab nachguckt, Boston liegt auf einer Halb-Insel, wegen des Harten Winters ist das Eis aber mittlerweile so dick, dass ein Soldat trockenen Fuß ist von der Küste, hör über in die Stadt marschieren könnte, dann wäre ein leichtes Ziel für die Verteidiger, deswegen haben Washington und seinen Kriegsrat sich etwas anderes ausgedacht, um die Stadt zu bezwingen, als der Oberbefehlshaber der Briten, William Howe, an diesem Morgen, seinen Blick über die gegnerischen Stellung schweifen Lester, taute seinen Augen mich. Auf dem Dorchester Heights im Süden Boston, also die waren bis gestern noch von keine der beiden Seiten besetzt, da wimmelt es plötzlich von amerikanischen Tropen. Mehr noch, sie haben über Nacht die Anhöhen befestigt und schwere Artillerie in Stellung gebracht. Das, was Howe da sieht, ist das Ergebnis Meisterhaftermilitärischer Planung. 2.000 Mann haben im Schutz der Dunkelheit mit 300 Ochsenkarten vorher vorbereitete Barikaden auf den höchsten Punkt in der Umgebung geschafft. Für die Briten aber, ist es eine Hirbsbotschaft. Denn nun befindet sich der Hafen, mit samt der dort versammelten Flotte, ihre einzigen Verbindung zur Außenwelt, in Reichweite der feindlichen Kanon. General Howe, der hat jetzt ja nur 2 Optionen. Entweder erwagt ein Sturmangriff auf die Dorchester Heights und versucht die Amerikaner zu vertreiben oder erräumt Boston. Am 17. März 1776 ist es schließlich soweit im Hafen von Boston, genau an dem Ort, wo gut drei Jahre zuvor 342 Christen T versenkt worden sind. Wir haben es Anfangs gehört. Da macht sich jetzt die englische Flotte zur Abfahrt bereit. George Washington hat sein ersten großen Sieg gefeiert. Boston ist ja das Zentrum der Rebellion. Es ist jetzt wieder in der Hand der Rebellen. Das schließt sich der Kreis. Der Unabhängigkeitskrieg. Der hat aber gerade erst begonnen, denn das Empire wird klar mit aller Macht zurückschlagen. Die Rebellen auf der anderen Seite werden sich in wenigen Monaten auch ganz offiziell vom Mutterland los sagen und damit alle Brücken hinter sich abbrechen. Aber das sie den ungleichen Kampf gegen die britische Welt macht wirklich für sich entscheiden können. Das halten die meisten Zeit genossen, trotz der Eroberung von Boston für eine absurde Vorstellung. Wie es weitergeht, das hört in der nächsten Folge. Wenn ihr schon ein Abonement für was bisher geschah, beist er die abgeschlossen habt, dann
könnt ihr jetzt direkt weiterhören, weil wir die gesamte Serie schon online ausgespielt haben. Und ansonsten, bis nächste Woche. Bis nächste Woche. Das war's mit dieser Folge von "Was Bissegischar". Wir sind hier auch im Tellgenbücher und Nils Minkma. Sound Design und Video, Vince Oliver, Series producer, Simone Terbrack. Danke an alle von euch, die diese Folge durch eine Mitgliedschaft bei Stady möglich gemacht haben. Alle Infos dazu findet ihr in den Show Notes.
Podcast Summary
Key Points:
Am 1
Dezember 1773 fand die Boston Tea Party statt, bei der als Mohawks verkleidete Kolonisten („Söhne der Freiheit“) 342 Kisten Tee von drei Schiffen im Hafen von Boston ins Meer kippten.
Der Protest richtete sich gegen den Tea Act von 1773, der zwar die Teepreise senkte, aber amerikanische Schmuggler und Zwischenhändler verdrängen sollte – dies wurde als „Tyrannei“ und „Besteuerung ohne Vertretung“ („Taxation without Representation“) dargestellt.
Die Aktion eskalierte die Spannungen zwischen den amerikanischen Kolonien und Großbritannien und war ein entscheidender Schritt auf dem Weg zur Amerikanischen Revolution.
Die Boston Tea Party wird bis heute als Symbol für Widerstand gegen übergriffige Staatsmacht genutzt (z. B. durch die Tea-Party-Bewegung im 2
Jahrhundert).
Die Folge stellt auch Benjamin Franklin als prototypischen Amerikaner vor
Summary:
Die Boston Tea Party am 16. Dezember 1773 war ein zentrales Ereignis auf dem Weg zur amerikanischen Unabhängigkeit. An diesem Abend versammelten sich tausende Bostoner am Hafen, während als indigene Krieger verkleidete Mitglieder der „Söhne der Freiheit“ die Ladung von drei Teeschiffen – der Dartmouth, der Biva und der Eleanor – ins Meer kippten.
Insgesamt wurden 342 Kisten Tee vernichtet, was heute einem Wert von etwa 1,5 Millionen Dollar entspricht. Der Protest richtete sich gegen den Tea Act des britischen Parlaments, der zwar die Teepreise senkte, aber amerikanische Zwischenhändler und Schmuggler vom Markt verdrängen sollte. Die Kolonisten empfanden dies als weiteren Akt der Tyrannei ohne politische Vertretung – ihr Schlachtruf war „Taxation without Representation“.
Die Aktion eskalierte die Konflikte zwischen den Kolonien und dem Mutterland massiv. Großbritannien reagierte mit harten Strafmaßnahmen, was letztlich zum Ausbruch des Unabhängigkeitskrieges führte. Die Boston Tea Party wird bis heute als Symbol für zivilen Ungehorsam und Widerstand gegen staatliche Übergriffe interpretiert; in jüngerer Zeit berief sich die konservative Tea-Party-Bewegung in den USA auf dieses Erbe.
Die Folge beleuchtet auch die Biografie Benjamin Franklins, der als pragmatischer Self-Made-Man aus einfachen puritanischen Verhältnissen aufstieg und später zu einer Schlüsselfigur der amerikanischen Unabhängigkeit wurde.
FAQs
Die Boston Tea Party war eine Protestaktion am 16. Dezember 1773, bei der als Mohawks verkleidete Kolonisten 342 Kisten Tee von drei Schiffen im Hafen von Boston ins Meer kippten, um gegen die Teesteuer und britische Bevormundung zu protestieren.
Die Kolonisten sahen den Tee als Symbol britischer Unterdrückung, da der Tea Act 1773 die Zölle senkte, aber amerikanische Schmuggler und Händler verdrängen sollte. Die Söhne der Freiheit frameten dies als tyrannische Steuer, was den Protest auslöste.
Die 'Söhne der Freiheit' waren ein patriotischer Geheimbund in Boston, der sich gegen britische Steuern und Regulierungen stellte. Sie organisierten die Boston Tea Party und waren einflussreich in der amerikanischen Revolution.
Die Verkleidung als Mohawk-Krieger diente als Tarnung, um die Identität der Teilnehmer zu verschleiern und die Protestaktion symbolisch als Akt des Widerstands gegen die britische Krone zu inszenieren.
Die britische Regierung reagierte mit harten Strafmaßnahmen, den sogenannten Intolerable Acts, die die Spannungen verschärften und letztlich zum Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg führten.
Benjamin Franklin war ein berühmter amerikanischer Erfinder, Diplomat und Staatsmann, der als prototypischer Amerikaner galt. Er wuchs in Boston auf und wurde später ein Schlüsselakteur in der amerikanischen Revolution und Unabhängigkeit.
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