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Die amerikanische Revolution (1/6) – Die Söhne der Freiheit

84m 0s

Die amerikanische Revolution (1/6) – Die Söhne der Freiheit

Der Podcast kündigt für 2026 ein großes Jubiläum an: 250 Jahre amerikanische Unabhängigkeit. Die USA werden als außergewöhnliches und demokratisches Staatswesen beschrieben, das über ein Vierteljahrtausend Bestand hat. Die Moderatoren betonen den Widerspruch zwischen dem universellen Freiheitsanspruch der Gründerväter und der historischen Realität von Sklaverei und der Vertreibung der Ureinwohner. Dieser innere Konflikt, so heißt es, ziehe sich durch die gesamte amerikanische Geschichte. Der Podcast plant einen sechsteiligen Epilog zur Gründungsgeschichte, da diese für die Gegenwart extrem relevant sei, etwa in den „Culture Wars“ oder der Instrumentalisierung der Jahreszahl 1776 durch politische Bewegungen. Die Erzählung beginnt mit den ersten englischen Siedlungen: Jamestown (1607) und die Ankunft der Mayflower-Pilger (1620). Diese Puritaner, angetrieben von Glaubensfreiheit, schufen mit dem Mayflower Compact ein frühes Bekenntnis zur Selbstregierung. Die Idee einer „City upon a Hill“ – eines leuchtenden Vorbilds für die Welt – wurde von John Winthrop geprägt und prägt das amerikanische Selbstverständnis bis heute. Die USA seien eine Nation, die auf ein Ideal gegründet wurde, was einen hohen moralischen Anspruch erzeuge, dem man oft nicht gerecht werde. Der Podcast verspricht, die Geschichte dieses „spannendsten politischen Experiments“ zu erzählen, dessen Ausgang noch immer ungewiss sei.

Transcription

13713 Words, 86445 Characters

German
Lieber Nils, wir schreiben das ja 2026. Und in diesem Jahr steht ein ganz großes Jubiläum an. Und damit meine ich nicht den zweiten Geburtstag von was bisher geschadet wird. Natürlich auch gebührend feiern werden, ist im März, sondern 250 Jahre amerikanisch Unabhängigkeit. Ganz großes Jubiläum und das geht uns alle an, oder? Ja, irgendwie, ich bin ja noch in der alten Bundesrepublik geboren. Und wir waren so ein zusätzlicher Bundesstaat der USA. Im Westen muss man sagen, zwar im Saarland, aber irgendwie im Herzen auch. Einmerikaner deswegen ist alles, was die USA betrifft, irgendein Schutz macht. Auch immer noch natürlich auch ein riesiges Thema, das sehen wir auch in den Nachrichten jeden Tag. Ja, die USA haben wirklich eine sehr außergewöhnlich Geschichte. Sind auch ein außergewöhnlicher Staat. Also ein demokratisches Staatswesen. Das ist ein Vierteljahrtausend überdauert. Das gibt es in der Geschichte nicht so oft, wenn ich sogar nie. Wenn ich das ja jetzt mal mit einem anderen Heimatland vergleiche, Frankreich. Also Frankreich hat glaube ich jetzt mittlerweile fünf Rebobliegen in den letzten Jahrhunderten verschließen, die aktuelle. Was sozusagen sieht jetzt auch nicht so aus, als ob sie noch so richtig lange halten würde. Und umso beeindruckender ist das, dass die USA, dass es schon so lange gibt, dass auch diese Reboblieg so lange durchgehalten hat. Gibt ja auch große Krisen, Bürgerkrieg und so weiter. Der Wartikarnstaat ist noch so ein altes Staatsgebilder, aber natürlich keine Republik. Ne, der Wartikarn ist ja sozusagen auf dem anderen Spektrum "Record Verdechtig", weil es ja so eine absolutistische Monarchie ist, also die USA für die demokratische Welt, das was der Wartikarn für die Katholiken ist, sehr steile Teese. Also weil die USA so ein mächtiges und außergewöhnliches Land sind, widmen wir ihrer Gründungsgeschichte ein epischen. Und jetzt kommt es sechs Teile. Das machen wir wirklich sehr selten. Es wird bei uns in den nächsten Wochen also big und exceptional, was ja sehr gut zum Selbstverständnis der USA passt. Bigly wie das von Donald Trump erfunden. Wir werden Bigly podcasten. Das passt gut zum Selbstverständnis der USA, weil sich da ja sehr früh und das werden wir in diesem sechs Teile noch sehen, sich ja so ein Gefühl der eigenen Auserwähltheit entwickelt. Und das beinhaltet die Vorstellung, dass die junge amerikanische Nation von Gott oder der Geschichte zu einer besonderen Mission außer Korn worden sei. Also, dass an den Amerikanern liegt die Ideen von Freiheit und Freudschritt in der Welt zu verbreiten, du hast es gerade angedeutet als Kind der alten Bundesrepublik. Unsere Westdeutsche Demokratie verdankt den USA auch sehr viel, eigentlich die ganze Existenz. Allein die Freiheit bei Linz, ja, schon West-Balines. War das für eine UAS, nur durch den Schutz der USA. Absolute. Und der aktuelle Präsident Donald Trump. Der hat ja diese Idee auch ausgedrückt. Und ich zitiere ihn mal die Geschichte Amerikas macht jeden frei. Das steht so auf der offiziellen Jubiläumswebseite, da habe ich nachgeschaut. Also zum 250. Geburtstag der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung. Ich weiß ja, dass Trump und du selten einer Meinung seid. Aber so ganz falsch ist das nicht, oder? Also die USA haben ja schon eine Art Vorbildfunktion in Sachen Freiheit. Ja, wir sehen ja auch ganz gut den Paradoxern, was uns jetzt immer wieder so ein Widerspruch, dann ist immer wieder jetzt auch wahrscheinlich begegnen wird, wenn mich das dieser unversälle Anspruch dar ist. Also Trump hat natürlich recht aber er meint eigentlich nur Menschen, die so aussehen wie er. Wenn wir sind, sind sich ein Männer weiße Männer oder in seinem Fall orange eine Männer. Aber er hat ja ganz große Vorbeheiße gegen Menschen mit Anrausfarbe aus anderen Gegenden der Welt. Insofern ist das immer so ein Widerspruch und so war das eigentlich schon immer in der Geschichte der USA. Ja, also von Anfang an und der Anfang, das ist ja der Juli 1776, also da erklären die 13 englischen Colonien ihre Unabhängigkeit von Großbritannien und in der berühmten Unabhängigkeitserklärung, da findet sich ein Satz auf dem diese idealisierte Sicht der USA ja gründet. Ich zitiere mal folgende Wahrheiten erachten wir als selbstverständlich, dass alle Menschen gleich geschaffen sind, dass sie von ihrem Schöpfer mit gewissen und veräußerlichen Rechten ausgestattet sind, dass dazu Leben, Freiheit und das Streben nach Glück gehören. Mein inneren Idealisten, das schießen bei diesen Worten immer sofort die Tränen in die Augen, aber zum Glück gibt es ja bei mir auch noch ein inneren Historiker, der ist ein bisschen stärker als der Idealist und der hebt man den Finger, denn das Land der Freiheit, die USA sind damals auch zugleich das Land der Unfreiheit, das da ist so völlig recht, in den USA werden damals Millionen von Schwarz und Sklaven gehalten und auch die Native Americans werden ja verdrängt entrechtet. Und da gibt es also einen inneren Widerspruch, der auch ja die USA droht zu zerreißen, dann später im 19. Jahrhundert und genau diese beiden Gruppen, die ich da genannt habe, also die Schwarz und Sklaven auf der einen Seite und die Native Americans auf der anderen, das sind zwei Gruppen für die ja diese amerikanische Revolution, also die Unabhängigkeit eben eigentlich keine Verbesserung bedeutet, sondern im Gegenteil eine Verschlechterung, das werden wir uns auch in diesem Sexthaler anschauen. Es gibt also jede Menge zu erzählen, aber jetzt mal ehrlich sind sechs Folgen nicht ein bisschen übertrieben trotzdem, natürlich nicht, sonst würden wir es ja nicht machen, weil die Erinnerung an die amerikanische Revolution, die ist extrem relevant für unsere Gegenwart, es ist schon ein richtiges Schlacht in den Culture Wars, die ja in den USA seit Jahren wütend. Genau, wir schauen ja, ich meine, man muss ja jeden Nachrichten-Webzeit der Welt, fast zu jeder Zeit aufmachen, da ist immer irgendeine Nachricht aus den USA, natürlich was der Präsident macht und die Regierung aber auch, was die Gesellschaft machen, welche Ideen überkommen, das heißt, so der Zustand, der innere Zustände der USA, der bezieht sich auch aus Gründen, auf die wir auch noch kommen, bezieht sich auch immer auf die Ursprungsgeschichte und auf die Revolution. Ich glaube, dass es eben sehr viele auch damit zu tun hat, wie wir Geschichte begreifen, dass damals eben Versprechen abgegeben wurde und sich die USA in ihrer Gründung schon als historische Kraft gleich verstanden haben. Und dieses Versprechen ja, auf das beziehen wir uns eben noch heute, was du eben zitiert hast, diese drei große Versprechen, das ist auch das, was uns heute im Alltag, wenn man gegen irgendwas protestiert und irgendwas unsufreines leben, also die körperliche Unversehrtheit, die Gesundheit, die persönliche Freiheit, also allein so dummte Embedatenschutz oder so, das hat all diese wozu in diesen drei Versprechen, das streben nach Glück, das ist was, die persönliche Entfaltung, ja, sei es das Gefühl der Gefühle und Repizierungsküsten, das wir streben natürlich nach Glück und das ist uns auch sehr wichtig und wir wollen auch, dass das in unserem Leben ein Platz hat, das geht alles zurück oder wir können es alles auf diese Zeit, insofern sind da diese sechs Folgen, wir werden uns nicht langweilen. Verspricht euch, Nils Minkma und Nils Helds seine Versprechen, ja, es ist eine Geschichte, die ja auch jeder Amerikaner, jeder Amerikanerin kennt und es erzählt uns eigentlich auch sehr viel davon, wie wir so historische Narrative in dem politischen Konflikt der Gegenwart nutzen können, also denkt zum Beispiel mal an die Tea Party Bewegung, die hat ja Trump im Gewissen Sinne den Weg bereitet, bezieht sich explizit auf ein Schlüsselerreignis in dieser Geschichte und auch die Jahreszahl selbst, also 1776 ist ja so eine Art Kampfschreihe geworden, ich habe mal nachguckt, am Tag des Sturms auf das Kapitol in Washington, da hat der rechte Podcast Alex Jones die Menge mit dem Ruf angefeuert, wir erklären 1776 gegen die neue Weltordnung, grammatisch so ein bisschen dodgy, aber man versteht, was er gemeint hat, also er und seine Anhänger, das sind die Warenerben der Rebellen von damals. Gut, da hilft natürlich mehr Geschichts Podcast hören, dann weiß man 1776, weil eben der Aufstand der Menschen in der neuen Welt gegen die Krone in England und der 60 Annoir war ein gewalttätiger Protest gegen eine rechtmäßig gewählte, republikanische Regierung, um den gewaltfreien Übergang von einer Regierung zu anderen zu verhindern, also was völlig anderes. Im Grunde erzählen wir in den nächsten Wochen die Geschichte des spannendsten politischen Experiments, dass die Menschheit je begonnen hat und wir wissen, beide noch nicht, alle noch nicht, wie es ausgehen wird, es läuft noch seit 250 Jahren. Alexander Hamilton, das ist der einzige Gründervater DOSA, der auch ein eigenes Hitmusikl hat, weil sie ob du es kennst, der hat den Versuchsaufbau dieses politischen Experiments 1787 sehr gut auf den Punkt gebracht, viel besser als ich das je könnte, ich zitiere mal, sind menschliche Gesellschaften wirklich dazu fehlig eine gute politische Ordnung auf der Grundlage vernünftiger Überlegung und Entscheidung einzurichten oder sind sie für immer dazu verurteilt bei der Festlegung ihrer politischen Verfassung von Zufall und Gewalt abhängig zu sein. Die USA sind die Antwort auf diese Frage. Ich bin Joachim Tälkenbischer, ich bin Jens Minkmann und das ist was bisher geschah. Im ersten Teil unseres großen Sechsteilers über die amerikanische Revolution von 1776 schauen wir uns an, welche Wahrheit hinter dem Gründungsmütterst der USA erlauert. Warum rebellieren die Nordamerikanischen, sie klar eigentlich? Was ist ihr Problem? Denn Mitte des 18. Jahrhunderts sind sie relativ wohlhabend, sie werden auch nicht unterdrückt. Die britische Monarchie ist ja damals die am wenigsten des potischste, weil parlamentarisch kontrollierte Monarchie überhaupt, vielleicht der ganzen Welt, also was zum Teufel ist in sie gefahren. [Musik] Nils, meine Begeisterung für die Geschichte, kennst du? Vielleicht weißt du noch nicht, dass sie sehr viele Facetten hat und eine davon ist, ich muss unbedingt wissen, warum die Dinge so heißen, wie sie heißen. Also wirklich alle Sachen, den nicht so im Alltag begegne. Kannst du das nachempfinden? - Ja, kann ich nachempfinden. Das geht ja jetzt auch sehr viel leichter mit dem Handy. Es passiert mir sehr häufig, dass ich irgendwo rumlaufen und dann anhalte, um bei Wikipedia schnell nachzuschlagen. Warum diese Straße so heißt, wie sie heißt. Unser Thema heute ist ja Amerika und weil ich von dieser Frage so besessen bin, habe ich natürlich auch nachgeguckt, warum Amerika heißt. Und es ist schon ein relativ seltsames Wort. Amerika. Denn es leitet sich ja von einem italienischen Vornahm ab. Amerika. Ich hoffe, ich spreche das richtig aus. Als Kind dachte ich, was kommt von Lamerem? Von zwischen als die See, das Meer heißt ja Lamerem. Und dann dachte ich, die Meer in der Mitte. Und dann habe ich versucht, dass ich aus dem Lateinchen komme. Ich habe mir da irgendwas zu retten. Aber die Lösung gefunden habe, die du jetzt hier andeut ist. Ah, mer, ego. Ja. Okay, nee, es kommt von Amerika Westbudji. Das ist ein italienischer Seefahrer gewesen, der um das Jahr 15.00 als erster Europäer gecheckt hat. Dass es sich bei dieser Landmasse, die Christoph Columbus ein paar Jahre zuvor, ja, für die Europäer entdeckt hat eben nicht um Asien handelt, wie Columbus gemeint hat, sondern dass es sich um einen in Europa bislang unbekannten Erteil handelte. Das wir und alle anderen heute diesen doppelkontinent Amerika nennen. Das liegt Fanfekt aber an zwei Deutschen an den Kartografen, Martin Waldseemüller und Matthias Ringmann. Die haben 507 eine Weltkarte hergestellt. Auf der sich erstmals die Bezeichnung "America" findet, ist dabei geblieben. Passt ja irgendwie, weil die Italiener sind ja auch sehr prägen für die amerikanische Kultur. Man denkt nur, die Mafia-Film an Martin Scorsese, den Partner und so weiter. Also, Amerigo hat halt ganz der Arbeit geleistet. Es gibt auch eine deutsche Version von diesem Vornamen "Emerich". Also, wer noch nicht, wer noch auf der Suche nach Vornamen für Kinder ist, "Emerich". Es soll aber heute ja um etwas anderes gehen als um alte Vornamen. Wir schauen uns die nordamerikanische Kolonialgeschichte an. Ich würde vorstellen, wir beginnen mit einem kurzen Recap, einer meiner Lieblingsbeschäftigung, neben dem recherchieren, warum die Dinge so heißen. Wie sie heißen, Fragestellung ist, wie sind die Briten überhaupt nach Amerika gekommen? Wir beide machen diesen Podcast jetzt auch schon eine ganze Weile. Und wer von euch uns schon länger zuhört, der erinnert sich vielleicht an unsere Folge über die brümte Häublingstochter "Pokerhontas". Aus dem frühen 17. Jahrhundert. Denn natürlich ist dieser riesige Kontinent alles andere als Menschen leer. Die Europäer haben dann nicht jung, freuliches Land betreten. Schätzungsweise 5 Millionen Native Americans seht ihr damals in Nordamerika. Ja, und diese berühmten Köpfer. Also, diese aller ersten Siedlungen praktisch von Ostenher, die werden davon diesen damaligen Bewohnern Amerikas gar nicht wahrgenommen. Das sind eine Veligerand-Runderscheinung und spielen erst mal gar keine Rolle. Sie fangen ja auch wirklich sehr bescheiden an. In dieser Folge über "Pokerhontas" erzählen wir so, ja, die Geschichte der Keimzelle der englischen Besiedlungen der Ostküste. Das ist James Town. Im heutigen Virginia wird 167 gegründet als erster Dauerhafterstützpunkt. In der neuen Welt "Pokerhontas" erlebt das als Kind, als junges Mädchen hautnah mit. Die Geschichte endet ziemlich tragisch. Ich verrate an dieser Stelle mal nicht mehr. Wenn ihr euch das interessiert hört, hört euch die Folge an. Und auch hier im Volk oder im Stamm, den Pao Heiden, den er geht es nicht viel besser. Denn diese weißen Siedler, die da in James Town ankommen, die treibt ein unersättlicher Land Hunger. Also schon 1644 sind alle Indigenen in der Region um James Town entweder tot oder verjagt. Viele sterben auch an den Pocken. Eine schlimme Solche für die sie anders als die Europäer keine Immunität besitzen. Gabs vorher nicht in Nordamerika. Zynischerweise bestätigt dieses Massensterben der Native Americans, die englischen Kolonisten in ihrer Überzeugung, das Gott auf ihrer Seite steht. Wenn die Native Americans sterben, die sie ja für wild erhalten und für Gott los, dann kann Gott nur meinen, okay, euch gehört dieses Land. Manchmal ist es auch richtig religiöse Fanartiker. Heute wird man die Fundamentalisten bezeichnen. Gott ist auf jeden Fall sehr wichtig. Und das gilt ganz besonders für eine Gruppe von Siedlern, die im November 26, rund 650 km weiter nördlich von James Town mit ihrem Schiff vor Anker gehen, also vor dem heutigen US-Bundesstaat Massachusetts, das Segelschiff, dass diese 102 Männer, Frauen und Kinder über den Atlantik gebracht hat, dass das eines der berühmtesten Schiffe der Weltgeschichte und ich bin mir sicher, du kennst es auch. Ja, das ist die Mayflower. Und bis heute ein Politikum immer noch viele Familien, die sich in den USA eine Abstimmung bis dort hin, sich relativ was drauf einbilden, weil man da eben diese, so eine Synthese hat das Abenteurergeist und eben einer höheren Mission. Ja, das sind die brünten Pilgaffeter, Puritana, religiöse Dissidenten, die sich der englischen Staatskirche nicht beugen wollen, stattdessen wollen die eben in der neuen Welt in Anführungsstrichen eine Gemeinschaft errichten, in der nur die Bibel als Autorität akzeptiert wird, sie treibt also jetzt nicht unbedingt die Suche nach Reichtum, sondern es ist vor allem das, was heute so der Makenkehren der USA ist, die Freiheit. Genauer gesagt, die Glaubensfreiheit, es gibt allerdings ein Problem, weil an Bord der Mayflower sind auch ganz normale Auswanderer und die haben wenig Lust, jetzt wo die neue Heimat in Sicht ist, sich von diesen religiösen Mitfahrern irgendwie Vorschriften machen zu lassen. Was macht man? Man handelt einen Kompromiss aus und das Ergebnis ist ein sehr erstaunliches Dokument. Kann man durchaus als in allerersten Vorläufer der späteren Verfassung der USA bezeichnen, das ist der Mayflower compact. Ich gehe jetzt hier nicht ins Detail, aber sozusagen kurz zusammenfassung, es ist ein klares Bekenntnis zur Selbstregierung. Und diese Leute gehen dann auch an Land und da gründen sie eben heutigen Messages schlusset, die zweite britische Kolonie in Nordamerika, also neben James Town, Virginia, gibt es jetzt auch eine im hohen Norden, sage ich mal. Ja, es ist sozusagen, das hat einen Akt der alle Elemente, die uns noch beschäftigt, werden schon in sich hat, das heißt, es ist etwas recht moderne, es ein autonomes und auf der anderen Seite ein Rekurs auf die alte Bibel, wie sie sie verstehen. Also, das heißt, man hat diese religiöse Komponente, die irgendwie zurückführt in eine Uhrzeit, wo zum Warenkristentum und zugleich schafft man damit etwas relativ moderne und das für die damalige Zeit und das beide Komponenten mit denen hat die USA bis heute zu tun. Ja, es ist der Wunsch nach Freiheit, Glaubensfreiheit, die hohe Bedeutung von demokratischer Selbstverwaltung, das sind zwei zentrale Elemente des englischen Siedler-Mainszets, aber spielen ja auch in den USA heute noch eine große Rolle. Ein Element fehlt aber noch, dass es dieses enorme Sendungsbewusstsein, die Überzeugung, dass das neue, was da in Übersäe entsteht, ein Vorbild für den Rest der Menschheit werden könnte. Das ist ein Gedanke, der ebenfalls bei diesen Puritanern, diesen religiösen Dissidenten auftaucht und zwar bei einer Vromengruppe, die etwas später, also nach der Mayflower, nach Massachusetts, kommt einer von ihnen, das ist der Jurist John Winthrop. Der hat vor der Abfahrt in England eine ganz berühmte, also später ganz berühmte, prädigt gehalten und die Kernbotschaft zitier ich mal. Wir müssen davon ausgehen, dass wir wie eine Stadt auf einem Hügel sein werden. Die Blücke aller Menschen richten sich auf uns. Auf Englisch City-Apparne Hill. Es ist ein ganz wichtiger Begriff auch im aktuellen politischen Discourse. Glaubt Ronald Reagan hat mal, dass in einer Rede eingebaut, das ist eigentlich ein Wort aus dem Materieuseffangelium, also Bibliisch, klar, so mögen es die Puritana. Und Winthrop meint aber damit erst mal das Gemeinwesen seiner Puritana, aber später überträgt sich das dann eben auf alle englischen Kolonien in Amerika und dann später auch auf die USA als Ganzes. Ja, das ist die Panne Hill. Zimicher Wahnsinn, man könnte sagen, das ist irgendwie so ein religiöser Fanartikern, aber sie haben recht behalten. Sie haben recht behalten. Noch heute schauen wir alle um was jeden Tag zu den USA. Ich war auch wie man wie John F. Kennedy, mit dem sich viele Hoffnungen verbanden, hat mir Camelot geredet und geschrieben. Aber diese Rolle als etwas symbolisch bedeutsam ist für die ganze Welt universalistisch bedeutsam. Gemeinwesen zu sein. Das hat eben technisch die USA aus. Wir schauen ja viel weniger sozusagen nach China, obwohl sich da auch viele wichtige Dinge tun. Aber es hat lange nicht diese Faszination, weil wir, wenn wir in den USA schauen, so was ausdeuten. Und sagen, ist die Versprechen erfüllt, wie wird die zukunft, sind wir auf einem guten Weg. Das heißt, es spiegelt etwas und das beginnt schon ganz in dieser Frühenzeit der amerikanten Geschichte. Ja, im Gewissen Sinne sind die USA eine Nation, die auf ein Ideal gegründet werden. Und das erhöht den Druck, weil Ideale, den wird man oft halt auch eben nicht gerecht. Aber es ist ein Anspruch, der irgendwie überall entsteht bis heute. So, wir haben jetzt zwei Kolonien schon durchgesprochen. Virginia, James Town, Massachusetts mit den Kuritanern, bleiben noch neun übrig. Kleiner Scherz, wir werden jetzt hier nicht die Entstehung aller englischen Kolonien nachherzählen. Wir springen jetzt einfach mal ganz zufrieden ins Jahr 1740. Da sind nämlich alle 13 Kolonien, die 1776 ihre Unabhängigkeit erklären werden, bereits gegründet. Und um euch jetzt mal so ein bißchen so einen geografischen Überblick zu geben, also die erstreckung sich über eine Länge von rund 1500 Kilometern entlang der Ostküste von Florida. Es gehört damals noch den Spanien bis hoch in den Norden, wo heute die Grenze zu Kanada verläuft. Ein Start namens Kanada gibt es damals noch nicht. Du bist ja auch Teilzeit Franzose. sag ich mal und du weißt natürlich, was sich dort stattdessen befindet. Schau, Nicole, warte ja, die Unabhängigkeit von der Provinz Gebek und damals war das eben Neufrangreich, noch Nuellfrauens. Da spricht man immer noch Französisch, oder? Ja, so ein ganz eigentymliches Französisch, das kann man sich manchmal in Souserien anschauen, hat so eine ganz eigenartige Melodie und vor allem bestehen die auf so einer Reinheit des Französischen Vorangelsächschen einfüßen. Das heißt, man kann nicht sagen, Cash oder Leaststärke, sie haben da so eigene Ausdrücke dafür, aber es ist eine ganz faszinierende tolle Kultur. Und die geht eben auf zurück auf diese Französischen kolonialen Gründung. Die haben nämlich praktisch zeitgleich mit den Engländern angefangen, in Nordamerika eigene Stützpunkte zu gründen, also 1608 wird Quebec die Stadt gründet, also nur ein Jahr nach Jamestown. Die Franzosen machen das fast ein bisschen besser als die Engländer, weil wir befinden uns ja jetzt Mitte des 18. Jahrhunderts und ihr Einfluss erreicht vom heutigen Kanada über die Region der großen Seen bis hinunter zur Mündung des Mississippi. Blick auf die Karte damals und wenn man ein bisschen Fantasie hat, dann sehen die Französischen Besitzung, also dieses neu Frankreich so aus, wie das aufgerissene Maul eines wilden Tires, das im Begriff ist die englischen Kolonien an der Ostkiste zu verschlingen, weil die dehnen sich gar nicht so weit in das Land des Indere aus, also maximal so rund 250 Kilometer, bis zu den Appalachen, es ist ein wichtiger Gebirgszug, lange Rede kurzer Sinn, neu Frankreich ist größer als die britischen Besitzung an der Ostkiste. Das Wetter da immer so schlecht, auf Kalt, sonst ist es auch heute noch ein herrliches Land. Sprichst du jetzt über Kanada oder die, was auch? Über Kanada, in Kanada. Engländer und Franzosen, die haben ja schon, ja, spätestens seit dem Mittelalter ein eher problematisches Verhältnis zueinander. Ich verweise nur auf uns so voll über Jan Dach, keine Sternstunde der englischen Geschichte. Und diese Rivalität, die nehmen sie auch mit über den Atlantik, also es gibt da also auch eine koloniale Rivalität. Und die wird die Geschichte des Kontinents bis kurz vor, ja, beginn der amerikanischen Revolution prägen. Sie wird sogar eine Art frühen Weltkrieg auslösen, aber ich will jetzt hier an dieser Stelle nicht vorgreifen. Mal was ganz anderes. In deiner Kindheit, Nils. Hast du da manchmal beim Becker oder im Kiosk eine gemischte Tüte gefüllt? Ja, absolut großartig für nichts, eine ganz tolle Erfindung. Schade ist für Erwachsene ich mehr so viele Gibt davon aber. Ja, als Erwachsene merkt man dann plötzlich, dass das auch nicht so gesund ist und muss man irgendwie auf Blutwerte und so achten. Aber sehr schön, dass wir da eine gemeinsame Kindheit-Verinnerung haben. Ihr wisst ja alle, dass ich hinkende Vergleiche liebe. Und ich finde, man kann die 13 englischen britischen Kolonien mit den Süßigkeiten von damals vergleichen, weil diese Gebilde sind zwar alles englische Kolonien, aber sie unterscheiden sich untereinander stark. Es ist ein bisschen so wie eine Schaummaus auf der einen Seite und einen Kohlerkracher auf der anderen. Im Norden, da wo die Puritana im 17. Jahrhundert an Land gegangen sind, da haben sich mittlerweile vier Kolonien gebildet. Das sind Massachusetts, New Hampshire, Connecticut und Rhode Island. Dieses puritanische Erbe ist da auch Mitte des 18. Jahrhunderts immer noch lebendig. Also da geht es streng, protestantisch zu. Dafür ist die Gesellschaft aber relativ egalitär. Auch heute noch starten mit dem Hohen Sendungsbewusstsein. Ja. Im Jahrzehnen in den Süden springen, da haben die Kolonien einen ganz anderen Charakter. Also da sind Virginia, North Carolina, South Carolina und Georgia. Da regieren die großen Plantagenbesitzer. Die Gesellschaft ist viel hierarchischer als im Norden und die Einkommensunterschiede sind auch größer. Ganz unten in dieser Hürarchy stehen die hunderttausenden Sklaven, die unter grausamsten Umständen aus Afrika nach Nordamerika versteppt worden sind und auch versteppt werden zu dieser Zeit. Das Klavenhandel ist noch nicht vorbei. Die müssen auf den Plantagen schuften. Man muss dazu sagen, dass es zu dieser Zeit Mitte des 18. Jahrhunderts in allen englischen Kolonien Sklaven gibt, auch in New England. Trotzdem deutet sich hier schon der große Unterschied zwischen dem Norden und dem Süden an, der dann ja die USA im Jahr 1861 in diesen verheerenden Bürgerkrieg stürzen wird. Norden haben wir Süden haben wir besonders interessant ist die Mitte. Also zwischen Neu, England und dem Süden das sind New Jersey, Delaware, Maryland und vor allem New York und Pennsylvania. New York ist ja nicht von den engländern gegründet worden, sondern von den Niederländern im Jahr 1924. Deshalb heißt die Stadt lange auch neu am Stadamm und dann wird sie von den Briden erobert unbenannt eben in New York. Wenn man genau hinschaut, stichwort, warum heißen die Dinge so wie sie heißen, merkt man aber noch die niederländischen Wurzeln, zum Beispiel Brooklyn, hipper Bezirk, ist nach einer kleinen Stadt bei Utrecht, benannt, Breugeln. Also ist dementsprechend auch ein bisschen kosmopolitischer geprägt, vielfältiger und auch ein kommerzielles Zentrum in Kolonien. Fehlt noch die andere große Kolonie der Mittelatlantik-Geräuen, das ist Pennsylvania, heißt übersetzt das Waldland von Herrn Penden, hat es wirklich gegeben, der hat das vom König als so eine Art Fäudahlbesitz übertragen bekommen. Also ein Lehnen, oder meine Freundin hat es ja. Und ja, der hat Pennsylvania zur Zufluchtsort für die christliche Gemeinschaft der Quaker gemacht. Pennsylvania zieht dann aber bald auch andere religiös verfolgte an, zum Beispiel Menonieten und Amische aus den Niederlanden der Schweiz und Deutschland. Fanfekt im Jahr 1975, also am Vorabend der Revolution werden ein Drittel von Pennsylvania Deutsche sein. Die Amische gibt es ja bis heute in ihren altertymlichen Sitten und Gebreuchen, die pflegen noch so ein altertymisches Deutsch aus der damaligen Zeit. Hat sich gehalten, bis heute. So, damit haben wir unsere 13 Kolonien zusammen. Ein Punkt ist ganz wichtig, wenn wir die Geschichte der amerikanischen Revolution wirklich verstehen wollen. Diese 13 Kolonien sind komplett eigenständig. Das einzige, was sie verbindet, ist eben ihre Zugehörigkeit zum britischen Königreich, also dementsprechend führt auch in jeder Kolonie ein Königlicher-Govain-Nör, die Geschäfte. Danäben gibt es aber auch gewählte Volksvertretungen und die erkämpfen sich im Laufe der Zeit immer mehr Rechte. Ja, es ist damals auch viel, viel leichter mit den vielen Schiffen und Britannia-Rules für sie, ja, also diese dichten Netzwerk an englischen Schiffen über den Atlantik, viel, viel leichter nach London zu kommen als die Kolonien untereinander zu besuchen. Das heißt, in niemandem käme auf die Idee, jetzt irgendwie die Nachbar-Kolonie zu besuchen, aber die Reichen oder die Fitten schaffen schon mal nach London und schreiben sich doch ein Brief hinterhin haben Geschäftsbeziehungen, aber vor Nordnachs Süd oder Ostnach-West geht ganz wenig. Es ist genau wie du sagst, die sind ganz auf das Mutterland ausgerichtet, vor allem ökonomisch. Ich wollte noch einen Punkt ergänzen zu diesen gewählten Volksvertretungen. Das darf man sich nicht so wie heute vorstellen, dass alle Wählndürfen, sondern das Wahlrecht haben nur weiße Landbesitzer, damals ganz normal. Was aber in den Kolonien in Nordamerika ungewöhnlich ist, dass so viele Leute dort Wählndürfen. Der Grund ist eben, dass sehr viele Leute sehr viel mehr als in Europa über eigenes Land verfügen. Es gibt ja relativ viel Land da. Und dazukommt, dass es wahrscheinlich der breiten Masse irgendwo auf der Welt besser geht, als in den Nordamerikanischen Kolonien. Die sozialen Schrankensinten niedriger gibt kein Ade, es existieren keine Zünfte. Das heißt auch, dass ein kleiner Farmer oder Handwerker, wenn er hart arbeitet, gute Ideen hat. Auch schnell wohlhabend werden kann viel schneller als in der alten Heimat. Genau, also kritisch würde man von heute aus gesehen anmerken. Basiert natürlich aus der Ausbeutung natürlicher Ressourcen, die es damals gibt, in aus der Verdrängung der Menschen, die da vor dort gelebt haben. Aber dann hat man natürlich, kann man sich eigentlich frei bedienen, riesiges Püfe. Ja, und noch ein Bonus. Die Regierung in London, die hält sich ganz lange aus den Angelegenheiten vor Ort raus. Gibt einen schönen Begriff für diese Haltung "Salutary Neglect", die Heilsame Vernachlässigung, solange der Handeln mit den Kolonien läuft, lässt die Krone ihre Untertanen entfernen. Amerika in Ruhe, das heißt auch, dass sie keine Steuern von ihnen verlangt. Sehr wichtiger Punkt. Ja, genau. Muss ja auch erst mal nicht, weil die wichtigen Kolonien, weil ja damals die Zuckerinseln, also in der Karibik, wo man Zucker anbauen konnte, daraufhin, da hat London immer drauf geschaut. Das ist so ein bisschen wie die Ölresourcen heute. Das war halt super wichtig, was da in diesen Well, da in Pensiväer, ja, und mir das Ding heißt, wo die B-Sons zu den, das hätte halt nur interessiert. Ich bin kein Zolo, ich weiß nicht, ob die B-Sons wirklich in den Wald gehen, ist nicht so unser Britt. Aber das ist ganz interessant. Das ist auch so ein bisschen kontraintuitiv. Wir denken ja klar, Nordamerika, die später in USA, da liegt der Augenmerk der Zentrarigerung drauf, sehr riesig. Nee, es sind diese kleinen karibischen Inseln, wo Zucker produziert wird, auch mit Sklavenarbeit, ganz fürchterlicher Ausbeutung. Und die sind wirtschaftlich viel bedeutender in dieser Zeit als Nordamerika. Kleines Zwischenfahrtszeit an dieser Stelle, also die weißen Siedler in den britischen Kolonien. Die sind also ungewöhnlich wohl haben, die leben in einem für damalige Verhältnisse sehr demokratischen System. Niemand von ihnen wird unterdrückt, wo gemerkt wir reden hier über die weißen Männer, nicht über Schwarz-Sklaven, Indigene, auch weiße Frauen. Das Mutterland mischt sich kaum ein. Das sind nicht gerade vor revolutionäre Verhältnisse, oder? Ja, wenn man mein Lieblingsvielshof mich schnell im Monteniel liest, dann kann man schon ahnen, dass ich da war zusammen braut, weil er hat ja schon ungefähr 100 Vorher in die Gene Menschen getroffen, die in Paris damals waren, in solchen Kolonialaustellungen und die sehr stark diesen egalitären Diskurs schon gepflegt haben, weil es ja so stammes Gesellschaft waren und Monteniel zitiert, die und sagt, okay, die Fragen uns warum sitzt bei euch ein Junge auf den Tron und die beratigen Männer drum herum sind seine Diener und warum gibt es bei euch Bettler in der Stadt und ganz reiche Menschen? Wie haltet ihr das aus bei uns sind alle ungefähr gleichgestellt? Das heißt, der Kontakt mit diesen Indigen. gehen, Bevölkerern und über solche Dolmetschabi-Pokarunt aus die Werschnevent haben, merkt man auch eine Neues Gedanken, was ich sehr stark von diesen Stammesgesellschaften geleitet. Und das kombiniert jetzt wiederum mit diesen biblischen Egalitären, auch ein bisschen fundamentalistischen Ideen. Da entsteht rein intellektuell schon so der Nukleos von etwas Neum, plus diese neuen Ressourcen, den man dort überall findet. Also da liegt was in der Luft. Hinterher ist man immer schlauer, 20 Jahre später weiß man wie es lief. Aber so ganz überraschen kommt es nicht. Der inoffizielle Wahlspruch der Historiker zum Fitt, hinterher ist man immer schlauer. Ja, wenn man genau hingehört, hat man vielleicht vorzeichen wahrgenommen oder auch nicht. Aber erst mal ist die Situation sehr stabil, damit der Funke der Rebellion wirklich zünden kann. Da braucht es erst einen großen Krieg. Und der wird kommen. So viel kann ich verraten. Das hat mit dem colonialen Konflikt zwischen Frankreich und England zu tun. Hab ich ja schon erwähnt. Ab etwa 750 eskaliert dann die Lage zwischen diesen beiden colonialen Mächten. Man streitet sich um das Ohio-Tal. Also das liegt jenseits der Apalachen. Die Briten sind scharf auf diese Gegend, weil sie immer auf der Suche nach neuem Siedlungsgebiet im Westen sind. Sie sind sozusagen die Siedler. Die Franzosen, die sind daher als Pelsjäger unterwegs. Also die Jäger und Händler. Also die Englander, die Briten, die drücken in dieses Territorium hinein, den Preis für diese Expansionszahlen natürlich letztlich. Die Indigenen. Also muss man immer dazu sagen, letztlich ist diese Geschichte, die wir hier auch erzählen, eine Geschichte von Verdrängung und auch Vernichtung. Irgendwann haben die Franzosen genug. Die sagen, okay, wir wollen nicht, dass da die Englander in Gebiete einseekern, die wir beansprochen. Also bauen sie forts an strategisch wichtigen Punkten, aber auch die Briten. Bauen eine kleine Höhe zu einer Festung und zwar dort, wo sich zwei Flüsse zum Ohio River vereinen. Heute befindet sich genau an dieser Stelle die Stadt Pittsburgh. Hat man vielleicht schon mal gehört. Und um diese Bauarbeiten an diesem vorzuschützten, schickt der Gouverneur von Virginia. Im Frühjahr 1754, ein Trupp von 150 Soldaten in die Wildnis, das Kommando über diese Männer führt ein 22-jähriger Offizier. Ich wette jetzt mal alle von euch haben seinen Namen schon mal gehört. Du ganz bestimmt auch. Ja, das ist George Washington. George Washington, bevor hebecame famous, also zu diesem Zeitpunkt ist er ein unerfahrener Obers-Leutnant und der will eben den Franzosen dort im Westen des heutigen US-Bundestarts Pennsylvania die Stirn bieten. Er ahnt es noch nicht. Niemand ahnt es, dass er später mal der erste Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika sein wird. Ja, das ist immer so, was ist immer spannend. Ich glaube auch, der erste Präsident in der Vereinigten Staaten von Europa war schon nicht heute noch schon unterwundsisch und wahrscheinlich irgendwo zur Schule geht. Morgen, nach meinem Schuleranzen hier unterwegs ist, und ein Adventskalender macht, aber eines Tages wird da vielleicht ganz neue Staatsmein oder neue Staatsfrau vor uns erscheinen. Weiss jetzt nicht, ob ich dein Optimismus zur europäischen Einigung teile, aber der Gedanke, dass die Zukunft schon unter uns ist, unerkannt. Da ist bestimmt was wahres dran. Washington, der stammt aus Virginia, gehört zu dieser reichen Pflanzer-Edite, übernimmt er aber nicht die feteliche Plantage, sondern beweist sich erst mal als Landvermesser. Er ist ein großer Kerl, 1,88 m größer als wir beide, als Schlank und Muskelös, fürte als wir beide. Ist ja so ein bisschen gute WBG-Tradition, dass wir historische Persönlichkeiten mit modernen Schauspielern vergleichen. Und man muss ja auch mal den Star-Faktor mit einrechnen. Also, ich lehne mich mal ein bisschen aus dem Fenster und sage, Michael erinnert der junge George Washington an, Benedict Cumberbatch, weil er in seiner Jugend auch rote Haare gehabt haben soll. Ist ein unter seinen Biographen etwas umstrittener Punkt, aber vermutlich war er ein Red Hat. Man hat ja bis dies verstirrende Detail auch, dass er seine Zähne früh verloren hat und deswegen ein Gebiss aus Holz hatte. Ich weiß nicht, ob das ein Mythos ist. Vielleicht kommen wir später noch mal zu seinen Zähnen zurück. An diesem Punkt in seinem Leben sind seine Zähne, glaube ich, noch intakt. Kann doch krass voll zubeißen. Sehr gut. Anfang 22. Washington entscheidet sich dann eben für eine militärische Laufbahn in der Milit von Virginia. Also jede Kolonie hat auch so eine eigene kleine Armee und deswegen führt er im Mai 54 seine Truppen durch die Wildnis. Er merkt dann relativ schnell dieses halbfertige Vor- dessen Bau er da schützen soll. Das haben die Franzosen längst besetzt. Also eigentlich könnte gleich wieder nach Hause marschieren. Das macht Washington aber nicht. Weil er hat Indigene Speer dabei, die kennen sich aber besonders gut aus, auch in der Wildnis und die melden ihm das ganz in der Nähe eine Gruppe Franzosen lagert. Washington, sehr ambitionierter junger Mann, der wittert eine günstige Gelegenheit und zieht dann mit 40 seiner Männer und 12 Kriegern aus dem Volk der Erochesen auf dieses feindliche Chem zu. Und jetzt bricht der frühe morgen das 28. Mai 54 an. Wir befinden uns irgendwo in einer bewalteten Schlucht im Westen des heutigen US-Bundesstaates Pennsylvania. Hier kampieren einige französische Soldaten. Manche schlafen noch, die anderen sind schon wach. Sitzten beim Frühstück, in der Fall haben sie sich in Kaffee gekocht, plötzlich heilen dann aber schüsse durch die morgen. Und die merken schnell, wir sind umzingelt. Denn Washington und seine Männer, die haben sich angeschlichen und feuern jetzt mit ihren Gewerren aus dem Hinterhalt auf den Feind nicht wirklich gutes Cricket wie die Briten sagen würden. Die ersten Franzosen gehen zu Boden. Die anderen sehen dann relativ schnell ein. Das hat hier keinen Sinn und sehr geben sich. Das verteidigen ja nicht ja heimagland, ich meine sie verfahren. Und damals hat man auch noch keine Volksamäse, sondern es sind Profis, die wollen jetzt auch zum nächsten Auftrag und sich ja nicht unnötig verheizen lassen. Aber man mag wie das perfide Albion sich nachts anzuschleichen. Es ist nicht so der beste Moment in Washington's Karriere und es wird noch schlimmer. Weil jetzt tritt der höchste offizie der Franzosen vor. Das ist ein Adeliger namens Joseph Colond de Villiers, die Jümonville. Ich hoffe, das habe ich richtig ausgesprochen. Der übergibt Washington eine schriftliche Botschaft. Darin steht der Herr Laude von Neufrangreich, offrazösisch oder Englisch. Ich weiß es nicht. Denn dieser Jümonville, der ist gar nicht als angreifer ins Ohio-Tal gekommen, sondern als Gesamter seines Königs. Er sollte die Briten nicht angreifen, sondern er sollte eben diese Botschaft übergeben. Washington steht da also, hat gerade dieses Schreiben in der Hand gerade gelesen. Da stürzt plötzlich der Anführer seiner Indigenen begleiter, sein irrokesischer Kriegern namens Tanagri Son auf den Franzosen zu. Er ruf Jümonville zu offrazösisch, das beherrschte er nämlich, du bist noch nicht tot, mein Vater. Dann holt er sein Tomahawk aus, spaltet Jümonville mit mehreren Hieben den Schädel und Skypeiert ihn. Und seine Krieger, die tun es ihm nach, stürten sich auf die anderen Franzosen und am Ende sind etwa eindutzend Männer tot. Erst nachdem die Irrokesen diese Franzosen getötet und Skypeiert haben, ist für sie dieser Kampf beendet. Sie haben eben eine ganz andere Vorstellung vom Krieg als die Europäer und auch eine andere Auffassung von Ehre und Eigentum. Dieser etwas kryptische Ausspruch von Tanagri Son, den kann man entretzeln, nämlich in dem er ihnen bewusst als Vater anspricht und ihn dann erschlägt. Sagt er sich von der Herrschaft der Franzosen los, ist also ein Art Aktebefreiung, brutal, aber es steckt etwas dahinter. Die Gewalt ist so symbolisch aufgeladen, du musst dir dann irgendwas machen, was sich rum spricht. Also sozusagen einfach die Leute umzubringen, reicht, ja, ich muss so grausam sein, dass sozusagen weiteren Siedlern die Lust nimmt, sich da weiter zu expandieren, hat natürlich nicht geklappt. Aber im Grunde als gerühert haptik war das natürlich nicht verkehrt. Ich bin eher es gegen das Skypeieren, aber gut, ja, ja. Washington, der hat von solchen Erklärungen natürlich rein gar nichts, der merkt jetzt, ich habe hier wirklich tief in den Mist reingeritten, weil er hat es ja versäumt, ein gesamtes französischen König, der sich ihm ergeben hatte, zu beschützen und es wahrscheinlich frustrierte, es vermutlich auch besorgt und befiel dann den Abzug, die verstimmelten Leichen der Franzosen, die bleiben unbestattet in der Wildnis zurück. Ja, das, was ich da gerade geschildert habe, also diese Ereignisse des 28. Maiesit 154, das geht als Jumaum Will zwischen Fall in die Geschichte ein und dieses blutige Treffen ist der Tropfen, der das fast zum Überlaufen bringt, denn ja, Washington hat ohne es zu wollen, damit den lang erwarteten Krieg zwischen England und Frankreich um Nordamerika ausgelöst, die Briten, die werden sich schon bald wünschen, sie hätten diesen Krieg nie begonnen. Im Maiesit 154, da hat ein junger Offizier, namens George Washington mit einem ziemlich unglücklichen Schamützel einen neuen großen Krieg zwischen Franzosen und Englandern, um die Vorherrschaft in Nordamerika provoziert. In diesem Konflikt, da sind beide Seiten auf die Native Americans angewiesen. Ohne ihr Know-How, sage ich jetzt mal, während die Europäer in der Nordamerikanischen Wildnis ziemlich aufgeschmissen. Die Briten nennen diesen Krieg deswegen auch den French and Indian War, und dieser Krieg hat übrigens auch in der Weltliteratur seine Spuren hinterlassen, da kennst du dich ja besonders gut aus, hast du Lust auf ein Quiz, es ist nur eine Frage, legen wir los, okay, das freut mich. Mal schauen, ob du weißt, welcher Roman mit folgenden ersten Satz beginnt. Kleiner Tipp ist es eines dieser Bücher, dessen Titel zum Sprichwort geworden ist. Es war eine Eigentümlichkeit der Kriege, die in den Kolonien Nordamerika's geführt wurden, dass die Mühseligkeiten und Gefahren der Wildnis zu bestehen waren, eher die feindlichen Heere sich überhaupt begegnen konnten. Klingt schon mal sehr gut, nee, aber ich weiß es nicht. Es ist nicht Karl May. Es ist der letzte Mojkana von James Phenimo Cooper. Hast du dann wahrscheinlich als Kind auch nicht gelesen, oder? Nee, als Kind habe ich ja eher Comics geschaut. Ich bin bestimmt verfilmungen gesehen, ich meine, ich kann meine, kann mich eine erreden, ich hab ja noch sehr viele Western geschaut, aber gelesen hab ich's nicht. Es gibt eine aus den frühen 90ern, wo du ja wissen, wer seit Titanic nicht so viele Kino-Filme gesehen hast, mit Daniel Day Lewis, also mehrfach aus der Ausgabreisträger. Ich glaube so aus dem Jahr 1992 nagelt mich nicht fest. Ist auf jeden Fall eine spannende Geschichte, die ich in meiner Jugend gelesen habe und komplett aus meinem Gedächtnis gestrichen habe. Ich hab's noch mal aufgefrischt. Also der letzte Mojkana ist im Jahr 1826 erschien, spielt aber im Jahr 1757, also mitten im Franch in Indian War. Cooper erzählt darin, ja, die Fiktive Geschichte eines weißen Pales-Jegers, das ist der berühmte Lederstrumpf, der mit zwei Indigenen einer davon ist der berühmte letzte Mojkana, zwei in Gefangenschaft geratene Britinnen befreien will. Mit den historischen Fakten nimmt Cooper das jetzt nicht so super genau, also ich nenne mal ein zentrales Beispiel, also der letzte Mojkana ist gar nicht der letzte Mojkana. Das hat Cooper etwas über dramatisiert, also dieser Stamm wird extrem dezimiert, aber es gibt dieses Indigene-Volk noch immer, glaube ich ein paar Tausend von ihnen. Aber es soll jetzt ja hier auch nicht um die Mojkana gehen, sondern um den Krieg, der auch bei Cooper im Mittelpunkt steht. Da haben wir gehört, der fängt mit kleinen Schamützeln in der Wildnis des Ohio-Tals an, aber er entwickelt sich dann ja rasch zu etwas, was manche als den ersten Weltkrieg der Geschichte bezeichnen. Wir Deutsche kennen den unter einem anderen Namen, das ist der siebenjährige Krieg, bisschen kompliziert, aber es hängt damit zusammen, dass die Briten auch anderswo mit den Franzosen um die globale Vorschaffekämpfen, zum Beispiel in Indien auch oder auch in der Karibik. Dieser koloniale Weltkrieg, der verbindet sich durch das internationale Bündnissystem auch noch mit dem großen Duell zwischen Preußen und Österreich. Also es ist wirklich ein Weltumspannterkonflikt. Machen wir dann auch die Teile, wenn wir mal ein Meerteiler über Maria Theresia oder über den alten Fritz, die sind dann nämlich wichtige Protagonisten, aber zurück zum Jung George Washington. Der sitzt im Frühling, 754 immer noch in der Wildnis und muss jetzt damit rechnen, dass die Franzosen ihn nicht so umgestraft davon kommen lassen werden. Was macht man? Man baut sich erstmal ein Vor, also eigentlich nur so ein Hölzerner Schutzwahl und den nennt Washington Ford Necessity, Ford Notwendigkeit. Klingt nicht so heroisch, aber hat sich ja deine Dummelage manivriert. Pragmatischer Titel. Es gibt übrigens, wenn ihr bei Google Street View nachschaut, an exakt der gleichen Stelle heute einen Nachbau und da seht ihr auch was das für eine Bescheidene angelegenheit ist. Also vor ist ein großes Wort, es ist eher nur so ein Bretterverschlag, sage ich mal. Und als die Franzosen dann endlich Anfang Juni mit einer Übermacht am Ford Necessity auftauchen, da werden Washington und seine Soldaten auch ziemlich übel zusammengeschossen. Er muss kapitulieren, übrigens das erste und einzige Mal in seiner Karriere. Die Sieger, die zeigen sich großzügig, also sie erlauben Washington, sich mit den Resten seiner Truppe zurückzuziehen. Vorher muss er allerdings versprechen, dass die Briten keine weiteren Niederlassung in der Region errichten werden. Dann kommt der vierte Juni. Ein Datum, das noch wichtig werden wird in seiner späteren Laufbahn. Da zieht er mit seinen geschlagenen Truppen hinaus aus dem Ford Necessity zurück in Richtung Virginia, seine Heimat. Haben die Franzosen eigentlich gut gemacht, ihn frei zu lassen. Es erinnert ein bisschen an die Genehmigung des Deutschen Reiches für Leningen zurück zu hier nach Petersburg. Ich glaube, so viele Pläne haben sie noch nicht geschmiedet. Es ist auf jeden Fall ein Moment, wo natürlich die Weltgeschichte auch ein anderes Gleis hätten nehmen können. Was wäre, wenn die Franzosen Washington in der F tierthelten den vielleicht zu erhin richten lassen oder nach Europa bringen lassen. So kann er sozusagen dann später seine Karriere aufnehmen. In den folgenden Wochen beschließend die Regierung in London und Paris dann einfach alle mal auszufächten. Wer jetzt in Nordamerika das sagen hat, das muss man sorgfältig vorbereiten, das dauert damals sehr viel länger als heute, allein eine Überfahrt über den Atlantik dauert mehrere Wochen. Ich weiß nicht, acht Wochen oder so. Also das geht alles nicht so fix. Deswegen kommt es erst im Juli 1755. Also ein Jahr nach der Kapitulation von Ford Necessity zur nächsten größeren Kampfhandlung zwischen Franzosen und Engländern in Nordamerika. Dabei spielt ein Mann die Hauptrolle, der sich in kürzester Zeit einen sehr zweifelhaften Ruf erarbeitet. Das ist jetzt nicht wirklich ein Historiker-Terminologie, aber ich würde ihn mal als den größten Däppen, das ganzen Krieges bezeichnen. Ich finde, man hat eine rankvolle machen eigentlich. Ja, größte Däppen. Ja, dieser Mann heißt General Edward Braddock und er ist der neue Oberkommandierende der Briten in Amerika. Die Briten haben jetzt einen großen Plan. Die wollen gleich an vier Stellen die Franzosen angreifen. Der wichtigste Vorstoß, der soll wieder ins Ohio-Talf führen, den will Braddock persönlich anführen, nur er ist wirklich der falsche Mann für diese Aufgabe. Braddock ist jetzt nicht per se incompetent. Der hat in Europa auch schon große Feldschlachten gewonnen, aber im unzugänglichen Nordamerikanischen hinterland. Da wird eben ganz anders gekämpft. Ja, muss man hinterhaltelegen, gezielte kleine Überfälle organisieren, die Versprechen sehr viel mehr erfolgt und das ist eben die Domene der Indigenen Krieger. Die wissen, wie das geht. Also, was viel heute gerilataktig nennen würden. Ja. Also, das ist was ganz anderes, als er das von zu Hause gewohnt ist. Die Briten wissen das auch eigentlich. Die Franzosen sowieso, die haben eigentlich den besseren Brat zu den Indigenen nur Braddock, der Chef. Der wert sich dagegen, einheimische Hilfstruppen einzusetzen und er wird diese Aroganz noch sehr teuer bezahlen. Immerhin er ist Aroganz, aber er lässt diese Aroganz nicht nur die Indigenen schüren, sondern auch die amerikanischen Kolonialmilizen. Braddock hält diese Truppen, zu denen ja auch George Washington gehört, für minderwertig und er steht damit auch nicht allein. Also ganz offiziell sind diese amerikanischen Offiziere nicht ranggleich eingestuft wie die britischen Offiziere. Also jeder amerikanische Offiziere und selbst wenn es ein Obrist oder ein General ist, steht immer unter einem regulären britischen Offizier. Sie sind offiziere zweiter Klasse. Rief weitermals, das vorrichtes Adels mit der Jagd. Es waren jetzt nicht für heute Profis oder gar die Volksarmee nach der Pritzestrufung Revolution entstanden, sondern es war gegen nach ständischen Prinzipien und da gab es eben ganz klarer Regeln. Dass jetzt ein neues Terraf, vielleicht eine Anpassung solcher Prinzipien erfordern würde, das ja genau deswegen verdienen sich Herr Braddock, den von dir so schön verliehenen Titel. Ja, trotzdem schließt sich George Washington diesem General an. Im Mai 75 gehört dazu den Truppen, die mit Braddock dann nach Westen marschieren. Ziel der Briten ist das französische Vor an der Stelle des heutigen Pittsburgh. Also genau die Stelle, wo ursprünglich die Briten ein Vor errichten wollten. Doch noch bevor Braddock mit seinen Männern diese Stelle erreicht, wird er am 9. 1755 vom Feind überfallen. Die Schlacht werde ich jetzt hier nicht an Detail schildern, ist aber ein sehr plutiges Chaos. Die Briten werden reinweise niedergemeht, eben weil sie auch nicht dieses Know-How haben, der Indigenen Krieger. Braddock persönlich wird schwer verwundet. Dann ist es an Washington, so die verbleibenden Männer um sich zu scharen. Zwei Fährde werden unter seinem Leib weggeschossen. Er bleibt zum Glück unversehrt. Schließlich gelingt dann den überlebenden der Rückzug. Ganz besondere Ironie der Geschichte. Einer der Briten, der dieses Debarkle in der Wildnis übersteht, ist Thomas Gage. Und der wird später einer von Washington's größten Widersachen im Unabhängigkeitskrieg. Also es fasziniert, da kämpfen sie noch auf der selben Seite. General Braddock, der erliegt ein paar Tage später seinen Verletzung. Und Washington lässt ihn mitten auf der Straße begraben und dann lässt er wagen über das Grabrollen. So ein bisschen wie das bei jingisch Karn damals war, fährt gerade auf. Um eben die Grabstätte ein bisschen zu verschleiern, damit Braddock nicht von den Siegern gefunden wird und dann womöglich noch geschendet oder skypiert wird. Nach dem Washington dann endlich wieder in Sicherheit ist, das schreibt er an seine Mutter und einen seinen Bruder, um ihn mitzuteilen. Das er noch leblich zitiert mal. Da ich einen ausführlichen Bericht über meinen Tod und meine letzten Worte gehört habe, ergreif ich diese erste sich bieten die Gelegenheit, um den Erster zu widersprechen und euch zu versichern, dass ich letzte bis lang noch nicht abgefasst habe. Er den Humor hat er nicht verloren, aber nach dieser Schlacht, in der Braddock zu totekommt, läuft es nicht unbedingt besser für die Briten. Ich habe eben eben erwähnt, sie haben diese vier Offensiven, die scheitern alle mehr oder weniger. Im Jahr 750, daneben, dann die Franzosen das britische Ford William Henry ins Visiel. Das befindet sich nicht im Ohio, sondern im Norden des heutigen Westbundes Staates "New York" an der Südseite "The Slake George", also an der Grenze zu Neufrangreich. Wer von euch den letzten Mojikaner gelesen hat, der hat diesen Namen schon mal gehört, da wird die Belagerung von Ford William Henry ausführlich geschildert. die Franzosen kommen mit und die sind ja nicht so gut. in der Nacht und sie kommen über das Wasser. Das ist der dritte August, 1757 auf dem Lake George. Da schwimmt eine Flotte aus Last Cain und Karnos und die Landen in aller Stille am Südufer des Sees. Schnell verschwinden ja die ersten Indigenen und Waldläufer im Dickech des Waldes um diesen Landeplatz abzusichern. Danach gehen sechs französische Patarione von Bord. Ganz wichtig, sie ziehen 36 Kanonen und vier schwere Mörser hinter sich her. Sie wollen nämlich mit diesen Waffen die Hölzernen Palisaden von Fort William Henry zertrümmern. In dieser Festung erhalten etwa 2500 britische Rotröcke und lokale Milizen die Stellung. Der Beschust der Dauer tagelang, am frühen Morgen des neunten August ist es dann soweit. Fort William Henry ist stormreif geschossen, die Briten, die wollen es aber nicht darauf ankommen lassen, die hissen jetzt die weiße Flage und kapitulieren. Wieder, wie das im Fort Necessity war, gestatten die Franzosen den besiegten abzuziehen und tatsächlich am nächsten Tag brechen die Briten mit einer französischen S-Quart auf. Also der Union Jack flattert und die Regiments fahren, die flattern im Wind. Es gibt auch einen großen Tross, also die Soldaten werden begleitet von Familien, Angehörigen, von Sklaven, von ihren Frauen, von den Kindern und immerhin für sie, die das überstanden haben, scheint diese Sache ja glimflich zu Ende gegangen zu sein, doch dann brechen einige, der mit Frankreich verbündeten Indigenen Krieger plötzlich aus dem Dickecht hervor, die sind sehr wütend, weil sie fühlen sich trotz des Sieges als Verlierer. Die Franzosen haben ihnen nämlich nicht erlaubt, das fort zu plündern und deswegen holen sich diese Indigenen nun, was ihnen ihrer Meinung nach zusteht und sie stürmen mit Streitexten und messen auf die unbewaffneten Briten zu. Manchen schneiden sie, ja bei lebendigen Leib den Skype vom Kopf andere Nehmensie gefangen. Ja, klar, ohne die Indigenen Truppen, wer so ein Sieg natürlich nicht möglich start, haben wir gesehen, dass sie schon die Anliege plötzlich sichern und die wollen natürlich auch ihren Teil der Beute erringen, damit es da keine staatlichen Ansprüche, die sie gelten machen können, indem sie in einer Inzituzion hätten, die Herrschaft über ein Land ausüben könnte, aber sie wollen natürlich partizipieren. Ja, und die Franzosen haben ihnen das sozusagen verboten und dann machen sie es einfach. Das ist ein ganz schlimmes Massaker, keine Frage, es war aber nicht so schlimm, wie es in zeitgenössischen Berichten dargestellt worden ist und auch nicht so schlimm, wie das im letzten Mojikaner, da kommt es nämlich auch vor beschrieben worden ist, also statt angeblich 1500 Männern Frauen und Kindern sind wohl bei diesem vor nur in Anführungsstrichen 180 Menschen, ums Leben gekommen, aber schlimm genug. Das ist eine schmachvolle Niederlage und das ist wirklich auch der Tiefpunkt in diesem Krieg für Großbritannien. Dazu kommt, dass es an den anderen Kriegschaub platzen, auch nicht besser aussieht. Also 1757 sieht es wirklich so aus, als würde das globale Ring mit Frankreich für die Briten in einem Disaster enden, aber noch frei nach der polnischen Nationalhümmene ist Großbritannien nicht verloren. Der neue starke Mann in der britischen Regierung, das ist William Pitt, der leitet die Wende ein, der erhöht den Einsatz, schickt mehr Soldaten über den Atlantek und vor einem Setz der erfolgreich die Flotte ein, um die Franzosen vom Nachschub aus Europa abzuschneiden. Falls euch gefragt hat, warum Pittsburgh Pittsburgh heißt, da wo dieses entscheidende Vorsicht befindet, es liegt alles an William Pitt. Pitt macht noch was anderes, der motiviert die Amerikaner. Ganz einfach indem er sie bezahlt, so eine gute Sache, um bis hin eine Motivation rauszuholen, aus den Angestellten und nachdem er da das Ruder übernommen hat, kommt tatsächlich sowas auf die patriotische Begeisterung. Ich würde sogar behaupten, dass der König und seine Kolonien nie so eng waren wie in diesen Jahren. Also in den Jahren, wo William Pitt das Ruder herumreist, jetzt kommen wir zu den Erfolgen der Briten im Juli 1758. Dann nehmen sie die Festung ein, die den Eingang des St. Lorenzstroms bewacht. Und am St. Lorenzstrom Fluss Aufwärts liegt ja Quebec und damit können die Briten in das Herz der französischen Besitzung vorstoßen. Da, wo der Krieg angefangen hat, im Ohio-Tal, da erringen sie den zweiten Großen Sieg des Jahres 1758. Sie nehmen nämlich dieses vor, Kampflos ein, an dessen Eroberung General Braddock drei Jahre zuvor noch kläglich gescheitert ist. Heute findet sich dort, ich habe es schon gesagt, die Stadt Pittsburgh. Umgekehrt ist es für die französische Geschichte auch mal so eine beliebte Frage, warum, sozusagen, der Abstieg dann begann, damals hat man so glanzvoll erderrigiert auch in der neuen Welt und was es dann passiert, dass eben französische Kronabzutismus sich so verschuldet haben und so in die Miesen geraden sind, das ist dann zur Revolution, führt jetzt zu Napoleon, aber letztlich zu diesen, ja, diese Stellung als als Großmacht, wie sie damals sich nicht darstellt, hier nie wieder erreicht wurde. Es ist definitiv eine der ganz großen Wendepunkte der Geschichte, weil ja mal der Arbeitsstittel dieses Podcasts, wenn ich ein bisschen aus unserer eigenen Historie plaudere darf. Ich will noch einmal zurück zu diesem Vor springen, dass die Briten dann einnehmen. An der Spitze der Trocken, die da einmarschieren steht, unser alter bekannter George Washington. Also er hat am Ende doch noch Erfolg gehabt, danach hat aber keine Lust mehr auf Krieg führen und er verschwindet fürs erste aus der Geschichte im Winter 1758, 59, da nimmt er sein Abschied, heiratet eine reiche Witfe, die 150 Sklaven mit in die Ehe bringt, auch sehr viel Land noch dazu und dann zieht er sich auf das Familiengut in Virginia zurück. Washington steht also auf der Seite der Sieger, ist aber von seiner militärischen Karriere trotzdem enttäuscht, er wollte nämlich die ganze Zeit ein ganz normaler offizier in den regulären britischen Truppen werden, aber das hat man ihm verweigert und er hat eine gewisse Abneigung gegen die Briten entwickelt in diesen Jahren und wir wissen natürlich, dass diese Abneigung noch sehr wichtig werden wird, wenn wir Washington dann wieder begegnen und wir werden ihm wieder begegnen und jetzt hier noch ganz kurz den Sack zuzumachen im September 1759 kapituliert dann Quebec, damit es der Krieg in Nordamerika entschieden geht noch ein bisschen weiter auf den anderen, Schauplätzen aber vier Jahre später ist dann auch da schluss und der Friedensvertrag der 1763 geschlossen wird, der ist ein Triumph für die Briten, Frankreich muss eine gesamten Besitzung in Kanada und das Gebiet zwischen Mississippi und in Apalachen, ein Großbritannienabtreten, das heißt "Neu Frankreich ist Geschichte". Großbritannien hat damit ein seiner größten Triumphährung, dort genau dieser Triumph, der wird sich bald als Pyrus sieg herausstellen, es klingt unglaublich, aber die Eroberung Neu Frankreich ist der Anfang vom Ende der britischen Herrschaft über Nordamerika. Im siebenjährigen Krieg oder im French and Indian War, der 1763, endet, da haben die Briten die Franzosen aus Nordamerika vertrieben, doch jetzt fangen für sie die Probleme erst so richtig an oder um Herbert Greenhamaya zu zitieren, es könnte alles so einfach sein, ist es aber nicht. Ich fragte dich jetzt nicht aus welchem Song das ist, ist eine kurze mit den fantastischen vier, aber das führt zu weit. Ich fragte dich lieber was anderes, jetzt kommt ein kleines Gedanken-Experiment. Wenn du irgendeiner historischen Figur eine Frage stellen könntest, wen würdest du dir auswählen und was würdest du gerne wissen? Gut, bei mir nicht überraschen, dass es michelle Montagne und nicht vor dir gerne wissen, was der 1584 gemacht hat. Ich dachte, du weißt schon alles über ihn. Ist das so eine Lücke in seinem Leben? Ja, es gibt einige Lücken in der Tat. John Lenn hat auch also eine Lücke in seiner Beziehung zu Joko Ono, wie nennt er das irgendwie? Los weekend, genau, aber der weiß man was er gemacht hat, aber bei Montagne weiß man es wirklich nicht. Okay, du würdest also eine klassische Forschungslücke füllen, ja, das kann ich jetzt nachvollziehen. Ich hätte eine Frage an George Washington und zwar würde ich ins Jahr 1763 reisen und ihn fragen, wie er sich eigentlich selbst definieren würde, also was ist seine Identität. Sieht er sich als Engländer, als Bürger von Virginia, als Untertan seiner Majestät George, dem dritten. Leider sind Telefonate in die Vergangenheit noch nicht erfunden worden, aber ich bin mir sicher, was Washington mir nicht antworten würde. Ich bin ein Amerikaner. Nur 13 Jahre vor der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung ist es selbst für den späteren Freiheitskämpfer und US Präsidenten noch völlig unvorstellbar, dass sich die Kolonien irgendwann von ihrem Mutterland abspalten könnten. Warum sich das so schnell und so dramatisch ändert? Dazu kommen wir gleich. Ich muss an dieser Stelle erstmal einen Punkt noch betonen. Die meisten Menschen in den Kolonien fühlen sich in den 1760er Jahren eben nicht in erster Linie als Amerikaner, sondern als die besseren Brieken. Ja, klar, weil damals das war ja so eine Regel, wie die Apfel der Jahreszeiten oder der Gestirne, dass man unter einem König lebt. Also was anderes kennt man aus den Geschichtsbüchern im Jürgenschreppublik, wenn ein zianischer Republik, aber in der Praxis kennt man eigentlich nur die Monarchie, die sich auch entwickelt hat, die auch zur Erinnerung, dass Kanada und Quebec auch heute noch zur britischen Krone gehören. Das heißt, Modernisierung und Gesellschaft fortrücken, schließen sich gar nicht aus, dass man auch einen König hat. Vater regiert über die Familie, die begotrigiert über das Universum, der Vater über die Familie und der König regiert über den Staat. Das waren so die Welt wie George Washington und alle anderen Menschen sie könnten. Trotzdem tritt die Geschichte jetzt aufs Gasbedal, weil wir wissen ja, es wird sich ganz schnell und auch ganz dramatisch ändern. Warum das so ist, dazu kommen wir gleich. Ich muss an dieser Stelle wirklich einen Punkt betonen. Die Menschen in den Kolonien fühlen sich in den 1760er Jahren eben nicht als Amerikaner, sondern sie fühlen sich als die besseren Frieden oder Engländer. Ich habe jetzt diese Wir griffen ein bisschen durch einander geschmissen. Also das König, da ist Großbritannien, gibt es seit 1707, da wo England und Schottland fursionieren sozusagen, hab ich jetzt ein bisschen durch einander geworfen, ihr wisst, was gemeint ist. Also die Nordamerikaner, die fühlen sich als die Besserenbrieten, was heißt das? Das heißt vor allem, dass sie in ihre Freiheit extrem wichtig ist. Wir kennen die USA heute als das selbster nannte Land of the free, aber Mitte des 18. Jahrhunderts ist eigentlich Großbritannien das Land of the free. Wenn es denn sowas gibt, also es ist ganz sicherlich nicht das absolutistische Frankreich, auch nicht preußens, auch nicht das erst katholische Spanien. Die Englander sind schon sehr stolz auf ihre Rechte und glauben auch, dass ihnen besondere Freiheiten zu kommen. Geht bis ins Mittelalter zurück, mag Narkata, kommen wir jetzt nicht darauf eingehen, 13. Jahrhundert. Und dann gibt es eben 1889, die glorious Revolution wo ein König nicht nur abgesetzt wird, sondern das neue Herrscherpaar muss dann auch ein neues grundlegendes Gesetz anerkennen. Die Bill of Rights ist so ein Art Grundrechtskatalog. Ganz wichtig. Und auf diesen Grundrechtskatalog berufen sich eben auch die Nordamerikaner. England ist, ja, seit der glorious Revolution, also ungefähr seit einem Menschenleben eine constitutionelle Monarchie. Also es sind Start, in dem die Macht zwischen Herrscher und Parlament geteilt ist, heißt auch, der Monarch darf nur dann neue Steuern erheben, wenn das Parlament, also die Vertretung des Volkes, zustimmen. Die Nordamerikaner, also die englischen Siedler in den 13. Klonenien, haben diese Rechte so sehr verinnerlicht, dass sie, man könnte sagen, dass die Freiheit ultra sind schon damals. Ja, viele haben ja dann ihre Heimat in England verlassen oder die Vorfäter verlassen, weil man sich dort nicht frei genug geschült hat und die Besiedelung von in Amerika und auch das tägliche Leben, zu der Zeit, zu der wir jetzt sind, wird es zunehmend angenehmer. Aber der Anfang, es beruht ja auch noch auf sehr viel Opfernung. Ja, und es wird auch nicht besser nach diesem Sieg über die Franzosen. Es könnte man ja eigentlich erwarten. Ich habe es ja schon angedeutet. Also, die Franzosen sind besiegt. Man hat große neue Landstriche erobert. Aber das, die Lage sich nicht besser. Das liegt daran, dass Großbritannien in Nordamerika gleich in den nächsten Krieg taumelt. Diesmal nicht gegen die Franzosen, sondern gegen die Indigenen. Und dieser neue Krieg, das ist die direkte Folge des alten, also das Franchant Indian War. Denn ich habe es gesagt, also die Briten haben die französischen Colonialgebiete erobert und die amerikanischen Siedler sagen sich natürlich grandios. Wir wollten ja immer ins Ohio-Tal und uns da niederlassen. Die Briten fette Beute ziehen auch massenweise nach Westen über die Appalachen. Nehmen das Land in Besitz. Das heißt natürlich, sie rauben es den Einheimischen. Und die Indigenen, das sind so die waren Verlierer des Krieges. Obwohl sie ja zum Teil auch auf seinen der Engländer gekämpft haben. Denn vorher konnten sie ganz geschickt Franzosen gegen Engländer ausspielen. So ein bisschen Schiffschaukel-Deplomatie. Und jetzt Triumphieren die Briten müssen auch keine Rücksicht mehr nehmen. Auf die Indigenen und dementsprechend wächst die Wut der Bevölkerung vor allem im Bereich der großen Seen und dem nördlichen Ohio-Tal und auch ihre Entschlossenheit sich zu wehren, nimmt zu. Und schließlich kommt es zu einem großen Aufstand. Es wird angeführt von einem Kriegernahms Pontiac. Wir haben jetzt leider nicht die Zeit, um Pontiacs Rebellionen ausführlicher zu schildern. Nur so viel ist sie zwischenzeitlich nicht so gut aus für die Briten. Am Ende gelingt es ihnen aber doch den Widerstand, den Native Americans zu brechen. Auch ein wichtiger Wendepunkt in der nordamerikanischen Geschichte. Das ist so wirklich der Moment, wo die Indigenen auch als echter Machtfaktor wegfallen. Nach diesem Schock möchte die Regierung seiner Majestät um jeden Preis einen weiteren Kosspieling Krieg vermeiden. Kann man verstehen. Und deswegen entscheidet sie sich im Oktober 1763 für einen bemerkenswerten Schritt. Es gibt eine königliche Proklamation, also eine Erklärung von Georg Dmitritten. Und die besagt das gesamte britische Gebiet westlich der Apalachen. Also das ist das, was sie von den Franzosen übernommen haben. Das ist ab sofort eine Indian Reserve. Das heißt, hier dürfen nur die Indigenen siedeln und es ist out of bounds für die Weißen. Ich hatte das nicht mehr in der Innerung, als ich das nachgelesen habe, hat es mich wirklich umgehauen. Weil man natürlich den klar, Krone und Kolonien, Mutterland und amerikanische Siedler, die gehen hand in hand, die hand des gleiche Zielen, die Indigenen zu vertreiben. Wenn nee aus sehr pragmatischen Gründen sagt die Krone, nee, hier halt stopp. Und du kannst dich sicherlich denken, was die Bewohner der 13 Kolonien dazu sagen. Ja, es ist zugleich auch so eine monarchische, das ist irgendwie so eine monarchische Geste. Ich denke da auch an den heutigen britischen König Charles, der ja auch sowas nachhaltiges Natur bewahren, das irgendwie auch hat und auch immer wieder warned von einer übermässigen Ausbeutung, aller natürlichen Ressourcen und alles zu dem Geld unterzuordnen und dieses Jahr in Frieden zu leben, auch mit denen die eben schon vorher da waren. Das passt eigentlich sehr zur britischen Monarchie. Zu gleiches auch ein bisschen Welt fremd. Es ist aber auch realpolitik, denn Georg hat einen Gedanken, er hat ja Kieberk und so übernommen, neu Frankreich. Da gibt es auch mehrere 10.000, sozusagen französisch, ehemals französische Siedler und er denkt sich so ein bisschen gucken. Wir dürfen jetzt hier auch nicht zu viel rescieren, wenn wir jetzt wieder einen Krieg gegen die Indigenen führen müssen und so das bindet Ressourcen, die wir vielleicht eher brauchen, um die Neu-Untertaren zu sagen, im Blick zu behalten. Es ist aber trotzdem bemerkenswert und die Bewohner in den 13 Kolonien finden das natürlich fürchterlich, die fühlen sich verraten und betrogen. Und das ist wirklich der Moment, wo sich diese guten Patrioten, die sie bis dahin waren, so allmählich verwandeln. Also die Klufft zwischen Kolonien und Mutterland wächst. Die Kolonisten, die betrachten nämlich dieses Verbot der Westexpansion als einen Angriff auf ihre englische Freiheit. Damit ist natürlich die Freiheit, gemeint, andere Menschen zu verdrängen, zu enteignen oder sogar zu vernichten. Ist jetzt nicht oft, dass man besonders stolz sein sollte aus heutiger Sicht, aber das ignorieren sie oder es ist ihnen gar nicht bewusst. Klar, es ist auch eben dieses Treben nach Besitz und nach Ausbeutungen der natürlichen Ressourcen zum Zweckelteigen im Bereich herung. So kann man natürlich, das wird ja dann ewig die Streitfrage bleiben, wenn man diese Revolutionen deuten soll, eben als Fortschritt da frei oder als Fortschritt einer besitzen, einer besitzenen Klasse, die in ihren eigenen Interessen denkt und das ist manchmal ganz schön schwer, auseinander zu sortieren und hier haben wir wieder so ein Beispiel, was man diskutieren kann. Ist ein wichtiger Punkt, um dieses idealistische Bild der amerikanischen Revolution so ein bisschen zurechtzurücken? Also das ist Freiheit, ja, aber es ist sozusagen die Freiheit, den eigenen Besitz auf Kosten anderer zu mehrern. Also das sollte man im Kopf behalten. Ich wollte noch einen Faktor ergänzen, der dazu führt, dass sich Mutterlanden Kolonien voneinander entfremden. Also das ist der Wegfall der französischen Gefahr. Es gibt natürlich immer noch diese Neuuntertanen, die muss man im Blick behalten, aber es gibt keine französischen Truppen mehr in Nordamerika. Als es die noch gab, da mussten Siedler und Regierung in London zusammenhalten. Jetzt fragen sich die Kolonisten eigentlich immer häufiger, wofür brauchen wir diese arroganten Brieden eigentlich noch? Wir können noch hier eigentlich unseren eigenen Laden verwalten. Das ist alles schon sehr unerfreulich aus Londoner Sicht und es wird noch schlimmer. Das Königreich hat nämlich sehr viel Geld in die vielen Kriege investiert. Also es ist praktisch pleite. Im Jahr 1764 beträgt die Staatsverschuldung fast 130 Millionen Fund. Das ist nahezu doppelt so viel wie vor dem Krieg. 5 Millionen Fund fallen jedes Jahr für den Schuldendienst an, beim Gesamtgücge von 8 Millionen. In Deutschland wird ja sehr gerne die schwäbische Hausfrau bemüht, wenn es sie wirklich gebe. Und sie für den britischen Staatshaushalt verantwortlich wäre, dann hätte sie wahrscheinlich spontan herzenfark bekommen. Das ist wirklich unangenehm aus fiskalischer Sicht. Aber alle Munei-Scheen sind immer über Schulden. Das muss man sagen. Nur irgendwann klar sind das in England auch die Sache, weil das Parlament und damit der dritte Stand dafür auch mit zuständig ist für diese Schulden wird es natürlich ungemütlich. Es sind sich alle einig. Es muss etwas passieren, dass es allen in England klar ein Reformpaket muss her, wenn wir heute wahrscheinlich sagen. Und die Lösung ist, wir brauchen mehr Einnahmen. In England hat man die Steuern in den Jahren zuvor schon sehr erhöht. Es gab dagegen dann auch Proteste. Also da ist so die Schmerzgrenze der Bevölkerung erreicht. Und es gibt dann auch nicht mehr zu holen. Aber es gibt ja noch die Kolonien in Nordamerika. Wir sollen jetzt endlich mal ihren Teil zu kollektiven Sicherheit des Empire beitragen und zwar über neue Steuern und Zölle. Wenn man wie wir weiß, wie das Ganze endet, nämlich in der amerikanischen Unabhängigkeit dann wirkt das Rückblinken wie eine ziemlich blöde Idee. Aber aus der damaligen Sicht macht das perfect Zenz, wie ein amerikanischer Historiker geschrieben hat. Warum? Erstens ist der Krieg in Nordamerika ja für die Siedler geführt worden. Dann ist es irgendwie gerecht, dass sie sich dann an den Kosten beteiligen. Zweitens, es haben wir auch schon erwähnt, die Kolonien sind ein ausgesprochen Wohlhaben des Gebiet. Und drittens zahlen die Nordamerikanischen Siedler eh viel weniger Steuern als sie bieten. Also sie zahlen ja an ihr Heimatland überhaupt keine Steuern, sondern nur an ihre sozusagen colonial Regierung. Und man hat geschätzt, dass die Steuerlast in Großbritannien 26 mal höher ist als die Steuerlast in den Kolonien. Also da wird Zeit ein bisschen an der Gerechtigkeitsschraube zu tun. drehen und die engländer also die im Mutterland die können sich überhaupt nicht vorstellen dass die Leute in den Kolonien das irgendwie doof finden würden dass sie sich beschweren aber es kommt natürlich anders. Jetzt tauchen wir mal kurz ein in diese Maßnahme also das erste Gesetz mit dem die Regierung die Einnahmen erhöhen will das ist der Sugar Act aus dem April 1764 der Name führt so ein bisschen in die Iris geht nämlich da nicht nur um Zucker sondern es geht um einführzeule auf eine ganze Reihe von Produkten und vor allem auch um die Frage wie man diese tariffs tatsächlich auch eintreiben kann das Gesetz heißt deswegen Sugar Act weil davon auch der braune zuckersiehrup betroffen ist den die neu engländer aus der karibik importieren und aus dem sie dann rumbrennen ist ganz wichtiges Produkt wobei importieren eigentlich das falsche Wort ist meistens schmuggeln sie das Zeug ins Land also die melasse so heißt dieser siehrup auch in neu england also das sind ja die den öklichsten kolonien da macht der schmuggelzeitweise bis zu 40% des proto-sozialprodukt aus das ist schon eine große schattenwirtschaft die da aufgeblüht ist ja und damals die starten leben ja von der besteuern vor allem von getränken als von diesen indirekten steuern es gab ja noch keine ist realisierung noch kein wachstum in dem Sinne wo man steuern hätte generieren können das heißt das meistes steuern auf essen und trinken auf salz und auf solche luxusprodukte und ja neu england sieht man das natürlich nicht ein das soll sich jetzt ändern ab sofort wird in den helfen gründlich kontrolliert es gibt neues zollpersonal es gibt ein britisch geführtes gericht das über schmuggelfälle entscheidet vorher haben das nämlich die einheimischen gerichte gemacht das waren ja geschworene gerichte und die haben surprise surprise in zweifelle schmuggler freigesprochen dieses neue gesetz der schurga der bringt die kolonisten ziemlich auf die pme im entbosten das ohnehin so ja sind ruf hat besonders rebellisch zu sein verschärft wird die situation noch dadurch dass die 13 kolonien in dieser zeit unter einer nachriegsrecession leiden es läuft also wirtschaftlich ohnehin nicht so gut trotzdem warkt die britische regierung den nächsten schritt und dieser schritt der wird das verhältnis zu den kolonien völlig zerrücken der historiker mich halt hochgeschwender ist das so der deutscher experte für die amerikanische revolution nennt die folgende krise auch die inizial zündung der revolution warum geht es diesmal geht es nicht um zölle sondern es geht um eine neue steuer und die soll den kolonisten auferlegt werden um die finanzern des empire zu sanieren diese neue steuer wird durch den so genannten stamp act eingeführt und soll im november 1765 zum ersten mal erhoben werden man braucht eben fantasie um neue steuern zu generieren und die engländer sind da relativ fleißig das finde ich sogar jetzt eigentlich eine ganz gute idee du bist ein freund von steuerhöhung das halte ich hier mal fest bei dem stamp act geht es wirklich um stempel also die idee funktioniert so wenn jemand künftig in den kolonien ein offizielles dokument aufsetzen will zum beispiel ein testament oder ein vertrag dann darf er das ab sofort nur noch auf papier machen das mit einer steuer markel abgestempelt ist für die dann so ein gewisser betrag entrichtet worden ist sonst sind diese dokumente nicht rechtskultig es fallen aber auch andere papierer zeugnisse darunter also zeitung flugblätter bezarerweise auch karten spiele die werden jetzt alle abgestempelt und besteuert ich finde es nicht so schlimm du finde es so richtig gut aber die amerikaner sehen das 1765 ganz anders mich persönlich ein bisschen unpassendes beispiel erinnern die so ein bisschen an verwöhnte kinder die nie im hause mitgeholfen haben sie mit nie steuern an das mutaland gezahlt und jetzt kriegen sie in wutanfall weil sie einmal die spülmaschine einräumen sollen jetzt einmal die stempel steuer zahlen weil wie gesagt die brieten im mutaland zahlen sehr viel mehr steuern obwohl sie im schnitt ärmer sind als die kolonisten als eigentlich ein no brainer man merkt eben dass du sehr anglophil eingestellt bist und auf hier wieder die londernasicht einnimmst ich habe versucht zu verbergen aber die entgeht nichts aber ich sage mal so die stempel steuer ist auch eine dumme idee weil sie nämlich ausgerechnet jene leute besteuert die sich erbesten darüber beschweren können nämlich die drucker die journalisten die flugblatt schreiber die arbeiten ja alle mit papier in den kolonien gibts auch eine relativ hoch entwickelte öffentlichkeit durch die sind religiösen hintergrund haben auch viele also ungewöhnlich hohes lese verständnis also der einfachetisierungskrat ist relativ hoch also das ist schon taktisch ein bisschen unklug und es kommt natürlich auch so wie nach dem schurga gibt es auch diesmal wieder heftigen widerstand es werden zum beispiel britische waren boykortiert und manche leute die greifen sogar zur gewalt wir sind jetzt in bosten in messes schussitz ganz in norden ist der 14. august 1765 und an einem baum im zentrum der stadt baumild eine puppe also nicht so eine kleine kinder puppe sondern eher so eine stro puppe und dieser baum der ist für die bewohner von bosten ganz wichtig seine stadtliche ume die bezeichnen sie neuerdings als freedom tree als freiheitsbaum und diese puppe die sie da aufgeknüpft haben soll andrew oleva darstellen dieser man ist eine der meist gehasten Männer in bosten er ist nämlich der erste stamp master der kolonie und hat den auftrag vom könig von der regierung in messes schussitz den fahrsten stamp act umzusetzen also diese steuerein zu treiben deswegen soll er jetzt am freiheitsbaum hängen wenn schon nicht persönlich dann wenigstens symbolisiert durch eine puppe ist ja so ein spektakel dass es in der in der vergangenheit häufiger gegeben hat also ja der auch noch heutzutage heutzutage leider auch also die mange die sich da versammelt hat um diesen freiheitsbaum die jolt die verhöhnt den stampel beauftragen irgendwann heißt jemand diese puppe vom baum und dann wird sie durch die straßen von bosten geschleif die leute treten auf ihr herum bespucken sie jemand schlägt in den kopf ab schließlich geht sie in flammen auf und schließlich kommt diese mange an ihrem ziel an das ist das haus in dem der stamp master wohnt die reißen den zauen um das gebeute ein zerschlagen alle fänster sie dringend das haus ein zerstören die einrichtung und plündern alles was sie finden können aber mit besonderem gusto den weinkäller von Oliver und der hat sie ihn angetan kann man nachvollziehen der stamp master persönlich der ist an diesem abem zum glück nicht im haus aber er hat die warnung verstanden drei tagel später legt er sein amt nieder wie nennt man sowas das ist einschüchterung das ist also ungehorsam ist noch ein mildes wort dafür symbolische gewalt immer merkst du gewalt zu zahlen diese autorität der kronen total bröcke und dessen so die ersten sehr ernst zu nehmenen vorboten aber noch kann man sagen es nix passiert auch kann man es ja in Sicherheit wie ihn ja aber es bleibt eben nicht nur bei solchen symbolischen acten der gewalt und diesem wahrenböck hat sondern die gegner der stamp tags und und diese anderen maßnahmen die organisieren sich auch irgendwann wir wissen es nicht ganz genau bildet sich nämlich in bosten und später dann auch in den anderen kolonien ein geheimbund und dieser geheimbund der wird noch eine ganz große rolle in der amerikanischen revolution spielen dass die sansovlibertie die söhne der freieheit wenn wir jetzt einmal einen Schritt zurück tun und uns fragen warum sind die leute denn eigentlich so fütend über diesen stamp act also die stampelsteuer ist lästig keine frage aber sie macht garantiert niemanden arm also da muss irgendwas anderes noch dahinter stecken also hinter dieser großen wut und diese wut begreift man eigentlich nur dann wenn man sich klar macht dass es hier den leuten ums Prinzip geht und dieses prinzip lautet no taxation without representation also keine besteuierung ohne politische vertreten das ist der politische slogan der stunde auch in der englische alte englische freieheit auf die sich eigentlich berufen ja das muss man sich immer wieder bewusst machen also dieser protest der wird gespeist von diesem gefühl wir sind die varen bieten wir machen es eigentlich richtig wir nehmen diese freieheit noch ernst und sind irgendwie die bösen parlamentarie und irgendwelche dunklen kräfte die dabei sind ja die varen englisch britischen werte zu korrumpieren es hat auch was verschwörungstheoretisches durchaus aber dieser slogan diese idee keine besteuierung ohne politische vertreten das ist wirklich auch der kern dieses protest wir haben ja schon gehört die nordamerikaner haben vorher nur steuern gezahlt die von ihren eigenen kolonialen parlamenten beschlossen worden sind also da hatten sie ein mitsprache recht zumindest einige von ihnen aber eben nicht vom parlament in london das ist schon nachvollziehbar aber natürlich ist irgendwie völlig unrealistisch zu dieser zeit dass die kolonien auch wirklich im london apalament vertreten sein könnten also erstmal aus geografischen gründen ist das geschwierig aber auch so vom mindset der britischen iliten damals also das motaland ist das herz und die anderen sind peripherie und haben da nicht die selben rechte im haustoff kommens haben sie auch so die abgeordneten aus schottland und irland schwer also ja beschweren sich das eben als abgeordnete zweiter klasse wahrgenommen werden das ist eben so das system hat schlagseite und da ist auch da und wird auch nichts geändert aber damit sind wir wirklich beim knackpunkt dieser ganzen geschichte angekommen und die treibende kraft hinter den protesten in bosten also gegen den stamp act das sein man namens semuill adams und der bringt die haltung der kolonisten mit einer rhetorischen frage gut auf den punkt zitiere mal wenn uns steuern in irgendeiner form auferlegt werden ohne dass wir einen gesetzlichen vertreter haben der sie erhebt werden wir dann nicht vom status freier untertanen zum elenden zustand tribut flichtiger sklarben herab gestuft ist ein bisschen und auch ein bisschen geschmacklos, weil die Colonisten ja sehr wohl wissen, dass eine milde Besteuerung was anderes ist als Sklaberei. Sie haben ja selber Sklaven, Samuel Adams, meines Wissens nicht, aber also ihre Gesellschaft basiert ja zum Teil auch auf der Sklaberei und auf der Ausbeutung. Ganz interessant ist eben auch, dass in der damaligen Zeit spricht mir auch von der großen Paraneuer in der Literatur, das heißt diese Colonisten, die sich da viel mit diesen Gedanken von Freiheit und frempischtimmung und zu beschäftigen, entwickeln so ein komisches Bild von einem britischen König, der ja immer was vor hat, immer so Plots hat gegen sie und wo sie eigentlich nur die Marionetten sind, an Fäden, die sie nicht so ganz durchschauen. Das ist lustig, weil heute fühlen wir das ja alles gerne zurück auf so digitale Umtreiber auf die sozialen Netzwerke und so weiter. Aber damals ist von so was nicht hier redet, aber denn noch sind die ist es eine sehr sehr aufgepeitscht Öffentlichkeit, wo man sich große Sorgen macht eigentlich, über das was sich so jenseits des Ozeans und was sich so allgemein in dunklen Kräften alles so gegen ein verschwüren könnte, was da für Pläne gibt. Das heißt schon diese kleinen Zeichen, die sagen dann ja nicht, okay wir können jetzt nicht leben wegen der Stamp-Aktz, sondern sagt das ist es der Anfang. So geht es doch los und dann werdet ihr sehen, dass wir müssen jetzt aufstehen und das merkt man wie fieberig, wie erlegt und damals diese Öffentlichkeit war. Total der König ist für sie eigentlich noch der Gute zu diesem Zeitpunkt, vor allem das Parlament, den sie mistrauen, aber es ist wirklich diese Verschwörungstheoretische Denke, die da am Werk ist und es ist eben auch sehr übertrieben. Ja, es ist eine Steuer, aber es ist keine Steuer, die Leute ruiniert, aber sie ist so der die Triebfehler, die nicht nur zur Organisation führt, also Samuel Adams, der ist auch ein Gründungsmitglied, der Sanso-Flippetie wird dann später eine wichtige Rolle noch spielen, ist einer der Gründerfäter, die die Unabhängigkeitserklärung der USA unterschreiben werden und im Oktober 75 treffen sich die Steuergegner dann sogar zu einer Art colonial übergreifenden Versammlung, dass der Stamp-Akt-Congress in New York gab, da vor überhaupt gar nicht, ich glaube nur ein einziges Mal haben sich Vertreter der Klonien so zusammen gesetzt und lange Rede kurzer Sinn, also das Ergebnis dieses Kongress ist eigentlich die Forderung, die Steuer muss weg und es ist wieder eine Berufung auf die Rechte als freie Engländer und die Steuer muss halt weg und was soll ich sagen, das Mutterland gibt nach. Also die Proteste haben London schockiert, der Ball-Court Brit-Sharwaren hat seine Wirkung nicht verfehlt. Wichtig ist aber auch, es findet sich kaum noch jemand, der bereit wäre vor Ort die Stempel-Steuer einzutreiben, also wir haben ja eben erzählt, wie dieser Stemp-Master da praktisch zum Rücktritt gezogen worden ist und den meisten Leuten ist dieser Job viel zu gefährlich. Ich würde es auch nicht machen wollen. Ich würde es auch nicht machen wollen und so beschließt das Parlament am 18. März 1666 die Aufhebung des ungeliebten Stemp-Akts. Das ist ein ganz großer Sieg für die Sands of Liberty, für die Söhne der Freiheit. Danach beruhigt sich die Lage in den Klonien erstmal wieder, trotzdem ist da nachhaltig was kaputt gegangen. Also das Verhältnis zwischen den Kologinen und dem Heimatland ist gestört. Noch spricht niemand in Amerika von einer Los-Trennung von Großbritannien doch ohne ist zu wissen, haben die Bewohner der Klonien den ersten Schritt auf dem Weg zur Unabhängigkeit getan. Die Uhr tigt. Wie es weitergeht, hört ihr nächste Woche oder wenn ihr Abonnenten seid von uns bei Stady, dann könnt ihr gleich weiterhören. Das war es mit dieser Folge von "Was bisher geschah". Wir sind ja auch im Tagenbücher und Nils Minkma. Andreas Siedelmeier hat bei der Recherche unterstützt Sound Design, Winds und Lieber Series Producer Simone Terbrack. * Musik *

Podcast Summary

Key Points:

  1. 2026 jährt sich die amerikanische Unabhängigkeitserklärung zum 25
  2. Mal.
  3. Die USA sind ein außergewöhnliches, demokratisches Staatswesen, das über ein Vierteljahrtausend Bestand hat.
  4. Die Gründungsgeschichte der USA ist von einem Sendungsbewusstsein und dem Ideal der Freiheit geprägt.
  5. Es besteht ein Widerspruch zwischen dem universellen Freiheitsanspruch und der historischen Realität von Sklaverei und der Unterdrückung der Ureinwohner.
  6. Der Podcast „Was bisher geschah“ widmet diesem Thema einen sechsteiligen Epilog, der die Relevanz der Revolution für die Gegenwart untersucht.
  7. Die ersten englischen Siedlungen wie Jamestown und die Mayflower-Pilger legten den Grundstein für spätere demokratische und religiöse Ideale.
  8. Die Idee der „City upon a Hill“ begründet die Vorbildfunktion der USA für die Welt.

Summary:

Der Podcast kündigt für 2026 ein großes Jubiläum an: 250 Jahre amerikanische Unabhängigkeit. Die USA werden als außergewöhnliches und demokratisches Staatswesen beschrieben, das über ein Vierteljahrtausend Bestand hat. Die Moderatoren betonen den Widerspruch zwischen dem universellen Freiheitsanspruch der Gründerväter und der historischen Realität von Sklaverei und der Vertreibung der Ureinwohner.

Dieser innere Konflikt, so heißt es, ziehe sich durch die gesamte amerikanische Geschichte. Der Podcast plant einen sechsteiligen Epilog zur Gründungsgeschichte, da diese für die Gegenwart extrem relevant sei, etwa in den „Culture Wars“ oder der Instrumentalisierung der Jahreszahl 1776 durch politische Bewegungen. Die Erzählung beginnt mit den ersten englischen Siedlungen: Jamestown (1607) und die Ankunft der Mayflower-Pilger (1620).

Diese Puritaner, angetrieben von Glaubensfreiheit, schufen mit dem Mayflower Compact ein frühes Bekenntnis zur Selbstregierung. Die Idee einer „City upon a Hill“ – eines leuchtenden Vorbilds für die Welt – wurde von John Winthrop geprägt und prägt das amerikanische Selbstverständnis bis heute. Die USA seien eine Nation, die auf ein Ideal gegründet wurde, was einen hohen moralischen Anspruch erzeuge, dem man oft nicht gerecht werde.

Der Podcast verspricht, die Geschichte dieses „spannendsten politischen Experiments“ zu erzählen, dessen Ausgang noch immer ungewiss sei.

FAQs

Es ist der 250. Jahrestag der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung von 1776.

Sie hat als demokratisches Staatswesen ein Vierteljahrtausend überdauert, was es in der Geschichte nur selten gibt. Sie überstand große Krisen wie den Bürgerkrieg.

Die USA verkündeten Freiheit und Gleichheit, hielten aber gleichzeitig Millionen von Schwarzen als Sklaven und verdrängten die Native Americans.

Der Name leitet sich vom italienischen Seefahrer Amerigo Vespucci ab, der als erster Europäer erkannte, dass es sich um einen neuen Kontinent handelt.

Es ist ein Dokument, das die Pilger auf der Mayflower 1620 aushandelten. Es gilt als früher Vorläufer der US-Verfassung und betont die Selbstregierung.

Er stammt von John Winthrop und drückt die Überzeugung aus, dass die Siedlung ein Vorbild für die ganze Welt sein solle. Dieses Sendungsbewusstsein prägt die USA bis heute.

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