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Die Akte Long Covid 2: Welche Therapien wirklich helfen könnten

75m 28s

Die Akte Long Covid 2: Welche Therapien wirklich helfen könnten

Die Folge beleuchtet die Wirksamkeit verschiedener Long-COVID-Therapien. Zunächst werden Alternativmedizinische Ansätze wie Globuli, Schüßler-Salze und Nahrungsergänzungsmittel (z.B. Vitamin D, Probiotika) kritisch betrachtet. Obwohl diese oft beworben werden, fehlt es an belastbaren wissenschaftlichen Belegen für ihre Wirksamkeit. Die Forscher kommen zu dem Schluss, dass das Geld dafür wahrscheinlich verschwendet ist. Auch Reha- und Aktivierungstherapien sind umstritten. Während einige Studien positive Effekte zeigen, warnen Patientenverbände vor der Gefahr eines Crashes durch Überanstrengung, weshalb diese Therapieform von vielen Betroffenen und Forschern abgelehnt wird. Als sinnvoller gilt das Pacing, ein persönliches Energiemanagement, das hilft, die individuellen Belastungsgrenzen nicht zu überschreiten, aber die Krankheit nicht heilt. Besonders intensiv wird die HELP-Apherese (Blutwäsche) diskutiert, die durch eine ARD-Doku mit Dr. Eckart von Hirschhausen bekannt wurde. Dabei wird das Blut gefiltert, um Gerinnungsstoffe zu entfernen. Patienten berichten von erstaunlichen Erfolgen, wie der Rückkehr der Gehfähigkeit. Die Wissenschaft ist jedoch noch uneins, ob dies die eigentliche Ursache von Long COVID ist. Die Folge betont, dass viele Betroffene aus Verzweiflung bereit sind, alles auszuprobieren, was eine Besserung verspricht, und warnt vor ungeprüften Wunderheilmitteln.

Transcription

11815 Words, 78155 Characters

German
Hey, kurze Info vorab. In dieser Folge geht es wieder viel um MECFS. Und viele Erkrankte können nur schwer mit starken Sinnesreizen umgehen. Deswegen verzichten wir in dieser Folge auf Musik und laute Trainer. Also, heute bei den Science-Cops. Was hilft bei Long Covid? Dr. Beaty Jäger hat mittlerweile über 200 Long Covid-Patienten und Patienten behandelt. Er fast allen hat sich der Zustand verbessert. Bloodwäsche, Nikotin flasser Nahrungsergänzungsmittel, Gehirntraining, Hunderte von Therapien sollen die schweren Symptome von Long Covid lindern und Patienten berichten von tollen Erfolgen. Dass ich hier so stehe, wie stehe, bin ich von überzeugt, dass es die überbare Sauerstoff-Thea-Rapie ganz klar vorangetrieben hat. Doch, für welche Therapien gibt es wissenschaftliche Belege? Und wo wird mit der Verzweiflung der Menschen wieder mal nur Kohle gemacht? Hallo und herzlich willkommen im Quarks-Polis-Dipat. Und die Lieblingswissenschafts-Emit-Leimax und Jonathan sind wieder für euch im Einsatz mit Teil 2 unserer Doppelfolge zu Long Covid. In der letzten Folge haben wir euch erklärt, was das eigentlich genau ist, wie sich Long Covid von Post Covid unterscheidet, was wiederum ME-CFS ist. Und warum wir uns vor allen Dingen auf diese schwere Ausprägung von Long Covid auf ME-CFS ein bisschen fokussiert haben. Warum ist es so schwer, diese Krankheit zu diagnostizieren und was weiß man eigentlich über die Ursachen für die Krankheit, all das sind wir in der letzten Folge durchgegangen? Deswegen falls ihr die noch nicht gehört habt, dann holt das auf jeden Fall nach, denn ganz viel von dem, was jetzt kommt das Baut auf dem auf, was wir euch beim letzten Mal erzählt haben. Erst mal müssen wir aber noch mal Danke sagen. Wir hatten euch ja zu euren Erfahrungen mit Long Covid und ME-CFS befragt, vor allem auch dazu, welche Therapie-Option ihr ausprobiert habt und bei welchen wir uns mal anschauen sollen, was die Wissenschaft zu Wirksamkeit weiß und die Reaktionen, die waren einfach gewaltig, oder? Ihr habt uns geschrieben, ihr habt uns lange Sprach nachrichten geschickt, ihr habt ihr aufgenommen, eure Geschichten habt ihr erzählt und wir haben das alles gelesen, wir haben das alles gehört und es war für uns ein total wertvoller Impotent. Wir haben das wirklich, also das ist sagen wir gerne nochmal alles gehört und gelesen, also so gut wir konnten und seit uns bitte nicht böse, wenn wir nicht oder nur knapp geantwortet haben, es war einfach wahnsinnig viel. Wir haben das aber alles wahrgenommen, was von euch gekommen ist und weil das so viele war müssen wir direkt zu Beginn eine Sache, glaube ich klarstellen, ihr habt uns so viele verschiedene Therapien geschickt, dass wir die heute nicht alle durchgehen können. Wir sind eine ewig langen Liste gemacht, in welchen Therapien gibt es alle und dieser Podcast würde wahrscheinlich zehn Stunden dauern und wir wollen ja auch wirklich jede Therapie anständig prüfen. Wir gucken deswegen auf die die ihr uns am häufigsten genannt habt und vielleicht machen wir irgendwann dann noch mal einen Teil zwei drei vier fünf und sechs, wenn diese Folge euch gefallen hat und auch weiter geholfen hat. Das trotzdem noch unheimlich viele Therapien sind würde ich sagen, fangen wir direkt an, oder? Unsereakte Long-Covid Therapien los geht's. So und eine Sache, die müssen wir gleich am Anfang mal abräumen, weil es ganz dringend üblich ist. Viele von euch haben uns geschrieben, so was wir, ich habe Long-Covid und bei der Suche nach einer Therapie bin ich sofort auf irgendwelche Angebote von Heilpraktikern, Alternativmedizinern und so weiter gestoßen, die dann sagen, bei Long-Covid, da probieren wir es auf jeden Fall mal mit Globoly Schüssel-Salzen, Vitamine, Ost-Diopathy und und und und. Wir haben bei der Recherche solche Angebote gefunden, ein Krankenhaus für Naturheilweisen in München zum Beispiel, wenn man sich da als Long-Covid-Patient behandeln lässt, dann erwarten einen unter anderem knallische Büsse, Romeo-Pathie, Basische Ernährung zur Entseuerung und Aromapflik. Oder mehr oder weniger, das halbe Ihnen als Verzeichnis aller bisherigen Korx Heinzgaufsfolgen. So kann man es sagen, vielleicht hat man sich da auch inspirieren lassen von uns und darum hoffen wir, es seht uns nach, wenn wir auf diese Therapien jetzt nicht im Detail eingehen bei Therapien. Bei den Entweder allein schon der Wirkmechanismus völlig abfähig und unplausibel ist oder wo es bis zum heutigen Tag keinen einzigen brauchbaren Wirksamkeitsbeleg für irgendeine Erkrankung gibt, ist nicht zu erwarten, dass die auf einmal ganz plötzlich bei Long-Covid helfen. Nee, absolut nicht trotzdem haben all diese Therapien und Mittelchen ganz sicher in dem Placebo-Effekt. So wie ja, generell eigentlich jede Therapie. Und sicherlich sind solche Placebo-Effekte gerade bei so einer schweren Krankheit wie Long-Covid oder MECF-S auch nicht zu unterschätzen. Gerade wenn das aufwendige Therapien sind wie zum Beispiel die osteopatie, wo sich die Therapäuten dann auch wirklich Zeit für einnehmen. Trotzdem können wir Schüsselerseits der Globoly und Co. mal direkt von der Liste möglicher Long-Covid-Heye-Mittel streichen, was nicht wirken kann. Wird es auch nicht tun? Das perfide ist ja das Long-Covid für die Alternativen die ziehen oder überhaupt für all diese Anbieter irgendwelche Alternativen Therapien und Wunderheilmittel wirklich einmal ganz hart ausgedrückt gefundenes Fressen ist. Das wäre ein bisschen netter gesagt. Ja eine ziemlich komplexe und vor allem die Fuse-Krankheit mit sehr vielen unterschiedlichen Symptomen. Der Entstehungsmechanismus der Krankheit ist, das haben euch in der letzten Folge erklärt, immer noch nie wirklich klar. Und das werdet ihr in dieser Folge erfahren, die eine Knalaterapie, die hat leider auch noch niemand gefunden. So eine gleichzeitig habe ich eine riesige Zahl schwer kranker und zum Teil wirklich verzweifelter Patientinnen und Patienten, die bereit sind alles auszuprobieren, was irgendwie eine Verbesserung verspricht, gerade auch dann, wenn die klassische wissenschaftliche Medizin nicht liefern kann und ein Jahr auch viele Ärzte auch das habt ihr uns ja berichtet, nicht richtig ernst nehmen. Also für die Alternativen Medizin sind Long-Covid und MECFS einfach in Riesengeschäft. Lise kann auch geil sein, wie er ihn bekannte Influencer mal gesagt hat, der war das nochmal. Und von Schüsseler und Co ist es dann noch nicht mehr weit bis zum absoluten Klassiker der Science-Cops der Sache, die angeblich gegen alles hilft von Krebs bis, war klar, Long-Covid. Nahrungsergänzungsmittel Wie wärst du zum Beispiel mit Vitamin-Preparaten oder Probiotika, also speziellen Bakterien-Stems und die Idee ist ja erstmal gar nicht so durft? Nee, wir haben euch in der letzten Folge erklärt, dass eine mögliche Ursache für Long-Covid-Anstörung im Energiestoffwechsel ist, der Körperzellen in den Mitochonrien. Und eine andere mögliche Erklärung ist, dass das Mikrobiom, also die Bakterien im Darm durch Corona irgendwie durcheinander gebracht worden sind. So, und sowohl die Forschung zum Mitochonrien, also auch die zum Mikrobiom, die sind hochspand, aber die Wissenschaft, die versteht da super viele zusammenhängen, einfach noch nicht richtig. Die Dumme-Wissenschaften, die richten nicht, klugige Geschäftsleute und Heilpraktiker schon und die haben dann nämlich genau die richtigen Nahrungsergänzungsmittelparat, um die Mitochonrien in unseren Zellen wieder fit zu bekommen. Natürlich. Oder eine Mischung von ganz besonderen Bakterien-Stems, die dann die Darmflora wieder richtig gut aufmöbelt. Nur bringen solche Supplements oder Probiotika jetzt irgendwas? Machen wir es kurz Forscherinnen und Forscher haben für eine große Übersichtsarbeit im renommierten British Medical Journal mal alles an Studien ausgewertet, was zu Long COVID und solchen Darmflora-Gänzungsmitteln und Probiotika überhaupt gibt. Und tatsächlich haben ein paar Studien auch kleinere Effekte gefunden, insbesondere bei einem Probiotika-Produkt, wo die Patienten sich nach der Einnahme angeblich besser konzentrieren und auch besser schlafen konnten. Die Studien hatten aber insgesamt so viele Menge, dass das Forscher-Team zum Ergebnis kommt, keine Evidenz dafür, dass es irgendwas bringt. Gibt noch eine Studie, die hat sich angeschaut, ob Vitamin D-Präparate bei M/CFS helfen können. Die Studie konnte aber auch kein Effekt finden statt jetzt kann man also sagen, das Geld für solche Produkte kann man sich alle Wahrscheinlichkeit nach sparen. Wenn man jetzt nicht in diagnostizierten Mangel hat, kann ja auch mal in Folge einer solchen Erkrankung entstehen, aber als Heilmittel ist das nicht geeignet. Und es ist ja so Mito-Hondrien und auch das Mikrobejogen, das sind jetzt ziemlich komplizierte Angelegenheiten, das sind immer noch sehr junge Forschungsfelder. Da hat man bisher ja auch für andere Krankheiten noch nicht die tollen Therapien gefunden. Aber genau das ist ja immer der beliebte Trick der Hersteller, man pickt sich in Forschungsfeld raus, bei dem vieles noch total unklar ist, wo es aber zumindest die theoretische Möglichkeit gibt, dass es wirken könnte. Ich glaube, wir hatten diesen Podcast, die Wärse bei dir. Dieses beliebte, die Wissenschaft ist einfach noch nicht so weit, aber sieht auch auch auch bei dir. In diesem Fall sieht es aber ehrlicherweise eher nicht danach aus und darum gucken wir jetzt auf Behandlungen und Therapien, die, sammeln wir mal ein etwas Ernstor gemeint sind und vor allem auch außerhalb der Alternativ- und Wunder mit der Szene ausprobiert und getestet werden, wobei da die Grenzen manchmal fließen sind, wie ihr jetzt gleich noch sehen werdet. Reha und Aktivierungstherapien. Eine der ersten Sachen, die man in vielen Fällen ja vom Hausarzt empfohlen bekommt, wenn man mit den Symptomen von Long-Govid oder Mitzi-Fessen die Praxis kommt, dann ist das die Reha. Spätestens wenn es darum geht, eine Erwerbsminderungsrente zu beantragen, also eine Rente, die man bekommen, wenn man aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten kann, dann wird erst mal eine Reha nötig. In Deutschland gilt der Grundsatz "Reha vor Rente". Man versucht also erst mal Menschen wieder ins Arbeitsleben einzugliedern statt irgendwie direkt in Rente zu schicken. Vom Prinzip wäre ja auch erstmal sinnvoll. Ja, prinzipiell schon bei MACFS aber natürlich so eine Sache, dann nämlich wenn das Rea-Zentrum in der Suda geschickt wird, vielleicht gar nicht so richtig weiß, wie es mit MACFS umgehen soll. Wenn dann vielleicht noch der Glaube vorherrscht, das sei alles eine psychosomatische Angelegenheit. dann herzigen Glückwunsch, dann wird der lange Weg zum Speise-Saal, der für alle anderen vielleicht easy ist für dich jetzt MECF-Serkrank, aber gar nicht, dann wird das zum jetzt stelle ich doch nicht so an, die Parmeter, aus dem gibt es in einer normalen Rhea, auch häufig körperliche Übungen, einen Sport. Die können auch überfordern sein, oder da kann es dann passieren, dass man gedrängt wird, damit zu machen. Wir haben einige Nachrichten von euch bekommen, die genau von solchen Fällen berichtet haben und vor allem auch davon, was passiert, wenn man sagt, ich kann diese Übungen jetzt gerade nicht machen. Das ist so viel für mich. Dann würde man als unwillig abgestempelt, habt ihr geschrieben, man fliegt aus der Rhea und dann gibt es auch keine Erwerbsminderungsrente. Also, das wird dann sehr existenziell direkt. Das habt ihr uns geschrieben und auch, dass euch sowas in üble, finanzielle Schwierigkeiten gebracht hat. Bevor sich jetzt hier aber alle Rheerzentren angesprochen fühlen würden, einfach mal davon ausgehen, dass in den meisten Rhea-Kliniken gute Leute arbeiten, die das sehr wohl im Blick haben, diese Erkrankung. Und das ist sich hoffentlich um Einzelfälle handelt. Trotzdem sollte man aufpassen, ob das Rheerzentrum in das man geschickt wird, mit MEZFS-Erfahrung hat und damit umgehen kann. Sie sind natürlich viele Geschichten auch gewesen, sonst in den letzten zwei, drei Jahren, wo die Erkrankung noch neu war. Also jetzt gerade Long Covid und dann die Kliniken nicht so gut spezialisiert waren. Also hoffen wir mal, dass sich das gebessert hat. So ein Grundsätzlich sind alle Therapieformen, die eine körperliche Aktivierung gegen Long Covid fordern, hoch umstritten. Einerseits gibt es ein paar Studien, die zeigen, ja, es gibt dabei einigen Menschen positive Effekte, den geht es besser. Wenn sie sich nach und nach mehr bewegen und auch mal bewusst über ihre Grenzen gehen, das ist zum Beispiel eine Einschätzung zu der das E-Quick, dass es das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen in eine Analyse gekommen ist. Und gleichzeitig gibt es aber auch große Bedenken, vor allem von Patientenverbänden und anderen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Wie sagen nämlich diese Bewegungsübungen, die sind super gefährlich und können zu einem Crash führen, weil man sich überanstrengend. Aufgrund dieser Warnung hat dann auch das E-Quick gesagt, vielleicht empfehlen wir solche Aktivierungsübungen mal besser nicht. Also wer an MEZF-S erkrankt ist und vom Arzt eine Aktivierungstherapie vorgeschlagen bekommt, sollte sehr vorsichtig sein. Das kann vielleicht in einigen Fällen helfen. Gleichzeitig ist das Risiko, aber da das ist schlimmer werden könnte. Deswegen wird diese Therapieform von der Mehrheit der Betroffenen und auch von der Mehrheit der Long-Covid-Forscherinnen und Forscher eher abgelehnt. Was auf der anderen Seite mittlerweile aber als sehr sinnvoll angesehen wird, das ist das sogenannte Pacing. Wenn man so will, das Gegenteil von der Aktivierungstherapie, bei der die persönliche Belastungsgrenze überschritten wird, Pacing, ist so eine Art ja persönliches Energie-Management-System, um diese Grenze gerade nicht zu überschreiten. Wir haben auch da, wie in der vergangenen Folge ja auch schon, bei der Ärztin und Podcasterin Natalie Grams nachgefragt, wie sie das macht. Also es ist alles andere als chillen und rumliegen und ein spannendes Leben haben. Ich hab wie so eine Art Stundenplanen. Also wenn ich jetzt zum Beispiel morgens aufstehe ins Bad gehe, dann weiß ich, ich brauche danach 20 Minuten, um wieder in die normalen Regulation zu kommen, irgendwie die Durchblutung hinterher kommen zu lassen, Ort einfach. Und dann kann ich aber mit den Kindern frühstücken. Danach muss ich mich aber erst mal wieder hinlegen und dann versuche ich eine kleine Runde mit den Hunden zu gehen, je nachdem, wie viel Kraft ich an dem Tag habe. Das Track, man auch alles, also Betroffle sind extrem gut im Self-Tracking. Und dann versucht man das immer Tagesaktuell anzupassen. Mit der Tendenz, sich gerade in den guten Phasen, wo man nicht im Crash ist, um auch, also homopartischen Hauch, das darf ich hier ja sagen, jeden Tag zu steigern. Und da vielleicht zumindest Wochenweise zu steigern, um auch dem Körper einen Anreiz zu bieten, immer wieder eine neue Regulation zu finden und sich da auch belastbar zu erleben, was ja auch ganz wichtig für die Selbstwirksamkeit ist. Kling, super aufwendig und es ist es, ehrlich gesagt, glaube ich auch, also viele von euch haben uns geschrieben. Dass ihr das macht und damit halbwegs gut durch einen Alltag kommt, das Ding ist nur im Kern, es pacing, ja nicht dazu da, dass die Krankheit jetzt besser wird, sondern es eher dafür da, dass es nicht schlimmer wird. Was zwar auch wichtig ist, aber natürlich ist bei allen Erkrankten eigentlich der Wunsch vorhanden, schnell wieder gesund zu werden, also so Leistungsfähig zu werden wie vorher. Und deswegen gucken wir jetzt auf die Therapien, wie das gelingen soll, also wie man diese Krankheit wirklich heilen soll. Die Helpe-Afferese. Und da machen wir direkt weiter mit einer der vermutlich bekanntesten angeblichen Therapien bei Long COVID, sehr, sehr viele von euch haben gesagt, bitte schaut euch das genauer an, nämlich die Helpe-Afferese. Und Stefan hat uns bei YouTube geschrieben, ich bin seit Sommer 2021 betroffen, habe mittlerweile meine zweite Helpe-Afferese bekommen. Ich wüsste gar nicht, wo ich ohne die Helpe-Afferese jetzt stehen würde. Helpe-Afferese klingt ja dem Namen nach, schon nach Hilfe. Das Helpe ist in Wirklichkeit eine Abkürzung und steht für Hipparin-Induzierte extra-Korporal-Lipoprotein-Fibronogen-Precipitation. Ja, das ist richtig, hab ich es richtig gesagt, ich glaube schon. Man weiß doch vor, was gemeint ist, klar vor allem. Ums kurz zu machen, die Helpe-Afferese ist so ein spezielles Blut. Welche Programm und zu bekannt ist das wahrscheinlich vor allem deshalb, weil ein prominenter Kollege von uns, die 2021, also als man noch viel weniger über Long Covid, wusste als jetzt in einer ARD-Doku produziert auch von der WDR Wissenschaftsredaktion, bekannt gemacht hat. Dr. Beat-Jäger hat mittlerweile über 200 Long Covid-Patientinnen und Patienten behandelt. Die Ärztin nutzt ein bekanntes Verfahren für Herzkranke, die Blutwäsche. Manche brauchen nur eine Aufferese und sie sind wieder gut, andere brauchen fünf Aufferese. Wenn ihr da gerade gehört habt, das ist natürlich Dr. Eckhard von Hirschhausen, der in dieser Doku die Internistin Dr. Beat-Jäger in Mühlheim an der Ruhr in ihrer Praxis besucht hat. Und die hat dort bei Patienten diese spezielle Blutwäsche, die Helpe-Afferese durchgeführt. Was genau passiert bei dieser speziellen Blutwäsche? Erinnert euch wieder an die letzte Folge oder hört uns auf jeden Fall nochmal rein. Da hatten wir ja erklärt eine mögliche Ursache für Long Covid. Könnten kleine Grinsel bzw. Verklumpungen im Blut sein, die dann die Blutgefäße beschädigen und den Blutfluss behindern, sodass der Körper nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird? Wir müssen jetzt einmal kurz sagen, dass es eine Hypothese für die es durchaus auch hinweise gibt, ob das am Ende wirklich die Ursache für Long Covid-MTCFS ist, das ist noch unklar. Richtig, das ist ganz wichtig. So in einer solchen Aferese sitzen die Patienten dann in so einem Sessel oder auf einer Liege und das Blut wird ihnen aus dem Körper und dann in eine Filteranlage gepumpt. Und diese Anlage, die entfernt, dann einen bestimmten Blutgerinnungstoff, das Fiebrino gehen aus dem Blut mit dem Ziel, dass sich dann diese kleinen Grinsel nicht mehr so gut bilden können. Und dann geht das Blut wieder zurück in den Körper der Patienten und dieses Verfahren. Das ist nicht neu, das nutzt man ansonsten auch zur Behandlung von Fetsstoffwechselstöro. Angeblich funktioniert's bei den Long Covid-Patienten. Wahnsinnig gut. In der Hirschhausendokku wird dann die Geschichte eines englischen Patienten gezeigt, der Long Covid hatte, nicht mehr laufen, nicht mehr mehr sitzen. Kaum noch Essen konnte tatsächlich. Und er hat sich dann bei Doktor Jäger behandeln lassen. Und das Ergebnis ist dann eher. Kann das. Die Zubwaschen wieder laufen, Essen und sich ohne Probleme auf Fachtexte konzentrieren. Eine Krassestory, die vermutlich auch mit dafür gesorgt hat, dass der Ansturm auf diese Therapie nach dem Bericht immer größer geworden ist ein Jahr später 2022, berichtet er von Hirschhausen in einer weiteren Dokku dann noch einmal über die Helper-Ferese und Doktor Jäger. In die Müllheimer Praxis von Doktor Jäger kommen betroffen aus ganz Europa. Die Rewarteliste stehen über 8.000 Long Covid-Patienten und Patienten. Sie behandelt mit Medikamenten und bei Schwerenfällen auch mit einer Blutfösche und versucht, so das gestörte Gerinnungssystem wieder ins Low zu bringen. Wieder berichten Patienten in dieser Dokku von tollen Erfolgen. Die waren völlig am Ende, dann machen sie irgendwie diese Afferese oder mehrere. Dann geht's ihnen deutlich besser. Und auch andere Ärztinnen und Ärzte, die dieses Verfahren einsetzen, die sagen, "Ich habe hier richtig viele schwer kranker Patienten gehabt, die kam im Rollstuhl an und nach mehreren Blutwäschen konnten die tatsächlich wieder gehen." Ich bin fast schon biblisch. Und im Prinzip hört sich das ja auch alles gar nicht so doof an. Ganz im Gegenteil, dass mit den Gerinnseln aus dem Blut entfernen ist ja auch erst mal durchaus lausibel. Und wir müssen uns wirklich noch mal klar machen. Wir sprechen hier über Berichte von vor drei oder vier Jahren, als man kaum was über Long Covid wusste. Es ist wirklich ein sehr hohen Leidensdruck bei den Patienten und Patienten gehabt. Und es auf jeden Fall richtig war ja auch erst mal Therapien auszuprobieren, die vom Grundsatz her sinnvoll sein könnten. Das ist zu diesem Zeitpunkt auch noch keine nennenswerten Wirksamkeitsstudien gab, ist auch logisch, wo den Berichten damals auch erwähnt. Jetzt ja nur natürlich ein paar Jahre vergangen. Ja. Und leider gibt's da ein riesiges Problem. Also man abgesehen davon, dass man immer noch nicht endgültig weiß, ob diese Blutgrenze wirklich für Long Covid fahrenfordlich sind. Es gibt außer den Erzählungen und Berichten von Patienten, dass diese Blutwäsche ihnen geholfen hat. Nichts an Evidenz. Also wirklich gar nicht. Nichts. Wir haben die Datenbanken durchgekuckt und wir haben keinerlei Fallserien gefunden. Das wäre mal so eine der niedrigsten Stufen der Evidenz war einfach von den Ergebnissen mehr. Einzelfälle, mal halb dexystematisch berichtet wird. Es gibt erst recht keine kontrollierten Studien, wo eine Gruppe von Probanden diese Blutfäsche bekommt. Eine Kontrollgruppe, da nur eine Scheinblutfäsche lässt sich ja prinzipiell relativ leicht durchwühren. Solche Studien gibt es nicht, bis heute nicht. Es sind offenbar auch keine leiseurche Studien in Planung. Zumindest sind nirgendwo aktuellaufende Studien zur Help-Aferese registriert worden. Das hat uns gewundert. Denn wie dieser Doku, kündigt die Ärztin aus dieser Müllhama Praxis, Dr. Beat Jäger, die kündigt groß an, dass es bald Studien geben würde. Eine internationale Studie, die die Wirksamkeit der Blutwäsche untermauen soll, finanziert sie selbst. Es ist auch verrückt, dass es nicht mehr möglich ist. Eine klinische Beobachtung, so wie ich es letztes Jahr im Februar gemacht habe, dass ich junge Krankenpfleger hatte, die kaum vom Bett zur Küche kriegchen konnten, dass sie nach zwei Aferesen plötzlich wieder Marathon laufen konnten. So habe ich meine ersten 20 Fälle gesammelt. Ich habe versucht, das zu mobilizieren. Man hat mich abgelehnt. Ich hab schon ein bisschen das Gefühl, sie sind die Profeten, die nicht im eigenen Land gehört wird. Entfinden Sie sich auch so? Ich nehme sportlich. Wir werden das jetzt veröffentlichen. Profeten im eigenen Land, so so. Auch noch zwei Blutwäschen wieder Marathon laufen. Krass, die Story. Wer natürlich super ist. Wenn das so ist und noch besser wäre, ist dann, wenn es dafür auch belegegeben würde. Frau Dr. Jäger hat das 2022 gesagt. All so müsste es ja diese Studie, von der sie das spricht mittlerweile geben. Die müsste irgendwo veröffentlich sein. Wir haben in den Einschlägigen Datenbanden nachgeschaut. Aber nichts. Keinerlei Studie von Frau Dr. Jäger. Dann haben wir über Umwege, aber doch noch was gefunden. Auf einer Website von einer deutschsprachigen Klinik in Zypern geleitet von einem österreichischen Geschäftsmann, der so sagt er, dank Help-Aferese selbst von Long Covid geheilt wurde. Das ist eine Klinik, die hat sich auf die Behandlung von Long Covid spezialisiert und bietet dort dann auch die Help-Aferese an. Neben einigen anderen zum Teil höchstfragwürdigen Therapien, die Schwermetalle aus dem Körper rausholen, soll er da angeboten. Durch Blut und soll das alles verbessern, gibt keinerlei Belege dafür. Dr. Jäger ist dort als medizinische Beraterin dieser Klinik gelistet. Auf der Website ist dann tatsächlich eine Studie von ihr verlinkt Long Covid-Patienten erfolgreich mit Help-Aferese behandelt. Jäger berichtet in dieser Studie zusammen mit zehn weiteren Wissenschaftlern und Wissenschaftlern von 17 Patienten, die die Help-Aferese bekommen hätten. 16 davon hätten sofort Verbesserungen gespürt und 12, während am Ende der Behandlung mehr oder weniger komplett symptomfrei gewesen. Und darum das Fazit, die Help-Aferese ist eine Wilksammetherapie bei Long Covid. Ergebnis also eigentlich sensationell was uns dann noch mehr. Wundern hat lassen, warum sich diese Studie nicht in irgendwelchen Datenbanken findet. Nichts mehr gewundert hat uns dann allerdings, als wir gesehen haben, in welchem Journal diese Arbeit erschienen ist, nämlich in Infectious-Desis Diagnosis and Treatment, aus dem Verlag "Gavin Publisches". Das ist ein einschlägiger Potenzieller. Raubverlag, ein Verlag also, der ist aller Wahrscheinlichkeit nach mit der Qualitätskontrolle der eingereichten Arbeiten nicht so genau nimmt und einfach alles veröffentlicht so lange man. Nur zahlt ein Verlag, vor dem sogar Universitäten in Deutschland ihre Mitarbeiter warnen, da irgendwas zu veröffentlicht. Wir haben mal gefunden auf Uni-Wap-Sites, bitte Leute, veröffentlicht da nichts. Bei so einem Verlag sollte man niemals irgendwelche Arbeiten einreichen. Es recht nicht, wenn es um so ernstes Themen, wie Long Covid geht. Das wirft leider kein so richtig gutes Licht auf die Forschungsergebnisse zur Help-Aferese. Wir haben Frau Dr. Jäger dazu einige Fragen geschickt. Wir haben auf verschiedenen Wege versucht, sie zu kontaktieren. Warum sie ihre Arbeit in diesem Journal veröffentlicht hat. Leider haben wir von ihr bis Redaktionsschluss keine Laanfahr bekommen. Man muss es so klar sagen, mit seriöser Evidenz hat das am Ende leider nicht sehr viel zu tun und darum raten medizinische Fachgesellschaften auch nach wie vor davon ab. Die Help-Aferese bei Long Covid, außerhalb von medizinischen Studien einfach so als Therapie einzusetzen, zumal und dass es wirklich ein wichtiger Punkt, diese Therapie einfach unfassbar teuer ist. Eine einzige Sitzung kostet meist zwischen 1000 und über 2000 Euro. Das macht man nicht nur einmal, sondern man muss mehrere Sitzungen machen. Das muss man alles dann auch selbst zahlen. Sieh mich sicher, hat diese Therapie gerade weil sie so aufwendig ist. Wenn man sitzt, da lange man gibt auch viel Geld dafür aus. Die werden ordentlichen Placebo-Effekt auch haben. Schön und gut. Wenn aber darüber hinaus, Evidenz für die Wirksamkeit dieser Blutwäsche ist es einem einzigen Fallserien-Bericht in einem potenziellen Raupjonal besteht. Und gleichzeitig auch nicht klar ist, ob diese Blutgerinsel jetzt wirklich die Entstehungsursache für Long Covid sind, dann sollte man sich wirklich dreimal überlegen, ob man für so eine Sache so viel Geld ausgeben will. Absolut und das gleiche gilt ehrlicherweise für ein paar andere Blutwäsche Therapien, die Ärzte auch schon bei Long Covid ausprobiert haben, die sogenannte Plasma-Verese, zum Beispiel, die man auch einsetzt, um Autoimmunerkrankungen zu behandeln und bei der das Blut Plasma ausgetauscht wird. Hier gibt es sogar einigermaßen brauchbare Forschung zu. Die Placebo-Kontrollierte Studie aus Spanien veröffentlicht in Nature-Kommunikations hat sich angeschaut, ob diese Plasma-Verese bei Long Covid die Symptome verbessert. Ja, aber halt die Scheinbehandlung auch. Also, wann ich effektiv als Placebo-Unterschied. So ein ganz besonders fragwürdig sind Blutwäsche-Programme, die werden euch da auch begegnen, wie Inus-Verese oder Toxos-Verese, die werden auch von vielen Praxen als Long Covid-Behandlung angeboten. Wir haben zum Beispiel eine Praxis in Bayern gefunden. Da heißt es ganz oben auf der Website in ziemlich großen Buchstaben. So komme ich endlich von Long Covid weg mit der Immunafferese zurück ins Leben. Man so sieht Bescheidenheit aus. Bei diesen Blutwäschen geht es unter anderem darum angebliche Giftstoffe, irgendwelche Umweltgifte aus dem Blut zu filtern. Und das ist halt gleich aus mehreren Gründen absurd. Zum einen ist überhaupt nicht klar, inwiefern Giftstoffe aus der Umwelt jetzt für Long Covid-MTCFS verantwortlich sein sollen. Zweitens setzt man zur tatsächlichen Entfernung von Giftstoffen völlig andere Dialoiseverfahren ein. Und drittens gibt es Null, Evidenz dafür, dass Inosferese oder die Toxoferese bei Long Covid irgendwas bewirken würde. Davon erfährt man auf den Webseiten der Ärzte, die solche Therapien anbieten, aber in der Regel gar nichts. Da werden wieder nuttolle Einzelberichte vorgestellt. Und es heißt, sie tat, vor allem im Bereich der Long Covid/Post-Covid-Tarapie sind mit der Immunafferese erfolge zu erzielen. Besuchen Sie uns gerne in unserer Praxis und erleben Sie die Effektivität der Inosferese selbst. Diese Verfahren sind am Ende vollem Eins. Richtig teuer. Ich glaube, auf dieser Webseite dieser Praxis stand dann am Ende so ein Preis von 5.000 Euro. Das müsste man einkalkulieren, aber raten Zahlungsay möglich. Und versteht uns jetzt nicht falsch. Wir können jede einzelne Patientin jeden Patienten verstehen, der oder die sich für eine solche Therapie entscheidet, um endlich ein Ausweg aus dieser Schlimmeerkrankung zu finden. Gerade wenn man dann die Berichte von anderen hört, die sagen, "Bomber jetzt geholfen", konnte wieder Marathon laufen oder sowas. Es gibt nur leider ein sehr hohes Risiko dafür, dass man am Ende immer noch Long-Covid hat, aber gleichzeitig um viele 1.000 Euro ärmer ist. Jetzt gibt es aber noch eine andere Art der Blutwäsche, die wird intensiver beforst und vor allem auch seriös erforscht. Die schauen wir uns jetzt an. Immun-Atsoroption Kurz auf die Recap. Letzte Folge. Da haben wir euch erklärt, eine weitere mögliche Ursache für Long-Covid könnten sogenannte Auto-Antikörper sein. Also, dass sich Antikörper unseres Immunsystems plötzlich gegen den eigenen Körper richten. Gegen Proteine, Gegenzählkerne oder gegen Rezeptoren. Zum Beispiel Bodenstoff für die ganze richtige Körperfunktion, wie durch Blutung und Herzschlag regulieren, nicht mehr richtig andocken können, was dann viele dieser typischen Long-Covid-Symmtomen zur Folge haben könnte. Und genau da setzt jetzt die Immun-Atsoroption an. Das ist letztlich auch eine Blutwäsche. Nur, dass dabei eben gezielt die Antikörper aus dem Blut herausgefiltert werden. Damit sie danach sollten sie wirklich die Ursache für Long-Covid oder ME-CFS sein, kein Schaden mehr anrichten können. Und jetzt sich also auch erst mal ein plausible Ansatz. Und auch diese Therapie, das ist keine neue Erfindung. Man macht das zum Beispiel auch bei anderen Autoimmunerkrankungen immer wieder mal wie Räume etwa. Also durchaus den Versuch, wer hat das bei Long-Covid zu testen und es wird getestet unter anderem an der Charité in Berlin. Die Forschenden um die Immunologin-Kamen-Scheibenbogen ist eine der führenden ME-CFS und Long-Covid-Forscheren überhaupt in Deutschland. Die haben 2024 schon eine erste kleine Studie zur Immun-Atsoption veröffentlicht. 20 Patienten, die nach einer Infektion, nach einer Corona-Infektion ME-CFS bekommen hatten, die haben je fünf solcher spezielle Immunafferäse-Sitzung bekommen. Und dann wurde nach vier Wochen geschaut mit Hilfe von Fragebögen. Wie hat sich der Zustand der Patienten denn verändert? Vielleicht hat er sich verbessert. Wie sieht es mit Müdigkeit, Schöpfung, Schmerzen und so weiter aus? Und aus dem Wurden-Test zur Muskelkraft gemacht und die Blutgefäße untersehen. Ja, mit dem Kraft. So das Ergebnis war ja, 14 der 20 Patienten ging es relativ schnell deutlich besser, sowohl was jetzt den selbst wahrgenommenen Gesundheitszustand angeht, als auch bei diesen mehr oder weniger objektiven Messungen, wie zum Beispiel der Muskel. so weit so gut, allerdings wurden die Symptome bei den meisten Approbanten nach zwei bis drei Monaten wieder stärker, weil so zumindest die Vermutung der Körper trotzdem weiter dieser Autoantikörper produziert und entscheidende Einschränkung dieser Studie, es gab keine Kontrollgruppe, man kann sie jetzt nicht sagen, welcher dieser zumindest kurzzeitigen Verbesserungen, die die Patienten jetzt in einen großen Teil auch nur so abjektiv berichtet haben, jetzt wirklich was mit diesen entfernten Antikörpern zu tun hat und was vielleicht eher auf den Placebo-Effekt zurückgeht. Was man also eigentlich braucht, um die Immun-Atsoption, genau wie die anderen Blutwäsche auch ziemlich teuer und aufwendig ist, um die ordentlich bewerten zu können, das sind Placebo-Kontrollierte Studierer und tatsächlich laufen ganz aktuell drei davon in Deutschland an der Charité Berlin läuft eine an der medizinischen Hochschul in Hannover und an der Uniklinik in Mainz. In allen drei Studien wurden Long-Covid-Patientinnen und Patienten in zwei Gruppen eingeteilt und haben dann entweder eine Immun-Atsoption oder eine Placebo-Aferese bekommen. Da hat man das Blut also einmal rein raus, aber man hat nichts damit gemacht. Nicht passiert, haben sie vielleicht einmal angeguckt oder so. Und jetzt können wir uns alle zusammen richtig ergangen, dass diese Folge nicht erst in sechs Monaten erscheint, denn tatsächlich sind alle drei Studien im Grunde schon fertig. Also die Behandlung, die sind schon durch und alle Daten sind erhoben nur. Die Daten müssen halt jetzt noch ausgewertet werden. Das geht nicht in ein von zwei, drei Tagen. Wir haben bei allen drei Unis nachgefragt, die Unihanofer sagt, die sind noch mitten in der Auswertung drin und können uns auch kein Ergebnismitteil auch, weil die Daten ja verblindet sind. Also sie wissen, wir sind aber noch nicht was Fahrsatz, können ja genau. Das Gleiche gilt für das Forschungsteam der Charité in Berlin auch. Da läuft noch die statistische Auswertung und aus Mainz haben wir bis zu jetzt keine Infobekommung, wie genau da der Stand ist. Also möglich, dass wir in ein paar Monaten schon deutlich mehr wissen und das dann da vielleicht rauskommt, ja, das hilft. Kann aber auch gut sein, dass das wenn dann auch nur für Long COVID-Pazienten gilt, die bestimmte Antikörper im Blut haben. Vielleicht kommt da raus, es bringt gar nichts. Ja. Und in ähnlichen Ansatz wie bei der Immun-Atsoption, also dass man Auto-Antikörper im Blut hat und die dann irgendwie ausscheiden möchte, geht es auch bei einigen Medikamenten, die seit ein paar Jahren getestet werden. BC 007 ist seit einiger Zeit so ein Hoffnungskandidat. Und dann muss es also wieder der britische Gehalt diinstrichten. Genau, der MI6, guck mal sich persönlich um jeden einzelnen Long COVID erkrankten. Wusstet, dass wir um Platten James Bond wird's nicht rumkommen. Bei dem muss einfach das nächste Konfekt auf der Hand. BC 007 auch Rhovo Naptabien genannt ist ein Wirkstoff, der bestimmte Antikörper neutralisieren kann. Die Körper eigene Rezeptoren attackieren. Erster hatten das bei ein paar einzelnen Patient getestet, auch mit Erfolg. Dann aber hatte Hersteller eine Berliner Firma selbst ein Placebo kontrollierten, doppelblend versucht mit mehreren Patienten gemacht. Und es Ergebnis war leider BC 007 wirkt nicht besser als ein Placebo. Die Weiterentwicklung wurde daraufhin Anfang des Jahres eingestellt. Und die Herstellerfirma musste auch in Sohvens anmelden. Was eben auch zeigt, dass solche Potenziellen Wirkstoffe, das sind keine Selbstläufer, nur weil es mal ein paar Patienten geklappt hat. Für die Hersteller ist einfach auch ein Risiko, so was herzustellen. Das war erst mal relativ schlecht aus. Jetzt ist aber im Juli 2025 den Nachricht gekommen. Da berichtet die Uni Erlangen in einer Studie von einem weiteren Versuch mit diesem Medikament 30-Long COVID-Patienten. Die Hälfte hat BC 007 bekommen, die anderen Placebo. Und tatsächlich ging es den Patienten mit BC 007 im Schnitt signifikant besser. Die Erschöpfungsymptomen wurden weniger. Und die Patienten haben ihre Lebensqualität nach der Behandlung als Höhe bewertet. Was bei dieser Studie jetzt besonders ist, die Forscher haben explizit nur die Long COVID-Erkrankten in die Studie aufgenommen, die diese speziellen Antikörper auch im Blut hatten. Das haben die also vorher geguckt. Sehr möglich, dass BC 007, wenn überhaupt nur deswegen bei bestimmten Long COVID-Patienten hilft, und anderen, die diese Autonantikörper dann nicht haben, auch nicht. Wir sagen, wenn überhaupt, weil diese Studie aus Erlangen bisher der einzige Hinweis auf eine mögliche Wirksamkeit ist und es dringend noch weitere und größere Untersuchungen braucht, um die Ergebnisse zu bestätigen, bevor man irgendwann sagen kann, "Ja, das ist es, wir haben einen Medikament gefunden, dafür ist es an der Stelle leider einfach noch ein bisschen zu extrem zurück." Dieses Studie war sehr, sehr klein am Ende. Und was so ein Medikament an der Mende auch kosten würde, keine Ahnung, was wir aber nach unserer Schärche definitiv sagen können. Gerade wenn es um teure Therapien bei Long COVID geht, ist das Angebot erstaunlich groß. Und teuer ist auch die nächste Therapie, nach der ebenfalls sehr, sehr viele von euch gefragt haben. Hyperbare Sauerstoff Therapie. Ja, und das ist auf den ersten Blick besonders kurios, denn letztlich geht es bei dieser Therapie darum, Long COVID mit naja Luft zu behandeln. Allerdings nicht mit normaler Luft, wie hier bei uns im Studio. Ich glaube, das wäre auch ein medizinisches Wunder, wenn man mit der Luft in diesem Studio, wo sich gerade sechs Menschen drin aufhalten, die Lüftung abgeschaltet sind, mehrere Scheinwerfer eingeschaltet sind, dass diese Luft irgendein, welche Menschen gesund machen würde. Man muss ja schon froh, dass hier keiner umfällt. So und darum nimmt man auch nicht solche Luft wie hier, sondern das, wo von es hier minutlich weniger gibt, man nimmt Sauerstoff, das war möglichst hochkonzentriert, reinen Sauerstoff. Bei der hyperbaren Sauerstoff Therapie kommen die Patienten in eine spezielle Druckkammer und atmen dann für bis zu zwei Stunden reinen Sauerstoff ein. Wart soll das Ganze bringen? Na ja, eine mögliche Ursache für die Long COVID-Syntumme ist, dass die Blutgefäße beschädigt sind, die durch Blutung gestört ist und das Körper, wiebe darum schlechter mit Sauerstoff versorgt wird. Und das wiederum könnte dann dafür sorgen, dass die Patienten so krass erschöpft sind, Probleme bei der Konzentration haben und so weiter. Und die Idee ist, wenn man den Anteil des Sauerstoffs in der eingeahnt mit dem Luft erhöht, bis zum absoluten Maximum steigt auch der Sauerstoffgehalt im Blut und der Körper wird dann wieder besser versorgt. Und dann im Bericht vom RBB erzählt diese Long COVID-Patientin nach ihrer firizichsten Sitzung in der Überdruckkammer, dass ihr die Sauerstofftherapie wirklich geholfen habe. Dass ich hier so stehe, wie stehe, bin ich von überzeugt, dass das die überbare Sauerstofftherapie ganz klar fahren getrieben hat. Was man auf jeden Fall weiß, ist, dass man in so einer Sauerstoffkammer jetzt vielleicht keine Zigarette anzünden sollte. Und man weiß, dass das 350 Euro kostet kann. Die Frage ist nur, bringt es auch erwiesenermaßen was denn 350 Euro? Wurde das klingt jetzt erst mal nicht so viel, aber so eine Session in der Sauerstoffkammer, die macht man halt nicht einmal, nicht zweimal, sondern wie wir es gelesen haben auf den Seiten von den Anbietern, gerne auch 40 mal. Dann ist man da ganz schnell im 5-stelligen Bereich. Ich ruhe ja von einer 5-stelligen Studienlage hingegen, da kann man nur träumen, die es in Wirklichkeit erheblich übersichtlicher. Es gibt nur sehr wenig Forschung dazu und eine Studie, auf die die Anbietersicher-Sauerstofftherapien gerne verweisen und von erheblichen Verbesserungen schreiben, ist eine israelische Studie in der Zeitschrift "Zientific Reports", also auch eine sehr ordentliche Zeitschrift von 2022. Und das ist insgesamt auch eine sehr ordentliche, untersuchung 73 Probanden mit Longowit, aufgeteilt auf zwei Gruppen, die eine Gruppe 40 Tage lang einmal am Tag, so eine hyperbare Sauerstofftherapie bekommen und die Kontrollgruppe, die kam zwar auch in so eine Druckkammer, hat dann aber nur ganz normaler Luft und keinen reinen Sauerstoffzumaten bekommen. Dann haben die Forscher drei Wochen nach der Therapie gemessen, ob sich die Konzentrationsfähigkeit verbessert hat und die Patienten wurden danach befragt. Wie ihr Schlaf ist, wie viel Schmerzen sie haben, wie groß ihre psychische Belastung ist und wie sie sich allgemein ihre Lebensqualität so einordnen würden, wie sie sich verändert hat, Ergebnis in mehreren dieser Punkte haben Patienten, die die echte Sauerstofftherapie bekommen haben, gegenüber der Placebogruppe signifikant, besser abgeschnitten. Sie waren kognitiv Leistungsfähiger, hatten einen besseren Schlaf und fühlten sich psychisch auch weniger belastet. Hört sich erstmal wieder super an, doch treuer Hörerinnen und Hörer dieses Podcasts wissen, signifikanz ist nicht alles. Ganz wichtig ist immer auch die Frage, ob denn die Unterschiede zwischen den beiden Untersuchungsgruppen so groß sind, dass sie für die Patienten auch wirklich spürbar, also klinisch relevant, sagt man dann sind. Und da hat der medizinische Dienstbund für den sogenannten Egelmonitorne. Egel, das sind diese individuellen Gesundheitsleistungen, die nicht von den Krankenkassen bezahlen werden. Ist ein sehr überer Zahle bezahlen. Und da gibt es immer so Bewertungen, ob die den auch wirklich wirksam sind. Und der Egelmonitor, also der medizinische Dienst, die haben sich diese Studie noch mal genau angeguckt und ausgewertet und haben geschauts sind, diese Effekte, denn auch wirklich klinisch relevant, Ergebnis, nein. Den aller meisten Fällen nicht. Und den Zukunft die Probanden wurden nur in den ersten drei Wochen nach der Therapie befragt, wie es den Patienten an langfristig ging. Also nach dieser Zeit, das wurde nicht untersucht. Und darum kommt der Egelmonitor zu dem Schluss, dass man aufgrund dieser Studie, die da immer wieder rausgeholt wird, nicht sagen kann, ob die hyperbare Sauerstofftherapie jetzt wirklich irgendwas bringt oder nicht. Es gibt noch ein paar kleinerer Studien aus der Anfangszeit von Corona, die haben auch positive Effekte gefunden, allerdings nur mit sehr wenigen Teilnehmern ganz aktuell aus diesem Jahr. Es gibt aber auch Untersuchungen mit dem Ergebnis, nein, das da ist überhaupt keine Fekt. Beziehungsweise vielleicht ist das alles nur platzebo. Eine schwedische Studie im British Medical Journal z.B. hat die Sauerstofftherapie bei 80 Patienten getestet, die Hälfte wieder mit echten. reinen Sauerstoff, die anderen mit einer Fake-Behandlung. Also mit Fake-Sauerstoff. - Ja. Also, dem mit Stickstoff gepamten Aka normaler Luft. Alle haben 10 Sitzungen bekommen. Nach 13 Wochen gab's dann Tests und fragen, wie ist der Allgemein, wie ist der Allgemein? Gesundheitszustand, erschöpfe und so weiter. Das Ergebnis superinteressant am Ende, Gingels, im Schnitt. Allen besser. Aber es gab keinen Unterschied zwischen den Gruppen, zwischen der Gruppe mit der echten Therapie und der Allgemein Luft. Die Autorenräumen eins ist daran liegen könnte, dass 80 Probanden noch zu wenig waren. Und das auch 10 Sitzungen jetzt vielleicht nicht ausreichen könnten. Es sei aber auch gut möglich, dass die Wirkung dieser Sauerstoff-Behandlung am Ende reiner Placebo-Effekt ist. Und dann eben ein verdammt teurer Placebo-Effekt. Es laufen aktuell noch ein paar weitere Studien zur hyperbaren Sauerstoff- Therapie und dann auch wieder an der Berliner Charité. Stammt jetzt gibt's aber nicht, dass wir wirklich überzeugen, dass diese Behandlung wirklich was bringen würde. Es ist auch gut möglich, dass wir am Ende vielleicht wieder nur bestimmten Subtypen von Lung Covid hilft und anderen überhaupt nicht. Also gilt auch hier, wie derfalls ihr selbst betroffen sein solltet, überlegt euch sehr gut, ob ihr viel Geld für eine Therapie ausgeben wollt, die in den Studien, die es bislang gibt, nicht wirklich beweisen konnte, dass sie irgendwas bringt. Anbieter für diese Fansie Therapie gibt's ehrlicherweise eine Menge. Solche, die auch auf die Fehlen-Dividenz für diese Therapieform hinweisen schon weniger. So, erfreulicherweise aber. Im Vergleich zu Druckkammern oder Blutwäschern, mal waren sie nicht günstig. Und doch einfach ist das nächste angebliche Heimittel, was wir uns anschauen. Und das ist gleichzeitig auch eines der meistgesuchten auf YouTube. Nikotin-Flaster hat uns zugegeben am Hasen, erst mal ein bisschen überrascht. Nikotin-Flaster sollen angeblich sehr gut helfen. Einige von euch haben uns das geschrieben. Zum Beispiel Simone, Zitat im April, hab ich dann Nikotin-Flaster mit Vitamin C ausprobiert. Die haben eine starke Wirkung. Ich habe nie geraucht und fand das einigermaßen furchtbar. Das Zeug hat mich und meine Haut absolut kürrig gemacht. Aber es gab einen leichten Schub zu mehr Energie. Kein knaller Effekt, aber es wurde doch langsam besser. Und auch jemand anderes hat uns geschrieben. Bitte Nikotin-Flaster prüfen, die helfen mir sehr gut. Ja. Also hier, wir checken Nikotin-Flaster. So ein Idee, dass Nikotin-Flaster bei Long-Covid und MECF-S helfen könnten, geht unser Wissensvallem auf den Ärzte Marco Leitzge zurück. Der arbeitet an der Helios-Klinik in Leicening und an der Uni-Klinik Leipzig. Und ist auf einer Sthesi-spezialisiert. Und 2023 hat er die erste Arbeit über die mögliche therapeutische Wirkung von Nikotin veröffentlicht. Vor einigen Monaten gemeinsam mit weiteren Forscherinnen der Uni-Klinik Leipzig noch eine weitere Untersuchung. Und die hat einigen Menschen richtig offenen gemacht. Die Idee, warum Nikotin-Flaster helfen könnten, die ist erstmal nicht doof, allerdings auch etwas kompliziert. Wir erklären euch, dass deswegen nur grob. Macht den Leuten noch nicht vorher Angst? So schlimm ist es doch gar nicht. Also es gibt im Körper sogenannte Nikotinische Azetialchulienrezeptoren. Märkst du selber, ne? Wieso? Es ist doch ein ganz einfacher Begriff, die man tagt, in seiner Sprache verwendet. Die Reste ist grundsätzlich recht simple. Diese Rezeptoren sitzen im Körper an Nervenzellen, aber auch an Muskeln und reagieren auf Azetialchulien. Und man weiß einerseits, dass sie an der Freisetzung von Dopamine und Serotonin beteiligt sind. Und andererseits weiß man aber auch, dass es zum Muskelschwäche kommen kann, wenn die Rezeptoren an den Muskeln nicht richtig funktionieren. Die Idee ist jetzt, die ist auch gestützt durch so ein paar Zellstudien, dass sich das Konabirus an diese Rezeptoren bindet und die dann blockiert. Wenn du also Long Covid hast, dann sind diese Rezeptoren dauerhaft durch das Virus oder irgendwelche übrig gebliebenen Teile des Virus blockiert. Da kann dann kein Azetialchulien mehr dranbinden und dadurch funktionieren verschiedene Prozesse im Körper nicht mehr so richtig. So weit so gut, jetzt ist die Frage, wie soll das Nikotin dahilfen? Nikotin bindet an den Rezeptoren deutlich stärker als das Azetialchulien. Und hoffentlich auch etwas stärker als die Virus-Reste. Das kommt also quasi um die Ecke. Klatscht das Virus aus dem Rezeptor raus, der Körperkandidirus-Reste abtransportieren, weil sie nicht mehr am Rezeptor gebunden sind. Und nach einiger Zeit macht das Nikotin, denn Rezeptoren automatisch wieder frei, Problem gelöst. Klingt total gut, aber funktioniert das auch. Ja, das ist eine sehr gute Frage. Wir haben mal geschaut und tatsächlich gibt es bislang wirklich nur diese zwei Arbeiten von Marco Leitzke und seinen Kolleginnen und Kollegen. Die sind jetzt nicht schlecht. Also, wir haben da jetzt keine Red Flex irgendwie erst mal gesehen. Es handelt sich aber auch nicht um kontrollierte randomisierte Studien. Was auch klar ist, da sind erst mal einzelne Fallberichte. So geht es ja sehr häufig los in der Medizin. Die Fallberichte sind recht positiv. Die ersetzen aber natürlich keine randomisierten Doppelblinden-Kontrollstudien. Und Teil der zweiten Veröffentlichung ist außerdem eine Befragung von 211 Patientinnen und Patienten. Wir haben die Nikotinflaster ausprobiert. Und von denen sagen etwa 70 Prozent, dass es geholfen habe. Aber auch hier muss man natürlich total vorsichtig sein. Es gibt keine Vergleichscope, man weiß also nicht. Ob es jetzt wirklich das Nikotin war, dass da geholfen hat, ein Placebo-Effekt oder einfach die vergangenen Zeit. Insgesamt ist die Studienlage also einfach noch zu dünn, um wirklich eine Aussage über die Wirkung von Nikotinflasteren machen zu können. Das ist richtig, aber auf der anderen Seite jetzt im Vergleich zu anderen Methoden, die wir uns bisher angeschaut haben, sind Nikotinflaster natürlich echt günstig. Eine Monatsbacke. Ich gibt es ja schon für ja etwa 35 Euro oder so. Und gleichzeitig gibt es jetzt sehr wenige potenzielle Nebenwirkung. Also man wird jetzt von Nikotinflasteren auch nicht abhängig und die postulierte Wirkweise, die es jetzt auch nicht vollkommen an den Haaren herbeigezogen. Also kann man mal ausprobieren, vielleicht. Kann man sicherlich ausprobieren, nur bitte kommt jetzt nicht auf die Idee. Alternativ, wenn er sagt, oh nee, flasternicht Bock. Mit dem Rauchen anzufangen. Da ist auch Nikotin drin, das ist klar. Aber halt auch noch so ein paar andere Stoffe, die nicht ganz so gesundheitsfördernd sind. Mich wundert ja ehrlich gesagt, dass die Tabakindustrie noch nicht damit eingestiegen ist und gesagt hat, Rauchen heilt. Max bring die doch jetzt wieder auf dumme Idee. Mind-Body-Programme. Bei der nächsten Therapieform, die wir uns anschauen, kann man sich vermutlich sogar darüber streiten, ob es überhaupt eine einzelne Therapie ist oder viele verschiedene. Wenn man auf der Suche nach Therapieformen bei MECFS ist, dann stolpert man ziemlich sicher. Irgendwann über diesen Typen hier. Hallo und willkommen zum Gubtaprogramm. Mein Name ist Ascha Gubtap. Und ich möchte mich bei dir bedanken, was du mir dein Vertrauen schenst. Und mit mir zusammen diesen Weg gehen willst, den Weg zurück zur Gesundheit. Auch ich hatte einmal eine ähnliche Krankheit, wie du, die als ME oder chronisches Erschöpfungssinthrom bezeichnet wird. Die Musik alleine schon wieder, ne? Immer wieder toll. Wir müssen davon mal so ein Sammel-Album ausbringen. Er selbst hat jetzt so weit wir wissen, nicht Medizin oder Biologie oder so studiert. Im Internet heißt es, er sei Wirtschaftswissenschaftler. Wir konnten diese Info aber jetzt erst mal nicht verifizieren. Er hat so erklärt, dass da selbst ME/CFS überwunden. Das mit einer wunderbaren Methode, die grundsätzlich super bei ganz vielen chronischen Erkrankungen helfen könne, im Gehirn so erklärt er, gebe es Regionen, die für die Fight-or-Fleit-Entscheidung zuständig sein. Also die Entscheidung, ob ich in einer Stresssituation lieber Kämpfe oder Weglaufe. Diese Regionen gibt es wirklich. Erleben wir immer wieder, wenn unser Sprecher Markus kommt und uns nach dem Honora-Fraht, dann überlegen wir auch immer, ob wir lieber Weglaufen oder lieber Kämpfen sollen. Weglaufen, ich glaube Markus würde uns richtig fertig machen zum Kämpfen entscheiden. Ja, vielleicht sollten wir es nicht aufeinander lassen. Gupter, behauptet jetzt, dieser Fight-or-Fleit-Mechanismus, der würde nicht nur bei körperlicher oder emotionaler Belastung greifen, sondern auch bei Infektionen, mit denen sich der Körper auseinandersetzt. Und nach einer Corona-Erkrankung könne es passieren, dass der Körper in einer Schleife landen würde und durch festgefahrene Gedankenmuster konstant unter Stress bleiben. Zitat, der Organismus beziehungsweise das Nervensystem steckt in sympathischen, aktivierten Modos fest. Der beruhigende, parasympathische Teil des Nervensystems wird in seiner Aktivität gemindert, sodass die Regeneration verschlechtert und viele Regulationsprozesse gestört werden. Klingt jetzt für den Leyen erst mal irgendwie plausible, oder? Die Klinfe ist sehr biologisch begründ. Genau, es klingt sehr biologisch und ähnlich klingen auch viele andere Anmieter solcher Programm im Internet hier zum Beispiel Philipp Parker, der es Chef von einem Programm, das sich Lightning-Prozess nennt. Es ist ein Trainingprogramm. Und es teilt, dass du in die Hörnstuhl-Base auf die Science der Mein-Body-Konnektion, das ist wie ein Bray in den Verbot, wie wir sie schlagen können, wie wir es nicht wissen. Im Kurs würde es darum gehen, herauszufinden, wie das Gehirn den Körper beeinflussen würde und wie man gewisse Kanäle dieser Beeinflussung ein und ausschalten könne. Wir hätten eben chronischen Stress, weil sich schlechte Gedankenmuster im Hirn breit gemacht hätten. Häufig wird in diesen Programmen noch erwähnt, dass betroffene Unterbewusstsehrstark auf Reiz aus der Umwelt reagieren würden und der Körper diese dann als gefährlich einstufen, würde, obwohl sie es gar nicht sind. Und das sei ein Fehler im Gehirn, beziehungsweise im vegetativen Nervensystem. In der genauen Erklärung, wie der jetzt funktionieren soll, im Gehirn unterscheiden sich die Anbieter der Programme immer ein bisschen voneinander. Das ist mal mehr, mal weniger esoterisch aufgeladen, mal sind es irgendwelche ominösen Energienetzwerke, die da verantwortlich sein sollen. Mal eben ist es auch, wie bei Gupter, sehr biologisch begründet, der behauptet, da läge eine Fehlsteuerung der Amygdala und der Insularvorer, das sind Regionen im Gehirn, die existieren tatsächlich und die haben auch was mit der Stressreaktion des Körpers zu tun. So und die Lösung bei vielen dieser Programme ist dann die sogenannte Neuroplastizität, also es sollen neue Verbindungen im Gehirn geschaffen werden, die die schlechten Verbindungen dann ersetzen und damit soll dann dieser chronische Stress reduziert werden, der je nach Anbieter dann zum Beispiel auch dafür verantwortlich sei, dass wir überschießende Immun Antworten und so beobachten würden. Brain, brain retraining wird das noch manchmal genannt, das Gehirn müsse irgendwie untrenniert werden. Wie geht das jetzt dieses Retraining des Brains? Auch hier gibt es je nach Programme natürlich Unterschiede, aber die Grundlagen, die sind eigentlich fast überall. Die selben, es geht um Meditation, Achtsamkeit, leichte körperliche Übung und es geht auch darum, sich bewusst zu machen, warum der Körper wie reagiert und eigene Gedanken muss dazu hinterfragen und dadurch könne man dann das eigene vom Gehirn viel gestörte Nervensystem wieder unter Kontrolle bringen. Einige von euch haben uns geschrieben und gesagt, das ist wirklich was gebracht hat, dass ihr durch diese Methode tatsächlich wieder fit geworden seid. Sehr, sehr viele E-Mails, da sind einige geschrieben. Da haben wir uns das jetzt wirklich noch mal genauer anzuerst einmal die Plausibilität. Also das außer Kontrolle geraten vegetative Nervensystem, das sämtliche Sineseindrück als gefährlich einordnet, das ist keine Entstehungstehungstehorie, die unter Long-Cove-Wed und MFCFS-Vorschan anerkannt wäre. Wir sind die verbreiteten Thesen, die in der letzten Folge durchgegangen und diese war, meines Wissens nicht dabei. Nee, die war nicht dabei, trotzdem wollten wir es natürlich ein bisschen genauer wissen und haben deswegen bei Professor Harald Prüß, nachgefragt. Prüß ist Direktor der Abteilung für experimentellen Neurologie an der Charité in Berlin, arbeitet dort übrigens auch an einer der eben erwählen Studien zur Immunazoption mit und erst außer dem Sprecher der Kommission Neuroimmunologie der deutschen Gesellschaft für Neurologie. Professor Prüß hat sich für uns das Gubtaprogramm angeschaut und ein ziemlich vernichtendes Urteil gefällt, das sei eine Ansammlung von Leinenwissen hat er gesagt, das aus dem Kontext gerissen und Verzerrt sei, nur hier und da würden mal die Grundbegriffe stimmen, was dem ganzen dann leider den Anschein der Plausibilität geben würde, wenn es wirklich diese fehlregulation im Nervensystem an der Amicthala oder sonstwo geben würde, so sagte dann würde man das anhand verschiedener Biomarka oder moderner Bildgebung auch nachweisen können. Das ist aber bislang, wie es die aus der letzten Folge noch niemandem gelungen. Man könnte ja zum Beispiel schauen, ob Menschen, die an Amicth erkrankt sind, dauerhaft unter Stress leiden, ja, man könnte zum Beispiel die Level von Stresshormon mal abchecken und es hat man tatsächlich gemacht und dabei nix gefunden. Ja, also spraun, Siebeln ist es schon bald nicht mehr bei ihr wisst ja, das ist ja egal, wenn es denn irgendwelche Wirksamkeitsbelege gibt und es gibt ja immerhin einige Studien, die die Wirkung dieser Programmer angeblich belegen sollen, gucken wir uns die doch mal. Auf der Seite von Ascha Kupfer gibt es gleich mehrere Studien, die er selbst gemacht hat, er schreibt sogar sehr selbstbewusst, vielleicht ein bisschen über selbstbewusst, seines sei das einzige Neuroplasticitätsprogramm mit einer randomisierten kontrollierten Studien. Was für Liger Quatch ist denn auch andere Anbieter präsentieren, stolz ihre schlechten Studien, aber die, die er da so hoch lobt, die schauen wir uns jetzt trotzdem genau an. Dachten wir, dass wir die uns anschauen, haben wir dann doch nicht gemacht, denn in dieser Studie geht es gar nicht um MECFS, sondern um Fybro-Mialgie. Interessant aber heute leider nicht unser Thema zum Glück, hatte aber noch mehrere andere Studien auf der Seite und eine, die behauptet, bei 70% der Menschen würden die MECFS Symptome mit seiner Methode dann zurückgehen. Ging gut, ist super, aber eine reine Anwenderbefragung, da wurden also Menschenbefrag, die das Programm machen und zwar nicht erst seit zwei Wochen, sondern seit mindestens drei Monaten. So wenn das die Kriterien sind, um bei dieser Abstimmung, um bei dieser Befragung mitzumachen, ist natürlich klar. Da kommt definitiv was positive, es bei rum, wenn du das Gefühl hast, dieses Programm hilft mir nicht, dann bezahl zu den Bums hier auch nicht so lange, sondern du steigst relativ schnell wieder aus und diese Umfrage kannst du daher komplett in der Pfeifer. Ja, das gibt ja noch mehr Studien. Hier, was mal auf. Eine zum Beispiel, die soll sich irgendwie mit diesem Amigdaller und Insular Re-Training beschäftigt haben und das wirklich die Fatig und so beseitigt und das Energielevel wieder erhöht. Es geht jetzt auch nicht um MECFS, aber um Long COVID und es geht in eine ähnliche Richtung Ergebnis ins Deutsche Übersetz-Zitat. Diese neuartige Studie war die erste, die die Wirksamkeit eines Neuroplast-Dizitätsprogramms, klar mal auf AR, klar mal zu, bei der Behandlung des Long COVID-Sympoms mit anhaltender Erschöpfung nachwies. Teilnehmende, die die AR-Intervention erhielten, erfuhr in eine deutliche Verringerung der Müdigkeit und eine Zunahme an Energie. Das toll. Und es ist sogar eine kontrollierte Studie, als eine Studie mit einer Kontrollgruppe nicht verblindet, aber immerhin es gibt einen Vergleich und die Zahlen, die stimmen auch halbwegs, da gab es tatsächlich eine Verbesserung bei den Leuten, die dieses Gupterprogramm gemacht haben. Also alles super. Nein, absolut gar nichts ist super. Das beginnt schon damit, dass das Ganze im Hindavi-Verlag erschienen ist. Der Verlag stand schon lange in der Kritik und sich den Praktiken von Raubjournalen zu bedienen, wurde dann von einem großen Verlagshaus aufgekauft, das sich dann dazu entschlossen hat, die Marke hindavi zu beerdigen, weil die Qualität der Beiträge dort häufig unterirdisch war. Und an dieser Stelle haben wir ein super Tipp für eine aktuelle Recherche von Quarks für euch. Da geht es um dubiose Firmen, die massenhaft Fake-Studien erstellen und dann versuchen, die wissenschaftlichen Journalen unterzujugeln und mit welchen betrügerischen Methoden diese Firmen vorgehen. Und vor allen Dingen, auf welche Folgen das haben kann, darum geht es in diesem Artikel und den verlinken euch den Schonots. Um Schrottsstudien geht es allerdings auch in diesem Fall. Was die Autoren, nämlich bei all den Erfolgstzahlen, da nicht mehr erwähnen, von 100 Leuten, die die Studie begonnen haben, sind am Ende nach drei Monaten noch 40 übrig. 60 Leute haben abgebrochen, vielleicht, weil das bei ihnen nichts gebracht hat, vielleicht sind die Symptome sogar schlimmer geworden. Man weiß es nicht, in der Analyse werden diese Leute aber einfach mal so zu Seite gekehrt, komplett ignoriert. Das ist wirklich aller und tostes Schublade. Das grenzt anbetrugfindig und wir wagen mal zu behaupten im qualitativ hochwertigen Journal, wäre sowas nicht durchgekommen. Von dem Kaliber hat Gub da auch noch ein paar weitere Studien auf seiner Website alles ehrlich gesagt, ziemlich amist und leider gilt ähnliches auch für das Leitening-Programm. Auch dazu gibt es eine Studie, die sagt, hey, ist super und hilft, signifikante Effekte. Und dann schaut man auch da genauer hin und sieht ungefähr 40% Dropout Rate. Also 40% Studien abbreche, haben es abgebrochen, wo davon ausgehen kannst. Also die hatten nicht so eine tolle Wirkung offenbar. Und dann sind solche Studien Ergebnisse leider echt nicht mehr brauchbar. Komm mal zusammenfassen. Wir haben jetzt also am Beispiel des Gub da Programms eine Funktionsweise, die nicht plausibel ist. Wir haben echt schlecht gemacht, desstellenweise anbetruggrenzende Studien und dann kostet das Ganze auch noch um die 500 Euro. Sammermaso, wir werden da sehr vorsichtig. Ja, jetzt haben uns aber ja trotzdem wirklich einige Leute geschrieben, dass ihnen dieses Programm wirklich was gebracht hat, dass ihre Beschwerden damit gut unter Kontrolle oder so ganz los geworden sind. Wie lässt sich das erklären? Nein, wir können ja mal überlegen, was da eigentlich genau gemacht wird. Es gibt gleiche Bewegungsübungen, es gibt Meditation, es gibt ein Art Hinterfragen der eigenen Gedanken, eine Beschäftigung mit der Beurteilung von Situationen, dass sowas prinzipiell helfen könnte. Hält zum Beispiel auch Professor Harald Prüß durchaus für realistisch. Wobei das ganz ja schon fast so ein bisschen wie Psychotherapie klingt, oder? Ja, auf jeden Fall, es hat Elemente, die sich überschneiden. Und das ist ganz spannend. Peter Henningsen, Professor für Psychosomartik an der TU München, den haben wir dazu auch mal befragt und der hat uns gesagt, zitat die Tatsache, dass hier von Gehirn ReTraining oder Ähnlichem und nicht von Psychotherapie gesprochen wird, macht das für die Betroffenen leichter akzeptabel, weil es biologischer klickt. Also so eine Art getannte Psychotherapie für alle, die die Psychotherapie im Zusammenhang mit M/S/S ja ablehnen. Ich würde das Gubtaprogramm jetzt nicht als Psychotherapie bezeichnen, aber es geht stark in diese Richtung. Ja und damit kommen wir genau zu diesem Punkt. Psychotherapie. Bei dieser Therapieoption jetzt kann man sich tatsächlich erst mal denken, oh, das ist doch wirklich sehr, sehr ähnlich. Es geht um Psychotherapie speziell, um die kognitive Verhaltenstherapie. Da ist die Grundidee. Psychische Störungen entstehen dadurch, dass es festgefahrene Denkmuster gibt, die sich selbst verstärken. Dadurch ist die Wahrnehmung der Realität verzerrt und sorgt dafür das Informatik. nicht richtig und vor allem häufig einseitig bewertet werden. Im Fall von einer Depression wird also zum Beispiel alles, was um ein herum passiert, als sehr negativ wahrgenommen, obwohl es das Objektiv betrachtet eigentlich nicht ist. So und die Lösung ist dann auch da, dann wieder sich mit seinen eigenen Gedanken auseinandersetzen, versuchen zu verstehen, warum die Gedanken so dysfunctional sind, wie sie sind und dann bewusst dagegen gehen, jetzt mal ganz vereinfacht, ausgetrückt, bei vielen psychischen Erkrankungen wird diese Therapie angewendet, oft auch mit Erfolg. Wenn wir es richtig verstanden haben, dann nutzen diese meinte Body-Programme durch Aus-Elemente der Kognitiven Verhaltenstherapie, aber der Unterschied ist eben, dass bei der Kognitiven Verhaltenstherapie jetzt diese psychologischen Prozesse irgendwie in den Vordergrund gestellt werden und nicht irgendwelche nicht belegten, überschießenden Reaktionen des vegetativen Nervensystems oder so. Da haben uns wieder viele von euch geschrieben und von positiven Erfahrungen berichtet. Zum Beispiel Zitat darüber hinaus hatte ich irgendwann eine Psychotherapeute, die mich behutsam zu der Erkenntnis gelingt, hat das schwere Erschöpfung "Brain-Fog, Herz-Rasen- und Schwindel" absolut typische Symptome von beispielsweise Menschen mit Anstörung sind. Als ich endlich verstanden, was mit mir passiert war, wurden meine Symptome besser. Es hat aber einiges an Kognitiven Training gebraucht, bis ich mich wirklich wieder richtig gut gefühlt habe. Da sind wir direkt beim zentralen Thema, das gerade bei dieser Therapieform oft für Streit sorgt. Diese Hörerin, die uns diese Mail geschrieben hat, sagt nämlich auch, sie hatte MECFS und sie ist zu 100 Prozent sicher, dass es psychosomatisch war, also hervorgerufen durch die Schlimmgeschichten von anderen Erkrankten, die ihr Angst gemacht haben und auch durch die Schlimmgeschichten, die sie bei den Patienten vereinigen und so dann gehört hat. Wo gegen sich viele andere Erkrankte natürlich wären und sagen, nee, das ist nicht psychosomatisch. Jetzt Jetzt hört doch mal auf mit dieser Psychologisierung und oft haben wir da im Netz, deswegen auch Ablehnung gegenüber der Kognitivenverhaltenstherapie oder anderen Psychotherapien gesehen und der erste Gedanken, der ist ja auch klar. Wenn ich sage, die Kognitiveverhaltenstherapie, die hilft, dann scheint MECFS, bzw. Long COVID, eine psychische Erkrankung zu sein. Wieso häufig in diesem Podcast ist die Sache am Ende aber etwas komplizierter. Denn erstmal gilt, es gibt einige Studien, die tatsächlich im Bezug auf die Kognitiveverhaltenstherapie zu einen vorsichtig positiven Ergebnis kommen. Klar, die Evidenz eigentlich prälyanteist ist etwas Sinngemäß in einer Analyse des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen kurz e-quick. Dennoch gebe es bei MECFS noch die besten Hinweise auf eine Wirksamkeit im Bereich der Kognitiveverhaltenstherapie zumindest bei leichten bis mittleren Fällen. Also doch alles nur psychologisch nicht unbedingt, denn es gibt hier verschiedene Erklärmöglichkeiten für das, was wir da in den Studien sehen. Eine davon erwähnen die Autoren einer Studie in British Medical Journal, die mit ihrer Analyse zum Schluss kommen, Kognitiveverhaltenstherapie könne helfen. Zitat? Wir betonen, dass die Wirksamkeit von Kognitiveverhaltenstherapie bei Long COVID weder darauf hindeutet, dass die Erkrankung psychologisch ist, noch eine mögliche körperliche Ursache ausschließt. Es ist möglich, dass kognitiveverhaltenstherapie den Patient*innen lediglich Mechanismen bieten, um mit Symptomen biologischer Ursachen umzugehen. Und es gibt ja auch total Sinn. Und lässt sich wahrscheinlich auf viele Formen der Psychotherapie und auch auf viele verschiedene Krankheiten übertragen. Das ist das, was wir ja auch in der vergangenen Folge erklärt haben. Jede Krankheit hat immer auch psychosomatische Komponenten. Und bei vielen, besonders bei schweren Erkrankungen ist eine psychotherapeutische Betreuung auch total sinnvoll. Und bei MECFS allein schon deshalb, weil die Krankheit an sich natürlich so belasten für die Psychie ist und dadurch auch psychologische Erkrankungen erst auslösen können. Es kann aber natürlich noch weitere Gründe geben, warum die kognitive Verhaltenstherapie in Studien, aber vor allem auch in euren persönlichen Erfahrungsbrichten ganz gut weggekommen ist. Wer in der letzten Folge schon gesagt ist, dass es keinen eindeutigen Biomaker für die Erkrankung MECFS gibt. Ja, ein Biomaker anhand, der man eindeutig erkennen könnte, ja die Person hat MECFS stattdessen erfolgt die Diagnose über Kriterienkatalog. Das kann man dazu führen, dass es fehldiagnosen gibt. Je nach Kriterienkatalog mal mehr, mal weniger und jetzt ganz natürlich theoretisch sein, dass du in so einer Studiengruppe vielleicht fehldiagnostizierte Menschen dabei hast, vielleicht haben die eigentlich eine Depression. So, oder irgendwas anderes. Und dann hast du diese Menschen mit Depression in deiner Studie zur kognitive Verhaltenstherapie, die kognitive Verhaltenstherapie, hat aber bei Depression eine Wirkung. Und dadurch verzerrst du dir dann deine Studie. Ja, oder du gehst zum Arzt, der untersucht dich und falle er oder sie keine wirkliche Ahnung hat, was MECFS ist, schreibt er halt mal Long Covid auf, ohne es genau geprüft zu haben. Oder man diagnostiziert sich selbst, weil es kein Arzt tut, alles Möglichkeiten, wie es zu fehldiagnosen kommen könnte. Man denkt also, man hat MECFS, hat es aber eigentlich nicht, sondern was anderes, glaubt aber nachher durch etwas geheilt worden zu sein, was bei richtigen MECFS gar nicht heilen könnte. Ganz schön kompliziert, ehrlich gesagt. Ja, und es wird noch komplizierter, was ja reint theoretisch auch möglich wäre. Es kann theoretisch sein, dass es einen gewissen Prozentsatz an MECFS erkranken gibt, bei denen die Symptome tatsächlich ganz psychologisch entstehen, durch Nutzeboeffekte und Angst. Wobei man sich dann darüber streiten kann, ob das nicht vielleicht doch auch eine fehldiagnose ist und gar nicht wirklich MECFS, sondern auch eine psychologische Krankung tragen. Was aber total schwer abzugrenzen ist, weil es ja kein Biomaker gibt, also das kommt dann auf die Definition. So, in der medizinischen Leitlinie zu MECFS steht nun, dass es ein Kognitiv-Behavioralesmodell der Fatig gibt, demnach löst eine Erkrankung die Symptome aus und danach werden die Symptome aber durch das Verhalten oder die Gedanken der betroffenen Aufrechter halten, da können dann die Verhaltstherapie tatsächlich ansetzen und weiter zitert auch wenn eine organische oder psychische Erkrankung ihren Ausgang, jenseits bewusster Kognition genommen hat, so können diese dazu führen, dass das Krankheitsgeschehen stabilisiert wird, auch wenn die eigentliche Ursache vielleicht schon keine oder nur noch eine geringere Wirkung mehr entfaltet, außerdem haben Verhaltenstherapeutische Ansätze, dass Ziel, die Krankheitsbewältigung zu verbessern. Diese Aussagen sind hochumstritten, Patientenverbände sehen darin eine Psychologisierung und man muss wirklich aufpassen, dass man sowas nicht einfach auf alle Erkrankungen projiziert. Dafür gibt es einfach zu viele Hinweise auf konkrete organische Veränderungen, aber bei einem Teil der Erkrankung könnte das vielleicht der Fall sein. All diese Optionen, die wir gerade genannt haben, würden zumindest erklären, warum einige Menschen uns geschrieben haben, dass ihre Symptome durch Psychotherapie oder wegen mir auch durch solche Mind-Body-Ansätze komplett oder teilweise verschwunden sind. Entweder es war gar nicht MEZFS, sondern eine psychische Erkrankung, also eine Fehldiagnose oder MEZFS war in diesem Fall tatsächlich Psychogen, also psychischer Vorgerufen bzw. verstärkt oder aber, die organischen Ursachen sind zwar noch da, aber man kann damit besser umgehen oder weitere durch MEZFS ausgelöstet psychische Probleme werden verbessert. Egal, wie es auch ist, eine Sache ist klar, psychotherapeutische Untersuchungen und gegebenfalls auch Hilfe sind sinnvoll, wenn sich der Therapäut oder die Therapäutin, wenn mit MEZFS auch auskennt und sehr behutsam damit umgeht. Und darüber hinaus wird noch eine Sache klar. Es ist extrem wichtig, dass weiter Geld in die Erforschung eines oder mehrere effektiver Biomarker gesteckt wird. Erst wenn der gefunden ist, kann nämlich ein zumindest ein Teil dieser Verwirrung hoffentlich endlich ein Ende finden. Was machen wir am Ende einer solchen Folge? Erst mal kein Gedicht. Eine Krankheit bei der niemand weiß, was sie für Ursach trifft auf Therapie-Möglichkeiten, die schlecht erforscht sind und sehr viele verschiedene Erfahrungswerte von Patientin und Patientin sind und dankbar. Was machen wir jetzt? Es gab aus der Community von Fehlern, von euch die Befürchtung, dass wir jetzt in dieser Folge alle Leute in den Science-Cops knass stecken und zu allen Dingen an Ermangelungen-Ebidäns einfach sagen, besser nicht machen, weil es so wenig studiert geht. Aber das ist natürlich unsinn. Das machen wir nicht. Das würden wir sagen, wenn es eine etablierte oder mehrere etablierte Therapien gibt, die nachgewiesener Maßen wirken, die gibt es aber nicht. Und deswegen können wir total verstehen, dass man als Betroffener oder Betroffene erst mal alles mögliche ausprobiert und gleichzeitig auch verschiedene Leute Therapie-Möglichkeiten erst mal experimentell irgendwie anbietet. Da kann es dann auch schlicht noch keine gute Evidenz für geben, weil wir da wirklich ganz am Anfang nach sind. Das ist richtig problematisch, wenn Anbieter mit dieser Unsicherheit nicht transparent umgehen. Also viele Therapieangebote, die klingen erst mal total plausibel. Und wenn man dann genauer hinschaut, gibt es einfach null Belege, dass sie wirken. Beinem Gupta-Programm zum Beispiel wären wir höchst skeptisch. Der Typ ist bei den Schrottsstudien, mit denen er die wirksam geilbelegen will, echtenfalls für den Science-Cops-Gnast. Genauso wie die Anbieter von solchen Verfahren wie Inus-Ferese oder Toxofs-Ferese. Da wird einfach zu viel versprochen. versprochen. Das Gleiche gilt für Alternativen medizinische Therapien bei dem. Den Eich schon längst klar ist, dass sie nicht wirken. Ja, Homeopathy, Anthony Williams, Sellerie saft. Schröpfen oder was auch immer, es ist traurig, aber war, wo die Verzweiflung groß ist, da ist auch die Schalatanerie groß. Das ist echt dramatisch in diesem Fall, so ein beeilen anderen Sachen. Würde aus unserer Sicht gelten, über potenzielle Nebenwirkungen informieren. Und wenn die verkraft worden vertretbar sind, dann würden wir uns persönlich kostenmäßig nach oben vorarbeiten. Also erst mal mit den günstigen Dingen anfangen, wenn man sich nicht direkt hochverschuldet und dann weiter schauen. Ja, und auch bei den ganz teuren Sachen würde ich persönlich jetzt einfach mal ein bisschen abwarten, ja, richtig. Gleichzeitig, aber wenn möglich psychotherapeutische Hilfe in Anspruch nehmen, und zwar bei jemanden, der sich dem speziellen Anforderungen von MECFS auch bewusst ist. Na, und sei es nur, um mit der Krankheit besser umzugehen. Bei allen Sachen aber gilt jetzt völlig egal, welche Kosten und wie die Evidenzlage ist, Syriös sind Therapieangebote nur dann, wenn sie ganz offen und fair kommunizieren, welche Evidenz es für die Wirksamkeit wirklich gibt und vor allem, welches eben auch nicht gibt. Wenn also nicht nur auf irgendwelche tollen Einzelerfahrungen von irgendwelchen Patienten hingewiesen wird auf mega krasse Heilungsstories, sondern eben auch auf die Studienlage, auch wenn die sehr begrenzt ist, wenn man eine Therapie anbietet. Das gilt ganz grundsätzlich auch außerhalb von Long-Code. Dann sollte man Patienten immer fair über Nutzen und Risiken informieren und nicht eine große Versprechung machen. Am Ende gilt wahrscheinlich auch das, was uns unser Hörer Simon erzählte. Simon vielen lieben Dank. Simon ist selbst an MEZFS erkrankt und erfasst seine Erfahrung so zusammen. Ich glaube einfach, das Hauptproblem an der ganzen Erkrankung ist, glaube generell bei chronischen Erkrankungen, dass die Leute halt irgendwann verzweifeln, weil es nicht diese eine Lösung gibt, zumindest aktuell nicht. Und deswegen ist der Placebo-Effekt richtig hoch. Also wenn es einem psychisch nicht gut geht, weil man sich wegen der Erkrankung schlecht fühlt, dann werden die körperlichen Symptome natürlich nicht besser bei so einer Erkrankung wie MEZFS und das ist das Hauptproblem. Warum die Informationslage auch so die Fuses, viele sagen mir das gelaufen, mir das gelaufen, aber ich glaube in den meisten Fällen ist das nicht unbedingt was, was über den Placebo-Effekt hinausgeht. Ja und da könnte er nicht ganz unrecht haben der Simon. Je größer die Verzweiflung, desto mehr Hoffnung setzen manche natürlich in eine Therapie und diese sehr starke Hoffnung kann dann den Placebo-Effekt wiederum verstärken und gleichzeitig, und das hat auch noch mal Professor Priss von der Charité betont, öffnen natürlich gerade diese starke Hoffnung auf Heilung, Tür und Tor für Halbseidene Angebote. Und das ist ja unsere Erfahrung, das sind oft so Angebote, die dann in Bereiche gehen, in denen die Wissenschaft einfach nicht so weit ist, aber total spannende Forschungen und so weiter. Und das wird schon irgendwie funktionieren. Und auch wenn der Placebo-Effekt natürlich eine super Sache ist, ist es natürlich unabdingbar weiter in die Forschung zu investieren, damit es irgendwann dann hoffen, ich auch wirksame Medikamente gibt. Am Ende dieser Folge ist uns vielleicht noch eine Sache wirklich sehr wichtig, besonders für die Betroffenen da draußen. Ihr habt uns viele Nachrichten geschickt, die uns echt traurig gemacht haben. Ihr habt erzählt, wie schwer es für euch ist und auch wie wenig Hoffnung. Manche von euch noch haben, dass da irgendwann eine Linderung der Beschwerden kommt. Gleichzeitig aber, und das ist uns auch total wichtig, haben wir ganz viele Nachrichten bekommen, die Grund zum Optimismus geben. Ihr habt uns geschrieben, dass ihr erfolgreich seid, sei es durch Pacing, durch Verhaltenstherapie oder auch durch Medikamente. Ihr habt uns geschrieben, dass es langsam besser wird, auch wenn es manchmal drei Schritte nach vorne sind und wieder zweieinhalb zurück. Und ihr habt uns geschrieben, dass doch immer wieder Durchbrüche in der Medizin möglich sind. Deswegen kommt jetzt eine Bitte von uns an euch, die vielleicht auch super naiv ist, weil wir natürlich nicht irgendwie wissen, wie ihr euch fühlt. Wir können uns das wahrscheinlich in der Dramatik gar nicht vorstellen. Trotzdem die Bitte von uns an euch geht nicht auf. Kämpft weiter, die Akzeptanz für die Krankheit, die steigt und die Forschung kommt in Bewegung und mit ein bisschen Glück gibt es dann in Zukunft auch wirklich eine Therapie, die nachweislich und gut euch helfen wird. Danke noch mal an euch, dass ihr uns mit euren Geschichten, mit euren Erfahrungen bei dieser Recherche unterstützt habt. Und wir hoffen, wir konnten euch mit unserer Doppelfolge zu longen COVID ein kleines bisschen weiter helfen und so ein bisschen mehr Ordnung in diesen Jungenl aus Therapien und Diagnosen bringen. Dank geht ganz am Ende dieser Folge auch aus, An Matthias Tertelt und Lisa Weitemeyer für die Unterstützung und die Recherchen zu diesen beiden Episoden. Dank natürlich auch an Markus Klaug an unsere Redakteurin Sophie Stiegler und unser tolles Produktions-Team hier im Studio und im Schnittraum. So ist es und in zwei Wochen, da knöpfen wir uns den nächsten und wissenschaftlichen Unfug vor. Es geht um Löwen, es geht um die Bundesliga und es geht um kleine Chips. Da können wir schon mal fahren. Schön Feierabend. Bis gut. Tschüss.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Viele Betroffene von Long COVID und ME/CFS berichten von einer Vielzahl an Therapieversuchen, wobei die Wissenschaft für die meisten keine Wirksamkeit belegen kann.
  2. Alternative Therapien wie Globuli, Schüßler-Salze oder Nahrungsergänzungsmittel werden als unwirksam eingestuft, da sie keinen nachweisbaren Effekt haben.
  3. Reha- und Aktivierungstherapien sind umstritten
  4. Pacing, ein individuelles Energiemanagement, wird als sinnvolle Strategie angesehen, um eine Überlastung zu vermeiden, heilt die Krankheit jedoch nicht.
  5. Die HELP-Apherese (Blutwäsche) wird als vielversprechende Therapie beworben und von Patienten mit teils dramatischen Erfolgsgeschichten beschrieben, die wissenschaftliche Evidenz ist jedoch noch unklar.

Summary:

Die Folge beleuchtet die Wirksamkeit verschiedener Long-COVID-Therapien. B. Vitamin D, Probiotika) kritisch betrachtet.

Obwohl diese oft beworben werden, fehlt es an belastbaren wissenschaftlichen Belegen für ihre Wirksamkeit. Die Forscher kommen zu dem Schluss, dass das Geld dafür wahrscheinlich verschwendet ist. Auch Reha- und Aktivierungstherapien sind umstritten.

Während einige Studien positive Effekte zeigen, warnen Patientenverbände vor der Gefahr eines Crashes durch Überanstrengung, weshalb diese Therapieform von vielen Betroffenen und Forschern abgelehnt wird. Als sinnvoller gilt das Pacing, ein persönliches Energiemanagement, das hilft, die individuellen Belastungsgrenzen nicht zu überschreiten, aber die Krankheit nicht heilt. Besonders intensiv wird die HELP-Apherese (Blutwäsche) diskutiert, die durch eine ARD-Doku mit Dr.

Eckart von Hirschhausen bekannt wurde. Dabei wird das Blut gefiltert, um Gerinnungsstoffe zu entfernen. Patienten berichten von erstaunlichen Erfolgen, wie der Rückkehr der Gehfähigkeit.

Die Wissenschaft ist jedoch noch uneins, ob dies die eigentliche Ursache von Long COVID ist. Die Folge betont, dass viele Betroffene aus Verzweiflung bereit sind, alles auszuprobieren, was eine Besserung verspricht, und warnt vor ungeprüften Wunderheilmitteln.

FAQs

Die Helpe-Apherese ist eine spezielle Blutwäsche, die Fibrinogen aus dem Blut entfernt, um kleine Gerinnsel zu reduzieren, die möglicherweise Long Covid-Symptome verursachen. Sie wird von Dr. Beaty Jäger eingesetzt, und einige Patienten berichten von deutlichen Verbesserungen, obwohl die wissenschaftliche Evidenz noch unklar ist.

Studien im British Medical Journal fanden keine ausreichende Evidenz für die Wirksamkeit von Nahrungsergänzungsmitteln oder Probiotika bei Long Covid. Einige kleine Effekte wurden beobachtet, aber die Studien hatten Mängel, und ohne diagnostizierten Mangel sind solche Produkte wahrscheinlich nutzlos.

Pacing ist ein Energie-Management-System, bei dem Betroffene ihre täglichen Aktivitäten planen, um die persönliche Belastungsgrenze nicht zu überschreiten und einen Crash zu vermeiden. Es verhindert eine Verschlechterung der Krankheit, heilt sie aber nicht.

Aktivierungstherapien, die körperliche Übungen fördern, können bei ME/CFS zu einer Überanstrengung und einem Crash führen, der die Symptome verschlimmert. Viele Patientenverbände und Forscher lehnen sie daher ab, obwohl einige Studien positive Effekte zeigen.

Reha wird oft empfohlen, aber bei ME/CFS kann sie problematisch sein, wenn das Zentrum keine Erfahrung hat oder psychosomatische Ursachen annimmt. Körperliche Übungen können überfordern, und Patienten fühlen sich manchmal unter Druck gesetzt, was zu finanziellen Schwierigkeiten führen kann.

Diese Therapien haben keinen plausiblen Wirkmechanismus und keine wissenschaftlichen Belege für Long Covid. Sie können einen Placebo-Effekt haben, aber als Heilmittel sind sie ungeeignet, und ihre Anbieter nutzen oft die Verzweiflung der Patienten aus.

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