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Die 5 Sprachen der Liebe: So fühlt sich jeder von euch geliebt! (Q&A)

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Die 5 Sprachen der Liebe: So fühlt sich jeder von euch geliebt! (Q&A)

Die Sprachen der Liebe sind individuell und variieren von Person zu Person. Der Redner sieht die emotionale Worte als die stärkste und grundlegende Sprache der Liebe, gefolgt von Unterstützung und kleinen Geschenken. Körperschaftliche Nähe ist wichtig, aber auch heikel, besonders wenn sie nicht ausreichend wahrgenommen wird. Viele Missverständnisse entstehen nicht durch fehlende Sprachen, sondern durch unbewusste Handlungen und fehlende Kommunikation. Es ist entscheidend, dass Partner sich gegenseitig verstehen und ihre eigenen Bedürfnisse offen besprechen. Die Qualität der Botschaft – wie Gedanken hinter Geschenken oder zärtlichen Momenten – zählt viel mehr als die Menge oder Form. Auch die körperliche Nähe kann unterschiedlich interpretiert werden: für einen bedeutet es Küssen, für den anderen Händchen halten. Der Fokus liegt nicht auf einer Umschreibung oder Identität, sondern auf einem tiefen Austausch, der gemeinsame Werte, Gefühle und Bedürfnisse erkennen und respektieren lässt. Ohne diese Reflexion entstehen Verletzungen, Einsamkeit und ein Gefühl von Abwehr. Der Weg zu einer glücklichen Beziehung liegt nicht in der Identität, sondern in der bewussten, gemeinsamen Suche nach Verbindungen.

Transcription

5415 Words, 32401 Characters

German
Was sind deine Sprachen der Liebe? Meine Sprachen der Liebe an Platz 1 ist auf jeden Fall die Sprache der Liebe der emotionalen Worte. Das ist mir sehr wichtig. Also ich baue das Gefühl von Liebe auf und der Verbindung durch das ausgesprochene Wort. Platz 2, Platz 3 ist ja immer so ein bisschen unterschiedlich von der Lebensphase, finde ich auch so ein bisschen abhängig. Aber Platz 2 würde ich jetzt sagen ist die der Unterstützung. Das ist ja eher eine neuere definierte Sprache der Liebe. Also in der neueren Auflage des Buches gibt es sozusagen da die Sprache der Liebe oder Support nennt er das ja auf Englisch. Das ist mir wichtig. Und auf Platz 3 würde ich die der kleinen Aufmerksamkeiten und Geschenken. Aber die anderen finde ich trotzdem gut. Also es ist jetzt nicht so, dass ich bei den anderen denke, oh Gott, ich bin nicht raus. Also schlecht ist davon nie was? Nee, genau. Manchmal eher neutral oder eben gut oder sehr gut. Zum Beispiel die der körperlichen Nähe ist mir trotzdem auch sehr wichtig. Also ich finde das schwierig. Manchmal, das Bedürfnis ändert sich ja auch manchmal. Also die der emotionalen Worte, das würde ich sofort immer sagen, das ist auf jeden Fall immer fest. Und bei dem anderen ist es das manchmal so ein bisschen rotiert. Ja, manchmal ist es aber auch so, dass das für manche im Coaching das auch so ist, dass es eine oder zwei Sprachen der Liebe gar nichts in denen auslösen, dass sie sagen, das ist denen gar nicht wichtig. Das ist natürlich gut zu wissen, dass das so ist. Und andere wiederum sind sehr, sehr wichtig. Also es ist ja auch bei allen ganz verschieden. Wir wollen heute ja mal. Was sind denn deine Sprachen der Liebe? Das muss ich jetzt mal zurückfragen. Als wenn du sie nicht wüsstest. Nee. Total unklar. Genau. Ja, also kleine Geschenke, Zeit und körperliche Nähe. In der Reihenfolge? Nein, Reihenfolge ist dann Zeit, körperliche Nähe, Geschenke. Aber wie du schon sagst, also für mich ist das auch so, dass alles irgendwie zählt. Also es ist jetzt nichts, wo ich sagen würde, das ist völlig neutral oder ist mir gar nicht wichtig. Also da gibt es aber auch andere, wo das eben ein Punkt ganz, ganz wichtig ist. Und die anderen eher vernachlässigt werden können. Das ist ja immer ganz interessant, das für sich mal herauszufinden. Absolut. Weil das ja auch so unterschiedlich sein kann. Aber da kommen wir ja auch später noch drauf. Ja, wobei wir heute mal nicht so in der Tiefe erklären wollen, was die fünf Sprachen der Liebe sind. Ich denke, viele kennen die fünf Sprachen der Liebe. Und wenn man es nicht weiß, dann kann man schnell mal nachschauen, was denn die verschiedenen Sprachen sind und was die bedeuten. Wir wollen heute eher mal schauen, was das genau für die Beziehung macht, was für Konflikte entstehen. Wenn man es nicht weiß und einige typische Fragen dazu beantworten, während wir nicht noch mal in der Tiefe darauf eingehen wollen, was die Sprachen eigentlich sind. Ja, wenn du an dieser Stelle angekommen bist, bist du im Podcast der Lebensidealisten. Ich bin Florian. Ich bin Ina. Wir sind Paartherapeuten und Coaches, helfen euch raus aus der Krise, hinein in eine glückliche und harmonische Beziehung. Also wenn jetzt meine Sprachen der Liebe zum Beispiel emotionale Worte wären oder sind ja auch, dann macht das bei mir natürlich ein ganz tiefes Gefühl von Liebe und dann werde ich auch die emotionalen Worte dir gegenüber häufiger benutzen, um dir etwas Gutes zu tun, um dir das Gefühl von Liebe zu vermitteln. Wie gesagt, alle Sprachen der Liebe sind ja schön und du wirst ja auch positiv darauf reagieren, aber es kann ja sein, dass du sagst, oh Mensch Ina, das ist immer schön, dass du mir sagst, dass du mich liebst und dass du mich vermisst, aber nimm mich doch einfach in den Arm, weil das ist deine Sprache der Liebe zum Beispiel, die dir körperlich näher ist. Und deswegen so dieses Bewusste und Unbewusste finde ich mal ganz spannend. Ja, man macht das viel unbewusst, aber man darf es auch gern nochmal bewusst reflektieren und dann bewusst anders handeln. Das ist bei Sprachen ja immer ganz lustig, wenn ich jetzt in Deutschland jemanden anspreche, spreche ich natürlich zuerst Deutsch, fahre ich nach Dänemark, fange ich vielleicht erstmal mit Englisch an. Ja. Und dann gucke ich mal, ob das funktioniert oder in anderen Ländern. Also das heißt, da wird mir bewusst, vor mir steht zwar auch ein Mensch, aber der wird wahrscheinlich aufgrund der Landesgrenze eine andere Muttersprache haben. Ich werde mit Deutsch nicht weit kommen. In der Partnerschaft gehe ich aber oder allgemein geht man so fast immer davon aus, dass aber andere Menschen genauso fühlen wie ich und hinterfragt das wenig. Und dann kommt es zu dem wunderschönen Moment, dass du in Dänemark stehst, dir auf Englisch einen abastest und versuchst zu erklären, was du möchtest, gerade wenn du dann was Glutenverbrauchst. Und dann guckt er dich mit großen Augen an und sagt, ich spreche auch Deutsch. Ja. Und man sagt, okay, vielleicht erstmal abgleichen, so wie ich hier mit den Sprachen der Liebe, vielleicht gar nicht einfach nur machen und loslegen aus der eigenen Erwartung heraus, sondern erstmal vielleicht fragen, sprechen sie Deutsch? Und wenn er sagt, nein, dann kann ich ja immer noch auf Englisch versuchen und das ist hier genauso. Also vielleicht, bevor ich dort in eine Sackgasse laufe, bevor ich dem anderen zeigen möchte, dass ich ihn sie liebe. Und das aber versandet und nicht ankommt und ich die ganze Zeit denke, ich tue das so viel, dass der andere meine Liebe spürt und dabei kommt es gar nicht an, macht eben einmal Nachfragen und gemeinsam reflektieren Sinn, darüber sich auszutauschen. Allein der Austausch darüber kann ja schon sehr viel Spaß und Erkenntnisse bringen. Das ist super spannend. Da erinnere ich mich an ein Paar, wo sie zum Beispiel immer ihm etwas vom Einkaufen mitgebracht hat, also aus dem Supermarkt vom Einkaufen. Sein Lieblingsjoghurt, dann irgendwie die Chips. Die Chips, die er mag, die Schokolade, ein bestimmtes Getränk, weil sie das einfach gerne gemacht hat und sie hatte dadurch das Gefühl, dass sie ganz viel für die Partnerschaft tut und hat gesagt, ich bemühe mich doch so, ich mache doch so viel und bei ihm kam das überhaupt nicht an, weil er sagt so, ja, natürlich, du bringst mir die Sache mit, das nehme ich wahr, aber das ist bei mir ganz anders abgespeichert, weil du bist einkaufen, ja, du bringst mir halt was mit, vielleicht hast du dir ja auch was gekauft und also da war gar keine Emotionalität. Sie hat das gespeichert unter, sie tut was für die Beziehung und das war für sie am Anfang so überraschend, weil sie gedacht hat, jetzt weiß ich auch vor allem mal, warum du mir nichts mitbringst, weil das ist unter anderem auch eine Verletzung. Ich habe mir gedacht, ich suche hier was und fürs Wochenende und ich gebe mir so viel Mühe und du gehst einkaufen und du kaufst genau das ein, was auf dem Einkaufszettel steht. Und das finde ich total spannend, weil die Sprache der Liebe gibt es ja auch für Kinder und das finde ich auch spannend, dann bei den Kindern zu beobachten, wie die damit umgehen, also wie die natürlich Verhalten auch kopieren, muss man ganz klar sagen, aber auch welche Sprache der Liebe diese haben und meiner Erfahrung nach ist es so, dass Kinder sehr intensiv auf die Sprachen der Liebe reagieren, wenn man deren Sprache spricht, also wenn einem das bewusst ist und das Kind dann in der Sprache wirklich bewusst antwortet. Da öffnet sich wirklich eine Tür innerlich, weil die sich so gesehen und anerkannt fühlen und wirklich das Gefühl, ich weiß nicht, wahrscheinlich habe ich mir überlegt, liegt das daran, dass Kinder noch weniger Regulationsfähigkeit ja häufig haben in vielen Altersstufen und dann noch so mehr eine Offenheit haben, also die Gefühle ja auch mehr rauslassen und damit auch die Freude darüber deutlich größer ist. Das wird bestimmt so sein. Ja, wir wollen gleich mal ein bisschen näher nochmal auf die Herausforderungen und Probleme eingehen und einige Fragen rund um die Sprache. Sprachen der Liebe beantworten, die uns so in den Coachings ja vorgekommen sind. Falls du schon einige unserer Folgen gehört hast und konntest daraus für dich und deine Beziehung Wertvolles mitnehmen, dann freuen wir uns sehr, wenn du bei Apple oder Spotify eine Bewertung hinterlässt oder bei YouTube unserem Kanal folgst. Natürlich darfst du auch sehr gerne bewerten und wir antworten auch auf die Kommentare. Ja, lass mal schauen, was für Herausforderungen es gibt. Gucken wir mal. Eine große Herausforderung ist auf jeden Fall das Thema Zugehörigkeit und Wertschätzung. Das ist ja so ein bisschen das, was ich gerade sagte, dass halt auch, wenn man einen fehlenden Eindruck von dem anderen hat, dass da Liebe und Zuneigung nicht so rüberkommt, dass man sich verletzt fühlt und dass man dann das Gefühl hat, da ist kein Wir-Gefühl, da ist keine Verbindung, keine Nähe und ja, dass es zu unguten Gefühlen kommt, Gefühl von Ausschluss. Das Gefühl von Ausgleich von Geben und Nehmen ist ja häufig auch da. Fehlende Wertschätzung, Anerkennung, Respekt. Also das ist häufig natürlich etwas. Und leider sprechen die Menschen das ja auch nicht aus. Also das sind häufig auch Verletzungen, die im ersten Schritt erstmal für sich bleiben, weil man auch vielleicht Glaubenssätze hat, wo gesagt, verlange ich vielleicht zu viel. Derjenige macht da schon so viele andere Sachen. Jeder Mensch ist anders. Aber so wird sich auch nichts verändern, weil jeder Mensch handelt in positiver Absicht. Wie eben in dem Beispiel, der kauft das einem was auf dem Einkaufsgelände. Und dementsprechend wird es auch keine Veränderung geben, wenn ich das nicht ausspreche, weil derjenige merkt das gar nicht. Ich finde, wenn dabei eine Sprache der Liebe getroffen wird, dann ist das wie ein Verstärker, der die Verletzung dann intensiviert. So dass das vielleicht für den einen ist, dass nur mangelnde Wertschätzung oder nicht an den anderen denken in dem Moment. Für den anderen ist es vielleicht nur unser drittes Systemgesetz, Ausgleich von Geben und Nehmen. Ich bringe dir immer was mit, du nicht mir. Und für andere, gerade wenn es. Wenn es sich um die Sprache der Liebe handelt, kann es eben ein Ausschluss sein. Und damit die stärkste Verletzung, die man in sich spüren kann. Gerade beim Thema körperliche Nähe ist das, finde ich, auch mal sehr heikel. Weil wenn jemand längere Zeit natürlich in einem Mangelgefühl ist, also längere Zeit sich nicht geliebt gefühlt hat, und das zum Beispiel die körperliche Nähe ist, ist halt die Gefahr von Fremdgehen-Affäre deutlich höher. Weil diese Verbindung von körperlicher Nähe. Dieses Umarmen, intim miteinander werden. Wenn das meine wirklich priorisierte Sprachliebe ist und ich bekomme das gar nicht mehr über längere Zeit, ist das für viele Menschen schwer auszuhalten. Wobei das bei den anderen Sprachen auch häufig so ein Einstieg ist. Also ich erinnere mich zum Beispiel regelmäßig an Fälle, wo das die Sprache der Liebe der Geschenke ist, die den Einstieg macht. So ein Beispiel ist, dass der Mann der Frau nicht zum Geburtstag schenkt. Sagt, Mensch, ich hatte auch gar keine Zeit, weil es doch selber war so stressig. Und ein Arbeitskollege hat ein Geschenk besorgt. Und dann ist das so der Einstieg. Dann findet man darüber den Weg in gemeinsame Gespräche, in Anerkennung, Wertschätzung, Zugehörigkeit. Und dann entwickelt sich irgendwann auch das Thema der körperlichen Nähe. Also ganz häufig, finde ich, sind auch andere Sprachen, ich würde sagen, der Einstieg sicherlich in Kombination mit einem Mangel bei körperlicher Nähe. Aber andere Sprachen sind auch gerne mal der Einstieg. Oder nette Worte. Genau, so der Einstieg. Vielleicht nochmal anders ausgedrückt. Ich glaube, die Leidensfähigkeit ist in anderen Bereichen länger. Also zum Beispiel, wenn mir jetzt emotionale Worte fehlen, also Wertschätzung, Anerkennung, Respekt, dann ist es häufig so, dass die Person sich das woanders sucht. Zum Beispiel in der Familie mit den Eltern mehr telefoniert, mehr mit Freundinnen spricht oder Kumpels spricht. Ja, das kannst du besser kompensieren. Mehr kompensieren, genau. Genauso sowas, Ausläuferung geben und nehmen. Dass ich mir woanders Unterstützung hole. Dass meine Eltern mehr. Dass meine Eltern mehr bei den Kindern helfen oder was auch immer. Dass ich mehr so zum Einzelkämpfer-Modus gehe. Aber bei der körperlichen Nähe, die kann ich mir ja so wie in einer Partnerschaft nicht bei meinen Eltern holen. Manche holen sich das in natürlich ganz anderer Form bei den Kindern. Dass die viel mit den Kindern kuscheln und da die Nähe suchen. Aber so diese wirklich partnerschaftliche, körperliche Nähe, das ist schwierig. So meinte ich das. Und das ist dann natürlich der Weg in so eine Affäre oder in ein Fremdgehen. Damit sehr. Ja, sehr offen ist. Und dieses Gefühl, in einer Beziehung nicht gesehen zu werden und nicht geliebt zu werden, macht natürlich etwas. Das ist für viele ein Zustand von großem Leid, dass man sagt, ich bin enttäuscht so darüber, wie wir die Beziehung führen. Ich bin so traurig. Ich bin auch irgendwie wütend, dass sie da keine Veränderung ist. So stelle ich mir eigentlich keine Beziehung auf Dauer vor. Aber wir haben uns doch so viel aufgebaut im Leben. Warum ist das jetzt so? Warum ist das so eingeschlafen? Am Anfang gab es das doch häufig noch in der Beziehung. Da konnten wir noch so aufmerksam sein. Da gab es noch diese Spontanität und Leichtigkeit. Da wurden so viele Bedürfnisse erfüllt. Jetzt sitzen wir ja nicht mehr zu zweit zu Hause, sondern vielleicht zu dritt, zu vier, zu fünf. Und irgendwie ist das alles so mechanisch. Es ist so funktionell geworden. Und diese Sprachen der Liebe, die existieren irgendwie gar nicht. Dann entsteht die Herausforderung, dass man ja eigentlich mal darüber sprechen müsste. Aber da man ja schon lange Zeit zusammen ist, hat man das Gefühl und die Erwartung, der andere muss nämlich doch kennenlernen. Ja, ganz schwierig. Der andere müsste doch wissen, was meine Sprachen der Liebe sind, was mir gut tut, was ich gern habe. Ich habe ja auch das Gefühl zu wissen, was dir gut tut und was du gern hast. Also müsste das ja andersrum gehen. auch so sein. Und ja, da ist dann so der Wunsch, dass sich die Partner blind verstehen. Und das macht dann natürlich Enttäuschung und Traurigkeit, wenn man merkt, ja, dass der andere vielleicht auch gar nicht so recht weiß, was denn überhaupt gebraucht wird. Ja, oder wenn der nicht weiß und das aber, man denkt, der nicht gemacht ist, bewusst nicht. Also dieses, warum sollte ich das denn jetzt machen? Warum sollte ich dir jetzt einen Arm nehmen? Das machst du doch auch nicht. Warum sollte ich dir denn vom Einkaufen was mitbringen? Wann hast du mir denn das letzte Mal gesagt, dass du mich liebst? Also sofort sozusagen ein Gegenangriff, da kommt sofort ein Vorwurf zurück und dann zu sagen, nö, du machst das nicht, ich mach das nicht. Auch wenn es mich stört, aber weil du es auch nicht machst, werde ich mich auch nicht verändern. Und dann ist der Kreislauf natürlich total offen für fürs Leid, dass man dann das Gefühl hat, wir verstehen uns gar nicht mehr, du siehst meine Bedürfnisse nicht, das ist dir eh egal, weil du mich nicht mehr liebst. Und häufig zieht sich dann ein Part auch gerne zurück, zu sagen, oh, jetzt fängst du damit wieder an. Das habe ich schon so oft gehört. Und egal, was ich jetzt machen würde, das sagte jemand letztens beim Coaching, egal, was ich machen würde, es wäre jetzt nicht richtig. Und deswegen mache ich einfach gar nichts mehr. Und dann sagte sie, ja, aber wenn du gar nichts machst, dann werden wir uns trennen. Und dann sagte er, ja, aber haben wir uns damit nicht eigentlich innerlich schon getrennt? Wenn wir beide beschließen, keiner macht etwas? Also dann ist es ja nur ein Abwarten, wer als erstes sozusagen wie beim Boxen das Handtuch wirft. Aber glücklich sind wir beide ja nicht. Ja, dann haben wir nur den offiziellen Vertrag noch nicht gekündigt. Aber innerlich ist es eigentlich schon so, dass keine Leistung mehr erfolgt. Und ja, es ist sehr schade dann, wenn man so diesen Punkt dann erreicht hat. Das macht bei vielen natürlich auch besonders ungute Gefühle. Man fängt an, sich allein und einsam in der Beziehung zu fühlen. Man fühlt sich vielleicht auch unwichtig. Und das kann natürlich dann auch körperliche Symptome mit sich bringen. Dass man da wirklich körperlich spürt, diese Einsamkeit in sich, diese Leere, das macht dann schon was mit den Menschen. Und dann macht es Sinn, natürlich da genauer hinzuschauen und in diese tiefgründigen Gespräche zu kommen, die Dinge mal zu erarbeiten, zu schauen, wann war es gut? Wann habe ich mich denn das letzte Mal richtig gesehen und lieb gefühlt? Und was ist passiert? Was für eine Spirale, was hat sich da entwickelt? Ich hatte gerade diese Woche, dieses Mal fallen mir jetzt so viele Coaching-Beispiele ein. Das habe ich gar nicht gedacht, dass das Thema Sophie irgendwie gerade bei mir präsent ist. Diese Woche hatte ich ein Coaching mit ein paar, er ist Unternehmer, hat auch mehrere Angestellte und er hat den Videokurs intensiv durchgearbeitet in kurzer Zeit. Falls er den Podcast hört, weiß er auf jeden Fall, dass er gemeint ist. Und er hat gesagt, ihm ist so der Impuls gekommen, er möchte gerne seine Frau so behandeln, wie er seine besten Kunden behandelt. Und dann habe ich gesagt, ja, dieser Blickwinkel von einer Partnerschaft immer in der Neukundenakquise zu bleiben. Und er sagt, wenn er diese Haltung einnimmt, das macht was innerlich. Weil er denkt so, nee, das kommt gleich der Spiegel von ihr zurück. Sie fühlt sich gesehen, anerkannt, geliebt, weil er sich Mühe gibt. Weil er nicht sagt, ja gut, das ist jetzt, wie es ist, sie wird das schon verstehen. Sondern immer, wie man das ja bei neuen Kunden auch gerne macht, dass man sagt, ich gehe noch mal einen Meilenstein mehr, ich frage noch mal nach, ich bin bemüht, da soll ein guter Anfang sein im Gespräch. Und das haben wir dann festgestellt, dass es eigentlich etwas wäre, was natürlich von beiden gerne eine Einstellung sein darf, die auch ja, dauerhaft in Beziehung da sein darf. Ich sehe schon die Kommentare, dass doch die Frau besser behandelt werden sollte als der beste Neukunde. Und man das schwer miteinander vergleichen kann. Ja, das war ja sein Vergleich. Und ich finde, jeder macht ja andere Vergleiche. Ich finde den Vergleich gar nicht so schlecht, letztendlich. Weil beim besten Neukunden, wo du merkst, boah, da habe ich richtig Lust, mit dem zusammenzuarbeiten, da gehst du halt ins Overdeliveren und sorgst dafür, dass du Begeisterungsmerkmale schaffst. Also du möchtest den anderen begeistern. Natürlich hier auf einer sachlichen Ebene. Zu sagen, hey, der hat das und das gebucht und ich liefere einfach noch mehr. Ich tue noch mehr, als er erwartet, damit er Begeisterung verspürt. Weil wenn ich nur genau das tue, was er gebucht hat, dann spürt er keine Begeisterung. Dann machst du einen Haken dran und sagst, ja, habe ich gebucht. Hast du gemacht. Und das kann ja in der Beziehung ähnlich sein, dass man, natürlich hat jeder Erwartungen an den anderen, was so passiert. Das sind ja auch die Brillen. Ich habe eine Brille davon auf, was wird passieren. Und wenn eben diese Dinge passieren, wie Check-ins, ein Geschenk mitbringen und all diese ganzen Dinge, Zeit miteinander plötzlich verbringen, mal spontan zu Hause sein, zu sagen, hey, ich habe einfach mal heute früher Feierabend gemacht, damit wir Zeit miteinander verbringen können. Das sind ja die Dinge, wo so Begeisterungsmomente entstehen. Wo ich das Gefühl habe, ah, cool, der andere hat für mich was liegen lassen bei einem Geschenk. Der andere hat sich Gedanken gemacht, was mir gefällt und hat was besorgt und so weiter. So diese Dinge. Und das, das kann man dann in dem Sinne schon vergleichen, wenn es eben um dieses, ich sorge beim anderen für Begeisterung oder beim Kunden ist es Begeisterung. In der Partnerschaft ist es eben für, ich zeige dem anderen, dass ich ihn liebe. Und wenn ihr das Gefühl habt, an eurer Beziehung arbeiten zu wollen, dann meldet euch sehr gerne bei uns fürs telefonische Erstgespräch. Sehr gerne schauen wir dann, wie wir euch optimal unterstützen können, was der beste Weg ist für euch in unseren Coachings. Ja, kommen wir zu den Fragen. Die man typischerweise sich stellt, wenn es um die Sprachen der Liebe geht, die in Coachings gefragt werden, die man auch online findet, dass danach gesucht wird. Und eine Frage ist natürlich, kann man miteinander glücklich werden, wenn man völlig verschiedene Sprachen spricht und dort die Schnittmenge gar nicht so groß ist? Ja, man kann auf jeden Fall miteinander glücklich werden, weil die Sprachen der Liebe müssen nicht gleich sein. Also ich sage auch immer im Coaching, es ist nicht das Ziel, dass wir euch klonen und ihr euch möglichst ähnlich seid. Weil auch eine Unterschiedlichkeit kann ja auch spannend sein, bereichernd sein und so ist es auch mit den Sprachen der Liebe. Wichtig ist, dass man das Bewusstsein hat, dass man unterschiedliche Sprachen der Liebe hat und dass man nicht von seiner eigenen nur ausgeht und dem anderen die eigene sozusagen aufdrücken möchte, sondern da individuell schaut, was ist die Sprache der Liebe und wie kann ich das möglichst abwechslungsreich ausleben. Wobei da wahrscheinlich auch wieder die Sprache der Liebe der körperlichen Nähe am schwersten sein kann. Normalerweise kenne ich das aus vielen Coatings so, dass damit gar nicht unbedingt Sex gemeint ist, sondern wirklich auch kuscheln, küssen, umarmen, Händchen halten, dicht beieinander sitzen, also alles, wo man sich körperlich nah ist. Aber wenn es natürlich dann wirklich um Sexualität geht, dann kann es natürlich schon sein, dass das herausfordernd wird, wenn einfach ein völlig unterschiedliches Lustempfinden ist und einer von beiden sagt, ich möchte sehr, sehr regelmäßig miteinander schlafen und der andere sagt, nee, da habe ich gar keine Lust zu, empfinde ich es so nicht, dann ist es natürlich schwierig, wenn das nicht die eigene Sprache der Liebe ist, mal dran zu denken und ein Geschenk mitzubringen, das ist kein Problem. Aber zu sagen, ich habe heute gar keine Lust auf Sex, aber weil es ja die Sprache der Liebe des Anderen ist, mache ich das jetzt, das ist natürlich wesentlich schwieriger. Und herausfordernder, als dann bei den anderen Sprachen einen guten Weg zu finden. Meiner Meinung nach ist diese Freiwilligkeit ja auch sehr wichtig und auch spürbar. Aber auch bei dem Geschenk, würde ich sagen, kann es problematisch werden, weil na klar, kann man ein Geschenk kaufen oder man kann ein Geschenk kaufen. Wenn ich jetzt nur des Kaufens wegen sage, okay, was brauche ich jetzt noch hier? Wird dir schon gefallen, packe ich mal ein. Das wird niemals die Wirkung haben und wenn das auch noch so übergeben wird mit dem Gefühl, ja, ich weiß, ja, mir ist es ja nicht wichtig, aber dir ist es ja wichtig, hier, ich habe den Geschenk mitgebracht. Und hier ist der Bon, falls dir nicht gefällt, kannst du ihn tauschen. Oder ich habe den Gutschein besorgt, weil dann kannst du ja selber nochmal gucken. Wenn ich aber sage, okay, ich habe mir Mühe gegeben, ich habe geguckt, ich glaube, die Farbe gefällt dir oder das kannst du gut gebrauchen, das hast du letztens von berichtet, das ist ja was ganz anderes. Und da ist meiner Meinung nach auch die Qualität entscheidender als die Quantität. Weil immer, wenn es um Liebe geht, braucht man eine Verbindung. Also dieses Gefühl kann nur entstehen, wenn ich das bei dem anderen spüre. Du meinst jetzt aber gerade bei Geschenken nicht bei Qualität, dass es ein sehr teures Geschenk sein muss, sondern Qualität in der Form, dass ich mir Gedanken gemacht habe und wirklich bewusst gewählt habe und nicht einfach nur irgendwas immer wieder reinpacke, was ich mitnehme, sondern ich habe mir wirklich, also dieses Gedanken machen ist das, was zählt. Absolut, also der Preis letztendlich ist egal. Aber ja, das Gedanken machen ist wichtig. Und das spürt man, das spürt man auch total. Wenn jemand sich Gedanken gemacht hat, ist das ganz anders, als wenn jemand so ein Geschenk, weil man das geführt ist, eine Verpflichtung kauft. Zeigen ja die Geschenke von Kindern. Die nehmen sich Zeit und machen sich Gedanken und malen ein schönes Bild, was manchmal schön ist, manchmal nicht so schön, aber sie machen sich eben diese Gedanken. Und egal, wie es aussieht, man freut sich darüber, dass das passiert ist und nimmt das Geschenk sehr wohlwollend, dankend entgegen und hat ein Gefühl von Liebe, dass das Kind einem das schenkt. Das heißt, es wird gar nicht gebraucht, eben etwas Teures geschenkt zu bekommen, sondern es wird gebraucht, dass einfach jemand sich Gedanken macht, was einem gefallen könnte. Kommen wir zur nächsten Frage. Könnte die falsche Liebessprache der Grund für unsere Missverständnisse sein? Auch schon mal interessant, die falsche, ne? Ja, eine falsche Sprache gibt es ja gar nicht. In dem Sinne, sondern eher, dass man aneinander vorbeiredet und dass sich nicht bewusst macht. Also ich würde sagen, das Problem der Missverständnisse ist, dass wir unbewusst so handeln, wie es eben uns gut tun würde und nicht wissen bewusst, wie es dem anderen gut tut. Und dadurch kann es natürlich passieren, dass ich ständig Hilfsbereitschaft zeige, die das aber gar nicht wichtig ist. So wie mit dem Beispiel, auch bei dem, ich bring dir was mit vom Supermarkt, genau das gleiche, ich tu immer mit dir was Gutes und es kommt einfach nicht an. Und ich verzweifle, weil ich kann davon mehr machen, es hilft nicht, ich mach weniger, ich bring was Schöneres mit, ich bring was anderes mit, ich bring was Teures mit, ich bring was Günstiges, es ist egal, was ich mache, ich kann da immer wieder drehen und irgendwas verändern, aber es passiert nichts, es löst nichts aus oder nicht das, was ich auslösen möchte und ich krieg auch nicht das zurück, was ich möchte. Ich bring ständig was mit oder ich zeig ständig meine Hilfsbereitschaft und es wird nicht zurückgebracht, also es wird nicht erwidert, der andere fängt nicht an, meine Sprache zu sprechen, sondern der denkt immer, ja, okay, bringst mir immer was mit und vielleicht sogar noch andersrum, vielleicht sagt man irgendwann, hey, das war jetzt die dritte Tafel Schokolade diese Woche, das ist echt lieb gemeint, aber ich werd immer dicker, hör auf damit. Und dann, okay, jetzt muss ich auch noch aufhören damit, ich hab doch nur drei mitgebracht, weil ich endlich mal hören wollte, dass du mich auch liebst und dass du mir mal was mitbringst und man das immer mehr verstärkt und ich glaub, da gibt's so gewisse Dynamiken eben, wenn man nicht ins Sprechen kommt, also wenn man dann für sich interpretiert, man sich fragt, warum ist das so, vielleicht mach ich mehr, weniger und dann immer mehr Missverständnisse entstehen, aber man nicht zur Lösung kommt, also man macht immer mehr von dem Falschen, anstatt dann mal zu besprechen und sich bewusst zu machen, was eigentlich gebraucht wird, um dann das zu tun, was beim anderen ankommt und dann braucht es wahrscheinlich viel weniger Energie, weil man wie du schon sagst, nicht erst in der Quantität, sondern in der Qualität braucht. Ja, nun könnte man sich auch fragen, hat jeder Mensch denn eine Sprache, der Liebe oder mehrere oder gibt es da auch einfach Menschen, die das für sich gar nicht so sagen können oder die da gar keinen Draht zu finden, wie ist das deiner Erfahrung nach? Meiner Erfahrung nach hat jeder Mensch eine Sprache der Liebe, meistens sogar mehrere, also eher so eine Mischform von ein bis drei Sprachen, es gibt aber durchaus mal Lebenssituationen, zum Beispiel krisenhafte Lebenssituationen, wo wir ganz viel deckeln, also ganz viel Gefühle deckeln, gute sowie schlechte Gefühle und dann manchmal der Eindruck in einer Partnerschaft entstehen kann, dass der andere komplett emotionslos ist. Also ich kann das gar nicht sagen, welche Sprache der Liebe du hast, irgendwie glaube ich, egal was ich davon machen würde, du bist so wie betäubt, das kommt gar nicht an. Dann liegt das aber nicht daran, dass derjenige keine Sprache der Liebe hat, sondern dass das momentan hinter so einer Schutzmauer steht, aus verschiedensten Gründen, da könnte man jetzt in die Tiefe noch weiter gehen, aber, dass das einfach nicht ankommt oder da auch keine Liebe gezeigt werden kann, manchmal auch bei Menschen natürlich, wo gesagt wird, meine Gefühle für dich sind weg und um den anderen nicht immer wieder Hoffnung zu machen, sag ich jetzt auch nicht Sachen, die mich freuen, die du machst, obwohl ich die schön empfinde, sondern geb mich da recht kühl und zurückhaltend. Dann könnte man daraus interpretieren, dass derjenige keine Sprache der Liebe immer hat in der Beziehung, aber aus Gründen wird diese einfach nicht ausgelebt. Und man sollte für sich nochmal genauer hinhorchen, was denn ganz genau löst in mir dieses Gefühl aus, was am stärksten, was vielleicht eher weniger, denn natürlich kann die Sprache der Liebe erstmal, wenn man jetzt so nach so einem Buch geht, oberflächlich gleich sein, in der Tiefe aber wieder etwas anderes bedeuten. Zum Beispiel gemeinsame Zeit. Hatte ich ein paar im Coaching, wo sie eigentlich jede Zeit, die man gemeinsam verbracht hat, als gemeinsame Zeit gesehen hat. Gemeinsam den Haushalt machen. Gemeinsam Zeit mit den Kindern verbringen. Gemeinsam Paarzeit verbringen. Gemeinsam Zeit mit Freunden verbringen. Gemeinsam Pfandflaschen wegbringen. Gemeinsam Pfandflaschen wegbringen, genau. Also es ist für sie alles in dieses Zeitkonto geflossen von gemeinsamer Zeit. Für ihn war aber gemeinsame Zeit Paarzeit zu zweit. Also exklusive Zeit zu zweit, ohne andere Menschen drumherum. Und so entsteht das Missverständnis, dass sie sagt, wir verbringen doch ganz viel Zeit miteinander. Wir haben doch tolle Zeit zusammen. Er sagt, nee, haben wir nicht. Weil natürlich die exklusive Paarzeit sehr rar war. Nee, wir haben keine Zeit zu zweit. Wir verbringen keine Zeit miteinander. Und so kann das da auch wieder in der Tiefe gebraucht werden. Genauso bei der körperlichen Nähe, bei den Zärtlichkeiten. Für den einen, denn beide sagen, körperliche Nähe ist sehr wichtig. Für den einen bedeutet das kuscheln, sich küssen. Und für den anderen bedeutet das Händchen halten. Und beides liefert andere Signale, dass man einfach auch da noch mal in der Tiefe schaut, was gibt mir wirklich das stärkste Gefühl? Was brauche ich da ganz genau? Immer noch mal eine Stufe weiter. Was bedeutet das wirklich? Geschenke. Was für Geschenke sind das? Oder Aufmerksamkeiten? Was brauche ich da, damit dieses Gefühl entsteht? Der eine mag dann eben die kleinen Zärtlichen und Botschaften. Der nächste mag Geschenke eher in Form von Lebensmomenten, gemeinsamer Zeit. Der nächste freut sich auch über kleine Materialien. Viele Dinge. Was freut einen denn genau? Da muss man wieder die Werte berücksichtigen. Wenn jemand zum Beispiel sehr ökologisch bedacht ist, dann braucht er eben ganz andere Geschenke. Das muss man noch mal in der Tiefe sich genau anschauen und sollte nicht dabei stehen bleiben, zu sagen, wir gucken uns die Sprachen der Liebe an. Ah, okay. Ja, cool. Wir haben beide körperliche Nähe und Hilfsbereitschaft. Super. Haben wir ja einen totalen Match. Sondern dann eine Ebene tiefer zu gucken und zu sagen, aber was heißt das ganz genau? Und es darf auch anders sein. Wir brauchen da keinen Nenner, wenn man sagt, ja, aber wir müssen auch jetzt irgendwie auf die gleiche Sprache kommen im Gefühl. Das wäre doch schön. Das wäre doch, wieso kannst du das so nicht empfinden? Warum ist dir das nicht so wichtig? Jeder ist anders sozialisiert und jeder hat andere Gefühle und das darf auch sein. Wichtig ist der Austausch, um eben diese Missverständnisse und unnötige Einsamkeit, die dadurch entstehen, unnötige Verletzungen, das wirklich zu reduzieren. Wer sich für die Sprachen der Liebe interessiert, und dann nochmal genauer reinschauen möchte, der kann sich gerne, haben wir auch verlinkt unterhalb des Videos, in unseren kostenlosen Videokurs mal reinschauen. Da ist auch eins der fünf Videos, was wir dabei haben, die fünf Sprachen der Liebe und eine kleine Reflexionsanleitung. Schaut da gerne mal rein. Ja, das war's für heute, ne? Das war's für heute. Danke fürs Zuhören oder Zuschauen. Bis zum nächsten Mal. Bis bald. Bis dann. Musik

Podcast Summary

Key Points:

  1. Die Sprache der Liebe der emotionalen Worte ist für den Redner am wichtigsten und stärkt tiefgreifende Verbindungen.
  2. Die Sprache der Unterstützung ist als zweitwichtigste Sprache definiert, besonders in modernen Beziehungen, wo Anerkennung und Zugehörigkeit zentral sind.
  3. Kleine Aufmerksamkeiten und Geschenke belegen sich als dritte, wichtige Sprache der Liebe.
  4. Körperschaftliche Nähe ist zwar für viele Menschen entscheidend, aber sie kann auch heikel und verletzlich sein, besonders bei Mangel an Wertschätzung.
  5. Es gibt große individuelle Unterschiede in den Sprachen der Liebe, wobei jeder Partner seine eigene, persönliche Bedeutung hat.
  6. Missverständnisse entstehen oft nicht durch falsche Sprachen, sondern durch unbewusste Handlungen und fehlende Kommunikation.
  7. Der Austausch über die eigenen Bedürfnisse und Sprachen der Liebe ist entscheidend, um Vertrauen und Verbindung aufzubauen.
  8. Die Qualität der Ausdrucksform ist wichtiger als die Quantität, besonders bei Geschenken und emotionalen Botschaften.

Summary:

Die Sprachen der Liebe sind individuell und variieren von Person zu Person. Der Redner sieht die emotionale Worte als die stärkste und grundlegende Sprache der Liebe, gefolgt von Unterstützung und kleinen Geschenken. Körperschaftliche Nähe ist wichtig, aber auch heikel, besonders wenn sie nicht ausreichend wahrgenommen wird.

Viele Missverständnisse entstehen nicht durch fehlende Sprachen, sondern durch unbewusste Handlungen und fehlende Kommunikation. Es ist entscheidend, dass Partner sich gegenseitig verstehen und ihre eigenen Bedürfnisse offen besprechen. Die Qualität der Botschaft – wie Gedanken hinter Geschenken oder zärtlichen Momenten – zählt viel mehr als die Menge oder Form.

Auch die körperliche Nähe kann unterschiedlich interpretiert werden: für einen bedeutet es Küssen, für den anderen Händchen halten. Der Fokus liegt nicht auf einer Umschreibung oder Identität, sondern auf einem tiefen Austausch, der gemeinsame Werte, Gefühle und Bedürfnisse erkennen und respektieren lässt. Ohne diese Reflexion entstehen Verletzungen, Einsamkeit und ein Gefühl von Abwehr.

Der Weg zu einer glücklichen Beziehung liegt nicht in der Identität, sondern in der bewussten, gemeinsamen Suche nach Verbindungen.

FAQs

Die wichtigsten Sprachen der Liebe sind die emotionale Worte, die Unterstützung und die kleinen Aufmerksamkeiten und Geschenke.

Ja, man kann glücklich sein, auch wenn die Sprachen der Liebe unterschiedlich sind. Wichtig ist, dass beide Partner bewusst sind, welche Sprache für den anderen wichtig ist.

Missverständnisse entstehen, weil Partner unbewusst Handlungen ausführen, die ihnen gut tun, ohne zu wissen, was dem anderen wichtig ist.

Die Sprache der körperlichen Nähe umfasst kuscheln, umarmen, Händchen halten und eng beieinander sitzen – nicht unbedingt Sex, sondern Nähe durch physische Nähe.

Man kann die eigenen Sprachen der Liebe erkennen, indem man sich fragt, was man besonders mit dem Partner tut und was ihm das Gefühl der Liebe gibt.

Nein, jeder hat mindestens eine Sprache der Liebe. Manche verbergen sie aber aus Schutz, besonders in krisenhaften Phasen oder bei emotionalen Abwehrmechanismen.

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