Speaker 1ganz ganz herzlich willkommen bei meinem podcast lebendig frau sein hier ist lilian und wir sprechen heute über das thema sich selber nicht ernst nehmen versus im drama stecken bleiben und da möchte ich den schwerpunkt vor allen dingen auf das thema legen sich selber nicht ernst zu nehmen und was es letztlich bedeutet wenn wir durch unseren alltag gehen und mit etwas ein problem haben was immer wieder auftaucht und was wir einfach immer wieder übergehen und immer wieder ausreden finden so nach dem motto naja anderen geht es ja schlechter und wir spielen unsere eigene thematik runter und finden immer wieder möglichkeiten uns in irgendeiner form abzulenken oder andere dinge zu bevorzugen anstatt hinzuschauen was denn da eigentlich jeden tag wie so ein ja so ein bisschen wie ein ein unsichtbarer wurm sich durch unser leben frisst und ich mache das immer mit absicht so dass so ein bisschen bildlich zu verpacken weil themen die uns wirklich schaden also wo wir wirklich nicht hinschauen und wo wir immer wieder drüber gehen mit irgendwelchen flotten sprüchen oder ablenkungen oder selbstabwertung das sind wirklich themen die letztendlich uns auf ganz tiefer ebene kraft rauben wie eben ein wurm der bei einem tisch ein tischbein nach dem anderen von innen aushöhlt und irgendwann bricht dieser tisch zusammen das klingt jetzt erst einmal ein bisschen dramatisch und das ist aber auch so ein bisschen dramatisch und trotzdem möchte ich das auch in dieser dramatik einfach mal so stehen lassen und den blickwinkel darauf richten wie wichtig es ist sich mit seinen eigenen themen problemen schwierigkeiten blockaden was auch immer ernst zu nehmen und aufzuhören dieses spiel zu spielen wo wir wirklich sprüche benutzen ja anderen geht es ja tatsächlich schlechter und das ist ja auch ein bisschen so ein bisschen so ein bisschen so ein bisschen großartig und das ist das ist ja auch ein bisschen so ein bisschen so ein bisschen so ein bisschen so ein bisschen so ein bisschen und ja ich lege mich dann ganz gerne irgendwie durch alle möglichen sachen ab und am nächsten morgen war ich wieder auf und irgendwie ist dieses thema doch wieder subtil präsent und so vergeht ein tag nach dem anderen und wir kriegen einfach den popo nicht hoch und wir werden durch einfach abends schlafen gehen dieses problem nicht los und es wird einfach jeden tag da sein und ich weiß dass es argumente gibt von und die haben auch eine berechtigung von naja wenn ich den blickwinkel aufhören muss dann habe ich auch eine berechtigung von naja wenn ich den blickwinkel aufhören muss dann habe ich auch eine berechtigung von naja wenn ich den blickwinkel nur auf meine probleme habe dann werde ich im leben auch nur probleme haben ja deswegen nannte ich diesen podcast auch sich selber nicht ernst nehmen wäre versus das eigene innere drama und wo wie kriegt man das aufgedröseln wo ist da der unterschied und da möchte ich gleich mal einfach mit so ein paar aspekten rein springen was ich an dieser stelle sehr wichtig finde und ich werde zu vier punkten werde ich diesbezüglich was sagen der erste punkt ist gewohnheitsenergie der zweite punkt ist wertlosigkeit der dritte punkt ist das thema darüber zu sprechen und der vierte punkt ist das thema fokus das sind die vier punkte wo ich in bezug auf sich selber nicht ernst nehmen was sagen möchte und jetzt rolle ich das mal von hinten auf weil wir schon beim thema sind was ist denn der unterschied zwischen ich gucke immer für mein problem weg und lenke mich ab und spiele das runter zu dem part wo man sagt man sucht sich so in seinen eigenen rahmen und in seinen problemen und kriegt er den fokus nicht weg und ich habe hier gerade bewusst das wort fokus genutzt es ist natürlich relevant zu gucken wie gehe ich denn grundsätzlich durchs leben sehe ich in allen sachen immer nur die schwierigkeiten sehe ich in allen herausforderungen die ich in meinem leben sehe ich in allen sachen immer nur die schwierigkeiten sehe ich in allen sachen immer nur die schwierigkeiten und allen dingen die mir nicht gelingen immer nur irgendwie was dramatisches was mich so herausfordert dass ich es nicht packe und was mich permanent nur runterzieht also sprich sehe ich weniger lösungen als nur probleme wenn ich tatsächlich permanent nur durch mein leben gehe und in allen sachen alles dramatisch sehe dann ist natürlich die gefahr zu sagen ich nehme mich selber ernst ganz nah an dem thema dran boah jetzt ich bin ja nicht so gut wie ich bin ich bin ja nicht so gut wie ich bin ich bin wenn ich mich jetzt da ernst nehme dann suche ich mich da noch viel mehr drin der entscheidende unterschied für mich an der stelle ist aber tatsächlich wenn es mir bewusst ist wie ich grundsätzlich unterwegs bin also wie mein innerer fokus erstmal einfach aktuell ausgerichtet ist kann ich mich daran schon mal orientieren und sagen okay es gibt etwas was hier zu tun ist und das bedeutet den fokus zu lernen auf positive dinge zu richten das kann man trainieren genauso wie man muskeln trainieren kann und wie man andere dinge auch im nervensystem trainieren kann man kann wirklich lernen seinen fokus auf andere dinge zu richten das zum einen und zum anderen aber diesen aspekt von da ist eine thematik die mein leben vielleicht subtil vielleicht aber auch sehr eindeutig und krass jeden tag belastet und ich krieg das nicht auf die reihe das zu klären da hinzuschauen hat für mich etwas mit bewusstheit zu tun das heißt wenn ich mich unbewusst jeden tag im drama suhle dann brauche ich mich nicht wundern wenn ich da nicht raus komme wenn ich mich aber auf meinen hintern setzte und sage ich habe da gerade ein problem mit meiner beziehung oder mit meiner mutter oder mit mit was auch immer und das wurmt mich tatsächlich jeden tag was kann ich jetzt hier und heute tun um daran etwas zu ändern da irgendwie einen positiven wechsel reinzubringen dann ist das nicht ein unbewusstes im drama suhlen sondern dann ist das sehr konstruktiv nämlich die zielrichtung auf ich treffe die entscheidung dass ich zu dem thema eine lösung möchte und das ist für mich immer etwas was allem vorweg gehen muss ich muss die entscheidung die zielrichtung nehmen und das ist für mich immer etwas was allem vorweg gehen muss ich muss die entscheidung die zielrichtung nehmen und das ist für mich immer etwas was allem vorweg gehen muss ich muss die entscheidung die zielrichtung nehmen und das ist für mich immer etwas was allem vorweg gehen muss ich gehe das risiko ein dass auf dem weg dahin zu dieser veränderung auch dinge auftreten können und mit großer wahrscheinlichkeit auch werden dass es unbequem wird dass ich auseinandersetzungen haben werde dass ich an punkte komme wo ich nicht weiß wie es weitergeht dass es sich chaotisch anfühlen kann dass es sich anfang wie ich würde quasi fünf schritte vorgehen und sieben wieder zurückfallen ja also dass man rückfall hat das sind alles aspekte die ich mit einschließe in dem moment wo ich sage ich möchte dieses ding lösen und du darfst diese entscheidung zutiefst treffen ohne im moment zu wissen wie du das tust das finde ich extrem klar extrem bewusst und wenn du mit dieser haltung daran gehst wirst du mit sicherheit nicht unbewusst weiter in deinem drama stecken bleiben sondern du wirst dich an diese klare entscheidung immer wieder erinnern und an diese kraft die in dieser entscheidung drin steckt andocken können und wirst dich mitbekommen in den punkten wo du dich vielleicht wieder mal davon ablenkst wo du vielleicht wieder mal dieses ganze thema runter spielst oder wo es diesen satz in dir gibt ja mein gott ich sollte mich nicht so anstellen anderen geht es ja viel schlimmer weißt du ja es gibt immer menschen denen es schlechter geht mit großer wahrscheinlichkeit aber der punkt ist wenn du dich nicht ernst nimmst mit dem was dich sabotiert und was dir lebensenergie raubt bist du auch für niemanden ein starkes vorbild bist du auch für niemanden der fels in der brandung bist du auch für niemanden derjenige der klar ist und klar bleibt und eine hand reichen kann wenn er wenn er gebraucht wird und es heißt für mich auf der einen seite dass du diese dieses aufräumen dieses innere aufräumen für dich tust und gleichzeitig aber auch für die wenn du diese entschuldigung in dir trägst naja anderen geht es ja immer schlechter du tust es für jeden menschen dem es schlechter geht als dir wenn du gut aufgeräumt bist wenn du bewusst bist wenn du klar bist und wenn du gut für dich sorgst das ist gleichzeitig ein sorgen auch für andere menschen mit und das wird oft missverstanden dass wir sagen ich kümmere mich um meine probleme das ist egoistisch das tut man nicht und ich muss mich eher um die anderen kümmern ich halte das für nicht richtig bin da relativ klar ich halte das für nicht richtig ich halte es persönlich für richtig wenn du dich bewusst mit deinen themen auseinandersetzt da klarheit reinbringst eine ganz klare entscheidung triffst sehr kraftvoll da reingehst egal wie oft du umfällst und wieder aufstehst und bist aus meiner sicht heraus tatsächlich eine viel größere hilfe für alle anderen auch denen es vielleicht tatsächlich schlechter geht wenn du mit dieser power und dieser Klarheit da dran gehst. Das ist für mich zu diesem Themenbereich Fokus. Das war der vierte Punkt. Also für mich ist sehr klar, dass wenn ich etwas verändern möchte, dass der Boden dieser Veränderung A, meine Entscheidung dazu ist und B, die Ausrichtung meines inneren Fokus. Wenn ich ein Problem angehe und ich habe den Fokus permanent nur auf den Dingen, die mir Schwierigkeiten bereiten können, dann werde ich das Thema nicht in Ordnung bringen, dann werde ich das nicht heilen. Wenn ich aber mich wie so ein Spürhund auf die Suche mache nach dem nächstmöglichen Schritt und möge er noch so klein sein, dann bin ich auf dem richtigen Weg. Und da ist für mich einfach dieser Satz oder dieses Wort Fokus ist für mich an der Stelle etwas Erste. Was extrem wesentlich ist, weil das ist wie so ein innerer Leuchtturm oder wie so ein Anker, wo man immer wieder sich dran ausrichten kann und Leuchtturm ist für mich, glaube ich, das passende Wort. Man kann sich daran ausrichten und man kann sich immer wieder neu orientieren und gucken, bin ich noch mit meinem Fokus in die richtige Richtung ausgerichtet oder verhedder ich mich schon wieder in irgendwelchen Storys, Geschichten, Ausreden oder inneren Sätzen, wie es eben nicht geht oder was mir Schwierigkeiten macht. Also der Fokus darauf, was in jedem Augenblick zu diesem Thema der nächst wirksame, positive Schritt sein kann, ist für mich an der Stelle echt elementar. Dann habe ich gesagt, ich möchte gerne zu dem Thema Gewohnheitsenergie was sagen. Wenn du dich selber nicht ernst nimmst, hat das unter anderem auch recht viel damit zu tun, dass du vielleicht bisher nicht anders konntest. Als du gehandelt hast, das heißt, du hast dich vielleicht tatsächlich abgelenkt und hast andere Dinge bevorzugt und bist diesem Thema immer wieder ausgewichen, weil es vielleicht verknüpft ist tatsächlich mit einem Schmerz oder mit irgendwelchen unangenehmen Erlebnissen. Und es gibt natürlich innere Strategien, die dich schützen wollen davor, mit diesen unangenehmen Gefühlen in Kontakt zu kommen. Und das hat seinen Sinn. Das hast du vielleicht einfach irgendwann mal gelernt, das zu tun. Und mit Gewohnheitsenergie an dieser Stelle meine ich einfach, dass du in dem Moment, wo du anfängst, diese Entscheidung zu treffen, dass du etwas verändern möchtest, automatisch deine Energie veränderst und sie nach oben bringst. Also erst einmal ist es die Entscheidung, die du triffst, die dich schon ein Stück weit ein paar Stufen höher pusht. Und dann braucht es aber noch mehr Energie, um in dieser höheren Energie. Energie, die du dann schon hast, auch wirklich zu bleiben. Denn Gewohnheiten, Mustern aus dem Weg zu gehen oder Problemen aus dem Weg zu gehen, sind Gewohnheitsmuster, die uns klein machen, die uns ohnmächtig machen, die uns erstarren lassen, die uns nicht frei sein lassen. Und das hat aus meiner persönlichen Sichtweise ganz, ganz viel auch mit Energie zu tun. Wir alle sind angefüllt mit Lebensenergie, sonst würden wir aus meiner Sicht nicht leben. Diese Energie ist vielfältig. Diese Energie ist vielfältig durch Angstmuster, durch Muster, wo wir uns gedeckelt haben, wo wir uns selber aus dem Weg gehen, Probleme aus dem Weg gehen und so weiter. Die ist sehr heruntergefahren, die ist sehr klein und sehr eng geworden. Und um aus diesem Muster auszubrechen, brauchen wir ein großes Mehr an Energie. Und vor allen Dingen brauchen wir Möglichkeiten und Strategien, wie wir dieses Mehr an Energie auch in uns halten können, um aus diesem alten, gewohnten Muster, was so ein bisschen wirkt wie so ein Gummiband, was uns immer zurückzieht, um da wirklich langfristig auch rauszukommen. Denn Gewohnheitsmuster haben immer wieder diese Tendenz, uns tatsächlich auch zurückzusaugen und zurückzuholen. Vielleicht kennst du das aus Situationen, wo du schon mal an einem Punkt warst, wo du gemerkt hast, boah, da bin ich echt schon Schritte gegangen, hab was verändert und plötzlich hatte ich das Gefühl, ich bin so wie zurückgehauen worden. Also ich bin einfach so völlig in ein altes Muster wieder reingefallen. Einfach das Gefühl gehabt, ich habe mir nur noch so hinterher geguckt. Und um das langfristig nicht nur zu umgehen, sondern wirklich auch zu spüren, dass du da Schritte weitergegangen bist, brauchst du ganz viel Energie, die mit, man kennt es aus der Achtsamkeit, die mit Neugierde zum Beispiel zu tun hat, mit dieser inneren Haltung immer wieder Neues auszuprobieren, neue Erfahrungen zu machen. Und aus meiner Sichtweise auch, ja, Gewohnheitsenergie braucht Handlungen von dir, wo du etwas anders machst als gewohnt. Und das fängt bei ganz kleinen banalen Dingen an. Also ob das beim Anziehen ist, wenn du immer eine bestimmte Art hast, wie du in einen Pulli oder in eine Hose reinschlupfst, guck mal, wie du das verändern kannst. Wenn du morgens bestimmte Rituale hast, wo du immer den gleichen Ablauf hast, guck mal, wie du das durchbrechen kannst. selber weißt oder wo du von anderen gespiegelt bekommst, worin du gut bist. Das kann sein, dass du gut backen kannst, das kann sein, dass du gut zuhören kannst, das kann sein, dass du eine besondere Beziehung zu Tieren oder zu Kindern oder zu älteren Menschen hast, das kann sein, dass du ein Händchen für irgendwas Handwerkliches hast. Was auch immer das ist, diese Dinge zu dir zu holen, dir bewusst zu machen, vielleicht sogar in Verbindung mit einer Situation, wo du mal stolz auf dich warst oder von anderen gelobt worden bist, in solche Situationen immer wieder einzutauchen und zu spüren, wie sich das anfühlt, so gewertschätzt zu sein, von dir selber, indem du stolz auf dich warst oder vielleicht auch von anderen Menschen, dass du diesen Aspekt in dir anfängst zu nähren durch den Fokus, wo bin ich gut und mag es nur ein kleines bisschen. Ich kenne viele Menschen, die am Anfang erst mal sagen, ich kann nichts wirklich gut, ich bin in nichts wirklich gut, ich bin kein toller Mensch oder so und wir finden aber immer gemeinsam kleine Punkte, die dich besonders machen und ich weiß, dass du sie finden kannst und wenn du die ersten paar Tage, wo du den Fokus darauf ausrichtest, nichts findest, möchte ich dir Mut machen, dich jeden Tag bewusst fünf oder zehn Minuten auf deinen Hintern zu setzen mit einem weißen Blatt Papier und aufzuschreiben immer und immer und immer wieder. Was? Was dir gut gelingt, was dir heute gut gelungen ist, wo du vielleicht jemandem ein Lächeln geschenkt hast oder jemandem zugehört hast oder was auch immer Wunderbares gemacht hast, so diese kleinen alltäglichen Dinge, die dir das Gefühl geben, wie wertvoll du bist, dass du das nährst und dann wird es dir leichter fallen, dich mit den Themen, die dich belasten, wirklich ernst zu nehmen in einer sehr bewussten Art und Weise, weil du anfängst, dich wirklich grundsätzlich als wichtig anzuerkennen. Das ist mir wichtig, bevor wir unseren eigenen Wert nicht in kleinen Stücken, ja sowas wie auf dem Bildschirm, auf dem inneren Bildschirm haben oder gefühlt in uns da haben, können wir dieses sich selber nicht ernst nehmen, gar nicht wirklich in Angriff nehmen. Also es muss einen Grund geben. Ich muss einen Grund haben, wo ich sage, hey, ich bin so wertvoll, ich bin ein wirklich ein besonderer Mensch. Es gibt vielleicht tausend besondere Menschen, ist ja egal, aber es gibt bestimmte Qualitäten, die ich habe und für die mag ich kämpfen, für die mag ich einstehen. Die finde ich, die haben einen Aspekt, für den es sich lohnt zu leben und für den es sich lohnt zu kämpfen und für den es sich lohnt zu lachen und zu tanzen und das gefühlt für dich herzustellen ist mit einer der Basispunkte zu sagen, ich nehme mich selber mit meiner Stimme ernst, weil ich es mir wert bin, ja und das kannst du trainieren. Der vierte Punkt ist für mich ein ebenso essentieller, dass wir, wenn wir mit einem Thema dastehen, wo wir merken, das durchbohrt unser Leben, wir kommen da nicht klar, wir wissen keine Lösung, wir wissen nur, es muss irgendwie was anders werden, dass es oft so ist, dass wir die Gewohnheit haben, über diese Dinge zu sprechen. Diese Themen entweder in der, ich nenne es mal in der falschen Art zu sprechen oder gar nicht drüber zu sprechen und beides ist gleich schlimm, glaube ich. In der falschen Art darüber zu sprechen bedeutet, ganz viel in, auch wieder in dieses Drama, in dieses unbewusste Drama reinzufallen, so nach dem Motto, also angenommen, du hast ein Problem mit deinem Partner, einfach nur herzugehen und der Freundin immer wieder zu erzählen, was für ein Idiot dein Partner ist und was er alles nicht drauf hat und dass es das Leben wohl nicht so gut mit dir gemeint hat. Das ist eine sehr unbewusste Form, wo du auch schlicht und einfach nur in der Projektion bist und gar nicht mit dir verbunden bist und wodurch du das Thema mit Sicherheit nicht in Heilung bringst und der andere Aspekt, gar nicht darüber zu sprechen, ist dieses, was viele auch kennen, das in sich reinfressen, das mit sich selber. Und das hat auch wieder, ist sehr dicht bei dem Thema, wie wertlos oder wie wertvoll fühlst du dich und die, die Wert, diesen Wert in dir kannst du mittrainieren, indem du dir selber zeigst, ich suche mir eine Person, mit der ich darüber spreche und bei der ich auch weiß, dass mir zugehört wird und indem mir mit meiner Geschichte zugehört wird, in mir, dass ich es ernst mit mir meine. Also ich sage das nochmal, weil es ein bisschen komplex ist. Wenn ich ein Thema habe, über das ich bisher nicht gesprochen habe, was mich aber echt belastet und ich suche mir eine Person, bei der ich weiß, die wird mir zuhören, die wird mich dafür nicht abwerten, die wird einfach für mich da sein und dann erzähle ich mal einfach meine Geschichte, so wie ich sie erlebe und was mich belastet, dann zeige ich mir über dieses, über dieses. Sich jemanden gesucht zu haben, der mir zuhört, zeige ich mir selber, dass ich mich ernst nehme und dass ich einen Wert habe, ja, weil mein System spürt, ah, da ist jemand, der mir zuhört, dann ist augenscheinlich meine Geschichte und das, was ich da erzähle, ist wichtig und das brauchen wir. Wir sprechen ja oft davon, dass wir Menschen Herdentiere sind, dass wir Kontakt brauchen und in diesem Kontext ist das Thema über bewusst. Über ein Problem zu sprechen, unfassbar heilsam und der Aspekt von ich spreche unbewusst und in einer Projektion über meine Probleme ist sehr schädlich, sage ich mal, ja. Und da möchte ich dich bitten, sehr achtsam zu sein, wenn es ein Thema gibt, was sich so durch dein Leben durchbohrt, wo du keine Lösung weißt, wo du bisher noch nie drüber gesprochen hast oder nur sehr wenig, weil du auch oft das Gefühl hattest, damit nicht richtig verstanden zu werden. Krieg den Popo hoch. Geh auf die Suche nach einer Person. Dafür gibt es Coaches, dafür gibt es Therapeuten und andere wunderbare Menschen. Such dir eine Person, mit der du darüber sprechen kannst, bei der du weißt, dass du nicht abgewertet wirst und wo dein inneres System lernt, ich bin richtig und ich bin wichtig mit dieser Thematik. Ich darf mit diesem Thema auftauchen. Es darf dieses Problem in meinem Leben geben. Denn nur wenn es das geben darf und das ist jetzt der Rückkehrschluss dieser Geschichte, warum es so wichtig ist, darüber zu sprechen, nur wenn es dich mit diesem Problem wirklich geben darf, darf es auch die Lösung geben. Also du wirst sichtbar mit dieser Thematik, mit diesem Problem und indem du sichtbar wirst, entziehst du ihm einen Großteil der Kraft. Die meiste Kraft haben die Probleme in uns dann, wenn wir sie versuchen zu unterdrücken, zu verstecken und sie nicht zu zeigen und nicht drüber zu sprechen und sie verlieren an Intelligenz und an Kraft. Und sich weiter subtil durch unser Leben durchzubohren, wenn wir sie auspacken, wenn wir sie auf den Tisch legen, wenn wir drüber sprechen und wenn wir achtsames Sprechen trainieren, indem wir auf unsere Worte ein bisschen achten und wenn es so dieses Bild hat von mein Problem kommt jetzt hier auf den Tisch, dann laden wir vielleicht auch mal so innerlich uns selber ein und sagen, solange ich das in meinem Kopf hatte, hatte ich nur immer diese eine Sichtweise davon. Und wenn ich es jetzt hier auf den Tisch packe, dann kann ich auch mal drum rum gehen und sehen, dass es vielleicht noch ganz andere Aspekte hat. Und mit diesem Auftauchen und mit diesem Perspektivenwechsel gibst du diesem Problem einfach vielmehr die Möglichkeit, in eine Veränderung, in eine Heilung reinzuwachsen. Und wie das im Detail aussieht, das kann ich dir jetzt nicht sagen, weil ich kenne natürlich dein Problem nicht. Und ich weiß nicht, in welchem Turbotempo du dich jetzt für diese Schritte entscheiden magst. Und ich weiß nicht, in welchem Turbotempo du dich für diese Schritte entscheiden magst. Das ist ja letztendlich wirklich für dich und ich freue mich immer wahnsinnig, wenn ich Zuschriften bekomme, welche Themen dich konkret interessieren, worüber du, zu welchem Thema du etwas wissen möchtest. Da fühle ich mich ganz, ganz herzlich eingeladen und wenn du zum Thema lebendig Frau sein mehr wissen möchtest, trage dich ganz unverbindlich super gerne in mein Insightletter ein, der alle ein bis zwei Wochen erscheint mit ganz vielen wunderbaren Tools und Tipps und Ideen und Anregungen, ganz unverbindlich für dich. Und da wirst du auch informiert über Seminare und andere Aktivitäten, die von lebendig Frau sein angeboten werden. Und ja, da freue ich mich, wenn du dabei bist und ich freue mich, dass du auch heute dabei warst. Danke für deine Zeit. Danke für dein Vertrauen und mach das Beste aus dir. Ich wünsche es dir. Bis bald. Ich wünsche es dir. Bis bald.