In dieser Episode des Podcasts "Rechtsgelesen" diskutieren die Moderatoren das Thema Ostpreußen, deutsche Vertreibung nach dem Zweiten Weltkrieg und das Buch "Wir Ostpreußen" von Jochen Buchsteiner. Sie gehen auf die historische Bedeutung ein, erwähnen, dass 1950 etwa 16% der westdeutschen Bevölkerung Vertriebene waren, und betonen die anhaltende politische und kulturelle Relevanz des Themas, insbesondere in rechten Kreisen. Persönliche Erfahrungen werden ausgetauscht: Ein Moderator hat familiäre Wurzeln in Westpreußen, ein anderer in Oberschlesien, und es wird die These aufgestellt, dass viele in der rechten Szene einen Vertriebenenhintergrund haben. Die Diskussion behandelt auch die schwierige Integration der Vertriebenen in Westdeutschland, die oft in landschaftlich ähnlichen Regionen neu siedelten, und wie diese Erfahrungen familiäre Traditionen und politische Einstellungen beeinflussen. Das Buch von Buchsteiner dient als Aufhänger, um über das Verhältnis zur verlorenen Heimat, das Bewahren von Erinnerung und die aktuelle Bedeutung dieser historischen Ereignisse zu reflektieren.
Hallo und herzlich willkommen liebe Zuhörer zu einer neuen Episode von Rechtsgelesen, dem rechten Kulturliteratur und Szene Podcast des Jung-Europafalags. Heute mit dabei der Jung-Europa-Autor Volker. Hallo Volker, ebenfalls wieder an unserer Seite ein anderer Jung-Europa-Autor. Hallo Benedict, ich grüße dich. Ja, grüße dich, danke, dass ich dabei sein darf. Benedict Kaiser, ne, meine ich natürlich, hallo. Ja, danke, ich danke, dass du dabei sein darf und grüße in die Runde natürlich. Ja und meine Wienigkeit der Verlagsleiter Philipp Stein. Heute haben wir, wie bereits in den sozialen Medien angekündigt, ein wieder durchaus spezielles Thema. Wir wollen sprechen über Ostpreußen, wir wollen sprechen über die vertriebenen Verbände, wir wollen sprechen über einen aktuellen Spiegel-Best-Zeller, der sich mit Ostpreußen und der Vertreibung der Deutschen aus dem Osten beschäftigt. Es wird eine Episode werden, in der wir das darf ich vielleicht gleich vorweg schicken für diejenigen, die kritisch auf diesen Spiegel-Best-Zeller blicken mögen, nicht nur über dieses Buch von Jochen Buchsteiner sprechen werden, sondern ganz generell über die Frage der Vertreibung, über die Frage Ostpreußen, über die Frage auch, wie gesagt, vertriebenen Verbände und so weiter und so fort und natürlich auch die Frage stellen werden, wie aktuell dieses ganze Thema eigentlich ist. Wer unseren Podcast häufiger verfolgt, der weiß, dass wir in den letzten Monaten tatsächlich häufiger gesprochen haben, über dieses ganze Thema Vertreibung, Heimatvertriebene, verlorene Heimat und so weiter und so fort, nicht zuletzt haben wir kürzlich Benedikt, das haben wir weiter aufgenommen, eine romanrei besprochen glatz, wo wir schon ein bisschen über Oberschlesien hatten wir gesprochen, wir hatten über Niederschlesien gesprochen, wir haben Folker auch mal zusammen eine Episode aufgenommen, wo wir über Anforschung gesprochen haben, auch da haben wir selbstverständlich über das Thema gesprochen und ich weiß gar nicht, ob wir in der Vergangenheit nicht in letzter Zeit auch nochmal irgendeine Anträge Episode, klar, wir haben bei zwar doch natürlich über Oberschlesien ganz lange gesprochen, also wer sich ganz generell für dieses Thema interessiert, der findet in unserem Podcast archive einige Episoden hauptsächlich eben zum Thema Schlesien in der letzten Zeit, das hat nicht zuletzt und damit kommen wir vielleicht zu unserer ersten Frage zu unserem ersten Thema mit deinem persönlichen vertriebenen Hintergrund zu tun, Benedikt, du hast ja lang und breit schon netterweise mal ein bisschen was aus deinem Leben, was deinem Familienleben erzählt, in den letzten Episoden nämlich, dass du ja selber beziehungsweise ein Teil deiner Familie aus Oberschlesien stammt und von dort - Nee, kein vertriebenen Hintergrund. Verbliebenen Hintergrund? - Verbliebenen Hintergrund, ja, aber trotzdem einen Hintergrund, sozusagen in den ehemaligen Heimatgebieten. - Ja, das ist correct, hat aber mit Ospreis, also auspreisen, genau auspreislich, überhaupt kein Bezug, da habe ich auch schon mal nachgeforscht, gehabt, also interessanterweise habe ich wirklich in Sachen ehemaliges Ostdeutschland, kapriziert sich alles auf den Raumoppeln bis Katowitz, aber außerhalb dessen nichts, also kein Pommern, kein Westpräusen, kein Auspräusen, ich glaube, da kommt Volker ja gleich dazu, Stichwort Westpräusen, glaube ich bei dir, ne? - Ja. - Also da ist bei mir überhaupt nichts vorhanden, aber ansonsten ja, also starke, oberstädtische Bezüge, mein Interesse in den letzten Jahren auch eher wieder gewachsen als geschrumpft und ich möchte ja auch tatsächlich zu dem Thema mal was machen, also machen im Sinne von publizieren, wenn wir dieses Grammstilhegemoniebuch bei irgendeiner Gruppe durchbekommen haben, hoffentlich am Ende des Jahres, dann ist das eigentlich so ein Form, was ich für nächstes Jahr dann auch habe, dann eben zu schauen, ja, was blieb in Ost, was blieb in Oberschlesien, Gesprächspartner, Häuser, Makante, Zersuern, aber eben auch ganz konkret, welche Bilder kann man heute noch einfangen, welche Eindrücke kann man heute noch bekommen und das, das ist übrigens auch einer der Gründe und damit will ich erst mal schließen und dann Volker übergeben, aber das ist auch einer der Gründe, warum ich diese auch in Buchsteiner, diesen auch in Buchsteinerband so genossen habe und so verschlungen habe, weil er natürlich gewiss Literarisch natürlich auf einem anderen höheren Niveau als ich, aber weil er im Grunde auch vieles getan formuliert und gedacht hat, was ich eigentlich so bezugt ja auf Oberschlesien mit dir und mit unserem geschätzten Fotograf schon mal besprochen hatte, der ja auch in diesem Buch wie Ostpreu ist, ja, darüber berichtet, wie wir auch familiäre Städten abfährt, fotografiert, Eindrücke sammelt, auch mit denen dort jetzt leben, wenn spricht und in Austausch kommt, lange reden kurz das Sinn, also ich glaube das Thema ist sehr spannend, natürlich wenn man eine so biktige Prägung hat, aber auch allgemein spannend, wenn man die Prägung vielleicht nicht hat. Ja, es ist ja generell, ich habe mir da mal eine kleine Zahl notiert für den heutigen Podcast und zwar gab es in der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 1950 eine Volkszählung und da ist rausgekommen, dass die Heimatvertriebenen 16 Prozent der westdeutschen Bevölkerung ausgemacht haben, das sind ca. 8 Millionen und davon kamen aus Ostpreu sind ca. 1 bis 1,5 Millionen, die deren Anteil daran war und das ist ja eine ganz interessante Sache, 16 Prozent klingt jetzt zunächst erstmal nicht so sonderlich viel, aber alleine vier drei, die wir heute hier am Tisch sitzen, haben einen vertriebenen Hintergrund oder zumindest einen, in deinem Fall jetzt kein vertriebenen Hintergrund, aber effektiv läuft es ja mehr oder minder aus gleiche hinaus. Ostgebiet. Ja, und sagen wir mal so, es wurde ja deinen Verwandten, die dort geblieben sind und nicht unbedingt einfach gemacht dort zu bleiben, also das heißt, die wurden vielleicht nicht gewaltsam vertrieben, aber ich glaube, man teilt trotzdem irgendwie so eine gemeinsame Erfahrung und ich hatte ja auf meinem privaten Twitter-Account auch die Frage gestellt, wer dann einen vertriebenen Hintergrund hat und man kann ja immer nicht so wirklich abschätzen, wie all sind die Leute, die dort antworten, ganz nur vermuten und auch das war sehr, sehr interessant, also ich weiß nicht, ob da mittlerweile die 200 Kommentare vollgemacht wurden, aber es gab da also wirklich eine Vielzahl an Kommentaren mit vertriebenen Hintergrund, was einen natürlich zu der Annahme verleitet, dass eigentlich fast jeder, der in der Rechten irgendwie unterwegs ist und die meisten, die meinen Twitter-Account oder unsere Twitter-Accounts ja, da kommentieren oder aktiv sind, sind natürlich irgendwie rechts, dass da jeder irgendwie einen vertriebenen Hintergrund hat und das ist auch eine Sache, die wir vielleicht heute im Laufe der Podcast sowieso das ein bisschen klären können, ob Leute, die mit dieser, ja, eine Sonderidentität ist es jetzt nicht, aber mit dieser Erfahrung irgendwie aufgewachsen sind, ob das vielleicht auch einen politischen Einfluss hat. Wir haben alle drei kein vertriebenen Hintergrund aus Ostpreußen, also über das Buch, dass wir heute sprechen, wir Ostpreußen von Jochen Buchsteiner, da können wir nur Bruchstückhaft sozusagen aus eigenem Erleben berichten. Es war auch noch niemand, niemand von euch in Ostpreußen, oder? - Ja, wirklich, vielleicht? - Nein, auch nicht, ja, ich auch nicht. Bei dir ist es ein bisschen anders gelagert, du bist in Westpreußen sozusagen beheimatet. Die kleiner Teil, also der Vater von meiner Mutter, 11 von meiner Oma, kam aus Westpreußen, aus ganz kleim Kaff hohen Felde im Kreis Flato, wer das mal googlen möchte. Das ist schon 1919 an Polen abgegeben worden und es wieder zu gründem Polen und der schon 1919 logischerweise dann vertrieben worden. - Ach, sehr was Interessantes, genau. Und an einer Kriegsverwundung aus dem ersten Weltkrieg ist der schon im Sommer 1939 verstorben, das heißt, er hat dann die Rückkehr nach Polen, nach Westpreußen, nicht mehr erlebt. Meine Oma erzählt aber davon, dass sie, die das ja aus Kindheitstag nicht gekannt hat, weil sie erst 30 geboren worden ist. Die Sonne hat so praktisch schon Berlin geboren worden. Die ist aber 1941, ist sie nochmal, ja, dann wieder besetzte Polen, beziehungsweise dann eben nach Westpreußen zurückgekehrt, an den Hof, von dem ihre Eltern vertrieben worden sind. - War er dann ungefähr 20 Jahre vergangen? - Genau. - Aber sind die ja wieder eingezogen als Familie dort? - Nein, nein. - Aber haben da Polen, dem entsprechend nicht gelebt? - Das weiß ich nicht genau. - Oder Deutsche Neusiedler? - Ich weiß nicht genau, ich glaube, die haben wieder Deutsch dort angesehen, ich weiß nur, dass sie selber nicht dort hingegangen sind und dort wieder zu leben sind. In Berlin geblieben, was wahrscheinlich auch damit zusammenhängt, dass der Vater eben tot war, also dass, der sich dann nicht mehr um, ja, es muss ein Landleben gewesen sein, dass sie da geführt haben vorher und ich glaube, mich, dass sie das als zwei Frauen dann alleine wieder aufgenommen haben könnten. - Ja, das ist ja interessanterweise die Linie da, wo du oder ein Teil einer Familie herstammen folgst. Das ist, wenn ich mich jetzt nicht heusche, auch der Bereich, ne, also Posen, Bromberg bis Torren, was heute Turun ist, wo ja auch Südtiroler, Deutsche angestiedelt werden sollte, nach einem eventuell erfolgreich verlaufenden Kriegsende und zwar die deutschen Obtanten, die also in Südtirol damals gestimmt hatten für die Heimkehr ins Vaterland sozusagen, bei dem Hitler-Musulini über Einkommen, die hätten vor allem Investpreus noch angestielt werden sollen, weil gerade sehr, sehr ähnliche Lebensuppgaben sind, das hatte weiß ja, weil aber diese Gegendort eben "Deutschen Adelast" hatte 19, 18 bis 19, 20 durch das, was Volker angesprochen hat und auch deswegen, weil man natürlich vorhatet, dass Westpreisen ja integraler Bestandteil des Deutschen Reiches wird, also nicht wie das generell gubernemot, ne, sondern es sollte ganz normal als regulares Gau eingeliefert werden und dafür hätte man Ziedler benötigt und da wollte man tatsächlich zwei Probleme auf einen Schlag lösen, man hat Leute gebraucht in Westpreisen, Musulini wollte aber nicht so viel Deutsche in Südtirol, also wollte man dann die deutschen Not hinverpflanzen, wobei ich glaube gerade, wenn man als Rechte auch davon ausgeht, dass die Landschaft auch karkter formt, dass das Landsmannschaftliche, dass sich dort urwürzig sozusagen ausbildet, dass wir ja schon echt glaube ich eine heftige Konstellation gewesen, Südtiroler Bergbauern, das meine ich überhaupt nicht abfällig Bergbauern, aber Südtiroler Bergbauern und Landbevölkerung, dann anzusiedeln in dieser Westpreisisch bis dahin schon Pommerschen weite und eben Erdigkeit. Ja, alleine die, sondern mal Wetterbedingung, wenn er das Knoll dazu ist, aber natürlich auch eine furchtbar spannende Region, weil gerade in einem Bromberg usw. das sind ja auch Sachen, die immer schon irgendwie auch umkämpft waren, ne? Ja, absolut, geht dann bis 8.39 Uhr zum Bromberger Blutzontag, wo dann Deutsche massakriert worden sind, die dort geblieben sind, von polnischen Nationalisten. Ja, also das ist natürlich, ich glaube, Timo ist die Snyder, der von Jochen Buchsteine auch angeführt wird, hat ja diese Gegend, sagen wir mal, von Ostdeutschland bis dann bis nach Moskau, hat ja Blattlance genannt, also im Endeffekt das Gebiet, was zwischen 19/15/16 und im weiteren Verlauf des Jahrhunderts der Extrem immer mehr, das ja bestätig umkämpft war, mit gegenseitigen Massenmorden, mit Austreibungen, Fertreibungen, Umsiedlungen und so weiter und so. Weil das natürlich auch eine Region ist, in der es nie so sonderlich eindreutig war. Ja, das muss man auch sagen, also wo schon über Jahrhundert der sozusagen auch verschiedene Völkerschaften immer miteinander irgendwie auskommen mussten. Das gehört ja auch so weit dazu. Das ist ja auch eine Sache, die wir später bei Königsberg besprechen werden. Bei mir sind ein paar Sachen passiert, die sind ganz interessant, nämlich oft was ja so, dass die vertriebenen, das muss man ja auch dazu sagen und das wird auch ein großes Thema sein heute gar nicht mal so freudig aufgenommen wurden, nach 45, vor allem in Westdeutschland. Was ein Stück weit natürlich auch verständlich ist, man natürlich selber, gerade wenn ich an meiner Heimatregion rund um Kassel denke, so jämmerlich zerbomb wurde, das halt auch nicht viel übrig geblieben ist und dann jede Familie auch das Schicksal ja teilen musste, dann irgendwelche tatsächlich ein Heimatvertrieben, also Flüchtlinge aufzunehmen in den ohnehin knappen Räumlichkeiten, gerade die Ostbräusen waren ja nicht sonderlich beliebt, muss man sagen. Und dementsprechend ist es ja oft so gewesen, dass ich tatsächlich auch Heimatvertriebene wiedergefunden haben, um dann neue Familien zu bilden. Und so das man sozusagen, wenn man aus, was weiß ich, aus Königsberg kam, sich jemanden gesucht hatte aus der Region Königsberg kam und bei mir war es in der Tat so, dass alle vertriebenen mit vertriebenen Hintergrund tatsächlich einen neuen Partner in Westdeutschland gefunden haben, der dort heimisch war. Was auch bedeutet hat und das gehört auch ein Stück weit dazu, dass die alter Heimat dadurch natürlich schneller vergessen wurde, weil man natürlich als Ehepaar mit den zukünftigen Kindern nicht so stark dieses Sonderbewusstsein kultivieren konnte, zu sagen, wir stammen eigentlich alle, was weiß ich, aus der Region Königsberg oder aus dem Memeland und wir halten die Erinnerung aufrecht, weil es ja unser beide Heimat ist, sondern er war es so. Das meist es natürlich gerade die Frauen, wenn die vertrieben waren und das waren ja sehr viele Frauen, die Heimatvertriebene waren, mehr als Männer vermutlich, dass die sich natürlich auch gerade zu dieser Zeit im Partner natürlich stark angepasst haben. Und bei mir war es eine großmutter feterlicherseits, die ist aus Nürshan. Darüber habe ich auch mal geschrieben, das ist in Westbömen im Sudetenland, ganz kurz vor Pilzen. Es liegt zu 10 Kilometer vor Pilzen. Es lustigerweise vom heutigen Sachsen gar nicht so sonderlich weit entfernt. Und darüber habe ich auch mal auf unserem Blog geschrieben, als wir das Buch von "Moderwetsch" veröffentlicht haben. Das Ende der Bänderschreppublik, auch vielleicht ein kleiner Tipp für diejenigen, ein Buch, was sich in unserem Verlag nicht sonderlich gut verkauft hat, was aber furchtbar gut ist aus meiner Sicht. Und was man sich auf jeden Fall zulegen kann, im Manuel "Moderwetsch" das Ende der Bänderschreppublik, da geht es um das Münchner Abkommen und gewissermaßen das Ende der Tschechslobakai, oder wie man in Sachsen sagt, der Tschechai. Und die hat es dann ja nach Nordhessen geschafft. Und ich habe jetzt erst kürzlich rausgefunden, dass einer meiner U-Großfeter aus Presslau stammte, tatsächlich. Und eine Großmutter meiner Frau aus Krelau, das ist in Niederschlesien 50 km, ungefähr von Presslau weg. Also Richtung deutsche Grenze, also auch bei mir, jetzt keine Ostpreußen dabei, aber auch halt die Familie so halb halb. Also du hast ein paar Heimatvertrieben und dann halt, welche, die wirklich seid, das ist dann sehr auffällig, seid wirklich 5,600 Jahre in einer Region leben, also wirklich mit einem Umkreis von 30 km. Ich habe verwandte die Wohnen in der Region dabei, Fritzler, seit 1600, 1500 irgendwas. Und da kommen dann die Heimatvertriebenen immer praktisch neu dazu. Also bei mir jetzt keine, das ist glaube ich bei dir, Benedikt ja auch ein bisschen anders, dass dann wirklich viele Familien mit Liederhalt aus Oberschlesien dann auch stammen und dass dann praktisch mit in die neue Heimat dann auch genommen haben. Diese ganze, diesen ganzen Traditionsbestand. Ja, wobei das immer ja mitten jetzt hier im Thema Traditionsbestand ist ein gutes Stichwort, der Traditionsbestand, vieles muss man sich ja selbst erschließen. Und ich glaube, das ist ja bei dir nicht anders als bei mir. Du hast ja diese, diese, diese Ancestry oder wie ist das, diese, diese, diese, diese. Ja, dieses Port, einige Portale. Gibt's einfach eine Portale, wie du dir schon beschäftigt hast. Also man muss sich das ja teilweise erschließen, weil natürlich auch viele dann in der BAD abgeschlossen haben mit der eigenen, entweder vertriebenen oder verbliebenen oder aussiedlungsgeschichte oder vertreibungsgeschichte nach dem. Und dann sozusagen abgeschlossen hatten im Sinne von hier beginnt etwas Neues. Und diesem neuen bit mehr ich mich voll und ganz. Und zwar voll und ganz auf Selbstschutz, weil ich eben die verloren Heimat, die verloren in Erinnerungen, ähnlich wiederbekommen. Aber eben auch, also Selbstschutz ein und das andere eben auch zu sagen, ja, also ich, ich, ich, ich, ich, ich, ich muss ja irgendwie weiterleben, eine neue neue Familie gründen, eigene Familie gründen und versucht das jetzt eben in der Region zu tun, der ich entweder zugeteilt worden bin oder in der ich, warum auch immer gelandet bin. Ganz interessant finde ich, gerade wenn es ums Thema Oberschlähe in Ostpreuzen zum Beispiel geht oder auch bei dir zu detenland. Manchmal ist es ja dann auch so gewesen, dass entweder durch staatliche Kondigenzuteilung oder aber auch durch den freien Willen der Leute selbst sich Leute angesiedelt haben in Landschaften, die der alten Heimat geähnelt haben. Zum Beispiel Ostpreuzen, aber auch Westpreuzen und gerade auch viele in Pomman, gerade so Kohlberger Gegend und und alles Mistreu und alles was da an der heutigen Touristenküste sozusagen ist. Das sind ja viele dann gegangen, entweder nach Mecklenburg, wenn sie in die SBZ und dann DDR gegangen sind, Mecklenburg, ein heutiger Mecklenburg vor Pomman oder aber eben im flachen Land nieder Sachsen stessig Holstein. Das ist ja Holstein viele ja. Genau, dann, dann bei den Oberschläßien war es eben so, Oberschläßien gerade so der Osten Oberschläßiens, also das Industriezentrum, immerhin vom zweiten Wellkrieg, nach dem Grupport das zweit größte deutsche Industriegebiet. NRW, genau, also NRW-Rugebiet und eben Oberschläßien und deswegen sind ganz viele Oberschläßien, mit Bergbau, Hintergrund oder wo die Familien irgendwie irgendwas mit Bergbau am Rande oder direkt zu tun hatten, sind nach Botrop, Recklinghausen, Oberhausen, Gelsenkirchen, Ratingen, also in diesen in diesen, auch wieder in einen Art Verwandtesgebiet und viele Soldaten sind eben in Bayerischen Wald. Also zum Einweiser durch Grenzner war, das Bömerwald und die Oberpfalz etc. liegen nicht weit auseinander. Aber es gab ein Stichwort Südtiroler in Westbrösen, also man hat nach 45 bis in die 50er, 60er dann schon draufgeachtet, da das irgendwie sozusagen nicht der Lokalkoloried stimmt, weil der war natürlich trotzdem ein Fundamental anderer, aber das fimmendes zu die groben Züge, die groben Vorbedingungen, etwas an die Heimat erinnern können. Ja, und das ist spannend, was sich daran teilweise für ein Übergewicht gebildet hat, je nach Herkunftsituation, also zum Beispiel in Hessen, gerade in Nordhessen, waren fast 50 Prozent der Heimatvertriehenden, die dort angesiedelt wurden oder sich angesiedelt haben, waren so detendeutsche, das ganz kuriosen, das liegt dann teilweise auch daran, dass die Züge dort hingefahren sind. Also es klingt bescheuert, aber diesen bis dahin durchgefahren, diesen dann bis Borken oder so zum Beispiel gefahren, wo das meine Oma hängen geblieben ist. Und da sind die angekommen und da sind die dann oft geblieben und natürlich ob es irgendwo verwandtschaft gab. Ja, es spielt ja auch eine große Rolle in dem Buch, zu dem ich gerne kommen würde, wenn du nichts mehr hast, folger, was die ist. Nee, aber das, was Benedikt gesagt hat, ist ja sozusagen auch der Aufhänger von diesen Buch. Das ist richtig, dass wir gesprochen, dass die Leute dann auch abschließen wollten. Und das ist ja wirklich der Aufhänger von "Wir Ostpreuzen", das er nämlich seine Oma, kann man sagen, gezwungen hat, noch mal darüber bericht zuerstatten in schriftlicher Form. Und das vielleicht nochmal vorneweg, das ist ja tatsächlich sehr ein wichtiger Hinweis, dass auch für die Leute, die deren Großelterngeneration oder die noch davor noch leben, die anzuhauen und das aufschreiben zu lassen oder zumindest berichten zu lassen. Als ich das Buch gelesen hatte, hatte ich ja auch dann gleich mein Oma, die jetzt 95 ist und im Januar 96 wird angeschrieben und dir gesagt, hier geschau mal, ich lehste das Buch und habe sie gefragt, ob wir voranschaft aus Ostpreuzen haben, hat gesagt, nee, haben wir nicht. Und dass man da so mal ins Gespräch kommt und das eben auch ein bisschen verschriftlich, weil vieles in der Familie halt doch nur höher sagen ist, beziehungsweise wir hatten das Gespräch, wenn er dickt, darüber, dass halt viele Orte, dann halt einfach, ja, war will nur, war will nur, woher kann der her weiß ich nicht. Und das, wenn man so ein bisschen damit beschäftigt, dann kann man ja auch immer, was wir in unserer Ahnforschung so angesprochen haben, man kann ja Kirchenregister dann hernehmen, um danach zu forschen und das ist wichtig. Na, so mal die Chancen jetzt wirklich rapide sinken, also man muss das ja mal rechnen, wenn du von dieser Vertreibung, was mitbekommen haben willst, wovon du irgendwie noch berichten kannst, dann musst du in diesem Alter ja mindestens schon mal 5, 6, 7 Jahre alt gewesen sein. Also dieses Alter solltest du schon erreicht haben, weil dann schon es wird schon schwierig. Also da konkrete Erinnerungen dran zu haben, die man irgendwie teilen kann und selbst mit 5, 6 Jahren beziehungsweise schwierig. Und wenn man jetzt mal einfach Rechenspiele anstellt, dann muss man 1940 oder besser noch vor 1940 geboren sein. Und dann brauchen wir nochmal bis 2025 jetzt zu rechnen, wie viele Jahre da vergangen sind. Das heißt, die meisten sind ohnehin tot, auch der Heimatvertriebenen und die, die noch überlebt haben, ja, wie du sagst, also das Alter spielt natürlich auch streichen. Und die Leute wollen ja oftmals nicht drüber reden, also ja, wir haben natürlich eine Rede bedarf, das glaube ich schon, also meine Umat zum Beispiel ist nicht verschlossen oder so, aber die interessiert das jetzt, also wenn du nicht ran nach fragsen erzählst es dir nicht. Na ja und vor allem die erzählen meist es ist natürlich nur das, was ihr erzählen wollen, also was nicht ganz so schlimm ist oder wo man sich innerlich nicht vor verschlossen hat, aber als verwandter so schmerzhaft das ist und darüber schreibt ja auch Jochen Buchsteiner, dass es vor allem mit Schmerz zu tun hat. Ich mein, muss man auch mal ehrlich sagen, seine Großmutter wurde jetzt verschont von beispielsweise Vergewaltigungen. Zumindest sagt sie das, aber ganz viele vertriebene Heimatvertriebene auch Frauen haben natürlich Gewalt und Sexualerfahrung gemacht, also sehr straf taten, wie man heute sagen würde. Das sind ah keine Sachen, über die man gerne spricht und be keine Sachen, die man vielleicht auch eine männlichen Enkel irgendwie erzählen will oder ureinkel. Man will ja aber als verwandter so schmerzhaft, das ist eigentlich streng genommen auch die unschönen Details sind, weil die, also muss jetzt nicht die Vergewaltigungsgeschichte unbedingt hören, aber ne, also trotzdem die Schlimmsachen auch, weil das gehört ja zu der Geschichte auch dazu und ja, also für diejenigen, die es hören und die vielleicht irgendwie noch die Möglichkeit haben und sich dann noch schäuen, das sind wirklich die allerletzten Chancen jetzt und die muss man wahrnehmen. Jochen Buchsteine hat natürlich insofern Glück, als dass er offensichtlich eine Großmutter auch hatte und die eben entsprechend auch literarisch zumindest ja, nur tiz geführt hat. Die war umfassend gebildet. Die war umfassend gebildet und ich habe die ganze Zeit überlegt, als ihr gerade gesprochen habt. Ich habe in einem Buch unlängst, auch mit Ostdeutschland Hintergrund. Da ging es um die Frage der Überlieferungen und ich peinlicherweise fällt mir, stand jetzt nicht ein, wo ich das gelesen habe, wenn sie wieder einfällt schieblich nach und zwar ging es darum, was ich ganz interessant finde, dass insbesondere eben eher oberschichtsangehörige und Bürgertum, Großbürgertumangehörige Familienkronigen in Schriftform geführt haben. Ja, das verständlich, ja. Also nicht nur Familienkronigreien genialogisch, hohe Parfond, Tochterfond. Also nicht nur Stammbaum, sondern nicht nur Stammbaum, sondern eben auch minutizen dazu. Und das aber gerade in Ostdeutschland, mal von Ostpreu, jetzt mal abgesehen, wir auspreu sind ja, da kommen ja vielleicht noch dazu, Bayern, gut herren landen, Großgrundbesitzern und mit großen, großen Landbesitzern, Landereien. Aber zum Beispiel oberschleschen, aber auch die Teile des Datelanden waren eben stark Arbeiter zentriert und in Arbeiterfamilien und das ist tatsächlich empirisch wohl bewiesen, gab es diesen Drang nicht aus einer alliegenden Gründe oder auch die Zeit dafür nicht, den Kopf oder für nicht frei, Familienkronigen zu führen und schriftliche Zeugnisse von Familienangelegenheiten zu überliefern. Und wenn man bedenkt, dass eben nie, wenn wir jetzt mal von Ostpreu sind, absehen. Ich meine, Ostpreu sind, glaube ich, 2,5 Millionen Menschen stand 45 zum Beginn der großen Vertreibung. Aber insgesamt waren ja 16 Millionen Deutsche betroffen. 2 Millionen sind ungefähr geblieben, 14 Millionen wurden ungefähr vertrieben, alles piemal daumen. Aber das heißt, der Arbeiteranteil, gerne aber auch der Anteil der Dienstleistungsangestellten, den kleineren Segment, der war ja enorm. Da muss ich gar nicht sagen. Wenn man sich oberschlesen anschaut, wie viele da knecht waren, Markt, Arbeiter und so weiter und so fort, von Stahlindustrie bis Kohleindustrie. Das waren nicht Leute wie jetzt Jochen Buchstein, das Großmutter, die es dann hingesetzt haben und nochmal akribisch eine Klatte geöffnet haben und nachzuschreiben, was wie wohnen, wo passiert ist. Ja, zumal sie ja während der Flucht anscheiden, die Tizen gemacht hat, auf die Idee muss doch erst mal kommen. Das ist schon, du musst, du musst, du musst, du musst schon eine Glechter in Haushalt. Ja, wobei, ja man, das stimmt, wobei man fairerweise sagen muss, dass das ein Ostpreu sind, dazu kommen wir noch ja mit der Arbeit verschmolzen ist. Ja. Nicht wie heutige viele intellektuelle, die sich nur aufs Schreiben und intellektuell sein beziehen, sondern der ging beides zusammen. Ja. Aber überhaupt in so einer Situation, auf die Idee zu kommen, nur Titzbuch zu führen. Da werden 95 Prozent der Leute gar nicht drauf gekommen, überhaupt auf diese Idee. Aber das ist zu notieren. Kommen wir mal zu dem Buch. Ja, das ist das eine, es ist ein Tagebuch, ist das eine Erzählung. Ich würde folger als Verleger und Verkäufer, selbstverständlich ganz kurz noch ein paar Worte dazu verlieren wollen, bevor war zum Inhalt kommen, nur damit die Leute erst überhaupt erst mal wissen, worüber wir sprechen. Wir sprechen über das Buch von Jochen Buchsteiner. Wir Ostpreu sind eine ganz gewöhnliche deutsche Familiengeschichte. Das ist der Untertitel. Das Buch hat 288 Seiten. Es gebunden und kommt mit Schutzumschlag. Es finde ich insgesamt ganz ordentlich gemacht. Ganz ordentliches Buchprojekt kann man sich in die Hand nehmen. Es ist nicht schlecht. Kommen von DTV, also der DTV-Verlachsgesellschaft. Und ist am 8. Mai 2025 erschienen, welch, welch bedeutsames Datum kostet 26 Euro und ist aktuell in der fünften Auflage als Spiegel-Bestseller geführt. Das Ding hat sich richtig gut verkauft. Aktuell stand heute um 11 Uhr, steht es bei Platz 3673 bei verkauften Büchern in Amazon. Es ist immer ein ganz netter Wert, um den Maranz zu ziehen. Auf Deutsch gesagt, wir besprechen heute einen nicht nur Spiegel-Bestseller, sondern wir besprechen einen Bestseller der Bundesrepublik Deutschland. Der seit dem 8. Mai sind ja schon ein paar Tage vergangen in 5. Auflage vorlegt. Ich kann jetzt nur ganz wahr geschätzen, was davon verkauft wurde, aber wir sprechen hier sicherlich von einigen 10.000. Das ist das Buch, über das wir heute nicht nur aber unter anderem sprechen wollen und was uns anders geboten hat, uns heute sozusagen zum Thema Ausbräusen zusammenzusetzen. Ich glaube, die Idee werden wir nicht unbedingt gekommen, denn uns allen liegt Ausbräusen nicht ganz so nah. Das ist ein spartes Feld für die Leute, die keine Geschichte daraus ziehen können. Keine Familiengeschichte, meine ich. Absolut und folgert, du warst ja schon praktisch mitten drin. Vielleicht, der Hinweis noch, ich habe ja gesagt, ich bin auch ein Verkäufer, das stimmt auch. 26 Euro kostet das Buch, wer sich dafür interessiert. Wir haben mal 20 Stück geordert auf JungEuropa.de. Kann man ab heute das Buch wie Ausbräusen von Jochen Buchsteiner in der Kategorie "Historie" anklicken und bestellen. Wir können umgehend ausliefern, kann gerne zusammen mit dem neuen Buch von Marwin T. Neumann, Amerikanismus oder mit Volker, Ziergis, neuen Buch herengedeck zusammen bestellt werden um Versandkosten zu sparen. Gut, jetzt aber zu wir ausbräusen. Du hast schon gesagt, Volker, was ist das für ein Buch? Erst mal, worum gehts und zweitens, was ist das Literarisch? Das ist ja ganz interessant gemacht, dass wir Kapitel haben, also mit Überschriften, wo ganz eindeutig klar wird, das sind die Erinnerungen von Jochen Buchsteiner, also das sind Dinge, die er tut, erfährlich auch Einordnungen zu einer politischen Lage, zur Kriegsverlauf, zum Beispiel, oder zu seinen Reisen, dann nach Ausbräusen, späteren Verlauf und dann haben wir Kapitel diesen Unterschrieben mit Elses Bericht. Elses ist also in dem Fall seine Großmutter und womit haben wir es dann überhaupt zu tun, ist das in den Geschichtsbuch, ist es ein Tagebuch, es ist ja ein ganz interessantes Literarisches Format, eigentlich, ne? Ja, es ist so ein Mischting, würde ich sagen. Wenn ich einen haken dürfte, für mich ist es eine Art dokumentarischer Roman. Es hat mich erinnert, hat mich erinnert, nämlich an ein Buch die Kinder von Heu, von Gritt, Lemke, Navieste, Musikkugel, keine Ahnung, sprich da erst mal weiter, gucke ich dann später, auf jeden weiß es Buch so oder so, Kinder von Heu und da geht es im Endeffekt auch um Ahnenforschung und um Geschichtsrekabitulation und der Frage, von dem was bleibt, was ja auch hier bei Jochen Buchsteiner immer mit schwingt, dazu kommen wir ja noch, aber das schwingt immer mit die Frage, was bleibt von Ausbräusen, was in der Läste sind unsere Seele, aber auch in der deutschen Nationalgeschichte, etc. Und dieses Kinder von Heu Buch, da geht es halt um Heuerswerder, um die um die Neubauten dort, um diese Schachbrettförmig angelegten, neuen Stadtteile, die da angelegt worden sind und wenn dann sofort, aber das hat mich extrem daran erinnert, weil auf der einen Seite Jochen Buchsteiner die Geschichte Ostpräuschens rekabituliert, letztendlich mit Beginn Marienburg-Deutscher Orden, also sehr frühzeitig, ne? Es ist sogar noch, ja, sogar noch die Brüsen erwähnt, also das ursprüngliche Volk, das dort gelebt hat, also das ist ein richtig großen Geschichte. Genau, und das ist auf der einen Seite dieses dokumentarische, geschichtliche, chronologische, aber immer eingewoben, dann diese Passagen über die familiäre Bezugsgeschichte, also über die ganz konkrete Geschichte seiner Vorfahren und wie sich vollzogen hat, letztendlich vom ausgehende 19. Jahrhundert bis heute, wir müssen gleich zu Buchsteiner noch dazu sagen, er ist bekannter Journalist, er ist kein Revungsschist oder Rechter oder sonst irgendwas, sondern er war viele Jahre bei der Zeit, dann bei der Frankfurter allgemeinen Zeitung, Tageszeitung, also bei der FAZ, war er Konsponent für Südostasiatischen Raum und jetzt seit vielen Jahren ist er vor allem bekannt, weil er eben für die Frankfurter allgemeinen Sonntagszeitung politische Texte und Essays schreibt. Das noch dazu. Und Buchsteiner, Buchsteiner, verwebt alles nicht irgendwie künstlich gewollt, sondern extrem finde ich harmonisch in den Übergängen, auch aufeinander abgestimmte den Übergängen, verwebt erst sozusagen das dokumentatorische Romanhafte mit dem biografisch familiären Hintergrund und am Ende kommen für mein Geschmack, aber ich will jetzt nicht spoilern, am Ende kommen für mich auch noch eine politische, ja sogar außenpolitische Stoßrichtung dazu, wenn er nämlich das Kapitel Survike-Lücke, NATO, Schreckstrich, rot der Bus, der einzufallen. Ja, einmal, wie der schwächste Teil des Borgers ist. Ja, aber er ist auch da. Also von daher würde ich mich, habe ich mir so im Vorfeld dieses Podcasts heute gedacht, es ist irgendwie so eine dokumentarische Roman mit biografischen und politischen FAZ-Atsstücken. Ich weiß nicht, ob ein Roman dokumentarisch sein kann, aber ich möchte es auch nicht bitte über die Definition von Romananstreiten. Ja, ich glaube nicht, dass du es in den Robben hast. Ja, dass du es denn wahrgenommen hast. Ich weiß nicht, was du nämlich nur anzunehmen. Ich habe dafür keinen Schonere Titel gehabt. Ja, es gibt glaube ich auch kein, weil es, glaube ich, so ein Mischting ist. Es wird was dafür geben, wie man so was bezeichnet. Als ich es aufgeschlagen habe, ich wusste nicht, es hat ja wieder nur irgendwie auf mein Schreibtisch gelegt und ich lehste es mal für ein Podcast. Das war ich ja. Ja, aber das ist nicht überraschen, da weiß ich, dass es aufgeht ist. Ja, es passiert immer so. Ja, ich darf immer früher auf, dann bist du vor Philippe am Schreibtisch. Ungern. Und dann hab ich dieses Buch angefangen und dann hab ich das erste Kapitel gelesen, was ja schon mal eine Einordnung ist, sondern dachte ich mir, bin ja gespannt, was es ist, ob das jetzt nur diese Einleitung ist und dann setzten Roman ein, ja auch sein können, weil dann geht es ja weiter mit dem ersten Kapitel "Elses Bericht". Du hast gar nichts dazu gewusst. Nein, nein, nein, nein, nein. Ich genannte doch noch nicht. Und da hat es auch vor, keine Buchstereitexte gelesen in der FAZ. Ich wusste auch nicht, wer das ist übrigens. Und anhand dieses "Elses Bericht" dachte ich, das geht mir in so eine Roman-Ecke und dann dachte ich, ich war da gespannt, so Richtung Tvadox und Nulllinie mäßig. Okay, der hat jetzt hier persönliche Erlebnisse seiner Großmutter gesammelt und macht daraus dann Roman. Was macht er doch nicht? Weil diese Einschübe mit erklärndem Charakter ja immer wiederkommen. Und deswegen sehe ich das auch nicht wirklich als Roman, sondern wirklich als Art Bericht, wie ein Reisebericht aus Subjektiver Sicht, aber nur, dass die Reise nicht nur in geografische Ostpreußen führt, sondern natürlich auch in die Familiengeschichte und in diese Vertreibungsgeschichte. Und sog ich das dann gelesen, wie gesagt, man natürlich als Romaner angeht, dann wird man ein bisschen enttäuscht. Ja, also ich habe mit dieser Begriffspielung dokumentarischer Roman auch darauf abziehen wollen. Es ist natürlich kein reiner Roman, dann 50.000% ich bei. Aber es hat irgendwie auch was Roman Hafte ist, deswegen ist es ein ganz komischem Melon. Es ist eine Misch, also beispielsweise, woran man, was man kritisieren kann und wo man aber auch transit, es ist kein wirkliches akademisches Sachbuch. Wir haben einige Endnoten, die gesetzt werden, manchmal auch bei Zitaten, bei anderen Zitaten gar nicht. Wir haben Stellen, wo er zitiert, da gibt es keine Endnoter, andere Stellen, da ist dann plötzlich eine. Wo man sich dann auch fragt, warum? Das tut dem Lesepfluss, glaube ich, keinen Abbruch und das wird auch für den Begriff Spiegelbestseller keine Relevanz haben. In Großteil der Menschen guckt sich auch die Endnoten nicht an, die so einen Buch lesen. Ja, es ist vielleicht auch eine spannende Frage übrigens später mal zu fragen, wer liest so was eigentlich, wenn das ein Spiegelbestsell ist, an wen verkauf ich denn davon so viele, seine spannende Frage, weil das werden nicht alles Leute sein, die das ausbroissen vertrieben wurden. Also ich fand es gut gemacht, also ich fand es wirklich gut gemacht, das heißt jetzt nicht, dass ich das Buch unangeschränkt empfehlen kann, aber gut gemacht fand ich es schon, weil Jochen Buchsteiner kann schreiben, wenn man eben, ich sage das mal ohne das Böse zu meinen, diese B&D-Schreibe mag. Das ist kein zeitloses Dokument, was man vermutlich in 300 Jahren noch zu handnehmen wird, ohne dem guten Mann zu nahe treten zu wollen. Aber man merkt, das hat jemand geschrieben, da hat eine unglaubliche Schreiberfahrung, da hat eine Lektüreerfahrung, der arbeitet seit Jahrzehnten als Journalist, der verdient sein Brot damit, Texte zu schreiben, die man gut lesen kann und die man versteht. Also das Buch ist gut lesbar, es hakt nicht, es hat einen gewissen Spannungsbogen, es ist sinnvoll aufgebaut, es ist recherchiert, es ist ein rundum gelungenes Projekt aus einer ganz objektiven Sicht, wie baut man so einen Band auf. Als Verleger muss ich sagen, das ist gut konzipiert, das ließ dich schnell durch, das legst du dann zur Seite und dann ist gut. Also der bleibt schon was hängen, aber dann ist gut, das ist einfach, das ist literal schon nichts besonderes, es ist einfach gut gemacht, es ist ein gut konzipiertes Buch von einem erfahrenen Verlag und einem erfahrenen Autor, das kann man glaub ich so sagen. Und mir hat diese lockere Herangehensweise, dieser Melanche eigentlich gut gefallen, immer älse es bericht, es ist jetzt auch kein Genie-Stück zu sagen, ich wechsel da in den Kapiteln einfach ab, das gab es schon 100.000 mal, aber es ist zweckmäßig. Du weißt ja auch nicht, wie groß war denn die Klade, die seine Großmutter älse eigentlich hinterlassen hat, wie viel Stoff war eigentlich vorhanden? Du merkst ja, er musste A für das Buch recherchieren, er musste B mehrere Reisen unternehmen, er schreibt ja, dass er, glaube ich, seit den frühen 90er-Jahren, erst einmal dann ausbrochen war mit so einer Journalisten-Fahrt oder so. Und das ist ein sehr persönliches Dokument, glaube ich, insgesamt. Aber es ist gut konzipiert. Ich will nur ergänzen, das ist ja, ich glaube, Folge du hast, die beiden Bücke freien geworfen, das, das Besondere an diesem Buch ist definitiv diese Vermählung von subjektiven Dingen, subjektiv, zeiten seine Oma, aber auch subjektiv, seine eigenen Reiserfahrungen nach Ospreusen, ist heutig Ospreusen, dass die subjektive Ebene und eben diese objektive Ebene, die historischen politischen Gesellschaften zusammenhängen, die ihr eben recherchiert hat, wo er offensichtlich jetzt ein Kenner ist, wo er auch entsprechend Kossert und andere mit kalte Heimat und anderen Standardwerken anruft und wensigiert, der relativ präsent ist. Winkler ist präsent, Timothy Snyder ist präsent, Gräfin Mario and Donhoff ist präsent, die ausbroysische Zeit, legendes sage ich jetzt mal wertfrei. Wo er auch gearbeitet hat. Wo er auch gearbeitet hat, genau. Ich glaube, Theo Sommer kommt auch vor, ne? Auf der Zeit, auch entsprechend im Background. Er dreht einen Münkler, kommt vor. Ja, er ist offensichtlich, er steht im Stoff, plus diese subjektive Ebene, plus ausbroysen, plus dieser Ort. Das ist eine Stelle, die mir sehr gut gefallen hat, muss ich sagen. Ja, er schreibt ja trotzdem, auch wenn das subjektiv schreibt. Es bleibt ja trotzdem, aber relativ nüchtern. Also nüchtern im Sinne von, ja, er ist logischerweise, wie gesagt, keine Remung. Schüsst er es usw. an sofort. Aber man merkt ja trotzdem, dass er sich vielleicht auch bei der Recherche, vielleicht auch bei den Reisen, vielleicht auch bei der Beschäftigung mit seinen Arnen. Das er sich da schon, ja, ein bisschen ausbroysen verliebt hat. Das sage ich jetzt mal ein bisschen blumig. Er schreibt ja zum Beispiel, ausbroysen, blieb schon im deutschen Reich etwas Besonderes, etwas Eigen- und einzigartiges. Und dann schreibt da wenig später. Es war und blieb ein fast müstischer Ort, wie es im heutigen Deutschland keinen mehr gibt. Das ist nach meinem Dafürhalten, gewiss mit selektiven Blick, als vorbelasteter in unseres Szene. Aber das ist doch eigentlich für ein Journalist, der es ein Handwerk bei der linkslieberalen Zeit und bei der etwas weniger linkslieberalen, aber immer noch linkslieberalen ausgerichtet, in FZ und FIS gewirkt hat und immer noch wirkt. Das ist doch für so einen schon relativ gewagt. Wohlgemerkt, nicht für viele Besteinbehende Kaiserfolger-Zirke, aber für einen, der aus diesem Estabischement kommt, wo man über journalistische Arbeiten nur sagt, das ist ein schönes Stück und nicht irgendwie das guter Text. Also einen Million mit eigenen gesetzten, mit eigenen Schagungen, mit eigenen Verhaltensweisen. Da gehört doch auch zu diesen Verhaltensweisen, zumindest in weiten Teilen, eben zum Beispiel sich nicht erfassen zu lassen, von so ein etwas wie einer identitären Verwurzellung. Und bei ihm kommt gleich als erstes auf Seite 11, also im Beginn des Buches, fällt auch gleich der Begriff der Entwurzellung einer Familie. Also wo klar ist, er denkt auch schon, er ist keiner von uns, aber er denkt auch schon in Begriffen von Identität, Heimat. Verortung, Verwurzellung, Entwurzellung als Gegenstück. Und das ist doch für mich auch ein bisschen ein, wie nennt man, dass die Wide-Pill des Tages, dass selbst jemand, der zu viele Jahrzehnte im falschen Estabischement, seine Brötchen verdient und dort sein Handwerk vor mir da belehnt hat. Da unten vor allem im Ausland, als Korrospern. Na, Ausland, das ist aber so einer dann am Ende, wenn er so, er ist ja jetzt nicht mehr der Jüngste, der ist geboren, 1965, wie ich sehe gut, ist nicht alter, bis auch nicht sehr, nicht gerade sehr jung. Passt so wie du. Das ist eine Witze auf Kosten anderer Lenich aus Prinzip ab. Es ist doch wirklich eine Wide-Pill, wenn einer wie er, mit seiner Wita und auch mit seinem linksliberalen Erfahrungs- und Bildungshorizont. Wenn so einer dann nach Ostpreußen reist und er beschreibt, ich hab die Stelle jetzt irgendwo markiert bestimmt, wo er dann beschreibt, wie er aufs Grundstück, auf alte Grundstück seiner Urahmen fährt. Und er war noch nie dort. Und er sagt, als er dort ankommt, erfasst ihn ein Gefühl der Vertrautheit, der Beheimatung und er glaubt, er war schon mal da. Beziehungsweise es gibt andere, bitte verbinde ich das. Das hätt ich jetzt auch eingebracht, dass ein klassischer Linkadrenalist da ja fast unterstellen könnte, dass er in E-Soterik abdrifte. Also in E-Rigaren. Schlimmer, schlimmer als E-Soterik. Schlimmer als E-Soterik aus Linkersicht. Nämlich, dass er im Grunde, man merkt es nach meinem Dafürhalten auch in den Buch, er versucht, er immer sich dann so ein bisschen B.A.D.S. abzusichern. Ja, er sagt ja zum Beispiel bestimmt, kann er das nur so vor, weil ich so viele Familienfotos gesehen habe. Ja, ja, er versucht sich dann immer abzusichern. Nach meinem subjektiven dafür halten, sind das Absicherungseffekte. Ja, es geht manchmal mit ihm durch. Ja, genau. Nein, er ist ergriffen. Er ist zum Teil, nach meinem Dafürhalten ist er zum Teil ergriffen vom Heimatgefühl. Das die Generationen auch trotz räumlicher geografischer Trennung hat, ist ihn erfasst. Genau. Und er will sich dann rückabsichern, vermutlich gegenüber sein Milieu, aber auch gegenüber sich selbst. Dass er nicht selber jetzt in diese Deutschschümmeliein, die Heimatschümmeliein einfällt. Und das interessante ist, wenn du Retzensionen zu diesem Buch hörst. Zum Beispiel im Deutschlandrad, im Deutschlandfunk, Kultur, was auch immer. Dann wird immer wieder betont. Also, eins vorweg, das Buch hat keinen geschichtsrevisionistischen, grenzrevisionistischen Impetus. Jochen Buchsteiner ist ein ganz sachlicher Autor. Und das ist, glaube ich, auch das, worauf er abgezielt hat. Ich glaube tatsächlich, er wollte sich rückversichern, dass er nicht in eine Ecke reingehauen wird, mit irgendwelchen vertriebenen Verbänden, mit den Minderheitsverbänden. Wobei die Minderheitsverbände gar nicht mal schlecht wegkommen. Aber ich glaube, er wollte sich absichern. Was ich was mir übrigens gleich als erstes aufgefallen ist, weil ich dachte mir, weil ich ja vor einem Ruan erstmal ausgedacht bin, okay, jetzt schiebt er so eine komische Einleitung vornehin, dass er wieder typisch Deutsch um sich zu erklären. Hätte er zwar doch das Buch geschrieben, hätte er es nicht genötig gesehen, noch eine Einleitung vornehin zu schieben, um zu erklären, warum er dieses Buch jetzt schreiben muss. Und dass er, wenn er zum Beispiel, das sagt er ja in der Einleitung, warum er jetzt aus gewissen Gründen die deutschen Namen statt die polnischen Verwendet. Ja, wir müssen aber das war ja auch eine Frage, die ich notiert habe, die wir eigentlich jetzt schon ausgiebig besprochen haben. Aber wir kommen noch mal drauf zurück. Diese Jochen Buchsteiner, wir kennen ihn ja jetzt ganz gut anhand seiner Familiengeschichte. Er sagt ja, dass sein Vater selber Militär wurde und anhand der Beschreibung, wer bei ihm zuhause in Bonn verkehrt hat, nachdem der Vater ansässig wurde. Heißt Militär in diesem Zusammenhang anscheinend irgendwas sehr hohes. Also, wenn er sagt, da sind nur Journalisten verkehrt. Da sind nur Leute aus dem oberen Bürgertum anwählte Erste. Es wurde fett an der Tafel aufgetragen. Bonn als damalige Hauptstadt der BRD. Und er schreibt ja, glaube ich, auch der Vater wurde, ich weiß nicht, ob er schreibt, als Außenministerium berufen. Bundesverteidigungsministerium. So, das heißt, der war jetzt mal kein kleines Licht innerhalb des Militärs. Das heißt, der Jochen Buchsteiner kommt augenscheinlich und das ist ja was er selber beschreibt. Er sagt ja selber, er kommt aus keinem reichen Haushalt. So in der Art beschreibt er das ja, weil sie heimatvertriebene waren. Ich glaube, für unsereiner und für Leute, die auch vielleicht sachsen und so kennen. Sind das Kreise, die zählen hier zur absoluten Hut Woley. Also, das sind reiche. Und das meine ich vollkommen wertfrei. Da kann er noch so oft schreiben. Also, wir waren keine wohlhabende Familie. Ich kenne keine Familie, wo irgendwelche Buttermessach ausgelegt werden. Und irgendwelche, sonst was für Messer und Gabeln und sonst was. Also, die gehören schon zum absoluten Bildungsbürger tun dann am Ende der jungen Republik. Oder der Bundesrepublik Deutschland. Und er sagt ja selber, dass der Vater langer gar keinen Bezug mehr zu Ostproßen hatte. Also, es ist schon spannend, dass einer und wenn ihr dig, du hast es ausgeführt, der bei der Zeit lange unterwegs war. Der bei der FAZ unterwegs, bei der, ja, ich glaube, Jahrzehnte Auslandskorrespondent war. Der also wirklich der B&D Journalist in Persona ist. Also, mehr geht eigentlich nicht. Der hat alles gemacht. Irgendwie der hat ja, das der dann so nen Buch schreibt. Bei aller Kritik zu der wir auch noch kommen werden. Das so einer sich absichert. Ich hab mir auch notiert. Ich bin immer noch unsicher, ob ich da jetzt lange drüber sprechen möchte. Aber das dann auch das KZ Stutthoff drin vorkommt. Weiß ich nicht. Also, ich will nur sagen, das hätte nicht sein müssen. Also, nicht wenn man das nicht erwähnen dürfte. Aber das wirkt zu reinkonstruiert. Auch wenn er später nochmal auf die Geschichte zu sprechen kommt. Dass dann einer dann nie war und dass die Schulen in Polen das nicht besucht haben. Und so bla, bla, bla. Aber du merkst einfach, es sind ganz viele Absicherungsmomente drinne. Wo ich mir nicht zu 100% sicher bin. Ich will nicht sagen, wie ernst er die meint. Weil er wird seine BAD-Prägung schon weg haben. Ich glaube nicht, dass es zu 100% konstruiert ist. Ich glaube auch nicht, dass nen Lektor oder nen Verlag nachträglich gesagt hat. Baut es mal dort ein. Das glaube ich auch nicht. Aber ich glaube, dass dieser Mann ohne ihn je gesehen zu haben. Oder was auch immer. In einem unglaublichen, inneren Konflikt mit sich selber stand zwischen. Ach du scheiße. Ich hab ihr jetzt revongistische Gefühle. Ach du scheiße. Ich hab ne Flasche Wein zu viel getrunken. Und jetzt will ich meinen polnischen Kumpel am liebsten einer reinhauen. Weil er vielleicht irgendwie was ungehobeltes gesagt hat. Oh Gott, jetzt bin ich zu weit gegangen. Oh Gott, jetzt hängig in der alten Heimat fest. Bin ich ein revongist. Dieser Mann wird durch diese Gefühle an seiner Heimat. Und ich denke, er wird es hier hören. Weil die meisten Podcasts, die wir in der letzter Zeit gemacht haben, von den jeweiligen Buchautoren gehört wurden. Wir haben ja von einem einen oder anderen. Ich will jetzt nix. Beuthan aber auch Rückmeldungen. Grüße, Kastel. Ich wurde zwar doch und ko. Da gab es dann auch mal die eine oder andere Rückmeldung zu so was. Ich glaube, dass er beim Schreiben in einem furchtbaren inneren Konflikt steckt, den der klassische BRD-Mensch, nämlich hat, zu sagen, oh Gott, das ist ja doch unsere alte Heimat. Und eigentlich sind ja die Deutschen selber schuld, weil Hitler, aber irgendwie war die Vertreibung ja auch schlimm. Und das merkst du diesen Buch mit jeder Phase an. Aber ich möchte. Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass der das hört. Ich glaube, dass es bei der Tva doch einen anderen Konzerten schon hört. Ich werde es ihm natürlich schicken. Ja, aber es andere ist. Hallo, liebe Grüße an dieser Stelle, übrigens. Ist ja auch egal. Ich will insofern eine Landse für den Brechen, weil ich das Gefühl habe, dass wir definitiv nicht von uns ausgehen. Oder so. Im D-Milie, in dem er beheimatet ist, und in dem er sozialisiert und geprägt wurde. Ist auch keine Kritik übrigens. Darf ja, ist das schon weit. Und alleine, wenn am Ende die Botschaft stünde, in diesem Milieu das eineleit, darf nicht, dass es durch anderes Leid sozusagen korrigiert werden. Was ja herrschende BRD-Aufassung war. Oder ist das nämlich die Deutschen in Schlesien-Präusen. Pommern, wie auch immer. Ja, selbst schuld. Händen sie nicht die Nazis wählen dürfen. Weil das ja auch schreibt. Er schreibt ja auch aus Präusen, ein bester NS-Ergebnis, ein usw. und so fort. Aber er macht das nicht in diesem Ton von wegen. Ja, wenn sie die Nazis wählen, dann werden sie halt auch vertrieben. Ja, ich finde es ist hart in der Grenze. Es gibt schon 10, wo ja auch schreibt. Jetzt kriegen sie in Anführung. Das schreibt da nicht, weil er auch seine eigene Familie betroffen war. Aber hätten die Deutschen nicht den Krieg gegen Polen darauf beschworen. Dann wäre es auch nicht zur Vertreibung gekommen. Es ist eine gewagte These. Aber schreibt er das wirklich im Hinblick auf den Krieg mit Polen? Ja, das schreibt ja. Oder waren es da nicht eher dann doch aber russer und so. Die Russen schreibt das ziemlich, wenn er das schreibt, wie die einfallen in Ospreus, wo ja wirklich auch. Er spricht auch nimmens doch an unsere Dinge. Das hat mich auch überrascht. Es ist ja deutlich, aber spricht immer davon, dass die auf Rache aus sind für die Verbrechen, die von der Wer macht. Das ist ein spannender Punkt. Da würde ich gerne noch später noch mal drauf kommen. Ich würde gerne noch mal eine Frage, vielleicht für diejenigen, die vielleicht Interesse haben, sich dieses Buch anzuschaffen. Und die vielleicht sagen, ich hab mit Ospreus noch gar nichts zu tun gehabt. Mal ganz vorweg an euch beide. Du, Volker, hast bestimmt zu Ospreusen, genauso wie ich noch nicht so viel in deinem Leben gelesen. Keine Ahnung. Volker, wenn er dick duschen häufiger, wenn auch sicherlich nicht als Spezialgebiet oder oder so, taugt denn dieses Buch als allererste Einführung für jemanden, der überhaupt keine Ahnung von Ospreusen hat in dieses Thema? Ich würde dir das empfehlen. Ich fand das sehr, sehr gut. Ja. Eine Einführung in. nicht nur in die Geschichte, das in deutsche Orden und sowas. Das weiß man hoffentlich. Wusst ich auch. Aber was ich interessant davon war, war natürlich diese Einführung in Indimentalität. Was ich zu Lukasführlich macht. Was die Ospreusen jetzt von einem Schwaben unterscheidet, von einem Bayern seiner Meinung nach, wie die soziale Struktur ist auf dem Land. Der geht ja auch ziemlich genau auf Königsberg ein, was sich vom Land außen rum unterscheidet. Aber trotzdem, die Ospreusische Metropole ist. Das ist schon sehr kundig gemacht und vermittelt ein ganz gutes Bild, glaube ich. Ich würde auch sagen, es taugt als Einleitung. Und wer von unseren Züreren gibt es ja doch einiges Sessionabonenten. Erik Lehner hat ja gerade in den Ospreusen Reisebericht veröffentlicht in der Session. Das macht ja auch öfters im Eckhart. Jetzt hat das in der Session gemacht. Und wer da sich angefüttert fühlt. Oder wer sozusagen da sagt, okay, das ist interessant. Aber jetzt hört er auch schon auf, weil es halt ein Artikel ist. Der sollte auch Buchsteiner lesen. Und dadurch, dass er auch die Fakten zusammenträgt. Und dadurch, dass er sich auch herleitet historisch politisch gesellschaftlich ist, schon mein Eindruck, dass Buchsteiner, der ja wie Philipp ausgeführt hat, entsprechend ja auch über eine berufliche Expertise verfügt. Buchsteiner wird schon gewusst haben, dass ein Großseiner lesen. Entschuldigung, keinerlei Ospreusen bezug hat. Wer der Familie noch Tagesaktuell politisch schreibt da ja auch. Und er schreibt da. Und von daher würde ich sagen, es ist natürlich die bestmögliche Einführung. Weil er eben ja nicht nur wie in der Kleine Zierbeck-Wissensreihe, zum Beispiel irgendwas historisches schreibt, sondern weil er ja auch immer den Bezug zum hier und heute mitdenkt. Und ich möchte da, weil du folgert du angesprochen hast, mit Mentalität und auch im Vergleich zu anderen deutsche Stimmen. Eine Stelle, die wir furchtbar gut gefallen hatten, muss ich tatsächlich einräumen war, als er über die BRD signiert. Oder Deutschland, wie er es nennt. Und er sagt, es geht über die Nachkriegsordnung, es geht über die überwunden geglaubte Machtpolitik, über die Abkehr von außenpolitik der Deutschen. Das Interesse an weltpolitischen Weichenstellungen, weil man er eh nicht sozusagen beteiligt ist. Und dann sagt er, wir wollten eine westliche Nation sein. Aber da transatlantische Westen löst sich auf. Wir bleiben ein europäisches Land, aber eines mit unverwechselbaren Prägungen. Wir sind anders, auch, weil wir Ostpreuzen waren. Und das ist ja auch im Endeffekt für einen linksliberalen progressiven Journalisten, das eingestellten ist dessen, dass wir als Wesen in einem Kontunitätszusammenhang stehen. Maurice Barrest, das kennt man aus Frankreich, das Vaterland, das sind nicht nur wir, nein, das Vaterland ist noch die Toten, die die nach uns kommen. Und ich würde jetzt Buchstahre nicht unterstellen, barres jarnisch zu denken. Es wäre vielleicht ein bisschen zu viel. Aber die Logik ist sehr ähnlich, indem er nämlich sagt, dass selbst heute 2025 noch die ostpreisischen Mentalitäten in uns Nachschwingen nachklingen, räumt er ja eigentlich ein mindestens implizit, dass er eben in eine Kette gestellt ist, in eine Abfolge, der er sich nicht entziehen kann. Ich erinnere an dieser Stelle an mein Vortrag vor fünf, sechs Jahren über Ethnicität und Demos und Ethnos, etc. in Schneiroda, wo es darum ging, zu sagen, im Sinne aller Nenbenuars, es gibt einen Rahmen, der schon vorhandenen, in denen wir hier hineingeboren. Wir können ihn versuchen, ihn zu verändern. Wir suchen unsere eigene Lebensgeschichte zu schreiben. Aber wir können eben nicht tabularasmäßig eine vollkommen freie Lebensgeschichte schreiben. Wir sind rückekoppelt an die Erfahrungen, Erlebnisse und Ereignisse unserer Vorfahren. Und alleine um diese benuaßische Botschaft plastischer runterzubrechen, ist die auch ein Buchstuhren, das Buch eigentlich ein perfektes Panoptikum. Es gibt hier eine ganz spannende Stelle, auf Seite 49, also relativ früh im Buch, dass das, was du beschreibst, einigermaßen einfängt, nämlich, er formuliert hier eine Kritik auch an der BRD-Innerungskultur, die ein bisschen damit zusammenhängt, hier schreibt er, man muss sich fragen, ob ein nationales Wielgefühl, dass sich überwiegend auf die Leuterung nach 1945 bezieht, ausreichend Bindungstiften kann. Der nüchternes sympathisch-rationaler Verfassungspatriotismus hat uns gut über die Jahrzehnte des Wohlstands und des Friedens gebracht. Aber womöglich fehlt ihm die Kraft, die historische Tiefe, auch die Wärme, die eine Nation braucht, um schwere Krisen zu überstehen und sich äußeren Feinden entschlossen entgegenzustellen? Könnte sich übrigens auch die AfD mal ins Stammbuch schreiben, dass der Verfassungspatriotismus nicht das einzige ist, was eine Nation zusammenhält, im Bundesvorstand. Das ist ja auch schon wieder ein Statement. Das ist ja rein objektiv gesehen, vollkommen unumstritten. Das könnten vom Prinzip ja auch linke diskutieren. Ist aber natürlich in Zusammenhang mit dem Ostbäuschenbuch auch wieder so ein kleiner Tabubuch. Zumindest immer gedacht, aus Sicht eines Mainstream Journalisten. Überhaupt zu sagen, dass ein Wirgefühl gründen kann und das implizierter ja damit auf der Heimat, Identität und das. Also er setzt es ja logischerweise in Beziehung zu seinem Ostbäuschenbuch und Stünde ist da nicht drin. Und das sozusagen die Frage danach, wo komme ich her? Und wer bin ich? Und wo haben meine Vorfahren gelebt? Und was haben die gemacht? Nicht bezogen auf, welches Unrecht haben die begangen? Was waren das für Schlemmen Nazis? Da komme ich her und wir haben die Menschen dort gelebt. Ist eigentlich schon wieder anstößig. Und ich möchte einen zweiten anstößigen Punkt ergänzen, der dein Punkt noch deutlicher macht. Also wir müssen ja uns erinnern. Vielleicht ist es nicht jedem Präsent, dass ja Ostpreuzen heute drei Geteilt ist. Der größte Teil Ostpreuzens gehört zum Oblast-Kaliningrad auf russischem Territorium. Ein kleiner Teil inklusive Memeland gehört zu Litauen. Und der Mittel, also der fütlichste Teil Ostpreuzens, von der Fläche her mehr als Litauen, aber weniger als Russland, gehört zu Polen, wo auch tatsächlich ja noch gerade im Raum Eilenstein, also in der Wollwirtschaft Ermland-Massuren, tatsächlich ja noch mehrere 10.000 Deutsche heute leben. Die dort organisiert sind in die Eilensteiner-Gesellschaft, der deutsche Minderheit und in DFKs, deutsche Freundschaftskreise, wie ein Schles in genauso. Und er schreibt ja auch darüber. Also er schreibt nicht nur über die Vertriebenen, sondern auch über die Verbliebenen. Er besucht ja auch Leute entsprechend oder schreibt dann. Vielleicht ist es das Päch der deutschen Minderheit in Polen, dass sich aus ihrer Diskriminierung kein postcoloniales Argument ableiten lässt. Und vorher schreibt er noch, wo immer in der Welt Minderheiten unterdrückt werden, ob in Brasilien oder Indien aus Trenen oder Amerika, können sie darauf bauen, in Deutschland Führsprecher zu finden. Nur für die eigene nationale Minderheit, die in nächster Nähe marginalisiert wird, scheint wenig Empathie übrig. Und auch da rüttelt er ja kräftig an den Berdeta-Bus, weil er klar macht. Tibet fahren. Ja, das gibt's. Interesse für die kultische Befreiungsbewegung im Irak, in der Türkei, im Iran, in Syrien. Ja, das gibt's. Aber das eben 2.300.000 deutsche in Schlesien unter der Peace-Regierung, wirklich neokolonial zu leiden, hatten im Sinne von Sprachraub, Identitätsraub und so weiter und so fort. Das juckt hier niemanden, weil die Deutschen nicht mal wissen, dass es deutsche Landsleute gibt im Osten. Und das macht und alleine, dass er darauf aufmerksam macht. Ich meine, wir müssen immer uns daran erinnern. Das ist halt kein Rechter Podcast. Sondern er schreibt, dass in einem Buch das 95% Normies lesen. 95% der Leser schätze ich oder 90% dürften BRD-Normies sein. Für die ist sowas zu lesen. Nicht nur ein Neuigkeitswert, sondern vermutlich auch eine gewisse Spiel mit dem Feuer. Mit den demokratischen Realitäten ist es in unserem Land nicht weiter. Nicht erst seit Polizisten wegen so genannten Meinungsverbrechen morgens um sechs die Türen eintreten, ist klar. Hier stimmt etwas nicht. Elende Benur arbeitet die Demokratie schonungslos auf, vielleicht Anspruch und Realität und erklärt, was mit unseren Demokraten nicht stimmt. Jetzt bestellen, Demokratie, das Problem. www.JungEuropa.de Naja, es schreibt sogar auf Seite 220. Das habe ich mir auch extra notiert. Da geht es um die Flüchtlingsströme nach 45. Also um die Heimatvertriebenen. Das ist bei den Migrationsströmen unserer Tage nicht immer der Fall. Nur eine Minderheit verlässt ihre Heimat aus gründen unmittelbarer Bedrohung. Zum anderen glückte die Aufnahme in den Jahren nach 1945 weil die kulturellen Unterschiede überschaubar gewesen waren. Auch das ist effektiv, eine lächerliche Feststellung. Ja, aber überhaupt schon mal zu sagen, in so genannte Flüchtling aus Afghanistan ist die das gleiche wie ein Heimatvertriebener aus Osträusen. Ohne da eine Relativierung mal aufzumachen, ausnahmsweise. Das ist wie gesagt für einen Zeit-FAZ-Autor schon viel. Komm mal ganz kurz zur Konklusio gewissermaßen des Buches zumindest. Wir müssen das Buch jetzt noch nicht adaptor legen für das weitere Gespräch, aber um diesen Punkt mal zugemacht zu haben. Sind wir alle mit dem Buch, können wir das empfehlen? War das gut? War das schlecht? Wir habt ihr das gelesen. Ich meine, wir haben ja jetzt schon ein bisschen drüber gesprochen. Es gab positive wie negative stimmen. Benedikt, vielleicht dumma, vorweg. Also, vor meiner Seite ausgibt es tatsächlich eine vollkommene Empfehlung, das Buch zu erwärben und zu lesen. Das heißt nicht, dass ich nicht auch an einigen Stellen mir kritische Nutizen gemacht habe, an einer Stelle sogar, die du selber vorgetragen hast. Stichwort Rückversicherung oder dass er selbst auch befangen ist in diesem internalisierten ja fast schon Autoshowinismus, dass man immer noch erwähnen muss, da dies das jenes. Aber im Großen und Ganzen finde ichs literarisch wertvoll, inhaltlich wertvoll, persönlich ergreifend und auch von der Wissensvermittlung her pädagogisch, höchst im höchsten Maße wertvoll. Es gibt natürlich, das heißt nicht, dass ich keine Kritik üben würde. Das ist ja klar. Aber zum Beispiel das ja auch klar, eine gewisse Antivestbindungsgeschichte auch zieht oder Linie zieht. Das hat zum Beispiel dann eben in seinem Ende was wirklich, da hast du ja recht, wenn du sagst, das Ende ist ihm nicht so ganz so gelungenen, wo er dann auch so gewisse antirussische Stereotype in die heutige Zeit trägt. Wenn er dann irgendwie wirklich auch so, wie viele BRD-Propagandes glaubt, der Russe marschiert jetzt durch die Sobalkilücke. Oder viele Rechte. Oder viele Rechte. Ja, aber das sind ja auch manchmal nur Kinder der BRD. Dass das dann die Sobalkilücke, die 60 Kilometer da, Bela Ruslita und Blablabholen, weiß Russland schon. Ich finde ich selber schon, der BRD siedt worden durch folgers schlechten Einflussen. Das ist so der Russe. Nein, aber das quasi, der Russe sozusagen sogar einmal schiert und dann sagt er auch, er wird noch auspäusen, Leute, das Position gestellt, weil dann die Frage ist, was mit dieser Oblast-Königsberg da passiert, wie dies ein klarer. Du weißt ein Hinweis, dass Königsberg so eine militärische Drehscheibe ist schon spannend war. Die ist spannend, wusste ich nämlich nicht. Ja, da können wir gleich diskutieren. Ich wollte nur an den letzten Satz zu sagen. Ich finde es spannend, dass er klar Position für Mitteleuropa finden, alten KR-Talking-Point bezieht, indem er sagt, dass wir eben eine Prükenation zwischen Westen auszünden. Und wenn wir eine Prükenation zwischen Westen auszünden, dann ist die automatische Schlussfolgerung, die sich daraus ergibt aus diesem Aktion, dass wir eben nicht der Westen sind, sondern wir sind zwischen Ost und West. Und das ist die klassische Position der konservativen Revolution zu sagen, wir sind nicht Frankreich England, Amerika, wir sind aber auch nicht Russland und der Ferne Osten oder was auch immer. Wir sind die Mitte, wir sind Mitteleuropa. Wir sind so gar nicht auf dem Fall. Und das finde ich schon interessant, weil natürlich die Zeit als linkslieberales Organ des herrschenden Bürgertums in Deutschland, genauso wie die FZ und FAS, das sind im Endeffekt genauso wie auch das Axel-Springer-Imperium auf eine anderen Ebene. Das sind natürlich Stadthalter der Westbindung. Das sind ja, also selbst die dort etwas Konservatier veranlagt sind. Niemand hinterfragt dort substanziell das Wesen Deutschlands als unabänderlicher Teil der Ordnung des Westens. Das ist so genannten Freien Westen. Aber das macht da auch nicht. Aber eben nicht. In dem Ersagt, wir sind eine Brückennation zwischen Westen und Ost. Und in dem Er 200 Zeiten vorher sagt, wir wollten eine westliche Nation sein. Wir wollten es. Und dann sagt er, wir bleiben ein europäisches Land aber eins mit Ostpolisischen Prägungen. Damit bezieht der Klarstellung für ein Konzept des Dritten, weder Ost noch West. Ist das nicht einfach eine Trauer darüber, dass es mit dem Westen nicht so klappt, wie er sich das wünscht? Das mag in der Analyse so eher so sein. Da dürftest du schon recht haben, aber das Entscheidendes ja das Ergebnis. Selbst wenn er aus anderen Motiven als wir zu diesem Ergebnis kommt, freut mich ja trotzdem, wenn ein Journalist der 20-30 Jahre älter ist als wir und eben andere Prägungen hat, als wir und andere ideologischen Marker, als wir federlich haben, wenn er am Ende zu dem Ergebnis kommt, was wir ja auch mit jungen Europa letztendlich pushen. Nämlich zu sagen, wir sind nicht ein westliches Auflösungsprodukt. Wir wollen aber auch nicht in Einhegemuhen durch ein anderer Sätzen. Wir wollen nicht Muskel hierherpflanzen. Von daher finde ich das eigentlich auch aus der, von der Warte aus betrachtet, ja, durchaus erhählende Perspektiven, die uns da operiert werden als Leser. Aber Volker schaut mich so böse an, dass ich jetzt Angst habe. Schon lustig, dass das größte, was Donald Trump für uns geleistet hat, die Libkons dazu zu bringen, von der Westbindung abzurücken. Geil. Ja, aber irgendwie glaube ich schon, dass es zusammenhängt, dass es jetzt der Absetzbewegung davon gibt. Ich kann das Buch auch empfehlen, gerade für Leute, die mit Auspreußen nichts am Hut haben oder dachten es nicht zu haben. Gerade, wenn man keine Ahnung hat, ist glaube ich, dieses Buch eine gute Einführung. Ich hätte lieber einen Tvad auch Roman gelesen, der mit der Vertreibung auspreußen umgeht. Weil ich Roman, lieber Marc, gestört hat mich an diesem Buch. Das hatte ich ja vorhin kurz angedeutet, was er in der Einleitung schon sagt, wo ich dachte, das bleibt bei dieser Einleitung, nämlich zu sagen, entschuldigt, wenn ich jetzt nicht alles relativiere, um nur dann im ganzen Buch ständig zu relativieren. Also, es ist sehr auffällig. Und ich glaube, das ist immer auch persönlich nicht aufgefallen, weil das, wie Benedikt vorhin gesagt hat, das ist halt dieses Mainzhead auf gut Deutsch von diesen Leuten so zu argumentieren. Und wenn man dann was krasse schreibt, das dann wieder relativieren, zu wollen automatisch. Von diesen Stellen, die jetzt nicht übermäßig viele sind oder so, ist es ein gutes Buch, es ist ein wichtiges Buch, weil es eine Familiengeschichte aufarbeitet, allein dafür gebührt ihm schon eine gewisse Ehre, was ja viele Autoren aus seinem Berit wahrscheinlich nie im Leben machen würden, weil sie sich von dieser Angst, dieses Wort "Ostpreußen" allein schon auslöst, haben umfangen lassen. Und es ist interessant, dass es sich so gut verkauft, weil es vielleicht so eine Rückbesinnung auf solche Werte, aber auch solche, dass es so was gab, einfach andeuten könnte, glaube ich. Ja, das ist ja eine Frage. Also, wenn plötzlich einen Buch auftaucht, DTV ist ein großer Verlag, aber dennoch musst du den Buch ja bewerben. Und Buchsteiner ist jetzt, glaube ich, keine Autor, der durchschnittliche Kräufer von Gelegenheitsliteratur in Deutschland unbedingt kennt. Also vom Name ja schon sagt, oh, der neue Buchsteiner ist da. Da einen Spiegel-Besteller zu landen, ohne genau zu wissen, von wie viel Exemplar wir sprechen, nur mit dem Titel "Ostpreußen". Das ist schon spannend, weil wir haben es sehr gesagt, also ein Großteil der Heimatvertriebenen werden nicht die Kunden sein. Die sind 95 oder älter, die sind tot, die lesen nicht mehr, die sitzen im Altersheim oder was. Das müssen hauptsächlich, denke ich, deren Kinder sein und deren Enkel. Also es muss ja, wenn das keine Zufallskäufe sind und das lässt sich nicht unterstellen bei dem Titel. Es muss ja irgendeine Sehnsucht nach dieser Literatur und nach diesem Thema geben. Ganz banal, ich stelle hier mal eine Kausalität her, sonst gäbe es eben diesen Bestseller nicht. Sonst wäre das ein Buch unter "Fernaliefen" in der zweiten Auflage mit, was ich nicht, 2000, 3000 verkauften Exemplan, was durch die Verlage halt irgendwie immer absetzen. Aber ich denke, wir sprechen hier von deutlich höheren Verkaufszahlen. Das heißt, es ist natürlich auch ein Titel, der liegt vermutlich bei Talier und überall relativ weit vorne aus. Das ist ein Ding, das kannst in jeder Buchhandlung. Es gibt ein Grund, warum die es vorne hinlegen. Es gibt ein Grund, warum die das hinlegen, der nicht nur damit zu tun hat, das Verlage dafür bezahlen, das Thema muss irgendwie laufen. Und das ist ganz spannend. Ich kann euch da nur vollumfänglich zustimmen. Ich hatte, muss sich gestehen von Ostpreußen auch relativ wenig Ahnung. Und das, auch diesen Punkt, macht ja Buchsteiner gut auf, zu sagen, ganz spannend, dass der die Ostpreußen mit die bekanntesten Heimatvertriebenen sind. Gleichzeitig, aber die, wo sich wenig Leute was drüber wissen irgendwie. Und für mich war das auch eine ganz, ganz tolle Einführung in das Thema. Ich kann also jedem, der da nicht so sonderlich viele Ahnung von hat, das Buch wirklich gut empfehlen. Seine Schwächen hat es natürlich im Schluss teil mit diesen tatsächlich politischen. Ja, diesen Versuch einer politischen, politisches Ende zu finden. Darüber kann man aber relativ einfach hinweglesen, weil so schlimm ist es nicht. Und selbst da und du hast da selber angesprochen, selbst bei den Kritikwürdigen stellen, also aus unseres Sichtkritikwürdigen stellen, selbst da liefert Eier aber interessante Infos. Ja, und ich kann auch keinem, muss ich ganz ehrlich sagen, verwähren, der sich dann irgendwie eine relativ lange Zeit mit der Vertreibung seiner Familie beschäftigt hat und auch mit den Rolltaten der Roten Armee, die es in der Form einfach gab. Vielleicht da auch jetzt nicht ganz sauber scheiden zu können zwischen. is Russland heute noch das gleiche wie früher. Das ist auch ein sehr emotionales Buch, ne? Wobei ich halt immer interessant finde, dass da die Russland Gegner eigentlich einer putinistischen Logik folgen. Weil putin selber stellt jetzt ja auch immer so da, die russische, die rote Armee war die russische Armee, die Siga Armee. Aber gleichzeitig, und dann sagen immer die anderen nöne im Moment, die rote Armee waren auch Ukraine, Littauer, Weißrusten und Asiaten. Wir haben auch gegen Nazis erfolgreich gekämpft, wir wollen auch ein Stück vom Erfolg skuchen. Wenn es aber dann um die Vertreibung geht, um die Massenmorde und Vergewaltigungen von Deutschen, dann auf einmal oder auch von anderen. Das wurde dann nicht nur deutsche Vergewaltigungen, aber halt am meisten in 1945. Aber dann geht es immer komischerweise, dann sind doch einmal die ewigen Russen. Dann spricht auf einmal keiner mehr davon, dass der genaues Ukraine, Littauer, Zentralasjaten, Kaukas ja was auch immer noch mit dabei waren. Und ich glaube, das ist, ich verstehe es so, wie du es auch sagst, Philipp, mit diesen, wenn man sich mit dieser Thematik beschäftigt. Ich meine, bei mir ist sie auch ein Oberschlesin, wenn da ältere Verwandte erzählt haben, was dann da los war, in den späteren 40ern, an von der 50ern, vor allem Ende der 40ern noch. Ich meine, die Polen haben dann auch nicht besser dann gemacht, aber brauche ich nicht zu bereden. Aber natürlich verstehe ich diesen Effekt erst mal. Aber ich erwarte ja von einem Schornisten mit dem Wissenschatz und auch mit dieser rationalen Befähigung zu Argumentation und zum Resonieren. Von dem erwarte ich halt aber trotzdem ein bisschen mehr als von einem 18-jährigen Jungrechten, der sagt, ja, die Russen haben 45ern Königsberg das gemacht und jetzt machen sie das selbe in Butcher und deswegen ist der Russen der ewige Feind und wir müssen für immer alle Russen hassen. Also es macht die Buchsteiner natürlich nicht. Aber ich will damit sagen, an Leute wie Buchsteiner sind eben auch andere Qualitätsmaßstäbe anzusetzen. Ja, das stimmt. Man muss aber zumindest ein kleiner Teil der Wahrheit ist das auch, auch wenn ich nun ein kleiner Teil, wie gesagt ein kleiner Teil der Wahrheit. Das aber die russischer Armee seit jeher einen gewissen Drang zu exzessen hat, auch heute noch. Sag mal aufgrund ihrer sozialen Zusammensetzung. Das ist glaube ich schon so. Aber das, ja, ich gebe dir vollkommen recht, das ist auch eine ganz spannende Stelle. Da habe ich relativ lange zu gelesen in Vorbereitung auf dem Podcast. Es spielt aber eigentlich gar keine entscheidende Rolle, weil das ein Detail der Geschichte ist, was für dieses Buch überhaupt nicht entscheidend ist. Aber er schreibt natürlich und das schreibt da wirklich deutlich auf Seite 26 gleich. Aber was von jenseits der Grenze drohte, war nicht nur eine militärische Übermacht. Dort brotelte der Zorn eines großen Teils Europas ein unbändiger Drang nach Vergeltung. Fast alle Soldaten, die an der Grenze zu Ostpreußen auf den Angriffsbefil wartet, hatten im Krieg geschwister Eltern Kinder, verwandte oder Freunde verloren, von ihren Häusern und Höfen zu schweigen. Die hatten selbst mit Angesehen oder zumindest davon gehört, wie deutsche Soldaten und der S-Menner, Hunderte und Tausende ihrer Landsleute zusammengetrieben und erschossen hatten. Wie 10 und 100.000 ausgehungert wurden und so weiter. Wir brauchen jetzt gar keine Diskussion darüber führen, ob das stimmt, denn in der Tat gab es auch so was. Ich glaube, das braucht man nicht zu bestreiten. Fakt ist aber, und ich hab mich dann noch mal ein bisschen eingelesen, dass diejenigen, die Ostpreußen erreicht haben. Teilweise, die 48.000 z.B. tatsächlich aus Russen bestand, die unmittelbar vom Krieg der Deutschen betroffen waren. Also die wirklich ihre Verwandten verloren hatten, die wirklich ihre Häuser verloren hatten, die vielleicht wirklich Vertrieben unterschossen wurden. Gleichzeitig sind in Ostpreußen auch etliche Einheiten und großer Bände angekommen mit, wie du eben schon schön sagt, das Benedikt, ich sag mal, einfach Völker schafften, die von der Wärmacht noch nie gehört hatten. Aber Buchsteiner macht diesen Punkt auch, muss man fairerweise sagen. Er sagt sogar, er führt auch an Stratfolge lesen. Ja, aber an anderen Stellen führt er sogar noch in ihr Ergenbogen. Bei er schreibt, dass die Propaganda nicht zu übergewichten ist, das schreibt er auch. Aber er erwähnt sie zumindest. Das fand ich auch spannend. Er zitiert sogar ausführlich aus diesen Brandschatz. Wobei da ja verschiedene Historiker meinen, dass das den durchschnittlichen Russen gar nicht so stark erreicht hat. Aber das ist ne, das ist wirklich eine Detail-Diskussion. Ich finde sie jedenfalls historisch durchaus korrekt. Auch von unserem Standpunkt aus, dass er die Ehrenburgsache erwähnt. Ja. Und dass er auch auch diese die auch ausführliche Zitate liefert, die ja klar aufrufen, zum Mord und zur Vergewaltigung zum Todes. Aber es ist ein schwieriges Narrativ zu sagen. Die Russen haben nur deswegen so gewütet, weil die deutschen Vorsoböse waren. Das ist natürlich vollkommen der Bullshit. Das ist ein Teil der Wahrheit. Aber Ehrens, ich glaube, du, ich glaube schon, dass Ehrenburgs Propaganda, wenn sie verfangen hat. Aber er schreibt, dass er explicit so, dass die Russen Vergeltungen üben wollten. Und das stimmt auch in großen Teilen. Ja, aber schauen wir, schauen wir, dass es eben keine allgemein gültige Wahrheit sozusagen, dass es hier in einer Rache akt war. Aber agree to disagree. Weil, schauen wir uns mal diese, wie folgers sagen würde. Wenn wir uns mal die Landkarte nämlich anschauen, die in dem Buch, glaube ich, gar abgedruckt ist. Ja, relativ weit vorne. Genau. Übrigens ohnehin. Nach meinem Dafürhalten findete V-Buch, ein schönes Buch. Ist nicht schlecht. Ja. Das ist allgemeisch gemacht. Ja, ich habe ja nicht gesagt, ultrageil, ein schönes Buch. Ja. Wenn du da anschaust, wo die auch kamen. Gerade hier vom Buch "Ost Polen" beziehungsweise dann wirklich weiß Russland oder wie folgers sagt Belarus. Kannst du es uns unzuhören noch mal zeigen auf der Karte? Ja, das ist schwierig. Jedenfalls siehst du jetzt hier nicht. Siehst du nicht, aber du kannst hier geografisch denken, durch welche Gebiete sie gestoßen sind. Ja, klar. Und wenn du dir selbst recht historisch anschaust, was in weiß Russland los war, da ist schon so, dass da schon gewütet worden ist. Und ich kann mir auch gut vorstellen, dass ein Soldat, der irgendwie in der roten Armee gedient hat, was unhin vermutlich schon folter war. Also überhaupt in der roten Armee zu sein war wahrscheinlich schon folter. Da warst du eh schon 1.000% aggressiv und hat es Hunger und hat es gelitten und hast deine Kameraden sterben sehen. Durch eigenes Feuer, durch feindliches Feuer, durch Folter, durch Politkomisare, was auch immer. Und dann fährst du noch tagelang, wochenlang, monelang durch zerstörtes Land, wofür eben auch deutsche Verbände wesentlich waren. Und dann kommst du in dieses Intakte-Ospreisen, das ja auch in den Buch so eingefangen wird als mystischer Ort, als Intakte-Welt. Da stellt man sich so ein bisschen vor, wie so ein deutsches, pommersches, preisisches Hoppe-Land, wo alles so perfekt ist. Und dann. Schreib mir die Russland aus. Und dann kommt Ehrenburg und andere Propagandisten. Und ich kann mir schon vorstellen, dass da durch dann so ein expulsives Gemisch aus Hass, Neid, Rachsucht, aber eben auch dieses Siga-Mentalität kommt, jetzt dürfen zu tun, was andere sich nicht mal zu denken trauen. Also von daher, ich mach da Buchsteiner, muss ich gestehen, kein Vorwurf. Na was heißt Vorwurf ist, ist halt historisch nicht ganz korrekt, aber ich sage, das ist für das Buch nicht relevant. Aber daran kann man sich schon stoßen, weil seine ganz klare Linie grundsätzlich schon ist. Man darf Zivilisten sowas nie antun, es gibt dafür nie eine Rechtfertigung, aber man muss trotzdem verstehen, dass das hauptsächlich ein Racherakt war. Und so schreibt das ja auch wirklich. Es ist aber nicht relevant, relevant für uns ist nämlich, ich habe noch einen Zitat rausgesucht von Norman Neymark, die rote Armee in Deutschland, sowjetische Besatzungspolitik 45 bis 49, der schreibt der Ostpreußen wurde zum Symbol der Vergeltung, die Gewalt war dort schlimmer als in vielen anderen Teilen Deutschlands, seit der 85. Und das ist doch spannend, denn wir können da vielleicht auch ein Stück weit vom Buch wegkommen, beziehungsweise eine Sache wollte ich noch erwähnen, sehr positiv erwähnen, in dem Fall ausnahmsweise. Wie die Russen gegen die Flüchtlinge gewütet haben. Beim Beschießen der Trecks durch Tiefliger, beim Versenken der Schiffe, die dann ausgelaufen sind, übers Huff und so weiter. Da muss ich sagen, da ist er stark. Also da hält er sich einfach an Fakten, das ist jetzt zunächst erst mal nichts, was irgendwie wichtig wäre. Also erwähnenswert wäre an sich, aber ich musste daran denken, ich hatte in meinen wenigen Studienjahren, die ich ernsthaft betrieben habe in Marburg. Im zweiten oder dritten Semester neuere Geschichte, eine Duzentin, das Seminar hieß Endkampf 44-45. Warum ich das gewählt habe, weiß ich bis heute nicht, weil das war sehr dumm. Ich habe dort eine Hausarbeit geschrieben über Hitler's Karismar, das war aber ihr Thema 11 Punkte, schlechteste Note überhaupt ist, ja. Und im Studium und jedenfalls hatte ich da ohne es zu wollen, ein Pulverfass entzündet im Seminar, denn sie stellte die Kühne-Teese auf, übrigens eine Duzentin, die auch mit ihren Körschorma zusammengearbeitet hat, die sich für was ganz besonderes hielt. Und die dann wirklich allen Ernstes nach zwei oder dritten Semester Studiengruppe erklären wollte, die deutschen Soldaten, die Wärmacht, hätten nur deswegen Ostpreußen und Koso lange verteidigt aus Blinder-Idiologie. Also was auch in der Mainstream-Geschichtsforschung vollkommen wiederlegt ist. Und ich hatte dann gesagt, neja, ohne damals schon geschichtlich sonderlich gebildet zu sein, neja, das halte ich für relativ schwach sind, vermutlich wollten, die die Flüchtlingsrückzüge halt schützen. Und das ist eine Sache, die ja wirklich auch Buchsteiner eindrücklich beschreibt. Auch immer mit der Rückversicherung, ja, auch die Wärmacht, das weiß man heute, hat verbrechen begangen. Aber er schreibt ja wirklich dann, dass das Überleben seiner Großmutter und ihrer Familie nur, der schreibt es nicht wörtlich, aber im Grunde genommen Heldenleistung der Wärmacht bei der Ewa-Koierung der Flüchtlinge zuzuschreiben ist. Und in diesen Passagen muss man sagen, ist er wirklich richtig ehrlich. Und trotz dieser Rückversicherungsparagrafen, die er eingebaut hat, bricht es hier so ein bisschen durch, gewissermaßen, dass er nicht anders kann, als die Berichte seiner Großmutter unverfälscht wiederzugeben. Und die sagen halt, dass die Wärmacht-Soldaten dort gerade bei der Ewa-Koierung über die Ostsee, Heldenhaftes geleistet hätten. Und also wirklich, es erschreibt ja, die Größe waren nicht in der Kriegsleistung zu sehen, sondern. Und da muss man dann wirklich wieder sagen, das sind Passagen, das ist für den Mainstream Journalisten beachtlich. Und da kann man aus meiner Sicht über ja streitbare Punkte wie diese Geschichte mit, ist das ein Rache-Fellzug oder sind das halt babaren, die gern vergewaltigen wollten oder was auch immer kann man dahin wechseln. Und wenn man nicht ein vollkommener Follidiot ist, der sich bei jeder kleinen, wie so Leute, die wenn irgendwie in Schwarze in dem Füll vollkommen austicken. Wenn man in bisschen die Fähigkeit hat, manche Sachen einfach ein bisschen auszublenden, dann ist das vermutlich aktuell die literarische Einführung in das Ausbräusenthema. Und ich will aber jetzt, es klingt so ein bisschen so, ich will aber jetzt noch nicht Schluss machen, weil ein bisschen müssen wir schon, glaube ich, noch ganz kurz zumindest über das Thema Ostpräusen sprechen. Denn wir haben jetzt relativ lange darüber gesprochen, was er über die Ostpräusen dort beschreibt. Wir haben aber noch gar nicht wirklich darüber gesprochen und ein bisschen was können wir dazu, glaube ich, schon noch sagen. Ihr seid beide keine Experten sowieso nicht, aber ihr habt durch beide nicht groß mit Ostpräusen beschäftigt. Vermutlich als unserer Runde als Einziger so ein bisschen mal, um laufe der Zeit benedigt. Ja, ich war auch noch nicht dort. Aber Ostpräusen ist ja, das kann man vielleicht jetzt noch hinterher schieben. Und auch deswegen ist dieses Buch so lesenswert, denn wirklich ganz anderer Landstrich als das Zudetenland, auch als Oberschlesien, als Niederschlesien, als die anderen Gebiete der Heimat vertriebenen. Wir lassen jetzt mal so was wie sieben Bürgen und so raus, das ist ja nochmal eine ganz andere Baustelle. Wir müssen jetzt auch nicht die Geschichte rekapitulieren, aber Ostpräusen war ja schon immer der vorgeschobenen Stützpunkt praktisch im Osten. Wenn man sich das überlegt, wenn man heute mal auf Nagade sich vergegenwärtigt, wo es Berlin und wo es Königsberg, das ist eine ziemliche Strecke. Und dieser ewige Zankabfel, der hat ja einen Menschenschlager vorgebracht, der sehr speziell ist. Also wir haben es dazu tun, mit überwiegend Landbevölkerung. Und ich hab mal geschaut, er schreibt ja in dem Buch, dass seine Familie zwischen 350 und 400 Hektarland besessen hat. Das muss man sich mal vergegenwärtigen, die meisten Wände mit nix anfangen können. Aber ein Gutshof hatte 400 Hektarland. Es ist gigantisch. Ich glaube, es sind 70 oder 80 Fußballplätze. Und er schreibt, glaube ich, dass ein durchschnittlicher Land wird in der BRD heute so 70 Hektar hat. So, wir sprechen also von einem Landstrich, der eine völlig andere Gesellschaftsstruktur hatte als beispielsweise die Arbeiterstätten in Oberschlesien. Wo wir es tatsächlich mit einer teilweise fast mittelalterlichen Ständestartstruktur zu tun hatten, wo Gutsherren, teilweise auch Gutmeinende und anständige Juncker und Gutsherren riesige Höfe und Länder rein bewirtschaftet haben, wo alleine zu dem Hof oder zu dem Gutshof selber 80/90 Leute zählten. Diese Leute kommen dann also 45 nach in die BRD. Und treffen dort auf diese Gesellschaft. Und das ist natürlich etwas ganz Besonderes, was man mit einem anderen vertriebenen Hintergrund nicht so wirklich nachvollziehen kann. Ich will jetzt nicht gleich sagen, einfacher war sich da in die BRD-Gesellschaft einzukliedern, aber die Ostpreußen hatten ja lange Zeit in der frühen BRD dieses Schildumhängen der Luxusflüchtlinger. Weil sie sehr lange an diesen eigentümlichen Traditionen festgehalten haben, weil sie einen sehr eigenen Dialekt hatten, weil sie einfach sehr weit weg waren vom Restreich. Und eigentlich eine ganze Zeit lang in der Bundesrepublik Deutschland immer so ein bisschen die Sondalinger gewesen waren, wo hingegen sich zum Beispiel zu deta-deutscher relativ schnell integrieren konnten in die Gesellschaft. Und das ist, glaube ich, eine Sache, die man heute gar nicht mehr merkt, also davon gibt es effektiv keinen Überbleibsel, aber wenn du dich du badest, mich ja auch darum, das Thema zumindest so ein bisschen mit reinzubringen, Stichwort auch vertriebenen Verbände. Denken wir an die JLO. Wir denken ans Ostpreußen-Platt. Wir denken heute an die preußische allgemeine Zeitung, bei der ich übrigens mein allerersten Artikel jemals veröffentlicht habe. Echt? Der preußischen Allgemeinen Zeitung. Was war das? Ich weiß es nicht mehr. Hab ich aber drüben irgendwo liegen. Ich hab die Zeitung alle noch. Ich hab in der Patz, glaube ich, 30 Artikel veröffentlicht. Nicht dein Ernst doch? Jetzt find ich dich ja doch cool. Aber nicht zu dem Thema. Nein, aber was? Du würdest auf die Patz so geschimpft, das ist lila. Ja, ich schimpfe immer noch auf die Patz. Das kannst du auch gleich tun, aber ich finde es doch gut. Ich hatte als Abiturient für einen Artikel geschrieben, den hatte ich bei der JF eingereicht. Ich hab einfach geguggelt rechte Zeitung. Und bei der Patz, und bei der Patz hatten wir wenigstens einer geantwortet und gesagt, ne, er ersteinen wir eine Zeitung. Das ist kein Zeitungsartikel, aber sie können gern was schreiben. Sie können ja anscheinend schreiben. Wollen Sie mal über das Thema. Ich weiß nicht mehr. Gender, eine Hochschule schreiben. Und dann hab ich bei ich klar. Ich hab 20 oder 30 Artikel in der Patz veröffentlicht. Ja, richtig. In den Jahren 2012 bis 2014 oder so. Das ist ja cool. Ja, cool ist das nicht. Aber ich finde es schon beachtlich. Also ich bin ja, ich bin persönlich, weil der Folge gesagt hat, dass ich über die geschimpft hab. Neulich gestimmt. Irgendwann wollten sie. Du sprichst das nicht mehr veröffentlichen, weil es dann zu rechts wurde. Ja, das ist das Thema auch beim Thema. Ich weiß nur, dass ich dir doch mal. Ich hab dir doch irgendeine Patz. Patz, ja. Eine Patz-Ausgabe irgendwie was ab fotografiert und hab sie geschickt und hab irgendwie mich Fruchtbadriebe aufgeregt und hab das Ausfuss hier in meinen Telegram-Ganar-Reitestät direkt wieder gelischt. Weil er auf einmal ein Mitarbeiter von dem MDB mehr geschrieben hat, war das jetzt veröffentlicht oder war das jetzt vielleicht für einen Kumpel von dir. Egal. Ist ein anderes Thema. Nee, aber wer die preisische Allgemeine Zeitung nicht kennt, die gibt es eigentlich an jedem Hauptbahnhof von Chemnitz bis nach Kiel. Gibt es auch im Abo, die die preisische Allgemeine Zeitung, da finde ich was angesprochen. Hat auch das. Ist aus dem Ostpreußenplatz sozusagen entstanden. Landsmannschaft der Ostpreußen ist immer noch heute herausgeber. Die Zeitung bezeichnet sich selbst als preisisch und wertkonservativ. Und man muss aber leider sagen, es ist wie die junge Freiheit, aber noch lama. Es ist halt wirklich. Noch mehr CDU. Noch mehr CDU-Bindung. Und man kann um das sehr kurz zu halten, weil es geht dann nicht um die Patz heute. Aber wenn man die Patz erklären will, ist es eigentlich ganz einfach. Die Patz hat im Endeffekt zwei Gesichter. Der Gesicht der Land ist kundlich. Und historisch, über das alte Ostdeutschland, über Ostpreußen und Pommern, aber im Übrigen auch immer überschlesieren und sowas. Der ist extrem lesenswert. Diese 10, 12 Seiten sind lesenswert, informativ, wissensvermitteln und im besten Sinne schon erlässlich aufbereitet. Das Problem ist der Hauptteil der Zeitung, nämlich Politikwirtschaft und Gesellschaft. Und da ist es im Grunde so. Da wird geschrieben, friedlich März. Die muss mehr erst nach Vorschuss vertrauen geben. Wohlfram Weiner, endlich ein konservativer Minister der Aufräume mit dem Judenhaus in Deutschland. Dann geht es um Umilei, um Libertarismus, um liberale Wirtschaftsordnung. Also der politische wirtschaftliche Gesellschaft, die Teil ist wirklich CDU und weniger. Also irgendwo zwischen FDP und CDU. Aber der und damit leider Gottes auch schlechter als junge Freiheit. Da geht es also Autoren Hans Henkel. Henkel, Eichler, Rene Nähring. Ich glaube, da kommt sogar vom Rotari-Club und war vorher irgendwie Chefredakteur vom Rotari-Mecke. Also braun ich darüber länger zu reden. Der politische wirtschaftliche Teil ist komplett absurd. Das ist wirklich so Werte-Union von 14 Jahren oder CDU der 80er. Was übrigens aber auch sinnbildlicher steht für die Problematik von Teilen dieser vertriebenen Politik. Und von Teilen der vertriebenen Funktionäre, das ja mit Ärger Steinbach sozusagen die Neutralisierung des patriotischen Programms in diesen vertriebenen Verbänden erreicht ist. Das schauen wir uns, die Sudeten Deutschlandsmannschaft an. Die komplett CSU ist hier. Schauen wir uns die Landsmannschaft der Auspreusen an, die sehr stark CDU-Lastig ist, damals Herr von Gottberg. Ich erinnere mich auch noch, als wir mit dem IFS damals in Bad Pirmont. Ja, ich höre es dazu. Die Akademin gemacht haben, die heute wieder in Städro da stattfinden. Wo wir dann auch rausgeflogen sind, bald zurecht. Das war ja vor dem CDU. Das war ja früher die junge Landsmannschaft auspreußen. Und ich glaube 2006 oder was haben die sich umbenannt oder hat die Jugendorganisation sich in dem Landsmannschaft aus Deutschland umgenommen? Genau, das ist korrekt, da ging es um die Geschichte mit Dresden. Der Haupträger war mit verschiedenen freien nationalistischen Gruppen in Dresden. Wo die größten Verstatt gefunden haben zwischen 2004 und 2011. Das hat ja die JLO organisiert. Ganz wesentlich, ganz kadermäßig organisiert. Und die wurden aber dafür dann rausgemobt, genauso wie ich meine, bei der Landsmannschaft Schlesien dann auch junge Schlesia rausgemob worden sind. Die hatten auch mal eine Zeitung. Der Schlesia war dann bei Monier im Norden? Genau, den gekauft und eingestellt hat. Der hat ihn aber über Jahre noch geführt. Also, das ist sicher zehn Jahre oder so gelaufen, aber nur an Abonnenten. Und was ist aber immer noch gibt es in die Schlesische Nachrichten von Stefan Rauhut und der Schlesischen Landsmannschaft. Die gibt es immer noch. Aber egal, zurück zu Paz, bei der Paz finde ich das absurde. Das sieht theoretisch. Theoretisch hätte ich sie das Potenzial, die einzige Rechtskonzentriere Wochenzeitung zu sein. Die nicht wie die junge Freiheit, an die der Stein gebunden ist und so eine klare Linie hat, die immer dieselbe ist. Also immer so auf diesem Jagmäutenkurs segelt, sage ich mal. Aber stattdessen macht sie in Hans Georg Maas und wäre längsfeldkurs. Wo ich mir sage, warum. Und das ist halt leider sehr gut dauerlich. Weil das der Charakter der vertriebenen Verbände ist. Und das ist wahrscheinlich ein Teil des Problems? Na ja, man muss halt sagen. Und das ist auch ein Teil, der an Jochen Buchsteiners Buch gut vorkommt. Dass der sogenannte Rewanschismus in Teilen der J.L.O beispielsweise noch bis in die späten 70er. Auch auf den großen Veranstaltungen so propagiert wurde. Also später ist klar, dass es in einem, ich meine, die vertriebenen Verbände, also ich glaube, die hatten ja teilweise bis zu 2 Millionen Mitglieder oder so. Das ist da natürlich ein großen Anteil gehabt, der immer darauf gehofft hat, dass man in die Heimat zurückgehan kann. Das ist ja klar. Vielleicht auch ohne klare Rewanschistische Tendenzen, also sozusagen die widerlichen Polen, müssen weg oder so. Sondern einfach zu sagen, ich will mein altes Haus wieder haben und in die Heimat zurück. Das ist ja eine ganz spannende Sache. Dass ich sozusagen diese vertriebenen Verbände und nicht nur die ostpreußische Pö-Apö, dann der CDU und der CSU angebiedert haben. Und ja, eigentlich denen, die sie, ich will jetzt nicht gleich sagen, verraten haben, aber die sozusagen die alte Heimat auf staatlicher Ebene preisgegeben haben. Das ist ja so. Also das kann man bewerten, wie man will, aber mit Willy Brandt hat es effektiv begonnen. Adenauer hat noch so ein bisschen geplenkelt, so von wegen das könnte man vielleicht irgendwann. Und mit Willy Brandt ist es dann losgegangen und den Ostverträgen und so weiter und so fort. Und irgendwann war klar, also schon vor, vor 91 war klar, das kommt nicht mehr zurück. Und dass man sich sozusagen denen an den Hals geworfen hat als ganzer Verband, die effektiv diese ganzen Verträge ausgehandelt und unterschrieben haben. Das ist natürlich auf der einen Seite, absurd auf der anderen Seite, spricht es dafür, dass die Heimat vertriebenen sich halt tatsächlich in den Alltag der BRD integriert haben. Und das hier auch relativ schnell durch die CDU schon mit Adenauer beginnend, eben auch in ökonomische Abhängigkeitfälsnisse begeben haben. Es ist ja so, Friedrich Merz ist jetzt auch aufgetreten bei den Vertriebenen. Wegen diesem Jahrestag der Kater, da hab ich auch bei X kommentiert, weil Merz wirklich eine Rede gehalten hat. Die werden ja, wenn die anschaut, die Rede war nicht so schlecht, aber es ist natürlich völlig belanglos, weil Worte, Worte und Taten sind Taten und ja liefert halt nicht. Aber man sieht halt schon auch bei den Landsmannschaften, egal ob bei Jugendorganisationen oder auch bei den Stammlandsmannschaften. Das sieht man schon eine ganz starke, personelle und auch ideologische Kontinitätslinie. Entlang der Christdemokratie. Und das ist natürlich schon ein manifestes Problem. Und das ist eben, wenn man jetzt zurück auf die Ostpreußen kommt und auf die Paz kommt, das ist eben schon auch ein Ärgernis. Aber was machen denn die vertriebenen? Du bist ja da drin, ein bisschen in dieser ganzen schlesischen Thematik. Aber weiten wir das mal aus auf alle vertriebenen Verbände. Was machen die denn heute überhaupt? Die machen schon Programm, also das kann man ja nicht vorwerfen. Mit welcher Stoßrichtung denn? Na ja, Kultur, Kultur, Kultur, Folkstumsarbeit. Aber in der BRD? Bei des, also in der BRD natürlich, weil viele ältere Landsleute natürlich betakten Alters sind. Und dementsprechend dann in ihren Ortsgruppen halt sich treffen zu Kaffee-Kuchen und Heimatliedern. Das ist dann eher, so würde ich sagen, nostalgisch folgleristisch ein bisschen. Aber sowohl die Ostpoise also auch die schlesischen Landsmannschaften. Die gibt ja zwei schlesischen Landsmannschaft der Oberschlesia und die gesammschlesische Landsmannschaft. Die machen auch Veranstaltungen in Polen zum Beispiel. Bei der deutschen Minderheit. Aber das gilt glaube ich, also bei den Sudetendeutschen war es so. Der letzte Jahr, letztes Jahr glaube ich zum ersten oder dieses Jahr zum ersten war, seit Ewigkeiten in Tschechien wieder. Noch nicht. Das wollen Sie. Das wollen Sie erreichen. Aber normalerweise ist die Landsmannschaft des Sudetendeutschen traditionellen Bayernbeheimat. Genau. Das liegt auch daran, dass Bundesländer sogar in Departenschaften haben. Also Nordrhein-Westfalen zum Beispiel. Das ist ja aktuell kontrovers diskutiert, bezüglich des Museums in Ratingen. Genau. Die schlesische Museum. Das ist jetzt geschlossen werden soll, weil Gate für alles in der BRD da ist. Aber nicht für die eigene Pflege, der eigenen Kultur und Geschichte. Neun Milliarden für die Ukraine. Neun Milliarden jährlich für die Ukraine. Entschuldigung. Aber keine paar Milionchen für Oberschlesien. Und die Bayern sind die Partner-Sodeten. Die Niedersachsen sind die Partner, die die NRW-Lass-Lipart in der Schlesia. Ich glaube, Niedersachsen haben die Partnerschaft für Ospreisen. Und so weiter und so fort. Und das sind eben auch Länder, die eben auch traditionell auch schwarz geprägt waren oder teilweise noch sind. Und genau. Und da wurde eben ganz früh auch personelle Verschränkungen praktiziert. Also wenn wir uns die du hast die Sudeten angesprochen, weil du selbst die entsprechende familiäre Wurzeln hast, der Bernd Posselt, CSU-Politiker, seit Jahrzehnten. Der dort die Sudetendeutschen dirigiert und lenkt. Das ist halt ein harte, liberaler, CSU-ler und tausend-prozentiger BRD-ler. Und von dem braucht man jetzt nicht erwarten, dass das irgendwas innovatives kommt. Aber zurück für die Veranstaltungen. Die machen Veranstaltungen. Die machen Tanzveranstaltungen. Die bieten Seminare an. Sie machen Wanderungen durch den alten deutschen Osten. Was hältst du davon? Ich finde das nicht schlecht. Was ich schlecht finde ist ihre A, ihre ihre. Ja, ihre Selbsteinbindung und ihren Selbsteinbau in das Christemokratische Gesamtgefüge. Teilweise, würde ich sagen, sind Teile der vertriebenen Landschaft Vorfeldorganisationen von CDU und CSU. Was im Jahre 1960 irgendwo gründbar war. Aber 2025 ist das halt schon krass. Was übrigens interessanterweise auch über Jahrzehnte bei den Russlanddeutschen so war, bei den sogenannten Spätaussiedlern. Könne ich noch einige in Nordhessen gibt's viele von denen. Und da die wenigen, die da irgendwie organisiert waren, waren immer in der CDU, aber so richtig fanatisch, so fanatische CDU-Wallkämpfer gewesen. Die Spätaussiedler. Und jetzt aber vielleicht als Abschluss. Wir haben heute relativ wenig tatsächlich über Ostpreußen per See gesprochen, aber wir haben da auch alle nun Buchwissen. Wir können das gerne nachholen, wenn die Kollegen aus allen Steinen uns einladen, weil sie sich in den Prokrast hören. Ja, nee, ich meine das wirklich ernst. Ich hatte eigentlich auch geplant. Natürlich, so ein großer Teil des Buches von Buchsteiner. Und das sind ja auch die starken Passagen. Und das hast du gesagt, Volker, ist das wo den Nationalcharakter am weitesten, sind die Kultur der Ostpreußen beschreibt. Diese Junke Mentalität, die Drinkfestigkeit, die Nüchternheit, die Fährliche, das nachdenkliche. Das hat man jetzt nicht mit drin gehabt. Das ist aber auch so eine Sache. Wir können da auch nur erzählen, was Buchsteiner schreibt. Und da aussehen wollen wir auch nicht alles aus dem Buch verwäcknehmen, weil die Leute im besten Fall so in derselbe lesen gehen. Es verspüren. Aber spannend finde ich schon die Frage, warum sich nach Jahren der Abstinenz hinsichtlich dieses Themas in der neuen Rechten neuerdings wieder mehr Interesse dafür bildet. Wenn man, wenn ich das mal runterbrechen darf, dann war ich als junger neuer Rechter in großen Anführungszeichen nicht wirklich interessiert an den Ostgebieten, weil ich immer die Meinung vertreten habe, während NRW und auch der Osten überfremdet werden, brauche ich mich nicht aufzuhalten mit den Ostgebieten. Wir kriegen die nicht zurück und da ist nichts zu gewinnen. Und ich würde mal vorsichtig sagen, ohne dass jetzt auf diese Runde hier zu Münzen, dass es viele junge neue Rechte gab, die immer gesagt haben, wir haben ganz andere drängende Probleme als die Ostgebiete. Und streng genommen stimmt das auch. Also zu sagen, wir müssen jetzt erst mal versuchen, innerhalb der BRD Grenzen irgendwie zu schauen, was hier los ist. Bevor wir irgendwie herplicken und sagen, was ist eigentlich mit dem Sodetenland, was eigentlich mit Königsberg und so weiter. Aber ich glaube mit dem zunehmenden Alter und auch mit den eigenen Kindern und damit auch mit der Beschäftigung mit der eigenen Familiengeschichte, was oft als 18-Jähriger noch nicht so sonderlich spannend ist, oder zumindest ein bisschen ausgeblendet wird, zugunsten anderer Dinge. Kernt das so ein bisschen zurück. Und diese Frage tauchte ja auch auf Twitter auf, dass ein paar Leute so spöttisch geschrieben haben, jetzt sprechen die über Ostpreußen, wann sprechen wir eigentlich über NRW. Es ist halt, wenn man sich das vergegenwertigt und wenn man sich die Antworten auf meine Frage dort einfach mal anschaut bei Twitter. Dieser vertriebenen Hintergrund, der ist innerhalb der Rechten, glaube ich, sehr präsent. Vielleicht auch, weil die Leute sich das einfach eher bewusst machen als der Durchschnittsbürger. Und es scheint zumindest ein kleines Band zwischen dieser identitären vertriebenen Geschichte und einer politischen Meinung im Jets zu geben. Zumindest würde ich unterstellen, dass diese Möglichkeit besteht. Und ja, so man kann den Revongismus, den so genannten, aus dieser Rechnung erst mal ganz rauslassen, überhaupt sich mit dieser Identitätsfrage zu beschäftigen, das scheint eine Sache zu sein, die wiederkommt. Und ich glaube, dass dieses Buch wie Ostpreußen, ohne dass der Autor glaube ich, irgendeine, irgendwie geartete. Ja, wie soll man sagen, Agenda damit verfolgt, zeigt, dass die Frage nach der deutschen Identität, was ziemlich back ist, wie man sagt, nicht nur unter jungen Rechten, sondern auch in der Gesamtgesellschaft, wieder an Bedeutung gewinnen. Also, ich habe etliche Nachbarn, als ich denen erzählt habe, ich habe ein bisschen Ahnung von dieser ganzen Geschichte Ahnung-Forschung, dass so in unserem Alter, so sammer mal zwischen 30 und 45, die wollten alle sofort Hilfe haben. Sie haben alle schon mal angefangen zu fragen, haben schon mal was zusammengetragen, aber noch nicht so richtig und mal gucken und nie die Zeit gefunden und nie so richtig gewusst, dass es das und das gibt. Ich habe das Gefühl, dass in der sogenannten Melenialgeneration das ganz stark wieder am Kommen ist, diese Fragen zu stellen. Auf jeden Fall. Im Vergleich zu Elterngenerationen, zum Beispiel, die es oft gar nicht interessiert. Ja, der ein ganzes Leben, ja im Prinzip auf Vertreung passiert, und mal wieder ein bisschen Boomer-Bershing zu betreiben. Ich glaube, ich schon, dass es natürlich unter vielen anderen Faktoren mit dazu zu Wahrheit gehören könnte. Es ist natürlich auch das geopolitische, da bin ich ganz fest überzeugt davon. Also ich habe davon bei Kamerapushsteiner schon angemerkt, dass er möglicherweise diese Trump-Geschichte versucht zu verarbeiten, so nach dem Motto der Amerikaner kommt gar nicht mehr, weil er gar kein Bock mehr auf uns hat. Was jetzt offensichtlich auch bei liberalen und linkslieberalen durchsickert. Und andererseits natürlich jetzt der Reste, dass er als Feindbild wieder zurück ist. Was natürlich jetzt auch wieder es erlaubt, die über dieses Thema Vertreibung und Vergewaltigung der roten Armee in Ostproßen zu sprechen, weil mal angenommen, es wäre der linkslieberale Traumbar geworden. Und Russland hätte sich fein in den Westen eingefügt. Dann würde natürlich an dieser Geschichte nicht mehr gerüttelt werden. Glaub ich zumindest, dass das zumindest argumentativ schwieriger wäre, beziehungsweise, dass es ja, glaube ich, eher so eine implizite Sache, die den Bewusstsein der Leute dann liegt, dass es jetzt gerade jetzt wieder kommt. Vor zehn Jahren hätte das Buch, glaube ich, nicht veröffentlicht. Ich muss zum Ende unseres Podcasts noch mal eine Frage in den Raum werfen, bzw. einen kleinen Diskussionspunkt, ganz kurz aufmachen. Ostproßen ist nicht, dass du deten land und Ostproßen ist nicht oberschlesien. Das ist vielleicht noch mal eine Sache, ob das Podcast unbedingt festhalten muss, ohne dass wir jemals dort waren. Ist sehr offenkundig. Und ich glaube, das zeigt, der sonst nicht so lange, aber einigermaßen ergiebige Sessionsbeitrag von Eric Lena schon, der dort in der aktuellen Ausgabe der Session gibt's auf Anteios.de zu kaufen, beschreibt, wie er mit Freunden in Ostproßen war. Im russischen Teil eben unterwegs war. Dort beschreibt er das im Prinzip und das beschreibt auch Jochen Buchsteine an seinem Buch nichts mehr übrig ist. Also während man im Sudetenland, in Niederschlesien und Oberschlesien, aber auch in anderen Teilen gerade dabei ist, seitens der Polen und Chechen mitunter auch das alte Erbe wieder zu entdecken. Wir hatten es in dem Glatz Podcast, glaube ich, besprochen benedigt, dass es ja auch einige Bücher gibt, die beispielsweise in den jeweiligen Ländern für Fröhre gesorgt haben, nicht zuletzt auch das Tv. Buch Drach hat ja für Fröhre gesorgt, weil es die deutsche Perspektive beleuchtet. Es gibt dort tatsächlich Polen und Chechen, die irgendwie jetzt mal auf die Idee gekommen sind, das Haus in dem ich wohne, das hat ja ein anderes Volker gebaut. Und das alles gilt aber nicht für Ostproßen, zumindest nicht für den russischen Teil. Dort ist im Vergleich zu Oberschlesien, vor allem Oberschlesien ist, glaube ich, ein ganz schönes Beispiel, wo eben noch viele deutsche Leben vergleichsweise wo es noch starke Strukturen gibt, wo es sich auch lohnt, auf die Spuren der Vorfäter zu gehen und die Nacht zu wandern und anzuschauen. Dahin gegen das muss man so deutlich sagen, die rote Armee, und das war in dem Fall die rote Armee und auch die Polen mitunter in Ostproßen, in Königsberg und grob wirklich praktisch gar nichts mehr übrig gelassen. Also Königsberg hat nichts mehr zu tun mit dem Königsberg, das es mal gab. Buchsteiner schreibt hier aus den Memoaren seiner Großmutter Else von Zitat, internationale Handelsmetropole, royaler Residenz statt intellektuelle Weltbürgerrepublik. Also Königsberg muss eine gigantische, schöne, internationale im Grunde genommen Hansestadt gewesen sein, also Wahnsinn. Und von Ostproßen, und das muss man einfach so nüchtern mal feststellen, vom Deutschtumen Ostproßen zu dem Schluss kommen sowohl der rechte Lena, als auch der weiß ich nicht was, Jochen Buchsteiner, ist von dem, was mal deutsch war, effektiv gar nichts mehr übrig. Ja, das sagt ja auch Buchsteiners Vater, mit dem man Ostproßen greist, es auf Seite 127, nie wieder wolle er an den Orts an der Kinder jetzt zurück. Und dann Zitat, das ist nicht mehr Ostproßen, sagte er. Einziger kleiner ergänzigen zu dir, ich hab neulich mit einem geschrieben, der war früher nicht oder aktiv, ist jetzt aber eher so travel-typ, der jetzt die ganze Welt bereist. Und den folglichen Instagram und der reist wirklich überall hin und der war jetzt paar Wochen in Ostproßen. Im russischen Teil zuerst, also erst Memeland, dann russischer Teil und dann allen Steinpolenischer Teil. Also alle drei. Alle drei, also starten. Einmal Ostproßen in Toto. Und der hat gesagt, es gab schon Bezüge auf das deutsche Ostproßen im russischen Teil. Er sagt zum Beispiel, er war in Gaststätten drin. Und dann gab es halt, dann haben diese dort Speisekarten angeboten, auch auf Deutsch, mit zu alten Ostproisischen Gerichten. Wo aber halt klar war, das machen die jetzt eher so viel Heimat-Touristen. Also für die, die noch mal das Erdeutsche erbewollen. Oder er sagt, es gab in Königsberg an jeder Stelle zum, die kennt er diese Kühlschragen-Bagneten, die sich Touristen immer so kaufen. Sagt er halt, gab es halt mit Königsberger Palorama aus den 40ern und 30ern, oft mit Fraktur Königsberg. Zynisch. Oder mit Ostproisischen. Und er sagt auch, in Bäcker, ich ne Bäckerei kette, gibt es da in Königsberg, der heißt der Königsberger oder so. Und er hat auch mit jungen Leuten, der irgendwie gesoffen, also mit jungen Russen, die da eigentlich angesehen worden sind. Und er meinte auch, dass die sich auch privat irgendwie damit beschäftigen. Aber es ist eben vor allem staatlich russisch nicht gewollt. Ich meine, es sind Polen auch nicht gewollt. Aber in Polen leben eben auch noch mehr Deutsche. Da gibt es eben noch Organizierte deutsche Minderheiten in Königsberg. Gibt es wohl noch 2.000 Deutsche? Er schreibt ja auch Ursteiner von diesen Treffen mit der alten Dame. Aber die sind wo er nicht organisiert. Und B würden sich organisieren, würden sie vermutlich auch das etwas härtere Besteck. Das Kalining gerade oblass. Und beides vermutlich in Polen auch so wäre, wenn nicht die Minderheiten noch so groß wäre. Und wenn eben nicht die in der EU wären, Minderheitenkater, es ist trotzdem so, dass theoretisch die EU auch verantwortlich dafür ist, für die Einhaltung der Minderheitenkater. Da schreibe ich in der aktuellen Sensation übrigens dazu, dass es die Polen ja auch nicht so machen. Also Stichwort, wo dann zwei sprachige Ortschilder, die gemäß Verträgen, überall dort eingesetzt werden müssen, wo mindestens 20% bei der Volksstellung Deutsch vertiert haben. Und dann werden halt schilder teilweise dann beschädigt. Und dann heißt, wir können keine neuen aufstellen, weil die wurden ja beschädigt. Oder irgendjemand hat das Deutsch durchgestrichen. Ja, wir mussten es aus Sicherheitsgründen leider in Ferne tut mir leid, kriegt keine deutschen Ortschilder. Also solche Dinge gibt es ja auch in Polen. Aber in Russland gibt es ja nicht mal die deutschsprachigen Ortschilder. Also Russland ist dann noch eine Stufe härter. Zum Beispiel natürlich auch nicht an dieser Verträge gebunden sind. Da muss man auch sagen. Hier schreibt ja auch, er schreibt ja selber relativ am Anfang auch. Aus Sicht vieler deutscher war Ostpreußen bis zum Ende des ersten Weltkrieges nicht viel mehr gewesen, als ein feudaler Landoperettenhafterort an der Periiferie zu Slavischen Welt. Ostpreußen, das war in unseren Augen schon halb Russland. Hieß es im Oktober 1931 in Hamburger Nachrichten. Das war für uns das Land, wo Dienstboten der Herrschaft den Saum der Kleider küssten, das Land in dem hochmütige Latifundenbesitzer, die allein Herrschaft ausübt. So, halb Russland ist ein spannender Begriff. Ich möchte jetzt in diesem Podcast zum Ende nicht dafür votieren, sozusagen Ostpreußen aufzugeben. Also ne, so im Sinne von, dass alles verloren und man sollte da nichts machen. Aber ich glaube schon, dass es wichtig ist darauf hinzuweisen, dass Ostpreußen in jeder hinsichtene Sonderrolle einnimmt. Hinsichtlich seiner ehemaligen Bewohner, also schon zu Zeiten des ersten Weltkrieges des zweiten Weltkrieges war Ostpreußen immer was eigenes. Das ist auch was Buchsteine herausstellt. Sie waren als Heimatvertriebene, anders als andere Heimatvertriebene, ganz sicher. Und wie ihn mitgespielt wurde, so wurde vermutlich keinen mitgespielt. Das heißt, man muss das einfach so deutlich sagen, es ist dort nicht viel geblieben vom Deutsch tun. Und daraus kann natürlich jeder seine eigenen Schlüsse ziehen. Aber ich finde es ein furchtbar spannender Teil der Geschichte. Und ich finde es spannend, dass dieses Buch erschien ist. Und es interessiert mich wirklich, ob noch mehr in diese Richtung kommen wird. Von Jochen Buchsteiner vermute ich nicht. Ich weiß. Ja. Das liegt um von vor zehn Jahren. Das stimmt ja noch. Das ist tatsächlich wichtigere Themen. Gibt als jetzt die Rückholung Ostpreußen. Das heißt nicht, dass man jetzt Verrat übt. Wir wissen aber auch. Verzicht ist Verratverker. Wir wissen aber auch als gute Jungeuropäer, dass die Zukunft Europas nicht nationalstaatlich organisiert sein darf. Deswegen ist ja auch Diskussion darüber hinfällig. Wir vergessen Ostpreußen natürlich nicht. Ja. Ja. Na ja, klar. Folkstum. Ich denke, es ist auch wichtig, dass das wäre, wäre durch dieses Buch beispielsweise motiviert, der selber vielleicht vorfahren hat in Ostpreußen, wäre da mal hinfährt. In den polnischen Teil, zum Beispiel nach Einstein oder in die Gegendort, kann man verbinden mit einer mit irgendeinen massurischen See. Wie auch immer. Das hatte ich auch schon mal glaube ich in einem anderen Tv. Podcast erwähnt. Man kann ohne Probleme an die DFK's dort schreiben, beziehungsweise einen Allensteiner gesellschaft der Deutschen, kann sich dort mit den Leuten treffen und sich informieren. Aber wenn dann muss man schon in den russischen Teil fahren. Ich sag's, ja, aber da wüsste ich persönlich jetzt eben nicht, wie man die Kontaktaufnahme zu den dort verbliebenen wenigen Deutschen, die meistens dann auch russifiziert wurden. Ich hätte eher Angst, dass ich da verhaftet und eingesperrt werde. Als Räumungschist. Ja. Als Hit läuft sie. Ja, keine Ahnung. Aber wie gesagt, es kann ja wirklich sein. Also ich habe wirklich mehrere Leute, auch durch unsere Tv. Podcasts, mehrere Leute bereits, die nach Oberschlesien gefahren sind. Die über die DFK's dann dort Kontakt bekommen haben, die teilweise dadurch dann mehr Einblick in ihre eigene Familiengeschichte bekommen haben. Bei allen Steinen fehlt mir komplette Einblick. Aber ich gehe davon aus, dass es bei den DFK's in Ostpreisen nicht anders ist, also in der Beurwirtschaft erhaben lassen. Mal so und wie es jetzt heißt. Ich glaube, ich ist es nicht anders als in Niederschlesien, in Oberschlesien, im Opeln der Land, etc. Dass die Leute da sich auch freuen, wenn der Resse kommt, wenn erlich sind, der Resse kommt, wenn biografisch sind, der Resse kommt. Und wenn die helfen, können helfen, die auch. Und Philipp hat natürlich recht. Das russische Ostpreisen, das russisch wäre vermutlich auch interessant. Aber ja. Ist aktuell schwierig. Ist vermutlich schwieriger. Und ich meine, Eric beschreibt das ja in seinem Setsionsbericht. Die Probleme, Probleme mit ein und ausreise, verhörere, unsweiter und sofort. Muss jeder selbst wissen, ob ihm das das wert ist. Ich meine, wenn du eine persönliche Beziehung dorthin hast, wenn du weißt, wenn die Großvater hat dort ein Haus gebaut, dann ist es natürlich was anderes, als jetzt wir drei, die mit Ostpreisen halt. Ja, bei Google Street View gucken. Genau. Ist ja gerade in den Grad drin, ja. Ich weiß nicht. Und ein bisschen Plattenbauten können wir auch von Göllitz aus anschauen. Nein, also. Das wird vor der Folge der Züdisch wird bänden, wir das. Nein, wir müssen noch was. also zum Ende. Ich muss auch langsam los echt. Ja, ja, das ist spannend, das interessiert es aber keinen. Also. Die Werbung ist ja das wichtigste am Podcast, dem entspringt er bitte still. Jochen Buchsteiner, wir Ostpreisen, was wir auf Empfehlungen, was wir auf Empfehlungen von dem lieben Benedikt Kaiser gelesen haben, 26 Euro gibt es bei Jungeuropa.de im Shop. Wer sich noch weiterhin für das Thema Vertreibung interessiert, wir haben bei uns den absoluten Klassiker aus dem Publisverlag, Vertreibung und Vertreibungsverbrechen. Das ist tatsächlich der Bericht des Bundesarchivs über die Vertreibungsverbrechen an Deutschen, der 1982 veröffentlicht wurde, hat der Publisverlag zusammengepackt, ist jetzt nicht unbedingt eine erbauliche Literatur, aber wer sich für das Thema verbrechen an Deutschen interessiert, das ist ein Bericht, den das Bundesarchiv veröffentlicht hat, auch wenn es einem rechten Verlag erschienen ist. Und dann gibt es einen Verlag, ich glaube, Benedikt aus Leipzig. Schöner und Kosova? Ja, genau. Schöner und Kosova, die sie nicht im Verdach stehen, revisionisten zu sein, zumal, glaube ich, die Frau aus dem. Also, ein Tschechien ist. Ich glaube, er ist deutscher und sie ist Tschechien, aber ich bin mir nicht ganz sicher, wie rum das ist. Ich glaube, irgendwie so war. Ich glaube, sie ist Tschechien und er ist deutscher. Ja, hab ich es nicht gesagt, doch, ich glaube schon. Genau. Und die haben relativ viele sehr, sehr schöne Dicke und auch kostspielige Bände rausgebracht. Beispielsweise, was geschah in Aussick, was geschah in Postelberg und einige andere Werke, die sich in einer nicht revisionistischen, muss man sagen, Art und Weise mit den Verbrechen an Deutschen im Sudetenland hauptsächlich beschäftigen. Also wer aus dieser Elke kommt, das ist eine. Ich glaube auch, dass das vor vielen Jahren ein Thema bei der Sitzession war, dieser Verlag. Warum auch immer? Wir haben einige Bücher von denen, auch in der Kategorie "Historie" im Programm, die man sich kaufen kann, wenn man denn in dieses kapitelte deutschen Geschichte einsteigen will. Nicht zuletzt, wir haben gestern des Neubuch von Marvin T. Neumann-Amerikanismus veröffentlicht 14 Euro, kann jetzt erworben werden. Ist schon da und wird ausgeliefert. Und auch erst Volker vor drei Wochen erschienen. Dein Roman? Vier Wochen? Ja, 3, 4 Wochen. Herringedeck von Volker Ziergel. Die erste Auflage neigt sich so langsam im Ende entgegen. Also wer da noch zugreifen möchte bei der ersten Ausgabe, wer vielleicht auch von unserem lieben Podcast. Wie sagt man? Kompanjorn, Volker eine Signature oder Widmung haben möchte, schreibt es in die Kommentare bei der Bestellung ins Kommentarfenster. Das gibt es dort ja. Und kann das erhalten. So, in diesem Sinne, liebe Freunde, ich sehe gar nicht, wie lange wir aufgenommen haben, aber ich glaube, das ist ziemlich lange. Das war unsere Episode zu Osträusen und vor allem zum Buch "Wir Osträusen" von Jochen Buchsteiner. In diesem Sinne macht's gut im Bestellung. Bis dann. Tschüss Grüße in die Runde. Copyright WDR 2020
Podcast Summary
Key Points:
Die Podcast-Episode diskutiert das Thema Ostpreußen, Vertriebenenverbände und das Buch "Wir Ostpreußen" von Jochen Buchsteiner.
Die Moderatoren teilen persönliche oder familiäre Bezüge zu Vertreibungserfahrungen aus verschiedenen Regionen wie Schlesien, Westpreußen und dem Sudetenland.
Es wird die anhaltende politische und kulturelle Relevanz des Themas sowie dessen Einfluss auf die rechte Szene untersucht.
Summary:
In dieser Episode des Podcasts "Rechtsgelesen" diskutieren die Moderatoren das Thema Ostpreußen, deutsche Vertreibung nach dem Zweiten Weltkrieg und das Buch "Wir Ostpreußen" von Jochen Buchsteiner. Sie gehen auf die historische Bedeutung ein, erwähnen, dass 1950 etwa 16% der westdeutschen Bevölkerung Vertriebene waren, und betonen die anhaltende politische und kulturelle Relevanz des Themas, insbesondere in rechten Kreisen. Persönliche Erfahrungen werden ausgetauscht: Ein Moderator hat familiäre Wurzeln in Westpreußen, ein anderer in Oberschlesien, und es wird die These aufgestellt, dass viele in der rechten Szene einen Vertriebenenhintergrund haben.
Die Diskussion behandelt auch die schwierige Integration der Vertriebenen in Westdeutschland, die oft in landschaftlich ähnlichen Regionen neu siedelten, und wie diese Erfahrungen familiäre Traditionen und politische Einstellungen beeinflussen. Das Buch von Buchsteiner dient als Aufhänger, um über das Verhältnis zur verlorenen Heimat, das Bewahren von Erinnerung und die aktuelle Bedeutung dieser historischen Ereignisse zu reflektieren.
FAQs
'Rechtsgelesen' ist ein Podcast des Jung-Europafalags zu Kultur, Literatur und Szene-Themen, moderiert vom Verlagsleiter Philipp Stein mit Gästen wie den Jung-Europa-Autoren Volker und Benedict.
Die Episode behandelt Ostpreußen, vertriebene Verbände und das Buch 'Wir Ostpreußen' von Jochen Buchsteiner, das sich mit der Vertreibung der Deutschen aus dem Osten beschäftigt.
Benedict hat familiäre Wurzeln in Oberschlesien, Volker in Westpreußen, und Philipp Stein erwähnt vertriebene Verwandte aus dem Sudetenland und Schlesien, wobei keiner direkte Ostpreußen-Bezüge hat.
Laut einer Volkszählung von 1950 machten Heimatvertriebene 16% der westdeutschen Bevölkerung aus, etwa 8 Millionen Menschen, davon 1 bis 1,5 Millionen aus Ostpreußen.
Heimatvertriebene wurden oft nicht freudig aufgenommen, da die einheimische Bevölkerung selbst mit Kriegsfolgen kämpfte, was zu Spannungen führte und viele Vertriebene neue Partner in Westdeutschland fanden.
Vertriebene siedelten sich oft in Landschaften an, die ihrer Heimat ähnelten, z.B. Ostpreußen in Mecklenburg oder Niedersachsen, Oberschlesien im Ruhrgebiet, und Sudetendeutsche in Nordhessen.
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