Der Ukraine-Konflikt als Belastung für die Beziehung: Wie könnt ihr nun als Paar vorgehen?
0m 0s
Der Ukraine-Krieg löst in Paaren tiefgreifende, oft unerklärbare Angstreaktionen aus, die sich auf vererbte Kriegsängste der Vergangenheit beziehen. Diese Ängste, die durch epigenetische Mechanismen vererbt wurden, werden durch die aktuelle Lage besonders verstärkt. Im Gegensatz zu der Corona-Krise, wo Handlungs- und Teilnahmemöglichkeiten (wie Impfen) vorhanden waren, führt der Krieg zu einem Gefühl der Hilflosigkeit, da individuelle Maßnahmen kaum Auswirkungen auf die globale Entwicklung haben. Paare zeigen unterschiedliche Reaktionen: einige fühlen sich existenziell bedroht, andere sehen das als abstrakt. Dies führt zu Spannungen, insbesondere bei Themen wie der Kindererziehung, wo Eltern unterschiedliche Ansichten über die Offenlegung von Kriegsthemen haben. Die Abhängigkeit von russischem Gas und die politischen Realitäten verstärken die Belastung. Eine wirksame Lösung liegt in der Genär-Methode, die tief verankerte Ängste verarbeitet und zur Wiederherstellung von Sicherheit und innerem Frieden führt. Paare, die unter solchen Belastungen leiden, können durch Coaching unterstützt werden – etwa in drei Sitzungen – um ihre Existenzängste zu lösen. Zudem wird empfohlen, aktiv zu handeln, um das Gefühl der Hilflosigkeit zu überwinden, was gemeinschaftliche Handlungen wie Spenden oder Demonstrationen fördert. Die Folge ist eine besondere Reflexion des Themas, die darauf abzielt, die emotionalen Auswirkungen des Krieges auf Beziehungen zu verstehen und zu verarbeiten.
Hallo und herzlich willkommen zu dieser neuen Folge bei den Lebensjählisten.
In dieser Folge geht es um ein spezielles Thema, was wir mal so gesondert einschieben,
nämlich um den Ukraine-Konflikt, den Ukraine-Krieg, Spezialoperation, wie es woanders heißt
und was das mit Paaren macht oder was das mit Einzelpersonen macht.
Mein Name ist Florian.
Ich bin Ina.
Wir sind Paartherapeuten und Coaches und helfen euch raus aus der Krise,
hinein in eine glückliche und harmonische Beziehung.
Ja, wir haben ganz spontan gestern beschlossen, dass wir heute nochmal eine Folge zu dem Thema aufnehmen,
weil im Laufe der Woche, ebenfalls in meinen Coachings, immer wieder das Thema Ukraine-Konflikt aufkam.
Ohne, dass ich das direkt angesprochen habe, ohne, dass es irgendwie initiiert worden ist oder so.
Es war auch kein Smalltalk, dass man sagt, so am Anfang, man spricht nochmal erst in zwei, drei Minuten ja manchmal so,
dass es darauf hinaus lief, sondern dass es aktiv von den Paaren kam, als ein Thema,
was als starke Belastung in der Beziehung empfunden wird.
Und das hat mich einfach persönlich sehr zum Nachdenken angeregt,
weil wir sind ja nun auch schon ein bisschen krisenerprobt, wenn man jetzt so an die Corona-Zeit denkt.
Und ich muss sagen, ich hätte das in dieser Woche jetzt. Drei Mal als Thema, heute ist Freitag, so oft hatte ich Corona nicht wirklich.
Also eher in den Auswirkungen, dass man gesagt hat, ja, bei der Arbeit hat sich was umgestellt,
aber dass es so als Belastung in der Beziehung empfunden wird, habe ich nicht so in Erinnerung.
Ne, Corona war eher so ein Smalltalk-Thema, ne?
So am Anfang hat man mal so eingeleitet, wie es einem geht und aktuelle Regeln und so weiter.
Oder natürlich auch jetzt, wenn man jemand verordnet.
Wenn man jemand verordnet ist, dass man nach einem Test oder dem Impfnachweis fragt oder so,
dann hat man da so einen kleinen Corona-Einstieg.
Und natürlich begegnet einem das auch ab und zu mal in einem Online-Coaching.
Ich hatte mehrere Paare in der Zeit, die während des Coachings Corona hatten,
aber mental, körperlich fit genug waren fürs Coaching.
Vor Ort natürlich nicht.
Und das war immer ein anderes Thema.
Jetzt bei dem Krieg in der Ukraine, da scheint es aber nochmal eben ganz anders zu sein.
Und ja, das ist jetzt auch für uns mal eine besondere Folge,
weil wir sonst ja immer mit Vorbereitungen hier sitzen und haben zwei Zettel in der Hand,
haben uns intensiv auf diese Folge vorbereitet und uns Gedanken gemacht.
Und das ist jetzt tatsächlich mal so eine Brainstorming-Folge,
wo wir einfach mal drauf los improvisieren.
Ja.
Was war denn der Grund?
Weil das war jetzt ja kein Smalltalk bei dir in den Coachings,
sondern. So wie du berichtet hattest, sind die Paare ja im normalen Prozess irgendwann ausgewichen,
konnten sich darauf nicht mehr konzentrieren und sind dann auf das Thema Ukraine zu sprechen gekommen.
Also bei dem einen Paar war das das Thema,
wir haben über Verletzungen, eine Verletzung in einer Zeit gesprochen,
wo er erzählte dann, dass sie immer einen bestimmten Urlaubsort haben, wo sie hinfahren.
Das ist ein Pärchen, wo der Mann schon etwas älter ist.
Und da kam es auf das Thema Urlaubsgestaltung.
Für die jetzt stimmig wäre eine aktuelle Lage, warum sie die letzten Jahre nicht in Urlaub gefahren sind,
unabhängig von Corona, so durch die Verletzungen halt.
Und da sagte er dann, dass er das ganz schwer findet, überhaupt über dieses Thema gerade zu sprechen.
Wie gesagt, das ist auch ein älterer Mann, weil er sagt, er spürt so einen ganz dollen innerlichen Druck, Angst,
nicht zu wissen, was jetzt passiert.
Und er fing dann auch an zu weinen und sagte, das kann doch nicht sein.
Er hat auch schon viele schlimme Lebensphasen in seinem Leben gehabt und dann auch starke Priege von Krankheit.
Und dass er da so durchgegangen ist und dass er so viel Kraft da rein investiert hat
und dass das jetzt bald vielleicht vorbei sein sollte.
Und diese Angst, dass er da nichts machen kann, dass er sein Leben nicht mehr gestalten kann,
dass er jetzt das Gefühl hat, er ist so von außen dem ausgesetzt, was eine Person entscheidet,
wie das Leben weitergeht.
Also existenziell bedroht, keine eigene Einflussnahme, also Hilflosigkeit, Ohnmacht.
Und das war ganz spannend in dem Moment zu sehen, also es war ein Vor-Ort-Coaching.
Sie guckte ihn dann an, also sie war auch betroffen.
Aber man merkte total, dass eine unterschiedliche Wahrnehmung von der Bedrohung beim Paar ist.
Also sie würde ich jetzt sagen, hat das auch als schlimm empfunden.
Und er hat das als sehr bedrohlich empfunden, als wirklich, sodass man ja auch das Gefühl von Traurigkeit stark hochschießte.
Und auch.
Wut war auch so anteilig dabei.
Und dass es aber einfach auch schwer war, da sie konnte ihn dann auch schwer trösten,
weil man schon das Gefühl hatte, die waren da so ein bisschen auf einer anderen Ebene unterwegs.
Also er, der, sag ich mal, übertrieben gesagt, die Angst hat, dass die Atombombe jetzt bald kommt.
Und sie, die sagt, ja Mensch, du kannst doch nicht den ganzen Tag jetzt darüber nachdenken
und dann mal die Nachrichten fünfmal am Tag checken.
Und sagte sie auch zu ihm wortwörtlich, aber du kannst doch jetzt nichts verändern,
Atombombe kommt, dann kommt sie, dann sind wir eh alle tot.
Und dann saß ich da und hab gedacht, ja.
Das ist rational gesehen, mag das so sein.
Genau.
Und er sagte dann, er sagte dann, aber ich möchte das vorher wissen,
vielleicht schaffe ich es doch noch, mich irgendwo hin zu flüchten.
Und da kam mir das so hoch, wo ich dachte, das hatte ich noch nie in diesem Setting,
dass ein Thema so sehr emotional belastet ist und Paare sozusagen da in einem Konflikt stehen.
Naja.
Und es geht ja um ein Basisgefühl, was da hochkommt, die Angst.
Und das ist ja etwas, was eben nicht unbedingt rational erklärbar oder logisch ist,
sondern was eben einfach da ist.
Und das kann natürlich durchaus weiterführende Konflikte in der Beziehung auch machen,
wenn der eine sich zum Beispiel dadurch gelähmt fühlt, es schwerfällt,
ja, am Alltagsleben so teilzunehmen oder Freude zuzunehmen.
Und das ist ja auch so, dass man sich dann auch so ein bisschen mehr in der Beziehung fühlt.
Und ich glaube, dass man sich dann auch so ein bisschen mehr in der Beziehung fühlt.
Das zweite Paar, was ich hatte, wo das ein Thema geworden ist, das hat mich auch emotional sehr berührt, war,
es geht um ein Paar, Thema ganz grob ging, dass sie es geführt, sie hat keine Gefühle mehr für ihn.
Das ist so der Grund, warum sie zum Coaching waren, war jetzt auch nicht die erste Sitzung.
Und da hat er, also das hat sich situativ so ergeben, sozusagen einen kleinen Monolog gestartet zum Thema,
wie sollten doch eigentlich glücklich sein?
Wir wissen das doch gar nicht zu schätzen.
Wir haben ein gesundes Kind, wir haben uns doch was aufgebaut zu zweit.
Vielleicht solltest du mal den Blickwinkel hinbringen, was wir alles haben.
Wie froh wir doch sein können, andere Menschen haben jetzt ganz andere Probleme auf der Welt.
Und das ist doch ganz schrecklich, was passiert.
Wir sollten doch eher wieder zusammenrücken.
Und er hat das, es hört sich jetzt ein bisschen nach Druck an,
wie ich das gerade vielleicht erzähle, das war nicht so gefühlt für mich jedenfalls.
Und ich glaube, so hat sich das in dem Moment auch nicht angenommen.
Wenn ich das jetzt so von außen betrachte, wie der Verlauf des Coachings dann war.
War das, glaube ich, einfach, weil er emotional auch sehr berührt war
und auch vieles in Frage gestellt hat die letzten Tage, in den letzten Tagen, das sagte er auch.
Und löst natürlich jetzt nichts am Konflikt zwischen den beiden, dass sie keine Gefühle hat.
Also sie wird deshalb jetzt nicht Gefühle für ihn entwickeln.
Aber das hat mich doch sehr berührt und das hat sie auch sehr berührt,
dass er da so das nochmal reflektiert hat, was es doch gilt im Leben, was wichtig ist.
Und ich glaube, ohne diesen Konflikt, der jetzt auf der Welt gerade herrscht,
wäre das jetzt nicht zu diesem Monolog gekommen an dem Tag.
Nee, wobei man da sicherlich ein Stück differenzieren muss.
Ich finde es immer gut, sich zu erden und auf sein Leben zu schauen
und für Wohlstand, Sicherheit und so weiter, Bildungsmöglichkeiten, all das, was so da ist.
Was natürlich auch in Richtung,
in Politik ja immer kritisiert wird, aber ja trotzdem bei uns auf einem sehr soliden Niveau eigentlich ist,
dass man dankbar ist, zufrieden ist.
Dennoch muss man natürlich sagen, hat jeder auf seinem Level oder auf dem,
wo er sich gerade im Leben auffällt, eben seine Themen und Probleme.
Jemand, der monatlich ganz wenig Geld zur Verfügung hat, der hat sein Problem mit dem Thema Geld,
weil er vielleicht gucken muss, wie er sich ab dem 25.
was zu essen kauft.
Jemand, der einen exorbitanten Lebensstil hat, aber Millionen verdient,
kann auch eben Sorgen haben, damit er das eben weiterführen kann.
Also ich hatte irgendwann ein Interview von einem Fußballer gesehen,
der sagte, naja, also wenn ich jetzt meinen Lebensstil so beibehalte, wie ich es jetzt habe,
habe ich mit meiner Fußballerkarriere nichts anderes zu tun.
ausgesorgt. Also das heißt,
auch Millionen lassen sich
ausgeben, wenn man das will. Na klar.
Und man kann auch mit Millionen
sich in den Ruin treiben.
Ich glaube, zumindest so was
die Presse berichtet, scheint Boris Becker
da ja ein Beispiel zu sein, der
eine Wahnsinnskarriere hatte, aber
trotzdem anscheinend mit dem Thema
Geld und Investments und Co.
da immer nicht so glücklich lag.
Das heißt, jeder hat das so auf
seinem Level. Aber
die Frage ist ja dann,
was macht das mit dem
Basisgefühl bei der anderen? Also
nur, weil man sich jetzt
erdet und darauf zurückbesinnt
und zufrieden damit ist,
wie jetzt hier die Umstände sind,
also dass wir uns gerade eigentlich
immer noch sicher fühlen können,
dass wir
einen guten Lebensstandard haben, dass sie sich was
aufgebaut haben. Wenn ihr
Basisgefühl der Liebe nicht da ist
und nicht zurückkehrt, dann wird auch
ein Krieg woanders auf der Welt
nicht dazu führen und auch ein Krieg
im eigenen Land nicht dazu führen,
dass die Liebe zurückkehrt.
Ich glaube, das ist dieses ganz tiefe Gefühl,
was ich auch verstehen kann, ich habe das selber bei mir
auch gerade, dass man sich mit seinen Liebsten
emotional stark verbinden möchte.
Weil das Sicherheit macht.
Einfach so dieses Gefühl
zu haben, wir müssen jetzt
so ein bisschen, man nimmt sein Kind vielleicht
nochmal anders in den Arm oder sich selber
oder sagt seinen Eltern nochmal ein Liebeswort
oder keine Ahnung, das ist einfach dieses Gefühl
so, auch für die Menschen
in diesem Land,
kam das ja auch recht plötzlich
und vielleicht auch so ein bisschen
gerade auch durch die politische Lage
und jetzt da gar nicht zu politisch werden,
aber es war ja schon so, dass unsere
Politik damit in der Form
gar nicht gerechnet hat,
was da jetzt in der Ukraine passiert.
Das ist ja schon so ein bisschen, dass
viele gesagt haben, oh, habe ich anders eingeschätzt
und ich glaube, das schürt so ein bisschen nochmal die Ängste,
dass wenn selbst Politiker, die
das beruflich machen, die
Diplomaten in den Ländern haben, die
verhandeln, also es sind ja nicht drei Leute, die sich da
mit beschäftigt haben, dass da
keiner irgendwie so
sagt, okay, ich habe jetzt voll den Plan
oder ich kann das, die Lage komplett einschätzen,
sondern alle da gerade eine sehr vorsichtige Haltung
einnehmen, ne?
Ja, ich glaube, wir haben
für Paare zwei wesentliche Aspekte gerade.
Das eine ist, dass
einer oder beide
innerlich
durch Ängste belastet sein kann
und dadurch eben
ja, sich jetzt in der Beziehung,
im Verhalten, Freude empfinden,
Motivation,
Ziele vielleicht was verändert,
ne? Und eben
die Beziehung nicht mehr so gut
führen kann oder auch vielleicht bei der Arbeit
nicht mehr Vollgas geben kann und so weiter.
Und das andere ist, dass natürlich
Meinungsverschiedenheiten zu
Kriegsursachen, zu
dem Verantwortlichen
und
all das unterschiedlich gesehen wird,
dass vielleicht das Handeln unserer
Politiker anders
gesehen wird von beiden und
darüber natürlich dann wieder so auf
Überzeugungsebene
einfach ganz verschiedene Meinungsansätze
sind, die aufeinander prallen können.
Wie es bei Corona auch schon der Fall war,
der eine lässt sich impfen, der andere nicht
und es prallt vielleicht aufeinander.
So kann natürlich hier das auch sein,
dass man ganz unterschiedliche Meinungen hat,
dass der eine sagt, Mensch,
das, was wir machen, das ist
unzureichend. Der andere sagt,
vielleicht, ich kann
auch irgendwo Putins Seite verstehen,
dass er sich eingeengt fühlt und der andere
sagt, auf gar keinen Fall, der ist
verrückt, der ist irre, der ist
unzurechnungsfähig und
so können natürlich dann
die Meinungen aufeinander prallen,
nicht nur in Beziehungen, auch natürlich
in Familien, wenn so der Familienkreis
zum Geburtstag zusammenkommt,
das kann dann schon
eine explosive Runde werden.
Und der dritte Punkt, was
Paare noch beschäftigt, will ich nochmal einwerfen,
das war nämlich das dritte Peits in der Woche,
da ging es um das Thema die Kinder.
Zukunft? Nee, das
beide unterschiedliche
Sichtweisen hatten, wie
sie, ob man den Kindern das
sagen sollte, erklären sollte,
das Kriegsthema oder
nicht.
Also
da wieder so einer Part, der sagt,
wir
müssen das fernhalten von unseren
Kindern, wir können denen das jetzt nicht noch auflasten,
die haben gerade Corona erlebt, die müssen
jetzt mal zur Ruhe kommen, die brauchen Sicherheit.
Der andere Part, der sagte, ja,
aber das ist gerade die Welt und die
werden das eh im Kindergarten, in der Schule
erfahren, im Radio
hören, mal im Fernsehen sehen,
ich möchte dem gern vorgreifen und möchte
denen das sagen und erklären.
Das ist ja auch der Weg, für den wir uns
entschieden haben, das
vorzugreifen, kindgerecht zu
erklären. Ist natürlich auch so eine Alterssache, unser Sohn ist
jetzt fünfeinhalb, ne? Genau, aber
das ist ja was,
wo man durchaus mit rechnen muss, dass
er das eben am Rande irgendwo mitbekommt,
hört, einen Fernsehausschnitt
aus Versehen sieht oder was auch immer,
also das wird man ja einfach nicht fernhalten
können und
bevor er da Dinge
schemenhaft mitbekommt,
das auf seine Art und
Weise verarbeitet und da in Ängste
hineinkommt, war es jetzt aus
unserer Sicht sinnvoller,
dem Kind gerecht vorzugreifen,
ihm das zu erklären, sodass er
das, was er mitbekommt, auch
zuordnen kann oder auch nicht von
anderen überrascht wird, wenn jemand sagt,
ja, wir leben in Europa und Europa
ist im Krieg, dann kann natürlich
so ein Fünfeinhalbjähriger denken,
oh, ich bin im Krieg, dabei sind wir in
Deutschland ja eben gerade noch nicht, ne?
Ja, ich glaube, das ist auch eine ganz
individuelle Entscheidung, ne? Und da sind die Eltern,
glaube ich, auch die Experten für ihre eigenen Kinder,
welches Kind wie
was verkraftet, welche
Vorgehensweise da die passende ist,
wir haben das jetzt individuell für
unseren Sohn entschieden,
ich glaube, was immer
wichtig ist, dass man
immer schaut, dass das
für die Familie, für alle stimmig ist,
und da sind wir ja auch
wieder bei dem Konfliktpunkt zwischen dem Paar,
dass das natürlich nicht so sein darf,
dass einer sagt, ich möchte es auf keinen Fall
und der andere das einfach erzählt, also, dass man
da auch die Grenzen absteckt und in
Diskussionen darüber geht, warum ist das so und
wie könnte da die Lösung sein?
Und da bei dem Paar war zum Beispiel
ein großer Punkt, dass die
auch ein Missverständnis darüber hatten,
was sie dem Kind, also der Part,
der darüber reden wollte, dem Kind erzählen will.
Dass der andere gedacht hat,
okay, da wird jetzt die ganze Kriegsgeschichte,
drauf gerollt, im Detail,
und die andere sagt,
nee, ich hatte
jetzt die und die Punkte gedacht, weil da
kommt das Leben sozusagen,
trifft das auch das Leben von unserem
Kind oder unseren Kindern,
dass man da natürlich
einfach auch überlegen muss, okay, wie meint
der andere das?
Ja, und da geht es eben dann um
dieses Kindgerechte, dass man eben schaut,
was ist das Wissen, was das Kind haben
sollte, wie kann man das so aufbereiten,
dass auch das Kind,
dafür ein Verständnis entwickelt,
vorbereitet ist, wenn es eben
gewisse Dinge mitbekommt, aber eben
sich erstmal keine Ängste
entwickeln, sondern erstmal nur
so ein grobes Verständnis.
Ich finde
immer bei Kindern, die sind eigentlich ja auch
recht pfiffig in der
Auffassungsgabe, denen
tut das einfach mal gut, wenn man das mit etwas Praktischem
verbindet, so wie wir zum Beispiel
jetzt, ich mit unserem Sohn ja eine Tasche
gepackt habe, die wir gespendet haben mit
Kleidung von ihm, die zu klein geworden ist,
wir haben noch was dazu gekauft,
an den Hygienesachen und so kamen wir auch
nochmal darüber ins Gespräch und haben auch nochmal
darüber gesprochen, warum habe ich welche Sachen gekauft.
Also nochmal so
ganz praktisch zu überlegen, er sagte ja, wollen wir
noch Schokolade reintun? Ich habe gesagt,
Schokolade ist so eine Sache, ich habe jetzt eher für trockene Kekse
sag ich mal entschieden, weil so und so aus den und den Gründen.
Aber das war also
einfach auch, da geht es ja auch nicht
um diese Dramatik von Krieg, sondern
was denkt man sich dabei und
genau.
Genau, das Gefühl haben, wir können was
auch was tun, auch wenn das nur ganz, ganz
klein ist.
Ja, ich würde nochmal den ersten
Punkt, den wir aufgeführt haben,
da nochmal drauf zurückkommen, nämlich
diese Angst, die man einzeln oder beide
verspüren kann,
wo ich mir auch vorstellen kann,
dass für viele Menschen das
nicht ganz erklärlich
ist, warum auf einmal so eine Angst getriggert
wird,
weil es ja nun doch,
sag ich mal, wenn man das nüchtern betrachtet,
noch weit weg erscheint,
auch wenn es in Europa ist, so ist es ein
Nicht-NATO-Land, die
NATO ist ja gar nicht involviert,
das sind ja nochmal ganz andere Themen nachher vielleicht,
aber woher
kommt das? Ich denke, so erstmal eine
Erklärung, die nicht ganz
so tiefgreifende wie die zweite
ist, dass wir jetzt gerade
eine zweijährige Phase
von Angst hinter uns haben,
denn es wurde
ja in Deutschland sehr
viel Angst über die Medien
und die Politik zum Thema,
Corona gemacht und
das ist sicherlich
etwas, wo viele von uns so
diesen, manche stellen es
wie so ein Fass vor,
wo dieses Fass von Angst
vollgelaufen ist und zum Thema
Corona das auch schon abäppt, man nimmt dann
die Maßnahmen vielleicht manchmal gar nicht
mehr so ernst und so weiter, weil
irgendwann ist einfach dieses Maß von Angst,
was man sich aufladen kann, gerade voll
und jetzt kommt nochmal so ein neues
Thema obendrauf, was
wieder,
was so groß ist,
dass das eben
dieses Fass nochmal ganz anders zum Überlaufen
bringt, weil es jetzt
richtig, weil es wieder was Neues,
Existenzielles ist und
wo wir gerade bei Corona das Gefühl
haben, dass durch die Omikron-Variante
wir jetzt einen Weg finden,
weil das eine harmlosere
Variante ist als alle zuvor,
da jetzt vielleicht einen Weg rausfinden
können und auch jetzt uns
eigentlich jetzt zur Ruhe finden wollten wieder.
Wir konnten ja auch was tun. Also,
Ich glaube, das ist auch
der ganz große Unterschied, natürlich haben wir
jetzt auch Sachen gespendet, aber bei
Corona, da war man irgendwie
mehr in so einem aktiven Partner her,
mit Maske, mit Abstand, mit
Impfen, also man war ja eher wie,
man wurde ja immer aktiv mit einbezogen,
dass man etwas tun kann,
um diese Krise,
um diese Katastrophe,
diese Pandemie irgendwie zu gestalten.
Maske tragen, sich impfen lassen. Genau, das sage ich gerade.
Und das aber bei einem Ukraine-Krieg,
ich kann jetzt eine Tasche packen, ich weiß nicht, wo
die ankommt, so ganz genau,
meine Tasche wird nicht darüber entscheiden,
was da in diesem Land jetzt passiert.
Ganz ehrlich, das ist ein
mini, mini, mini Anteil.
Und das war es jetzt auch.
Na klar, dann gibt es doch Demonstrationen und sonst was,
aber es ist nicht so individuell,
finde ich, wie diese Entscheidung bei Corona,
möchte ich mich jetzt diesen Maßnahmen, oder
sollte ich mich jetzt diesen Maßnahmen anschließen?
Ja, die tiefgründigere Erklärung
ist das, was
wir auch häufig in Einzelcoachings
lösen, so als Erstursache,
für viele Prägungen,
die nachfolgend
in uns und unseren Eltern entstanden
sind, ist, dass wir
entweder Enkel oder Urenkel
der Kriegsgeneration in Deutschland sind.
Und das
Forschungsfeld der Epigenetik zeigt
auf, wie letztendlich neben
dem, wie wir aussehen,
welche Krankheiten wir haben und so weiter,
auch Gefühle
und Traumata vererbt werden.
Und so ist es sehr
wahrscheinlich, dass in den meisten
Menschen von uns nämlich
Kriegstraumata drinstecken, in den jenen,
die
auch logischerweise weiter vererbt
werden, nämlich zum Schutz,
einmal zum Schutz vor
wir fangen sowas nicht wieder an,
aber auch zum
davor Angst bekommen,
um fliehen zu können, um reagieren
zu können. Das sind eben so
Mechanismen, die
für den Körper, für uns
ganz relevant sind, um zu überleben.
Wenn man sich dann vorstellt,
vor 10.000 Jahren
musste eben über
solche Ängste, die schon vererbt
worden sind, klar sein,
ob ich instinktiv nun renne
oder stehen bleiben kann, wenn ich
ein Rascheln im Gebüsch höre,
dass ich ein Instinkt habe,
ist das jetzt der Säbelzahntiger
oder ist das eben nur der Wind?
Und dadurch,
daran erklärt sich das, dass wir eben alle
mit so einem gewissen
Staat an Ängsten ausgestattet sind
und auf die Welt kommen,
je nachdem, was unsere
Vorfahren erlebt haben.
Und das ist natürlich was, was jetzt
durch die Meldung
in Europa herrscht Krieg
ganz immens
angetriggert wird und
dadurch diese alten Ängste
wieder hervorgerufen werden.
Das ist sozusagen
was, was ja
so beschreibens die Medien
auf Putins Seite auch ausgelöst
wird, indem er ja in dem Land
ganz viele sowjetische
Urängste antriggert
und bewusst damit arbeitet,
dass die
Menschen das Gefühl
bekommen, wir müssen uns
diese alten russischen Länder
zurückholen, ansonsten
werden wir irgendwann von dem Westen
wieder überrannt und das steckt in denen ja
auch drin, dass sie eben von dem Westen
mehrmals überrannt worden sind
und da mehrmals entsprechende
Kriegsgeschehnisse waren, aber in uns steckt das
eben auch drin, dass das Leid
unserer Groß- oder Urgroßgemeinschaften
Großeltern oder auch Urgroßeltern
je nachdem wie jung oder alt
wir gerade sind und das wird jetzt
ganz intensiv angetriggert
und daher kommt es
glaube ich, dass das eben bei manchen
Menschen, wie auch bei dem
Mann bei dir aus dem Coaching
eine so starke
Angst ausgelöst wird, dass er
im Coaching sogar weinen muss.
Ja, aber vielen auch natürlich die
Angst um ihre Kinder, also
die Angst, welche Generation, wie
sie wollen sollen, weiß zwar in der Welt sollen
unsere Kinder aufwachsen,
das ist ja auch so ein bisschen dieses Weitergegebene
dann, ne? Ich meine, ich finde das auch
krass, wenn man überlegt, unser Sohn ist jetzt
fünfeinhalb und wie lange ging jetzt Corona und jetzt
kommt das Nächste,
also was er von seinem kleinen Leben
eigentlich schon in welchen
Krisen er denn jetzt gelebt hat schon, ne?
Ja, das ist ja so ein Grundgefühl,
was sich schon lange eingestellt hat, dass wir eigentlich
von Krise zu Krise taumeln, man
jetzt fangen an, Krisen sich auch immer mehr zu
überschneiden, wir müssen
Prioritäten in den Krisen setzen,
und wir sehen ja auch immer
wieder jetzt, an welchen Stellen
wir einfach nicht
gut aufgestellt sind, also ob das
Digitalisierung ist,
ob das Pandemievorbereitungen
waren, ob das jetzt unsere
Bundeswehr ist, wo wir lange Zeit
unsere
Verpflichtung der NATO
gegenüber mit zwei Prozent des
Bruttoinlandproduktes in
die Verteidigung zu stecken nicht gemacht haben,
also da sehen wir jetzt ja eigentlich
durch solche Krisen
jetzt immer wieder, wie wir
viele verschiedene Baustellen in den letzten
Jahrzehnten ja auch aufgebaut haben,
oder auch in welche Abhängigkeiten wir uns
begeben haben, ne? So der Wohlstand,
den wir dann haben,
das wurde gerade gestern Abend
bei
Lanz thematisiert, wo
die Klimaaktivistin eben sagte,
wir
beziehen
als Europa
täglich im Bereich von 700
Millionen Dollar
Gas,
aus Russland
und refinanzieren somit,
also wir bezahlen indirekt anteilig
den Krieg in der Ukraine,
weil das Geld wird natürlich gebraucht,
um Soldaten und Waffen
zu haben, ne?
Und wir können
das als Sanktion nicht einfach abschalten,
weil es eben 50 Prozent unserer
Energie ist, im Gegenteil,
wir haben da
sogar wieder eben eine
Abhängigkeit von Russland,
wo der
Netz die Frage ist, hätte man sowas
anders lösen müssen.
Aber das ist jetzt die Politik,
da können wir uns gerade ja gar nicht wirklich drum kümmern.
Wo wir uns drum kümmern können,
ist ja letztendlich diese
diese Urangst, die
vielleicht in euch steckt,
diese zu lösen, ne?
Also dieses Leid, die Prägung
als Kriegsenkel oder
Urenkel, jetzt
Ängste angeträgt zu bekommen, das ist
etwas, was wir mit der Genär-Methode
von dem Hanseatischen Institut,
gut lösen können,
was wir häufig mit
Paaren auch lösen, die bei uns sind,
weil es so häufig der erste Punkt ist
für nachfolgende
Prägungen, die bei Großeltern, Eltern
entstanden sind
und wir es da quasi
gleich mitlösen.
Also wenn ihr jetzt merkt,
dass das bei euch ganz
intensive Ängste macht, dass
Existenzängste entstehen
und euch dieses Thema
Krieg ganz, ganz besonders belastet,
und da rede ich jetzt nicht davon,
dass man sich Gedanken macht,
dass man die Nachrichten liest,
dass man überlegt, dass man mitfühlt,
dass es einen das vielleicht auch traurig macht, sondern
dass man wirklich merkt,
das macht echt eine Angst, als wenn
ich mittendrin wäre.
Und als wenn jetzt wirklich mein Leben
gerade schon akut bedroht ist,
dann kann es sein, dass es für dich Sinn
macht, mittels Genär-Methode
diese Urängste zu lösen,
um eben wieder freier Handeln,
klarer denken zu können, aber natürlich
auch aus dieser Bedrohlichkeit
herauszukommen.
Und das können wir mit dir durchführen.
Das Wissen und die Methodik
haben wir. Ansonsten
können wir da auch sehr empfehlen,
mal bei Google
Hanseatisches Institut einzugeben.
Der Dieter Bischop, der auch
die Methodik entwickelt hat,
ist da sehr, sehr fit drin
im Lösen von
von diesen
Kriegsleiden, hat ein großes,
großes E-Book und auch ein, glaube ich,
Buch dazu geschrieben, nimmt
jährlich bei diesem
Kriegsenkel-Kongress teil,
eben bei Dingen,
genau bei diesen Themen, die
jetzt eben gerade bei uns angetriggert
werden. Da ist er der absolute
Experte. Wenn ihr
da sagt, das haut mich
völlig um, ich kann gar nicht mehr,
dann ist das die Adresse, die euch
am allerschnellsten
und am fittesten dabei weiterhelfen kann.
Wenn ihr aber sagt,
boah, ihr seid so sympathisch
und wir hören euch eh schon länger zu und jetzt passt
das gerade, dass auch dieses Thema bei mir
aufflammt, wir wollen das lieber bei euch machen,
außerdem seid ihr günstiger
als das Hanseatische Institut, das stimmt,
dann könnt ihr euch natürlich auch
gerne bei uns melden und
wir unterstützen euch dabei, das
zu lösen. Die Erfahrung
zeigt, dass es zwei bis
drei Coaching-Einheiten
sind, also
sechs Stunden Coaching ungefähr,
um dieses Kriegstraumata innerlich
so zu verändern, dass
diese sehr starke, akute
Belastung gelöst ist.
Eine etwas besondere Folge diesmal,
aber irgendwie war es uns ein Bedürfnis,
mal darüber zu sprechen und
ja.
Wir haben alles gesagt, wenn ihr Unterstützung
braucht, meldet euch bei uns, wenn
zwischen euch Konflikte entstehen,
weil ihr unterschiedliche Ansätze und Meinungen habt,
lasst das von uns mediieren
oder holt euch da Unterstützung,
sorgt jetzt lieber für
wir,
Ehrgefühl, Toleranz
und ja, wenn ihr
mögt,
tut es uns gleich,
spendet etwas
oder geht demonstrieren,
macht das, was in eurer Macht
steht, um auch euch das
Gefühl zu geben, etwas tun zu können,
um eben aus vielleicht der
Hilflosigkeit rauszukommen, also etwas
aktiv tun,
auch wenn, wie Ina sagt, das vielleicht nicht
dazu führt, dass der Krieg nun beendet
wird, aber etwas aktiv zu tun,
Gibt ein gutes Gefühl, gibt ein Gemeinschaftsgefühl.
Man zieht an einem Strang, man findet andere Menschen, die eben das Gleiche tun und aktiv sein hilft da immer sehr und eben nicht in dieses Passive hineinzukommen und am Ende noch in depressiven Verstimmungen oder Depressionen zu landen.
Gut, das als Sonderfolge heute mal, die anderen Folgen laufen natürlich wie gewohnt weiter, das werden wir jetzt mal an einem besonderen Tag einstreuen.
Und wenn euch das besonders interessiert, wenn ihr das Gefühl habt, uns etwas mitzuteilen, wir würden uns sehr über Feedback zu unserer Sonderfolge hier freuen.
Genau, da auch für uns das eben was Besonderes ist, mal so eine Special-Folge einzuführen und wenn ihr sagt, Mensch, das gefällt uns sehr gut, macht doch häufiger mal Folgen zu so ganz besonderen aktuellen Ereignissen, die jetzt gerade die Medien betreffen,
die uns vielleicht. In der Beziehung etwas machen, die Ängste auslösen, dann gebt uns ein Feedback, dann wissen wir genauer, was euch interessiert und können eben auch genau darauf eingehen.
Genau, bis dann erstmal.
Bis bald.
Podcast Summary
Key Points:
Der Ukraine-Krieg aktiviert tiefgreifende Angstreaktionen in Paaren, oft unerklärbar und existenziell, als Reaktion auf vererbte Kriegsängste.
Viele Menschen leiden unter einer „Angst-Überlastung“, die sich auf die Corona-Zeit zurückführen lässt, wobei der Krieg eine neue, intensivere Belastung hinzufügt.
Epigenetische Forschung zeigt, dass Traumata und Ängste aus der Kriegsgeneration vererbt werden und heute durch geopolitische Ereignisse wieder aktiviert werden.
Paare reagieren unterschiedlich auf das Thema
Die Fragestellung, wie Kinder über den Krieg informiert werden sollen, wirft große Diskussionen zwischen Eltern hervor, wobei beide Seiten auf Verantwortung und kindgerechte Erklärung setzten.
Der Mangel an individueller Handlungsmöglichkeit – wie bei Impfentscheidungen im Corona-Zeitraum – führt zu einem Gefühl der Hilflosigkeit und des Verlustes an Kontrolle.
Die Politik und der globale Energiehandel (z. B. die Abhängigkeit von russischem Gas) machen die Situation für Europa komplexer und verankern die Belastung.
Mit der Genär-Methode aus dem Hanseatischen Institut lassen sich diese tiefen Ängste verarbeiten und hilft, die Beziehung wieder Sicherheit und Harmonie zu gewinnen.
Summary:
Der Ukraine-Krieg löst in Paaren tiefgreifende, oft unerklärbare Angstreaktionen aus, die sich auf vererbte Kriegsängste der Vergangenheit beziehen. Diese Ängste, die durch epigenetische Mechanismen vererbt wurden, werden durch die aktuelle Lage besonders verstärkt. Im Gegensatz zu der Corona-Krise, wo Handlungs- und Teilnahmemöglichkeiten (wie Impfen) vorhanden waren, führt der Krieg zu einem Gefühl der Hilflosigkeit, da individuelle Maßnahmen kaum Auswirkungen auf die globale Entwicklung haben.
Paare zeigen unterschiedliche Reaktionen: einige fühlen sich existenziell bedroht, andere sehen das als abstrakt. Dies führt zu Spannungen, insbesondere bei Themen wie der Kindererziehung, wo Eltern unterschiedliche Ansichten über die Offenlegung von Kriegsthemen haben. Die Abhängigkeit von russischem Gas und die politischen Realitäten verstärken die Belastung.
Eine wirksame Lösung liegt in der Genär-Methode, die tief verankerte Ängste verarbeitet und zur Wiederherstellung von Sicherheit und innerem Frieden führt. Paare, die unter solchen Belastungen leiden, können durch Coaching unterstützt werden – etwa in drei Sitzungen – um ihre Existenzängste zu lösen. Zudem wird empfohlen, aktiv zu handeln, um das Gefühl der Hilflosigkeit zu überwinden, was gemeinschaftliche Handlungen wie Spenden oder Demonstrationen fördert.
Die Folge ist eine besondere Reflexion des Themas, die darauf abzielt, die emotionalen Auswirkungen des Krieges auf Beziehungen zu verstehen und zu verarbeiten.
FAQs
Der Krieg löst in vielen Paaren starke Angst und Traumata aus, die zu Konflikten, Hilflosigkeit und emotionaler Distanz führen können. Die unterschiedliche Wahrnehmung der Gefahren wird oft zu Meinungsverschiedenheiten und Verwirrung in der Beziehung.
Viele Menschen spüren tiefe Angst, weil sie Enkel oder Urenkel der Kriegsgeneration sind. Epigenetische Forschung zeigt, dass Traumata und Angstgefühle vererbt werden, um den Körper vor Überlebensbedrohungen zu schützen.
Durch die Genär-Methode können tief verwurzelte Kriegsängste gelöst werden. Dies hilft, die eigene Handlungsfähigkeit und das Gefühl der Sicherheit wiederzufinden und aus der Hilflosigkeit herauszukommen.
Eltern müssen entscheiden, ob sie dem Kind das Kriegsthema erklären oder fernhalten. Eine frühe, kindgerechte Erklärung hilft, Ängste zu vermeiden und das Kind zu einer emotionalen Stabilität zu führen.
Ja, viele Paare sehen den Krieg unterschiedlich – einer vertritt eine kritische Haltung, der andere kann sich auf die Seite von einem Politiker oder einer Macht positionieren, was zu Meinungsverschiedenheiten und Spannungen führt.
Der Krieg führt zu Existenzängsten und dem Gefühl, die eigene Zukunft nicht mehr beeinflussen zu können. Dies kann dazu führen, dass Paare sich abweisend fühlen oder nicht mehr Freude am Alltag empfinden.
Chat with AI
Loading...
Pro features
Go deeper with this episode
Unlock creator-grade tools that turn any transcript into show notes and subtitle files.