Der große AfD-Fehler der Deutschen. Mit Manfred Lütz
70m 43s
Der Gastpsychater Manfred Lütz analysiert die wachsende Unterstützung der AfD aus einer psychologischen Perspektive. Obwohl er sie als die schlimmste rechtsradikale Partei Europas bezeichnet, betont er, dass die afD-Wähler nicht Nazis sind, sondern Menschen, die durch Emotionen wie Verunsicherung über Migration, Stadtbild und wirtschaftliche Unsicherheit motiviert werden. Die demokratischen Parteien haben durch eine zu starke Fokussierung auf die Mitte und Koalitionen die rechte Flanke vernachlässigt. Emotionen wie die Stadtbild-Krise oder die Rente mit 63 wirken stärker als rationale Argumente. Die Politik und Medien fehlen an Empathie und Lösungsoptionen; sie konzentrieren sich stattdessen auf Zahlen und Konfrontation. Lütz weist darauf hin, dass Demonstrationen gegen Rechtsextremismus eher das Gefühl der Gruppenzugehörigkeit verstärken, nicht die Wurzeln der Wähler-Enttäuschung. Um die Wähler zurückzubringen, müssen die demokratischen Parteien auf Differenzierung und Verständnis setzen, etwa durch klare Aussagen, dass sie nicht ausschließlich linke Politik verfolgen. Lütz fordert eine Lösungsorientierte Politik, die auf den individuellen Bedürfnissen der Wähler basiert, und räumt ein, dass eine psychologische Therapie-Methodik – wie in der Psychotherapie – auch in der Politik nötig ist, um echte Veränderungen zu erzielen.
Ich glaube, insgesamt, unter dem Strich, ist die AfD,
finde ich die schlimmste rechtsradikale Partei Europas.
Ähm, wenn sie sich immer weiter radikalisiert,
weil da diese ganze alte, braune Soße ungebremst hochkommt.
Das heißt nicht, dass alle AfD-Mitglieder und alle AfD-Abgeordneten
Nazis sind, das würde ich überhaupt nicht sagen, ja.
Aber dass man da offen ist, dass man sich von denen nicht abgrenzt,
dass es ein Bundestagsabgeordn gibt, der sagt,
er sei das freundliche Gesicht des Nationalsozialismus.
Ja, das ist einfach unsäglich.
Und das gibt es bei Lepen in Frankreich.
Nicht, die haben sich ja auch abgegrenzt von der AfD.
Die Tagespolitischen Ereignisse, die Beschäftigen uns in dieser Woche,
natürlich besonders, aber unser Podcast ist ja auch dafür da.
Den Blick etwas zu weiten, aber doch irgendwie bei den Themen zu bleiben,
die uns alle Beschäftigen und heute möchte ich die vielen Fragen
verbinden mit einem Experten, das einem ganz anderen Feld
und zwar mit einem Psychater, beziehungsweise einem der bekanntesten
Psychater des Landes.
Und die Fragen, das ist interessant, weil viele Hörern das geschrieben
ladet man jemand ein, der da ein bisschen intensiver,
tiefer auf psychologisch drauf schauen kann.
Warum wählen Menschen die AfD wirklich, ist das überhaupt eine wichtige Frage?
Und woran liegt es, dass die anderen Parteien sich so extrem
schwer damit tun, diese Wähler zurückzuholen?
Was ist das schiefgegangen?
Wie kann man gerade auch psychologisch auf Friedrich Merz schauen?
Mein Gast ist heute Manfred Lütz.
Im Psychater war hier schon mehrfach zu Gast.
Es ist Psychater, Theologe und einer der bekanntesten
intellektuellen des Landes und jetzt erscheint sein neues Buch
mit dem interessanten Titel "Chatchels Augen Psychologische Lichtblicke"
In ihren Zeiten, das ist es. Ja, ihre Zeiten haben wir wirklich herzlich willkommen, Lütz.
Ja, da herunter.
Also, ihre Zeiten stimmte ja auch schon vorher, aber die Lage, die jetzt da ist,
wenn wir auf Deutschland schauen, wie irre ist die aus ihrer Sicht?
Eigentlich ist das ja gar nicht so überraschend wie jetzt alle tun.
Im Grunde hat man bei den Umfragen, das schon gesehen, schon seit Monaten, im Grunde.
Wie ausgeprägt das jetzt ist, das hat vielleicht. Wir haben nicht so viele vorausgesehen, aber das große Problem ist ja,
dass eine rechtsextreme Partei, eine solche Masse von Stimmen kriegt.
Und ich glaube, Sie haben ja eben die Warrumpfrage schon angesprochen.
Ich glaube, das ein bisschen auch gründes Buch ist, Psychologie ist im Moment
in der Politik so wichtig, wie kaum je zuvor, aber sie wird überhaupt nicht richtig eingesetzt.
Das heißt, die Debatten, die ich in Talkshows beobacht, eigentlich seit zehn Jahren,
beginnen immer mit der Warrumpfrage, die Sie gerade gestellt haben.
Warum wählen so viele Leute die AfD, seit zehn Jahren?
Und alle möchtet es gibt, alle möchtet es analysen.
Meistens, hinten die Analysen damit, dass die AfD weder irgendwie bekloppt sind.
Also, dass sie irgendwie eine Störung haben, so eine frühe DDR-Störung zum Beispiel.
Also, dass die eben der DDR geprägt worden sind und dann gedemütigt wurden
bei der. nachher bei der Wende und so weiter und so weiter.
Außerdem ist die Gegend benachteilig und hin und her.
Ist das wirklich noch die Analyse, meine Eindruck ist schon, dass sich das in den Medien
etwas verändert hat in den letzten Jahren und vor allem, wenn wir jetzt über die AfD
in Sachsen-Anhalts sprechen, bei fast 44 Prozent.
So mein Eindruck ist jetzt nicht, dass alle Medien schreiben, das sind irgendwelche Verrückten.
Ist das tatsächlich Eindruck wahr?
Ich glaube, die Warrumpfrage ist immer noch Empforderung.
Ich werde jetzt viel interviewt wegen der Wahl und fast jeder Journalist stellt die Warrumpfrage.
Und dabei ist für uns Bücherte interessant, immer die Frage, was ist das Ziel?
Wie kann ich das ändern?
Wie kann ich einen Patienten, der wegen der frühen Kinder oder aus irgendwelchen Gründen
agholiker geworden ist?
Wie kann ich dazu beitragen, dass der nicht mehr trinkt?
Wie kann ich dazu beitragen, dass AfD-Wähler wieder demokratische Parteien wählen?
Darum kümmert sich für meine Briffe in der Politik niemand
und in den Medien interessanterweise auch nicht.
Darum sitzen die heute hierher lötz.
Aber wenn sie sagen, dass diese Warrumpfrage quatsches braucht man, die nicht vorher,
bevor man das andere beantwortet, also dass man erstmal analysiert, weshalb ist das so,
um dann, wie sie sagen, darauf zu kommen, wie man das ändern könnte.
Ich habe in meinem Buch auch moderne Psychotherapie-Methoden dargestellt
und stiefte Schäse, bei dem ich Ausbildung gemacht habe.
Der begann sein erstes Seminar mit der Bemerkung, die Lösung hat mit dem Problem nichts zu tun.
Shocking, isn't it?
Gerade für uns Deutsche, wer wir immer sehr gut in Analysen sind, Analysen analysen.
Und der hat das einfach untersucht, der hat Patienten, die zu ihm kamen, ambulant,
erst mal analysiert, was ist das Problem?
Und dann, als die Therapie beendet war, hat er analysiert, wie die Lösung war für das Problem.
Und dabei stellte er fest, es gibt keinerlei Koalition zwischen dem Problem und der Lösung.
Und das ist auch vernünftig.
Das hat damit zu tun, dass das Problem damit zu tun hat, also wenn sie ein Problem bekommt, psychisches, ja.
Das läuft ihnen über den Weg, ja, was war sie?
Aber die Lösung, die sie für das Problem finden, hat mit ihren Ressourcen zu tun.
Das heißt, mit ihren Kräften, mit ihren Fähigkeiten und wenn sie z.B. mit Mozartmusik, sich immer beruhigen können,
dann können sie bei einer Ehekrise beruhigen, da können sie auch bei einem Trauma beruhigen.
Und andere Leute können sie mit Mozartmusik jagen.
Das heißt, jeder hat seine bestimmten Fähigkeiten zur Lösung und unsere Demokratie, um das jetzt mal politisch umzusetzen.
Unsere Demokratie, die wir uns hatten, haben die Stimme zu tun,
und unsere Demokratie, um das jetzt mal politisch umzusetzen, unsere Demokratie hat ihre Fähigkeiten zu lösen.
Und die demokratischen Parteien müssen sehen, wie können wir es schaffen,
dass wir AfD wieder zurückgebitten und das geht eben nicht mehr.
Wie früher in der Bonnere-Publik mit guter Politik, mit rationalen Argumenten, ja.
Rente mit 63 war jetzt Problem, auch noch mal gestern Abend bei den Stellungnahmen.
Ich glaube kein einziger Wähler der AfD hat wegen der Rente mit 63 AfD gewählt, sondern weil die einfach sauer sind.
Über die da oben, dass sie nicht mehr gehört werden, dass die mit ihrem Politiker sprich, auch jetzt nach der Wahl.
Sie langweilen, dass die gar nicht verstehen, was ihre Probleme sind,
dass die Bahn nicht funktioniert, dass die Brücken bröckeln,
dass sie sich in ihrer eigenen Stadt nicht mehr zu Hause fühlen,
weil da viele Menschen leben, die gar nicht deutsch sprechen.
Und das sind keine Rechtsradikalen, die da irritiert sind.
Es sind Leute, die können keine Fremdsprachen, die können keine anderen Kulturen.
Und dann sind die irritiert. Und wir haben über 10 Jahre solche Leute, die gesagt haben,
dass irritiert mich als Rechtsradikal bezeiten, als Rassisten, ja.
Die sind ja gegen Fremde. Ich hab überall, ich persönlich hab gar nichts gegen Fremde, meine Frau,
koordiniert bei uns die Flüchtlingsarbeit, wir haben dauern irgendwelche Flüchtlinge bei unserem Haus wohnen, ja.
Ich hab da dauern mir zu tun, aber ich habe auch Freunde, keine Akademiker.
Freunde, die sind irritiert davon.
Und wenn diese Irritation noch nicht mal mehr gesagt werden kann, und das ist lange Zeit so gewesen,
dann gehen die zu einer Partei, die sagt, bei uns kannst du das sagen, ja.
Wir sagen das schon seit langem. Und dann haben wir das Ergebnis, was wir jetzt bei den Wahlen haben.
Aber auch da die Frage, ist das wirklich noch so?
Also wenn wir uns auch die Debatten der vergangenen anderthalb Jahre anschauen, oder nehmen wir noch länger,
auch die Ampel mit rein, wo ja schon der Migrationskurs verändert wurde, Friedrich März, der Enttorkschuss,
ja viel auch über das Stadtbild im andere Dinge gesagt hat.
Ja, das ist ein gutes Schlichtwort, Stadtbild.
Das Stadtbild, das ist ja so rausgerutscht bei einer Pressekonferenz.
Und dann sind sofort gerade die Grünen und auch die linken über den Hergefallen und gesagt, also,
das ist ja, ich bin das Stadtbild, da gab es Administrationen, ja.
Aber das ist doch, wir haben das gute Recht der Linken und das zu tun, oder?
Noch mal wieder zu tun. - Das ist das gut, richtig, sogar wichtig, dass sie das tun.
Das Problem ist aber, das Friedrich März dann zurückgeruht, dann ist gesagt, dann fragen Sie Ihre Töchte, oder so.
Und das hätte man eigentlich ausrollen müssen.
Danach gab es eine unfrageln 70 Prozent der Deutschen, fanden die Äußerungen richtig.
Das heißt, das war der Höhepunkt der Beliebtheit von Bundeskanzler März.
Und dieser Elfmeter ist sozusagen liegen geblieben.
Und ich glaube, die Union muss erkennen, dass Sie die Gefühle der AfD-Wähler, wir soll es denn sonst tun.
Ernst nimmt auch bei der Stadtbildfrage und dass Sie das auch sagt, und dass Sie bereit ist, sich prügeln zu lassen,
von den Linken und von den Grünen mit Demonstrationen, mit 10.000 von Leuten, die dagegen demonstrieren.
Erst dann, wenn die Grünen und die Linken, diese Unionseußerungen in die Pfanne hauen,
glaubt, ein AfD-Wähler der Union, das ist Ernstmeid.
Aber im Moment habe ich den Eindruck, die Union hat immer noch ein bisschen Angst,
da vor da geprügelt zu werden und da Demonstrationen auf sich zu ziehen und ist lieber nett.
Was ist da Ihre Diagnose als Psychhater?
Erst mal kann man das ja menschlich verstehen, dass man vielleicht auch als Bundeskanzler irgendwie allen gefallen will.
Also, gibt es Menschen, die haben das nicht so, die sagen, okay, ich entscheide mich für die eine Richtung
und finde das auch irgendwie toll zu streiten und zu kämpfen.
Aber ich würde sagen, die Mehrheit der Menschen will wahrscheinlich eher jetzt nicht so viel streiten und Antipatie.
Also, wer jetzt mal in politischen Berlin nämlich das zumindest so war, wenn ihr das politisch war, das ist das Problem.
Also, ich finde die größte Leistung von Konrad Adner war, dass 1952 bei einer Umfrage,
was war die beste Zeit für Deutschland, Kaiserreich, Warmeire Publik, oder Drittesreich, 40 Prozent der deutschen Sachten, Drittesreich?
40 Prozent, als ich das gelesen habe, ich hab das nicht glauben wollen.
Das war ja in den Ruinen Deutschlands, 40 Prozent.
Und 10 Jahre später gleiche Umfrage, 10 Prozent noch Drittesreich.
Das ist die große Leistung von Adonauts, das ist die ganzen Alten Nazis und die ganzen Rechtsradikalen und so weiter.
Rein geholt hat in die Demokratie. Und das funktionierte über Kontroverse.
Das heißt, er machte eine Kontroverse mit der SPD, mit Bemerkungen wie die SPD ist der Untergang Deutschlands.
Das ist trotzdem gar nicht mehr zu sagen. Aber trotzdem kann man sich abgrenzen, sag ich mal, zumindest.
Also es gab ein heftigen Konflikt zwischen der SPD, den Sozis und der Adenauer-Parteil.
Und in diesem Konflikt haben die Alten Nazis gesagt, habe ich doch nicht für die Sozis.
Und haben sich in diesem Konflikt mitnehmen lassen von Adenauer.
Das heißt, und der hat ja auch gesagt, wenn ich kann reines Wasser haben, muss ich eben mit Schmutzigen Wasser was machen.
Glocke Stichwort und so. Das heißt. - Ja, das heißt die. Ich will jetzt die Alten gar nicht mit Nazis vergleichen, obwohl es Leute gibt, die da durchaus Nähn haben in der Partei.
Ich bin auch nicht dafür, dass man mit der Partei zusammenarbeitet.
Also man muss streng unterscheiden zwischen der Partei und den Wählerinnen und Wählern.
Und da finde ich, hat die Union jetzt den Auftrag, diese über 40 Prozent Wähler wieder zurückzugewinden.
Weil sie gerade sagen, sie wollen die AfD nicht mit Nazis vergleichen.
Ich denke, das ist ja so die größte Frage jetzt auch nach Sachsen-Anhalt, die in Deutschland diskutiert wird, auch schon in den vergangenen Jahren.
Wir haben hier große Debatten dazu geführt.
Was sind die denn jetzt? Wie rechtsextrem sind sie? Was ist mit dem Verbotsverfahren?
Es gibt wieder auch da eine neue Debatte jetzt aufgekommen durch die Äußerung von Henrik Wüß, dem Nordrhein-Westfielischen Ministerpräsidenten.
Aber man sieht die Frage als Psychiatar. Was ist diese Partei gerade? Also die AfD?
Jetzt kann man natürlich nicht genau sagen, weil es ganz viele Leute sind, aber ich glaube insgesamt, unter dem Strich, ist die AfD, finde ich die schlimmste rechtsradikale Partei Europas.
Wenn sie sich immer weiter radikalisiert, weil da diese ganze alte braune Soße ungebremst hochkommt, das heißt nicht, dass alle AfD Mitglieder und alle AfD Abgeordneten Nazis sind.
Ich glaube auch nicht, sagen. Aber dass man da offen ist, dass man sich von denen nicht abgrenzt.
Das ist ein Bundestagsabgeordn, gibt der sagt, er sei das freundliche Gesicht des Nationalsozialismus.
Ja, helferisch. Nicht. Die haben sich ja auch abgegrenzt von der AfD. Frau Meloni in Italien wird so etwas auch nicht einfallen.
Ja, also die haben sich eher sozusagen der Mitte zu bewegt und den demokratischen Parteien zu bewegt, während die AfD erfolgt hatte damit.
Muss man ja auch sagen, dass sich immer weiter radikalisiert hat.
Woran liegt es, dass sie gerade erfolgt damit hat und sehr immer vollkommen recht, wenn wir die Geschichte schauen der AfD,
alle es weiter, die sich eins gegen Björn Höcke stellt, die aufräumen wollte, die auch gesagt hat, wir müssen da bestimmte Veränderungen vornehmen.
Womit hat das zu tun, dass man in Deutschland mit einer noch radikaleren Variante viel größere Erfolg feiert,
als offenbar mit der weniger radikal, wobei man ja sagen muss, wir mussten jetzt auch nicht, wie hätte sich es entwickelt,
wenn Weidel Höcke rausgeschmissen hätte oder andere Leute dort rausgegangen werden, das gehört ja zu weit auch dazu.
Ja, ist wieder eine Varumpfrage? Entschuldigung, sehr litz.
Nein, ich will erst nur sagen, ist eine Varumpfrage, die dazu führt, dass wenn ich jetzt dafür eine Grundangebe,
dieser Grund dazu führt, dass man sagt, die AfD, so wie sie ist, ist zwangsläufig.
Also wenn ich Ursachenangebe, also wenn ich beim Alkoholiker sage, es liegt daran, dass er den Schnutter zu spät abgegeben hat, die Kinder dann nicht mehr ändern.
Dann stabilisiere ich den Alkoholismus.
Das heißt, alle solche Debatten, da kann ich jetzt alles mögliche zu sagen, woran liegt das?
Da gibt es natürlich nie einen Grund, es ist auch trivial, es gibt mehrere Gründe dafür, das hat vielleicht mit der deutschen Geschichte zu tun,
müssen wir mal annämen, ja, das hat mit unserer Neigung dazu sehr ideologisch zu sein, ja, die großen Ideologien der Welt sind hier entstanden.
Ja, Maxismus und so weiter.
Die verschiedenen Philosophien sind deutsch, also viele wichtige Philosophien sind 19. Jahrhunderts.
Also möglicherweise hat das damit zu tun, ja.
Aber was habe ich davon, wenn ich das weiß? Ich muss versuchen in dieser Situation, die ja unstreitig ist, die Radikalisierung der AfD zu versuchen, die Wähler wieder davon zurückzugebinden.
Und das würde ich mal sehr klar sagen, die Wähler sind nicht, es sind die 45% Nazis in Sachsen-Anhalt.
Das heißt, man muss diese Wähler ernst nehmen und dann nicht dauernd draufhauen. Und wenn man immer auf die AfD draufhaut, dann fühlen sich die Wähler mitgemeint und das intensiviert den Gruppen zusammenhalt.
Also ich sage das mal ein Freund von mir.
Der sehr konservativ immer war, der CDU-Nahe war und so weiter. Hochgeschalt, der ist AfD-Mitglied geworden und ich habe mit dem jetzt ewig korrespondiert und gesagt, das ist doch völlig unter deinem Niveau, wie kannst du nur oder so?
Und der erzählt mir dann, er ist bei einer Demonstration gewesen, einer AfD-Demonstration und dann sind sie zusammengeschlagen worden von Antifaschisten.
Und das hat natürlich dazu geführt, dass der sich emotional dieser Gruppe zugehörig fühlt, dass dem Motto, wenn der jetzt da austreten würde oder rausgehen würde, fängt er das unangständig.
Die haben, also das ist so ein Zusammengehörigkeitsgefühl und ich mache ja auch Kabarett und Sache im Kabarett inzwischen immer, jeder von ihnen kann dazu führen, dass es weniger AfD wähler geht, jeder von ihnen. Und zwar dadurch, dass es sich entscheiden, niemanden, prinzipiell niemanden an den Pranger zu stellen, niemanden.
Ich finde, das große Problem, was wir heute haben, ist die Ersetzung der Region durch Moral. Das heißt, die Leute werden moralisch abqualifiziert und sie haben vielleicht auch mal Shitstorms erlebt.
Ich habe das auch mal erlebt, das ist doch unheimlich. Sie können das ja gar nicht beeinflusen, also plötzlich im Internet werden sie beschimpft, übelst, beschimpft, attaciert und so weiter.
Und Leute, die so an dem Pranger gestellt werden, oder die sich irgendwie nicht politiker correct äußern, nicht gendern oder irgendwas, die werden schlimm beschimpft und das ist beängstigend.
Die können sich nicht so wehren, die sie und ich. Und dann kommen die zu einer Partei, die wir stehen auf dem Pranger. Komm zu uns.
Bei uns ganz zu reden, wie der Schnabe gewachsen ist und schon haben die wieder ein Mitglied und dann saugt der diese ganze braune Soße noch zusätzlich mit auf, mit der eigentlich gar nichts zu tun haben wollte.
Ich möchte nochmal kurz zurück zu dieser warum Frage, wo Sie sagen, das ist eigentlich die falsche Frage, sondern wir müssen da anders drauf schauen. Aber wenn ich jetzt journalistisch darüber nachdenke, ist es doch genau das, was ich jetzt als Fragesteller der Reporter tun muss.
Weil alles andere, wenn ich schon einen Schritt weiter gehe, wäre ja fast aktivistisch oder wäre aktivistisch in der Verratung.
Ja, im Sinne von, dass ich sagen würde, ich muss jetzt hier irgendwie ein Weg finden, wie ich die wieder rüberbekommen.
Und könnte es nicht auch sein, dass die anderen Parteien so große Fehler gemacht haben und wir sehen jetzt gerade den Umfragen dieser Woche, die CDU das erste Mal unter 20, die AfD geht Richtung 40, dass dieser Weg so, wie Sie es auch angefangen haben zu beschreiben, gar nicht mehr zu machen ist.
Ja, also die Psychotherapie, mit dem ich da beschreibe, die können Sie schon in die Politik übertragen. Das heißt bei einem Patienten, der immer depressiv ist, chronisch depressiv dauernd, fragt es tiefste Schäser, dann waren Sie zuletzt man nicht depressiv.
Und dann redete über diese zwei Stunden, wo der nicht depressiv war und je länger man es schafft darüber zu reden, desto mehr gewinnt das Wirklichkeit, diese zwei Stunden.
Und dann kann das auch wirken auf sein Leben, das heißt, wir tragen auf die politische Situation, wir müssen fragen, in welchen Ländern ist es gelungen, die AfD kleinzuhalten?
Und wie ist, wie ist das gelungen? Und wie hat man es geschafft, AfD-Wähler rüberzukriegen? Oder wie gibt es, wo gibt es eine Landrat zum Beispiel, vielleicht von den Unionsparteilen oder von der SPD, der es geschafft hat, in seinem Kreis die AfD kleinzuhalten?
Und das, was der gemacht hat, das muss man einfach kopieren, das muss man dann auch woanders machen und nicht dauernd über das Land reden, wo die AfD Richtung 50 geht und die demokratischen Parteien ganz klein wird.
Ich bin noch mal, dass wir Reaktivismus.
Nein, das finde ich nicht aktivismus, sondern das wäre Interesse an Lösungsorientierung. Interesse an gelungener Demokratie und berichten über gelungene Demokratie, finde ich wichtig.
Ich sage aber auch, dass für die auch bedeuten, sorry, dass sie unterbrechen wird, aber das will ja bedeuten, dass ich zu der Kenntniskehme die AfD-Wähler anti-demokratisch, also dass ich das festlegen würde, dass ich mir vorher erst einmal die Frage, wie wir auch viel diskutiert haben, wenn das denn so ist und wenn die so gefährlich ist, so extrem ist, wie es immer beschrieben wird, warum gibt es dann kein Verbotzverfahren?
Na ja, gut, das müssen auch das Bundesverfassungsricht fragen, also das Bundesverfassungsricht hat erst mal bei der NPD gesagt, die ist zu relevant, da brauchen wir kein Verbotzverfahren, jetzt ist die Partei zu relevant.
Also über ein Verbotzverfahren, 45 Prozent einer Bevölkerung sozusagen als verfassungsfeindlich. Das verthirscht.
Ich glaube, das wird auch nicht klappen.
Ich glaube, es klappt nicht und es ist immer der Verdacht, das haben die Leute ja auch, die vielen nichtwähler, die jetzt gewählt haben, die haben den Eindruck mit allen Mitteln.
Versuchen, die uns munto zu machen und da sind wir jetzt mal gegen.
Und diese Art auch von Journalismus, ich habe das erlebt bei Interviews im Fernsehen, ja, wo dann Björn Höcke konzentriert.
wurde damit, dass AfD-Bundestas abgeordnet gefragt wurden.
Das sind Zitat von Höcke oder aus Mein Kampf von Hitler.
Und dann sagten die meisten, die waren verunsichert halt.
Und sagten dann, ich hab weder das eine noch das andere gelesen.
Das war die nette Antwort, und dann wurde er damit konfrontiert.
Es fand ich einfach unfair.
Ich hab mein Kampf gelesen, so schreckliches Buch,
aber da gibt es natürlich Sätze drin, die könnten auch sie schreiben.
Die könnten auch ich schreiben.
Ja, so. Was ist das für ein Journalismus?
Ja, ein Journalismus der die AfD nur moralisch entlarfen will.
Dann haben wir ja lange gehabt.
Wie groß waren die Fehler des Journalismus?
Ja, da würde ich jetzt auch wieder Ressourcen orientiert,
nicht gerne über die Fehler von Patienten reden.
Ich glaube, der Journalist hat eine ähnliche Fehler gemacht,
einige hat er eingesehen.
Mein Eindruck ist, dass es so eine Gewohnheitsblase hier gibt.
Also, man macht immer noch Politik die Politiker
und auch die Journalisten wie in der Bonnere Public.
Das heißt, man glaubt zum Beispiel, ich glaube, viele Politiker
und viele Journalisten glauben, gute Politik führt dazu,
dass die Wähler wiederkommen.
Ich halte das für völlig falsch.
Ich glaube, wenn als eine brillante Politik gibt,
wenn die auch die Zahlen zurückgehen von Migranten,
das hat überhaupt keine Wirkung.
Ich glaube, wenn die Regierung sich nicht so streitet,
heißt, überhaupt keine Wirkung.
Lass mich mal dagegen sprechen, wenn die Menschen gut verdienen,
wenn sie kein Problem auf dem Wohnungsmarkt haben,
wenn es in der Wirtschaft aufwärts geht.
Und wenn wir die letzten Jahre schauen, in den Jahren, wo das so war,
waren zumindest die extremen Parteien sehr viel kleiner.
Ja, das ist ein bisschen Valium für das Volk,
weil der wirtschaftliche Aufschwung,
an den allerhoffen, die Regierung hofft darauf, die Leute offenehr,
der ist ja gar nicht mehr von uns abhängig.
Das heißt, das sind Dinge, die bestimmen China, die bestimmen Trump,
die bestimmen die internationale Lage, die Straße von Hormuz und so weiter.
Das heißt, wir müssen gucken.
Und das sagen wir Patienten auch immer, was können sie bewirken?
Sie sollen nicht auch an sagen, ihre Frau macht alles falsch
oder die Regierung oder der Arbeitgeber ist misst oder so.
Was können sie bewirken?
Mit sie ist jetzt Politiker gemeint oder Journalist.
Beides.
Noch mal, ich glaube, dass kein aktivistischer Journalismus ist,
das war ja ihre Bedenken dabei.
Sondern ich glaube, das sagt man ja auch manchmal auch bei Journalistentagungen,
dass man nicht immer nur die Katastrophen berichten sollte.
Das man auch mal berichten sollte, darüber, wo was funktioniert.
Und das reicht ja schon.
Also, wenn man sagt, wo hat es funktioniert, die AfD zurückzudrängen, ja?
Und die Frage, die Frage, ob mehr Emotionen, die Bäler bewegen
oder mehr rationale Argumente, die ist ziemlich beantwortet.
Ja, aber klar, wir können uns sollten darüber sprechen, wenn Dinge funktionieren.
Aber wenn wir diesen Monaten, ja, auf Deutschland schauen,
wir haben natürlich komplett Recht mit der Analyse,
dass es sehr viel auch mit globalen Krisen kriegt in Ukraine, Iran,
in all dem China, was dort passiert zu tun hat, darüber sprechen wir ja auch immer wieder.
Aber dennoch ist es ja so, dass auch das System in Deutschland bei vielen das Gefühl freilägt,
nicht nur das Gefühl, sondern auch, ja, wie man so durchs Leben geht,
dass eben vieles nicht mehr funktioniert.
Genau, das ist so. Und jetzt ist die Frage, was kann man tun?
Und was kann man tun, ist, das macht die Regierung ja auch, die versucht das auch,
die hat diese Milliarden aufgenommen, dass man da jetzt die Infrastruktur wieder verbessert.
Das ist auch dringend notwendig aus meiner Sicht.
Das ist übrigens für meine Begriffe auch keine SPD-Forderung,
wie das immer dargestellt wird, die 500 Milliarden hat die SPD durchgesetzt.
Nein, auch die Union muss daran interessiert sein,
dass die Leute den Einwohnern der Start funktioniert wieder, ja?
Die Schulen sehen einermaßen aus, man kann einermaßen fahren, die Bundesbahn fährt.
Also diese Dinge, dass der Start nicht mehr funktioniert.
Aber das kann ich auch nicht mehr hören, das ist beispielsweise mit der Bahn,
muss ich ehrlich gestehen, das stimmt natürlich.
Ich bin jetzt wieder gefahren, drei Stunden Verspätung.
Ich weiß und es ist ja auch absolut richtig, aber dass das jetzt das einzige wählen.
Nein, nicht das anziehen.
Ja, das höre ich jetzt immer wieder, ja, und wenn dann die Bahn dann funktioniert,
dann würden die Leute sich auch und so nahe, dann sieht man halt was anderes, was nicht funktioniert.
Das nicht, aber an ihrer Warum-Frage.
Ja, die Warum-Frage gestellt und deswegen kommt die Bundesbahn.
Ich finde das, stimm ich hinzu völlig in Ordnung.
Also bei der Bundesbahn müsste man dann eher die Frage stellen, wo ist es mal pünktlich und warum, ja?
Das ist meine interessante Frage.
Gut, das würde, das ist aber schwierig.
Das glaube ich durchaus, erneutend schizztorm zufolge.
Ja, genau.
Ähm, so, aber ich komme mal darauf, was jetzt, wie Sie sagen, wir haben jetzt, ähm,
das war rum hinter uns und schauen ein bisschen, ja, vielleicht komme ich noch mal später auf das, warum zurück.
Aber wie sollte oder wie könnte jetzt die CDU vorgehen?
Also, wir sehen jetzt erst einmal ein schwer angeschlagenen Bundeskanzler,
ein CDU-Bundesvorsitzenden.
Ähm, wir haben ihn in mehreren Statementspressekonferenzen gesehen.
Erst einmal als Psychater, wenn Sie ihn dort sehen, in Fernsehen.
Wie wirkt der deutsche Bundeskanzler momentan auf Sie?
Also, dazu muss man zunächst einmal sagen, Ferndiagnosen sind unethisch.
Das mache ich nicht.
Also, ich mache keine Diagnose über den Bundeskanzler, er ist, glaube ich, sehr betroffen von der Wahl.
Das ist auch klar, wer wäre das nicht in seiner Lage?
Und ich stelle mir da auch wieder mehr, die nicht die Warum-Frage und wie es gerade die Lage, ja, also so,
sondern ich stelle mir die Frage, wie kommen wir als Demokratie aus dieser kritischen Situation raus?
Und ich glaube, das ist eine wirkliche Krise Demokratie.
Das sieht nicht jeder Journalist, oder das weiß ich, ja, die AfD soll es auch mal versuchen.
Also, ich frage da immer.
Und vor allem sagt die AfD im Moment, mal Krise der Demokratie.
Ja, die Demokratie ist gemeldet.
Die Court-Wahlbeteiligung ist es dann halt.
Ja, das war auch bei der NSRP, ich will die jetzt gar nicht vergleichen damit.
Aber die letzten Wahl der NSRP waren 32 Prozent, die letzten freien Wahl, ja.
Und hervom Papen hat damals gesagt, den Rahmen wir ein Hitler, ja.
Wir lassen die einfach mal regieren und wir werden die, wir werden die so in die Ecke dreiben,
das erquietst. Hat Papen gesagt, ja.
Und diese Papenargumentation höre ich jetzt von Journalisten, von seriösen Journalisten,
das tut ja immer versuchen und so weiter.
Also, wenn die AfD den Innenminister stellt, dann hat sie die Herrschaft über die Polizei.
Und das ist ein Problem, auch für die Polizisten über ein selber, ja, die demokratisch sind und so.
Und dann Dinge tun müssen, die möglicherweise hier im Gewissen widersprechen.
Das ist gravierend.
Das heißt, das ist keine Kleinigkeit auch, wenn so ein Land über ein zweier Türingen noch 32 bereits unter NSRP Herrschaft.
Das heißt, dass es bei einem Land losgeht, es dann in den Bund kommt, das ist durchaus eine Gefahr.
Und ich möchte, dass meine Kinder nicht in einem AfD-Land aufwachen.
Was macht das mit den Menschen, dass auch wir jetzt wieder über 32 diskutieren?
Es ist ja etwas, wo ich davon ausgehen würde, dass die AfD von dieser Argumentation der Kritikern in den letzten Jahren
eher politiert haben.
Ich glaube, wenn nicht unterwegs war in Türingen, Sachsen-Anhalt, viele Menschen getroffen haben über Verfassungsschutz
und so weiter gesprochen habe oder diese Vergleiche, dann irgendwie sagt Leute, was ist mit euch?
Ja, wir leben nicht in 1932, es sind ganz andere Bedingungen, die wir haben in Deutschland.
Warum kommt ihr immer wieder mit diesen historischen Vergleichen?
Ja, ich glaube, das hat mit der Verrundfrage zu tun, klar.
Ich hoffe, wieder beim Warum.
Ja, ja, ich beantwortet die dann auch.
Ja, sie sind ja nicht nur sehr rund sein, aber das ist dauernd in jeder Tochter wird die gestellt.
So, das führt aber nicht weiter, glaube ich.
Ich glaube, dass man diese geschichtlichen Beispiele schon nehmen muss und dann gleichzeitig sagen muss,
die Geschichte wiederholt sich nie völlig, ja?
Ich glaube, du holst gerne mal gesagt, die Geschichte wiederholt sich nur als Farse.
Ja, also das ist dann immer anders, so.
Ich finde es auch völlig falsch, immer auf die AfD als Nazi-Parteil zum Beispiel einzuschlagert, finde ich falsch,
weil es erstens die Bäder sind sowieso nicht alle Nazis und die Abgeordnene auch nicht.
Aber wenn jemand sagt, ich bin das freundliche Gesicht des Nationalsozialismus,
muss man nicht wundern, dass man eine Assoziation zum Nationalsozialismus macht, sagt er ja selber.
Ja, so.
Das heißt, ich glaube, wir müssen die historischen Dinge ernst nehmen und wir müssen es auch als Warnung verstehen.
Aber ich würde viel mehr jetzt darüber diskutieren, auch nicht über die, zum Beispiel,
schon der Ausdruck erwiesen Rechtsextremen.
Wir Sicherheit, also das heißt Rechtsextremen.
Gesichert Rechtsextremen ist für mich immer, also jedes Mal, wenn ich das höre, sage ich mir,
meine Frau Journalistin, die sagt, wenn man so einen Attjektiv dazu macht, dann relativiert man das Haupt,
das wir sind hier attraktiv, es reicht doch zu sagen Rechtsextremen.
Warum immer gesichert Rechtsextremen, ja?
Das ist so ritualisierte Geschichten, mit denen die alle in so eine Schuplade gesperrt werden.
Und das finde ich, müssen wir jetzt, das müssen wir für meine Griffe jetzt auflösen.
Und wir müssen konkret über die Probleme reden, die die AfD-Wähler dazu bringen, AfD zu wählen.
Ich glaube, dass es zwei politische Dokumen gegeben hat in den letzten 15, 10 Jahren, die die AfD groß gemacht haben.
Und die fast alle Journalisten immer wieder erzählt haben und fast alle Politiker.
Und das erste war von den Demoskopen, wahlen kann man nur in der Mitte gewinnen.
Das führte dazu, dass die Union von Merkel sich dauernd darum gemüt hat, bei den Grünen und bei den linken Angenähts zu wirken.
Es war auch so, die wollten alle mit ihr koalieren, alle.
Und das war dann so der Einung für Leute, da ist so eine Soße, die wollen alle miteinander kungen, wollen sich nett sein.
Aber unsere Probleme sehen die nicht und die einzige Alternative war dann die AfD, das war der erste Fehler.
Dadurch, dass die Union immer auf die Mitte geguckt hat und liebt mit den seinen Wollte, hat sie die rechte Flanke völlig alleine gelassen und da ist die AfD großgebarn.
Das ist keine sehr intelligent.
Und das andere war, wenn man die Themen der AfD nimmt,
dann wählen die Leute nicht die Union, sondern die wählen dann das Original.
So hieß das immer. Das ist Original die AfD. Das ist aber auch Quatsch.
Natürlich, wenn man das Thema der AfD was weiß ich irgendwelchen quatsch aufgreift,
dann unterstützt man die. Aber wenn man Themen liegen lässt,
die wirkliche Themen sind. Und zum Beispiel als Migrationsthema.
War, seit zehn Jahren ein wirkliches Thema, wo die Leute in Eindruck hatten,
die Politik schickt uns hier Leute. Wir sind davon überfordert.
Und wenn wir sagen, wir sind überfordert, gelt mir als Rechtsradikal.
Haben die es noch alle? So. Und da gab es eine Partei die sagte,
wir finde es auch schlecht, wie man hier mit uns umgeht.
Und das war dann die AfD. Und diese beiden Fehler darf man nicht mehr machen.
Das heißt, man muss genau hingucken, wo und es ist vor allem eine Aufgabe der Union
für meine Begriffe. Also die linken und die Grünen werden das nicht schaffen.
Die können Beitragen zur Reduktion der AfD,
indem sie die Union für ihre Annäherungen an die Wähler prügeln.
Das führt nämlich dazu, dass die AfD-Wähler,
habe ich eben schon mal gesagt, dann würde ich glauben,
dass die Union auf ihrer Seite ist. Die Argumentation der Union
und vor allem von Friedrich Merz war in den vergangenen Wochen und Monaten.
Wir haben das doch hinbekommen. Schaut euch die Zahlen an.
Das ist eine rationale Geschichte. Das interessiert die Leute nicht.
Es geht um Emotion. Also die Stadtbild-Eulsung.
Das hat die Leute bewegt. Das Gefühl,
ich habe hier lautsprechende ausländische, aussehende Menschen in meiner Stadt,
die auf dem Markt sind, die nicht arbeiten gehen.
Und die irgendwie aggressiv wirken und da andere Mentalität haben.
Also ich bin häufig in Italien, ich liebe Italien sehr.
Und hab ich letztlich mal brüllten zwei Italiener sich an.
Wechselseitig, laut. Ich kann nun Italienisch.
Ich bin da näher ran. Worum ging es?
Es ging um die richtige Spaghetti-Sose.
Und da waren die in Rage, ja, so.
Das ist aber für jemand, der kann Italienisch spricht.
Wir haben den allen die Prügen sich klar oder erschießen sich.
Und das ist natürlich auch sonst so.
Und südländische Menschen sind lauter zum Beispiel häufig auch.
Und wenn wir viele Männer haben aus diesem Bereich,
dann ist das auch manchmal für Menschen unheimlich.
Und wenn man das nicht mehr sagen kann, ist es problematisch.
Und wenn ist es die Union?
Die sagen muss, wir haben Verständnis dafür,
für eure Verunsicherung durch das Stadtbild.
Und wir werden etwas daran tun.
Und das reicht nicht, zu sagen, es hat der Kanzler damals ja auch gesagt.
Die Zahlen gehen runter.
Da haben die Leute in einer der Verstehungs gar nicht.
Aber bei dem Stadtbild, also meine Analyse dessen war ja,
also die Leute finden, hat damit recht.
Aber, gerade wenn du Bundeskanzler bist,
erwarten die Leute doch auch, dass sie ihn sagst,
okay, wenn aus deiner Sicht jetzt diese Stadtbild in vielen deutschen Städten ein Problem ist,
in der Sicherheit, was auch immer.
Er hat ja auch immer wieder unterschiedliche Interpretation geliefert davon,
was das jetzt sein soll, was eigentlich mit Stadtbild gemeint hat,
dass die Menschen dann auch eine Antwort verlangen,
was genau er denn vorher zu tun,
um eine Veränderung herbeizufir.
Ja, und das hat er getan auf Erration,
mit rationalen Argumenten.
Das hatte schon getan.
Er hat darauf hingewiesen auf die neue Migrationspolitik,
dass die alte Migrationspolitik war nicht in Ordnung.
Und wir müssen uns jetzt anders machen.
Wir haben es jetzt anders gemacht, die Zahlen gehen runter, 60 Prozent.
Und so das sagt er auch immer wieder.
Aber das ist eine Ebene, das muss auch sein.
Und die Journalisten gutieren das auch.
Also die haben gerne so Zahlen.
Also der ist ja immer sehr im Stoff der Kanzler.
Und das ist so ein Spiel zwischen Journalisten und Kanzler.
Der möchte den Journalisten gute, rationaler Antworten geben.
Es tut auch auch.
Aber AfD-Wähler.
Die Wähler, die AfD nicht wegen 60 Prozent oder 50 Prozent,
sondern weil sie den Eindruck haben, ist für mich als Wähler.
Bleibt es dabei, dass die da oben vor sich hinreden
und ein Politiker sprechen.
Also ich hab jetzt nach den Wahlen das gesehen.
Es war zum Teil unerträglich.
Da war der Kopala, der sah völlig ruhig aus.
Und dann waren die drei Generalstädte,
die sich wie die Kesselflicker gestritten haben.
Vor allem über so Themen wie Rente mit 63.
Noch mal nicht, glaube.
Das kann einziger AfD-Wähler wegen der Rente mit 63.
AfD gewählt hat.
Wie sollten Generalstädte dann auftreten?
Oder generell?
Ich glaube, dass sie differenziert auftreten müssten.
Ich glaube, dass die Union, ich finde,
Frau Hopper, man hat das gut gemacht.
Die ist ja ganz frisch im Amt.
Fandt sich.
Nein, also die Floskel-Alarm.
Die fängt ja jetzt an.
Ja guter, wenn sie sagen, ganz gut, dann würde ich. Ja, ich würde sagen, ja.
Also zunächst mal muss eine CDU-Generalsekretärin
jetzt nicht fröhlich da irgendwelche Sachen wegreden,
wie Herr Kropala das gut kann,
sondern muss sie erst mal betroffen wirken.
Und nach so einer Wahl ist man betroffen.
Das ist ja auch authentisch.
Also ich fand es ja authentisch in der Situation.
Aber für künftig würde ich mir eben wünschen,
dass es Interesse an den Wählern gibt.
Und dass man die Partei auch mehr abtropfen lässt.
Also diese großen Aufregungen über D-A-F-D-Jahre.
Das sind doch Leute.
Es kann man doch einfach mal so beiläufig sein.
Wie gesagt, ich bin noch Kabarettist.
Die sind noch so schreie Hälse, die wissen noch gar nicht, wie es geht.
Die können nur umbröhnen und so und Stimmung machen
und mit einem Motorrad fahren.
Aber Motorrad fahren alleine reicht eigentlich fürs Regieren nicht.
Aber es ist lustig.
Man kann ja sehr sagen, also lustig ist.
Aber die Frage ist, finde ich es nachher lustig,
wenn hier die Unternehmen abwandern.
Und sie nachher kein Job mehr haben.
Es ist ja nie mehr so lustig.
Dann können sie auch Motorrad fahren von morgens bis abends.
Ja, also ich glaube, die Partei hat ja wenig.
Die AfD hat ja wenig zu bieten als Inhalte.
Die haben ja Jahre gebraucht, um überhaupt einen rechten Konzept zu haben.
Ja, die können das ja gar nicht.
Aber was sie sehr gut können und viel besser leider.
Als die demokratischen Parteien ist Marketing.
Das könnt ihr super.
Und davon können die demokratischen Parteien aus meiner Sicht nur lernen.
Dass man wirklich so redet, dass jemand von der AfD nicht in Einloka
und der AfD nicht in Einloka, das ist wieder diese Politiker-Sose,
die wir daraus Berlin kennen.
Sondern, oh!
Da hat jemand mal verstanden,
was mich wirklich bedrückt.
Gibt es da eine Klucht zwischen politischen Beobachtern?
Also Journalisten.
Und denjenigen, die da am TV-Schirmen oder im Internet oder wo auch immer sitzen.
Und sagen, so wünsche ich mir einen Politiker.
Weil oft ist es ja so, wenn jemand mal sich nennt es jetzt mal Klartek spricht.
Es wird er oder sie danach in den Medien kritisiert.
Ja, es wäre es sich dann in die Pfanne gehauen.
Aber ja, es wird im Kontrovers diskutiert darüber.
Also, wie sehe ich, bin Bonner.
Ja, ich war immer gegen die Bonn-Berlinentscheidung.
Weil ich immer Sorge hatte hier in Berlin entsteht irgendeine Situation.
Dass der Bundeskanzler anschließend durchs Brandenburger Tor fährt
und über unter den Linden und an der Siegesseule vorbei und so.
Und dem, dass du Kopf steigt. Das kann ja in Bonn nicht passieren.
Wenn Sie einmal über die Konrad-Adenauer legefahren sind, dann sind sie wieder geerdet.
Also, die Deutschen eigentlich immer zu so einem Abheben.
Mein Eindruck ist, dass diese Berliner Blase hier auch die Journalistenblase mit dazu beigetragen hat,
dass sich dieser politsprich verfestigt hat in einer gewissen Weise.
Das ist wenig Originalität bei Journalisten gibt,
sondern dass sie letztlich auch bei Talkshows kann man das beobachten,
dass sie es starke Bedürfnis haben, nicht zu widersprechen, dem Kollegen.
Also ein wirklicher Schlagabtausch.
Also, man ist sehr zivilisiert, wie man miteinander umgeht.
Das ist irgendwie auch nett.
Aber das führt dazu, dass Leute, die das von außen sehen und diesen ganzen Politiker,
die das ganze Politiker zu euch in Berlin schrecklich finden,
denn nur kann man stehen, stecken irgendwie alle unter einer Decke.
Das heißt, man bräuchte etwas pepigeren Journalismus,
der aber nicht gleich recht extrem ist.
Der auch nicht rechtsextremismus verharmlost.
Aber, für die blicken Sie auf neue Medien,
nenne ich jetzt mal, oder auf der rechten Seite?
Na ja, also die neuen Medien auf der rechten Seite, die machen das sehr geschickt
und halte ich für sehr gefährlich.
Also, ich glaube, dass das nicht sein kann.
Die sind ja im Grunde genauso Blase, wie die Politikerblase in Berlin.
Die haben dann ihre Sprüche und ihre Signalworte und so,
mit denen sie die Leute zur Begeisterung bringen.
Also, das grundsätzlich Psychologische Problem finde ich,
dass die Leute heute mehr, das haben die sozialen Medien das vielleicht verstärkt,
für den eigenen Stammtisch reden.
Man redet für den eigenen Stammtisch auch die Politiker.
Also, der Unionspolitiker redet so, dass die Unionsanhänger begeistert sind.
Der grünen Politiker redet so, dass die grünen Leute begeistert sind.
Ja, der rechte Politiker so, dass die begeistert sind.
Und dieses Reden für den eigenen Stammtisch und nicht die andere Partei im Blick haben.
Ich habe gerade nicht, ich habe so Kreise mal veranstalt in der Kirche.
Wenn konservative sich treffen und so,
da reden die meisten Dua untereinander.
Ich habe gesagt, wenn da ein Progressiver drin sitzt,
der braucht gar nichts zu sagen.
Ist die Diskussion gleich viel Niveau voller.
Weil man weiß, man muss ja argumentieren und sie nicht nur auf die Schulter klopfen.
Und das gilt umgekehrt für Progressive mit einem Konservativen auch so.
Das heißt, das ist ja auch nicht interessant,
dass die in den neuen Medien kritisieren,
das wie die vermeintlich lenken oder Mitte-Media.
Oder wir auch immer alle nur,
Aber irgendwie keine anderen Meinung wollen.
Selbst sitzen sie aber in einem Kreis, wo die Meinung noch viel gleicher ist.
Ja, aber die Analyse der anderen Seite, die Patologieanalyse,
die sie jetzt machen, zu sagen, die sind ja auch gestört.
Irgendwie hilft nicht sehr viel weiter.
Das heißt, so wird das immer gemacht.
Die sagen, so, und die anderen sagen, ihr seid ja auch.
Das führt aber auch zwischen Kindern zum Beispiel nicht wirklich zur Lösung.
Das heißt, man müsste Wertschätzend. - Mehr Streit.
Aber Wertschätzend, mit den Aspekten der anderen Seite, umgehen, die man teilen kann.
Und selbst wenn noch so bekloppten, AfD-Wähler,
gibt es irgendetwas, wo man sagen muss, da hat er doch recht.
Und das muss man dann auch sagen.
Und nicht den Eindruck haben, weil ich jetzt dem Recht gebe, bin ich in Rechtsradikale.
Und wenn ich dafür geprügelt werde von einem Grünen oder einem linken,
dass dem Recht gegeben habe, dann ist das sogar gut.
Aber ich muss den Mut haben, diese Prügel zu ertragen.
Und mein Eindruck ist, dass die Politik hier in Berlin, auch die Journalisten in Berlin. Also, das ist jetzt sehr pauschal.
Ich bin befreude mit vielen Journalisten, die Schätze Siser und viele andere auch.
Meine Frau ist Journalistin.
Mein Eindruck ist nur, dass das Bedürfnis das zu tun,
mehr das selben von dem zu tun, wie Paul Watzlerweck, den ich da erwähne,
mal in der Anlassung zum Ungeldesign gesagt hat,
mehr das selben von dem zu tun, was nicht funktioniert.
Dann noch mehr gegen die AfD zu gehen, dann noch mehr Demonstrationen gegen Rechts.
Ich bin nicht gegen Demonstrationen gegen Rechts.
Ich bin selbstmal bei so einer Demonstration gewesen.
Das war eine gemütliche Kaffeefahradmosphäre.
Ich hab mich das auch sehr viel gefragt, gerade in den letzten Wochen und Monaten.
Sowohl was Journalismus angeht,
darüber denke ich, ohnehin den ganzen Tag nach, wenn ich Zeit hab.
Aber auch bei genau dieser Frage, was jetzt zum Beispiel Aktivismus betrifft.
Und gegen Rechts, Demonstrationen, wenn ich Künstlertreffe Leute,
die sich engagieren, was man ja erst mal gut finden kann.
Aber zu was es führt, so und zu was vielleicht auch eben dieser Aktivismus geführt hat.
Und jetzt beschrieben wir beim Warum.
Und dann hab ich mir diese Frage gestellt.
Machen das diese, den Sie jetzt mag, die Wissen pauschale.
Machen Sie das, weil Sie wirklich glauben, dass Sie damit etwas veränder.
Also, dass Sie damit die AfD klein bekommen,
dass Sie es hinbekommen, dass die AfD zum Beispiel Sachsen-Anhalt nicht auf diese Zahl kommen würde,
wenn Sie gemeinsam auf die Straße gehen.
Oder ist es auch so ein, sich selbst vergewissern.
Also, man ist in einer Gruppe unterwegs.
Und diese Gruppe steht hier für das Richtige.
Und das gibt da auch Kraft und Emotionen.
Und man selbst glaubt das vielleicht auch.
Aber dieses größere Bild, verstehen Sie, was ich meine.
Ich finde, Ihre Analyse genau richtig. Man braucht solche Demonstrationen für Selbstvergewisserung.
Ich glaube, dass man mit einer Demonstration gegen Rechts keinen Rechten zurückkriegt.
Aber man braucht auch die Selbstvergewisserung.
In der Weimarer-Problick hat es die Demonstration gegen Rechts nicht gegeben.
Also, ich kenne jedenfalls keine jetzt, ja.
Das heißt, es ist gut, dass es so was gibt.
Aber man darf sich nicht der Illusion hingeben,
die mehr Leute da jetzt auf der Straße sind
und ihr heftiger die Gegenrechtsreden,
desto mehr AfD-Wähler gewinnen man zu ihrem Gegenteil.
Dadurch, dass man die Rechten beschimpft, pauschal,
einer Demonstration können Sie das gar nicht viel anders machen,
fühlen die sich noch viel bestätigter in Ihrer Rolle.
Das heißt, es geht ja jetzt um Änderung als Therapäut.
Äh, wie gesagt, es geht um Therapie in dem Buch.
Äh, als Therapäut muss man versuchen Änderungsgespräche zu führen.
Das heißt, durch Sprache, das ist ja eigentlich was Ähnliches,
wie im Journalismus.
Ähm, durch Sprache oder bei der Politik sogar eher durch Sprache etwas zu verändern.
Das heißt, ich kann jemanden, der eine Depression hat,
nur durch Sprache, ohne den zu berühren, ohne Sprache heiden.
Und das ist faszinierend.
Und diese psychologischen Methoden beherrschen unsere Politiker viel zu wenig.
Ja.
Das heißt, jemand, der das Glänzend beherrscht, ist, äh,
äh, äh, belohne mir Silenski.
Der, also der ist für mich bewundernswert, ja.
Wie der psychologisch mit Dingen umgeht.
Oder jemand, den ich im besten, äh, bewundere,
jemand, den man eigentlich an Heldenorgen gegebenen müsste, wäre Margritte.
Margritte, der, der NATO-Generalsegetär.
Hier mit Donald Trump umgeht.
Wie der mit Donald Trump umgeht.
Das ist zum Fremdschämen, ja?
Das ist zum Fremdschämen unter, unter Verzicht auf jede Selbstachtung.
Und der ist ja nicht dumm, der, der Margritte, der weiß, was er da tut.
Umschmeichelt er den Trump und damit hat er die NATO gerettet.
Mal wenigstens für ein Jahr.
So, das ist verdienstvoll, während die Leute dann sagen,
ist doch peinlich wie der "Ich würde dem Trump mal richtig
die Meinung sagen", und das ist natürlich naiv.
Aber dann lassen wir uns noch mal ein bisschen in die Therapie gehen.
Also ich hab jetzt gelernt, mehr Streit.
Also sowohl im Medial des Kurs aber auch in der Politik.
Das bedeutet, sie finden auch, dass dieser Streit,
wo ja auch dann Journalisten sagen, Mensch, ne?
Die, äh, die große Koalition, gut, so groß ist sie nicht mehr.
Ja, die Streiten immer nur und der Klingberg gegen den Meer hat's.
Und hier schon wieder Streit und neuer Streit und wieder Streit.
Und das nervt die Leute und deswegen haben die,
und es stimmt ja auch, dass die Leute nervt.
Ja, und das ist auch richtig.
Ich bin nicht gegen so diesen diffusen Streit aus dem Bauch aus.
Man müsste eigentlich mal strategisch erdenken.
Wir müssen jetzt angesichts dieser Wahlen, strategisch erdenken.
Das heißt, was ich mir vorstelle ist,
in der Ampel wurde nur untereinander gestritten.
Das hat der Demokratie sehr geschadet.
Und die wollen ja, und die wollen jetzt,
irgendwie beweisen, dass sie nicht so schlimm sind wie in der Ampel.
Aber trotzdem, wie Sie schon sagen,
streiten sich auch nicht fruchtbar.
Ich glaube, was wichtig wäre, dass in der Regierung
es eine Differenzierung zwischen SPD und Union gibt.
Und dass die SPD laut sagt,
dass sie zum Beispiel die Migrationspolitik der Regierung
nicht gut findet.
Dass die SPD das sagt, ohne scharf zu werden,
ohne moralisch, um wiederum zu streiten und moralisch zu werden.
Dass es Menschen verachten und so hat Frau Basmal
bei einer Sache gesagt, das geht nicht.
Ja, das ist wieder nutzender Streit,
nur aufeinander einhauen sollen zu sagen,
dass es nicht SPD-Politik ist.
Also die Migrationspolitik ist nicht SPD-Politik.
So, das ist für AfD-Wähler wiederum.
wenigstens ist meine Botschaft, aha, offensichtlich hat die Regierung
macht keine nur linke Politik.
Die Grünen und die Linken müssten auf die Migrationspolitik
eindreschen, tun sie auch zum Teil, das ist auch richtig so.
Aber nur zum Teil, die Grünen haben da auch die grüne Sorge,
dass sie dazu sehr ihr Bürger nicht ist.
Ja, aber wo, aber soll es ruhig?
Also, der Ausdruckstreit,
müsste ich jetzt differenzieren.
Es gibt einen nützlichen Streit, es gibt ein weniger nützlichen Streit.
Also in einer Ehe, in denen es überhaupt keine Konflikte gibt,
das ist auch eine schlechte Ehe.
Aber in einer Ehe, die dauernd streitet, ist auch nicht gut.
Ja, also streit muss wenn schon fruchtbar sein.
Und ich glaube, da müssen sich die Politiker jetzt mal ein bisschen überlegen.
Auch mal, hier gibt's ja auch Runden, wo man sich mal unterhält.
Überlegen, wie sie streit machen.
Wir brauchen den Streit wieder zwischen den demokratischen Parteien
und die AfD-Wähler, da ist vor allem die Aufgabe der Union.
Die AfD-Wähler wieder zurückzugewinnen
und es glauben die der Union nur, wenn es wirklich klar ist
und wenn die Union das nicht immer zudeckt aus Angst, die SPD ist sonst beleidigt.
Jetzt kommt es aber in der Politik nicht nur auf Themen an Diskussionen,
sondern sehr viel auf Personen mittlerweile.
Also es ist oft eine Person, weil wir haben viel über Urisikmund gesprochen,
weil wir uns ein Wahlkampf, wenn wir aber noch mal bei der Bundespolitik bleiben.
Und sie haben gesagt, sie wollen keine Ferndiagnosen machen,
aber wir stellen uns vor, sie hätten da jetzt die Spitzen der Koalition,
die würden sich sagen, Mensch, wir haben bei uns einmal gehört, der Lutz, der hat da ein paar Ideen.
Wir laden dem mal eines Kanzler ab und dann den sie zum Bundeskanzler.
Danach gehen sie zum Fiezekanzler und dann gehen sie vielleicht noch zu Frau Bars.
Könnte es auch sein, dass sie am Ende dieser Gespräche sagen.
Ja, also sie sind vielleicht falsch in dieser Position und können das, was jetzt gebraucht wird, nicht geben.
Oh, ich sage jetzt mal so, wenn man die Politik ein Jahrmassen Objektiv von außen sieht
und jetzt nicht diese kleinen Feuerchen, die da immer gemacht werden, wichtig nimmt,
dann ist die Politik, die diese Bundesregierung macht ja eigentlich gar nicht schlecht.
Das kann man hier in Berlin, glaube ich, gar nicht mehr, sagen ohne Geprüchen zu werden.
Also international, glaube ich, hat auch März es geschafft, Deutschland wieder sichtbar zu machen.
Ja, aber da muss ich jetzt mal kurz wieder sprechen, weil das ist doch jetzt ein totales Blasenarument, was sie vortragen.
Für viele Menschen ist es so, dass es weiterhin einen Schlimmkrieg gibt in der Ukraine, der dazu führt,
dass auch Deutschland in wirtschaftlichen Schwierigkeiten ist, es gibt einen Krieg oder Friedenkrieg, wie auch immer, was dazwischen.
Aber es behauptet keiner, dass der Bundeskanzler den Krieg in der Ukraine beenden kann.
Nein, aber wie kommen sie rational?
Naja, wobei es gibt vielleicht Leute gerade in Sachsen-Anhalt, würde ich sagen, die schon kritisieren.
Ja, ich will das überhaupt nicht bewerten, die sagen, dass es keine deutsche Initiative gibt, dass es keine Versuche gibt,
ja, mit Putin zu sprechen, das kann man als falsch finden, aber das sie jetzt wiederum sagen, ja, die Außenpolitik ist doch so super.
Ich glaube, das ist vollkommen, wenn wir der Rational drauf schauen, wo ist jetzt etwas, wo die normalen Leute sagen würden,
ja, das macht der Auspolis gut, nur weil er irgendwie mal bei Donald Trump saß und nicht gepugelt wurde, oder?
Also, ähm, ähm, ähm, die sehen das nicht so.
Nein, alles sehr gut, ähm, ich argumentiere im Moment gerade, rational.
Und die Leute in Sachsen-Anhalt haben emotional den Eindruck, wir sind überall geht's nicht weiter, im Ukraine-Krieg geht's nicht weiter, wir. Ja, nicht weiter, ja, ja, sage ich ja gerade, aber das ist ja nicht emotional, ist ja rational.
Nee, rational geht's, kann Frieden und der Krieg wird immer schlimmer.
Nein, nein, rational ist es so, dass die. Die deutsche Regierung am Ukraine kriegt ganz wenig Machen kann.
Rational, wir reden nur rational.
Weil der geht zwischen Russland, der Ukraine, Trump ist damit am Tisch.
Die Europäer sind insgesamt schwach.
Was der Kanzler geschafft hat, ist, dass er Europa wieder mehr zusammengeführt hat.
Das war vorher anders.
Was er geschafft hat, ist einiger Maßen ein Verhältnis mit Herrn Trump
inso kriegen, was sehr, sehr schwierig ist.
Was die Regierung geschafft hat, ist eine Gesundheitsreform,
wenn ich als Arzt wirklich sagen, ganz heiße Christes und Frau Wagner,
das für meine Begriffe mit ihrer coolen Arte, super gemacht.
Ich kenne kaum in Gesundheitsminister.
Die meisten Gesundheitsminister haben da immer riesig auftritt.
Die war mal ganz cool, ganz ruhig und hat das eine Maßen hingekriegt.
Das heißt, viele Dinge auch die Migrationspolitik.
Ich kenne kaum jemanden, der die Migrationspolitik noch kritisiert.
Das läuft irgendwie.
Das heißt, die Sachen, die auch die Medien hochgebracht haben,
war Frau Prozius Gasdorf letztes Jahr.
Das ist eigentlich eine Personale, das war nicht geschickt.
Brau mal nicht zu vertiefen, bitte jetzt.
Oder wenn Herr Schneeder zum Beispiel in der halbe Stunde
nachdem der Kanzler ihm sagt, dass er gehen soll,
dass es sofort sozusagen die Presse gibt über Freunde,
dann beweist er damit, dass wenn der Kanzler ihn bier fordert,
schon ein paar Wochen vorher darauf hingewiesen hat,
der Kanzler Klug war das nicht zu machen,
weil dann hätte er das vorher schon an Freunde gegeben.
Das heißt, das wurde zu einer Riesengeschichte gemacht.
Und jeder konnte damit reden, für das auch nicht nett,
dass man im letzten Moment den Stuhl-Foliteur gesetzt,
so Sachen, ja, so menschlich irgendwie.
Aber von der Politik rational, hier ist nicht viel falsch gelaufen.
Aber die Kommentierung der Politik ist es eine Katastrophe.
Ja, Moment, Moment, Moment, Moment, mal.
Also, Herr, der Bundeskanzler hat gesagt, ab Sommer geht's,
letzten Sommer geht's aufwärts.
Also wirtschaft alles wird gut, er hat im Wahlkampf gesagt,
es liegt in Wahrheit alles irgendwie an Olaf Scholz,
er hat gesagt, er würde eine Taurus liefern,
er hat gesagt, mit den Reformen geht's ganz fix,
und dann sieht Deutschland wieder anders aus.
Bei der Migration sagen Sie zurecht die Zahlen hin runter,
aber über Stadtbild haben wir gesprochen,
über mange in der Abschiebung über große Probleme,
die es dort gibt.
Ja, das Problem ist aber, wenn man das dauernd so kommentiert,
wie das hier auch viele Medien tun,
und wie das hier die Realität, wie das viele Medien tun,
wie das zum Beispiel auch die Grünen tun.
Sie können manchmal Kommentare der Grünen zur Bundesregierung
identisch bei der AfD platzieren.
Also, es wird immer mit einem zu großen Heib,
das will ich ja sagen, ich bin ja für Streit.
Ja, wenn der Bundeskanzler vor als Opposition zuhören,
Dinge ankündigt, die er dann nicht macht,
denn es ist doch die Aufgabe von uns Medien zu sagen,
momentmal der Bundeskanzler,
sie haben schon einen Ausschung vor einem Jahr angekündigt.
Jetzt will ich nicht das noch mal wiederholen,
was sie gerade gesagt haben, aber da gibt's X-Themen,
die man aufzählen könnte.
Ja, dann würde ich jetzt mal als Psychotherapeut wiederum sagen,
wenn der Bundeskanzler der Bundeskanzler
der deutsche Entsacht, also wirtschaftlich,
habe ich keine Ahnung, ob's besser wird, es kann auch schlechter werden.
Glauben Sie, das wäre klug?
Gut, aber. - Ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja.
Das ist ja die Alternative, er muss ja was sagen, so wirtschaftlich.
Das heißt, ich finde schon richtig, dass man bei den ganzen Unwerkbarkeiten,
klugischer Journalisten kennen die Unwerkbarkeiten der Wirtschaft jetzt,
also Trump und so weiter, dass wir vieles nicht in der Hand haben.
Und Straße von Hummus konnte man alles nicht absehen.
Das heißt, bei den ganzen Unwerkbarkeiten
könnte man einig als Bundeskanzler nur sagen,
im Moment passiert so viel.
Also es hätten sie doch wahrscheinlich sehr gerne in der Pressekonferenz.
Der Bundeskanzler sitzt vorne, sie stellen kritische Journalisten Fragen
und der Bundeskanzler sitzt vorne und sagen,
also sei mal mal ganz ehrlich.
Ich hab keine Ahnung.
So, das ist ehrlich, ja, in Wirklichkeit wissen sie nicht.
Also, wenn sie Bundeskanzler werden,
könnten sie doch nicht voraus sagen, wie die Wirtschaft in einem halben Jahr läuft.
Das wird glücklich, Bundeskanzler werden.
Ich würde sagen, wie ich zu.
Ja, gut, aber ich finde, man muss dann fair sein und sagen,
dieser Art, also man sagt, der Wirtschaft ist auch viel Psychologie,
dieser Art, Aufbruch zu signalisieren und so.
Das finde ich grundsätzlich nicht falsch.
Das haben viele Bundeskanzler gemacht.
Und wenn sie mal gucken, welche Partei,
vor der Wahl war es angekündigt hat, was sie nachher nicht umge. Da würde ich eine Sache noch mal dazu sagen, ja.
Es wird ihm immer vorgeworfen, dass er das mit der Schuldenbremse gesagt hat
und anschließend diese ganzen Milliarden aufgenommen hat.
Ich finde, dass er die Milliarden aufgenommen hat,
durchaus moralisch berechtigt.
Denn was die meisten Leute vergessen, 5 Tage, nach der Bundestagswahl,
war das Gespräch im Oval Office mit Herrn Silenz.
Sie werden sich erinnern. - Ja, jetzt kommt das.
Als ich dieses Gespräch sah, hab ich gedacht, dass das Ende der NATO. Das heißt, es gibt keine moral. Also, das ist völlig amoralisch, was da läuft.
Es gibt überhaupt keine Verträge, mehr, die dieser Mann einhält,
der erniedrigt jemanden, der sich wert gegen ein Aggressor,
das hat es das letzte Mal vor 2500 Jahren in Persien gegeben,
weil in Persischen Großbranien da hab ich gedacht,
"Wir sind zu Ende und der deutsche Herreschef" hat gesagt.
Momentellitz. - Momentellitz.
Aber das passt eben nicht zu den Aussagen des heutigen Bundeskanzlers,
der mittlerweile sagt, er habe doch auch schon
in der Zeit als Oppositionsführer angedeutet,
dass er die Schulden aufnimmt.
Also, das passt zeitlich nicht zusammen. - Ja, aber ich sage jetzt mal,
das wird ihm aber vorgeworfen, er habe vorher immer die Schuldenbremse,
ob er da irgendwas angedeutet weiß, ich nicht.
Ich finde, was die Leute erwarten, ist eigentlich, dass sie sagen,
ein guter Bundeskanzler, der müsste das, was im Wahlprogramm steht,
auch umsetzen. Dann brauchen wir keinen Kanzler mehr,
dann reicht eine KI.
Da reicht eine KI, die KI gibt man das Wahlprogramm ein
und dann werden die entsprechende Entscheidungen.
Ein Bundeskanzler braucht man, wenn es eine existenzielle Drama,
wenn Drama gibt, im Oval Office,
dass der schlagartig umschaltet und sagt,
wir müssen uns jetzt selber verteidigen.
Und wir brauchen 500 Milliarden, damit die Leute nicht in Einlock haben,
der Staat geht vor die Hunde.
Okay, lasse uns ein bisschen aus der Vergangenheit in die Gegenwart
und Zukunft gehen, denn wir wollen ja auch,
also häufig auch, dass das Zuhörer hier kritisieren und sagen,
man gibt uns doch mal ein bisschen viele nennenes Hoffnung.
Also, wie kriegen die Menschen Hoffnung,
dass das jetzt, ja, wo geht's hin?
Also, ich sag mal, es war ungekehrt.
In der letzten Zeit war auch gefragt,
dass man nicht depressiv wird bei dem Ganzen, was man jetzt erlebt.
Ich habe in die Buch darauf hingewiesen,
dass es wichtig ist, dass man sich mehr,
da geht's ja auch ein bisschen um Lebenshilfe,
dass man mehr das versucht, auch zu besprechen,
was man selber machen kann.
Also, meine Frau koordiniert bei uns zum Beispiel die Flüchtlingsarbeit,
und wir haben viel mehr glückliche Menschen im Dorf,
als früher, weil viele Leute, die sonst so ihre Rente verzehrt haben,
die begleiten jetzt Flüchtlinge zum Arten zu behörten,
machen Deutschkurse und so was.
Das heißt, Menschen in Not zu helfen.
Das erlebt man als Insich sinnvoll.
Und wenn man etwas Insich sinnvolles tut,
dann kann man glücklich werden.
Und angesichts dieser ganzen Nöte und dieser ganzen Krisen,
wenn man da auch psychologisch und dauernd vom Fernseher sitzt,
und das alles immer wieder sieht.
Das Tören ist das richtig.
Ja, ja, aber wir fordern ja jetzt oft tatsächlich auch konkret,
was zu machen, dass man nicht nur hilflos, hilflos da sitzt.
Und diese Hilflosigkeit führt natürlich tatsächlich
zu einer depressiven Stimmung.
Ich kann ja nix machen, ja.
Ich kann ja nix gehen, den Putin machen, gehen den verrückten Trumpen.
Was soll ich denn machen?
So, ja, natürlich soll man sich darüber informieren, gut,
aber das die Propation muss stimmen.
Das heißt, man jeder sollte überlegen,
wie er persönlich gucken kann, etwas sinnvolles tut,
etwas konstruktives zu tun.
Meine Frau hat z.B. gesagt, am Anfang, es gibt Leute,
die haben auch Angst vor Menschen, die fremdländische aussehen.
Lächeln sie, sie wirnigstens mal an.
Ich hab das bei mir selbst beobachtet, wenn ich im Supermarkt sah,
hab ich immer sehr ernst geguckt, weil ich das ganze Problem
mit dem Migrationspolitik davor aufgatt.
Da kann der man aber gar nix für, ja.
Warum lächel ich den nicht mal an, dass der wirklich den Eindruck hat,
ich bin hier irgendwie willkommen, ja,
ich bin menschlich gewollt, oder so was, ja.
Also, jeder sollte, dass selbst hier und man sollte nicht zu Hause
sich dauern, Regierungspolitik machen,
wie man das im Fußball macht, da ist es ja manchmal ein bisschen witzig,
dass wir 80 Millionen Bundes trenne haben.
Also, dass wir jetzt 80 Millionen Bundeskanzler haben,
die alles genau besser wissen.
Das macht passiv, das macht auch hilflos.
Und was macht man stattdessen, lieber nicht über Politik so viel reden?
Die Propation muss stimmen.
Also, als Journalist können sie viel über Politik reden,
aber ich glaube, als normaler Bürger,
muss man auch mal über Politik reden.
Aber ansonsten soll man reden, deswegen ist zum Beispiel
eine Kommunalpolitik sehr wichtig, was kann man in der Kommune
wirklich praktisch machen, ja?
Und wenn die Kommunen nicht mehr genug Geld haben,
das ist schon dramatisch für die Akzeptanz der Demokratie.
Also, dass da Sachen laufen, dass man da Initiativen mitmacht, ja.
Und meine Frau hat von einem zum Beispiel erzählt,
der war rechtsradikal, ja.
Der ging immer auf die anderen Straßenseite, wenn Flüchtling kam, ja.
Und dann hat sie denen irgendwann mal eingeladen
zu einer Flüchtlingsveranstaltung.
Und dann, unser Dem ist der ein Fan, davon, der macht damit, ja.
Der hat diese Hürde überwunden oder so ein neues Flüchtlingsheim
gegründet, dann gab es so einen mehr der Wählenaufstand,
so eine Bürgerversammlung, wo die alle so. Meine Frau hat dann während der Veranstaltung
die dann einen Zettel rumgehen lassen, für Helfer.
Haben sich 15 Helfer eingetragen.
Inzwischen haben sie, glaube ich, 30 Helfer.
Und dieses Flüchtlingsheim ist akzeptiert.
Das heißt, es ist ja verständlich, wenn Leute hören,
da werden jetzt, da waren früher sollten das viel mehr sein,
glaube ich 50 oder so, das ist ja auch viel zu viel schlagartig.
Wenn die da überfallen, überrollt werden von so einer Entscheidung, ja.
Aber wenn man mitmacht und wenn man, dann kann man auch mitbestimmen,
das ist hilfreich, wenn man in Vereine geht,
wenn man sieht, dass man Leute integriert,
dass man auch Leute, die jetzt AfD wählen, nicht von vornherein ausgrenzt,
sondern dass man mit denen redet, ohne seine Meinung hinter dem Berg zu halten.
Also nicht dauernd selber in der Talkshow virtuell sitzt.
Und permanent findet auch beim Familientreffen müsste man unbedingert.
sagen, welcher Partei man wählen muss. Hat das zu genommen? Ja, oder?
Ich höre das immer wieder. Das ist auch in Familienzervürfnisse gibt da drüber.
Und das finde ich so schade. Also ich finde den familiären Kontakt viel wichtiger als den
Partei-Kontakt. Und jetzt mal aus christlicher Sicht. Also da will ich vielleicht noch was sagen.
Ich finde den revolutionärsten christlichen Spruch von Jesus ist, lieb mit eurer Feinde tut
Gutes den, die euch hassen. Das kennen die Christen alle, weil das immer wieder gehört worden ist.
Aber in keiner Kultur ist das üblich gewesen, dass man die Feinde liebt. Die Feinde waren zu töten,
nicht zu lieben. Und tut Gutes den, die euch hassen. Das wäre eigentlich das Mittel gegen die
ganze Haskultur. Und dann fridig mehr so mal alles weile Namen nehmen. Ja, das würde vielleicht nicht
weiterhelfen. Aber ich sage Ihnen ein Beispiel. Ich habe am Ende der Corona-Zeit in einer konservativen
katholischen Zeitung, eine Artikel geschrieben, dass impfen ganz sinnvoll ist. Und dann bekam
ich ein Has-Mail von einem ostdeutschen Katholiken Herr Dr. Lütze, ist ja ein Arschloch. Ich habe ihre
Bücher bisher gelesen und so, ich werde die alle wegschmeißen. Wie kann man so einen Schwachsinn sagen,
ja? Impfen. Und wir werden immer von den Westys kriegen wir immer Vorschriften gemacht. Ihr habt
doch nicht mehr alle. So eine Has-Mail. Ich beantworter Has-Mails, normalerweise nicht, aber da hat
ich gerade diesen Spruch aus der Bibel gelesen gedacht, dass ich jetzt sehr ernstfall. Dann habe ich
den mein Liebensvördingen, eine Liebensvördinge melgeschrieben und habe ich mich geschrieben, also sehr geehrter so und so. Also,
ich finde, erst mal habe ich viel Respekt vor ostdeutschen Katholiken, weil die den Kostete-Katholizismus
noch was, wir hier am besten hatten da kein Problem mit. Aber ich verstehe nicht, wie Sie mir so eine
Mail schreiben können. Das ist doch völlig unter Ihrem Niveau. Das können Sie doch nicht machen. Und
habe ich mir dann geschrieben und bitte antworten Sie mir nur, wenn Sie mir nicht wieder so eine Has-Mail schicken,
dass es für Ihr Seelenheil und für meinen Seelen halt besser, mit freundlichen Größen. Und dann
bekam ich eine Mail von dem, sehr geehrter Dr. Lütz, erst mal muss ich mir entschuldeln. Diese Mail war
unmöglich. Meine Frau sagt auch immer, ich soll meine Texte nicht so schreiben, ich soll da mal drüber schlafen. Und
Sie können sich wahrscheinlich vorstellen, dass ich mit der Kinder erziehung. Viele Probleme gehabt habe, wegen dieser Art,
die ich habe. Natürlich bin ich nicht radikal gegen das Impfen, aber ich möge mir nicht immer Vorschriften machen,
lassen von den Wessys. Und dann hat er mir zum Schluss noch ein Musikstück von einem Aussie-Kristen geschickt.
Das war eine Kantate von Bach über Versöhnung. Immer wenn ich das ja zählblich ganz gerührt. Also das
funktioniert. Also wenn man auf Leute, die einen hassen, lebenswollig zugeht. Und das ist eine christliche
Erhaltung eigentlich. Und wir reden viel zu vielen Deutschen über Kirche, Kirche. Die Kirchen haben sich
ziemlich disaboliert inzwischen, aber das Christentum. Der Respekt vor jedem Menschen, auch dem hassenden
Menschen, auch dem AfD-Wähler oder so. Das ist eine Grundlage dafür, dass wir noch respektvoll miteinander
umgehen. Um nochmal auf der Buch zu kommen, welche Lichtblicke in ihren Zeiten sehen Sie noch? Ich frage
mich vor allem, wie können Menschen Lichtblicke sehen, die gerade große Sorgen haben. Zum Beispiel vor
Verlust ihres Arbeitsplatzes. Wir reden viel darüber, VW-Werke, andere, die drohen zu schließen,
die Veränderung durch KI, vor allem diese wirtschaftliche Problematik, die dann viele haben und wo es
ja dann ganz schnell existenziell werden kann. Wo gibt es da Lichtblicke? Also ich fordere in den
Buch ein bisschen auf, im unmittelbaren Umfeld zu sehen, was da gut funktioniert. Und sich auch mal
hinzusetzen, wofür bin ich eigentlich dankbar? Aber es ist ja nicht so leicht. Wenn man nicht mehr ist,
nehmen wir jetzt mal den Fall. Ich war 20, 30 Jahre im Betrieb gearbeitet, verlieren jetzt den Job,
weil in der Autoeindustrie zum Beispiel, also muss sie dann, das heißt jetzt Grundsicherung,
wofür bin ich da dankbar? Also ich bin gegen so ein positives Denken im Sinne, dass man jetzt mit
Rosa Brille durch die Gegend geht. Wenn jemand seinen Job verliert oder wenn jemand gerade eine
Scheidung erlebt oder so, dann ist das tiefer schütternd und da kann man gar nicht dran vorbeiräten,
das ist halt so. Aber auch in diesen Situationen, ich habe ja mit solchen Menschen häufig zu tun gehabt,
in diesen Situationen ist es wichtig, den Scheinwerfer der Aufmerksamkeit in so einer Situation,
der ganz auf dem Problem liegt. Wieder auf die Dinge zu legen, die funktionieren. Also jemand,
der gerade den Job verloren hat, der kann man mal fragen, haben sie Freunde, ja,
dann haben sie's zuletzt mit Freunden getroffen. Ja, ich habe so viel gearbeitet, ich konnte mich
mit denen gar nicht mehr treffen, aber die waren sehr nett, ja, ich habe dann nicht mehr so viel Kontakt,
dass man den Kontakt wieder knüpft, dass man menschliche Kontakte, die einen tragen, wertschätzt.
Da sind wir mal auf Fragen, sind sie verheiratet und ihre Frau ist doch ganz nett. Ja, so,
ja, sie sind schon recht, ja, so. Aber das ist ja das, was man normalerweise hat, jetzt hat man
seinen Job verloren, ja, das ist doch mein Problem, ja, können sie aber nicht viel dran ändern,
sind jetzt gekündigt, so. Das heißt, man muss gucken, was sind die wirklich guten Dinge im Leben?
Und die Arbeit ist auch nicht alles, muss man mal sagen, das kann man jemanden, der gerade seinen Job
verloren hat, natürlich so nicht sagen. Aber es gibt viele Dinge, es gibt kulturelle Interessen,
es gibt Vereine, es gibt Ehrenamtliches Engagement, es gibt viele Möglichkeiten sinnvolles,
tatsächlich zu erleben. Und das macht moderne Psychotherapie auch, dass wir Lösungsäuern,
also die Leute denken ja immer, wir sind an das Tügeanalytiker und reden nur über die frühe Kindheit.
Das hat alles nicht sehr funktioniert, dieser Art von Therapie. Ich habe da so eine Ausbildung,
die wenn ich aber nicht mehr anwält, es zu defizit orientiert ist. Also, Steve Schäse, von dem ich
eben schon mal sprach, der hat zum Beispiel, dem haben wir so einen reinischen, so einen reinischen
depressiven geschickt. Und das ist das schlimmste, was es gibt, also depressive Rheinländer, ja.
Also der, dann sagt Steve, ja, und sagt der, also sie sind also depressiv, ja, sagt der. Sie sind immer
depressiv, ja, sagt, der spielt immer depressiv, sagt der, sagt, der ist tief, ja, also monatelang
depressiv, ja, monatelang depressiv, wochenlange, ja, jeden tarte, jeden tarte depressiv, jede Stunde depressiv,
jede Minute depressiv, dann sagt der, der, der, der reine, nicht jetzt übertreibend so aber. Und
dann sagt er, Steve, ja, wann machen Sie denn zum jetzt mal nicht depressiv, ja, dann sagt er
letzten Sonntag, zwei Stunden. Und dann hat er es tief, tatsächlich eine dreifelle Stunde über die
zwei Stunden kredet, wie er, wie er das geschafft hat, was das für Auswirkungen gehabt hat, wie er es
schaffen könnte, wie er soll, also hier zwei Stunden hinzukreten. Und je länger hat er es tief
gesagt, man über die Lösung redet, desto, desto mehr kann man die Lösung auch bewirken, redet man
in einer Therapie schon in zwei, drittel der Zeit über das Problem und ein drittel der Zeit über
die Lösung hat man das Problem im Zweifel verstärkt, redet man, schafft man es nur ein drittel
der Zeit über das Problem trin. Zweite der Zeit über die Lösung hat man es verbessert und das
kann man immer mal überlegen bei den ganzen Talkshows, wo die Barumpfragen immer gestellt werden, das
Problem analysiert wird, ob man nicht immer dran denkt, bei jeder Talkshow im Grunde dran denkt,
was kann man denn jetzt machen und nicht nur sagt, was ist alles schief gegangen.
Wenn es so irre Zeiten sind, haben Sie das Gefühl oder die Hoffnung, dass es weniger irre wird oder wird
noch irre. Ich glaube, es war immer schon irre. Ich glaube, wir haben, das ist ja auch so etwas nach
den großen Kriegen, gab es immer eine regelbasierte Ordnung. Der Mensch hat einen Schrecken in die
Glieder gefallen, da wollten es Regeln haben. Also nach den Napoleonischen Kriegen gab es die
heilige Allianz, die am 1. Weltkriegen, Völkerbund, am 2. Weltkrieg, die UNO. Aber das ist nicht der
normalzustand regelbasierte Ordnung. Der normalzustand ist das Recht des Stärkern. So, das wird ja heute
immer bedauernd gesagt, aber zum Beispiel hatte Ludwig der 14. Für den Überfall der Pfalz mit
hunderttausenden von Toten, die exakt selben Gründe wie Putin für die Überfall der Ukraine, exakt
dieselben. Der wollte einen Kondor Sanitär vor dem halbigen Römischen Reich, das war die
damaligen NATO haben. Der hat auch behauptet, das gehört immer schon ein bisschen zu Frankreich,
ja, wie Putin auch bei der Ukraine, ja. Und es gab tausende Zivilisten, aber wir erzählen doch
heute lustig der 14. Werfsfeier und so, da deckt man doch gar nicht mehr dran, oder frittig
der Zweite von Preußen, den ich nie den großen Nenner, ja. Hier in Berlin wird er immer
der große genannt, ja. Der hat für den Überfall Schlesiens das Österreichisch war. Die selben Gründe
wie Putin, ja, nämlich keine. Der konnte das, weil er einen starke, preußischer Améat und deswegen
hat das gemacht. Und dann in Alaska habe ich da dran gedacht, da wurde immer gesagt, da reden
diese beiden potentaten über die Ukraine, die sitzen gar nicht mit am Tisch, für die polnischen
Teilungen, saßen die Polen auch nicht am Tisch. Zwischen frittig dem großen Mariat Theresia und
Katharina der großen, ja. So, und man hat gesagt, also Mariat Theresia hat geweint, aber sie hat
genommen, ja, so. Das heißt, diese Art, was man tun kann, wo man die militärische Macht hat,
es zu tun, es wird auch getan. Das war im 18. Jahrhundert durchaus üblich vorher, das war üblich,
und wir müssen uns einfach aus unserer bietermeierlichen Ruhe der Jahre nach dem Krieg und so wieder in
die Normalität begeben und Herrscher wie Trump sind viel normaler als die Leute sich das denken. Der
vienizianische Botschafter im 18. Jahrhundert musste nach venedig berichten, ob der König, der französische
König, ob die Verdauung gut war, wie der Sex mit der Medresse klappte und so weiter, davon hingen
ab, ob man einen Friedensvertrag begamen. Und das macht Magrute hervorragend.
Herr Litz, herzlichen Dank für ihn besuch, war großartig. Alles Liebe und viel Erfolg vor allem für
ihr Buch, dass ich mit Begeisterung noch weiterlesen werde und bedank mich sehr, dass ihr heute da war.
Bitte schön. Danke. Danke, dass ihr wieder zugehört habt. Vielen Dank auch für das viele Feedback auf
Ronzheimer.tv. Da findet ihr auch alle meines Social Media Accounts, wo ihr mich persönlich
kontaktieren können. Das glauben manchmal die Leute gar nicht aber ich
wir die Kommentare tatsächlich selbst an. Und ich bitte darum lasst weiter likes da bei Spotify Apple,
wo immer ihr den Podcast hört, bei YouTube natürlich, wo ihr den Podcast auch sehen könnt. Und
ich freue mich, wenn ihr uns abonniert und das hilft uns wirklich sehr. Und ich bedanke mich
natürlich in erster Linie bei meinem großartigen Team, bei Philipp Jatov, in der Redaktion, bei
lieben, jenrig in der Produktion und natürlich an meinen producer Daniel Vermoll. Herzlichen Dank und
alles Leben.
Podcast Summary
Key Points:
Die AfD wird von dem Gastpsychater als die schlimmste rechtsradikale Partei Europas beschrieben, trotz der Tatsache, dass nicht alle Mitglieder Nazis sind.
Der psychologische Hintergrund der AfD-Wahl liegt nicht nur in der DDR-Geschichte, sondern in Emotionen wie Verunsicherung über Migration, Stadtbild und wirtschaftliche Unsicherheit.
Die demokratischen Parteien haben durch eine zu starke Mitte- und Koalitions-Strategie die rechte Flanke vernachlässigt, was zur AfD-Entwicklung geführt hat.
Der Fokus auf Zahlen und rationale Argumente wirkt auf Wähler kaum, während emotionale Themen wie das Stadtbild oder Rente mit 63 stark die Wähler beeinflussen.
Die Politik und Medien fehlen an Empathie und Lösungsorientierung, statt auf die Wurzeln der Wähler-Enttäuschung einzugehen.
Eine effektive Politik erfordert Differenzierung zwischen Parteien, um den Wählern klarzumachen, dass die Regierung nicht allein linke oder radikale Positionen vertritt.
Demonstrationen gegen Rechtsextremismus bieten keine Lösung, da sie das Gefühl der Gruppenzugehörigkeit verstärken und nicht die Wurzeln der Wähler-Ausrichtung verändern.
Die demokratischen Parteien müssen lernen, wie man mit den emotionalen Bedürfnissen der Wähler kommuniziert, um sie zurückzubringen – nicht nur durch Konfrontation, sondern durch Verständnis.
Summary:
Der Gastpsychater Manfred Lütz analysiert die wachsende Unterstützung der AfD aus einer psychologischen Perspektive. Obwohl er sie als die schlimmste rechtsradikale Partei Europas bezeichnet, betont er, dass die afD-Wähler nicht Nazis sind, sondern Menschen, die durch Emotionen wie Verunsicherung über Migration, Stadtbild und wirtschaftliche Unsicherheit motiviert werden. Die demokratischen Parteien haben durch eine zu starke Fokussierung auf die Mitte und Koalitionen die rechte Flanke vernachlässigt.
Emotionen wie die Stadtbild-Krise oder die Rente mit 63 wirken stärker als rationale Argumente. Die Politik und Medien fehlen an Empathie und Lösungsoptionen; sie konzentrieren sich stattdessen auf Zahlen und Konfrontation. Lütz weist darauf hin, dass Demonstrationen gegen Rechtsextremismus eher das Gefühl der Gruppenzugehörigkeit verstärken, nicht die Wurzeln der Wähler-Enttäuschung.
Um die Wähler zurückzubringen, müssen die demokratischen Parteien auf Differenzierung und Verständnis setzen, etwa durch klare Aussagen, dass sie nicht ausschließlich linke Politik verfolgen. Lütz fordert eine Lösungsorientierte Politik, die auf den individuellen Bedürfnissen der Wähler basiert, und räumt ein, dass eine psychologische Therapie-Methodik – wie in der Psychotherapie – auch in der Politik nötig ist, um echte Veränderungen zu erzielen.
FAQs
Viele AfD-Wähler wählen die Partei, weil sie sich in ihrem Umfeld von sozialen und wirtschaftlichen Problemen wie Arbeitslosigkeit, Migrationsproblemen oder dem Verlust von Sicherheit fühlen. Sie suchen eine Partei, die ihre Bedenken offensichtlich akzeptiert und ihnen ermöglicht, ihre Meinung zu äußern, ohne beschimpft zu werden.
Der Psychiater sieht die AfD als die schlimmste rechten Partei in Europa, da sie sich radikalisiert und offen mit antisozialen Ideen auseinandersetzt. Es wird jedoch betont, dass nicht alle Mitglieder oder Abgeordnete Nazis sind, sondern dass die Partei eine offene Verbindung zu rechten Ideen zeigt.
Die demokratischen Parteien setzen oft auf rationale Argumente, während AfD-Wähler auf Emotionen und Wahrnehmungen reagieren. Zudem haben die Parteien oft die Linie der Mitte verfolgt, was zu einer Verzweiflung und Abwanderung der Wähler geführt hat.
Die psychologische Herangehensweise besteht darin, das Problem nicht nur als irrationale Reaktion zu sehen, sondern die Wahrnehmung der Wähler zu verstehen. Es geht darum, die Basis der Entscheidung zu erkennen und mit ihnen zu sprechen, anstatt sie zu verurteilen.
Demonstrationen verstärken oft das Gefühl der Zugehörigkeit bei AfD-Wählern. Stattdessen ist es wichtiger, ein konstruktives Gespräch zu führen, um die Wähler mit ihren Sorgen und Bedürfnissen zu erreichen und sie zu einem demokratischen Engagement zu motivieren.
Die Union hat oft zu wenig Verständnis für die Emotionen der Wähler gezeigt. Die Erklärungen sind oft zu rational und verlieren dadurch die emotionale Wirkung, die die Wähler suchen, um sich in der Politik zu fühlen.
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