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Der geheime Gegenschlag der Ukraine | Torsten Heinrich

36m 21s

Der geheime Gegenschlag der Ukraine | Torsten Heinrich

Operation Vivaldi ist eine geheime ukrainische Bodenoffensive, die entscheidend zum Rückzug der Russen im Festungsgüttel geführt hat. Die Ukraine hat erfolgreich die russischen Umfassungspläne im Südwesten und Nordosten des Gebiets, insbesondere um Kramatorsk und Slawiansk, durchbrochen. Russische Quellen sind glaubwürdiger als ukrainische, da sie die tatsächliche Frontlage korrekt darstellen und die Lügen, die von der ukrainischen Seite verbreitet werden, offenlegen. Die russische Militärstruktur zeigt massive Probleme bei der Lageüberwachung, wobei hohe Führungsebenen Lügen verbreiten, um ihre Beförderungen zu sichern, was zu ineffizienten Angriffen und Verlusten führt. Die Ukraine nutzt Bodendrohnen, darunter Kamikaze- und Schwerlastdrohnen, um die russische Logistik zu schwächen und den Hinterlandschutz zu stören. Der Festungsgürtel ist strategisch entscheidend, da er die beiden Oblaste Donbass und Luhansk umfasst, die für die russische Kriegszielvorgabe unerlässlich sind. Obwohl die ukrainische Offensive nicht in einem einzigen Schlag erfolgte, sondern über Monate hinweg schrittweise vorging, zeigen die Ergebnisse eine signifikante Vormarsch. Russland ist durch fehlende Transparenz, strukturelle Schwächen und ungenaue Kartenlage erheblich geschwächt, was ihre Fähigkeit zur Rückkehr und zur Wiederherstellung der Kontrolle beeinträchtigt. Obwohl die Kämpfe im Winter möglicherweise die Effizienz der Drohnen verringern, bleibt die Artillerie und der Einsatz konventioneller Mittel wirksam. Der Effekt der Offensiven wird jedoch als langfristig erkannt, da die russische Führung über ihre eigene Lage nicht nachvollziehbar ist und große Schwierigkeiten bei der Reaktion auf die neue Lage besteht.

Transcription

6403 Words, 41443 Characters

German
Operation Vivaldi, eine strenggeheime ukrainische Offensive, die Russlands komplett auf dem falschen Fuß erwischt haben soll. Wie konnte diese Operation so geheimgehalten werden? Wie konnte Russlands selbst nichts davon mitbekommen und was hat es der Ukraine wirklich gebracht? Darüber sprechen wir heute. Ich bin Daniel Retschitz-Ecker, das ist Thema des Tages der Nachrichtenpodcast des Danads. Und wenn ihr Thema des Tages live erleben wollt, dann habt ihr schon bald die Möglichkeit dazu und zwar am 7. November. Wir präsieren mit der US-Expertin Sandra Navidi und dem US-Expertin Rainer Teinisch Trumps Endspiel. Wie gefährlich werden die letzten zwei Jahre seiner Präsidentschaft? Am 7. Elften im Radiokulturhaus in Wien besucher erhalten, exklusiv die Möglichkeiten ihre Fragen zu stellen. Und wir freuen uns auch auf ein Meet & Great. Jetzt dickensichern, Link in den Show-Nots und jetzt geht's los. Der Militär-Hestoreger Thorsten Heinrich vom YouTube-Kanal Militär und Geschichte heute wieder hier im Standardpodcast herzlich willkommen. Danke für die Einladung. Herr Heinrich, Operation wie "Waldi" soll eine der bislang wichtigsten Bodenoffensiven der Ukraine des Jahres heißen und das Interessante ist kaum etwas darüber wahr, bislang bekannt. Was ist da auf der strategischen Ebene? Zur operativen kommen wir noch eigentlich jetzt passiert. Also wir müssen es verstehen, dass das Hauptziel der Russenaktuell die Oberung des sogenannten Festungsgüttels ist. Also vor allem die Großstädte, Kramatorsk und Sloriansk, ohne die kann Putin unter keinen Umständen in irgendeiner Art und Weise einen Sieg erklären, das heißt, die müssen genommen werden. Und der Häuserkampf, Orts- und Häuserkampf hat sich in diesem Krieg als enorm herausfordernd gestellt, noch mehr als sonst, ich meine, war nie einfach. Und wenn wir uns anschauen, was die Russen im Orts- und Häuserkampf genommen haben, dann ist Bachmut, glaube ich, nach wie vor die größte Stadt und das ist eine Stadt mit 80.000 Einwohnern. Und Sloriansk und Kramatorsk sind beide sechs ställig. Eine von beiden, ich glaube, ist Sloriansk über 200.000 Einwohnern, das heißt die Schwierigkeit dieser Städte zu erobern, ist enorm groß. Und der beste Weg ist daher zu tun, ist sie zu umfassen. Das heißt, es kommt aus dem Südwesten, westlich von Kosti Antennifka, eine Achse nach Norden, wo die Russen sie versuchen, also westlich, den Festungsgüttel zu umfassen. Und im Norden haben sie das um Liemann herum, versucht eben mit dem Nehmen von Liemann dann wahrscheinlich Isium und dann damit Sloriansk eben Norden zu umfassen, damit die Nachschubwege abzuschneiden, die Verbindungslinien abzutrennen und somit entweder einen ukrainischen Rückzug zu erzwingen oder aber zumindest die Rotation und die Versorgung der Soldaten in der Stadt in den Städten soweit zu verringern, dass die Eroberung eben einfacher wird. Und jetzt ist es passiert, dass die Ukraine dieses natürlich erkannt haben, völlig klar. Und sie dort, es ihnen gelungen ist, die Russen weit zurückzuwerfen, die Ukraine geben inzwischen nach und nach mehr zu, wenn man sich die russischen Quellen anschaut. Und hier sind wir in einem interessanten Punkt, dass die Russen tatsächlich glaubwürdiger sind als die Ukraine. Wenn man sich die russischen Quellen anschaut, finden Kämpfe bereits auf der östlichen Seite des Scherebetts statt, das ist der Fluss östlich von diesem Gebiet, was bedeuten würde, das, was man noch auf Karten sieht, den Frontvorsprung, dass der inzwischen eigentlich komplett eingedrückt ist, dass das Gebiet nördlich von Liemann vermutlich nicht mehr unter russischer Kontrolle ist, es markt dort noch russische Positionen geben, die sogenannte graue Zone, also das umkämpfte Gebiet, aber eben keine russische Kontrolle mehr. Und damit ist der nördliche Arm, der Umfassung komplett zertrümmert worden, was bedeutet die Russen müssen entweder zu einem späteren Zeitpunkt neu anfangen, vielleicht an dem anderen Ort oder eben an dieser Stelle, aber es wirft sie um viele Monate zurück und einer Umfassung des Festungsgürtels steht erst mal nicht mehr zur Debatte. Und das bedeutet natürlich, dass die Ukraine damit massiv an Zeit gewinnen, um die Bedrohung für den Festungsgürtel selbst damit drastisch verringert wurde. Sie haben gerade gesagt, dass die russischen Quellen in diesem Fall glaubwürdiger sind als diukrainischen. Wie kommen sie zu diesem Schluss? Beziehungsweise was sagen die ukrainischen Quellen, was ihre Einschätzung noch weniger glaubwürdig ist? Also es gab Geolokalisierung aus russisch gehaltenem Gebiet von ukrainischen Soldaten schon so ab Mai. Und dann hörten sie auf. Das heißt, es war klar, dort waren ukrainische Soldaten im Vormarsch zu einem Punkt, der auf keiner pro ukrainischen Karte vermerkt wurde und auf dem pro-russischen schon gar nicht. Und inzwischen ist klar, dass das dritte Armeekor, die osend Accounts, die die diese Geolokalisierung durchgeführt haben, kontaktiert hat. Und darum Gebeten hat, bitte keine Geolokalisierung mehr zu veröffentlichen. Jetzt ist es so, dass durch eine Reihe von Karten und Veröffentlichungen, die dann doch erfolgt sind, vielleicht durch Leute, die nicht kontaktiert wurden, ist es an die Öffentlichkeit geraten, dass dort eine offensive Stadt fand. Es gab in den letzten Wochen davor, bei einigen größeren Milblogger schon berichte, dass Angriffe stattfinden, dass die ukrainer den Druck erhöhen, aber in keinem Maße, bis lang in der Größenordnung, wie es Stadt fand, selbst Rieber, der wahrscheinlich bedeutendste russische Milblogger, hatte davon gesprochen, dass es möglicherweise ukrainische Versuche gibt, Teile der Russen zu umfassen. Aber im Großen ist der Deckel draufgeblieben und nachdem jetzt pro-westliche Analysten gesagt haben, dort findet eine offensive Stadt, dann haben russische Analysten begonnen, zum Beispiel Anatolie Radoft, ist einer der die Karten macht, der hat gezeigt, dass die ukrainere bereits am Scherebeiz waren, danach hat die ukrainische Seite sich offensichtlich genütig gefühlt, doch etwas zu veröffentlichen. Und daher kommen jetzt nach und nach weitere Informationen über Erfolge, der Hinweis war ja, die Operation Wie Waldi, die vier Jahreszeiten, was klar bedeutet, es gibt vier Akte und meine Erwartung ist, diese vier Akte sind bereits erfolgt. Wenn wir uns die russischen Karten anschauen, wie gesagt, russische Milblogger, die pro-russisch berichten, die keinen Interesse haben, die ukrainer großzureden, die sagen, dass die Front verheerend schlechter aussieht als es die pro-ukrainischen Quellen sagen und von ukrainischer Seite ist ein Interesse daran, das Geheim zu halten, weil so absurd das klingt, die Möglichkeit besteht, dass die Russen selber nicht einmal wissen, wo die Front ist. Und da muss man jetzt ein bisschen ausführen, zum Glück haben wir hier ein bisschen Zeit. Es ist so, dass regelmäßig in der russischen Führung, sei es durch Putin, sei es durch Grassemorf, Karten veröffentlicht werden und Orte als besetzt gemeldet werden, wo es reine Fantasie ist. Die Russen haben vor einer Woche, Samstag vor einer Woche haben sie gesagt, dass es via Tuchirs gerade gesäubert werden, das war zu dem Zeitpunkt vermutlich 20 bis 25 Kilometer hinter der Front auf der ukrainischen Seite. Das heißt, von Seiten der russischen Spitze wird gemeldet, wir säubern gerade eine Stadt. Wir beseitigen die letzten ukrainischen Soldaten darin, während die Russen über 20 Kilometer von der Stadt entfernt sind. Das hat ja auch ein ukrainischer Generalgenutzt schon eine Woche zuvor dann Spaziergang durch diese Stadt zu machen. Ohne Helm auf dem Kopf hat sich mit Zivilisten unterhalten, um zu zeigen, wie lächerlich das ist. Jetzt haben zwei Optionen. Entweder die russische Führung Putin und Grassemorf wissen, dass sie die Unwahrheit sagen, sie lügen also bewusst, obwohl sie zwei Tage später der Lächerlichkeit preisgegeben werden können, durch eben eine solche Aktion dieses ukrainischen Generals oder aber die russische Führung weiß tatsächlich nicht, wo die Front ist und das ist das was russische Milblocker seit Jahren sich darüber beschweren, dass das ein sogenanntes Nehmen auf Kreditzeit sei es um Beförderung zu bekommen, sei es um Aufgaben als Erfüll zu melden, die man nicht geschafft hat. Irgendwo weit genug unten weiß natürlich ein russischer Offizier, wo die tatsächlich in Spitzen seine Einheiten sind. Der Kompanyschef weiß vermutlich, wo die Leute sind, die er vorgeschickt hat. Aber irgendwo zwischen dem Kompanyschef normalerweise in Hauptmann und dem vier Sternegeneral Grassemorf scheint es so zu sein, dass die Karte nicht mehr akurat ist. Gerade ist eine neue Karte von den Russen veröffentlicht worden, wo nach sie dobropilier komplett eingeschossen haben. Alle Geolokalisierungen zeigen, dass es mal eine Geolokalisierung gab von wahrscheinlich einem russischen Soldaten am Südwestrande Ortschaft. Eine Umfassung ist weit von der Realität entfernt. Das heißt, wir haben Karten mit denen die Russen arbeiten, wo, wie sagt, wir können uns das eine Szenario anschauen, die Lügen, obwohl sie wissen, dass sie Lügen. Dann fragt man sich, was ist der große Sinn dabei, wenn sie so einfach vorgeführt werden können oder aber Grassemorf und damit Putin glauben tatsächlich, dass die Front so ist, wie es von unten hoch gemeldet wird, aus gründen Beförderungen, weil man besser wegkommt, wenn man erfolgemeldet und so weiter. Und wenn das der Punkt ist, wenn die Russen also in ausreichend hoher Position keine Ahnung mehr haben, wo die wirkliche Front ist, dann hat das Konsequenzen. Wir müssen uns so verstehen, der Kompanyschef hat den Befehl über seine Kompanie, wenn der aber Artellerie Unterstützung benötigt, die nicht, weil er was, was ich ein Mörser Zug hat oder so was oder irgendwie ein ihm zugeteilte Mörserabteilung, dann fragte die nach oben an, wenn er Luftunterstützung benötigt, wenn Gleitbomben auf ukrainische Stellung geworfen werden müssen. Frag da die an und da muss er vom Her bei der Luftwaffe anfragen. Das ist nicht er, da schreibt nicht der Hauptmann, der Luftwaffe an sagt, werft dort mal ein bisschen Bomben ab. Sondern das wird nach oben weitergegeben, dann zum zur anderen Truppengattung und dort danach unten wieder weitergegeben. Wenn man jetzt aber Karten hat, wo das anzugreifende Ziel unter eigener Kontrolle ist, kann es dazu führen, dass der Angriff nicht erfolgt, weil man sagt, wir können auch nicht die eigenen Truppen bombardieren, da ist doch irgendwas faul. Wenn die Artellerie Unterstützung geschickt wird und die Front ist laut eigenen Karten 30 km entfernt, dann stationiert man ja nicht die eigene Artellerie, die nur 30 km weit schießt, 50 km hinter der angeblichen Front, sondern dann schiebt man sie vor, damit sie die eigenen Truppen an der Spitze unterstützen kann. Das kann aber dann dazu führen, dass das Artellerie geschützt, plötzlich zur Front beordert wird oder drei Kilometer hinter der Front in eine Stellung geschickt wird, wo es natürlich vernichtet wird. Das heißt, das sind Scenarien, wo, wenn die Russen tatsächlich in ausreichend hoher Position, in ausreichend hoher Ebene nicht mehr wissen, wie die wirkliche Front ist. Sie handfeste Nachteile haben, sie unnötige Verluste erleiden, sie ihre eigenen Truppen nicht mehr ausreichend unterstützen können und von ukrainischer Seite weiß man vielleicht, wo die Lüge anfängt, wo die Lüge anfängt. die Ebene der Lüge anfängt, vielleicht auch nicht. Und dann ist es schlicht sinnvoll, die Klappe zu halten, um es mal sauber zu sagen, den Russen und damit nicht die Vermutung zu wecken, dass die Karten an der Stelle vielleicht auch falsch sein könnten, sondern man macht lieber sein Ding. Denn wenn die Russen melden, alles ist in Ordnung und wir rücken vor und in Wirklichkeit werden sie jeden Tag ein Kilometer zurückgeworfen, dann können sie eben die Unterstützung nicht entsprechend anfangen. Dann kommt aber auch keine Verstärkung. Denn die Russen wissen, dass diese Achse besonders wichtig ist für das Neben des Festingsgüttels und wenn man dort zurückgeworfen wird, ist eine logische Konsequenz, man schickt Verstärkung, damit die eigenen Truppen dort gestärkt werden. Wenn aber dort alles russisch läuft und man weiter vorrückt, dann brauchten dann ja keine Verstärkung zu schicken. Also von ukrainischer Seite ist ein massives Interesse, schlicht nicht zu sagen, wie erfolgreich mein aktuell war, weil das den Russen eine Reaktion ermöglicht, weil es den Russen ermöglicht, besser zu unterstützen, Verstärkung zu schicken, ein russischer Milblogger hingegen. Der hat auch seine Gründe. Der hat seine Gründe nicht zu sagen, wie schlecht es läuft, weil er propaganda betreibt, weil er an ihm ansonsten droht, dass er wegen Verunglimfung des Militärs vor Gericht gestellt wird und gar einhaftiert wird. Das heißt, der hat auch Gründe zu lügen. Aber der hat kaum Gründe zu lügen, die Situation schlechter zu machen, als sie wirklich ist, sondern der will sie eher schöne. Und wenn die russischen Milblogger ob nun Rieber, ob Anatolier Adolf um zwei der Kartenmacher zu nennen, wenn die sagen, wir sind effektiv auf den Scherebetz zurückgeworfen, dann können wir davon ausgehen, dass es stimmt, dass es einfache Quellenkritik dann eben sich die Motivationen anzuschauen. Und dann können wir davon ausgehen, dass die Ukraine tatsächlich noch merklich weiter vorgerückt sind, als sie gerade Stück für Stück herausrücken, mit den Informationen einfach, weil in diesem Kontext es für sie sind, ergibt die Unwahrheit zu sagen, für die Russen es wenig sind, ergibt zu lügen, wir können uns jetzt irgendwas konstruieren, wenn sie diese Front besonders schlecht schreiben, dann schicken die Russen vielleicht Verstärkung und das will der Milblogger, aber das ist schon sehr weit herangeholt, sondern wenn man es anschauen, ist es wahrscheinlich, dass die Front sich so bewegt hat, wie die russischen Milblogger ist, sagen und das ist erheblich mehr, als man es z.B. auf der pro-Ukrainischen Deep-State-Map sehen kann. Und daher glaube ich, dass die Ukraine tatsächlich schon merklich weiter vorgerückt sind, als sie jetzt nach und nachher rausrücken und auch wenn die Meldung jetzt, dass er heute kam, raus 250 Kriegsgefangenen gemacht, die haben sie nicht vor drei Tagen gemacht. Auch die Aufnahmen wirken für mich nicht, wie Herbst, sondern eher wie Mai-Juni, wenn man das sieht, also das sind vermutlich alles ist des Monate her, die Ukraine sind langsam vorgerückt und die rücken auch nicht in der Geschwindigkeit vor. Sie geben ja aktuell alle paar Tage einen weiteren Erfolg bekannt, es wäre schön für die Ukraine, wenn sie mit dieser Geschwindigkeit vorrücken könnte. Auch das halte ich für aktuell ziemlich unwahrscheinlich. Ich glaube, wir bekommen jetzt heppchenweise die Erfolge aus wahrscheinlich einem halben Jahr offensiv. Also nachträglich werden uns diese Erfolge oder diese Berichte nachgeliefert, aber eigentlich ihre Ausführung jetzt folgend. Irgendwie ist es ja schon eine Spur absurde, wenn ich ihn jetzt richtig zugehört habe, dann hat Russland ein System geschaffen, in dem es relativ nicht on Vogue ist, die Wahrheit zu sagen und dadurch schlittert man den dermaßenen militärischen Nachteil rein. Also verzeihen Sie mir eine Ausdruckswersi, aber das klingt einfach wahnsinnig dumm. Ja, ich sage immer, man darf nicht den Fehler machen, den Feind zu unterschätzen. Und die Russen zeigen Innovation, sie zeigen taktische Anpassungsfähigkeit, sie sind weitero-buster als es manche gerne erklären. Also die Russen sind auch lange nicht besiegt, das haben wir in vergangenen Gesprächen schon mehrfach betont. Das heißt aber nicht, dass sie Fehler frei werden. Und das ist übrigens in Autokratien ein relativ normales System, denn ab einem gewissen Zeitpunkt verharten sich die Strukturen und man hat mehr Erfolge, wenn man positiv ist, meldet als negatives. Und wenn man nicht ausreichend dafür bestraft wird, russische Milblock haben sich gerade darüber beschwert, Erzengel der Luftlandetruppen, glaube ich, hat darüber geschrieben, vorher noch mit großer Erklärung, das sei nicht als Anklage gegen das Militär gedacht, damit er nicht verhaftet wird, dass eine Kultur bestehe, wo man belohnt wird für Falschaussagen und wenn die Falschaussagen rauskommen, dann sagt man einfach, der hat es mir aber von unten gemeldet. Ich kann ja nichts dafür. Das heißt, man kann die Vorteile einsammeln, wenn man erwischt wird, wird man nicht bestraft und wenn man sich anschaut, die militärischen Katastrophen, die Russland in diesem Krieg erlitten hat und das war ja schon ein paar. Die dafür verantwortlichen wurden in der Regel nicht bestraft. Sie wurden einfach woanders hentversetzt und ein Jahr später sind sie wieder irgendwo aufgetaucht, wieder mit einem neuen Aufgabe. Das heißt, das Militär selbst ist an dem Punkt angekommen, wo offensichtlich Loyalität von enorm hohem Wert ist, was in autokratien relativ normal ist, wo tatsächliche Fähigkeiten nicht von gleicher Bedeutung sind. Ich glaube, lieber noch Feester, das war ein russischer General, der an das Saporische Front commandiert hat, der ist dann abgesägt worden, es inzwischen inhaftiert und aus dem Militär geworfen worden, weil er Altmetall, weil er irgendwie Wrax von Panzern auf eigene Rechnung verkauft haben soll und tatsächlich war das jemand, also wegen Korruption. Und tatsächlich war das jemand, der bei Militär, bei den Milglokern, bei den Soldaten hoch angesehen war, weil er sich ums eine Soldaten gekümmert hat, weil er die Front akkurat bewertet hat, weil er Kritiker äußert hat und auf dem Punkt gekommen ist oder man könnte es jetzt überspitzt sagen, weil er aus dem üblichen Trott herausgetreten ist, nicht den normalen Regen begefolgt ist und damit natürlich dafür gesorgt hat, dass die bestehenden Strukturen in sich gefährdet wurden, also hat man ihn beseitigt. Also das russische Militär jetzt ist eine starre Struktur, bei der die Konsequenzen von Fehlern und die Konsequenzen von Falschmeldungen offensichtlich nicht im Ansatz, schlimm genug sind, wie es die Vorteile sind, für solche Falschmeldungen abzugeben und dann hat sich eine Kultur entwickelt, die alles handhabt. Dazu kommen noch andere Dinge, jetzt gerade haben russische Milglokker wiedergeschrieben. Russische Militär würde sagen, wir könnten schon den Donbass erobern, aber wir brauchen halt 60.000 Mann im Monat, die neu kommen und weil man weiß, dass die Regierungen dafür nicht sorgen kann, sind auch die eigenen Misserfolge nicht so schlimm, weil man sagt ja, wir haben ja nicht bekommen, was wir brauchen und so ist eine Kultur entwickelt, so lange irgendwie etwas vormasch ist, ist Putin offensichtlich nicht willens irgendwo anzusetzen, ein Gerassimoff, der vor 22 Investen durchaus respektiert wurde, hat inzwischen wahrscheinlich doch merklich an Respekt verloren, aber er bleibt im Amt, er wird nicht ersetzt, all das sind so Zeichen, also der normale Beobachter würde sagen, ein Generalstabschäft, der diese Invasion, so verhundst, der dann die Ballerklieroffensive, die sollte ihm ja zugerechnet werden. Die Ukraine sind inzwischen beim dritten Oberkommandieren, bei den großen bleibt es Gerassimoff und unter den generellen ist mir ivernoff bekannt, der beseitigt wurde, und Zuru Wiekind von dem hört man nichts mehr, weil der wohl Priegoschint zu nahe stand, und ansonsten wird sie ja noch den einen oder anderen gegeben haben, der nicht mehr in der ersten Reihe ist, aber wenn die noch am Leben sind, ist von großartigen Bestrafung nichts zu sehen. Und damit ist eine Struktur bestehen, die funktioniert, von der die Beteiligten profitieren, im Krieg jetzt steigt ihre Wichtigkeit, steigt die Ansehen, steigt die Möglichkeit Geld zu verdienen, dann können wir noch weiter reden. Die haben ja massive Vorteile auch an diesen Verlusten, die offiziere, weil Soldaten, die an der Front sind, werden häufig gezwungen, ein Teil ihres Gehaltes an die offiziere zu übergeben, wenn sie es nicht tun, wenn sie in die Sturmtruppen geschickt, wo es wenig Überlebenschanse gibt, wenn sie in den Sturmtruppen sind und fallen werden sie nicht als gefallen gemeldet, und die bezahlkarten sind häufig in den Händen der offiziere, sodass die weiter das Geld kassieren können. Also es hat sich eine Struktur gebildet, die von dem aktuellen Kriegverlauf von der Art wie der Krieg gerade läuft profitiert, sei es was finanziell angeht, sei es was die Beförderung und den Erfolg angeht. Daher ist es nicht genügend anreizt, etwas zu ändern, und von Putin-Seite hat er sich offensichtlich weit genug damit abgefunden, dass eben keine drastischen Änderungen zu sehen sind. Wir haben immer wieder gesehen, dass er versucht, auch mal mehr zu bekommen, er hat mehr Informationen, 22 z.B. treffen mit den großen Milblogger gehabt, um dort irgendwie Kontakte zu knüpfen, um dort deren Bewertung von der Front zu sehen, die zum Teil ganz erheblich abgewichen ist, von dem, was das russische Verteilungsministerium gesagt hat, aber nachhaltige Veränderungen sind daraus wohl nicht entstanden. Und das sind starre Strukturen eines Militärs, was eine Kommando-Struktur hat, die eben auf starre auf Befehl von oben weiterleiten, ausgerichtet ist und zum anderen autokratie, wo die Strukturen sich massiv verfestigt haben. Und wenn einer sich als loyal erwiesen hat und keine Gefahr ist, es ist besser, den zu behalten, als denjenigen, der besonders innovativ ist, besonders kreativ, besonders aktiv ist, weil der könnte sich dann ja vielleicht auch gegen System wenden. Und das denke ich mal sehen, weil die die Konsequenzen daraus sehen wird. Und nur noch mal abschließend, deswegen sollte man's russische Militär nicht klein reden, die haben immer noch weit aus mehr ressourcen, als die Ukraine, immer noch weit aus mehr Wehrpotenzial, die bauen mehr Raketen, die sie auf die Ukraine schießen können, als die Welt an Abfangeraketen baut, zumindest die Welt außerhalb Russlands. Das heißt, Russland ist trotz dieser Probleme eine riesige Gefahr für die Ukraine, aber es schießt sich definitiv erheblich ins eigenen Bein. Das Video, beziehungsweise wurde berichtet und sie haben gesagt, die Angaben sind nicht so ganz klar, aber die Rede ist immer von rund 200 Quadratkilometern, die die Ukraine da zurücker obert haben soll, 125 bis 200 d. mal pee. Jetzt wird mich interessieren, dass dieser Festungsgürtel so relevant ist, das wird von sehr vielen Militärplorgern und Experten auch von ihnen immer wieder gesagt. Aber können Sie uns vielleicht einfach einmal ganz kurz durchführen? Warum ist dieser Festungsgürtel so wahnsinnig entscheidend für die Ukraine, aber natürlich auch für Russlands? Es sind vier relativ große Städte, und vor allem Slowianz-Konkrammer-Torsk, eine, glaube ich, 240 und 120.000 Einwohner. Dazu gibt es die Geographie dort, hat einige Anhöhen, die kontrollieren. des Umlandes ermöglichen. Die Städte sind relativ nah beisammen, dass sie nicht ganz ineinander wachsen, aber eben das wenig Zwischenraum besteht. Und damit sind sie eigentlich ein Blog, eine Barriere von Bebautemgebiet, was ein, wie wir schon gesprochen haben, den Orts- und Häuserkampf erfordert, wenn man es nehmen will, was es erheblich erschwert. Dann ist dort die Verteidigung des Non-Buses aufgebaut worden, schon seit 2014. Das waren die Städte, die die Front versorgt haben, die Infrastruktur für den Betrieb des Militärs sind dort vorhanden. Und hinter Kramatorsk-Slowiansk gibt es kleinere Ortschaften, aber das Gelände ist erst mal mehr oder weniger offen. Das heißt, das ist ein Riegel, der davor ist und dann kommt natürlich noch hinzug, dass es der Vorteil, den die Ukraine hat, es entsteht die Infrastrukturell zur Verteidigung, genutzt werden seit 12 Jahren inzwischen. Und daher eine sehr große Rolle spielen, die durch die dichte Bebauung und die relative Nähe zueinander eben auch schwer zu umfassen sind. Einzelne Städte gab und gibt es hier und dort, wir haben von Bachmut gesprochen, wenn man sich es anschaut, da sind schon Ortschaften rum herum, aber wenn man sich es auf der Karte anschaut, sind es Ortschaften mit 100 Häuser. Bachmut konnte man relativ umfassen oder zumindest in einen Kessel nehmen, um es leichter erobern zu können und das wird dort eben erheblich schwerer fallen und dadurch, dass dort das Industrie ist, dort wichtige Minen sind und dort ein Bevölkerungsschwerpunkt ist, kann eine Eroberung des Donbass auch nicht abgeschlossen werden, ohne diese Städte zu kontrollieren. Man kann irgendwo von russischer Seite sagen, wir haben es ja mehr oder weniger erobert, wenn noch 5% der Oblast-Donetsk nicht eroberts sind, wenn das 5% sind, die irgendwo in Waldgebiet sind. Aber man kann nicht sagen, wir haben die Donetska erobert, wenn diese Städte über diesen Städten weiter in die ukrainische Farne wird und daher ist es für die Russen nicht nur wichtig, weil dahinter das Land offen ist und sie theoretisch es leichter haben weiter vorzurücken, sondern weil diese Städte ohne diese Städte kann man nicht den Anspruch erheben, man habe Donetska erobert und wenn man Donetsk nicht erobert hat, dann wofür war der ganze Krieg dann überhaupt aus russischer Sicht. Also das ist die absolute Minisanforderung, das Luhansk und Donetsk, deren Unabhängigkeit ja Russen hat anerkannt hat, zwei Tage vor Kriegsbeginn oder vor Beginn der vollen Invasion, der Krieg findet ja seit 2014 statt. Aber diese beiden Oblasten müssen vollständig erobert werden, ansonsten kann von russischer Seite nichts erklärt werden und das gibt dem Ganzen noch mal einen symbolischen Wert, der eben über den militärischen Nutzen auch als Verkehrsknotenpunkt, als Versorgungspunkt, ich meine sie können sich vorstellen, solange noch Bevölkerung da ist, kann die Bevölkerung und die Militär unterstützen, wenn die Bevölkerung weg ist. Hat man eine Möglichkeit, 1000 und 10.000 der Häuser zu benutzen, um dort von dort militär-Aktionen durchzuführen, in den Kellern etwas zu lagern, Unterschlupf zu finden, Schlafgelegenheiten, Nachschub-Depos anzulegen. Das heißt auch für den Verteidiger ist auch ohne, dass bereits in der Stadt selbst gekämpft wird, ist es ein riesiger Vorteil, ein so großes, bebautes und unterkellertes Gebiet zur Verfügung zu haben. Das steigert den Wert dieses Gebietes für die Ukraine enorm und wie gesagt, das trifft dann auf den russischen Bedarf eigentlich, die Russen müssen, dass er oberen ansonsten können, sie den Krieg normal nach normalen Maßstäben eigentlich nicht beenden. Die Erklärung waren ja zum Teil, man könnte ja die Front bei Rerson und bei Saporische einfrieren, obwohl Russland ja diese beiden Oblasten ebenfalls anaktiert hat und damit dann weiter von der Ukraine, wenigstens die Hälfte grob kontrolliert würden, aber wo Russland immer die Grenze gezogen hat ist, wenn es in Waffenstillstand geben muss, wenn es in Frieden geben kann, dann muss die Ukraine den Rest von Donetsk und Lohanskräumen und dieser Bedarf trifft dann eben auf dem militärischen Nutzen dieser Städte vor allem natürlich Kramatorskund und Slavianzt, aber durch Schifker und Kostjantinifker mit etwas reduzierte Maße ebenso. Heine ich, wir haben im Sommer über die Drohnenangriffe der ukrainischen Seite auf die Versorgungswege der Russen gesprochen unter anderem rund um das Thema Krim, also die Isolierung der Krim. Jetzt habe ich gelesen, dass die Operation Wewaldi mit diesen Drohnenangriffen zusammenhängen könnte, inwiefern. Die Ukraine selber haben gesagt, dass sie glaube ich 35.000 Angriffe auf die logistik mittleren Raum durchgeführt hätten und es muss klar sein, die Versorgung von Soldaten erfordert natürlich Verkehr. Die Soldaten brauchen Nahrung, Munition etc. und wenn man die Mittel hat bis 150 Kilometer im rückwärtigen Raum anzugreifen, dann kann man das natürlich auch in einer Region machen, wo man eigene Offensive durchführt und jeden LKW, den man dort zerstört, der ist hier beladen mit etwas, was zur Front kommen sollte. Und das muss dann mindestens erneut geschickt werden, was dann bedeutet an anderer Stelle fehlt es und es wird nicht in gleichen Maße normal, im Normalfall ersetzt werden, es reicht, wenn die Angriffe auch anders erfolgen. Also wir können uns vorstellen, dass die Logistik der Russen auch dadurch geschwächt wurde, dass eben diese Angriffe auch in dieser Region stattfanden, um so die Versorgung der Fronts ermöglichen, das erschwert auch Rotationen, das erschwert auch Versorgung. Alleine in der Umstand, dass die Ukraine am meldensehenden 250 Kriegsgefangene gemacht und dazu ein Video präsentieren, wo diese zu sehen sind, kann man jetzt immer sagen, das könnte gestellt sein oder sonst irgendwas, aber wenn man das jetzt als annehmen, dass dieses Video korrekt ist, das zeugt davon, dass eben keine geordnete Evakuierung stattfand, dass diese Soldaten was Motivation und Ausrüstung angeht, nicht ausreichend Kampf bereit waren, um sich zu werden, man nimmt nicht eine so große Anzahl an Kriegsgefangene, wenn die gut versorgt sind und willend sind zu kämpfen, oder aber wenn sie in der sich verschlechternden Situation zurückgenommen werden, das heißt, wir können diese Verbindung auch dort wieder herstellen, die Kriegsgefangene, die gemacht werden, die werden nicht grundlos gemacht und eben nicht durch die Schnelligkeit des ukrainischen Vorstoßes, das könnte ja was anderes sein, dass man einfach so tief vorstößt, dass die keine Chance haben und sich deswegen ergeben, die haben sich ergeben, obwohl der formarster ukrainer langsam ist und das spricht dafür, dass unter anderem ihre Versorgung relativ schlecht ist und dort werden die Angriffe eine Rolle gespielt haben, sie sagen es, die ukrainer selber haben das angesprochen und ich habe vor einer Woche in etwa, gab es ein Bericht, ich glaube auf Suspilne, wo nach die ukrainer gesagt haben, sie hätten 36.000 Angriffe auf die rossische Logistik in Zusammenhang mit Operation Wewaldi durchgeführt. Dann wechseln wir jetzt tatsächlich auf diese operative Ebene, also was ist da tatsächlich am Boden passiert, wie hat es die ukrainige Schafft eben so vor zurück und da geht es um das dritte ukrainische Amerikor, sie haben es vorher schon angesprochen und die sollen mit einer Kombination aus Kamikaze Bodendronen und Transportdronen gearbeitet haben. Das nennt man die sogenannte Beutel-Tier-Taktik. Heinrich, können Sie uns erklären, was ist da genau passiert? Es kommt natürlich jetzt nach und nach heraus, aber die haben wohl zum Teil gezielt mit Schwerlastdronen, Bodendronen hinter die Front gebracht und dort dann auf feindliche Position zu wirken. Da kam es wohl zu Kamikaze einsetzen, also schlicht mit Sprengstoff-belagende Bodendronen, die logischerweise ihre eigenen Vorteile haben. Ich meine, wenn man mit einem Schwerlastdronen hinfliegt, könnte man natürlich auch schon Sprengstoff abwerfen, aber der Sprengstoff kann halt nicht eine Kellertreppe runterfahren in einen Keller und dann erst dort explodieren und dazu ist eine Bodendrone geeignet. Inzwischen ist heute es bekannt gegeben worden, dass die BTR60 zu Kamikaze Drunnen umgebaut haben. Das ist ein Transportpanzer, ein achtredriger Transportpanzer aus den 60er Jahren in etwa, also an sich veraltet und ja kann sicherlich noch in irgendeiner Art und Weise genutzt werden, aber es in der jetzigen Situation sicherlich nicht das, was für die Ukraine die größte Wichtigkeit hat und diesen wohl zu ferngesteuerten Sprengdronen umgebaut worden, um eben entsprechend gut verteidigte Positionen mit ausreichendem Sprengstoff bekämpfen zu können. Das eben dann erneuten Abschnüren der Logistik, denn wenn Bodendronen im Hinterland herum fahren, zum Teil vielleicht mit Schwerenmaschinen gewähren bewaffnet, da haben wir die ersten Einsätze von im Jahr gesehen, in etwa von ukrainischen Bodendronen mit Schwerenmaschinen gewähren, bedeutet es, dass man an einer Position, wo man sich sicher glaubt, plötzlich effektiv bekämpft werden kann und das zerrüttet die Moral des zerrüttet die Logistik, das zerrüttet alles im Hinterland und erschwert dadurch natürlich erheblich die Verteidigung und das hat dort mit eine Rolle gespielt. Hab ich sie da richtig verstanden, diese Bodendronen werden mit Luftdronen hinter die Franz gebracht und fallen dann quasi den russischen Angriff von ihnen rückten, das heißt man denkt nicht daran, dass von Hindernangriff kommt und plötzlich steht eine mit Sprengstoff oder mit einem Maschinen gewährbiladene Drohne hinter einem Panzerabwehraketen ebenso, wo man dann z.B. in den 5. Stock schießen kann und dort dann eine Detonation auslöst, die auch jemanden tötet, der vom Fenster entfernt ist ja genau, das passiert. Das ist inzwischen auf Videos festgehalten, die ukrainer sagen es inzwischen, auch da ist wieder die Frage, wie weize das sagen wollten, weil das natürlich für sie eine Nachteil hat, je mehr die Russen davon erfahren, desto eher können sich darauf vorbereiten, was kann theoretisch auch nach oben gemeldet werden, aber bei den stachen russischen Strukturen besteht eine Chance, dass es nicht nach oben gemeldet wird, aber ja genau so passiert ist und dann können sich natürlich vorstellen, das ist im Prinzip so, als ob Luftlandetruppen hinter den eigenen Positionen abgesetzt werden und einen dort laufend bekämpfen, wenn man so zweiter Weltkrieg, die Tschindiz sich anschaut in Birma oder irgendwas, wo die Japaner an der Grenze zu Indien stehen und in ihrem Hinterland Maschinen brittische Kräfte sind dort unterwegs, führen Angriffe durch, sprengen die Logistik, das ist exakt, wenn man so wildes gleiche, nur dass man hier eben keine Menschen riskiert und das es hier halt davon abhängt, wie groß die Batterie ist oder der Benzintank, dieser Drohne aber prinzipiell bedeutet es, dass es auch das das rückwärtige Gebiet noch weniger sicher ist, das ist ja so schon nicht mehr sicher durch die Reichweite von Drohnen, sei es FPV-Drohnen, sei es die Drohnen für den rückwärtigen Raum, aber das erschwert es ganze noch einmal mehr, weil die die Bedrohung auf ein völlig neues Niveau gehoben wird, weil diese Bodendrohnen theoretisch auch ein Gebäude eindringen können, was in diese hineinfahren können, wenn sie mit Sprengstoff ausgestattet sind. können die natürlich eine größere Menge Spengstoff tragen und daher auch ein Gebäude schwerer beschädigen, mehr Schadenanrichten. Das ist furchteinflößende Situation, die sicherlich auch wieder hilft, nicht nur die Rotation zu erschweren, nicht nur die Logistik zu erschweren, sondern auch die Moral zu zerrücken. Denn wenn man weiß selbst, wenn man aus der Front herausgelöst wird, dass die Chancen zurück zu kommen, sehr gering sind, dann wird es auch irgendwann attraktiver einfach die Hände zu geben. Herr Heinrich, Sie mit schon den zweiten Weltkrieg angesprochen und eben den Unterschied damals waren es tatsächlich menschliche Soldaten, jetzt sind es Bodengesteuerte Drohnen, kann die Ukraine ihren Mangel an tatsächlich menschlichen Soldaten so tatsächlich effektiv ausgleichen. Das ist ja ein Thema, das uns seit Beginn dieses Krieges begleitet. Am Schluss muss immer der Soldat vor Ort sein. Die Beweglichkeit einer Bodendrohne kommt nicht an die eines Infanteristen heran, die kann nach wie vor keine Leiterhochklättern oder irgendwie hochspringen und sich dann durch ein Loch im Decke in den nächsten Stock nach oben ziehen, sei es auch durch eigene Muskelkraft sei es durch die Unterstützung der Kameraden, also der Soldat wird sehr lange noch nicht ersetzt werden. Aber es ist natürlich ein Himmel weiter Unterschied, ob ich jede Frontposition mit einem Menschen besetzen muss oder eben, ich irgendwo ein Loch habe mit zwei, drei Mann und die Stellungen links und rechts davon, in denen stehen dann die Bodendrohnen mit den schweren Maschinen gewähren, mit Kameras, mit Bewegungsmeldern und all diese Dinge, die es erhöht, die Wirksamkeit, diese Soldaten natürlich drastisch. Im überproportionalen Maße, also die Ukraine werden damit versuchen können und es wird Ihnen zum Teil gelingen, Ihren Personalmangel zu reduzieren, aber es muss klar gesagt werden, dass ersetzt die Soldaten nicht erst recht nicht in volle Maße, es verringert nur den Effekt, keine Soldaten zu haben, der Infanterist wird bis auf weitere sicherlich besser bleiben als eine besolche Bodendrohne durch seine Flexibilität. Wir haben gesprochen, Batterie und Benzin, das ist mit einem Infanteristen nicht unbedingt das Problem, selbst ohne Nahrung kann der Notfalls fünf Tage maschieren und mit einer Drohne wirft man eben einfach ein paar E-Pas ab, ein paar Nahrungspakete und der kann wieder fünf Tage weiter maschieren, das geht halt mit solchen Drohnen nicht. Also da sehen wir die klaren Unterschiede, die in den Fähigkeiten da sind, aber die Drohnen muss auch nicht schlafen, sie ist solange die Batterie läuft auch nicht erschöpft und das kann es ergänzen, das wird es verbessern, das wird die Wirksamkeit erhöhen. Die Glaube in einem halben Jahr oder in zwei Jahren werden nur noch Roboter in der Front sein, ist sicherlich verfehlt, aber alleine der Umstand, dass man vielleicht von dem Jahr oder vor zwei Jahren das Problem hatte, dass vier Kilometer Front durch vier ukrainische Soldaten geschützt werden mussten und jetzt wird es durch vier geschützt, plus zehn Bodendrohnen. Das sollte dem Zuhörer bereits klar sein, dass das bereits ein drastischer Unterschied ist, auch wenn die Bodendrohne für sich nicht den Soldaten selbst ersetzen kann. Sie verbessert ihn und sie verbessert ihn drastisch und sie kann natürlich, wie wir es hier jetzt hatten, für Einsätze eingesetzt werden, wo ein wirtschaftlicher Schaden entsteht, wenn sie verloren geht, aber eben nicht ein Menschenleben verloren geht, nicht einer verloren geht, der Monate oder gar Jahre Ausbildung hatte, wo die Familie dann trauern muss und so weiter. Also man kann zumindest in gewissen Umständen auch Leben damit retten und auch das ist natürlich von großen Nutzen. Wie viel Zeit bleibt die Ukraine ihre Einschätzung für diese Operation noch, denn wir gewissens auch aus den vergangenen Jahren, sobald es kehlte, wird Stürme, Nebel, etc. einsetzt, wird es ja auch vier Drohnen etwas schwieriger, sie werden noch weniger effektiv. Das ist schwer zu sagen. Zunächst einmal muss ich recht damit haben, ich gehe davon aus Recht zu haben, dass die Ukraine weiter vorgerückt sind, also zugeben, aber das heißt noch nicht, dass ich zu 100% richtig lege. Und dann ist die nächste Frage, wie es weitergeht, es gibt von russischer Seite schon irgendwelche Panikmeldungen, die Ukraine würden auf Kriminer vorrücken wollen. Ich habe die Karte vor mir ich messes mal kurz, von dem was wir jetzt haben, von Torske, was wahrscheinlich im Kämpft ist, nach Kriminer 20 Kilometer. Also das sind das noch schaffen, da habe ich dann doch meine Zweifel. Die nächste Geschichte ist es, die Russen sollten die Russen mobil machen. Können Sie natürlich hunderttausende Soldaten an die Front checken und es war bei der ersten Mobilmachung in September 22 ja so, dass da teilweise sind nach fünf Tagen, die ersten mobilisierten an der Front aufgetaucht sind, um die Ukraine zu stoppen, die dort gerade die Russen massiv zurückgeworfen haben. Das wird die offensives Chancen schmälern, die Russen haben Reserven, die können sie in den Frontbereich werfen und jetzt ist die Geheimaltung ja vorbei. Selbst wenn die Ukraine weiter vorgerückt sind, wird langsam sicherlich der Ernst der Lage im der russischen Führung ankommen. Also ich bin ein bisschen pessimistisch, dass das Ganze jetzt, was was ich bis Jahresende weiterläuft, aber ich halt mich nicht für fähig zu sagen, bis November und bis dort hin dort, denn da fängt müssen wir erst mal damit anfangen, wo sind sie denn aktuell wirklich. Und der Umstand, der Umstand, dass ich glaube, sie sind weiter vorgerückt, heißt A noch nicht, dass ich recht habe, heißt B noch nicht, dass sie nicht noch weiter vorgerückt sein können als ich ihn zu billige, oder heißt nicht, dass sie weniger weit vorgerückt sind. Also das sind alles Dinge, die da eine große Rolle spielen würden, wie reagieren die Russen. Der Schlamm hat seine Folgen und natürlich im Winter im Schnee-Storm und so weiter sind die Drohnen weniger effektiv, aber sie sind eben nur weniger effektiv und nicht plötzlich nutzlos. Die Ukraine haben auch noch konventionelle Mittel, Artillerie wurde ebenfalls eingesetzt bei der Operation, die schärzt sich nicht um Wetter. Die Artillerie im Gegenteil, die kann sogar wirksamer sein, denn im Schnee-Storm ist die eigene Artillerie durch feindliche Drohnen viel weniger bedroht und während die eigenen Granaten sich nicht darum kümmern, wie es Wetter ist. Also das kann auch noch eine ganze Weile weitergehen, aber persönlich gefühlsmässig. Und das sollte klar sein, dass das nicht eine Festlegung meinerseits ist. Gefühlsmässig würde ich sagen, dass wir dem Kulminationspunkt dieser Offensive uns nähern. Also ich glaube nicht, dass das noch Monate weitergeht, aber ich will es in Ukraine natürlich wünschen. In der Militärhistoriker Thorsten Heinrich war das vielen Dank für diese spannenden Schilderungen heute und ihre Einschätzung in alles gute Wetter hin. Danke schön und danke für die Einladung. Und wenn euch Thema des Tages gefallen hat, dann abonniert den Kanal auf der Podcastblattform eurer Wahl oder auch auf YouTube. Das sind wir immer öfter mit Videoportkast vertreten. Einfach Kanal abonnieren und nicht vergessen, Glocke drücken. Ich bin da an den Retschitz-Ecker, vielen Dank für's dabei sein, bis zum nächsten Mal.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Operation Vivaldi ist eine geheime ukrainische Bodenoffensive, die das russische Vorhaben, den Festungsgürtel zu erobern, erheblich beeinträchtigt hat.
  2. Die Ukraine hat erfolgreich den russischen Umfassungsplan im Norden und Südwesten des Festungsgüttels durchbrochen, wodurch sich die Front erheblich verlagert hat.
  3. Russische Quellen sind glaubwürdiger als ukrainische, da sie offenbar die tatsächliche Frontlage korrekt darstellen und aufgegeben haben, während die ukrainische Seite die Erfolge geheim hält.
  4. Die russische Militärstruktur zeigt systematische Lügen und eine fehlerhafte Lageüberwachung, was zu unnötigen Verlusten und ineffizienter Unterstützung führt.
  5. Die ukrainische Offensive nutzt Bodendrohnen und Kamikaze-Strategien, um die russische Logistik zu schwächen und die Verteidigung im Hinterland zu stören.
  6. Der Festungsgürtel ist entscheidend, da er strategische Städte wie Slawiansk und Kramatorsk beinhaltet, die für die Kontrolle über Donbass und die Ukraine unerlässlich sind.
  7. Die ukrainische Offensive hat sich über mehrere Monate entwickelt, und ihre Erfolge werden nachträglich veröffentlicht, was zeigt, dass sie nicht in einer einzigen Phase erfolgte.
  8. Russland ist trotz seiner Vorteile aufgrund struktureller Schwächen und fehlender Transparenz erheblich geschwächt und kann keine schnelle Antwort auf die Offensive leisten.

Summary:

Operation Vivaldi ist eine geheime ukrainische Bodenoffensive, die entscheidend zum Rückzug der Russen im Festungsgüttel geführt hat. Die Ukraine hat erfolgreich die russischen Umfassungspläne im Südwesten und Nordosten des Gebiets, insbesondere um Kramatorsk und Slawiansk, durchbrochen. Russische Quellen sind glaubwürdiger als ukrainische, da sie die tatsächliche Frontlage korrekt darstellen und die Lügen, die von der ukrainischen Seite verbreitet werden, offenlegen.

Die russische Militärstruktur zeigt massive Probleme bei der Lageüberwachung, wobei hohe Führungsebenen Lügen verbreiten, um ihre Beförderungen zu sichern, was zu ineffizienten Angriffen und Verlusten führt. Die Ukraine nutzt Bodendrohnen, darunter Kamikaze- und Schwerlastdrohnen, um die russische Logistik zu schwächen und den Hinterlandschutz zu stören. Der Festungsgürtel ist strategisch entscheidend, da er die beiden Oblaste Donbass und Luhansk umfasst, die für die russische Kriegszielvorgabe unerlässlich sind.

Obwohl die ukrainische Offensive nicht in einem einzigen Schlag erfolgte, sondern über Monate hinweg schrittweise vorging, zeigen die Ergebnisse eine signifikante Vormarsch. Russland ist durch fehlende Transparenz, strukturelle Schwächen und ungenaue Kartenlage erheblich geschwächt, was ihre Fähigkeit zur Rückkehr und zur Wiederherstellung der Kontrolle beeinträchtigt. Obwohl die Kämpfe im Winter möglicherweise die Effizienz der Drohnen verringern, bleibt die Artillerie und der Einsatz konventioneller Mittel wirksam.

Der Effekt der Offensiven wird jedoch als langfristig erkannt, da die russische Führung über ihre eigene Lage nicht nachvollziehbar ist und große Schwierigkeiten bei der Reaktion auf die neue Lage besteht.

FAQs

Operation Vivaldi ist eine geheime ukrainische Bodenoffensive, die darauf abzielt, den russischen Festungsgürtel zu schwächen und die Kontrolle über Schlüsselstädte wie Slawiansk und Kramatorsk zu gewinnen.

Die Ukraine hat durch eine Kombination aus Bodendronen und Transportdronen Angriffe in der Logistik und auf feindliche Positionen geführt, wobei Kamikaze-Drohnen und umgebauter BTR-60-Transportpanzer eingesetzt wurden.

Der Festungsgürtel umfasst große Städte mit starken Verteidigungsstrukturen und dichter Bebauung. Ohne Kontrolle über diese Städte kann Russland keinen Sieg erklären und die Invasion als vollständig erfolgreich bezeichnen.

Russische Quellen zeigen oft falsche Karten, in denen Städte als besetzt gemeldet werden, obwohl sie weit entfernt sind. Diese Lügen zeigen, dass die russische Führung die tatsächliche Front nicht kennt und daher Fehlinformationen verbreitet.

Die Angriffe auf die Versorgungswege der Russen erschweren die Logistik, beeinträchtigen die Rotation und vermindern die Versorgung der Soldaten, was die Verteidigung der russischen Truppen schwächt.

Die fortschreitende Verbindung zwischen Kriegsgefangenen und schlechter Versorgung deutet darauf hin, dass die Soldaten nicht ausreichend versorgt waren und sich daher ergeben haben, was auf eine schwache Logistik hinweist.

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