Der Amerikanische Bürgerkrieg (1/2) - Die Nation zerbricht
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Die Podcast-Episode führt in den Amerikanischen Bürgerkrieg (1861-1865) ein, der als zentrales, identitätsstiftendes Ereignis der USA gilt. Hervorgehoben wird, dass der Krieg zwar durch die Sklavereifrage ausgelöst wurde, das erklärte Hauptziel von Präsident Abraham Lincoln und dem Norden jedoch die Bewahrung der staatlichen Einheit (Union) war und nicht die Abschaffung der Sklaverei. Der Konflikt wird als erster moderner Krieg charakterisiert, der neue Militärtechnologien und -strategien einführte. Die Episode kontrastiert die fundamental unterschiedlichen Gesellschafts- und Wirtschaftsstrukturen des industrialisierten, urbanen Nordens und des agrarischen, auf Sklaverei basierenden Südens. Ein Schwerpunkt liegt auf der Sklaverei, die 1861 mit etwa 4 Millionen Sklaven im Süden ihren historischen Höhepunkt erreichte, wobei der Besitz jedoch auf eine Minderheit von Plantagenbesitzern konzentriert war. Die Einleitung kündigt zudem eine vertiefende Betrachtung der politischen, wirtschaftlichen und sozialen Hintergründe sowie persönlicher Schicksale an.
Zeit für History Der amerikanische Bürgerkrieg hat über 700.000 Soldaten das Leben gekostet, dass er mehr als alle anderen Kriege zusammen, die die USA seitdem geführt haben, inklusive das 1. und 2. Weltkrieg ist. Allein das reicht aus, um zu verstehen, was für eine Rolle dieser Bürgerkrieg in der Geschichte der Vereinigten Staaten einnimmt. Wir noch heute zum Selbstverständnis des Landes beiträgt. Das hängt auch damit zusammen, dass der Bürgerkrieg in einer Zeit stattfindet, in der es große Politikau in generelle gibt. Robert Lee, Yolissie's Grant und allen voran natürlich Abraham Lincoln. Diese Männer kämpfen für unterschiedliche Dinge. Auf der Seite des Südens geht es um die Eigenständigkeit der Bundestarten. Im Dienst eines Systemes, das auf der Sklaferei beruht. Der Norden zieht in die Schlacht, um die Union zu bewahren. Vor allem um die Union zu bewahren, also die Einheit am Erdekas. Anders als es oft behauptet wird, war der Bürgerkrieg kein Konflikt, um die Sklaferei abzuschaffen. Es sind dramatische Jahre über die bis heute viele falsche Müten herrschen. Damit hallo zur 72. Folge von Zeit für History. Besser gesagt zu Teil 1. Ja, es steht wieder einmal eine Doppelfolge an. Davon hatte sie ein letzter Zeit einige geben. Erst in der letzten Folge gab es zwei Teile. Da haben wir ja über die spannende Geschichte der East India komponie gesprochen, also diesem englischen Privatunternehmen, das im 18. Jahrhundert fast ganz indiener Oberte und gegen die großen Mogulkaiser kämpfte. Und in der 69. Folge, also Anfang März haben wir über den letzten großen Samurai gesprochen. Da gab es auch eine Doppelfolge. Es ist einfach oft so, dass ich ein Thema des Scherschide und dann merke, okay, das hat so viel Spannendes zu bieten, dass ich überhaupt nicht auf dem Schirm hatte, dann lehse ich noch ein Buch, noch ein Buch und auf einmal den 50 Seiten Notizen im Eimlattop. Dann weiß ich eben, es wird eine Doppelfolge geben, weil ich an sonst zu viel Spannendes weglassen muss und genauso war es auch heute. Der amerikanische Bürgerkrieg ist einfach eine einmalige Zeit unserer Geschichte. Heute wissen wir zum Beispiel, dass er der erste moderne Krieg war. Hier werden Waffen, Strategien und Taktiken erprobt und auch Eiskal durchgeführt, die dann Jahrzehnte später wieder im ersten Weltkrieg auftauchen. Also hier wird ganz viel zum ersten Maler progt. Es sollen in dieser Doppelfolge aber nicht nur ums militärische gehen, das ist mir wie immer ganz wichtig. Wir wollen gemeinsam auch in die Hintergründe einsteigen, in die Vereinigten Staaten der 1850er und 60er Jahre. Wir sprechen über Politik, Wirtschafts, Glaverai und die Menschen auf dem Schlachtfeld. Also wie immer, werdet ihr auch viele packende Augenzeugebedichte zu hören bekommen. Eines kann ich euch also versprechen, nach dem heutigen und dem morgigen Teil seit ihr echte Profis zu diesen Jahren. Und Apropos Teil 2, der kommt wie immer morgen also am nächsten Tag und dann 5 Tage darauf folgt das Interview. Es gibt ja immer ein ergänzendes Interview und diesmal hat ich ein super Spannendes Gespräch mit dem Historiker Ronald Gerste über Abraham Lincoln. Im ergänzenden Interview widmen wir uns also nur Abraham Lincoln. Wir sprechen über seine Biografie von der Kindheit als Armourbauer junge über seine Anwaltskarriere, die weitestgehend umbekannt in Deutschland ist, seine Presidentschaft bis hin zum dramatischen Attentat. Also seinem Tod. Aber wie gesagt dazu im Laufe des Interviews und 5 Tagen mehr und einige Ausschnitte von Herrn Gerste, werdet ihr auch schon heute zu hören bekommen. Ich will an dieser Stelle gar nicht mehr spoilern, sondern kurz die Zeit nutzen, um mich bei euch zu bedanken. Unter der letzten Folge habt ihr wieder so viel spannende Kommentare geschrieben und das freue ich mich immer total. Mach gerne weiter so. Ich liebe den Austausch mit euch und freue mich immer über eure Meinungen, über neue Episoden-Ideen oder eben auch darüber, wo ihr die Folge denn gerade hört. Da sind auch immer coole Worte und Länder dabei. Zum Beispiel hat Alexander in der letzten Folge kommentiert, dass sie dem Podcast immer in Singapore hört. Das freue ich mich immer total, wenn das ganze hier auch international anklang findet. Ich freue mich also wieder auf euer Feedback und jetzt würde ich sagen, legen wir los und das wie immer mit zwei Fragen, zwei Fragen mit denen ihr ganz einfach euer vorwissen testen könnt. Heute also zum Thema des amerikanischen Bürgerkrieges. Die Antworten gibt es dann wie immer im Laufe der Geschichte. Und wir fangen an mit der ersten Frage in einem Thema, das heute noch eine große Rolle spielen wird, das klar varei. 1860, also ein Jahr bevor der Bürgerkrieg ausbrach, gab es im Süden der USA eine Zählung. Gezelt wurden wie viel es klar von dort leben. Ihr dürft raten. Warn es a) eine Millionsglafen im Süden, b) 4 Millionsglafen oder c) 9 Millionsglafen leben damals allein im Süden. Die zweite Frage geht über das erste Gefecht des Bürgerkrieges, dass wir uns gleich noch im Detail anschauen werden. Dabei gab es nämlich eine Besonderheit. In diesem ersten Kampf, den der Bürgerkrieger öffnete, starben nämlich kein einziger Soldat. Dafür aber Antwortmöglichkeit A) ein einziges Pferd, Antwortmöglichkeit B) der 15. Präsident der Vereinigten Staaten, also Linkensvorgänger oder doch c) der bekannteste Schauspieler Américas, John Booth. Die Antworten gibt es wie immer gleich während der Geschichte. Wenn ihr auch in Zukunft mehr Podcast folgen über spannende Themen ermöglichen wollt, dann würde ich mich sehr freuen, wenn ihr eine kostenlose 5 Sterne bewertet und Zeit für History komplett kostenlos folgt. Ich mach das hier alles 100% unabhängig ohne ein großes Team und deshalb freue ich mich immer über eure kostenfreie Unterstützung. Und jetzt legen wir los. Kapitel 1, Nord und Süd. 1861 gab es in den USA einen neuen Präsidenten Abraham Lincoln. Der Mann war damals 52 Jahre alt, der war über 1,90 Meter groß und allgemein kann man sagen, stache optisch sofort ins Auge. Er hatte ein markantes Gesicht, war damals noch glattrasiert, diesen ikonischen Bad ohne Schnauza, den Lisa sich dann erst während des Bürgerkrieges stehen. Das war damals nämlich Mode. Aber dazu werden wir später noch einiges hören, wie so denn damals so viele Amerikaner ein Sonderbahnen Bartrugen. Auf jeden Fall wurde Lincoln 1861 Präsident und nur wenige Wochen nachdem er gewählt wurde, brach dann auch schon der amerikanische Bürgerkrieg aus, der vielen dann doch irgendwie ein Rätsel war. Lincoln selbst meinte damals, zitat, es geht in gewisser Weise um Sklaverrei. Ich würde mal sagen, ganz so überzeugt, klingt das nicht und ganz ehrlich, ich habe das noch so um Geschichtsunterricht gelernt. Beim Bürgerkrieg hat man gekämpft, um die Sklaverrei abzuschaffen. So wurde mir das beigebracht. Ich habe auch mal die KI getestet, habe Google-Channel gefragt, um was wurde denn im amerikanischen Bürgerkrieg gekämpft und die Antwort, eine der Antworten lautete, um die Sklaverrei. Das stimmt so nicht ganz. Wir werden noch sehen, dass es deutlich kompliziert war und doch hält sich diese Vorstellung hartnergckig. Die Frage der Sklaverrei war zwar einer der großen Auslöser dafür, dass sich Nord und Süd auseinanderlepen, es war aber nicht das Ziel des Bürgerkrieges. Lincoln wollte die Sklaverrei nicht abschaffen, sondern die große Einheit der Vereinigten Staaten bewahren. Darum ging es. Das hat er immer wieder gesagt. Das hat er auch vor Auswoh des Bürgerkrieges gesagt. Er will nicht die Sklaverrei da antasten, wo sie existiert. Das heißt, die Plantagen sitzt am Süden, die jetzt fürchteten ihre wirtschaftliche Grundlage zu verlieren. Das wollte er nicht. Er wollte verhindern, dass sie sich ausbreitet und als der Bürgerkrieg angefangen hat, gehe ich sie mit nichts anderes zu sehen, wie die Wiederherstände Union. Er hat an den Zeitungshausgeber Horus Gerilli geschrieben, dass er deutlich gesagt hat, gesagt, wenn ich die Union retten will und behalte die Sklaverrei, dann tu ich das. Wenn ich die Union retten kann und schaffe die Sklaverrei ab, dann tu ich das. Also er hat egal, wie es kommen würde im Punkt der Sklaverrei. Der halte Union war für ihn das aller wichtigste. Gerade habt ihr also Ronald Gerste gehört. Wie gesagt, das ganze Interview erscheint in fünf Tagen. Wir hatten ein super spannendes Gespräch über Lincoln's Biografie und wenn Herr Gerste sagt Abraham Lincoln wollte die Union bewahren, dann meinde folgendes. Die Union bezeichnet eben die Vereinigten Staaten als einen zusammenhängenden Staat, als ein Land. Genau dieses zusammenhängende Land war aber 1861 kurz davor auseinander zu brechen. Die USA bestehen damals aus 34 Einzelfdaten und man könnte es vereinfacht so darstellen, die sind damals in zwei Lager gespalten. Wir haben einmal den Norden dort entstehen industriell geprägte Staaten, das heißt die Menschen arbeiten großen Teils in Verbrücken, also im Kohle oder Eisenärzbergbau und eben mehr in Städten. Im Süden gibt es große Farmen und Plantagen und auf diesen Plantagen werden eben die typischen Lebensmittel und Erzeugnisse wie Reis, Zuckerrohr, Tabak und Baumwolle angebaut. Und diese Plantagenwirtschaft könnte es euch schon denken, die beruhigen.
zu einem großen Teil auf der Sklavenarbeit. Im Norden ist die Sklaferai bereits abgeschafft und so entsteht also eine Debatte, ein großer politischer Konflikt, ob man das selbe nicht auch im Süden tun soll. In den Südstaaten wird also schnell diskutiert, hey, der Norden will uns die Sklaferai verbieten, wir sollten aus den Vereinigten Staaten austreten, ein eigenes Landgründen, wo wir weiter Sklafen halten dürfen. Er steht also tatsächlich die Möglichkeit im Raum, dass die Vereinigten Staaten für immer auseinanderbrechen. Man könnte also sagen, die Vereinigten Staaten entwickeln sich zu den gespaltenen Staaten. Es braucht nur noch einen einzigen Tropfen, der das fast zum Überlaufen bringt und der steht schneller vor der Tür als gedacht. Abraham Lincoln, der wird zum Präsidenten gewählt. Um verstehen zu können, wie es so weit kam und wie so Lincoln so einen großen Umbruch einleitet, sollten wir etwas in die Hintergründe eintauchen. Wir schauen uns mal die USA im 19. Jahrhundert an. Wir lernen den Norden und Süden etwas genauer kennen und tauchen ein in diese Lebensrealität. Wenn ich Norden und Süden sage, dann hört sich das so an, als hätten wir es mit zwei verschiedenen Ländern zu tun. Und in gewisser Weise ist es auch so. Tatsächlich gab es damals eine inoffizielle Grenze. Das war jetzt keine physische, die stark von Soldaten bewacht wurde, aber es gibt doch eine Abbespaltung. Das ist die sogenannte Mason Dixon-Linie. Dies denke ich in Deutschland gar nicht so bekannte, bei Namerika hat sie schon einen Nachhalt und tatsächlich kennt man sie auch noch heute. Also die wurde ursprünglich geschaffen, um ein Grundstückstrahlt vor etwa 300 Jahren zwischen Maryland und Pennsylvania zu lösen. Später wurde diese Mason Dixon-Linie dann eben zu einem Symbol zwischen dem Norden und dem Süden der USA. Sie verläuft halt. Man könnte sagen, etwa durch die Hälfte. Also eben wie gesagt, der Norden wären dann traditionell Bundesstaaten wie New York, Pennsylvania, Ohio, Indiana und darunter eben die Südstaaten, Kentucky, Virginia, North Carolina und und und. Ich pack euch zu dem Bild an der Folge auch mal ein Gemälde. Beziehungsweise eine Karte dieser Mason Dixon-Linie, dann habt ihr das auch etwas mehr noch vor Augen nach der Folge oder könnt auch gerne während ihr jetzt zuhört. Kurz auf Instagram wechseln zu Zeit für History. Da gehen ja immer am selben Tag der Episode auch die Bilder zur Folge online. Also alle wichtigen Gemälde, Personen oder Schlachtzehen noch mal dargestellt. Schaut also gerne vorbei. Den Link findet ihr in der Folgenbeschreibung und natürlich auch zum WhatsApp-Kanal, wo die Bilder auch online gehen. Tatsächlich lohnt sich das heute auch besonders, weil der Bürgerkrieg eigentlich der erste Krieg war, in dem in großen Masen Fotografe stokumentiert wurde, weil eben zum ersten Mal die Techniken zur Verfügung standen. Also wenn wir die USA jetzt zu aufteilen, Nord und Süd, was sind die großen Unterschiede, was die Eigenheiten. Eine Sache, die im Norden raussticht, ist auf jeden Fall die Bildung. Und das hat mich persönlich echt überrascht. 80 Prozent der Amerikaner im Norden konnten lesen und schreiben, so gut wie jedes Kind ging zur Schule. Mal ein Vergleich zur selben Zeit, weil der Bildung stand in Europa viel niedlicher. In England, Frankreich, Deutschland konnten gerade mal etwa 60 Prozent der Menschen lesen und schreiben. Und Apropos Deutschland, der Bürgerkrieg ist auch Teil unserer deutschen Geschichte. 1860 lebten eine Million Deutsche in den Nordstaaten, vor allem in den Nordstaaten. Das ist eben auch eine Besonderheit, beziehungsweise ein Unterschied im Südenleben deutlich weniger auswanderer. Im Norden sprechen wir von etwa 200.000 deutschen Soldaten, beziehungsweise Einwanderer und ihren Nachkommen, die als Soldaten im Herde Union später im Bürgerkrieg kämpfen. Die zweitgrößte Gruppe ausländischer Herkunft waren dann die Irn, die etwa 150.000 Soldaten stellten und weitere Gruppen sind dann Kanadien-Engländer, die machen alle etwa 50.000 aus. Wie gesagt, im Süden war das ganz anders. Also da gibt es keine genauen Zahlen zu den ausländischen Soldaten. Auf jeden Fall sind es nur wenige 10.000 Einwanderer, die für den Süden kämpfen. Und auch hier sind natürlich ihren deutsche Italiener-Engländer-Polen dabei. Ich hatte vorhin den Punktbildung angesprochen, was sich im Norden zu dieser Zeit auch entwickelt, ist das Hochschul-beziehungsweise Universität System für das man auch noch heute Amerika kennt. Also Namen wie Harvard, Yale, Columbia, Princeton, die entstehen alle zu dieser Zeit. Beziehungsweise werden in dieser Zeit zu den großen Institutionen für diese heute Welt bekannt sind. Das waren jetzt alles nur Universitäten aus dem Norden. Die größte Veränderung, die das 19. Jahrhundert aberbrachte, waren nicht die Universitäten oder Schulen, sondern die Urbanisierung. Amerika verliert in diesen Jahren seinen ländlichen Charakter. Zum Ausbruch des Bürgerkriegs waren es noch die meisten Menschen auf dem Land ansässig, aber das verändert es sich und zwar in jeden Bundestag. Alte Kolonialstätte wie Boston, New York, Philadelphia, Baltimore, die behilfen erderiesige Bedeutung wuchsensstätig an und zur selben Zeit entstanden neue Metropolen. Das entsteht wie Chicago, die in wenigen Jahren jede Bevölkerung verfielfachen. Apropos Chicago, vielleicht da innerdier euch, wie bedeutsam diese Stadt noch wurde. In der 53. Folge von Zeit für History haben wir ja über Amerika's Staatsfeind Nummer 1 gesprochen, über Elkapown, der lebt ja eben in den 1920er und 30er Jahren in Chicago und wurde der berüchtigste Gangster Mafiosi der Stadt. Und damals war Chicago ja wirklich die Metropole schlecht hin. Also in die Folge könnt ihr auch mal gerne reinhören, falls ihr es noch nicht getan habt, ist eine ganz gute Ergänzung zu der heutigen Episode und spielt ja auch nur etwa 60-70 Jahre später. Das hört sich jetzt alles toll an, die USA entwickeln sich weiter. Städte entstehen, die Bildung ist top, ist es wichtig, dass sie aber auch die andere Seite kennt. Wenn man sich heute nämlich Dokumentation und Filme über den Bürgerkrieg und diese Zeit anschaut, dann wird leider auf ein falsches Bild gezeichnet. Der Norden eben als dieser mega fortschlötlicher Region gegenüber dem Süden, die dann fast schon als Hinterweltladder gestellt werden. Alles aus der Zeit gefallen, die auf ihr der kleinen Armen-Farm arbeiten und Sklafen halten. Ich will euch hier ein anderes Beispiel geben und zwar aus Kentucky. Kentucky lag zwar geografisch unterhalb der Maisten Dixon-Linie, stellte sich aber trotzdem im Bürgerkrieg auf die Seite des Nordens. Man kann Kentucky also als Norden bezeichnen und auch hier gab es genügend Menschen, die ganz im Gegensatz zum fortschlöt leben, ohne Städte, ohne Bildung, ohne modernes Leben. Und ein Junge der so aufwuchs war kein Geringer da als Abraham Lincoln. Er hat beispielsweise eine sehr geringe Schulbildung gehabt von reißenden Schullehrern. Die gab es da manchmal, die von Ort zu Ort, von Dorf zu Dorf zu hohen und Kinderunterrichteten blädte zwei Jahre insgesamt klassische Schule gehabt und später war er dann primär aufe Detakte. Aber es wirklich nicht im Elend aufgewachsen, aber ihn umständen, wo jeder mit anzugreifen musste auf der Farm vom Vater, ob er da acht oder neun Jahre alt war, er musste mitzugreifen. Das war in den Pionierzeiten bei den Farmern, bei der Landbevölkerung halt Usus. Kentucky ist, wenn sie auf die Landkarte der USA gucken, so ein bisschen an der Grenze, dessen was später Süden und Norden war. Also es gab schon Sklafen, aber es war nicht so wie tief im Süden, eine Deep House wie in Mississippi, wie in Alabama. Dazu kommt er hinzu Sklaverrei und Sklaven war zunehmend. Das war, er hat beim Lincoln erst später beschieden, nicht in seiner Kindheit in Kentucky, sondern als er um 19 Jahre alt war, einer seiner zahlreichen Jobs war Flussschiff und da ist er mit einer Ladung, weil bis nach Nurellienstehen, Mississippi heruntergefahren und da hat der Sklaverrei gesehen Sklaven Märkte und das hatten tiefen Eindogaufighen gemacht. Herr Gäste hat einen ganz zentralen Punkt angesprochen. Als Lincoln das erste Mal in den tiefen Süden reiste, der war hier schockiert wie anders das Leben und vor allem eben der Umgang mit der Sklaverrei dort war. Und trotzdem ist es wichtig, dass wir uns heute immer wieder vor Augen führen, Amerikaner, blieben Amerikaner, egal ob Nord oder Süd. Sieht man von den Sprachakzenten ab? Tatsächlich haben viele Nordstaatler immer geklagt, dass man die Südler kaum verstehen konnte, gab es zwischen den Soldaten bei der Seiten mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede. Die Unterschiede auf der anderen Seite, das muss man auch sagen, waren dafür aber gravierend und wir vorhin schon erwähnt, gänges hier vor allem um die Sklaverrei. Darüber haben wir viele detaillierte Statistiken, die wie ich finde enorm spannend und gleichzeitig auch schockieren sind. Die Rolle, die die Sklaven beim Anbau der Baumwolle und der Aufbereitung des Romatärs bieten, die erklären uns, wie so der Süden so an dieser Institution festhalten wollte. Als der Bürgerkrieg nämlich ausbrach, war die Sklaverrei eigentlich so populär und weit verbreitet wie noch nie. Also mal hier in keiner Vergleich im Jahr 1800 waren etwa 70.000 Ballen Baumwolle hergestellt worden. Sechzig Jahre später, ein Jahr vor dem Bürgerkrieg, war es mehr als 4 Millionen. Dementsprechend vermehrt, hatte sich eben auch die Zahl des Glaven.
waren es 1790, etwas 700.000, so gab es 1864 Millionen. Damit haben wir die Antwort auf die erste Frage. Richtig war also Antwortmöglichkeit B zum Zeitpunkt, dass der Bürgerkrieg ausbrach, gab es im Süden 4 Millionen Sklafen. Und das mal als Vergleich, das war die Hälfte der Einwohner des Südens. Also zu selben Zeit gab es etwa 4 bis 5 Millionen Weiße im Süden. Das heißt 50 Prozent aller Menschen waren es klar. Hier sollte man auch noch einen falschen Müters aufklären. Also oft stellen es sich Menschen ja so vor, okay es gab 50 Prozent Sklafen, 50 Prozent Freie. Dann hat wahrscheinlich jeder Freie eins klar und besessen. Aber das stimmt so nicht. Also die Mehrheit der Südstaatler hat ja nie mit Sklafen zu tun. Die halten sich vor allem auf die Plantagenbesitzer auf. Hier gibt es auch wieder enorme Unterschiede in der Dimension. Also wir wissen hier relativ genau Bescheid und wir schauen uns das mal gemeinsam an. 48.000 Plantagenbesitzer besasen jeweils mehr als 20 Sklafen. Das heißt das was sozusagen die in anfängstzeichen niedrigste Stufe von der Anzahl. Dann gab es, wenn man jetzt sich das so als Pyramide vorstellt, in der nächsten Stufe etwa 3.000 Sklafenbesitzer, die mehr als 100 Sklafen pro Mann besasen. Und dann ganz oben standen eben die allergrößten Sklafenbesitzer, die allergrößten Plantagenmogule, die hatten jeweils mehr als 500 Sklafen. Von der weißen Bevölkerung, also von diesen 5 Millionen Menschen, hatten etwa 1 Prozent mehr als 20 Sklafen. Die meisten Südstaatler lebt aber von der Hand in dem Mund, waren arme Bauern und konnten sich gar keines Sklafen leisten. Im Bürgerkrieg gab es später eine Redensart, die ging folgendermaßen. Ein reicher Mannes Krieg, aber ein armen Mannes Kampf. Das erklärt eben gut die Situation. Viele Soldaten kämpfen für die Sklaverrei, hatten aber nie die Aussicht überhaupt ein Sklafen zu besitzen. Also der Krieg wurde eben von diesen großen Plantagenbesitzern angetreten, die um ihr Vermögen, die um ihren Hof fürchteten, aber selbst gar nicht in den Krieg zogen. Das hört sich jetzt wirklich verrückt aus heutiger Perspektiver, aber die armen Bauern und Soldaten kämpften, um irgendwann vielleicht damals Sklafen besitzen zu können. Das war sozusagen damals der American Dream. Ohne Spaß, also Sklafen zu besitzen, war eben ein Zeichen von Wohlstand und Sozialem Aufstieg. Und diesen American Dream wollte man sich nicht nehmen lassen, auch wenn man bisher nur ein Arm erfahren war. Es ist heute leider keine Zeit, dass wir genau in die Sklaverrei selbst eintauchen. Das haben wir ja auch schon mal getan. Also alle, die sich hier für genauer interessieren oder mehr über diese schreckliche Zeit lernen wollen, den würde ich die 44. Folge des Podcasts empfehlen. Die heißt "12 Years As Lave" die Wadegeschichte von "Solomon North" ab. Ihr hört es also schon "12 Years As Lave" wird dem meisten etwas sagen, von dem weltbekannten Hollywood Film der vor einigen Jahren um die Welt ging. Und dieser Hollywood Film, für alle, die es noch nicht wissen, der beruht auf einer Warnbegebenheit. "Solomon North" ab wurde als freigelassen als Sklafe in New York geboren. Er war also ein komplett freier Mann. Dann wurde er, als er schon erwachsen war, empführt, in die Sklaferrei verkauft und musste 12 Jahre als Sklafe arbeiten. Ich habe dann damals auch eben die Autobiografie von "Solomon" gelesen, die er nach seiner Befreiung geschrieben hat. Also das ist alles in der Folge zu hören, wie es ihm jeden Tag auf dieser Sklavenplantage ergegen. Und ja, das ist mir bis heute stark im Kopf geblieben. Seine Worte und seine Beschreibungen, man kann sich das wirklich gar nicht vorstellen. Wie hart das Leben damals als Sklafe war. Also wenn ihr das als "Vorgeschichte" zu der heutigen Folge noch wissen wollt, schau gerne mal in der Folgenbeschreibung vorbei, da verlenke ich euch die 44. Folge 12 Years' Es Life. Und Apropos "Vorgeschichte" zu Beginn des Kapitels hatte ich ja schon erzählt, wie gespalten die Vereinigten Staaten am Anfang der 1860er waren. Es gibt eben diese 34 Einzelstaaten und davon wieder zwei Lager. "Nord und Süd", die beiden haben wir jetzt schon genauer kennen gelernt. Die Sklafe Rei wird also zum zentralen politischen Konflikt und in den Südstaaten diskutiert man einen Austritt aus der Union. Es steht sogar die Möglichkeit im Raum, einen eigenen Staat zu gründen. Es braucht also nur noch einen Tropfen, der das fast zum Überlaufen bringt und der steht schnell vor der Tür. Am 6. November 1860 steht fest, dass Linken der neue Präsident wird. Und am 4. März 1961 tritt er offiziell seine Amtszeit an. Kapitel 2, der erste Schuss. Im Dezember 1860, ich nur wenige Monate vor dem ersten Schuss, da standen die Vereinigten Staaten vor einem. Ja, wo vor eigentlich? Das fragen nicht nur wir uns jetzt, sondern auch der Nord und der Süden damals. Klar ist eben, dass eine Spaltung in der Luft liegt. Vielleicht sogar ein militärischer Konflikt. Linken, wo ist das am besten? Seine Präsidentschaftskandidatur hat im Süden sehr viel aufsehen, erregt im negativen Sinne. Die Art wie südliche Medien mit ihm umgesangten sind, also Beschimpfungen mit Worten, die wir selbst heute, wo wir angeblich so polarisiert sind, sind wir auch, aber nicht so wie damals. Also mit Ausdrücken, die heute gar nicht ruckreif werden. Das war ein Bewusst, einige Staaten des Südens haben auch sehr schnell klar gemacht, dass sie die Union, also den Staatenbund, die vor einigen Staaten entlassen wollten und sehen sie erst Anfang November gewählt. In dem 20. Dezember 1860 hat Saus Carol Leiner, wahrscheinlich der radikalste Sklavensstaat, bereits sein Ausdritte aus der Union verkündet und bis zum 4. März zum Amtsantritt sind dann noch mehrere andere Staaten gefolgt. Herr Gerser hat damit den zentralen Wendepunkt angesprochen. Sauf Carol Leiner erklärt offiziell den Austritt aus dem Vereinigten Staaten und dass es wirklich ein massiver Schritt. Ihr müsst euch eben vorstellen, das war ein Bundesstaat, der ja auch nur 80 Jahre zu vorsicht zusammen geschlossen hat, er jetzt dieses Land zu gründen und auf einmal verlässt man es wieder. Das Schlimme war natürlich auch das Sauf Carol Leiner damit nicht alleine blieb. Also kurz darauf, Traten außerdem, Mrs. Sippie, Florida, Alabama, Georgia, Louisiana und Texas aus. Die Spaltung nimmt damit richtig Fahrt auf. Wichtig ist aber immer noch zu wissen, das bedeutet nicht automatisch Krieg. Ein vier Jahre langer Bürgerkrieg, wie er bald kommen würde, das kann sich damals niemand erträumen. Das liegt vor allem auch an der Ausgangslage. Also der Norden hat natürlich Angst, okay, hey, hier bricht jetzt die Vereinigten Staaten auseinander, irgendwas steh bevor, aber so richtig Respekt vor dem Süden haben sie eigentlich nicht. Weil die, wenn man sich die Ausgangslage anschaut, wird eigentlich klar, dass der Norden im Süden total überlegen ist. Und das liegt vor allem an der Bevölkerung. Wir haben ja gesagt im Norden leben damals etwa 21 Millionen Menschen. Im Süden dagegen nur 9 Millionen und selbst diese Zahl täuscht. Von den 9 Millionen gehören ja nur 5 Millionen zur weißen Bevölkerung. Also der Gruppe, aus der zu Beginn des Krieges soll Daten rekrutiert werden. Entscheidend ist eben die werfähige Bevölkerung. Im Norden 2,5 Millionen Männer im passenden Alter im Süden 900.000. Das bedeutet, der Süden hat schon mal personell einen absoluten Nachteil und wirtschaftlich sieht es noch schlimmer aus. Die Industrieproduktion im Norden ist 9 mal so groß wie im Süden. Selbst wenn man berücksichtigt, dass später dann noch weitere Staaten zur Konferradation stoßen, bleibt der Unterschied riesig. Kurz gesagt, der Norden hatte immer mehr Menschen und war immer wirtschaftlich stärker, hatte mehr Power. Und genau das ist eigentlich das große Rätsel des amerikanischen Bürgerkrieges. Wie konnte der Süden so lange erbittert, kämpfen und durchhalten? Dafür gibt es viele Theorien, aber selbst die großen Historiker unserer Zeit, die Rätseln immer noch darüber. Ein Buch, das ich zur Vorbereitung der Folge gelesen habe, das stamm von John Kiegen, heißt der amerikanische Bürgerkrieg und darin schreibt er zitat, dass eine Kriegspartei, die der anderen so weit unterlegen und personell so im Hintergrund war, wie der Süden gegenüber dem Norden so lange einen Kampf durchhalten machte, das ist das Rätsel dieses Krieges. Und dieser Bürgerkrieg, der hat begonnen mit einer skurrilen Schlacht, in der kein Einseger-Soldat steh, ob doch trotzdem war es der Startschuss für eines der größten Blut vergießen unserer Geschichte. Der Schauplatz dieses ersten Gefechts, der ist schon mal beeindruckend. Wir sprechen von Fort Samtar. Fort Samtar dürft ihr euch vorstellen als eine Festung im Meer. Davon gibt es natürlich auch Bilder auf Instagram, zieht heute wie damals absolut beeindruckend aus. Wir haben auch viele Zeichnungen der damaligen Zeit. Es ist also ein militärischer Stützpunkt, der auf einer künstlichen Insel an der Einfahren vom Atlantischen Ozean liegt, also eben speziell in der Bucht von South Carolina. Da liegt ja heute immer noch, also seit 2019 ist das Fort Samtar nicht mehr aktiv, sondern eben ein nationaler historischer Park, also mehr oder weniger eine Gedenkstätte, ein Museum. In Amerika kennt Fort Samtar jedes Kind und das liegt eben daran,
dass der Angriff auf Forzaumter vom 12. bis 13. April 61 als Beginn des Bürgerkrieges zählt. Forzaumter war ebenso wichtig, weil es in einem strategischen Hafen von Schalzen lag. Also im Bundesstaatsaufkarreliner und ihr erinnert euch, South Carolina war ja aus den Vereinigten Staaten ausgetreten. Jetzt war es aber so, dass die Festung weiter von Soldaten des Norden besetzt war. Und das konnte sich der Süden natürlich nicht gefallen lassen. Das war allgemein eines der ersten Schlitte des Südens, dass sie sämtliche Festungen, Waffen, Asinale und Zollämter beschlagen ernten, die jetzt im Süden lagen, aber noch vom Nord-Soldaten besetzt waren. Forzaumter zählt eben dazu und das will man jetzt einnehmen. Zunächst einmal auf hört sich komisch an "Centrumennad". Also 500 Soldaten aus dem Süden, die fahren jetzt per Schiff zu dieser Festung und fordern ganz nett die Übergabe. Man muss sich ja eben immer noch vorstellen. Am Anfang des Krieges war halt schon auch diese Vorstellung größer. Wir kämpfen hier gegen unsere eigene Männer. Da kann man jetzt nicht so brutal vorgehen. Der Kommandeur, der damaligen Festung, der Hies Robert Anderson, zählt er also zu den Soldaten des Nordens. Und der bekommt jetzt diesen Brief. In diesem Brief steht Syngemerz, übergeht uns die Festung, sonst werden wir kämpfen. Anderson, der den Befehl hat, die Festung zu verteidigen, der ist auch ein echter Gentlemen und lehnt höflich ab. Sein Brief ist uns bis heute erhalten und er schreibt an die 500 Soldaten des Südens folgende Maßen. Zitat? Ich habe die Erde, den erhalt ihrer Mitteilung zu bestätigen, in der die Räumung meiner Festung gefordert wird und darauf zu antworten. Das ist sicher um eine Forderung handelt, die ich leider aufgrund meines Ergefühls und meiner Verpflichtungen gegenüber meiner Regierung nicht nachkommen kann. Anderson, der Kommandeur des Vortzammter, bleibt also stur und mit seinen Worten beginnt der Bürgerkrieg. Der namen 13. April, früher morgen, tatsächlich noch vor Sonnenaufgang um 4.30 Uhr, da steigt ein Brennen des Geschoss in den Himmel und explodiert genau über der Festung. Und das ist das Signal. Die südlichen Geschütze eröffnen das Feuer von allen Seiten. Im Forts sind jetzt eben Major Anderson und seine Männer eingefchlossen und absolut unterlegen. Es sind etwa 80 Soldaten des Nordens gegen 500 der Südens. Außerdem sind sie von ihrer Versorgung abgeschnitten. Im Endeffekt sieht sich der Kampf fast 36 Stunden hin und Granatenflagen ein, brennende Brechen aus. Das ist auf gemeldet von dieser Schlacht auch eintrückvoll dargestellt. Der ganze Himmel ist voller Feuer und die Lage bleibt aussichtslos. Es gibt keine Nachschubung, keine Chance irgendwie zu gewinnen. Anderson kapituliert also und am 13. April, am Nachmittag nur wenige Stunden später, da verlassen die Soldaten das Forts. In diesen Stunden stebt tatsächlich, es ist fast ein Wunder, kein einziger Soldat, sondern nur ein Pferd. Und damit haben wir die Antwort auf die zweite Frage. Richtig war also das einzige Leben, das in der ersten Schlacht des Bürgerkrieges gefordert wurde, war ein Armes Pferd. Und als ob das nicht schon Skodil genug werde, es gibt tatsächlich einen Totensoldaten. Aber der Stürp nicht während der Flacht, sondern nach der Kapitulation. Während eines 100-Schusssaluts, da explodiert eine Patrone vorzeitig und töte den Soldaten Daniel Hugh. Daniel Hugh ist ein 35-jähriger, irdischer Einwanderer, der seit einigen Jahren Soldat war. Und damit wird er zum ersten Soldaten der Stiebte, nicht durch eine fremde Kugel, sondern durch die eigene Patrone. Damit war die Schlacht um vor Samter, offiziell beendet, aber der Krieg hatte erst begonnen. Im Norden veranlasst Präsident Lincoln einen Aufruf, die Milizen der Staaten zu mobilisieren. Er stellt 75.000 Mann zusammen. In einigen Nordstaaten ist die Reaktion überwältigend. So viele freiwillige melden sich für diesen Krieg, dass die vorgesehenen Kondigente platzen. Es gibt zu viele Soldaten. Bevor wir im nächsten Kapitel beginnen, in die großen Schlachten einzutauchen, wollen wir noch kurz klären, wer da überhaupt kämpft. Das finde ich total spannend, weil wir uns in dieser Doppelfolge immer wieder vor Augen halten müssen, Amerika war auf keinen Krieg vorbereitet. Und schon gar nicht auf einen so großen und langen. Die Vereinigten Staaten hatten damals kein stehendes Her, keine aktiven Soldaten. Und das war bewusst so. Dieser Idee hatte tatsächlich es Todesche Wurzeln. Denn die Gründungsfehrter der USA wollten bewusst kein großes Militär. Das wurde in erster Linie abgelehnt, weil man diese großen Stehenden her, mit Europa, sozusagen mit der alten Welt verbunden hatte. Und die wollte man bewusst hinter sich lassen, beispielsweise Englern, von dem man sich ja eben abspaltete. Stattdessen setzen sie auf ein sehr kleines Her, dass man aber nicht unbedingt als aktive Soldatenschaft bezeichnen kann. Heute ist das ja das genaue Gegenteil. Und ein Grund dafür ist auch der Bürgerkrieg. Also wir sehen heute die Auswirkungen dieses Bürgerkrieges. Wenn wir uns statistiken anschauen, von den Ländern, die am meisten aktive Soldaten haben, dann liegt die USA heute auf Platz 3. 1,3 Millionen aktive Soldaten, Platz 2 ist übrigens in Indien, 1,4 bis 1,5 Millionen, Platz 1,5 Millionen, aktiven Soldaten. Damals als der Bürgerkrieg beginnt, fehlt es vor allem an einer Sache, dass sind nicht nur Soldaten, sondern auch Anführer. In Europa war das ja total anders. Also in Europa kennen wir die großen Militärfamilien und offiziersfamilien. Das haben wir in früheren Episoden schon besprochen. Denkt mal an Preußen, beispielsweise im 18.19. Jahrhundert. Gab es ja wirklich diese Militärdünnestien, die dann generelle würden, offizierter teilweise bis eine Spitze des Staates aufstiegen. Und den USA gibt es das nicht. Also es gibt es schon, aber wirklich nur ganz vereinsamt. Im Endeffekt haben wir militärische Dünnestien, die wir in einer Hand abzählen können. Ein Beispiel sind die Lies aus Virginia. Robert Lee werden wir heute noch kennenlernen. Stammte eben aus dieser Familie und er wurde während des amerikanischen Bürgerkrieges der bekannteste und erfolgreichste General des Südens. Solche Familien sind jedoch selten und deshalb greift man 1861 auf die Bürger zurück. Anwälte, Lehrer, Geschäftsleute, lokale Politiker, also Menschen mit Ansehen in ihren Gemeinden, die werden jetzt zu Anführern. Haben aber, wie gesagt, keine echte militärische Ausbildung. Und genau das wird im Bürgerkrieg auch sichtbar. Diese unprofesionalität zeigt sich nicht nur bei den Anführern, sondern spiegelt sich auch auf die einfachen Soldaten. Ein Punkt hat mich hier total überrascht und den will ich euch unbedingt mitgeben. Also nehmt das einfach mal als Fanfekt aus dieser Folge mit. Die Uniformspielen in der Vorstellung des Bürgerkrieges ja eine große Rolle. Also wenn man jetzt nach Soldaten das Civil War googelt, dann kommt man auf solche tollen Illustrationen, wo man eben aufgeteilt den Norden und Süden sieht, wieder in die offiziere die Soldaten und einfachen Gefolgsleute gekleidet waren. Also eben mit ihren speziellen Hütten, mit den speziellen Anzügen, Hosen, Schuhen und auch eben einer farblichen Ausstattung. Oder auch eben weil diesen typischen "Rean Act"-Mans, also diesen histodischen Nachstellungen, das kennt ihr ja vielleicht auch aus dem Bürgerkriegen. Amerika ist das absolut beliebt und bekannt. Also beispielsweise große Schlachten des Bürgerkrieges wie Gettysburg, die werden fast jedes Jahr neue dargestellt, eben mit histodischen Fans, die das Ganze nachspielen. Ich habe tatsächlich auch vor ein paar Wochen, dann muss ich denken, ein absoluten Klassiker angeschaut, den kennt ihr bestimmt, zwei glorreiche Halunken oder der gute Bel de Agli auf Englisch, eben mit Clint Eastwood, ein Klassiker der Western-Filmer. Und das sind ja auch alle Soldaten perfekt gekleidet. Der Film spielt in den Jahren des Bürgerkrieges und eine Szene ist mir total im Kopf geblieben. Und zwar in einer Szene, Besucht Clint Eastwood, die Nord-Soldaten. Also er ist da in so einem Lager und der Offizier ist mega betrunken. Vielleicht könnt ihr euch da noch erinnern. Und da sieht man eben, alle Soldaten haben ihre schöne blaue Uniform an. Klattgebügel, ihre Hüte, Hosen und Schuhe. Das sieht alles total professionell aus. Die Realität hat mich also total überrascht, als ich mehr dazu gelesen habe. Denn unter den Soldaten der ersten Kriegsjade ist wirklich nur ein ganz, ganz kleiner Teil gut gekleidet. Viele freiwilligen Verbände im Norden und Süden, die tragen überhaupt keine Uniform. Die meisten einfach nur ziviler Jagd oder Landkleidung, andere ganz einfache alltägliche Klamotten. Die Kleidung nutzt sich ja natürlich im Krieg auch schnell ab, vor allem durch die Märche und die ganzen Arbeiten, die zu verrichten sind. Und dann ist auch kein Ersatz zur Hand. Also das sind wirklich drüber Farben, die wir da gesehen hätten. Im Norden tragen die Menschen vor allem blau im Süden eher grau. John Kiegen, den ich vorhin schon zitiert hatte aus seinem Buch der amerikanische Bürgerkrieg, Bürgerkrieg der. schreibt dazu folgendes. Zitat, die Soldaten des Bürgerkrieges zählten zu den am schlechtesten gekleideten Soldaten aller Zeiten. Damit meint er natürlich nicht den Stil, er kritisiert nicht ihren modischen Geschmack, sondern die Qualität und die Ausrüstung. In Teil zwei morgen wird man übrigens übrigens der Schlacht von Gettysburg, also dem Größen und auch im Nachhalt der bedeutendsten Schlacht des Bürgerkrieges. Und da ging es tatsächlich auch um Kleidung. Also der Süden hat diese Stadt vor allem angegriffen, weil sie keine Schuhe mehr hatten. Und in Gettysburg gab es damals viele Schuhe zu holen, weil sie dort eben für die Norden Soldaten produziert und gelagert wurden. Das heißt, diese fehlende Kleidung spielt er auch ganz alltäglich im Bürgerkrieg eine Rolle. Eine weitere Eigenheit gab es noch im Bürgerkrieg sind Berthe absolute Mode. Also eigentlich kein Soldat ist glattrasiert. Die Berthe gelten nicht nur als Modech, sondern zur selben Zeit auch als militärisch. Fast alle bekannten generelle haben irgendein besonderes Bad. Das sind wie gesagt auch sehr ungewöhnliche dabei. Das beste Beispiel ist Ambrose Burnside, der prägt den sogenannten Sideburns-Luck. Also eben ein Schnurbad, der mit dem Kinbad und seinen Haaren verbunden ist. Aber unten sein Kin und eben dann auch der Halt sind glattrasiert. Also ja, ich würde jetzt mal sagen, mein Geschmack ist es nicht. Sieht eher etwas Comedy-mäßig aus. Aber wie gesagt, das könnt ihr gern selbst beurteilen, Ambrose Burnside und seinen legendären Bad, den findet ihr auch bei den Bildern zur Folge auf Instagram und beim WhatsApp-Kanal. Insgesamt entsteht dadurch ein sehr markantes Bild, wenn man sich so diese ganzen Fotografien der Regimente an sieht. Dann erkennt man da eben Männer, die trist und schlecht gekleidet sind, die meistens einen lang wieren Bad haben und eben ja alles sehr düster und dunkel aussieht. Was ist damals in dieser kriegerischen Zeit natürlich auch wahr? Ein weiterer spannender Punkt ist noch, den ich vorhin schon kurz angeschneppen hatte. Wir haben zwar kein stehen das herzu dieser Zeit, auch nicht genügend generelle und trotzdem gibt es nie ein Personalproblem. Die Begeisterung ist auf beiden Seiten so groß, es geht um so große politische Ideen, dass sowohl im Norden als auch im Süden genügend Menschen in den Krieg ziehen wollen und das absolut freiwillig. Das Besondere am Bürgerkrieg ist eben genau dieser Wandel, dass die USA davor kein besonders starkes Militär hat und nach dem Bürgerkrieg dann auf einmal sogar die moderne Kriegserfahrung vieler europäischer am Main übertrifft. Also in diesem Konflikt sehen wir auch die Ursprünge der amerikanischen militärischen Großmacht. Wie es dazu kommt, das schauen wir uns jetzt gemeinsam an, zuvor aber noch eine kurze Werbeunterbrechung. Ich habe nämlich einen spannenden Buchtip für euch, der Partner der heutigen Folge ist wieder einmal "CHA Back". Und beim CHA Backverlag ist vor einigen Wochen ein neues Buch erschien, das perfekt zum heutigen Thema passt. Geschrieben wurde es von Joseph Ellis und heißt 1776 der Sommer der Revolution. Das Buch handelt also von einem Sommer, der die amerikanische Geschichte grundlegend verändert hat. In nur fünf Monaten von May bis Oktober bildet sich der entscheidende Konsens für die amerikanische Unabhängigkeit heraus und wird dann auch offiziell verkündet. Gleichzeitig entstehen die ersten Entwürfe einer amerikanischen Republik und die großen politischen Fragen dieser neuen Ordnung werden zum ersten Mal sichtbar. Es ist die Geburtstunde der amerikanischen Nation und der amerikanischen Demokratie, also genau die große Vorgeschichte des heutigen Themas. Und deshalb habe ich das Buch auch zur Vorbereitung dieser Episode gelesen und konnte wirklich viel neues dazu lernen. Es war einfach eine absolut spannende und turbulente Zeit. Genau das macht diesen Sommer so faszinierend. Alles hätte auch ganz anders ausgehen können. Und vielleicht würde ich dann jetzt nicht diese Podcastfolge aufnehmen. Daden liegt die Spannung. Den Link zum Buch, den findet ihr wie immer in der Folgenbeschreibung. Wir machen jetzt weiter mit dem amerikanischen Bürgerkrieg. Kapitel 3, die dunkelste Stunde der Vereinigten Staaten. Der Angriff auf Fortsamter auf diese Wasserfestung, der fand ja am 12. April bzw. dann auch am 13. April 1861 statt und gilt als Beginn des Bürgerkrieges. Bis Ende des selben Jahres stehen fast eine Million bewaffnete Männer sich gegenüber. Die Frontlinie erstreckt sich über 1200 Meilen von Virginia bis nach Missouri. In diesem Monaten gibt es bereits Kämpfer, die in mehreren Regionen stattfinden. Der eigentliche großflächige Krieg, der beginnt aber 1862. Es ist also vor allem das zweite Kriegsjahr, in der man einen tragischen Aspekt des Bürgerkrieges zum ersten Mal sehen kann. Wir sprechen von Schlachten, die hohe Verluste aufweisen, aber keine Entscheidung bringen. Tauchen wir mal in ein Beispiel ein und das ist die Schlacht von Perriwill. Das war damals die größte und bedeutendste Schlacht in Kentucky. Kentucky damals auch ein sehr spannender Region während des Bürgerkrieges, weil es eben ein sogenanter Border State war, also ein Grenzstaat, der im Endeffekt zwischen Nord und Südlag. Trotzdem blieb Kentucky dem Norden Troy und da spiegelt sich auch in der Schlacht von Perriwill wieder. 25.000 Soldaten aus dem Norden, versus 16.000 aus dem Süden. Am 8. Oktober 1962 starben von diesen Soldaten über 7.000 in wenigen Stunden. Und wie gesagt, gibt es trotzdem keine entscheidende Wirkung. Diese Ergebnislosigkeit gehört zu den großen Reizeln des Krieges und dafür spielen zwei Hauptfaktoren eine Rolle. Das ist auf der einen Seite das fehlen einer starken Kavalary und einer schnellen Atelary. Zum anderen eben die enorme Belastbarkeit der Infanterie auf beiden Seiten. Diese Soldaten kämpfen mit absoluter Verbissenheit. Die Verluste bei Perriwill spiegen genau diese Art des Kämpfens wieder. 4.200 Soldaten des Nordens und 3.400 des Südens sterben. Aber keine Seite lässt sich dadurch entscheidend brechen. Ich habe für euch zwei eindrucksvolle Berichte mitgebracht, also von Augenzeugen und darin kann man echter kennen wie mitgenommen, die überlebenden nach einer solchen Schlacht wie Perriwill waren. Der erste Stamm von Major Montgomery Wright und er wurde Augenzeuge der Wirkung des Kampfes auf eine Soldatengruppe. Wright schreibt, zitat. Ich sah den Jungformen sich mit den Resten seiner Kompany absetzen, um Verstärkung Platz zu machen. Als sie so stiller mir vorbeizogen, schien sie zu wanken und zu taumeln, wie Männer, die sich gegen einen Sturm stellen. Formen hielt die Fahne in der Hand. Er und mehrere andere seiner kleinen Gruppe hatten eine Hand auf die Brusge legt und die Lippen geöffnet als ob sie Atem beschwerden hätten. Sie zogen im Gänsemaar auf ein Acker hinaus und ohne einen Gedanken an Gewerkugeln legten sie sich einfach nur, erschöpft auf den Boden nieder. Carol Henderson Klag war ein 20-jähriger Pharma, der die letzten anderthalb Jahre als gefreiter im Krieg verbrachte und der schrieb von der Flacht in Perriwill folgendes. Zitat? Um Majorum fielen die Jungs tot und verwundet und ich dachte, wir würden alle getötet werden. Einige meiner Schul- und Spielkameraden, Nachbarn und Freunde verloren an diesen Tag erleben. Wenn Sie wissen wollen, wie sich ein Soldat in einer solchen Schlacht fühlt, da müssen Sie jemanden anderes fragen. Ich kann es nicht erklären, aber ich hatte keine Hoffnung, lebend davon zu kommen. 1862 ist übrigens auch das Jahr, in dem der Bürgerkrieg weltweit der Aufmerksamkeit erlegt. Zwei Zeichenossen, die einiges über diesen Bürgerkrieg schreiben, das sind der 45 jährige Karl Marx und der 41 jährige Friedrichs Engel. Sie stellen Analysen über den möglichen Verlauf des Konflikt, die er sich in einigen Punkten als Zutreffend erweist in anderen Widerum nicht. Übrigens macht es sich Karl Marx diese Gedanken damals aus dem Exil er lebt das seit 1849 dauerhaft in London. Die zweite Jahr des Hälfte 1862 brachte einen deutlichen Umschwung. Es wurde mittlerweile seit mehr als einem Jahr gekämpft und die Schlachten wurden immer härter und verlustreicher. Exemplarisch dafür steht ein Kampf, der Name in den nächsten Jahren bei seiner Nendung "Jeder Mann erschau" dann ließ und eigentlich ist das heute in den Vereinigten Staaten auch so. Denn der 17. September 1862 sollte nicht nur zum Plutiksen Tag des Bürgerkrieges werden, sondern zum blutigsten aller zurückliegenden und bevorstehenden Kliege. Selbst in den beiden Weltkriegen hatten die USA nie wieder so viele Todessoldaten an einem Tag zu verzeichnen. An diesem 17. September 1862 kommen das nämlich zur Schlacht von Antietam. 80.000 Unionstruppen, also Männer aus dem Norden, stehen etwa 25.000 Soldaten aus dem Süden gegenüber. Wie es zu diesem aufeinander treffen gekommen ist, ist wieder mal eine dieser verrückten Geschichten des Bürgerkrieges, die sich Hollywood nicht besser hätte ausdenken können. Also ich das zum ersten Mal gelesen habe, da konnte ich es wieder nicht glauben, aber wir haben es hier halt auch nur mit Gang.
normalen Männern zu tun, die Dumme Fehler machen. Also Robert Lee, mir erinnert euch, das war dieser Mann, der erfolgreichste General aus dem Süden, der aus einer großen Militärdünastie stammte. Der marschierte einige Tage vor der Schlacht in den Bundesstaat Maryland ein. Dort teilte Lee seine Armeen in drei Kontingente und schickte sie in unterschiedliche Dichtungen, um flexible zu operieren und eben die nördlichen Truppen zu verwirren und angreifen zu können. In seiner Situation war das eine relante militärische Strategie, aber genau dieser Plan, der wahrscheinlich sogar funktioniert hätte, der wurde durch einen unglaublichen und ja dummen Unfall durch Kreuzt. Ein Soldat aus dem Norden, der stößt nämlich in einem verlassenen Quartier von diesem Lee auf ein wichtiges Dokument. Dieses Dokument trägt den Namen Sonderweisung Nummer 1, 9, 1. Und dieses Papier ist nicht etwa gut versteckt oder verbrannt worden, sondern wurde als Einflagpapier für Zigarn von Lee verwendet. Lee hatte also dumme weißer das wichtigste strategische Dokument um seine Zigarn gewickelt und liegen lassen bevor seine Armee weiterzug. Der Soldat, der kann es nicht glauben, was ihm hier in die Hände gefallen ist und meldet den Fund sofort an seinen Vorgesetzten. Das Dokument landet schließlich beim Quartiermeister der Unionsarmee, der die Handschlüft einwandfrei bestätigen kann. Damit ist klar, dem Norden sind tatsächlich durch einen unglaublichen Zufall die vollständigen Einsatzpläne von Lee in die Hände gefallen. Wie gesagt, hier sieht man eben, wir haben es hier mit ganz normalen Menschen zu tun und das ist eine wichtige Komponente eines jeden Krieges, die generelle sind am Ende des Tages keine Maschinen und in diesem Fall passieren ihn eben alltägliche fast schon dumme Fehler. Anders kann man das nicht sagen. Ja, für uns ist es natürlich umso spannender und genau diese alltäglichen Zufälle und lustigen Geschichten machen ja eine solche Podcastfolge aus. Der Oberbefehltsabe des Nordens hat jetzt also dieses wichtige strategische Dokument in der Hand und er erkennt sofort seine Chance. Trotzdem zögert er und das ist der große Fehler. Er nutzt nicht die selbe Nacht für einen sofortigen Vorstoß, denn er überschätzt weiterhin die Stärke des Südens. Lee auf der anderen Seite, also der Mann aus dieser Militärdünnestie im Süden, der konzentriert seine Truppen jetzt bei Antietem. Am 17. September kommen das dann zur Schlacht von Antietem. 80.000 Männer aus dem Norden stehen 25.000 Männer aus dem Süden gegenüber. Der Grund für die hohen Verluste am Antietem war übrigens die Beschaffenheit des Schlachtfeldes. Das Schlachtfeld ist extrem eng nur 5 Quadra kilometer groß und um geben von Flüssen und Gelände. Ich habe mir das mal auf Google Maps angeschaut. Da gibt es ja diese tolle Funktion, dass man sich das Gelände einblenden lassen kann und man eben sieht wie hohe Berge und Felsen wie und wo sind und da kann man eben erkennen, dieses Schlachtfeld von Antietem liegt heute noch wie in einer Kuhle, links davon befindet sich ein großer Fluss und rechts davon auch. Das heißt, man ist wirklich eingeschossen auf diesem Feld. Und so sollte es kommen. Am Morgen der 17. September beginnt diese unglaublich verlustreiche Flacht. Das Zentrum der Kämpfe ist damals ein Maisfeld und die Umgebung einer Kirche. Es gibt extrem heftiges Feuer und am Ende ist von dieser Umgebung nichts mehr übrig. Ein Augenzeuge Lieutenant Matthew Graham berichtet folgendes. Zitat? Ich lag auf dem Rücken, stütze mich auf meine Elbogen wie die Granaten über mir explodierten und überlegte, wie lange ich meine Finger hochhalten könnte, bevor er abgeschossen würde, denn die Luftschien voller Kugeln zu sein. Als der Befehl zum Aufstehen erteilt wurde, drehte ich mich schnell um, um Obers Kymball anzusehen. Und dachte, ist er plötzlich wahnsinnig geworden? Noch heftiger Traf ist den Soldaten Esra Sticklay, der folgendes berichtet. Zitat? Eine Granate traf mein Pferd und tötete es. Als die Granate explodierte, riss sie das Pferd in Stücke, waff mich zu Boden und riss mir den dächten Arm ab. Nach wenigen Stunden gibt es in Antietam bereits über 8000 Verluste zu beklagen, ohne dass wieder mal eine Entscheidung gefallen ist. Die Fehler liegen hier vor allem auf der Seite des Nordens. Die Angriffe werden nicht gut genug koordiniert, sondern immer wieder nacheinander und unschlüsse geführt. Verstärkungen kommen zu spät oder greifen an falschen Stellen ein. Als der Mittag eintritt, konzentrieren sich die Kämpfe vor allem auf einen Hohlweg. Also es gibt damals in diesem, auf diesem großen Feld, so ein abgesunkenen Weg, der vor allem für Karn und landwirtschaftliche Gleite benutzt wurde. Und das ist eigentlich der blutigste Ort, dieser, dieses Tag ist. Er bekommt später dann eben auch den Spitznam Bladiline. Nach dem Antietam zu Ende geht, liegen in dieser Bladiline 100 totes Soldaten, die da eben ja mehr oder weniger gestapelt werden drin. Teilweise dort starben oder dann im Nachhinein hineingelegt wurden. Und diese Bilder stehen heute wirklich symbolisch für den Bürgerkrieg. Das findet ihr natürlich auch auf Instagram, wobei ich eben sagen muss, dass es wirklich keine leichte Kost. Mittlerweile ist das Nachmittag und die Truppen unter Ambrose Burnside. Ihr erinnert euch, hier gibt es wenigstens um ein etwas zu lachen, der Mann mit seinem sehr ausgefallenen speziellen Bad seine Truppen, die greifen jetzt an. Burnside kann einige Teile der südlichen Soldaten zurückschlagen, dann greifen die wieder an und reing den Norden zurück. Wie so oft in den Monaten und Jahren zuvor geht auch diese Schlacht und dieser Tag zu Ende ohne einen klaren Sieger. Aber mit schrecklichen Verlusten auf beiden Seiten insgesamt über 23.000 tote, verwunderte und vermisste an einem einzigen Tag. Strategisch bleibt die Union im Vorteil, weil eben der Vormarsch von Lia, so von einem großen Teil des südlichen Truppen gestoppt wurde. Das menschliche Leid bleibt gleich. Einige Tage nach der Schlacht schrieb Charles Koffe, der damals Ami-Korrespondent war folgendes. Zitat, ich erinnere mich an Einsoldaten der Union, der in der Nähe einer Kirchelag, das Gesicht nach oben gewandt und dessen Taschenbibel auf seine Brust gelegt. Ich nam das Buch zur Hand und lasst die Worte, die gerade offen waren. Und ob ich schon wanderte im finstersten Tal, fühlte ich kein Unglück, denn du bist bei mir, dein Stecken und dein Staub, trösten mich. Antietim brachte ein nachhaltigem Umschwung. Durch die Schlacht änderte sich endgültig die modalische Stimmung des Krieges und verschaffte Linken so eine Gelegenheit, die umfassender Emanzipation des fast klaren Teilsterbevölkerungs im Süden anzukündigen. Er hatte die Emanzipation schon lange geplant und ein erster Entwurf lag bereits vor. Die Grenstaaten sollten eben freiwillig die Sklaverei abschaffen, aber das blieber folglos. Linken wartet auf einen strategisch günstigen Moment und mit Antietim war dieser für ihn gekommen. Er stellte diese Schlacht bewusst als militärisch Erfolg da, obwohl sie es eigentlich gar nicht so richtig war, aber bekannter Maßen zählt, dass er im Krieg nicht immer, sondern wie man etwas darstellen kann. Und Antietim war für ihn eine Schlacht, die er nach außen hin instrumentalisierte. Er verkündete jetzt, der Süden ist gestoppt, worden bei Antietim und jetzt gibt es dieser Emanzipationsproklamation mit der alle Sklaven in den rebellierenden Südstaaten frei sein sollen. Das hatte folgen für den Bürgerkrieg. Er bekam eine neue Bedeutung. Es ist jetzt auch ein Kampf gegen die Sklaverei. Damit sind wir ziemlich genau bei der Mütte des Bürgerkrieges angekommen. Die nächsten zwei Jahre sollten noch dramatischer werden. Es ist die Zeit der weltbekannten Flachten wie der von Gettysburg. Am Ende steht die Niederlage des Südens, doch kurzerlauf erschüttert eine eigenes Dination. Das Atentat auf Abraham Lincoln. All das und noch vieles mehr gibt es morgen in Teil 2 zu hören. Wenn ihr das nicht verpassen und in Zukunft weitere solche Doppelteile ermöglichen wollt, dann unterstützt doch gerne dieses Projekt "Kosten frei", indem ihr dem Podcast folgt. Eine 5 Sterne Bewertung da lasst gerne das Ganze mit Familie oder Freunden teilteilgemein mit geschichtseinteressierten Menschen. Ich denke, die finden hier viele spannende Themen, die sie interessieren und schaut auch gerne auf Instagram "Bitzeit für History" vorbei und auf dem WhatsApp-Kanal von "Zeit für History". Ansonsten bleibt mir nichts weiteres übrig, als mich hier zu bedanken, dass ihr mich wieder mal durch diese spannende Geschichte begleitet habt und ich freue mich auf morgen auf Teil 2. Bis dann, tschüss!
Podcast Summary
Key Points:
Der Amerikanische Bürgerkrieg war mit über 700.000 Toten der verlustreichste Krieg in der US-Geschichte und prägt das nationale Selbstverständnis bis heute.
Das primäre Kriegsziel des Nordens unter Abraham Lincoln war die Bewahrung der Union, nicht die Abschaffung der Sklaverei, obwohl diese der zentrale Konfliktauslöser war.
Der Krieg wird als erster moderner Krieg betrachtet, in dem neue Waffen, Strategien und Taktiken erprobt wurden, die später im Ersten Weltkrieg wieder auftauchten.
Die Gesellschaften des Nordens (industrialisiert, urban, gebildet) und des Südens (agrarisch, auf Plantagenwirtschaft und Sklaverei basierend) unterschieden sich fundamental.
Zum Kriegsbeginn 1861 lebten im Süden etwa 4 Millionen Sklaven, was etwa der Hälfte der dortigen Bevölkerung entsprach, wobei der Sklavenbesitz auf eine kleine Elite konzentriert war.
Summary:
Die Podcast-Episode führt in den Amerikanischen Bürgerkrieg (1861-1865) ein, der als zentrales, identitätsstiftendes Ereignis der USA gilt. Hervorgehoben wird, dass der Krieg zwar durch die Sklavereifrage ausgelöst wurde, das erklärte Hauptziel von Präsident Abraham Lincoln und dem Norden jedoch die Bewahrung der staatlichen Einheit (Union) war und nicht die Abschaffung der Sklaverei. Der Konflikt wird als erster moderner Krieg charakterisiert, der neue Militärtechnologien und -strategien einführte.
Die Episode kontrastiert die fundamental unterschiedlichen Gesellschafts- und Wirtschaftsstrukturen des industrialisierten, urbanen Nordens und des agrarischen, auf Sklaverei basierenden Südens. Ein Schwerpunkt liegt auf der Sklaverei, die 1861 mit etwa 4 Millionen Sklaven im Süden ihren historischen Höhepunkt erreichte, wobei der Besitz jedoch auf eine Minderheit von Plantagenbesitzern konzentriert war. Die Einleitung kündigt zudem eine vertiefende Betrachtung der politischen, wirtschaftlichen und sozialen Hintergründe sowie persönlicher Schicksale an.
FAQs
Der amerikanische Bürgerkrieg kostete über 700.000 Soldaten das Leben, mehr als alle anderen Kriege der USA zusammen, einschließlich des Ersten und Zweiten Weltkriegs.
Das Hauptziel des Nordens war die Bewahrung der Union, also die Einheit der Vereinigten Staaten, nicht primär die Abschaffung der Sklaverei.
Zum Zeitpunkt des Kriegsausbruchs gab es im Süden etwa 4 Millionen Sklaven, was etwa der Hälfte der dortigen Bevölkerung entsprach.
Die Mason-Dixon-Linie war eine inoffizielle Grenze, die symbolisch den Norden und den Süden der USA voneinander trennte und ursprünglich ein Grundstücksstreit zwischen Maryland und Pennsylvania löste.
Er gilt als erster moderner Krieg, weil hier Waffen, Strategien und Taktiken erprobt wurden, die später im Ersten Weltkrieg wieder auftauchten, und er umfangreich fotografisch dokumentiert wurde.
Der Norden war industriell geprägt mit Bergbau und Städten, während der Süden auf Plantagenwirtschaft mit Produkten wie Baumwolle, Tabak und Zuckerrohr basierte, die stark von Sklavenarbeit abhing.
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