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Dein Weg nach Emmaus: Wenn das Herz brennt

37m 58s

Dein Weg nach Emmaus: Wenn das Herz brennt

Der Sprecher beginnt mit einem persönlichen Erlebnis: In einer Kirche in Hermannstadt sah er ein Fresko, das die Wunden Jesu mit goldenem Schimmer darstellte – ein Bild der verwundbaren Herrlichkeit. Dies führte ihn zu Jesaja 52,7, wo von „lieblichen Füßen“ der Freudenboten die Rede ist. Diese Füße gehören dem, der den Weg des Leidens ging. Die beiden Jünger auf dem Weg nach Emmaus (Lukas 24) sind enttäuscht, weil Jesus nicht in ihre politisch-militärischen Messiaserwartungen passt. Der Sprecher zeigt auf, dass viele Menschen heute ähnliche falsche Erwartungen haben: Sie suchen bei Jesus materiellen Segen, Erfolg im Dienst oder politische Erlösung. Doch Jesus bietet eine viel größere Errettung: Er gab sein Leben als Lösegeld für unsere Schuld, damit wir ewige Gemeinschaft mit Gott haben. Die Jünger erkannten Jesus erst, als er ihnen die Schriften öffnete und zeigte, dass sein Leiden und Sterben von Anfang an Gottes Plan war. Ihr Herz brannte, weil sie die wahre Bedeutung verstanden. Der Sprecher ruft zur Selbstreflexion auf: Wo übersehen wir Jesus im Alltag, weil wir ihn in falschen Erwartungen suchen? Die Antwort liegt im vertieften Studium der Bibel, besonders des Alten Testaments, das Gottes Gnade und Treue zeigt und das Herz für Jesus entflammt.

Transcription

5293 Words, 30738 Characters

German
Bevor ich beginne, möchte ich noch einmal kurz beten und ihr könnt gerne dazu sitzen bleiben. Hey, ist Christus. Ich danke dir, dass wir heute zusammenkommen dürfen. Und ich bitte dich einfach, dass du uns heute deine Herrlichkeit erkennen lässt, dass wir erkennen können in deinem Wort, dass du her über deinem Wort bist und dass du der einzige Bist, der sich darin zeigt. Wir von Sorge kennen, ja, was du für uns verbracht hast, was du getan hast für uns und schenk uns einfach ein Herz, das für dich brennt. Amen. Habt ihr euch schon einmal Gedanken über Lieblische Füße gemacht? Nein, ich auch nicht, weil wenn ich an Füße denke, dann denke ich in der Regel an Ekel und so ein bisschen Abstoßen des Gefühl, weil Füße sind jetzt wirklich nicht das Ansehnlichste an unserem Körper, muss man sagen. Ich trage deswegen gerne auch so weiße Tonschuhe, heute etwas Treckiger, aber für mich wirkt das dann so ein bisschen wie das Gegenteil von so einem Fuss. Aber das Bild von Füßen hat sich gerade in der letzten Woche bei mir ganz stark gewandelt. Ich war mit meiner Familie in Hermannstadt in einer alten Kirche. Da habe ich in Fresco gesehen, das war eine evangelische Kirche, aber es war als römische Basilica gebaut worden. Da war so ein riesiges Bild im Atarraum. Was mir da aufgefallen war, sind die Wunden. Wenn man sich das ganz genau anschaut hier und dort, dann sieht man, wie von diesen Wunden ein goldener Schimmer herauskommt. Das Bild hat mich wirklich tief berührt, weil es nicht die Stellen, an die ich als erstes Kucke, wenn ich an den Kreuzes trott denke. Und einige Zeit später bin ich auf dem Fährsaufmerksam gemacht worden und zwar in die Sayer 52 der Fähr 7. Wie lieblich sind auf den Bergen die Füße des Freudenboten, der Frieden verkündigt, der Gutes verkündigt, der Rettung verkündigt. Liebliche Füße und doch sind es die Füße dessen, der den Weg des Leins gegangen ist für uns. Und diese Wunden leuchten nun golden, weil sie eine zutiefst unerwartete Errettung waren. Es ist eine Errettung, die nicht strahlt von Triumphalerm macht, sondern die gerade sich in einer verwundbaren Herlichkeit zeigt. Und es war das Bild, was mich ziemlich beschäftigt hat, was mich so richtig hinterfragen ließ, was sind denn eigentlich meine Erwartung an Jesus, an den Tag für Tag, die ich mit ihm unterwegs sind. Und wie spürre ich seinen Handeln und seine Weisung eigentlich in meinem Leben? Und diese Frage möchte ich euch auch mitgeben. Was erwartest du von Jesus? Und wie stellst du dir den Alltag vor, wie er sich zeigt in deinen Freuden und auch in deinen Kämpfen? Vielleicht bist du hier mit ganz konkreten Vorstellungen, wie Gott in deinem Leben wirken sollte. Oder vielleicht bist du auch hier und bist enttäuscht, weil deine Erwartung sich bisher noch nicht erfüllt haben. Vielleicht suchst du ihn, aber er kennst ihn nicht. Lasst mich dich einladen, dass wir gemeinsam einen Weg gehen, einen Weg von unerfüllten Erwartungen, von Enttäuschungen und davon, wie sich Jesus in unserem Leben wirklich zeigt. Der unsere Vorstellung über trifft, der unsere Erwartungen über trifft und gerade dadurch eigentlich unsere Herzen zum Brennen bringt. Auf diesem Weg wollen wir vor allem reflektieren. Deswegen gebe ich euch gar nicht so viel mit, was ihr tun könnt. Ich gebe euch nur Fragen mit. Und ich bitte euch, nehm diese Fragen wirklich zu Herzen. Nämt sie mit in die kommende Woche, in die Tage und denkt einfach drüber nach. Lasst uns reflektieren und unsere Augen neu öffnen und erkennen, was Jesus wirklich für uns getan hat, wofür er gekommen ist. Lasst uns zusammen nach Emma auswandern. Schlag mit mir, wenn ihr könnt zusammen Lukas 24, die Fährse 13 bis 34 auf. Lukas 24, 13 bis 34. Und siehe zwei von ihnen gingen an diesem Tag nach einem Dorf mit Namen Emma aus, 60 Stadien von Jerusalem entfernt. Und sie unterhielten sich miteinander über dies alles, was ich zugetragen hatte. Und es geschah, während sie sich unterhielten und miteinander überlegten, dass ich sie je so selbst nate und mit ihnen gingen. Aber ihre Augen wurden gehalten, so dass sie ihn nicht erkannten. Und sie blieben, niedergeschlagen, stehen. Eine aber mit Namen Cleopas antwortete uns, sprach zu ihm. Bist du der einzige, der in Jerusalem weilt und nicht weiß, was dort geschehen ist in diesen Tagen. Und es sprach zu ihnen, was denn? Sie aber sprach zu ihm, dass von Jesus dem Nazarena, da im Prophet und Priester und unser, ein Prophet war mächtig im Werk und Wort, vor Gott und dem ganzen Volk und wie ihn die hohen Priester und unsere Obersten zum Todesurteil überlieferten und den Kreuzigten. Wir aber hofften, dass er der sei, der Israel lösen soll. Doch auch bei all dem ist es heute der dritte Tag seitdem dies geschehen ist. Aber auch einige Frauen von uns haben uns aus der Fassung gebracht, die am frühen Morgen bei der Gruft gewesen sind. Und als sie seinen Leib nicht fanden, kamen und sagten, dass sie auch eine Erscheinung von Engeln gesehen hätten, die sagen, dass er lebe. Und einige von denen, die mit uns sind, ging zu der Gruft, fanden es so, wie auch die Frauen gesagt hatten. In aber sahen sie nicht. Und er sprach zu ihm, ihr Unverständigen und im Herzen zu Trägern alles zu glauben, was die Propheten geredet haben, musste nicht der Christus dies leiden und in seine Herlichkeit hineingehen. Und sie nährten sich dem Dorf, woher sie gingen und er stellte sich als wollte er weitergehen. Und sie nötigten ihn und sagten, "bleibe bei uns", denn es ist gegen Abend und der Tag hat sich schon geneigt und er ging hinein um bei ihnen zu bleiben. Da, als er mit ihnen zu Tisch lag, nahm er das Brot und segnete es. Und als er es gebrochen hatte, reicht er es ihnen. Ihre Augen aber wurden aufgetan. Und sie erkannten ihn und er wurde vor ihnen unsichtbar. Und sie sprachen zueinander. Brandte nicht unser Herz in uns, wir auf dem Weg zu uns redete und wir uns die Schriften öffnete. Und sie standen zur gleichen Stunde auf. Kärten nach Jose dem Zurück und sie fanden die Elf, die mit ihnen waren, versammelt. Die sagten, der Herr ist wirklich auf erweckt worden und dem Simon erschien. Ich finde diesen Abschnitt ganz besonders und sie beeindruckend, weil er uns so wenig erzählt über die Jünger und über er maus. Wir erfahren eigentlich gar nichts. Wir wissen nur, dass ein 2 Jünger einer von ihnen heißt Cleopas. Der andere, kein Ahnung, spielt keine Rolle. Ist egal. Und von Emma aus weiß man bis heute nicht, wo es ist. Man schätzt so ungefähr 11 bis 30 km von Juselämme entfernt, eine Tagesreise ungefähr. 2,5 bis 3 Stunden vielleicht auch länger, je nachdem wie hügelig oder wie uneben das war oder wie schnell man auch unterwegs war. Das einzige, was man denkt ist, dass Emma aus der Name dieses Ort ist, bedeutete ein Ort der warmquellen, so eine Art der Ort der Ruhe. Und bei den beiden Jüngern kriegen wir so ein bisschen das Gefühl aus, dass wir wissen, dass sie drei Tage nach dem Jesus gekollt sind, wurde abhauen von Juselämme weggehen soll als durch, als gewesen, wir haben alles gesehen, wir können nach Hause gehen, fertig. Es sieht so aus, als wären es ganz einfache Jünger, so wie du und ich vielleicht ganz normale Leute, die so unterwegs sind. Und sie waren Nachfolger von Jesus, weil sie eine gewisse Hoffnung mit ihm verbunden haben. Aber da irgendwie scheint da was nicht zu stimmen. Und die Verses 17 bis 21 genauer an. Wir sehen nämlich, die beiden waren niedergeschlagen, als Jesus sie anspricht, was ist denn da jetzt passiert. Die waren traurig, die waren irgendwie ermattet. Und so in der heutigen Zeit frag man sich, warum denn er verwisste er nicht, was da passiert ist. Wir sind heute im Auffastierungssondergebetenken, uns seid ihr blind? Waren Sie? Sie haben ja nicht mal erkannt, wer da neben ihn läuft. Aber was ganz bedeutend ist, dass Sie in der Reflexion, Jesus eigentlich schon abgehakt haben, das erkennen wir. Sie sagen, der ein Prophet war mächtig im Werk und Wort vor Gott. Meckte was, Prophet, nicht Messias, nicht Erlöser, jemand der gute Worte hat. Der gute Werkevoll bracht hat, aber für sie kann er nicht der Erlöser für sie gewesen sein. Sie hofften es aber. Sie sagten selber, wir aber hofften, dass er der sei, der Israel erlösen sollte. Was war anders? Warum war Jesus jetzt nicht für sie Erlöser gewesen? Was hat Jesus getan, weswegen Sie jetzt dachte, dass er nicht der Erlöser sein kann? Und dazu darunter sich vielleicht ein wenig anzuschauen, was für Bilder des Messias zu dieser Zeit üblich waren. Ich habe mal drei Messias Bilder zu dieser Zeit recht üblich waren für euch herausgesucht. Es gab einen, die kämpfen wir wahrscheinlich alle. Und das war der Königlicht der wiedische Messias. Einer aus dem Geschlecht Davids, ein richtiger König, so ein Adeliger. Einer, der mit politischer und militärischer Macht kommen wird und sich wieder auf den Ton setzen wird. Und der dem Volk Israel, was unter der Unterdrückung der Römer leidete, komplette Souveränität schenken wird. Ein neues Land, wo wir wieder herren sein können, wo wir nicht unterdrückt werden, wo niemand uns sagen kann, was wir zu tun oder zu lassen haben und niemand uns steuern nimmt. Dann gab es noch. Den prästerlichen Messias, den aronitischen Messias. Da gab es nämlich einige, die dachten, nein, der ist kein Nachkommen, da wird es, sondern er muss ein Nachkommen Aaron sein, weil sonst keiner kein hoher Präster sein für uns. Und er wird kommen und er wird uns zeigen, wie wir das Gesetz zu befolgen haben. Wir werden dann vollkommen rein sein. Er wird für uns die Opfer bringen und alles wird wieder super sein. Und dann gab es noch den apokalyptischen Messias. Eine himmlische Figur am Ende aller Zeiten, die das böse endlich vernichten wird, dass eine neue Weltordnung bringen wird, wo endlich Gottesordnung zählen wird. Das interessantes an diesen ganzen Stellen ist eigentlich, dass jeder Vertreter, das nicht einfach aus der Luft gegriffen hat, sondern sie alle bezogen sich eigentlich auf Bibelstellen. Bei dem der britischen Messias haben wir 2. Samuel 7, hier sei er 9, hier im Jahr 20 und viele Psyme, die uns das Hindäuten, die uns das zeigen. Bei dem prästerlichen Messias bezogen sich viele Leute auf Maliache, den Propheten, der das in Kapitel 2/7, fers 4/7 sagte. Und der apokalyptischen Messias war für viele deutlich zu sehen in Daniel 7. Und irgendwie hatten diese Vertreter eins gemeinsam. Sie haben sich ganz bestimmte Stellen aus Gottes Wort herausgepickt und haben diese überbetont, damit die ihren irdischen und politischen Erwartungen sprechen, damit sie, ja, das bekommen, worauf sie hoffen, was ihre Erwartungen erfüllt. Und Jesus passt eben nicht in diese Erwartungen hinein. Jesus war nicht einer von diesen Dreihen, er war irgendwie alle. Und das ist das Besondere an dem ganzen. Aber für sie war Jesus, den sie erlebt haben, den sie in Jerusalem gesehen haben, den sie haben Kreuz gesehen haben, eben kein Erreter, der eine Befreiung von einem politischen System gebracht hatte, dass sie unterdrückt. Er war keiner, der für sie eine sichtbare, gesetzesteue Reinheit gebracht hatte oder vermittelt hatte. Ich mein, er war mit Sündern unterwegs. Das kann der doch gar nicht sein. Und einer Kennbahn Herrschaftswechsel haben sie auch nicht erlebt. Im Handy Römer haben ihn doch einen Kreuz geschlagen. Das sind doch die Bösen gewesen, die wir eigentlich als finstere Macht sehen in unserem Land. Wie sieht es bei dir aus? Was erwartest du oder hoffst du von deinem Leben und deinem Alltag mit Jesus? Erwartest du vielleicht, dass wenn du treubest, das Gott dich mit guten Saatgaben segnet? Ein Haus vielleicht auch zwei. Ein Liebe vor einem Partner, der den niemals widerspricht, eine Familie von drei bis zehn Kindern und alle sind gut und formerzogen. Und es gibt natürlich niemals ein leeres Bankkonto. Verlich klar, ne? Man folgt ja Gott. Keine Einsamkeit oder sinnlosigkeit in deinem Leben überhaupt gar keine Probleme mehr. Oder erwartest du, dass du erfolgend deinem Dienst für Jesus hast? Immerhin, du obfass dir deine Zeit. Deine Familie muss ja auch darunterleihen, dass du jeden Tag irgendwie etwas für die Gemeinde machen musst. Und das ist doch so ein bisschen Ansehen von den gläubigen doch da, oder so ein bisschen auf die Schulter klopfen hier und da, ein gesegnete Projekte und man kann eigentlich gar nicht an zwei Händen abzählen, wie viele Leute zum Glauben kommen. Eine Gemeinschaft, die einen wahrnimmt und in der ich mich auch zuguhörig fühlen kann. Oder vielleicht erwartest du, dass Gott politisch oder soziale Erlösung dir bringt? Wenn nur alle Gott nachfolgen, dann werden wir ein reines Gott geleitetes Volk haben. Dann tut keiner mehr etwas falsches. Alle machen das richtige und jeder folgt seinem moralischen Kompass. Kann ja ein gutes Leben sein. Und hier und da steckt vielleicht eine kleine Nadel in diesem heuhauffendrin, die der Wahrheit entspricht. Aber eigentlich zeigt sich Jesus und seine Errettung nicht primär im Materialen Gütern, in Ansehen, in einem bulosen moralischen Kompass oder irgendeiner politischen Erlösung. Es ist eine unverhoffte Errettung für uns alle, weil keiner, wenn wir mal ehrlich sind, denkt dann diese Zeit zurück, wo er Jesus noch nicht gante und wusste ganz genau, was er für eingetan hat. Denn was er getan hat, ist so viel größer als die Dinge, die wir bisher jetzt aufgezählt haben. Er gab sein Leben als lösige Geld hin, obwohl er überhaupt nichts falsch getan hat. Wir waren es dir etwas falsch getan haben. Wir haben all diese Dinge, die ich vorher gezeigt hatte, bei uns irgendwie auf den Ton gestellt und dachte, das ist das richtige Leben. Demo sich nachfolgen und er ist gekommen und hat sein Leben gegeben, hat sich wirklich niederschlagen lassen, von vielen bösen Menschen, damit wir zu ihm kommen können, damit wir Gemeinschaft haben können, damit wir nicht den ewigen Tod schmecken müssen, wenn wir an das glauben, was er getan hat für uns und wenn wir umkehren. So dass wir Kinder Gottes genannt werden können. Das ist so viel größer als all diese Dinge. Und doch sind auch wir manchmal auf dem Weg nachermaus. Auch wir haben zwar diese Wahrheit im Kopf und haben das vielleicht auch irgendwann mal gelernt, in der Kinderstunde oder wo auch immer. Aber wir sind so unterwegs in unserem Alltag und sind blind dafür, dass Gott nehmen uns her läuft. Wir sehen ihn einfach nicht. Weil wir erwarten diesen großen spektakulären Moment, so was wie eine Erscheinung oder etwas Beeindrucknisung, gefühlt, dass mein Herz bebt. Oder wir hoffen, dass unsere Wünsche erfüllt werden. Wir beeten ja auch dafür. Und dann müssen wir auch auch erfüllt werden. Wir wünschen uns irgendwie Geld, Ansehen oder ein gutes Leben. Und wenn es dann nicht so läuft, wie wir uns das vorstellen, dann sind wir enttäuscht. Dann sind wir niedergeschlagen. Und dann machen wir uns auf dem Weg zu einer warmen Quelle. Das, was wir früher schon kannten, oder? Ich möchte dich daher fragen, wo über siehst du Jesus im Alltag, weil du ihn nicht in der Form erwartest, wie er sich zeigt. Wo suchst du ihnen falschen Erwartungen und während der vielleicht schon längst an deiner Seite geht, so wie bei den Emmauschen an siehst du ihn einfach nicht? Die Jünger, die auf dem Weg nach Emmaus waren, die waren total gefangen in ihren Vorstellungen, dass da einer kommt, der die Römer vertreiben wird, der den Tempel wieder einsetzen wird und das alles wieder total gut laufen wird. Sie stecken da drin fest und sie erkannten ihn auch nicht, also neben mir herlöwig. Ihre Augen waren wie blind, die waren wie zugetan. Und als er erst ihnen die schriftene Öffnette und ihnen zeigte, in 24/25/27, der Öffnette sich etwas. Wir haben später, haben wir gesehen, wo die beiden das reflektieren, unsere Herzen branden doch als uns das Öffnet hatte. Da ist etwas passiert als Jesus ihnen die Schrift der Öffnette. Und er begannt beim Mose, ganz am Anfang, ganz vorne. Propheten, ihr sah ja, sah Moll, ihr im Meer, Maliach, Daniel, all die wir gerade eben auch schon gehört haben, die zeigt er ihnen und er zeigt ihnen auch, dass es nur daraufhin deutet, dass er leiden und sterben muss. Er zeigt ihnen, dass Gottes Liebe so groß war für sie, obwohl sie die Fehler getan haben. Und er zeigt ihnen sicherlich auch, dass sie bereits in der Synagoge im Psalm längst besong haben, was getan haben. und was passiert ist, am Karfreitag, ein paar Tage zuvor. Und das brachte ihre Herzen in Bewegung, es brachte den Brennen hervor. Sie waren begeistert, sie hing wahrscheinlich färglich an seinen Lippen. Sie sind da so nebenher gegangen, wahrscheinlich so. So richtig hing an seiner Backe dran und wollten mehr erfahren, was das denn ist, was er ihnen sagen möchte. Und vielleicht kennt ihr das Gefühl auch, als ich das gesehen hatte, gelesen hatte, dachte ich mir so. Oh ja, als ich 16 war, als ich Begriff, was Jesus für mich getan hat, diese erste Liebe, dieses Brennen. Genauso fühlte sich das auch an. So, man hängt so an dieser. an dem Mund dran, an dem, was einem gesagt wird und weiß, das ist meine Errettung. Das ist das, wofür ich hier bin, was Jesus für mich getan hat. Aber vielleicht geht es dir auch wie mir manchmal. Und du fragst, wie komme ich denn da eigentlich wieder hin? Wo ist dieses Gefühl manchmal in meinem Alltag? Oder vielleicht sehnst du dich nach so einem Feuer, weil du es noch nie erlebt hast? So ein Brennen für etwas so. Dieses Gefühl, das da völlig erhinkabel ist für einen. Wir kommen in der Tabte 2 an. Gott offenbar sein Werk in seinem Wort. Seit einiger Zeit liebe ich das alte Testament. Ich bin völlig begeistert davon, wenn ich es mir anschaue. Und das wirkt für den einen oder anderen manchmal komisch, wenn ich das so sage, weil die sagen, wie da wo Krieg ist, da wo diese ganzen Sachen passieren und die ganzen Gesetze sind. Ja, genau da. Weil es zeigt mir, dass Gott von Anfang an noch bevor er das Licht in diese Welt hineingesetzt hatte, wusste, was er tun wird. Er wusste da schon, was wir tun werden und hat alles von Anfang an vorbereitet, damit wir, wenn er kommt, erfahren dürfen, dass er uns retten möchte. Das lehse ich dort. Ich lehse nämlich von einem Gott, der teuerste seinen Anhängern, der immer wieder da ist. Und der, auch wenn das Volk wieder spenstig ist, wie ein liebender Vater ist, zurückkult. Es ist wieder in seiner Arme einig. Und ihm zeigen möchte, was sie wirklich in ihm haben. Ich sehe einen Gott, beim Herzlichen gnädig, langsam zum Zorn und reich an Gnado und Treue. Der Gnade für viele Generationen hat, aber keineswegs ungestraft, lässt die Schuld, sondern gerecht ist. Und wenn ich dann so die Schöpfungsgeschichte lese, oder den Exodus, oder die Game of the Back, dann merke ich immer wieder, wie meine Herz anfängt zu beben. Wieder so richtig so rüber kommt, "Wow, Gott, du bist groß und gut." Und deswegen liebe ich es, weil ich immer wieder Gott darin sehen kann. Und damit ich das aber sehen kann, ist so die Etappe davor so wichtig. Mir muss klar sein, was ich eigentlich erwarten sollte von Gott. Mir muss klar sein, was ich benötige, was ich brauche. Ich muss sehen, wer auf dem Ton sitzt, in meinem Leben. Und das ist etwas, weswegen ich auch die Lesung, die Matthias vorgelesen hatte, heute mit reingepracht hatte. Das haben die Juden damals nicht getan. Was sie in der Schrift gesucht hatten, nannten sie Leben. Aber was sie eigentlich getan hatten, war, sich eine Weiße westet zu holen. Sich irgendwie Ehre und Ansehen zu holen bei ihren Kollegen. Weil, oh, guck mal, der gibt sogar von seinen Kräuter in den Zehnten. Beeindruckend, der steht an der Eck her und betet laut für alle Hörbar. Und was für Worte der verwendet, das könnte ich niemals. Es war ein Blind für die Schönheit, Jesus ihn gebracht hatte. Und auch wir erblinden leider so schnell, wenn wir nicht das auf den Ton sitzen haben, was da wirklich hingehört. Wenn da etwas steht, wie Ansehen, Geld, zu Friedenheit, Kompass, dann entflammt unser Herz nicht, wenn wir das Wort Gottes lesen. Dann brennt da nix. Was das dort nicht finden kann. Ich war tief berührt als Fabian Umbach bei uns war, mit dem Bibel schülern. Weil er hat, das so gut formuliert, auch an einer Stelle. Wir müssen Jesus Christus auf den Ton setzen, wenn wir unsere Bibel lesen. Weil nur dann können wir wirklich erkennen, was er uns sagen möchte. Wenn wir das nicht tun, dann näßen wir ständig irgendwie unsere eigenen Dinge aus, diesen Wörtern heraus. Dann denken wir, guck mal da. Da ist das Gesetz, was ich die ganze Zeit gesucht habe. Oder, hey, schauen mal da, die dürfen keinen Wein trinken. Also dürfen wir es auf gar keinen Fall tun. Wenn wir aber Jesus auf den Ton setzen, wenn wir uns gebet gehen, bevor wir lesen, in der Bibel. Wenn wir ihn wirklich offen und ehrlich fragen, hey, Herr, was steht mir da im Weg gerade? Oder was möchtest du mir heute sagen in deinem Wort? Wenn wir unsere Erwartungen und Wünsche ablegen, und wirklich hören wollen, was Gott uns sagen möchte, dann brennt das Feuer. Und dann bebt das Herz. Deswegen frage ich dich jetzt. Wie möchtest du vorgehen, um eine solche tiefe Erkenntnis oder ein inneres Feuer zu erleben? Was möchtest du tun, um dieses brennende Herz zu bekommen, von dem die M.Ausjünger sprechen? Jetzt könnte man vielleicht fragen, sind wir vielleicht schon am Ende angekommen? Sind wir schon fertig? Die M.Ausjünger waren nur nicht fertig. Die kommen jetzt gerade erst zum Höhepunkt ihrer Reise. Und den gehen wir jetzt mit. Wir lesen nochmal in Lukas 24, die Fährse 28 bis 31. Das steht nämlich. Und sie nährten sich dem Dorf, wohin sie gingen. Und er stellte sich, als wollte er weitergehen. Und sie nötigten ihn und sagten, "Belaide bei uns, denn es ist gegen Abend und der Tag hat sich schon genägt, und er ging hinein, um bei ihnen zu bleiben." Und es geschah, also mit ihnen zu Tischlag, nahm er das Brot und segnete es. Und seit er es gebrochen hatte, reicht er es ihnen, ihre Augen, aber wurden aufgektan und sie erkannten ihn. Was hier passiert, ist ziemlich beeindruckend für mich. Jesus läuft diesen gesamten Tag, es marsch mit ihm mit. Er öffnet ihn schon in der Schrift, "Das, was passieren sollte, das, was passiert ist, passieren sollte." Und dann tut er so, als wieder weitergehen wollen. Die sind am Zijang gekommen und er macht so, "Ich geh mal hier lang." Und manchmal könnte man so meinen, "Nah, der tut das, um sich nicht aufzudringen." Der läuft einfach weiter und die haben bestimmt auch was anderes zu tun. Ich geh mal in die andere Richtung weiter. Und ich kann ja auch eine eigene Herberg finden. Hier gibt es ja bestimmt, das ist ja der Ort, der warmen Quellen. Hier gibt es bestimmt massig Herbergen. Aber das tut er nicht. Er denkt das nicht. Er denkt was ganz anderes. Er fragt sich, was machen die jetzt? Was tun sie, wenn ich jetzt weiterlaufe? Und wir lesen die Reaktion. Sie nötigen ihn und sagten, "bleibe bei uns." Und das ist wichtig. Das ist wirklich wichtig hier. Die Jünger sind er immer aus angekommen. Das war ihr Ziel. Und sie wurden jetzt schon belehrt. Sie wissen jetzt, "de Christus musst du kommen." Und er musste leiden. Das ist doch völlig klar. Und er muss in die Herlichkeit eingehen. Check. Bisschen wir Bescheid. Aber bis dahin erkannten sie ihn immer noch nicht. Für sie war er immer noch ein Fremden, damit ihnen umhergezogen ist, der ihnen zwar die Schrift mächtig auslegen konnte und ihnen zeigen konnte, wie ihr Herz brennt. Aber es war immer noch einfach irgendetwas. Irgendwann einer der Medin unterwegs war. Und ihre Herzen drängen sie jetzt dazu, ihn einzuladen. Zu sich nach Hause. In ihr Heim, so gesehen. Oder in ihre Herberge. Platz machen, Bett machen. Das musste alles vorbereitet werden. Das geht nicht einfach so. Man hat das nicht so "tü" auf. Das ist fertig. Das war quasi wirklich eine Aufgabe, die sie dazu noch zu tun hatten. Und da war nicht nur einfachen Gastfreundschaft oder Dankbarkeit für diese schöne Auslegung im Spiel. Da war so viel mehr. Sie luden ihn zu sich ein. Und das Ziel für sie war, es weiter in Gemeinschaft mit ihm zu haben. Weiter im Gespräch zu bleiben. Und genau hier ist unsere nächste Etappe auch. Jesus in meinen Leben einladen. Wenn du das nächste Mal die Bibel liest, dann durch der Hinsetzt und wirklich offen und ehrlich sagst, "Gott, zeig mir was du mir heute mit teilen möchtest." Und du merkst, ein Herz fängt an zu brennen und zu brechen. Und du merkst, ein Herz fängt an zu brechen und zu brechen. und du verstehst Dinge plötzlich, die dir irgendwie komisch vorkam. Und wenn da irgendwie was bewegt wird und arbeitet, dann ist es dann noch nicht zu Ende. Dann beginnt der Punkt, wo du Gott in deinem Leben einladen musst. Denn die Erkenntnis allein, so wertvoll sie auch ist, darf nicht das Ende, wo unsere es wege sein. Dünger hätten das Theoretisch tun können. Er hat es ja auch so angeboten. Mehr war ja schon auf den Schwung rüber in die nächste Stadt oder in den nächsten Ort. Sie hatten einfach mit dem Warm gefühlem Herzen und neun Einsicht im Kopf sagen können, so jetzt legen wir uns hin und morgen reisen wir weiter vielleicht nach Rom. Aber es taten sie nicht, sondern sie haben ihre Tür aufgemacht und haben Jesus damit in ihr Leben eingeladen, in den Abend, den sie dann zusammen verbrachten und sie dadurch seine Gegenwart erfahren haben. Es geht darum, dass wir nicht nur intellektuell verstehen, wer Jesus ist. Es geht nämlich auch darum oder vor allem darum, ihn ganz konkret in dem Mittelpunkt unseres Lebens zu stellen. Jesus ist nicht nur eine Option. Er ist der Sohn Gottes. Und Jesus hat es ihn und auch uns gezeigt, er ist unser Erlöser. Er ist derjenige, der uns wirklich ewiges Leben schenken kann, der uns frei machen kann von den Fesseln dieses Lebens, dass sich das alles so getrieben anfühlt, dass sich das so schwer anfühlt. Und dass wir manchmal das Gefühl haben, ich komme ja einfach nicht mehr voran. Er ist der Herr und er will der Herr, Deines und meines Lebens sein. Er will nicht nur einfach ein Lehrer sein. Er will nicht nur einmal auftreten, dich belären und dann abhauen. Er will Teil Deines Lebens sein, Teil Deines Herzens sein. Und ich möchte dich fragen, was wäre, wenn Jesus wirklich der Mittelpunkt Deines Lebens wäre? Was würde sich ändern, wenn du ihn nicht nur als Gast, sondern als den Herrn Deines Hauses, Deines Herzens, Deine Entscheidung einladen würdest? Unsere MAUs Wandrungen zeigt uns das ein wenig. Und damit kommen wir zur letzten Etappe. Eine Übergangs-Etappe, habe ich sie genannt. Denn wenn wir ihn einladen, wenn er der Mittelpunkt unseres Lebens ist, dann fühlt sich diese Ort wie eine warme Quelle an und dann schenkt uns diese Ort, liebliche Füße. Das ist kurz nochmal lesen. In Lukas 24, die Versa 31 bis 34. Ihre Augen aber wurden aufgetan und sie erkannten ihn. Und er wurde vor ihnen unsichtbar und sie sprachen zueinander, brannte nicht unser Herz in uns, wer auf dem Weg zu uns redete und wer uns die Schriften öffnete. Und sie standen zur gleichen Stunde auf und kärten nach Jerusalem zurück. Und sie fanden die Elf und die, die mit ihnen waren, versammelt. Die sagten, der Herr ist wirklich auferweckt worden und dem Simon erschien. Ich möchte ein wenig zusammenfassen. Nachdem die Schrift ihnen zeigte, dass ihre Erwartungen und Wünsche nicht Gottes planen sprachen, nachdem er eine Herzbrannte und Jesus nirrtigenden ihr Leben zu kommen, ihn eingeladen haben, der erkannten sie Jesus. Da war er kein Fremden am Meer. Da war er plötzlich sichtbar. Und was sie auch bemerkt haben war, der war ja die ganze Zeit mit uns dabei. Der ist von Jerusalem an mit uns gelaufen, da, wo wir am Tiefpunkt waren. Da war er da und es mitgekommen. Und irgendwie, so für mich dieser kleine Hörpunkt ist dieses Brotbrechen, was sie da erleben. Essen mit Leuten, das ist Gemeinschaft. Und Essen mit Jesus, das ist Gemeinschaft mit Jesus. Und das ist so stark, dass sie das so gesehen haben. Und obwohl er dann plötzlich verschwunden war, plötzlich weg war, nicht mehr sichtbar, da war dieses Brennen nicht weg. Als sie aus Jerusalem losgezogen sind, da war all das, das, was sie gebracht hatte, ihm nachzufolgen, das war niedergeschlagen, das war am Boden. Aber nachdem sie erfahren haben, wo für Jesus wirklich kommen ist, nachdem er dann plötzlich weg war, da war dieses Brennen nicht weg, weil sie wussten, wofür er gekommen ist. Und was macht das mit ihnen? Sie sind nicht mehr niedergeschlagen und runnen M.O.s aus. Nicht ganz, weil was diese Gemeinschaft mit Jesus machte oder diese Hoffnung, die sie in ihrem Herzen gefühlt haben, dieses Brennen, das hat etwas anderes bewirkt. Und ich finde, das lesen wir nochmal viel deutlicher, tatsächlich im Markus Evangelium. Wir springen da einmal kurz hin, ich müsste es nicht aufschlagen, ich hab das auch hier vor euch. In Markus 16, in den Fersen 12 und 13, lesen wir nämlich. Danach aber offenbar te er sich zwei von ihnen, anderer gesteilt unterwegs als sie aufs Land gingen. Und jene gingen hin und verkündeten es denn übrigen, auch jenen, glaubten sie nicht. Sie verkündeten. Sie haben sich auf dem Weg gemacht, zurück nach Jerusalem, den Ort der Niederlage. Das ist der Ort, von dem sie niedergeschlagen, losgelaufen sind, der für sie eigentlich so ein Punkt war, wo alles vorbei war. Aber dadurch, dadurch, dass sie Jesus erkannt hatten im Wort, nie im Herzen erkannt haben, wer ist und den Gemeinschaft mit ihm hatten. Dadurch konnten sie nicht länger schweigen. Und das ist unsere letzte Etappe. Gemeinschaft mit Gott schenkt liepliche Füße. Denken wir nochmal an das Bild vom Anfang, die lieplichen Füße des Freudenboten der gute Nachricht bringt. Die Jünger, deren Füße eben noch müde in den Teust waren. Die von Jerusalem wegging. Die hatten jetzt was ganz anderes im Herzen. Die hatten Hoffnung. Die hatten eine Botschaft, die ihn gezeigt hatte, dass Gott sie liebt. Und sie sind umgekehrt. Ihr Weg nach Emmaus war nicht mehr das Ziel, sondern der Weg zurück. Der Weg hin zum Kreuz. Sie sind da hingegangen und sie konnten auch nicht mehr länger schweigen. Sie sind zu den anderen gegangen, haben gesagt, der erste uns auferstanden, der ist uns begegnet, der ist wirklich da. Und die anderen nü. Für die war das noch nicht so klar. Aber weil sie Jesus in der Herz eingeladen hatten, weil sie wussten, dass er für siege kommen ist. Weil das für sie die Botschaft, die sie jetzt verkünden mussten. Und das ist auch ja das, was wir für uns mitnehmen können. Die Gemeinschaft mit Jesus verwandelt uns, von Suchenden zu boten. Und zum Abschluss möchte ich dich noch zwei Fragen fragen. Wann hat dein Herz das letzte Mal für etwas gebrannt, dass du nicht darüber schweigen konntest? Und was war der Auslöser dafür? Und wie kannst du mit den lieblichen Füßen eines Freudenboten verkünden, der Herr Jesus Christus ist aufverstanden? Amen.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Der Sprecher reflektiert über das Bild der „lieblichen Füße“ aus Jesaja 52,7 und verbindet es mit der verwundbaren Herrlichkeit Jesu am Kreuz.
  2. Die beiden Jünger auf dem Weg nach Emmaus (Lukas 24) sind enttäuscht, weil Jesus nicht ihren politischen und machtvollen Messiaserwartungen entspricht.
  3. Drei gängige Messiasbilder (königlich, priesterlich, apokalyptisch) zeigen, wie Menschen Gottes Wort selektiv auslegen, um eigene Wünsche zu erfüllen.
  4. Jesus übertrifft alle Erwartungen durch sein stellvertretendes Opfer, das nicht materielle oder politische Erlösung bringt, sondern ewige Rettung.
  5. Die Jünger erkennen Jesus erst, als er ihnen die Schriften öffnet; ihr Herz brennt, weil sie die wahre Bedeutung seines Leidens verstehen.
  6. Der Sprecher fordert zur Selbstreflexion auf
  7. Die Lösung liegt im vertieften Bibelstudium, besonders des Alten Testaments, das Gottes Treue und Gnade offenbart und das Herz für Jesus entflammt.

Summary:

Der Sprecher beginnt mit einem persönlichen Erlebnis: In einer Kirche in Hermannstadt sah er ein Fresko, das die Wunden Jesu mit goldenem Schimmer darstellte – ein Bild der verwundbaren Herrlichkeit. Dies führte ihn zu Jesaja 52,7, wo von „lieblichen Füßen“ der Freudenboten die Rede ist. Diese Füße gehören dem, der den Weg des Leidens ging.

Die beiden Jünger auf dem Weg nach Emmaus (Lukas 24) sind enttäuscht, weil Jesus nicht in ihre politisch-militärischen Messiaserwartungen passt. Der Sprecher zeigt auf, dass viele Menschen heute ähnliche falsche Erwartungen haben: Sie suchen bei Jesus materiellen Segen, Erfolg im Dienst oder politische Erlösung. Doch Jesus bietet eine viel größere Errettung: Er gab sein Leben als Lösegeld für unsere Schuld, damit wir ewige Gemeinschaft mit Gott haben.

Die Jünger erkannten Jesus erst, als er ihnen die Schriften öffnete und zeigte, dass sein Leiden und Sterben von Anfang an Gottes Plan war. Ihr Herz brannte, weil sie die wahre Bedeutung verstanden. Der Sprecher ruft zur Selbstreflexion auf: Wo übersehen wir Jesus im Alltag, weil wir ihn in falschen Erwartungen suchen?

Die Antwort liegt im vertieften Studium der Bibel, besonders des Alten Testaments, das Gottes Gnade und Treue zeigt und das Herz für Jesus entflammt.

FAQs

Die Hauptbotschaft ist, dass Jesus oft anders handelt, als wir es erwarten, und dass wir ihn im Alltag übersehen, wenn wir an falschen Erwartungen festhalten. Er zeigt sich nicht in irdischer Macht, sondern in verwundbarer Herrlichkeit.

Es gab drei gängige Bilder: den königlichen Messias (ein politischer Befreier), den priesterlichen Messias (ein Gesetzeslehrer) und den apokalyptischen Messias (eine himmlische Figur, die das Böse vernichtet). Jesus erfüllte keines dieser Bilder vollständig.

Ihre Augen wurden gehalten, weil sie in ihren eigenen Erwartungen gefangen waren. Sie hofften auf einen politischen Erlöser und konnten nicht sehen, dass Jesus bereits neben ihnen ging.

Die Füße des Freudenboten sind lieblich, weil sie den Weg des Leidens und der Erlösung gegangen sind. Sie symbolisieren eine unerwartete Rettung, die nicht in triumphalistischer Macht, sondern in verletzlicher Herrlichkeit strahlt.

Indem wir uns von falschen Erwartungen lösen und Gottes Wort studieren, besonders das Alte Testament, das auf Jesus hinweist. Wenn wir erkennen, was er wirklich für uns getan hat, entzündet sich unser Herz neu.

Wir sollten reflektieren, ob unsere Erwartungen irdisch oder materiell waren, und uns darauf besinnen, dass Jesus eine viel größere Erlösung gebracht hat: die Vergebung unserer Sünden und die Gemeinschaft mit Gott.

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