Dating - Bin ich der einzige Mensch, der monogam leben will?
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The podcast discusses the dynamics between monogamous and open relationships, highlighting the challenges individuals face when their preferred relationship style differs from their partner's. It emphasizes the significance of clear communication, understanding personal desires, and respecting individual choices within relationships. Experts stress the importance of recognizing that there is no superior relationship model, only what works best for the individuals involved at a given time. The narrative underscores the need for couples to establish a strong foundation based on mutual understanding and to navigate potential conflicts with openness and empathy. Additionally, it points out the complexities and potential risks associated with open relationships, emphasizing the necessity of being well-prepared and equipped with effective communication and emotional management skills. Ultimately, the key takeaway is that relationship happiness is not determined by the relationship structure itself but by how well individuals navigate and nurture their connections.
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3076 Words, 19022 Characters
Deutschlandfunk. Ihr habt eine klare Vorstellung, was euer Traum von einer Beziehung ist. Ein Mensch stillen nur mit euch zusammen sein will, keine anderen dated, so richtig klassische Monogami. Nur eure Partnerinnen, die würde ganz gerne auch mal eine offene Beziehung ausprobieren und schließlich lasst ihr euch wiederwillig darauf ein. Ich habe mich so ein bisschen selber verloren, bin mir selber nicht treu geblieben und habe dann Sachen gemacht, ich eigentlich gar nicht machen wollte, nur um irgendwie eine andere Person zufrieden zu stellen oder dünktig zu machen und er war nicht auch dir Angst hat, diese Person zu verlieren und aus der Verlust Angst so gehandelt habe. Für euch funktioniert nur Monogami. Aber manchmal habt ihr das Gefühl, ihr seid damit fast alleine. Hallo, ich bin Pschemmengschuk. Wir schauen uns hier im Podcast Gefühle an, die uns im Alltag beschäftigen. Gemeinsam mit Expert*innen suchen wir nach Ursachen, Lösungsansätzen und gesellschaftlichen Zusammenhängen. Heute geht es um Monogami. Ihr wisst schon, diese Beziehungsform, eine Beziehung, zwei Leute, exklusiv, das scheint ja mittlerweile out und uncool zu sein, ich war drei bis natürlich total, aber dieses Gefühl kann man in den letzten Jahren schon bekommen. Zumindest, wenn man viel auf Social Media, Dating Apps oder in bestimmten Mediöse unterwegs ist. Alles locker, alles offen, aber wollen heute wirklich alle offene Beziehungen? Wie gehen wir damit um, wenn wir nicht so leben wollen, aber den Eindruck haben, dass alle um uns rum in offenen Beziehungen sind. Und was für unsere Beziehungsperson neben uns auch andere Daten oder sogar mit einer weiteren Person zusammen sein will? Für Paul ist klar, ihr möchte eine monogame Beziehung führen. Die offene Beziehung mit seiner Ex-Freundin hat für ihn gar nicht funktioniert und er hat den Eindruck, dass es gerade in Großstädten gar nicht so einfach ist, Menschen zu finden, die auch monogamen sein möchten. Also grundsätzlich ist es jetzt nicht so, dass in Berlin jetzt alle Polygamen unterwegs sind und man für monogame Beziehungen gar kein Partner mehr findet, aber wir ist es jedoch aufgefahren, dass seit extrem viele Leute offene Beziehungen haben oder keine feste monogame Partnerschaft haben, sondern da irgendwie dann noch andere Leute kennenlernen oder sich mit den Vergnügen oder sonst was. Und das hat mich in dem Moment etwas aufgeregt, weil es auf der Dating App war, weil ich auch wieder richtige Person daten wollte und nicht irgendwie nur so kurz zu One-Night-Send Geschichten und irgendwie habe ich den halt darüber so geschaut, okay, wir kann man treffen und so und wäre es cool und einfach wirklich bei jedem Zweitprofil war so das so stand irgendwie ja nicht monogam oder in einer glücklichen offenen Beziehung und es ist für mich dann tatsächlich auf jeden Fall schon so ein Ausschussktherium zu sagen, ey, die Person will ich wirklich ernsthaft kennen werden. Ja und das hat mich einfach so ein bisschen aufgeregt, weil ich mir dachte, okay, alle wollen nur noch irgendwie so so kurz, ja, Bums, Bums, Vicky-Vicky ist ganz nett so, keiner will sich mehr Komitten für irgendwas, keiner will irgendwie eine Verantwortung übernehmen, sondern alles so offen bleiben und wenn mir das denn nicht gefällt, dann gehe ich halt zu dem nächsten und so weiter und so fort, wo ich so sage, ey, also entscheidet euch dann auch mal. Du hast ja auch persönlich Erfahrungen damit gemacht, dass du in einer offenen Beziehung warst, obwohl du ja eigentlich monogame Beziehung, lieber Marx oder in einer monogamen Beziehung leben möchtest. Wie war das für dich? Na ja, ich bin quasi damals diese Polygame Beziehung einfach eingegangen, weil ich meine damalige Partnerin habe, wenn ich verlieren wollte und dachte mir, okay, eigentlich widerspricht es ein bisschen meinem Grundgedanken, wie ich meine positive und gesunde Beziehung vorstelle, aber ich will mich auch nicht verschließen und sagen, alles ist kacke, sondern ich gibt mir da die Chance, mich dafür zu öfteren, mir das anzukucken zu schauen. Wie finde ich das im Endeffekt war es aber so, dass ich da einfach nur Monate langen Bauchschmerzen hatte und mir einfach gar nicht guter mitgegen und ich dann froh war, als ich das Ganze noch irgendwann vorbei war, weil ich doch gemerkt habe, ich habe mich so ein bisschen selber verloren, bin mir selber nicht treue geblieben und habe dann Sachen gemacht, ich eigentlich gar nicht machen wollte, nur um irgendwie eine andere Person zufrieden zu stellen oder dick dich zu machen und weil ich auch die Angst hat, diese Person zu verlieren und aus der Verlust Angst so gehandelt habe. Was war denn für dich so, weil da ist vielleicht ein bisschen schwierig zu ranken, aber du sagst, du hast dich irgendwie selbst verloren, du hast Dinge gemacht, die du eigentlich gar nicht machen wolltest, kannst du da Beispiele geben, was für dich am schwersten war und war das auf dich bezogen oder auf deine Partnerin? Sowohl als auch. Also irgendwie zu sagen, ja klar, es ist okay, wenn du heute an einen anderen Typen trifft, nachdem du schon fast zwei Jahre mit ihr zusammen bist und du gehst mit den auf dem Date, das ist schon auf jeden Fall, das ist nicht cool, aber auch selber irgendwie, ich habe mir den noch selber so ein Druck gemacht und war okay, ich muss jetzt auch irgendwie ein anderes Treff und habe dann eine andere getroffen, aber so wie es halt war, ich habe tatsächlich während des Date so fast über meine damals gefreunden gesprochen und so, dass ich sogar Kette von dir oben und alles. Also irgendwie habe ich dich auch komplett falsch gefilt und dachte so was mache ich ja eigentlich, das würde ich doch alles gar nicht. Ja. Ist ja auch irgendwie cute, das ist mit der Kette, das ist ja toll, wusste das denn da ist? Ja, das stand ja enorme drauf, also ich habe wirklich so Thomas andersmäßig so eine Kette getraut mit dem Namen einer Freundin, ja, geil, ja, ich hör, du bist für monogamie gemacht. Was war für dich denn der Punkt? Also ihr seid hier nicht mehr zusammen, was hat dich dazu bewegt, dann doch zu deinen eigenen Bedürfnissen zu stehen? Gibt es da so einen Moment oder war irgendwann einfach das fast voll und du meintest nie, das geht einfach nicht. Na ja, ich sag mal so, die offene Beziehung kam auch so zum Ende von unserer Beziehung auch erst, das heißt da war schon so ein bisschen am Brücke und das war dann einfach noch ein weiterer Schritt irgendwie zu sagen, okay, das wird beendet, ja zu mal, sie auch erst irgendwie den Schluss machen wollte, dann haben wir es doch nicht geschafft, dann machen wir doch noch zusammen, hängen das aber weiter mit dieser offenen Beziehung und ja, irgendwann dachte ich wir in halt, das geht nicht mehr, das kann ich nicht so wie oft soll ich das noch über mich ergeben lassen, dann habe ich jetzt auch so gesagt ne ey, ich kann das auch nicht mehr, es ist vorbei. Lasst uns mal die Fakten checken, ist monogamie wirklich oud? Wir haben bei Johanna Degen nachgefragt, sie ist sozial Psychologin und forscht unter anderem zu den Themen Liebe und Dating. Das weiß man empirisch belastbar tatsächlich nicht, also wir können sagen, dass sich der des Kurs geändert hat, es ist endstigmatisiert, es wird öffentlich besprochen, offene Beziehungsmodelle und Polyamorie und ich kann aus der parterapäutischen Praxis von mir und Kolleginnen und Kollegen berichten, dass das immer häufiger an uns herangetragen wird und es ja sogar Schwerpunktpraxen gibt, also wir würden sagen gut begründet aus Beobachtungen nimmtes zu, aber es gibt jetzt noch keine Volkszählung. Johanna Degen sagt auch, diese Eindruck auf Dating Apps würden vor allem viele Leute offene Beziehung suchen, der täuscht nicht, aber es hängt auch total von der App ab, aus ihren Beobachtungsstudien geht nämlich hervor, dass bei manchen Apps bis zu 80% offene Beziehungsmodelle gesucht werden, bei anderen sind es aber unter 2%. Laut Johanna Degen hängt die Verteilung der offene Beziehungsmodelle auch von Miljörb. Also es sortiert sich auch zum Teil nach Gruppen, ich möchte aber dazu sagen, dass es immer noch sehr heterogen ist, aber es gibt statistische Tendenzen, zum Beispiel in klassisch homosexuellen männlichen Miljös, gibt es schon seit sehr langer Zeit eine Tradition für offene Beziehungsmodelle, da ist es fast das normale oder sogar das neue konservative offene Beziehungsmodelle zu haben und fast wieder neu, wild und progressive geschlossene Beziehungsmodelle zu denken. Da ist auch manchmal die Therapie eher in diese Richtung, das klassisch geschlossene Beziehungsmodelle als annämenbar neu zu definieren. Und dann gibt es eben andere Gruppen, die in der statistischen Tendenz eher da Neuland betreten und da zu zählen die zis heteropare, die haben keine lange Tradition in offenen Beziehungsmodellen und Polyamorie. Es gebe auch Unterschiede je nach Wohnort oder Alter, aber offene Beziehungsmodelle sein jetzt nicht nur etwas, das von jungen Leuten in Großstädten gelebt wird. Johanna Degen ist aber wichtig, die Modelle nicht gegeneinander auszuspielen. Also ich sage immer, Inklusivität muss in aller Richtung gehen und ist auch nur dann wirklich akzeptierend und es wird immer problematisch, wenn es um moralische Überlegenheit geht. Im Diskurs haben im Moment offene Beziehungsmodelle und Polyamorie eine moralische Überlegenheit, also sie wirken spannend, neu interessanter und reflektierter und ich würde sagen, es geht eigentlich darum, seine eigene Wahrheit zu finden und danach auch zu leben und zu kommunizieren und dann gilt no shame-Honey und zwar in aller Richtung. Es muss nämlich Ergebnis offen verhandelt werden und individuell flexibel und dann kann es schön sein. Monogramm leben zu wollen, wenn die Polyamorie gerade interessanter und reflektierter wirkt, das stellt einfacher Herausforderungen, vor allem beim Daten, wenn man sich erst kennenlernen. Obwohl Power, das beim Kennlernen, erstmal nicht in den Vordergrund stellt. Grundsätzlich wie kommunizierst so was, gar nicht tatsächlich direkt, das ist für mich erstmal relativ unwichtig, weil mir jetzt da darum die Person kennenzulernen und wenn ich die Person ein bisschen kennengelernt habe, weiß man auch relativ schnell, ob die Monogramm ist oder Polygamen ist oder so was, entwickelt sich heute im Gespräch, aber ich gehe jetzt nicht auf den Daten, sagst du, okay, bis jetzt Polygamen oder Monogramm, Fub, auch wenn die Person sagt, ich möchte ja gerne in der Polygamenbeziehung sein, dann ist es für mich auch kein Ausschussketterien, wenn die Person aber ratender Beziehung ist, dann ist es für mich ein Ausschussketterien. Es ist ja schon so und das heißt, du auch angesprochen, in Großstädten vielleicht gerade in Berlin vielleicht aber auch in anderen Großstädten, wirkt es ja schon so als Vermonogamie irgendwie in bestimmten Babes so altmodisch oder fast einschränken, so wird das dargestellt, bekommst du das auch mit und wie gehst du mit diesen gesellschaftlichen Erwartungen dahingehend um, dass jemand dir sagt, du wirst perspektivisch monogramm leben, bist aber altmodisch. Ja, also Leute, die sagen, oder wenn ich den sage, ich möchte perspektivisch eher monogramm leben oder ich kann mir nun eine monogramme Beziehung vorstellen, hatte ich das teilweise auch schon, dass Leute so waren, so vor Altbacken, vor Konservativen, so was, aber sind dann auch eher junge Leute, ich würde sagen, unter 25 Leute in meinem Alter, ich bin 30 geworden, dieses Jahr so um die 30, paar Jahre, älter, paar Jahre, jünger, da habe ich das eigentlich fast nie das Gespräch bzw. bewege ich mich, glaube ich, nicht in der Babel vor so was besonders beliebt ist aktuell und wenn dann Leute kommen und sagen, ja nur, wenn man monogramm ist, das ist dann als irgendwie konservativ oder altbacken hinstellen, dann sollen sie es gerne machen und dann akzeptiere ich das auch, aber wenigstens muss ich mich nicht selber belügen und mache irgendwelche Sachen nur weil es der gesellschaftlichen Komform oder dieser Babel entspricht. Es kann uns ganz schön auf die Probe stellen, wenn wir das Gefühl haben, unsere Art, wie wir Beziehungen leben wollen, wird abgewertet, aber warum gibt es dieses Gefühl von Konkurrenz überhaupt und wie sollten wir mit unterschiedlichen Vorstellungen in unsere Beziehung am besten umgehen? Aino Simon ist Parterapeuten und Autorin und hat sich auf verschiedene Beziehungsformen spezialisiert. Wir alle haben das Bedürfnis normal zu sein und richtig zu sein, indem wir sind und dann gibt es diesen Abgleich, wie sind die anderen, wie bin ich, bin ich in Ordnung. Das ist aber im Fall von Liebesmodellen, die völlig falsche Frage, weil es gibt nicht das Richtige oder das bessere Liebesmodell. Es gibt nur das Liebesmodell, was zu dir und deiner Partner oder Partnerin passt und zwar in einer bestimmten Zeit, es kann sein, dass sich dein Liebesmodell, was zu dir und deinen Bedürfnissen passt, im Laufe deines Lebens verändert, gibt es also Paare, die fangen Monogramm an, öffnen ihre Beziehung für eine Weile und leben schließlich wieder im Monogramm. Es macht keinen Sinn zu fragen, welches ist das bessere Modell, weil dann bin ich mit der Frage beschäftigt, bin ich richtig, bin ich falsch und dieser Anlass hilft in der Liebe nicht. Komm auch Paare zu dir, die irgendwie merken, sie gehen gegen diesen Zeitgeist, also sie merken ihre Sehnsuch nach Monogamie, ist vielleicht nicht mehr ganz so innen und haben die dann typische Sorgen oder Fragen? Ja, vor einigen Jahren wurde ich noch genau das Gegenteil gefragt, was ist, wenn ich irgendwie nicht monogramm leben will, wie kann ich dann das trotzdem machen und wie kann ich da übersprechen. Jetzt gibt es so einen großen Trend und tatsächlich in den Großstädten interessieren sich viele Menschen für offene Lebensmodelle und dann geraten Monogramm unter Druck und fragen sich, bin ich noch okay und was wir damit machen ist, dass wir die Paare unterstützen, rauszufinden, wie sie Liebe leben wollen, weil ich sag mal so, nur weil Poli Amori auf einer Beziehung draufsteht, ist nicht unbedingt viel Liebe drin. Was ich damit sagen will, es gibt gute liebevolle Monogamebeziehungen und es gibt gute liebevolle Poli Amori oder offene Beziehungen und es gibt auch sehr harte, toxische Monogame wie Poli Amori, liebes Beziehungen. Also man kann nicht von dem Modell, das ein paar lebt, kann man nicht darauf schließen, ob diese Beziehung gut ist oder schlecht, sondern eine Beziehung ist dann gut, wenn sie den beteiligten Menschen hilft, ihre eigenen, ureigenen Wünsche und Bedürfnisse zu befriedigen, dann ist sie gut. Und wenn du sagst, du hilfst den das gemeinsam rauszufinden, welches Modell für sie funktioniert, wie kann ich mir das vorstellen? Na ja, erstmals ist es so, dass die Wahl deines Liebesmodells nicht Natur gegeben ist, also das ist nicht in deiner DNA festgeschrieben, sondern das ist eine Strategie, das ist eine Strategie, mit der du deine Bedürfnisse befriedigen willst. Und der erste Schritt ist immer rauszufinden, um welche Bedürfnisse geht, ist dir denn eigentlich gerade. Also es kann sein, dass es einem Menschen besonders um Sicherheit und Schutz und Stabilität geht, dann ist für ihn vielleicht das Monogame, Liebesmodell gerade passender. Es kann aber auch sein, dass es eine Menschen gerade um ja Selbstbestimmung, Freiheit, Autonomie, vielleicht Entwicklung der eigenen Sexualität geht, das sind genauso legitime Bedürfnisse und dann ist vielleicht das offene Beziehungsmodell gerade passender. Das heißt, es geht darum, zu schauen, welche Wünsche stehen eigentlich dahinter und mit welchen Beziehungsregeln kommen wir beide, weil es betrifft ja dann immer zwei Personen am ersten zu einem Gefühl der Erfüllung und Befriedigung. Wenn ich jetzt Monogamen leben möchte, aber mitbekommen, dass sich Beziehungsmodelle um mich herum zumindest in meiner Babel oder in meiner Stadt ändern, wie gehe ich dann mit dieser Unsicherheit um? Ich finde es gut, miteinander zu reden und diese eigene Unsicherheit in Kontakt zu bringen. Also was sprecht dagegen? Zu sagen, hey, ich merke, du machst das anders. Irgendwie berührt mich das? Ich fühle mich unsicher oder ich bin neugierig darauf, wie machst du das eigentlich? Also mitten an der sprechen in der echten Neugier aufeinander und macht viel mehr Sinn als zu denken, du bist falsch oder ich bin falsch, weil dann sind wir in einem Gegeneinander und in diesem Ringen, um wäre es richtig, wäre es falsch, verlieren immer beide, weil dann verrutscht die Augenhöhe und viel viel sinnvoller ist es Monogame und offene Beziehungsmodelle als ein Spektrum zu sehen und da wo du gerade stehst oder da wo du gerade stehen möchtest, das ist deine ganz persönliche Entscheidung und das ist völlig legitim. Also denk nicht über dich, du bist falsch, wenn du anders lebst als deine Nachbarn. Ich habe den Eindruck, wenn es um Monogamie oder eben nicht geht, gibt es häufig so diese Situation ein paar der Beziehung möchte Monogam leben und der andere da ist vielleicht zumindest mal neugierig auch so ein anderes Modell. Wie können wir denn damit am besten umgehen? Das ist die Herausforderung mit der wir natürlich am meisten konfrontiert sind, denn genau da entstehen dann Konflikte, wenn er eine die Strategie hat, sexuell exklusiv zu leben und der andere die Strategie hat sich irgendwie da zu entdecken auf eine Weise, dann entstehen natürlich Konflikte und da ist es ganz besonders wichtig, die Basis dieser Beziehung aufzuräumen und die Frage zu klären, wer sind wir für einander? Was macht uns aus und wie stecken wir da unsere Basis? Ab wie sorgen wir dafür, dass unsere Nähe immer wieder entsteht und wir da eingestimmt sind aufeinander und wie finden wir dann gemeinsam den Rahmen, in dem vielleicht solche Experimente möglich sind? Viele offene Beziehungen oder viele Menschen die Beziehungen öffnen, sind gar nicht darauf vorbereitet, was dann alles auf sie zukommt und sie sind teilweise auch sehr schockiert, wenn sie sehen, wie leicht und wie schnell man sich in solchen Beziehungen auch verletzen kann und in solchen Experimenten. Ich sage oft, das ist eine Operation am offenen Herzen, also macht dir klar, du musst sehr gut vorbereitet sein auf dieses Experiment und du brauchst Fähigkeiten, Liebesfähigkeiten, Kommunikationsfähigkeiten und auch die Fähigkeit, schwere Gefühle, deine eigenen Schwerenbefühle, aber auch die deiner Partnerin auszuhalten und damit einen guten Umgang zu finden. Also das ist ja ein Projekt, was viele Menschen unterschätzen und da einfach sozusagen die Freiheit und das Abenteuer ruft, aber die Gefahren, die da drinstecken und die Anforderungen, die da drinstecken, erst mal gar nicht erkennen. Eine australische Meter Studie hat übrigens gezeigt, dass monogame und nicht monogame Menschen ähnlich glücklich in Beziehungen sind. Am Ende kommt es also wirklich nicht auf die Form an, sondern was wir daraus machen. Das Team für diese Folge, Philipp Adelmann, die Virginia Scherberkörper, Selin Wegerd, Anne Boehmann, Halvin Dotti und ich. Tschüss, bis zum nächsten Mal.
Podcast Summary
Key Points:
Different perspectives on relationship structures - monogamy vs. open relationships.
Challenges and complexities of navigating various relationship models.
Importance of communication, understanding individual needs, and respecting personal choices in relationships.
Summary:
The podcast discusses the dynamics between monogamous and open relationships, highlighting the challenges individuals face when their preferred relationship style differs from their partner's. It emphasizes the significance of clear communication, understanding personal desires, and respecting individual choices within relationships. Experts stress the importance of recognizing that there is no superior relationship model, only what works best for the individuals involved at a given time.
The narrative underscores the need for couples to establish a strong foundation based on mutual understanding and to navigate potential conflicts with openness and empathy. Additionally, it points out the complexities and potential risks associated with open relationships, emphasizing the necessity of being well-prepared and equipped with effective communication and emotional management skills. Ultimately, the key takeaway is that relationship happiness is not determined by the relationship structure itself but by how well individuals navigate and nurture their connections.
FAQs
In einigen Großstädten interessieren sich viele Menschen für offene Beziehungsmodelle, was dazu führt, dass Monogamie manchmal als altmodisch betrachtet wird.
Es ist wichtig, seine eigenen Bedürfnisse zu erkennen und zu kommunizieren, unabhängig von gesellschaftlichen Trends oder Erwartungen.
Indem man offen über Beziehungsmodelle spricht, kann man Unsicherheiten klären und herausfinden, welche Modelle am besten zu den eigenen Bedürfnissen passen.
Es ist entscheidend, die Basis der Beziehung zu klären und gemeinsam zu entscheiden, welches Beziehungsmodell am besten zu beiden passt.
Offene Beziehungen erfordern eine gute Vorbereitung, starke Liebes- und Kommunikationsfähigkeiten sowie die Fähigkeit, mit schweren Gefühlen umzugehen.
Eine australische Studie zeigt, dass sowohl monogame als auch nicht-monogame Menschen ähnlich glücklich in Beziehungen sein können, unabhängig vom gewählten Beziehungsmodell.
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