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Das Wachstum ist zurück. Aber ist es auch nachhaltig?

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Das Wachstum ist zurück. Aber ist es auch nachhaltig?

Die deutsche Wirtschaft zeigt im ersten Halbjahr 2026 ein robustes Wachstum von 1,3 Prozent, was über die Frühjahrsvorhersagen hinausgeht und durch staatliche Investitionen in Infrastruktur, Sicherheit und Klimaschutz unterstützt wird. Die Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reichel hebt hervor, dass das Wachstum zwar real ist, aber nicht nachhaltig sei, da das Potenzialwachstum in Deutschland nur bei 0,4 Prozent liegt – deutlich niedriger als die aktuelle Wachstumsrate. Kritikpunkte betreffen vor allem die Verwendung des Sondervermögens: viele Ausgaben gelangen in kurzfristige, konsumbezogene Projekte wie Parkzonen oder Räumfahrzeuge, die langfristig kein Wachstumspotenzial schaffen. Gleichzeitig wird die Wirtschaft durch strukturelle Schwächen wie hohe Lohn- und Energiekosten sowie der demografischen Alterung geprägt, die ein nachhaltiges Wachstum behindern. Obwohl der Arbeitsmarkt nicht stark ansteigt und die Preise steigen, wird der Aufschwung als positiver Anzeichen für eine Wiederbelebung des Wirtschaftsstandorts angesehen. Doch die internationale Perspektive zeigt, dass Deutschland im Mittelfeld liegt – mit deutiger Verbesserung gegenüber den letzten Jahren, aber nicht im Bereich der führenden Industrieländer. Der Wachstumstrend bleibt fragil und hängt stark von kurzfristigen Sondereffekten ab. Langfristig ist der Fokus darauf, strukturelle Reformen in Bildung, Arbeitsmarkt und Sozialsystemen voranzutreiben, um die Investitionsschätze und Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Eine klare Trennung zwischen konjunkturellen und strukturellen Wachstumsfaktoren ist entscheidend, um eine nachhaltige Entwicklung zu erreichen.

Transcription

7360 Words, 46644 Characters

German
* Musik * Ist das eine Blase? Der Wirtschaftsportkars derzeit. Wir haben die Taisole hinter uns gelassen. Die deutsche Wirtschaft wächst wieder. Das ist ein wichtiges Signal, aber es ist nur der Anfang. Unser Anspruch ist klar, Deutschland muss wieder zurück an die Spitze. Die deutsche Wirtschaft hat sich im ersten Halbjahr 2026 Robuster erwiesen, als noch im Frühjahr projiziert. Das war die Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reichel vor etwa zwei Wochen, als sie in Berlin die Herbstprojektion der Bundesregierung für die deutsche Wirtschaft vorgestellt hat. Also für die Entwicklung der deutschen Wirtschaft. Das war schon eine Überraschung, auch wenn sich die Entwicklungen in den Tagen zu Forschung angekündigt hatte. Die Überraschung ist die Wirtschaft wächst auf einmal wieder. Das hat mir lange nicht. Um 1,3 Prozent soll es in diesem Jahr gegen über 20-25 nach oben gehen. Das ist beträchtlich, vor allem, wenn man berücksichtigt, dass die Bundesregierung in ihrer Frühjahrsprojektion noch von 1 Wachstum von 0,5 Prozent rausgegangen ist. Aber Wirtschaftsforschungsinstitut bestätigen diesen Eindruck. Auch die korrigieren ihr Wachstumsprognosen nach oben. Und das ist interessant. Ja, und trotzdem ist es nicht so, dass, obwohl wir jetzt eine längere Phase der Stagnation und Rezession eigentlich hatten. Und trotzdem ist es nicht so, dass jetzt alle jubeln würden. Es melden sich immer mehr skeptische Stimmen, dass alles sei nur ein Strohfeuer, das Wachstum, sei nicht so richtig echt und das ganze Bau vor allen Dingen auf den neuen Schulden, die die Regierung ja aufgenommen hat, die sich ihrem Sondervermögen. Und tatsächlich sagte auch die Wirtschaftsministerin eben bei dieser Vorstellung, dass vor allem die staatlichen Investitionen in Infrastruktur, in Sicherheit und Verteidigung diesen Wachstums-Schub jetzt gebracht hätten. Ja, also das Wachstum ist zurück, aber wie nachhaltig ist das? Darüber wollen wir heute sprechen in unserem Zeitwirtschaftsportrast. Ist das eine Blase, den Podcast über Geld, Macht und Gerechtigkeit? Und zwar heute mit dir, Zacharias, Zachis, Wirtschaftsredakteur der Zeit. Und mit dir, Carla Neuhaus, auch Wirtschaftsredakteurin, der Zeit. Und wie immer wollen wir beginnen mit unserem altbekannten Spiel, Fakt oder Fantasie, Carla und ich bringen jeweils eine Behauptung mit und wie alle müssen raten, war oder falsch. Liebe Carla, willst du anfangen? Ja, sehr gerne. Zacharias, ich habe dir eine Behauptung mitgebracht. Da geht es um den Arbeitsmarkt. Und zwar das höre Wirtschaftswachstum. Das ist direkt gleich meine Behauptung, wird sich auch an Arbeitsmarkt bemerkbar machen. Es wird wieder ein bisschen leichter werden, Job zu finden. Da hatten wir eben zuletzt das Problem, dass viele Leute, die ein Job verloren haben, es gar nicht so einfach hatten, was Neues zu finden. Und das IAB, das Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung, prognostiziert jetzt aber, dass die Zahl der Sozialversicherungspflichtigen Jobs in diesem Jahr um 70.000 Steigen wird auf knapp 35 Millionen. War oder falsch, Zacharias? Ja, ich kenne mich ja nicht so gut aus mit dem Arbeitsmarkt wie du, liebe Carla. 70.000. Ja, ich mein gerade im Bausektor, wo ja viel Geld hinfließt aus diesen Investitionsprogramm. Kann ich mir schon vorstellen, dass da auch neue Stellen geschaffen werden, mitzueinander die Leute gesucht werden. Die Zahl ist jetzt auch nicht so riesengroß. Ich würde es jetzt mal für Realiste schalten, also wahr. Ja, leider nicht, sag ich erst. Tatsächlich ist die Behauptung falsch, denn seit der Sozialversicherungspflichtigen beschäftigten dürfte in diesem Jahr sogar sinken um 70.000 auf knapp 35 Millionen. Dazu sagte Enzo Weber vom IAB kürzlich, 2026 wird vermutlich das erste Jahr seit der Weltfinanzkrise sein, in dem die Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung nicht mehr wächst. Und das ist schon krass, das hat aber nicht nur mit dem Wachstum mehr war, dass wir oder dem langen relativ maunen Wachstum über das wir heute sprechen werden zu tun, sondern das Licht vor allem an der Alltung der Gesellschaft, am demografischen Wandel, das erklärt das nämlich, ne? Das heißt aber auch, dass dann gleichzeitig nicht die arbeitslosen Quote steigt, wenn das sind einfach Leute, die in Rente gehen, dann letztendlich. Genau, das sind Leute, die in Rente gehen, die aus dem Arbeitsmarkt rausgehen, und für die, die man aber kein Ersatz findet. Mhm, verstehe, verstehe. Also es kommen einfach zu wenig junge Menschen machen. Okay, ja, interessant, aber ich hab dir auch eine, eine Zahl mitgebracht, die sich erst mal kompliziert anhört, aber eigentlich ganz einfach ist. Und darüber wurde es letztes viel gesprochen. Deswegen, mal gucken, ob du es weißt oder nicht. Aber ich hab noch mal ein Bericht der Bundesbank reingeschaut, zum Wachstumszenarien in Deutschland aktuell. Und da geht es, die Rede von dem Potenzial Wachstum. Und das ist also ein Wert, der beschreibt, wie schnell die Produktionsmöglichkeiten wachsen können in Deutschland. Also wie stark Deutschland eigentlich dauerhaft über mehrere Jahre wachsen kann. Und dieses Wachstum, dieses Potenzialwachstum, ist nach Angaben der Bundesbank viel geringer, als das, was wir im Moment jetzt sehen, also 1,3 Prozent, nämlich, also die deutsche Wirtschaft hat im Moment nur das Potenzial und das ist meine Behauptung. Jedes Jahr um 0,2 Prozent zu wachsen, also eigentlich fast gar nicht, war oder falsch. Ah, schwierig, also dass das Potenzialwachstum in Deutschland relativ niedrig ist, das weiß ich. Und dass wir da echten Probleme haben. Aber ob es wirklich so niedrig ist, das ist nur bei 0,2 Prozent Licht. Puh, aber ich würde jetzt mal sagen, das stimmt, das hast du dir nicht ausgedacht. Das habe ich mir ausgedacht, die wir kala. Aber es ist nicht über 1 Prozent. Nee, es ist tatsächlich niedrig, es liegt bei 0,4 Prozent. Ah, das ist aber gemeint. Nach Berechnung der Bundesbank, und es ist so, dass die Bundesbank sagt, vor einem Jahrzehnt, waren wir bei einem Wert der drei bis viermal so hoch, war so deutlich über 1 Prozent. Und jetzt kommt der Punkt, den du jetzt eben auch aufgemacht hat, dass der Hauptgründe dafür ist, dass eben viel mehr Menschen den Arbeitsmarkt verlassen, nämlich vor allen Dingen, wegen Renteneintritt. Also die Bundesbank, denn es ist ganz konkret, der Renteneintritt, der B-Bouma, damit vielen zunehmend Arbeitskräfte, nämlich in der deutschen Wirtschaft. Und es ist schwierig, das wieder zu kompensieren. Das geht vor allen Dingen, in denen man zum Beispiel mehr Frauen in Vollzeitbeschäftigung bringen würde. Aber viele arbeiten ja Teilzeit. Da müsste man dann aber noch mal ran wieder an die Kinderbetreuung und so weiter. Das sind die bekannten Diskussionen. meines Wissenslach liegt das aber auch an einem zweiten Punkt, dass vor allem im Dienstleistungsbereich wachsen. Also in Bereichen wie Gesundheit, Pflege, die natürlich superwichtig sind, wo du aber natürlich nicht so viel Wachstum generierst, wie jetzt zum Beispiel in der Industrie, die halt vergangenheit sei wichtig war. Genau, das ist, also die Bundesbank nennt drei Gründe für diesen Rückgangspotenzial Wachstums. Und das ist in einerseits demografie, wo wir gerade gesprochen haben. Aber eben auch, zum Beispiel mehr Investitionen kann man anreizen dadurch, in dem Wirkati abgebaut wird, in den Genehmigungen geschleunigt werden. Den halt einfach ein besseres Investitionsumfeld für Unternehmen geschaffen würde, um da ja mehr Kräfte frei zu setzen. Aber das sind verschiedene Gründe, die da angeführt werden. Okay, ne, interessanter sind wir doch schon ganz gut drin im Thema. Wir wollen das jetzt gleich vertiefen und zwar mit einem Kollegen aus unserem Resort, der sich mit dem Thema sehr gut auskennt. Unser Gast heute ist unser Lieberkollege Koyah Rucho, stellvertretender Leiter des Wirtschaftsressors und ein ausgewiesener Kenner der Wirtschaftspolitik. Er schreibt nämlich für die Zeit regelmäßig analysen über das Wachstum, aber auch über die Geldpolitik oder die Staatsfinanzen. Und im Resort nennen wir diese Analysen auch gerne liebevoll die Koyah Lüsen, weil sie doch immer eine eigene Stilrichtung kann man sagen. Koyah hat ursprünglich Politikwissenschaften und VWL studiert und später auch zur Wirtschaftsförderpolitik der EU promoviert. Und bei der Zeit arbeitet er bereits seit 1999. Die Lieberkolle hat toll, dass heute bei uns dabei bist. Ja, vielen Dank, dass er mich eingeladen hat. Die Lieberkolle Konyunkturpolitik und Makroökonomie für einige magt das etwas trocken klingen. Aber es ist schon interessant, unsere Höhren und Hörer wissen das sehr zu schätzen. Hören diese Folgen sehr gerne, weil dann doch auch der größere Rahmen erklärt wird. Was fasziniert dich daran, so sehr an diesen Themen? Du hast ja auch darüber promoviert, du hast das studiert, was fasziniert dich eben so sehr? Man sieht, wenn man sich so was anguckt wie Konyunktur oder die großen wirtschaftlichen Zusammenhänge, dann sieht man, wie unser allerleben beeinflusst ist von Faktoren, die vielleicht ein bisschen abstrakt sind, wie Zinsen oder Inflation oder höhere Staatsausgaben oder wie die Arbeitslosigkeit sich verändert, weil die Nachfrage sich verändert, das sind ja alles Faktoren, die unser allerleben mit beeinflussen können. Und ob jemand einen neuen Job sucht oder ob jemand einen Gehaltsverhandlung geht mit Zusammenarbeitgeber, klar geht es dann auch mal um das ganz konkrete und individuelle, das ist auch sehr, sehr, sehr unterschiedlich oft. Aber man es findet halt statt in so einem großen Rahmen und das finde ich es von sehr wichtig auch manchmal, oder ich finde, interessant zu verstehen. Warum entwickelt sich diese riesige Tanker, diese riesige Maschinerie? Warum entwickelt sich das gerade in die eine Richtung oder in die andere Richtung? Und was müsste man vielleicht ändern, damit sie wieder in die richtige Richtung fährt? Ich finde das total spannend und wichtig. Und finde das, guck mir es immer sehr gerne an. Super, wir wollen heute sprechen über diesen riesigen Tanker, da sich dann nämlich gerade bewegt. Also die Wirtschaft soll ja in diesem Jahr wieder um 1,3 Prozent wachsen, das sagen geführenden Wirtschaftsforschungsinstitute, das sagt auch das Bundeswirtschaftsministerium, ist aber deutlich mehr als man noch im Frühjahr, im Frühsommer angenommen hat, wie kommt das? Ja, ich glaube, kommen verschiedene Faktoren zusammen. Das sind auch Sachen, die die Wirtschaftsgut auch da auch sagen. Das eine ist, dass der Staat ja am Omnic sehr viel Geld ausgibt. Das ist zum einen das Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaschutz. Da wird über Schulden finanziert, sehr viel Geld, ja, in den Infrastruktur ausgaben und ähnliches reingesteckt. Das läuft mittlerweile an, das ist noch im Hochlaufen, aber mittlerweile ist da doch eben schon eine Menge Geld, was in die Wirtschaft hineinkommt. Dann geben wir mehr Ververteidigung aus, auch an Riesenprocken, wo da stark mehr Geld ausgibt. Das alles schiebt die Konjunktur an. Und dann gibt es noch eine alte Sonderkonjunktur, die ein bisschen kompliziert ist, wie es ein Schräg ist, aber ist auch ein Faktor. Wir haben im Iran, die Stärkung der Straße von Hormuz, die dazu führt, dass viele Dinge öll, aber auch andere chemische Grundstoffe, alle möglichen Lieferungen nicht mehr so auf den Weltmarkt kommen wie es vorher gingen. Und das ist natürlich eigentlich eine Belastung für die Wirtschaft, könnte man denken, aber wir haben dann eine Sonderkonjunktur, weil deutsche Chemiefirmen haben andere Bezugsquellen, die kriegen gar nicht so viel vor Materialien aus der Straße von Hormuz. Und waren deswegen jetzt in den letzten Monaten Lieferfähig, während ihre Konkurrenten auf dem Weltmarkt zum Teil nicht Lieferfähig waren. Und deswegen gab es jetzt zum Beispiel in der Chemie wirklich ein richtiges Sonderkonjunktur, der hat sich gesagt, wow, wir können ja ohne eine Sachen verkaufen, weil die anderen können nicht liefern. Das ist oft komplex, aber das ist auch eine Einfaktor, der hier eine Rolle spielt. Der eine Teil ist ja nun doch auch überraschend, also die du gerade zuletzt beschrieben hast, diese Sonderkonjunktur, aber war der andere Teil nicht doch auch vorhersehbar. Also wir hatten ja im Frühjahr eine deutlich nivige Prognose und jetzt ist es dann so stark, da das wachst du, als kann man drei Prozent. Wie viel davon ist, sage ich mal Sonja, also Sonderkonjunktur und wie viel ist Sondervermögen, kann man das überhaupt abschichten oder ist das eine Schwer zu trennen? Ich glaube, man muss ein bisschen aufpassen, also dass man zu detailliert glaubt, man kann das ganz genau einzeln zuordnen. Das ist ja auch auch diese 1,3 Prozent, muss man auch mal sagen, ist jetzt auch nur eine Prognose, ja. Und es gibt auch noch andere Prognosen, auch wenn die führende Institute sich da in dieser Stelle einen Gemeinschaftsgut achten haben. Ich habe hier gerade mal so eine Liste noch mit Prognosen aus anderen Ländern, international, auch für Deutschland. Es sind immer Prognosen, das ändert sich, laufen, da gibt's verschiedene, da gibt's ja eine Fülle von Faktoren, die da mit hineinspielen. Ich glaube, dass was das Sondervermögen angeht. Natürlich war das im Prinzip, woher sie war, dass da was passiert oder auch die Ausgaben für die Verteidigung. Aber was man ganz schwer einschätzen kann, ist auch jetzt noch nicht ganz klar, wie viel Geld aus dem Sondervermögen kommt tatsächlich jetzt bei den Unternehmen an, die irgendwelche Aufträge bekommen. Und wie viel ist es in so einem Planungsprozess? Wenn ich Sondervermögen für die Infrastruktur mache, also sage ich, ich will eine Brücke neu bauen, ja, wie lange dauert das oft, bis die Planung vorangegangen ist. Ich war jetzt unterwegs, ich könnte vielleicht noch mehr dazu sagen, gleich noch, ich weiß unterwegs auf den Spuren des Sondervermögens und da ging es auch mal eine Schule, die zum Beispiel neu gebaut werden soll. Da haben die mir gesagt, das wird noch bis zum Jahr, 2018, 2019 dauern, bis das dann wirklich losgeht, weil die ganze Planung braucht unendlich viel Zeit. Es geht aber auch in den Mengeprojekte, die schneller laufen. Also das muss man dazu sagen. Und das kann man vielleicht nicht perfekt vorher einschätzen, wie viele Dinge laufen relativ schnell an und wie viel von dem Sondervermögen ist wegen solcher Planungszeiten, Vergabe, Verfahren und so war da wie viel dauert länger. Das ist vorher wahrscheinlich schwer einschätzt, weil ich glaube, das ist auch ein Faktor dabei. Aber ich glaube, wir sollten an der Stelle einmal noch mal einordnen, wo stehen wir da eigentlich? Also wie gut sind diese 1,3 Prozent? Wie gut stehen wir damit da im Vergleich zu anderen Ländern? Da hat der, glaube ich, der IVF auch gerade zahlen, vorgelegt und demnach sind wir, glaube ich, gar nicht so schlecht, oder? Ich würde sagen, wir stehen so im Mittelfeld. Ich hab jetzt einmal, es gibt, wie gesagt, es gibt, man muss ganz ehrlich sagen, es gibt eine Fülle von Prognosen, der IVF macht eine Prognose, die OECD macht Prognosen, die Bundesregierung, die führenden Wirtschaftsforschungsinstitut in Deutschland, Banken machen Prognosen. Es gibt so ein Service Consensus-Forghast, das heißt, dass die machen so eine Art Überblick über alle Prognosen, bilden dann nochmal Durchschnitt davon. Ich hab mir gerade mal den, auch mal die Tabelle angeguckt, keine Ahnung, 50 verschiedene Prognosen, wo sie so ein Durchschnitt bilden. Da kommen sie für Deutschland auf 1,1 Prozent für dieses Jahr, letzter Stand. Ich würde immer sagen, ob nur 1,3, 1,1, das ist ja meist was am Jahresende oder am Anfang des Jahres, wenn wir es wissen, das ist wieder eine andere Zahl. Man darf nicht zu genau fein, kleinteilig, da denken das ist alles ganz präzise, das sind immer noch Prognosen. Aber sagen wir, 1,1 oder 1,3 Prozent für Deutschland. So. Und wenn ich mir angucke, was andere Industrieländer so verzahlen haben, da gibt es einige, die liegen dahinter, Frankreich, 0,5, Kanada 0,9, Japan 0,8, Italien 0,8. Also liegen einige dahinter, es liegen halt auch einige, nochmal deutlich davor. USA 2,1, Schweden 2,4, Spanien 2,5, Eurozone Durchschnitt 1,1 oder Europa 1,1. Also wenn man, man muss vielleicht mal relativieren, wir hatten die letzten Jahre ja oft den Fall, dass wir wirklich schlusslicht waren. Also von allen Industrieländern würde ich das land, was das niedrigste Wachsen hat und das mehrere Jahre nacheinander. Also von daher ist es von eine deutliche Verbesserung, das auf jeden Fall. Und trotzdem haben wir ja parallel gerade die ganzen Nachrichten aus der deutschen Autoindustrie, die steckt ja mitten in der Krise, da fallen viele Jobs weg und man fragt sich, wie passt das zusammen? Weil das ist ja nun ein riesiger Sektor, die Autonustrieb plus die ganzen Zulieferer und alles, was da dranhängt, ist das einfach sozusagen ausgeklammert und die anderen Bereiche wachsen so stark, dass das dann ausgewichen wird? Ja, letztlich muss es so etwas sein. Genau, das Bild von Tanker ist wahrscheinlich noch nicht mehr das richtige Bild, weil Tanker ist wahrscheinlich noch unterkomplex für so eine ganze Volkswirtschaft als Bild. So eine Wirtschaft ist wirklich, es gibt so viele verschiedene Bereiche und wenn man sich jetzt die letzten Jahre anguckt, auch in diesen Krisenjahren, den wir gar nicht gewachsen sind, gab es Bereiche, die wo weiter Stellen aufgebaut wurden und wo auch gelten geflossen ist. Das war nicht die Industrie und feinlich die Autoindustrie, aber im ganzen Bereich öffentlicher Hand, da sind wahnsinnig viel Stellen neu entstanden, also Pflege, Gesundheit, System, Beamte. Also es gab zahlen, es ist wirklich krass, ein wirklich krasser Anstieg der Beschäftigten im öffentlichen Sektor und krasser Rückgang der Beschäftigten in der reinen Privatwirtschaft. Wobei auch die Privatwirtschaft noch mal, es gibt eben verschiedene Industrie, Autoindustrie, ganz klar Abbau, Krise, noch nicht gelöst, aber Chemie läuft gut oder hat zumindest sagen, ob man diese Sonderkonjunktur gab, die haben glaube ich aufstrukturelle Probleme, aber es gab jetzt diese Sonderkonjunktur, die hat den etwas geholfen. Es gibt diese ganzen Bereich Rüstungen, da gibt es viele Firmen, die da wirklich profitieren, weil wir mehr in Rüstung investieren, aber auch das Ausland teilweise. Dann gibt es den KI-Bum, den hätte ich vielleicht noch vorhin auch eigentlich einander erwähnen sollen, das auch noch ein Teil der ganzen Wachstumsgeschichte jetzt im Augenblick, dass dieser intenzonelle Boom der Investitionen in künstlichen Intelligenz, das der auch in deutschen Firmen für Aufträge sorgt. Da gibt es halt Chipherrsteller, Firmen wie Zeiß für die Maschinen, die man braucht, um Chip's Herz zu stellen, wiederum technik liefern. Also es gibt diesen KI-Bum weltweit, von dem auch Deutsche Hersteller wiederum profitieren. Es ist tatsächlich so die Autoindustrie, über die wir reden, ist wichtig, aber es ist halt auch nur ein Teil der Wirtschaft. Es ist ja vielleicht dann auch ganz gut so. Ja, sie ist schon ein großer Teil und auch schon, kann man schon sagen, ein bisschen bedenklich, wie stark, wie stark wir auf Auto fokussiert sind, aber jetzt trotzdem ist in hunn Teil ja. Da nehmen wir uns doch mal mit auf deine Reise zum Sonnenaffern mögen. Du warst ja in Deutschland unterwegs, hast dir verschiedene Projekte angeschaut, wo eigentlich das Geld für das Sonnenaffern mögen ausgegeben wird. Und das ist ja vorhin auch schon so ein bisschen beschrieben. Diese Projekte sind jetzt auch ein Teil oder einen Grund, warum die Wirtschaft wieder wächst. Und würdest du denn sagen, das Geld ist da gut investiert, das wird ja richtig ausgegeben, an der richtigen Stelle ausgegeben? Ja, das ist die Frage, was man möchte. Also wenn man sagt, ich will einfach kurzfristig die Konjunktur anschieben. Ich möchte das dieses Jahr und nächstes Jahr, dass wir schon eine Wachstumstahlen haben, Beschäftigung steigt und Einkommen steigen. Wenn das nur so ein kurzfristig Konjunktur geht, denn es ist eigentlich egal. Kann ich es ausgeben, wofür auch immer, weil alles, was ich mache, ob ich jetzt den Firmenauftrag gebe, mal die Straßengrüne an oder macht irgendwas anderes. Alles so für Nachfrage, für Einkommen, wenn ich als über Schuldenfinitiere, nämlich niemandem was weg und schaffe neue Nachfrage und dadurch kommt die Wirtschaft in Schwung. Diesen Effekt sehen wir jetzt ja auch. Kurzfristig bei der Nachfrage ist es egal, alles soll. für wirtschaftliche Aktivität, wenn ich aber diese Schulden mit denen das erfinanziert ist, wenn ich die irgendwann mal zurückzahlen will oder zumindest Schulden auf bedienen will, zinsen zahlen, dann ist er die Frage, die Ausgaben, die ich jetzt mache, sorgen die auch langfristig für mehr Wachstum, also auch in drei Jahren, vier Jahren, fünf Jahren. Und da geht es schon darum, ob das Geld für bestimmten Zweck ausgegeben wird, der auch langfristig unsere Wachstumsgrundlage stärkt. Und da geht es viel Kritik von Ökonom, die sagen wir haben ein Problem, sowieso die Demokratie, die alterung der Gesellschaft, dass unserem Wachstumspotenzial niedriger wird und wir haben zu wenig Investitionen, Investitionen sorgen dafür, dass man höheres Wachstumspotenzial hat und deswegen sollte dieses Geld für Investitionen ausgegeben werden. Für Investitionen, die halt dann auch mehr Wachstum ermöglichen. Eine neue Brücke, nunmals Beispiel, kann durchaus so ein Beispiel etwas sein, wenn eine Brücke im NRW dafür sorgt, dass Firmen nicht Stunden lange Umwege fahren müssen, dass im Engentransport schneller geht, das kann ja über Jahrzehnte noch kosten sparen, das kann manchen vielleicht so überhaupt erst ermöglichen, dass bestimmte Lieferketten funktionieren. Also das kann zum Wachstum beitragen. Wenn ich aber das Geld für irgendwelche Konsumzwecke ausgebe, gehelter, die ich jetzt irgendwelzale, dann es gilt einfach weg und sorgt nicht unbedingt für mehr Wachstum langfristig. Das ist so, dass ich jetzt ein bisschen ausgeholt habe, aber ich glaube, das muss man erst mal zum Verständnis bringen. Und ich habe ein Eindruck, das ist so gemischt, also es wird schon auch guter Teil des Sondervermögens für Investitionen ausgeben, wie man sich denkt, Straßen, Brücken, auch die Bahn kriegt ja Geld. Also da sind viele Sachen, die kann man als vernünftig einen Ort auf diese langfristperspektive. Aber nennt man so ein schönes, negativ Beispiel, wie Geld zum Fenster ausgeraufen wird. Zum Fenster raus, das ist interessant. Ich bin rumgefahren tatsächlich, um das mal kurz zu erläuter, und ich bin rumgefahren, weil es ein Teil dieses Sondervermögens geht speziell an die Länder, die das selber ausgeben, nicht der Bund, sondern die Länder, die das dann aber in den Kommunen auf weiterreichen. Und ich wollte mal angucken, was wird damit gemacht. Und die Leute haben immer gute Gründe für das, was sie da machen. Das ist nicht zum Fenster auswerfen. Es hat schon immer gute Gründe. Beispiel Neukölln, da werden Parkuern aufgestellte. Kann man schon sagen, okay, für die Wachstum in Zukunft wird das wahrscheinlich nicht sorgen. Da bin ich auch der Meinung, das ist nicht jetzt das, was ich mir jetzt auch hofft hätte, was man macht. Aber ich habe natürlich trotzdem gar nicht hier, die Leute leiden darunter, dass hier an das zugepackt ist, hier richten jetzt Parkzonen ein, das es sorgt auch dafür, dass Leute eher auf den Bus umsteigen und was nicht alles kundet sind, nachvollziehbar. Vor allem nimmt die Stadt damit Geld ein. Ja, genau, die Stadt in der Bezirk, Neukölln, weil nämlich weil der nimmt natürlich auch Geld ein. Genau, es schafft jetzt keinen Wirtschaftswachstum, muss man ganz klar sehen. Oder ich war in Schwerin, da wird eine Volleyball Arena ausgebaut, weil die Mannschaft, die da spielt, eine Frauen Volleyball Mannschaft, weil die öfter in der Champions League gespielt hat im Volleyball. Und die Vorgaben des Volleyball verbanden sind, du musst dann so viele Sitzplätze haben, damit du in der Champions League mit spielen darfst, dass der Hauptgrund, die sagen gibt noch andere Gründe, aber es wollte der Hauptgrund für die Investitionen. Und es geht auch um Millionen wiederum, wo ich auch denke, okay, also muss man das jetzt wirklich mit dem Sondervermögen finanzieren. Also dass man so Beispielen, es gibt noch viele kleinere Beispiele, aber das zeigt vielleicht auch mal deutlich, wo das Problem liegt, wenn man sich das anguckt, finde es ganz oft in diesen Listen, was sie machen wollen mit dem Geld, ganz oft hochte auf neues Räumfahrzeug oder irgendwas für ein Fuhrpark von der Stadt oder so, ja. Und wenn ich das mal vorstellt, weintwiegend neues Räumfahrzeug, für ein Schnee-Räumfahrzeug, oder irgendwas, ja. Das hat wahrscheinlich ein Lebensdauer von zehn Jahren, vielleicht zwölf, 13, 14, 15, aber irgendwann ist das Ding ja auch durch. Diese Schulden, also die werden wahrscheinlich erst in 20 Jahren wirklich angefangen irgendwann, das man sagt jetzt, müssen die mal getägt werden, werden wahrscheinlich gar nicht wirklich getägt, werden umgeschuldet, aber die Leute in 20 Jahren müssen im Grund genommen noch die Last dieser Verschuldung tragen, für ein Auto, was jetzt gekauft wird, was im Grunde genommen ein paar Jahren auch durch ist, das ist nicht wirklich langfristiges Investieren. Da muss ich jetzt mal achang, wenn jetzt die Kommunen dieses Räumfahrzeug in Deutschland bestellt bei einem deutschen Hersteller, haben die ja auch einen Auftrag und dann ist ja doch irgendwo, sei ich mal, eine Investition. Nein, nein, nein, nein, das ist genau der Punkt. Das ist die Konjunktur, das ist das Kurzfristige. Der Auftrag entsteht, das völlig recht, das entsteht Nachfrage, ja. Der Auto stellt halt, oh, da kommt eine Buchung, gemeiniges Übschland, wir sind noch ein Räumfahrzeug schön, haben einen Auftrag. Ja, das ist Nachfrage, die entsteht, das ist auch konjunktuell schön, aber das heißt ja nicht, dass deswegen in fünf Jahren unsere Möglichkeiten zu wachsen, besser sind als heute. Nullen, also wir haben dadurch nicht ein größeres Wachstumspotenzial. Wir haben nicht mehr Wachstumschancen in zehn Jahren, als jetzt, dadurch, dass jetzt heute ein Auto verkauft wird. Das ist nur heute gut, das ist kurzfristig, das ist das Problem. Da sind wir nämlich jetzt auch bei dem Punkt, der gerade diskutiert wird, also inwiefern dieser Aufschwung jetzt nachhaltig oder substanziell ist oder ob das sozusagen, wie man so gerne sagt, ein Strohfeuer ist. Ich würde aber nochmal ganz kurz eine Sache erklären, die wir so, worüber wir so hinweggehen. Sondervermögen muss man vielleicht mal einmal nochmal sagen, wie viel das überhaupt ist. Das sind ja 500 Milliarden Euro, die verteilt werden auf verschiedene Projekte, Infrastruktur, Straßeschiene und so weiter, dann 100 Milliarden für Klimaneutralität und Transformation und dann mal 100 Milliarden gehen an das, was du gerade gesagt hast, die Länder und die Kommunen, wenn du nochmal zur Erinnerung für unsere Hörendeörer, aber was ich gerade vorhin erwähnt hatte, also es gibt eine Diskussion darum, wie nachhaltig oder wie tragfähig ist dieses Wachstum und das hat selbst auch die Bundeswirtschaftministerin bei der Vorstellung der Herbstprognose aufgemacht das Thema und da haben wir mal ganz kurz rein, was sie da gesagt hat. Die Herbstprojektion zeigt deshalb zweierlei. Erstens, die deutsche Wirtschaft befindet sich wieder auf einem Wachstumskurs, aber zweitens dieses Wachstum muss selbst tragend werden. Wir müssen wieder ein Land sein, indem sich Investition lohnt, indem es sich lohnt, ein Unternehmen zu gründen, indem es sich lohnt, wirtschaftlich erfolgreich zu sein, Gewinne zu machen, Arbeitsplätze zu schaffen und ein Land aus dem aus Technologie, Talent und Kapital neues Wachstum entstehen kann. Ja, Collier, was würdest du sagen, hat Frau Reicha da eigentlich durchaus recht? Also das, 1,3 Prozent Wachstum ist ja schön gut, aber Reichen tut das nicht, das wird uns jetzt nicht wirklich weiterbringen. Aus zu dem Punkt kommen er auch, wenn man das hört, was du gerade erzählt hast, über Sonner vermögen. Ja, also das ist tatsächlich, ich glaube, der hat sie absoluten Punkt. Es ist ja auch so von den Prognosenheimen übereinander, die die Prognostizien ja auch alle irgendwie nächstes Jahr gibt es auch nochmal so ein Wachstum mit der größten Ordnung und danach hört es auch wieder auf, praktisch, da sind wir wieder, geht es wieder runter. Aber gut, das sind Prognosen, aber die grundlegenden Probleme, die sieht man einmal an zwei, also zwei Dinge, muss man vielleicht sagen, das eine ist, die Investitionen sind ein großes Problem, dass wir zu wenig Investitionen haben in Deutschland, und zwar seit vielen Jahren. Wir haben ja diese gruselige stagnationsphase, jetzt hatten wir ja drei Jahre praktische Ohne jedes Wachstum, je nachdem wir uns vergleichte, sogar vier Jahre und länger, wo wir eigentlich kein Wachstum hatten und ein Grund dafür ist, dass einfach Unternehmen zu wenig in Deutschland investieren, dass es da kaum einen großen Zuwachs gibt, sondern eher das nötigste wird noch gemacht, aber es wird nicht mehr viel investiert, geht immer einzelne Ausnahmen, aber insgesamt Mako-Ebene, es wird einfach kaum investiert von privater Seite. Und wenn man sich jetzt auch in diesem Gutachten das anguckt, dann stellen die fest, ja, es wächst jetzt wieder in Deutschland und die Investitionen wachsen auch, ja, aber warum wachsen die, weil der Staat mehr investiert und mehr ausgeht, die privaten Investitionen sind immer noch ganz mao, gehen eher zurück, da gibt es keinen großen Aufschwung. Aufwend, wie gesagt, einzelne Firmen gibt es immer, aber der ganze Auschwung ist jetzt schon zum großen Teil, wenn es um Investitionen geht von staatlichen Ausgaben getragen, das ist die Hauptbasis und das geht halt nicht beliebig weiter, also ist klar, ja, und das ist auf Pump finanziert. Wir kommen wieder zu diesem Thema Strofeier, Strofeier kann ja Sinn machen, wenn man konjunkturelles Problem hat, also wenn es kurzfristig nicht gut läuft, kann das Sinn machen, einfach mal so einen Anschub zu geben, aber wenn man so grundlegende Probleme hat, genommen in einem strukturellen Problem, ja, nicht konjunkturell strukturell, aber man grundlegende Probleme hat, die nicht gelöst sind, dann hilft zu den Strofeier wenig und das ist die Sorge, die man hat und die grundlegende Probleme sind viele Standortbedingungen, die nicht gut sind, die letzten Jahre schon dauern beklagt wurden, man wiederholt sich dann leider immer wieder, aber die sind nicht gelöst, da sind hohe Kosten am Standort Deutschland, hohe Energiekosten, hohe Arbeitskosten, Bürokratiekosten, die Steuern sind höher als in vielen anderen Ländern, die Abgaben sind höher, ja, jetzt soll ich reformen, sich was ändern, aber diese ganzen Probleme sind ungelöst und deswegen ist die Sorge tatsächlich groß, dass wir jetzt so einen mit viel Staatsgeld finanzierten Aufschwung haben, der nicht, aber auf dauerlich hält. Es gab ja jetzt gerade so einen großen Investitionsgipfel der Bundesregierung, wo die Bundesregierung eigentlich nochmal private Unternehmen private Geldgeber dazu animieren wollte, mehr zu investieren, last klingt bei der Bundesfinanzministerin, stellte sich dahin und sagte, "I want Germany, ich will euer Geld" und es wurden ja dann auch große Versprechen gemacht, dass da irgendwie über 200 Milliarden an neuen Investitionen bließen oder an Investitionen überhaupt fließen könnten, ist das der richtige Weg oder eigentlich nur so faule versprechen? Ja, ich meine, so einen Investorengipfel, ein bisschen ist natürlich auch ein bisschen Show wahrscheinlich, ein bisschen PR Show, vielleicht gibt es da auch irgendwie ein bisschen Imagebildung und und vielleicht kann man auch den einen anderen Investor noch ein bisschen dazwischen. dass man das macht, kann man machen, wie groß der Effekt ist, weiss ich nicht, wie weit die Versprechungen von Investitionen sich dann tatsächlich bewahrheiten oder weitest auf Investitionen sind, die man eh schon immer machen wollen, die werden dann nur auf diesem Gipfel noch mal präsentiert. Ich glaube, das entscheidende Spielfeld ist aber tatsächlich, man muss die Probleme angehen, die wir am Standort haben und die ich gerade kurz genannt habe. Das ist viel wichtiger als auf einem Gipfel irgendwie zu sagen, hey, ist schön hier und wir haben hier einen funktionieren Rechtsstaat. Ja, haben wir, wir haben wir viel positiv ist, wenn ich kann nicht schlecht machen, aber es gibt eben auch so ein paar Sorgen. Und das ist für uns gerade auf diese Demokratie, wo einfach schon viele Leute vom Arbeitsmarkt verschwinden, Fachkräfte verschwinden. Dann haben wir noch ein Bildungsproblem, das ist auch schon ein Grundlagenproblem. Da ist es schon wichtig, dass man guckt, was kann ich tun, um diesen Standort als Investitionsstandort möglichst attraktiv zu machen. Und Gipfel reicht nicht dafür aus, das ist schon klar. Und trotzdem, wir haben jetzt über die vielen Baustellen, die tatsächlich einen und die symbolischen gesprochen, aber vielleicht kann man auch mal sagen, auf die positive Seite blicken. Also wir haben jetzt dieses Wachstum, vielleicht nix ist ja ähnlich hoch. Und die Frage ist, werden die Menschen das jetzt auch spüren. Also wir haben ja im Moment eher die Situation, dass sie die höheren Preise spüren, die Bevölkerung vor allen Dingen an den Tang stellen, aber teilweise auch in den Supermärkten. Also die inflation ist ja doch höher als eigentlich gewollt. Und da ist eben die Frage, dieses Wachstum ist jetzt da, wird sich das auch vom Arbeitsmarkt zum Beispiel auswirken. Also was kann man davon ableiten für die breite Bevölkerung? Also da vielleicht auch nochmal zwei Dinge, einmal das Allgemeine und dann nochmal ein Hinweis, dass das Allgemeine immer so irreführend ist. Also das Allgemeine ist der Arbeitsmarkt, ja. Und mit dem Pugno sind zufolge wird da jetzt nix groß was anspringen. Der wird ungefähr die Arbeitswursenkworte jetzt prognostiziert, wird ungefähr auf dem gleichen Level bleiben nächstes Jahr, wie dieses Jahr. Das ist jetzt nicht der ganz große, also die 1,5% ist nicht der ganz große Ausschwung, der jetzt massenhaft neue Jobs schafft. Jetzt mag man auch dazu sagen, ist immer der Bereich, der am spätesten hinterherkommt, praktisch. Also jetzt muss halt die Wirtschaft erstmal eine Weile wirklich gut laufen, bis man am Arbeitsmarkt die positiven Effekte auch sieht. Weil, kann sich es vorstellen, unternehmer, bei dem es jetzt mal ein paar Quartale gut läuft, auch ein Jahr gut läuft, bis dann jemand nur einstellt und sich sagt, ja, ich nehme das richtig viel Geld in die Hand und verpflichte mich, jemanden zu beschäftigen. Dauert vielleicht ein bisschen, will er vielleicht erstmal sehen, dass es wirklich weiter gut läuft und auch die nächsten Jahre noch irgendwie eine Chance ist, denjenigen auch zu bezahlen. Also, Arbeitsmarkt ist immer ein bisschen Träge. Was sie Menschen angeht und ein Preis im Übrigen ist auch so, Preise sind auch Träge durchaus. Also wir haben noch nicht die ganzen Preisteigungen gesehen, gibt es sogar noch ein leichten Anstieg der Infektion wahrscheinlich im nächsten Jahr. Das ist schon von der Seite aus für die Verbraucher nicht alles Gold, was er kommt. Aber ansonsten würde ich den Punkt noch ganz gerne machen wollen. So gar nicht auf diese makozalen Kucke, muss man sich aber klar sein. Wenn ich wissen will, wo kommt es bei den Menschen an, dann wird es halt dann doch schnell sehr individuell. Weil es seint eben davon ab, bin ich Automobilarbeiter oder bin ich irgendwo im Sozialen oder in Kananurchen, in die Industrie oder Farmer oder wo auch immer, es ist schon sehr, sehr individuell. Die große Marktlage insgesamt verbessert sich jetzt und das wird man auch am Arbeitsmarkt Schritt für Schritt irgendwann spüren, dass wir wieder mehr Jobangebote kommen. Aber es dauert und bisher ist es nicht so ein krasser Stellengetriebener aufschon. Das muss man schon sagen. Aber was heißt das denn jetzt für die Politik? Weil einerseits geht es uns irgendwie wieder ein bisschen besser. Wir sehen jetzt da so ein kleines Wachstum, aber so richtig bei Leuten ankommt, das so noch nicht so richtig. Vielleicht manche merken schon ein bisschen manche nicht. Macht dieses Wachstum ist der Politik denn jetzt ein bisschen leichter oder würdest du sagen, naja, eigentlich ändert sich auf der Schiene jetzt nicht so viel. Ja, schwierig. Also man könnte ja denken, dass durch mehr Wachstum auch mehr Geld in der Kasse ist, stimmt auch. Die Steuerannahmen steigen dann auch und März hat das ja auch schon zum Thema gemacht. Es ist nur leider ein bisschen vertrakt, dass der Staat trotzdem nicht leichter seine ganzen Haushaltsprobleme lösen kann. Also die ganzen Reformen über die Welt reden, die ja auch zum Teil wirklich dazu dienen, Geld einzusparen, weil wir uns bestimmte Ausgaben in der jetzigen Form so nicht mehr weiter leisten können. Irgendwie einnahmen verändern, diese Problematik, die löst sich nicht durch diesen Ausschwung. Und zwar muss man dazu wissen, die Schuldenbremse, die wir haben, die ja noch gilt. Also diese Sondervermügungsnausnahme von der Schuldenbremse, wir haben der Schuldenbremse im Grundgesetz verankert. Die verhindern soll, dass man ständig immer nur auf Pump wirtschaftet. Und diese Schuldenbremse hat so bestimmte Regeln, die da drin stecken, die sagen, naja, wenn die Konjunktur wirklich schlecht läuft. Also wenn es richtig Mise läuft, dann kannst du auch etwas mehr Schulden machen, um auch gegen zu steuern. Um mir gehört, wenn es richtig boom ist, wenn es also richtig super läuft, ne, also dann kannst du nicht auch noch mehr Schuldenwirtschaften, dann musst du als Staat ein bisschen runterfahren mit den Schulden. Das ist in diese Bremse eingebaute Mechanismus, heißt aber, dass wir jetzt zwar mehr Steuern einnahmen haben, aber der Schuldenspieler wird dadurch ein bisschen kleiner, der erlaubte. Und deswegen ist es für die Politik da nicht viel leichter. Und stimmungsmäßig, dass man vielleicht Rückenwind für Reform kriegt. Ja, weiß ich nicht, ob das so politisch vielleicht ein bisschen was erleichtert, schwer zu sagen. Aber angesichts von Infationen, an vielen anderen Faktoren. Und die Reform, die sind alle sehr, sind ja keine schönere Form. Ich glaube, das bleibt, bleibt schwierig, wenn die Politik. Aber, du würdest dabei bleiben, die Reform müssen kommen, also Rente, Gesundheit, Pflege, um das Umfeld für das wirtschaftliche Wachstunden dann noch mal weiter zu stabilisieren. Und ja, doch Franz zu kommen bei diesen strukturellen Fragen. Ja, es sind zwei Sachen, eineseits ist das Finanzierungsproblem einfach, das ist zum Teil einfach, einfach Pflegekasse zum Beispiel, die läuft auf ein riesen Finanzproblem zu. Und reicht das Geld einfach nicht, also ist einfach ein Finanzierungsproblem, man muss sich immer irgendwie überlegen, entweder ausgaben, zurückfahren oder irgendwo ganz neue Einnahmen heranholen, das ist ein Finanzierungsproblem. Und es ist ein wirtschaftliches, also was die Wirtschaftsstruktur angeht oder die Wachstum angeht, ist es auch ein Problem, weil ja, die viele, die Sozialausgaben über Sozialbeiträge finanziert werden, die die Arbeitnehmer und Arbeitgeber zahlen. Und wir sind dann schon bei diesen Sozialabgaben, bei diesen Belastungen, die auf der Arbeit drauf hängen, ja, die abzüge beim Lohn, ja. Da sind wir international, wirklich ganz weit vorne, gibt es wenig Länder, ich glaube, Belgien, das ist auch so ein Land, was noch eine hohe Abgabenquote hat, aber es gibt wenig Länder, die da noch mehr abziehen. Und das heißt, dass Arbeit in Deutschland teuer ist und wenn ich hier investiere, muss ich halt den Menschen nicht nur seinen Lohn zahlen, sondern eben auch diese ganzen Abgaben zahlen. Und das erschwert natürlich Investitionen. Und wenn die Aussicht ist, das steigt immer noch weiter, ist auch nicht positiv. Also wir hatten ja mal das Ziel, nicht mehr als 40 Prozent Abgaben, das sind wir mittlerweile deutlich drüber. Und wenn man nicht reformiert, geht es immer weiter rauf. Dann macht man sich nicht wettbewerbsfähig, so ein Gegenteil hat auch da ein Problem. Und wenn wir da jetzt mal insgesamt ein Strich drunter ziehen, was würdest du sagen, wie viel Optimismus ist angesichts dieser Zahlen, von denen wir ja kamen, 1,3 Prozent Wirtschaftswachstum in diesen Jahr tatsächlich angebracht. Und wo sagst du ohr, lass uns mal lieber noch ein bisschen abwarten, ein bisschen auf Vorsicht fahren. Ich hab ja ganz gegen Optimismus. Also man sollte ja zuversichtlich sein und mit Optimismus in die Welt schauen, das ist schwer in diesen Zeiten, schon klar. Aber besser ist es, man behält sich ein bisschen Optimismus. Ich würde nur nicht an dieser Zahl oder an dem aktuellen kontinuitionalen Trendwende daran würde ich halt nicht so viel festmachen. Das ist schon gut, dass es überhaupt in diese Richtung geht. Aber wenn man ehrlich ist, also wenn der Staat ohne eine Geld raushaut, dann muss ja auch Konjunktur irgendwo anspringen. Wenn das nicht passieren würde, dann hätten wir wirklich ganz immer allen. Insofern würde ich nicht so viel an dieser Zahl ablesen. Ich glaube, wichtiger ist wirklich, was passiert jetzt in der nächsten Zeit? Ja, schon bei diesen Reformen, wahrscheinlich ist es wichtig, was passiert bei den Reformen, was passiert bei den großen Industrien, wie weit schaffen dies noch mal sich selber neu aufzustellen, Wettbewerbsfähiger wieder zu werden. Das ist sicher die Aufgabe der Wirtschaft natürlich auch, Autoindustrie müssen irgendwie von ihren Kosten runterkommen und gleichzeitig irgendwie technisch und innovativ mithalten, mittlerweile muss man wohl sagen. Da ist schon noch viel, was nach passieren muss. Aber ich glaube auch, dass es nicht unlösbar ist. Man muss nur, glaube ich, gemeinsam ist verständnis darüber haben, dass wir grundlegende Wirtschaftliche Probleme haben, die nicht weg sind, wenn man das Jahr 2006 noch gut läuft. Damit das nicht Probleme auch nicht gelöst. Vielen Dank, dass wir mit dir in diese Diskussion einsteigen konnten, weil es ja doch irgendwie so ein bisschen widersprichtig ist, vielleicht für die Allgemeinheit, wenn man hört einerseits, ja, es ist ein wachsnubbar, gar nicht so wenig, 1,3 Prozent. Aber trotzdem sind alle irgendwie so skeptisch und negativ, woran liegt das. Und ich glaube, das haben wir ganz gute herausarbeiten können, dass du für uns herausgearbeitet. Vielen Dank, dass du dabei warst und dass du uns ein Einblick gegeben hast in die Tiefen der Makroökonomie. Und das aktuellen Phänomens wachst du in Deutschland. Danke, freut mich. * Musik * Das war doch sehr interessant, das Gespräch mit Collier. Der kann das mal sehr gut auf dem Punkt bringen, was da eigentlich so gesamtwirtschaftlich macrokonomisch los ist. Aber Zahrerias, was würdest du denn jetzt fahrzehntmäßig sagen? Das Wachstum ist zurück, aber wie nachhaltig ist es? Wenn du die Frage beantworten solltest. Ja, ich habe die Einschränkungen von Collier doch auch so mal gut verstanden. Und man kennt ja die Lager der Autonustrie vor allen Dingen in Deutschland und diese ganzen strukturellen Fragen. Trotzdem neige ich auch eher zu ein bisschen mehr Optimismus, weil klar, man muss diese strukturellen Fragen alle angehen. Und das passiert teilweise auch in Deutschland. Auf der anderen Seite, glaub ich, ist es auch wichtig für die Politik und für eine Regierung gleichzeitig eben auch diesen Wachstumsimpuls zu setzen. Und das kostet jetzt sehr viel Geld, das stimmt. Aber wenn sozusagen da nicht einerseits auch dieser Schwung aufgenommen wird, durch Ebenaufträge, die dann in die Industrie gehen. Ich meine, das sind dann staatliche Aufträge. Wir haben ja eben über das Räumverzeug gesprochen. Aber das ist eben wichtig, dass da auch in der Industrie solche Aufträge ankommen und dass sich darauf mehr aufbauen kann. Und natürlich müssen die Parallel, die anderen Dinge auch passieren, die Struktureform, um zum Beispiel die Arbeit zu vergünstigen. Das hat vorher sehr gut eben erklärt. Aber ich glaube, das ist schon mal ein Anfang, der positiv ist. Und das wäre so mein Gesamtblick auf diese Situation, die wir jetzt haben, zumal dann doch manchmal auch Überraschungen dazu kommen. Also wir haben ja jetzt gesehen, die sind sondern effekt durch die Straße von Home, die wir überhaupt nicht erwartet haben. Wir haben in den letzten Jahren eher Pech gehabt durch Sondereffekte, also die Kriege in der Ukraine, die für uns negativ fahren, weil sie die Energie verteuert haben und weil andere Einschränkungen dazu kamen. Aber manchmal kommt eben die Anstrengung und dann noch ein positiver Sondereffekt dazu, die man eben nicht so erwartet. Und dann kann sich das Ganze das Blatt auch wieder schnell wenden. Was meinst du, Karla, bist du eher auf der Optimistenseite oder neichst du zu Pessimismus? Nein, ich würde in dem Punkt recht geben, dass uns glaube ich ganz gut tut. Jetzt müssen wir ja noch mal positive Zahlen zu sehen und zu sehen. Es läuft nicht alle schlecht unter dieser Regierung. Und vielleicht ein bisschen was kriegt sie dann doch hin. Gleichzeitig muss man schon schauen, wofür wird jetzt das Geld wirklich ganz genau ausgegeben und darauf haben halt die Kononen in ihrer Gemeinschaftsdiagnose, nämlich kürzt sich auch hingewiesen, dass wir langfristig doch ein Problem mit den Startschulen kriegen können. Und das finde ich halt, das muss man das davon bei diesen ganzen Optimismus jetzt über die Konjunktoren nicht vergessen, dass das Geld, dass das irgendwie auch irgendwann mal zurückzahlen muss. Und deswegen muss man damit superverantwortungsvoll umgehen. Nur so ein Konjunktur-Strofeuer reicht da halt einfach nicht für junge Generationen aus. Liebe Hörn-Hörer, was denkt ihr ein Strofeuer nur oder doch mehr? Wie würdet ihr die 1,3% Wachstum sehen? Schreibt uns gerne auch Kritik oder Lob. Was auch immer ihr loswerden, möchtet an [email protected] zu diesem Podcast. Wir freuen uns über eure Rückmeldungen. Und wir sagen natürlich herzlichen Dank fürs Zuhören. Und auch herzlichen Dank an Max von den Poolartists, der uns jemand toll betreut hat bei dieser Freude. Bis bald. Ist das eine Blase? Ist ein Podcast der Zeit? Produziert von Poolartists. * Musik * Für Erdehörer und Hörer heißt reiner Esser. Ich war fast 30 Jahre CEO der Zeit. Seit diesem Sommer mache ich ein Podcast, haben Sie kurz Zeit, was CEO's bewegt. Ist ein Podcast mit CEO's großer Unternehmen, über das, was Sie erwarten von der Zukunft, was Sie dahin gebracht hat, wo Sie sind, über Ihre Zweifel, über Ihre Zukunftswünsche an der Unternehmenspitze. Haben Sie kurz Zeit, was CEO's bewegt? Das finden Sie überall, wo es Podcast gibt. Und unter www.zeit.de/co-podcast.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Die deutsche Wirtschaft wächst im ersten Halbjahr 2026 robuster als prognostiziert, mit einem Wachstum von 1,3 Prozent.
  2. Dieser Aufschwung wird größtenteils durch staatliche Investitionen in Infrastruktur, Sicherheit und Klimaschutz getragen, was jedoch kritisch diskutiert wird.
  3. Die langfristige Nachhaltigkeit des Wachstums ist fraglich, da der Potenzialwachstum in Deutschland nur bei 0,4 Prozent liegt – deutlich niedriger als der aktuelle Wertschätzwert.
  4. Der Aufschwung ist stark von kurzfristigen, konjunkturellen Faktoren beeinflusst, wie etwa der Durchbruch der Straße von Hormuz, der chemische Markteintritt und staatliche Ausgaben.
  5. Die Wirtschaft zeigt eine starke Diversifikation von Sektoren
  6. Es gibt große Bedenken, dass viele staatliche Ausgaben in konsumbezogenen oder kurzfristigen Projekten (wie Parkzonen oder Räumfahrzeuge) verloren gehen, was langfristig kein Wachstumspotenzial schafft.
  7. Die Bundesregierung betont, dass Investitionen in Technologie, Talent und Kapital für nachhaltiges Wachstum notwendig seien, aber strukturelle Probleme wie hohe Lohn- und Kostenstrukturen bleiben ungelöst.
  8. Die Wirtschaftswachstumswerte sind zwar positiv, aber der Arbeitsmarkt zeigt kaum einen signifikanten Jobzunahme, und die Nachfrage bleibt träge – wodurch der Effekt auf die Bevölkerung verzögert ist.

Summary:

Die deutsche Wirtschaft zeigt im ersten Halbjahr 2026 ein robustes Wachstum von 1,3 Prozent, was über die Frühjahrsvorhersagen hinausgeht und durch staatliche Investitionen in Infrastruktur, Sicherheit und Klimaschutz unterstützt wird. Die Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reichel hebt hervor, dass das Wachstum zwar real ist, aber nicht nachhaltig sei, da das Potenzialwachstum in Deutschland nur bei 0,4 Prozent liegt – deutlich niedriger als die aktuelle Wachstumsrate. Kritikpunkte betreffen vor allem die Verwendung des Sondervermögens: viele Ausgaben gelangen in kurzfristige, konsumbezogene Projekte wie Parkzonen oder Räumfahrzeuge, die langfristig kein Wachstumspotenzial schaffen.

Gleichzeitig wird die Wirtschaft durch strukturelle Schwächen wie hohe Lohn- und Energiekosten sowie der demografischen Alterung geprägt, die ein nachhaltiges Wachstum behindern. Obwohl der Arbeitsmarkt nicht stark ansteigt und die Preise steigen, wird der Aufschwung als positiver Anzeichen für eine Wiederbelebung des Wirtschaftsstandorts angesehen. Doch die internationale Perspektive zeigt, dass Deutschland im Mittelfeld liegt – mit deutiger Verbesserung gegenüber den letzten Jahren, aber nicht im Bereich der führenden Industrieländer.

Der Wachstumstrend bleibt fragil und hängt stark von kurzfristigen Sondereffekten ab. Langfristig ist der Fokus darauf, strukturelle Reformen in Bildung, Arbeitsmarkt und Sozialsystemen voranzutreiben, um die Investitionsschätze und Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Eine klare Trennung zwischen konjunkturellen und strukturellen Wachstumsfaktoren ist entscheidend, um eine nachhaltige Entwicklung zu erreichen.

FAQs

Das Wachstum von 1,3 Prozent ist real, aber seine Nachhaltigkeit ist fragwürdig. Es wird hauptsächlich durch staatliche Investitionen und kurzfristige Konjunkturimpulse getragen, nicht durch strukturelle Wachstumsmuster.

Ein großer Teil des Aufschwungs wird durch staatliche Ausgaben in Infrastruktur, Verteidigung und Klimaschutz finanziert. Diese Maßnahmen tragen kurzfristig zur Nachfrage und damit zum Wachstum bei.

Das Potenzial des Wachstums liegt nach Bundesbank-Schätzungen bei etwa 0,4 Prozent, was deutlich niedriger ist als das aktuelle Wachstum. Dies wird vor allem durch demografische Veränderungen und eine sinkende Zahl an Arbeitskräften erklärt.

Der Arbeitsmarkt zeigt keine starken Anzeichen für einen massiven Jobwachstum. Die Zahl der Beschäftigten sinkt leicht, vor allem aufgrund des Renteneintritts, was die Arbeitslosenquote stabilisiert, aber nicht steigert.

Staatliche Investitionen können kurzfristig die Konjunktur ankurbeln, aber sie sind langfristig nicht ausreichend, wenn nicht auch strukturelle Reformen wie niedrigere Lohn- und Steuerlasten und bessere Investitionsbedingungen umgesetzt werden.

Hohe Arbeits- und Energiekosten, bürokratische Hürden und eine hohe Abgabenlast machen Deutschland wettbewerbsschwach. Diese Faktoren sind entscheidend dafür, dass Investitionen und neue Arbeitsplätze nicht ausreichend entstehen.

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