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„Das Stripe für Prepaid": Vom neunstelligen Exit zur globalen Prepaid-API – Sebastian Seifert (finperks)

41m 45s

„Das Stripe für Prepaid": Vom neunstelligen Exit zur globalen Prepaid-API – Sebastian Seifert (finperks)

Im Podcast "Startup Insider" spricht Gastgeber Jan Thomas mit Sebastian Seifert, CEO und Mitgründer von Finparks. Seifert war zuvor eine treibende Kraft hinter Barzahlen, das erfolgreich an die Paysafe-Gruppe verkauft wurde. Nun greift das gleiche Gründungsteam mit Finparks erneut im FinTech-Bereich an, jedoch in einem neuen Marktsegment. Das Unternehmen baut eine globale Zahlungsinfrastruktur für Prepaid-Produkte, insbesondere Gutscheinkarten. Diese werden nicht mehr primär als Geschenke, sondern als vielseitige Zahlungsinstrumente für Use-Cases wie Employee Benefits, Cashback oder Crypto-Off-Ramping genutzt. Finparks agiert als technischer Infrastrukturanbieter und ermöglicht Brands über eine API, Gutscheinkarten einfach in ihre eigenen Apps und Systeme zu integrieren. Das Geschäftsmodell funktioniert über Provisionen. Die Strategie zielt darauf ab, den traditionellen Markt durch Partnerschaften zu professionalisieren und international skalierbar zu machen, ähnlich wie Stripe es für Zahlungsarten getan hat. Das Gespräch betont die Vorteile des eingespielten Teams und die Anpassung an eine sich verändernde Welt, inklusive des Einflusses von KI.

Transcription

6955 Words, 44156 Characters

German
* Musik * Start-up in Seil. Herzlich willkommen zu "Startup ins Modtleid". Mein Name ist Jan Thomas. Heute ist Sebastian Seifert, der Kova und der und Co. CEO von Finn Perks. Man hat fast das Gefühl, es ist gerade die Zeit der Siri und Bonnörs, die zum zweitmal angreifen. Wir hatten den Statista-Gründer hier zu Gast, der auch ein richtig cooles Unternehmen aufbaut. Der gemeinsam mit seinem alten Team noch mal angreift in einem, ich würde mal sagen, Art verwandt ein Markt, denn es ist weiterhin der FinTech Markt, aber trotzdem, was komplett unterschiedlich ist. Sebastian war eine der treibenden Kräfte hinter Barzahlen, der ihr habt, der hat damals mitbekommen, ein großer Exit hat für sehr viel Aufsehen in der Szene gesorgt. Und jetzt, wie gesagt, einige Zeit ins Land gegangen, das neue Unternehmen. Hier wird es richtig spannend, muss ich sagen, denn man merkt schon, vielleicht ist das Teil der DNA von Siri und Bonnörs, die wir größer denken und auch gleichzeitig sehr viele Learnings im Gepeck haben, wie man eine Firma aufbaut, wie man ein Team führt. Und das natürlich, aber auch, wir haben relativ viel darüber gesprochen, vor dem Hintergrund einer sich komplett veränderten Welt. Wir haben über KI gesprochen, das war nicht der Schwerpunktthema, aber natürlich hat KI ein gewissen Einfluss auf die Art und Weise, wie man heute Unternehmen aufbaut. Ihr seht schon anhand der langen Anmoderation. Es ist ein richtig cooles Gespräch. Anders war die 4.000.000 Pre-Cit-Runde. Und ja, die habe ich jetzt erörtert. Das Sebastian Seifert, dem Kogründer und Kosti-Io von Finparks. Viel Spaß dabei. Bravo. Bevor es weitergeht, ein kurzer Hinweis auf unseren heutigen Partner, Konto. Wir bei Startup Insider sind seit Jahren begeisterte Nutzer von Konto und gerade, wenn man ein wachsendes Medien oder Plattform-Business aufbaut, dann weiß man, wie wichtig saube Prozesse im Finanzbereich sind. Konto kombiniert ein digitales Geschäftskonto mit richtig starken Tools für Rechnungsstellungen, Buchhaltung und Ausgabenmanagement. Wir sehen jede Transaktion in Echtzeit, können Teamkarten mit individuellen Limits vergeben und sparen uns extrem viel manuelle Abstimmung. Besonders praktisch dabei die Integration mit Dataf und mit anderen Tools, Belegehochladen, Kategorisieren, Vorbereiten, alles an einem Ort. Das spart uns jeden Monat viele Stunden, die wir stattdessen lieber in unser Wachstum stecken. Wenn ihr also gründet, skaliert oder einfach eure Finanzprozesse, professionelle Aufsetzen wollt, schaut euch unbedingt mal Konto an. Konto schreit sich mit Kuh. Alle Infos dazu findet ihr in den Show Notes und jetzt geht's weiter mit der Folge. Könnt ihr euch nebenbei um IT, obwohl das gar nicht eurer Job ist, Laptops bestellen, Zugänge einrichten und Bodings organisieren. Das kostet Zeit und wird schnell zum Sicherheitsrisiko. Genau hier kommt die Play-Inspiel, komplette IT-Verwaltung auf einer Plattform, automatisierte On und Off-Bodings in 5 Minuten, Support in unter 30 Minuten. Das Ergebnis 95% weniger IT-Aufwand und 75% geringere Kosten. Über 200 Unternehmen wie Holy, Recap und Insta-Fo vertrauen auf Diploi. Kostenlose Beratung und 10% Rabatt, Diploi.io/StartupInzider. Interview. Sebastian, hei, freut mich. Hei, ja, freut mich auch, das ist meine Ehre. Ja, die to freut mich das versprechen. Und ein cooles Thema. Lasst uns direkt einsteigen. Sieht man ja relativ selten, dass ein erfolgreiches Team in der gleichen Konstellation noch mal angreift. Ja, das stimmt. Und ich kann sagen, es macht extrem viel Spaß. Pass es schon mal, dass was ich auf alle Fälle sagen kann. Obwohl es fintech ist. * Lachen * Sderer Punkt, obwohl es fintech ist. Und ich muss sagen, wir hatten schon immer eine Passion dafür und lieben, was wir tun. Ich glaube, das ist auch eine der Erfolgsgeheimnisse, die wir tatsächlich haben, dass wir fintech auch spannend und spasig finden. Lass uns mal ganz kurz einsteigen mit dem Unternehmen, dass ihr davor gebaut habt. Und vor allem, ich finde es wirklich spannend, dass ihr in der gleichen Konstellation ja offensichtlich schon seit Jahren zusammenarbeitet. Wie kommt das? Man lernt es ja im Laufe der Zeit gut kennen. Und ich weiß gar nicht, ob jeder immer sagen würde, ich würde mit dem gleichen Team noch mal gründen, wenn ich könnte. Also, ich würde auch sagen, dass das alles andere als selbstverständlich ist. Aber wir haben uns nun mal gefunden und agieren wirklich als Team auf einem Vertrauensleppel, was natürlich auch sehr viel beschleunigt einfach. Und nur mein Beispiel zu machen, Achim und ich sind auch jeweils trauzeugen. Also wir sind wirklich sehr eng miteinander verbunden, privat wie auch beruflich. Das hast du dir wirklich nicht schiefgehen jetzt, ja? Genau. Und auch an die der dritte im Bunde, wir kennen uns seit dem Studium. Das heißt, wir sind wirklich sehr, sehr eng miteinander. Können uns auch gut streiten, was glaube ich auch wichtig ist und dazu gehört. Aber und das ist das alle wichtigste, haben glaube ich wirklich eine sehr gute gemeinsame Werte-Basis und gemeinsames Verständnis davon, wo wir hin wollen und das hilft einfach extrem. Und ich wollte ja trotzdem noch mal auf das Ursprüngliche Unternehmen, was ihr vorher gegründet hab zu sprechen kommen. Das war barzahlen, ne? Genau, viele kennen uns unter barzahlen. Am Ende hießen wir, wir FinTech haben erfolgreich von 2011 bis 2021 über 10 Jahre die größte Cash Zahlungsinfrastruktur in Europa aufgebaut. Dann für ein dreistelligen Millionenbetrag an die Paysafe Gruppe verkauft und seit Anfang 2024 aus dem alten Unternehmen wiederum raus, nach über 13 Jahren. Lass noch mal ganz kurz über die Entwicklung damals. Ich hab barzahlen damals verfolgt, als Ökosystem war ein bisschen kleiner. Dann war das eine Geschichte, die war immer aus meiner Sicht ein bisschen besonders, den Ansatz zu finden, den Engel zu finden. Das war für mich jetzt nicht selbstverständlich. Wie soll ihr darauf gekommen und fallen, was waren die wichtigsten Mainständen dabei? Ja, ich glaube Bargeld war für viele erst mal counterintuit. Und ich glaube, da konnten wir uns auch viel anhören über die Jahre, so nach dem Motto, wie kann man etwas im Bargeld bereich machen. Die Realität ist und das trifft auch auf unsere neue Firma zu. Es waren riesiger Markt und vor allem ein sehr relevanter Markt für geringe und mittlere Einkommensschichten, der aber eben Innovation geleckt hat. Und weshalb wir dort eigentlich eine sehr attraktive Nische gefunden haben, am Ende auch mit sehr viel Neo-Banken und Banken zusammengearbeitet haben und ja, am Ende einen sehr erfolgreichsten Unternehmen gebaut haben. So weit gehört aber auch dazu, wir mussten natürlich erst mal uns unterwegs finden und es war sicher keine gerade Linie nach oben. Aber und ich glaube, das macht es dann am Ende auch aus. Wir haben am Ende eine sehr gute Nische gefunden. Und ich glaube, wenn man seinen Kunden treu bleibt und wirklich Produkte nicht, Produkte am Ende für die Kunden baut und denen gut zuhört, dann ist man auf ne richtigen Weg. Und das haben wir am Ende bewiesen, dass auch entgegen der ganzen Mobile-Wollet und Karten-Only-Szenen-Köpfe am Ende zählt, was die Kunden da draußen nutzen. Und ich glaube, am Ende muss man immer einen Ohr am Kunden haben, dem gut zuhören und dann kann man eine erfolgreiche Firma bauen. Und jetzt zu lange darüber reden zu wollen, aber ich hab euch damals aus so ein bisschen verordnet in der gleichen Ecke wie Glossybox. Das würde ich für dich auch konter intuitiv sein, aber ich fang gleich nicht mehr zu sehen. Ja, der erklär ich dir jetzt. Und zwar, weil ihr das finde ich, also ich hab mal den Geschäftsführer von Glossybox auf dem Wend gehabt und der hat dann erklärt, wie sie es geschafft haben, quasi beide Seiten zu monetarisieren. Also sowohl den Beauty-Produktanbieter als auch eben den Kunden. Das heißt, die haben im Prinzip wie Samples verkauft, die der Beautyanbieter uns das Volk bringen wollte. Bei euch fand ich so spannend, ihr habt ja den Einzelhandel auch sehr clever eingebunden. Das heißt, ihr habt ja eigentlich im Prinzip eine glaubig, zumindest eine Infrastruktur geschaffen, durch eine Story. Ja, am Ende haben wir aus der Supermarkt-Fiale ganz einfach gesprochene Bank-Fiale gemacht und ich glaube, das ist am Ende natürlich, wo Kunden auch gesagt haben, bevor ich zu schlechten Öffnungszeiten überhaupt noch in der Fährle gehen kann. Davon gibt es immer weniger oder den Extraweg zum Automaten. Warum mache ich nicht einfache Bankgeschäfte, wie rund um das Thema Bargeld, die nun mal auch nicht rein digital abwickelbar sind, integriert in meinen Alltag im Supermarkt, anstatt das an das separaten Infrastruktur zu machen. Und das hat am Ende sehr gut funktioniert für alle Parteien, sowohl für die Einzländler, als auch für die Kunden, als auch für die Banken, die dafür weniger Eigeninfrastruktur unterhalten. Also klassische Win-Win-Win. Wie gesagt, für den Einzelhandel, das ist der klebrere Teil dabei, finde ich dem Einzelhandel einfach gesagt, hey, wir bringen euch Kunden, wir bringen euch Kunden in eure Leben und deswegen auch diese Analogie zu Glossybox, wo man einfach quasi ein Mehrwert irgendwie verkauft hat, der aus meiner Sicht überhaupt nicht augenfällig war. Und du hast aber gerade eben selbst schon die Parallelgezogen zum neuen Unternehmen erklär mal, dass ich hätte jetzt das neue Unternehmen, hätte ich täglich teklastiger gesehen, oder? Das ist es auch, ich würde auch behaupten, uns altes Unternehmen war sehr, sehr teklastig, aber ich wollte den nicht nur noch treten jetzt. Wir haben nichts mehr mit Bargeld zu tun. Genau, also wir bauen die größte und globalste Zahlungsinfrastruktur rund um Pre-Paid, mit Pre-Paid, meinen wir vor allem Gutscheinkarten, als einfachstes Pre-Paid-Produkt, am Ende ist eine Gutscheinkarte nichts anderes als die einfachste Variante einer Zahlungskarte, die ich nun mal nur bei einem Unternehmen zum Start einlösen kann und nutzen kann. Wir mussten sich denn da jetzt warm anziehen vor euch. Das ist eine gute Frage. Am Ende wollen wir gar nichts wangsläufig immer alte Spieler aus dem Rennen nehmen, sondern unser Weg zum Erfolg war häufig über Partner. Das heißt, am Ende des Tages wollen wir einfach das Thema Pre-Pet ins neue Zeitalter heben. Und zwar einmal Mobil gedacht, einmal international skalierbar gedacht. Wir sind stand heute schon in 30 Märkten verfügbar mit über 1000 Brands. Und das ist nun mal auch möglich, weil wir eben sehr gute Partnerschaften haben, auch mit etablierten Unternehmen, in dem Bereich. Also, ich würde gar nicht sagen, zwangsläufig, es muss sich jemand warm anziehen, sondern wir wollen einfach das Thema Pre-Pet professionalisieren ins digitale Zeitalter bringen und vor allem auch international skalierbar machen. Denn viele Unternehmen denken nicht mehr in Deutschland, Österreich, Frankreich, sondern eher in Europa, Nordamerika und Südamerika. Und diesen Unternehmen wollen wir es im ermöglichen, ihre Pre-Pet Produkte zu professionalisieren und vor allem auch across markets anzubieten. Klingt super. Lass uns trotzdem mal konkretisieren, weil das hinter Gutscheinmarkt, das ist ja ein sehr breites Feld. Und ich hatte jetzt unter, als ich Pre-Pet gelesen hatte in der Vorbereitung, ich hatte mich da eher gedanklich in ein bisschen anderen Ecke. Ich war eher so bei Pre-Pet-Karten und solchen Geschichten. Aber der Gutscheinmarkt ist natürlich hochgradig spannend. Welche Bereiche attressiert ihr da, wenn du sagst, 30 Märkte, aber sind es eher die Jochen Schweiz, das dieser Welt oder eher die Essen-Skutscheiner oder eher die, was nicht digital Gutscheine wie Eichhunds und solche Geschichten? Also klassisch angefangen eigentlich mit den Gutscheinkarten bekannter Marken, wie eben Google, Apple, Amazon, Zalando, Flix, die man auch klassisch kennt, die vielleicht heute noch prima im Supermarkt hängen. Das sind sozusagen die Gutscheinkarten über die wir sprechen. Und das ist auch erstmal unser Fokus. Vom Grundsatz her wollen wir eben diese Gutscheinkarten vor allem verfügbar machen für neue Use-Cases. Heute denkt man bei einer Gutscheinkarte und das heißt häufig auch noch Geschenk-Gutscheinkarte an ein Geschenk. Die Realität ist aber, dass sozusagen das Geschenk nur noch ein Bruchteil des Marktes ausmacht und sich Gutscheinkarten halt viel mehr hin zu einem Zahlungsinstrument entwickelt haben. Und die Use-Cases deutlich breiter geworden sind. Das heißt, wo früher der Kern ein Gifting war, ist heute der Kern eigentlich, dass es ein Zahlungsinstrument ist. Warum? Weil die Einsatzbarkeit dieser Pripetinstrmente deutlich breiter geworden ist. Ein Hauptbereich ist das Thema Employee Benefits. Vielleicht kennen es viele 50 Euro Steuerfreier Sachbezug in Deutschland, wo ich eben ein Pripetprodukt, eine Gutscheinkarte oder auch eine Pripetkarte erhalten kann. Cashback ist ein großes Thema geworden rund um Pripetprodukte. Bei Brands verstanden haben, das ist natürlich super attraktiv ist, wenn der Kunde sich darauf committet, in meinem Ökosystem Geld auszugeben und dementsprechend häufig mittlerweile in Centres gegeben werden, diese Pripetprodukte zu nutzen. Crypto Off-Ramp ist ein großer Bereich geworden, wenn ich eben Crypto im Everyday Live nutzen möchte, ohne eben FX zu verlieren, konvertieren viele ihr Crypto direkt in Gutscheinkarten, um das dann zu nutzen, um zu bezahlen. Loyalty Point Conversion ist ein großer Use-Case, wenn ich an Payback punkte oder andere vergleichbare Systeme denke, ist häufig eine der Kernconversions in eben Pripetprodukte, weil es möglichst nah ist, tatsächlich dann wiederum am Bargeld und an den Nutzung im Alltag. Und dementsprechend sind einfach mittlerweile die Use-Case rund um Pripetprodukte. Die Pripetprodukte deutlich breiter geworden, weshalb es mehr Kunden nutzen. Und dementsprechend ist auch vielmehr ein Zahlungsinstrument geworden. Es ist teilweise im Checkout von großen Firmen und Online-Händlern die zweit oder dritte meiste genutzte Zahlart. Es ist häufig vor der Kreditkarte oder vor Paypal, was viele gar nicht auf dem Schirm haben, hat sich mittlerweile das Thema Pripetprodukt zu einem der meiste genutzten Zahlarten entwickelt. Ich hätte fast gedacht, dass das Thema, weil wir haben ja vorhin im Kontext von Bezahl.de, haben wir ja über die Kundenakwiese auch oder den Akwiese-Kanal, dem Benefit dann hinterher gesprochen für die Supermarkt, ist das nicht eigentlich auch eher ein Kundenakwiese-Kanal? Ja, ich würde sagen, es ist vor allem ein Kundenbindungskanal auch. Also wir sind der festen Überzeugung, dass ich als Brand heutzutage natürlich den Kunden möglichst ein Ecosystem binden möchte. Und wenn ich sozusagen das auch über Zahlung und ein Zahlungsinstrument na eigene Zahlungskarte, nichts anderes ist, die Zalando oder Flix-Gutschenkarte tun kann, dann ist das natürlich für die Brand ein super Instrument, den Kunden auch beim Thema Zahlung an sich zu binden, zusätzliche Incentives zu geben, eben auf eigene Zahlungskarten und Zahlungsinfrastruktur zu setzen. Und gerade da heutzutage Payments immer mehr eine Komodity werden, wollen wir eben die Infrastruktur für Brands bieten, tatsächlich den Kunden auch in Payment ins eigene Front und die eigene UX zu ziehen. Sag mal was zum Geschäftsmodell, das ist ja schon spannend. Also wer verdient mit solchen Gutscheinen denn in der Regel Hauptgeld? Genau, also im Normalfall ist es so, dass die Brand, die ein Gutschen-Isshoot an denjenigen, der die Gutschenkarte wiederum an den Kunden distribuiert, eine Provisionzahlt und die Provision wiederum wird dann eben aufgeteilt, unter dem technischen Processor und Infrastrukturanbieter, der wir wären, die Fin-Pirks und der verkaufenden Stelle tatsächlich, wie dann am Ende die Gutscheine an Kunden verkauft. Das war historisch häufig der Supermarkt, wo die Gutschenkarte physisch hängt, ist mittlerweile aber auch häufig eine Bank oder ein FinTech, wir arbeiten beispielsweise mit Flitzpair als einer der ersten zusammen. Das kann eben ein H.A. an Bieter sein, der eben steuerfreien Sachbezug anbietet. Das kann eine Cryptoplatform sein, das kann ein Leueltiesystem sein. Am Ende gibt es immer ein Distributor dieser Gutschein-Karten und der erhält dafür, dass er dieses Gutschein-Produkt und dieser Zahlungskarte der Brand ausgibt, eine Provision von der Brand. So funktioniert das Geschäftsmodell. Ist eigentlich relativ nah dran an diesen ganzen Discount-Code oder sowas. Die man dann irgendwie im Internet für bestimmte Kanahung, wenn du hast einen wahren Corp Check-Out, suchst noch mal nach einem Discount-Code und dann ist ja da wahrscheinlich der Mechanismus relativ ähnlich. Also am Ende ist eine Gutschein-Karte nichts anderes als ein Code, den ich zur Zahl und bin nicht sankern. Jeder Kind aus dem Online Check-Out, genauso verfügbar und das ist auch einer der großen Vorteil dieser Gutschein-Karten-Rails. Ich kann das genauso online wie auch offline einsetzen, weil es sozusagen ein Zahlungsinstrument ist, was ganz viele große Brands im Einsatz haben, selbst ein Adidas mit Physicians-Stores oder einen Rewe mit Physicians-Stores, das bieten auch Gutschein-Karten als Zahlungsmittel in ihren Physicians-Stores an. Und das ist eigentlich das schöne daran, dass sozusagen die Gutschein-Karte an sich ist ein etabliertes Zahlungsinstrument, was eigentlich jede große Brand bereits heute im Einsatz hat. Und auch ein gelernter Prozess für den Kunden. Stet ihr dann auch in Kontakt mit den ganzen Brands und so weiter? Ist das dann hinterher, also seit ihr dann quasi auch dafür verantwortlich, die, ich weiß nicht, Verträge, die Marchen zu optimieren, weil ich frage auch dahingehend, es gab hier in Berlin, oder gibt es vielleicht immer noch Opziopay, kennst du vielleicht, die haben versucht sich in die Gehaltszahlung einzudocken. Weil hinterher, man hat, also wahrscheinlich, ihr auch habt ja irgendwie ein Disruption-Sthema irgendwann. Und man möchte ja möglichst in der Breite, möglichst hohe Beträge dann bewegen. Und da war immer die Logik, das man gesagt hat, wir gehen in Leuten lieber Gutscheine, keine Ahnung, wir wissen, die wollen sich in Fernseh, oder die Leute wissen selbst, sie wollen sich in Fernseherkaufen, also verhandeln wir mit MediaMarkt, dass sie keine Ahnung statt 1.000 Euro Gehaltsaustzahlung bekommen, sie in 1.200 Euro Gutschein. Also ist das so ein bisschen eure Ecke auch oder ist das ganz anders aufgegleist? Also vom Grundsatzher war Opziopay ein Anwendungsbereich für Gutscheine. Wir sehen uns deutlich breiter. Also eine Bank oder einen FinTech kann natürlich in ihrer App wieder rum Gutscheine anbieten an den Kunden auch im Rahmen von Cashback um einen Zentif zu geben, vielleicht Cashback auf everyday Einkäufe zu erhalten. Nichtsdestotrotz wir sehen uns weniger als ein Nischenanbieter um einen gewissen Use-Case rund um Gehaltszahlung zu optimieren. Wir sehen uns eher im Vergleich zu so was wie ein Stripe, der einfach Unternehmen, die eben Gutschein-Karten brauchen und die Use-Cases sind mittlerweile vielfältig. Ich habe häufig drüber gesprochen, eben die einfachste, schnellste und günstigste Art und gleichzeitig skalierbarste Art zu bieten, Gutschein-Karten oder Zahlungskarten in ihre eigene App-Wide-Level einzubauen. Und sozusagen der Use-Case, der ehemalige von Opti-Pay, ist sicher einer, aber eben auch nur einer von vielen. Das mit Stripe den Vergleich, den ich gesehen in ihrer Pressemeldung, auch der, welches auch drauf zu sprechen gekommen war, damit hängt dir die Latte relativ weit hoch. Erklen wir mal den Vergleich mit Stripe genauer? Ja. vom Grundsatz her ist es so, wenn ich mir Stripe angucke, Stripe bietet mir eine einfache API an, worüber ich ganz viele verschiedene Zahlarten anbieten kann und zwar sowohl globale Zahlarten, nämlich eine Kreditkartenzahlung oder Paypal, die in ganz vielen Märkten verfügbar ist, aber auch lokal sehr relevante Zahlarten wie Ideal in den Niederlanden oder Blick in Polen. Wenn ich das übertrage auf uns, wir bieten eine API, über die ich alle Pre-Paid Produkte, die sowohl global relevant sind, nehmen wir die Amazon's Google's und Apples dieser Welt, aber auch die lokal relevant sind, nehmen wir die Reves dieser Welt, wo jeder in Deutschland Reve kennt, außerhalb Deutschlands keiner Reve busch stabilern kann, geschweige denn weiß wer das ist. Und am Ende bieten wir die einfachste Möglichkeit für Unternehmen über eine API, ein Vertrag und eine Abrechnung, Pre-Paid Produkte, global und lokal relevant anzubieten aus einer Hand. Schon spannende Ansatz, wenn ich sagen, jetzt versuchen wir gerade vorzustellen, was die Knackpunkte sind, die jetzt lösen müssen. Vielleicht kannst du jetzt einmal durchführen, was sind so die Herausforderungen? Ja, also am Ende wollen wir natürlich das beste Off-Ring auf einer globalen und trotzdem lokal relevanten Ebene bieten. Ja, ich glaube, dass auch der Volk von so Firmen wie Stripe oder auch ein Revolute, dass du zwar eine globale Ambition hast, aber trotzdem die lokal relevanten Produkte anbietest. Und das bedarf natürlich vieler Integration, weil wenn ich in Frankreich, in Italien, in Spanien, in Deutschland, in den Niederlanden und so weiter, überall sowohl den globalen, als auch den lokal relevanten Content anbieten möchte, brauche ich natürlich entsprechend viele Integration, die ich agregiere. Und da sind wir gerade mit Hochdruck dran, das tatsächlich umzusetzen und können das bereits für die wichtigsten europäischen Märkte liefern. Aber da wollen wir natürlich nicht aufhören, sondern unser Ziel. Und das mein werf wirklich so, ist eben global, die API zu werden für Pre-Paid Produkte, dass ich genauso in Südamerika, wie in Europa oder in Neutramerika, unsere API nutzen kann, um die dort relevanten Pre-Paid Produkte anzubinden. Aber es ist natürlich leicht gesagt, am Ende bedarf es viel harte Arbeit, vieler Integration und Partnerschaften, um eben das tatsächlich dann auf Wirklichkeit zu lassen. Kurze Info für alle, die ihre Produkte, Tools oder Services vor der Startup Community präsentieren möchten. Auf unserer Website findet ihr die Media-Kids zu unseren Kanälen, Podcast, Newsletter und Webinare, direkt zum Download. Dort findet ihr auch die Kontaktdaten unseres Teams. Wir beraten euch selbstverständlich gern. Mit Startup Insider erreicht ihr täglich Gründerinnen und Gründer, Investoren sowie Digital Experten und Experten aus Corporates und Demittelstand. Den Link findet ihr wie immer in den Show Notes. Das ist mir gar nicht klar. Also ist das, du sagst es nicht leicht, irgendwie klingt das total straight forward. Also, also erstmal die Frage wäre für mich, warum gibt es das noch nicht? Weil, oder gibt es jetzt gerade so einen Why Now Moment, warum das noch vorher noch kein anderen gemacht hat. Und dann würde ich aber sagen, ist doch hinterher fast eher nur in Anfonds Zeichen Distributionsthema, oder? Weil die Angebotseite ist ja da. Genau, die Angebotseite ist da, aber die ist heute sehr regional organisiert. Also wenn ich in Frankreich ein entsprechendes Produktportfolie mit französischen Marken haben möchte, gehe ich halt heute zu einem der lokalen Player-Dort. Dort gibt es Player wie Ugie oder Bei-Box heißen die beiden dort, die den französischen Mark dominieren oder Quertis. Und dann gehe ich zu einem der globalen drei, die den Gutscheinmarkt heute mit den globalen Marken dominieren. Das sind IP, Blackhawk und Income. Am Ende, wenn ich aber eben in Frankreich das machen möchte und einen der französischen Anbieter nehmen möchte oder in Italien, dann zusätzlich noch ein Anbieter-Brauche und noch ein für den globalen Content, dann bin ich ganz schnell bei drei, vier, fünf, sechs Integration als Unternehmen, um nur mal die wichtigsten Märkte in Europa abbilden zu können. Und am Ende bieten wir das aus einer Schnittstelle. Klar, das ist alles da, aber es ist auch alles nicht in einem Format da, wie ich z.B. nativ in einer mobilen App integriere kann. Also ich krieg dann teilweise einen PDF-Dokument über die API zurückgeliefert. Das ist ja nichts, was ich heute so tagelastisch in der mobilen App anzeigen möchte, sondern möchte ich direkt den QR-Kot anzeigen, womit ich den Gutschein an der Kasse einlösen kann ohne. Schon klar, aber das bereits hier ist keine Kopfschmerzen. Oder der Teil, da mache ich trotzdem ein wie gedanklichen Haken, dran, weil da ist, das mache ich mit Gradlinis, das ist, da ist wie klar, wie es funktioniert, das muss halt, wie so häufig im Leben viele Dinge sind, einfach, wenn man sie sagt, man muss sie halt dann machen. Und da liegt dann häufig der Unterschied und der Teufel liegt im Detail, aber am Ende wir haben Kopfheaddown, wie man so schön sagt und voller Execution Power. Und ich glaube, das hat uns als Team auch immer ausgezeichnet und Operator bei Hard, deswegen gründen wir auch wieder, wir lieben, was wir tun und gehen da hin auf, Dinge umzusetzen. Und ich glaube, das ist unsere Stärke und neben uns dreien, haben wir halt auch das große Privileg, dass wir wirklich extrem starke Tech-Leute mit an Bord haben, mit denen wir teilweise schon über zehn Jahre zusammenarbeiten und die wirklich die absoluten Rocks das in unserer alten Firma oder in unserem bekannten Kreis waren, so dass wir da einfach auch die PS auf die Straße bekommen. Und trotzdem, ich würde eher die andere Seite als Erfolgskritischer sehen. Das man hat wirklich sagt, man kommt in die richtigen Kanäle rein, kriegt maximal viele Eye-Boss auf das Thema drauf, keine Anruhe, hast du Revolut gesagt, dass man, wie wir sehen, ist ja gerade hier im Telefonmarkt, dass du so Handyverträge in Revolut oder N26 mit drin hast und solche Geschichten, das ist wahrscheinlich eher hinterher der Game-Changer für euch. Klar, natürlich, am Ende sollte aus unserer Sicht ein Revolut N26 Pre-Pet-Produkt den ihren Apps ihren Kunden anbieten, ganz vereinfacht gesagt, insbesondere auch um ihren Kunden Cash-Backs zu ermöglichen, dass wir sicher ein Kern-Newscase und ich stimme dir schon zu, am Ende müssen wir es natürlich schaffen, Distribution hin zu Millionen von Kunden hin zu bekommen und da sind wir mit Hochdruck natürlich dran. Ja, das eine können Banken und FinTech-Apps sein, das andere können Employee Benefits-Anbieter oder Edge-Astoff, der anbieter sein, allein in Europa sind über 100 Millionen Mitarbeiter, haben in der Theorie das Recht auf Steuerfreien Sachbezug, auch da sehen wir ein riesiges Potenzial, und das zu heben, genauso mittlerweile krypto, ein riesen Thema, was immer mehr Mainstream wird, auch da sehen wir riesen Newscase, es darum eben Off-Ramp zu vereinfachen für den Entakunden und vor allem kostenseitig ohne FX-Vellust, indem ich es eben in der Pre-Paid-Karte umwandle. Also, ja, am Ende müssen wir natürlich es schaffen, Reichweite zu generieren und Distribution und da ist unser Fokus eben vor allem auf digitalen Kanälen und nicht supermerkten, wie es historisch war. Ich genau für jeden, der irgendwie digital gutschenkarten vertreiben möchte, wollen wir der Nummer eins ansprechpartner werden. Du hast ja von Kundenbindung auch gesprochen, wie nah ist dieses Thema an Loyalty-Kartstrand, also nur als Beispiel Stokat wurde verkauft, glaube ich, ich weiß nicht mehr, dann habe ich noch für 100 Millionen oder so ein kleiner, sind das auch so Indikatoren und vorbilder für euch? Ja, Stokatkindle sehr gut, sehr liebe Grüße an Björn an dieser Stelle. Vom Grundsatzher klar ist eine Gutschein-Karte und Cashback etwas wie ich den Kunden an mich binde. Unser Ziel ist es jetzt nicht eigene Loyalty-Karten auf den Markt zu bringen, aber der Gedanke zu sagen, ich biete meinem Kunden etwas, um ihnen an meinen Ökosystem zu binden. Der ist natürlich schon sehr nah und am Ende versucht ja jeder, zu seinem Kunden mehr Werte zu bieten dafür, dass er zum Beispiel einen Premium-Konto bezahlt oder dass er eben mehr Punkte sammeln kann. Und am Ende ist es so, dass diese Benefits dazu führen, dass der Kunde mir als Plattform Loyaler gegenübersteht, weil er eben ein Mehrwert bekommt. Wir würden aber nicht sagen, dass wir jetzt zu Loyalty-Anbietern in Konkurrenz treten, in Gegenteil, wir würden eher sagen, Loyalty-Anbieter sollte die Infrastruktur von Tindpöck's nutzen, um eben seinen Kunden die Möglichkeit zu bieten, die Punkte in etwas umzuwandeln, was ein echter Benefit für den Kunden ist. Und da ist häufig die Nummer 1-Conversion eben in Giftcards. Vielleicht nochmal kurz die Brücke zu Stripe, habt ihr gerade eine Finanzierungshunde abgeschlossen, da war ja wahrscheinlich irgendwie so eine irgendeine Marktberechnung, so einen Tamm oder Samen, was soll ich was drin haben? Was stand da wohl drin bei euch? Genau, also der Pre-Pet-Markt ist 1,4 Billionen, 1,4 Billionen groß, stand heute das spannende dabei ist, der wextextrigen Stark, also mit so um die 20 Prozent, das heißt, Anfang der 30er soll der Markt Richtung 4 Billionen gehen auf ne globalen Ebene. Und das zeigt halt, dass sozusagen dieses Thema Pre-Pet-Produkt einfach in der breiten Masse angekommen ist und du hast vorhin was gesagt zu wollen, das ist aus unserer Sicht des Weynau, der Markt wextrasant, weil die Use-Case ist breiter werden, be die digitalen Kanäle deutlich an Fahrt aufnehmen, aber gefühlt die Infrastruktur aus Anfang der 2010er Jahre stammt. Und genau da sehen wir eben die Risikopportunität. Neben der Tatsache, dass es eben heute ein Markt ist, der sehr lokal und regional immer noch gemanet wird, weil es eben sehr starke lokale Champions gibt häufig, wo wir der Überzeugung sind, heutzutage braucht man aber eigentlich eine API-Schnittstelle, die ich eben international auf wirklich ernsthaft skalieren kann. Euer Team ist nach vorne raus. Ich versuche mir gerade vorzustellen, wie sich euer Team weiterentwickelt. Du hast jetzt gerade betont, ihr seid sehr technologisch, aber kann das nach vorne raus auch mal so ein Team sein, dass er so an so eine Group-Ponnenvertriebsmannschaft oder ich weiß nicht, zusammen abvertriebsmannschaft sich annährt, weil ihr braucht ja wahrscheinlich hinter ja schon auch unike Gutscheine. Nehmen wir jetzt mal das Beispiel Get Your Guide, kann ich mir vorstellen, man könnte euch wunderbar integrieren bei Get Your Guide, aber dazu bräuchelt ihr wahrscheinlich dann in vielen Großstädten, bräuchelt ihr wahrscheinlich dann irgendwie auch Gutscheine, die andere nicht haben, oder? Also unser Fokus liegt schon eher auf den Gutscheinkarten und den Zahlungskarten. Das glaube ich schon nochmal wichtig zu differenzieren zu Gutschein. Also unser Fokus liegt nicht darauf jetzt lokal vom Restaurant um die Ecke mit Gutschein anzubieten. Das definitiv nicht, sondern für große Marken, die Millionen von Kunden haben, die Gutscheinkarten und Zahlungskarten entsprechend abzuwickeln. Also unser Ziel wäre es jetzt nicht eben lokal Gutscheine selber zu aquerieren, sondern eher mit großen Marken. Was sind da so die größten Branchen dann? Also, es wäre das dann auch Einzelhandel. Also, die großen Magnifik sind 7, die man so kennt, sind auch die größten Issue, tatsächlich von Pre-Paid Produkten, sei es ein Apple Amazon oder Google. Denkt man immer nicht, aber ist so. Und dann gibt es halt eben Pro-Microsoft-Mars, beispielsweise was Ischundi wohl, was du kannst im Gaming-Bereich oder? Gaming-Bereich Microsoft 365 hängt zum Beispiel wahrscheinlich in jedem MediaMarkt entsprechend. Also Microsoft hat auch ein sehr, sehr breites Portfolio an Pre-Paid Produkten, denkt man gar nicht. Aber am Ende verkaufen die sehr viel im Gaming-Bereich, viel Microsoft 365 auch eben über Gutscheine kafften. Und das sind immer schon globale Brands, die müsst ihr quasi da, da müsst ihr im Prinzip wahrscheinlich auch geinsmachen, da kann man auf Fahrendezüge aufspringen. Genau. Also das Produkt an sich ist ja nichts Neues und das ist ja auch das Schöne daran, dass etwas, was so viele Kunden kennen, was an Akzeptanz gewinnt. Ich kann nur nochmal wiederholen, dass es mittlerweile bei vielen Brands eine der top drei Zahlarten im Checkout ist, was sich auch enorm beschleunigt eher und deutlich an Checkout-Cher gewinnt, weil sozusagen Brands verstanden haben, das ist natürlich sehr wertvoll ist, wenn ich den Kunden im Zahlungsbereich auch selber ohne und den Touchpoint behalte und deswegen auch das klare Ziel ist eben die eigenen Zahlungskarten weiter voranzutreiben und vielleicht auch über die Zahlungskarte hinaus, eher in Richtung Brandeigen des Wallet zu denken und Zahlungen einfach komplett selber abzuwickeln. Ich finde es sympathisch, dass du bei dem Weinau nicht über KI gesprochen hast. Spielst KI bei euch gar keine Rolle? Also ich war noch nie ein Fan davon einfach, einem Trend hinterher zu laufen. Ich würde sagen, KI hat zwei Dimensionen bei uns. Punkt 1 ist, das, was wir früher mit 30, 40, 50 Mitarbeitern erreicht haben, erreichen wir jetzt mit 10 Mitarbeitern. Das heißt, hebt natürlich extreme Infizienz, extremer Speed to Market. Wir sind seit sechs Monaten live, wir haben die ersten Kunden, wir sind in 30 Märkten live. Diesen Speed und Execution Power ist halt dank AI. Wir sind gerade mal 10 Mitarbeitern. Das wäre früher, hätte ich dafür locker 50 Leute gebraucht. Das ist die eine Ebene. Die zweite Ebene ist, wenn ich an Agentik-Commerce denke, also Agenten kaufen in Zukunft für mich ein. Dann ist es natürlich so, dass diese Agenten auch irgendwie bezahlen müssen. Dort spielt aus unserer Sicht Pre-Paid und Pre-Paid Wallets in Zukunft eine extrem große Rolle, weil wer nicht das der Agent unbegrenzt einfach für mich einkaufen und zahlen kann, sondern wir glauben auch da, dass Pre-Paid eine sehr relevante Rolle beim Thema Agentik-Commerce spielen wird, indem ich eben meinen Agenten quasi eine eigene Zahlungskarte oder ein Pre-Paid Wallet zur Verfügung stelle, nichts anderes ist eine Zahlungskarte. Dort wollen wir immer die Infrastruktur für liefern. Wir sind ein reiner B2B an B2B. Wir wollen die Zahlungsinfrastruktur für Pre-Paid Produkte liefern. Und aus unserer Sicht nehmen die Justcases zu und auch AI Agenten-Commerce wird eher zum Start definitiv in eine Pre-Paid Wallet, Pre-Paid Zahlungskartenrichtung gehen. Von daher sehen wir, dass AI für uns ein beschleuniger ist. Trotzdem muss ich nicht in jeden zweiten Wort AI erwähnen, nur weil es cool ist. Und trotzdem auch mit Blick auf diese vielleicht Teamgröße bei euch gerade, das weiß auch, Pre-Cit-Runde. Ihr seid ja relativ nah am Cash-Low eigentlich, ne? Würdest du sagen, ihr seid so ein typischer Seats-Strapping-Keyes? Also ich glaube, das Modell und da bin ich zundert Prozent beide und da haben wir auch lange drüber diskutiert, könnte man auch sehr profitabel einfach führen. Wir haben auch lange drüber diskutiert, wollen wir überhaupt Investoren mit an Bord holen. Wir haben uns dann am Ende doch dafür entschieden und der Grund liegt eigentlich an mehreren Dingen. Ah, hat uns die Nachfrage positiv überrascht. Das heißt, auf einmal habe ich von der finnischen Neo Bank eine Anfrage bekommen, von der italienischen Bank und am Ende relativ schnell gemerkt, dass wenn wir eigentlich das Marktpotenzial wirklich schöpfen wollen und wirklich auch global agieren wollen, dann musst du auch bereit sein zu investieren und zwar schnell. Das zweite Thema ist, am Ende konkurrenz schläft nicht. Wir sehen eine riesen Marketopportunity jetzt die nächsten ein, zwei Jahre und wollen die natürlich capturen und dafür musst du schnell sein und im Zalletal auch mehr investieren jetzt in go to market across Europe und am Ende global, als du vielleicht tun würdest, wenn du jetzt Pöhrer Pöhrer und profitabeles Business aufbaust. Am Ende bringt uns das Geschwindigkeit. Wenn ich eine Sache gelernt habe ist am Ende Speedwins und sonst sagen, wenn du einmal den Market Ones dann hilft es natürlich enorm. Heißt nicht, dass es nicht auch anders gegangen wäre, aber wir haben uns bewusst dafür entschieden, go big and go fast im zweifelz Fall, weil wir natürlich auch gemerkt haben. In unserer alten Firma es gab ja einen Grund, dafür, dass wenn Anführungsstrichen nur 100 Millionen Wert geworden sind und nicht über eine Milliarde, weil wir es eben nicht geschafft haben in der alten Firma schnell global zu skalieren. Das wollen wir dieses mal anders machen und deswegen sind wir auch bereit den Weg mit Investoren und mit Geld zu gehen. Aber ich hoffe, dass mit den nur 100 Millionen das Wurm euch jetzt nicht. Nein, nein, also bitte nicht falsch verstehen. Nichtsdestotrotz ist natürlich unsere Ambition jetzt im neuen Wenscher auch schon natürlich einfach eine Firma zu bauen, wie global erfolgreich ist. Welche Bewertungen dann am Ende bei rum springen, das wird sich zeigen. Aber unsere Ambition ist auf alle Fälle ein globales Business zu machen. Und nur weil du gerade gesagt hast, wenn du eins gelernt hast, lasst trotzdem mal vielleicht die Brücke schlagen, es wäre ja spannend zu wissen. Also du hast ja gerade gesagt, ihr seid jetzt nur 10 Leute früher, wird ja 50 gewesen. Bist du ein anderer Markt, also zwar FinTech, aber dann trotzdem andere Ausrichtungen, andere Zeit. Was würdest du sagen, was sind andere Lörnings, die euch helfen aus der ersten Gründung jetzt für diese Gründung? Also ich würde sagen, das eine ist, also einmal sozusagen ein globaler Skalieren. Ich glaube, das ist das eine Thema. Das zweite Thema ist, wir sind natürlich jetzt in einem Markt aktiv, der uns eher rückend wind gibt und nicht gegenwind. Also im Parkheldbereich musstest du halt immer gegen den Markt eigentlich ankämpfen. Hier sozusagen haben wir eben rückend wind und uns auch ein Markt ausgesucht, denn natürlich auf der einen Seite wieder nie schiss, aber auf der anderen Seite einfach deutlich, deutlich größer ist. Also ich glaube, was war das Lörning, das eine Lörning war, sei in einem Markt, der einfach deutlich größer ist und eben auch stärker wächst. Ich glaube, das ist ein wichtiger Bereich. Das zweite Thema ist sucht dir ein Markt aus, der eben kein deutsches Phänomen ist oder ein Dach Phänomen, sondern wirklich etwas ist, was eben global skalierbar ist. Und das dritte ist, am Ende versuchen wir auch so ein bisschen die Anwendungspereiche auf Konsumenten eben eine breiter zu haben, weil wenn auf einmal, wie damals in Corona-Zeiten keiner mehr Bargeld anfassen will und von heute auf morgen auf einmal Bargeld eine ganz andere Rolle spielt, dann bist du natürlich sehr abhängig von einem spezifischen Use Case. Jetzt in unserem neuen Business in the United States. Es ist ein Anwendungsfälle von Pre-Paid Produkten einfach deutlich breiter. Deshalb wir einerseits natürlich ein größeres Markt haben. Andererseits natürlich aber auch das Risiko deutlich, die wir es zipiziert haben, nicht mehr von einzelnen Kunden trenz so sehr abhängig sind. Und das ist glaube ich so das dritte Learning, was wir aus der alten Firma mitgenommen haben. Wo wir sagen, all diese drei Themen haben wir eigentlich jetzt bei Finparks ja adressiert und aus unserer Sicht auch gelöst. Deshalb wir sehr bulisch sind die Firma zu bauen und Franzutreiben. Ich finde ich spannend. Ich hätte fast gedacht, dass irgendwie Barzahlen damals irgendwie, die habt euch dann eine super Nische mit einem sehr, also ich weiß gar nicht wie viel Konkurrentnis gab, aber ich habe keine Wagenommen. Deswegen, also ihr wart halt in dieser Nische gefühlt alleine. Und die Nische war dann auch wahrscheinlich so klein, da wiederum das nicht viele andere reingegangen sind. Das dadurch quasi kein Wettbewerb entstanden ist. Ich hätte jetzt fast gesagt, also das was du gerade beschrieben hast als Konsequenzen, hätte ich fast gesagt, waren früher aber eigentlich stärken. Ja, ist immer stärker und schwäche zugleich. Wie du sagst, wenn du die Nische gewinst, ist natürlich super, aber es bleibt halt eine sehr kleine Nische. Und das war am Ende dann unsere Schwäche, weil ja, es ist eine Stärke, wenn du einen gewissen Bereich ounst, ohne Frage, aber setzt dir halt auch Beschränkungen im Sinne von Wachstum. Und das ist dann wiederum was Schwächstärke und Schwäche zugleich. Und natürlich wollen wir den Prepackmarkt ounen und gewinnen. Und hoffentlich ist es diesmal eine etwas größere Nische, aber immerhin noch eine Nische, weil wir ja auch wiederum über ein Teil des Pain-Marktes reden, nicht über den gesamten Pain-Markt. Sehr was, ja, dann drücke ich euch die Daumen. Normalerweise bin ich jetzt fragen, ob ihr mit dabei der Sucht, aber du warst gerade so stolz auf eure zehn Leute. Ich weiß, ihr sucht dir noch Leute? Also ja, wir suchen immer gute Regaleute, also gewerbt euch gerne bei uns. Aber natürlich hat sich die Zeiten geändert, wir suchen sicher deutlich weniger. Dafür hoffentlich immer sehr hungrige und sehr gute, aber wir haben gerade im Techbereich offene Stellen, also von daher bewerbt euch gerne. Klinken nach einem guten Moment. Sebastian, dann lieben Dank. Ich drücke die Daumen und wir bleiben einfach in Kontakt. Wenn es Neuigkeiten gibt, gibt es auch gerne Bescheid. Dann machen wir so Jan, ganz lieben Dank dir. Tschüss. Bis dann, ciao. Es folgt eine kurze Werbepause. Paul Kaiser, Gründer von Westdegas, hat nämlich 15 von ihren 40 Mitarbeitenden aus dem Tech- und Sales-Bereich über die Recruiting-Plattformen in Staffo gewonnen. Hi Paul, freu mich, dass du da bist? Ja, ja, freut mich, will hier zu sein. Ja, cool, wir kennen uns aus dem Podcast schon, aber vielleicht für die, die die ich noch nicht kennen, oder auch Westdegas noch nicht kennen, ein paar Sätze zu euch. Genau, so ich bin Paul, oder der Mitgründer von Westdegas. Wir sind Supply Jam-Plattform in der Bauindustrie. Jetzt gerade die Großacht-Billionen-Grace. Haben letztes Jahr Superstagswachstum mit Tenixen gelegt und sind da sehr, sehr froh drüber. Und freut mich auch, hier zu seinen Lübeln Stafford zu werden. Genau, ins Stafford uns zusammengebracht ist unser Partner. Und du kennst dir auch gut, ihr nutzt dir schon länger, ne? Absolut, also jetzt seid ein bisschen mehr als einem Jahr im Einsatz. Und bald 15 Leute darüber geheirt, sowohl Tech- als auch Sales, als auch andere Bereiche. Und ein super spannender Weg, weil es grad so eine stark kuratierte Plattform ist. Das heißt, ah, gute Leute, die auch alle auf Suche sind. Und das habe ich ja eigentlich nir, wo sonst. Also ich höre raus, rund um im Fehlenswert. Absolut, mit 15 von unseren bald 40 Leuten haben wir dann auch sehr, sehr viele gute Leute darüber bekommen. Deswegen, ich kann es nur empfehlen. Paul, dann lieben Dank und weit ein viel Erfolg. Vielen, vielen Dank, dir. Tja tja. Die an für alle, die ins Stafford mal ausprobieren möchten. Unter "in Stafford.com/insider" könnt ihr die Software testen und bekommt auch noch einen Willkommensrebat in Höhe von 500 Euro. So, das war's für den Moment. Ich hoffe, es hat euch Spaß gemacht. Vielen Dank fürs Zuhören. Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit und eure Zeit. Wenn euch gefallen haben, sollte was ihr hört, dann empfehlt uns gerne weiter und oder hinterlass eine Bewertung auf Apple Podcast oder Spotify. Das hilft uns wirklich, am aller meisten diesen Podcast bekannt zu machen. Und vielleicht nochmal kurz der Hinweis. Dieser Podcast ist ja kostenlos. Er ist werbefinanziert. Dementsprechend freuen wir uns natürlich, dass wir Werbepartner haben, die uns unterstützen. All diese Werbepartner findet ihr verlinkt in den Show-Nodes oder auf www.dalabinsider.de/werbung. Schaut doch gerne mal vorbei und falls ihr selbst Werbung schalten möchtet. Podcast ist ja wirklich einer der besten Kanäle, um sich im Gehör beziehungsweise im Bewusstsein eurer Zielgruppe zu verankern. Dann kontaktiert uns gerne, die findet auf unserer Plattform www.dalabinsider.de. Obend rechts den Button Werbung schalten. Da findet ihr unser MediaKit zum Download. Da kriegt ihr schon mal einen sehr guten Eindruck. Aber natürlich ist unser Team auch jederzeit für ein Beratungsgespräch offen. Ja, kommt gerne auf uns zu. Wie gesagt, www.dalabinsider.de und dann obend rechts auf den Button Werbung klicken. Und ja, vielleicht passt es ja für euch oder für jemanden, den ihr kennt. Also, auch gerne das weitem fehlen. Vielen Dank dafür und ansonsten euch einen tollen Tag und ja, vielleicht besser her oder sonst bis morgen. Tschüss.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Sebastian Seifert, Mitgründer und CEO von Finparks, baut mit seinem alten Team aus Barzahlen ein neues FinTech-Unternehmen auf.
  2. Finparks konzentriert sich auf die Digitalisierung und globale Skalierung des Prepaid-/Gutscheinkartenmarktes als Zahlungsinfrastruktur.
  3. Gutscheinkarten haben sich von Geschenken zu vielseitigen Zahlungsinstrumenten entwickelt (z.B. für Employee Benefits, Cashback, Crypto-Off-Ramping).
  4. Das Geschäftsmodell basiert auf Provisionen von Brands an Distributoren und Infrastrukturanbieter wie Finparks.
  5. Die Strategie setzt auf Partnerschaften und eine API-Lösung, ähnlich wie Stripe, um Brands eine einfache Integration zu ermöglichen.

Summary:

Im Podcast "Startup Insider" spricht Gastgeber Jan Thomas mit Sebastian Seifert, CEO und Mitgründer von Finparks. Seifert war zuvor eine treibende Kraft hinter Barzahlen, das erfolgreich an die Paysafe-Gruppe verkauft wurde. Nun greift das gleiche Gründungsteam mit Finparks erneut im FinTech-Bereich an, jedoch in einem neuen Marktsegment.

Das Unternehmen baut eine globale Zahlungsinfrastruktur für Prepaid-Produkte, insbesondere Gutscheinkarten. Diese werden nicht mehr primär als Geschenke, sondern als vielseitige Zahlungsinstrumente für Use-Cases wie Employee Benefits, Cashback oder Crypto-Off-Ramping genutzt. Finparks agiert als technischer Infrastrukturanbieter und ermöglicht Brands über eine API, Gutscheinkarten einfach in ihre eigenen Apps und Systeme zu integrieren.

Das Geschäftsmodell funktioniert über Provisionen. Die Strategie zielt darauf ab, den traditionellen Markt durch Partnerschaften zu professionalisieren und international skalierbar zu machen, ähnlich wie Stripe es für Zahlungsarten getan hat. Das Gespräch betont die Vorteile des eingespielten Teams und die Anpassung an eine sich verändernde Welt, inklusive des Einflusses von KI.

FAQs

Finn Perks baut die größte globale Zahlungsinfrastruktur für Pre-Paid-Produkte wie Gutscheinkarten und bedient den FinTech-Markt, mit Fokus auf digitale und mobile Lösungen.

Das Team war zuvor für Barzahlen verantwortlich, baute Europas größte Cash-Zahlungsinfrastruktur auf und verkaufte das Unternehmen erfolgreich. Sie arbeiten seit Jahren zusammen und verfügen über umfangreiche Erfahrung im Firmenaufbau.

Brands zahlen eine Provision für die Ausgabe ihrer Gutscheinkarten, die zwischen technischem Anbieter (Finn Perks) und Distributoren wie Supermärkten oder Banken aufgeteilt wird. Dies ermöglicht skalierbare, internationale Vertriebswege.

Gutscheinkarten werden zunehmend als Zahlungsinstrument genutzt, etwa für Employee Benefits, Cashback, Crypto Off-Ramping und Loyalty-Point-Conversion. Sie sind in vielen Märkten eine der meistgenutzten Zahlarten.

Finn Perks bietet eine API-basierte Infrastruktur, die Brands ermöglicht, Gutscheinkarten als Zahlungsart einfach und global in ihre Apps oder Systeme zu integrieren, ähnlich wie Stripe dies für diverse Zahlmethoden tut.

Das Team verbindet eine langjährige Vertrauensbasis, gemeinsame Werte und Leidenschaft für FinTech. Diese Dynamik beschleunigt Prozesse und fördert den erneuten Unternehmenserfolg.

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