In dieser Podcast-Episode feiern die Gastgeber die Veröffentlichung ihrer neuen Mitgliedschaftsplattform, an der sie fast vier Jahre gearbeitet haben. Die Plattform bündelt alle Materialien wie Transkripte, Vokabellisten und Worksheets an einem Ort und bietet zusätzlich Lernpfade, die Videos nach Sprachniveau sortieren, um den Lernenden mehr Orientierung zu geben. Die Entwicklung erfolgte in Zusammenarbeit mit einem externen Team, und die Gastgeber betonen, wie wichtig dieses Projekt für die Qualität ihres Angebots ist, da bisher über 1000 Videos unstrukturiert nebeneinanderlagen. Anlass für die Feier ist auch ein Rückblick auf die Geschichte von Easy German. Alles begann 2006 mit einem zufälligen Video, das als Geschenk für zwei vietnamesische Mädchen entstand und „Hallo" sagte. Ursprünglich war Easy German nur ein Teil einer Medien-AG an einer Schule, in der Schüler lernten, Videos zu produzieren. Der Kanal hieß zunächst „mag auch sein", bevor er in „Easy German" umbenannt wurde. Jahrelang war das Projekt ein reines Hobby ohne kommerzielle Absicht. Der Wendepunkt kam, als YouTube die Gründer ins Partnerprogramm aufnahm und sie coachte, was den Anstoß zur Professionalisierung gab. Die Episode endet mit persönlichen Erinnerungen, darunter eine Bachelorarbeit über YouTube und die frühen Reisen zu YouTube-Zentralen.
* Musik * * Musik * Harry, du klingst ja wieder gesund. Noch nicht ganz? Oh doch nicht. Aber fast, Manuel. Vor allem klinge ich nach guter Laune. Schön, dass du wieder da bist. Und wen haben wir hier heute noch mit dabei im Easy German Podcast Studio? Janus Shamirsky. The One and Only Janus Shamirsky. Wir sind alle versammelt, zu dritt. Nicht nur zu dritt. Unser ganzes Büro ist voll. Manuel, wir mussten hier erst mal jetzt aufräumen und das Podcast Studio. Musste vier Leute bitten, das Podcast Studio bitte zu verlassen. Es ist Montagmorgen für Transparenz, Montagnammetach mittlerweile, im Easy German Büro. Und so voll war das Büro schon lange nicht mehr. Schon gar nicht an einem Montag. Manuel, was ist los? Warum ist unser ganzes Team im Büro? Wir haben heute einen ganz besonderen Tag erlebt. Er lebt ihn auch immer noch. Denn wir haben etwas veröffentlicht. Wir veröffentlichen ja ständig Dinge. Kontents, Videos, Provochels, und drei Podcast-App-Personen pro Woche. Wir sind schon es gewöhnt, Dinge zu veröffentlichen. Aber heute haben wir etwas veröffentlicht, an dem wir seit. Wir haben vorhin überlegt. Ich glaube, es sind tatsächlich, ehrlich gesagt, vier Jahre. Fast vier Jahre arbeiten wir an diesem Projekt. Genau. Wir haben heute unsere neue Mitgliedschaftsplattform veröffentlicht. Langes Wort. Und das ist eine Plattform, auf der all unsere Mitglieder ab jetzt und auch mit unseren Materialien finden können. Wenn ihr mal sehen wollt, wie das aussieht, das haben wir auf YouTube gezeigt. Das können wir hier im Podcast schlecht zeigen. Aber ja, vielleicht ganz kurz zusammengefasst, Manuel, was kann man auf der Plattform machen? Warum sollte man die jetzt ausprobieren? Darf ich einmal den Vergleich ziehen zu vorher? Ja. Vorher haben wir einen anderen Service benutzt. Der war auch gut. Aber als. Wir haben mehrere Services, wir lute es ehrlich gesagt. Genau. Das ist nämlich das Problem. Man hat sich damals eingelockt über Patreon und dann alle Dinge, die wir anbieten, unsere Transkripte, unsere Vokabilisten, unsere Worksheets. Alles war in einem anderen Ort. Und man musste sich das mühselig zusammensuchen als Mitglied. Mühselig. Was heißt das? Mühselig. Es macht Mühe. Es ist anstrengend. Es ist kompliziert. Ja. Und jetzt gibt es einen Ort, "Members.e-Dramen.org", und das alles auf einen Blick, alle Videos, alle Podcast-Episode, und alles, was dazu gehört, alles, was wir an Materialien für euch vorbereiten. Genau. Und noch mehr als das, wir wollen euch dort Struktur bieten. Und "Guidance", wie sagt man das? Auf der Öffeststellung. Na ja, nee. So eine Orientierung. Eine Orientierung. Genau. Wo fängt man überhaupt an? Weil Deutsch lernen ist schwer. Und manche Leute brauchen mehr Struktur. Manche weniger. Ich brauche eher mehr Struktur beim Deutsch lernen. Also, ich hab schon Deutsch lernen. Ja, doch, doch, doch, doch, du brauchst auch noch Struktur. Ja, war ich meine beim Sprachenlernen. Brauche ich eher mehr Struktur. Und deswegen haben wir dort auch noch neue Sachen auf der Seite. Zum Beispiel unsere Lernfade. Da kann man zum Beispiel seinen Level auswählen. Und dann sieht man alle Videos in der richtigen Reihenfolge, wie man sie eigentlich gucken sollte. Und das gleiche wollen wir das irgendwann auch für den Podcast machen. So ganz genau nicht. Aber wir wollen die Podcast-Episodeen auch dort mit einbauen. Und in Zukunft wollen wir noch viel mehr machen. Wir haben große Pläne. Und ja, nur, du hast diese Plattform erst vor wenigen Tagen mit uns erlebt, dass sieht man in dem YouTube-Video, das verlinken wir mal in den Showdowns. Ich bin begeistert. Und mein erste Eindruck war, wir hatten jede Menge Quantität. Wir hatten über 1000 Videos. Aber das nutzt der Keinem, weil du kannst nicht wirklich unter den 1000 Videos deine Videos direkt finden. Und wir haben mit diesem Projekt oder ihr habt mit diesen Projekt eine Qualität gebraucht. Das heißt, jetzt kann jeder aus diesen 1000 Videos sofort die finden, die ihr braucht und die ihr sehen will. Genau. Und also wir freuen uns auch immer über euer Feedback. Wir haben schon viele Ideen, was wir noch machen wollen. Wir arbeiten daran, ja, nicht alleine. Wir haben das umgesetzt zusammen mit dem seed-lengthen Team. Das heißt, die haben eigentlich die Website gebaut, aber in enger Abstimmung mit uns. Was ja ein Luxus ist, denn wann baut jemand schon mal eine Software-Service nur für dich. Und das war richtig schön und ist immer noch eine schöne Zusammenarbeit. Wir waren auch gerade alle hier zusammen im Büro und haben zusammen gearbeitet und gefeiert. Wobei das Feiertel kam ein bisschen zu kurz. Wir haben mehr gearbeitet und da hat Jeremy noch mal sicherinnert, wie er uns kennengelernt hat, vor mittlerweile acht Jahren. Und er war ja, Karri, damals alles PDF war euch. Alles PDF, Worksheets und jetzt ist alles interaktiv. Genug geschwärmt über unsere neue Plattformen. Wir dachten, wir nehmen diesen Moment, diesen Tag zum Anlass, um ein Glas Sekt zu trinken. Ja, das ist schon, ich trinke Wasser, Prost. Und zurückzuschauen in unsere Geschichte, die Geschichte von Easy German. Genau, haben wir dafür einen Dengel-Manuel? Leider nicht. Vielleicht, das ist interessant. Ah, ja, das ist hoffentlich interessant. Das ist interessant. Für mich und für uns, glaube ich, ist sowas, also so ein Moment, auf dem ein Sojarehin arbeitet, auch immer ein Moment, in dem ich zurückblicke. Und deshalb dachte ich, machen wir das heute mal zusammen. Wir haben das schon ein paar mal gemacht, aber selten, manchmal beantworten wir so Fragen von Zuhörerinnen, wenn wir unterwegs sind und zum Beispiel Schulen und Unis besuchen, kommt auch immer die Frage so, wie habt ihr eigentlich angefangen? Wir haben das auch schon mal per Video beantwortet vor einigen Jahren. Aber ich dachte, wir gehen heute noch mal zusammen, die Meilensteine durch von Easy German. nächstes Jahr gibt es übrigens weiteren großen Meilensteinen, Manuel. Ich bereite in Gedanken schon ein riesige Party vor, 20 Jahre Easy German. Denn alles fing an 2006 viele Leute wissen das gar nicht mit dem ersten zufälligen Easy German Video und jahne schliebt die Geschichte. Genau, ich übernehme jetzt und rede die nächste Stunde in der Rukwahl. Wichterst, macht das nur mal in zwei setzen, weil die viele Leute kennen die Geschichte auch schon. Wieso entstand das erste Easy German Video? Ich glaube, ich fange an zu weinen vor romantischer Stimmung. Dieses erste Video ist als Geschenk entstanden. Geschenk nannt zwei, ich wird noch mehr sich schon Mädchen. Und bis heute ist das Easy German 1. Datsächlich bei unserem ersten Videos, wirst du einen Studenten, der in die Kamera sagt, "Hallo, Tee und Trank!" Und Tee und Trank waren diese zwei Mädchen aus Vietnam. Das Video war ein bisschen ein Prankvideo. Wir haben den Menschen "Hallo" zu gerufen und geguckt, wie sie reagieren. Und später wurde dieses Format immer wieder, weil ich in. Ich leitete eine Medienagie und ich machte auch viele Workshops, also nicht nur an unseren Schulen, sondern auch an anderen Schulen. Und immer wieder habe ich dann vorgestagen, den Schülernpass auf wir können. Dieses machen, dieses machen oder wir können einen Mikrofon in die Hand nehmen, in die Stadt gehen und irgendwelchen Unsinn veranstalten. Und der Seuss dann ist die German entstanden langsam. Und wenn du diese Geschichte in einer. vor einer Schulklasse erzählst, manchmal machen wir das ja, da erzählst du immer noch was vom Karma? Ja, nur so. Ich erzähle, dass jetzt zum wahrscheinlich 3000 Mal und es halt weine ich nicht mehr, aber früher habe ich wirklich. war ich bewegt, da wobei es natürlich Unsinn ist, weil es keinen Karma gibt es nicht, aber wir kennen diesen Konzept von Karma. Und der besagt, dass wenn du etwas jemandem schenkt, aus dem reinen Herzen ohne etwas dabei mit verdienen zu wollen, dann wird Karma ST zurückgegeben und ich bekam quasi mein ganzes Leben zurück. Also ich widerspreche dir, ich glaube fest daran, dass das existiert. Man muss es nicht kamen, denn man kann es Resonanz, denn man kann es nennen, wie man will. Aber wenn man etwas gibt, aus vollem Herzen und etwas in die Welt sendet, dann kommt das irgendwann zurück. Ich mag, dass das eine Theorie, die wir anders benennen, plötzlich viel verständlich.
tatsächlich. Es ist eine Resonanz, eine Metaphysische, aber immer noch eine Resonanz. Also das Kamer, das positive Kamer ist quasi, du hast eigentlich jahrelang Videos produziert, ohne, ich will nicht sagen, ohne Ziel, weil es gab ja schon ein Ziel, aber die Idee war nie, dass du YouTuber wärst, dass wir einen YouTube-Kanal haben, dass wir eine Firma gründen, dass wir damit Geld verdienen, dass das unser Beruf wird. Das war ja ganz lange Zeit nie das Ziel, sondern du wolltest eigentlich jungen Menschen beibringen, wie man Videos macht. Du wolltest auch einfach Spaß haben, du wolltest lustige Sachen machen. Und die ersten Videos von Easy German waren einfach ein Teil von ganz vielen Videos, die du produziert hast mit Schülerinnen und Schülern, auch auf Schüler austauschen. Wir haben ja damals dann zusammen eine NGO gegründet. Wir hatten austauschprogramme in Polen, in Namibia, dann mit anderen Ländern. Und wir haben immer mit allen Leuten, die kamen, Videos produziert, weil das unser Spaß war. Und Easy German war eigentlich nur eine von diesen ganzen. Ein Teil von vielen anderen Projekten. Genau, es war ein Experiment und wir haben das jahrelang einfach zufällig gemacht, ohne einen Plan zu haben. In meinem Medienagier, das Hauptthema war, was auf, wir haben zwei befreundete Schulen. Ich bin nämlich aus dem Schüler austausch, weil sie angeladen wurden, um diese Medienagier an dem Gymnasium zu machen. Ich darf euch ganz kurz einhaken. Medienagier bedeutet Medienarbeitsgemeinschaft. Das ist so etwas wie ein Klapp, würde man einer nach High School sagen in den USA. Es ist ein Prok. Es ist etwas, was man nachmittags nach dem Unterricht macht freiwillig. Genau. Und unseres Hauptthema war, wir haben im Internet, aber dort gibt es noch nichts. Es gab nichts im Internet. Es gab Webseiten, aber es gab kein Facebook, es gab kein YouTube. Und wenn wir uns genauer angucken würden, was wir da schon gebracht haben, dann haben wir Facebook und YouTube erfunden, bevor Facebook und YouTube kam. Ich will es nicht angeben. Wir haben die Medien produziert, aber wir wussten nicht so genau, wie man die verbreitet. Du hast dann irgendwann angefangen, diese YouTube, ich sag jetzt YouTube Video, aber es waren Videos, ohne YouTube. Du hast angefangen, diese Videos bei alle möglichen Seiten hochzuladen und ein Service, den du gefunden hast, war YouTube. Und du dachtest, okay, cool, das war so die erste Plattform, mit der man Videos eigentlich direkt im Browser sehen konnte. Weil sonst. Der war der einzige Unterschied. Wir hatten auf unsere Seite ungefähr 40 Filme, die man gucken könnte, indem man rechts klick gemacht hat und Download. Da teile runterladen. Total. Man hat so A wieder teilen. Hat man sich runtergeladen. Genau. 10 Minuten gewartet und dann konnte man eine Minute Videos schauen. Genau. Es war aber genug für Hindernies, um das ganze Projekt nicht funktionieren zu lassen. Und YouTube hat einen einzigen Unterschied gemacht. Und zwar du musst das nicht runterladen, sondern nur einmal klicken und das lief. Und als YouTube aufkam, war ich natürlich neugierig und ich habe und keiner hat zu der Zeit verstanden, was YouTube eigentlich sein. Außer, earlier, Dr. Januscha Merski. Ich auch nicht, aber ich habe dieses erste Video, das tatsächlich dieses Video für die zwei wiertnamesischen Mädchen hochgeladen, aber nur mit dem Zweck, ich will gucken, wie sich das Ganze dann benimmt. Und wir dürfen auch nicht vergessen, dass YouTube noch lange Zeit, besonders den deutschen und schlechten Ruf hatte. So sehr, dass sich den Menschen, die ich interviewte, auf der Straße immer gesagt haben, ja, wir für öffentlichen, das im Internet abhaut. Ich erinnere mich. Als wir, ich habe ja dann irgendwann auch relativ schnell ab und zu Videos mit dir gemacht, also früher war es so, ich habe dich besucht oder ich habe euch besucht. Und wir hatten lange weil ja dann. Was machen wir? Na, dann bin ich Gastmoderator bei Easy German und Moderia ein Video. Und du hast mir Tipps gegeben zum Moderieren und hast gesagt, erwähne nicht das Wort YouTube. Dann laufen die Leute weg, die denken bei YouTube nur an irgendwelchen direkteren Internet. Ja, heute ist das anders. Heute ist das anders. Wir waren gerade auf der 20-Jahrefeier von YouTube in Berlin und da, wenn man da so mit anderen Creators spricht und man sagt, "Bau, unser erstes Video war 2006." Da haben alle gesagt, da bist du schon. 2005, wo der YouTube gegründet, 2006 hat er das erste Video hochgeladen. Springen wir mal ein paar Jahre weiter, weil das ist so jahrelang weitergegangen ohne System, ohne Plan. Du bist aufgedaucht bei den echten Episoden. Ich möchte noch mal sagen, ja, es ist jahrelang ohne Plan weitergegangen, aber es war halt auch wirklich jahrelang so, dass ihr beiden, obwohl es nicht euer Job war und ihr da kein echtes Geld mit verdient habt, stunden jede Woche, viele, viele, viele Stunden da reingesteckt habt und jeden Sonntag damit verbracht hat. Ja, aber erst ab 2013. Ah, okay, genau, da wollte ich jetzt hinkommen. Da kommst du jetzt hin. Ist da 2006 bis 2013, das sind erst mal sechs Jahre oder sagen, 5 Jahre. Da war es noch hobby. Wo ist einfach nur ein Hobby war und ich ein Hobby ein Teil von meinem Angebob als Medinageleiter. Also, Janusch hat das gemacht und hat die Videos bei YouTube hochgeladen, aber easy German war kein Plan, der Kanal hieß damals auch anders, der hieß, "Mark auch sein." Oh, darf ich das erklären? Ja, ja, ja. Ja, ja, ja. Na, da ist schon erklärt, was Medienage bedeutet. A.G. ist diese Kurzform für Arbeitsgemeinschaft und das gibt es an Schulen. Das ist sozusagen freiwillig am Nachmittag. Kann man in einer Arbeitsgemeinschaft. Ich war zum Beispiel an meiner Schule in der Website Arbeitsgemeinschaft und habe mich um die Website gekümmert, gibt aber auch sportliche Sachen, alles Mögliche. Und du hast eine Medienage geleitet, du hast den Schüler*innen beigebracht, wie man Medien erstellt und als du dann. Ich muss einmal rankürzt, weil unser Thema in der Medienage war so. Es gibt Internet, aber im Internet wird man Videos. Wenn du etwas zu sagen hast, musst du ein Video herstellen, weil die üblichen damals zu der Zeit riesig langen Texte im Internet wird keiner lesen wollen. Okay. So. Hat überhaupt nichts zu mir zu tun. Was Manuel sagen wollt? Zurück zu dem ersten Namen des Kanals, der wie gesagt nicht Easy German hieß, sondern mag auch sein. Und bis heute könnt ihr auf youtube.com/mark auch sein gehen und dann landet ihr auf dem Kanal von EasyLanguages. Das war der erste Kanal irgendwann haben wir dann einen separaten Kanal für Easy German zusätzlich aufgemacht. Und wenn ich es richtig verstehe, musstest du einen Namen aus eingeben und wolltest MAG benutzen für Medien AG und das war aber zu kurz, das waren nur drei Buchstaben. Das ging also nicht und dann saß du da und hast diese drei Buchstaben gesehen und Mark ist ja auch eine Form von mögen. Also ich mag. Ich glaube aber youtube hat das vorgeschlagen oder? Nein. Du hast das gedacht. Moment, Mark. Ja, Mark auch sein. Ich liebe dieses Wort, dieses Wort ist philosophisch im Grunde. Ja, Mark auch sein. Mark auch sein. Also aus der Medien AG wurde Mark auch sein, could be, bedeutet das? Ja. Und das ist bis heute der Channel nehmen. Und ich dachte, dass wäre so weiste, wenn du irgendwie eine neue E-Mail einrichtest, dann steht "A, Karisa Fari, so etwa bell, dort kommen wir schon weg." Und schlägt mir jetzt vor, Karisa Fari 35, war das nicht. Also du hast dir selber ausgedacht. Ja. Gut, das ist jetzt der erste Meilenstein gewesen von den ganzen Meilenstein. Weißt du, was ich noch mehr ausgedacht habe? Und zwar, ich brauchte ungefähr drei Sekunden dafür, die Namen Easy German. Ja, ganz auch und mir. Und was denn sonst? Easy German natürlich. Ja. Sehr schön. Dann, erinnert mich doch ganz genau manchmal erinnert man sicher so bestimmte Momente, die das Leben verändert haben. Man erinnert sich, wo man war. Und ich erinnere mich, dass ich in Kenia war, auf einem Projekt mit der NGO, die wir hatten, hatte überhaupt nichts zu tun mit YouTube. Und ich bekomme eine E-Mail von YouTube. Also ich krieg mir E-Mail von YouTube und dann zu der Zeit, krieg natürlich viele E-Mails so. Aber ich habe sofort gedacht, wow, das ist jetzt kein Spam oder irgendwas. Das ist etwas, was cool ist. Denn damals hat uns unsere Partner-Managerin dort angeschrieben. Ich wusste nicht bis dahin, dass wir eine haben. Umente, hey, ich habe euer YouTube-Kanal gesehen. Ich glaube, der hat richtig Potenzial. Und ich möchte euch gerne in unser Partnerprogramm aufnehmen und euch coachen, damit ihr daraus was professionelles macht. Und ich dachte, erst, er, okay, warum nicht? Warum nicht? Machen wir und dann habe ich mit der Dame Silia, ich weiß nicht, auch noch Silia. habe ich glaube ich nur.
oder vier oder fünfmal telefoniert, das haben die noch persönlich gemacht. Damals hatte YouTube noch Zeit für ihre Creator. Aber ganz ehrlich, wie Smart von YouTube auch, ne? Dass sie da ein paar Leute eingestellt haben, die diese Arbeit gemacht haben. Ja, weil in der Zeit war tatsächlich YouTube vollgespient mit totalen. und sind Leute, haben dort irgendwelche Sachen hochgelagnen und von raus Juchs oder. Ah, das war. war auch schlimm. Gibt es auch immer noch? - Aber war halt was anderes. War völlig unseriös, ja. Und YouTube dachte und zurecht. Wir müssen Richtung. professionell. professionell. Etwas. ja, was. Das Programm war speziell für. Educational creators. Also sie haben Leute gesucht, die. was beibringen wollen auf YouTube und wollten die unterstützen. Und das hat bei uns auch geklappt. Da haben wir zum ersten Mal oder hat YouTube eigentlich bei uns diesen Gedanken gepflanzt, dass das etwas mehr werden könnte. Und dann haben wir angefangen, das so langsam ernst zu nehmen. Und hab ich. ihnere mich riecht. Warum denke ich immer, du bist nach London gefahren für die Schulung? Weil wir waren damals auf einem Schülerausthausch in England. Weiß ich noch? Bei Ben, in Benzheimertstadt in New York? Auch ja. - Mit Schülern aus Münster waren wir. in New York. Und dann hab ich. haben wir uns einfach so verabredet, ich bin dann für einen, damit er nach London gefahren. Und eine dieser Sessions, die eigentlich online stattfinden sollte, war dann bei den. YouTube. YouTube-Centralen. - Das war damals beeindruckend. Weil es das ein Riesenhaus, die hat ein riesige Kantine. Alles war. wie halt so bei Google das aussieht. Also alle. alles total verspielt, alle ganz viele schöne Ecken, wo man abhängen kann. Und ich dachte, wow. Und dabei Google in London darf ich euch eine Geschichte erzählen, die ihr bestimmt nicht kennt. Und zwar. YouTube ist ein Projekt von zwei Jungs quasi. Und das YouTube wurde dann gekauft von Google für ein astronomisches Geld, für Billionen. Erinners du dich, dass ich darüber meinem Bachelorarbeit geschrieben hab, über YouTube, über die Geschichte und mit vorher sagen, dass wie groß YouTube noch mal werden, wird wo meine Professoren damals gesagt haben, das glauben sie nicht, aber. Da fällt mir gerade wieder einen aus irgendeinem Grund, wenn ich in meinem E-Mail-Programm suche, finde ich immer wieder die E-Mail mit deiner Bachelorarbeit. Liesst du ab und zu abends zum Einschlafen? Hast du dich da geschrieben haben? - Am 29. Mai, 2012. Um zwei Uhr nachts bekomme ich die E-Mail. Ihr beiden, also Janusch hat die E-Mail auch bekommen. Ich bin durch! So ein gutes Gefühl. Noch mal tausend Dank fürs Korrigieren, Karri, es war echt hilfreich. Du hast meine Bachelorarbeit korrigiert. - Ja, ich wusste das auch nicht mehr. Schuldigte da noch irgendwie ein Bierchenfühl, oder? Ich nehme ein Bierchen-Schuldes-Sjürjettes, oder auch zwei. Okay, zugrückt zu meiner Geschichte. - Warte, ich möchte noch vorlesen. Manuel's Bachelorarbeit, wie die heißt, das Phänomen YouTube. Wow! Du sitzt hier nicht umsonst. Wie die größte Videoplatform der Welt und die Nutzung und Produktion von Medien verändert. Das war deine Bachelorarbeit, Manuel. Könnte es eine Professure jetzt anstreben? Du hättest Professor bei YouTube werden können. Stattdessen arbeitest du bei uns, bei Easy Languages. Da wohl. Also, zugrückt zu meiner Geschichte. YouTube wird dann aufgekauft und YouTube fängt an. Revenues zu generieren. - Revenue! Revenues. - Ja, winner. Ja. - Nee. Und YouTube hat mich angeschrieben. Ich soll mal dann mein Konto anmelden für diese Revenues. Also, du sollst deine Konto-Daten angeben, damit sie dir Geld überweisen. Genau, ganz genau. Und. Das war aber sehr kompliziert. Ich musste dann auch irgendwann anrufen. Mit Amerika Telefon. - Mit Amerika. Und dort am Telefon wurden mir einige Ziffern gepflüchtert. So 6, 4, 3. Und diese Ziffern musste ich irgendwann angeben, damit das überhaupt klappt. Ja? - Aha. Ratet, wie viel Zeit ich dafür gebraucht habe. Um 4-2 Jahre. - Was? Ja, weil ich habe mir nichts dabei gedacht. Ich habe auch nicht an das Geld geglaubt. Das war so irgendwie komisch und kompliziert. Und mit einem ADHS. Und. - Mögliche Konto-Daten an YouTube zu sehen. Und irgendwann habe ich es aber dann doch geglaubt, nachdem YouTube mich wirklich keine Ahnung, 50 mal angeschrieben hat. Die wollten auch das Geld. - Ja. Ja, die wollten das Geld los werden, was sie dir schulden. Wahrscheinlich. - Nee, aber damals war das ja so YouTube durfte. Oder ist immer noch so, glaube ich. Heute wollen das natürlich alle. Aber du darfst ja die Werbung nur verkaufen, wenn der Creator zustimmt. Also, und an dem Partnerprogramm teilnimmt. - Ja, gerne. Und die können ja nicht, dass die Werbung verkaufen, ohne das dazuscht. Das müssen wir ganz kurz noch mal erklären. Also wenn man auf YouTube eine Werbung sieht, was man tut, wenn man nicht für YouTube Premium bezahlt, dann nimmt YouTube das Geld ein, von der Firma, die da die Werbung macht, und teilt es sich mit dem Kanal. Also der Kanal bekommt 70 Prozent. - 45 euch. 45 ist es so umgepft, 50/50. - Ja. Es ist aber mehr. - Die Helfte kriegen ja. Ja. - Ja. Auf jeden Fall und die Regel war so. Sie sammelten die Revenue's für dich und sobald du 100 Dollar hattest, hatten sie dir diese 100 Dollar überwiesen. Und tatsächlich bekomme ich irgendwann einen Check. Heißt du, ein Check? - Ein Check. Ein Check über 75 Euro. Das waren die 100 Dollar. War der weg. - Und ich hab das noch immer noch total gedankenlos einfach eingesteckt. Einfach in die Tasche gesteckt fertig. Ohne Stahl zu zahlen? - Und gar nichts. Und es dir zu sagen, das ist alles. Okay, es ist andersrum. 55 Prozent für den Creator und 45 für YouTube. Immerhin. - Ja. Okay. Gut, also dann ging's los. Es fing an mit der Unterschlagung sozusagen. Ja, gut, aber es ging vor allen Dingen los mit 75 Euro im Monat nach wie vielen Jahren. In welchem Jahr sind wir jetzt gerade in unserer Geschichte? Ja, jetzt weiß ich nämlich auch nicht. Ich weiß 2013, denn wir schon Geld verdient. Es war aber nicht viel. Und Janisch hat ja offensichtlich zwei Jahre gedauert bevor Janisch sich überhaupt angemeldet hat. Es gab noch einige Jahre, in dem Janisch so rumgelaufen ist, dass er immer gesagt hat, "Warte noch ein Jahr." Ja. - Dann bin ich finanziell unabhängig. Noch ein Jahr. - Noch ein Jahr. Und dann ein Jahr später sagte er wieder noch ein Jahr. Weil es ist halt ganz langsam gewachsen. Es war am Anfang. - Es ist aber jeden Monat etwas mehr gewesen. Ja, aber es war sehr viele Jahre lang so, ist dann 70 Euro pro Monat. Dann 80 Euro pro Monat. - Wichtig. Dann 90. Dann zwei Jahre später, weil wir bei 300 Euro pro Monat. Genau. - Das war alles cool. Aber du denkst, in dem Moment nicht, da wird mal ein Business draus. Aber ich dachte, mit 400 Euro kann ich schon überleben. (Lachen) Genau. So hat Janisch gedacht. Aber ja, ich hab, glaube ich, erst so ein richtig drängelglaubt, als wir dann dieses YouTube Partnerprogramm hatten. Wie die Geschichte weitergeht. Er fahrt ihr. Was ist schon vorbei? Wir sind doch erst im Jahr 2013. In der nächsten Episode. Wir macht es so viel Spaß zuzuhören. Hier von diesen Anfängen. Ich war ja damals nur ganz perifär am Rande dabei. Aber das ist schon YouTube-Probat. Aber du sagst schon immer dabei. Berifär oder nicht, aber. Aber es hast immer wieder was gemacht. Wir werden euch weiter erzählen, wie es weitergeht. Wie es weiter ging in unserer Geschichte. Und wie wir rolle ihr dabei gespielt habt, am Samstag. Und jetzt, in der Zwischenzeit, bis zur nächsten Episode empfehlen wir euch. Schaut mal auf unsere neue Membership-Plattform. Members.easy.org. Wenn ihr euch dort registriert, könnt ihr erst mal kostenlos ein paar Dinge ausprobieren. Und wenn ihr bis zum 6. Oktober ein Mitglied werdet, dann bekommt ihr 10% Rabatt mit dem Code Easy German 10. Easy German 1.0. Das ist unser erster eigener Rabattcode für alle, die sich jetzt neu anmelden. Und wenn ihr ein bestehendes Mitglied seid, dann habt ihr ja schon eine E-Mail von uns bekommen. Richtig, wir freuen uns, probiert es mal aus. Wir haben jetzt gar nicht so viel erzählt über die Plattform. Aber es müssen wir nicht. Ihr müsst das einfach selbst ausprobieren. Genau. Aber ich freue mich, die Geschichte weiterzuerzählen. Weil wir haben jetzt gerade erst angefangen. Wir sind noch bei diesem Problem. Janisch macht YouTube, aber er verdient kein Geld. Ja, Samstag geht's weiter. Und dann kommen wir nach Berlin. Was das für eine Zeit war, Mann. Mann. Mehr erfahrt ihr am Samstag. Ich freue mich. Ich mich auch. Ciao. Ciao.
Podcast Summary
Key Points:
Easy German hat nach fast vier Jahren Entwicklungszeit eine neue Mitgliedschaftsplattform veröffentlicht.
Die Plattform bietet Mitgliedern einen zentralen Ort für alle Materialien wie Transkripte, Vokabellisten und Worksheets.
Es gibt neue Lernpfade, die Videos nach Niveau und Reihenfolge strukturieren, um Orientierung beim Deutschlernen zu geben.
Die Plattform wurde mit dem Team von seed-lengthen entwickelt und ersetzt frühere, verstreute Dienste wie Patreon.
Der Podcast blickt auf die Geschichte von Easy German zurück
Easy German begann als Hobby-Projekt aus einer Medien-AG an einer Schule, ohne Plan oder kommerzielle Absichten.
Der Kanal hieß zunächst „mag auch sein", bevor er in „Easy German" umbenannt wurde.
YouTube lud die Gründer ins Partnerprogramm ein, was den entscheidenden Impuls zur Professionalisierung gab.
Summary:
In dieser Podcast-Episode feiern die Gastgeber die Veröffentlichung ihrer neuen Mitgliedschaftsplattform, an der sie fast vier Jahre gearbeitet haben. Die Plattform bündelt alle Materialien wie Transkripte, Vokabellisten und Worksheets an einem Ort und bietet zusätzlich Lernpfade, die Videos nach Sprachniveau sortieren, um den Lernenden mehr Orientierung zu geben. Die Entwicklung erfolgte in Zusammenarbeit mit einem externen Team, und die Gastgeber betonen, wie wichtig dieses Projekt für die Qualität ihres Angebots ist, da bisher über 1000 Videos unstrukturiert nebeneinanderlagen.
Anlass für die Feier ist auch ein Rückblick auf die Geschichte von Easy German. Alles begann 2006 mit einem zufälligen Video, das als Geschenk für zwei vietnamesische Mädchen entstand und „Hallo" sagte. Ursprünglich war Easy German nur ein Teil einer Medien-AG an einer Schule, in der Schüler lernten, Videos zu produzieren.
Der Kanal hieß zunächst „mag auch sein", bevor er in „Easy German" umbenannt wurde. Jahrelang war das Projekt ein reines Hobby ohne kommerzielle Absicht. Der Wendepunkt kam, als YouTube die Gründer ins Partnerprogramm aufnahm und sie coachte, was den Anstoß zur Professionalisierung gab.
Die Episode endet mit persönlichen Erinnerungen, darunter eine Bachelorarbeit über YouTube und die frühen Reisen zu YouTube-Zentralen.
FAQs
Die neue Mitgliedschaftsplattform heißt members.easygerman.org und ist ein zentraler Ort, an dem Mitglieder alle Videos, Podcast-Episoden und dazugehörige Materialien wie Transkripte, Vokabellisten und Arbeitsblätter finden. Sie bietet Struktur und Orientierung, zum Beispiel durch Lernpfade, die nach Niveau geordnet sind.
Der Kanal hieß früher "Mark auch sein", was von der Abkürzung "MAG" für Medien-AG abgeleitet ist. Der Name war eine kreative Lösung, weil die Abkürzung allein zu kurz war.
Das erste Video entstand als Geschenk für zwei vietnamesische Mädchen namens Tee und Trank. Es war ein Prankvideo, bei dem Menschen auf der Straße "Hallo" zugerufen und ihre Reaktionen gefilmt wurden.
Ab 2013 wurde Easy German ernster, als YouTube das Team ins Partnerprogramm aufnahm und coachte. Dies geschah, nachdem der Kanal jahrelang als Hobby betrieben wurde.
Eine Medien-AG ist eine freiwillige Arbeitsgemeinschaft an Schulen, die nachmittags stattfindet. In dieser AG lernen Schülerinnen und Schüler, wie man Medien produziert, zum Beispiel Videos.
Janusz erzählt, dass das erste Video aus reinem Herzen geschenkt wurde, ohne etwas zu erwarten. Er glaubt, dass dieses positive Karma oder Resonanz ihm später sein ganzes Leben zurückgegeben hat.
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