In der Praxis beobachtet die sprechende Expertin eine zunehmende Häufigkeit von chronischen Krankheiten bei Frauen zwischen 40 und 60 Jahren, die auf Lebensstile zurückzuführen sind, die weit abweichen von der evolutionären Lebensweise. Das Muster zeigt sich in langem Sitzen, einer übermäßig verarbeiteten Ernährung, ständigem Stress, schlechtem Schlaf und sozialer Isolation. Diese Faktoren führen zu Entzündungen, Insulinresistenz, Hormonstörungen und einer erhöhten Krankheitsanfälligkeit. Der Körper signalisiert durch Sitzen, dass er krank oder verletzt ist – eine Art Überlebensmodus. Bewegung ist nicht nur für Muskeln, sondern auch für Emotionen und Stressregulation entscheidend. Eine gesunde Ernährung mit echten, natürlichen Lebensmitteln verhindert Entzündungen und fördert Sättigung. Dauerhafter Stress und fehlende Ruhephasen führen zu chronisch erhöhtem Kortisol und durchgegangenen Störungen im Stresssystem. Der Schlaf wird durch Licht und Koffein gestört, was die körperliche und geistige Abwehrschicht schwächt. Einsamkeit wirkt ähnlich schädlich wie Nikotin und erhöht das Risiko für psychische Erkrankungen. Die Lösung liegt nicht in einem kompletten Lebensstilwechsel, sondern in kleinen, nachhaltigen Veränderungen wie bewussten Pausen, regelmäßigen Bewegung, gesunder Ernährung und engen sozialen Beziehungen. Diese Maßnahmen wirken als Prävention und können die Symptome von Herzkrankheiten, Diabetes und Depressionen langfristig reduzieren. Das Ziel ist ein artgerechtes Leben, das den Körper in Balance und Wohlfühlzustand bringt – ohne große Ausgaben oder Fitnessstudios. Es ist eine grundlegende Biologie, die wir als gesundes, nicht als „normales“ Leben annehmen sollten.
Ich sehe in meiner Praxis immer wieder Frauen Anfang 40, deren Werte eher zu einer 60-Jährigen passen.
Der Blutdruck ist zu hoch, der Blutzucker kratzt an der Grenze und am Bauch sitzt plötzlich fett, das vorher nie da war.
Mühde sind sie eigentlich immer.
Die meisten haben dafür schon eine Erklärung, dass alter, die Gene oder eben die Wechseljahre.
Aber wenn ich mir anschaue, wie diese Frauen leben, sehe ich fast immer das selbe Muster.
Zehn Stunden sitzen, zwischendurch schnell mal was essen, abends noch aufs Handy schauen und dann fünf, sechs Stunden schlafen.
Und am nächsten Tag einfach genau das Gleiche.
Vielleicht erkennst du dich da gerade wieder.
Dein Körper ist nicht kaputt, dein Alltag ist es.
Und das hängt an fünf Dingen, wie du dich bewegst, was du ist, wie du schläftst, wie viel Stress du hast und sogar daran, wie einsam du bist.
Also wie kommen wir da wieder raus?
Oder wo fängst du an, ohne gleich dein ganzes Leben umkrimpeln zu müssen?
Denn alles auf einmal ändern, das hält im echten Alltag kaum jemand durch.
Genau darum geht es heute, fangen wir mal direkt an.
Das moderne Leben ist tatsächlich überhaupt nicht gesund.
Wir leben gar nicht mehr artgerecht und das merken wir alle mehr oder weniger.
In meiner Praxis finden sich natürlich unglaublich viele Menschen, die lifestyle bedinkte Erkrankungen haben.
Und wenn wir uns die ganzen chronischen Volkskrankheiten einfach auch mal angucken, dann liegt denen ein nicht mehr artgerechtes Leben zugrunde und über 90 Prozent dieser chronischen Erkrankungen.
Könnten wir über den Lebensstil positiv beeinflussen und sogar vermeiden?
Und das ist doch eine Zahl, die sollte uns alle wirklich aufworchen lassen.
Und lifestyle klingt natürlich nicht sexy und das klingt auch nicht nach einem coolen unterfangen und das klingt vor allen Dingen auch irgendwie anstrengend und mühsam.
Und jeder von uns hat dann vielleicht im Hinterkopf die Dinkeldörte mit den Birkenstock schon und den Sachen, die man aus dem Bioladen kauft, die ganz dröge schmecken und überhaupt nicht mehr irgendwie Freude machen.
Und das ist natürlich ein übles Klischee, was ich jetzt hier aufmache, aber du weißt glaube ich jetzt genau, worüber ich rede.
Denn viele denken immer noch, gesundes Leben ist verzicht.
Ich darf dann gar nichts mehr, ich darf mir dann nichts mehr gönnen, ich habe dann keinen Spaß mehr.
Ja, ich lebe dann nicht mehr.
Auch das höre ich unglaublich oft auch mal unter meinen Podcast.
Ja, aber soll ich denn dann machen und wenn ich jetzt das nicht mehr essen darf und das nicht mehr machen darf?
Dann hat mein Leben ja gar keinen Wert mehr und dann muss man natürlich auch noch mal sagen, wie willst du eigentlich lebten?
Beziehungsweise, was zählt in deinem Leben für dich?
Was ist dir wichtig? Was sind deine Prioritäten? Und das muss natürlich jeder von uns selbst entscheiden, ganz klar.
Trotzdem ist klar, dass die großen Volkskrankheiten wie Herzkreislauferkrankungen, Lutzucker assoziierte Probleme und auch Diabetes.
Parkinson, Demenz, Alzheimer, alles Dinge sind, die durch einen nicht mehr artgerechten Lebensstil begünstigt werden.
Und dann kommt natürlich noch deine persönliche Prädisposition dazu, deine Genetik, deine Familie, deine Verhaltensweisen.
Und wir wissen, dass wir, wenn wir hier einiges ändern würden, diese Erkrankungen wahrscheinlich nicht bekommen müssten.
Für mich ist das ein total krasser Anreiz und dieser Anreiz führt ja auch jetzt dazu, dass ich diesen Podcast ins Leben gerufen habe, um dich an diesem Wissen teilhaben zu lassen.
Denn die gute Nachricht ist, es ist gar nicht so schwer und es muss auch nicht so 180 Prozent pebslicher als der Papst durchgezogen werden.
Und auf jeden Fall zählt nicht, dass man überhaupt kein schönes Leben mehr hat, auf alles verzichten muss und kein Spaß mehr haben kann, sondern es geht um die feinen kleinen Dinge, die wir machen können, die wesentlichen Einfluss auf das Ganze nehmen.
Und darauf gehe ich jetzt in dieser Podcastfolge ein und ein ganz wichtiger Aspekt ist auch die Art und Weise, wie wir leben, wie wir unsere Beziehungen leben, wie wir in Städten leben.
Ja, da komme ich natürlich gleich noch zu. Lasst uns mal mit Punkt 1 beginnen, in unserem nicht mehr Art gerechten Leben, der uns massiv durcheinander bringt. Wir bewegen uns nicht mehr.
Evolutionär gesehen sind wir ja 10, 15 Meilen am Tag gegangen. Heute ist es zum Teil so, dass die Leute unter 3000 Schritte machen, 10-12 Stunden am Tag sitzen, mit dem Weg zur Arbeit gerechnet meistens natürlich.
Und dann gilt 30 Minuten am Tag als Training, überlegt euch das mal oder als Bewegung. Überlegt euch mal diese Zahlen, das ist total abgefahren.
Unser Körper ist auf Sitzen und zwar an so langen Stücken überhaupt nicht ausgerechnet. Die Muskeln ziehen sich zusammen. Die Muskeln, die eigentlich Zucker aus dem Blut aufnehmen, wenn wir uns bewegen, machen das einfach nicht mehr, weil dafür brauchen sie ein Bewegungsreiz.
So kann sich zum Beispiel eine Insulinresistenz und daraus eine Zuckererkrankung entwickeln. Unsere Hüftbeuger sind verkürzt. Wir sitzen den ganzen Tag.
Alles ist so wie ein Tyrannosaurus-Rechs nach vorne. Das Geseß wird total überstreckt. Das feuert in Rücken, in Nacken, die Schultern schmerzen.
Ja, wir sind vorne total zusammen gekrümmft. Und vor allen Dingen geht natürlich auch dann die Halsbübe-Säule und der Kiefer in die falsche Richtung, der bis verändert sich.
Dadurch, dass wir uns gar nicht mehr bewegen, fährt der Stoffwechsel runter und wir tun nichts Wichtiges. Also was macht der Körper, er spart Energie.
Der Punkt, den einfach niemand uns wirklich sagt, ist, sitzen, signalisiert unseren Körper, dass er krank oder verletzt ist. Genauso ist es bei Tierneatiere sitzen nicht zwölf Stunden, sondern wenn Tiere sich ausgrundhinsetzen oder hinlegen,
holen sie, weil sie sich gerade bewegt haben, was total okay ist oder sie sind eben krank. Also ist dieses Sitzen für unseren Körper einen Zeichen für Überlebensmodus, Entzündungen steigen, die Erholung singt.
Und die Stresshormone bleiben dauerhaft hoch. Denn alles das, was wir auch emotional erleben, muss über Bewegung durch den Körper bewegt werden.
Und wenn wir uns eben nicht mehr bewegen, dann bewegen sich auch unsere Energie nicht. Unsere ganzen Gefühle bewegen sich nicht mehr. Wut kann sich nicht mehr ausdrücken? Ärger kann sich nicht mehr ausdrücken.
Und das bleibt tatsächlich alles in uns drin. Und führt dazu, dass wir erkranken und die Bewegung über den Körper ermöglicht auch den besseren Umgang mit Emotionen.
Und deswegen ist neben dem Trainingsaspekt, neben der Bewegung für die Muskulatur, für den Kreislauf, für unsere Herzkreislauf Gesundheit, für unseren Stoffwechsel und für unser Gehirn.
Denn auch Bewegung ist der beste preventive Faktor für Migräne, für Depressionen. Das ist auch bekannt. Ausdauer Sport wird auch in diesem Rahmen als Therapie empfohlen.
Und das zeigt doch schon alleine, wie wichtig das Thema Bewegung ist. Also diese Bewegungsunfähigkeit macht uns krank. Und dieses am Stück sitzen macht uns krank. Wir brauchen immer wieder Unterbrechungen.
Was kannst du tun? Immer wieder unterbrechen. Aufstehen, kurze Kniebeugen machen, ein bisschen jumpen, den Körper ausschütteln, den Körper abklopfen.
Wege gehen, die du vielleicht sonst mit dem Auto zurücklegst oder Fahrradfahren anstelle, das Auto zu benutzen. Die Treppe anstelle den Fahrstuhl.
Und das sind definitiv Unterbrechungen von dieser chronischen Sitzerei, die sich definitiv positiv auf Muskeln, Herzkreislaufsystem, Stoffwechsel, Dein Gehirn, Deine Emotion, Deine Belastbarkeit auswirken werden.
Also, schau doch mal, wie viel du sitzt und nicht dich bewegst. Und was du machen kannst, um zwischendurch immer wieder dieses Sitzen als feindlichen Reiz für deinem System zu unterbrechen. Und manchmal ist es auch wirklich gut, auch Trotz Müdigkeit nicht bei Erschöpfung.
Aber einfach nur wegen Unlust oder Müdigkeit trotzdem mal zum Sport zu gehen, trotzdem mal die Muskeln zu trainieren. Denn die schütten Bodenstoffe aus, die ganz, ganz viel positive Dinge in deinem Körper hinterlassen, Entzündungshemmung, aber auch Glückshormone, die natürlich dann wieder zu besserem Schlaf und zu einer besseren Stimmung beitragen.
Fakt Nummer zwei, was das moderne Leben mit uns macht, wir essen Fabrik essen. 99% der Menschheitsgeschichte gab es eigentlich echtes Essen. Und heute sind 60% der Kalorien aus Hochverarbeiteten Produkten, die es vor 100 Jahren noch gar nicht gegeben hat.
Das heißt, wir essen Dinge, die unser Körper nur als Fremd erkennen kann, die nicht biologisch sind. Und das führt tatsächlich zu Bluzucker Spitzen, Home in Solien, unsere Mastermolen, was uns übergewichtig macht, was uns Träge macht, was Entzündungen macht.
Mehr Fetspeicherungen, dann kommen Abstürze, Hungerattacken, Heißhunger, unsere Wahrnehmung auch, wann wir essen wollen, was wir essen wollen, unsere Intuitionen, die geht über diese ganzen Zusatzstoffe verloren und kaputt.
Und der Kreisloh wiederholt sich den ganzen Tag, ja, immer hoch und runter, hoch und runter. Und das macht natürlich auch eine Energielosigkeit. Für unser Immunsystem sind diese Zusatzstoffe Fremdkörper. Das macht Dauerentzündungen, die kann sich zeigen als Brain-Fog, gelenkbeschwerten, Mülligkeit, autoimmunerkrankungen sind auf dem Vormage und da sind vor allen Dingen ganz, ganz viele Frauen betroffen.
Unser Darmikrobium, das kippt, das weiß überhaupt nicht, was es damit machen soll, das kann es gar nicht verarbeiten und daraus etwas machen, was für uns gut ist.
Nährstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe und auch Ballerstoffe, die dann zu tollen kurzkettigen
Fettsorren eigentlich werden müssten, die dann wieder mit dem Gehirn kommunizieren und
eben dafür sorgen, dass unsere Stimmung gut ist.
Wie viele Leute da draußen leiden an Reizdamer und die Sättigung wird tatsächlich auch gezielt
ausgehebelt.
Ich weiß nicht, wie es dir geht, wenn du mal so eine tüte Schips aufmacht.
Du ist die auf und weißt gar nicht, wie es passiert ist, aber die Kalorien in diesem
Fabrik essen, hinterlassen dich auf jeden Fall Hungrik und die gleiche Kalorienzahl von
Echtem essen, machen dich halt wirklich satt.
Was kannst du tun, achte auf echte, reale Lebensmittel, priorisierere Eiweiße für den Aufbau
deines Körpers?
Das macht satt, das gibt dir gute Struktur, Proteine sozusagen, Muskelaufbau kann damit
passieren, du brauchst es für deinem Munsystem.
Kohlenhydrate, kannst du zum Schluss essen, um deinem Blutzuckerspiegel positiv zu beeinflussen
und deine Energie über den Tag gutzuhalten und auch natürlich die Nacht gutzuhalten.
Wenn wir dem Körper abends noch den Schrott reinschütten, dann haben wir hohe Entzündungsaktivitäten,
wie soll dann geschlafen werden, das ist ein Stressreiz.
Also nicht mehr Artgerechtes Essen, das aus der Fabrik kommt, sollte eine Ausnahme auf
dem Teller sein.
Es sollte echt sein, dass Essen frisch zubereitet werden nach Möglichkeit.
Es sollte alle bunten Bestandteile enthalten, Ballaststoffe enthalten, Eiweiße enthalten,
gute Kohlenhydrate und gute Öle enthalten und die verarbeiteten Dinge, manchmal braucht
die Seele vielleicht eine Tüte-Schips und ein Balakritzbombons, sollten einfach die Ausnahme
sein.
Und das kann wir unseren Kindern auch schon vorleben, das ist auch ganz wichtig.
Die werden ja zugebombt mit diesen ganzen Werbungen in den Supermerken.
Alles, was da steht, ist bunt und knistert und sieht interessant aus und lachtig irgendwie
an und andere Kinderbrings natürlich auch mit.
Aber wir sollten unseren Kindern vorleben, dass das eben eine Ausnahme darstellen sollte
und nicht jeden Tag Süßigkeiten gegessen werden muss, sondern dass es eigentlich auch
so viele leckere Dinge in Echt gibt, die wir nämlich essen können wie Obst und so weiter,
die sind auch Süß und das verändert dann auch nochmal unsere Wahrnehmung und überreizt
das ganze System nicht so, also Ernährung ein super wichtiges Thema natürlich, auf
das wir auf jeden Fall einfluss nehmen können.
Der dritte Aspekt ist ein Dauerstress ohne Entladung, der Körper kennt natürlich akuten
Stress, das ist total normal, der Sympathikus unser Stressnerf, wenn wir kämpfen oder rennen
oder laufen müssen, der springt an und das soll auch genauso sein.
Aber wenn die Gefahr vorbei ist, dann muss der Parasynpartikus kommen, unser Wagusnerf,
unser Entspannungsnerf und der fördert eigentlich die Erholung.
So war das früher, ja der Tiger, ob der Jagd und so weiter, aber es gab immer wieder
auch Ausruhen und Entspannen.
Heute sind wir unter Dauerfeuer, es kommt Dauerhaft mails Nachrichten, wir haben Fristen,
Geld ist ein großes Thema, ja, darum machen wir uns total viele Sorgen, wir haben einen
riesengroßen Mendelloat, müssen an so viele Dinge denken, an unsere Kinder, an die Tausen
Nachrichten.
Social Media beballert uns den ganzen Tag, die Aufmerksamkeit spanne, wird immer kleiner
und kleiner und kleiner und mittlerweile muss man die Videos in fünf Sekunden abgetreten
haben, weil sonst keiner mehr zuschaut und das ist doch total absurd.
Und das geht 24/7 so, wir haben die ganze Zeit alarm, dieser Stress wurde früher bei der Jagd
oder beim Kampf natürlich wieder abgebaut, über körperliche Aktivität und davon hatten
wir es im Punkt 1 schon, heutzutage sitzen wir und wir werden in dem Kortisol so richtig
mariniert.
Und Kortisol ist chronisch hoch, das macht Fett am Bauch, das macht Muskelabbau, unser Immunsystem
wird gedämpft, unsere Hormone fahren runter und unsere sogenannte HPA-Axe, ja, die Hormon-Stress-Axe
wird auf jeden Fall gestört und viel reguliert.
Und dann passiert das Kleinigkeiten uns total überwältigen, dass wir reizbar sind ängstlich
unkonzentriert, dass wir uns teiert, bad Wyatt fühlen, dass wir uns nicht mehr runterfahren
können, dass der Schlaf kaputt geht, dass wir echt morgens nicht mehr erholt sind.
Der Dauerstress ist einfach einer der größten, treibersystemischer Entzündung und dieses
themische Entzündung ist die Basis von allen chronischen Erkrankungen, inklusive natürlich
auch trebs.
Das sollten wir irgendwie, wenn es irgendwie geht, vermeiden.
Jetzt ist das natürlich leichter gesagt als getan, denn dieser ganze Einfluss, auf den
haben wir nicht immer unbedingt Einfluss, bedeutet die Arbeit, ja, die wir machen müssen
zum Beispiel, die Kinder, die wir betreuen müssen, das Schulsystem, das uns natürlich
auch total irre macht, ja, all diese Dinge sind natürlich da.
Was können wir tun, was sind die Ministaps um hier Stress-Resonienter zu werden, Besseres
Stress-Management zu haben, unser Nervensystem immer wieder auch das Signal mitzuteilen,
du hast auch mal Pause, die Gefahr ist nicht real, ja, die ist konstruiert und wir kommen
auch immer wieder runter und beruhigen uns wieder.
Echte, aktive Pausen einbauen und zwar tatsächlich, bevor wir schon total erschöpft sind
und das, da können wir von schweren Erkrankungen wie Fatigue oder MECFS lernen.
Da braucht es ein echtes Energiemanagement und das ist für gesunde, starkgestresste Menschen
tatsächlich auch gut.
Reale Pausenplan, was könnte das heißen, fünf Minuten, ohren zu, Augen zu, kein Handy,
Ruhe, Atmen, auf den Atmen, fokussieren, länger ausatmen als Einatmen oder eine Boxatmung,
vier, sieben, acht Atmen, eine kleine Meditation machen, ein kleinen Prayer machen, ein Gebet
sprechen, wenn ihr das zu sagt, aber real, fünf Minuten entscheiden für dich und den Körper
auch darüber informieren.
Jetzt ist Pause und ja, am Anfang fühlt sich das komisch an und ja am Anfang macht es irgendwie
wenig Sinn und es hat vielleicht auch noch nicht den großen Effekt.
Hier geht es um die Konstanz und die Kontinuität.
Genauso ist es mit der Meditation unser Gehirn, das im Prinzip, im D-Fold-Mot, die ganze
Zeit uns mitteilt, was alles hier gemacht werden muss und noch dies und jenes und hier
der Reiz und das und diesen Jenes, das darf zur Ruhe kommen und das ist eine Art Übung.
Ja, am Anfangsitzung der Meditation dann knallt sie hier, dann macht es das, dann denkst
du dies, dann denkst du jenes und dann denkst du Meditation ist nichts für dich, aber das
ist so nicht.
Denn das kann man lernen und es bedarf auch hier einer Konstanz und Kontinuität.
Wir müssen es schaffen, dem Körper dann die Ruhe zu vermitteln, sie erbraucht und unserem
Gehirn zu sagen, jetzt ist mal Schluss.
Ich finde, Joe Dispenser, Dr. Joe Dispenser, hat hier ganz, ganz tolle Ansätze mit Meditationen,
da kannst du mal reinschauen, auch eine Form von Übungen, wenn wir den Körper sozusagen
zur Ruhe bringen und es schaffen das Gehirn zu beruhigen, die Gedanken dürfen kommen und
gehen.
Wir dürfen sie dann vielleicht einfach nicht bewerten, was auch sehr hilfreich ist.
Es gibt aber auch andere Dinge, wie autogenes Training, progressive Muskelentspannung nach
Jakobsen, wo wir die Muskeln an und uns darauf konzentrieren und da wieder locker lassen.
Auch das ist eine tolle Übung, wenn dir das erst mal hilft, über den Körper zu arbeiten
und ansonsten gibt es natürlich auch die Möglichkeit, über Coaches zu arbeiten, im Coaching
zu lernen, was stress mich eigentlich so, kann ich da noch Dinge auflösen, alle Formen
von Körperübungen sind toll und ich habe auf meinem zweiten Kanal mehr von Rot, eine
Nervensystem-Routine aufgenommen mit, ich glaube, sechs, sieben Übungen, wo du mal hinkucken
kannst, vielleicht ist eine von diesen Übungen auch etwas für dich und deine fünf-minütige
Pause.
Zum Beispiel, dass du mit den Augen rechts und links guckst, machst grad vor.
Und so deinem Nervensystem, die Sicherheit gibt es dir, dass hier alles in bester Ordnung
ist, denn die Gefahr ist erst mal nicht real, aber unser Nervensystem kann eben zwischen
Kampf und Flucht und Social Media nicht mehr unterscheiden und das stört unser ganzes
Leben.
Es lohnt sich da wirklich hin zu gucken und vielleicht auch nochmal zu lernen, was ist
meine Barriere, wie kann ich nein sagen, wie kann ich mich abgrenzen, was muss ich wirklich
machen, was es zu viel und wo kann ich eben weniger machen.
Das ist ein Prozess ihr Lieben, aber auch da kann der Prozess nur losgehen, wir mit dran
bleiben und es umsetzen.
Punkt Nummer vier, unser Schlaf ist gestört.
Früher sind wir mit der Dunkelheit ins Bett gegangen und mit der Sonne aufgestanden und
die Sonne morgens und die Dunkelheit abends fördern unseren zirkadianen Rhythmus, Cortisol
und Melatonin sind Gegenspieler, die beiden Hormone, Stresshormon und Schlafhormon und
müssen sich abwechseln.
Heute haben wir Bildschirme bis mitten in die Nacht, wir haben helles Licht, wir haben
Koffe in bis zum späten Abend, was quasi den Schlaf war erringert.
Wir haben Helleräume und unser Wecker weckt uns vielleicht sogar auch schon vor Sonnenaufgang
und diese Helligkeit am Abend sorgt dafür, dass du kein Tiefschlaf hast und kein Tiefschlaf
heißt keine Reparatur.
Der Abfall in deinem Gehirn wird nicht mehr abtransportiert, ja.
Gewebe wird nicht mehr repariert, das Gedächtnis wird nicht gefestigt.
Du kannst dir nichts mehr richtig gut merken.
Du stehst vielleicht mit Kopfschmerzen, Brain fog oder zu einem wartigen Gefühl im Kopf
auf.
Das Problem ist auch, dass in der Nacht wachstum Sormone kommen und Aufbauhormone sozusagen
eigentlich da sein müssten, bei Schlafmangel funktioniert das nicht mehr, dann steigt
auch unser Grelin und unser Laptinfeld ab, das sind unsere Sättigungs- und Hungerhormone.
Das heißt, wir sind nach einer schlechten Nacht hungriger, wir sind weniger satt, wir haben
mehr Lust auf Djank Food.
Das heißt, eine schlechte Nacht sorgt für alle negativen Prozesse in Körper und wenn du
um die fünf Stunden nur schlebst, kann das sogar zu einer Insulinresistenz am nächsten
Tag führen.
Und wenn das dauerhaft der Fall ist, wird das chronisch und unser Stoffwechsel, ja, wird
älter und älter und älter und wir entwickeln eine Insulinresistenz.
Und auch unser präfondreiler Cortex, ja unser Gehirn, das geht offline und dann habe
eine schlechte Stress toller dann zu kaufen.
wir uns ungefähr sagen. Und der Satz ist, ich schlafe, wenn ich tot bin, ja, der ist total
doof. Er das nennt sich einfach Selbstschädigung, würde ich sagen. Das ist überhaupt nicht produktiv.
Also was können wir machen, um unseren Schlaf zu verbessern? Und dazu habe ich eine lange
Podcastfolge zum Thema Schlaf aufgenommen mit ganz, ganz vielen Tipps und Tricks. Aber was
schon mal wichtig ist, abends muss es dunkel sein, macht die Lichter aus, dimm das Licht, gibt
einem Körper das Signal, es wird jetzt Nacht, damit er anfangen kann, dein Schlafvermohlen
Melatonin zu produzieren. Abends keine Aufregenden Tätigkeiten mehr, kein massiver Sport. Ich würde
Fernseh gucken, eine Stunde vor dem Schlafen gehen, vermeiden auch Social Media Scrollen und diese
ganzen Sachen. Versuch, keine anstrengenden belastenden Dinge am Abend zu machen, Streit, Finanzen,
Planung und solche Dinge. Sondern in der einen Stunde vor dem Schlafen gehen, die darf heilig sein.
Farunter, wie es ein schönes Buch, etwas Schönes, was dich beruhigt, was dir eine warme Decke
überwirft. Wärmflaschen sind toll, ein warmes Bart ist toll, eine leichte Sauna zum Beispiel,
ist toll. Abends wird alles getan, um sich in der Höhle, ums Feuer darauf vorzubereiten
zu schlafen. Und morgens gehen Sonnenlicht geraus, auch wenn es bewirkt ist, dahinter ist die Sonne,
ja, gibt deinem Körper das Signal von Helligkeit. Also morgens darf es ganz hell sein, im Winter
nutze ich zum Beispiel eine Tageslichtlampe dafür. Um meinem Körper, Wach und Schlaf, ja oder Hell und
Dunkel in dem zirka-dian Rhythmus positiv zu vermitteln. Und dann schaut, dass das Zimmer dunkel
ist, wo du schlebst, dass das Kälter ist, dein Körper muss die Körpertemperatur runterfahren,
damit er schlafen kann. Und das alles trägt dazu bei, dass du besser wieder in den
Tiefschlaf kommst. Hier hilft vielleicht auch eine Meditation, wie ich gerade schon erklärt habe,
ich schlafe mit Joe Dispenser Meditation ein. Und ich wache aber auch damit auf, morgens mache ich
auch immer eine Meditation, so 10, 15 Minuten, findest du alles kostenlos auf Spotify und du darf
sich vielleicht einfach einmal darauf einlassen und gucken, wie das würde ich ist, aber den Schlaf zu
priorisieren und wirklich zu sagen, das ist eine sehr wichtige Phase um eines Tages. Hier passieren alle
Dinge, die ich brauche, um kreativ zu sein, um Stress tollerer zu sein, das lohnt sich auf jeden Fall,
denn das ist eine super Prävention für alle möglichen Formen von Erkrankungen und sollte auf jeden
Fall zu einem Art gerechten Leben dazu gehören. Der fünfte Punkt, auch der ist ultra wichtig. Wir sind
verbunden wie nie. Wir können mit der ganzen Welt verbunden sein, aber wir sind auch so einsam wie nie.
Menschen sind Herdentheren. Wir brauchen kleine Gruppen, wir brauchen Gesicht zu Gesicht, wir brauchen
einen gemeinsamen Sinn. Tausend Freunde online, niemanden zum Anrufen, wenn es ernst wird. Das ist zum
Teil die Realität daraus. Und das ist wirklich, wirklich schlimm. In großen Städten kennt man nicht
mal seine Nachbarn, die Anonymität ist so erdrückend und total at fremd. Wir brauchen Beziehungen und
Einsamkeit erhöht Entzündungen. Und hier kann man wirklich auch einen spannenden Vergleich ansetzen,
nämlich 15 Zigaretten am Tag, hat die gleiche Entzündungsfördernde Wirkung wie Einsamkeit. Und
Einsamkeit erhöht Kottisol, der Körper, der Liste, Isolation als Gefahr und dadurch wird das
Immunsystem schwächer und wir werden öfter krank, wir erholen uns langsamer. Und es steigt die
Rate an Depressionen Angst und auch Suizid. Und die Suizidraten bei Kindern werden immer höher. Ich
finde diese Zunahme davon so bedrückend ehrlich gesagt selber, als ich mich nicht immer damit beschäftigen kann,
weil es mir selber auch ein bisschen Angst macht und es mir mulmig wird. Und ich mich frage so, wie konnte
es nur so weit kommen. Und deshalb an dieser Stelle wäre mir eine Sache total wichtig, wir brauchen
als Menschen Koregulation. Also uns gegenseitig, um uns zu regulieren und das zählt für unser
Nervensystem, auch für unser Immunsystem, für unser Mikrobiomen und so weiter. Ganz, ganz wichtig
ist das. Und deshalb, vielleicht, womit kann man beginnen, ja, such dir einen kleinen Kreis von
Menschen, den du vertraust, tiefe Verbindungen. Leute, mit denen du sprechen kannst und
versuche auch, über die Dinge zu reden, die dir Angst machen, die dich belasten. Häufig ist es
sehr, sehr sinnvoll, das zu teilen und versuche auch auf andere zuzeigen, für andere da zu sein,
zu sehen, was ihr ihr Schmerz ist. Wo kann man sich gegenseitig unterstützen und das kann eine
Freundin sein oder ein Partner oder eine Partnerin? Ja, das können Familienangehörigen
sein. Und ich finde hier ist es ganz, ganz besonders wichtig, dass wir uns auch nochmal besinnen,
wie wichtig Beziehung für uns ist. Und ja, Beziehung kann auch sehr belastend sein und ja, wir dürfen
uns auch aus belastenden Beziehungen definitiv befreien und das solltest du auch tun. Du musst nicht
alles aushalten, nur weil du jetzt in einer Ehe steckst, wie dich unglücklich macht. Trotzdem
sollte es unser Ziel sein, nach Bestemwissen und Gewissen hier in eine Co-Regulation zu kommen.
Also was ich immer mache, um auch Menschen nochmal ein positives Gefühl mitzugeben aus einer Beziehung,
ja, ist meine Supermarktchallenge. Ich weiß nicht, ob du das vielleicht auch machst oder vielleicht
auch mal ausprobieren magst. Ich finde im Supermarkt sind die Leute ultragestresst, gerade.
Vielleicht ist es auch nur in Deutschland so, weil auf Ibiza habe ich zum Beispiel nie gestresste
Leute im Supermarkt. Da quatsch ich hier immer mit eines, ist total toll. Und hier in Deutschland
ist das so. Alle sind verbissen, gucken nur auf ihr Handy, gucken auf den Boden, rasen so total
gestresst, da durchrampeln sich um und nehmen überhaupt keine Rücksicht und ich finde das total belastend.
Und ich versuche immer sozusagen mich einmal zu tentrieren, bevor ich so ein supermarkt gehe.
Und meine bestmöglichste positive Energie auszustrahlen und die Leute anzugucken, in die Augen
zu gucken, freundlich zu gucken. Und eine besondere Person wähle ich mir immer aus und der
versühle sich den Tag. Und das mache ich meistens so, dass ich irgendwas nettes zu der Sage,
ob es die Kassiererin ist oder die Frau, die etwas einräumt. Oder irgendjemand, der eine
coole Jacke anhat, so eine schöne Frisur. Ich gehe einfach hin und sag, was ich denke. Und am
Anfang ist es super strange, weil wir das gar nicht gewohnt sind. Aber die Reaktion der Menschen
ist auch super strange. Die wissen gar nicht, wie die damit umgehen sollen und sind total überfordert.
Macht aber nichts, weil am Ende werden sie merken, ist etwas ganz nettes gewesen und sie werden sich
darüber am Ende freuen. Und dieser Puls, diese Freude, die macht wieder was mit unserem System,
fürs Nervensystem, als beruhigt. Die Entzündung wird besser durch Freude. Wir sind entspannter,
durch Freude, weniger Schmerzen, durch Freude. All diese Dinge passieren dadurch. Und ja, vielleicht
machst du das auch so oder hast eine andere Strategie. Aber mach was nettes für jemand anderen und das
führt auch dazu, dass du dich selber als Mensch auch besser fühlst und positive Gefühle hast. Und
das tatsächlich in kleinen Schritten und kleinen Portionen sozusagen trägt dazu bei, dass wir alle ein
bisschen glücklicher werden können. Wenn es alle Tätten wäre, ist wahrscheinlich viel, viel angenehmer. Und
auf jeden Fall ist das Thema Beziehung ganz, ganz, ganz, ganz wichtig. Also, schau mal, wie fühlst du
dich, seid ja ehrlich zu dir selbst, hol dir Hilfe, wenn du das Gefühl hast, du steckst in Gefühlen fest,
die du nicht mehr kontrollieren kannst. Schau, was brauchst du, was braucht deine Familie, was braucht
deine Kinder und versucht doch, einige Sachen wieder zu machen, um als Gruppe, als Peer Group, als Familie,
wieder mehr zusammen zu kommen und über Dinge zu sprechen. Und das ist am Anfang nicht so einfach. Aber es lohnt sich
auf jeden Fall. Also viel Erfolg dabei, denn Einsamkeit ist wirklich ein Treiber von chronischen
Erkrankungen. Und das ist auch etwas, was komplett at fremd ist. Das war früher nicht so. Wir haben
in Tribes gelebt, ja, in kurz in kleinen Zusammenhängen und haben uns gegenseitig unterstützt. Und ich
glaube, es würde uns allen gut tun, wenn wir dahin wieder zurückkommen würden. Die Frage ist ja auch so
ein bisschen wie wir sind für eigentlich hier gelandet. Und das hat ganz viel mit der industriellen
Revolution zu tun. Und zum ersten Mal konnte man im Sitzen Geld verdienen und man hat quasi die
Gesundheit gegen die Effizienz eingetauscht. Dann kam es so in den 1900er Jahren der Zucker,
Fetz, Salz, ja. Und dann konnte man auch irgendwann über gemische Versuche, die Sättigung, über
Listen, alles wurde irgendwie billiger, es wurde haltbarer und es wird natürlich auch profitabler und
dann wurde natürlich auch gesehen, dass man damit unglaublich viel Geld verdienen kann. Und in
den 1900 ungefähr 50er, 60er Jahren stiegen dann die chronischen Erkrankungen stark an. Und die
Medizin von heute behandelt einfach Symptome statt zu fragen, was sich, ja, wodurch sind die eigentlich
entstanden. Und für alles mögliche haben wir medikamente Statthine, die unsere fette Senken,
Beta-Blocker, die uns am Blutdruck senken, Schlafmittel, die den Schlaf angeblich besser machen. Und wenn
wir verstimmt sind, dann gibt es natürlich auch noch ein paar supergute antidepressiva, damit wir
hier auch wieder happy werden. Aber all das löst unser Problem nicht. Und das ist im Prinzip die
Miserie, in der wir uns gerade befinden. Wir brauchen ein artgerechtes Leben. Leider lassen sich
natürlich solche Dinge wie echtes Essen, Bewegung, Schlaf und so weiter, nicht so gut patentieren. Und
damit verdienen man natürlich auch nicht so viel Geld, weil das kannst du alles zu Hause für
dich machen. Und du brauchst weder ein Fitnessstudio, noch die nächste neue Matratze, noch die nächste
Pille. Aber es würde sich für dich definitiv lohnen, ja. Unser System hält uns gerade so
funktionsfähig genug. Wir können weiter arbeiten. Wir können weiter konsumieren. Wir sind irgendwie beim
Arzt. Da haben wir nur 5, 6 Minuten Zeit. Und der hat natürlich überhaupt keine Zeit, über das
Thema Lebensstil zu sprechen. Und wir sind es gewohnt, dass wir eine Rezept für ein Symptom bekommen
und sich zu Hause einfach nichts ändern muss. Wir sehen das ja auch so ein bisschen an dieser
Abnehmenspritzenhyp. Ja, wir können uns jetzt dünn Spritzen brauchen, aber am Essen nichts zu
verändern. Das ist natürlich absolut, das ist das ganze Art Absurdung geführt. Wenn der Körper
dann nicht mehr kann, dann heißt das ja, du bist faul, du fehlt dieses Zepplinie.
oder du bist halt konisch krank. Und ich denke, wir sollten aus diesem Hamsterrad so langsam
mal aussteigen, denn es macht wieder glücklich, noch macht es gute Gefühle, noch macht es uns
gesund, sondern es verkürzt drastisch unser Leben. Die Lebenserwartung sinkt auch zum
ersten Mal in der Geschichte, also von daher, wir sollten langsam mal aufhören. Jetzt ist ja die
Frage, wie schaffen wir den Ausstieg und wie können wir wieder wie ein normaler, wie ein richtiger
Mensch leben, wie ein Mensch leben sollte? Der erste Punkt, Bewegung, haben wir schon drüber gesprochen,
ja, Gewege, Geh zweimal bis dreimal die Woche schwerheben, das ist super wichtig, das kannst du
zu Hause machen, ja, du brauchst kein Fitnessstudio dafür, bewegt dich auch mal so, dass du ins
Schwitzen kommst, schwitzen ist, super, das zeigt auch dein Körper, ich brauche diesen Kreislauf,
ich brauche diese Muskeln und wenn du in einem Job gefangen bist, wo du halt sehr viele sitzen
musst, stehe jede Stunde auf, mach ein paar kleine Übungen an der Wand oder Kniebeugen, renne
einmal die Treppe hoch und runter, gibt dein Körper das Signal, ja, dass er auch im Prinzip über
die Bewegung verarbeiten kann. Dann das Essen, was es vor 100 Jahren nicht gab, eher nicht essen,
orientiert dich an wirklich original Lebensmitteln, an Lebensmitteln, die deine Oma als Lebensmittel
erkannt hatte. Du kannst wählen, ob du das möchtest, aber Fleisch und Fisch, Eier, Gemüse, Knollen,
Obst, es gibt so viele nüsse Samen, all diese Dinge sind natürlich und dürfen in großen Mengen
auch gegessen werden, also deine Urgroßeltern sollten einfach jede Zutat kennen. Ich würde auch nicht
bedingungslos Kalorien zählen, sondern ich würde eben versuchen wieder dahin zurück zu kommen,
auf mein Körper zu hören, mich sad zu essen und zu schauen, was er braucht. Dann lass uns noch mal
über das Thema Stress reden, denn der Stress ist ein großes Thema, aber wir können pausen machen,
wir können Parasumpatikusübungen machen, fünf Minuten morgen und fünf Minuten abends. Atmung,
gehen ohne Kopfhörer, in den Wald gehen, in die Natur gehen, stille, einfach mal aushalten.
Wir können unser Nervensystem unterstützen über Sonne morgens und Dunkelheit abends, weniger
Nachrichten, weniger Scrollen, echte Ruhe Tage und dann bitte auch ohne schlechtes Gewissen. Wir
brauchen diese Ruhe Tage, denn nur da kannst du kreativ werden und ich wirklich regenerieren und
dein bestes geben. Dann optimieren wir den Schlaf, feste Zeiten, dunkel, kühles Zimmer, so leise
sein, kein Bildschirm, eine Stunde vor dem Schlafen gehen, kein Koffee nach zwölf, würde ich
sagen, um den Schlaf Druck nicht zu verändern und Alkohol vor dem Schlafen ist natürlich der
totale No-Go, weil es dein Schlaf definitiv negativ beeinflusst und die Schlaf Dauer zwischen
sieben und neun Stunden wäre optimal. Und dann schau mal auf deine Verbindungen, ja, wie es oft
seid, ja, am Hände in Eurer Beziehung, kann man das nicht mal ändern, kann man sich mal gegen
übersetzen, sich anschauen miteinander reden. Welche Gruppen gibt es, den du dich anschließen möchtes,
gibt es ein Verein, wo du dich wohl fühlst? Wirst du mit der Familie mal ohne Bildschirm,
echte Gespräche zum Beispiel gemeinsam essen oder was bei Kindern, glaube ich, gut funktioniert,
es gemeinsam im Urinfahren im Auto gucken, wie nach vorne und fangen an zu reden. Das ist tatsächlich
extrem hilfreich, damit man auch mitkommt, was passiert mit meinem Kind daraus, wie geht es dem,
denn auch in dieser Welt, weil für unsere Kinder ist das tatsächlich auch etwas, dass sie nicht
verbalisieren können, aber das ist für sie keine Welt, in der sie gesund aufwachsen können, wenn
wir nicht dafür sorgen und unser Bestes sozusagen geben. Das ist alles nicht total sexy, aber es ist
nicht kompliziert. Das braucht man irgendwo, für weiß ich nicht, wie viele Tausende von Eurus kaufen,
sondern das kannst du alles zu Hause machen und es funktioniert, weil der Körper, weil du als Mensch
so wirklich gebaut bist, ja, das ist deine Biologie, das braucht er. Und am Ende des Tages ist nicht
dein Leben, was so nach der Biologie lebst extrem und langweilig und irgendwie schwierig, sondern
das jetzige ist, es ist uns einfach nur als normal verkauft worden, aber das normale ist weder
natürlich noch gesund. Zwölf Stunden sitzen ist voll extrem schwotter, fünf Stunden Schlaf ist
extrem zu wenig und wenn wir das alles im Prinzip ein bisschen umdrehen, dann ist es total leicht
umsetzbar und wird einen wesentlichen Einfluss dazu beitragen, dass du dich als Mensch verändert,
dich besser fühlst und eine echte Prävention machst gegen deine chronischen Erkrankungen und Menschen
werden dadurch gesünder, sie lassen ihre Medikamente dann weg, der Bluthochdruck geht zurück,
die Zuckerkrankheit wird aufgehalten bzw. komplett umgedreht. Alle Symptome können sich
bessern, wenn der Körper wieder in einem artgerechten Leben leben darf. Und wenn du jetzt noch
wissen willst, an welcher Stelle deinem Körper die Energie als erstes vielleicht fehlt, welches
deiner 6-Systeme sind betroffen, dann hör doch mal in meine Folge zu den 6-Körper-Systemen rein,
die habe ich dir natürlich in den Show Notes verlinkt. Darin erfährst du wie dein Körper seine
Energie aufteilt in die großen 6-Systeme und woran du natürlich auch erkennen kannst,
wie du aufgestellt bist und was du tun kannst, um das zu verändern. Also viel Erfolg, viel Freude dabei,
ich freue mich auf die nächste Woche und bis bald, Seine Route.
Podcast Summary
Key Points:
Frauen im Alter von 40 sind oft betroffen durch chronische Krankheiten wie Hochblutdruck, Blutzuckerstörungen und Bauchfett, obwohl ihre Werte auf eine 60-Jährige ausgerichtet sind.
Das moderne Leben mit langem Sitzen, ungesunder Ernährung, ständigem Stress und schlechtem Schlaf führt zu Entzündungen und chronischen Krankheiten.
Bewegungsmangel, wie zehn Stunden Sitzen am Tag, verursacht Muskelschwäche, Insulinresistenz und stört den Stoffwechsel und die Emotionsregulation.
Industriell verarbeitete Lebensmittel verursachen Blutzuckerspitzen, Entzündungen und stören die Darmflora, was zu Gewichtszunahme und Migrationsproblemen führt.
Dauerhafter Stress und fehlende Entspannungsphasen erhöhen Kortisol, führen zu Fettansammlung, Muskelabbau und einer gestörten Stressreaktion.
Der Schlaf wird durch Bildschirmbeleuchtung, Koffein und unregelmäßige Rhythmen gestört, was zu Konzentrationsproblemen, Gedächtnisverlust und einem schlechten Stoffwechsel führt.
Einsamkeit wirkt entzündungshemmend ähnlich wie 15 Zigaretten pro Tag und schwächt das Immunsystem, erhöht Risiko für Depressionen und Suizid.
Gesunde Lebensweise basiert auf einfachen, nachhaltigen Änderungen wie bewusster Bewegung, echtem Essen, regelmäßigen Pausen und stärkeren sozialen Bindungen.
Summary:
In der Praxis beobachtet die sprechende Expertin eine zunehmende Häufigkeit von chronischen Krankheiten bei Frauen zwischen 40 und 60 Jahren, die auf Lebensstile zurückzuführen sind, die weit abweichen von der evolutionären Lebensweise. Das Muster zeigt sich in langem Sitzen, einer übermäßig verarbeiteten Ernährung, ständigem Stress, schlechtem Schlaf und sozialer Isolation. Diese Faktoren führen zu Entzündungen, Insulinresistenz, Hormonstörungen und einer erhöhten Krankheitsanfälligkeit.
Der Körper signalisiert durch Sitzen, dass er krank oder verletzt ist – eine Art Überlebensmodus. Bewegung ist nicht nur für Muskeln, sondern auch für Emotionen und Stressregulation entscheidend. Eine gesunde Ernährung mit echten, natürlichen Lebensmitteln verhindert Entzündungen und fördert Sättigung.
Dauerhafter Stress und fehlende Ruhephasen führen zu chronisch erhöhtem Kortisol und durchgegangenen Störungen im Stresssystem. Der Schlaf wird durch Licht und Koffein gestört, was die körperliche und geistige Abwehrschicht schwächt. Einsamkeit wirkt ähnlich schädlich wie Nikotin und erhöht das Risiko für psychische Erkrankungen.
Die Lösung liegt nicht in einem kompletten Lebensstilwechsel, sondern in kleinen, nachhaltigen Veränderungen wie bewussten Pausen, regelmäßigen Bewegung, gesunder Ernährung und engen sozialen Beziehungen. Diese Maßnahmen wirken als Prävention und können die Symptome von Herzkrankheiten, Diabetes und Depressionen langfristig reduzieren. Das Ziel ist ein artgerechtes Leben, das den Körper in Balance und Wohlfühlzustand bringt – ohne große Ausgaben oder Fitnessstudios.
Es ist eine grundlegende Biologie, die wir als gesundes, nicht als „normales“ Leben annehmen sollten.
FAQs
Weil ihr Lebensstil – wie zehn Stunden Sitzen, ungesunde Ernährung und mangelnde Bewegung – oft der von 60-Jährigen ähnelt, was zu Bluthochdruck, erhöhtem Blutzuckerspiegel und Bauchfett führt.
Bewegung, Ernährung, Stress, Schlaf und soziale Bindungen. Diese Faktoren bestimmen direkt die Entzündungsaktivität und die Entwicklung chronischer Krankheiten.
Der Körper signalisiert bei langem Sitzen, dass er krank ist. Bewegung wird verhindert, Muskelatrophie und Insulinresistenz entstehen, was zu Diabetes und Stoffwechselstörungen führt.
Es führt zu Blutzuckerspitzen, Entzündungen, Fettansammlung und verändert die Darmflora. Das verursacht Hungerattacken, Heißhunger und kann Autoimmunerkrankungen fördern.
Dauerhafte Stresshormone wie Kortisol führen zu Fettansammlung, Muskelabbau, geschwächtem Immunsystem und erhöhten Entzündungen – die Grundlage für Herz- und Nervenkrankheiten.
Dunkelheit und Sonne regeln den natürlichen Rhythmus. Ein guter Schlaf fördert die Gehirnreparatur, reduziert Stress und stabilisiert den Blutzuckerspiegel.
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