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Das Echo des Waldes

78m 49s

Das Echo des Waldes

In dieser Folge des Podcasts "Mord of X" blicken die Moderatoren Leo und Linn zunächst auf das erfolgreiche Jahr 2025 zurück. Sie feiernen, dass der Podcast zu den meistgehörten in Deutschland gehört, und rekapitulieren Highlights wie eine Tour, eine persönliche Hochzeit, eine Bambi-Nominierung, neue Kooperationen und den Umzug des Teams in den Norden. Sie bedanken sich bei ihrer Community für das Wachstum und die Unterstützung. Anschließend leiten sie zur eigentlichen Folge über, beginnend mit einer kurzen, amüsanten Kriminalgeschichte über einen ungeschickten Dieb. Der Hauptteil der Episode widmet sich dann dem ungelösten Verschwinden der Frau Carol im Yosemite-Nationalpark im Jahr 1999. Die Erzählung verbindet die sorgfältig geplante Reise der Familie mit der mystischen Atmosphäre des Parks und den lokalen Legenden um Bigfoot, wodurch eine düstere und rätselhafte Stimmung erzeugt wird, die typisch für den Podcast ist.

Transcription

11563 Words, 71049 Characters

German
Hey, noch ein ganz kleiner Tipp, bevor's losgeht. Leute, es gibt noch ein paar letzte Raskarten für unsere Tour. Und die ist schon im Januar, also sichert euch jetzt noch die Tickets auf shop.au.x.de. Wir freuen uns auf euch, bis im Januar. Oh ho ho und herzlich willkommen bei der letzten Folge, Leute, vor unserer kurzen Weihnachtspause. Herzlich willkommen bei Mottof X. Hallo, hallo und Leute, danke für dieses unglaubliche Jahr mit euch. Also 2025, was war das denn? Leo, wir sind der viertgeröste Podcast, "Loud Spotify" im Deutschland. Jetzt gerade kann mir das Spotify-Rapt raus. Und wir können auch mal sehen, was ja bei Mottof X so passiert ist. Es gibt auch so ein Rapt für Podcast da. Und ich habe mir die Zahlen angeschaut. Ich habe mir diesen Rückblick angeschaut und ich bin wirklich fast hinten rüber gefallen. Also wir müssen das auch noch mal besprechen, Linn. Weil ich glaube, du hast es dir noch gar nicht angeschaut, ne? Ja, ich bin super gespannt. Ich habe nur mal bei Amazon Music und bei Apple reingeschaut und hab dann nämlich auch gesehen, dass wir wirklich unter den Top-Podcast überall sind. Und es ist so wild, weil wir sind ja wirklich in diesem kleinen "Wegezimmer" gestartet. Und ich bin so, wie kann es sein, dass wir da jetzt sind? Das ist so eine Ehre. Und Leute, es ist auch immer natürlich ein ganz tolles Gefühl zu sehen, dass die ganze Arbeit, die man hier reinsteigt, dass die bei euch ankommt, dass es euch gefällt, dass ihr den Podcast abonniert. Also auch die Aburzahlen sind gestiegen und das ist so die Währung Nummer eins für Podcast da und Creator und so. Das ist alles ganz, ganz toll und motiviert ein sehr. Und Linn, jetzt gerade ist ja auch im Fernsehen die Zeit mit den Jahresrückblicken. Alle schauen aufs Jahr 2005, was es so passiert. Und ich habe mir gedacht, das gibt es jetzt auch einmal bei "Mot of X". Wir schauen uns an, was haben wir mit unseren Hörern und Hörern, aber auch wir beide. Dieses Jahr eigentlich hier zusammen erlebt. Let's go, der "Mot of X", Jahresrückblicken. Willkommen beim großen "Mot of X", Jahresrückblicken 2025. Und hier ist unsere Moderatorin, Leonie Barsch. Okay, okay, vielen Dank für dieses Intro an die Regie. Damit würde ich sagen, geht's los. Ich habe mir mal angeschaut, wie ist dieses Jahr eigentlich gestartet? Wie sind wir mit den Folgen ins Jahr 2005 gestartet? Und man kann festhalten, gruselig. Die erste Folge des Jahres war der Augenjäger von Dallas. Dann haben wir weiter gemacht mit weiteren gruseligen Fällen. Unter anderem wurde "Jogze" gelöst der Fall. Und wir haben tiefe Spuren über den Maschsehmörder rausgebracht, der sich danach auf TikTok über uns aufgeregt hat. Ja, und vor allem auch über Julian, mit dem wir immer noch in Kontakt sind. Aber das war eine sehr bewegene Folge. Dann ging's weiter so Richtung Frühjahr. Lynn, hast du eine Ahnung, welche Folge von uns rausgekommen ist? In dieser Zeit, die übrigens auch die Meistgehörte und Meist diskutierte Folge dieses Jahres war? Ja, ich bin mir tatsächlich ziemlich sicher, weil da wurde ganz viel auch in meinem Umfeld drüber gesprochen. Ich würde sagen, das war über das Flugzeug MH3700. Oder über Tengelmann. Nee, es war tatsächlich der Flug MH3700. Das Flugzeug, das waschwunden ist. Das wurde Millionenfach gehört von ganz vielen Menschen. Hat also ganz viele Menschen bewegt. Und wir haben euch da jetzt auch letzte Woche noch mal ein kleines Update auf Social Media auf unseren Kanälen zugepostet. Dann ging's im Frühjahr auch weiter. Wir sind auf große Mod of X Arena Tour gegangen. Also, ich würde diese Zeit beschreiben als absoluten Fieber Traum. Ich hab mich erst Ende des Jahres gerade davon erholt gefühlt. Und jetzt geht's ja gleich weiter. Falls ihr da vorbeikommen wollt, auf shop.aufx.de gibt's noch Tickets. Hör doch mal sein. Dann geht's weiter. Dann kam der Mod of X Sommer. Und der finde ich war für mich geprägt durch Lynn's Traumhochzeit mit dem Mitbewohner aus den Anfangsfolgen. Leute, checkt ihr, dass der Mitbewohner 30 Folgen vorkam und der diesen Sommer geheiratet wurde? Also, das zeigt wirklich, was in den letzten Jahren alles passiert ist und dass wir mit diesem Podcast irgendwie erwachsen geworden sind. Ihr wart mit der Bike quasi. Ja, also von Anfang an. Also eigentlich fühlst du wirklich eine offene Ehe mit ganz vielen Exis. Und du warst meine Trauzheugen. Also, es war wirklich ein Full Circle Moment. Kurz nach der Hochzeit kam im großen Mod of X 2025. Eine SZ Podcast 3 heraus, die je geren. Übrigens dazu, hat ich lötze Woche noch ein Telefonat, wo mir jemand aus dem Namen Umfeld der Betroffenen gesagt hat, dass wir damit auch die Büchse der Pandora geöffnet hätten, aber nicht im positiven Sinne. Ja, schön. Also verfolgt uns bis jetzt im warsten Sonntagswort, das dieser Fall. Ja, letzte Woche, Donnerstag ist die zweite Staffel rausgekommen. Kleiner Leon Timpio. Ja, und damit haben wir eigentlich diese Zusammenarbeit mit der Süddeutschen Zeitung eingeleitet. Und das war richtig aufregend. Also, wow, einfach dieses Jahr noch einen neuen Podcast mit zwei Staffeln rausgebracht. Realise ich auf jeden Fall auch jetzt gerade erst. Das war auch ein kleiner Gott. Vielleicht realisehst du auch jetzt gerade erst, das was dann noch danach passiert ist. Wir haben ein neues Cover bekommen, bei "True Love" und bei "Mod of X". Und ich muss vielleicht mal ganz kurz an dieser Stelle sagen, ich vermisse was, doch ein bisschen unser altes Cover. Ich mag das neue sehr. Ja. Ich vermisse, glaube ich, so ein bisschen so ein Rot-Klex. Mir ist das so ein bisschen, also es ist schon angenehm düster, weil es passt auch zu der heutigen Folge, die ich euch erzähle. Aber vielleicht muss ich doch noch mal irgendwie so ein Rot-Klex ins Cover reinschmuggeln. Ja. Wir können es ja mal vorschlagen. Vielleicht diskutieren wir dann noch mal auf Social Media, auf Instagram zu. Ihr könnt mal gerne Euren Senf dazu geben. Leon macht mal eine Rot-Wage-Aktion oder so ein bisschen. Kein Ahnung, was du mit deinem Roten Fab-Klex meinst. Irgendwas schlägst du uns vor. Ja, vielleicht das auf "X" so das so. Ich guck mal. Ich geh mal in deine Bralle und füge Rot-Klex hin zu. Cool, dass wir das noch mal zum Ende des Jahres aufmachen. Aber ja, let's go. Passen zu Weihnachten, dass wir doch noch mal was hier verändern. Also, ich dachte, das ja wäre vorbei mit Veränderungen. Nein, Leo will einen Rot-Klex haben. Und dann ging sie auch noch weiter mit den Veränderungen. Es gab eine Bambi-Nominierung. Holy fuck, Leute. Haben wir darüber schon 'ne Podcast gesprochen? Ich glaube nicht. Leute, wort ab "X" war für den Bambi-Nominiert "S" war so wild. Also wir waren auf der Bambi-Verleihung und neben uns stand so Kate Blanchett. Und wirklich jeder, der in Deutschland irgendwie berühmt ist. Und wir beide waren so, what the fuck machen wir hier? Wir sind das erste Mal bei 'nen roten Teppich gelaufen. Haben wir uns sehr verloren gefühlt. Ich glaube, niemand hat ein Foto von uns gemacht. Wir haben Schmerzhaft gelernt, dass den Fotografen Podcast noch nicht so ein Begriff sind. Und vor uns wurde sehr demonstrativ die Kamera ausgestellt. Die waren so, Leute, ihr seid immer noch zwei Mädels aus dem WG Zimmer. Was denkt ihr denn, was ihr hier macht? Ab auf eure Plätze, ihr müsst durch in die Halle laufen, hinter mir halt irgendwie gerufen. Was macht das Mädchen im Hintergrund? Ich will eigentlich die Klumphotografieren. Ja. Ja. Leo, wir sind halt immer noch wir selbst. Ist doch schön. Wir sind immer noch niemand. Es war ein Feuerwerk, die ambivalenten Gefühle. Wir sind nominiert gewesen. Aber gleichzeitig wurden wir vor dem Grundeppich geschuppst auf unserem Platz. Und dann haben wir mit Paul Ronsheimer gefeiert, der den Preis bekommen hat für seine völlig zurecht. Sehr wichtige Kriegsbericht auf Stattung. Und deswegen auch an dieser Stelle noch mal herzlichen Glückwunsch. Und vielleicht kommen wir damit zu der schönsten Entwicklung des Jahres. Parallel zur Traumhochzeit natürlich. Der Unzug in den Norden. Okay, ich muss jetzt auch ganz kurz sagen. Und ich hoffe, dass mein Mann jetzt nicht hört. Ich glaube, das war auch meine Highlight. Nein. Doch, doch, doch, dass du im Norden wohnst und wir jetzt alle hier sind und ein Auf-Ex-Pro-Office. Also, oh mein Gott. Dann war mein Highlight eine Hochzeit. Jetzt wird es aber schräg, ne? Mein Highlight war dein Highlight und dein Highlight war mein Umzug in den Norden. Ja. Ich wohne ja jetzt hier in meinem kleinen Krimi-Häuschen und ab nächsten Jahr im Januar oder Februar. Er öffnen wir unser Mod of Ex-Pro in Hamburg. Also, Leute, Mod of Ex-Goes North, falls ihr euch jetzt wundert, warum es viele düstere Folgen gibt. Das kommt daher, dass wir in der Gegend wohnt, wo nordische Krimis geschrieben werden. Und es ist gantinavische Amitler in abgefahrenem Psychothrillern ermitteln. Aus der Gegend kommen jetzt die Mod of Ex-Folgen. Ja, und ich freue mich einfach so auf alles, was kommt im Jahr 2026. Ich bin unglaublich gespannt. Mal schauen, ob wir noch mal so wachsen werden. Also, wir sind, glaube ich, im Spotify-Ranking gesprungen von Platz 7 auf Platz 4. Danke an alle Existien, die neu dazu gekommen sind. Danke für alle Existien und Zitreuer halten. Leute, ihr seid unglaublich und es wird ein ganz tolles neues Jahr zusammen. Danke, danke, danke, danke, danke und auch an Dichlin. Danke für so viele verschiedene Zudem zum Verbrechen. Und mit dem geht es jetzt weiter und dann steigen wir ein in die Folge. Ich habe zum Ende des Jahres mal wieder Einzündung zum Verbrechen mitgebracht und sage, geht es nach Köln. Da wollte er ein Mann schmuck aus einem Jubiliergeschäft klauen und er hatte einen Ververspray dabei, damit bedrohte er dann die Verkäuferin und als Dich ihm dann aber nicht den Schmuck rechtzeitig aushandigte, wollte dieser Teta die Verkäuferin mit dem Ververspray ansprühen. Er hat nun kein Fehler, aber er hat nicht die Verkäuferin angesprüht, sondern sich selbst. Er hatte also selber Ververspray im Gesicht, konnte Dich mehr sehen, war total verwirrt und die Mitarbeiterin nutzte diese Verwörung dann aus und lief laut nach Hilfe. Und so kam ganz viele Passanten in den Laden geeilt und überwältigten den Mann Hütnien fest und alarmierten die Polizei. Der Tatverdächtige wurde daraufhin festgenommen. Also, ich finde schon bezeichnern, dass wir bei unseren zu dem zum Verbrechen manchmal so eine Art Mitgefühl zeigen, weil das auch immer uns hätte passieren können. Wenn ich eine Verbrecherin wäre, dann hätte es schon auch passieren können, dass ich mir Ververspray ins Gesicht freien. Also, ich würde meine Tese aufstellen. Bei vielen Sachen habe ich schon gedacht, könnte mir passieren, dass es so selten demlich, das glaube ich wirklich würde, ich vorerst schon mal überprüfen. Ja, vielleicht guckst du einmal vor, wie ein Ververspray funktioniert. Ich hatte ja auch mal einen Ververspray dabei, nicht um ein Jubiliergeschäft auszuroben, sondern aus Gründen des Selbstschutzes, als wir in der Recherche und Badenhausen gemacht haben. Und ich habe mir vielleicht schon mal angeguckt, wie man das nutzt. Also, ja, selten selten demlich. Und damit geht es jetzt los mit meinem heutigen Fall. Und ich würde sagen, besteigen direkt ein und gehen in den Wald. Okay, das klingt schon mal sehr, sehr busellig. Der Waldart mit. Zwischen Granit, Bechen und den wuchtigen Stemm der Mamutbäume spannt sich ein Netz aus Schatten, Nebel und Geschichten, die man sich abends am Lagerfeuer erzählt. Wenn die Sonne hinter den Gipfeln der Sierra Nevada versinkt, schwören manche, dass in dieser Stunde etwas mit ihm geht, wenn sie über die Mos bedeckten fahre, des Josaimettinationalparks wandern. Immer wieder berichten hier Wanderer von Schreien in der Nacht, von Bewegungen zwischen den Bäumen. Von einer Gestalt, die kurz auftaucht und wieder verschwindet, sobald man hinsieht. Und schon die Indigenfolger in den Tellern und Bergen der Sierra Nevada sprachen von einem Wesen, dass sie den Harry-Man nannten, also den Harry-Man, halb Mensch, halb hariget hiergestalt, quasi ein Hütter der Wildnis. Er lebt in den Wäldern, beschützt die Natur und strafft jene, die sie entwein. Später, in den 1950er Jahren, erhielt dieses uralte Echio, ein neuen Namen, Bigfoot. Das erste Mal schrieb die Humboldt Times über ihn, nachdem Holzfeller im Norden-Californiens riesige, unerklärliche Fussspuren entdeckt haben. Die Fussspuren sind gut 40 cm lang und tief in den Schlamm gepresst. Seitdem wandert die Legende von Bluff Creek über die Dichtenteller des Josaimettie bis sie nauff in die Wälder Origins. Und auch er spürt etwas. Er lebt ganz in der Nähe des Josaimettie-Nationalparks, am Rande des Waldes, der sich nachts in ein endloses Meer aus Schwarz verwandelt. Tagsüber verrichtet er seine Arbeit, flichtbewusst, unorfällig, fast unsichtbar. Aber wenn die Dunkelheit herab sinkt, dann setzt er in der Stille und lauscht tief in den Wald hinein. Und dann hört er etwas, das Echio des Waldes. Etwas scheint ihn zu rufen. Nicht mit Worten, sondern mit einer dumpfen uralten Stimme, die aus den Bäumen selbst zu kommen scheint. Anderer nennen es Einbildung, er nennen es Schicksal. Und Linn mit dieser, ja, ich will eigentlich lieber sagen, Lagerfeuerlegende, aber das ist es nicht, es ist wirklich passiert. Starten wir in die heutige Geschichte. Hast du schon mal von Bigfoot mitbekommen? Hast du dich schon mal damit beschäftigt? Ja, ich hab davon schon mal gehört. Darf das Gefühl, dass es in letzter Zeit wieder viel in Social Media ein Thema war, dass irgendein übergroßer Mann gesehen wurde oder ein übergroßes Wesen, dass total gruselig sein soll. Aber ich bin sehr überrascht, dass wir heute darüber sprechen. Weil ich war mir immer sehr sicher, das stimmt auf gar kein Fall. Das ist wirklich eine grusel Geschichte, die man sich nachts erzählt. Aber auf gar kein Fall ein wahrer Fall, oder? Ja, also ich hab dir gerade auch von diesem Mann erzählt, der wiederum glaubt, dass er Bigfoot schon mal gesehen hätte und sich irgendwie auch verbunden fühlt mit dem Wald, mit dem Echo des Waldes und mit diesem mysteriösen menschenähnlichen Wesen, das tief in den Weldern leben soll. Aber bevor ich weiter auf diesen Mann eingehe, spreche ich jetzt erst mal über eine Frau. Währendnehmlich im Nationalpark Yosemite, etwas oder jemand in der Dunkelheit sitzt, sitzt im rund 450 km entfernten Eureka, eine Frau vor ihrem Computer und plant ihre Reise genau dort hin. Diese Frau heißt Carol, Carol's Tunch. Sie ist 42 Jahre alt und man muss sagen, Carol ist mit Zeitplänen mehr vertraut als mit Müten. Sie glaubt an Struktur, nicht an Schicksal. Und mit ihren 1,60 m ist Carol ein wandeln des Energiebündel. Sie ist vierfach Mama, sie ist Ehefrau und Organisationstalent. Perfekte Planung und treffs sicheres Zeitmanagement sind quasi Teil ihrer DNA. Und jetzt macht sie einen Urlaub oder warum möchte sie in diesen Park fahren? Ja, für Carol ist der Nationalpark Yosemite mehr als nur Urlaub. Muss man fast sagen, also mehr als nur einen Ausflugsziel. Yosemite ist quasi Teil ihrer Geschichte. Denn vor 21 Jahren hat sie in dem Kalifornischen Nationalpark ihre Flitterwochen verbracht und seitdem seit 21 Jahren kert sie immer wieder dort hin zurück. Alleine, ne, mal mit ihrem Ehemann, mal mit ihrer Familie, mal alleine. Das ist einfach so ihre liebste Urlaubsgegend oder so ein Heimatort fast schon. Und in ein paar Wochen möchte sie dieses Mal mit ihrer 15-jährigen Tochter Julie und der agentinischen Austauschülerin Silvina dort hin. Zusammen wollen sie die atemberaubene Wildnis erkunden. Ich habe dir auch mal ein Foto von Yosemite Nationalpark mitgebracht. Finde ich, sieht KI generiert aus, weil es so schön ist, ist aber tatsächlich echt. Ja, ich wollte ja auch eigentlich schon immer mal hin. Es gibt da, glaube ich, auch diesen ganz berühmten Aussichtspunkt, wo man immer wieder Fotos von sieht. Wir laden euch mal ein paar Bilder von diesem Nationalpark hoch, aber ganz, ganz beeindruckend diese Berglandschaft, diese großen Seen, diese wunderschönen Gründen. Das sieht sehr, sehr idyllös aus. Und genau deswegen soll dieser Trip auch quasi ein Abschiedsgeschenk für Silvina sein. Bevor jetzt die 16-Jährige zurück nach Argentinien fliegt, wird Carol ihr unvergessliche Momente schenken. Also Yosemite im Winter, das ist auch noch mal auf seine eigene Art und Weise super schön, weil man den Schnee und das reflektierende Licht darin sieht, man sieht gar nie, man sieht Wasserfälle und Carol hat sich extra eine perfekte Route am Computer zusammengestellt. Inklusive des Tanzen und Fahrzeiten hat dann alles ausgedruckt und schon seit Wochen am Familienkühlschrank angeheftet. Also die freuen sich richtig doll darauf. Ja, total. Und jetzt am Freitag, den 12. Februar 1999, geht es endlich los. Die drei fliegen zunächst nach San Francisco. Hier mietet Carol einen roten Pontiac, mit dem sie dann weiter nach Stocken fahren. Julie nimmt hier am nächsten Tag an einem Skilidding-Wettbewerb an der University of the Pacific Teil und sie ist auch so begeistert schon von der Umgebung und der Uni, dass sie sich auch vorstellen kann, hier später zu studieren. Deshalb verabreden sich Carol und die Mädchen mit einer anderen Mutter für den nächsten Dienstag, um sich dann den Campus kurz vor der Heimreise noch mal anzusehen. Nach einer zweiten Übernachtung in Stockton geht es dann am Sonntag weiter in Richtung der Gebirgskette Sierra Nevada. Und während dieser fünf stündigen Autofahrt verändert sich die Landschaft gefühlt mit jedem Kilometer. Zunächst weichen die Palm-Kiefernbäume, dann wird der Asphalt zu Schotter und die Luft wird immer klarer, das Licht immer härter. Das Ziel der drei ist die sogenannte Seder Lodge in Elportal. Die Seder Lodge ist ein großes Motel rund 10 Kilometer vom Westeingang des Theosemiteen Nationalparks entfernt. Es ist ein echt großes Motel, also mehr als 200 Zimmer verteilen sich hier auf verschiedenen Gebäuden. Und in dieser Zeit, wir sind in der Nebensaison, ist die Seder Lodge nur spärlich besucht. Carol und die Mädchen wissen beim Einschäcken nicht, dass sie die einzigen Gäste in ihrem Trakt sind. Die Zimmer mit der Nummer 509 liegt am äußerst ein Rand der Anlage. Und das ist ja schon grad gesagt, es wirkt sehr groß, es ist tatsächlich so fernab vom Schuss, dass man bei ja starken Regen oder Schnee mit dem Auto zum Haupthaus hinüberfahren müsste, um es trocken an die Rezeption oder ins Restaurant zu schaffen. Das ist aber auch typisch amerikanisch, also da kässt er eh überall mit Mautin, sogar in dem Hotel fährst du mit dem Auto zur Rezeption. Ja, es ist eigentlich tatsächlich eher so ein Apartmenthaus. Und das ist auch genau das, was die drei wollen. Sie fokussieren sich ja eh mehr auf ihren Tagesablauf, weil sie da eigentlich auch nur schlafen wollen und den ganzen Tag über lieber den Park besuchen möchten und über vereiste Wege wandern wollen. Und das machen sie dann auch am nächsten Tag und besuchen noch die Eisbahn im Tal. Nach der Rückkehrabens im Motel ruft Carol dann ihren Mann Jens an. Sie erzählt ihm am Telefon, dass sie am nächsten Tag noch mal ein Abstecher in den Park machen, bevor sie dann zum Uni Campus fahren und anschließend zum Flughafen. Am letzten Abend in der Lodge bestellen die drei Bürger, Burrito und Kuchen im Deiner. Carol lässt die Reste einpacken, vergisst sie beim Gehen allerdings. Die Kellnerin wird in den nächsten Stunden vergeblich darauf warten, dass Carol zurückkommt. Zurück im Zimmer 509 liest Carol jetzt ein Buch, während Julie und Sylvina ein Film gucken. Jerry McGuire, das Spiel des Lebens, alles wirkt friedlich. Nichts deutet daraufhin, dass er sie längst ins Visier genommen hat. Oh Gott, aber jetzt nicht dieser große lege Mann, von dem du am Anfang im Wald geredet hast. Also schon seit längerem studiert er die Säder Lodge ganz genau. Für ihn ist das Gelände quasi ein offenes Buch. Er weiß genau, wann wer ankommt und wo und wann wer eincheckt. Manchmal beobachtet er, wie die Neuankörmlinge ihre Sachen aus dem Kofferraum hiefen, lachend und in Erwartungen auf ein paar unbeschwerte Tage. Und manchmal stellt er sich vor, wie sie sich abends aus ihren Kleidern schälen, und das Wasser unter der Dusche auf ihren Nacktenkörpern abhielt. Er macht keine Unterschiede, nicht nach Kleidung herkunfts oder Haarfarbe. Was ihn anzieht, ist etwas anderes, unschuld. Dieser unberührte Ruhe in den Gesichtern derer, die glauben, sie seien sicher. Sie erinnert ihnen an etwas, dass er selbst verloren hat. Oder vielleicht auch an das, was er niemals hatte. Josemitie ist sein Revier. Das war es schon immer. Wenn er der Enge seines eigenen zuhauses entfliehen wollte, ging er in die Natur. In Josemitie verändert sich seine Welt. Die Ablehnung seiner Mutter und die Gewalt seines Vaters kann er hier vergessen. Zwischen den Hohnbäumen ist er weit weg von der Realität. Und begibt sich auf die Spuren des Nüstischen. Er glaubt, etwas in den Wäldern zu erspähen. Etwas, was nur wenige Menschen gesehen zu haben glauben. Eine haare Gestalt, zu groß für einen Menschen, zu massiv für ein Tier. Ein Umres, der immer nur ein Herzschlag langsichtbar bleibt. Bevor ihn die Schatten des Weils des Wiederverschlucken. Bigfoot. Und der Mann hütet diese Sichtungen. Sie sind sein Geheimnis. Und noch ein anderes Geheimnis hält er verschlossen unter der Oberfläche. Er träumt schon lange davon, anderen Menschen etwas anzutonen. Der Gedanke wächst schon so lang in ihm, dass er ihn in seiner Fantasie schon ganz oft ausgeführt hat. Und bald schon soll seine Fantasie auch in die Tat umgesetzt werden. Also dieser Mann scheint ja irgendwie auf der Jagd zu sein nach Menschen. Allein das schon ist natürlich supergusellig. Aber jetzt glaubt er auch noch ein Bigfoot und lässt sich von diesen Wesen. Das ist ja eigentlich gar nicht geinsperrieren. Hab ich das richtig verstanden. Der Mann glaubt, so ein mystisches Wesen am Wald schon gesehen zu haben. Und er selber verhält sich auch ähnlich. Also das, was Bigfoot nachgesagt wird, dass er durch den Wald streunert. Und gefährlich sei. Und geheimnisvoll genauso verhält sich dieser Mann auch. Am nächsten Morgen ist der rote Pontiac vom Parkplatz der Lodge verschwunden. Und mit dem Auto auch Carol, Julie und Silvina. An diesem Dienstag nehmen die drei nicht wie geplant an der Campus-Turteil. Sie bringen auch nicht den Leihwagen zurück. Und ihr Mann Jens wartet am Flughafen in San Francisco. Vergebens auf seine Frau und die zwei Mädchen. Jens ruft jetzt in der Säder Lodge an. Dort heißt es allerdings, die Frauen seien schon abgereist. Ihre Sachen sind auch nicht mehr da. In den nächsten Stunden wählt Jens immer wieder die Nummer des Festnetzanschlusses zu Hause. Vielleicht ist ja alles nur ein Missverständnis. Vielleicht sind Carol und die Mädchen längst zurück. Aber niemand hebt ab. Und auch am nächsten und übernächsten Tag gibt es keine Meldung von den drei. Museum of the Park startet jetzt eine große Suchaktion. Linn, was wäre denn dein Gedanke, wenn die drei aus dem Park nicht zurückkehren? Ich kann mir vorstellen, dass man erst mal auch denkt, dass man vielleicht verloren gegangen ist im Park. Also das ist ja auch ein Riesen nationalpark und dass man sich dort verlaufen hat. Ich würde sofort der Polizeibescheid sagen. Und die drüben Bitten den Park abzusuchen, weil ich einfach Angst hätte, dass die sich vielleicht auch verletzt haben, in beiden gebrochen haben. Und einfach Hilfe benötigen. Wir kennen das ja auch schon aus anderen Mottox-Fällen. Und auch aus anderen bekanteren Vermissten-Fällen. Bei denen uns auch oft Leute schreiben, bitte behandelt mal den und den Fall. Das könnte ein Kriminalfall sein. Ich denke mir aber oft auch bei Menschen, die beim Wandern vermisst werden. Da passiert halt so viel, da können so schnell Unfälle passieren. So war das auch noch in diesem Fall bei den Ermittlern beziehungsweise bei Jens, dem Ehemann. Der vermute dahinter auch erst mal ein Unfall oder hofft, dass es nur das ist und sie einfach. Irgendwo in den verschneiten Straßen stecken geblieben sind, weil das Auto ja auch weg ist. Oder die Polizei befürchte, dass sie eventuell sogar ein der steilen Abhänger in die tiefen Schluchten hinunter geschlittert sind. Das Gelände kann ja vor allem auch im Winter tückisch sein. Es ist auch so, wie du gerade schon angedeutet hast. Der Park ist riesengroß. Ich hab mal ein bisschen rumgerechnet und gesehen, dass die Fläche vom Yosemite Park, also 2840 Kilometer, ungefähr so groß ist, wie das Saarland oder wie das Land Luxemburg. Deswegen sind jetzt Hunderte Einsatzkräfte im Start. Sie durchforsten in den kommenden Tagen das Gelände aber vergeblich. Es gibt keine Spur von den drei und auch keine Spur von ihrem Auto. Doch das ändert sich am vierten Tag der Suche. Am 19. Februar. Jetzt endlich wird dann doch etwas gefunden. Und zwar. Carols Portmanie. Das wird recht zufällig gefunden, nicht im Nationalpark Yosemite, sondern ungefähr 200 Kilometer entfernt in der Stadt Modesto. Die Ermittler vermuten jetzt, dass der Geldbeutel aus einem fahrenen Auto geworfen wurde. Der wurde nämlich so am Straßenrand gefunden. Das passt ja nicht so richtig zu der Theologie, dass sie einfach verloren gegangen sind oder dass eine Unfall passiert ist. Vor allem, weil es auch 200 Kilometer entfernt ist. Und warum sollte da einfach ein Poponier am Straßenrand liegen? Die Ermittlerinnen deuten das jetzt eher als Hinweis auf Entweder Raub mit anschließendem Autodiebstahl oder auf eine mögliche Entführung. Und weil es nun, wie du schon sagst, nicht mehr nach einem Unfall aussieht, sondern jetzt eher der Verdacht besteht auf eine schwere Straftat, übernimmt jetzt auch das FBI, die Ermittlungen. Sie befragen jetzt die Mitarbeiterinnen der Seder Lodge und erfahren jetzt hier, das Personal ging davon aus, dass Carol und die Mädchen am Morgen des 16. Februar wie geplant abgereist sind. Aber das fällt im FBI zum ersten Mal auf und das ist ein bisschen komisch. Sie haben nicht persönlich an der Rezeption ausgecheckt, sondern ihre Schlüssel im Zimmer gelassen. Und so ist das Ganze auch erst mal tagelang nicht aufgefallen, dass die so ein bisschen komisch, also nicht ordnungsgummis ausgecheckt haben. Weil man dazu sagen muss, dass im Winter da kaum Betrieb herrscht und die Zimmer deswegen nicht täglich gereinigt werden, sondern gebündelt an einigen Tagen. Und deshalb ist dem Personal erst mal auch gar nicht aufgefallen, dass die Schlüssel nicht ordnungsgummis zurückgegeben wurden. Und so hat niemand sie ausgecheckt gesehen. Oh, das heißt, man weiß gar nicht, ob den was passiert ist, als sie ausgecheckt haben oder ob ihn vielleicht sogar was in diesem Hotel passiert ist. Ja, das ist ein wichtiger Punkt. Wann ist ihn wirklich was passiert? Was dafür spricht, dass es dann doch nicht im Hotel war, ist die Tatsache, dass auf dem Zimmer wirklich alles ansonsten sehr sauber und ordnungsgummis aussieht. Also, die haben halt da die Schlüssel zurückgelassen, übrigens das mache ich aber auch manchmal, wenn es ganz eilig gehen muss, dann lasse ich auch mal die Hotelkarte auf dem Zimmer liegen und gehen nicht immer unten zur Rezeption, also wenn ich wirklich gar keine Zeit habe. Und vielleicht hatten dies einfach wirklich sehr, sehr eilig, was auch noch auf dem Zimmer zurückgelassen wurde. Es ist eine Tüte mit Souvenirs, das ist schon ein bisschen komisch, weil die kaufst du ja ein, um die halt mitzubringen, dann wurde dort noch ein Apfel zurückgelassen, könnte man auch eigentlich dran denken, wenn man wandern möchte, dass man ein bisschen probierend mitnimmt und eine flasche Tomaten saft. Das finde ich schon, also das Essen finde ich nicht so ungewöhnlich, weil vielleicht wolltest du das einfach nicht haben, aber die Souvenirs finde ich komisch und sie haben auch nicht nur Sachen liegen gelassen, sondern etwas anderes mitgenommen. Und das ist jetzt Alamsegnalpur, und zwar fehlt auf dem Zimmer eine rosatagesdecke und ein Bettlaken. Und was ist daran so komisch? Warum sollten sie zum Wandern eine Decke und ein Bettlaken mitnehmen? Also also sie clownding nehmen? Ja stimmt. Oder ist das mein True Crime Gehirn, was da jetzt einfach angeht? Weil ich finde das schon direkt so. Ich frag mich halt, wofür sie das brauchen? Also vielleicht, wenn sie da übernachten wollen und eben kalt ist? Oder ist es halt doch, was dort passiert und sie wurden da rein gewickelt? Das ist halt so mein True Crime Gehirn, das geht direkt an, wenn so ja Gegenstände mitgenommen werden, die man auch zum Entsorgung zum Beispiel von Nalleiche oder zum Umwickeln von irgendwas mitnimmt, um was zu verbergen, oder so. Obwohl sich die Ermittler vom Hausmeister jetzt alle Zimmer aufsperren lassen und sich zeigen lassen, finden sie in der Lodge keine Hinweise auf den Verbleib der Vermissten. In den kommenden Tagen wird das mysteriöse Verschwinden der drei das Thema in den Medien. Die Vermissten an Zeige erscheint jetzt Inzeitungen auf lokal Nachrichtensendern und auf hunderten Suchplakaten. Carol's Familie schreibt eine Belohnung von 250.000$ für Hinweise aus. Weitere 50.000$ stellen sie für Informationen und Aussicht, die zum Fund des Verschwunden Mietwagens führen. Das finde ich echt, das mysteriös ist da, in dem Fall, weil so ein Auto verschwinden zu lassen, das auch noch farbig ist, also auffällt, das ist so uronschrot. Ja, das ist irgendwie schon schräg, ne? Ja, vor allem das ist auch echt das, wo ich denke, da muss was Schlimmes passiert sein, weil so ein Auto kannst du ja schon relativ leicht finden, gerade wenn du mit Helikoptern die Gegend abfliegst. Also so ein paar Personen, das noch mal was anderes, aber ich denke eigentlich so, irgendwo muss doch dieses Auto sein, gerade wenn es so knallig und auffällig ist. Ja, und da sagst du schon was Richtiges, irgendwo muss das ja auch sein. Trotz intensiver Suche vergehen jetzt erst mal vier Wochen ohne eine Spur, vier Wochen auch crazy, wenn man noch darauf hofft, dass sie lebend gefunden werden könnten. Ja, das ist natürlich auch mit jedem Tag, weißt du, dass die Chance geringer wird, weil auch wenn ihn nun unfall passiert ist, dann wird jetzt die Hilfe zur Spätkommissionsweise, das Wasser wird knapp, das Essen wird knapp. Ja, also vier Wochen ist kein gutes Signal und jetzt nach vier Wochen, am 18. März 1999 finden Wanderer dann ein ausgebranntes Fahrzeug. Und zwar steht dieses ausgebrannte Fahrzeug in einem abgelegenden Weltchen, der Fundort ist ungefähr 80 km westlich des Yosemiteeparks, also auch deutlich außerhalb des Suchgebietes. Und die Spunensicherung bestätigt kurz darauf, das ist der Pontiac gewesen, den sie gemietet haben. Sie finden auch heraus, und jetzt geht man auf gar kein Fall mehr von einem Unfall aus. Sie finden heraus, dass jemand den Innenraum mit Benzin übergossen hat und dann anzündete. Ja, also das ist ja was wir schon die ganze Zeit vermuten, weil du uns die ganze Zeit von diesen Mann erzählt hast, aber ich frag mich jetzt, warum, warum wurde das gemacht? Das wissen wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht, was die Ermittlerinnen und Ermittler herausfinden können, ist, dass die Person das Auto absichtlich angezündet hat. Der rote Fahrzeuglack ist zerflossen wie Wasser, auf dem heißen Metall und die Temperatur dürfte bis zu 1000 Grad erreicht haben dabei. Hätte der Winter die Landschaft nicht mit Schnee und Eis überzogen, wäre dadurch vermutlich ein Waldbrand ausgebrochen. Aber sind die drei Frauen im Auto gewesen? Also findet man jetzt noch ihre Leichen? Das ist jetzt die große Frage, die Spunensächerung übernimmt jetzt und tatsächlich entdecken sie im Kofferraum die verkulten Überreste von zwei Menschen. Aber nur zwei? Sie entdecken nur zwei Menschen, also sie finden zwei Schiedel und daran lässt sich schnell erkennen, dass es sich um eine erwachsene Frau handelt, anhand der Größe und um eine Jugendliche. Und dann machen sie ein abgleich mit zahnärztlichen Unterlagen und können so zweifelswei belegen, dass sind Carol, die Mama und die Austauschülerin aus Argentinien Silvina. Aber die Tochter fehlt, Julie ist nicht im Auto. Das Auto, das ist auch echt heftig, wurde an einer Stelle zurückgelassen, die einheimische dort als illegale Müllkipp benutzen. Also da bringen die einfach halt ihre Reste her in Müll hin. Und ihr Mittler vermuten deshalb, dass der oder die Täter auch Ortskenntnisse haben, weil sonst wüssten sie nicht, dass man da einfach mal was abstellen kann. Und offensichtlich wollte die Person ja auch, dass man das erstmal nicht findet, sondern auch für illegalen Müll einfach nur hält. Und jetzt haben sie also einen ersten Hinweis auf die Gegend, wo der Täter sich so auskennen, wo er vielleicht wohnt oder wo er vielleicht ursprünglich herkommt. Carol und Silvina's Leichen sind so stark verkul, dass die Gerichtsmedizin keine eindeutige Todesursache mehr feststellen kann. Aber die Obduktion zeigt etwas, dass sehr sehr wichtig ist für den Tat ablauf. Sie können herausfinden, dass sich in ihren Atemwegen kein Russ mehr befindet. Und das gibt uns jetzt Rückschlüsse auf folgenden Fakt. Beide waren also schon tot, als das Fahrzeug in Brand gesetzt wurde. Von Julie habe ich dir erzählt, fehlt weiterhin jede Spur. Und deswegen besteht jetzt noch einen Funken Hoffnung, dass zumindest sie lebend gefunden werden kann. Suchstaffeln durchkämmen jetzt das gesamte neue Gelände in den nächsten Tagen mit Hunden und mit Gelände wagen. Und auch das Drühen von Hubschraubern zerschneidet die Winterstelle. Aber jede Spur bleibt aus. Und es gibt jetzt wirklich gar keinen Anhaltspunkt, was passiert sein könnte. Also erst mal gar nicht, ich kann dir aber was anderes verraten an dieser Stelle. Die ermittler und ermittler sind dem Täter schon begegnet, ohne dass sie es wussten. Und auch du bist es im eigentlich schon begegnet. Bin ich? Ich bin warten bis hin verwirrt. Weil ich hatte nicht das Gefühl, dass wir schon irgendein Mann begegnet sind. Außer der von ihnen natürlich die ganze Zeit erzählt hast. Ja, also wir sind dem einmal schon im Wald begegnet und dann auch woanders. Die ermittler wissen das aber noch nicht, dass sie den schon gesehen haben sogar, mit dem auch geredet haben. Sie müssen jetzt erst mal mit dem arbeiten was vor Ort zu finden ist. Und sie stellen jetzt erst mal frustriert fest, dass das vorher die meisten Beweismittel vernichtet hat. Aber ein paar Sachen blieben dann doch Gott sei Dank unversehrt. So zum Beispiel Carol's Handtasche. Die wird neben einem Stück Seil und einem einzelnen Schu von Julie sich hergestellt. In Carol's Handtasche befindet sich eine Kamera und den Film der Kamera den lassen die ermittler jetzt entwickeln. Die Aufnahmen geben jetzt ein Einblick in die letzten Stunden von Carol und den Mädchen. Und sie zeigen unbeschwerte Momente im Park, gemeinsames Abendessen im Deiner und dann noch zwei weitere Fotos. Der habe ich dir auch mitgebracht. Die könnt ja auch in unserem Post sehen. Vielleicht beschreibst du uns mal was man sieht. Das sind die letzten zwei Fotos die gemacht wurden. Euch ins voll traurig die anzuschauen die Fotos. Wir laden euch die auch auf Social Media hoch, falls ihr nebenbei gerade auch mal gucken wollt beim Motiv-Ex-Podcast. Weil sie wirken so glücklich und so unmischwert. Also wir sehen hier eines der Mädchen die ein Handstand macht. Und die sitzen auf den Betten und sind da eingekuschelt und man kann sich richtig vorstellen, wie die da miteinander noch quatschen und sich unterhalten. Und das sieht so schön alles aus. Aber was natürlich auffällig ist diese Fotos noch auf dem Zimmer gemacht worden. Deswegen kommt für mich immer mehr das Gefühl auf, dass die dieses Zimmer nie verlassen haben. Aber das finde ich so kuselig, weil ich kenne dieses Gefühl gerade, weil wir beide ja auch viel unterwegs sind. Dass man an so einem einsamen Ort in einem Hotel ist, dass man ein bisschen komisch findet. Und dann angst hat was, wenn hier jemand nach drei kommt. Ja genau, das ist auch das, was das am Mittler-Team zu auffällig findet. Die letzten Fotos wurden nicht mehr im Park gemacht oder da wo das Auto gefunden wurde oder so, sondern auf dem Zimmer. Und deswegen fragen sie sich jetzt, haben die drei Frauen den Park also vielleicht niemals erreicht, haben sie die Sederlotsch vielleicht nie lebend verlassen. Und das bedeutet aber auch gleichzeitig für das am Mittler-Team, haben sie vielleicht die ganze Zeit an der falschen Stelle gesucht. Aber jetzt würden wir dich kurz aggressiv, der Amitlungsleiter wingt ab. Er glaubt da nicht. Und außerdem gibt es auch ein Problem mit der Möglichkeit, dass die drei Frauen zimmer 509 nie verlassen haben. Das Zimmer wurde nämlich nicht forensisch untersucht. Und mittlerweile ist es gereinigt worden und mögliche Spuren sind damit sowieso unwiderbringlich verloren. Da in der Sederlotsch, da schauen wir dich noch mal hin. Das kann ich immer gar nicht fassen, dass einfach dieser Ort nicht nach Spuren durchsucht wurde. Wie kann das sein? Und gleichzeitig während die Sederlotsch so ein bisschen ignoriert wird, passiert etwas anderes. Und das ist immer so ein Moment, der kriege ich leider gänsehaut in True Crime-Fallen. Wir sind der eh schon in so einer, ja, spooky, gigant, mystische Berge, neblich und dann dieser Mann im Wald, der irgendwie Bigfoot als Vorbild hat. Zusätzlich geht jetzt auch noch beim FBI in Modesto. Da wurde es Popmonäge gefunden, wurde ein Brief ein. Und in diesem Kuvert, das dort hingesendet wird, steckt nur ein einzelnes lineertes Blatt Papier, auf dem in krakeliger Handschrift geschrieben steht. We had fun with this one. Also, wir hatten Spaß mit dieser hier. Das ist ja so ein schrecklicher, gruseliger Brief. Natürlich kommt jetzt das Gefühl auf, dass wir auch immer dahinter steckt. Wenn wir dieser Mann ist, dass der irgendwas mit Judy noch angestellt hat, beziehungsweise sogar mehrere Leute, weil er geht ja von wir. Ja, das ist wirklich gruselig. Und es wird noch ein bisschen verstörender unter diesem Satz. Ist eine handgemaltes Gizze. Und zwar sind das nur ein paar Linien. Und dann ist da ein X, das eine Ausfahrt zu einem Wasserreservor markiert. Also er hat quasi eine Karte hinterlassen. Das zeigt ja auch, dass er so richtig Spaß daran hat. Und so ganz markarbar, mit den Ermitteln jetzt spielt. Und er will dann scheint die zu einem Ort lozen, weil er hat da ja ein X markiert. Und die Vermuten natürlich jetzt, dass sie da etwas finden könnten. Also möchte er auch, dass die Leiche gefunden wird. Ja, die Ermittler vermuten jetzt, diese Karte könnte sie zu der letzten Leiche führen zu Julie. Am 25. März folgen die Suchtrupps jetzt dieser Spur. Und tatsächlich. Ein leichen Spürhund schlägt vor einem dichten Gestrüpp an, ungefähr 50 Kilometer vom Fundort des ausgebrannten Wagens entfernt. Unter den Zweigen liegt Julie's Leichnam. Sie es nagt, ihre Beine sind gespreitzt und an ihrem Knöchel befinden sich Reste von Klebeband. Ihr Hals weist eine Schnittwunde auf, die so tief ist, dass die Beine enthauptet wurde. Und jetzt steigt natürlich der Druck auf die Ermittler. Die Schlagzahlen überschlagen sich jetzt. Die Menschen aus der Amgebung haben Angst. Die Besucherzahlen des Theosermitinationalparks sinken drastisch. Ja klar. Wenn da so was grauenhaftes passiert, ich würde auch nicht mehr diesen Park gehen wollen. Und der Täter ist auf freim Fuß. Also der könnte wieder zuschlagen. Ja, das versucht die Polizei jetzt zu verändern. Sie müssen den Täter oder die Täter, wie es der Brief ja andeutet, schnellstmöglich schnappen. Und sie haben tatsächlich jetzt auch Glück. Beim FBI gehen immer mehr Hinweise auf zwei Männer aus der Drogenzene von Modesto ein. Und die Polizei vermutet, dass die, was man dem Fall zu tun haben könnten. Das sind zwei Halbbrüder mit langen Vorstrafenregistern, die neben Drogen und Waffende legten, auch Entführung und Vergewaltigung umfassen. Einer von ihnen war erst drei Wochen bevor Carol und die Mädchen verschwanden, aus der Haft entlassen wurden. Er sitzt mittlerweile wieder wegen eines Bewerungsverstoßes ein. Und auch der zweite Bruder ist jetzt gerade in Haft, nachdem er bei einer Verkehrskontrolle auf einem Polizisten geschossen hat. Und jetzt kommt's denn mehrere Personen aus ihrem Umfeld sagen, unter Eid aus, dass die Halbbrüder ihnen erzählt haben, sie sind für die Morde verantwortlich. Da versteh ich natürlich, dass die Ermittler denken, sie haben die Täter. Aber zwei Sachen sind jetzt für mich komisch. Einmal hast sie ja uns vor einem Einmann erzählt. Jetzt frage ich mich, ob einer der Brüder vielleicht dieser Mann ist, von dem du einmal anfangen geredet hast. Und dann hast du ja eigentlich gesagt, dass wir dem Täter schon begegnet sind. Ja, das macht dich stützig, die Ermittler aber nicht. Die feiern sich jetzt erstmal für ihren Erfolg. Und verkünden jetzt auch in den Medien, dass die Leute wieder sorglosen Sommerurlaub in Kalifornien machen können und alle wieder in den Josemitinen zu Neipark dürfen. Denn die sind sich ganz sicher, sie haben die Täter geschnappt. In Wahrheit wollen die aber auch die Tourismuszahlen weiter oben halten, während weitere Ermittlungen gerade sehr schleppen Paralleel im Hintergrund verlaufen. Und vieles davon fehlt auch einfach. Zum Beispiel finden DNA und andere forensische Abgleiche zwischen diesen Heilbrüdern und den Beweisen im Dreifachmord einfach nicht statt. Und in Teren, bei der Polizei, wird kommuniziert, dass auch erstmal nicht mit Anklagererhebung zu rechnen ist. Den fehlen einfach noch mehr Beweise. Josemiti, das Kron-Juvil der Nationalparks, gilt aber offiziell wieder als sicher. Und so kehren die Wanderer und Besucherin wieder dorthin. Urlauber ziehen mit Kameras und Pickney-Kirben durch die Täter. Und mutige suchen Abkühlung im eiskalten River und den Gletscher zuflössen. Am 21. Juli. 4 Monate nach dem Juli gefunden wurde, klettern die Temperaturen in Josemiti auf hochsommerliche Temperaturen. Die Hitze legt sich wie eine schwere Decke über die schmalen Zugangstraßen bei Forresta, einem abgelegenden Areal, das zu den wenigen Wohngebieten im Park zählt. Zwischen ungefähr 30 verstreuten Hütten, die hier größenteils von Park angestellten und Lehrkräften des Josemiti Institutes bewohnt werden, so die Insekten. Hier wohnt auch eine junge Frau. Mittlerweile wieder Sorgenfrei. Die Gefahr, so wurde ja groß verkündet, ist ja wieder gebannt. Jetzt denken die Leute natürlich wieder, und das hier rausgehen können, und das keine Gefahr auf sie lauert. Und so wahrscheinlich ja auch diese junge Frau. Und ich hab das Gefühl, dass sie damit leider eine Wiesenfehler begeht. Das werden wir sehen. Der Name der Frau, über die wir hier reden, ist Joy Armstrong. Joy ist 26 Jahre alt und ist Natur und Umweltpädagogin. Und Joy arbeitet für das Josemiti Institutes. Sie führt hier zum Beispiel Schulklassen und Jugendgruppen durch den Nationalpark und kenne sich hier bestens aus. Die Holzhütte, die ihr von ihrem Arbeitgeber zur Verfügung gestellt wurde, teilt sie sich mit zwei Kollegen, die aber jetzt gerade verreist sind. Eigentlich will Joy auch gerne verreisen. Sie will nämlich an diesem Abend raus aus dem Nationalpark und eine Freundin an der kalifornischen Küste besuchen. Und dafür schleppt sie jetzt gerade ihren Rucksack raus aus der Hütte ins Auto. Er beobachtet aus dem Schatten der Bäume heraus, wie sie vor der Hütte am Rand der Siedlung ihr Gepeck in einen weißen Wagen verfrachtet. Im schwindenen Tageslicht leuchten ihre roten Haare wie die untergehene Sonne. Offenbar ist sie allein. Niemand da, außer dem Wind, der durch das trockene Gras streicht. Er wartet noch etwas ab, bevor er sich in der frühen Abend der Morung aus einem Versteck wagt. Dann geht er auf sie zu. Mit dabei hat er sein Rucksack, indem sich seine Ausrüstung befindet. Ein Seil, Klebeband, Messer und Pistole. Die selbe Ausrüstung, die er zuvor schon einmal benutzt hat. Mit einem beileufigen "Hallo", spricht er sie an. Er will ihr Vertrauen gewinnen und spricht jetzt mit ihr über die Natur und den Wald. Sein Aussehen spielt ihm dabei in die Karten. Das muss jetzt aber auch beruhigen sein, weil ich wollte schon gerade sagen, also für mich kann kein Mann, der aus dem Wald kommt, mein Vertrauen gewinnen. Er weiß, dass er von vielen Frauen als attraktiv empfunden wird und dass die ihn auch rechts sympathisch finden. Er ist groß, er ist atletisch, Sonnen gebräunt und er hat so ein ganz streilenes Lächeln mit weißen Zähnen. Und er kennt sich ja auch sehr gut aus. Er erzählt jetzt, dass er irgendwie auch in der Gegend wohnt. Und dann lenkt er das Gespräch mit Joy auf Bigfoot. Das Wesen, das ihn schon so lange fasziniert. Und das er schon glaubt, in den Wäldern er spät zu haben. Er will jetzt Zeit schinden, den passenden Moment abwarten. Und dann kommt er Augenblick auf den er gewartet hat. Sie dreht sich kurz von ihm weg. Als sie sich wieder umdreht, richtet er seine Waffe auf ihren Kopf. Und die regiert sie in die Hütte zurück. An diesem Abend kommt Joy nicht bei ihrer Freundin an der Küste an. Ihre Freundin meldet ihr Verschwinden der Polizei. Und sobald die Beamten erfahren, dass Joy im "usermity" nationalpark lebt, informieren sie die Park Ranger. Die rasen jetzt zu ihrer Hütte in den Wald. Und sie finden vor Joy's Hütte ihr Auto mit steckenem Schlüssel vor. Außerdem sehen sie, die Eingangstür zu Hütte steht offen. Im Inneren sieht alles ansonsten sehr ordentlich aus. Nur eine Sonnenbrille mit verbogener Fassung liegt auf dem Boden. Und das komische ist, es ist ein Herrenmodell. Das so aussieht als wäre jemand draufgetreten. Und das passt ja eigentlich gar nicht, weil warum sollte bei ihr eine Herrensonnenbrille sein? Ja, wo jemand draufgetreten ist, so als ob es irgendwie ganz eilig gehen musste. Oder als ob da vielleicht auch irgendwie eine Art Kampf stattgefunden hat. Wenige Stunden später entdecken Park Ranger dann eine Silhouette an einem kleinen Wasserlauf. Nur wenige 100 Meter von Joy's Hütte entfernt. Zwischen fahren und gras, legt eine Frau halb im Wasser, halb im Schlamm. Ihre Hose ist verrutscht, der BH ist nach oben gezogen. An ihrem rechten Handgelenk ist eine tiefe Schnittwunde sichtbar. Es dauert jetzt ein Moment, bis die Ranger begreifen, das ihr Kopf fehlt. Das heißt, er hat ihren Kopf abgeschnitten. Ja, und alschein mitgenommen, der fehlt. Ja, und ich frag mich auch, was macht er mit ihrem Kopf? Wir kennen das aus einigen Fällen, dass so Trophäen gesammelt werden. Aber es ist natürlich noch mal besonders markarbar, wenn das der Kopf einer Person wäre. Und normalerweise ist es eher Schmuck oder kleine Dinge, eine Haarstraine. Aber ein ganzer Kopf, den muss es natürlich auch erst mal verstecken können. Deswegen, bei mir natürlich jetzt der Verdacht aufkommt, dass der Täter alleine lebt, dass der keine Familie hat, niemanden, der das entdecken würde. Offiziell denken die Polizisten, die ja, dass sie überhaupt schon die Täter gefunden hätten. Aber denen wird jetzt auch. - Ja, spätestens jetzt, ja, hoffentlich nicht mehr, oder? Ja, spätestens jetzt, wie wir ihn auch klar, dass es da jemand anderen gibt. Bei der Befragung der Nachbarn kommt jetzt heraus, dass einer von ihnen am vergangenen Abend ein Anhalter auf dem Highway 1.0 aufgelesen hat. Der Anhalter sagte, seinen Gelände wagen, sei liegen geblieben und hat dann darum gebeten, zur Säderlotsch gebracht zu werden. Also die Lotsch, wo auch die Mutter mit ihren Töchtern gewohnt hat. Ganz genau. Und der Mittler hoffen jetzt, dass es sich hierbei also um den Täterhandel, der mit seinem Wagen liegen geblieben ist. Am nächsten Tag finden der Mittler dann tatsächlich auch ein Wagen am Highway 1.0, der exakt auf die gleiche Fahrzeugbeschreibung passt. Der Wagen steht in einer scharfen Kurve, nur wenige Meter von einem Flussufer entfernt. Die Polizei schaut sich hier jetzt um. Sie fragen sich, gibts sie irgendwelche weiteren Spuren. Und dann sehen sie ihn. Am Wasserrand steht ein nackter Mann. Was? Er ist groß gewachsen, atletisch gebaut und gebräunt. Der Mann ist alleine und er wirkt tiefen entspannt. Ganz ruhig. Er raucht fast selbst vergessen sein Joint. Der steht da. Splitter-Faser nackt. Mitten in der Natur. Ja, also ein bisschen wie Backfort vielleicht. Das wirkt ja fast wie eine Inszenierung. Ja, und die Beamten wollen jetzt mehr erfahren. Sie sprechen ihn jetzt an. Und er reagiert sehr höflich und gelassen. Sie fragen ihn nach seinem Namen. Er sagt, er heißt Carrie Stainer. Er ist 37 Jahre alt. Und er lebt im Rand des Jerusalem-Nationalparks. Und das erzählte alles immer noch nackt. Ja, entscheidend. Und es gibt auch ein Grund, warum er dort am Waldrand lebt. Er arbeitet halt dich fest. Seit knapp zwei Jahren als Hausmeister in der Sederlodge. Und er wohnt dort. Okay, jetzt verstehe ich deinen Kommentar, dass wir den hitteschön kennen. Weil hat der Hausmeister nicht auch die Polizei reingelassen. Um alles zu durchsuchen. Er hat die von Zimmer zu Zimmer geführt. Und den mitgeteilt. Hier gibt's keine Beweise. Hier wurde schon geputzt. Hier ist nichts irgendwie komisch. Also er hat wirklich den Geholfen vor Ort. Und mit den schon zu tun gehabt. Die gucken in das Gesicht von jemanden, den sie bereits getroffen haben und kennen. Der Hausmeister Carrie stimmt jetzt eine Durchsuchung seines Wagens und der Anfertigung von Fotos sofort zu. Allerdings weigert er sich, sein dunkelgrünen Rucksack zu öffnen. Das ist natürlich super auffällig, wenn er bei einem so ist. Ja, ja, ja, klar. Und bei dem Rucksack ist das so. Nein, das nicht. Also die Einsatzkräfte drohen jetzt damit, den Rucksack zu beschlagnahm. Und ein Durchsuchungsbefehl zu beantragen. Und ja, das funktioniert. Er übergibt den Rucksack dann doch. Und der Mittler entscheiden sich dann noch auf Nummer sicher zu gehen und den Rucksack zu versiegeln, bis ein richterlicher Beschluss vorliegt. Das ist sehr schlau, damit sie das auch vor Gericht richtig verwenden können als Beweismittel. Sie gucken also erst mal noch nicht rein. Sie nehmen jetzt Carrie mit aufs Revier. Und hier wird er jetzt stundenlang von einem FBI-Agenten befragt. Zeitgleich meldet sich die Spurenssicherung und sagt, in der Nähe von Joyce Hütte wurden Reifenspuren gesichert. Die Ähnlichkeit zum Reifenprofiel des Hausmeisters aufweisen. Und das reicht jetzt auch dann doch aus, dass die Polizei den richterlichen Beschluss erhält, dass die den Rucksack öffnen dürfen. Aber hatte ich recht mit meiner Vermutung, dass darin vielleicht der Kopf ist? Da ist nicht der Kopf drin. Ich hatte es auch kurz befürchtet und große Angst davor. Ich habe das Gefühl, da hätte man das vielleicht auch irgendwie so ein bisschen am Rucksack schon gemerkt. Also, dass der vielleicht blutig ist oder so. Irgendwie gewissen, genau. Nee, das ist erst mal nicht so. Im Rucksack befinden sich andere Dinge, die ich persönlich auffällig finde. Ich weiß nicht, wie es dir geht. Im Rucksack ist nämlich eine Polaroidkamera. Ein Cuttermesser, eine Montaumonika. Bier. Eine aufgerissene Packung, Sonnenblumenkerne. Dann ein paar Kieferutensilien, ein Feuerzeug, Augentropfen, eine Toberdose und ein Buch. Und gerade das Buch ist dann doch ein Alarm-Signal. Ich habe mich gerade schon gefragt, was du so auffällig findest. Das Cuttermesser und die Polaroidkamera. Also ich weiß, dass kann man auch beim Wandern benutzen. Ja, du hast vollkommen recht. Also, normalerweise wäre das nicht so auffällig. Gerade wenn du dich in der Natur befinden bist, auch eine Polaroidkamera. Also jedes Insta-Gerli hat eine Polaroidkamera. Aber leider haben wir ja in unseren vorherigen Fällen gesehen. Ist irgendwie Polaroidkameras bei Serienmördern auf so ein Ding. Ja, und vor allem das Buch ist aber jetzt das größter Alarm-Signal. Das ist nämlich das System für ein Buch. Das hat den Titel "Black Lightning" und handelt von John Seoul einem sadistischen Serienmörder der Frauen verfolgt, verstimmelt und hüttet. Das dabei zu haben, als ein Nack der Mann, am Wasserrand, der auch als Hausbeister, in genau der Lodge arbeitet, wo drei Frauen verschwunden sind. Das ist schon ein bisschen auffällig. Ja, in den Umständen schon, sonst könnte das auch unsere Rucksack gewesen sein. Ja, das stimmt. Und es ist auch nichts, was die Beamten offiziell irgendwie carry als belastend auslegen können. Deswegen müssen sie ihn erstmal gehen lassen. Das stellt sich allerdings schnell als Fehler heraus. Am nächsten Abend finden Suchkräfte im schlammigen Wasser Joyce Kops, nur zwölf Meter vom Fundort ihres Körpers entfernt. Und sie finden noch etwas. In ihrer Hütte wird ein kleines Plastikstück sichergestellt, das exakt zu der aufgerissenen Tüte in carries Rucksackpaste. Also der Hausmeister hat ja ein Rucksack dabei, wo zu der aufgerissene Tüte drin war. Als die Ermittler jetzt erneut mit Carry sprechen möchten, erfahren sie in der Seder Lodge, wo er als Hausmeister arbeitet. Er hat gestern seinen Job hingeschmissen und seine Sachen gepackt. Unser Dem ist er abgetaucht. Die nationalen Sender berichten jetzt über den abgetauchten Hausmeister und schnell gehen auch die ersten Hinweise ein. Carry soll sich in einem nudisten Camp einquartiert haben, ungefähr 220 Kilometer von Yosemiteen entfernt. Das passt ja irgendwie. Zwei FBI Ermittler holen ihn jetzt dort ab und während der zwei stündigen Fahrzuwache versucht jetzt einer der Ermittler seinen Vertrauen zu gewinnen. Er setzt dabei jetzt eine Methode ein, die auch als Rapid Building bezeichnet wird, also eine Gesprächstechnik, bei der Empathie, Echtesintresse und emotionale Nähe ganz gezielt eingesetzt werden, um die abwehrmechanismen das Gegenübers zu senken. Also tut er einfach so, als wäre ein guter Freund von Carry und möchte ihm helfen. Genau, also statt jetzt irgendwie Druck auszuüben, versucht der Ermittler Carry auf einer menschlichen Ebenen zu erreichen und ja, spricht jetzt eher so über gemeinsame Themen, zeigt Verständnis und persönliche Resonanz. Das ist übrigens eine Strategie, die keim Zufall folgt, und dann ist es eine bewährte FBI-Taktik, denn wissenschaftliche Studienhammer geben, wer sich sicher fühlt, redet. Manchmal auch mehr, als man eigentlich will. Die Beamte lenkt jetzt das Gespräch ganz bewusst auf einen sensiblen Punkt. Sie kennen nämlich Carry's Nachnamen schon Stainer. Der ist zu diesem Zeitpunkt in den USA sehr bekannt, dass Schicksal von Carry's jüngeren Bruder hat die ganze Nation bewegt. Was ist dem denn passiert? Ja, es ist jetzt total krass, es ist eigentlich ein True-Crime-Fall in einem True-Crime-Fall, denn mehrere Jahre zuvor, als Carry selbst noch ein Kind war, wurde sein damals siebenjähriger Bruder nach der Schule von zwei Männern in ihren Wagen gelockt und verschleppt. Vielleicht haben einige von euch, von dem Fall sogar schon irgendwie mal gehört. Kenneth Eugin-Porner, das war ein pedophilier Vorbestraft des Sexualstraftheter und seinen Komplize, haben nämlich den jungen Jahre lang gefangen gehalten. Also, der war über Jahre hinweg bei denen, und es ist dann kurz vor seinem 15. Geburtstag geflüchtet und konnte sich dann doch noch retten. Boah wie grauenhaft, aber es ist total absurd, dass jetzt der Bruder für fast was ähnliches angeklagt wird. Also, er hat ja auch Menschen entführt, zwar nicht lange gehalten und kein Kinder. Aber warum wird man selber zum Täter? Also, es ist eher so traumatisiert davon geworden, dass das irgendwas bei ihm zerstört hat. Ja, das ist jetzt ganz, ganz spannend. Also, die Ermittler finden das natürlich auch auffällig. Und sie versuchen jetzt durch diese Schicksal vom jüngeren Bruder herauszufinden, wie Carry darauf so anspringt emotional. Und sie merken, er ist total wütend. Er ist nämlich so, dass damals die Täter ein sehr laxes Strafmaß erhalten haben. Die wurden nur wegen der Entführung verurteilt, nicht wegen sexuellem Missbrauch an dem jüngeren Bruder. Das wurde juristisch nicht berücksichtigt, weil die Taten entweder verjährt waren oder in anderen Counties oder Zuständigkeit stattgefunden haben. Und all das merken sie jetzt im Auto, macht Carry richtig wütend. Der findet, dass das Strafmaß für die Täter von seinem jüngeren Bruder viel zu gering war. Auch absurd, ne? Also, er macht was mega schlimm ist und ist aber wütend auf andere, die nicht richtig verurteilt wurden. Also, es ist halt absurd, dass er gerade dafür verhaftet wurde, dass er mehrere Frauen ermordet haben soll und dann anfing darüber zu diskutieren, ob Täter höher gestrafen haben sollen. Da kann man da gleich anfangen, über sich selbst zugeben. Aber genauso wie wir gerade ein bisschen sprachlos sind und es nicht verstehen, so reagieren die FBI-Agenten nicht. Die machen ja noch diese Taktik bei ihm und sie stimmen dem jetzt zu und sagen, ja, das ist ja total krass. Also, das würden wir auch jetzt heutzutage anders sehen, was dein Bruder passiert ist. Ist ganz, ganz schrecklich, ist es ja auch, ne? Also, die zeigen ihm Empathie mitgefühl. Und tatsächlich gewinnen jetzt auf diese Art und Weise einer, der ermittler das Vertrauen von Carry und hat jetzt einen richtigen Zugang zu ihm. Er spricht jetzt mit Carry, nachdem sie das mit dem Bruder angekratzt haben, über andere Themen wie Musik, wie Filme und als sie dann sogar noch auf der Polizei wache ankommen, bestellte sie sogar noch Pizza zusammen. Carry setzt ganz ruhig da. Das unscheinbare T-Shirt mit braunbaren Motiv spannt sich leicht über seine Brust. Das hier wird mein letztes Essen als freie Mann sein. Ich kann euch Gewissheit verschaffen. Also, ist er jetzt bereit, auszupacken, auch über seine Taten. Er ist bereit, auszupacken. In den nächsten Stunden steht er nicht nur den Mord an Joy, sondern auch den Dreifach Mord an Carol, Julie und Sylvina. Er beschreibt den Beamten jetzt minutiös, wie er vorgegangen ist. Schon voll angriffen hat er seine Ausrüstung zusammengestellt. Er plan schon lange jemanden umzubringen. Und er sieht seine Chance als die drei Frauen in der Sederlodge ankommen. Er sagt, den Beamten zu diesen Moment. Ich konnte kein Mann im Zimmer sehen. Sie waren völlig schutzlos. In den Nachbatszimmern war niemand. Hätten sie geschrien, hätte sie niemand gehört. Der Hausmeister klopft dann am Abend an ihr Zimmer und behauptet, er müsse im Bad nach einem möglichen Wasserschaden sehen. Die Mutter Carol ist mistrausch. Sie spricht erst nur durch das leicht geöffnete Fenster mit ihm. Aber Carrie ist ja der Hausmeister. Und als er anbietet, den Manager zur Klärung dazu zu holen, öffnet Carol ihm dann doch die Tür. Das ist gerade das Schlimme hier. Also niemals würde man wahrscheinlich abends einen Mann noch ins Zimmer lassen. Aber der Hausmeister hat schon so einen Vertrauensvorteil. Er geht ins Badenzimmer und tut so als überprüfe er etwas. Dann geht er mit gezogenen Pastole in Schlafzimmer. Er fordert Geld und die Autoschlüssel von Carol. Ein vorgetäuschter Raub überfall. Dann fesselt er sie und die Mädchen mit seinem mitgebrachten Klebeband. Das, was jetzt weiter geschieht, hier nur einmal sehr grob geschildert. Er adrosselt Carol und Silvina und er missbraucht Schuli mehrere Stunden. Gegen fünf Uhr morgens fängt er dann an, seine Spuren zu beseitigen. Er reinigt das Zimmer, leht das Gepack der drei in Carol's Mietwagen und verfrachtert auch die in Bettlaken gehölten Leichen im Kofferraum. Der Parkplatz ist so dieser Zeit noch menschen leer. Niemand bekommt mit, was gerade passiert ist. Und das Krasse ist, Julie lebt noch. Carrie will sie nämlich noch Zitat behalten. Der Mittland sagt er, sie sollte mir noch etwas gesellschaft leisten. Er legt ihr jetzt eine rosa Tagesdecke über die Schultern und zwingt sie auf den Beifahrersitz. Dann fährt er ohne festes Ziel los. Während der Fahrt über den Highway 1.0 will er jetzt mehr von Julie erfahren. Er versucht jetzt richtig so Small Talk zu führen und Löcher hat sie mit Fragen. Julie erzählt ihm daraufhin Lügen, um sich zu schützen. Als das Tageslicht heller wird, der macht Carrie dann, dass das in Deckungsrisiko mit jeder Minute wächst. Er fast den Entschluss auch Julie zu töten. Also er hat kurz überlegt, sie noch am Leben zu lassen. Ich glaub schon, also ich glaub, er ist vielleicht auch einfach irgendwie sehr realitätsfern und dachte, dass er davon kommt, auch wenn er sie am Leben lässt. Aber er ändert jetzt seine Meinung. Er fährt jetzt auf ein verlassenen Parkplatz. Er stoppt den Wagen und dann fügt er ihr mit seinem Messer die tödliche Halswunde zu. Und als er das den Ermittlern erzählt, bricht er ein Train aus. Denn in seiner verzerrten Wahrnehmung hat er echt das Gefühl gehabt, er hat eine Beziehung zu Julie hergestellt. Und er zählt dann, dass er ihre Leiche dann genommen hat und an den späteren Leichenfundort gebracht hat, da wo ja auch die Zeichnung hingeführt hat. Und er sagt dazu, ganz kranken Satz, er sagt, wie ein Breutigam, der seine Braut über die Tür schwelle trägt. Was? Ja, ja. Das Gepäck, der drei, samt den Bettlaken und der Tagesdecker aus dem Motel, lässt er dann in einem Müllkontener verschwinden. Kael's Geldbeutel wirft er in Modesto weg, um den Fokus der Ermittler zu verlagern. Und den Mietwagen steckt er ebenfalls fernab von Yosemitee in Brandt. Deswegen habe ich dir ja gesagt, haben die Suchgebiete im Einder nicht mehr zusammengepasst. Die dachten dann ja doch, dass es nicht in Yosemitee passiert ist. Aber der Täter hat sich die ganze Zeit in den Wäldern des Nationalparks versteckt. Und er erklärt auch noch den Brief, den er gestickt hat, mit dem Satz, wir hatten viel Spaß mit dieser hier. Das war ein Täuschungsmanöver, das den Eindruck erwecken sollte, dass mehrere Personen an der Tat beteiligt waren. Und tatsächlich, sein Plan ist aufgegangen. Während die Behörden noch in diese Richtung ermitteln, greift er in Forresta Joy an. Der Hütte kann sie sich losreißen, erzählt er. Und es kommt zum Kampf. Dabei verliert er seine Sonnenbrille. Er zährt Joy in seinen Wagen und bedeckt sie mit einem Schlafsack. Er will sie zu einer abgelegenen Stelle fahren, um sie zu vergewaltigen. Aber Joy springt nach 200 Metern kopfüber durch das offene Seitenfenster und rent los. Carrie Brems scharf. Er lässt sein Wagen mit laufender Motor auf der Straße stehen und rent ihr hinterher. Als er sie einholt, sind beide noch im Sichtfeld der Hütten. Doch niemand wird auf das Geschehen aufmerksam. Carrie zährt Joy in ein dichtbewachsenes Waldstück. Sie wert sich. Im Wirt bewusst, dass er seine Macht fantasieren, an ihr nicht mehr ausleben kann. Also zieht er sein Messer und tötet sie direkt. So ein schreckliches Verbrechen, was ich für mich einfach immer noch nicht verstehe, ist, warum tut er das? Also, gerade mit diesen Background. Er war selber angehöriger. Er hat selber gemerkt, wie grauenhaft Verbrechen sind, wie das ganze Familien zerstört. Wie schlimm das sein muss, wenn man jemanden verliert, den man liebt, warum wird er selber zum Täter? Was finde ich auch so merkwürdig? Er spricht da tatsächlich auch so ein bisschen drüber mit den Ermittlern. Also, du siehst, der öffnet sich hier wirklich komplett. Ich finde es auch krass, wie diese Methode bei ihm wirklich die richtige war, weil es ein Empathie vorgaukelt, damit er alles gesteht. Das hat bei ihm sehr gut funktioniert. Ist er denn ein einsamer Mensch? Also funktioniert es deswegen? Er ist unfassbar einsam und er spricht darüber seine Jugend und erzählt, dass er schon sehr glitten hat. Darunter, dass sein jüngerer Bruder entführt wurde. Das hat ihn natürlich irgendwie total verzweifelt zurückgelassen. Allerdings erzählt er auch, dass seine Mutter vorher schon immer abwesend war. Sein Vater immer gewalttätig und durch die Entführung seines Bruders wurde das beides nur noch schlimmer. Die Familie hat im kompletten Ausnahmezustand gelebt. Die Eltern haben sich in ihrer Verzweiflung zurückgezogen und er hat seine gesamte Kindheit und Pupatet eigentlich alleine verbracht. Und er ist so richtig unsichtbar gewesen, sagt er. Er bringt auch so ein Beispiel an und sagt, in der Schule ist er kaum aufgefallen. In den Jahrbüchern wurde sein Name regelmäßig falsch geschrieben und als sein jüngerer Bruder dann irgendwann nach seiner spektakulären Flucht doch wieder aufgetaucht ist, ist er vollends in der Bedeutungslosigkeit versunken. Also er hatte fast das Gefühl, er muss selber auch in verbrechen, verwickelt werden, um gesehen zu werden. Das könnte man so deuten. Er bringt halt diese ganzen Punkte an, aber ich glaube, man findet da eh keine Logik. Warum ist es irgendwie passt, dass jemand Menschen tötet? Er sagt nur darüber, dass er nie geschafft hat, eine eigene Identität sich aufzubauen. Er ist wirklich in dieser kompletten Persönlichkeitskrise. Er war immer nur bekannt als der Bruder des inführten Jungen. Und so zieht er sich manchmal tagelang in die Wälder von Josemiti zurück. Alleine mit sich mit Gras, mit sein Marihuana und mit sein Skitzen. Denn neben Karikaturen zeichnet er wirklich obsessiv nackte Frauenkörper. Vielleicht auch eine Obsession dadurch, dass er selbst in ihr eine Frau wirklich nackt gesehen hat oder dass er ja wahrscheinlich besonders viele sexuelle Kontakte hat. Ja, das kann auch dazu passen. Und manchmal, wenn er dort sitzt und zeichnet, glaubt er, eine riesige Gestalt durch die Wälder ruschen zu sehen. Bigfoot. Es passiert dann noch etwas anderes, was er selber auch als Schlüsselerlebnis beschreibt. Er erzählt, dass er in seiner Kindheit von seinem Onkel sexuell missbraucht wurde. Und als der Onkel dann stirbt, da dreht er vollends durch. Obwohl sein Onkel ja für etwas schreckliches Stand verliert Karik komplett den Halt als sein Onkel dann stirbt. Und ab diesem Moment dreht er wirklich durch. Ein Forensischer Psychater wertet später den Missbrauch des Onkels als Schlüsselerlebnis für Scham, verdrängte Aggression und verzehrte Sexualfantasien. Und der Psychater beschreibt auch, dass Carrie exhibitionistische Züge hat, pilofile Neigungen aufweist und ein starkes Dominanz- und Kontrollbedürfnis aufweist. Den Tod seines missbrauchlichen Onkels beschreibt Carrie im Nachgang als Wendepunkt. Danach hat er zum ersten Mal ernsthaft darüber nachgedacht, jemanden umzubringen. Er begibt sich im psychologische Behandlung, bricht diese aber noch kurzer Zeit wieder ab. Und dann nimmt er die Hausmeisterstelle in der Lodsch an und zieht in die Heimat seines Bigfoot. Also er ist ja wirklich absolut fasziniert von Bigfoot. Ja und er meint auch ihn immer wieder gesehen zu haben. Also wenn er da sich zwischen den Bäumen bewegt, dann hatte das Gefühl, er sieht ein großen, haarigen Schatten, der sich ebenfalls lautlos zwischen den Bäumen bewegt. Das erzählt ja später auch dem Psychiatr schon gut auch da. Und der wartet das als Ausdruck einer zunehmenden Isolation und eines eskalierenden Fantasieerlebens. Carrie, bekennst sich vor Gericht wegen Mord des ersten Grades, Entführung und Einsatzes einer Schusswaffe, während einer Gewalt hat für schuldig. Und entgeht dadurch der drohenden Todestrafe. Das Urteil lautet lebenslange Haft ohne die Möglichkeit einer Bewährung. Für den Dreifach Mord an Carrie, Julie und Sylvina wird dann aber auch noch die Todestrafe verhängt. Ob und wann Carrie übrigens aber jemals hingerichtet wird, ist unklar. Denn in Kalifornien wird die Vollstreckung der Todestrafe seit 2019 ausgesetzt und stand jetzt, also Winter 2025. Sitzt Carrie Stainer im Sunquentin State Prison ein und ist mittlerweile 64 Jahre alt. Und das war der Hintergrund. Wenn die Sonne heute über die Sierra Nevada aufgeht, fällt ihr Licht auf dieselben Granitfeldswände, auf dieselben Baumwippel und wege wie damals. Josemitie ist ein Ort, an dem man glauben möchte, dass die Welt in Ordnung ist. In der Säder Lodge und im Park erinnert mittlerweile nichts mehr an den Horror von damals. Und doch ist er da. In der Windbür, in dem Wasserlauf, in jedem Flüstern des Waldes. Manche Orte heil nicht. Sie tragen das erinnern in sich. Leise, aber unauslöschlich, wie die Bilder, die die Familien von Carrie, Julie, Sylvina und Joy bis heute von den liebsten im Herzen haben. Also das ist wirklich ein Fall, wo ich kaum glauben kann, was passiert ist. Und wo ich mir einfach gewünsch hätte, dass alles so anders gekommen wäre. Aber ich kann einfach nicht fassen, dass dieser Mensch selbst am eigenen Leib erfahren hat, dass Carrie selbst mit erlebt hat, wie es ist. Und wir haben ja auch viele Fälle, wo dann gerade angehörige sich gegen Verbrechen einsetzen. Wo die Stiftung gründen, wo sie alles dafür tun, dass so was nicht. So was nicht, anderen Menschen passiert und nicht kommen, nicht darauf klar, dass dieser Mensch, aber sich dazu beschlossen hat, genau das gleiche Leib an noch mehr Menschen zu verbreiten, so grauenhaft. So traurig auch irgendwie. Es ist echt ein Kreislauf der Gewalt, der hätte und verbrochen werden müssen. Aber der Mann hat sich dafür entschieden, dass man im Wald mal wieder sagen kann. Man muss dann doch eher vor einem Mann Angst haben, der dort umherläuft und ein bisschen weniger vor einem Bär. Ja, also ich habe jetzt erst mal nicht so Bock, in so ein Nationalpark, man dann zu gehen, obwohl dieses Verbrechen aufgeklärt ist. Also lange Waldspaziergänge fallen dieses Weihnachten, diesen Winter, glaube ich, für mich aus. Aber du kannst ja einfach dann doch eine andere Podcastfolge dazu hören. Zum Beispiel die Folge, die bei Schuler vor der Winterpause erscheint. Da erzählen wir nämlich, passen so Weihnachten die Geschichte von Rumi Schneider. Weil wir vor zwei Jahren nämlich auch eine Folge zu waren, Sissi gemacht haben. Und Rumi Schneiders Leben würde ich sagen, ist genau so, erzählen es wert, wie das von der Kaiseren Sissi. Ja, das werde ich auf jeden Fall tun, ansonsten ganz wie Kekse essen. Sehr gut. Wahrscheinlich ganz viel auf dem Sofa meiner Eltern dösen und versuchen dieses unglaubliche Jahr zu verarbeiten, das wir hatten. Und vielleicht kommst du ja auch bei mir vorbei im Häuschen und wir gehen im Meer eisbaden. Und jetzt, wo ich hier im hohen Norden lebe, Leute, hoffe ich doch, dass wir uns im Januar zusammen vielleicht live sehen und vielleicht zusammen im Meer eisbaden gehen. Weil unser allerletzte Tour stop ist ja auch in Kiel. Oh mein Gott, ja. Das heißt, jetzt unsere Nord-Community kommt mal rum und vielleicht machen wir eine große Exi-Eisbaden-Aktion daraus oder so. Müssen wir überlegen. Und es ist ja auch unser letzter Tour-Termin. Also es wird richtig schön. Wir freuen uns auf jeden Fall auf alle Leute im Kiel. Wir müssen ja auch noch was anderes feiern. Du hast ja Geburtstag am 26. Und leider kriegst du ganz viele Geschenke. Die Exis aber nicht. Die müssen dicht beschenken, nämlich mit einer Pause. Wir machen ja eine klicze kleine Pause am 29.12. Um auch dein Geburtstag gebürtig zu feiern. Und dann sind wir wieder zurück im Januar und zwar am 5.1.26. Wir hören uns im Januar oder sehen uns live im Januar. Und wir freuen uns jetzt schon ganz, ganz doll, dass es weitergeht. Wir gehen jetzt in die verdiente Pause, aber natürlich mit der Recherche von weiteren True Crime Fällen. Und dann sehen wir uns nächstes Jahr wieder. Wir wünschen euch die aller schönste Weihnachtszeit. Macht's gut, liebe Exis und bis nächstes Jahr. Guten Reut. Ciao. Tschüss.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Die Moderatoren blicken auf ein erfolgreiches Jahr 2025 für ihren Podcast "Mord of X" zurück, der zu den Top-Podcasts in Deutschland zählt.
  2. Wichtige Meilensteine waren eine Arena-Tour, eine Hochzeit, eine Bambi-Nominierung, die Zusammenarbeit mit der Süddeutschen Zeitung und ein Umzug nach Norddeutschland.
  3. Die Folge beginnt mit einer humorvollen Anekdote über einen gescheiterten Juwelendiebstahl und führt dann in die Hauptgeschichte über eine verschwundene Frau im Yosemite-Nationalpark ein, die mit der Legende von Bigfoot verwoben ist.

Summary:

In dieser Folge des Podcasts "Mord of X" blicken die Moderatoren Leo und Linn zunächst auf das erfolgreiche Jahr 2025 zurück. Sie feiernen, dass der Podcast zu den meistgehörten in Deutschland gehört, und rekapitulieren Highlights wie eine Tour, eine persönliche Hochzeit, eine Bambi-Nominierung, neue Kooperationen und den Umzug des Teams in den Norden. Sie bedanken sich bei ihrer Community für das Wachstum und die Unterstützung.

Anschließend leiten sie zur eigentlichen Folge über, beginnend mit einer kurzen, amüsanten Kriminalgeschichte über einen ungeschickten Dieb. Der Hauptteil der Episode widmet sich dann dem ungelösten Verschwinden der Frau Carol im Yosemite-Nationalpark im Jahr 1999. Die Erzählung verbindet die sorgfältig geplante Reise der Familie mit der mystischen Atmosphäre des Parks und den lokalen Legenden um Bigfoot, wodurch eine düstere und rätselhafte Stimmung erzeugt wird, die typisch für den Podcast ist.

FAQs

Die Tour startet im Januar, und Tickets sind auf shop.au.x.de erhältlich.

Mord of X ist zum viertgehörten Podcast auf Spotify in Deutschland aufgestiegen, mit steigenden Abonnentenzahlen und einer Bambi-Nominierung.

Es gab eine Arena-Tour, eine Traumhochzeit einer Moderatorin, die Veröffentlichung einer neuen Podcast-Staffel mit der Süddeutschen Zeitung und einen Umzug nach Hamburg für ein neues Studio.

Die meistgehörte und diskutierte Folge behandelt das verschwundene Flugzeug MH370, die millionenfach gehört wurde.

Mord of X hat ein neues Cover erhalten, wobei einige Fans das alte, rötliche Design vermissen, was zu Diskussionen in den sozialen Medien führte.

Die Moderatoren fühlten sich auf dem roten Teppich fehl am Platz, da Podcasts noch nicht allgemein anerkannt waren, wurden aber für ihre Nominierung gefeiert.

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