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Das Batterie-Wunder von Kalifornien (und warum wir hinterherhinken) - Prof. Ines Hauer & Dr. Tim Meyer

44m 54s

Das Batterie-Wunder von Kalifornien (und warum wir hinterherhinken) - Prof. Ines Hauer & Dr. Tim Meyer

Der Podcast diskutiert Kaliforniens Strommix und die Rolle von Großbatterien im Vergleich zu Deutschland. Kalifornien hat einen Erneuerbaren-Anteil von 55%, stark geprägt von Photovoltaik, und verfügt über 16 GW installierte Batterieleistung. Diese Batterien sind entscheidend zur Bewältigung der "Duck Curve": Sie speichern mittags überschüssigen Solarstrom und entladen ihn während der Abendspitze, wodurch Gaskraftwerke verdrängt werden. Der rasche Ausbau wurde durch eine klare politische Strategie, regulatorische Maßnahmen wie Absicherungspflichten für Versorger und eine Netz-Krise nach einer Hitzewelle 2022 vorangetrieben. In Deutschland hingegen gibt es zwar einen höheren Erneuerbaren-Anteil (63%) und einen ausgewogeneren Mix, aber der Batterieausbau hinkt hinterher, da vergleichbare regulatorische Rahmenbedingungen fehlen. Kalifornien plant bis 2045 einen Ausbau auf 52 GW Speicherleistung (~200 GWh), was als ambitioniert, aber realistisch gilt, sofern der Netzausbau parallel erfolgt. Trotz höherer Strompreise und anfälligerer Netze ist die Akzeptanz für flexible Lösungen in Kalifornien hoch, während in Deutschland Versorgungssicherheit oft traditionell und kostspieliger organisiert ist. Die Diskussion betont, dass Batteriespeicher die Versorgungssicherheit in einem erneuerbaren System kostengünstiger gestalten können.

Transcription

6977 Words, 46005 Characters

German
Wie ist denn die Smart Meter Quote? Bei den ist hier 100 Prozent seitlich, glaubt 10 Jahren. Bei uns ist sie vier unter vier. Und das ist wirklich ja, ja, 2026, das ist peinlich. Muss man. Ich schäme mich dafür, wenn ich woanders bin. (Dynamische Musik) (Dynamische Musik) (Dynamische Musik) (Dynamische Musik) Und damit herzlich willkommen bei Geladen, Dein Batterie Podcast für Elektromobilität, Energiewende und Batterieforschung. Ja, liebes Publikum, wenn ihr mögt, drückt doch auch gerne mal auf abonnieren und folgt diesem Kanal. Wir sind immer glücklich über ganz tolle Themenvorschläge. So ist das auch in dieser Episode passiert. Und zwar sprechen wir heute über Kaliforniens Strommix und den Einsatz von Großbatterien und Heimspeicher. Das ist ja da drüben deutlich größer als bei uns. Und wenn ihr ein ähnlich guten Themenvorschlag für uns habt, dann schreibt uns gerne, wir sind darüber immer sehr, sehr dankbar. Ja, so die Themen heute haben wir die perfekten Gäste eingeladen. Und zwar Professor Innes Hauer und Dr. Tim Meier. Herzlich willkommen, euch beide. Hallo. Danke für die Einladung. Innes, du bist Professorin für elektrische Energiespeichertechnik an der TU Klausthal und Tim, du bist unabhängige Energieexpert und Autor des Buches Strom über Nostalgie Zukunft und warum der Markt längst entschieden hat. Liebes Publikum, ihr könnt hier natürlich in diesem Podcast in unzähligen Episoden raushören, dass es Patrick und Mir alles ein bisschen zu langsam geht, hier in Deutschland mit dem Ausbau der erneuerbaren und auch der Integration von Großspeichern in das Stromnetz. Und daher gucken wir immer gerne ein bisschen ins Ausland in andere Regionen, wo das vielleicht besser läuft und was man sich da vielleicht auch abschauen kann. Und da kommt man jetzt seit geraumer Zeit nicht mehr an Kalifornien vorbei. Und daher wollen wir heute mal mit unseren beiden Gästen darüber diskutieren, was können wir uns von Kalifornien abschauen, was läuft, da tatsächlich besser oder was ist vielleicht auch ähnlich. Ja, Innes, die erste Frage an dich, um so ein bisschen die Ausgangslage mal des Stromnetzes und des Stroms an sich in Kalifornien zu klären, dort wird jetzt seit kurzem komplett auf Kohlestrom verzichtet. Wie sieht denn aber insgesamt der Stromix dort aus? Also erst mal möchte ich sagen, dass wir in Deutschland gar nicht so schlecht darstellen. Wir haben mit 63 Prozent Anteil erneuerbare am Strommix, einen sehr hohen Anteil. Wenn wir nach Kalifornien gucken, wird dort auch eine sehr intensive Energiewende verfolgt. Das ist richtig. Die haben aktuell einen Anteil von 55 Prozent am Strommix. Und wenn wir anschauen, wie ist da so die Verteilung? Sehen wir da eher eine Tendenz aktuell zu PV-Strom. Also wir haben 17 Prozent dieses Anteils des PV. Deutlich weniger Wind in Deutschland. Es ist halt etwas ausgeglichener. Und wir in Deutschland haben aktuell natürlich noch die Kohle-Verstromung. Und Kalifornien ist jetzt den Weg schon gegangen, daraus zu gehen, was sehr spannend ist. Die setzen da halt eher auf Gastechnologien. Wenn wir von Batterie-Speichern reden, sind wir natürlich bei den Batterie-Speichern noch deutlich hinterher. Und Kalifornien hat dann ein richtiges Zeichen gesetzt, mit aktuell 16 Gigawatt installierte Batterieleistung. Ja, das ist ja Wahnsinn schon mal zu hören. Tim, ganz allgemein, warum spielen denn diese Batterien? Diese Groß-Batterien in Kalifornien schon bereits so eine wichtige Rolle. Jetzt haben wir gerade gehört von ihnen, von der Energiewende Seite. Wir sind wir sogar ein bisschen weiter, wenn man so will. Aber das mit den Groß-Batterien, das kriegen wir noch nicht so hin. Darum geht's in diesem Podcast. Warum spielen die denn da so eine riesen Rolle? Und stellt doch mal gerne diese berühmte Endenkurve unseren Hören vor. Dieses Tier begleitet die Energiewende weltweit seit 2013. Das ist erst mal ich genannt worden als Duck-Curf vom Kalifornischen Netzbetreiber, dem System verantwortlich Netzbetreiber Kaiso. Hintergrund ist das bereits damals sehr weitreichende Weichenstellung für Energiewende getroffen wurden. Und klar war, wenn es immer so laura wird, dann macht das auch was mit der Stromverbrauchskurve. Da bleibt nämlich der Rest, der man überhaupt doch erzeugen muss. Mittags, der wird immer kleiner. Wie so ein Durchhäng der Endenbauch haben die das dann aufgemalt. Und abends ist eine Last-Schwitze für alle möglichen Verbraucher und dann private Anwendungen kochen und so. Da geht's wieder hoch mit der Last. Und dann hat man so einen Durchhängendenendenbauch. Haben die sich wohl sieht hier aus wie eine Ente ist die Endenkrowel. Seitdem ist die also da. Ein großer Unterschied des Kalifornischen Systems ist, dass es traditionell sehr auch von Hitze geprägt ist. Und der Last-Schwitze-Mittags, die für was völlig verschwundenweil, eben große Mengen, so laustrom, dann erzeugen, wenn die Sonne scheint logischerweise. Und dann kommen auch die Batterien rein. Das heißt, die laden sich Mittags mit günstigen so laustrom auf sozusagen und geben dann in der Abend Spitze den Strom wieder ab, verdrängender auch Gaskraftwerke. Es wurden tatsächlich auch Gaskraftwerke aus dem Netz genommen zu Gunsten von Batteriespeichern und stellen bis über einen Drittel der Gesamtlastbereit. Das ist Wahnsinnswert, wenn man das auf Deutschland mal überträgt. Man kann es anders ausrechen, dass an Sonnigentagen geht mehr als ein Viertel der gesamten Solarstromerzeugung einmal durch Batterien durch. In Wird in den Abend geschoben. Dann durchstädtliche Speichertiefe so um die vier Stunden. Das heißt, nacht ist dann auch nichts mehr mit den Batterien. Die werden wirklich in die Abend Spitze rein, großen Teils entladen. Und am nächsten Tag geht das Spiel dann von vorne los. Inist, du hast gerade schon die Gesamtkapazität der Batterien, die dort in Kalifornien angeschlossen sind genannt. Was kannst du mal so die Entwicklung auch darstellen? Weil wir da, bei in Deutschland zumindest ja auch erst am Anfang stehen, was die Großspeicherintegration angeht. Also welche Meilensteine haben die so in den letzten Jahren da geschafft? Zim hat ja schon ein bisschen was eingeführt. Also wir hatten so 2018, 0,5 Giger Watt, inservierte Leistung und heutzutage sind wir bei knapp 16. Also und was der Grundesbrache immer irgendein Auslöser. Erst mal die ganze Strategie-Californienz, wie eben gerade schon angesprochen wurde, ging in die Richtung und dann gab es 2002 eine starke Hitzewelle. Über mehrere Tage im September, ich glaub, zehn Tage war es. Und wir haben eine Durchschnittslast. Ich sag mal bis maximal 50 Giger Watt in Kalifornien. Und jetzt kann man sich vorstellen, es ist warm und alle Leute haben irgendwie ihre Erkondition angemacht. Auch die Unternehmen gaben erhütten Kühe, bedarfs so, dass wir wirklich zwei Giger Watt mehr Leistung hatten. Also da war gab es einen absoluten Last-Record-Wert, der das System extrem an die Grenzen gefahren hat. Natürlich hat das System auch eine sehrwe Kraftwerk. Wie wir das auch in Deutschland kennen, das sind Gaskraftwerke, teilweise aber auch sehr alte Gaskraftwerke, die eigentlich schon über die Benutzungstauer weiter vorgehalten wurden. Und die hatten natürlich auch Probleme. Es war heiß, mehr Wasser war warm. Also die konnten auch nicht ihre volle Leistung bereitstellen. So, dass man hier richtig in die Bridalie kam. Und tatsächlich über Mobil, SMS, die Leute aufgefordert hat, die Last zu reduzieren. Man hat auch Last-App-Worf gemacht, man hat Industrie reduziert und hat in dem Moment das System wirklich vor einem Kollaps bewahrt. Also wirklich so eine Notfall-SMS, wie wir das so kennen, wenn wir hier Notfall-Alarmen haben. Fand ich gasfasziniert, dass das so funktioniert hat, tatsächlich. Und da sind sie wach geworden. Und ich glaube, das war der Auftakt auch jetzt intensiv, in diese Problematik reinzugeben. Und man hat natürlich dann entsprechende Gesetze ausgelegt, die die Förderung im großen Maßstab ermöglichte. Jetzt Konferbung. In diesem Podcast reden wir häufig darüber, aus welchen Materialien die ganzen neuen Batterien für die E-Mobilität bestehen, wo die Akku-Packs eigentlich produziert werden, ob sie recycelt werden können, und wie nachhaltig sie am Ende wirklich sind. Aber sein wir ehrlich, Daniel, wer selbst mal versucht hat, sich über seinen eigenen E-Auto-Aku zu informieren im Netz, der weiß, wie schwierig das sein kann, all die wichtigen Informationen auch zu bekommen. Ja und genau damit ist bald Schluss ab 20/27 der Schreibt EU-Batterie-Verordnung ja für jede Batterie mit einer Kapazität über 2 Kilowattstunden ein sogenannten digitalen Produktpass vor. Und da kommt Sferity ins Spiel. Mit ihrem digitalen Produktpass da können Hersteller und Betreiber von Elektrofahrzeugen, Speichern und Großbatterien jede einzelne Batterie digital erfassen und ihr dann einen Batteriepass zuweisen. Und dieser Batteriepass, der enthält dann wirklich alles, was Unternehmen für Compliance, Nachhaltigkeit und Transparenz brauchen. Patrick, ich gebe dir mal ein paar Beispiele, was da alles so im einzelnen drinsteht in diesem Sferity-Batteriepass. Dieser digitale Produktpass, der zeigt nicht nur Material, die in und herkunft alle eingesetzten Rohstoffe, für dann eine Transparente und verantwortungsvolle Lieferkette an. Nein, es werden sogar auch alle EU-relevanten Dokumente und ESG-Daten über den gesamten Batterielebenszüchlos automatisch erfasst. Und dazu liefert dann die Software auch noch Echtzeitinformation zur Batteriegesundheit und Zellleistung, wodurch dann auch noch mal eine vorausschauende Wartung möglich ist. Also noch mal zusammengefasst, Sferitys-Produktpass erleichtert jetzt allen Unternehmen, die Batterien entweder verbauen oder selbst herstellen, ab sofort jede einzelne Batterie transparent und nachweisbar zu machen. Also schaut euch Sferity gerne mal an, den digitalen Produktpass, den kann man mit der sogenannten Wera-Plattform erstellen. Den Link findet ihr wie immer in den Show-Nodes. Egal ob Elektroauto, Nutzfahrzeug, Energiespeicher oder Groß-Batterie mit mehr als zwei Kilowattstunden, Sferitys-Digitaler-Produktpass macht eure Batterien zukunftsicher, transparent und compliant. Ich habe jetzt beide schon von Gigawatt gesprochen. Also die ungefähre Verbrauch ist offenbar vergleichbar mit ganz Deutschland. Kannst du da noch mal bitte ausholen für alle neuen Hörer? Gigawatt ist jetzt eine Leistungsangabe. Wir wissen aber, dass viele Batterien tatsächlich gar nicht so viel speichern können, um diese Riesenlast irgendwo zu sein. wie komplett abzupuffern. Jedenfalls in Deutschland nicht. Da sagen viele unserer Hörer dann immer, differenziert doch bitte zwischen Gigawatt, Stunden und Gigawatt. Je neß kannst du das ganz kurz noch mal für unsere neuen Hörer gerade rücken. Die Leistung, also Gigawatt, ist eine Momentangabe. Wir haben jetzt alle unsere Last an. Wir beziehen Strom, wir laden unsere Handys und so weiter. Das heißt, Gigawatt ist immer die Leistungsangabe direkt in dem Moment. Und wenn wir natürlich irgendwie über mehrere Stunden diese Leistung bereitstellen wollen, zum Beispiel eine Stunde, denn sagen wir nicht 16 Gigawatt. Das ist die Momentangabe, sondern 16 Gigawatt-Stunden. Das heißt, diese 16 Gigawatt-Stunden werden genau für eine Stunde zur Verfügung gestellt. Das ist so die Differenzierung, Energie und Leistung. Und so Deutsch neß, wer hat das sagen, dass die Batterie speichert. Wie Tim auch schon meinte, in Kalifornien gerade so vier Stunden Ausspeicherzeit haben. Das heißt, wir können sozusagen über vier Stunden bereitstellen. Nun will Kandidfornien seine Versorgung mit sauberen Strom bis 2045 schon erreichen. Gibt es denn da ihnen irgendwelche Prognosen, welche Energiespeicherleistungen, denn bis dahin benötigt wird? Sie haben jetzt ein Drittel geschafft. Die haben jetzt aktuell ungefähr 40 Gigawatt PV. Die wollen noch je nach 10.00 Riohundert Gigawatt PV-Leistung obendraufpacken. Windvoll möchten sie auch ausbauen. Aktuell sind sechs Gigawatt installiert. Und man möchte bis 3040 Gigawatt hoch. Und in diesem Zusammenhang hat man, ich sag mal, einen Speicherbedarf von 52 Gigawatt definiert. Also eindritte davon ist aktuell geschafft. Und wenn wir mit dieser Energiemenge rechnen, also vier Stunden Ausspeicherzeit sind wir da. Und gefähr bei 200 Gigawattstunden Speicherenergie oder Speicherkapazität, die dann 2045 im Netz installiert sein sollen. Und hältst du das für Realistisch diesen Ausbau? Also wenn man jetzt mal den Stand ist, vergleich mit diesem Solchstand in 2045, ist das Realistisch, dass sie das schaffen? Sie haben schon eindrittel geschafft. Das heißt, sie gehen sehr motiviert. Voran, wir sprechen ja später vielleicht noch über die Netze. Die haben ähnliche Probleme wie wir. Das Netz kommt halt nicht so schnell hinterher wie gewünscht. Und das muss jetzt natürlich parallel erfolgen, Netzausbau und Speicherzubau. Und da stehen die natürlich vor denselben Herausforderungen wie wir in Deutschland. Diese Investments in große Speicher. Das haben wir das Gefühl, ist tatsächlich auch hier in Deutschland der Fall oder das Interesse ist da. Es gibt ja irgendwie 700 Gigawatt an Anschlussbegehren für Großbatterien in Deutschland. Und trotzdem haben die Amerikaner, die California, das irgendwie schneller geschafft als wir. Wo haben die das? Es gibt einen ganz zentralen Unterschied. Das ist schon richtig gesagt am Ende des Geschäfts. Auch in den USA und California wird investiert wesentlich von Privatwirtschaft. Die haben dann Business Case. Der große Teil kommt auch, wie bei uns, aus einem Stromhandel, also arbitragegeschäften, die man machen kann. Also, es ist ein Geschäft. Was der große Unterschied ist, ist das eben einerseits politisch lange die Leitchnur schon ausgegeben wurde. Wir wollen eine tüge Gewänder haben. Es ging 2010 los und da ganz zentralen Gesetzesänderungen. Und jetzt kommens, es gibt die CPUC. Das ist die Art Bundesnetz-Agentur, die Aufsichtsbehörde. Und die hat seitdem systematisch die Weichen dafür gestellt. Es gibt auch klugelinstrumente beispielsweise, so eine Absicherungspflicht würden wir es in Deutschland nennen. Die Versorgung in Kalifornien müssen selber nicht nur Kunden beliefern, nur Strom erzeugen, sondern auch sicherstellen, ein Teil der Leistung mindestens bereitstellen zu können, die sie ihren Kunden versprechen. Das sind Absicherungspflichten drin, die dazu geführt haben, dass eben Speicherungen auch ein Case ist. Hinzu kommen explizite Auflagen für Renewalstandards. Wie viel an neuerbaren Strom habe ich in Portfolio, aber auch wie viel Speicher habe ich in Portfolio. Das heißt, die Aufsichtsbehörde treibt diesen Prozess voran, indem sie klare einheitliche Spielregeln macht. Das ein Markt funktionieren kann. Das fehlt bei uns halt. Das haben wir nicht. Riesenräume. Und gleichzeitig treibt sie auch die Entwicklung, Chancen orientiert voran, seien fest, wenn man sich den Chef von Kaiso oder auch CPUC anhört. Das ist die Renewalverschancen von Batterien. Von der Bundesregierung kommen wieder verschiedene Stimmen, die versuchen, die erneuerbaren und auch Batteriespeicher einzubremsen. Dann haben wir so ein Gegenbeispiele, wie das offensichtlich mit einer Politik, die versucht, was voranzudreiben in der Energiewende, wie das dann auch funktionieren kann und aussehen kann. Es scheint schon doch sehr stark erst mal von der Regulatorik aus zu bremsen. Das muss man hier noch mal erwähnen. Wie ist das denn bei der Bevölkerung? Wie wird es denn da angenommen? Weil natürlich die Bürgerinnen, Bürger müssen natürlich auch in gewisser Weise abgeholt werden und dahinter stehen. Wie ist es denn in Kalifornien? Was wir jetzt gehört haben, zahlen die ja doch den höchsten Strompreis so in den USA jetzt derzeit in Kalifornien. Ist das trotzdem eine Sache, diese Energiewende in Kalifornien, wo eigentlich alle dahinter stehen? Die hohen Strompreise, das ist tatsächlich in Kalifornien hart, ist deutlich teurer sogar als in Deutschland, wenn man es jetzt umrechnet. Das hat aber eine ganz, ganz andere Systemstruktur im Hintergrund. Das kann man nicht so eins zu eins vergleichen finde ich. Also Pakenzahlen, Kalifornien hat von der Bevölkerungsdichte, aber auch der Lastdichte, oder wie viel Verbrauch habe ich pro Quadratkilometer, faktur zwei bis zwei und einhalb weniger als hier. Die haben also relativ mehr an Netzbeilspielsweise, was die brauchen als hier. Die haben ein ganz anderes Problem, dass wir gar nicht kennen. Das sind Waldbremne. Es gibt eine Waldbrandumlage in Höhe von bis zu zwei Cent pro Kilowattschende, sozusagen, die nur dafür da ist abzusichern, dass wenn zentrale Leitung unter Waldbremden zusammenbrechen, dass man trotzdem resilient ist. Da gab es auch, da hatte man mich nicht vor zwei Jahren auch ein Riesen-Event, wo die große Leitung nach Norden, nach Orgen hoch, einfach im Feuerstand, im wahrstehendes Wort. Also die haben eine ganz andere Struktur. Die sind auch gewohnt, 300 Minuten Stromausfall im Jahr zu haben, wie haben Elf. Also auch das ist eine komplett andere Netzstruktur, kann ihn es vielleicht vielleicht ein bisschen mehr zu sagen. In sprechen anders ist auch die Kostenstruktur. Wir sind hier in Deutschland in einer ganz anderen Situation. Wir sind eingebettet in ein europäisches Verbundsystem. Wir haben Ausfallzeiten von Elf Minuten in Kalifornien, 300 Minuten. Das heißt, die Akzeptanz für flexible Lösungen und vielleicht auch die Akzeptanz dafür ein höheren Preis zu zahlen, ist aus dem Grund vielleicht höher in Kalifornien. In Deutschland ist ja lange nichts passiert, sodass da die Akzeptanz okay, ich zahle mehr dafür, dass ich eine sichere Versorgung habe als bisher er nicht gegeben ist. Da muss ich ein bisschen reingreht. Wir haben ganz, ganz viele höherer Melz bekommen, die eben folgende sagen. Lasst euch bitte nicht einreden in diesem Podcast das Versorgungssicherheit mit Batteriestrom. Plötzlich teurer sein soll als irgendwie Strom aus forcieln, die eben auch mal Hausfall in diese Kraftwerke timmt. Kannst du uns irgendwas über die Bezahlung für Versorgungssicherheit von Strom diesbezüglich nennen? Aber wir sind im Landesvergleich der Kostenstrukturen. Da ist auch vieles wirklich in Transparent, aber es ist genau wie du sagst, dass Versorgungssicherheit heute bei uns deshalb teuer ist, weil wir sie altbacken organisieren. Das ist meine feste Überzeugung. Und das sehen wir auch in Diskussion im Umkapazitätsmärkter. Das muss man immer streng in Anführungszeichen setzen. Das ist nicht kein Markt. So was gibt es in Kalifornien beispielsweise nicht. Ja, da ist es auch so, dass der Regulierer sagen kann. Ich brauche jetzt mal dringend steuerbare Leistung und dann schreibt es mal ein Gigawatt aus. Das machen die auch sehr weit in der Opferd- des Aufsichtbehörde. Aber der entscheidende Unterschied ist, dass über solche Mechanismen wie die Absicherungspflicht der Versorgung gesagt wird, wie ihr Versorgungssicherheit macht. Das ist uns eigentlich gar nicht wichtig. Wir sagen, nur ihr müsst sie machen. Und dann kann der Markt das entscheiden und entscheidet in Kalifornien ganz häufig viel die Batterie-Lösung. Weil sie halt dann unterstricht die günstiger ist. Auch da wieder da endet die Vergleichbarkeit natürlich ist in Kalifornien der Winter noch viel Sonnege als bei uns. Das heißt, wir müssen ein bisschen komplexer denken, da mehr Windkraft reinmischen. Die haben eine andere Struktur von Nichtverfügbarkeiten. Also bei uns ist alles ein bisschen komplizierter, vom Bette her sozusagen. Es ist genau richtig, die Versorgungssicherheit wird. Da gibt es tolle Studien zu günstiger, wenn ich ein System aus erneuerbar bin, dann mit Batterien. Ich glaube, viel mehr als wir alle denken. Und ganz bisschen Restpoliküferstromung um wir reimpacken. Das ist billiger als das, was wir heute tun. Ist ja auch eigentlich sehr gut erklärbar, wenn man dezentral viele Batterien am Netz hat, dann kann der ein oder andere dann eben auch für einen Ausfall irgendwie einspringen, anders als das vielleicht beim setzentralen fossilen. Netz der Falles. Es gab ja auch vor etwas längerer Zeiten großen Skandal, um die Frage, ob das nicht alles sehr überteuert ist, bei denen, weil die sind nicht anbangelt. Es gibt keinen Wettbewerb. Die sind durchintegriert vertikal, die PG&E in solche Anbieter. Sie sind gleichzeitig verteilen jetzt Betreiberazolger und Lieferand. Ich finde es schwer, der Transparenz reinzubekommen, weil die Zahlen, die man sieht, sagen, dass die Erzeugungseite vor allem teurer ist als bei uns. Und das verstehe ich nicht. Weil Zulaschum ist mal ganz klar echt billig da drüben. Batterien kosten jetzt heute auch nicht mehr so viel. Also wenn ich das zusammenpacke in einem sinnvolles Profil, kann das nicht der Kostenteil bei sein. Das ist ja super, super interessant. Das wusste ich jetzt gar nicht, dass der Strombrei ist. in Kalifornien noch mal höher ist als bei uns. Das kann ich mir vorstellen würde ja ein absoluter Showstopper irgendwann sein sozusagen Kalifornien aus unserer Sicht jetzt als Blaupause anzusehen. Das eben im Nebesatz gesagt, so die die Netzbetreiber sind da auch dabei. Ich weiß noch, dass wir hier gesprochen haben mit 50 Herz und mit transnetbw. Da war der letzte Stand immer sie prüfen, ob sie selber diese Großbatterien ausbauen oder aufbauen können als Betreiber da ist offenbar die Regulatorik nicht ganz spezifisch. Ich habe sowieso das Gefühl, dass wir hier sehr sehr vorsichtig sind. Man prüft etwas, dann kommt es einen Vorschlag, geht an die Netzagentur und dann dauert alles so irre lange, wenn ich die Rätiv verstanden habe, dann ist der Netzbetreiber selbst aktiv im Betreiben dieser Großbatterien. Würdest du das Deutschland vorschlagen als Blaupause? Ja, da muss man unterscheiden tatsächlich. Wenn du Tennett nennt und Amprio und das sind die Übertragungsnetzbetreiber, die sind in ihrer Rolle eher der Kaiso sozusagen in den Kalifornien und die betreiben selber nicht Batteriespeicher. Sondern die haben einen sehr klaren Marktrahmen gesetzt, die dürfen investieren in Speicher mit so wie alle anderen auch, damit es Diskriminierungsfrei ist, damit sie ihre Rolle als Netzbetreiber nicht ausnutzen. Die sind aber selber nicht betreiber deren eigenen Mehrwert daraus hat das jetzt irgendwie eine Unterstützung betreib, sondern es gibt Transprensemarktregeln und die die investieren sind großen Teiles, privatwirtschaftliche Firmen sind aber auch die Versorgag würde wir das nennen, das sind dann die integrierten Unternehmen wie PGE und ID, aber nur Netz, nur verteilen Netzbetreiber. Also nicht übertragungsnetzbetreiber mit der Systemverantwortung. Die Art wie Engpassmanagement gemacht wird, da kommen wir gleich bestimmt auch noch drauf, die ist so grundan das als bei uns und ich finde so viel intelligenter, dass man auch da gewisse Dinge gar nicht so vergleichen kann, da wird dann genau wie du sagst, in Deutschland unfassbar viel geprüft und überlegt und nicht gemacht und in Kalifornien ist die klare Gelegenhaltung da in der Politik auch in der Aufsichtsbehörde muss man sagen und auch bei den Systemverantwortlichen Netzbetreibern das hinzubringen. Das ist glaube ich mein Z, was echt anders. In Deutschland er verläuft der Stromnetzausbau eher schleppend haben wir in diesem Podcast auch schon diverse Male darüber berichtet. Ganz konkret fehlen da Netzanschlüsse für die erneuerbaren oder auch für die Batteriespeicher. Wie sieht das denn in Kalifornien aus? Also in Kalifornien wurde genau wie in Deutschland massiv zugebaut die letzten Jahre an erneuerbaren aber auch an Batteriespeichern. Vor 2008 hatte man noch zwei Jahre, wenn es um Netzanschlussbegehren ging, aber auch heutzutage dauert es fünf Jahre so ein System anzuschließen. Das heißt auch hierhersten klarer Engpass an Netzanschlüssen. Also da glaube ich sind wir mit relativ ähnlichen Herausforderungen konfrontiert. Wie wird es jetzt auch hier sehen? Bleiben wir mal bei den Großbaterien von Kalifornien. Kannst du uns da so ein Überblick geben? Wo sind die denn jetzt hierarchisch an den Netzen angeschlossen? Wenn man jetzt mal auf das deutsche Chiarachiesystem zu sprechen kommt, dann gibt es die Verteilnetze, dann gibt es die Mittelspannungsnetze und eben die Übertragungsnetze, die du gerade angesprochen hast. Wo sind denn jetzt diese Großbaterien verortet? Auch das ist in diesem Podcast immer wieder Thema gewesen, wo man es in Deutschland theoretisch an docken könnte. Vielleicht ganz kurz zur Begriffklärung, all die Verteilnetze auch bei uns sind definiert als alles was Niederspannung, Mittelspannung und Hochspannung ist. Die Übertragungsnetze sind dann höchtspannung und Teile der Hochspannung, da gibt es ein paar Schnittmengen, aber die Verteilnetze sind viel mehr als wir meistens denken. Und in Kalifornien ist es so, dass wir eine ganz, ganz andere Größenverteilung sehen, der Batteriespeicher als bei uns. In Deutschland ist es ja total dominiert von Heimspeichern. Wir haben ja auch 16, 17 Gigawatt Batteriespeicher drin, die Großtats Heimspeicher sind, die aber eben nicht systemdienig gefahren werden, sondern sein Privatssacher sind für Eigenverbrauch und damit ein Muster haben. Das hilft häufig dem Netz mehr als man denkt, gibt es auch viel Gerüchterum, aber es ist nicht systemdienig. In Kalifornien ist es ganz anders. Deutlich über 50 Prozent sind eher im Bereich 100 megawatt aufwärts, wenn ich die 50 megawatt Klasse dazunehme dann bin ich bei Kanal 70, 80 Prozent der gesamten Batteriespeicher. Und das ist dann rein größten bedingt, dass ich die weit oben anschließen muss. Es sind einfach ganz andere Dinge, weil angereizt als systemdienig orientierte Großspeicher als Business um hier irgendwie schnell voranzukommen und da finden das alles alles große Dinge. Ja, Ihnen ist hast du da vielleicht noch eine Meinung dazu, wenn man jetzt mal auf Deutschland guckt, wo soll denn diese Großbatterie in besten Falle stehen? An der TU-Klausteil beschäftigt ihr euch auch mit Leistungs-Elektronik. Könnte man ja irgendwie so ein bisschen auf das Stromnetz übertragen. Großbatterien eher an den Übertragungsnetzen oder eher am Ende irgendwo im letzten Winkel der verteilenetze. Da gibt es natürlich ganz viele Meinungen zu. Ich bin ein Fan von der Nutzung erneuerbarer dort, wo sie produziert werden. Also nicht mit dem Ziel, dass man immer das Netz als Backbone für die letzte zu übertragene Kilowattstunde ausbauen muss, sondern dass man lokal auf regionaler Ebene durchaus synergien schafft, um die Energie zu nutzen. Da gibt es ganz unterschiedliche Konzepte, die Strom direkt Nutzung, die ich sage über Batterien, dann gibt es Aspekte der Sektorenkopplung für die lokale Nutzung. Und dann gibt es natürlich auch Großbatterie-Speicher hier in Deutschland, die ganz gezielt Netze entlasten sollen. Aktuell gibt es keine Tendenzrichtung dieser wunderschönen lokalen Konzepte, sondern die Batterie-Speicher gerade hier in Deutschland sind, ich sage mal komplett, Markt orientiert gestaltet. Sie möchten am Day-Ehead und Interaday-Markt agieren, dort die Preisschwannen ausnutzen und bewerben sich auf jeden freien Netz-Anschlusspunkt sei es in der Übertragungsnetzebene oder in den höheren Spannungs eben der Verteilnetzbetreiber. Das ist tatsächlich auch problematisch, weil Batterie-Speicher ja auch sehr kurzfristig am Markt agieren können und dann natürlich jede preventive Read-Spatch-Masnahme, also die Behäbung von Netzengpassen, die ein, zwei Tage vorher durchaus auch geplant werden von Netzbetreiber im Komplett entgegenwirken kann. So zu sagen, hier haben wir das System Kupferplatte, ohne dass wir uns das Netz genau angucken bei der Platzierung und bei der Vermarktung und Betrieb vom Batterie-Speicher. Also es gibt noch keine wirklich sinnvollen Konzepte für die lokale Nutzung. Das ist super spannend, wie das in Kalifornien gelöst wird. Das ist nämlich ganz ganz anders gemacht vom Markt-Design, so was wie Read-Spatch, was Ihnen sagt, was wirklich ein Problem ist, dass wir da keine Signale, keine Preissignale haben für Batterien sich systemtienig zu verhalten, so was wie in Read-Spatch gibt es in Kalifornien eigentlich gar nicht, weil in den US1 gesamt da eben auch gilt ein sogenanntes Notel-Pricing, das heißt, es gibt nicht einen großen Stromhandelsmarkt, der unterstellt, das Netz ist eine Kupferplatte und die werden schon irgendwie klar kommen und wenn nicht mache ich Read-Spatch, sondern ich habe in Kalifornien Tausende Punkte, für die ich das Netz individuell berechen, an den ich auch handeln kann, wo die Preisbildung an den Knoten erfolgt, tausendfach, hochkomplexes Ding. Und zwischen diesen verschiedenen Marktpunkten sozusagen gibt es zwischen durch halt Netzeng-Passe, sind auch in Kalifornien, gibt es die eben auch auf großen Routen, die sind dann bekannt und da gibt es ein Instrument, dass sich die Kapazität, die einen solcher Pfad hat, die kann ich eben auch handeln, die hat auch einen Preis und die fließt dann ein in den Preis, den ich am meinem Knoten zahl. Das heißt schon bei der Preisbildung von, wie sich Erzeugung und Verbrauch treffen, spielen Netzeng-Passe eine Rolle und werden eingepreist und dann muss ich eigentlich mehr Read-Spatch machen, weil das ist ja schon weggepreist sozusagen, da passt sich der Markt selber schon an in seiner Fahrweise, das ist sehr komplex auch für Investoren natürlich, muss immer an jede Marktpunktwurden anschließen, wissen da wir könnten der Preis da eigentlich sein in der Zukunft, aber hat eben diesen unglaublichen Scham, dass ich das Preis ich noch eingebaut habe schon für Netzeng-Passe, die bekannt sind. Im Ergebnis sind in Kalifornien etwa die Hälfte der Batteriespeicher, sind Kodokasenspeiche, weil auch an diesen Marktpunkten ja auch diese laren Erzeuger sozusagen bieten müssen mit dem Wert ihres Stromes und dann ist eben auch da Koholokasien ganz häufig einfach ein guter Case. Meistens ist es in Kalifornien halt ein Solarkraftwerk und habe am gleichen Netzverknippfungspunkt und gleichen Standorten Batteriespeicher um halt meine Netzverknippfung und mein Markt agieren sozusagen in sich geschlossen, besser machen zu können und damit mehr Geld zu verdienen. Liebes Publikum, das ist jetzt der Punkt, wo ich total dankbar bin. Wir haben uns vor dem Dreifeldlier hier zu diesem Thema nodale Preisgestaltung von Strompreisen mit Leon Hürt unterhalten. Sie wissen damals, hat er mit ein paar Kollegen in der FAZ einen Gastbeitrag geschrieben darüber, wie man theoretisch weg von dieser deutschen Kupferplatte dieser einheitlichen Strompreiszone kommen könnte. Tim jetzt sagst du die Amerikaner machen das sehr erfolgreich. Ich bin total beeindruckt, möchte aber jetzt genau wissen, hat das zur Folge gehabt, das in den richtigen Stellen im Land. Sowohl Speicher als auch diese erneuerbaren Erzeuger aufgebaut wurden oder hat das damit erst mal nichts zu tun. Doch das hat natürlich damit zu tun, weil diese engpasspreise eben sagen, wenn ich ein Speicher an diesen ein Netzverknippfungspunkt baue, kann ich mehr davon profitieren, zum Beispiel als Vertraucher oder als Anlagenbetreiber einer Solanlage in Koholokasien, weil ich diesen engpass nicht so spüre, den Preis zahl ich halt nicht. In meinem lokalen Markt kann ich besser riskieren. Geschäft machen, weil ich diesen doven Engpastpreis nicht habe. Das ist ganz klar ein Allokationssignal auch ein regionales Wo geht ich denn hin? Das ist so. Ich frag das deshalb so genau, weil wir in diesem Podcast gleich zwei oder drei mal gehört haben, dass es diesen Effekt angeblich gar nicht gäbe, dass wenn man die Kumpferplatte auflöst und das quasi einen nodalen Preis an den Transformator in der Stadt hängt, dass das nicht dazu führen würde, dass dann irgendwie Großbatteriebestreiber oder eben Solarparks sich da ansiedeln, wo es irgendwo marktwirtschaftlich interessant wäre. Insofern sagst du, Lüge. Ja, natürlich, natürlich, man kann sich auch die Ausbauplanungen angucken, wo die entlang dieser Pfad sind. Das hat ja eine Rationalität. Das sind ja Investorenentscheidungen, die natürlich immer das Risiko in sich tragen müssen. Wie lange ist dieser Netzeigpastar, wie ist der Preis von dem Wohldauerhaft, aber natürlich entscheidig mich als Investor dahin zu gehen, wo mein lokaler Markt das am besten erlaubt. Und damit habe ich ein Anreiz natürlich damit drin. Die Diskussionen in Deutschland geht glaube ich an zwei Stellen immer bischen durcheinander. Wir reden zu viel, finde ich dann über die einheitliche Preiszone im Großhandel, die ich jetzt mal gerade durchpolitisch, hat auch äser was zu gesagt, das wird jetzt erstmal nicht kommen. Und gleichzeitig vergessen wir, da weiste Leon hört auch manchmal ganz gut darauf hin, dass wir heute schon 860 Preis-Zonen haben, weil jedes Verteinetsgebiet an einem Preis hat. Also wäre ich eher dafür zu sagen, lasst uns diese Verteinetsendgelte und die Preise so flexibilisieren, dass sie eben auch Anreiz geben, zumindest für System, die nicht gefahrweisen, vielleicht da nicht als Alokation-Signal, wo bau ich genau hin. Aber auch das würde man dadurch in den Griff kriegen, dass man in die Verteinetsendgelte reingeht. In Klammern da sind unsere Netbetreiber brutal überfordert. Das ist das eigentlich Problem, dass wir haben es die gar nicht leistens gefähig genug sind und so was zu machen. Aber das wäre eine Lösung nicht Norden-Pricing, dass es wirklich die Endgame sozusagen ist ein riesen Weg dahin zu kommen. Aber als Zwischenstufe gute Preisegnale auch für flexibel farweißen, gerne auch lokale Alokation von Mengen über den Netzengeld reinbringen. Aber dann würde ich das eher auf den Verteinets machen. Komm mal wieder zurück zum Einsatz, zum konkreten Einsatz der Speicher in Kalifornien. In es wir haben zu Beginn über diese berühmte Endenkurve gesprochen. Wie funktioniert denn jetzt dieser Einsatz, der Speicher da ganz genau? Also wer kommuniziert damit wem, um jetzt in den Abendstunden bei Bedarf einzuspeisen? Also da kann ich jetzt auf dieses Notel-Pricing aufsetzen, der Netzbetreiber berechnet, sozusagen Knotenschaf in der aktuellen Marktsituation, den Preis. Also wir haben dann zum Beispiel eine Mittagszeit mit einer hohen PV-Einspeisung und diese Preisignale gehen halt zu den einzelnen Knoten oder halt auch entsprechend zu dem Batteriespeicher und der Prüfthalt an seiner Grenzkosten lohnt es sich für mich jetzt hier entsprechend einzuspeichern oder Energie in das Netz zurückzugeben. Und das wird dann halt automatisch aktiviert nach entsprechenden Routinen, die im Hintergrund laufen. Jetzt frage ich mich natürlich in dem Zusammenhang wieder digitalisierungsgrad dieser kalifornischen Netze und Speicher und Erzeuge grundsätzlich dort vorangeschritten ist. In Deutschland habe ich ja manchmal das Gefühl, die Netzbetreiber, die verteilen Netzbetreiber wissen selber nicht so ganz genau was bei ihnen los ist. Beim Übertragungsnetzbetreiber haben wir ein bisschen besseres Gefühl, aber im Grunde genommen reden wir dann noch so ein bisschen über eine Black Box. Wie ist das in Kalifornien? Ist das alles hoch digitalisiert? So dass da im Prinzip nur noch Systeme automatisiert miteinander sprechen oder ist das tatsächlich noch so, dass da jemand aufs Knöpfchen drückt jeden Tag? Also in Deutschland ist es erst mal so, dass ich sag mal auch unser Netz schon hoch automatisiert ist. Wenn wir manchmal gucken in den verteilenitzen, wir wissen in manchen verteilenitzebenen nicht was passiert sind wir durchaus im absoluten nieder Spannungslevel, also auf Haushaltszebene alles was von der Spannung höher ist. Da hat der Netzbetreiber auch entsprechend die Information. Wenn wir jetzt nach Kalifornien schauen, ich weiß tatsächlich nicht ganz genau wie der Digitalisierungsgrad der Netze da ist, aber die Speicher selbst, die reagieren halt hier direkt auf das Signal. Wir haben sozusagen eine dezentrale Informationsverarbeitung, die halt überprüft, lohnt sich das, lohnt sich das für mich nicht und agiert entsprechend ohne, dass da jemand jetzt in einer speichert zentrale sitzt auf dem Knopf drückt und sagt so jetzt speichern war ein. Jetzt haben wir da dort ja auch viele Haushaltsspeicher und wir wollten ja später auch noch auf diverse Tests zu sprechen kommen, die dort für den Notfall, sage ich mal, bereit den dort werden, nämlich Haushaltsspeicher zu einem sogenannten virtuellen Kraftwerk zusammengefasst. Das ist dort, ich sag mal, vergleichsweise einfach, das sind zum Beispiel Tesla-Haushaltsspeicher. Tesla hat eine eigene Cloud und kann über die Cloud die einzelnen Haushaltsspeicher direkt anstehren. Also wenn es da irgendeine Art Notfallsegnal oder ein Flexibilitätsbedarf vom Netzbetreiber gibt, geht das sozusagen an den Agrieren-Gator zum Beispiel Tesla, gibt auch Samsung und dann geht das Signal direkt ans Gateway auf Haushaltsebene. Das erfolgt übers Internet oder über Mobilfunkarten, die da vorhanden sind und dann erfolgt eine direkte Kommunikation mit dem Haushaltsspeicher. Also da kann man schon sagen, von der Digitalisierung kommen die vom übergeordneten Netzbetreiber bis in die Haushaltsebene rein, um dann im Bedarfsfall auch zu sagen, wir brauchen jetzt gerade Energie im Netz, wir haben zum Beispiel so eine Hitzeperiode, wir haben zu viel Last und bitte speicher Speistinternet ein und auch der Häuslebesitzer kann durchaus sagen, ich möchte das jetzt gerade nicht, der kriegt über App eine Information und kann das Ganze auch ausstellen. Von daher würde ich sagen, sind die, was die Digitalisierung angeht deutlich weiter als das, was bei uns möglich ist. Seit gut zehn Jahren haben die natürlich 100 Prozent Smart Meter Quote. Das heißt, eine entscheidende ist ja dass ich überhaupt preisig nahezu kund durchkriege damit, was macht mit dem preisig mal. Das ist ja der Irre, dass ein Netzbetreiber Steuern eingreifen muss, kann und muss ja die Ausnahme bleiben, wenn die Märkte was nicht geschafft haben. Bei uns ist aber eben im Denken das Regelfall-Cenario, wo wir müssen über ein intelligentes Messsystem immer den Zugriff des Netzbetreibers auf die letzte Wallbox erlauben, nein, wir werden überhaupt nicht brauchen, wenn die preisig nahezu stimmen. Also da sind wir sehr verdreht unterwegs, es hat dazu geführt, dass wir nicht nur nicht digitalisiert sind da, dann wirklich in der steinszeit festhängen. Wie ist denn die Smart Meter Quote bei denen? Bei denen ist hier 100 Prozent seitlich, glaube zehn Jahren. Und das ist wirklich ja, 2026, das ist peinlich, muss man sagen, ich schäm mich dafür, wenn ich woanders bin. Aber sei es drum. Der zweite Punkt ist auch interessant in der ganzen Art wie das System gemacht wird. Natürlich muss ich viel mehr Maschendaten bewegen, wenn ich tausende von Notsberechner und Preisbildung darauf haben. Das braucht viel mehr Digitalisierung auch in meinen Lastflussberechnungen, in meinen Markt Mechanismen und ein ganz wichtiger Punkt in den Real-Time Markets, was unseren Interdentsprich, haben die fünf Minuten Intervalle schon, nicht nur 15. Auch das wird sich bei uns ändern müssen. Gerade Batterien sind so schnell, ich kann gar nicht mehr als Übertragsnetzbetreiber Systemsicherheit dauerhaft bereitstellen, wenn ich in 15 Minuten Mittelwerten denken muss. Geht ihr ob nicht? Wenn er einer, ich sag das immer, Bildhaft, mit Großbraterie ist wie je statt Kiel ein und ausschalten. So, wenn er es einer im Minuten-Takt macht, weil der Markt das ihm gerade so, irgendwie, dann hatten UNB-Schonend-Problem. Das heißt, wir müssen auch in den zeitlichen Auflösungen runter, in Kalifornien gibt es auch Produkte für Rampen, beispielsweise, die von Batterien bedient werden, also als Systemdienstleistung, Rampenprodukte, um das auszugleichen. Da ist ganz viele Modernisierung längst erfolgt, die auch viel mehr Digitalisierung braucht. Da tun wir uns noch schwer, aber wir eingebetteten europäischen Verbunden, ich sage, können ja, machen wir in Deutschland mal fünf Minuten, das geht nicht, aber das muss viel schneller passieren, weil die Marktentwicklung gerade bei Batterien so dynamisch ist. Welche Zähchemin haben denn diese Großbatterien in Kalifornien? Ist der der irgendwas bekannt, ist das eher NMC oder auch tatsächlich schon LFP oder nutzen die der, was ganz anders, Redox Flow hört man auch immer aus den USA. Wie sieht das da aus? Das hat in den letzten Woche geguckt. Das gebe ich jetzt mal zu. Ich habe die Zahn auch nicht ganz im Konferber. Ich würde sagen, es ist LFP dominiert, also der größte Teil sind LFP-Zellen und es gibt aber auch einen Teil von NMC-Zellen, aber ein größerer Teil, die die Lithium-Eisen-Fosphat-Zellen. Ob jetzt Kalifornien als Blaupause für uns, für unsere Netze, für unsere Energiewende, stünde, hängt ganz massiv davon ab, wie sich die Preisgestaltung sozusagen entwickelt, ob die Strompreise irgendwie langfristig runtergehen, gleich bleiben oder sogar hochgehen. In Kalifornien ist es offensichtlich relativ hoch mittlerweile. Ich sehe das so. Wir haben ein Riesenbedarf, viele Batterien ans Netz zu lassen, die in erneuerbaren Energien möchten, auch aufgebaut werden und die Netzbetreiber haben eine ganz entscheidende Rolle, offensichtlich anders in Kalifornien als bei uns. Und trotzdem gibt es diesen immensen Druck jetzt irgendwie, sich zu digitalisieren, schneller in die Prozesse reinzukommen und vielleicht die letzte Frage, Tim, fangen du mal an, wird's nicht * Musik * waren diese Systemfrage zu klären geben, dass wir eben diese deutsche einerliche Strompreis so auflösen müssen, weil sie sein will man ganz ehrlich, das wird doch so nicht klappen, wenn es weitergeht. Ich glaube, der Blaupause ist sowieso ja wahrscheinlich kein Land, weil wir immer irgendwie andere Voraussetzungen haben. Wir können uns unfassbar viel, glaube ich, von Kalifornien abschneiden. Und das Wichtigste ist nochmal diese gemeinsame Gelegenhaltung von Regulierung und auch Aufsicht ganz zentral wirklich Dinge so zu regulieren, dass die Märkte, dass in die Richtung treiben, die wir ja wollen und das machen wir nicht. Das stehen wir uns echt auf den Füßen. Und das zweite dann auch Richtung Preiszone. Ich kenne das gerne ein bisschen anders gedachtlich. Ich glaube, wenn wir sagen im Großhandel ist eine Riesenaufgabe. Alleine schauen die Reduktion von 15 Minuten runter zu kommen auf 5. Das ist ein Riesenprojekt, wie sagen, lasst die mal das machen. Das eigentliche Problem haben wir in dieser unfassbaren Kleintheitigkeit des Verteilnetsbetriebes, wie wir das organisieren. 851, genau, sind gerade Netzbetreiber in verschiedenen Technische Standards, Vorgaben, Prozessen, Faxformularen und Hasselnich. Das ist das Problem und das zieht sich fest. Und da müssen wir ran und über die Flexibilisierung von diesen Netzentgeldanteilen kommen wir ganz ganz weit, bevor wir die Großhandelsachen aufbrechen. Das würde ich so erst mal trennen wollen, den Verteilnetz liegt unser Problem. Und da müssen wir ran. Das hat viel mit Reorganisation zu tun, wo sich so als ehemaliger Manager leider waren. Was wird sich aus deiner Sicht übertragen lassen auf Deutschland, INUS? Ich finde es auch wichtig, dass wir diese dezentrale Nutzung erneuerbare Energien stärker faszieren. Und dazu brauchen wir, ich sag mal, ähnliche Konzepte, wie sie mit diesem Nodel-Pricing in Kalifornien funktionieren. Jetzt gehen die Diskussion da sehr weit auseinander. Und ich glaube nicht, dass wir so ein Nodel-Pricing-System hier durchgesetzt kriegen alle Großinvestoren, die gerade über Batterie-Speicher nachdenken laufen, da natürlich auch Sturm. Die haben schon ihren Netzanschluss begehren. Dann könnte aber durchaus auch mal so ein Transformation fahrt aufzeichnen. Was wäre denn, wenn sich mal zu trauen? Aktuell geht halt ganz viel über diese dynamischen Netzentgelt-Diskussionen, wo man sozusagen anreizen möchte, wie auch für Elektrolyseure, dass die sag ich mal im Norden von Deutschland platziert werden, wo es dann Netzentgeltbefreiungssdiskussionen gibt, um hier, ich sag mal, anzureizen, dass sie eher im Norden bauen, wo wir, ich sag mal, vier Windstrom auch abregeln müssen, anstatt an anderen Plätzen. Also das sind so die ersten Ansätze. Da ist gerade viel in der Diskussion. Es gibt ja durchaus auch schon auf Verteilnetzebene stattwerke. Ihr bedynamische Tarife für das Laden von Elektrofahrzeugen, aber da müssen wir viel stärker noch rein. Und da müssen wir einen Transformationsfahrt hin aufzeichnen, die aktuelle Investitionen nicht behindert, aber durchaus sich traut den Weg zu gehen. Ja, eines Tim, herzlichen Dank für eure Erläuterungen und eure Expertise. Liebes Publikum, schreibt uns doch in die Kommentare, was sind eure Ideen dazu? Hab dir vielleicht irgendwelche Fragen. Und ja, ansonsten sind wir wieder am nächsten Sonntag für euch da auf YouTube oder auf allen Podcastplattformen. Macht's gut, bis dahin. Tschüss. Wie immer freue ich mich, dass du zugehört hast. Wenn du uns noch weiter unterstützen willst, dann bewährte den geladen Podcast. Doch gerne in deiner Podcast App, das ist immer ganz wertvoll für uns. In Spotify und Apple, da gibt's dazu diese fünf Sterne Funktionen, ein bisschen versteckt, aber die findest du bestimmt. Da kannst du doch gerne reinschreiben, was wir vielleicht in Zukunft noch besser machen können. Abonnier gerne diesen Kanal und empfieh uns auch bei deinen Freunden und Bekannten weiter. Bedanken wollen Daniel und ich uns wie immer bei allen Gesprächsgästen, speziell bei unseren Partnerinstituten, die das hier überhaupt möglich machen und natürlich bei all denen, die uns auch hinter den Kulissen sonst noch helfen. Geladen. Der Batterie Podcast mit Daniel Messling und Patrick Rosen. Dieser Podcast wird produziert vom Helmholz-Institut Ulm, dem Exzellenz-Glaster Paulis und Celeste. Der Zentrum für Elektrochemical Energy Storage Ulm und Karlsruhe. Eine Forschungsplattform des Karlsruhe Instituts für Technologie und der Universität Ulm. Außerdem unterstützen diesen Podcast, das Zentrum für Sonnenenergie und Wasserstoffforschung Baden-Württemberg und das deutsche Zentrum für Luft und Raumfahrt.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Kalifornien hat mit 55% Erneuerbaren im Strommix und 16 GW installierter Batterieleistung eine fortschrittliche Energiewende, setzt aber stärker auf PV und Gas, während Deutschland einen höheren Erneuerbaren-Anteil (63%) und einen ausgewogeneren Mix hat.
  2. Großbatterien spielen in Kalifornien eine entscheidende Rolle zur Netzstabilisierung, insbesondere durch das Abfangen der "Duck Curve" – sie laden sich mittags mit Solarstrom und entladen während der Abendspitze, wodurch sie Gaskraftwerke verdrängen.
  3. Der rasche Ausbau wurde durch klare politische Vorgaben, regulatorische Anreize wie Absicherungspflichten für Versorger und eine akute Netz-Krise nach einer Hitzewelle 2022 beschleunigt, während in Deutschland ähnliche Rahmenbedingungen fehlen.
  4. Trotz höherer Strompreise und einer anfälligeren Netzinfrastruktur (z.B. Waldbrände) ist die Akzeptanz für flexible Lösungen in Kalifornien hoch, wohingegen in Deutschland die Versorgungssicherheit traditionell und oft teurer organisiert ist.
  5. Für 2045 plant Kalifornien einen massiven Ausbau auf 52 GW Speicherleistung (~200 GWh), was als realistisch gilt, jedoch parallele Netzinvestitionen erfordert, ähnlich den Herausforderungen in Deutschland.

Summary:

Der Podcast diskutiert Kaliforniens Strommix und die Rolle von Großbatterien im Vergleich zu Deutschland. Kalifornien hat einen Erneuerbaren-Anteil von 55%, stark geprägt von Photovoltaik, und verfügt über 16 GW installierte Batterieleistung. Diese Batterien sind entscheidend zur Bewältigung der "Duck Curve": Sie speichern mittags überschüssigen Solarstrom und entladen ihn während der Abendspitze, wodurch Gaskraftwerke verdrängt werden.

Der rasche Ausbau wurde durch eine klare politische Strategie, regulatorische Maßnahmen wie Absicherungspflichten für Versorger und eine Netz-Krise nach einer Hitzewelle 2022 vorangetrieben. In Deutschland hingegen gibt es zwar einen höheren Erneuerbaren-Anteil (63%) und einen ausgewogeneren Mix, aber der Batterieausbau hinkt hinterher, da vergleichbare regulatorische Rahmenbedingungen fehlen. Kalifornien plant bis 2045 einen Ausbau auf 52 GW Speicherleistung (~200 GWh), was als ambitioniert, aber realistisch gilt, sofern der Netzausbau parallel erfolgt.

Trotz höherer Strompreise und anfälligerer Netze ist die Akzeptanz für flexible Lösungen in Kalifornien hoch, während in Deutschland Versorgungssicherheit oft traditionell und kostspieliger organisiert ist. Die Diskussion betont, dass Batteriespeicher die Versorgungssicherheit in einem erneuerbaren System kostengünstiger gestalten können.

FAQs

Die Smart-Meter-Quote in Deutschland liegt bei unter 4 %, was im Vergleich zu anderen Ländern wie beispielsweise 100 % in einigen Regionen als rückständig angesehen wird. Dies wird als peinlich empfunden, insbesondere mit Blick auf das Zieljahr 2026.

Großbatterien in Kalifornien spielen eine entscheidende Rolle, indem sie mittags günstigen Solarstrom speichern und abends während der Lastspitze abgeben. Sie tragen dazu bei, Gaskraftwerke zu verdrängen und stellen bis zu einem Drittel der Gesamtlast bereit.

Die 'Duck Curve' beschreibt die typische Lastkurve in Kalifornien, bei der die Stromnachfrage mittags durch Solarstrom sinkt und abends stark ansteigt. Sie verdeutlicht die Notwendigkeit von Speicherlösungen wie Batterien, um diese Schwankungen auszugleichen.

Die installierte Batterieleistung in Kalifornien ist von 0,5 Gigawatt im Jahr 2018 auf knapp 16 Gigawatt im Jahr 2023 gestiegen. Diese rasante Entwicklung wurde durch gezielte politische Maßnahmen und Förderungen vorangetrieben.

In Kalifornien setzt die Aufsichtsbehörde CPUC klare Regeln wie Absicherungspflichten und Portfolioanforderungen, die den Markt für Speicher vorantreiben. In Deutschland fehlen solche einheitlichen regulatorischen Rahmenbedingungen, was den Ausbau verlangsamt.

Die Strompreise in Kalifornien sind deutlich höher als in Deutschland, unter anderem aufgrund von höheren Netzausbaukosten, Waldbrandumlagen und einer weniger stabilen Netzinfrastruktur. Dies führt zu einer anderen Kostenstruktur und Akzeptanz für flexible Lösungen.

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