In dieser Podcast-Folge der DFB-Akademie diskutieren Dr. Ansem Küchle und Daniel Nitzkowski, Lehrgangsleiter der Pro-Lizenz, über Trainer-Kompetenzen im Profifußball. Ausgangspunkt ist Küchles Doktorarbeit, die vor etwa dreieinhalb Jahren begann und die Grundlage für die Reform der Trainerausbildung bildet. Ziel war es, wissenschaftlich belastbare Erkenntnisse darüber zu gewinnen, was einen Spitzentrainer ausmacht und wie Trainer lernen. Kompetenz wird dabei nicht als bloßes Wissen verstanden, sondern als Handlungsfähigkeit in komplexen Situationen – also die Fähigkeit, Wissen praktisch anzuwenden. Nitzkowski betont, dass Trainer oft aus Erfahrungen lernen, diese aber nur unter bestimmten Bedingungen gelten; daher sei es wichtig, Prinzipien zu extrahieren, die übertragbar sind. Zudem müsse jeder Trainer sein individuelles Profil kennen, um Stärken zu nutzen und Schwächen durch Teammitglieder zu kompensieren. Ein Cheftrainer muss jedoch zentrale Aufgaben wie Spielergespräche oder Motivation selbst übernehmen. Führungskompetenz wird als Querschnittskompetenz beschrieben, die je nach Trainer und Situation unterschiedlich ausgeprägt ist – es gibt keine einheitliche Lösung. Schließlich wird betont, dass Spieler heute mehr Begründungen und fachliche Tiefe verlangen; Glaubwürdigkeit und Engagement sind wichtiger als das eigene spielerische Können. Die Folge legt den Grundstein für weitere Diskussionen über die Entwicklung und Ausbildung von Trainern.
Sucht euch starkes Bargainspartner, mit denen ihr euch austauscht und mit denen ihr auch euch selbst und eure Ansätze planen, wenn ihr ein Trinther fragt. Das gilt jetzt übrigens nicht nur für Profit-Trainer, sondern es gilt einfach für jeden Trainer. Trainer-Kompetenzen im Profifußball. Eine Podcast-Serie der DFB-Akkardemie. Hallo und herzlich willkommen zum Podcast der DFB-Akkardemie, in dem wir über Trinther-Kompetenzen sprechen. Wir, das sind einerseits die Konstante an meiner Seite Dr. Ansem Küchle und unser Gast, der jeweils von Folge zu Folge wechselt. Hier und heute sind wir in der DFB-Akkardemie in Frankfurt und sprechen in der quasi einführenden Folge zu sehen, mit Daniel Nitzkowski, dem Lehrgangsleiter der Prolizent des DFB über das Thema und dessen Bedeutung vor allem auch in der Ausbildung. Daniel, erstmal vielen Dank, dass für die die Zeit nimmst und uns hier in deinem neuen Zuhause, bzw. auch dem neuen Zuhause des deutschen Fußballs empfängst. Hier im "Ich nenne es jetzt mal Kompetenzzentrum", sind wir sicherlich genau richtig, um uns über dieses Thema ja auszutauschen, uns anzunehmen und das einzuordnen. Oder Ansem? Absolut richtig, denn ich freue mich aber erst mal extrem, dass wir jetzt loslegen, mit einem super spannenden Podcast, der uns die nächsten Monate beschäftigen wird. Ja und ich denke, wenn wir uns um Trinther-Kompetenzen, Trinther-Entwicklung sprechen, dann gibt es tatsächlich auch keinen besseren ersten Gast als Daniel. Deswegen freue ich mich natürlich auch umso mehr, dass Daniel heute da ist. Ja, vielen Dank, ich freue mich sehr, dass hier bin. Vielen Dank für die Vorstuslau werden und natürlich gucken wir sich da jetzt auch. Entsprechende Substanz lief, aber ich freue mich sehr aufs Gespräch und wenn gespannt bei uns das hinführt. Super, jetzt haben wir uns alles schon bedankt. Jetzt kann ich glaube ich mal ertan, warum sitzen wir überhaupt hier? Anseh, deine Doktorarbeit ist der der Ausgangspunkt unseres Zusammensheintes heute. Nimm uns bitte mal mit in die Zeit, deiner Themenfindung und erzähle uns, wie du zu dem Thema Trinther-Kompetenzen als Schwerpunkt deiner Arbeit gekommen bist. Sehr gern, die Arbeit ist natürlich aufgrund der ganz vielen Aktivitäten des DFB, aber auch aufgrund der Tatsache, der DFB und die DFB-Aconomie auch die Trainerausbildung reformieren wollten. Das System der Trainerausbildung aber auch die Inhalte anpassen, aktualisieren wollten. So sind wir eigentlich damals ins Gespräch gekommen. Daniel war dabei, auch Tobias Haupt war dabei und viele weitere Protagonisten, die da auch ein ganz entscheidenden Weitergeleister haben und wir wollten am Ende natürlich neue Erkenntnisse haben. Neuer Kenntnisse können auch sein, wenn sich Dinge nicht verändert haben zum Beispiel. Dann sind es auch neue Erkenntnisse und aktuelle Erkenntnisse und deswegen sitzen wir heute hier und ich denke, dass das Thema Trinther-Kompetenzen einfach unfasst, weil spannend, weil vielfältig ist. Und ja, deswegen kommt auch die Freude von mir, die Vorfreude. Wie lang ist es her, dass ihr zusammen saßt und euch über das Thema ausgetauscht habt? Das kann ich dir gar nicht ganz genau sagen, auf Start um genau. Aber ich denke, es sind ca. 3,5, 3,5 Jahre her, als wir zusammen saßen und uns überlegt haben, was möchten wir überhaupt erfahren? Was möchte man wissen? Und das war natürlich ganz viele unterschiedliche Fragen. Wir werden heute ja auch schon darüber sprechen, welche Kompetenzen machen irgendwo einen spitzen Trainer aus? Ein ganz schwieriger Frage, denke ich. Es ging aber auch darum, wie lernen den Trainer, wo sammeln den Trainer erfahren, um auch ihre Kompetenzen entwickeln zu können, ist das nur im Vormalenram oder ist das auch in informellen Umgebungen. Und ja, man kann die Frage natürlich mit Jahren gleich beantworten. Also ganz vielfältige Fragen, den wir nachgegangen sind. Und Unterstützung dabei hat es du also auch von der Akademie. Daniel, warum ist dieser Schwerpunkt so interessant und auch so relevant, um eher betrachtet zu werden? Ja, weil es halt der Ausgangspunkt für alle Überlegungen ist, die wir uns zur Ausbildung machen. Also es ist ja absolut das Ziel der Ausbildung, die Trainer da auch vorzubereiten, was dann tatsächlich machen müssen im Arbeitsalltag. Und da ist es wichtig, dass man da auch jetzt nicht nur irgendwie eine subjektive Einschätzung hat oder eine Meinung zu hat, sondern dass man das auch von dir sagen kann. Also wenn die Trainer zu uns kommen, dann geht es ja nicht darum, dass ich mit denen irgendwas mache, was ich jetzt für richtig halte, sondern es geht darum, dass das, was da passiert, ein Großteil dessen abdeckt, was ja auch in der Praxis leisten müssen. Und da ist es eben total wertvoll zu wissen, dass es nicht nur meine Meinung ist oder die Meinungen von einzeln, sondern dass es wirklich wissenschaftlich bewiesen und belastbar einfach Punkte sind, die grundsätzlich wichtig sind. Und nicht nur in einem Setting für einen Trainer, in unter bestimmten Voraussetzungen, sondern die einfach übergreifend als entscheidende eingeschätzt werden. Und das ist dann eben der Ausgangspunkt, wo wir sagen, wenn das das Ziel ist, dann haben wir die Ziel eben definiert. Und jetzt können wir uns Gedanken machen, wie wir losrennen und das an die Trainer vermitteln wollen. Also ein grundsätzliches Thema in der Ausbildung, dass alle Trainer da noch betrifft, aber sehr individuell vielleicht auch zu sehen, jeweils auf den einzelnen Trainer oder? Ja, definitiv. Wir haben auch schon darüber gesprochen im Vorfeld. Es geht einfach auch darum, in welchem Bereich ist ein Trainer, aber tätig. Es kann das Setting sein, wie man es nennt. Also, welchem Verein ist ein Trainer, in welcher Altersgruppe ist ein Trainer unterwegs? Welcher Erfahrung hat aber auch ein Trainer schon selbst gesammelt? Und und und, also ganz viele Faktoren spielen da am Ende des Tages auch eine Rolle. Und ich möchte aber vielleicht auch anfangs auch noch mal darauf eingehen, was sind überhaupt kompetenzen, weil ich finde es ist ein Kompetenz-Jungel, die man sich bewegt. Das Wort, das geflügelte Wort, Kompetenz wird such für so viele es benutzt. Aber es geht ja auch darum, da ein gemeinsames Verständnis dafür zu haben. Und ich mache es mal an einem Beispiel fest. Ich meine, wir alle wissen, es gibt ja heutzutage eigentlich freie, es wissen beispielsweise im Internet, man kann sich ganz viel anlesen, es gibt Lehrbücher überall. Eigentlich jeder kann sich da begeistern und Dinge erlesen, aber am Ende ist man deswegen halt nicht kompetent, auch wenn ich 34 Bücher in zwei Wochen gelesen habe, sondern es geht bei der Kompetenz einfach um die Anwendung, die Handlungsfähigkeit, auch in komplexen Situationen, in schwierigen Situationen, genauso diese Fähigkeiten umsetzen zu können, die dann in einer Performance irgendwo Münzen als in normalen Situationen. Also so ein bisschen die Kombination im Endeffekt aus Wissen plus können, oder? Ja, das würde ich genau so sagen. Und natürlich geht es am Ende um das Köln, dann ist es ganz egal, ob man das, was man weiß, jetzt immer so klar formulieren kann, wichtig ist, dass man es nachher kann. Aber für den Prozessen gerade, für den Prozess der Ausbildung natürlich auch entscheidend, welches Wissen braucht man, um überhaupt zum Köln kommen zu können. Also gibt da ganz viele Teilnehmer, die zu uns kommen und die große praktische Erfahrung haben, die Erfahrung gesammelt haben als Spieler, die natürlich auch Erfahrung gesammelt haben als Trainer. Und die für sich in bestimmten Situationen die Erfahrung gemacht haben, dass und das kann jetzt funktionieren. Das findet aber immer unter ganz bestimmten Voraussetzungen, in einem ganz bestimmten Setting, mit ganz bestimmten Spielern statt und das heißt nicht, dass das in einer anderen Situation genauso funktioniert. Deswegen ist so dieses daraus extra hier was steckt da drin, welche Prinzipien des Handelns stecken da drin, egal, ob das jetzt in Bezug auf das Spiel ist oder in Bezug auf Führung ist. Und diese Prinzipien da rauszuholen und ein Trainer klarzumachen, nachdem und dem Prinzipien hast du da gehandelt und dieses Prinzip kannst du auch in einer anderen Situation mit anderen Spielern, in einem anderen Setting anwenden, dass du das entscheidender und da kommt dann häufig sowas Modellhaftes mit rein, wo man sagt, dann nimmt jetzt dieses Prinzip, was dahinter steht und baut dann Modell daraus, an dem man sich eigentlich immer gut orientieren kann. Das ist glaube ich ein ganz ganz wichtige Geschichte in dieser Mix aus Wissen und können. Manchmal kann man Sachen in bestimmten Situationen und dann macht es häufig Sinn zurückzugehen und zu sagen, was habe ich denn jetzt eigentlich gemacht, das mache ich mir jetzt bewusst auf so einer höheren Ebene und in dem Moment, wo ich dann daraus Modellhaftes draus bauen kann, kann ich es eben auch in anderen Situationen anwenden und dann bin ich kompetent in vielen Situationen und nicht nur in einer, wo ich das dann einmal kann. Kann ich nichts hinzuzuführen. Okay, dann können wir hier aufhören. Dann geben wir noch ein bisschen tiefer rein, dann wie spannend ist das. Ihr habt ja immer mehrere Teilnehmer auch in den Kursen, dass mitzubekommen, damit zu befassen, also auch zu reflektieren, was sind denn meine Kompetenzen und dann auch diese Unterschiede herauszustellen, in welchem Setting arbeite ist, was brauche ich denn auch als Trainer oder als Persönlichkeit, um mich dazu behaupten? Ja, als mega spannend. Also da kann man dann wirklich jeden Trainer für sich nehmen, auch da kann man natürlich wieder Prinzipien extraieren, aber da geht es schon darum, unter welchen Voraussetzungen arbeite ich, was habe ich für eine Persönlichkeitstruktur auch? Also wie wirklich ich auf Menschen, in welchen Situationen wirklich besonders positiv auf Menschen und dann geht es halt nachher darum, dass die Trainerin oder der Trainer individuell herausfinden muss, wo kann ich denn persönlich jetzt besonders gut wirken? Und sich vor allem diese Bereiche natürlich auch raus sucht, weil es ja schon wichtig, dass man eine positive Wirkung auf die Mannschaft austrahlt und Überzeugung vermittelt und diese Punkte muss man für sich rausfinden und natürlich an anderen Punkten, wo man auch Potenzial hat, sich zu entwickeln, dann trotzdem auch arbeiten. Es gibt aber auch Punkte, denke ich bei jeder Trainerin, jedem Trainer, das sind Schwächen und diese Schwächen sind jetzt nicht unbedingt Potenzial, weil es einfach sehr, sehr, sehr viel Energie kosten würde da jetzt dann zu arbeiten, die zu verbessern und da muss ich mir dann halt gucken, dass ich Leute in meinem Team habe, die mich da ergänzen können. Also ich glaube, dass so das Geheimnis von Kompetenzen eigentlich nicht immer nur in der Person des Cheftrainers liegt, der alles abdecken muss und der hat dann so ein paar Leute, die irgendwie zuarbeiten, sondern ich glaube, dass mittlerweile natürlich auch viele Vereine und viele Trainer so verstehen,
dass das wirklich eine Ergänzung von Kompetenzen sind. Also ich kann mal sagen, es gibt so ein Kompetenzpool, der muss einfach auch gedeckt werden in der Arbeit mit einer Profimandschaft und diesen Kompetenzpool musst du irgendwie abdecken. Und wer das letztendlich macht, ist jetzt mal überspitzt gesagt, eigentlich egal, aber es muss halt abgedeckt werden. Dabei muss man natürlich schon sagen, es gibt ein paar Sachen, die muss der Cheftrainer einfach selber machen. Also da gibt es jetzt auch keine Möglichkeit, das zu ersetzen. Also ich denke, das Spieler Gespräch mit dem individuellen Spieler, gerade wenn es jetzt um Situationen geht, wo Konflikte entstehen, wo Spieler unzufrieden sind, wo Spieler motiviert werden müssen, wo es einen Perspektiven geht. Das kannst du ja nicht delegieren, sondern da bist du selber gefragt, genauso wie es am Spieltag sicherlich auch deine Aufgabe ist, die Mannschaft entsprechend einzustellen zu motivieren. Da kann man inhaltliche Dinge nochmal an das Train-Anhalt-Team delegieren, aber da bist du dann selber gefragt, das heißt, es gibt so Musstkompetenzen, die braucht der Cheftrainer zwingend, die muss jetzt zwingend abdecken, aber in diesem jetzt eben adachten Pool von Aufgaben, von Kompetenzen, die abzudecken sind, gibt es einfach auch Möglichkeiten, auch wichtige Aufgaben an das Team zu delegieren und die von anderen Abdecken zu lassen. Absolut. Ich denke Daniel hat jetzt auch schon ganz viel gesagt, was auch zeigt, dass sich super viel geändert hat im Kontext der Trainer-Aufgaben-Anforderungen und dazu gehört mit Sicherheit, dass ein Staffheutzutage ganz anders ausschaut als vielleicht noch vor 15-20 Jahren, dass wir heutzutage ganz viele technische Hilfsmittel haben, mit denen Trainer und Trainer-Teams mit ihren Mannschaften arbeiten. Und alleine diese zwei Aspekte zeigen ja schon, dass ich auch etwas verändert hat, auch in den Aufgaben, auch in dem Sinne, was Trainer vielleicht auch wissen. Da bin ich wirklich bei Bissen, wissen müssen. Da habe ich noch gar nicht über Digitalisierung gesprochen und soziale Netzwerke und so weiter, die ja auch etwas mit unserer Gesellschaft beispielsweise machen. Also die Aufgabe, Trainer ist einfach enorm komplex, weil so viele verschiedene Aufgaben und Anforderungen gibt, wenn wir sogar schon darüber sprechen können, was sind muss und was sind kann Aufgaben. Also eine sehr komplexes Feld. Also ein sehr viel größeres Feld auch, ein sehr viel größerer Personkreis, mit dem der Trainer umgehen muss. Vielleicht auch, wenn wir nochmal auf die Spieler gucken, ein anderes Verständnis oder ein anderes Bewusstsein für das Spiel und auch Umgang und Kommunikation, dann zwischen Trainer und Spieler. Ja, auf jeden Fall, ich glaube, dass auch von Spielerseite die Anforderungen an die Kompetenzen des Trainers ganz anders geworden sind. Also Spieler wollen also so Tage verstehen, warum sie was machen müssen sollen. Reicht nicht einfach nur, dass du sagst, du machst das jetzt, sondern die wollen genau wissen, warum und was das für ein Ergebnis und wie profitier ich auch davon selber. Und da musst du natürlich, wir sprechen jetzt, also wir haben jetzt gerade erst mal ein Gangster von gesprochen, ist eine Kompetenz vorhanden, ja oder nein, aber sehr nicht schwarz oder weiß, und es gibt ja auch eine Ausprägung dazwischen. Also wie stark ist denn diese Kompetenz jetzt bei einem Trainer vorhanden? Und glaube, dass es da einfach auf der fachlichen Ebene war, was aufgrund der Größe der Funktionsteamsanführungsaufgaben dazu kommt, einfach auf der fachlichen Ebene auch eine steigende Anforderung gibt. Also ich finde, dass das kommt in der Diskussion, habe ich ein bisschen zu kurz. Also man redet jetzt viel davon, dass die Kompetenzen sich in Richtung Führung verschiebt. Ich glaube auch, dass das zunehmend wichtiger wird, aber erstens war Führung immer schon wichtig und zweitens ist Fußball heute halt auch noch das entscheidend. Also ich bin ja wollen schon von dir genau hören, wie es gehe, die wollen eine fundierte Rückmeldung bekommen und gerade in Situationen, wo es vielleicht nicht mehr so läuft, dann bis du natürlich auch gefragt, da kannst du nicht mehr den Code Trainer vorhin hinstellen, den jetzt mal erklärt, wie es gemacht wird, und dann musst du selber einfach drauf haben. Und glaube das gerade da, auch die Anforderungen der Spieler, die auch viel, viel mehr theoretisches Wissen über Fußball haben und dann viel, viel höheren Anspruch an den Trainer haben, dass die Anforderung eine Kompetenz einfach massiv gestiegen ist. Ja, da kann ich, das kann ich auch so bestätigen, wir haben beispielsweise auch Spieler aus nach uns Leistungszentren nur 17 und 19 auch befarkt dazu, was ist ihnen denn wichtig bei einem Trainer, welche kompetensten Wischen sich denn. Ganz oben steht die Glaubwürdigkeit, die wird uns noch einige Male begegnen, im Lauf des Podcasts. Was ich aber auch sehr sehr spannend fand, war hier der Aspekt, dass das eigene spielerische Können des Trainers gar nicht im Vordergrund stand. Das war eher sehr sehr untergeordnet, bin an das waren eher andere Dinge wie die Zuverlässigkeit, wie die Glaubwürdigkeit, wie ich es gesagt habe, das Engagement des Trainers, aber da spreche ich natürlich jetzt vom 17 und 19 Bereich und nicht vom Profifußball, da ist es wieder anders gelagert, aber das vielleicht als kleiner Tise zum Jugendbereich. Herr ich glaub Daniel hat gerade über Führungskompetenz gesprochen, vor allem im Profilbereich, das ist erfasst ein kflügeltes Wort gerade, sondern der Öffentlichkeit, anseh'n nimm uns mal mit der Cheftrainer braucht Führungskompetenz. Was ist das denn überhaupt und wie bewertest du diesen Kompetenzbegriff? Also natürlich ist auch der Begriff Führungskompetenz, ja, ähnlich wie der Kompetenzbegriff einer der überall auch benannt wird. Ich denke wir hören diesen Begriff ganz oft im Fernsehen und in allen Medien, wir brauchen Trainer mit Führungskompetenz. Wichtig ist dabei glaube ich, dass auch ein bisschen aus einer theoretischen Perspektive mal zu bedrachten, dass jetzt in der Theorie eine Führungskompetenz eine Querschnittskompetenz ist. Querschnitt sagt die Führungskompetenz besteht aus mehreren Teilkompetenzen, also bei einem Trainer A könnte die Führungskompetenz sehr, sehr stark ausgebrägt sein, weil er über eine hohe Kommunikationsfähigkeit verfügt über eine große Begeisterungspfähigkeit. Bei einem zweiten Trainer zeigt sich die Führungskompetenz dadurch, dass er eine hohe Expertise hat, die einfach über die Maße strahlt, dass der Trainer immer Lösungen findet mit der Mannschaft darauf dem Platz, kombiniert mit anderen Aspekten. Also damit will ich sagen, Führungskompetenz ist aus meiner Sicht nicht immer ABCDE, sondern das können verschiedenste Komponenten sein, die sich zusammensetzen. Es gibt und das ist glaube ich eine ganz wichtige Sache auf die gleichfeste Stellen. Es gibt aus meiner Sicht nicht den einen Trainer und den einen Trainer, der genau diese Kompetenzen haben muss, sondern es gibt eine gewisse Anzahl an Kompetenzen, die die Wahrscheinlichkeit erhöhen ein guter Trainer zu sein, wenn man diese in hohe Ausprägung verfügbar hat. Da würde mich natürlich jetzt auch interessieren, wie Daniel die Führungskompetenz betrachtet, auch die Diskussion rund um die Möglichkeit. Ja, also das ist auf jeden Fall der relevante Diskussion. Und ich stimme dir absolut Zuführung ist jetzt nichts, wo man sagen kann, hier gibt es eine Schablone, die legst du drüber und dann funktioniert das. Also ich glaube, Bayern München zu führen, als Cheftrainer ist noch was ganz anderes, als wir mal ein Verein in der zweiten Liga zu führen, einfach was die Ansprüche der Spieler betrifft. Auch die Reichweite der Spieler, die Reichweite von den Reaktionen auf Entscheidungen wie ich treffe. Ich glaube das ist nochmal ein ganz anderes Ding und sicherlich ist es auch so, dass die Frage der Führung ja immer darin auch oder dadurch beantwortet wird, wie viel an Verantwortung gebe ich an die Mannschaft ab und je nachdem welche Spieler ich da vor mir habe, kann ich natürlich auch unterschiedlich viel Verantwortung oder wollen diese Spieler auch unterschiedlich viel Verantwortung und Entscheidungsfreiheit haben. Ich glaube wichtig ist, dass ich immer eine klare Linie fahre, wie eng ich dadurch bestimmte Bereiche umreiße ist, aber total abhängig davon, wie ist der Kontext, wie ist die, zum Teil auch die sportliche Situation, wenn ich glaube eine hohe Freiheitsgrad in einer sportlichen Krise ist dann auch schwierig. Von daher ist auch das Führungsverhalten jetzt nicht nur zwischen unterschiedlichen Personenvariabel, sondern auch in unterschiedlichen Situationen bei der gleichen Person ein bisschen Variabel. Man sollte sich als Person natürlich jetzt nie irgendwie verstellen oder zu sehr verändern, wo es irgendwo berechenbar sein und einen klaren werte System folgen und trotzdem ist es auf der Handlungs-Ebene, auf der Verhaltens-Ebene manchmal was anderes. Das ist halt eine riesen Herausforderung. Einmal so dieses, es gibt keine Schablone, es gibt aber auch jetzt keine Schablone für Trainer, aber dem Allgemeinen, sondern das ist auch noch mal Situation abhängig. Kann ich überhaupt, du sprichst von Persönlichkeit und Verhalten, kann ich mich als Persönlichkeit ändern, auch wenn ich mich den Kompetenzen widmen oder ist es eher ein ändernendes Verhaltens. Also aus meiner Sicht sind Kompetenzen durchaus ein Teil der Persönlichkeit, Kompetenzen gehören zu einer Persönlichkeit dazu, aber während einer Persönlichkeits-Eigenschaft oder Persönlichkeits-Eigenschaften eher ein Vergleich zu den Kompetenzen, ein starres Gebilde sind, sind kompetenzen Fällen, aber das gefällt auch mir persönlich sehr sehr gut an der Kompetenzbegrifflichkeit. Das ist eine positive Perspektive, würde ich sagen, das Bereiche, in dem man vielleicht noch nicht sehr gut ist, aber dort Potenzial hat, deswegen werden auch Kompetenzen häufig als verdeckte Potenziale auch bezeichnet, dann kann man sich dort entwickeln. Es gibt andere Felder, da kann man sich vielleicht nicht entwickeln, aber es gibt eben viele Felder, die man sich entwickeln kann. Und wenn man sich bewusst ist, welche Persönlichkeits-Eigenschaften man verdreht oder welche man inne hat, ich glaube, dann kann man auch einfacher damit umgehen und vielleicht auch in Anführungsstrichen ertragen, dass man in gewisser Weise vielleicht manchmal handelt, wie man handelt. Ein Persönlichkeits-Eigenschaften sind natürlich auch irgendwo veränderbar, aber eher durch sehr große Ereignisse, durch vielleicht auch Umfälle, durch Dinge, die man vielleicht auch nicht so gerne erlebt, also noch mal auf dem Punkt gebracht, Kompetenzen sind vielleicht ein Teil der Persönlichkeit, aber Kompetenzen sind veränderbar und Persönlichkeits-Eigenschaften eher schla. Ich find's auch gar nicht so ungefährlich ehrlich gesagt, wie mit dem begriff der Persönlichkeitsentwicklung umgegangen wird, weil Entwicklung bedeutet ja schon auch immer eine Veränderung und je nachdem, wo man sich befindet, ist das ja gar nicht der Auftrag. Also, ich empfinde jetzt nicht meinen Auftrag, darin Persönlichkeits-Eigenschaften zu verändern, sondern meinen Auftrag ist eigentlich die Trainer, die bei uns sind, die zu uns kommen.
mit den ich arbeite oder mit den wir arbeiten. Eigentlich eher in ihrer Persönlichkeit zu bestärken und zu versuchen, rauszufinden, was gibt es auf der Verhaltens-Ebene, was relativ schnell und unkompliziert anpasbar ist, was ihnen aber hilft, mit bestimmten Situationen besser umzugehen. Also mein Auftrag ist nicht die Persönlichkeit zu verändern, sondern mein Auftrag ist zu gucken, wie passt du mit deiner Persönlichkeit, die dir gegeben ist in einem ganz großen oder zu dem ganz großen Teil? Wie passt du in dem Kontext, nämlich jetzt gerade bist? Darrein und was kann dir helfen, mit diesem Kontext, mit diesem Setting noch besser umzugehen, noch erfolgreicher zu arbeiten? Und da geht es ganz, ganz viel um Verhalten. Es geht sicherlich auch um das, was hinter dem Verhalten steht, nämlich um die Haltung oder um so ein neudeutsche Mindset. Also zum Beispiel mit den eigenen Überzeugungen ein bisschen anders umzugehen, als man das vielleicht bis dahin getan hat. Die sind natürlich total nützlich, wenn ich sage, ich habe eine klare Meinung, es hat man ja sehr oft im Fußball eine klare Meinung ist top. Das kann auch sehr hilfreich sein in der Situation, weil dadurch Entscheidungsprozesse einfacher werden, aber eine klare Meinung kann auch bedeuten, dass ich sehr unflixibel bin, indem wie ich auf Neuerungen reagiere. Also wenn ich diese klare Meinung einmal habe und dann ist die für immer so, dann habe ich natürlich sehr, sehr wenig Entwicklungspotenzial, indem wie ich über mein Verhalten, Prozesse, Steuerer, Menschen führen kann, aber mal eben bei, sondern da ist es eigentlich schon wichtig, dass man eine Offenheit entwickelt, dass man so über, dass sich beschäftigen, mit dem, was man tut, auch so eine gewisse Demut entwickelt, einfach zu erkennen, was man alles nicht weiß. Und das ist ja dann irgendwie schwierig für Trainer immer, so das auf der einen Seite zu haben, auf der anderen Seite aber trotzdem selbstbewusst in der Situation zu sein. Also zu sagen, ich beschäftige mit dem, was ich jetzt noch nicht kann. Ich bin mir bewusst über meine Potenziale, vielleicht darüber meine Schwächen und trotzdem wirke ich überzeugend, weil ich einfach überzeug bin, dass ich für das, was ich gerade machen muss, ausreichende Mittel zur Verfügung habe und mit vorm Selbstvertrauen an diese Sache angehen kann. Und das ist glaube ich so ein, so ein, so ein Paar, wo man echt stark auf die Trainer einwirken kann, zu sagen, behält dir das bei, also behält dir deine Überzeugung bei, aber hinterfragt die Dinge auch. Mach bitte nichts, einfach nur weil es immer so gemacht hast oder weil dein Trainer das innerbestimmten Situation mal gemacht hat, es kann sein, dass das jetzt auf diese Situation überhaupt nicht passt. Also sei offen dafür, hab Interesse dafür, wie du dich weiterentwickeln kannst, wie Dinge um dich herum sich weiterentwickeln und hinterfragt, dass das so gewohnt und enttabliert ist, ohne dich selbst in Frage zu stellen. Und da ist das Stichwort, der finde ich Perspektivenwechsel. Perspektivenwechsel, eine super wichtige Geschichte finde ich für Trainer, aber sicherlich eigentlich für jeden Menschen, der wiederum auch mit Menschen zusammenarbeitet. Manchmal ist man als Trainer ziemlich alleine, glaube ich, vor allem in schwierigen Situationen. Und deswegen gilt es aus meiner Sicht, dass man sich natürlich unterstütze an die Seite holt. Es sind Menschen, die ein vielleicht nahe stehen, aber bewusst vielleicht auch Menschen, die haben nicht nahe stehen, um sich auch reflektieren zu lassen, um mal ein anderes Bild zu erhalten, Menschen, die auch, denen es erlaubt, ist vielleicht auch mal kritisch mit einem zu reden, um halt auch mal Dinge aufzudecken, die im blinden Fleck sich befinden, die vielleicht nicht so optimal sind. Und ja, Daniel, ich glaube, damit kommt der ständig auch im Bührohung, mit diesem Thema selbst ein Schätzung, fremd ein Schätzung, das ist ja ein super wichtiges Thema. Ja, voll. Ich wollte ganz gerne da grundsätzlich was zu sagen, weil natürlich jeder Trainer dazu uns kommt, sagt ich will kein Jahr sauber an meiner Seite. Also alle haben irgendwie so dieses Bewusstsein, dass Feedback eigentlich gut ist und dass sie auch gerne bewissten, was die anderen über einen denken, wie sie das, was sie jetzt gerade gemacht haben bewerten würden. Und dafür ist aber wichtig, dass man eine Kultur herstellt, wo es auch okay ist, dass das dann gesagt wird. Also ich würde das ganz oft, ja, ich will keine Jahr sauber an meiner Seite. Stell aber dann fest, ja, aber du fuss halt nix dafür, dass die Leute dann auch sagen, was sie denken, sondern immer wenn jemand was sagt, was sie gar nicht in Kram passt oder was vielleicht kritisch dir selber gegenüber ist, dann nimmst du das auf eine ganz bestimmte Art und Weise auf, die deinem gegenüber signalisiert, warum nix mal mache ich ja nicht mehr. So und dann hast du so eine Kultur von, du willst halt kein Jahr sauber, aber eigentlich willst du es doch, du willst halt nur sagen, du willst kein Jahr sauber. Also wenn dann musst du es auch leben und dann musst du auch aktiv erst mal die Leute fragen, weil nur zu sagen, ich will kein Jahr sauber an meiner Seite wird noch nicht bedeuten, dass die Leute zu dir kommen, du bist ja der Chef. Du bist der Chef und so wirst du auch wahrgenommen und bis die Leute den Mut aufbringen, zu dir zu kommen und zu sagen, hör zu, mir ist das und das aufgefallen. Ich glaube, dass wir da eine Möglichkeit hätten, was anderes zu machen und dadurch besser fahren würden, das dauert ein bisschen und das braucht deine Initiative und das braucht auch dein aktives Einforderungen, der Einforderung der Einschätzung der anderen und dann auch den Umgang damit, der dankbar ist. Also das ist dann wirklich in dem Moment auch, als was zu werden und wer zu schätzen, wo fühl man dem anderen dankt. Und das muss ich mal explizit sein, aber wo der andere halt einfach außer Situation raus geht und denken, egal, ich habe gerade was beigetragen dazu, dass wir uns jetzt vielleicht insgesamt verbessern und ich habe mal mit meinem Chefen gefallen getan, indem ich ihm gesagt habe, was ich denke und da wollte das auch wirklich hören. Also das ist, glaube ich, grundsätzlich erst mal so ein Setting, was man schaffen muss und was nicht automatisch da ist. Sonst kommt das auch oft aus dem falschen Kanal dann und in den falschen Situationen hoch, wo eben dann doch keine Offenheit da ist. Weil wenn man sich nur die Meinung sagt, wenn es nicht gut läuft, dann ist einfach das Setting dafür eigentlich nicht geeignet, sondern gerade in den Momenten, wo es eigentlich gut läuft, müsste man das tun. Weil da ist die Offenheit für weiterentwicklung einfach viel, viel besser. Und jetzt der zweite Punkt, so dieses Thema Selbstreflexion, das ist natürlich auch eins, was wir im unserem Kurs, also generell auch in der Ausbildung sehr, sehr hochhängen, weil einfach das natürlich wieder die Basis dafür ist, worüber wir eben gesprochen haben. Also dieses Interesse an sich selbst und das offene Interesse daran, wie wirklich denn eigentlich auf andere, wie wirkt das, was ich tue, wie effektiv sind meine Methoden, das permanent zu hinterfragen, aber auf eine gesunde Art und nicht auf eine, dass selbst vertrauen unter Bandat. Das ist halt etwas, was, sogar permanent stattfinden muss, da mindestens eine Weiterentwicklung gibt. Und da ist auch so eine, eine wichtige Unterscheidung, glaube ich, die man einfach machen muss, ist zwischen grübeln und Selbstreflexion. Also grübeln tut ja jeder irgendwie. Das ist so, ich grübel jetzt mal über mich selber nach, ich lieg abends im Bett und denkt nochmal nach, scheiße, aber es war halt heute irgendwie, wenn ich daraus nicht schlau und komm nicht in schlaf und dann grübel ich, aber das ist keine Selbstreflexion. Selbstreflexion ist wirklich ein strukturierter Prozess, wo man sich im Idealfall auch mit, bei dem, über das man reflektiert, vorher Ziele gesetzt hat, dann auch überprüfen kann, habe ich denn diese Ziele erreicht oder nicht. Und dann in diesem Reflexionsprozess wirklich strukturiert vorgeht und nachher auch ein Ergebnis hat uns so eine Art nächste Schritte für sich formuliert. Also, wo stehe ich und was bedeutet das jetzt? Also wie sieht es dann jetzt weiter aus? Wie mache ich weiter? Und dann ist natürlich die nächste Selbstreflexion auch schon eigentlich vorprogrammiert, weil dann kann ich wieder darüber nachdenken, dass was ich mir da vorgenommen habe, konnte ich das umsetzen, benallen, woan hat es gelegt und wie geht es jetzt wieder weiter? Es ist einfach so eine permanente Schleife, durch die ich durchgehe ohne, ganz wichtig, mich selber in Frage zu stellen. Jetzt hast du es gesagt, was ich gerade sagen wollte. Ich denke auch, dass es super wichtig ist, dass das ein Prozess ist, etwas systematisch ist, destrukturiert ist. Denn die Gefahr ist natürlich groß, wenn ich vom Jahrwarte, ich reflektiere mich in ständig in jeder Situation und ich muss immer jedes Training kritisch hinterfragen, jedes Gespräch, dass ich geführt habe, dann kommt vielleicht mal der Moment, wo ich am mir selbst zwei Flahre habe und die auch nicht mehr rausbekommen. Deswegen finde ich das super wichtig, dass es strukturiert ist und dann bin ich aber trotzdem wieder bei dem, was ich gerade gesagt hatte, du brauchst halt auch Menschen, die das dann auch einordnen können. Also ich finde, die Selbstreflexion und die Fremdreflexion kombiniert ist einfach ein sehr gutes Tool, auch zu Entwicklung. An sich damit zu beschäftigen, also es klingt auch danach sehr viel Zeit aufbringen zu müssen. Aber wir sind sich wirklich darauf zu versteifen, Ressourcen zu nutzen, um sich mit sich selber zu beschäftigen, ist es für einen Trainer, der im Job, das gerade im Profi-Bereich überhaupt möglich in einen Situationen sich so zu beschäftigen oder muss ich mir vielleicht auch insehenschaften, zeitliche Inseln, um mich halt zu reflektieren oder auf fremd-zur reflektieren. Weil ich gar nicht in jeder Situation machen kann. Also bevor ich Daniel Gernes Wort dazu gebe, möchte ich da einen Einblick noch mal geben, in die Studie, wir haben ja da auch uns überlegt, welche Aufgaben haben denn drin heute. Komm ich wieder zu unserem Anfangs-Teil zurück und was schon sehr merktlich war, was aufgefallen ist, dass so dieses Thema selbst für Sorge einfach heute einen größeren Teil einem als vielleicht noch vor einigen Jahren, das schon ein Thema ist, dass die Trainer bewegt. Ich meine auf der einen Seite selbst vor Sorge, ich meine auch auf der anderen Seite, so das Thema Ressourcenmanagement. Was mache ich mit meiner Zeit? Was mache ich vor allem mit meiner Energie? Ich habe nur einen begrenzten Akku, irgendwann ist er auch mal leer und wie ladig den wieder auf. Und ich glaube, dass es ja auch heute auch in der Ausbildung ein größeres Thema, Daniel da wird auch viele Erfahrungen mitmachen. Ja, witzigerweise hatten wir tatsächlich letzte Woche noch ein Modul zu genau dem Thema. Also, was nicht begrifflich ist, das gar nicht so einfach einzuraten. Es geht irgendwie so um gesunde Lebensführung, die natürlich auch damit anfängt, welch Ziele setze ich mir eigentlich. Und sind diese Ziele erreichbar oder nicht? Und wenn ich mir nicht erreichbarer Ziele setze oder wenn ich mich von Ergebnisses Zielen treiben lasse, dann was im Fußball her nicht, das kann ich weckt diskutieren. Das geht ja nicht, das kann ich komplett ausblenden, weil die einfach von außen auch an nicht rangetragen werden. Und da fängt es schon an, ne? Also wenn meine Ziele nicht erreichbar sind oder ich keine Möglichkeit habe, irgendwie zu überprüfen, wo befinde ich mich jetzt auch im Weg und nicht in diesem Prozess drin von das zu korrigieren zum Teil. Dann hab ich ja schon eine schwierige Voraussetzung und dann werde ich wahrscheinlich sehr viel grübeln. weil die Frage eben auch in die Richtung ging.
Du kannst das gar nicht abschalten. Die Gedanken suchen sich ja ihren Weg. Egal ob ich jetzt ein Strukturean selbst reflektionsprozess durchlaufe oder einfach nur grübel. Ich gehe trotzdem wach. Das kannst du nicht mit jedem Trainer unterhalten. Das kennt jeder und das hat auch jeder. Zum Beispiel Leute, die besser schlafen, wenn sie dann vor dem Schlafen gehen, einfach runter schreiben, strukturiert, was sie am Tag beschäftigt hat, was sie morgen machen müssen. Denn im Moment reagiert er deinen Gehirn auf und sagt, als klar, hier sind so ein paar Sachen für mich jetzt erst mal in Ordnung gebracht worden. Und jetzt habe ich zumindest nicht so dieses völlig undeferensierte Gefühl. Ich bin morgen einfach heute war scheiße und morgen bin ich überfordert. Also damit darfst du einfach nicht ins Bett gehen und erwarten, dass du schlafen kannst oder gut schlafen kannst. Deswegen sind das halt so Dinge, wo wir sagen, da hilft einfach so ein Strukturetor-Ungang mit sich selbst, mit der eigenen Arbeit, um ganz ganz viel auch in die Richtung zu lenken, in der es um einfach ein gutes Gefühl geht. Also sich als Trainer auch gut fühlen und sich nicht die ganze Zeit nur unter Stress und getrieben fühlen. Weil das geht mega schnell, da wird jeder Trainer, der zu sagen könnte, dass er das einmal oder mehrere Male wahrscheinlich schon in diesem Monat empfunden hat. Deswegen haben wir dann die Entscheidung gefällt, eine ganze Woche zu dem Thema zu machen, bzw. ein Modul, ist dann nicht eine Woche in Tagen, aber ein Modul, wo es umso Themen geht, wie schlafen, um Themen wie auch Zielsetzung, wie eben angedeutet, aber auch um gesunde Ernährung. Einfach ein Bewusstsein dafür zu entwickeln, wie kann ich mir was Gutes tun, als Trainer, um mich selbst in Topform zu bringen im Endeffekt. Also wenn man es mal viel Gedanken darüber wie schaffen Sie Spieler in Topform zu bringen, aber wichtig ist ja auch, dass ich als Trainer in Topform bin. Also da, dann wenn es darum geht und es geht eigentlich jeden Tag darum, um sie jeden Tag einen guten Einruf von der Mannschaft hinterlassen und irgendwas sagen, was Sinn macht und wenn du da mal mit Augenringen stetsst und dir einen Srechtstamm wird, dann wird das einfach nichts. Sondern du brauchst diese Topform selber auch, du musst die Herstellen und vielleicht noch als letzten Aspekt, der dann auch wieder in Richtung Führung gilt, du schaffst ja durch dein eigenes Verhalten und deine eigene Wertevorstellung, indem du mit dir selbst umgehst, auch in Umfälle, in dem andere arbeiten. Also alle nehmen das ja irgendwie wahr. Du bist um 8,2,2,2,20 Uhr nach Hause, dann ist das sicherlich was, was andere auch dazu bewegen wird, lange auf dem Gelände zu sein. Und das ist ja per se jetzt erstmal noch nichts schlechtes, wenn du aber, wenn du dann aber nachher da sind eigentlich nicht sinnvolles mehr tun, in ihrer Zeit, sondern einfach da sind, weil sie da sind, dann ist das sicherlich nicht zuträglich. So und wenn ich die ganze Zeit für andere sichtbar irgendwie Raubbau an meinen eigenen Kräften betreibe und das dann irgendwie anderen auch so geriere, dass das jetzt schon wichtig wäre, dass sie um einen Uhr nachts noch erreichen werden und irgendwelche Aufgaben erledigen, der im nächsten Tag fertig sind und die Beispiele gibt es wirklich. Dann ist das natürlich was, was nicht nur für mich ungesund ist, sondern auch für die Leute um mich rum und dann saug ich nicht nur die Energie aus mir selber raus, sondern auch den, auch den, die mich theoretisch ergänzen können. Dann wird natürlich das ganze System extrem schwar. Ich telle live Hex von da an hier, oder? Ja, absolut perfekt, genau das brauchen wir. Jetzt ist es ja so, ihr beschäftigt euch in der Ausbildung mit dem Trämerkompetenzen. Du hast es in der Studie gematet, dass du nicht nur eine reine theoretische Untersuchung angestellt, sondern du hast Befragung auch angestellt. Mit wem hast du dich unterhalten oder mit welcher Art von Trainer und wie sind da deine Erfahrung? Ich würde jetzt gerne die ganzen Namen in Nennen, das bleibt aber ein Betriebsgeheimnis sozusagen. Aber ich kann sagen, es waren sehr spannende Persönlichkeiten von der ersten bis zur dritten Liga, das war im Endeffekt die Zikuppe. Und ich muss sagen, aus jedem Gespräch mit diesen Persönlichkeiten nimmt man auch persönlich was mit. Und wir haben ja da sehr angeregt, uns auch über genau die Dinge unterhalten, über die wir heute hier auch sprechen. Und das bringt überhaupt dich auch den Gegenüberweiter, auch den Trainer. Also wir haben versucht, die erste Bundesliga genauso abzubilden, wie die dritte Liga. In der Arbeit stellt du vier Hauptkompetenzen heraus, die auch für den Fußballtrainer von großer Bedeutung sind. Das sind die Personalkompetenzen, die Aktivitäts- und Handlungskompetenzen, sozial kommunikative Kompetenzen und Fach- und Methoden-Kompetenzen. Das sind es da einmal drauf eingehen und das deta-jeter betrachten, was sind denn personelle Kompetenzen im Bezug zum Trainer? Also, personelle Kompetenzen werden ganz einfach als ich Kompetenzen bezeichnet. Das sind die Kompetenzen, die auch helfen zu reflektieren, auch selbstkritisch zu sein, in sich hineinzuhören und beschreiben sehr sehr gut, wie die Person an sich agiert. Hier ist zum Beispiel die Glaubwürdigkeit zu benennen, die uns auch heute schon über den Weg gelaufen ist. Eine sehr sehr wichtige Teilkompetenz. Es geht eben darum, selbst Einschätzung vorzunehmen, es geht darum, Produktive-Einstellungen zu kreieren, aber auch Wertevorstellungen herauszuarbeiten. Das verblickt sich alle sind da Personal- und Kompetenzen. Wenn du das "ich" in den Raum schiebst oder stellst, denke ich auch an das Trainer- und Wicklungsmodell, was ja auch Basis in der Ausbildung ist da. Ja, absolut. Und da ist das, stelle ich im Zentrum. Das Trainer-Entwicklungsmodell ist jetzt auch nicht irgendwie aus dem Blauen raus entstanden, sondern richtet sich natürlich dann auch gemäß dieses Prozesses, auch nach den Kompetenzen, die als wichtig eingeschätzt werden. Das Trainer-Entwicklungsmodell müsste man jetzt wahrscheinlich so vor sich sehen, aber man kann sich das als Kreis vorstellen und in der Mitte dieses Kreises steht der Trainer selbst. Also, das steht so. Ich, Trainer, also es Trainer, ich. Nicht meine Persönlichkeit insgesamt, sondern vor allen Dingen meine Identität als Trainer. Das ist im Zentrum und spielt in der Ausbildung auch eine große Rolle, weil wir uns in ganz ganz vielen Aspekten halt mit dem Trainer und seiner speziellen Trainerpersonlichkeit beschäftigen. Also, es ist nicht irgendwie jeder Trainer gleich, sondern es gibt jeden Trainer individuell und dieser Trainer interagiert halt mit den Leuten um sich rum und mit den Feldern, die aber arbeiten muss, halt auch auf eine individuelle Art und Weise. So und die Felder, die wir darum herum angeordnet haben, ist einmal das Spiel und mit dem Spiel, meine ich jetzt nicht nur das Wetspiel, was am Wochenende stattfindet, sondern alles, was sich direkt mit dem Fußballspiel, also mit Training, mit Spielkonzeption und Spielfühle so viel individuellen Prozessen, die auf Leistungsoptimierung ausgerichtet sind, beschäftigen. Also, das Spiel, dann gibt es das Feld Organisationen und Organisationen wirklich als Begriff für das Umfeld, in dem ich mich bewege. Also, mein Verein ist ja zum Beispiel eine Organisation, der Verein an eine Organisationstruktur, in dieser Organisationstruktur, nämlich als Cheftrainer oder auch als jeder andere Mensch, irgendeine Rolle ein und diese Rolle ist irgendwo in einem Organigramm definiert. Das geht jetzt gar nicht um, das wir irgendwie Organigramme außen annehmen, sondern es geht darum, wie ist denn das Ganze aufgebaut und wie führe ich diese Organisation? Einmal nach unten sozusagen, also die Leute, die mir darunter stellen, wie gehe ich mit denen um, wen hab ich da eigentlich, wie kann ich die möglichst gut einsetzen, sodass wir insgesamt gut zusammenarbeiten. Aber auch nach oben, das ist ja auch so ein Begriff im Englischen, Managing Up, also nur weil Leute mir überstellt sind, heißt das ja nicht, dass ich trotzdem nicht eine Art und Weise habe, mit denen umzugehen, in denen ich meine Interessen durchsetzen kann. Managing Up ist auf jeden Fall auch ein Thema und dann gibt es als letzte Systemkomponente noch das System und das System Fußball ist alles das, was außen rum ist, was ich nicht direkt beeinflussen kann. Es gibt natürlich Möglichkeiten, das System verändern, aber das kann ich meistens nicht in diesem Moment. Das System hat halt eine Medienlandschaft zum Beispiel. Die Medienlandschaft ist da, ob ich das will oder nicht und die Arbeiten halt nicht in die gleiche Richtung, wenn meine Organisation schon so in die gleiche Richtung arbeiten sollte, wie ich so aber Medienlandschaft ist halt da, da muss ich mit umgehen. Die kann ich auch für mich nutzen, aber ich muss halt wissen, wie das einfach eine Systemkomponente, die kann ich nicht verändern. Und dann hast du so, dass ich im Zentrum und hast das Spiel einmal als großen Komplex, dass die Organisation oder das System und deine Interaktion findet natürlich immer über Menschen statt. Weil du interagierst mit dem Spiel über deine Spieler oder was Trainer-Team kann man sagen, mit der Organisation, über alle Menschen, mit denen du da zusammenarbeitest und über das System halt auch mit Menschen, das Medienlandschaft ist ja nur ein abstrakter Begriff, das sind ja auch Menschen, mit denen du da umgehst. Das heißt dieser Umgang mit Menschen, der steht dann absolut im Zentrum in alle Richtungen. Also eine Struktur, in der ich mich als Trainer bewege, in der nicht nur die Personal-Kompetenzen dann Roll spielen ansehen, wie bringen wir das denn jetzt in Verbindung mit Aktivitäts- und Handlungs-Kompetenzen? Ja Daniel hat finde ich da eigentlich einen guten Übertrag geschafft auch zu den weiteren Kompetenz-Fällen dann, weil genau diese werden auch benötigt, um dann eben in dem System zu agieren, mit der in der Organisation zu Recht zu kommen, mit den Spielern zu arbeiten, mit den Medien zu arbeiten. Und wenn wir jetzt über Aktivitäts- und Handlungs-Kompetenz sprechen, dann geht es hier darum, dass ich es schaffe individuellen, aber auch natürlich eine mantschaftliche Struktur zu aktivieren, in eine Richtung zu bewegen. Ich sage mal Begeisterung auch zu schaffen für ein Ziel, das man gemeinsam erreichen will, das dreht sich alles in diesem Bereich. Interessanterweise ist auch so, dass für den Profit-Trainer, für den Spitzenbereich die Aktivitäts- und Handlungs-Kompetenzen in der Studie am meisten ausgebregt waren, sein Sold-Ten. Die meisten Aktivitäts- und Handlungs-Kompetenzen wurden in dem Fall benannt für einen Profit-Trainer. Andere Bereiche, zu dem wir gleich kommen, waren da eher unterrepräsentiert, das ist schon interessant, ein Themen wie gesagt, die Entscheidungsfähigkeit, Begeisterungsfähigkeit, das sind diese Teilkompetenzen, wie man da sagt. Und dann habe ich noch gar nicht über die sozial kommunikative Kompetenzen gesprochen, dass so der dritte große Bereich, der natürlich dann ganz wichtig wird, wenn es darum geht, mit Menschen zusammen zu arbeiten. Und dann haben wir immer darum, dass die Persönlichkeit der Menschen, mit anderen Menschen interagiert. Klar, hier haben wir Themen, die Krisenmanagement, das natürlichen Thema Kommunikationsfähigkeit, das ein Thema Sprachgewandheit, ist natürlich auch etwas, was auch im Trainingsbetrieb und außerhalb des Platzes ermineint wichtig ist.
die sozial kommunikative Kompetenzen. Und diese sind natürlich extrem wichtig, wenn es darum geht, zwischen menschliche Beziehungen aufzubauen. Trainer-Spieler-Beziehungen, Stichwort, ist natürlich was extrem wichtiges. Wir sprechen ja auch da immer darüber ein, oder Spieler müssen für den Trainer durchs Feuer gehen, wenn ich mal das Plakativ ist hier reinschmeißen darf. Und ich glaube, dass ganz viel davon einfach in diesem Bereich entsteht, sozial kommunikative Kompetenzen kombiniert dann auch mit den "ich" Kompetenzen, mit den Personalen Kompetenzen. Dann gibt es eben noch den vierten Quadranten, die Fach- und Methodenkompetenzen. Das ist natürlich ein Bereich, wo gerne immer darüber gesprochen wird, ja gut, das ist halt das Fachwissen, aber es ist natürlich viel mehr als das Fachwissen. Es geht um die Expertise, das ist klar, aber es geht auch um systematisch methodisches Vorgehen. Es geht auch um analytische Vorgehensweisen. Und es geht sogar um Dinge wie Respekt und Anerkennung, meinen Kollegen gegenüber und mir selbst, den Überstiegen über, in diesem Bereich. Ja, so wie du das jetzt gerade aufgezählt hast, ist super interessant, den Übertrag zu machen, dahin die Ausbildung jetzt aufgebaut ist. Also zumindest mal in den obersten Bereichen, weil du hast ja eigentlich alles genannt, bevor du die Fach- und Methodenkompetenzen genannt hast. Und nicht irgendwie gering schätze ich, wenn man für einen schon mal kurz davor gesprochen ist, ist das eine sehr, sehr große Rolle spielt. Aber du brauchst halt einfach einen wirklich wirklich großes Zeitbudget, um diese ganzen Bereiche abdecken zu können. Wenn wir früher sehr viel kürzere Ausbildung, wir haben nur eine ausführliche Ausbildung, das war die Fußballlehrerausbildung. Was natürlich bedeutet hat, dass auch alle Trainer, die diese Ausbildung nicht gemacht haben, eigentlich gar nicht die Möglichkeit hatten, irgendwelche Kompetenzen zu erwärmen, die in diesen anderen Bereichen legen. Weil aufgrund der kurze der Zeit ist eigentlich immer nur umfache Methodenkompetenz geht. Und die ist wichtig, nur der Austausch und der Wissensaufbau und Kompetenzaufbau über diese anderen drei Fälle. Das ist natürlich, das habt ihr in der Studie gemerkt. Aber das merken wir ja auch jetzt in der Diskussion einfach unfassbar wichtig. Und an einige Stellen wahrscheinlich wichtiger dafür, dass du ein Job bekommst und im Job bleibst, als deine Fach- und Methodenkompetenz. Also eigentlich ist alles wichtig. Aber früher, und ich will jetzt gar nicht sagen, dass früher irgendwie, als schlecht war noch nicht. Aber es war einfach notwendig, die Ausbildung zu ergänzen, um diese anderen Bereiche, die total entscheidend dafür sind, wie du als Trainer agierst. Und was für ein Umfeld, du für alle Hersteller, ist die mit dir zusammenarbeiten. Das sind ein ganz sehr Menge Menschen, die davon ja abhängig sind. Und irgendwo sollen die sich alle wohlfühlen. Die sollen sich jetzt heißt nicht irgendwie wohlfühlen, oder? Und wir haben uns alle immer lieb, sondern es geht darum, dass sie sich grundsätzlich wohlfühlen in dieser, in diesem Umfeld und deswegen ihre beste Leistung bringen können. Absolut. Ich wollte noch mal auf diese Thema Fach-Kompetenz zu sprechen kann, weil ich denke, das wird immer auch in der Diskussion auslösen. Wie ist das gewichtet? Ich würde auch mal gern weggehen von dieser Gewichtung irgendwo, denn ich glaube, wir sind uns einige Fach-Kompetenz, und in dem Fall auch Fachwissen, diese Expertise ist extrem wichtig, natürlich um ein Trainer zu sein, der auch erfolgreich sein kann. In den Studien, das ist nicht nur ein derer Studie rausgekommen, sondern auch in anderen. Kann so ein bisschen hervor, die Fach-Kompetenz ist im Endeffekt irgendwo das Fundament des ganzen Würdest du das unterschreiben, Daniel? Wahrscheinlich schon, weil wenn du die Evolution des Trainers anguckst, dann wird er sich wahrscheinlich in ersten Schritten immer da befinden, wo es sehr, sehr stark darum geht, erst mal Training auf dem Platz zu kriegen und eine Mannschaft am Wochenende zu trainieren. Es fang ja die wenigsten an, mit einem Funktions-Team von, weil sie nicht 40 Leuten zu arbeiten und da so stark in der Führung gefordert zu sein, sondern die ersten Schritte sind ja meistens, wenn man irgendwie Fußball lebt und wenn man gerne auf dem Platz ist und sich dann da natürlich auch in erster Linie bewegt. Deswegen glaube ich, dass diese Fach- und Methoden kommen mit uns am Anfang, besonders wichtig ist, und dass die anderen Punkte irgendwie dazukommen. Und das natürlich der Eindruck, die Interaktion mit den Spielern auf diesen ersten Schritten meistens auf dem Platz stattfindet, und man die Spieler da natürlich auch im ersten überzeugt. Und jetzt gar nicht so wahnsinnig viel außen rumhat, wo man noch einwirken kann. Und deswegen ist es glaube ich erklär, aber es ist schon auf jeden Fall eine Basis-Kompetenz, weil am Ende ist halt immer noch ein Fußball und den Fußball muss ich verstehen. Muss wissen, was da die wichtigen Dinge sind, wie ich bestimmte Dinge vermitteln kann. Auch Coaching spielt dann natürlich eine große Rolle, was jetzt hier gar nicht unter den Fach- und Methoden-Kompetenzen gelistet ist, aber es natürlich sehr entscheidend ist, wenn es auf dem Platz geht. Also ich glaube, dass da ganz viel drinsteckt, was man vor allen Dingen am Anfang braucht, was man sich dann selber als Basis erarbeitet und dann diese ganzen anderen Felder und Fähigkeiten, wenn sie eigentlich gegeben sind, dann sukzessive entwickeln kann. Ja, vielen Dank für die Ausführung dazu. Mir ist auch in dem Zusammenhang jetzt noch ein andere Bikl gekommen, der auch immer wieder genannt wird im Kontext mit Ränern, das ist Karisma. Taucht jetzt hier in unserem Charts auch erstmal gar nicht auf, aber hier ist auch wichtig zu sagen, oder zu den der Fragen, was macht denn eine charismatische Persönlichkeit aus? Was bedeutet das denn? Und das meiner Sicht sind das insbesondere Personalenkompetenzen, die in den charismatischen Personen ausmachen. In der Theorie wird da immer gerne über Macht, Magandie gesprochen, wenn wir jetzt mal weg vom Fußball gehen, dass das eben jemand ist mit sehr starken Personalen und Aktivitätskompetenzen. Im Fußball könnten wir jetzt Namen reinschmeißen, die sicherlich auch immer wiederfallen. Da wär's auch mal spannend, die Wanderer natürlich auch zu sprechen. Daniel, vielleicht hast du über die Parat? Ja, Namen jetzt nicht, aber das Thema Charismat finde ich super spannend. Ich weiß, dass das immer sehr hoch gehängt wird. Ich glaube auch, dass es wichtig ist, aber dass es auch nochmal unterschiedliche Möglichkeiten gibt, charismatisch zu sein. Es gibt ja auch so ein, wenn das ist, glaube ich, die dunkle Triale der Persönlichkeits-Eigenschaften, die auch als sehr charismatisch wahrgenommen werden, das ist eine Mischung aus Nazismus, Psychopathie und Machiavellismus, also so dem Glauben daran, dass mein Machtanspruch alles andere schlägt. Und das wird als sehr charismatisch wahrgenommen. Es gibt auch viele Beispiele, wo Menschen über diese Persönlichkeits-Eigenschaften effektiv führen, würde ich sagen, weil natürlich so gerade Psychopathie ohne jetzt zu tiefen, gibt Psychologie abzutauchen, aber sehr stark mit manipulativen Verhalten verbunden ist. Und wenn ich Menschen manipulieren kann, dann kann ich natürlich im Zweifelsfall auch Situationen so gestalten, wie sie für mich am besten sind. Und deswegen gibt es viele Menschen, die charismatisch empfunden werden, die aber genau diese Persönlichkeits-Eigenschaften aufweisen. Diese Persönlichkeits-Eigenschaften sind dann aber, obwohl sie charismatisch sind, eigentlich so neuteutes Worttoxisch für die gesamte Kultur. Das heißt, den Menschen, die so sind, geht es ja in der Fekke jetzt ja nur um sich selbst und wie sie selber wahrgenommen werden und aussehen in dem Ganzen. Und deswegen charismaya, aber immer auch ein bisschen mit Vorsicht zu betrachten, wodurch wird dann dieses charismar erzeugt. Also nicht alles davon ist gesund, auch wenns möglicherweise dir in der Führung hilft. Und da schreibe ich. Okay, dann lassen wir das so stehen. Jetzt, wir haben vorhin über das Setting gesprochen, indem ich mich als Trainer bewege. Du hast auch eine Unterschiede gemacht zwischen dem, der vielleicht erst Liga irgendwie um international spielt, bei der München fehlt gerade als Cheftrainer oder einer zweiten Liga. Du hast ja selber auch Erfahrung in diesem Bereich gemacht. Du hast bei Leberkursen als Pro-Trainer im Profi-Bereich. Du bist immer noch im Trainer-Team der U21. Kannst du einen Vergleichziehen zwischen Vereinstreiner und Nationaltrainer? Gibt es dann Unterschiede auszumachen? Von dem, was ich als Trainer mitbringen muss? Ich treffe jetzt mal da rein, beim Daniel. Wir haben auch eine Vergleichstudie gemacht mit den Unernsteiner-Trainern tatsächlich im Laufe der Studie und das war schon interessant. Jetzt im Bezug auf die Kompetenzen, die meisten Kompetenzen, die ausgewählt wurden als die wichtigsten identisch waren. Aber es gab natürlich auch ein paar wenige, die sich anders gestaltet haben. Und aus meiner Sicht war das vor allem in den Bereichen, wo es darum ging, auch Kontakt zu Menschen zu haben, aber auch in den Bereichen der Planung beispielsweise. Klar, weil du hast natürlich, das weiß Daniel natürlich wie besser als sicher, oder du hast natürlich ganz andere Rhythmus, was Training angeht, was Zugang angeht, zu Spielern und was dann auch Aufgaben angeht, weil du ja auch eine Bürobrachderrolle irgendwo über einen sehr großen Zeitraum einnimmst. Das fand ich schon sehr interessant. Ja, du hast auch bestimmte Unterschiede im Bezug auf zum Beispiel Konflikmanagement. Also bei einer Nationalmannschaft ist es ja so, dass du den Kader jedes Mal neu bestimmst, wenn du einletzt. Das heißt, wenn du jetzt ein Problem mit irgendeinem Spieler hast, dann letzt du den einfach nie ein. Oder der ist so gut, dass in einletzt und es sagt, es ist wirklich wert, an diesem Konflik zu arbeiten, aber es wäre eine Möglichkeit, all diesen Konflik aus dem Weg zu gehen. Und einfach zu sagen, da ist ja nicht dabei. Das heißt, das kannst du ja im Verein nicht machen, sondern der Spieler ist ja da und du musst mit diesem Schüler beschäftigen, du musst dann eine Lösung für die Situation finden. Und diese Situation taucht nicht so auf, genauso wie in einem Turnier, natürlich in der Regel nur da bleibst, wenn du gewinst. Weil wenn du nicht gewinst, dann fliegst du raus und bist weg. Das heißt, auch da gibt es weniger Konflikpotenzial, was so in der Mannschaft schwählt, als das im Verein der Fall ist. Das heißt, es gibt schon so ein paar Dinge, die vielleicht etwas einfacher sind, wenn du Nationaltrainer bist. Auf der anderen Seite hast du natürlich immer die Herausforderung, in einer sehr, sehr kurzen Zeiten, sehr großen Einfluss ausüben zu können oder zu müssen. Das heißt, wenn du mit deiner Mannschaft eine bestimmte Art von Fußball spielen willst, dann kriegst du immer Spieler, die letzten mindestens drei Wochen mit ihrer Vereinsmannschaft alle, was unterschiedlich gespielt haben, unterschiedliche Begriffe hören, vielleicht auch unterschiedliche Belastungsmuster in ihrem Spiel haben. Und dann kommst du und verlangs was von denen, was die gar nicht gewohnt sind. Also da musst du ja auch irgendwo in Mittelweg finden. Das heißt, ich bring jetzt all das ein, was die, also möglichst viel von dem ein, was die aus dem Verein gewohnt sind, wo sie sich unten nicht umstellen müssen. Aber wir haben ja auch unseren Weg, wie wir Fußball spielen wollen. Und auch das muss ja gewährleistet sein. Insofern musst du da, glaube ich, in einer sehr kurzen Zeit dann schon über sehr begrenzten Einfluss, was herstellen können, wozu du dem Verein einfach viel, viel mehr Zeit hast. Dritte Aspekte, in denen ich dann nennen würde, ist Thema Beziehungsaufbau und Beziehungspflege mit den Spielern. Natürlich schon so, wenn du
die dann für zehn Tage hast, dass du schon in den Austausch kommst, obwohl du manchmal auch nach Maßen nach Hause fährst und denkst, mit dem wir die gar nicht gesprochen. Also, dann fällt dir ein, da fällt dir auf, es ist ein Spielergibt, darf eigentlich dann noch nicht passieren, wo du, sagst ja, so richtig Kontakt hatten wir jetzt nicht. Und dann diese Beziehung aufrechtzuerhalten, wenn du gar keinen Kontakt hast, zum Teil drei, vier Monate nicht, also kein natürlichen Kontakt, also da einfach Kontakt herzustellen, die Spieler zu besuchen über alle möglichen digitalen Wege mit den Kontakt zu sein. Das ist schon eine andere Herausforderung, als wenn du dich im Verein jeden Tag siehst und jeden Tag theoretisch ein persönliches Gespräch ansetzen kannst. Also schon auf vielen Ebenen irgendwo einen anderer Job, aber interessant zu hören, dass die so die Wichtigkeit der kompetensten genauso eingeschätzt wurden. Genau, also das war etwas, den wollten wir nachgehen und das hat sich bestätigt, tatsächlich. Okay, ja, schon spannend, was du alles mitgebracht hast als Trainer und das dann auch zu reflektieren, nicht nur sich selber, sondern auch in der Umgebung, in der ich dann noch mal bin, was ich das ja auch verändert. Also ich bin ja mal da Trainer, mal da Trainer, ich glaube die Spanne, in der ich Trainer beeimvereinwinnen, die wird ja leider, muss ich sagen, immer kürzer auch. Und dann ist auch die Frage, wie ist meine Einfluss in diesen Verein vielleicht? Und wie kann ich mir was aufbauen und wie wirklich auch nur situativ? Absolut, ich glaube da sind wir ja dann auch bei diesem auch ominösen Wort Passung, ja, ist für mich auch so ein Stichwort, Trainerpassung, wie sehr passt denn eine Figur zu einer, zu einer Organisation, ne, was man so. Sicherlich auch eine ganz schwere Frage, aber auch eine Frage für die Zukunft, die man vielleicht auch noch besser klären sollte, ob man sich klären kann, ist die Frage, kann man drüber diskutieren, ist weil es sehr, sehr komplex ist. Das zeigt ja auch schon unser heutiges Gespräch, was wir alles heute sprechen. Aber das kam natürlich auch in der Studie heraus, dass wir haben ja nicht nur Trainer befragt, sondern wir haben uns ja auch mit Sportdirektoren und da halten. Wie entscheidet man sich denn am Ende für einen Trainer? Was ist denn das Ausschlaggebende, warum ich mich für den einen Trainer entscheide? Und dann kommt auch immer wieder das Wort Passung, ohne es genau vielleicht definiert zu haben. Ja, ich finde das super wichtig, das ist auch was, was wir mir in den Trainern mitgeben. Also in der idealen Welt kannst du dich ja entscheiden, ob du was machst oder nicht. Wir sprechen ja dann, also wir sprechen immer vom Prinzip und nicht von der Anwendung unter irgendwelchen externen Faktoren. Zum Beispiel, ich habe keine Kohle und muss einen Job annehmen. Also das ist ja nicht das worüber wir sprechen, sondern wir sprechen davon, du kannst dich entscheiden und in dem Moment, wo du dich entscheiden kannst, musst du ja auch diese Passung für dich überprüfen. Ist ja nicht so, dass der Verein ich will und wenn der Verein sagt, ja, wer machen das, du bist besser als die drei anderen, die wir interviewt haben. Dann musst du das zwingen machen, sondern es ist ja auch deine eigene Verantwortung, sicherzustellen, dass du da eine Passung siehst. Und dafür musst du dir halt bestimmte Informationen besorgen. Und das versucht natürlich auch der Verein und ich finde, man muss an der Stelle echt auch mal eine Landze brechen für die, die Entscheidere, die Trainer holen. Also, wird immer viel kritisiert, ja, und dann, wie kann man dann nach drei Monaten dann schon wieder Trainer entlassen, wenn man den gerade geholt hat? Ich finde das natürlich insgesamt auch nicht gut, dass das passiert. Aber du kannst das Risiko halten nicht eliminieren, sondern du kannst nur minimieren, indem du dir Informationen holst, indem du den Trainer selber beobachtest, indem du die Einschätzung von Leuten Einholz die sehr eng mit ihm zusammengearbeitet haben. Aber im Endeffekt ist ja die Passung immer nur über prüfbar durch diese Informationen, bloß ein persönliches Gespräch und das persönliche Gespräch findet einen entspannten Setting statt. Und was du aber eigentlicher wissen müsstest, ist, was passiert denn, wenn hier alles Spitz auf Knopf steht, wenn alle auf 180 sind, wie reagiert der Trainer dann? Und als Trainer müsst du es ja auch wissen, wie reagiert der Sportdirektor dann? So und das ist ja die Frage, die entscheidend nachher dafür ist, ob das hält oder nicht. Also, wie agierst du in den Situationen gemeinsam, wo es wirklich Spitz auf Knopf steht und wo viel auf dem Spiel steht und wo alle emotional angestachelt und auf 180 sind. Und das kannst du nicht vorher sehen. Weil das so abhängig davon ist, wie zwei Menschen, oder, ich weiß auch drei oder vier Menschen, da sind ja auch ein paar andere dabei, wie die dann harmonieren und wie die in der Lage sind, sich unter diesem ganz speziellen Setting zusammen zu raufen. Das ist immer irgendwo ein Schätzwert, der man da generieren kann. Ja und das immer ja dann auch gleich wieder beim Kompetenzbügel fern. Genau darum geht es, dass man auch kompetenzen oder man ist dann kompetent, wenn man eben auch in unüberschalbaren Situationen erfolgreicher immer auch handeln kann. Und das ist ja auch diese Herausforderung, die Daniel jetzt auch so schön beschrieben hat. Ich meine, man hat ein Gespräch mit Trainern, das sind lockerer Gespräche, das sind vielleicht dann auch humorvolle Gespräche, fachliche Gespräche. Aber das sind halt einfach keine, es ist kein Gespräch in einer kritischen, in einem kritischen Setting. Und natürlich müsstest du jetzt eigentlich hergehen und hier, ich gehe noch ein Schritt weiter. Eigentlich den Trainer auf dem Platz auch mal stellen, den Arbeiten lassen auch mit den Menschen, wie interagiert er mit den Menschen. Aber ich glaube, das sind wir uns einig, dass das in einem vor allem ein Profifußball, natürlich eine färschspirige, wenn sogar unmögliche Geschichte ist, das herzustellen. Aufgrund des medialen Trucks, etc. was alles noch dort mit reinkommt. Also es ist natürlich eine sehr spannende Geschichte, wie wähl ich auch einen Trainer am Ende des Tages aus. Welche Prozesse, ich glaube, ich glaube, man kommt immer an diesem Punkt. Es ist dann im Alltag anders, wenn es dann überall brennt. Und dann zeigen sich sehr, sehr viele Dinge erst. Du hast diesen Ergebnis-Druck in dem Feld, in dem die Trainer sich dann natürlich bewegen auch. Ich glaube, du hast wenig Zeit, dann auch dem Trainerzeit zu geben, sich zu entwickeln, obwohl das genau das ist, was ich so schade finde. Also vielleicht auch in einem Verein mit einem Trainerentwickler, mit dem Trainer zusammen, halt zu arbeiten. Und zu sagen, wir vertrauen dir als Menschen. Wir wollen auch daran arbeiten, um genau diese Krisen vielleicht auch zu überstehen zusammen und daran auch zu wachsen. Aber ist es denkbar oder naiv? Ja, es ist denkbar. Es gibt ja durchaus Modelle, die zeigen, dass vor allem mit Trainer in die zweite Bundesliga gegangen sind, wieder aufgestiegen sind. Und mittlerweile sehr, sehr erfolgreich und sehr gefestigt auch wirken. Und das zeigt, dass es machbar ist. Ich glaube, dass nicht jedes Vereinsumfeld das auch zulässt, weil auch die, die dann vor der Gründung darüber entscheiden, ob ein Trainer weiter machen darf oder nicht, stehen ja auch wieder unter Druck und müssen ja auch bestimmten Leute in Rechenschaft ablegen. Und da ist natürlich auch mal die Frage, wie stark es deren Position ist. Und die Stärke, diese Position ist, dass du eher geht es dann auch in die Richtung, dass man länger zusammenarbeitet. Aber ich glaube, was ganz entscheidend ist, ist da auch wieder die Frage von Zielsetzung, wie es die Ziele gesetzt ist. Und es gibt halt ganz häufig in der überwiegenden Mehrheit, so dieses Ergebnisziel, dem sich alles unterordnen muss. So und der Ergebnisziel, mit Ergebnisziel, meine ich jetzt. Ich werde heute gefragt, wo ich am Ende der Saison stehe. So, ja, keine Ahnung. Weiß ich nicht. Vorher soll ich das wissen. Ich weiß ja nicht, wie die anderen performen. Ja, sein, dass wir eine super Saison spielen, gibt aber sieben vor allem, die noch besser spielen und nachher sind wir 8. Wir haben eine gute Saison gespielt. Genauso kann sein, dass wir eine Scheiße Saison spielen. Das ist jetzt ein reinen Fußball, die reine Entwicklung der Mannschaft betrifft. Aber dritter werden, weil es nur 2 gibt, die besser werden. Das heißt, diese Ergebnisziele, die immer angesetzt werden, weil sie halt so schön messbar sind. Und so, so oberflächlich betrachtet einfach sich auch natürlich sehr plakativ hernehmen lassen für bestimmte andere Interessengruppen, die daraus was machen. Die eigene sich natürlich für einen Trainer überhaupt nicht, weil sie gar nichts sagen, was du auf der Handlungs-Ebene eigentlich machen sollst. Weil Spielgewinnen ist in fossen rein in fossen raus. Also, das hat ganz viel mit Spielglück auch zu tun. Das einzelne Spielen. Und wenn ich jetzt überhaupt nicht für mich festlege, es gibt ja Auswahl dieser Ergebnisziele, die Leistungs-Ebene im Prozess-Ebene. Also Leistungs-Ebene heißt, die Parameter, die ranziehe, um die Leistung zu spielen. Das ist ja nicht eins nur geworden oder eins nur verloren für einen Daffs auf jeden Fall für ein Trainer nicht sein. Sondern es gibt ja bestimmte Dinge, die kann ich auch messen, die kann ich auch analysieren, die Leistungs-Ebene feststellen oder ausmachen für uns. Und diese Leistungs-Ebene kann mir wieder hinweise darauf geben, was muss ich denn auf der Handlungs-Ebene machen, um diese Leistung immer bringt zu können. Und wenn ich das gut mache, wenn ich auf der Handlungs-Ebene sind voller Dinge tue, die ich auf der Leistungs-Ebene in Leistung ausdrücken, da ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich das Ergebnis positiv gestaltet habe, auch hoch. Nur das Problem ist, dass das ganz oft nicht definiert wird. Sondern es wird nur definiert, ja, wäre ganz schön, wenn man möglichst viele Spiele gewinnen. Wir brauchen drei Punkte im nächsten Spiel, aber wie brauchen wir den drei Punkte? Und muss ja irgendwas dafür tun, dass du die drei Punkte holst. Und muss der Mannschaft ja auch irgendwas mitgeben, was sie dafür tun. Also nur die drei Punkte, das bringt es ja jetzt irgendwie nicht weiter. Nur 5. Platz bringt es jetzt irgendwie nicht weiter. Und nachher wird aber dann oft gesagt, ja die Entwicklung der Mannschaft war irgendwie negativ. Und deswegen muss man jetzt einen anderen Weg, ja, aber welche Entwicklung der Mannschaft denn woran misst du das denn? Das ist da einfach nur Ergebnisse. Und diese Ergebnisse, dafür wird dann jetzt die Floss-Wilbe nutzt, die Ergebnisse, die Entwicklung der Mannschaft war nicht so, wie wir uns das vorstellen. Aber es wird überhaupt nicht die Entwicklung der Mannschaft irgendwie gemessen oder analysiert. Also das ist super schwierig. Innerhalb dieser Zielsetzung als Trainer, dann auch nach außen zu kommunizieren, hey, ich will nicht nur meinen Hintern damit retten, dass ich nicht nur über das Ergebnis spreche, sondern es ist wirklich wichtig, dass wir definieren, wo wollen wir dann gut sein und was tun wir dafür, um da gut zu werden. Und das schlüssig ist, dann erhöhle ich auch die Wahrscheinlichkeit, dass ich gewinnere, aber ich gewinnere auch nicht jedes Spiel. Und ich retta mal dritter und mal sieb damit gleich in Leistung. Ja und im Zug auf die Ergebnisse lässt sich ja auch gar nicht nachweisen, dass Trainerwechsel sinnvoll sind, mittel und langfristig vor allen Dingen.
Kurzfristig kann Trainerwechsel in der TUI zumindest durchaus mal Sinn machen, aber die Zahlen, die Ergebnisse lassen da keinen wirklichen Schluss zu, dass ein Trainerwechsel sinnvoll ist. Klar wissen wir, dass andere Dinge eine Rolle spielen, Leistung, beispielsweise aber vor allen Dingen auch zwischenentschlächer, Spektisch-Spindern natürlich auch eine Rolle. Warum vielleicht dann manchmal auch nicht wirklich von außen ersichtlich, und Trainerwechsel vielleicht auch mal Sinn macht? Das sind ja alles Dinge, die dann auch nicht immer nach außen kommen und diskutiert werden. Eine große Masse, ein Faktoren, die da irgendwie auf mich einwegen als Trainer, mit denen ich umgehen muss, den ich mir bewusst sein muss, wo ich mich entwickeln kann, vielleicht auch nicht, wo ich aber ja rausfinden muss, okay, wie ist man selbstbild, wie ist das Fremdbild auch über mich? Wie ist das generell mit den Kompetenzen in meinem Arbeitsumfeld? Hier gibt es denn bei dir jemanden, der auch dich in deiner Rolle als Ausbilder spiegelt, oder machst du das vor allem, wenn damit dir selber aus oder hast du da auch ein Ansprechpartner, um das auch immer wieder zu entfragen? Es gibt natürlich Leute, mit denen ich mich austage, die jetzt nicht teil meines normalen beruflichen Umfeld sind, einfach um zu gewährleisten, dass ich auch Perspektiven bekomme von Menschen, die jetzt nicht in eine Abhängigkeit von mir stellen, dass ja immer ein schlechtes Voraussetzung für ein objektives Feedback und die einfach auch nicht so in diesem System Fußball gefangen sind, indem ich ja auch irgendwie drin bin, wo auch Anforderungen an mich bestehen, den ich mich irgendwie stellen muss, so einen Alltag. Und da gibt es echt gesund, dann einfach von Leuten manchmal noch zu hören, ich sage mal, warum machten ihr das eigentlich so? Warum? Warum muss das im Fußball immer genau so laufen? Und dann denke ich, wenn ich mal auch hier gute Fragen, warum muss das immer so laufen? Und um einfach außerhalb dieser Box denken zu können, brauche ich den Austausch mit Leuten außerhalb des Fußballs. Ich hoffe aber natürlich auch, dass ich in dem Team, in dem ich arbeite und in dem Umfeld, in dem ich mich hier normalerweise bewege, es schaffe irgendwie, so diese Kultur herzustellen, über die ich vorhin gesprochen habe, nämlich das Gefühl, bei den anderen hervorzurufen, dass sie, wenn sie irgendwas nicht gut finden, zu mir kommen können, dass sie auch bereit sind und Bock haben mir zu sagen, wenn sie irgendwas, geht ja nicht mal darum, um schlecht werden, sondern auch wenn sie irgendwas gut gefallen hat, wenn ihr irgendwas einfach nur aufgefallen, also ich vielleicht gar nicht so wissen, ob das jetzt eine positive, organisative Wirkung ist. Also ich versuche schon, so in dem Alltag offen dafür zu sein, auch nachzufragen und dann aber aus systematisch außerhalb des normalen Kontexts, mich mit mir selbst meinen Gedanken zu beschäftigen. Es ist jetzt irgendwie kein formales Coaching, wobei ich das auch schon durchaus mal folgen würde, aber es ist, sagen wir mal, so eine Art Mentoren beziehung. Spannende Einblicke, ich glaube, den ich mich als Trainer in so einem Bereich, nun mal auch widmen kann und muss oder als Ausbilder wie bei dir jetzt auch. Ja, es machen ja auch schon viele, es gibt ja sehr viele Beispiel dafür, unterschiedlichsten Facetten, in Fußballnarn, Nahumgebungen, aber auch in ganz Fußballfremdarmgebungen, wo sich Trainer, wo sich aber auch entscheidern, Menschen an die Seite holen. Das ist ja kein alleinstehendes Beispiel mehr heute, sondern ist ja schon fast die Regel, was man sagen. Daniel, du hast schon schon viel mitgegeben, gibt es denn, ist jetzt eine schwierige Frage, glaube ich, aber hast du so drei Tipps, drei Takeaways für Trainer um sich im Bereich. Der Konztenzen weiterzuentwickeln? Also, ich glaube, wir können ja mal da anfangen, wo wir gerade waren. Denke schon, dass man sich starke Sparingspartner suchen sollte. Also, gerade in der Rolle als Chef behandeln ich die anderen auch als Chef. Und wenn du nicht dafür sorgst, dass andere um nicht rum auch eine starke Position haben und du auch gerade von diesen starken Leuten gespiegelt werden willst und dich darum kümmers, dass die wissen, dass du interessiert daran bist, Feedback zu bekommen. Dann wird das nicht passieren. Das heißt, sucht euch starke Sparingspartner, mit denen ihr euch austauscht und mit denen ihr auch euch selbst und eure Ansätze permanent hinterfragt. Und das gilt jetzt übrigens nicht nur für Profit-Trainer, sondern es gilt einfach für jeden Trainer. Also, natürlich ist es häufig der Code-Trainer, aber auch ansonsten einfach Leute, wo ihr das Gefühl habt, die können euch davon dir etwas mitgeben, animiert dir dazu, dass sie das auch tun. Dann glaube ich ist ganz wichtig, dass man Leute um sich rum stark werden lässt. Also einmal mit einem dieser Sparingspartner funktion natürlich geben können, aber andererseits auch, weil einfach das gesamte besser wird, wenn wir eben darüber gesprochen, dass Kompetenz nicht nur auf deinen eigenen Schultern ruhen darf, sondern einfach auch ergänzende Kompetenz nötig ist im Team. Und da kann natürlich ein Impuls sein, zu sagen, ja, aber ich bin ja der Chef, deswegen wäre es schon auch wichtig, dass es immer ein klar sichtbares Kompetenzgefälle gibt und ich immer derjenige bin der ganz klar oben ist. Ich glaube, dass schon entscheidend ist, dass man die Leute um sich rum auch weiterentwickelt und ihnen einen Anreiz dafür gibt, stärker zu werden, besser zu werden. Und diese Leute, die stärker werden, um sich rum haben und ihnen auch verantwortungsvoller Aufgaben geben, gibt, weil nur so können die Kompetenz dann natürlich auch wieder ins Gesamte reingespielt werden. Und da darf man sich nicht einfach keine Angst vor haben. Und ich glaube, dass es so zurückatmen, anfangen gehen, so macht halt nichts, weil das schon immer so gemacht hat. Also, das schlechteste Argument für irgendwas, was man gibt, natürlich ist das immer Teil der eigenen Erfahrungen und die eigenen Erfahrungen ist ja jetzt auch. Das hat immer eine bestimmte Hintergrund, warum bestimmte Dinge, die ich beobachtet oder schon mal gemacht habe, vielleicht in dem Moment erfolgreich waren. Aber das heißt nicht, dass es in einem anderen Setting, in der nächsten Situation auch wieder erfolgreich ist, es sei denn nicht beschäftigen mich der wirklich strukturiert mit und hinter Frage das, bin offen für andere Ansätze, die vielleicht noch besser sind als das, was ich aus mir selber raus so bisher gemacht habe. Und das funktioniert halt über Weiterbilden und über Experimentieren. Also keine Angst zu experimentieren und immer so diesen Dorst sich selbst weiter zu bilden und weiter zu entwickeln. Es sagt sich jetzt schnell und es vor allen Dingen auch in den Alltag mich immer so leicht zu integrieren, aber es fängt damit an den anderen um mich rum einfach gut zuzuhören. Und erstmal mit der Einstellung angesprechend zu gehen, wenn der andere eine andere Meinung hat als ich, vielleicht hat er ja recht. Kann passieren. Ja, ich muss sagen, ich glaube wir kommen langsam so zum Ende. Deswegen ab, ich kann noch mal durch. Und ich versuche jetzt nochmal so aufzuhören, wie ich angefangen habe mit Vorschlusslaubjahrn. Da habe ich angefangen, dann ist er richtig Spaß gemacht. Ich muss ich sagen, die erste Folge mit dir hier in Frankfurt, das war schön auch hier zu sein. Und ich muss sagen, Dennis, du hast einen guten Auftakt geliefert. Ich hoffe, du kannst die Leistung in den nächsten Monaten bestätigen. Ich habe so ein bisschen Druck aufbauen. Ja, gehört dazu. Aber da komme ich mir klar. Auch von mir vielen Dank. Ich glaube, das ist eine grundsätzlich spannende Anährung und Einführung in das Thema gewesen. Und Erdreiner Kompetenzen als solche mal zu betrachten. Und ich freue mich auch total auf die nächsten Folgen noch, der detaillierter über einzelne Kompetenzen auch zu sprechen und deren Relevanz für die Trainer, vor allem für die Profitreiner. Ich glaube, wir verraten nicht zu viel, wenn wir sagen, es gibt weitere sehr spannende Gäste, auf die wir beide uns freuen. Dann dir weiter in viel Erfolg für die spannende Entwicklung auf in der Trainerausbildung mit den Möglichkeiten, die die Akademie aufbieten. Anseher es war eine Freude und wir hören uns wieder. So machen wir es. Vielen Dank. Trainer Kompetenzen im Profifußball. Eine Podcast-Serie der DFB Akademie. [Musik]
Podcast Summary
Key Points:
Die Diskussion über Trainer-Kompetenzen im Profifußball ist Ausgangspunkt für die Reform der Trainerausbildung des DFB.
Kompetenz wird als Kombination aus Wissen und Können definiert, die sich in komplexen, realen Situationen zeigt – nicht nur durch theoretisches Wissen.
Trainer müssen individuelle Kompetenzprofile entwickeln, abhängig von Setting, Altersgruppe, Erfahrung und Persönlichkeit.
Ein Kompetenzpool im Trainerteam ist wichtig; nicht alles muss der Cheftrainer selbst abdecken, aber bestimmte Kernkompetenzen (z. B. Spielergespräche, Motivation) sind nicht delegierbar.
Führungskompetenz ist eine Querschnittskompetenz, die aus verschiedenen Teilkompetenzen besteht und situationsabhängig variiert – es gibt keine universelle Schablone.
Spieler fordern heute mehr Begründungen und fachliche Tiefe; Glaubwürdigkeit ist zentral, während das eigene spielerische Können des Trainers weniger wichtig ist.
Summary:
In dieser Podcast-Folge der DFB-Akademie diskutieren Dr. Ansem Küchle und Daniel Nitzkowski, Lehrgangsleiter der Pro-Lizenz, über Trainer-Kompetenzen im Profifußball. Ausgangspunkt ist Küchles Doktorarbeit, die vor etwa dreieinhalb Jahren begann und die Grundlage für die Reform der Trainerausbildung bildet.
Ziel war es, wissenschaftlich belastbare Erkenntnisse darüber zu gewinnen, was einen Spitzentrainer ausmacht und wie Trainer lernen. Kompetenz wird dabei nicht als bloßes Wissen verstanden, sondern als Handlungsfähigkeit in komplexen Situationen – also die Fähigkeit, Wissen praktisch anzuwenden. Nitzkowski betont, dass Trainer oft aus Erfahrungen lernen, diese aber nur unter bestimmten Bedingungen gelten; daher sei es wichtig, Prinzipien zu extrahieren, die übertragbar sind.
Zudem müsse jeder Trainer sein individuelles Profil kennen, um Stärken zu nutzen und Schwächen durch Teammitglieder zu kompensieren. Ein Cheftrainer muss jedoch zentrale Aufgaben wie Spielergespräche oder Motivation selbst übernehmen. Führungskompetenz wird als Querschnittskompetenz beschrieben, die je nach Trainer und Situation unterschiedlich ausgeprägt ist – es gibt keine einheitliche Lösung.
Schließlich wird betont, dass Spieler heute mehr Begründungen und fachliche Tiefe verlangen; Glaubwürdigkeit und Engagement sind wichtiger als das eigene spielerische Können. Die Folge legt den Grundstein für weitere Diskussionen über die Entwicklung und Ausbildung von Trainern.
FAQs
Trainer-Kompetenzen sind die Fähigkeiten, Wissen und Können in komplexen und schwierigen Situationen anzuwenden. Es geht nicht nur um theoretisches Wissen, sondern um die Handlungsfähigkeit und Umsetzung in der Praxis.
Sie bildet den Ausgangspunkt für die Trainerausbildung, da sie definiert, welche Fähigkeiten Trainer im Arbeitsalltag benötigen. So kann die Ausbildung wissenschaftlich fundiert und nicht nur auf subjektiven Meinungen basierend gestaltet werden.
Kompetenzen variieren je nach Setting, wie Verein, Altersgruppe und Erfahrung des Trainers. Ein Cheftrainer in der Bundesliga hat andere Anforderungen als ein Trainer im Jugendbereich, und die Ausprägung der Kompetenzen muss individuell angepasst werden.
Führungskompetenz ist eine Querschnittskompetenz, die aus verschiedenen Teilkompetenzen wie Kommunikationsfähigkeit, Begeisterungsfähigkeit oder Fachwissen besteht. Sie ist nicht einheitlich, sondern zeigt sich bei jedem Trainer unterschiedlich.
Nein, einige Aufgaben können an das Trainerteam delegiert werden, aber bestimmte Kernkompetenzen wie Spielergespräche, Motivation und Einstellung am Spieltag müssen vom Cheftrainer selbst übernommen werden.
Die Anforderungen sind gestiegen, da Spieler mehr theoretisches Wissen haben und fundierte Rückmeldungen erwarten. Führungskompetenz und Fachwissen sind wichtiger geworden, und der Trainer muss in komplexen Situationen überzeugen.
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