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COPD: Von der Erstdiagnostik bis zur Palliation

45m 44s

COPD: Von der Erstdiagnostik bis zur Palliation

Die Podcast-Folge beschäftigt sich mit der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD), einer häufigen und potenziell tödlichen Erkrankung, die durch inhalative Schadstoffe wie Tabakrauch ausgelöst wird. Professor Wolfram Windisch, Experte für Pneumologie, erklärt, dass COPD durch eine Entzündung der Atemwege und Zerstörung des Lungengewebes entsteht, was zu Husten, Auswurf und Atemnot führt. Besonders betont wird die Gefahr von E-Zigaretten und Tabakerhitzern: Diese sind nicht sicherer als herkömmliche Zigaretten und eignen sich nicht zur Raucherentwöhnung, da ihre Langzeitwirkungen unbekannt sind und sie toxische Substanzen freisetzen. Die Therapie stützt sich auf Bronchodilatatoren (kurz- und langwirkende Beta-Agonisten und Muskarinantagonisten) sowie inhalative Kortikosteroide, wobei die korrekte Anwendung der Inhalationsgeräte entscheidend ist. Anhand eines Fallbeispiels eines 55-jährigen Rauchers wird der Krankheitsverlauf von der Erstdiagnose bis zum Tod skizziert. Im hausärztlichen Bereich sind Lungenfunktionstests, Raucherentwöhnung, Impfungen (gegen Influenza, COVID-19, Pneumokokken) und das Management von Komorbiditäten wie Herzkrankheiten oder Diabetes zentral. Die Folge unterstreicht die Notwendigkeit einer frühzeitigen Diagnose und Prävention, da Rauchen die Hauptursache ist und die Krankheit zu erheblicher Morbidität und Mortalität führt.

Transcription

7177 Words, 48816 Characters

German
Der Amboz Podcast – Medizin zum Hören. Heute mit einer Folge zum Thema chronisch obstruktive Lungenerkrankung COPD. Am Mikrofon ist für euch Philipp Winghart, Arzt aus der Ambozredaktion. Ungefähr 400 Millionen Jahre ist es her, da sind weit entfernte Vorfahren von uns aus dem Wasser gekrabbelt. Die haben vorsichtige erste Arten zugegenommen und dann ist etwas passiert, dass man durch aus als evolutionäre Erfolgsgeschichte bezeichnen kann. Unsere Lunge hat sich entwickelt und heute gibt es Menschen, die laufen den Marathon in unter zwei Stunden. Nicht mehr ein Kilogramm ist sie schwer, unsere Lunge und trotzdem bringt sie es auf 100 Quadratmeter Oberfläche zum Gas austausch. Ein absolutes Wunderwerk. Aber leicht hat sie es nicht heutzutage. Luftverschmutzung, Feinstaub, Abgase und natürlich Tabakrauch setzen hierzu. Wer erst mal 20 bis 30 Pekkiers angeheuft hat, entwickelt so gut wie immer eine chronische Konkites und die geht dann nicht selten in eine chronische obstruktive Lungeerkrankung über. Und darüber möchten wir heute sprechen über die COPD. Wer sich nebenher das Amboscapital COPD aufmachen möchte, kann das unter go.ambos.com/coPD-podcast. Da habt ihr dann alle Infos nebenher, Definitionen, Pathophysio, Klassifikation und natürlich auch die Therapie. Das kann ganz praktisch sein, die ist ja recht komplex. Und dann hat man die während dieses Podcast zur Hand, weil darauf wird heute noch ankommen, wir verfolgen nämlich heute im Podcast eine klassische Patientenkarriere vom Anfang bis zum Ende. Dafür haben wir heute einen absoluten Experten auf dem Gebiet zu Gast, Professor Wolfram Windisch, er ist Chef Arzt, der Lungenklinik in Köln-Märheim und Präsident der deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin. Er wird uns heute so einiges über die COPD erklären und uns zeigen, wie man diesem häufig und auch häufig tödlichen Krankheitsbild begegnen kann. Professor Windisch, vielen Dank, dass Sie heute zu Gast im Amboscapital-podcast sind. Ja, ich freue mich auch sehr dabei zu sein. Vielleicht zu Beginn ganz knapp. Was ist eine COPD? Wie entsteht sie? Die COPD ist eine Erkrankung, die durch in der Lative Noxen ausgelöst wird in aller erster Linie abgesehen von wenigen Fällen, wo eine genetische Disposition da ist. Und es kommt durch einen Inflamationsentzündungsprozess zur Schädigung der Atemwege. Und letztendlich zu einer Destruktion der kleinen Atemwege mit den Folgen der grunischen obstoktiven Brunntchitis und dem Lungenempsi sehen. Wir wollen uns ja heute vor allem auf die Klinik und die Versorgung konzentrieren. Da ist so eine knappe Definition wunderbar. Im Kapitel findet die aber, wenn ihr wollt, natürlich auch noch weitere Informationen zur Patrophysologie. Die COPD ist ja sehr häufig. 6 Prozent der deutschen Bevölkerung sind betroffen. Früher hieß es immer Männer häufig als Frauen. Das ist heutzutage nicht mehr so, nur noch bei den über 85-Jährigen gilt das. Ansonsten ist die Geschlechterverteilung mittlerweile gleich. Wird das denn insgesamt mehr? Ja, wir haben das große Problem, dass wir in der Zukunft eher davon ausgeben müssen. Mehr COPDistinnen und COPDisten zu sehen. Hauptursache ist ja das Rauchen. Und wir sehen ja gerade jetzt in Deutschland wieder nach den neuesten Umfragen und nach den neuesten Studienergebnissen eine Zunahme des Rauchens. Und damit natürlich auch die Leider, die Möglichkeit, dass wir eben auch mehr Lungen Schäden für viele Erkrankungen, insbesondere auch die COPD haben. Zum Thema Rauchen und Tabakabhängigkeit hatten wir im Juninen Podcast mit privatecent Dr. Rüter von der Tabakambulanz des LMU-Klinikums in München. Und da gab es ein paar ganz konkrete Vorschläge und Gesprächsbeispiele, wie man Abhängige dazu bringt, mit dem Rauchen aufzuhören. Ich setze euch ein link in die Show notes. Wenn wir jetzt noch kurzen Blick auf die Ethologie der COPD werfen, Sie haben ja die inhalativen Noxen schon angesprochen, dass Zigarettenrauch eine COPD befeuert, das es hinreichend bekannt, wie sieht das mit den neueren Konsumethoden aus. Tabakahitzer, Äzigeretten, Schießhars. Das ist ein riesengrozes Thema, was wir in den allen Fachgesellschaften mit den Zinerkreisen diskutieren und mit Sorge betrachten. Ich möchte dazu ein paar wesentliches Datens machen, zunächst einmal Äzigeretten oder Tabakahitzer als Bundesrauch und zu deklarieren, aus meiner beruflichen, aber auch persönlichen Perspektive wirklich etwas Schlimmes. In jedem Fall bedeuten Äzigeretten und auch Tabakahitzer die Interlation toxischer Substanzen. Zweitens. Wir wissen tatsächlich nicht viel über die Langzeitwirkungen von Äzigeretten und Tabakahitzer und können deshalb auch noch keine Prognose abgeben. Wir sind insofern in einem riesengroßen Feldversuch, dass wir eben sehen, dass die Zunahme dieser Produkte eben abzuwarten ist, was die Nachher für die Gesundheit bedeuten. Drittens und da positionieren sich die Fachgesellschaften sehr klar, sind eben Tabakahitzer und Äzigeretten keine geeignet mit Boden und das rauchen sich abzugewöhnen. Hier ist es wirklich wichtig etablierter Tabak-Envöhnungprogramme zu benutzen und sich wirklich klar zu machen, dass es nicht sinnvoll ist, eine sucht mit der anderen zu ersetzen. Viertens. Wir hören immer wieder Zahlen darüber, dass wir 90 Prozent niedrigeren Toxizität bei Äzigeretten oder auch bei anderen modernen Produkten haben. Und das ist tatsächlich wirklich schwierig, weil wir eben die physio-logischen und physikalischen Zusammenhänge der Dosis-Wirkungsbeziehung einerseits, aber auch der Veränderung von Wirkstoffen und toxischen Stoffen bei der Erhitzung von den Substanzen einfach nicht genau kalkulieren können. Wir wissen außerdem, dass wir ja bei der Äzigerette 10.000 verschiedene Geruchson-Geschlag-Substanzen haben, die alle ihrerseits inflammatorisch wokssam sind und das in den Labormethoden sehr, sehr unterschiedlich herauskristallisiert. Das heißt, man müsste für jede Substanz verschiedene Tests machen, um zu sagen, wie toxisch ist, eigentlich jeweilige Äzigerette und das ist ja eigentlich überhaupt gar nicht möglich. Fakt ist, wir wissen, dass Äzigeretten und Tabakahezer-Gesundheit schädlich sind. Wir wissen auch, dass sie viel mehr gesundheit schädlich sind als initial angedacht und wir wissen leider auch, dass insbesondere die Kombinierung, also das heißt, Tabakziegeretten und Äzigeretten, in der Vorstellung Tabak Konsum zu reduzieren und teilweise mit Äzigeretten auch zu füllen, der sogenannte "Durios" wahrscheinlich das Schlimmste ist, was man machen kann. Das ist jetzt natürlich sehr spannend, weil wir hier mitten in eine kontroversgeführte Debatte schlittern. Dr. Rüter, unser Experte im Podcast Tabakabhängigkeit, der hatte das damals schon angesprochen, dass da teils heftig diskutiert wird, teils wohl auch richtig gestritten. Um das Thema, soll man jetzt jemanden, der es trotz aller Unterstützung nicht schafft, von der herkömmlichen Zigerette wegzukommen, soll man dem dann empfehlen, wenigstens nur in Anführungszeichen Äzigerette zu rauchen. Dr. Rüter, der sieht das so, das hat er auch geäußert bei uns im Amos Podcast, also der meinte, wenn alle evidenzbasierten Entwünungsmethoden fruchtlos geblieben sind, dann soll man lieber vollständig auf eine Äzigerette umsteigen, statt herkömmlich Zigeretten weiter zu rauchen. Sie scheinen das jetzt anders zu sehen. Ja, das ist wirklich wichtig darauf noch mal eine Stellung zu beziehen, weil diese Diskussion, die ja auch in den Fachmedien häufig als Prokondibatte geführt wird suggeriert, als wenn wir eine gleichstärke Verteilung hätten auf den Seiten "Harmredaction Ja, harmredaction Nein, die Wahrheit ist aber, dass die aller meisten Fachgesellschaften und auch Wissenschaftsabendem sich klar gegen eine harmredaction aussprechen und dass das wirklich nur ein ganz, ganz kleiner Kreis ist. Das klingt eben toll, das klingt gewollt und es klingt verlockend, ist aber auch wirklich wissenschaftlich begründet leider falsch und so sehen es wirklich mit mit einem großen Abstand die maximale Mehrheit aller Medizinerinnen und Mediziner, die sich sehr jöss mit dem Thema beschäftigen. Das ist sehr interessant hier die verschiedenen Standpunkte, aufeinander prallen zu sehen. Leider ist uns Dr. Rüter jetzt nicht zugeschaltet, das wäre natürlich der Königsweg gewesen. Ich werde den aber darauf hinweisen, dass wir hier nochmal das Thema aufgegriffen haben und auch über ihn gesprochen haben und seine Standpunkte dann kann er, wenn er das möchte, auch nochmal äußern und das würden wir dann natürlich auch veröffentlichen. Wir könnten es beispielsweise unten in die Show-Nord setzen. Schaut da also gerne auch nochmal hin, vielleicht hat er sich ja schon geäußert, wenn ihr das jetzt hier gerade hört. So, ich würde vorschlagen, wir wird mir uns jetzt nochmal kurz der Klinik, bevor wir dann ins Fallbeispiel gehen. Husten, Auswurfartennot, das sind die Kardinalsymptome der COPD. Was natürlich noch allen bekannt sein dürfte, ist die Unterscheidung in Pinkpuffer und Bluebloter, die so die verschiedenen klinischen Medifestationsformen zusammenfassen. Und der Scheidet man überhaupt noch in diese beiden Bilder oder ist das überholt? Das ist weder überholt, noch unterscheiden wir danach, weil es hat eine große historische Bedeutung, weil es eben viele Jahrzehnte alt ist dieses Bild und uns schon damals gezeigt hat, dass wir eben von der Phenotypologie ein sehr heterogenes Krankheitsbild haben und dass COPD nicht gleich COPD ist, dass eben der branchitische Typ oder der emphysiomatöse Typ überwiegen können, beiderseits auftreten können und das Rauchen eben ganz, ganz unterschiedliche Teile an der Lunge schädigen kann. Und man würde noch weitergehen, es sind ja nicht nur die Proximalen oder die steilen Atemlege, es geht ja weiter bis hin auch zu den Blutgefäßen mit einer ganz eigenen, ich sage mal auch krankmachenden Wirkung, sodass eben der Schaden, der durch Rauchen entsteht einfach viel breiter aufgepasst werden muss. Für die Therapie hat es insofern keine Bedeutung, als dass wir in den Leitlinien nicht nach dieser Phenotypologie unterscheiden, aber es zeigt auch, dass wir einen großen Wunsch haben zu Phenotypisieren und zu verstehen, welche Subtüten brauchen vielleicht welche Therapie und da ist eben die Frage nach eher so eine vierendranolozierten Inflammation. für Frage, innovative Steroide, das was ja viel mehr Peno-Typologisch diskutiert wird als jetzt die alte Einteilung Pimpark Papa oder Bluglauter. Und würden Sie sagen, bei so unterschiedlichen klinischen Manifestationen könnten vielleicht sogar unterschiedliche Ethologien dahinter stecken? Das ist eine gute Frage. Die Frage ist nur, wie wichtig es sie zu beantworten, weil am Ende des Tages müssen wir ja dahin, dass wir nicht diese Erkrankung nur behandeln, sondern wir müssen sie verhindern. Und in den allermeisten Fällen ist, quins smoking, die absolute wichtigste Maßnahme. Und das ist auch das, was wir unseren Patientinnen und Patientenprime sagen müssen. Insofern ja ist Mark unterschiedliche Püten geben, es mag unterschiedliche Mechanismen geben. Wir wollen auch differenzierter und individuell terapieren, aber ganz wichtig ist, die Erkrankung darf eigentlich überhaupt nicht in dieser Häufigkeit entstehen. Aber trotzdem ist die Welt weit, die dritte häufigste Todesursache. Das ist eine der extrem häufigsten Todesursachen und nicht nur das. Die vielwichtige Rebootschaft ist ja das eben Nikotin Tabak, eben auch zu den Substanzengöhr, die nicht nur früher den Tod provozieren, sondern eben auch lange kronisch krank machen. Und diese Patienten, weil Jahre und Jahrzehnte kronisch krank sind, also nicht nur mortalität, sondern auch morbiditäts einschränken, den gravierenderweise und natürlich im Ranking ganz ganz weit oben. Dann gehen wir jetzt am besten direkt rein. Wir werden uns im Fallbeispiel anschauen und zwar im längstchnitt, von der Erstdiagnose, bis zum Ende, bis zum Tod. Wir werden uns anschauen, wie wir da die Betroffenen in den verschiedenen Krankheitsphasen so gut wie möglich unterstützen können und dann eben auch sehen, was in den verschiedenen Phasen für Herausforderungen auf uns zukommen. Bevor wir loslegen, vielleicht noch ein ganz kurzes Wort zu den pharmakologischen Grundlagen. Es gibt ja Schorthacting und Longacting-Medikamente. Man unterscheidet dann in Bette-Agonisten und Muskarinärge Antagonisten und so kommen dann Abkürzungen wie Saba zustande, Schorthacting-Bette-Agonist oder Lama, Longacting-Mascarinic-Antagonist. Ich finde das in der Stufentherapie, weil ich gar nicht so einfach den Überblick zu behalten, Saba-Sama, Lava-Lama. Was hat es mit diesen Medikamenten auf sich? Hier geht es um die verschiedenen Substanzklassen, aber auch die verschiedenen Wirkdauern von innerlativen Medikamenten. Grundsätzlich unterscheiden wir ja zwischen den Brunchudilatatoren und den anti-inflammatorischen Substanzen, also den innerlativen Cortikosteroiden. Bei den Brunchudilatatoren werden wieder die Anticholinergika und die Bettamirmetika unterschieden und beide Substanzen sind auch in der verfügbarkeit sowohl mit Kurzwurfsammen als auch mit Langwurfsamensubstanzen zu geben. Das ist verwirrend. Ja, es ist insbesondere dann verwirrend, wenn wir auch verschiedene Wirkstoffkombinationen haben, verschiedene Dosierungen haben und das ganze in den unterschiedlichen Inhalationssystemen haben. Das ist vor allem für die Kolleginnen und Kollegen dann schwierig, nachzuvollziehen, wenn man eben nicht im ausschließlich plömologischen Bereich arbeitet, sondern eher im Bereich allgemein Medizin oder auch in der Kliniken allgemein internistischen oder chirurgischen Abteilungen. Dann ist manchmal wirklich das Wissen wir aus der Erfahrung unklar, was dort sozusagen drin ist. Ich will aber an der Stelle zwei Dinge für die Basis sagen. Das ein ist wirklich wichtig, sich klar zu machen. Wenn ich einen in Hälhe habe, ist das ein Medikament oder sind da mehrere Medikamente drin und sind es auch die richtigen. Erfahrungsgemäß werden in der Tattoche wieder zu häufig gegeben und das kann auch Probleme, denn diese Medikamente haben Nebenwirkungen. Auf der anderen Seite werden Brancheodilatatoren auch in der Kombination von Bettamilitika und Anticholenergika häufig auch zu selten gegebenen. Denn begeben heute sehr, sehr früh beide Brancheodilatatoren auch in der Vorstellung, dass wir hier additive Effekte haben. Zum einen, zum Zweiten ist es aber auch wichtig, dass wir nicht nur einfach an Inhalationsgericht verschreiben, den Patienten auf Nachtisch Stellen in der Station oder den Patienten in Rezept mitgeben, sondern wir müssen sicherstellen, dass das Inhalationsmonial wahrrichtig funktioniert. Und hier wissen wir, dass über die letzten Jahre und ob Jahrzehnte die Fehlerquellen bei der korrekten Inhalation überhaupt nicht verbessert worden sind. Von diesem Hintergrund hat die deutsche Atemwicks, die seit vielen Jahren, jetzt seit über zehn Jahren ein Programm aufgestellt, wo sie YouTube Videos erstellt zur korrekten Inhalation. Das heißt, das sind kleine Clips von zwei, drei Minuten dauer. Die sind ubikwerteer und kostene Freie zur Verfügung mittlerweile in vielen Sprachen übersetzt. Und es gibt eine ganze Reihe von Publikationen dazu, die auf die vielleicht auch im Anschluss noch verwiesen werden kann, gerade haben wir die zehn Jahresdaten publiziert und hier können sowohl die Anwender, also wir, diejenigen, die das verschreiben, also auch die Patienten und Patientinnen, dass so häufig nachschauen, nachlesen, bis sie wirklich entweder das Verstanden haben oder auch die Probleme dann noch mal ärztlich adressieren können, wenn etwas unklageblieben ist. Und wir sehen, dass das einer der ganz wesentlichen Tools ist, wie wir die Inhalative Therapie verbessern können, denn die Medikamente sind natürlich hoch wirksam und sollten dann auch den Patienten bei entsprechender Indikation gegeben werden. Dann setzen wir am besten ein link zu den Videos in die Show Notes. Und weil sie gerade noch die Relevanz für die Allgemeinmedizin angesprochen haben vom 28. bis zum 30. September, da ist ja der Konkres der Degam, der deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin. Das ist auf dem Würchokampus in Berlin und da haben wir von Amwaus natürlich auch ein Stand. Wenn ihr wollt, kommt vorbei, da gibt's kostenlose Pocketkarts und außerdem kann man sich 30 Tage kostenlos Amwaus freischalten lassen. Das ist Stand Nummer 10 im Erdgeschoss Forum 3, habe ich mir sagen lassen. Da findet ihr uns ansonsten fragt euch durch, das wird schon. Gut, wir kommen jetzt zu unserem Fall, Professor Windisch. Sie sind dafür zunächst Allgemeinmedizinner. Sagen wir in einer ländlichen Gegend und in ihre Praxis, da kommt ein 55-jähriger Mann in Begleitung seiner Frau, ist der Erstkontakt und er sagt, der hätte eigentlich gar nicht zu ihm kommen wollen. Das sei doch eh alles übertrieben, er abschließlich nur ein bisschen Husten mit Schmutter, so sagt er immer nur morgen und ihn fallen schon Nikotin Gelbefinger auf, sie an einem Nest dizieren 40 Packiers und natürlich denken sie jetzt an der COPD. Wie gehen sie vor? Also als erstes ist es wichtig eine Lungfunktion zu machen und das ist ja auch im hausärztlichen Bereich in vielen Stellen möglich. Das ist ja auch der Grund, warum viele Leitlinien primär die Spirumitrie und gar nicht die komplexe im fachpormologischen Bereich primär zur Verfügung stehen, der Bodyplidysmographie als ich sage mal einstiegs Diagnostik kommen auch wirklich zu empfehlen und hier sehen wir ja häufig schon die Obstuktion Lungenfunktionellen. Es ist aber wichtig, dass wir uns damit nicht zufrieden geben, sondern dass wir wissen, dass die Obstuktion nicht das einzige ist, wie sich Lungfunktionellizio-Pedema investiert, sondern auch die Überblehung ist es und wenn der Patient wirklich Luftnot hat und schon ein fortgeschrittene Stadium anzubisieren, es dann brauche ich in jedem Fall die fachpormologische Überweisung und auch die Feststellung und die klare Diagnoseetablierung. Ungeachtet dessen müssen aber jetzt schon die Maßnahmen vorgestellt werden, die zur Raucherentwürlung zur Verfügung stehen heute und da ist es vorallting sinnvoll, dass wir eben auch mit dem Patient oder mit der Patientin auch sprechen über die ungünstigen Wirkungsweisen vom Rauchen. Ein weiterer Punkt ist vorallting der allgemeinen medizinischen Praxis, dass wenn der COPD besteht vielleicht auch noch im leichtradigen Zustand, dass wir Patienten sehr gut über die Erkrankung informieren, dass wir die Impfungen aktualisieren und hier spreche ich insbesondere auch die Influenza, die Corona und die Permanokokungimpfung an, aber auch die Patusesimpfung wird zunehmend empfohlen bei COPD-Schnitzenden und auch die COPD-Patienten und dass wir außerdem auch auf Komobilitäten, das heißt, Patienten müssen insbesondere der Hinsicht der Kardialen-Komobilität, aber auch Diabetes-Meditus, Anomie, osteoporose, um nur einige wenige zunenden wirklich gescreen werden und angeschaut werden und der Patient oder die Patientin muss darüber aufgeklärt werden, dass sie eben bei Fortsetzung des Nikotinenkonsums wirklich in der Gefahr es generalisiert, krank zu werden mit diesen vielen Komobilitäten wie benannt. Wer zu Spirumitri und der BodyPlatismographie noch mal nachlesen will, kann das in unserem Kapitel "Lungfunktionsuntersuchung" da gibt es auch Grafiken zu und Auditorfolgen, die zeigen dann auch die typischen obstruktiven Veränderungen, ich setze ein link in die Show-Nodes und weil sie gerade noch mal das Gespräch zum Rauchstopp angesprochen haben, das ist ja manchmal alles andere als einfach zu führen, deswegen würde ich da gerne noch mal auf unserem Podcast mit Dr. Rüter zum Thema Tabakabhängigkeit hinweisen. Da gibt es einige sehr praktische, psychologische Tipps, wie man abhängig ist, dazu bekommt, einem selbst zu erklären, warum es wichtig ist, mit dem Rauch und aufzuhören und warum sie motiviert sind, das auszuprobieren. Man dreht also den Spieß um und muss nicht selbst dafür werben, sondern die Patientinnen und Patienten machen das dann selbst und das Beste daran, das ganze dauert nur drei Minuten, das ist super praktisch, praxis und klinik, auch hier ist ja der link schon in den Show-Nodes, ich hoffe ihr hört da alle rein, wenn ihr noch nicht rein gehört habt. So, jetzt haben wir unseren Patienten untersucht, wir haben ihn andern es diziert, wir haben eine Spirometrie durchgeführt und jetzt gilt es, die COPD einzuteilen. Davon hängt ja später dann die Therapie ab und da gibt es ja ganz verschiedene Möglichkeiten, die einzuteilen, es gibt die nationale Versorgungsleitlinie, die teilt nach schwere Grad der Symptome ein, es gibt Gold, die machen das nach ein Sekundenkapazität, es gibt ABE, die machen es nach Symptomen und Excerzervationsrisiko, welche benutze ich denn jetzt? Also diese Klassifikationssysteme machen erstmal Sinn, es ist macht Sinn, schwere Grad zu definieren, weil wir ja auch in Abhängigkeit von schwere Graden unterschiedliche Therapien zur Verfügung stellen, aber sie haben das ganz gut angesprochen, Es gibt dazu die große Probleme auch mit den Schwierigraden oder auch mit den Einteilungen, weil eben nicht immer alle Bereiche gleichermaßen interessiert sind und weil wir eben auch nie genau wissen für den individuellen Patienten, welche Gewichtung hat es. Es kann zum Beispiel sein, dass bei einem Patienten die Exzertsabationshistorie einfach ganz, ganz relevant ist und viele relevante ist die Lungenfunktion Zweitens wissen wir, dass viele Patienten eben auch ein Komobil des Asthma haben können und dass hier natürlich Lungenfunktionswerte oder auch Exzelsabationenerier eben auch was der anderen Sicht geschaut werden muss. Ein weiterer Problematik liegt darin, dass wir in allen Lungenfunktionskriterien wie sie die Leitigen vorsehen und das ist insbesondere von den internationalen Leitigen getriggert, dass wir primär spirometrische Lungenfunktionswerte anschauen. Und hier gibt es in beide Richtungenprobleme. Hier können wir den Patienten zu krank betrachten und hier können wir auch zu gesund betrachten. Zu krank, nämlich dann, wenn wir von Seiten der Normenberte primär auf den Tiffen nur index kleine 70% schauen. Hier wissen wir, dass wir eine große Problematik haben. Dahingehen, dass die Normenberte alt das abhängig an das Sträumen, das bedeutet, dass ältere Menschen auch mit schon eingeschränkten Tiffen nur in DZ's gemessen an der 70%-Marker durchaus noch gar nicht schwer krank sein können und mit unter da keine COPD haben. Das heißt hier kann über Diagnostik stattfinden. Insbesondere dann, wenn wir nach Raucheranamehese haben. Und die zweite Problematik, die auf der anderen Seite besteht, ist, dass wir ja bei den Patienten, die wir spirometrische Diagnostizieren, die Lungenfunktionen ja in Sachen Überblehung überhaupt gar nicht interessiert sehen. Das heißt, es gibt Patienten, die sind gar nicht so stark von der FV1 gemessen an der BTAC Kapazität prozentual obstoktiv, sondern zeichnen sich primär aus durch eine Lungenüberblehung. Man muss sich das so vorstellen, dass eine Lungenüberblehung natürlich grundsätzlich mit Lungenempsi-Seben eins der ganz, ganz wesentlichen patologischen Verhältnisse ist bei der COPD. Aber eine Lungenüberblehung hat eigentlich auch, ich sag mal, halbwissenschaftlich, aber es mag auch den Versuch des Korpers reflektieren, Obstukktionen zu überwinden. Denn er größer die Lunge ist, desto größer sind auch die Atemwege. Und das bedeutet im Umkehrschluss ja auch, dass wenn wir eine antiobsdoktive Therapie haben und den Patienten massiv entblehnen, dass wir auf dieser Seite häufig gar keine Verbesserung des Tifen nur index sehen, sondern einfach nur die Entblehung. Und das bilden ja die verschiedenen Stadien, die spirometrische definiert sind überhaupt gar nicht ab. Zusammenfassend sind die Leiblinien in den schwere Grad Einteilung lung und funktioniert deshalb so auch mit Federn versehen, dass wir eben bei der COPD drei verschiedender patrophysologischer Ziterien haben, dass eines die Diffusionstörung, das Zweite ist die Obstukktion und das dritt ist die Überblehung. Und die drei finden nicht gleichermaßen Einzug in die Leit in den Empfehlung und damit werden wir den Patienten häufig nicht gerecht. Auf der anderen Seite ist es eben komplex und wir können auch nicht jede COPD, jeden COPD, nur bei Verdacht sofort fachplanologisch vorstellen. Dafür haben wir ja in Deutschland auch nicht die Kapazität und in anderen Ländern auch nicht. Und deshalb ist es gerade für allgemeinmedizinerinnen und allgemeinmediziner häufig schwierig, genau das zu entscheiden. Wann muss sich eigentlich einen Patienten fachärztlich vorstellen und wann nicht und da ist es natürlich die Erfahrung und vor allem auch die Symptomlast. Und das ist auch der Grund, warum Symptome immer wieder mehr in den Fokus auch in Leitlinien, Betrachtungen führen und das wird es wirklich ernst nehmen, wenn Patienten sagen sie kriegen, keine Luft. Alles klar, dann würde sich jetzt anbieten, dass wir in unserem Fall bei Spielen nach Symptomlast einteilen. Er schafft noch zwei Stockwerke, dann hat er aber ordentlich Luftnot, er hustet mehrfach auch tagsüber, hat aber nur morgens Auswurf. Das wäre jetzt nach NVL eine mittelgradige COPD. Sagen wir, wie erklären ihm, dass er in Brontiodilatator einnehmen könnte, das lehnte aber ab und auch zum Thema Rauchstopp möchte gerade nicht sprechen. Wir da noch mal nachlesen will, wie so eine Rauchentfüllung stattfinden kann, das ist möglich bei uns im Amoscapitlinikotin auch da ein Link in den Show Notes. Er wünscht das im Moment, wie gesagt, nicht, den Impfungen würde er aber offen gegenüberstehen. Was kommt jetzt? Was sprechen wir noch an? Tatsächlich körperliche Aktivität, das heißt ein Sportprogramm, mitunter wissen wir ja, dass viele Patienten noch vorliegenden Fortgeschirten, keine Rehabilitation hatten, auch das bleibt zu überlegen. Das ganz wichtig ist, dass wir gerade beim Luftnot, wenn sie sagen, der primär symptomatischer Patient würde ja auch schauen, ob es die Luftnoten nicht vielleicht doch kardialer Genese ist. Das ist häufig nichts zu unterscheiden, Dysplue als Agina-Equivalent, das heißt auch unangina-Pektoris kann Luftnot bei Belastung, Ausdruck, Nackorone, Anerzerkrankung sein. Und dann ist es natürlich ganz wichtig, dass wir auch das Umfeld anschauen, das heißt gibt es auch irgendwo andere berufliche Expositionen. Es macht halt Unterschied, ob jemandem Büro arbeitet oder vielleicht viel Passivrauch oder anderen Steuben ausgesetzt ist, auch diese Dinge sind zu betrachten. Und dann ist es natürlich wichtig, dass wir auch ein Verlauf haben, also eine Erzwicklung, Wiedervorstellung haben und auch schauen, wie die Lungenfunktion und wie die Symptome im Verlauf sind. Das klappt aber nicht, er kommt nicht wieder rein, obwohl sie es mehrfach bei ihm probiert haben, drei Jahre später kommt er dann wieder, er hat weitergeraucht, die COPD ist aggraviert und jetzt wäre bereit, Medikament zu nehmen. Was würden Sie jetzt empfehlen? Ja, es ist natürlich ein Abfall der Lungenfunktion, das bedeutet, dass wir zunächst einmal die Basis, die Brancheudilitation und beim fortgeschrittenen Patienten auch die duale Brancheudilitation mit Langwörksamen, Medikamenten. Die haben am besten auch in einer Kombination gegeben, sodass die Adherance, die Compliance, die möglichst gut ist, dass der Patient es einfach hat und dass der Patient möglichst langwörksame Substanzen inhaliert, um tatsächlich auch nicht immer wieder dieses On- und Off-Syptomatik zu haben. Patienten machen das häufig nicht so gerne, die haben häufig subaktiv eher das Gefühl, die Kurzwurksamen-Syptanzen bringen ihn sozusagen immer wieder daraus. Aber uns muss klar sein, dass für die körperliche Belastbarkeit und für die langfristige Verbesserung von Lungenfunktionen die Langwörksameterapie das heute auch nach Leitinen zu bevorzugend ist. Und dann ist immer wieder die Frage, braucht der Patient in der natives Kortikostiroate und hier möchte ich jetzt gar nicht zu differenziert sagen, wann man das macht und wann man das nicht macht und ja, hier sind viele Granule Zücken, sind sozusagen heute und Exzertsabationshistorier, sind die beiden Parameter nach denen wir uns heute richten. Mir ist viel wichtiger, jetzt hier im Rahmen des Podcasts zum Ausdruck zu bringen, dass man nicht sagen kann, dass wenn man alle drei Medikamente gibt, also triple möglich sind in Hallator und das wird leider eben auch häufig so beworben, dass man dann den Mercedes sozusagen unter den Innerdative hätte und dass man damit sich keine Gedanken mehr machen muss und einen symptomatischen Patienten möglichst breit und möglichst optimal behandelt. So würden wir an dieser Sache nicht herangehen, sondern wir würden diese Indikation sehr individuell nach sorgsamem Abwägung von Nebenwirkungen und auch nach Komplikationsraten anschauen. Wenn Sie zum Beispiel Patienten haben, der immer wieder auch infekt exzerts abbehrt, der Plomonienkrieg, dann sind Sie mit einem solchen Patienten mit innerdativen Stereoiden einfach tatsächlich schlecht beraten. Wenn es aber ein Patient ist, wo Sie nicht sicher ausschließen können und vielleicht sogar den Verdacht haben, dass Sie ein komobitis Asthma haben. Wie war der Patient in der Kindheit? Gibt es Allergien? Hat er immer wieder auch nächtliche Symptomatik? Gibt es vielleicht aus der Familie in Ananese ein Hinweis und eine berufliche Exposition, wo auch Allergiene dabei sein können. Selbstverständlich können dann nicht nur innerdatives Thieroide, sondern auch eine zusätzliche antiasmatische Therapie tatsächlich ein richtiger Durchbruch sein bei den Tatschent. Und dann kann es sogar so weit gehen, dass wir Patienten bis hin auch zu den fortgeschrittenen Therapiestrategien beim Fortgeschritten und schweren Asthma-Bronchade gehen spricht, dass wir dann auch Antikörper geben oder andere Dinge. Das kann gerade bei den Patienten, die eine schwere Therapiekontrolle haben, dann auch mal sinnvoll sein. Trotz allerlei Dingen und Therapiechemat haben Brauches, immer noch die individuelle Herangehensweise, die aber nicht sagen kann, so zu sagen, 1-fiz-all, sondern wir müssen differenziert, differenzial Diagnosen stellen. Asthma und COB, die sehr gut differenzieren und dann ein individuelles Therapiekkonzent herstellen. Okay, das machen wir. Wir stellen den Patienten individuell ein, sagen wir mit vom Routeroel. Wir erklären ihm ausführlich, wie er den Inhalator anzuwenden hat, zeigen ihm da auch YouTube-Videos und das geht dann über weitere drei Jahre ganz gut. Er kommt jetzt auch regelmäßig in die Praxis und nimmt an Kontrolluntersuchungen, Teil und ja. Eines Tages dann im November schleppt er sich mit letzten Kräften, gerade noch so in die Praxis. Er hat Fieber und Purellenten-Auswurf und sie haben natürlich sofort den Verdacht auf eine akut exerzabierte COPD. Wie gehen Sie jetzt vor und vor allem woran unterscheiden Sie, ob der Patient jetzt in der Klinik muss? Beziehungsweise wann liegt vielleicht sogar Notfall vor, so das hing Krankenwagen rufen. Also, das ist natürlich etwas, was vor Ort zu entscheiden ist. Das ist nichts, was eine Pauschalausage bedienen kann, sondern hier ist es natürlich die klinische Einschätzung der behandelnen Ärzte oder des Arztes. Fakt ist, dass eine Atemobstuk zum Luftnohr, wenn ich den Patienten nach Hause schicke, auch nach einer Stunde deutlich schlechter sein kann. Da können Notfallsituationen entstehen. Es ist natürlich wichtig zu gucken nach einfachen klinischen Parametern, das heißt wie die Atemfrequenz, wie die Sauerstoffzentigung, also ein tachipnösischer Patient, ein Patient der Hohedyspnö hat oder eine eingeschränke Sauerstoffzentigung. Storchstotzettigung, der ist sicherlich sehr gut in der Klinik aufgehoben. Wichtig ist auch, dass sich ein Patienten in so einer Situation antibiote Spahn oder wenn ich purellente Sputum habe. Es ist mein wichtigstes Indikatorungskathäerium. Na selbstverständlich bedeutet purellens oder auch zum Beispiel gellbliche Sputumstichwort eher so eine Philogramm-Züten nicht immer sofort bakterielle Superinfektion. Bedeutet auch nicht immer, dass das der Grund sein muss. Aber natürlich kann ich es mir an so einer Situation häufig eben nicht leisten, das zu riskieren. Ich bin mir nicht sicher, ob der Patient oder die Patientin vielleicht schon auch in Richtung eine Plomonie geht. Auch das ist ja gerade bei älteren Patienten vor allen Dingen häufiger. Wenn sie jetzt auch den Monat November mit dem Spiel bringen, dann ist eben die Frage, wenn man jetzt ein bisschen weitergehen, ist es vielleicht er Februar. Ist es eine Corona-Infektion oder eine Influenza-Infektion? Ist der Patient oder die Patientin geimpft? Diese Dinge spielen alle individuelle Rolle um zu entscheiden, ob ich den Patient in die Klinik bringen muss. Aus Kutationsbefund, eine schwere Obstuktion, vielleicht auch, dass ich kein Atemgeräusch mehr höhere Richtung Zeit in Schess, schwere Luftdot, können akute Notfälle nach sich ziehen. Und die große Problematik ist, dass wir ja nie genau wissen, wie die PACO2-Werte sind. Das heißt, das Gaußaufsettingung alleine sagt mir nichts über die respiratorische Insuffizienz, die möglicherweise vorliegend ist. Es kann immer sein, dass Patienten auch eine akute Hibakapni rutschen mit Arzidose und dann Beatmungslichtigkeit droht und das sind natürlich extrem schwere Bedingungen, die dann ja nicht nur eine Hospitalisation, sondern auch die Intensivverlegung nach sich ziehen müssen. Wir merken jetzt bei unserem Patientenrecht schnell, dass es ernst ist. Pulsoxymeter sehen wir noch dazu eine Arotomie, entsprechend in einem Tachikadenvorruf flimmern. Wir rufen bei der Leidstelle an und die schicken eine notwendigke Kollegin mit. Die bringt unseren Patienten dann in die nächste Klinik. Im RTV schraubt sich die Herzfrequenz dann immer weiter hoch. Was kann die Kollegin jetzt machen? Beta-Blocker zur Rhythmuskontrolle wollen wir ja nicht geben, weil dann wirken unsere Beta-Agonisten nicht mehr. Also man würde natürlich grundsätzlich bei der Zio-PD für Beta-Blocker keine Kontra-Indikation sehen. Das ist natürlich beim Asthma etwas ganz anderes. In der Regel haben die Patienten sind ja angefüllt mit Beta-Memetika. Sie haben ja X-fach in der Liert, bevor sie überhaupt sich erzlich vorstellen, bevor der Notarztwagen kommt, sind die Medikamente ja eher überdosiert als unterdosiert. Natürlich ist neu aufgetretenes Vorflimmern in dieser Situation extrem ungünstig. Häufig brauchen diese Patientin ja eine Beatmungstherapie, die häufig in schlimmsten Palli schon im Notarztwagen losgeht. Es ist aber in der Klinik. Hier kann vor allen Dingen ein Vorhoflimmern mit einem geringen, linkswentig oder einen Output und dann da positiv in Druckbeatigung auch zu einer wirklichen schweren Einbruch des Dutrucks führen. Hier greifen ja jetzt ganz viele Dinge aneinander sozusagen den Akut-Transport und die optimale intensivmedizinische Betreuung. Das sind natürlich ganz viele Faktoren, die auch individuell zu berücksichtigen sind. Wichtig bei der Situation ist, dass ich eben versuche, die Intubation zu vermeiden, weil wir eben wissen, dass Patienten mit einer fortgeschüttenen Lung und Erkrankung und insbesondere PT dann schwere Entwöhnungsprobleme bieten auf der Intensivstation, häufig kanaliert trachitumiert werden, dann Entwöhnungsprobleme haben, nicht mehr vom Beatmungsgerät weggehen und dann schwer dekonditionieren muskulär, sich so schlecht an das eigentlich dann den langfristiges Leben mit guter Lebensqualität nicht möglich ist. Deswegen ist die nicht in basive Beatmung an dieser Stelle die absolute Maßgabe Nummer eins. Gut sagen wir, die Kolleginnen und Kollegen der Notaufnahme stehen genau vor der Frage. Intubier ich den Jahr zu oder kann ich den Niffen? Haben Sie da vielleicht irgendwie ein Tipp für die? Also die Indikation ist einfach, die es richtig zu stellen, es bedeutet, wir müssen eine Niff möglichst früh einleiten. Den dem Moment, wo der Patient in die respiratorische Acydose geht, pH kleiner 7,35 besteht die Indikation zur nicht in basiven Beatmung. Also dort, wenn eben noch keine Intubation angezeigt ist. Wenn ich später beim pH von 7,2 bin, das ist im Graubereich, das kommt wirklich auf die Erfahrung drauf an und jemand, der auch noch natürlich jetzt kadiallinstabil wird, da geht es dann eben häufig nicht mehr oder so schwere Luftnot ist oder ich keinen Luft reinkriege, muss ich dann eben häufig intubieren. Aber sehr sehr häufig ist es ebenso, dass ich diesen Zeitpunkt der frühzeit die Niffenleitung schon verpasst habe, denn manchmal liegt der Patient stunden in der Notaufnahme bis es dann weitergeht und das ist natürlich dann ungünstig. Gut, wir spinnen das mal weiter und sagen genauso wahr es bei unserem Patienten. Er musste dann enttubiert werden, intensiv medizinische Verlegung, er wurde kalkuliert antibiotisch behandelt, dann im Verlauf hat dann antibiotogrammgerechte, antibiotose bekommen, alles gut funktioniert, dann wurde gewinnt, das hat den Umständen entsprechend gut geklappt und jetzt ist er wieder bei Bewusstsein. Jetzt die Frage, was können wir noch machen für ihn? Können wir noch die Therapie eskalieren? Das gibt ja zum Beispiel auch nicht so ganz alltägliche Medikamente in der COPD-Behandlung, Tabutalien zum Beispiel oder Ruflumilast, das gilt ja so als letzte Eskalationsstufe, was halten Sie davon? Also das geben wir fast überhaupt nicht mehr, die Medikamente beim Ruflummelast haben wir ja Studiendaten gehabt, die eine Verbesserung der Exhaltsabationsrate bei Patientinnen und Patientinnen herbeiführen, die spionometisch fortgeschritten krank sind, also FFV1, Teilner 50 Prozent soll, ganz ehrlich praktisch sehe ich diese Medikamente im klinischen Alltag fast überhaupt nicht mehr, die Wirkungsweise ist leider sehr gering und wir haben außerdem auch die Problematik, dass es mit unter schweren Nebenwirkungen geben kann, insbesondere den Gewichtsverlust und deswegen sind natürlich diese Therapiemaßnahmen, die sie genannt haben, eher sozusagen in Ausnahmesituation zu erwähnen und ja, wenn es nämlich weiter gibt, kann man auch mal natürlich eigene Wege gehen und auch etwas versuchen, aber wichtig ist, wenn man Medikamente nimmt, die nicht etabliert sind oder die von den Studiendaten wenig Wirksamkeit haben oder vielleicht auch in Sachen Komobilitäten adressiert sind, dann ist es wichtig auch immer zu überprüfen, ob es ein Therapieeffekt hat und wenn nicht diese Medikamente auch wieder abzusetzen, das ist vielleicht noch wichtig. Unser Patient ist jetzt wieder einigermaßen auf dem Dampfer, die Entlassung steht bevor, wie geht es jetzt weiter? Zwei ganz wichtige Sachen, dass eine ist, ist die Entwöhnung gelungen ohne, dass der Patient beatnungspflichtig bleibt, in der Regel ist es so, dass die Langzeit any V, also nicht im basive Beatung dann die Option ist und dann eine sehr sehr gute Option und sollte in jedem Fall auch erwogen werden, auch selbst dann, wenn erst mal die Entwöhnung ohne Beatung von Statten gegangen ist, sehr häufig findet sich dann die chronische Hypercogni und das zweite ist wirklich die Überlegung, wie geht es langzeitmäßig weiter? Gibt es eine Patientenverfügung, würde man eine Re-Into-Version machen, ihr braucht intensive Gespräche zusammen mit der Familie, mit den Patienten und Patienten, um wirklich auch diesen fortgeschrittenen Stadium gerecht zu werden und gut zu sein, was mache ich, wenn ich schwende Schlechter geht? Während bei dem Patienten jetzt auch eine Lungenreha angezeigt und wann verschreibe ich die überhaupt? Erst jetzt nach so einer schweren Episode oder schon viel früher? Nach einer langen Intensivaufenthalt mit Entwöhnung ist in jedem Fall die Rehabilitationsmaßnahme angezeigt, aber wir setzen Rehabilitationsmaßnahmen natürlich schon viel früher an. Spätestens dann, wenn der Patient hospitalisationspflichtig gewesen ist oder wenn ich sage mal andere eingreifende Therapien, wie zum Beispiel jetzt eine Implantation von Ventilens solon volume Reduktion, das ist ganz wichtig, Patienten vorher einer Rehabilitationsmaßnahme zuzuführen, weil eben hier häufig im Vorfeld eine wesentlich Verbesserung zu erzählen ist. Können Sie das Verfahren vielleicht noch mal ein bisschen genauer erklären, so eine Ventilimplantation? Die Ventilimplantation ist mittlerweile etabliert des Verfahren, das Ziel besteht da drin, dass eben durch die Einlage kleiner Ventile in die Atemwege einen Lungenlappen kollabiert. Das klingt erstmal paradox, weil ja Lunge rausnehmen, aber das entscheidende Phänomen, was dann passiert ist die Attellektase und durch die Attellektase kommt es zu einer Endblähung, die Lunge wird also kleiner, das führt zu einer Funktionsverbesserung des Zwerchfäls, eine Rehkonfiguration des Zwerchfäls und damit zu einer besseren Atempunktleistung. Fudienergebnisse haben gezeigt, dass eine wesentliche symptomatische, aber auch eine Verbesserung von objektiven Parametern zu erzielen ist. Es ist nur wichtig, dass man das hier mit einer sehr, sehr strengen Indikationstellung vor dem Fall. Es gibt Komplikationen, die Ventile Konzumglutung früheren, es kann Infekte geben. Vorfüch ist die Maßnahme auch ineffizient und es muss in jedem Fall an Zentren durchgeführt werden mit entsprechender Expertise, also an Zentren die viel Erfahrung damit haben und man muss den Patienten auch sagen, es ist keine Wunderwaffe, es macht die Lungen nicht wieder normal und heile ebenso wie auch nicht die Lungentransplantation, die ja ebenfalls nur für ganz, ganz wenige Patientinnen und Patienten in Deutschland mit Fragen kommt. Gut bei unserem Patienten gehen immer weitere Jahre ins Land, insgesamt wird es jetzt immer ernst damit seiner COPD und wir haben auch schon einiges mit ihm besprochen. Er hat eine Patientenverfügung, nachdem einem Krankenhaus auf ein Teil mit der Intubation und dem Winning hat er ganz klein entschieden, dass er das nicht noch mal will, er will nicht noch mal enttubiert werden. Sie merken aber, dass seine ganz schöne Angst besteht, vor allem was Luftnot angeht. Wie und wann sprechen sie das an? Natürlich ist es so die schlimmste Situation ist, wenn wir das erst malig mit Patienten darüber sprechen, wenn er Luftnot hat, wenn er keinen Luftkrieg, wenn er auf Tentensieftet schon liegt. Im besten Falle muss das vorher passieren. In der Regel sind die Patienten ja vorher ein ärztlicher Betreuung und ja, wir haben dann die Möglichkeit einer Morphintherapie, das ist die beste Therapie zur Unterdrückung der Luftnot und wir haben hier natürlich auch Effekte auf das psychische Befelden, die der Patientinnen und Patienten das machen. wir nicht nur im Akku-Zettigen, sondern wir können auch Morphine im Langzeitverlauf geben und damit erhebliche Verbesserungen erzielen, über viele Wochen und Monate, dass es immer Patienten frühzeitig zu besprechen, dass wir sozusagen auch keine Scheu haben und uns die Zeit nehmen, dass wenn Therapie-Maßnahmen, die Ventil-Implantation, Sauerstoff, Rehabilitation, Langzeit-Peratung, wenn das an Grenzen gekommen ist, dann ist spätestens der Zeitpunkt gekommen, auch darüber zu sprechen und End-of-Lifungsleidungen mitzuintegrieren in die Gespräche. End-of-Lif Entscheidungen aktiv begleiten. Professor Windisch gibt es noch etwas, was Sie unseren Hörerinnen und Hörern zum Abschluss mit auf dem Weg geben wollen. Ja, ich möchte vielleicht noch mitgeben, dass diese Menschen mit COPD, dass das wirklich eine so große Gruppe ist und dass diese Patientinnen und Patienten schwerst krank sind und dass wir mehr Aufmerksamkeit brauchen für diese Menschen in Deutschland. Das bedeutet, dass wir die Versorgung dieser Patienten möglichst optimale halten wollen und dass wir wirklich alles dafür tun müssen, dass diese Erkrankung gar nicht erst entsteht und deswegen sind wir auch von der deutschen Gesellschaft für pflomologieren Beatungsmedizin momentan extrem aktiv, da drin wirklich weg vom Rauchen, weg von der Werbung, weg auch von allen Tabakersatzprodukten wirklich Aufklärung, Aufklärung, Aufklärung und tatsächlich auch alles um Menschen wegzukriegen vom Rauchen und ich glaube, wir haben vor allem auch die nicht pflomologischen Disziplinen vor allen Dingen der Allgemeinmedizin eine extrem große Bedeutung. Ich weiß natürlich, dass das wenig sechselst, dass es wenig Geld gibt für Gespräche in der Medizin und dass es eigentlich auch so ein bisschen die Erkrankung unseres Systemes, dass wir für diese wichtige Gesprächsführung, dass wir dafür eigentlich nicht honoriert werden und dass wir keine Zeit haben und dass wir dafür Wartezeiten haben und dass es eigentlich scharge, es bedauer ich, dass das so ist, es bedeutet aber im Umkehr schluss nicht, dass das nicht total wichtig ist und dass wir diese Erkrankung heute schon auch in Grenzen behandeln können, aber viel wichtiger, wir können sie vermeiden und diese Botschaft für dich mitgeben. Ich empfehle Ihnen mit dem Rauchen auf zu hören. So ist es. Prof. Windisch, ich meine jetzt natürlich nicht sie, aber ich bedanke mich, ich bedanke mich ganz herzlich dafür, dass Sie heute zu Gast im Amwos Podcast waren. Das hat mir große Spaß gemacht. Vielen Dank. Und bei euch zu Hause bedanke ich mich wie immer fürs zuhören. Hier nochmal die heutigen Take Home Messages. Die COPD ist häufig eine der häufigsten tutes Ursachen weltweit. Wir müssen aber neben dieser hohen Mortality auch über die hohe Morbidität sprechen. Diagnostisch starten wir mit einer Spirometrie als Einstiegstdiagnostikum. Die COPD geht aber nicht nur mit einer Obstruktion einher, sondern auch mit einer Defosionstörung und einer Überbläung und wenn schon Luftnot besteht, sollte in jedem Fall eine fachprenomologische Überweisung erfolgen. Als wichtigste Allgemeinmaßnahmen vermitteln wir grundlegende Informationen und außerdem sprechen wir Impfungen an. Hier Influencer, Corona, Pnomokokken, Pertusses. Wir schauen nach Komobilitäten, Kardialeerkrankungen, diabetes Melitus, Animinen, osteoporose um hier nur einige zu nennen. Therapeutisch ist nach wie vor der Rauchstopp die wichtigste Maßnahme, das ist das A und O, wenn wir aber Medikamentös rangehen, dann ist es wichtig, sich erst mal klar zu machen, welche Wirkstoffe überhaupt in einem Inhaler drin sind. Wir haben schon gehört, inhalative Steroide werden eher zu häufig gegeben, das kann dann zu den typischen Steroide-Nebenwirkungen führen, das führt natürlich zu Problemen. Brancheodilatatoren werden eher zu selten gegeben, insbesondere in der Kombination, also Batterimetikum und Anticholinergekommen zusammen. Unabhängig vom Preparat muss in jedem Fall sichergestellt sein, dass das inhalationsmanüberg klappt, also dass die es einfach richtig anwenden können, die betroffenen. Das klappt aber seit Jahrzehnten nicht so recht und wird bisher auch kaum besser. Da haben wir also alle noch Luft nach oben, dass unseren Patientinnen und Patienten richtig zu zeigen. Wenn eine COPD akut ist, akut exzertzabiert, ist natürlich Vorsichtgeboten, Notfallsituationen können durchaus innerhalb einer Stunde entstehen, auch wenn der Befund zuvor noch nicht so gravierend war. Bei Tari Pnø oder einer aniträgten Sauerstoffsettingung ist auf jeden Fall eine Kliniküberweisung zu erwähnen. Porellente Sputum sollte ein Mist rauschmachen, vor allem in der Akut-Situation, unter Umständen des ne antibiotische Therapie angezeigt. Porellente Sputum heißt aber nicht gleichbakterelle Superinfection. Hier war das Stichwort Eosinophile granolozyten. Dann ist Intubation natürlich ein Thema. Wie sollte man da vorgehen? Ganz grundlegend die Intubation sollte vermieden werden, weil natürlich schwere Entwöhnungsprobleme drohen. Im Idealfall hat man schon mal mit den Betroffenen darüber gesprochen, im Idealfall wissen die Bescheid und im Idealfall haben die auch eine Patientenverfügung, in der die Frage nach einer Intubation geklärt ist. Spätestens nachdem betroffene Hospitalisationspflichtig gewesen sind, ist eine Lungreha angezeigt. Wenn Maßnahmen wie eine Lungreha, aber auch eine Ventilimplantation Sauerstoff-Langzeitbeatigung, wenn solche Maßnahmen ihre Grenzen kommen, dann sollte nochmal über End-of-Life-Entscheidungen gesprochen werden. Mofine können dann im Langzeitverlauf über viele Wochen und Monate erhebliche Verbesserungen erzielen. Aber das hebt Professor Windisch noch mal extra hervor, das wichtigste ist, dass die Erkrankung überhaupt nicht erst entsteht. Wir sollten also die Tabakabhängigkeit unserer Patientinnen und Patienten regelmäßig ansprechen. So viel zu den Tech Home-Messages, wenn ihr wollt, schaut einfach nochmal bei Ambos vorbei, da gibt es noch viele weitere Informationen für euch. Alle Infos zur Ambos-Wissensplatform und dem Ambos-Podcast findet ihr wie immer unter go.ambos.com/podcast. Noch mal vielen Dank fürs Hören, Tschüss und bis zum nächsten Mal.

Podcast Summary

Key Points:

  1. COPD ist eine chronisch obstruktive Lungenerkrankung, die hauptsächlich durch inhalative Noxen wie Tabakrauch verursacht wird und zu Atemwegsschädigung, Bronchitis und Lungenemphysem führt.
  2. Die Krankheit betrifft etwa 6 % der deutschen Bevölkerung, mit einer zunehmenden Häufigkeit durch steigende Raucherzahlen.
  3. E-Zigaretten und Tabakerhitzer sind keine sichere Alternative; sie sind gesundheitsschädlich und nicht als Hilfsmittel zur Raucherentwöhnung geeignet.
  4. Die Kardinalsymptome der COPD sind Husten, Auswurf und Atemnot; die Unterscheidung zwischen „Pink Puffer“ und „Blue Bloater“ ist historisch, aber für die Therapie nicht mehr relevant.
  5. Die Therapie umfasst Bronchodilatatoren (SABA, LABA, LAMA) und antiinflammatorische Medikamente (inhalative Kortikosteroide), wobei die korrekte Inhalationstechnik entscheidend ist.
  6. Bei Erstdiagnose sind Lungenfunktionstests (Spirometrie) wichtig, ebenso wie Raucherentwöhnung, Impfungen und das Screening auf Komorbiditäten.

Summary:

Die Podcast-Folge beschäftigt sich mit der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD), einer häufigen und potenziell tödlichen Erkrankung, die durch inhalative Schadstoffe wie Tabakrauch ausgelöst wird. Professor Wolfram Windisch, Experte für Pneumologie, erklärt, dass COPD durch eine Entzündung der Atemwege und Zerstörung des Lungengewebes entsteht, was zu Husten, Auswurf und Atemnot führt. Besonders betont wird die Gefahr von E-Zigaretten und Tabakerhitzern: Diese sind nicht sicherer als herkömmliche Zigaretten und eignen sich nicht zur Raucherentwöhnung, da ihre Langzeitwirkungen unbekannt sind und sie toxische Substanzen freisetzen.

Die Therapie stützt sich auf Bronchodilatatoren (kurz- und langwirkende Beta-Agonisten und Muskarinantagonisten) sowie inhalative Kortikosteroide, wobei die korrekte Anwendung der Inhalationsgeräte entscheidend ist. Anhand eines Fallbeispiels eines 55-jährigen Rauchers wird der Krankheitsverlauf von der Erstdiagnose bis zum Tod skizziert. Im hausärztlichen Bereich sind Lungenfunktionstests, Raucherentwöhnung, Impfungen (gegen Influenza, COVID-19, Pneumokokken) und das Management von Komorbiditäten wie Herzkrankheiten oder Diabetes zentral.

Die Folge unterstreicht die Notwendigkeit einer frühzeitigen Diagnose und Prävention, da Rauchen die Hauptursache ist und die Krankheit zu erheblicher Morbidität und Mortalität führt.

FAQs

COPD ist eine chronisch obstruktive Lungenerkrankung, die durch inhalative Noxen wie Tabakrauch ausgelöst wird. Ein Entzündungsprozess schädigt die Atemwege und führt zu Bronchitis und Lungenemphysem.

Nein, sie sind gesundheitsschädlich und keine geeigneten Hilfsmittel zur Rauchentwöhnung. Die Langzeitwirkungen sind unbekannt, und die Kombination beider Produkte gilt als besonders riskant.

Die Hauptsymptome sind Husten, Auswurf und Atemnot. Diese können je nach Verlauf unterschiedlich stark ausgeprägt sein.

Sie ist historisch bedeutsam, wird aber in Leitlinien nicht mehr zur Therapieentscheidung genutzt. Heute wird eher nach Phänotypen differenziert.

Es gibt Bronchodilatatoren (kurz- und langwirksame Beta-Agonisten und Anticholinergika) sowie antiinflammatorische inhalative Kortikosteroide. Die richtige Inhalationstechnik ist entscheidend.

Die Diagnose erfolgt mittels Spirometrie oder Bodyplethysmographie. Wichtig sind Raucherentwöhnung, Impfungen (Influenza, Corona, Pneumokokken) und das Screening auf Komorbiditäten.

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