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Como Construir Negócios Milionários, Vender Melhor e Escalar do Zero | PodClax 59 com Lucas Mello

53m 50s

Como Construir Negócios Milionários, Vender Melhor e Escalar do Zero | PodClax 59 com Lucas Mello

In dem Gespräch wird das Spiel „Zwei Wahrheiten und eine Lüge“ besprochen, bei dem eine erfundene Geschichte möglichst nah an der Wahrheit sein sollte, um glaubwürdig zu wirken. Die Teilnehmer erörtern, dass Lügen identitätsstiftend sein können: Wer eine Lüge oft wiederholt, macht sie zu einem Teil seiner selbst. Ein zentrales Beispiel ist Odysseus aus Homers Odyssee. Er gilt als listenreich und verschlagen, seine Lügen (wie der Name „Niemand“ gegenüber dem Zyklopen) werden als kluge Strategie bewertet. Seine enge Verbindung zur Göttin Athene, die Klugheit und Täuschung verkörpert, unterstreicht diese positive Sicht auf List. Die Diskussion zeigt, dass Lügen nicht grundsätzlich negativ sind: In vielen Alltagssituationen – etwa aus Höflichkeit oder um unnötige Verunsicherung zu vermeiden – kann eine kleine Unwahrheit sinnvoller sein als kompromisslose Ehrlichkeit. Auch das Paradoxon des kretischen Lügners wird kurz aufgegriffen, um zu zeigen, wie tief das Thema in der Kulturgeschichte verankert ist. Letztlich wird die These vertreten, dass jeder Mensch lügt – und dass dies nicht zwangsläufig moralisch verwerflich ist, sondern oft eine pragmatische Anpassung an komplexe soziale Situationen darstellt.

Transcription

9606 Words, 55450 Characters

German
Über Götter und die Welten. Hallo, Tellman. Hallo, Uwe. Ich kann mich noch ein Seminainer erinnern. Es ist jetzt schon etwas her aus der Studienzeit. Und da fand ich, da gab es einen ganz guten Warm-Up zum Kennen lernen. Natürlich sitzen da da immer Leute, die man kennt und manche, die man nicht kennt. Und zwar sollte man einfach sich schnell zwei Geschichten überlegen, über sich selber kurz Geschichten und eine davon stimmt und eine sollte erlogen sein. Okay. Und dann sollten die anderen eben raten, welche stimmt. Okay, ich finde das fand ich ein sehr cooles Konzept, weil es fordert zum einen die Kreativität zum anderen war es interessant, mal was anderes und zum dritten war es einfach auch cool, den Leuten zuzuhören, was sie sich dann so auf die schnelle kurz an Erfindungen zusammengelogen haben. Ja, ich finde es cool. Ich finde es bloß, was ich nicht cool finde, es gibt auch bei welchen Dating Apps gibt es zwei Wahrheiten und eine Lüge und ich finde es sowas total langweilig, weil wenn man das einfach so aufschreiben kann und planen und mich die Leute schreiben dann so als eine Wahrheit, irgendwas, was ich völlig, oder als ihre Lüge, was was ich gar nicht spektakulär finde. Das sind dann drei Sachen so, ich hab Angst vor Hunden, ich mag Pizza und ich glaube schon ein bisschen weiter. Also man soll auch eine kurze Geschichte, so eine Anikdote aus seinem Leben. Also man muss schon kreativ. Ich war in Südfranke her am Strand und dann bin ich in eine Schärbe reingelaufen und dann war mir bei einer meinen großer C abgesehen und ich hab vollfährt geblutet und ich musste jemand weg tragen, ist mir tatsächlich mal passiert. Ah, okay, ich war übrigens nicht in Südfranke, sondern auf Kräte. Also gelogen. Ja, wobei alle Kräte lügen, ja. Gut, das sind. weißt du, wie her das kommt. Der kommt von Epiminides. Das ist waren frischer Dichter, von dem man nicht viel hat aus der Antike, übrigens kurz nach dem Humeer gedichtet hat. Also so sechst es ja 100 vor Christus, Schätzbandem. Eigentlich ist das Satz im Original ein bisschen anders. Und er soll ein Kräter gewesen sein, das heißt, er ist einfach Epiminides, der Kräter sagt alle Kräter lügen. Ja. Und es gilt ja so als eins der Paradox haben. Genau, ist er ein Kanz. Ja, genau, es ist tatsächlich kanz. Weil ich glaube, ich meine nämlich, so drin, das ist deshalb kein Zisch, weil er müsste sagen, alle Kräter lügen immer. Also, so ist mit dieser Satz ist falsch, das ist ein Paradoxon. Mhm. Aber. ja, okay, aber. Auf jeden Fall die Kräter, die werden uns noch beschäftigen, wenn wir heute auch über Odysseus reden. Und die Lüge tatsächlich? Was ist das so? Ja, das scheint wirklich so ein Vorurteil aus der Antike gewesen zu sein. Übrigens stammt dieses Zitat, es überliefert im neuen Testament nur mal Gefühle dafür zu geben. Also selbst 600 Jahre nach Humeer und nach der Odyssey oder 700 Jahre wurden diese Geschichten noch erzählt, dass die Kräter angeblich gerne lügen. Also so ein bisschen wie halt, dass die Schwaben geizig sind. Okay, spannend. Ich finde, ich muss sofort dran denken, auch weil du gesagt hast, dass man sich Geschichten erzählt so über seinen Leben und zwei und eine Stimme noch, eine Stimme nicht. Ich erinnere mich, dass ich mal eine Vorlesung hatte über Nietzsche. Mhm. Und da ging es auch ein bisschen natürlich über Wahrheit und als es gibt von Nietzsche des einen Text über Wahrheit und Lüge im außer moralischen Sinne, ist es ja so ein kleiner Aufsatz. Ja, so ein so fünf Seiten. Und das sind sehr schöne Text und irgendwie hatten wir im Zoo gediesel vor Lässe und ich erinnere mich nicht mal ganz genau, aber da hat die Dutzenden gesagt, dass es irgendwie der Hausmeister, der hat und wie auch immer Geschichten erzählt über seinen Leben, der aber eigentlich ausgedacht waren, aber dadurch, dass er das so erzählt hat und konzistend war, wurde es dadurch irgendwie automatisch auch zur Wahrheit. Das war dann ein Teil von ihm. Mhm. Wir haben da halt drüber philosophiert, was ist denn die Wahrheit und wann ist es denn eine Lüge, wenn ich jetzt eine Geschichte ausdenk, dass ich jemand in meiner Vergangenheit das und das gemacht hab, dann wird es ja irgendwie ein bisschen auch wahr, auch wenn ich das nicht erlebt hab, weil das dann wieder ein Einfluss hat darauf nimmt, wie ich mich jetzt verhalte und wenn alles das glauben und alle glauben, ich meine, die größte Lüge, die es gibt ist schon dieses Ding von Gottesgnaden oder so, aber es funktioniert ja. Also, weil wenn alle glauben, der König stammt direkt vom Gott ab, dann ist es funktionierlich. Die Lüge, die aber da durchher war wird. Ja, du sagst schon, also durch die Lügen, ich meine, es gibt notorische Lügen, es gibt ja auch so Müten, dass man angeblich, ich weiß nicht, hab gelesen, bis zu 50 oder bis zu 100 mal am Tag lügt, natürlich gibt es krassere Lügen im Durchschnitt oder schlimme Lügen, aber tatsächlich so schlimm ist es, glaube ich, gar nicht. Es gibt ja so Hürflichkeitsflosken, so ja, schmeckt gut. Ja, genau. Ist natürlich dann nicht die Wahrheit, aber je näher sozusagen, also es gibt ja auch so ein Zwischending zwischen krasser Lüge oder Fälschung und eben näher an der Wahrheit. Und mir ist eben zum Beispiel auch in diesem Seminar, als ich mir kurz diese Geschichte ausgedacht hab. Das einzige, was ich jetzt vorhin gerade anders gemacht habe, ist, dass es nicht auf Kräter war, sondern auf Südfragenkrieg. Das war natürlich ein bisschen Fies auch, aber gleichzeitig je näher die Lüge sozusagen an der Wahrheit dran ist, dass du leichter fällt, es mir mich zu verstellen. Und umso eher, wenn ich das oft machen würde, könnte ich natürlich auch meine Identität damit ein bisschen ändern, weil ich das Gefühl hätte, so na ja, ich hab's jetzt schon 100 mal erzählt, jetzt wird schon irgendwas dran sein. Also man macht sich dann noch irgendwann, man lügt sich quasi selber in die Tasche. Und das hat so ein Identitätsstiften, denn effekt, glaube ich, auch oft. Ich finde es aber, ich finde es natürlich gerade ein schönes, das alles so ein bisschen, ne? Das ist nicht krass falsch, aber es ist als so ein klein bisschen gelogen. Ja, es gibt zum Beispiel, also ein ganz komisches Beispiel. Es gibt ein Stuttgart, es gibt diesen Eugensplatz und das sieht man so rund auf die Häuser, nach unten, so ein Verbindungshaus und ein Kumpel von mir, der behauptet, jedes Mal, wenn wir auf dem Platz sind, das wir mal dazu sammelt auf dem Dach von dem Haus warm. Aber das stimmt einfach nicht. Das war schon einfach nicht zu wech. Aber nein, und das erzählt ja mit so einer Gewissheit und so oft, dass ich es und man selber auch glaubt und es gibt es ja schon auch mal. Aber wenn er die Ritterungsvermöglichen schon täuschen und wenn wir jetzt immer alles sagen würden, hey, Uwe, beim Abiball, hatte studt es und das an, du bist Barfuß gekommen und es sagen alle erinnern sich, uns gibt kein Foto, dann wirst du uns das selber erzählen und dann sagt ja, stimmt, jetzt wo er sagt, nee, war es so. Nein, ich hatte rot, weiße, tun schon eine rote Krawatte. Okay, wenn du das weißt, dann auch. Ich weiß doch. Aber vielleicht lügig ja auch. Ich bin mir sehr sicher, dass es der Wahrheit entspricht. Die Editätsstiften-Defunktion von Lügen, die ja dann irgendwann auch zur Persönlichkeit gehört, die ist gerade bei Ultis-Häus ziemlich ausgeprägt. Also er gilt ja als listenreich, als verschlagen, wird es oft übersetzt. Also im Sinne von jemand, der eben sehr gewandt ist, auch in der Rhetorik, aber er ist auch wirklich ein großer Lügen. Und das wird nicht so auch nicht. Doch, doch, das wird sehr stark ausgeprägt in manchen Geschichten. Und wir müssen uns immer im Hinterkopf verhalten, dass er, also wir haben ja schon ein bisschen über die Struktur der Odyssey, redet diese ganzen Geschichten, wo er seine Irrfahrten hat, wo er dann den Monstern und den in die Unterwelt geht, wo er dann den Zauberinnen begegnet und so. Die erzählt er aus der ich Perspektive, er, auch selber erzählt es. Und ich finde auch das so ein genialem Kniff von dem Homer, also rein narrativ, dass er ja sein Protagonisten von sich selber dieses ganze Seemannsgarum erzählen lässt. Das kann ja jetzt endlich keine überprüfen, ob das stimmt. Weil es sind ja auch noch alle gestorben. Genau, und er ist halt jetzt gerehmt, denn in dem Stamm, in die Geschichten. Und das ist mal so eine super interessante Frage. Also eigentlich ein sehr refinierter Kniff, ne? Wir fallen schon alle tot sind, alle anderen drin. Und gleichzeitig wird auch gesagt, wenn er dann da den anderen das erzählt, dass die, also, dass er sich verzaubert, Tellgain ist dann im griechischen das Wort. Er verzaubert sie immer und sie sind ganz gebannt von seinen Worten und jemals der gut lügen kann. Der kann ja durchaus auch Leute, um den Fingerwickeln, um den Fingerwickeln verzaubern, auch vom Gegenteil überzeugen. Und das ist so eine Eigenschaft, die du so ist, die wird halt so indirekt immer wieder deutlich, wenn man die Odyssey mal komplett überblickt. Und über ein ganz bekanntes Beispiel haben wir in der letzten Folge schon geredet. Also jetzt ist es um den Projabend-Polizemen gegen. Ja, stimmt. Genau, dass er seine Lüge war. Was noch mal genau? Also, er hat ihm seinen Namen erzählt. Also er hat sein, ich heiße niemand. Das war schon mal die eine Lüge, genau. Wo der Projabend auch ein bisschen dumm war und das einfach schon genommen hat. Aber die hat ihm natürlich das Leben gerettet. Und also, also, und dieser ist ein Lügen, klar diese Listen mit dem Trojanischen Pferd. Kann man jetzt sagen, ist vielleicht auch eine Lüge, ja, dass sie ihnen, die haben ja den Trojan an vorgegaukelt. Dass sie abgereist sein, die Griechen und jetzt der Krieg beendet sei und haben halt dieses Pferd am Strand stehen lassen. Und die Trojaner waren dann so blöd, dieses Pferd reinzuholen und so glauben, dass das ein Geschenk der Götting-Athene wäre. Ach, von Athene direkt, okay. Du musst das. Und klar, die Griechen haben sich ihnen Pferd versteckt und konnten dann die Stadt von ihnen raus zerstören. Die Zuförer öffnen und ihre Gefährten reinlassen. Und die Götting-Athene ist ja auch die Götting der Vernunft, der Strategie, der Klugheit, der Weißheit. Und das ist auch die persönliche Schutzgötting von Odysäus. Und mit der hängt der eben ganz eng zusammen. Aber wie kommt es dazu, weil ich meine ich jetzt auch gerne persönliche Schutzgöttingen, aber ich wüsste das nicht. Ich habe auch eine, aber. Ja, wir haben ja. Und dieser ist so ein außergewöhnliches Individuum in dieser altgriechischen Heldengesellschaft. Das sieht einfach doxig um den zu kümmern. Genau. Andere Götter hatten andere Lieblingsmenschen. Ja. Wir haben Lieblingsgötter und die Götter haben Lieblingsmenschen. Ja, es ist wirklich so. - Hat er aus der Meldhefte. Ich brauche noch, ich kann noch ein Uwe. - Hast du ein Uwe? Ich habe leider mal. - Ja. Ja. - Zillmann gegen Achilles. Ja. - Ja, geil. Ähm. Lin. - Olympischen Kiosk. Ja, genau. - Dann kommt die neue Ausgabe raus. Ja, geil. Nee, also die Unterstützung hat verschiedene Lieblings. Zum Beispiel die Afrodite hat den tröianischen Prinzen Paris, der ihr den Golden abföchelig geschenkt hat, den mag die natürlich deswegen besonders. Und die unterstützen sie dann noch in meinem Kampf. Und besicht ist das so, wenn ich mich richtig erinnere, weil so in diesem Film Troja damals, waren ja leider kamen da keine Götinnen vor. Aber es. - Leider oder vielleicht auch ganz gut gemacht? Ja, kann man sich streiten. Ich weiß nur, dass mein Deutsche Lehrerin damals das faszungslos zu Kinden ist. Als wir uns erzählen sie, was? Das kann doch nicht sein. Und he, das hat ja kein Wert. Nee, aber. Die Götter sind da schon auch auf beiden Seiten. Ja, ja, auf jeden Fall. - Die sind. Also, die. - Die. Düsseldurch hat ja die Arthene als Schutzgörn, aber den Poseidon als Zeichs seint. - Was ist das? Und da unterstützt wen im dröianischen Krieg niemand. Das ist der Poseidon und das unterstützt die Trojana. Und der Düsseldurch ist ja ein Griechel. Ja, genau. - Das ist ja von vorne rein schon auf der anderen Seite. Ah, okay. Und dann sieht sich dann. - Das ist ganz doch die Geschichte mit. Ah, Ars, der war auf. Der wurde doch da verwundert, oder nicht? Ja, genau, wobei die. Also, die Götter spalten sich da alles um bis auf. Aber das ist ja Trojanische Krieg, wir gehen jetzt mal wieder zurück auf die Gondissee. Also, Düsseldurch ist eben auch da die enge Verbindung zu der Listenreichen, Göttenartäne. Also, Düsseldurch wird auch immer als der Listenreiche, der mit den vielen Ideen, der Gewannte und so weiter. Dem Tegel mit immer diesen Beiver dann hier. Was ich ja genial finde, ist, dass dieses Listenreiche auf jeden Fall was positiv konnotiert ist. Und Lügen ist ja was negativ konnotiertes. Zumindest bei uns jetzt Grad. Und ich finde es ja schon interessant, wie schmal der Grad da sein kann. Also, das ist dann Grad noch, das war's mega clever. Und dann sagst du, ja, okay, gut, du bist dann einfach 'nen Lügener und du bist 'nen Gauener. Übrigens fällt mir dazu ein, dass ich hab tatsächlich von dieses Nietzsche abdings da gläsern so kurz. Und da kommt relativ schnell am Anfang vor, dass Lügen müssen vor allem Menschen, weil wir sind so schwach. Und wenn man stark ist, muss man das eigentlich nicht. Und der Zieglob ist das wahrscheinlich nicht gewohnt, zu Lügen zu müssen, weil er das so schlugt, das schütte nicht mal die Götter. Hör ich denn nicht mal die Götter? Und ein bisschen stimmt das ja schon, weil also die AT-Net ist vielleicht halt einfach auch nicht die stärkste Götten. Die würde wenn's jetzt einfach um die pure Macht ohne Strategie dann wär's ja unterlegend im Poseidon oder was weiß ich, weiß ich nicht. Aber weil du brauchst ja ne, es ist schon ein bisschen aus einer Notzituation raus, dass du. Ja, lügisch. Also, genau, meistens ist es so, Entwicklungspsychologisch ist es sogar oft so, dass Lügen mit dem Alter abnimmt. Aber das Kinder weiß ich eben noch nicht sicher sind, wie zum Beispiel ihre Eltern reagieren würden. Ja, bestrafung. - Danke. Dass dieses Konzept werde ich jetzt bestraft oder nicht, bei Kindern noch viel stärker ist. Und die natürlich in dem Moment völlig vor uns hier sind. Und je älter man wird, das zu sicherer wird man mit bestimmten Lebenssituationen tendenziell natürlich, kann man das nicht für allgemeinern, nimmt das Lügen im Alter tatsächlich eher ab. Also, bei mir, ich muss ganz ehrlich sagen, bei mir, ich hab schon mal eine Zeit lang weniger gelogen, wie ich es jetzt tue, seid ihr den Podcast machen? Nee, das liegt einfach ein bisschen daran, dass ich hatte früher so eine sehr fundamentalistische, mathematische, moral-philosophische Einstellungen, so im Manual, kannt mässig so, tut mir leid. Aber ich finde, eine. - Es gibt das moralisch ideal. Genau, und du bist immer so. Ich bin auf der richtigen Seite. Und du musst immer so handeln, dass dein Handeln eine allgemein gültige Maxim werden könnte und so weiter. Und ich finde, das ist jetzt ein bisschen schwachsinnig, weil das Leben, die Welt ist viel zu kompliziert, das eigentlich, jedes Situation ist halt anders. Und wenn ich. - Deswegen will schon nicht die Moralinsauren grünen, die die Ideologie mit Löffeln gefressen haben. Jetzt verrätst du, wie ich das vermissen will. Jetzt verrätst du, wie ich nicht wähle oder was? Das ist ja auch krass. Nein, vielleicht hast du ja auch gelogen und du hast es doch tut. Weil es ist. Nee, ich ver. - Nee, ja, ich verfolge das auch nicht. Ich habe es kurz einigen, wenn du in der Politik lügen tatsächlich alle. Immer genau. - Genau. Und mein Trump in seiner ersten Amstzeit hat, glaub ich, nachgewiesen, 22.000 Unwarheiten ausgesprochen. Ja, genial. Ja, ja. Okay. Ja, ja. Aber. Ja, das ist ein taktisches Mittel. Und die sind natürlich auch nicht so mächtig. Aber für mich war das früher. Ich finde, es ist dann auch so ein spät pubertäres Ding, vielleicht so, dass man das mit dem Moral so wichtig nimmt. Und ich denke, ja, ich muss immer aufrichtig sein und immer die Wahrheit sagen. Aber inzwischen. Ich habe kein Problem mehr zu sagen. Dann geht es für dieses schöne Buch, dass du mir geschenkt hast. Und dann darf ich mir. Ich. Ich mache das weg direkt. Als ich sag, das dann. Gut, aber du hast es halt schon oft, oder vielleicht mehr mal zu einer Situation gehabt. Und. - Ja, ich bin klar. Komm, komm, so mittlerweile mit klar. Genau, ne, genau. - Und am Anfang, wenn man halt zum Beispiel 12 ist und so ein Buch von seinen Großändern geschenkt kriegt und erst mal vollkommen überfordert ist, mir das ja da zu tun, weil man ja eigentlich dankbar sein sollte und höflich. Und dann ich weiß, was man sagen soll, fällt es einem vielleicht 100 mal schwerer zu lügen. - Weil man seine Großeltern ja auch nicht verletzen wird. Also, ich finde echt so ein paar Beispiele, wo ich es wirklich gut finde zu lügen, zu mir leides zu sagen. Aber es gibt Situationen, die. Wenn man da nicht lügt, macht man es einfach unnötig kompliziert. Ja, das ist einfach so ein Quatsch. Also, bist du für das Lügen? Das ist jetzt sowieso ein. Das war allgemeinerung. Nein, ich bin. - Also jeder, der behauptet, er hätte niemals gelogen, lügt. Ja, ja, das ist ja eklart, aber das ist. Inzwischen ist es so. Ich sag jetzt mal ganz kurz einen Beispiele aus meinem Fast schon Alltag, wo ich immer lügt, immer eigentlich, wenn ich jetzt und wie mit einer Band an Konzert habe, und dann schicken die Noten rum und noch Hörbeispiele. Und dann ist es so, dass man als professioneller Musiker kann man eigentlich die Noten sehr easy schnell spielen. Die Menschen denken immer, dass es voll der riesen Aufwand, dieses Lied vorzubreiten und dann muss man Wochen lang üben. Nein, ich kann mich so noten, die direkt richtig unterspielen. Und deswegen, wenn ich dann so eine Probe gehe, mit so einem Türen, und die dann sagen zu mir, ob ich das geübt hätte, das sage ich, ja, hab ich geübt. Aber hab ich nicht. Und weil ich weiss, wenn ich sagen würde, nein, hab ich nicht, dann würden sie denken, oh mein Gott, kann das jetzt überhaupt, oder kriegt das jetzt überhaupt hin. Und dann wäre einfach so eine unnötige Unsicherheit bei denen. Und im Endeffekt spiele ich dann perfekt runter. Ich leide mir sehr gar nicht, dass ich mich nicht vorbereitet hab. Das wäre so, wie wenn ich mein, wir wissen ja, wir sind ja. Wir kennen uns ja gut genug. Ich weiß, dass du ganz et thematigen über die Odyssey einfach quasi aus dem Ärmel schüttlisch. Aber sonst lassen Sie es schon einmal kurz durch. Ja, okay. Also es ist nicht so, dass ich jetzt alles immer 100-prozionik parat hab. Ja, genau, aber weißt du, es geht bei wind-vindruzierender aufregenden Situationen wärst, du wärst jetzt bei. ein Ahnung, bei Markus Lanz. Und dann würdest du von euch behaupten, einfach nur damit er beruhigt ist, nur damit er dich nimmt, weil er dir nicht deine Fähigkeiten, die trautet ihr nicht zu, dann würdest du sagen, klar, ich hab die letzte Woche nichts anderes gemacht, wie die Odyssey zu lesen, ich bin voll drin. Und dann würdest du denken, so, hey, was ein Lackarfe, das würdest du für jetzt so oder so denken. Ich muss das doch gerade nicht so ausmachen. Würde ich nicht sagen, und damit ja jetzt in die auch lügen. Zumindest nicht die Wahrheit sagen. Okay, ist ein anderes Thema. Aber was für mich mein, es gibt so Situationen, dass eigentlich wirklich für alle besser ist, zu lügen. Weil es hat niemand davon, was davon, wenn ich jetzt deine Verunsicherung reinbringen, indem ich sage, vielleicht ich würde so schwer sagen, keine Ahnung, anderes. ich würde sagen, ja, ja, wir haben noch genug Bier im Kühlschrank. Ohne es zu wissen, was bevor der Umkeldustret, würde ich euch mal sagen, da beweist ich. Ja, so softem, da will zu Hause eh keins mehr. Den stelle ich in Wasser hinten, da schleft ein. Unsere Rente ist gesichert. Ja, geil. Die Gaspeicher sind noch ausreichend gefühlt. Ja, und dann. Wie war es noch mal eine. das beste Zitat, war ja das vom Dymessier. Die Wahrheit würde dann ein Großteil der Bevölkerung verunsichern. Niemand hatte die Absicht, eine Mauer zu bauen. Können wir jetzt ewig weitermachen. Ich würde das wieder Wahrheit. Das ist was. Nee, das stimmt. Ah, da gibt es ja auch diese schöne Zitat vom. bis Mark, wobei das auch nur so halb wirklich stimmt, also ehemalige Reichskanzler im deutschen Kaiserreich, der gesagt hat, die Menschen können dann ruhig schlafen, wenn sie zwei Dinge nicht. Ja, das ist so man sagt, genau. Die Gesetze entstehen und wie Wurst gemacht. Ja, genau. Das war exakt. Und ich finde, über ist es noch. was mir noch einfällt, ist. das geht so ein schönes. interjenisches Sprich, wo das ich gerne sagen kann, ist. Senon-Evero-Ebent-Trowartum. Wenn das nicht war, ist es gut erfunden. Genau. Eine schöne Geschichte. Genau, ja, und diese Geschichten. das ist dann genau das, was und das ist eigentlich macht, ob die jetzt erfunden sind oder nicht. Weiß mal nicht 100-prozentig. Ja, geil, eigentlich. Das hab ich's denn gesagt. Aber auf jeden Fall würden alle die ihm zuhören sagen, "Ebent-Trowartum". Ja, aber die Frage ist ja völlig krass. Das ist jetzt seit dieser. gibt's das Joriner-Rüpert, das ODC. ODC-Säus eigentlich, dass alles gar nicht erlebt hatte, sondern einfach zehn Jahre und wo ein schönes Leben hatte, Er war ja 7. auf dieser Insel bei der Kalypso gefangen. Aber das was anderes, da war er unfreulich. Also, nee, soweit ich jetzt weiß, wobei ich auch jetzt schon zehn Jahre nicht mehr so eine Forschungssitterrotur drin bin, gibt's die nicht. Aber ich habe einen Ansatz einer eigenen Theorie. Aber das wollen wir hier noch ganz kurz streifen. Aber das kann nicht sein. Die sieben Jahre bei der Kalypso. Die ist erst nach den Abenteuern ganz am Ende. Aber gibt's da Zeugenaug? Ja, da kommt dann der Gott Hermes. Der holt den Abenteuer. Der geht schon Zeugenaug, wenn man. Okay. Nee, und zwar. also, der. quasi die erste. oft wird es als zweite Station. Also, wenn die von Troya losfahren, dann dann sind erst bei denen so genannten Kikonen. Die überfallen sie noch und kam da schwere Kämpferen so und dann fahren sie halt weg und werden dann das erste Mal von einem Sturm abgetrieben. Und dann kommen sie nämlich ins Land der Lotus Esser. Und so das. Nee, nee, nee, man kann's eh nicht geogen haben. Aber es wird so in Nordafrika verordnet. Und der Lotus ist, hat folgendes Problem, er vergisst. Okay. Er vergisst alles. Und dann. Also, die Lotus Blue, oder was? Ja, aber es ist alle schwierig, ne? Nein, es ist schwierig. Also, kann die jetzt hoher vor 2.700 Jahren den Lotus aus China, wahrscheinlich nein. Aber sie werden Lotus Esser genannt, die Lotus fragen. Und danach, also dann nach den Lotus Essern, Odysos ist übrigens nicht vom Lotus. Also, er vergisst nicht. Und danach kommen sie zu den. nach. also auf die Insel der Zykloben. Das ist dann die nächste Station. Und da könnte man ja irgendwie so auch interpretieren. Okay, alle haben alles vergessen. Und ab dem Moment fängt Odysos an, sein Seemansgarn zu spinnen. Ah, okay, ja, ja. Also ist meine ganz persönliche Interpretation, aber das. Ist jetzt auch keine verbreitende Forschungsmeinung. Ja, okay, er weiß ja auch noch nicht. Ach so, okay, er beobacht sich, kompliziert, weil danach sind auch alle Toten, und was wir jetzt sagen, nötig gewesen mit dem Lotus, aber. Ja. Aber die Gefährten hätten quasi vergessen, was ihr eigentlich wollten. Und wobei auch dessen nicht konnt. Und du meinst, weil die später dann schon wieder auch nach Hause wollen. Und du meinst, da vorgabst ein C-Sturm, sorry, ich hab da. Ja, kommt das nach dem. Hier werden immer schon durch C-Sturm. Okay, dann. da passiert man schon immer so ein bisschen gegen ihn. Ja, ja. Ja, ja. Und dann durch die Zykloben. Auf jeden Fall, der Odysos lügt eigentlich permanent. Wir haben schon diesen Zykloben-Polithemen, wo er sich jetzt niemand ausdrückt. Und dann. neben diesen ganzen Listen. Also ich. Das kann man vielleicht noch mal so eine. So eine Seitenfolge machen, weil da vieles auch nicht in der Odys-C-Spiel, sondern vieles auch vor der Odys-C- oder eben tröhanschen Krieg, ist ganz entscheidend zum Beispiel. Im 13. Buch, also das ist genau die Mitte der Odys-C. Kommt Odysos ja schon zurück nach Hause, nach Ita-K. Ja. Und er. Wacht da wieder auf an dem Strand und wurde dann zurückgelassen. Also von freundlichen Verarken heißen die, bei denen er davor am Hof aufgenommen war. Und dann wachte er auf und weiß natürlich erst mal nicht, wo er ist, weil er alleine aufwacht morgens. Und das gefühlt hat. Die haben ihn jetzt schon wieder irgendwo ausgesetzt und er ist jetzt wieder irgendwo in der Krähe. Mir checkt das ja da heimisch. Er weiß es noch nicht, genau. Und Odysos und dann muss er vielleicht mal kurz ein Exkurs machen in die damalige Zeit. Also ich hab schon mal gesagt, dass die Griechen damals begann diese sogenannte Colonisation. Es gab eine gewisse Überbevölkerung, Griechen dann konnte auch nicht unendlich viele Menschen ernähren, weil die Landwirtschaft damals einfach nicht so viel hergegeben hat. Und es wurden oft auch Menschen quasi gezwungen, mit den Schiffen dann übers Meer zu fahren, um ja Glück zu finden. Und auch so was, wie Händler, also antike Küstenschifffahrt war. oder Schifffahrt war Küstenschifffahrt, man hat sich nicht eigentlich ohne Not aufs Meer rausgebracht. Ja. Und die meisten Menschen damals haben wahrscheinlich gedacht, wenn ich nicht durch Not dazu gezwungen werde, gehe ich lieber nicht von zu Hause weg. Vielleicht einige schon aus Abenteuerlust. Okay. Aber gleichzeitig sind diejenigen, die dann eben fremde Länder bereist haben, auf der See herum gefahren sind. Die waren dann auch die, die eben wussten, wie es läuft, weil die wussten auch, okay, es gibt Piraten. Ich kann verschlaft werden. Ein Seesturm kann mich oder mein Schiff zerstören und mich umbringen. Das kann ich mal dreigeben, was ich war. Genau. Und der Odu-Säus war einfach sehr, wird so, wird er auch benannt, leid erprobt und dadurch auch sehr mistraulisch mittlerweile. Weil der hat einfach schon so viel erlebt. Okay. Und du släck, okay. Und er kommt dann in Troja an. Also dann in Troja. Er in Ita-Kart-Julgen, weil er erst zehn Jahre in Troja und dann noch mal zehn Jahre auf Irfarten, und wach da auf am Strand und weiß, über ab nicht wo er ist. Und dann findest du erst mal alles Fäße. Und dann denkt ich so, man, was ist denn jetzt schon wieder los? Ist mein Leid, geht weiter. Ich komme nie wieder nach Hause. Und dann kommt ein junger Mann auf ihn zu. Der. Mein Zonen ist. Nein. Da kommt später. Der ist noch eigentlich gar kein junger Mann, sondern der ist, die gehört den Atene, verkleidet. Ah. Die Atene, die ist immer um ihn rum und gerade im zweiten Teil, die wird ihn auch, die Faktor ist die Atene wie so eine Regisseurin, die die ganze Handlung leitet. Die greift immer wieder ein, verkleidet sich, wird dann auch den Odüsseus später als Bettler verkleiden. Wenn eine Blödefrage wie kann, also, ist es dann normaler? Also, wie reist so eine Götten? Ist sie dann kurz einfach da? Das wird nicht genau. Das ist doch genau. Das muss man sich vorstellen. Die ist dann eben, die sieht es alles, wie der Odüsseus da gerade am Strand ist. Man sieht sie da wach auf und dann zack ich bin da am Strand zufällig. Auf jeden Fall Odüsseus weiß es natürlich nicht. Und dann kommt dieser junge Mann, Alias gehört den Atene, auf ihn zu und redet mit ihm und der erzählt ihm dann erst auf Ithaka und dann freut sich der Odüsseus natürlich erst mal riesig und dann ist aber auch sofort wieder vollkomistrausch und denke, okay, ich war 10 Jahre weg und wer weiß, was hier los ist. Also, nicht gegenüber dem Mann, sondern gegenüber dem Ithaka, was sie. Allem auch dem Mann. Okay. Und dann erzählt er von sich, weil dann fragt eben der Mann auch, wer bist du eigentlich hier so allein am Strand und irgendwie schiefbrüchen? Listern reich wie Atene ist. Genau. Und dann beginnt nämlich die erste von mehreren sogenannten die werden in der Forschungs-Zitatur als "Druck reden" bezeichnet. Also, und dies soll es erfindet dann eine Geschichte und er sagt, ja, ich bin ein Kräter. Das sind doch wieder bei den Kräter. Da muss er dann direkt, dann bist du sicher eigentlich denken oder eher, das ist doch klogen, dass du ein Kräter bist. Das ist ja schon ein Paradox oder so. Ich bin ein Kräter. Ja, genau. Und habe auch im tröianischen Krieg gekämpft und habe dann aber, weil er einen anderen Kräter ermordet habe, hätte er dann fliehen müssen und hätte auch seine Beute verloren und jetzt sei ja eben von Funizien, also an seinen Händlern mitgenommen worden und die hätten jetzt, die hätten da abends an dem Strand angehalten und hätten da übernachteten, die seinen morgens ohne ihn weitergefahren und jetzt läger hier halt und seine Haare behaupt und wissen nicht, wo er sei. Ich hab's zu berücksichtigt. Also, er finden ja genau. Also, erstmal recht plausibel. Ja, genau. Und das sind, ich finde es ja mit kreativer, weil ich finde, an deiner Lüge vorhin mit wissen, dass die, wo nur ein Detail nur ein namensetzt ist, ist das halt so unkreativ und wenn du, danke. Ja, also, ich glaub, du, wir können es ja nochmal üben, ich glaub, du könntest das besser. Das war ich's sagen, ich weiß nicht, ob du es jetzt pädagogisch, gut ist aber, also, diese Geschichte ist ja wirklich so, das ist ja nicht ein Detail, das ist ja alles anders. Das ist ja ein Unterschied. So, Verteidigung, ich hab diese Rede innerhalb von zwei Sekunden oder diese Geschichte, von zwei Sekunden überlegt, ja. Ja, ja, ja. Ich fand es trotzdem noch ein interessantes Aspekt, weil ich war mal auf einer Party, wo so ein Schauspieler dachte, er müsste jetzt irgendwie Rollen mit uns üben und hat mir irgendwas erzählt und ich so alles klar interessant und bin halt weder gegangen und weder, er hat ja gesagt, er ist Psychologie-Studient und ich glaub, sonst er hat gehofft, dass er auf so einer Künstler Party alles mit beeintrücken kann. Aber er konnte mir die Rolle dann gar nicht weiter spielen, der schon sagen müssen, ich bin in einem astronauten Trainingsprogramm. Dann hätte ich gesagt, oh ja, krass okay, momentan, das interessiert mich ja, aber wenn du es mir erzählt, dass du Sportläre bist, dann denke ich nicht, wow, krass, erzähl mir mehr, dann ist die Rolle vorbei. Weil ich auch mal das meine Plus, wie sie, es gibt schon auch noch, wenn es sehr non-Evero eh, Ben Toro-Wato und non-Ben Toro-Wato langweilig erfunden. Weil es gibt auch. Ich bin ja kriegischläre. Okay, okay, okay. Auf jeden Fall, um kurz nach die Geschichte zu vervollständigen, also die Atene ist natürlich, also sie ist natürlich sehr wohlwollen gegenüber Düsseldres, weil sie ihn ja auch bestützt und auch ihn dann bis zum Ende der Odyssey immer wieder unter die Arme greifen wird. Oh, und sie weiß natürlich ganz genau, dass der sie anlügt. Und sie machte mal das voll. Das wird dann sehr schön beschrieben. Also sie lachte und streichelte ihn zärtlich. Und in dem Moment verwandelt sie sich nämlich zurück in ihre große Gestalt. Also wird wirklich so dargestellt, dass sie eine große Gestalt hat als Götting. Und dann. also in ihre große weibliche Gestalt muss man eigentlich ergänzen. Und dann erkennt der Odysseusie und dann sagt sie eben, sinngemäß. Ich hab's jetzt nicht wörtlich im Kopf, aber. also einer wie du, den gibt's sehr selten, der sogar gegenüber Göttern schafft sich so zu verstellen und so listenreich ist und so überzeugend zu lügen. Und du bist ein Meister deines Fachs, weil du das ja von. Kinderbeinen aufwürde, man es vielleicht übersetzen, also von Füßen an, heißt im krisischen. Von Füßen her schon so drauf hast und das quasi wie zu deiner zweiten Natur geworden ist das Lügen. Weil du. ein Freund, der erdichteten Wörter bist. Und dann sagt sie so, also auch nur Singemäß, sie sagt sich wörtwörtlich. Und das ist ja auch meine Eigenschaft. Also sie sagt, dass Odysseus ihr als Göttingatene sehr gleich ist. Aber und sie freut sich dann auch darüber. Dass er so gut ist im Lügen. Und sie verwendet in dem, das sind immer so kurze Redeabschnitte, in diesem Abschnitt kurz oder öfter den Begriff, Kerdos weiß so viel, heißt wie Vorteil oder Gewinn. Und da merkt man eben auch diesen allkriegischen Gedanken, vielleicht auch aus der Zeit heraus, wo es ja, wie gesagt, um Händler, um Piraterie ging, man kann dem über vielleicht nicht immer trauen. Da zieht der mich über's Ohr, sind es, die mir freundlich gesinnt. Und so ist es ein fairer Handel. Und da geht's also Lügen, wird wirklich in einem Kontext gesehen, in dem man sozusagen mistraulisch sein muss, kritisch sein muss. Und dann sein gegenüber erst mal Testen muss, auf seine vielleicht auch Loyalität. Und dann eben, um für sich den größten Vorteil oder den größten Nutzen herauszubringen. Okay. Und darin bewundert sie den Odysseus und sagt, eben, da gleicht es zu mir, als der Götting, der Vernunft und der Glugheit der Göttingatene. Okay, was ich ein bisschen krass finde in dem Ganzen, ist, dass wenn du zu viel Lüge wird, wird es halt kompliziert. Also es gibt. Ich bin schon mal Kung Fu, Sam, P-Bug. Ja, genau. Ich hab's noch mal nachglesst und übrigens. Kein Fu, all the people on the time. es ist übrigens so, dass das Zitat wird hauptsächlich linkern zu geschrieben, ist aber wahrscheinlich auch nicht von ihm. Man weiß es nicht ganz genau. Aber dem wird's meistens zu geschrieben. Nee, aber es geht darum, es gibt von dem Philosophen. Ich behaupten, es ist einfach mal Tarski, ist der. Von dem bitte, es könnte sein. Ich weiß nur dem Pfeinnahm. Ich glaube, der war das der gesagt hat, dass man muss davon ausgehen, dass ein System, egal welches, überwiegend wahr ist. Weil wenn du davon ausgehst, dass du das überwiegend falsch ist, dann bist du quasi, kannst du überhaupt gar nicht mehr handeln. Also ich muss davon ausgehen, dass wenn ich jetzt mit dir n'n. Wenn ich jetzt dein Auto abkaufen will, dann muss ich ja davon ausgehen, dass du schon überhaupt nen Auto hast. Und ich kann jetzt einfach auch alles lassen. Und wenn du mir irgendwas erzählst über dich, dann muss ich ja, und du bist ja, da kann. Wir haben ja keinen Zugang zur Wahrheit als Menschen, oder? Eigentlich wahrscheinlich haben wir gar keinen Zugang, also Philosophisch betrachtet. Aber die ganze Wahrheit kümmern auf keinen Fall. Sein Nietzsche sagt übrigens, über das Lügen, sagt er, dass Lügen ist für ihn was, was gesellschaftlich ist, quasi als er so was sociologisch ist, weil Philosophisch gesämpfindet er. Die Wörter, die wir verwenden, sind alles schon unscharf. Wir sind nicht präzise, unsere Sprache ist unpräzise. Und wenn ich jetzt setze Bilder in den ich sag, dass Sofa hier im Raum ist. Blau, oder grüß, ich weiß grad gar nicht. Blau? - Turkies. Okay, diese Sofa hier im Raum ist Turkies. Dann ist es alles so schwammige Begriffe, was ist denn ein Sofa? Ist das jetzt ein Kanapé oder ist das ein Sofa oder ist das ein Schlafsofa? Und dieses ist jetzt alles so schwammig. Und das ist hier ein ganz einfaches Beispiel, aber auch schon, zu sagen, Uwe ist ein Lehrer, ist er auch schon komisch. Das ist dann sprach. Das ist noch die Semantik, die Semiotik. Was bedeutet das eigentlich? Was ist das Bild? Was ist das Bild, das ging über dem Kopf? Das wird übrigens sehr schön auf die Spitze getrieben. Hast du es mal gelesen, George Orbe 1984? Ich glaube, das ist eine dystopischen Welt. Wo ja alles unter einer Krassen, also eigentlich eine Diktaturkritik, dieser ganze Roman. Und da gibt es dann ja das Ministerium für Wahrheit. Und da gibt es auch diese Sätze, also Lüge wird zur Wahrheit. Wahrheit wird zur Lüge. Und da wird permanent immer auch die Vergangenheit umgeschrieben. Also, wer ein permanent Erinnerung gelöscht, Akten gelöscht und quasi alles umgeschrieben, ums der Touristie Partei oder der große Führer jetzt gerade gerne will, um das anzupassen, aber das passiert permanent. So dass irgendwann in diesem Roman auch, und das ist wirklich aus sehr schön beschrieben, wenn man den ließ, also man kriegt auch richtig so ein Beklemmendes Gefühl. Irgendwann merkt es richtig, Wahrheit und Lüge verlieren an Bedeutung. Es geht ineinander über und es hat das eigentlich egal. Und es ist ja oft auch so in tatsächlich, also es ist gesellschaftlich gemacht. Und gerade auch in politischen Diskursen wird ja zum Beispiel auch seit einigen Jahren. Ja, schon immer. 10 Jahren. Aber jetzt in letzter Zeit gerade auch von rechts und populistischen Parteien eben versucht, den Diskurs zu verschieben nach rechts um dann eben auch mit Lügen, aber umgekehrte Gegenseite auch wieder Lügen vorzuwerfen. Also, das ist von der Vorrufe, diese ganze Linkswoke, Ideologie, die mache alles kaputt. Ist eine schöne Parole. Hab ich ja öfter, ich des sage. Und je mehr Anhänger, ich des habe. Und je gesellschaftsfähiger diese Meinung wird, desto schwerer wird es dann auch für jemanden dagegen anzureden. Ja, ich finde es schwierig an diesen ganzen Thematiknisch. Also, ich bin ein sehr großer Skeptiker, sei ich mal so. Also, ich finde auch, ich bin auch. Und ich will geglauben, man ich mal auch Wissenschaftsfeindlich, was ich dabei nicht bin, sondern ich bin bloß. geg noch von Leichtgleubigkeit. Also, ein guter wissenschaftlich Wissenschaftler. Ich habe mal so ein Video gesehen mit so einem Füßiger. Der hat gesagt, er findet es sehr faszinierend, dass es ein System gibt. Also, die Standard-Modell der Physik, dass so in sich so schlüssig ist, und das Universum so gut beschreibt und so gut verhersagen machen kann. Aber, wenn eines Tages rauskommt, dass dieses System einfach falsch ist, dann wird es sich sehr freuen, an weiterentwickeln des neuen Systemes. Und deswegen halt völlig krass, dass der Typ hat's drauf. Das war die völlig beeindruckend, wie er das gesagt hat, weil es gibt ja Leute, die sagt, denken, dass was die Wissenschaft sagt, ist wahr. Aber dabei ist das halt das natürlich quatsch, weil es gibt auch eine Wissenschaft. Auf die hat dann auch so noch die Mathematik als Königin der Wissenschaften genannt. - Also, geh ich wieder mit. Dann geh ich nur die Logik hätte. Aber was war. - Und was war. was tatsächlich Wahrheit ist, ist ja gesellschaftlich bedingt. Na ja, außer, finde ich, in der Mathematik ist so, wenn mir. Also, ich. für mich, ich zeige das immer so, die Mathematik ist, und dann. erfunden es sich stem, das Insicht geschlossen, also nicht jedes Diertelbereich der Mathematik. Also, die sagt mal mal, einfach die. Ögliedische Geometrie ist ein Insicht geschlossenes System, das sehr gut funktioniert, sehr schlüssig ist, und Insicht eigentlich auch widerspruchsfrei ist. Also, du kannst schon zu Sachen sagen, dass in dieser Art. Da musst du immer viel vorschlagen, das sagt ich. In dieser Geometrie. - Oder wenn wir von den Winkelsummel. den Zahlen sprechen, oder so. - Ja, aber dann kannst du einfach sagen, in diesem System ist die Winkelsumme. Okay. - Und so weiter. Das kannst du halt sagen. Und dann ist es wahr und falsch. Und du kannst das. - Aber wenn ich die Vorzeichnen ändere, dann ist es auch wieder auf einmal nicht wahr. Ja, oder wenn du das z.B. auf bei dieser Geometrie, wenn du einen Dreieck auf eine Kreisoboffelheche machst, oder in der Kugel nicht Kreis, und auf der Kugeloboffelheche, dann ist die Winkelsumme wieder eine andere. Und als ich mein bloß, ich finde Wahrheit. Ich finde es gibt schon so Wahrheiten, wenn du sagst. Also, wenn ich mal bei der Wissenschaft bleibt, wenn ich sag, es ist zurzeit. wahrkontas. - Das. 99, so viel Prozent der Wissenschaftloter von ausgehen, dass der Klimawandel Menschen gemacht ist. Das ist schwar. Man könnte sagen, es ist quasi wahr, dass der Klimawandel Menschen gemacht ist, weil die Klimaforscher. die haben dann in sehr, sehr großen, einen ausreichenden Genugend. ausreichenden großen Konzent darüber. Aber wenn sich ein Opa einen Sommer von 1971 erinnert, wo es auch schon mal voll heiß war, dann ist es schon wiederlegt. Das ist der eindeutige Beweis. - Das ist schon geil. War du fast jah mal so ein Artikel? Ja, das ist typisch passiv. Ja, ich finde deswegen dieses Einglich Wahrheit. Und was ist wahr und was ist falsch. Ich finde es sonst schwierig. Und diese gefühlte Wahrheit finde ich ja eigentlich theoretisch auch eine Wahrheit. Ich bin dann mal, wie du vorher gesagt hast, dass man sich auf irgendwas verlassen können. Ja, nicht stimmt. - Wenn ich dir mein Namen gebe, oder dir was verkaufen will, und sag ich hab dessen das, dann musst du im Jahr irgendwo mal vertrauen, weil sonst funktioniert da gar nichts mehr. Auch davor schon, ja. Wenn man merkt, einer lügt einen permanent an, dann irgendwann will man mit dem nichts mehr zu tun. Und man fragt dann halt einfach auch andere Menschen nach dem Weg. Genau. Das ist einfach die Konsequenz. Und ich finde es nur noch witzig, was auch eine richtig blöde Lüge war. Sein Freund von mir hat mal sich immer auf Partys und so als Peter vorgestellt. Der hieß aber nicht Peter. Und da fand es auch in den total riesen tollen Gag. Ich finde es voll die lachwendige Lüge. Weil es wird jetzt auf die Partys geht und sagt, ich bin übrigens irgendwie das verlorene Kind von Uli Hönes. Was ist das? Es ist spektakuläre Lüge. Da sagt, ja klar, ich wurde noch beabgäpe und tier die Affäre. Und was weiß ich? Ich war schon geliefert mit einem absolute reinen Gewiss. Ja, genau, das war ein justofter Daumen. Das ist so. Dann ist das ja auch wie der spektakuläre Geschichte. Aber wenn ich einfach, ich könnte auch behaupten, ich heißt Tüllmann und mich schreibt man mit zwei N. Was ist denn das für eine Lüge? Das ist voll, hey, was willst denn du? Genau, also oft ist ja Lügen wirklich nur so unterschwellig auch. und vielleicht macht man so manchen Leuten Spaß, das ist auch ein wichtiger Aspekt. Genau und ich finde natürlich seine Kreativität, das macht es auch Spaß. Und es passt an so ein Modus, der eben sehr erfindungssreich ist. Ja, das macht, ich finde es auch, ich wollte zum Odilsweis ane Fragen. Weil du gesagt hast, die Attäne offenbart sich ihm da, dann doch. Also ist es immer nicht komisch, warum macht das nicht? Hatte der davor schon so richtig direkt ein Kontakt auch? Also er hat es ja auch schon gesähe. Der kennt sich schon aus einem troyanischen Krieg tatsächlich. Und sie hilft ihm immer mal wieder, wobei da unkleiß, ob er sie sieht. Also auch im See-Sturm hilft die ihm zum Beispiel. Im See-Sturm. Nee, okay, weil ich glaube, das ist auch ein Dach, weil Zeus kann man ja nicht sehen, sondern dann explodiert man, oder was ist passiert, normal, aber in seiner Art. Ja, dein Blenden, das äußerst beweitet man. In der Art. Und er hat sich schon auch gesehen. In die Döder können sie ja tatsächlich in Menschen gestalt verwandeln. Und dann ist es möglich. Man kann sie halt schweren, ihre Echten gestalt ansehen. Aber okay, das ist jetzt. Ne, mir hat das jetzt passiert, aber wie oft er sie schon. Er kennt sich schon. Ja, er kennt sich schon. Wobei das jetzt nicht in der Odyssey so direkt vorkommt, sondern eher in den Vorgeschichten, da gibt es auch noch ganz viele oder parallele Mütten, die aber eben vor der Odyssey spielen. Ich würde gern noch auf die griechischen Begriffe auf zwei eingehen. Die. also einen kennt man auf jeden Fall. Wenn etwas gelogen ist, dann ist es Pseudo. Ja, klar. Pseudo heißt einfach "ich lüge". So, ach, das ist Pseudo mein Verb. Pseudo heißt, was heißt "du lügst". Pseudase? Pseudase. Ja, oder Pseudae. Es gibt beide Formen. Und. Pseudo ist alles das üblich. Pseudo zu tun hat, ist Lüge. Mhm. Von griechischen Wortschdam her. Und das. Das ist das eine, das kennt man einfach. Das, was ich eigentlich wirklich eins der. Ja, doch fast schönsten Worte im Griechischen finde, im Allgriechischen, ist der Begriff für Wahrheit. Wahrheit heißt auf Griechisch alle Teeer und. Vermilich drin, oder? Nee, nee, nee. Du kommst vom. vom Lateinischen Ecke. Läthein heißt so viel wie Verbergen und dieses A ist immer eine Vernleinung. Unverborgen. Genau, das Unverborgenne ist die Wahrheit. Ach so, oder das, was dann nicht mehr verborgen ist. Und das finde ich enttäuschung, das ist ja nicht mehr. Genau, die enttäuschung. Täuschung. Exakt. Das ist auch ein sehr schönes deutsches. Oh, das ist super. Und die Alläthein ist einfach. Nein. Die nicht mehr Verborgenheit von etwas. Und das kommt diesem Begriff der Wahrheit. Find ich also gedanklich fast näher, weil es nicht so was absolutes setzt, sondern eher das Gefühl hat. Man lüfte da vor, man so ein Vorhang. Man zieht den Vorhang zurück und merkt, so, oder ist ja noch was dahinter. Ich war ja noch gar nicht so weit, wirklich das Ganze zu verstehen. Aber das macht den Begriff so ein bisschen. Ich finde fast schon weniger absolut, weil die Wahrheit, wie wir das so sehen, ist das so. Genau. Die Wahrheit ist einfach. Und man will das ganz genau wissen, ist es jetzt. Und das ist auch so, was so binär. Ist das so, weil jetzt grün oder blau. Genau. Und du bist dann weid oder falsch. Es gibt nicht. Genau. Und das ist auch in unserem. Ich finde es ist auch ein Problem. Wir denken dazu, wie Computer, mein Thürischer, eh das wir. Also in den Sprachen und Einzelnen? Mein Thürischer, eh das wir. Wir haben uns schon mal. Irgendwem haben wir mal Maschinen und Computer gebaut, um die Arbeit, wie wir sie damals erfunden haben, am besten auszuführen, so kleine Handgriffe. Und jetzt werden wir selber immer mehr wie Computer, den wir immer mehr wie Einzelnen und Nullen denken. Und dann. Ich finde es immer so, diese. Diese Fragestellung. Mich stürzt mir mal, wenn Leute mich dann auf Fragen, so Sachen, was ist so, wie so ein Katerlok. Hat's jetzt gefallen oder nicht? Und die wollen dann kein Gespräch? Ja. Was für dich im Theater war oder was ist ich? Hat's jetzt. Was ein schöner Abend oder nicht? Was ein schöner Urlaub oder nicht? Und dann wollen sie von mir nur Jahr oder nohren hören, aber geben mir keine Zeit zu sagen, "Ih, ja, am Anfang so, dann so und hier und dieses ganze. Dieses. Dieses Schämenhaftet dazwischen, dieses Mert und der Gefühle." Ja, eine komplexe, differenzierte Antwort. Ja und das. Auch wichtig ist, wenn ich habe übrigens, ich bin gerade. bisschen drin immer Hatbot Rosa in dem neuen Buch, da geht's so. bisschen um diese Thematiken, dass. ähm. menschliche Begegnungen, echte menschliche Begegnungen sind immer. sinn immer. siturativ, das sind die Situationen, die man halt nicht runterbrechen kann auf. binäre Einzelarreignisse. Also ich kann nicht immer nur sagen, jetzt. Was ein schöner Abend ja, nein. Ja. Ging's so gut ja, nein. Soll das ja auch. zu einfach. Und dann auch das. Und das ist wichtig, um mal. über wie übrigens in der. Alles. Du bist schon mal mal sagen, ein bisschen. Allatea. Allatea. Allatea. Also das A am Anfang sind wir so eine. ne Vernaheinung sozusagen. Übrigens wie beim Individuum, das nicht teilbare. und genau das macht ja ein Individuum aus, das halt nicht nur. schwarz oder weiß ist, sondern halt auch. vieleit auch mehr als nur grausche Tierungen hat. Ja. Das halt ein sehr komplexes Wesen ist und dann wirklich ein. Einzel. ähh. finomäen könnte man vielleicht sagen. Vielleicht noch ganz kurz zu diesen. Truckreden. Ich hab schon gesagt. Das Wort "Truckrede" ist so schön, auch ich hab. dann dachte ich, "Hast du eigentlich. Truckrede studiert oder was?" Was? Was? Genial. "Truckrede" ist du gerade zu mir. "Truckrede" was du zum Jahr möcht. "Ich schöne "Ugrede". Sie. Sie trug viel zu meiner Unterhaltung "B". Was trägst du zur "Truckrede" bei? Ja. Gut. Ja und das ist nur eine von mehreren. Also es gibt vier große eigentlich. Und das nochmal kurz. Und die sind tatsächlich alle. in zweiten Teilen der Audissee als Audisse. was schon auf "Ita K" wieder zu Hause ist. Und zwar. also erst mal "Athene". Entschuldigt sich doch noch bei ihr und sagt, "Oh, Götten, es ist so schwer, ich zu erkennen." Da wusste ich natürlich nicht, dass ich mit dir rede. Sieht in dir auch. Genau. die mir auch. getäuscht, erst mal. Und dann testet er quasi, weil er. wie gesagt zehn Jahre von zu Hause weg waren. Erst mal gucken muss, sind die alle noch loyal zu mir. er kennen, die mich noch und so in der Tester quasi alle. Also. dann der. und er steigert sich dann immer so. Also er trifft dann. was nur ganz kurz, er trifft dann. ser schnell auf seinen alten Schweinehürten. den Eumayos. Den Kumpel, alter loyale Kumpel, ist der. Genau. Der ihm dann auch später hilft und dem erzählt dann die Geschichte. Das spätte doch weiter von diesem Kräter. Ja, das halt noch. Was einmal geht? Genau. Bautet es noch aus die Geschichte so. und merkt halt, okay, der. der steht zu seinem alten König und du soll es alles klar. Und dann gibt es sich zu erkennen. Und selbst seine Frau, die Penelope, wird dann mit einer Trukrede. später testen,. um rauszukriegen. Das sind loyales. Genau. Würde die, wenn sie mich erkennen,. würde noch Odysseus wählen? Oder hat sie sich mittlerweile für jemanden anderen entschieden? Ach so, er testet was aus. Er tut es also wie er mit anders sei. Und sie begehrt, genau. Und er testet auch diese freier,. die sein Palastbelagern, den erzählt natürlich auch nicht die Wahrheit. Und dazu kommt noch die Hilfe von Athene,. die ihn in einen Arm-Bettler verwandelt,. in einen alten Arm-Bettler. Ja, okay. Also er wird dann auch von der Göttingen in seinem äußeren,. jahr verwandelt, damit er die anderen täuschen kann. Und er steigt sich dann so rein. Also er bringt dann noch da so diesen Trukreden,. immer irgendwelche Abenteuer aus hier Gübten mit. Und das hat da nochhin verschlagen,. wurde er so. Und das ist. das ist. es setzt immer noch mal einen drauf. Und das ist so wie als würde einer so natorisch olügt. Das wird es süchtig, eigentlich. Genau. Das würde sich immer tiefe in seine. in seinen. rügen Konstrukt verlieren. Und halt kommt dann auch gar nicht mal raus. So bei "Eddes" schon sehr bewusst macht. Also er am Ende gibt es ja auch zu erkennen. Und es ist schon, ist der Artzug. Er benutzt es sehr strategisch, um dann im Ende auch eben zu sagen,. okay, ich hab dich nur getestet. Alles klar, Omajos, ich bin dein Auto so es. Also er kommt dann schon wieder davon weg,. weckt bei den anderen jeden Fall. Ja, ja, ja. Das ist ein Zon-Krätherium versucht ist, ob du. um. mal es da. also ein Krätherium werde ich in der Sucht. theorie, du auch. misch das immer. beborkt, eine Dosis Steigerung. Also du bist. du kannst nicht jeden Tag fünf Bier trinken,. und einen Schnaps und was was ich. Und das ist so, ich muss es. die Geschichte muss noch absurde werden. Ich kann nicht immer nur das erzählen, so mit dem. Ja, es ist vielleicht auch eine der rares Spiel bei Homer. Weil ich nicht, aber. at tatsächlich, verwendet die Athene auch so ein ähnlichem Begriff. Ich glaube, es ist. let's say in krisischen. wo sie so was sagt, wie ja, du. du machst dich sehr ganz häufig. Also, so könnte man auch so übersetzen, du bist ja süchtig nach Lügen. Ja, klar. Und du bist ja guter drin. Genau, das klingt da halt auch mit an. Und weiss ich das eben über die komplette zweite. helfte der Orte, die es hier hinzieht. Und er da auch wirklich seine. also seine eigene Ehefrau. derst du ja belügt. Ja. Ist das halt schon ein krasses Element von uns? Ich finde es bei Lügen, das. das ist einschön, so ein bisschen was. was es mir geht, zum Beispiel,. der geht es von Paul Feierabend,. gibt es auch so was, wo er sagt,. also dem Philosoph, das sagt, dass. verrecht manchmal eine Lüge sogar. besser ist. Also, ich finde, manchmal, wenn man. des dieses Ideal anstrebt, nie zu Lügen,. dann ist es ja sogar was. dem. Utilitarismus quasi. zu wiederläuft. Also, manchmal ist so,. wenn ich jetzt Lüge. geht es uns allen hier besser einfach so. Und das eigentlich vielleicht besser. jetzt einfach zu Lügen. Beispiel ist zum Beispiel. mal ein verstorpten und großongel. bei dessen Beerdigung, ich leide nicht wahr. Also, der hat in Italien klappt,. und die Beerdigung war sicher auf Italienisch,. und das ist ja spannend gewesen. Weil der hat immer gesagt,. nurgends wird so viel gelogen,. wie bei der Beerdigung. Okay. Und das ist einfach interessant gewesen dar. Und das ist ja vielleicht irgendwie auch okay. Es gibt auch so. allgemein an der Kante Lüge,. das alle wissen, dass es dazu ist, aber. das ist irgendwie okay,. wenn an der Beerdigung. gesagt wird, der verstorpten. seit ein sehr netter Mensch gewesen,. nur alle wissen, nächstes Mal Rieser-Zickel. das ist aber vielleicht trotzdem okay, das ist. Der Motte ist nicht hirnies. die Beine, also über die Toten nichts außer Gutes. Ja, ist ja auch okay, dann ja. Wie geht das? - Ich muss ja dann nicht da noch mal in der Herdfehl. Was soll das? Genau. Also, das ist. Wenn's jemand was bringt, wenn ich sag so, "Hey, übrigens. der hat euch belogen und es ist so hier das und das bringt den Menschen, den ich das erzählen, den Vorteil." Okay. Aber. wenn's eigentlich für alle besser ist, wenn du es mitleerzählen würdest, es gibt ein sehr leckeres Abendessen, was aber völlig erwacht ist, weil's einfach schlecht schweckt, dann ist doch auch. Der hat immer auf seine Reaktion. Dann geht's dann. Hecker, genau. Dann ist das alles besser, weil dann. Lüge muss beide andere sind, beide richtig glücklich darüber, uns angelogen zu haben. Und es ist vielleicht besser. Und früher war ich zu absolutistisch, und ich dachte, nein, niemals. Aber es gibt eben ein bisschen kleines Situation, als wenn eine Lüge niemanden schadet. Ja. Und aus dem Nutzunglüge? Dann muss ja nicht immer gleich die heftigste Lüge aller Zeiten sein. Also ich muss dich ja nicht über meine Identität belügen. Also, wenn ich dir sag, so wie du links langgeschüttet über Labsto, und wenn du rechts langgeschüttet nicht, kann das umgekehrt, das ist halt krass. Ich kann ja einfach sagen, so. Ja, ja, ich hab das gelesen, war gut. Meiner. Flas ist so, weil ich halt keine Zeit hat und es nicht macht ab. Meiner, genau. Das schadet ihr wahrscheinlich nicht so extrem, aber es ist jetzt auch nicht. Ich finde auch. - Was ist verzeibbar? Ich finde auch noch mal, dass es auch nicht ausgibt. Menschen, die sagen, "Oh, da müsste ich Lüge." Wenn ich dir jetzt. wenn ich dich jetzt frag, keine Ahnung, was. Wie viel Einwohner hat heutzutage, Athen, und du weißt nicht, auf die letzte Zeit, da müsste ich Lüge. Wir sind natürlich keine Lüge. Krätha. Was Krätha? Also. Wie Lüge da hat Krätha? - Wie Lüge da hat Krätha? Ist keine Lüge, weil eine Lüge ist halt. Und dann etwas, wenn man. ähm. etwas. behauptet, was. deinem eigenen. Widerbesser ist das. - Ja, genau. Widerbesser ist das. Ich bin davon überzeugt, dass die Hauptstadt von Frankreich Paris heißt und ich sage zu dir, es ist London, dann ist es Glocker. Aber wenn ich gedacht habe, dass es London ist und was keine Lüge, dann was halt einfach mangelnde Bildung. Wenn man das dann noch in einem rechtlichen Kontext macht, oder vor Gericht, dann ist es betrug, beziehungsweise. Ja, aber dann mussten wir erst mal nachweisen, dass ich es. glaubt hab, dass es London ist und dass es nicht einfach blöd warfen. Das stimmt. - Okay, gut. Dann hat es mal gespannt. Ich werde jetzt auf jeden Fall, wenn du mir sagst, was du zum Abendessen gibt, weil ich es nicht glaubt, dass du kannst jetzt irgendwas ausdenken. (lacht) Also, wenn du mir sagst, was mit Fleisch da gibt, da bist du nicht. Gut. - Oder hast du noch was zu. Nee, jetzt gibt es Abendessen. - Gut. Das war schon die Lüge. Nein. - Oh, mal was? Es gibt Zucchini-Puffer mit Zazigie und Reis. Sehr gut. Ja, es glaub ich dir jetzt auch so ganz. (lacht) (Lockere Musik) (Lockere Musik) [Musik]

Podcast Summary

Key Points:

  1. Das Spiel „Zwei Wahrheiten und eine Lüge“ wird als kreativer Warm-Up beschrieben, bei dem eine erfundene Geschichte möglichst nah an der Wahrheit sein sollte.
  2. Lügen können identitätsstiftend wirken – durch häufiges Wiederholen werden sie Teil der eigenen Persönlichkeit.
  3. Odysseus wird als listenreicher Lügner dargestellt, dessen Fähigkeit zu täuschen (z. B. mit dem Namen „Niemand“) positiv konnotiert ist und ihm das Überleben sichert.
  4. Die enge Verbindung zwischen Odysseus und Athene wird hervorgehoben
  5. Lügen wird als nützlich in alltäglichen Situationen bewertet, etwa um Verunsicherung zu vermeiden oder Höflichkeit zu wahren – oft sei es besser als kompromisslose Ehrlichkeit.
  6. Die Paradoxie des kretischen Lügners wird erwähnt und mit modernen Vorurteilen verglichen.

Summary:

In dem Gespräch wird das Spiel „Zwei Wahrheiten und eine Lüge“ besprochen, bei dem eine erfundene Geschichte möglichst nah an der Wahrheit sein sollte, um glaubwürdig zu wirken. Die Teilnehmer erörtern, dass Lügen identitätsstiftend sein können: Wer eine Lüge oft wiederholt, macht sie zu einem Teil seiner selbst. Ein zentrales Beispiel ist Odysseus aus Homers Odyssee.

Er gilt als listenreich und verschlagen, seine Lügen (wie der Name „Niemand“ gegenüber dem Zyklopen) werden als kluge Strategie bewertet. Seine enge Verbindung zur Göttin Athene, die Klugheit und Täuschung verkörpert, unterstreicht diese positive Sicht auf List. Die Diskussion zeigt, dass Lügen nicht grundsätzlich negativ sind: In vielen Alltagssituationen – etwa aus Höflichkeit oder um unnötige Verunsicherung zu vermeiden – kann eine kleine Unwahrheit sinnvoller sein als kompromisslose Ehrlichkeit.

Auch das Paradoxon des kretischen Lügners wird kurz aufgegriffen, um zu zeigen, wie tief das Thema in der Kulturgeschichte verankert ist. Letztlich wird die These vertreten, dass jeder Mensch lügt – und dass dies nicht zwangsläufig moralisch verwerflich ist, sondern oft eine pragmatische Anpassung an komplexe soziale Situationen darstellt.

FAQs

Man überlegt sich schnell zwei kurze Geschichten über sich selbst, eine wahre und eine erlogene. Die anderen müssen dann raten, welche Geschichte wahr ist.

Epimenides, ein Kreter, sagte: 'Alle Kreter lügen.' Wenn seine Aussage wahr ist, lügt er, was einen Widerspruch ergibt. Es ist ein klassisches Paradoxon.

Wenn man eine Lüge oft wiederholt, kann sie identitätsstiftend wirken. Man beginnt, sie selbst zu glauben, und sie wird Teil der eigenen Persönlichkeit.

Odysseus erzählt seine Irrfahrten aus der Ich-Perspektive, ohne dass andere sie überprüfen können. Er verwendet Lügen wie den Namen 'Niemand' und das Trojanische Pferd, um zu überleben.

Athene ist die Göttin der Vernunft und Strategie und die persönliche Schutzgöttin von Odysseus. Sie unterstützt ihn aufgrund seiner Klugheit und List.

In sozialen Situationen, wie bei einem Geschenk oder einer Probe, kann eine kleine Lüge unnötige Verunsicherung vermeiden. Es ist oft besser, höflich zu sein, als die harte Wahrheit zu sagen.

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