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Co-Founder gesucht! Dr. Kilian Schmidt über die Gründungsgeschichte von Kertos

36m 51s

Co-Founder gesucht! Dr. Kilian Schmidt über die Gründungsgeschichte von Kertos

Der Podcast "How to hack" von Business Bank mit Gastgeber Kasten Boschmann beginnt mit einem Update zu Space-Tech-Investments und einem Ausblick auf die kommende "Luxus"-Ausgabe des Magazins. Hauptgast ist Kylian Schmidt, Mitgründer des Münchner Compliance-Start-ups Kertos. Schmidt schildert seinen ungewöhnlichen Werdegang: Nach dem Jurastudium arbeitete er als Inhouse-Jurist bei Home24 und TIER Mobility sowie in einer Großkanzlei. Aus dieser Erfahrung heraus identifizierte er ein wiederkehrendes Problem: Compliance-Aufgaben wie Datenschutz werden oft an Juristen delegiert, obwohl diese keine Spezialisten sind. Mit diesem Problem, aber ohne technische Lösung, begann Schmidt die Suche nach Mitgründern. Er führte über ein Jahr lang intensive Gespräche mit potenziellen Partnern, Investoren und Mentoren, um sein Konzept zu schärfen. Ein prägender Rückschlag war der plötzliche Rückzug eines vielversprechenden Co-Founders, nachdem bereits Investoren zugesagt hatten. Schmidt ging daraufhin transparent auf die Investoren zu und bat um Aufschub. Er betont, dass Gründen eine Achterbahnfahrt sei. Das Team von Kertos besteht heute aus drei gleichberechtigten Gründern. Schmidt unterstreicht, dass sich das Kernproblem nicht geändert habe, aber die Strategie, wie man es angeht – also der Fokus und die Konkretisierung des Produkts – durch das viele Feedback stetig verfeinert wurde.

Transcription

6055 Words, 37837 Characters

German
mit jedem zu sprechen, ob das hören wollte oder nicht, was ich vor habe, wie ich das erreichen möchte und wenig dafür brauche, um das umsetzen zu können. Und egal, wie herausfordernd oder auch schwierig das manchmal ist, das wiegt alles auch. How to hack, der Podcast von Business Bank. Hier bekommst du deine Impulse für Innovation, Digitalisierung und Wachstum und für alles, was Mut macht. Wer sind Visionärinnen und Visionäre im Land, wer schreibt Eiffelx-Geschichten? Was sind die Technologien und Produkte von morgen? Hier gibt es Einblicke und Learnings von Gästen, die es geschafft haben oder Wald schaffen, die uns inspirieren und weiterbringen. Mit Kastenboschmann. Hey Leute, cool, dass ihr alle wieder dabei seid. Heute ist wieder Donnerstag und Donnerstag ist Podcast Tag. Was geht so ab? Ich glaube ja, dass der ganze Space Tech-Bereich jetzt durch die Decke geht und hat mich mega gefreut, dass das deutsch-französische Start-up der Exploration-Campagne mit Sitz in München und Bordeaux gerade 150 Millionen Euro in der Series B gereist hat. Mit der abgeschlossenen Runde sind jetzt also knapp 216 Millionen Euro investiert und ich finde es mega, dass auch endlich mal ein europäisches Start-up in dem Markt mitspielt. Patrick Müller hat mir die Tage noch erzählt, dass bei ihm der Space Tech-Lor-Bereich mega schnell wächst. Ein Signal? Vielleicht. Und sonst, ich habe Oli Stockmal angefunkt und gefragt, was bei ihm in der Redaktion so abgeht. Geht mal rein. Cool, dass du nachfragst, Kasten, ja. Wir sind ja Journalisten und wie immer arbeiten Journalisten, wenn der Andruck droht und das passiert gerade. Wir liegen in den letzten Zügen der nächsten Ausgabe für Business Bank und es wird eine geile Ausgabe. Es wird nämlich unsere Luxus-Ausgabe. Wir haben vier Protagonisten gefragt, berühmte Leute. Was ist für euch Luxus? Wir sind zu verdienen Porsche in Richtung Salzburg gefahren und haben mit ihm gesprochen und er sagt Luxus ist für mich eine Form von Freiheit. Wir sind zu Donald Schneider gefahren. Donald Schneider ist der Mitarbeiter oder der komngengale Geist von Karl-Lagafeld gewesen, ein Modemann, der wirklich von New York bis Meiland, alle kennt. Und er sagt uns Luxus ist für ihn eine Art Exzellenz, die extra Meile gehen. Wir sind zu Steinway nach Hamburg gegangen, diesen Instrumentenbauer und haben uns da umgeschaut und haben festgestellt für diese Instrumentenbauer. Die anderthalb Jahre an so einem Flügel bauen ist Luxus eine Art Perfektion. Dann haben wir eine ganz tolle Frau entdeckt, die ist Marjorie Hermann Desz und die verkauft Luxus im Netz. Es geht am Ende um Bay-Kleider für Avatarre. Wie die Luxus sieht und wie sie ihr Business managed ist für mich eine ganz faszinierende Geschichte geworden. Wer Bock hat, die nächste Ausgabe, gibt es Anfang Dezember überall, wo es sowas gibt. Ihr könnt es auch bestellen, ihr könnt es am Kiosk haben, ihr kriegt es nach Hause. Business, punk Luxus, ich freue mich total drauf und ich hoffe, dass steckt am. So, jetzt aber zum heutigen Talk. Bei mir ist heute Kylian Schmidt am Start. Kylian ist einer der Gründer von den Münchener Start-up Kertos. Er erzählt eine wahnsinnig spannende Gründerstory, wie ich finde. Aus seiner Zeit bei Home 24 und Tiermobilität. Und wie er es geschafft hat, eine der innovatiefsten Compliance-Plattformen in Europa zu bauen. Los geht's, wir gehen rein. Hey Kylian, schön, dass du heute bei uns dabei bist. Ich freue mich auf unsere Gespräche. Ich frage meine Gäste, gerne zu Beginn jeder Episode, wie fühlst du dich heute, wie bist du so drauf? Gründsätzlich wie immer gut. Ich glaube, der Grundoptimismus, den jeder Gründer mitbringt, egal was der Tag für ein Parat hält. Der ist auch heute bei mir wieder gegeben. Und gepadet mit meiner morgendlichen Sportroutine, gehe ich dann doch mal sehr energetisch in den Tag in den. Ja, Routine finde ich cool. Du bist ja viel beschäftigt da Typ. Auch hast du dein feste Routine? Ist das fest bei dir im Kalender eingeplant oder wie müssen wir das vorstellen? Die Kalender ein Träge brauche ich für einen Sport zum Glück nicht, sondern das kommt von ganz alleine. Da werde ich im Gegenteil eher etwas unruhig, wenn es mal ein paar Tage nicht geklappt hat. Was zurzeit auch mal wieder passiert, gerade ist natürlich im VKU4 bei uns ein sehr spannendes Quartal gepadet mit vielen Messen und Veranstaltungen. Es ist man viel unterwegs. Da fällt es nämlich ganz so leicht, seine Routine aufrecht zu erhalten. Aber sonst war so ich immer morgens die anderthalb Stunden früher mich aus dem Bett zu bringen, um dann die Laufschuhe anzuschnüren. Und dann ist es entweder meine Runde im Berlin-Konspekt zu drehen, wo ich wohne oder wo auch immer ich gerade unterwegs bin, dass er das angenehm an dieser Sportart. Du kannst eigentlich deine Sportsachen über einem mit hinnehmen und jede Stadt, jede Landschaft der Welt, gibt dir die Möglichkeit, ein paar Runden zu drehen. Du bist ja einer der Mitgründer von Kertos. Hast du aber auch eine spannende Vorgeschichte? Vielleicht für alle, die dich jetzt noch nicht kennen, vielleicht, man kurzes Intro, wer ist Kielian? Was hast du gemacht? Was aber hom 24, bald Tiermobility und schon ein heiligen Stationen, auch als Jurist und Anwalt unterwegs, bevor ihr gegründet habt, steigt doch einfach mal in deine Witter so ein bisschen ein. Wo fange ich an? Genau, auch vorne. Vor ganz vorne. Okay, also geborene München aufgewachsenen Hamburg. Ich habe mich irgendwann dazu entschieden, Jura zu studieren und mit dafür in den tiefen Süden gegangen nach Passau, an der ganze zu Österreich, weil ich unbedingt Studenten leben in einer Studenten statt haben wollte. Das hat auch wunderbar funktioniert, aber genau nur zwei Jahre gehalten, dann witz mir doch ein bisschen klein. Ich bin nach Berlin gezogen 2008, um dort der Studium fortzusetzen und dann auch recht schnell mit der Start-App-Szene-Bekanntschaft zu machen. Ich habe früher während der Studium es immer gearbeitet und so auch als Werkstudent bei einem Rocket Intern-Adventure angefangen. Damals noch sicherlich sehr naiv und unwissend dessen, was auf mich wartet, hat das Ganze sich dann aber zu einer Langzeitbeziehung entwickelt, die ich jetzt schlussendlich dann mit dem eigenen Start-up auch grün konnte. Aber wie kam es dazu, nach dem Jura-Stu- oder während des Jura-Studiums als Werkstudent dort fleißig, mich eingebracht und dann auch als Feuerist entschieden. Ich möchte dieser Industrie Start-up toll bleiben, habe bei 24 angeheuert als liege Kounsel, also als Innenhaus-Jurist und mich dort vor allem um die Themen IT und IP gekümmert. Also alles was mit dem Intellectual-Proportie zu tun hat, Copyright Design, aber auch Geschmacksmuster, Markenrecht und so weiter und so fort. War eine sehr spannende Zeit über 3,5 Jahre, bevor ich dann noch mal die Weltegroßkanzlei kennenlernen durfte. Ich bin zurück in meiner Heimatstadt Hamburg, habe dort bei einer klassischen Wirtschaftskanzlei angefangen im Bereich Corporate und M&A, also alles was mit großen Unternehmen und Transaktionen zu tun hat, war dann für knapp anderthalb Jahre das Themengebiet, wo ich mich ausprobieren durfte. Ich habe dann auch Spaß gemacht zum gewissen Grad schon, habe ich dann meine Zukunft gesehen, auf gar kein Fall. Sofern war ich dann auch schnell wieder zurück in Berlin, habe dann bei Tiermobilität angeheuert als einer der ersten 50 Mitarbeiter, Tiermobilität einer der ersten und dann auch später größten Anbieter, deutschen Anbieter für den Micro-Mobilitiebereich bekannt vielleicht auch durch seine IS-Guta und I-Bikes auf den Straßen. Wie station dort hatte ich mir selbst bewusst ausgesucht, beziehungsweise ich bin sehr aktiv auf die Suche gegangen, frühphasig in einem Start-up Fuß zu fassen, weil es als Jurist gar nicht so leicht ist in einer frühen Phase mit am Bord zu kommen. Für gewöhnlich sind wir nicht die ersten, die ausgewählt werden, wenn es darum geht, einen Team aufzubauen, sondern eigentlich erst dann, wenn die ersten Probleme vielleicht auftauchen, rechtliche Art oder man undiebsamere Dinge sich entledigen möchte als Gründer. Dementsprechend war das schon ein gewisse Aktionismus verlangt, um Unternehmen das gerade mal 50 Mitarbeiter hatte, dann auch zu identifizieren und dort mit dem Gründer in den Austausch zu kommen, um auch seinen Platz dort zu finden. Für mich aber ultimativer ansporn, frühphasig, irgendwo reinzukommen, kennenzulernen, was dort für Prozesse stattfinden, wie ein Unternehmen aufgebaut wird, was sind die Herausforderungen, wie geht man mit diesen Umen und was bedeutet es, um das Gründer zu sein. Und da bin ich rückblickend und auch schon damals extrem glücklich, war ich in der glücklichen Lage, diese Rolle erkriegen zu können und habe unheimlich viel lernen dürfen, sowohl von Gründer als auch von den Teams um mich herum. Und bin dort anderthalb Jahre geblieben, als ich gegangen bin, waren wir nicht mehr 50, sondern knapp 800 Mitarbeiter, also Rasantes Wachstum aus einer ersten Stadt im Wien sind 65 Städte in ganz Europa über 12 Länder verteilt geworden. Und ich habe sehr, sehr viel Kennlernen und ausprobieren dürfen und eins hat sich in dieser Zeit halt gefestigt und zwar die Absicht, was, was eigenes Mal aufbauen zu können und über Stationen noch bei Gorillas, die vielleicht einigen, und wir sind ein Quick-Commerce bekannt sind. Ja, bin ich dann schließlich zur eigenen Gründung Konkertas gekommen, aber ja, hab glaube ich auf dem Weg dahin, dass ein oder andere Kennlernen dürfen und auch einfach viel Glück gehabt, zur richtigen Zeit, um richtigen Ort sein zu können. Jetzt ich das damit Kertos entwickelt, ihr seid ja mehrere Gründer, also wie, wo kam die Idee dann her und kam die von dir oder kam die woanders und wie könnte immer die Frage ganz spannend, wo kommt dann das Gründer-Team her? Also, wenn du jetzt, dann mal, du hast ja viele Gründer, die sagen irgendwie nach der Uni, jetzt geht's irgendwie los, für Gründemaskoeles. Dann ist aber Leute, so wie dich, die schon eigentlich coole Jobs machen und sich dann trotzdem irgendwie zusammen finden und sagen, ja, das reicht jetzt irgendwie nicht. Jetzt müssen wir mal was eigenes auf die Beine stellen und verlassen so ein bisschen in sicheren Hafen und gehen dann in die Gründung. Und ich find ganz spannend mal, mit dir Kylian auch darüber zu reden. Also wie war dieser Prozess? Also ist die Idee dann gereift? Also wie habt ihr das, wie seid ihr dann in die Execution gekommen? Ja, ich würde es mal so bezeichnen, ich bin nicht mit einer Idee, sondern mit einem Problem gekommen. Und das Problem, das habe ich halt selber am eigenen Leib erfahren, beziehungsweise kenn gelernt über meine verschiedenen Stationen verteilt. Gibt es wahnsinnig viele Herausforderungen, die du als In-Haus-Jourist bedienen musst und auch viele Themen, auf die du gar keine Lust hast. Und einst unser Themen ist das Thema Compliance, Compliance, ganz konkret Datenschutz und auch Informationssicherheit. Dinge, die, wenn sonst keiner da ist, auch gerne bei den In-Haus-Jouristen, sag ich mal, abgeladen werden, obwohl sie 1000 andere Sachen zu tun haben und es schnell zu einem sehr lästigen Thema wird. Und da habe ich so gewisse Strukturen, wiederkernende Strukturen identifiziert, die sich über die verschiedenen Arbeitgeber, die ich hatte, immer wieder realisiert haben, wo ich dann das Gefühl bekommen habe, okay, das ist ein Problem oder eine Herausforderung, die ich nicht nur ich selbst in einer Position hatte, sondern die sich wiederholt und wahrscheinlich viele, viele daraus und auch trifft. Und mit diesen Problemen, wenn ich dann quasi losgezogen habe, gesagt, okay, wie mache ich aus dem Problem eine Geschäftsidee und wie schaffe ich es dann auch daraus, das ist eigentlich eine Firma zu bauen und auch ein Team darum zu formen. Und das war erlicherweise mit Abstand der schwierigste Teil dieser gesamten Reise mit einer konkreten Vorstellung loszuziehen und sich dann zu überlegen, wer hat Lust auf diese gemeinsame Reise, wer hat Lust irgendwie bis gleiche Risiko zu gehen. Und bei wem passt es auch gerade von den Umständen, das ist ja auch immer nicht nur eine Frage des Wollens, sondern auch des Könnens. Gründen ist immer ein großes Risiko, das man eingeht, in der Regel irgendwie eine Zeit, in der man wenig bis gar kein Einkommen hat, quasi große Vorleistungen, in die man geht. Und da musst du halt mit Streit erfinden, die ein gleiches Mainset, gleiche Gedankengang mitbringen und auch in der Lage sind, das zur gleichen Zeit umzusetzen. Und hier war klar, du willst im Teamgründen und nicht alleine. Das war sozusagen schon die Überlegung war dann schon da. Ja, weder weil ich der Typ einzigründer bin, also auf gar kein Fall immer Team Sport auch gemacht und ich brauche Sparing auf Gründer Ebene, ich brauche auch Antrieb, ich nehme super viel Motivationen auch aus der Begeistung anderer. Und kann das aber glaube ich auch gut zurückgeben und bin fest davon überzeugt, dass man im Team halt immer deutlich mehr erreichen kann, dazu nur eine alleine losränd. Und das nicht erst sozusagen auf zweiter oder dritte Ebene, sondern auch ganz klar auf Gründer Ebene. Und gleichzeitig hatte ich auch mit dem Problem, was wir attressieren wollten, ein Bewusstsein für Technologie, aber halt kein Können. Und es war ganz klar, dass diese Kompetenz auch im Gründer-Team mit behanden sein muss. Dass du als Jurist allein im Unternehmen Gründers, ja, vielleicht, aber das ist ein gutes Unternehmen aufbaust, schwierig. Und deswegen war es eine Anfahre an für mich klar, dass das nicht alleine machen möchte und auch ein komplementärist Team drumherum suchen oder aufbauen möchte. Das klingt jetzt auch sehr ego, also wer aus der ich Perspektive wie im Gründer-Team sind in jeglicher Hänse ich total gleichberechtigt, gleichbeteiligt. Es gibt da keine Hierarchie unter uns, sondern wir sind jetzt zu dritt. Und letztendlich war ich, wie gesagt, der, der im Problem mitgebracht hat, aber im ZHV2, zwei andere, die eine Lösung dafür hatten. Und so verstehen wir auch unser Gründer-Team. Und da bin ich halt nicht müde geworden, mit jedem zu sprechen, ob das hören wollte oder nicht. Was ich vor habe, wie ich das irgendwie erreichen möchte und wenig dafür brauche, um das Umsetzen zu können. Und auch genau aus diesen Bemühungen heraus und das waren, weiß ich nicht, bis zur 8 Interviews am Tag, über direkt ansprache auflinkt, in Empfehlungen aus dem Netzwerk, alte Weg begleiter durch die verschiedenen beruflichen Stationen. Mit denen zu sprechen, hättest du Interesse, wer das was für dich oder kennst du jemanden. Und so wird's da halt auch immer weiter durchgereicht, irgendwann angefangen mit Investoren zu sprechen, nicht nur um die Idee, sag ich mal so ein bisschen zu pitchen und zu verifizieren, sondern denen halt auch ganz klar zu sagen, ich bin noch nicht komplett und vollständig. Ich suche noch, kennt ihr jemanden, ihr spricht auch. Da du es das parallel gemacht hast, das ist im Prinzip ein Casting für Mitgründer gemacht und hast auf der anderen Seite direkt mit Investoren gesprochen und hast auf der Reise dahin rechts wie links dein Konzept verfeinert. Wie lange hat der Prozess gedauert? Bestimmt übern Jahr. Also wirklich, ich seh ein Problem und ich fange jetzt mal an und ich spreche mit den ersten, ja, also man hat ja so Mentoren oder ich hatte das Glück Mentoren, kennenlernen zu dürfen und einfach Menschen auf die man auch aufschaut und von denen man, oder dessen Meinung man schätzt mit denen in den Austausch zu gehen, dann auch genau. Das Tor, jetzt gar nicht anzusprechen, weil man direkt Geld haben möchte, so klar im Hinterkopf denkt man sich gut, wenn das hier gut läuft und dann so mal konzentriere, schon mal richtig reinzubringen. Genau, aber halt so, wie seht ihr den Markt, kennt ihr vergleichbare Lösungen, gibt es dann Wettbewerber, den ich vielleicht übersehen habe oder was ist irgendwie, ihr seid ja alle schlaue Menschen, was ist denn euer Eure Meinung dazu und übrigens wenn ihr noch jemanden kennt, der gut zu passen würde, dann schreibt doch mal eine Intro. Aber weniger jetzt die sage, danke, okay, ich möchte jetzt gelesen, ich habe das auch überall, ich meine in einem Moment ist es auch sehr klar geworden, ich habe überall immer gesagt, ich mache das nur als Team und es gab die Phase und das ist glaube ich auch ein Thema, was gründer sich immer, was sie sich bewusst machen müssen, gründen ist eine unfassbare Achterbahnfahrt, sage ich auch immer wieder die hochsten höher als meins kennt und die tief sind halt noch tiefer als man es vorher irgendwie kannte. Und ich hatte in dem Konzert, die man kennen gelernt oder was, das kennen gelernt, einen alten Weg begleitet man, einen Berufswegen, Berufsleben mit wieder Kontakt aufgenommen, wir haben vier Monate an dem Thema gearbeitet, neben dem Problemfit hat auch Ideation und Produktkonzepte entwickelt, haben gemeinsam gesagt, wir machen das, pitch deck vorbereitet, investoren Ansprache, dann schon sehr konkret mit, hey, wir sind das Team, das ist die Idee, das ist der Markt und das wollen wir machen. Und auch dann in kürzester Zeit positiv das Feedback zurückbekommen, auch erste Angebote von Investoren, das sie investieren möchten und drei Tage später sagt halt der Kompagno, er hat es sich doch anders überlegt und das Thema Compliance ist vielleicht nicht das, was er die nächsten zehn bis 15 Jahre in seinem Leben machen möchte. Was natürlich von dem absoluten hoch wieder in einem, ja, ich bin jetzt wieder dort, wo ich vor fünf, sechs Monaten an die Standmoment sich gewandelt hat. Und ich dann auch aktiv auf diese Investoren zugegangen bin und gesagt habe, hey, wir gibt's ein Problem und geht mir nochmal ein bisschen, ich gehe wieder auf Teamfindungsphase und dann melde ich mich. Also ich habe auch gar nicht versucht, denen irgendwie zu verklickern, ihr habt doch schon zu gesagt, jetzt ist zwar der Co-Founder weg, aber ich mache das trotzdem und mit euch und ist doch super und wir finden dann auch irgendwie einen technischen Co-Founder, der das mitgeht, sondern ich habe von mir aus gesagt, hey, einschritt zurück, ich sammle mich wieder und wenn das Team wieder steht, komme ich wieder zu euch. In dieser Phase, dein erstes Konzept, bis zu dem Konzept, wo ihr gesagt hat, jetzt damit geben wir in die Gründung in Prozent, wie hat sich das verändert? Also auf dem Weg der Suche nach Mitgründern und und und sieht das Feedback oder erste Feedback von den Investoren, also wie viel Schliff ist dann auch reingekommen, finde das deswegen so spannend, weil da draußen sind ja ganz viele junge Gründer, die vielleicht auch nicht. Und deswegen würde ich da gerne noch mal eine Sekunde ein bisschen tiefer reingehen, um zu verstehen, wie du da einfach vorgegangen bist. Genau, wir können es auch sehr, sehr transparent, ja, ich würde gerade ob das den nur an Hilfe ist, da doch ein spezielles Thema ist, aber die das eigentliche Problem, was ich mitgebracht habe, das hat sich nicht geändert. Also das Problem, dem sind wir treu geblieben, worüber wir viel uns Gedanken gemacht haben ist, wie gehen wir das Problem aus welcher Richtung gehen wir das Problem im ersten Schritt an? Und da gab es verschiedene Varianten und Optionen, die wir dann halt gegeneinander verglichen haben und uns überlegt haben, welcher dieser, welcher dieser einzelnen Prozesse, die wir gerne bedienen möchten, ist der eine, den man sehr gut herauspicken kann. Und demensprächendes schwierig zu sagen, das hat sich nochmal verändert, wir haben es halt immer weiter konkretisiert, weil wir halt gesagt haben, wir brauchen einen ganz klaren Fokus am Anfang, um schnell Erfolg haben zu können oder auch schnell Feedback zu kriegen auf das Produkt, ob das funktionieren kann oder nicht. Gerade wenn du mit ersten Beta-Partnern oder putenzellen Kunden sprichst, musst du halt sehr schnell ganz konkret auf die Idee oder die Lösung, die du präsentieren möchtest Feedback bekommen. Und das schaffst du halt nur, wenn du es auch ganz eng umreißen kannst und dem Schwächen war es weniger eine Abänderung, sondern es war immer ein großes Problem, komplinzt ist halt ein riesen Bereich, der Datenschutz auch und dann operative Prozesse im Datenschutz ist der nächste Schritt, welchen davon nehmen wir uns als ersten Use-Case raus und damit starten wir. Und das war ein Prozess, da sind wir halt immer schärfer geworden, indem, was wir halt als erstes bauen wollen, hatten dann halt auch einen bestimmten Arbeitsprozess definiert, den wir automatisieren möchten für potentielle Kunden und das war viel mehr der Prozess. Also einfach Division und dessen, was man langfristig bauen möchte, möglichst groß halten, um halt natürlich auch fantasie zu wecken. Aber den konkreten ersten Anknüpfungspunkt möglichst scharf definieren, um dann auch schnell Kunden zu finden, die sagen okay, das ist das, was ich halt auch jetzt, und wir brauchen, da bin ich bereit, ein Letter of Intents zu unterschauen. oder irgendwie einen Vertrag als Beta-Partner, um dann natürlich auch Investoren zeigen zu können. Kupp mal. In dem ganzen großen Thema, was wir insgesamt bedienen wollen, haben wir jetzt schon einen ersten Einstieg, die sind sogar bereit dafür Geld zu zahlen. Wir haben klare Meisterons definieren können, in dem Produkt, was wir halt bauen sollen und hatten halt so ein sehr greif, ja, haben es sehr greifbar gemacht, dafür, dass wir nur ein Pitch deck hatten. Das muss man in solcher Phase, oder in so einer Phase sicher auch immer überlegen, was können wir den Investoren zeigen? Kein Produkt, kein Bestandskunden, keine Umsätze, ein kleines Team, aber halt eine große Vision und ein paar ersten, erste Interessenten, die Lust haben, das gemeinsam zu machen. Das war aber Kerthaus aufsprechen. Also was ist genau die Idee? Was habt ihr da entwickelt in den letzten Jahren? Wo steht ihr jetzt und wo wollt ihr hin mit dem Produkt? Ja. Die Idee hinter Kerthaus ist die Automatisierung von operativen Compliance-Prozessen. Das klingt jetzt sehr weit. Das muss man übersetzen. Das versteht genau. Das versteht keiner. Was heißt Compliance? Compliance ist ein unfassbar und definierter Begriff, der sehr weit gefasst werden kann. Für uns heißt Compliance, das Thema Datenschutz, eins der europäischen, sage ich mal Kernthemen, die uns global berühmt gemacht haben, ob jetzt im positiven und negativen das muss jeder für sich definieren. Und daneben noch das Thema Informationssicherheit. Also alles was mit der Integrität, der Verfügbarkeit und dem Schutz von Daten zu tun hat, einflieder auf Ebene von persönlichen Daten, also Datenschutz oder relevanten Sicherheitsdaten für das Thema Informationssicherheit. Das sind Dinge, die jede Firma da draußen bedienen muss. Also kein Unternehmen ist nicht davor gefeit, sich zu schützen oder auch seine Daten gemessen an bestimmten Richtlinien zu verarbeiten, zu speichern oder auch zu löschen. Und um das umsetzen zu können, gab es im ersten Schritt in den letzten Jahren viele Berater, die sich auf das Thema gestürzt haben, die Geschäftsführung oder auch dann verantwortliche Manager. Unterstützt haben Konzepte entwickelt, haben und auch definiert haben, was richtig uns das falsch ist. Das war wichtig und hat vielen geholfen, aber es waren nur eine ganz kleine Spitze des Eisberges dessen, was eigentlich zu tun ist, nämlich das Ganze auch operativ umsetzen zu können und den ganzen Themen, die vorher sauber rausgearbeitet wurden, auch tatsächlich zur Geltung zu verheben. Und was ich halt festgestellt und gesehen habe, ist, dass Berater nur einen ganz kleinen Teil dieser Strecke mit einem gemeinsamen Gegenkönn und das ist einer Plattform bedarf und das Ganze operativ auch umsetzen zu können. Heißt, wir kümmern uns für unsere Kunden darum, dass regulaturische Anforderungen auf operativer Ebene automatisiert werden, das heißt, Sichtbarkeit und Transparenz herzustellen. Also die komplette Organisation zu durchleuchten, indem wir uns an bestimmte technische Produkte anknüpfen, andcken, um Daten auszulesen, die sie zu analysieren und in einen Kontext im Thema Compliance zu setzen, Datenschutz, Infomation, Sicherheit, Handlungsanweisung, auch zu geben, aber auch sicherzustellen, dass diese automatisch umgesetzt werden. Ich weiß nicht, ob das jetzt irgendwie geholfen hat in der Erklärung, weil das nach wie vor ein sehr, sehr komplexes Thema ist und es ganz praktisch am festzumachen. Vielleicht kannst du an einem Just-Case, dann ja, einem Kunden-Auspiel, das mal festmachen, du kannst ja sagen, also nicht die und die Branche und die Lösung wird so und so eingeführt und funktioniert so und so. Dann ist das vielleicht klarer. Genau, womit haben wir angefangen? Wir haben angefangen mit dem Thema Datenschutz und der Automatisierung von Betroffenen rechten. Betroffenen Rechte sind Rechte, die du, die ich, die jeder da draußen hat und es geht darum, dass du Unternehmen auffonern darfst, dass sie deine Daten löschen oder dass sie ja eine Auskunft erteilen, welche Daten sie über dich gespeichert haben. Kostet dich im Zahlz-Fahne-Immel oder eine Nachricht an den Kunden-Service, bedeutet aber im Hintergrund für das Unternehmen ein wahnsinnig aufwendiger Prozess wird losgetreten. Nämlich, dein Profil, deine Daten müssen über alle Systeme verteilt, identifiziert werden, müssen dort gelöscht werden, die Solasche muss produkuliert werden, das Ganze muss abgestimmt werden über verschiedene Teams. Am Ende brauchst du innerhalb von 30 Tagen eine Antwort zu dem Thema, also ein extrem manueller Prozess, der wahnsinnig viele Ressourcen bindet, superfehleranfällig ist, sich schlecht skalieren lässt und umso komplexer die Infrastruktur im Hintergrund ist, umso auswendiger halt auch für das Unternehmen wird. Genau diesen Prozess haben wir uns halt ausgenommen, haben gesagt, wir stellen die technischen Schnittstellen zu den verschiedenen Systemen her und wir sind in der Lage, deine, deine Anfrage, Kasten, Pushman, möchte gerne gelöscht werden, in eine Automatisierung zu übertragen, die dann bei großen Bitosifirmen und Kunden, die wir haben sind Flings, sind Enpal, Wegmarkler, Blacklane, A&O-Hustel, also dafür zu sorgen, dass dann auch das sauber umgesetzt wird, was du halt verlangst und da gehen wir halt einfach diesen Schritt weiter, als der Berater, der jetzt sagt, das musst du machen, sondern wir können es halt machen und dadurch haben wir extreme Effizienzgewinne auf der Seite unserer Kunden. Es ist am Ende keine Frage mehr zwischen, wie viel bin ich bereit zu investieren für eine saubere Compliance, sondern ich möchte einfach compliant sein und habe jetzt ein technisches Tour an der Seite, das mich dabei unterstützt. Okay, den UseCase habe ich verstanden. Interagier ich dann als User mit eurer Plattform? Indirekt, wir also, genau, UseCase, einer der UseCase ist, die wir bei Katastik bedienen. Wie machen wir das? Wir sind eine klassische Software-Service-Lösung, die im Hintergrund für unsere Kunden arbeitet. Sprich, wir sind quasi das Compliance-Cockpit, mit dem du deine Prozesse strukturierst und organisierst. Es gibt Interaktionen mit dem Endkonsumenten, also dem Kunden selbst, also dem Endkunden, aber in der Regel so, dass der Kunde das nicht mitbekommt, sondern wir als weitlabel Lösung, quasi gebrandet, auftreten unserer Kunden wiederum, bestimmte Themen dort sichtbar werden, aber der Endkunde sieht uns nicht, sondern er kriegt zwar von uns, also die E-Mail, die wir als Bestätigung rausschicken, die wird zwar von uns initiiert und auch mit Inhalt gefüllt, aber sie wird über den E-Mail-Server das also unseres Kunden verschickt, so dass man als Endkonsument nicht in die Integration, Interaktionen mit Kertestritt trotzdem profitieren hat alle davon, weil ich glaube, dass es auch wichtig zu verstehen, dass das in einer Datenschutz-Erklärung steht oder dass das ein Unternehmen behauptet für seine Informationssicherheit zu tun ist dann oftmals doch weiter von entfernt, was tatsächlich im Hintergrund passiert. Also wenn wir uns angucken, wie bestimmte Unternehmen mit den Daten ihrer Kunden umgehen, dann wird dort viel versprochen, man sagt, man hält sich an alle Rechte, an alle Gesetze, an alle Normen, die Faktor ist im Hintergrund aber oftmals so dumm und humorer. Also da wird dann im wir aus einem System rausgelöscht, aus 35 Handelnsystem nicht und wir sorgen jetzt endlich dafür, dass das, was sozusagen auch rechtlich verpflichtend ist, wirklich umgesetzt und auch tatsächlich in die Organisation getragen wird und dadurch profitiert am Ende auch der Endnutzer von unserer Lösung, weil er sicher sein kann, wenn Kertest im Einsatz ist und ich eine Löschen meiner Daten verlange, dann werden die auch tatsächlich gelöscht und das in allen Systemen und zum Beispiel nicht nur in der zentralen Datenbank. Was ist eure Vision? Also wo wollt ihr hin, was ist das große Bild, wenn wir darüber noch mal sprechen? Wo waren wir hin? Wir wollen der Anbieter für die operative Compliance und die Umsetzung regulatorische Anforderungen werden. Heißt Europa hat riesige Herausforderungen vieler Leihensicht, aber auch ein riesiges Problem und das ist die überladende Bürokratie und die waren sie nicht kleinteiligen Anforderungen, die an Unternehmer gestellt werden. Und unser Ziel ist es das Compliance, Bürokratie und regulatorische Anforderungen nicht zu einem Hemd ist in deiner unternehmerischen Reise werden, sondern es genau so, in Anführungszeichen zum Unternehmen unternehmerischen Tagesgeschäft dazu gehört, wie die Buchhaltung, wie vernünftige H.A. softwahr, wie deine Selts- und Vertriebstrukturen und Compliance als moderne oder Compliance mit einem modernen Tool bedient wird und du am Ende eine Sorge oder viele Sorge weniger hast und dich um diesen Bereich nicht mehr kümmern, beziehungsweise auch wir keine Sorge machen musst und wir dementsprechend Europa und halt auf leichter Ruhe hinaus den Leuten einen Tool an die Hand geben, mit denen sie der ausufandenden Bürokratie und Compliance-Anforderungen gerecht werden können. Und in welcher Phase hattest du so die größten Herausforderungen? Also war das jetzt sozusagen Plattformbau oder jetzt Sales oder war es eher dieser Prozess mit wem gründig und wo kommen die ersten Investoren her? Was würdest du da sagen auf deine jetzt wieder bisherigen Reise als Gründer, in welcher Phase war es irgendwie am herausforderndsten? Jede Phase hat seine eigenen Herausforderungen, aber mit Abstand die größte Würde musste man am Anfang nehmen. Also würde ich von 0 auf 1 zu kommen an seiner Idee, seiner Vision irgendwie festzuhalten, mit irgendwie 100 Prozent sich da reinzuschmeißen und sich auch nicht abschrecken zu lassen von Absagen, von Niederschlägen, von auch eigenen Zweifeln, ob das das richtige ist oder nicht, sondern wirklich mit einem ganz ganz festen Willen daran festzuhalten und sich eigentlich immer noch mal mehr zu motivieren, wenn wieder eine Absage kam. und zu sagen, okay, jetzt erst recht. Ich glaube, das war die allergrößte Herausforderung, weil du auch in so Baytou, erste Mitarbeiter hast, so Baytou, irgendwie erste Kunden hast, sobald du einen besten Westverhast oder irgendwas, was noch als Impuls, irgendwie von außen und wieder zukommt, hast du ja auch wieder eine gewisse Verbindlichkeit, du hast halt ja auch wieder einen externen Antrieb, aber in der Phase davor bist du halt alleine unterwegs, wenn du sogar ganz alleine unterwegs und du kannst ja punktuell immer wieder Leute suchen, Sparingspartner, Mentoren, alte Wegbegleiter, die dich mal unterstützen können bei Einzelfragen oder in bestimmten Phasen. Aber am Ende, wenn du nicht den nächsten Schritt gehst und wenn du dich nicht wieder aufrast und die nächste E-Mail schreibst und wie den nächsten Link-Kontakt, Kontakt um die Suchs, das nächste Interview führst, den nächsten Proziden-San-Kunden-Anruß und fragst du, das ist was eher irgendwie vielleicht brauchen könnte, so fragt ja keiner am Abend, wie war es, und dann das musst du schon selber beantworten. Und das ist die allergrößte Herausforderung gewesen. Ich hab meine schöne Abschlussfrage für dich überlegt, Kiliam. Jetzt mal Scenario, du machst jetzt dein Exit und musst ein neues Thema anfangen. Frage 1, würdest du wiedergründen und warum? Und Frage 2, würdest du bei deiner Gründung wiedergenanforgehen? Oder welche Tipps könntest du angehenden Gründern noch mal mitgeben? Also, ich würde auf jeden Fall wiedergründen. Es, für mich, hat Gründen und Unternehmertum, die das ist die größte Selbsterfüllung, die ich mir aktuell vorstellen kann. Man ist unfassbar selbstbestimmt, egal wer da links und rechts irgendwie noch mit dabei ist. Man ist in ganz, ganz vielen Themen selber derentscheidere und da selber neue Wege gehen, neue Maßstäbe setzen und auch anderen Menschen irgendwie eine Vision mitgeben, die sie dann teilen und eine Mission auf diese sich mit gemeinsam mit dir begeben. Und egal, wie herausfordernd oder auch schwierig das manchmal ist, das wiegt alles auf. Also würde ich sagen zu können, man baut an seinem eigenen Thema, an seinem eigenen Ding, dass das würd ich sofort wieder machen. Umgekehrt, ich könnte mir gar nicht vorstellen, wie das anders funktionieren sollte bei mir mittlerweile. Und ich glaube, das ist ja auch die Realität daraus. Ob das jetzt irgendwie einen mega Erfolg wird bei uns oder nicht. Da wir haben schon viel erreicht, aber wer weiß. Und ich glaube, man muss sich darauf einstellen, dass man ein erstes und zweites vielleicht sogar auch ein drittes Mal gründen muss, bevor es wirklich irgendwie erfolgreich wird. Und man darf sich davon auch nicht unterkriegen lassen, jemand sprechen, ich würde es genauso wieder machen. Und das Einzige, was ein bisschen undankbar ist, man ist selber so hartnützig. Also ich kann mir noch daran erinnern, so wird die ersten Meister uns oder die ersten Erfolge, die man für sich erzielt hat, erste Finanzierungsrunde, erste Erster Umsatz X. Das war damals die Welt. Also man war so, okay, wenn ich das geschafft habe, so dann bin ich zufrieden. Und dann kann ich mir sagen, ich habe es probiert, ob es dann erfolgreich wird oder nicht. Ich habe es nicht ganz andere Frage, aber das ist doch mega gefühlt. Sobald du da stehst, alles weggewischt, du bist eigentlich schon zehn Schritte wieder weiter. Und ja, man muss manchmal auch dich selber so ein bisschen einbrensen. Also das ist, was glaube ich, das muss man sich immer wieder vor Augen führen, wo fühlen wir das Ganze macht. Aber dann würde ich es aber jederzeit wieder machen. Würde ich es genauso machen? Ich glaube, es gibt kein Genauso. Weil das Leben spielt dir immer anders, deine Umstände sind immer komplett unterschiedlich. Und auch das, was man gründen möchte. Also, vielleicht ist es so ein bisschen, würde ich mir komppleinens wieder aussuchen. Also ich nicht. Das Glas ist immer grüne auf der anderen Seite. Wollt du es wieder mitgründersuchen? Ich würde wieder mitgründer, ja, das auf jeden Fall. Ja, sich würde viele Dinge sehr ähnlich machen. Also ich würde auf jeden Fall mitgründersuchen. Ich würde mitgründersuchen, mit denen ich mich nicht nur fachlicher, sondern auch menschlicher, sich total ergänze. Ja, wir sind ganz unterschiedliche Typen. Das ist manchmal auch ziemlich anstrengend, aber auch oftmals ziemlich gut, weil wir uns so halt wirklich immer wieder als Gegenpule korrigieren, aber auch gemeinsam wieder aufs nächste Level heben können. Also das wäre auch für jeden Fall auch meine Empfehlung. Also immer eine Typfrage, das wäre jetzt auch keine allgemeine Empfehlung. Aber ich würde es genauso wieder machen. Ich mag es auch, wenn ich der Capital Investoren am Bord zu haben. Ich bin wahnsinnig ungeduldiger Mensch und mir kann es sich schnell genug gehen. Und damit kriegen wir auf jeden Fall etwas mehr Geschwindigkeit auf das Ganze, indem wir uns sprechen, wäre auch das wahrscheinlich wieder das Mittel meiner Wahl, im Vergleich zu Bootstrap oder anderen Methodiken. Aber wer weiß, was da draußen noch wartet und wie es vielleicht in die nächste Ohne geht. Ja, Kylian, vielen vielen Dank für deine Zeit, für das tolle Gespräch. Ich glaube, hier steckt ziemlich viel Input drin für alle, die so gerade an dieser Schwelle stehen. Kann ich meine Idee jetzt irgendwie umsetzen, exekutieren, wie kann ich vorgehen? Also ärztlichen Dank für deine Zeit und für den wertvollen Input. Danke dir. Vielen Dank, dass ich da waren. Da sein Duftin. Es hat mir viel Spaß gemacht und das ganz bald. Ein richtig spannender Talk mit Kylian, oder was meint ihr? Mich hat am meisten fasziniert, wie es bei Kertors losging und wie Kylian sich sein perfektes Gründerset abzusammen gestellt hat. Für alle, die also gründen wollen, ihr könnt auch schon nebenbei starten, erste Feedbacks von Investoren einholen und eurer Gründertim in Ruhe zusammen bauen und dann loslegen. Wie geht es hier im Talk weiter? Nächste Woche spreche ich mit Nena Brockhaus und wie wir ihn wulf, die am 30.11. das nächste Wurman-on-Top-Event in Düsseldorf veranstalten. Wir sprechen darüber, wie das alles funktioniert und wie die beiden viel beschäftigt im Frauen, das überhaupt alles unter einen Hut bekommen. Warum Nena immer 120% gibt und wie wir auch gerne mal auf die Bar-Clife-Bellens achtet. Und warum sich die beiden eigentlich für Gleichberechtigung engagieren? Miriam Jackson ist bei mir zu Gast und wir sprechen über ihre besondere Geschichte in der Make-Up-Industrie. Mit dem DM-Chef Christoph Werner spreche ich demnächst über den Erfolg und die richtige Führung und die faszinierende DM-Geschichte. Es bleibt also spannend, weil wir immer spannende Geschichten zu erzählen haben. Habt also eine gute Zeit bis nächsten Donnerstag euer Kasten. Das war Hautuhack der Podcast von Business Bank mit Kasten Pushman. Dein Podcast für Innovation, Digitalisierung und für alles, was Mut macht bis zum nächsten Mal.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Der Podcast "How to hack" von Business Bank behandelt Innovation, Digitalisierung und Wachstum.
  2. Das deutsch-französische Space-Tech-Start-up The Exploration Company hat 150 Millionen Euro in einer Series B eingesammelt.
  3. Die nächste Ausgabe von Business Bank hat das Thema "Luxus" und porträtiert vier Persönlichkeiten, darunter einen Porsche-Fahrer und einen Weggefährten von Karl Lagerfeld.
  4. Gast Kylian Schmidt, Mitgründer des Münchner Start-ups Kertos, erzählt seine Gründerstory.
  5. Kylian Schmidt hat Jura studiert, war Jurist bei Home24, in einer Großkanzlei, bei TIER Mobility und Gorillas.
  6. Die Gründungsidee für Kertos entstand aus dem Problem, dass Compliance-Aufgaben (Datenschutz, Informationssicherheit) oft lästig sind und bei Juristen landen.
  7. Schmidt suchte gezielt nach Mitgründern, um im Team zu gründen, und führte dafür über ein Jahr lang Gespräche (u.a. mit Investoren und Mentoren).
  8. Ein wichtiger Rückschlag war, dass ein potenzieller Mitgründer nach vier Monaten Zusammenarbeit und ersten Investorenzusagen wieder absprang.
  9. Das Kernproblem von Kertos blieb gleich, aber die strategische Herangehensweise wurde durch Feedback stetig verfeinert und konkretisiert.

Summary:

Der Podcast "How to hack" von Business Bank mit Gastgeber Kasten Boschmann beginnt mit einem Update zu Space-Tech-Investments und einem Ausblick auf die kommende "Luxus"-Ausgabe des Magazins. Hauptgast ist Kylian Schmidt, Mitgründer des Münchner Compliance-Start-ups Kertos. Schmidt schildert seinen ungewöhnlichen Werdegang: Nach dem Jurastudium arbeitete er als Inhouse-Jurist bei Home24 und TIER Mobility sowie in einer Großkanzlei.

Aus dieser Erfahrung heraus identifizierte er ein wiederkehrendes Problem: Compliance-Aufgaben wie Datenschutz werden oft an Juristen delegiert, obwohl diese keine Spezialisten sind. Mit diesem Problem, aber ohne technische Lösung, begann Schmidt die Suche nach Mitgründern. Er führte über ein Jahr lang intensive Gespräche mit potenziellen Partnern, Investoren und Mentoren, um sein Konzept zu schärfen.

Ein prägender Rückschlag war der plötzliche Rückzug eines vielversprechenden Co-Founders, nachdem bereits Investoren zugesagt hatten. Schmidt ging daraufhin transparent auf die Investoren zu und bat um Aufschub. Er betont, dass Gründen eine Achterbahnfahrt sei.

Das Team von Kertos besteht heute aus drei gleichberechtigten Gründern. Schmidt unterstreicht, dass sich das Kernproblem nicht geändert habe, aber die Strategie, wie man es angeht – also der Fokus und die Konkretisierung des Produkts – durch das viele Feedback stetig verfeinert wurde.

FAQs

Kertos ist eine innovative Compliance-Plattform aus München, gegründet von Kylian Schmidt und zwei weiteren Co-Gründern. Es adressiert Herausforderungen in den Bereichen Datenschutz und Informationssicherheit.

Er war Inhouse-Jurist bei Home 24, arbeitete in einer Wirtschaftskanzlei im Bereich Corporate und M&A, war einer der ersten 50 Mitarbeiter bei Tier Mobility und später bei Gorillas.

Kylian Schmidt brachte ein Problem aus seiner Erfahrung als Inhouse-Jurist mit: Compliance-Aufgaben wie Datenschutz werden oft lästig abgeladen. Er suchte nach einer Lösung und fand technische Mitgründer.

Der gesamte Prozess dauerte über ein Jahr, inklusive zahlreicher Gespräche, Castings für Mitgründer und Feedback von Investoren.

Er sieht Gründung als Teamsport, braucht Sparring und Motivation auf Gründerebene. Zudem fehlte ihm technisches Know-how, daher war ein komplementäres Team entscheidend.

Das Kernproblem blieb gleich, aber der Fokus wurde immer weiter konkretisiert, um einen klaren Startpunkt für schnelles Feedback und erste Erfolge zu haben.

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