In dieser Podcast-Folge diskutieren Niklas Volland und Maxi Rabe sowohl die wertvollen als auch die fragwürdigen Seiten der KI-Nutzung. Zentral ist das Konzept des „Second Brain“, einer strukturierten Datenbank (z.B. in Notion oder Obsidian), die mit einer KI-Schicht verbunden ist. Dieses System speichert Ideen, Meeting-Notizen und Projektdaten, ermöglicht intelligente Abfragen und Mustererkennung über verschiedene Branchen hinweg. Beide betonen, dass die Trennung von Datenbasis und KI-Tool Flexibilität bietet und die Abhängigkeit von einem einzelnen System reduziert. Ein entscheidender Erfolgsfaktor ist die regelmäßige Pflege des Second Brain, etwa durch KI-gestützte Checks auf Duplikate oder Ungereimtheiten, da ein unaufgeräumtes System mit der Zeit an Wert verliert. Im zweiten Teil warnen sie vor dem aktuellen Hype, KI vollständig mit Social Media zu verbinden und alles zu automatisieren. Dies birgt Risiken wie Account-Sperrungen und führt oft zu seelenlosen, austauschbaren Inhalten. Die Kernbotschaft: KI sollte maximal 80% der Arbeit übernehmen, während die letzten 20% – die kreative Feinarbeit, persönliche Note und das Verständnis für die Zielgruppe – vom Menschen kommen müssen. Nur so entstehen herausragende Ergebnisse, die sich von der Masse abheben. Die Folge unterstreicht, dass KI ein mächtiges Werkzeug ist, aber ohne menschliche Beteiligung und regelmäßige Reflexion nicht ihr volles Potenzial entfalten kann.
Heute wollen wir mal über beide Seiten der KI-Welt sprechen.
Einmal über eine Thematik, die extrem wertvoll ist und Maxi und mir sehr, sehr weiterhilft
und großen Mehrwert bringt.
Auf der anderen Seite aber auch über eins oder vielleicht auch ein paar Themen,
die wir gerade als kompletten Quatsch sehen, aber sehr, sehr groß gemacht werden in der KI-Welt.
Das wird auf jeden Fall spannend, mal wirklich so beide Seiten zu betrachten.
Ich freue mich sehr auf die Folge und begrüße euch ganz herzlich zu einer neuen Folge hier im KI-Talk-Podcast.
Ich bin Niklas Volland und habe wie immer den wunderbaren Maxi Rabe dabei.
Maxi, was geht ab?
Grüß dich. Ich bin mal wieder mit zerknittertem T-Shirt hier drin.
Ist mir gerade wieder aufgefallen übrigens.
Willkommen zum unprofessionellsten Podcast in den Top 5.
Das ist so geil.
Ja, das ist so lustig jedes Mal.
Aber wir geben natürlich die Tiefe trotzdem und bleiben authentisch.
Ja, ich freue mich auf die Folge heute, weil heute werden wir auch ein bisschen auseinandernehmen.
Das heißt, wir zeigen etwas, was wir halt wirklich auf täglicher Basis nutzen,
um unsere Unternehmen groß zu machen und halt ja, diese One-Man-Army zu sein.
Das ist ein ganz wichtiger Bestandteil bei beiden bei uns, ne Niklas?
Es ist ja meistens so, dass wir trotzdem eigentlich unterschiedlich arbeiten,
aber das ist was, was wir beide gleich nutzen.
Und dann natürlich Themen, die gerade echt groß gemacht werden auf Social Media,
was ich am fließenden Band sehe und da muss darüber gesprochen werden.
Das ist so wichtig, weil da ist viel Bullshit dabei und das will ich für jeden hier aufklären.
Maxi, hättest du nichts gesagt zu deinem T-Shirt, wäre es mir gar nicht aufgefallen.
Vielleicht war es auch Absicht.
Ich stehe drauf, wenn ich anders bin.
Weißt du, ich muss besonders sein hier, gell?
Die Auflösung ist eindeutig zu hoch von deiner Kamera für dich.
Ne, alles gut.
Ja, ich freue mich auch riesig auf die Folge.
Gerade sehr spannend, sehr viel los, wie du sagst, Maxi.
Weiterhin für mich speziell auch, aber generell auch für uns ja,
so die Mission einfach zu schauen, wie weit kommst du mit einem Unternehmen,
in dem du im Team sehr klein bleibst?
Also, Maxi, ich denke bei euch, ich weiß nicht, wie viele Leute ihr so im Core-Team seid bei euch?
Zehn Leute oder sowas?
Nee, im Core-Team sind es fünf, würde ich sagen.
Fünf Leute, okay.
Core, Core, fünf, sechs, roundabout.
Sagen wir mal sechs.
Ja, cool.
Und gut, bei mir bin es ich.
Meine Frau Sarah ist noch dabei, die ja ein bisschen hilft,
aber im Endeffekt mehr Leute sind wir bei mir nicht.
Und die spannende Aufgabe für uns ist,
einfach zu schauen, wie sehr kannst du das Unternehmen skalieren mit diesen kleinen Teams.
Ich meine, bei euch auch schon zweistellige Millionen Umsätze,
das ist schon heftig, also für so ein kleines Team.
Zeigt aber natürlich auch, was möglich ist, wenn man KI einsetzt
und wenn man mit KI skaliert.
Und genau in dieses Thema wollen wir heute mal rein
und uns mal eine Sache vornehmen.
Wir haben es ja beim letzten Mal auch schon angeteasert,
ein Prozess, der uns beiden sehr weiterhilft, nämlich das Thema
Second Brain, also Second Brain.
Ich gehe einfach mal rein, Maxi, und bin auch gespannt
auf deine Perspektive dann, was du dazu sagst.
Grundsätzlich erst mal Second Brain, ich glaube, man hat das schon öfters mal gehört,
ist ja auch durchaus ein sehr präsentes Thema
in Social Media, generell auch auf YouTube, gibt es da sehr, sehr viel dazu.
Die Idee grundsätzlich ist relativ einfach
und zwar geht es darum, dass du
im Hintergrund, sozusagen hinter dem KI-System,
das du verwendest, die KI-Systeme, die KI-Systeme, die KI-Systeme,
egal ob JetGPT, Gemini, Claude oder was auch immer,
dass du einfach eine, wenn man so will, große Datenbank hast,
die halt Informationen für dich abspeichert,
in strukturierter Art und Weise, also im Endeffekt wie so eine Art zweites Gehirn.
Und das Coole ist, dass du heute eben über
die KI-Ebene, die halt auf dieser Datenbank draufliegt,
zugreifen kannst auf diverse Informationen aus dem Second Brain
und ja, da einfach das Ganze intelligent durchsuchen kannst
und du kannst eben natürlich auch so Zusammenhänge feststellen.
Wichtig ist an der Stelle noch, wie gesagt,
wir haben im Hintergrund die Datenbank.
Im Endeffekt kannst du hier ein Tool nehmen wie Notion.
Notion verwenden wir, Maxi und ich.
Du kannst aber auch ein Tool nehmen wie Obsidian,
zum Beispiel ist ein sehr beliebtes Tool auch an der Stelle.
Eigentlich egal, es geht einfach nur darum,
dass du halt ein System hast, was die Informationen speichert.
Und dann kannst du hier auch ein Tool nehmen,
dann hast du in der Mitte einen Connector,
also das bedeutet, dass du ein Verbindungsstück sozusagen hast,
in der Regel MCP-basiert, nicht so wichtig,
aber das ist die Technologie, mit der das funktioniert
und dann eben die KI und über dieses System kannst du eben,
wie ich gerade schon sagte, intelligent deine Informationen
durchsuchen, ablegen, Ideen speichern
und ja, hast so eine Möglichkeit,
die Dinge, die du im Kopf hast, abzuspeichern,
abzulegen und dann hinterher auch noch
drauf zuzugreifen und noch ein paar andere sehr spannende Dinge
damit zu machen, zu denen ich gleich komme.
Aber bevor ich das mache, vielleicht erstmal, Maxi,
deine Perspektive darauf.
Müsst du ja eigentlich für eine Person wie dich,
die sehr häufig sehr geniale Einfälle hat
und die unbedingt ablegen muss,
weil sie sich am Tag drauf manchmal nicht mehr dran erinnert,
eigentlich sehr, sehr smart, oder?
Ja, ja, also ich nutze es halt vor allem
für dieses 80-20-Prinzip sehr viel.
Also dieses Pareto-Prinzip.
Bedeutet, ich habe halt irgendeine Idee
und klar, ich kann das nicht machen,
aber jeder könnte jetzt jetzt sagen,
nutzt doch eine Erinnerungsfunktion von den Tools
oder was auch immer.
Ja, aber die sind nicht so präzise
und ich kann darauf basierend halt nicht geplante Aufgaben machen,
Skills darauf aufbauen
und das durchgehend halt speichern.
Und was wir halt sehr viel machen,
weil mein Geschäftspartner ist halt auch sehr ideenreich,
noch ideenreicher als ich, definitiv.
Grüße gehen raus an Sebastian.
Ja, auf jeden Fall.
Der kommt immer mit 20 Ideen.
Und wir haben halt jeden Tag unsere Meetings.
Also wirklich jeden Tag.
So, jetzt ist das Thema,
du könntest natürlich ein Projekt in Cloud machen
und dass da halt immer die Meetings reingepackt werden
mit deinem Tool, mit einer geplanten Aufgabe.
Was wir aber machen ist,
wir verbinden es halt mit Notion,
um halt immer zu sehen,
was haben wir in welchem Meeting besprochen
und das sozusagen wie als Tagebuch zu halten,
dass da alles drin ist.
Das Coole ist halt, es ist einfach abgespeichert.
Das wird nie vergessen.
Und das ist auch dort drin in einer simplen Tabelle.
Und darum ist wieder das Coole,
man kann halt, man hat eine hinterlegte Tabelle,
also richtig, richtiges Gehör,
Gehirn sozusagen von dir
und kann darauf aufbauen.
Jetzt heißt es sozusagen,
am Ende der Woche haben wir 5, 6, 7 Meetings gehabt
und dann wird ausgewertet.
Alle steht diese Tabelle,
alles, was besprochen worden ist,
dann wird ausgewertet,
okay, was müssen wir jetzt nächste Woche machen?
Welche Entscheidungen müssen getroffen werden?
Also das ist jetzt ein simpler Anwendungsfall,
weil das könntest du mit einer ganz normalen Erinnerungsfunktion
nicht erreichen.
Und klar könntest du es im normalen Chat machen,
aber da ist die Übersicht ganz schnell verloren
und KI halluziniert da auch in diesem Moment.
Bei Notion ist es extrem festgehalten.
Ganz klar und eindeutig.
Und für solche simplen Dinge nutzen wir schon
natürlich noch komplexere Anwendungsfälle,
aber das war nur mal ein Beispiel.
Ja, und was hier auch sehr wertvoll ist,
ist, dass du halt die Informationsbasis
und die KI-Schicht voneinander getrennt hast.
Das heißt, wenn du jetzt sagst,
ey, für eine bestimmte Aufgabe ist jetzt ChatGPT einfach besser,
angenommen Brainstorming basierend auf gewissen Informationen
zu einem Projekt, wie auch immer,
dann kannst du sagen,
okay, ich habe jetzt eine gewisse Information,
dann kannst du sagen,
okay, ich gehe jetzt einfach zu ChatGPT rüber
und kannst dort auch den Connector mit Notion,
also Notion mit ChatGPT verbinden
und kannst dann ganz normal trotzdem
auf diese Informationen zugreifen,
weil sie eben nicht direkt ausschließlich
jetzt zum Beispiel in Cloud gespeichert sind,
sondern du kannst es quasi systemagnostisch,
nennt man das ja, verwenden.
Das heißt, du kannst zwischen den Systemen hin und her switchen
und eben deine Informationsbasis überall anbinden.
Und das ist natürlich total wertvoll
und macht dich auch weniger abhängig
von einem bestimmten System.
Natürlich, wenn du jetzt Obsidian zum Beispiel,
das ist ein Tool,
das kannst du auch auf deinem Computer lokal verwenden,
da bist du am wenigsten abhängig,
weil du jetzt nicht über eine Schnittstelle von irgendeiner Cloud,
von irgendeinem US-Anbieter abhängig bist,
also wenn du es lokal auf dem Computer liegen hast.
Aber Notion zum Beispiel funktioniert auch sehr, sehr gut.
Natürlich, theoretisch könnte man jetzt hier auch wieder sagen,
bist natürlich dann auch ein Stück weit abhängig von Notion,
aber an sich wichtig ist erstmal einfach
die Informationsbasis von der KI-Schicht,
die KI-Schicht zu trennen.
Und Maxi, was ich auch noch sagen wollte,
dazu haben wir auch einen sehr guten Kommentar letztens bekommen.
Du kannst natürlich, das darf man nicht vergessen,
auch theoretisch deine Lokale,
also auf dem Computer einfach einen Ordner anlegen,
also einen Ordner mit Unterordnen
und dort die Informationen ein bisschen speichern,
das würde theoretisch auch funktionieren.
Aber ich denke, es ist einfach nicht ganz so flexibel,
weil der Notion-Connector zum Beispiel
explizit einfach darauf ausgelegt ist,
dass du die Informationen,
dass du halt mit den KI-Systemen flexibel dort arbeitest
und Informationen zusammenfasst und so weiter.
Deswegen nutze ich lieber jetzt Notion,
aber das wäre natürlich theoretisch auch noch möglich.
Aber ja, ist eine Lösung für dich alleine.
Das ist super wichtig.
Wenn du Mitarbeiter hast und mit Leuten zusammenarbeitest,
gibt es ja auch noch die Option, kannst sagen,
hey, ich mache alles in Google Drive.
Der Google Drive-Connector zu Cloud zum Beispiel funktioniert,
aber der ist total scheiße.
Also du kannst super wenig damit machen.
Du kannst nicht mal richtig eine Google-Sheets-Datei
bearbeiten,
aber mit dem Cloud-Connector.
Der muss die Internetfunktion nehmen,
sich da selber, also es dauert ewig.
Das ist ein sehr simpler Connector.
Und deswegen ist halt Notion so geil,
weil du halt mit jedem Teammitglied
eigene Bereiche teilen kannst.
Du hast ein Sales-Team,
du hast jemand für Bewerbungen, was auch immer.
Und du kannst dich schön aufbereiten in jedem Bereich
und auch schön teilen.
Das heißt, das ist eigentlich wie so eine eigene Software,
die du damit bilden kannst.
Also das ist natürlich fortgeschrittener dann am Ende.
Aber deswegen ist halt Notion für mich ein Riesenvorteil,
was das betrifft.
Das ist die beste Zwischendurchführung.
Absolut richtig.
In dem Kommentar ging es primär darum,
dass du, wenn du Skills und Plugins
und sowas abspeicherst,
Wie gesagt, das hatten wir in der letzten Folge auch intensiv besprochen. Es sind ja faktisch am Ende einfach nur Textdateien, Markdown-Dateien. Die kannst du natürlich lokal auf einem Ordner speichern und dann auch in einem anderen Tool verwenden. Das heißt, für das Migrieren von solchen Elementen in andere KI-Systeme ist das eine ganz gute Sache.
Aber klar, wenn es jetzt darum geht, Wissen zu teilen, wie du sagst, Maxi, entscheidender Punkt, am Ende ist es halt für dich gut abrufbar, auch systemübergreifend, aber eben nicht für Leute aus deinem Team. Das heißt, wenn du ein Team hast, dann ist es natürlich suboptimal. Das stimmt auf jeden Fall.
Und du kannst mit deinem Second Brain dann natürlich auch sehr viele extrem spannende Dinge tun. Du kannst natürlich mit der Zeit auch einfach gewisse Muster sehen.
Also wenn du mal über eine gewisse Zeit einfach Informationen hast.
Wenn du Informationen gespeichert hast, auch Querverbindungen hergestellt hast, das finde ich auch sehr, sehr wichtig, auch wie bei einem Gehirn. Das menschliche Gehirn ist ja auch deshalb so leistungsfähig, weil du halt die Synapsen hast, querverbindungen, die dein komplettes Gehirn vernetzen.
Und das sollte man hier auch tun, dass man halt sagt, okay, ich lasse die KI, wenn ich Informationen anlege, in meinem Second Brain, in Notion in dem Fall, eben auch Querverlinkungen herstellen, sodass du halt mit der Zeit echt wie so ein Netz an Informationen hast.
Wenn man Obsidian nutzt, ist das auch ganz spannend. Da gibt es so eine Graph-Ansicht. Dann siehst du auch tatsächlich wie so ein Gehirn so die verschiedenen Themen und wie sie miteinander vernetzt sind. Also das ist ganz cool an Obsidian.
Eigentlich mehr eine Spielerei aus meiner Sicht, aber trotzdem ganz, ganz cool. Und dann kannst du halt wirklich auch nach einer gewissen Zeit einfach mal ein paar Fragen stellen, wie zum Beispiel, was sind so die Themen, über die ich am häufigsten nachdenke?
Was sind die Dinge, die ich nicht sehe aktuell, die aber sehr, sehr wichtig sind?
Was sind so die Themen, Ideen und Konzepte, die ich entwickelt habe in den letzten drei Monaten? Wie hängen die auch miteinander zusammen? Also wo sind Zusammenhänge, die ich nicht sehe? Solche Dinge kann man damit halt auch machen. Auch sehr, sehr spannend.
Tatsächlich funktioniert sowas auch mit den Erinnerungen, zum Beispiel in Cloud oder ChatGPT. Aber natürlich mit so einem Second Brain hast du eine viel, viel, viel breitere Informationsbasis und kriegst da noch validere Einblicke. Also das ist mega spannend.
Was ich persönlich noch extrem wichtig finde, als letzten Punkt noch, man muss aber halt auch regelmäßig ein bisschen aufräumen. Also Maxi, ich weiß nicht, wie du das siehst, aber wenn man halt immer nur alles reinkippt und sich dann nie drum kümmert, dann hast du nach einer gewissen Zeit natürlich dann doch irgendwie auch Chaos.
Du hast vielleicht doppelte Informationen und dann wird das alles irgendwie mit der Zeit weniger nutzbar und weniger hilfreich. Das heißt, du musst dich schon regelmäßig auch mal drum kümmern, schauen, was habe ich im Second Brain? Gibt es irgendwo Duplikationen?
Gibt es irgendwo Duplikate und es regelmäßig ein bisschen aufräumen? Ist zumindest meine Erfahrung. Wie schaust du da drauf?
Ja, meine nicht. Bei mir ist alles chaotisch und querbeet durcheinander. Also es funktioniert. Es ist alles nach dem 80-20-Prinzip. Und das Geile ist ja, dadurch, dass Cloud mit Notion verbunden ist, kann ich halt einfach sagen, hey, schau mal, check mal bitte alle Tabellen, die wir haben, alle Dokumente, die wir da drin haben, check einfach mal alles durch. Was ist doppelt, was ist durcheinander und so weiter.
Das heißt, ich bin nicht gut im Micromanagement.
Du besser, Niklas. Und bei mir ist es so, ich schaue halt dann einfach Ende der Woche oder alle zwei Wochen, lasse ich es einmal checken von Cloud. Das heißt, wo sind Ungereimtheiten drin und so weiter. Und das ist halt geil mit Notion, weil wenn du die Erinnerungsfunktion hast mit deinen ganzen Sachen, die du sonst machst, wird viel durcheinander gebracht.
Weil es wird ja sicher an alles erinnert und nicht an das Neueste in einem gewissen Projekt. Das müsst ihr verstehen. Und deswegen bin ich kein Fan von Erinnerungsfunktion auf unternehmerischem Level. Das ist ein bisschen was anderes.
Und was ich auch noch sagen wollte, unbedingt, Niklas, zu dieser Musterfunktion, die du gesagt hast. Was wir zum Beispiel bei uns auch, bei unseren Kunden, wo wir enger zusammenarbeiten, machen, wir haben da so Hit-Profile, nennen wir das.
Das bedeutet, die Leute haben dort ihre erfolgreichsten Videos drin momentan. Halt die besten Hooks, die besten Beschreibungen, die besten Themen. Das Geile ist, dadurch, dass wir halt alle Branchen coachen, alle, die man sich vorstellen kann, kann ich halt am Ende Cloud sagen lassen, hey, hier in Notion sind ungefähr 40, 50 Tabellen drin aus den verschiedensten Branchen mit den Hooks.
Und so. Was ist das gängige Muster über alle Branchen momentan auf Social Media? Und das ist halt geil, weil da kannst du dir Hook-Muster basteln, da kannst du dir alles Mögliche machen. Und darum geht es so ein bisschen, was damit gemeint ist. Diese Muster würdest du selbst in Cloud nie erkennen, selbst Cloud selbst nicht, weil er zu viel durcheinander bringt mit der Erinnerungsfunktion. Aber wenn etwas getrennt ist von der KI in Tabellen und ganz dediziert, kannst du auf einmal richtig gute Mustererkennung betreiben. Das ist sau wichtig.
Absolut, ja. Also das ist natürlich mega.
Das ist, glaube ich, am Ende auch ein bisschen der Unterschied. KI kann extrem gut arbeiten, wenn sie viele Daten hat. Das menschliche Gehirn tut sich ja eher schwer mit vielen Daten, kann besser mit wenig Daten umgehen. Und das kann man sich halt hier eigentlich perfekt zunutze machen. Man sagt, hey, ich nutze eben so eine technische Grundlage, die mir hilft, den Überblick zu behalten und Muster zu erkennen in meinen Daten.
Ja, aber Maxi, was du gerade gesagt hast, so von wegen alle sieben oder 14 Tage mal draufschauen.
Ja, wo sind Ungereimtheiten, wie du gesagt hast? Das ist im Endeffekt genau das, was ich unter Aufräumen verstehe, dass du halt einfach mal checkst, was ist so drin in meinem Second Brain und wie ist der aktuelle Stand, wo gibt es irgendwie Konflikte und so weiter. Aber du musst es im Endeffekt auch wirklich selber machen. Also du kannst es nicht automatisiert durchlaufen lassen, weil du musst dich dann doch selbst ein bisschen damit beschäftigen.
Und ich glaube tatsächlich, das ist auch das, habe ich häufig auch schon von Menschen gehört, die gesagt haben, hey, dieses Thema Second Brain ist ganz cool, aber irgendwie mit der Zeit konnte ich es überhaupt nicht mehr nutzen und es hat mir überhaupt keinen Mehrwert gebracht. Und es lag meistens genau daran, dass dieser Schritt gefehlt hat, dass du halt wirklich alle, wie gesagt, sieben bis 14 Tage mal draufguckst, dich damit beschäftigst, weil sonst ist einfach der Gesamtprozess halt Quatsch.
Und dann sind wir wieder bei dem Punkt, den ich auch sehr häufig sehe.
Und im Unternehmenskontext, wenn du einen Prozess hast und der Prozess an sich schon nicht gut ist und du legst KI drauf, dann hast du halt einen sehr schlechten Prozess mit KI. Also es bringt dir gar nichts. Von daher, der Prozess an sich muss gut sein und sinnvoll sein und dann kannst du KI noch nehmen und dann machst du es halt exponentiell nochmal besser. Aber du brauchst diesen Aufräumschritt, sonst wird es auf Dauer nicht funktionieren. Definitiv.
Ja, absolut. Also das ist auch eine der wichtigsten Dinge für mich. Aber das Schöne ist ja, dass ich es nicht selber machen muss. Das ist das Geile daran.
Ja.
Das muss ich ja nur sagen. Und das ist halt schon nice. Also das gefällt mir persönlich sehr.
Ja, absolut. Absolut. Also klar. Ich meine, wenn du jetzt mal überlegst, du sagst der KI, was ist der aktuelle Stand? Wo siehst du Konflikte? Wo siehst du Ungereimtheiten? Verglichen mit, du musst selber danach suchen. Das ist ja faktisch nicht mehr möglich dann nach einer gewissen Zeit. Von daher, ja.
Ja, bis ich ihn dreimal anschreie und fünfmal beleidigt habe, dass er so wirklich alles checkt, dann ja, dann funktioniert es.
Stimmt. Das muss man natürlich auch in meinem Hinterkopf behalten, dass dann manchmal nicht sofort alle Dinge sichtbar werden.
Wenn KI übernimmt, bin ich der Erste.
Ja, Mann.
Okay, Maxi. Ja, also das eigentlich mal soweit zum Second Brand. Ich meine, am Ende ist es nicht schwierig. Das muss man ganz klar sagen. Du musst halt, du verwendest halt eine KI deiner Wahl. Du verwendest einen Connector, um halt ein System im Hintergrund deiner Wahl zu nutzen. Obsidian, Notion gibt es ja noch viel mehr, theoretisch noch viel mehr verwenden. Aus unserer Sicht Notion hier sehr gut geeignet.
Obsidian genauso. Und ja, und dann überlegst du dir halt eine gewisse Struktur. Wie willst du es aufbauen? Was ist dir wichtig? Und dann legst du los und dann checkst du es regelmäßig und das war es schon. Und damit entlastest du dein Gehirn. Kannst Ideen ja quasi ablegen. Kannst dir zum Beispiel auch in Cloud ein Projekt machen. In diesem Projekt dann deine Ideen und Informationen droppen.
Ja, und einfach da sagen, okay, all das, was ich da droppe, wird eben hinterlegt in Notion.
Als Second Brand. Hast dann auch eine Übersicht der verschiedenen Informationen, die du gedroppt hast in diesem Cloud-Projekt. Und das Ganze eben organisiert im Hintergrund in Notion als zweites Gehirn. Das war es aber eigentlich schon. Oder Maxi, habe ich irgendwas vergessen?
Ne.
Also von daher, das soweit mal dazu. Sehr coole Sache. Probiert das gerne mal aus. Und Maxi, jetzt wollen wir mal ein bisschen switchen auf die dunkle Seite der Macht. Jetzt kommen wir mal zu dir.
Du hast mir vorhin gesagt, es gibt gerade so ein paar Themen, die du gerade siehst, wo du echt sagen musst, dass das irgendwie nicht ganz so viel Sinn ergibt. Und da bin ich mal gespannt, was du da so dabei hast.
Ja, also bei mir geht es vor allem um dieses Thema. Also es ist gerade in Cloud sehr gehypt. Und ich weiß, dass hier einige auch Social Media vertreten sind. Selbstständige Unternehmer, was auch immer. Du brauchst irgendwo Social Media für Reichweite, interessenten Kunden, was auch immer. Und natürlich probiert man immer so die Short Pill zu verkaufen.
Ja, also diese. Schnelle Pille, die du nimmst und dann ist alles gut und alles läuft auf einmal. Und das siehst du gerade im Cloud-Bereich. Es gibt einige Content Creator im amerikanischen Bereich und jetzt auch schon langsam im deutschen Bereich, was gerade bei mir abgeht, wo heute darüber gesprochen wird, dass du Cloud mit deinem Social Media verbindest und alles automatisiert wird.
Da ist ein Riesenproblem bei der Thematik und alle machen das gerade. Und ich sehe eine nach dem anderen, die das macht. Ich möchte eine wichtige Sache dazu sagen. Cloud ist nicht meta-verifiziert.
Wenn ihr sowas macht und Cloud mit eurem Social Media verbindet und sonst irgendwas und meta da irgendein Update rausbringt und das merkt, dass ihr dafür was verwendet habt, was auch immer, dann wird euer Account gesperrt. Das ist erstmal eine ganz wichtige Information. Auch wenn man jetzt momentan sagt, das ist eigentlich nicht rausfindbar, sonst irgendwas. Das sagt niemand. Niemand sagt dir das in den Videos.
Und das ist super wichtig. Jetzt eine Sache. Was kannst du mit Cloud machen? Mit Cloud, Niklas und ich nutzen das beide, kannst du super einen Prozess bauen. Darüber werden wir auch noch in Zukunft sprechen. Haben wir auch gespoilert im letzten Podcast. Geil, deinen eigenen AI-Avatar bauen, das Video komplett schneiden lassen, fertig machen lassen mit Skript und allem drum und dran. Und das ist finito fertig in 15, 20 Minuten. Du musst nichts dafür tun. So was kannst du machen, die Videoerstellung.
Aber was gerade ganz gehypt wird, ist, dass Cloud sich mit deinem Instagram verbindet oder mit was auch immer du nutzt auf Social Media, alles analysiert und dir genau sagen kann, was jetzt viral gehen wird.
Und da wäre ich ultra vorsichtig. Und hier ist auch wieder, Niklas, gut, dass wir eigentlich über Second Brain davor geredet haben, weil es ist immer noch wichtig, nutz KI, aber du darfst nie 100% KI nutzen.
Das ist ein ganz wichtiger Punkt, weil KI, wenn die deinen Kanal analysieren, versteht er vielleicht deine Muster.
Aber du wirst nicht viral gehen wegen deinen eigenen Mustern, sondern du musst immer verstehen, was deine Zielgruppe haben will und sehen will.
Und das kann KI auf eine sehr schlechte Art und Weise nur rausfinden, weil dafür braucht man ein bisschen sein eigenes Hören.
Und das will ich bloß damit sagen, weil momentan wird es so verkauft, dass Cloud wirklich dein Social Media komplett steuern kann, kannst auch, aber dass dadurch alles viral geht, du perfekte Videos hast und sonst irgendwas.
Und das funktioniert nicht so.
Und was wir halt immer mehr beobachten, ist, dass gerade immer mehr diese 100%.
100% automatisiert Sache sehr stark verkauft wird, aber nicht auf einen speziellen Bereich, sondern alles.
Du musst immer noch und egal was und mach diese Übung auch für euch.
Nutzt weiterhin Cloud.
Ja, der ganze Podcast geht ja darum, Cloud, JGPT zu nutzen und was auch immer.
Aber macht doch diese Übung inzwischen durch, dass ihr auch mal wieder euer eigenes Hören einschaltet und diese letzten 20% geht.
Ich bin ein 80-20 Mensch.
Das bedeutet, ich mache wirklich immer alles sehr simpel.
Aber egal, ob es Social Media ist, egal, ob es ein Angebot ist, das ihr definiert mit Cloud, egal, ob es ein Prozess ist, macht es nicht nur mit Cloud, sondern schaut euch auch mal den Scheiß an.
Geht da mal selber diese 30 Minuten intensiv durch, lest euch das durch und schaut selber, was ihr selber für Einfälle dazu habt.
Diese letzten 10-20%, egal, was ihr macht mit KI, muss gegeben sein.
Das ist so wichtig.
Und das will ich bloß mal so mit erwähnen, weil ich sehe da sehr viel Bullshit gerade draußen.
Ja, du kannst einen gewissen Part 100% automatisieren.
Aber was wir merken, ist, die besten Ergebnisse kommen, wenn du 80% KI nutzt und für die letzten 20% wirklich intensiv deinen Kopf dafür verwendest und auch das wirklich anschaust.
Ja, mega.
Also kann man nur dick und fett unterstreichen und unterschreiben.
Vollkommen richtig.
Ich beobachte gerade auch, ich weiß nicht, Maxi, ob du es auch siehst, aber eine zunehmend niedrige Toleranz der Menschen gegen den sogenannten AI-Slob.
Also AI-Slob im Sinne von KI-generierte Inhalte, die keine Seele haben, wo du einfach sofort merkst, da hat keiner mehr wirklich drüber geguckt.
Da steckt kein individueller Charakter mehr drin.
Das ist einfach von Claude geschrieben und eins zu eins so gepostet.
Und ich merke das gerade auch extrem auf LinkedIn, wo es übrigens seit ein paar Tagen tatsächlich eine Funktion gibt.
Seems like AI-Slob.
Also du kannst jetzt tatsächlich auf LinkedIn einen Beitrag als schaut aus wie KI.
Und von daher spricht ja auch nochmal dafür, dass es super wichtig ist, gerade bei den Möglichkeiten, die wir heute haben, wo jeder in der Theorie sofort einen Post machen kann über Thema XY.
Gerade jetzt wird es extrem wichtig, dass du deine Seele da noch reinbringst und da nochmal, wie du sagst, Maxi, nochmal drauf schaust, deinen Charakter reinbringst, deine Seele reinbringst.
Weil sonst bist du, sonst hast du. Du und dein Profil mit der Zeit keinen Charakter mehr.
Und Menschen wollen Menschen.
Und gerade jetzt in der heutigen Zeit, wo du eben immer mehr KI hast, wird das immer, immer, immer wichtiger.
Auch wenn es vielleicht erstmal kontraintuitiv wirkt.
Ja, ich vergleiche das immer so ein bisschen mit einem Haus.
Weil du hast jetzt mittlerweile KI.
Sag mal, ist ja in der Realität nicht so, aber stell dir das mal virtuell vor.
KI kann dir innerhalb von Sekunden oder wenigen Minuten das ganze Haus fertig bauen.
Das ganze Fundament, das ganze Gerüst davon.
Alles so, dass es perfekt für dich aussieht.
Aber. Aber den Feinschliff, das Leben in das Haus reinzubringen, mit einem schönen Design, kann vielleicht auch noch ein bisschen KI helfen,
aber dass du es selber ausschmückst, so wie es dir gefällt am Ende des Tages,
sind diese letzten Prozent, die du, egal bei welchem Projekt, was du mit KI machst, immer reinstecken solltest.
Und da gibt es eine wichtige Regel, die ich noch am letzten mitgeben will.
Und es ist super interessant, nehmt das bitte mit, jeder eins, ne?
Ganz viele Menschen geben 80 Prozent sozusagen, sagen so, okay, ich mache jetzt die Aufgabe fertig und dann bin ich happy.
Okay?
Das heißt, sagen wir mal, jede Aufgabe, die ihr macht, auch mit KI,
ich stecke dir 80 Prozent der Arbeit rein, okay?
Jeder will so schnell wie es möglich, ganz schnell, easy hinbekommen.
Das Krasse ist aber, wenn du 100 Prozent gibst, ne, in eine Aufgabe, das heißt, du nimmst auch noch dein eigenes Hirn wirklich tief mit rein
und blockst dir mal nicht nur 10 Minuten für diese Aufgabe, sondern eineinhalb Stunden,
um wirklich intensiv das zu machen, viele denken, wenn ich 80 Prozent Arbeit reinstecke in irgendwas,
habe ich halt 80 Prozent des Ergebnisses und mal 100, 100 Prozent.
Ist nicht der Fall.
Das ist exponentiell, was Niklas auch immer gerne darüber redet, der Unterschied zwischen 100 Prozent,
wenn du in etwas reinstecken, ist mal 10.
Und das ist das Wichtige hier.
KI hebelt sich, wenn du selber mitdeckst und zwar intensivst, dann hebelst du dich mal 10.
Ansonsten ist es nur Effektivität, die ein Okay-Ergebnis bringen wird, egal wie gut du es trainierst.
Und Menschen spüren das.
Das ist ja der Punkt.
Menschen spüren das sehr, sehr intensiv, ob du jetzt irgendwo nochmal deine eigene,
ich sage immer sehr gerne, deine eigene Seele noch mit reingebracht hast oder nicht.
Oder ob es eben am Ende dann doch rein KI-generierte Inhalte sind, die, wie du sagst, Maxi, okay sind,
aber halt völlig austauschbar.
Und da kannst du auch so viel mit Claude schreiben und so weiter, so viel du willst.
Da kannst du so viel sagen, bring da meine eigene Note mit rein, wie du willst.
Es wird niemals auf das Level kommen, wie wenn du wirklich nochmal dir alles durchliest
und nochmal deine eigene, ja, deine Seele mit reinbringst.
Ist einfach so.
Definitiv.
Ich meine, letzter Satz dazu.
Wir beide in der Klasse, wir beschäftigen uns tagtäglich mit KI seit so lange jetzt schon.
Und wir erkennen eine Website sofort, wenn die mit Claude gebaut worden ist,
und sofort einen Text, ob da mit KI geschrieben ist.
Wenn dann 0 zu den 0,01 Prozent, die wirklich extrem gut sind damit, da erkennst du es vielleicht nicht.
Aber wenn wir das entwickeln, werden das die Masse auch entwickeln.
Und dadurch werden Leute das immer mehr checken.
Und das ist der wichtige Punkt.
So ist es.
Und es ist ja, das kann man vielleicht,
abschließend auch noch hinzufügen, absolut nicht schlimm.
Ich mache das auch, ja.
Ich habe auch mein aktuelles Corporate Design, meine Websites, Landingpages,
alles auch mit Claude Code gebaut.
Aber ich feinschleife es halt so lange, bis es mir wirklich gefällt.
Bis ich es spüre, bis ich es fühle, bis ich sage, das ist genau das,
was ich auch zeigen will, was ich vermitteln will.
Und ja, man sollte halt nicht die erstbeste Version nehmen,
sagen mega und sofort rausdroppen,
sondern auch hier seine Note mit reinbringen.
Und dann wird es am Ende auch,
ja, funktionieren.
Gut, Maxi, ich denke,
wieder ein interessanter Mix heute an Themen.
Einmal was, was sehr gut funktioniert.
Einmal was, wo man etwas aufpassen sollte.
Man muss ja auch dazu sagen,
es ist häufig auch gar nicht so einfach.
Ich meine, was hier passiert ist,
wir haben durch die, ja,
zunehmende Nutzung von KI und die Möglichkeiten der KI
hat sich so unglaublich viel verändert.
So viele neue Möglichkeiten.
Ich glaube, viele müssen sich auch erstmal orientieren.
Was macht Sinn? Was macht keinen Sinn?
Wo macht es Sinn, wie viel KI
zu verwenden? Wo sollte ich Dinge vielleicht
noch selber machen? Und das findest du am Ende
aber auch nur raus, wenn du es tust, wenn du es machst,
wenn du es umsetzt. Und ich hoffe, dass wir
euch dafür hier wieder
die ausreichende Inspiration
mitgegeben haben. Ja, Maxi,
war mir wieder eine große Freude mit dir. Ich freue mich
auch schon auf die nächste Folge.
Und ja, würde sagen, dann machen wir den
Sack zu und die letzten Worte
wie immer für dich.
Peace out.
Podcast Summary
Key Points:
Second Brain ist ein System aus Datenbank (z.B. Notion oder Obsidian) und einer KI-Schicht, das Informationen speichert, vernetzt und intelligent durchsuchbar macht.
Die Trennung von Informationsbasis und KI ermöglicht flexible Nutzung verschiedener KI-Tools (z.B. ChatGPT, Claude) und systemübergreifende Abrufbarkeit.
Regelmäßiges Aufräumen des Second Brain (alle 7–14 Tage) ist entscheidend, um Duplikate zu vermeiden und die Nutzbarkeit zu erhalten.
Mustererkennung über Branchen hinweg (z.B. bei Hooks) ist ein großer Vorteil, da KI große Datenmengen besser analysieren kann als das menschliche Gehirn.
Vorsicht vor dem Hype, KI vollständig mit Social Media zu verbinden
100% Automatisierung führt zu austauschbaren Inhalten; die besten Ergebnisse entstehen durch 80% KI-Nutzung und 20% menschliche Feinarbeit.
Menschen erkennen zunehmend KI-generierte Inhalte; persönliche Note und „Seele“ sind entscheidend, um sich abzuheben.
Summary:
In dieser Podcast-Folge diskutieren Niklas Volland und Maxi Rabe sowohl die wertvollen als auch die fragwürdigen Seiten der KI-Nutzung. B. in Notion oder Obsidian), die mit einer KI-Schicht verbunden ist.
Dieses System speichert Ideen, Meeting-Notizen und Projektdaten, ermöglicht intelligente Abfragen und Mustererkennung über verschiedene Branchen hinweg. Beide betonen, dass die Trennung von Datenbasis und KI-Tool Flexibilität bietet und die Abhängigkeit von einem einzelnen System reduziert. Ein entscheidender Erfolgsfaktor ist die regelmäßige Pflege des Second Brain, etwa durch KI-gestützte Checks auf Duplikate oder Ungereimtheiten, da ein unaufgeräumtes System mit der Zeit an Wert verliert.
Im zweiten Teil warnen sie vor dem aktuellen Hype, KI vollständig mit Social Media zu verbinden und alles zu automatisieren. Dies birgt Risiken wie Account-Sperrungen und führt oft zu seelenlosen, austauschbaren Inhalten. Die Kernbotschaft: KI sollte maximal 80% der Arbeit übernehmen, während die letzten 20% – die kreative Feinarbeit, persönliche Note und das Verständnis für die Zielgruppe – vom Menschen kommen müssen.
Nur so entstehen herausragende Ergebnisse, die sich von der Masse abheben. Die Folge unterstreicht, dass KI ein mächtiges Werkzeug ist, aber ohne menschliche Beteiligung und regelmäßige Reflexion nicht ihr volles Potenzial entfalten kann.
FAQs
Ein Second Brain ist eine Datenbank, die Informationen strukturiert speichert und über eine KI-Schicht abrufbar macht. Tools wie Notion oder Obsidian dienen als Basis, und ein Connector verbindet sie mit KI-Systemen wie ChatGPT.
Notion und Obsidian sind beliebte Optionen. Notion eignet sich besonders für Teamarbeit und strukturierte Tabellen, während Obsidian lokale Speicherung und eine visuelle Vernetzung von Informationen bietet.
Durch die strukturierte Speicherung von Daten über verschiedene Projekte hinweg kann die KI Muster erkennen, wie zum Beispiel gängige Hooks in verschiedenen Branchen. So erhält man wertvolle Einblicke, die in einem normalen Chat verloren gehen.
Ja, es ist wichtig, alle sieben bis 14 Tage zu überprüfen, ob es Duplikate oder Ungereimtheiten gibt. Dies kann man der KI überlassen, aber man muss sich selbst mit dem Inhalt beschäftigen, sonst wird das System unbrauchbar.
Nein, es ist riskant, da Plattformen wie Meta Konten sperren können, wenn sie die Nutzung von KI-Tools erkennen. Man sollte vorsichtig sein und nicht alles automatisieren.
Nein, KI kann zwar Videos erstellen und analysieren, aber für virale Inhalte braucht man ein eigenes Verständnis der Zielgruppe. Die besten Ergebnisse erzielt man, wenn man 80% KI nutzt und die letzten 20% selbst einbringt.
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