#CITYMAKING_25 - Jens Wille - Daten und deren zielorientierte Nutzung verbessern das Leben
26m 46s
The podcast "Citymaking" explores urban life challenges and trends, including the impact of COVID-19. Jens Wille from Ubileps discusses the role of data in enhancing urban experiences, particularly through interactive map applications. He shares insights on projects like Tour de France Live-Tracker and Car2Go, showing the evolution of data-driven solutions in urban settings. The discussion delves into the use of data for improving urban cycling infrastructure, traffic flow, and mobility services. Examples from Amsterdam highlight innovative approaches like widening bike lanes based on flow dynamics and experimenting with traffic light-free intersections. The potential of emotional mapping using social media data for urban planning and tourism is also explored. The conversation underscores the importance of smart mobility management and collaboration between cities and mobility providers to optimize transportation services. Overall, the dialogue emphasizes the evolving role of data in shaping urban experiences and improving quality of life in cities.
Transcription
3848 Words, 24359 Characters
[Musik] Herzlich willkommen zum Podcast Citymaking so wollen wir in Städten leben. Mein Name ist Thorsten Kausch. Ich bin Geschäftsführer der Gesellschafter der Stadtmanufaktur und spreche hier mit Personen, die unser Leben in Städten beeinflussen. Es geht dabei um die Frage der Herausforderungen für kleine, mittlere und große Städte. Es geht um Trends, aber natürlich auch um das Thema Corona und seine Konsequenzen. Ich wünsche viel Spaß beim Zuhören. Heute wollen wir uns mit dem Thema Daten als Unterstützen des Mittel für die Erlebnisqualität befassen. Daher freue ich mich mit Jens Wille, Geschäftsführer der Gesellschafter von Ubileps am Telefon bzw. im Podcast zu haben. Das Hofbeerunternehmen ist spezialisiert auf interaktive Kartenanwendungen und deren Nutzen für die Zielgruppen der Kunden. Bei uns geht es daher um die Anwendungen in Städten und deren Nutzung für Bewohner und Gäste. Lieber Jens, herzlichen Dank und schön, dass du die Zeit nimmst. Ja, hallo Thorsten, ich freue mich auch hier zu sein. Hift doch mal unseren Zuschauern ein bisschen dich einzuordnen. Im Sinne von, wie bist du dazu gekommen, dich mit Städten auseinander zu setzen, wie bist du dazu gekommen, dich mit Daten auseinander zu setzen? Und das beides noch zusammenzubringen? Ja, spannende Frage. Das fing eigentlich alles damit an, dass ich schon ganz früh die Liebe zur Karte hatte und habe. Und ich behaupte immer von mir, ich kann ein Atlas lesen wie ein Buch und mich einfach in so eine Karte total rein vertiefen, weil mich das alles interessiert, was dahinter steckt, wie die räumliche Zusammenhänge sind. Und so habe ich nach der Schule erst mal Katograft tatsächlich gelernt, Vermessungstechniker und Katograft bei der Deutschen Bahn oder damals war es sogar noch die Bundesbahn. Es ist halt ein sehr analoges Zeitalter. Aber ich hatte sich an die Zeit. Ja, schon länger im Zeitalter. Ich glaube, man gab schon in ICE, der fing gerade anzufahren. Und da habe ich erst mal so ein bisschen Grundlagen, in dem ganzen Bereich für mich sammeln können, habe aber auch schnell für mich entschieden, nach zwei Jahren Ausbildung da weiter zu ziehen und Stadtplanung schrägstlich Architektur in Weimar zu studieren. Und das war dann auch im Übergang in der Transformation vom analogen zum digitalen, auch eine sehr interessante Zeit. Aber auch nicht die Einfachste für den kleinen Architekturstudent, der mit neuen Ideen in die Welt rausrennt. Der lief doch damals schnell an Wände, sag ich mal. Und insofern war ich dann sehr happy im Umfeld der Bauhaus-Unie, meine heutigen Mitgesellschaft, der Mitgründer gefunden zu haben, die auch schon sehr stark in diese Idee, Location. Da steckt doch irgendwas drin. Wir wussten es alle selber noch nicht genau. Was das genau ist, wie sehen, Geschäftsmodelle rund um Thema Maps aus. Aber wir waren alle so frückt nach dem Thema, wir haben da einfach so fest dran geglaubt, dass wir gesagt haben, wir probieren das mit Google Apps, wir gründen das und gucken einfach mal was passiert. Und genau so ist quasi der Kurze bogen von der Karte zu Ubi-Labs und bis zum heutigen Zeitpunkt. Ihr bietet ja nun interaktive Kartenanwendungen, die einem an sich die Orientierung erleichtern sollen, ein wichtiges Thema logischerweise für das ganze Thema Stadt der Lebens und Raumerlebnis. Aber die Fragestellung wird sagen, welchen Mehrwert siehst du? Was hat sozusagen das für euch damals ausgemacht, um zu sagen, wir schaffen damit tatsächlich einen Nutzen. Wir schiften etwas, was auch andere Menschen brauchen kann. Na, fast die Nationen der Karte liegt halt für uns darin, dass man die Karte als Grundlage für unterschiedliche Darstellung eben immer benutzen kann. Das ist im einfachsten Fall der Filialfinder, wo ich mein nächsten Rewe supermarkt finden kann. Das waren aber auch die Projekte, die aus sehr schnell sehr langweilig waren und eigentlich braucht man dafür auch keine Spezialisten, sondern das kann auch eine Internet-Argentur genauso gut machen wie wir. Wir waren damals an dem Punkt, dass auf einmal die Karten auf der Karte sich auch bewegen können. Tour de France Live-Tracker haben wir damals gemacht, wo der statische Marker auf einmal in Bewegung ist und der Radrenfahrer quasi quer durch die Alpen zu verfolgen waren mit dem Finger auf der Landkarte, die Tour de France verfolgen. Und fast dann aber immer stärker einzug, auch über die letzten Jahre ist halt wirklich das Thema Daten in großen Mengen auf die Karte zu bringen, um darus neue Einsichten zu generieren und zu ermöglichen. Also so ein Schlüsselerlebnis war für uns Karte Go, ich glaube 2011 in die Stadt und hatte ein wirklich revolutionäres Geschäftsmodell, man konnte es ja irgendwie damals kaum fassen, dass man einfach seinen Führerschein mit dem kleinen Karte Go-Bapper an die Winchelscheibe hält und das Auto öffnet sich. Man fährt damit los und stellt es irgendwo wieder ab. Das gab es ja bis zu den Zeitpunkt so einfach nicht. Und das hat uns fasziniert und wir haben einfach die Karte Go-Daten, ich sag mal mitgeschnitten, um sie uns einfach mal anzugucken, große Mengen von Daten quasi zu rekorden und nachher auf der Karte als Intaktivist der Sport darzustellen und damit auch zu so ein Karte Go-Location-Manager mal zu gehen und dem zu zeigen, hey, hast du eigentlich so einen Blick auf deinem Service schon mal gehabt, kann das dir helfen, neue Einsichten in Hamburg und Karte Go zu geben. Und das war eben ein Projekt, was an der Stelle begonnen hat, mit dem auch ganz uwilabsig wieder weiterentwickelt hat. Und dieses Thema uns eben in unterschiedlichsten Facetten immer wieder begegnet ist, neue Einsichten aus Karten und Daten zu gewinnen. Den Teil der ist ja sozusagen, der nimmt ja immer mehr Raum ein, wenn man hier nicht ist. Die Fragestellung so zum Big Data ist ja ein Thema, was in ein Präsent ist und sehr unterschiedlich gehandelt wird. Aber wo wir jetzt zu einzelnen Facetten kommen, würde mich noch mal interessieren. Das ist ja ein Thema der Digitalisierung. Wie ist deine Überzeugung oder wie ist eure Herangehensweise? Daten als Teil sozusagen der lebensqualitativen Optimierung zu denken oder zu nutzen, wo sozusagen fängt für dich das ganze Thema an? Und wie weit ist das Wort Vorstellbar? Also, was uns da gerade total umtreibt, sind die aktuellen Herausforderungen, die die Städte so haben. Wir stehen alle vor der großen Diskussion. Was passiert hier eigentlich gerade? Was macht auch die ganze aktuelle Corona-Situation auch mit der Stadt? Und da kommen natürlich so Sachen auf, wie so ein Pop-Up-Ratweg und überhaupt Fahrradverkehr, der auf einmal eine ganz neue Dimension in der Stadt hat. Und aus meiner Sicht eben auch noch mal die ganze Diskussion um die Verteilung des Straßenraums sozusagen neu wieder anstößt und das hängt für uns auch sehr eng an dem Thema Lebensqualität in der Stadt. Wenn man jetzt sieht, so rund um die Binnen als dazu fahren, ist auf einmal mit dem Fahrrad ein ganz neues Erlebnis, weil das Fahrrad kriegt viel mehr Platz. Der Jung von Stieg ist komplett autofrei. Und ein Kollege sagte heute Morgen, gerade zu mir, es fühlt sich an wie Sonntagmorgen auf einmal. Es ist alles so ganz beruhigt und relaxed. Man kann da so entspannt dahin gleiten. Das hat natürlich auch viele etwas kritische Aspekte, dass man natürlich diese Geschäftigkeit und Betriebsamkeit der Innenstadt auch vermisst, aber ich sehe eben vor allem auch erst mal, dass sich Mobilität gerade total grundlegend verändert. Genau, ich finde beim Thema Mobilität sagen, ist das ja sozusagen auch wirklich greifbar. Du hast das Thema Carsharing bereits angesprochen. Bike sharing, es gibt ja die verschiedensten Lösungsansätze im ÖPNV, das man sozusagen PSU-Go nutzt, der Fragestellung, wo nutze ich ihn, wo steige ich wieder aus, und die Kalkulation des Preises erfolgt voller Automatisch. Und so das ist ja alles, finde ich auch ein Teil. Man muss sich nicht mehr durch die Automaten quälen und die Fragestellen, welche Kreise muss ich jetzt eigentlich ziehen, welche Zonen, wie viele Zonen fahre ich und so. Das finde ich, ist alles der Nutzen. Wo siehst du in diesem Thema das ganze Thema Digitalisierung als Teil? Wo siehst du den nächsten großen Schritt, wenn es um die qualitative Verbesserung der Lebensqualität geht? Also ich sehe da so ganz unterschiedliche Aspekte darin. Ich denke eben, dass Digitalisierung findet auf unterschiedlichsten Ebenen, stand natürlich auch viel in den Unternehmen, die auf einmal ein große Bedürfnis haben, ihre Daten neu sehen zu können, neue Einsichten daraus zu gewinnen. Also auch gerade Nahverkehrsanbieter, ÖPNV. Deutschland weit steht eben auch vor der großen Herausforderung. Wie müssen wir unser Angebot vielleicht neu zuschneiden und auch da Gespräche zu führen, wie man so in ganz engen Eterationen, also muss Planung adaptiver werden, weil ja auch so eine Frage, die genau, genau. Genau, uns gestellt haben und da eben in so ganz iterativen Prozessen gemeinsam mit den verschiedensten Steckholdern Einsichten in Daten zu gewinnen, wo direkt Maßnahmen abgeleitet werden können. Es gibt ja so den Schönspruch "Turnt Data Interaction". Also Einsichten bekommen Maßnahmen daraus ableiten und sehr schnell auch verproben. Was können wir daraus wieder neu lernen? Und was hat das für Effekte? Das ist die eine Dimension. Ich sehe aber auch Tools für den Endnutzer, als was sehr spannend ist. Ich fahre mir z.B. immer so dieses Thema "Right Sharing" im ländlichen Raum. Warum kommt man nicht mal viel mehr, dahin wirklich so funktionierende Mitfahrbörsen zu machen, wenn ich so im Hamburger Umland unterwegs bin, dann sehe ich halt viele Autos, wo wirklich nur eine Person drin sitzt. Alle sind eigentlich auf der gleiche Wegstrecke. Genen Hamburg. Und ich glaube auch da ist noch ganz viel Möglichkeit, lehre Sitze, die durch die Gegenfahren besser auslasten zu können. Das kann eben auch ein echtes digitales Thema sein, was man an der Stelle gut gelöst bekommen kann. Aber warum ist natürlich auch Anreize dafür schaffen? Ich finde tatsächlich das Thema Anreize ist das wichtig. Weil das ist natürlich immer ein Business-Modell, wo man sich angucken muss, wie soll ich das tragen? Man seht ja in vielen Städten, dass das ganze Thema "Car Sharing" sich immer nur auf die unmittelbaren urbanen, urbanen Räume bezieht. Und je weiter, wenn die Peripherie kommt, schon bietet keiner mehr die urbanen Dienste an. Der die "Cut-Brain-Dienste" an. Und das finde ich jetzt ein bisschen auch eine Gefahr. Deshalb glaube ich muss man schon ein bisschen mehr auch in Anreizsysteme gehen, um halt auch diese Räume, dass sie könlendliche Räume sein können, aber auch die Peripherien in den Städten sein, nicht abfallen zu lassen, sondern faktisch auch, als Teil der Stadt zu begreifen, ist das so eine denkweise, die aus deiner Sicht auch in euren Gesprächen mit den verschiedenen Stakeholders und auch politischen und Verwaltungsentscheidern durchdringt? Ja, absolut. Und ich denke, da kann man auch viele sehr klube Beispiele sich aus unseren Nachbarländern angucken. Ich hatte gerade das Vergnügen, dass ich an der University of Amsterdam ein Kurs gemacht habe, mal belegt habe, einfach noch mal wieder zu lernen, über die "Cycling City" so wie funktioniert eigentlich, oder was macht den holländischen Radverkehr so besonders und hat da an der Stelle für mich mitgenommen. Das ist eben nicht nur toll in Amsterdam, sondern in ganzen Niederlanden ist es sehr ein engmarschiges Netz, einfach du kommst halt in ganz Holland in 15 Minuten zum nächsten Bahnhof mit dem Fahrrad, hast da irgendwelche großen Fahrradparkhäuser oder kannst du den Fahrrad mit in den Zug nehmen? Das ist halt echt alles ein total integriertes System. Und ich glaube, das ist zum Beispiel eine Möglichkeit, wo noch ganz viel Potenzial ist. Aber auf anderen Seite finde ich es natürlich auch spannend, wenn Moja auch weiter rausgeht, irgendwie Projekte in Ahrensburg versucht, um eben auch da Services anzubieten. In der Hamburger Innenstadt kommt man wahrscheinlich auch sehr gut ohne Moja aus. Im Ahrensburg kann es vielleicht noch mal ganz neue Möglichkeiten geben. Du hattest eben gerade das Beispiel von Amsterdam genannt und der Fahrgestellung wird dann integrierten Systeme von Mobilität und Fahrräger anbetrifft. Was für nächste Themen siehst du, die sich im Rahmen von Velo-Runden-Systemen mit Hilfe von Daten verbessern lassen? Wo kann Daten helfen, das ganze Thema Mobilität und Fahrradsysteme noch besser miteinander zu verzahlen? Ja, also es ist auch so ein zweites Thema, was ich mitgebracht habe aus Amsterdam. Da gibt es zum Beispiel immer die feize Weg. Das ist eine Fahrradwoche, wo jeder die Möglichkeit hat, seinen Fahrradverkehr mit einer App mitzuschneiden, mit zu protokollieren quasi, wo es eher unterwegs gewesen, was inzwischen in ganz Holland gemacht wird. Und man eben auch daraus erst mal den Radfahrer und den Radfahrerverkehr besser analysieren kann. Auch da gibt es ganz interessante Erkenntnisse. Man merkt Fahrradverkehr ist quasi wie ein Schwarmintelligenz unterwegs. Es gibt gar nicht ganz klare Erkenntnisse, welchen Weg nehmen Fahrradfahrer, sondern jeder hat ganz unterschiedliche Theerien für sich, welche Strecken er nimmt. Er verteilt sich einfach ganz dynamisch über den Stadtraum. Und einen Punkt, der mich dabei auch noch beschäftigt hat. Es gibt auch ganz unterschiedliche Qualitative-Analysen, die man so macht, wo man wirklich auch Fahrradfahrer befragt. Wie fühlt sich diese Kreuzung für dich an? Warum fährst du eigentlich diesen Weg, sowas eben in diesen Daten gleich mitzuverschneiden, vielleicht nicht an der Kreuzung zu stehen und das klassisch mit dem Klembret und dem Interview bogen zu erheben, sondern direkt auch in der App, genau solche Fragen zu stellen. Finde ich auch nochmal sehr spannend, weil da kommen wir auch nochmal in Richtung der Smart City, wo man eben auch so ein Thema in der Smart City aus meiner Sicht komplett rauslässt, ist halt Emotionen, Gefühle in der Stadt. Wie ist eine Wahrnehmung für bestimmten Orten? Und in diesem ganzen Bereich, glaube ich, ist noch ganz viel möglich. Auch wenn ich hier so eine Stadtverkehr in den Stadtradeln App gibt's in Hamburg auch. Klima, Bündnis und alle F10. Da gibt's schon Bemühungen, das wird auch schon sehr gut angenommen. Und was ich mir einfach stark davon erhoffel, dass es zum Beispiel vielleicht Planungswerkstätten gibt, wo verschiedenste Stakeholder, Fahrradfahrer, Bürger, Planungsämte, alle kommen zusammen und haben einen Blick auf die Daten. Man kann gemeinsam daran diskutieren, was braucht es eigentlich an dieser Stelle? Ich finde diesen Aspekt sehr spannend. Ich würde gerne mal auf das Beispiel Amsterdam zurückkommen. Ich weiß nicht, ob das einmal an der des Außenteils dort diskutiert wurde. Aber jetzt gesetzt, in dem Fall, das gibt diese Radewik, sag ich mal. Und die Daten, die dort erhoben werden, führen die dann in der Konsequenz dazu, dass je nach Nutzungfahrheiten einzelner Strecken, was das gerade als Sparmentimmigens bezeichnet, dann auch da als basierend entsprechende Entscheidungen, der Politik und der Verwaltung zum Ausbau und zur Herrichtung, zum Beispiel von Straßen für die Fahrräder bezogen werden, zum Beispiel entsprechende Optimierung und der Anbescheidung getätigt werden, um den Fahrrädern ein wirklich zweien Fluss zu ermöglichen. Also, wie habe ich mir das Futsche? Was passiert am konkreten? Genau. Also, ah, ganz kurz vorausgeschickt, das war leider gar kein Aufenthalt in Amsterdam. Das war ein Fern-Uni-Kurs. So ist das im Koana-Zeiten. Man kann sehen, alles klar. Aber das habe ich total animiert, um wieder hinzufahren, um den Fahrradverkehr zu testen. Genau. Und es gibt ganz konkrete Outkums daraus eine Sache, die ich mich gerade erinnert, sind die sogenannten Coans, die man entwickelt hat, also den Aufenteilsbereich vor einer Ampel für die Fahrradfahrer ganz breit zu machen. Das ist möglichst viele da einfach hinpassen. Und dann hat das abgeleitet aus der Fließgeschwindigkeit von Flüssen, wenn den Fluss ganz schnell fließt, dann brauchen du ein ganz enges Bachbett. Und wenn er langsam fließt, dann wird das entsprechend breit. Und so verengt sich dann der Fahrradstreifen wieder hinter der Ampel. Und die Fahrradfahrer können wieder hintereinander sich einordnen. Und das fand ich sehr spannend. Das ist ein konkretes Outkamm aus diesen Betrachtungen der App. Und was zum Beispiel auch eine Messung war, die man damit gemacht hat. Man hat ganz mutig an einer großen Kreuzung in Amsterdam. Alle Ampeln abgeschaltet. Es war auch in Amsterdam eine große Diskussion, weil man gesagt, "Okay, was kann da passieren, wer dafür verantwortlich, wenn es hier schlimme Unfälle gibt?" Und an der Stelle hat man aber gemerkt, auf einmal ist da sehr viel mehr Achtsamkeit füreinander. Alle Verkehrsteine haben genau geguckt. Sieht der mich jetzt, muss ich auf den achten, weil der ist ja irgendwie immer noch in seinem Film unterwegs und fährt hier einfach gerade durch. Es gab tatsächlich ein viel größeres Wohlbefinden mit dieser Kreuzung. Alle Leute haben vorher gesagt, ganz unangenehm, da lang zu fahren. Und im Nachgang stetig, dass sich das total geändert hat. Und auch das sind Punkte, die aus solchen Erhebungen rausgekommen sind. Wenn wir diese Lebenswerte stattdammell fortdenken, was jeder Situation für dich in der Raum bewegt, ist eine Situation, wo du emotional lang gesprochen wirst. Entweder, weil du dich unsicher führes oder weil du dich besonders wohlführes. Wo stehen wir an dem Punkt? Also gibt es nicht an sich auch das Verschneiden von verschiedenen Daten für Räume. Ganz viel Rückkopplungsmöglichkeiten sind davon, die müssten Räume eigentlich beschaffen sein, um den Menschen den verschiedenen Mänden, in ihren verschiedenen Bedürfnissen und logischerweise entsprechende Sicherheit, aber auch entsprechende WOTE-Faktoren zur Verfügung zu stellen. Die dann wiederum für die Stadt da noch an Interesse werden. Ja, in der Stelle fallen wir natürlich soziale Medien ein. Ich erinnere mich gerade daran, dass wir auch schon vor Jahren mal Twitter Botschaft mit dem Geocode auf der Karte als Hitmap dargestellt haben. Da war noch kein Inhalt ausgewertet, keine Emotionen drin, aber natürlich ist mit Twitter Instagram. Und einen anderen auch genauso, was eine emotionale Hitmap in der Stadt absolut denkbar. Und das hätte doch aber auch spannende Implikation zum einen für die Stadtentwicklung. Also der Fragestellum, ich rübschüsse müsste ich ziehen, aber zum anderen natürlich auch für die Frage, sage ich mal in Richtung Tourismus, Steuerung, also Ströme der Fragestellung Mobilität. Wie kann ich sozusagen Mobilitätsanbietern, Taxi, Unternehmen oder wem auch immer nahlegen? Passt mal auch. Da ist jetzt gerade eine Ansandung von besonders zufriedenen Gästen oder Personen, die vielleicht doch eher bereit werden, jetzt ins Taxi zu steigen, dadurch kriegt man ja auch wieder logistikprozesse und Mobilitätsprozesse optimiert. Ist das nicht sozusagen die Zukunft, in die wir viel verschärkt, da auch einsteigen müssten? Wenn ich ganz beide, also gerade so die Vernetzung und Verknüpfung der verschiedene Mobilitätsformen und wirklich sein intelligentes Mobilitätsmanagement hinzubekommen, ist glaube ich auch eine große Herausforderung. Und da sind auch wieder die Städte, diejenigen, die die Chance haben, die Mobilitätsanbietern an einen Tisch zu bringen. Und es gibt ja schon MDS, die Mobilität Data Specification, die genau eigentlich so ein Ansatz verfolgt. Die ist, meines Wissen vom Los Angeles Department of Transport mal ausgedacht worden und hat eben genau diese Aspekte, dass man zum Beispiel Zonen definieren kann, wo es guter abgestellt werden können, wo sie als besondere Orte, wo man abfahren kann, auch geschaffen werden und hat auch einen Aspekt darin eine Anreize zu schaffen, ein Load-Bellen-Sync, quasi hinzugringen. Ich frag mich das immer, wenn ich hier bei uns im Biberhaus nachmittags losfahren bin, bin ich mit dem Rad unterwegs gewesen, fahren mit der U-Bahn oder S-Bahn nach Hause. Ich könnte natürlich auch genauso anreize bekommen, einen Stadtrat nach Alton anzubringen. Also könnte ich auch im Beitrag leisten, Mobilität dahin zu bringen oder entsprechend die Fahrzeuge, wo sie gerade gebraucht werden. Und da können eben auch wieder ganz neue Potenziale geweckt werden, wenn es dafür intelligente Planungsmechanismen gibt. Da gibt es ja noch einen weiteren Punkt dabei, neben dem, wenn man sich die Zukunft der Innenstädte anguckt. Weil natürlich die Fragestellung außerdem wird, die Innenstädte werden immer autofreier. Und trotzdem muss ja natürlich die Ware, die gekauft wird, im optimalen Fall aus der Innenstadt nach Hause kommen. Also die Fragestellung auch an der Stelle, an welchen Punkten ist es den norallgisch, wenn man sich mal anguckt, wo die Leute langlaugen, wo die vielleicht auch einkaufen, praktisch am besten so kleine Habs oder so etwas zu etablieren, wo man im optimalen Fall vielleicht seine eigenen Einkäufer abgeben kann und die dann mit einem logistischen System, ich sag mal, bis nach Hause oder mindestens bis ein Kilometer vor der eigenen Hause. Also stieg von Lars Meil. Komm, sind da auch Überlegungen, die schon bei euch abgefragt werden, um daraus sozusagen Lösungen zu konzipieren, die wiederum Aufenthaltsqualität im Sinne des Shopings mit sich bringen? Ja, also schon verschiedentlich auch so drüber nachzudenken, wo eben genau solche Paketboxen und so was stehen können. Das ist natürlich durchaus auch eine Frage. Und ein Schritt größer geht es für mich noch mal in die Richtung der 15-Minutenstadt, also Vorbild aus Paris eben auch an jeder Go, als die Bürgermeisterin, die halt einfach gesagt hat, damit stete im nächsten Umfeld der Bewohner auch auch alles bieten, was man so braucht und überhaupt nicht diese lange Wege quer durch die Stadt zu tun. Ist natürlich das auch noch mal ein Aspekt, den ich sehr reizvoll finde, auch dafür wieder Planungsmechanismus zur Hand zu stellen, die oder an die Hand zu geben, die genau das vielleicht auch analysieren. Wie können solche 15-Minuten? Steht eigentlich funktionieren, was fehlt hier, was kann es für Ausgleiche geben, um auch da Lebensqualität in diesen 15-Minuten radios zu bringen? Eine sehr spannende Überlegung, weil das natürlich auch ein Thema ist, was durch Corona ganz stark hier noch mal zu tragen kommt, nämlich die Stichworte sozusagen Quartiers, nahe Versorgung, die ja immer mehr in Bedeutung jetzt auch durch Corona mit sich bringen und die sicherlich auch bleiben wird. Davon kann man ja feste ausgehen, also geht ja keiner davon aus, dass die Innenstädte perspektive wieder zu den Frequenzen zurückkommen, die sie vor Corona hatten, sondern weil er einfach auf viele in den Quartieren bleiben wird. Und wenn das der Fall ist, dass man die größte Versorgung innerhalb von 15 Min. hat, es ist glaube ich eine Menge getan, das hat aber dann zu Grundrequenzen. Das natürlich auch die Attraktivität der Innenstädte auf ganz anderer Basis zu donen, als auf dem Thema der Versorgung. Ja, ich sage, hat sich ein Dank, das war ein ganz toller dit. Erlich besagt einmal durch das ganze Thema Big Data und der Fragestellung, nicht nur über große Daten zu reden, sondern faktisch auch Beispiele dafür aufzuführen, wie man mit Hilfe von großen Daten konkretes leisten kann. Ich bin mir sicher, ihr seid gerade am Anfang der Bewegung, beziehungsweise mitten drin, wünsche dir und euch viel Erfolg und sag Herzlichen, danke für deine Zeit. Vielen Dank, Thorsten, ich falls es auch sehr spannend. Und jetzt noch ein Hinweis in eigener Sache. Seit kurzen haben wir ein neues Webformat entwickelt. Dabei geht es um die Entwicklung von Innenstädten und die Potenziale, die sich durch innovative Immobilienkonzepte dafür ergeben. In der Stadtkantine legen wir den Fokus auf die Innenstädte. Wir geben Projekten, eine Bühne, die Immobilien weiterentwickelt haben und im selben Abentzug einen positiven Beitrag zur Entwicklung der Innenstadt an sich geleistet haben. In einem 14-Tägigen Rhythmus bieten wir jedem neue Einblicke in diese Projekte aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz, um einen Beitrag dazu zu leisten, wie positive Themen und auch Entwicklungen es geschafft haben, Innenstädte weiterzuentwickeln. Mehr Informationen finden Sie findet ihr unter www.dminus.kantine.com. Viel Spaß!
Podcast Summary
Key Points:
The podcast "Citymaking" focuses on urban life and challenges for cities of different sizes.
Jens Wille, Managing Director of Ubileps, discusses the use of data for enhancing urban experience.
The importance of interactive map applications for residents and visitors in urban settings is highlighted.
Examples of projects integrating data into urban planning and mobility solutions are discussed.
Data analysis for improving urban cycling infrastructure and traffic flow is emphasized.
Summary:
The podcast "Citymaking" explores urban life challenges and trends, including the impact of COVID-19. Jens Wille from Ubileps discusses the role of data in enhancing urban experiences, particularly through interactive map applications. He shares insights on projects like Tour de France Live-Tracker and Car2Go, showing the evolution of data-driven solutions in urban settings.
The discussion delves into the use of data for improving urban cycling infrastructure, traffic flow, and mobility services. Examples from Amsterdam highlight innovative approaches like widening bike lanes based on flow dynamics and experimenting with traffic light-free intersections. The potential of emotional mapping using social media data for urban planning and tourism is also explored.
The conversation underscores the importance of smart mobility management and collaboration between cities and mobility providers to optimize transportation services. Overall, the dialogue emphasizes the evolving role of data in shaping urban experiences and improving quality of life in cities.
FAQs
Es geht darum, wie wir in Städten leben wollen und wie verschiedene Personen unser Leben in Städten beeinflussen.
Jens Wille hatte bereits früh eine Liebe zu Karten und räumlichen Zusammenhängen, was ihn dazu brachte, sich mit Vermessungstechnik und später Stadtplanung zu beschäftigen.
Sie sehen einen Mehrwert darin, durch interaktive Kartenanwendungen neue Einsichten aus Daten zu generieren und dadurch die Lebensqualität in Städten zu verbessern.
Die Digitalisierung ermöglicht es, Daten auf verschiedenen Ebenen zu nutzen, um neue Einsichten zu gewinnen und adaptive Planungsprozesse zu fördern, z. B. im Bereich der Mobilität.
Durch die Nutzung von Daten können Fahrradverkehr analysiert, Optimierungen vorgenommen und intelligente Mobilitätslösungen entwickelt werden, um den Verkehrsfluss zu verbessern und die Sicherheit zu erhöhen.
Durch die Analyse von Daten, z. B. aus sozialen Medien, können emotionale Hitmaps erstellt werden, die dabei helfen, Stadtentwicklungsprozesse zu steuern und die Mobilität zu optimieren.
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