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Christian Miele über die Milliarden-Chance für Deutschland

from Business Class – Interviews mit CEOs, Unternehmern und Gründern

48m 8s

Christian Miele über die Milliarden-Chance für Deutschland

Christian Miele, Partner beim VC-Headline, teilt seine Erfahrungen als Gründer und Investor mit, betont die zentrale Rolle von Start-ups für wirtschaftliches Wachstum und Innovation. Er zeigt auf, dass die Post-AI-Ära neue Chancen für Unternehmen bietet, während einige Pre-AI-Unternehmen unter Druck stehen. Deutschland verfügt über ein großes Potenzial, wird aber durch strukturelle Minderung des Wageniskapitals und eine fehlende institutionelle Akzeptanz behindert. Das German Venture & Growth Forum, eine Initiative von 24 führenden deutschen Fonds, zielt darauf ab, Missverständnisse über die S-T-Klasse zu beseitigen und durch transparente Daten und ein Playbook die Investitionsattraktivität zu steigern. Miele betont, dass Start-ups nicht nur wirtschaftlich, sondern auch folgswirtschaftlich von entscheidender Bedeutung sind – etwa durch Unternehmen, die in kurzer Zeit eine halbe DAX-Größe erreichen. Die jährlichen Renditen von 11 bis 19 Prozent machen die Investition in Start-ups zu einer attraktiven, risikobereiten Anlageklasse. Kulturelle und regulatorische Hürden, insbesondere in Deutschland, verhindern eine frühere Akzeptanz, wobei persönliche Beziehungen, Empathie und ein gemeinsamer Leidensdruck für den Erfolg entscheidend sind. Miele sieht eine zukünftige Transformation in Robotik, Energie und KI, die durch deutsche Innovationen beschleunigt werden könnte. Er betont, dass die Zusammenarbeit zwischen Gründern, Investoren und Institutionen notwendig ist, um ein starkes und wettbewerbsfähiges Ökosystem zu schaffen, das langfristig wirtschaftliche und soziale Vorteile für Deutschland bringt.

Transcription

9507 Words, 58154 Characters

German
Willkommen bei Business Class. Ich bin Leoginsburg und heute ist bei mir Christian Miele zu Gast. Christian ist Partner beim VC-Headline und einer der bekanntesten Köpfe der deutschen Start-up-Szenen. Aktuell versucht er mit 23 weiteren VC-Force Milliarden aus Versicherung und Pensionskassen in deutsches Start-up zu lenken. Darüber sprechen wir heute und über seinen Weg von Gründer Unternehmer zum Investor. Disclaimer. Die Inhalte dieses Podcasts beinhalten keine Kaufimpfellung der Redaktion. Aktien, Kriptowährungen und Investments sind grundsätzlich mit Risiko verbunden. Hallo Christian. Hallo Leo, vielen Dank, dass ich heute bei dir sein darf. Wie geht es den deutschen Start-ups gerade? Also pauschal lässt sich das nicht beantworten. Es ist, glaube ich, wie auch in der Gesamtwirtschaft viel Dynamik drin. Du hast macroökonomische Umweltsungen. Dann hast du auch ein paar Themen, die Europa betreffen und die Deutschland-Explicit betreffen. Und das geht natürlich an der Start-ups-Szena auch nicht vorbei. Aber ich glaube, das ist fair to say, dass es Profiteure gibt von dieser Dynamik und dieser Wollatilität und andere für die es wesentlich schwerer geworden ist. Sofern pauschal kann ich das nicht beantworten, aber ich sehe gute und auch schlechte Auswirkungen der Polykrise, die wir momentan haben. Was ist eine gute zum Beispiel? Also die Post AI-era, so definier ich das mal, der Moment, nachdem JetGPT als Consumer-App wirklich den Durchbruch geschafft hat, die Firmen, die jetzt auf diesen neuen Technologien aufbauen, die das ganz natürlich für sich beansprochen und organisch aus dieser Transformation Phase entstehen. Also, das ist schon beeindruckend zu sehen, was da jetzt auch in der Start-ups-Szena passiert, auch für uns als Investoren. Und dann gibt es andere Firmen aus der Pre-AI-era, die ihr Geschäftsmodell in einer Art und Weise konstruiert haben, die vielleicht heute nicht mehr so stabil ist, wo die Differenzierungsmerkmalen auch einmal verschwinden. Kannst du da irgendwie Beispiele, wie vielleicht geschätzt, wenn du jetzt keinen konkreten Namen nennen willst, aber? Also ich glaube, man wird, wie heißt das ist ja aus dem Moment, haben auch viel Diskutiertes im Thema SARS-Cop apokalypse, ja. Ich glaube, da ist auch nicht alles wahr, was gesagt wird, aber du siehst schon an den Maltepilts im Börsel umfällt es Investoren zum Teil der Auffassung sind, dass das zu dünne Wertcheppfung ist, die dann von einer KI schneller übernommen werden kann. Und das siehst du schon auch bei dem einen oder anderen Unternehmen. Ich möchte jetzt niemanden explizit da erwähnen, aber du hast bei großen Börsen Titeln, die jetzt in den letzten zwei, drei Jahren an die Börse gegangen sind, gesehen, dass es jetzt zu einer Maltepilcompression gekommen ist und SARS einfach niediger bewertet wird als vorher. Aber das ist ja gerade die Super Return Week und der Gründer von Thomas Bravo in einem großen Privileg für die Pfand, der dann ein interessantes Interview vor zwei Tagen bei CNBC gegeben wo er gesagt hat, wir werden jetzt aber in den kommenden Monaten und Quartalen wahrscheinlich auch sehen, dass KI auch in vielen der PreAI Software Companies dazu führt, dass die wieder auf ihren Effizienstrack zurückkommen. Also es sind ja auch viele Potenziale da. Also in sofern, das sind immer so Snapshots, da sind Bestandsaufnahmen in ganz bestimmten Momenten und wir müssen mal einfach mal gucken. Wir sprechen gleich noch mal ein bisschen genauer wie investiert und worauf du achtest, was Gründer mitnehmen sollten. Wenn wir bei das Thema Wageniskapital sprechen gibt es ja immer wieder, gibt es zu wenig Deutschland, die gehen alle in die USA. Was würdest du sagen, was läuft in Deutschland falsch, wenn es um Wageniskapital geht? Also lasse mich da mal nochmal sogar einen Schritt weiter raus um, ich bin der Meinung, dass wir in Deutschland einen Wachstumsproblem haben. Die Wirtschaft in Deutschland wächst seit Jahren nicht. Wir sind flat und wenn du das Sondervermögen und die Ausgaben für die Verteidigungswirtschaft rausnimmst, dann sind wir eigentlich in der Rezession. So, wie kommt man da wieder raus? Ich bin fest davon überzeugt, dass Start-ups und das Wageniskapitalvorn aus da eine gewichtige Rolle spielen, weil letztendlich kommt Wachstum ja von diesen jungen, innovativen und schnell wachsenden Firmen. Insofern muss man sich diese Frage stellen, die du gerade gestellt hast und die Antwort darauf ist, dass unser System immer effizienter wird. Also die Finanzierungszücklen klappen besser. Ich glaube, wir haben in der Sied und auch in der Öl-Stagephase mittlerweile genug Kapital. Dann ist das Hauptargument aber immer, wenn wir dann hier hohe Skante Start-ups anfüttern mit lokalem Kapital und dann fangen die an zu funktionieren, dann geht den lokalen Wenscher-Capitalvorn, den europäischen Wenscher-Capitalvorn, irgendwann die Luft aus und dann sind wir abhängig davon, dass wir aus Amerika, aus dem mittlerem Osten oder aus Asien die großen Finanzierung so ein Stemm, 100 Millionen Euro plus. Das ist marktwirtschaftlich nicht zu verpönen. Das ist okay. Das ist so funktionieren, globale Märkte. Aber wir lassen Potenzial darliegen. Warum sollten wir denn ein gut funktionierendes Start-up nicht dann auch folgswirtschaftlich so einsetzen, wenn es dann erfolgreich verkauft wird, die Menschen hier in Deutschland davon profitieren? Also, wenn ich die Wahl habe aus, ich mache jetzt vom Ontario Teachers Pension Fund in Kanada, den kanadischen Lehrerreicher oder den deutschen Lehrer, dann wenn ich die Wahl hätte, würde ich sagen, ja, gut, dann würde ich mich eigentlich freuen, wenn der deutsche Lehrer was davon hat, dass wir hierhin erfolgreiches Technologieunternehmen aufgebaut haben. So, da ist also der Miss Match, aber da können wir gleich gerne im Detail noch darüber sprechen. Und dann sind die Frage, okay, wir haben so viel Geld, die habt jetzt ein neues Forum und will, kannst du da erzählen, was habt ihr vor, was wollt ihr verändern? Ja, also ganz kurz zu dem GVGF, dem German, Wenscher und Growth Forum. Das ist ein Zusammenschluss von insgesamt 24 Visifirmen. Das ist ja schon mal per See, etwas Besonderes, weil wir sind ja auch alle Konkurrenten miteinander. Weil Nenner zu kommen auch nicht mal einfach. Nein, ganz bestimmt nicht, aber in der Sache sind wir geeint. Und was haben wir da getan? Wir haben die Missverständnisse, die über unsere S-Tlasse bestehen, versucht mit Zahlen, Daten und Fakten über einen wissenschaftlichen Weg auszuräumen. Die S-Tlasse hat wahrscheinlich, ehrlich gesagt, in Deutschland auch ein bisschen wegen der Telekom-Akzeer anfang der 2000er dem.com-Trash, diesem heuschrecken Narrativ, immer noch irgendwie einen schlechten Rufen. Und da ist aber nicht mehr viel dran oder gar nichts. Und ich glaube, dem kann man nur begegnen, wenn man dann auch erklärt, was wir eigentlich tun und warum das, was wir tun, auch sinnvoll ist, auch Volkswirtschaftlich, sinnvoll ist. Und daher kam die Initiative, dieses Forum ins Leben zu rufen und ein Playbook zu schreiben, wo wir ganz konkret unsere Renditen, ganz konkret unsere Portfolios vorstellen und diese Daten dann auch aufbereiten zur Verfügung stellen. In der Hoffnung, dass wir damit institutionellen Anlegern in Deutschland, also Versicherern und Pensionskassen, den Weg in diese S-Tlasse ist etwas leichter gestalten. Es gibt strukturelle Herausforderungen, die muss man herausräumen. Aber grundsätzlich ist der Weg frei und wir wollen dazu beitragen, dass die Erzählung einfach richtig ist. Und daher kann diese Initiative. Wie viel Geld geht es insgesamt? Ja, also wir haben in Deutschland strukturell immer noch ein Defizil von 10 bis 15 Milliarden Euro pro Jahr. Also was, was gut wäre das Geld in Startups zu investieren? Genau, also würde sagen, können das, wenn wir unsere Growth und Wachstumsfinanzierungsrunden auch aus Deutschland und Europa abbilden wollen würden, dann hätten wir dann Potenzial von bis zu 15 Milliarden Euro. Es ist eigentlich gar nicht so viel. Es ist nicht viel. Also ehrlich gesagt, das ist ja das, das ist ja das Krasse eigentlich. Wenn du darüber nachdenkst, wie einzelne Technologieunternehmen zum Teil Volkswirtschaften bewegen, ich gebe dir mal ein Beispiel, also in wie die 33 Jahre altes Unternehmen zweieinhalb mal so hochbewertet wie der gesamte deutsche DAX. Jetzt kannst du da den Oben mehrheit daneben legen, einen Apple etc. Da siehst du das Einzeltitel, in der Lage sind, ganze Volkswirtschaften und die Indie-C-Saut zu performen. Jetzt nehmen wir nochmal ein aktuelles Beispiel, weil es jetzt ja auch so schön, gerade irgendwie in die Woche passt, an Tropic, sechs Jahre alt, eine Billion Euro-Marktkapitalisierung, also die Hälfte vom DAX. So, innerhalb von sechs Jahren. Also die Bedeutung der Venture Capital Industrie und der innovativen Start-ups für Volkswirtschaften, das ist real, ne? Ich noch ein schönes Beispiel. Wenn du dir die 30 größten Firmen, Amerikas, die 30 größten Firmen, China, die 30 größten Firmen Europas anschaust, dann einmal kurz nach Gründungsmedian geplottet, Europa 1920, Amerika 1995 und China Jahr 2000. Daran siehst du schon, da ist einfach eine kürzere Entwicklungsphase bei den Asylassen. Was ist dein Learning daraus? Pass auf, das sind drei, nämlich alle von diesen 30 Firmen in Amerika und China haben drei Gemeinsamkeiten. Erstens, das ist die erste gründner Generation, also die Handeste aufgebaut und sind oft auch noch ein Driver-Seed. Zweitens, die haben alle einen Technologiebezug und drittens diesen alle Venture Capital finanziert. So und daraus leite ich dann auch vor uns eine Bedeutung, natürlich sage, wenn ich mir doch einen Tropic anschaue und innerhalb von sechs Jahren einen Wert geschaffen wurde, der halbso großes wieder gesamte Dax und ich doch verstanden habe, dass diese drei Parameter, der Gründer, die Technologie und der Venture Capital Investor am Ende immer im Zentrum dieser Entwicklungsstehen und wie das überall auf der Welt verfolgen können. Also, dann ist es für mich ehrlich gesagt no-Brainers zu sagen, dass wir als Volkswirtschaft hier Potenziale liegen lassen. Und da kommt auch dieses Playbook her, da kommt diese Zusammenschluss und diese Alliance her. Diese drei Learnings, die du gerade gesagt hast, das erste ist ja auch ein sehr persönliches, so irgendwie, dass man Bock hat, was aufzubauen, was zu gründen. Denkst du irgendwie da fehlt der Hunger bei den Leuten hier, weil irgendwie Karren, viele Erben, als wir anders strukturiert als in US, als China, wo du irgendwie, sagst, okay, ich will irgendwie selber aus eigener Hand was aufbauen, das ist hier irgendwie strukturell, einfach weniger ist, oder ist es auch so ein kischenerativ, das ist jetzt auch eigentlich nicht mehr gilt. Also, was ich beeindruckend finde, ist, dass wir doch als Deutschland auf einer Gründungsstorie aufbauen. Also, wenn du dir die Gründerzeit anschaust und viele der großen Marken, die wir heute als Weltmarktführer klassifizieren, dann sind das ja alles Gründer-Stories, die sind nur halt hundert Jahre alt. Also, und sofern, ich glaube, das ist schon ganz tief auch in unserer Kultur verankert, wo ich die Recht gäbe, ist, dass wir da schon auch noch ein Thema mit unserem Mindset und mit unserem Risiko bewusst sein haben, vielleicht, weil es uns zu gut geht, vielleicht weil wir Deutschland auch eher so diese präzisen, sehr loyalen Ingenieure sind und das muss sich verändern, ganz klar. Im Übrigen, ich habe natürlich auch, wenn ich mir so die Weltlage anschaue, bedenken, ob das alles gut gehen wird, wenn ich das aber versuche, mal von einer positiven Seite zu betrachten, dann glaube ich schon, dass wir eine Phase vor uns haben, wo viele Gründerinnen und Gründer neue Ideen starten werden, einfach ganz zwangsläufig aus einem tiefen Problem bewusst sein, was weiter aus dem Pflichtbewusstsein heraus oder auch aus einem Leidensdruck heraus. Aber Ich glaube schon. all dem, was so in der Welt passiert, das ein positiver Nebenefekt sein wird, dass Menschen neue Lösungen für große Probleme erarbeiten. Ja, eine Zeit von Krisen waren Menschen immer kreativ. Das ist genau der Punkt, das ist aber der Punkt. Also, du hast vollkommen recht, das ist, das ist ja bei einer Darwinistischen. Also irgendwann werden wir, und das ist auch meine Übothese. Irgendwann werden wir so nah mit dem Rückensverwand stehen, dass da nichts mehr zwischen uns und die Wand passt. Und das wird dann der Moment sein, wo wir uns wirklich mit allem was wir haben wehren. Und das ist dann harte Arbeit, das ist das Pflichtbewusstsein seiner Arbeit gegenüber, das ist Präzision, das ist Pünktlichkeit, also viele von den Tugenden, die in der ersten Gründerzeit Deutschland auch sehr stark gemacht haben. Also es gibt für mich kein Grund, warum wir nicht unseren Kontinent auch wieder entfesseln können. So dauert vielleicht noch ein bisschen, aber sowas wie diese German Venture and Growth vorums Initiative, die macht mir dann schon Hoffnung. Weil ich sehe dann auch bei meinen Kolleginnen und Kollegen in anderen Forms, und auch im Portfolio und auch in der Stadapts Szene selbst und selbst in die Medien auch bei euch. Dass irgendwie ja schon so ein Schulterschluss stattfindet im Sinne von, ja, eigentlich haben wir so als Generation auch verstanden, dass wir da jetzt ein paar strukturelle Herausforderungen von uns haben. Und das kriegen wir nur gemeinsam gewubt, und da müssen wir halt diese Brüsselteile zusammen. Wie kam das bei euch eigentlich zu standard, dass ihr 24 euch dann verbunden habt? Ich mein, waren das immer wieder Gespräche irgendwie einzeln und da haben wir immer gesagt, okay, jetzt müssen wir einmal mal zusammen was machen oder wie, wie kam das so? Ich glaube, das ist eine Folge daraus, dass wir uns alle eigentlich gut verstehen untereinander. Es gibt ja diesen wunderschönen Begriff, dass wir alle frenemys sind, also Freunde und Feinde zugleich. Ich würde immer eher sagen, wir sind alle Freunde, und das ist eine große Community, die für einander da ist. Und irgendwann rief Alexander Kutlich mich an und sagte, du, was hältst du davon mit sowas machen? Und fand ich die Idee gut und meinte, ja, also, wenn wir können, wenn ich kann, helfen wir natürlich immer an das Eh, so mein, mein Default, ich sage, wenn ich helfen kann, dann will ich helfen und ich fand diese Initiative eine tolle Idee. Und deswegen haben sich da dann auch insgesamt 24 Forms mit angeschlossen und sind ja auch die großen Forms aus Deutschland dabei. Also, da siehst du auch, da gibt es einen Copsgeist und einen Zusammenhalt, weil wir natürlich alle da auch im gleichen Boot sitzen. Wir möchten ja den Standort positiv verändern, wir möchten der SF-Klasse dabei helfen, auch vielleicht so ein bisschen diesen Ruf von früher abzulegen und einfach das zu sein, was es ist. Und ich glaube, deswegen wäre es einfach eine coole Initiative und dann gibt es auch viele gute Leute, die einfach mit helfen wollen. Du hast gerade auch schon gesagt, diese 10-15 Milliarden, die, klar, wenn man es irgendwie von aus, dann kann man auch voll viel, wenn man irgendwie andere Bewertungen klingt. Also, denk mal, ja, es ist müsser, eigentlich echt machbar sein für eine Größenfolgswirtschaft in der Welt. Ja, cool. Ihr schreibt ja auch im Playbook, das gibt ja insgesamt 2,8 Billionen Euro, die da sozusagen in diesen Pensionskasten und Versicherung drinstecken. Und noch 10 Billionen Euro auf dem Privat konnten, ja, also es sind ja. Da muss man sehr. - Die ganze Schwester. - Wie viele, zwei Prozent oder so, das ist dann glaube ich, oder? Was machen wir dann irgendwie weniger? - Wege weniger, sogar noch. Aber das ist ja das Absurde, und du machst dann total fern Punkt. Das Geld, was nötig wäre, um eine gewisse Effizienz und einen Equilibrium in diesem Markt herzustellen, ist eigentlich im Vergleich zu dem, was wir ansonsten als Volkswirtschaft ausgeben, nicht viel. Und der Effekt wiederum bleiben wir noch mal bei den Beispiels von "Anthropic & Co". Das ist natürlich jetzt eine sehr singuläres Naher, es gibt es jetzt auch nicht so oft, aber ich glaube, als Label und als Beispiel Talk trotz dem, es etterfonds als Volkswirtschaft, einfach wirklich eine Bedeutung. Und ich glaube auch, es wird passieren. Frage ist, wie lange warten wir noch zu deinem Punkt von eben? Also irgendwann wären wir uns nur ein Stehme mit dem Rücken so sehr zu wann, dass wir gar keine andere Wahl mehr haben. Ich finde mir nur wünschen, dass wir dahin kommen, ohne dass es noch ein bisschen weiterbergabgeht haben. Ich mein, die Gegenargumente, also ich persönlich und das jetzt sagen meine Meinung, ich check's auch nicht, warum man sich einfach macht. Und ich bin auch 10, 15, eigentlich auch viel zu wenig. Und wenn man jetzt irgendwie aufs Gesamtkonto schaut, ist es ja auch, wenn man irgendwie Privat investiert. Und wenn man sagt irgendwie, und das ist es ja nicht, aber ich benutze jetzt einfach mal das Wort "Zocken", wenn du Privatkonto hast und du zockst in Anführungszeichen mit 2%, es ist ja auch voll okay. Also, man kann ja mit, wie ich mal sagen, 15% sein, das Privatmühungs auch einfach mal irgendwie was versuchen, das kannte investieren, deswegen finde ich so 2% oder wie uner noch weniger von den 2,8 Billionen. Eigentlich müssen wir gar nicht diskutieren. Also meine Frage ist so, warum dauert so lange, warum ist es nicht schon vor 20 Jahren beschlossen worden? Also woran scheitert's eigentlich? Zwei Punkte kurz, auch mal ganz explizit und bewusst nicht, weiß ich, meint es nicht so, aber das Wort "Zocken" mal einmal ausgenommen. Deswegen habe ich es in Anführungszeichen gesagt, ich weiß nicht, auch das weiß ich auch. Aber ich finde es gut, dass du es gesagt hast, weil das ist eigentlich auch schon da. Es ist auch die Kritik von vielen Leuten, das ist ein bisschen Grundstein für Teil 2 der Antwort. Also, erstens, was wir jetzt her mit dem Playbook gezeigt haben, ist, dass es wirklich überhaupt nicht umzocken geht, sondern das ist wirklich eine Anlageklasse, die über längere Zeiträume wohl bemerkt, wirklich gut Risiko-Adjustierte Returns bringen, mit relativ geringen Ausfallquoten. Wenn du Breitstreust, was sind so die Returns, mit denen man so rechtert im Schitt bei euch? Also, wir haben jetzt in diesem Playbook, haben wir erarbeitet, dass du als Industrie durchaus so die Trefferquoten hast, von 11 bis 19 Prozent. Ja, das ist, glaube ich, pro Jahr. Das ist besser als MSH World. Das ist besser als der MSH World, das ist auch besser als der Standard in Purs. Ja, du musst halt im Wenscher schon aufpassen, dass du wenn du da jetzt keiner fahren, dein Wester bist, wirklich Breitstreust, du auch in die Visualisation, dich mit Profis zusammen tust, du kannst auch Geld verlieren. Das wäre jetzt falsch zu sagen, dass es nicht so. Aber es ist eine investabler-Ested-Klasse und das sehen wir auch an Hand der Daten, die wir da aufbereitet haben. Deswegen findest du gut, dass du das Wort benutzt hast, die Wahrheit ist, es ist investieren. Ja, es ist echt, es investieren. So woran Harpats, warum haben wir das nicht schon vor 25 Jahren gemacht? Zwei Antworten da drauf. Ich glaube, das ist ein sehr deutsches, idiosenkratisches Phänomen. Wir sind wahrscheinlich nicht die Risiko freudigste Nationen. Das hatten mit unserer Vergangenheit zu tun. Das hat auch mit der Art und Weise zu tun, wie wir unsere Volkswirtschaft gebaut haben. Und das hat vor allem auch mit der Art und Weise zu tun, wie wir über das Anleg und Investieren nachdenken. Wir sind im International einfach keine besonders aufgeklärte Gesellschaft, wenn es um das Thema Finanzanlageprodukte geht. Ja, dann. Das gehört zur Wahrheit dazu. Es gibt einen zweiten Aspekt. Es ist ein bisschen ein regulatorisches Thema, weil wir willst deine Zuhörend und Zuhörends nicht mit den technischen Begriffen langweilen. Aber soll, wenn es die zwei, hat schon auch bei den institutionellen Anlegern das Finanzprodukt Wenscher Capital zumindest bedingt unattraktiv gemacht. Was bedeutet das eigentlich, wenn ich als Versicherung in einen Wenscher Capital vor einen Euro investieren will, dann muss ich auf meiner Bilanz einen gewissen Teil, einen Kapital dafür vorhalten. Das macht also diesen einen Euro, den ich investiere, teurer. Und somit sink dann einfach die Attraktivität. Das ist ein Überbleib aus der Finanzkrise. Das hat man damals gemacht, um einfach auch auf der Anlegerseite eine gewisse Schutzfunktion zu erfüllen, die gut gemeint gewesen ist. Jetzt aber letztendlich einen Reformbedarf hat und dann müssen wir mal gucken, wenn wir damit umgehen. Es gibt auch Workaround, aber ich würde einfach nur darauf hinaus, dass es eigentlich zwei Faktoren gibt, warum das nicht schon viel früher erkannt wurde. Und das ist einerseits ein bisschen deutschem klassischer Kultur, Mentalität und dann zum Zweiten auch was regulatorisches. Du hast gerade auch sehr be angesprochen, ich bin, dass es investieren, was natürlich ist und dass man die Renditen, die erwartet, da sind es auch irgendwie höher, ist der MSH World. Wenn es noch mal so ganz Sinn bewinnt auf der Straße, weißt du, da läuft jemand, der hat keine Ahnung oder schätze sich nicht damit. Und er hört irgendwie, oh, meine Pensionskassen, er versicherung, wenn jetzt in riskantes Start-ups investierte, das ganze Geld ist ja futsch, das würde ich auf keinen Fall machen. Was würdest du ihm in einfachen Worten, wie würdest du es hier mehr klären? Ich würde sagen, dass am Ende Start-ups ja immer der Grundstein dafür sind, irgendwann einmal große und stabile Unternehmen zu werden und in dem Moment, wo jemand in ganz viele von diesen Start-ups investiert, ist die Wahrscheinlichkeit, dass dann auch gute funktionierende Start-ups dabei sind, die sich tatsächlich zu diesen großen Unternehmen entwickeln, relativ hoch. Das zeigen auch die Zahlen, Daten und Fakten, insofern würde ich jedem Menschen sagen, mach bloß nicht den Fehler jetzt, in einzelne Titel zu investieren, das geht daneben. Aber wenn du dir ein Breit diversifiziertes Portfolio aufbaust und versuchst, letztendlich darauf zu investieren, das junge und innovative neue Lösungen, alte Probleme lösen. Ich glaube, das ist eine nachvollziehbare Idee, dass du sagst, wir gehen in eine S-Tlasse rein, wo Lösungen erarbeitet werden für Probleme, die uns alle betreffen. Und das ist nichts anderes, ist das, ne? Du hast selbst, schaust du optimistisch drauf oder wie blickst du, also das kriegen wir jetzt diesmal so hin, das klappt. Also, bei diesem Thema schaue ich optimistisch drauf. Ich glaube, das in den nächsten. Warum, bei diesem jetzt? Also warum jetzt? Ja, ja, es ist eigentlich eine traurige Antwort, die ich dir jetzt gebe. Aber ich glaube, der Leidensdruck, der wird zunehmen und zwar zu einem Maße, wo wir dann überhaupt keine andere Wahlen mehr haben. Also wenn wir als Volkswirtschaft nicht in der Lage sind, den Wachstumsmotor wieder anzuwerfen und diese Kräfte zu entfesseln, dann haben wir einfach ein ganz anderes Problem. Ich bin deswegen da sehr fatalistisch positiv gestimmt. Also, ich glaube, es wird jetzt noch mal ein bisschen dauern. Was heißt so ein bisschen dauern? Ich habe jetzt mal vor ein paar Tagen gesagt, ich glaube, es dauert noch ein, zwei Jahre bis die Pensionskasten und die Versicherei jetzt sich mehr kommitten und ihre strategischen Ausrichtungen und die Portfolios dann auch entsprechend auf die S-T-Klasse ausrichten. Und dann wird es auch noch mal dauern, bis dieses Geld durch die Venture-Käppete-Fonds in den Start-ups landet und dann wird es auch noch mal dauern, bis dieses Start-ups irgendwann hier in Erfolg bewiesen haben. Wir sind also sicherlich heute schon noch zehn, fünfzehn Jahre davon entfernt diese Früchte zu ernten. Aber der Weg dahin ist ja nicht ohne Wachstum und dann sofern. Ich bin da vorsichtig optimistisch, was das angeht. Ich will mir das natürlich wünschen, dass das jetzt schon alles gestern passiert wäre, aber ich sehe die Bewegung auch. Also wir selber haben für unseren letzten Fonds tatsächlich auch mehr institutionelles Geld einsamen können als jemand zuvor. Also da ist schon eine Momentum da. Und klar, das dauert dann alles Zeit, aber da müssen wir dann einfach geduldig sein und dass das Geld dann seine Arbeit machen muss. Was da war das denn so von der Regierung, wenn man jetzt von außen guckt, ich wie März, da weiß man okay, Gleckwahl-Vergangheit, kennen Sie sich vielleicht ein bisschen mit Investieren aus oder ist jetzt nicht so ein Anti-Find-Reiche, kommt auch aus der Wirtschaft, denkst du mit denen krieg man das hin oder wie bewältest du sie? Ja, also ich glaube selbst auch bei den Sozialdemokraten und auch bei den Grünen und bei der FDP gleichermaßen hat sich das schon immer mehr und mehr verfestigt. Also mein Eindruck ist, dass wir, und ich will es überhaupt nicht irgendwie lobend wirken, das soll ich meine Art. Aber den Teil, dass wir nicht mehr wachsen, haben Sie verstanden. Und jetzt müssen Sie, glaube ich, noch wirklich verstehen, das Wachstum eben zumindest paziell aus einer Innovationsbranche und im Start-up-Ecosystem kommt. Und wenn du dann verstehst, wie so ein Start-up-Ecosystem funktioniert, nämlich das Universitäten, also Talente, Kapital und Gründermut aufeinander treffen, dann kann so einen Ökosystem entstehen. Und das haben die, glaube ich, auch schon zumindest in der Theorie begriffen. Und jetzt geht es darum, diesen Transmission zu legen und zu bauen, ist das dann auch wirklich funktionieren. Was passiert, wenn wir das nicht hinkriegen? Ihr habt euch da in Forum gemacht, ein schönes Playbook, aber klappt nichts, das wird nicht angefasst. Wir werden einfach hinter unseren Potenzialen zurückbleiben. Also Deutschland ist ein, hast du eben ja selber gesagt, eine führende Volkswirtschaft auf der Welt. Wir haben viel Substanz. Dieses Substanz wird aber schleichend wahrscheinlich schlechter werden. Und wir werden einfach in viel tieferen Gräben miteinander diese Verteilungskämpfe führen, Reich gegen Arm. Wir werden über noch mehr Umverteilung sprechen müssen. Wir haben ja tatsächlich auch zwei unvermeidbare Clipen, über die wir überfahren werden in den nächsten zehn, 15 Jahren, das eine ist mal die demografische Kurve, ab 2030, 2022 wird das knallen. Da werden bis zu 7 Millionen Menschen den Arbeitsmarkt verlassen. Es wird unnorm viel Druck auf unseren Kernhaushalt und auf den Haushalt generell legen. Und der zweite Punkt ist, dass unser Energiesystem, wie es heute ist, nicht in der Lage sein wird, eine zukünftige Transformation durch KI-Robotik, Photovoltaik, Batteriespeicher, Wärmepunkten, Elektroautes, die Zeit darauf zu fangen. Also diese beiden Krisen sind völlig unvermeidbar, sind physikalische Kräfte, die da auf uns wirken werden. Das können wir nicht vermeiden so. Und ich denke, aber das stimmt mich dann halt positiv, deshalb ich nicht glaube, dass wir das nicht machen werden. Also ich glaube, wir werden das tun. Es ist alternativ los. Seitdem wir wollen irgendwo zu einer total unterperformanten, super beschissenden Volkswirtschaft werden, die Menschen, wo keine Ahnung, wirklich einfach überhaupt keine Relevance mehr hat. Das ist ein Szenario. Das ist wahrscheinlich irgendwo in der Monte Carlo-Simulation auch eine Rolle spielen müsste. Aber das glaube ich irgendwie nicht. Also da sind wir doch auch wahrscheinlich formulierst mal ein bisschen Lapida zur Eitel als Deutsche, als dass wir uns das irgendwie, das wir dann nicht irgendwie auch den Anspruch haben, uns da zurückzukämpfen. Dann haben wir das klappt. Wohin würdest du die ersten Milliarden reinvestieren oder was machen, wenn du jetzt, wenn man so ein Budget immer hättest? Ja, wir haben das ja sogar, und wir machen das ja auch jeden Tag. Also momentan, ich glaube also, wie Sinwestor, ist es unsere Aufgabe, dass wir hier und jetzt eine sehr klare Tese entwickeln, welche Dinge in zehn Jahren ein Rolle spielen können und wie sich Innovationszükle und Transformationen entfalten können. Und diese Risiken müssen wir dann bewerten und einwerten und dann entsprechend sagen, machen wir das, da machen wir das nicht. Ich sehe jetzt gerade eine sehr spannende Chance, wo sich gerade auf den Themen, die wir so ein bisschen angrissen haben mit der Demografie und auch dem Thema "Energiesystem" neue Arten von Firmen auf tun, die ich wahnsinnig interessant finde. Also ich glaube, wir werden im Bereich der Robotik und wir werden im Bereich des Energiesektoristen, wir werden im Bereich der KI in den nächsten Jahren die ganze Transformationen erleben müssen. Also eben noch mal wegen dieser physikalischen Kräfte, die da auf uns wirken werden, die können gar nicht anders als uns stellen. Und dann sind das so ganz natürliche Antworten darauf. Also du gibt doch noch ein paar andere kleine Antworten, aber ich glaube, die großen Umweltsungen, die müssen daher kommen. Ansonsten, also glaube ich, dass einfach jede einzelne dessen seinem Alltag fühlen wird. Und deswegen bin ich da auch zumindest mittelfristig, sehr optimistisch, kurzfristig. Ich glaube, ich muss uns darauf einstellen, dass es ein bisschen ruckliger wird. Aber mittelfristig werden wir dann eben hoffentlich als Gesellschaft auf das sagen, so jetzt reicht es sonst, ja, jetzt na, we fight back. Und dann sind so dein Lieblings Start-ups. Also wenn jemand, ich frag, Christian so kann, sitze irgendwie im Silicon Valley so, nehmen wir mal drei geile deutsche Start-ups. Du, also ich bin ein riesen Fan von Quantum, von Helsing, von Stark. Ich finde, das, was da jetzt gerade passiert, es waren nicht interessant und sicherlich sind die Gründe dafür schade und traurig. Aber ich glaube, das, was an Innovationen dabei rauskommt, das ist eine gute Sache. Ich finde, NADN ist eine wahnsinnig spannende Company, Jan Oberhaus, ein großartiger founder. Ich finde Black Forest Labs als KI-Campany aus Deutschland, die internationalen. Das ist ein geiler Move mit Martin Scorsese. Super, also Wahnsinn. Die Leute, die es nicht wissen, ist ein bekanntes Filmmacher, der wäre in einer Bess und sehr als Berater irreingeholt, oder die machen ja sozusagen KI-Videos. Auch cleverer Move einfach. Total clever. Dann haben wir auch immer noch, also die Pre-Ai-Weld mit einem Trade for Public, eine supergeile Company in Berlin am Standort. Es gibt wunderbare Firmen, die aus München entstehen. Ich mein Zellon ist es immer noch irgendwie auf den Vormarsch. Also da ist echt viel, wo ich sage, das gibt mir Hoffnung und die Qualität der Founder ist Weltklasse, die Firmen funktionieren gut. Es gibt jetzt keinen Grund zu glauben, dass wir das nicht können. Und vielleicht zu dem Thema so Lieblings-Campany für mich ganz persönlich, komme ich immer mehr dahin, dass ich sage, ich glaube einfach, und das ist vielleicht so der kleine Jung in mir und so ein bisschen die Romantisierung unserer Industrie, aber es gibt ja Firmen, die das Potenzial haben zu einer gute Nachtgeschichte zu werden. Und wir haben gerade eine Firmen, die heißt Hardes-Mining. Und mit Hardes sind wir auf dem Weg jetzt in Deutschland, in Europa, seltener Erden zu fördern. Aber was viele nicht wissen ist, dass diese seltenen Erden gar nicht selten sind. Die sind eigentlich überall, die sind noch hier in Deutschland, die sind nur schwer zu fördern und ökonomisch nicht sauber zu fördern. Und Hardes hat jetzt eine komplett neue Technologie entwickelt, in die Erde zu boren und nicht mit einem Laser, also die pulverisieren jetzt endlich, das Harte gesteinen und dringen in die Tiefen und versuchen das dann zu fördern. So wenn das klappt, wahnsinn, sind wir mal immer nicht mehr abhängig von China, aber im Lithium ist doch großartig. Also was ist das für eine geile gute Nachtgeschichte? Und das sind für mich so die Story, das an den ich mich momentan klar machen würde, und sage, wir können solches Depp-Changes auch produzieren. Wir haben diese Kräfte, wir haben die Möglichkeiten, wir sind Industrieland, wir haben die Substanz dafür, so let's fucking do it. Was würdest du jemanden sagen, der irgendwie richtig Bock hat, irgendwas zu machen, aber hat vielleicht keine Idee, aber es halt so ambitioniert und man schaut ja eben mal sehr oft aufs Team, und nicht irgendwie auf die Urschwungsidee drauf. Wenn wir jetzt irgendwie Hörer haben, die sind 18/19/20 und mega hyped, irgendwas zu machen, auch hier in Deutschland. Was wäre so deine Botschaft an dir? Also wenn du noch keine Idee hast, würde ich sagen, dann geht doch mal irgendwie in einen Start-up und versucht dich da mal auszutauschen. Irgendwann kommt die Idee schon. Und ich glaube, das ist auch so ein ganz organischer Prozess, wo viele Gründerinnen und Gründer dich kennen, auch mal so ein bisschen sich verirren müssen. Und dann das zu finden, worauf sie wirklich Bock haben. Den Weg dahin, den kannst du ja überbrücken. Also kannst dich auch hier in den Delta-Campus von Julien Teigesetzen, oder du gehst irgendwie mal an die Tomen oder an das CD-Termin-München und versuchst dich da zu vernetzen. Also einfach anfangen machen und nicht so viele Fragen stellen, dass ich glaube, dieses Rum theoretisieren, das ist irgendwie nicht der Weg, sondern ich glaube, sich ins Vergnügen zu stürzen und zu versuchen, sich zu vernetzen, viele Gespräche zu führen, das ist der Weg. Und schnell machen nicht zu viel nachdenken, rein, rein, rein, rein. Hast du das, du machen, wenn du jetzt wieder jungen erst. Ich glaube, ich bin der Delta-Camp in den Gründen, aber das liegt auch einfach daran, dass ich eine große Faszination dafür habe, dass wir jetzt gerade an so einem Punkt sind, wo die digitale Welt, die wir ja alle irgendwie so auch mit begleitet haben. Jetzt an diesem Sprung ist in die physische Welt hineinzugehen und das finde ich unglaublich spannend, weil ich glaube, dass viel größer Potenzial, dass wir haben, dass an dieser Schnittstelle zwischen den Bits und Beiz und dann den Atomen, also dass wir wirklich als Menschen jetzt in der Lage sind, über neue Technologiesprünge und Entwicklungen in der Lage sind, unsere echte Umgebung zum manipulieren, über eine Schnittstelle zwischen der Hardware und der Software, das finde ich einfach nur brutal geil. Also wenn ich heute Gründen würde, dann würde ich bestimmt irgendwo in so einem Bereich gründen und auch immer danach schauen, dass ich selber so eine gute Nachtgeschichte glauben schenken darf. Ich glaube, wir brauchen große Ambitionen, wir brauchen große Projekte, also kleine Träume und große Träume gleichermaßen. Naja, ich bin malte groß, ob der Gründer vom Palo hat uns auch letztens bei Grüner Szene auch im Interview erzählt. Er war ein schöner Satz, wo er sagt, ich bin dann Ambitionen nicht von außen komplett verrückt, wirken dann, sind sie zu klein sozusagen. Ja, also ich finde, er hat da rechten mit, und da ist ein toller Founder und ich glaube, da muss man immer auch gehörschengen, ich sehe das raus, so wir müssen da, wir sind natürlich auch sehr moderate. Also, warum nicht ein bisschen mehr auf die Kaka hauen und mal wirklich die großen Ideen auch angehen? Also ich finde, ich finde das wichtig und ich wünsche mir das auch, dass gerade, wenn jetzt hier du hast die 18/19-Jährigen angesprochen, die das jetzt hören, macht halt einfach, ja, hat große verrückte Träume, muss natürlich alles dann unternehmerisch umsetzbar sein, aber ich glaube, der Malte hat schon recht damit, dass er sagt, ich muss mal irgendwie was bauen, wo die Leute von außen wahrscheinlich erst mal sagen, so bist du ein Mann, so nicht, das ist ja irgendwie, das funktioniert auch niemals. Ja, das sind die geilen Ideen, ne, also Vollgas. Ich muss nur grad kurz schauen, weil du gesagt hast, er malte gehörschengen, weil er ja ein KI-Voice ist, oder? Ja, aber das stimmt. Panentendet. Ja, du selbst kannst du dir vorstellen, eigentlich selber noch mal was zu gründen oder bist du grad in einer Investorenrolle happy? Ich liebe meinen Job, und ehrlich gesagt ist der Job total unternehmerisch. Ich glaube, ich war immer irgendwie auch ein sehr unternehmerischer Mensch, und das Venture-Capital-Geschäft selber, der Aufbau von unserem Fonds, das ist eine super unternehmerische Aufgabe, und das macht mir total viel Spaß. Und sofern, glaube ich, auch gar nicht, dass es auf der Unternehmerseite jetzt etwas gäbe, dass mir mehr das Gefühl geben könnte, unternehmer zu sein, als das, was ich jetzt gerade tue, die Venture-Capital-Welt ist durch KI und durch den zunehmenden Wettbewerb ja auch in Bewegung. Und sofern habe ich mich in der Investorenrolle total gefunden, und ich habe früher auch mal selber gegründet, und gemerkt, dass ich mich dann auch irgendwann langweile, wenn ich irgendwie ein Thema verstanden habe, dann werde ich wie so ein Eichhörnchen und lenken mich mit irgendwelchen anderen Projekten ab. Und ich habe das Gefühl, beim Venture-Capital ist eben jeder Tag. bisschen anders. Und das passt total zu der Art der Weise, wie ich gerne arbeite. So, und sofern glaube ich bin ich an dem perfekten Ort. Und das schön ist da, wenn schon, kannst du auch lange machen. Ich habe total viel Freude an der Arbeit, ich liebe das Gründerin und Gründerin über die Zukunft, zu viel so viel. Also und sofern, ich werde schöner bleiben, wo ich bin und da habt ihr auch viel Freude daran. Wir haben jetzt viel über Zukunft gesprochen, was kurz mal über die Vergangenheit sprechen. Wie kamst du eigentlich generell zu dem Thema Startup? Ja, ich habe damals bei Bertelsmann mein ersten Job gehabt und die haben mich auf. Was hast du da gemacht? Ich war da Training. So, Management, Media, Training oder so. Ja, ich war in so ein Business Development Training Schimpf da, und ich habe während meine Studiums in China malen Praktikum gemacht bei der Commerzbank. Und dann habe ich bei Bertelsmann angefangen. So, die Commerzung gemacht für Praktikum? Corporate Banking. Ich auch. Auch Corporate Banking. In Shanghai. Ganz gut. Ja, ganz gut. Und dann hat man mir bei Bertelsmann gesagt, "Ah, okay, du hast ja manch in China gearbeitet, hast du los nach Indien zu gehen?" Das ist so, "Okay, mach ich." Und da war das Projekt, das wir von Bertelsmann ein Budget bekommen haben. Das waren, glaube ich, damals 50 Millionen Euro. Und diese 50 Millionen Euro sollten in Indien, in drei Venture-Captainforms, in so einer formen Fundafond-Struktur investiert werden. Ich hatte keine Ahnung von Venture-Captain. Ich hatte keine Ahnung von Startup, ich hatte keine Ahnung von Venture-Captain. Da gab man nie diese ganzen Terminie gehört, aber bin halt in Rindien, hatte da einen ganz tollen Boss, den in "Punkage", und der hat mich damals an das Thema ran geführt. Und ich durfte dann mit "Punkage" und dem Team in Indien die lokalen indischen Venture-Captainforms kennenlernen. Und dann saß ich in diesem Meetings und habe die Pictures dieser Vc-Fonds gehört. Und ich war einfach nur beeindruckt. Ich dachte, "Okay, wie geil ist das?" Die sind ja einen super vielen Industrien, spreche ich die Verstehen von "Handy Apps" bis hin zu "BitoBi logistik", "Icomers" und "Fintech", irgendwie alle möglichen unterschiedlichen Sektoren. Und das fand ich wirklich beeindruckend. Also diese bereiten Bildung. Die sicherlich nicht immer ultra tief geht, aber so, dass zumindest eine gute Komposition für einen Fonds. Das habe ich total inspiriert. Und dann habe ich da einfach herum gefragt, auch mein Boss in Indien, wie läuft das eigentlich alles. Ich habe mich über gemeinsam bekannten den Oli Sanwar kennengelernt. Mein Kumpel sagte mir, wenn du Bock hast, das besser zu verstehen, muss ich mit dem Oli marinen. Und dann habe ich Oli kennengelernt, wir haben telefoniert und da habe ich einen Job angeguckt gemacht. Und ich sag ja, super. Ich hatte ja nicht irgendwie ein McKinsey, Godman, Harvard, auf dem Lebensplatz. Der EU, oder so. Der EU hatte ich auch nicht. Genau. Und dann war klar, der einzige Weg für mich in diese Venture-Captainindustrie reinzukommen. Es ist jetzt unternehmerisch, mir einen Netzwerk aufzubauen und Erfahrungen zu sammeln. Und das war dann für mich dann mit dem Gespräch, dass ich mit Oli geführt habe, total naheliegen zu Rocket zu gehen. Da war ich auch noch 22. Und ja, so hat das dann sein Lauf genommen, dann war ich auf einmal in der Start-up-Szene 2010. Was hast du von Oli Sanwar gelernt, was war das so das Wichtigste? Hat er Arbeit. Unglaublich harte Arbeit. Also wir haben damals, wir haben wirklich unfassbar viel gehabt. Was heißt, unfassbar viel? Kannst du so ein bisschen so erzählen, so was. Wir hatten ja, als junge Kerle, die gerade schon in der Uni kamen, keine Ahnung. Von der Art, wie man ein Unternehmen aufbaut, mussten uns das alles letztendlich on the fly beibringen. Und ich glaube, das war's, wir aber damals gut konnten, war lange zu arbeiten, lange im Büro zu sein und mit einer Motivation an diese Aufgabenfelder anzugehen, die uns auch zusammengeschweißt hat. Also ich meine jetzt mit uns, diese ganze junge Riege von Rocket-Internet-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dieser frühen Phase bei Rocket. Wir sind ja morgens um 36 im Proge. Wir sind im 1/8. Also wir haben ja wirklich wenig geschlafen über Monate und haben teilweise die Nächte durchgemacht. Wir haben jedes Wochenende durchgearbeitet. Also es gab keinen freien Tag. Wer bist du diese Zeit? Ich arbeite immer noch sehr viel, also ich arbeite gerne viel, es fühlt sich für mich auch nicht so an. Also ich glaube, dieses bis 1 Uhr morgens, das mache jetzt nicht mehr jeden Tag, aber es gibt immer noch Tage, wo ich gegen die morgens um 33 aufstehe und irgendwo hinfliege, um dort Gründer zu treffen und andere Investoren zu treffen und dann fliege ich abends wieder zurück und bin dann halt irgendwie auch erst mit einem nur 2 Uhr morgens. Also wie ich heute im 5.30 Uhr den Zug nehme, ist das ja genau, das ist ja, ich mache das viel. Ich habe das auch immer gerne gemacht, ich glaube, ich lege jetzt schon auch Wert darauf, dass ich irgendwie versuchen meine Freundschaften und meinen Privatleben zu pflegen. Aber habe Haterarbeit nie gescholl, finde es auch wichtig und insofern habe ich das früher gerne gemacht, mache es heute noch gerne und gehört auch dazu, also ich glaube, du kannst auch nicht erfolgreich sein, ohne dass du wirklich in den Händisch bokst und mache mir auch Spaß. Was willst du Leute sagen, die Investoren werden wollen? Wie wird man so ein VC? Puh, also du, wenn ich ganz ehrlich bin, weiß ich nicht, ob ich heute noch meinen Job bekommen würde. Also es war auch ein interessant, weil ich glaube, dass diese S/S-Klasse ultra kompetitiv geworden ist. Wichtig, diese Frage bekomme, sage ich oft, das wahrscheinlich ja, dass du wahrscheinlich Bundesliga-Profi wirst, dass du irgendwie eine normalen Job im Pfand bekommst. Es ist einfach, es gibt nicht viele große gute Fonds und dann sind ja diese Partnerrollen in diesen Fonds auch, also die Fruktuation ist da sehr gering, weil wenn da einmal drin ist, gehst du eigentlich nicht mehr raus, das heißt, wie viele echte Slots gibt es eigentlich pro Jahr und es sind, wenn das mal runterbricht, echt nicht viele, ne? Also es ist noch eine Wahrscheinlichkeitsrechnung und dann ist der Markt jetzt gerade in der Umweltsung aufgrund von KI, viel Arbeit hintergrund wird heute schon sehr, sehr gut von KI Tools gemacht. Also wir bei Headline, wir haben 20 Code aber uns auf der Plattform drauf und in eigenes CTO der uns jetzt seit zehn Jahren mittlerweile Software Tools baut, aber ich habe noch nie so viel Veränderungen gesehen wie in den letzten zwei Jahren, weil wir selber mit KI Tools eigentlich den ganzen Teil unserer Arbeit, der am Computer stattfindet, automatisieren. Und deswegen bin ich, also ehrlich gesagt, ein Grund, warum ich jetzt mehr solche Podcast mache, auch mit dir und warum ich viel auf Events rum renne, ist der, ne? Das Gefühl habe, also Teile meines Berufs werden in zehn Jahren nicht mehr relevant sein und das Einzige, was mir dann bleibt, ist, dass ich nach vorne gehe, dass mich mit Menschen unterhalte, dass ich versuche, das, was uns zu Menschen macht, zu pflegen und eine echte Beziehung reinzugehen. Das ist der Grund, dass ich das Tour nur den Weg dann wieder dahin zu finden, sondern wie kann ich denn heute mir die Karriere aufbauen, ist jetzt, ich denke fucking hard, ne? Also wenn wir eine Bewerbung ausschreiben für eine Sociadrolle, also als Junior Investor und die Bewerbung, also wirklich de-hunderte von Bewerbungen, ne? Und wenn kriegt du im Platz? Der beste oder die beste? Wer ist es bei euch? Also so, worauf schaust du? Also ich habe immer auf Attitude Wert gelegt, also wirklich auch die Bereitschaft zu haben, sehr hart zu arbeiten. Was? Wie prüfst du das? Wie checkst du das vorher? Ich habe immer zu meinen Kolleginnen und Kollegen gesagt, das ist mir scheißegal, wie deine Arbeit verrichtest, ne? So, nur wichtig ist für einigen uns auf einem Startpunkt, das ist Punkt A und wir einigen uns auf einen Endpunkt, das Punkt B, wie du dahin kommst, ob du da irgendwie über eine Gausschekur, wie ein Kommst, oder über eine Zick-Zerkur, oder? Zu Hause bist du da nicht. Es ist mir scheißegal, aber gerne dann, ne? Und wenn dann die Ergebnisse stimmen und wenn so der Hassel stimmt, dann ist das für mich eigentlich das. Wie merkst du es im Forschungsgespräch? Das merke ich ja alleine schon in der Art und Weise, wie so ein Interview abläuft. Das sind die Leute pünktlich, sind die angeschaltet. Gibt's in der Rückkopplung, wir machen ja oft so Käster, die ist dann für unsere Bewerber, dass wir sagen hier eine Mady und die Kampagne auseinander und das sitzt mir natürlich auch strikte Timelines drauf. Das sind die Leute in der Lage, das dann auch zu verarbeiten in der Kürze der Zeit. Meistens bedeutet, dass die werden wahrscheinlich mal eine Nachtschicht schieben müssen. Und dann siehst du alleine daran, funktioniert das, oder funktioniert das nicht. Also ist der Einsatz dann da? Gibt eine Person vielleicht auch sogar noch etwas mehr als das, was wir in diesem Bewerbungsgespräch eigentlich gefordert haben. Also gehen die von sich aus, die extra Meile oder im allerwestenfall sogar laufen die den extra Marathon. So, dann merkst du, ist das die Person, die du um dich herum haben willst, in den jetzt etwas neueren Phasen. Merke ich das gerade auch bei den Junior-Investors, die für uns als Team in Frage kommen, schon auch diese menschliche Komponente, Empathie, EQ, das ist sehr, sehr wichtig wird. Also, dass du einfach in einer Community mit anderen Menschen funktionierst und dass du Lust hast auf Begegnungen mit anderen Menschen, dass du Energie kriegst, wenn du abends Veranstaltungen haust, dass du musst ja auch Lust haben, dich in deiner Freizeit mit Menschen aus dieser Start-up-Bubble zu entdebt. Ich meine, die Woche super return, jeden Abend gibt es Events, also gefühlt, also die Woche ist man ja irgendwie, du, ich auch, also nur auf Events, ich glaube, wenn man kein Bock auf so was hat oder Social-Battery nach einem Arm, null ist, dann sollte man vielleicht das auch nicht machen. Ich glaube, das ist dann schwierig. Weil ja, am Ende jetzt nochmal so die Arbeitsthese, wenn ich mir so zehn Jahre in die Zukunft vorstelle, dann glaube ich tatsächlich, das große Teil der analytischen Arbeit von einem Bencher Capital Investor, das Aufstellen von Thesen, das Verstehen von Märkten, das wird ne KI sehr gut können, kann sie heute schon ganz gut, aber was bleibt denn dann am Ende? Ich glaube, es gibt einen strukturellen Unterschied zwischen einem Investor, der an der Börse investiert und einem Investor, der an der private markets investiert. Und das ist der, dass du an der Börse ein Free-Float von Aktien hast und die, die einfach kaufen kannst, in den private markets, in meinem Job, kannst du dir nicht einfach eine Aktie kaufen. Du brauchst die Erlaubnis des Gründen hast, du musst die Möglichkeiten haben, diesen Gründen zu treffen und die davon zu überzeugen, dein Geld zu nehmen und im Exchange dann eine Aktie zu bekommen. So, wie geht das? Das wird die KI wahrscheinlich für dich erstmal nicht übernehmen, sondern da geht es ja viel um Vertrauen, gerade in einer Phase, die noch rucklich ist, wo nicht alles immer gut geht. Da willst du ja einen Partner an deiner Seite haben, der mit dir, die High sind Lowes gemeinsam durchläuft. Und deswegen bin ich davon überzeugt, dass diese zwischen menschlichen Beziehungen viel wichtiger noch werden, als sie es heute schon sind. Das war ja immer schon eine Binse, dass Venture Capitalen People's Business ist, aber das nimmt in meinen Augen in der Bedeutung zu und ein guter Partner zu sein. Also ich habe zum Beispiel immer in meiner gesamten Karriere von Anfang an, also nicht gezwungen und dann machst du es mal. sondern wirklich total natürlich ein riesen Wert darauf gelegt, nicht nur an mich zu denken, sondern immer so ein bisschen auch über meinen Garten-Sound hinaus eine gesamte Community mitzudenken. Ich habe dann immer gesagt, ich bin kein Ego-Schuter, ich bin aber auch kein Teamplayer, sondern ich sehe mich als ein Communityplayer. Und dieser Attitude, dass du eine Community nach vorne bringen willst, dass du bereit bist, da auch zu investieren und vielleicht auch Initiativen zu lohnen und einfach gut zu sein zu den anderen. Mit besten Interessen dafür, dass es so ein Ökosystem als ganzes weiterkommt. Das will ich sehen, wenn ich heute jemanden bei uns in Bewerbungsgespräch drin habe, dem ich glaubhaft abnehme. Du bist ein guter Mensch, das Herz am rechten Fleck, du hast Bock, du bist motiviert und du hast auch die Social-Skills und dir nehme ich ab, dass man gerne mit dir Zeit verbringt. Das ist schon wichtiger. Ja, das ist ähnlich, was ich hatte jetzt vor zwei Wochen Nico Rosberg hier im Podcast. Man hat auch gemacht, wir haben auch über Netzwerk gesprochen, wie jemand als Visipartner und da gehört, es ist so ein Netzwerkaufbau, der auch gesagt ist immer wichtig, sagen vorher zu geben, bevor man was haben will, also sagen irgendwie ungefragt, auch sich um die Leute zu kümmern. Deswegen was das so dein Tipp, wenn man irgendwie ein Netzwerk aufbauen will oder irgendwie gerade dabei ist, viele verschiedene Leute kennenzulernen, worauf achte es du vielleicht über die Zeit, was denn so deine Learnings? Ich habe da ehrlich gesagt nur wahrscheinlich total langweilige Antwort drauf, ich mag einfach Leute, ich mag Menschen, ich finde Menschen toll und ich bin gerne unter Menschen und klar, ich habe nicht immer und überall Zeit und ich kann auch nicht immer jede Nachricht beantworten, das tut mir aber ehrlich gesagt auch immer weh nicht, denn ich denke mal, wenn das schreibt jemand was nettes und ich komme gar nicht dazu, da irgendwie net drauf zu antworten, aber im Kern ist es wirklich einfach mein Interesse an Menschen und auch an diesem Ecosystem, das ist simple as that, ich meine das halt alles ernst, und ich hoffe, dass ich das jetzt auch über 16 Jahre in diesem Ecosystem irgendwie unter Beweis stellen konnte, dass es mir dabei nicht darum geht, meine persönliche Position zu verbessern, das war es nie, sondern wirklich ein echtes Interesse daran, dass es mit diesem Ecosystem weitergehen, dass es sich entwickeln kann. Das ist meine Passion, das ist das, was mir auch Spaß macht, das ist das, was mir Kraft gibt. Du hast ja auch den Startup-Verband geleitet, generell auch so, wie du sprichst auftrittst dein Netzwerk, kannst du dir vorstellen irgendwie abseits vom Investoren tun, warum die Politik immer zu tun? Die Frage bekomme ich oft, glaube ich, und die Antwort ist klar nein, also ich glaube ganz klar nein, würde ich nie machen, weil ich glaube, dass es immer eine meiner großen Stärken gewesen ist, dass ich unabhängig sprechen konnte. Ich sage die Dinge so wie ich sie empfinde und möchte nicht mich irgendwo unterordnen und möchte nicht in irgendwelche Erfahrungen kompromissereien gezogen werden, sondern ich glaube so gerade die Erfahrungen als Vorstandsvorsitzende am Startup-Verband haben wir noch mal sehr klar gezeigt, wie wertvoll das eigentlich ist, unabhängig von der Seitenlinie für die Dinge zu stehen, an die ich wirklich glaube, ich habe mich für diese Community immer gerne dahingestellt und habe das für diese Community getan und ich glaube der Tag, wo ich in einem politischen System gefangen wäre und ich nicht mehr das tun kann und sagen kann, wovon ich überzeugt bin, das würde mich dann unglücklich machen und das mache ich deswegen. Und du denkst es unmöglich? Ich glaube ehrlich gesagt, ja ich glaube, das funktioniert so nicht in einer parlamentarischen Demokratie, es ist eigentlich traurig. Ja, du bist einfach ein Feature, also ich glaube traurig ist gar nicht, es ist ein Feature der parlamentarischen Demokratie und was ich gelernt habe und ehrlich gesagt, das werde ich wahrscheinlich auch immer tun. Ich sage ja meine Meinung, also ich bin ja vocal über die Dinge, die mir irgendwie gegen den Strich gehen und von denen ich der Meinung bin, dass sie wichtig sind und ich habe das Gefühl, dass ich mit den Dingen, die ich von meiner jetzigen Position aus in die Politiker-Weintrage fast mehr Hebel habe als wenn ich im System drin wäre. Also ich kann mich ja mit den Politikerinnen und Politikern unterhalten, auch heute noch und wir können uns hinsetzen, wir können diskutieren, wir können streiten, aber ich kann dann immer bei meiner Position bleiben und ich kann sie ja verteidigen und das ist in meinen Augen ein wertvolles Esset, das möchte ich nicht aufgeben und deswegen werde ich immer, wenn scherkepte Investor sein und nicht in die Politik gehen. Aber die Frage kann ich verstehen, ich krieg es oft. Ja, nee, ich verstehe, was du meinst, das sind auch legitiven Punkte. Ich glaube natürlich trotzdem, gleichzeitig sehen sich die Leute natürlich nach, vielleicht Politikern, die irgendwie klar bei ihrer Meinung sind und da bleiben und aber das, wie du auch gesagt hast, ist ein Feature von dem System, das ist einfach dazugehört und man muss halt Kompromisse schließen. Ja und ich bin ja auch bereit, diesen Kampf da lange auszufechten. Also ich habe ja auch gar nicht vor irgendwie damit aufzuhören, mich in so einem Diskurs mit einzumischen und ich glaube ist auch wichtig, das Unternehmer und Investoren auch das Wort ergreifen, wenn es wenn es nötig ist. Ich glaube, wir sind kollektiv ehrlich gesagt alle ein bisschen zu leise gewesen in der Vergangenheit und da kommt ja auch meine Motivation her, mich da einzubringen und für das Ökosystem was zu tun und mittlerweile geht es ja sogar den Schritt weit, das bringt mich an den Anfang unseres Gesprächs zurück. Ich glaube schon, dass es wirklich eine folgswirtschaftliche Bedeutung von einer Start-up-Szene gibt, wenn ich mehr angucke, wo wir momentan in der Welt stehen und wenn ich doch jetzt als einer der Vertreter des Start-up-Ökosystems eine Stimme habe und dann mir zuhört, dann kann ja der positive Fekt sein, das vielleicht über einen langen Zeitraum von 10, 15, 20 Jahren auch wirklich etwas sich zum positiven verändert und wir im allerwesten Fall ein stärkeres Ökosystem haben mit noch mehr und noch besseren Gründern und noch stärkeren Vc-Fonds und einem einfach immer besser werden im Ökosystem und das wiederum hat dann ja wohl hoffentlich, also Korminaiv, aber ich glaube da dran, echt auf folgswirtschaftliche Auswirkungen, wo es dann im allerwesten Fall mehr Steuer einhaben gibt und damit bessere Straßen, bessere Schulen, also ich glaube da sehr dran, ja. Letzte Frage, wenn es eine konkrete Sache gibt, die du März sagen könntest und der Musi Huna Pro umsetzen, was wärs? Also ich spreche auch mit ihm, es muss wirklich eine große Struktureform geben und diese große Struktureform, die muss ein Gesamtpaket sein und dieses Gesamtpaket, das muss zügig kommen, das dürfen wir jetzt nicht noch weiter in den Sommer der Reform, Herbst der Reform, Winter der Reform, Frühling der Reform. Das ist jetzt echt an der Zeit und jeder Tag, den wir vergäuden, wo wir nicht mit einem großen Gesamtpaket um die Ecke kommen, ist ein teurer Tag und die Probleme, die wir uns durch einen weiteren Tag auflasten, die werden immer schwerer. So und in den Sofern, das sage ich ihm aber auch so und das sage ich auch allen anderen Parteivertretern der CDU, der SPD, aber auch den oppositionellen Parteien, die müssen da jetzt aus dem Quark kommen. Es geht darum unsere Wirtschaft zu infetzen, es geht darum, dass wir mit einer starken Wirtschaft wieder auf den Tracks rückkommen, Wohlstand zu erarbeiten, weil aus Wohlstand am Ende stärker resultiert und wir müssen heute in einer Welt, die sich verändert, eine gewisse Stärke aus Deutschland und Europa haben. Deswegen ist dieses Reformpaket und ein großes Reformpaket in meiner auch vollkommen unfandelbar. Und jetzt alle Zwei haben wir ein bisschen auch persönlich enten, wie sieht es so ein perfekter Sonntag aus, der nichts mit Arbeit und Start-ups und einen zu tun hat? Zeit mit Menschen, die ich lieb habe, gerne in der Natur und irgendwie mit einem Grill. Was kriegst du dann? Selbst geschossenes Wild oder im Zweifelsphalen in leckeren Halumi. Was ist das, was für Tiere? Ja, du musst es machen, der Wildschwein, Rehwild, lecker, lecker. Also sozusagen, wie kann man sich jetzt vorstellen? Also ein Waldgebiet, wo du deinen Jagen gehst oder? Ich geh im Brandenburg-Jagen. Was ist cool zu daran oder was macht am meisten Spaß? Ich komme aus einer Jiga-Familie. Ich habe einfach meine gesamte Kindheit in Gummistiefüllen zu gebracht und habe Zeit in der Natur verbracht und für mich ist es einfach moment purer Freude, wo ich mal loslassen kann, wenn ich im Wald bin und der Hund ist dabei und Menschen, die mir wichtig sind, sind dann dabei und das hätten die Klingel nicht die ganze Zeit, oder es klingen die ganze Zeit, aber ich kann es dann ignorieren. Haben muss lautlos uns resistieren, wenn es immer lautlos wird, mein Handy ist immer lautlos. Ich habe ich kann mich daran erinnern, weil es letzte Mal auf laut hatte. Warum? Damit sich ganz herklingen. Ja, das ist auch, also ich habe bestimmt ja jetzt alleine, jetzt auch Anrufe bekommen, weil das ist aus, ich sehe das nicht. Danke, Christian, vielen Dank für deine Zeit und viel Spaß für den nächsten Jahr. Vielen Dank, Leo, es hat Spaß gemacht, danke mir.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Christian Miele hat den Weg von Gründer zu Venture-Capital-Investor beschrieben und betont, dass Start-ups entscheidend für wirtschaftliches Wachstum sind.
  2. Es gibt durch die KI-Revolution neue Chancen für Unternehmen aus der Post-AI-Era, während einige aus der Pre-AI-Zeit stabilere Geschäftsmodelle verlieren.
  3. Deutschland verfügt über ein großes Potenzial in der Start-up-Industrie, das jedoch durch strukturelle Minderung des Wageniskapitals und mangelnde institutionelle Akzeptanz behindert wird.
  4. Das German Venture & Growth Forum bringt 24 führende Fonds zusammen, um Missverständnisse über die S-T-Klasse zu klären und durch Daten und Playbooks die Attraktivität für Pensionskassen und Versicherer zu steigern.
  5. Start-ups können ganz wesentlich zur Wirtschaftsentwicklung beitragen – wie beispielsweise Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von mehr als einer Billion Euro, die in kurzer Zeit eine halbe DAX-Größe erreichen.
  6. Deutschland verpasst wirtschaftliche Chancen, weil es nicht ausreichend an Innovationen und Risikofreundlichkeit denkt, wobei kulturelle und regulatorische Hürden eine Rolle spielen.
  7. Die Investition in Start-ups ist eine langfristige, risikobereite Anlageklasse mit durchschnittlichen Renditen von 11 bis 19 Prozent jährlich, die über die Performance von Märkten wie MSH World liegen.
  8. Miele betont, dass gründliche Zusammenarbeit, persönliche Beziehungen und menschliche Faktoren wie Empathie und Leidensdruck entscheidend für den Erfolg von Start-ups und Investitionen sind.

Summary:

Christian Miele, Partner beim VC-Headline, teilt seine Erfahrungen als Gründer und Investor mit, betont die zentrale Rolle von Start-ups für wirtschaftliches Wachstum und Innovation. Er zeigt auf, dass die Post-AI-Ära neue Chancen für Unternehmen bietet, während einige Pre-AI-Unternehmen unter Druck stehen. Deutschland verfügt über ein großes Potenzial, wird aber durch strukturelle Minderung des Wageniskapitals und eine fehlende institutionelle Akzeptanz behindert.

Das German Venture & Growth Forum, eine Initiative von 24 führenden deutschen Fonds, zielt darauf ab, Missverständnisse über die S-T-Klasse zu beseitigen und durch transparente Daten und ein Playbook die Investitionsattraktivität zu steigern. Miele betont, dass Start-ups nicht nur wirtschaftlich, sondern auch folgswirtschaftlich von entscheidender Bedeutung sind – etwa durch Unternehmen, die in kurzer Zeit eine halbe DAX-Größe erreichen. Die jährlichen Renditen von 11 bis 19 Prozent machen die Investition in Start-ups zu einer attraktiven, risikobereiten Anlageklasse.

Kulturelle und regulatorische Hürden, insbesondere in Deutschland, verhindern eine frühere Akzeptanz, wobei persönliche Beziehungen, Empathie und ein gemeinsamer Leidensdruck für den Erfolg entscheidend sind. Miele sieht eine zukünftige Transformation in Robotik, Energie und KI, die durch deutsche Innovationen beschleunigt werden könnte. Er betont, dass die Zusammenarbeit zwischen Gründern, Investoren und Institutionen notwendig ist, um ein starkes und wettbewerbsfähiges Ökosystem zu schaffen, das langfristig wirtschaftliche und soziale Vorteile für Deutschland bringt.

FAQs

Es gibt sowohl positive als auch negative Auswirkungen der aktuellen wirtschaftlichen und politischen Umwelt. Während einige Unternehmen durch KI- und Technologieentwicklungen profitieren, sind andere, insbesondere aus der Pre-AI-Era, von einer Wertminderung betroffen.

Die Post-AI-Era, insbesondere im Bereich von KI-gestützten Software- und Dienstleistungen, zeigt viel Potenzial. Unternehmen, die auf neue Technologien aufbauen, entwickeln sich schnell und wirksam.

Start-ups wirken als Treiber für Wachstum, da sie innovative Lösungen schaffen und neue Märkte erschließen. In Deutschland fehlt jedoch noch eine effektive Finanzierungskette, die diesen Potenzialen ausreichend Rechnung trägt.

Einige Institutionen halten sich zurück aus Risikobedenken und einem fehlenden Verständnis für die langfristigen Rentabilitätsmuster der Start-up-Industrie. Außerdem wirkt sich eine regulatorische Vorsicht und ein fehlendes Vertrauen auf die Entscheidung aus.

Das GVGF will Missverständnisse über die Start-up-Industrie klären, durch Daten und Fakten ein Playbook erstellen und die Investitionen von Versicherungen und Pensionskassen in diese Sektoren fördern.

Es gibt ein strukturelles Defizit von 10 bis 15 Milliarden Euro pro Jahr, das theoretisch in Start-ups investiert werden könnte – ein Betrag, der die Wachstumsentwicklung der Volkswirtschaft stark beeinflussen könnte.

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