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CHRISTIAN LINDNER über Schuldenbremse, Einsparungen und die Zukunft Deutschlands

68m 59s

CHRISTIAN LINDNER über Schuldenbremse, Einsparungen und die Zukunft Deutschlands

In dieser Podcast-Sonderfolge begrüßt der Host Christian Lindner, um einen inhaltlichen Fokus auf Politik jenseits oberflächlicher Medienberichterstattung zu setzen. Der Host kritisiert, dass aktuelle Formate oft Misstrauen schüren und sich auf persönliche Konflikte statt Substanz konzentrieren. Sein Ansatz ist es, Politikern Raum für ausführliche Argumentation zu geben, damit Hörer sich ein eigenes Bild machen können, insbesondere vor der anstehenden Bundestagswahl. Lindner teilt seine Diagnose für Deutschland: eine sich zuspitzende Wirtschaftskrise mit Stellenabbau und die Wahrnehmung vieler Bürger, mit ihren Alltagsproblemen (wie steigende Energiekosten oder Sicherheitsbedenken) von der Politik nicht gesehen zu werden. Diese Faktoren könnten zu gesellschaftlicher Polarisierung führen. Lindner rechtfertigt seine politischen Positionen, wie die Blockade von Steuererhöhungen und das Festhalten an der Schuldenbremse, als notwendige Maßnahmen zur Inflationsbekämpfung und wirtschaftlichen Stabilisierung. Er betont, dass soziale und ökologische Politik eine funktionierende Wirtschaft voraussetze, woran die Ampelkoalition gescheitert sei. Das Gespräch zielt darauf ab, politische Philosophien sachlich zu vermitteln und ein Gegengewicht zur gängigen Berichterstattung zu bieten.

Transcription

11481 Words, 71946 Characters

German
Freunde, willkommen zu einer neuen Folge Podcast heute ist Christian Lindner zu Gast. Und das ganze heute ist eine kleine Sonderfolge, weil ich ja eigentlich bei politischen Themen ich habe eine Meinung dazu, aber ich habe nicht mit vielen Politikern gesprochen und ich habe ja gesagt, ich möchte das tun. Dadurch das Christian jetzt als Finanzminister entlassen worden ist und die Regierung Neuwahlen angeordnet hat, ist es ein Thema geworden, wo ich gesagt habe, dass ich mich damit auseinandersetzen möchte und ich auch im Podcast die Wärsepolitiker einladen möchte, damit ich euch die Gelegenheit gebe zu informieren über die verschiedenen politischen Sichtweisen, über die verschiedenen Persönlichkeiten und auch die Inhalte der Parteien. Damit ich Ihnen eigenes Bild habe, um in 91 Tagen an der Wahlurne eine Entscheidung zu treffen, von der ihr überzeugt seid. Ich bin der Meinung, dass die derzeitige Berichterstattung über Politik nur weiteres Misstrauen produziert und wir uns auf die falschen Sachen konzentrieren. Ich finde es gar nicht schlimm, wenn man mit einem Politiker auf einer Wellenlänge ist und gleichzeitig auch verstehe, dass alle Politiker im Wahlkampfmodus sind und alle Politiker extrem strategisch darin vorgehen, im Umgang unter den Parteien untereinander, im Umgang mit der Öffentlichkeit und allem, was dazu gehört. Mir persönlich ist das nicht egal. Ich denke aber, dass all diese kritische Berichterstattung investigativ originalismus und dieses harte Gegenreinender reden und diese Streiten in der Öffentlichkeit, das passiert sowieso. Das heißt, dafür gibt es Talkshowformate, die kann man sich angucken und dafür gibt's Zeitungsberichte, die kann man sich durchlesen. An dieser Informationen mangelt es nicht in der Medienlandschaft in Deutschland. Woran es aber mangelt, finde ich, ist mal inhaltliche Tiefe, wo man auch mal die Leute denken lässt und ihn auch den Freireim gibt, ihre Argumente zu machen, über ihre Themen zu sprechen, um auch in eine Tiefe zu gehen, wo wir selbst, wenn wir vielleicht nicht derselben Meinung sind, die Position und den Gedankengang der Person, die Politiker sind, nachvollziehen können. Und das habe ich heute bei Christian versucht. Ich habe mich im Vorfeld und generell ein persönliches Interesse von mir sehr viel mit Volkswirtschaft auseinandergesetzt. Hier gibt es das Ivo-Institut, das extrem gute wissenschaftliche Information liefert, bezüglich Wirtschaft und schon sehr lange die deutsche Industriepolitik umgenau zu sein und auch die Politik bezüglich unserer regenerativen, nachhaltigen Energien kritisiert und das auch extrem detailliert, kritisiert und sehr gute Vorschläge macht, wissenschaftlicher Natur, wie man das anders tun kann. Und um Fragen zufolge ist, wenn man jetzt in der Bevölkerung fragt, was in die größten Pain-Points der Bevölkerung, die wir uns wünschen, dass die Politiker sie angehen, ist es vor allem die Wirtschaft, die Inflation, die Löhne und unsere wirtschaftliche Perspektive als Deutschland. ca. 36% haben das als allergrößte Sorge angegeben. Finde aber, dass die Perspektive in der Tiefe viel zu wenig beleuchtet wird. Ich habe mich im Vorfeld auch mit allen Papieren auseinandergesetzt von der SPD, von den Grünen, von der FDP, auch von den verschiedenen Einordnungen von Experten zu diesen Papieren. Ich finde es eine krasse Ablenkung, wenn wir uns jetzt viel darüber beschäftigen, wie gut kommen die Leute menschlich miteinander aus, wer da wen rausgeschmissen, was denkt man über verschiedene Personen und dadurch versucht, so unterschwähl ich einfach die gesamte Glaubwürdigkeit von Politikern auseinanderzunehmen. Ich sage es euch so, ich bin da überhaupt nicht naiv, ich glaube einfach nur, dass alle Politiker mit allen Wassern gewaschen sind und dass dieses Geschäft einfach ist in der Natur der Sache, dass Politikgeschäft ist und des Wahlkampfes ist. Und dass es sehr nahe liegt, ist das, muss ich gegenseitig die Glaubwürdigkeit entzieht und gar nicht in die inhaltliche Diskussion geht. Und deswegen möchte ich in diesem Format hier im Podcast mit verschiedensten Politikern sprechen und nicht, wie es normalerweise in den Medien häufig passiert, Strom an Argumente pullen und so die Positionen der Politiker schwache wie möglich darstellen und den ersten Strom anziehen, um ihre Position und ihre Glaubwürdigkeit anzugreifen. Und ich würde gerne versuchen sie zu verstehen und einfach in die Inhalte reingehen, weil ich glaube uns in Deutschland und das merken wir gerade, es geht uns zwar noch gut, wir haben enorm viel Potenzial und wir können es hinbekommen. Aber es ist nicht zu bestreiten, dass wir in Deutschland sehr viele Probleme haben und ich würde gerne mit diesem Format ein Gegengewicht schaffen zu der derzeitigen Berichterstattung über Politik und ich hoffe, wie bekommen es hin, eine neue Form der inhaltlichen Tiefe zu bekommen. Weil ich habe es gesehen in den Kommentaren zu allen Podcasts, die wir bisher gemacht haben und den Klicks auch bei trockenen tiefen wissenschaftlichen Themen, ihr seid viel intelligente als viele Politiker denken. Deswegen würde ich gerne dieses Tabut-Tema-Politik nicht aus einer Position des permanenten Inkriminierens hier gestalten, wo ich Leuten vorwärfe, was das da gemacht hat, was war mit dem, was war mit dem. Sondern mit diesen Menschen einfach mal auf eine normale Art und Weise miteinander sprechen und diese Perspektive liefern. Einfach nur als Gleichgewicht zu dem, was man sonst überall anders findet. Und auch das könnte ich sehr gerne reinziehen, das hat auch voll sein Wert. Ich bin ein Freund von kritischer Berichterstattung und dies wichtig in einem demokratischen Land. Es ist wichtig, dass wir unterschiedliche Meinungen haben. Ich will nur das ihr versteht, dass ich für Meinformat diesen Weg gewählt habe und lieber nach Gemeinsamkeiten suche und im konkreten Fall der FDP finde ich es wichtig, hier herauszuarbeiten, dass wir wirtschaftliche Probleme haben und eine Partei haben, die sich aber schwerpunktmäßig mit der Wirtschaft auseinandersetzt und ich denke, die FDP als Arbeitgeber, CEO und Unternehmerpartei alleine darzustellen zu kurz greift. Und ich denke, es ist wertvoll, sich tiefer mit den Inhalten und der Philosophie der Partei auseinanderzusetzen. Da gibt es ganz spannende weitere Themen und ich glaube, wir haben alle das selben Interesse. Ich glaube, wir wollen alle, dass wir ein schönes Leben haben in einem schönen Land. Wenn ihr wollt, dass ich mit Christian noch mal länger spreche, lasst mich wissen, dass wir auch vielleicht über andere Themen sprechen, tiefer ins Detail gehen oder auch vielleicht die eine oder andere kritische Nachfrage haben. Sehr sehr gerne. Es gibt sehr interessante Takes bei verschiedenen Parteien, wo die einfach ein paar Sachen haben, wo die gute Kompetenz haben und eine sehr starke Meinung. Und ich würde am liebsten mir diese Parteien alle miteinander fusionieren und sagen, hey, ich hätte gern die Außenpolitik von der Partei, die Wirtschaftspolitik von der Partei, die Sozialpolitik von der Partei. Ich habe dann nicht das Mindset von dem Fußball-Holigen, der sagt, ein Leben lang diese Partei für immer diese Partei. Ich gucke mir die Probleme von heute an und frage mich, welchen Mix bräuchten wir, damit wir die Challenges, die wir heute haben, in Angriff nehmen können. Ich gehe da nicht in irgendeinem Fandom rein und sagt, diese Partei ist die beste. Aber ich will mal auch die stärken aus den verschiedenen Parteien in diesem Format herausarbeiten, dass wir ein besseres Verständnis auch füreinander haben, dass wenn auch der eine sagt, ich wähle jetzt diese Partei und dem es außenpolitik unfassbar wichtig. Und der sieht seinen Interessen dort vertreten und erdenkt, dass vielleicht verschiedene kriegerische Auseinandersetzungen auf diesen Planeten unfers sind und erdenkt, dass man einen anderen Umgang haben sollte mit gewissen Ländern, dass man den versteht. Und dass der andere Mensch, der sagt, hey, ich beschäftige mich viel mit Wirtschaft und der Wissenschaft hinter Wirtschaft und ich verstehe, wie wir unser Land wohlhaben da machen können und dass es den Menschen im Land besser geht und dass wir viele wirtschaftliche Spannungen auch der Grund sind für Kriege und erdenkt, dass man über diesen Weg keine Kriege hat, soziale Gerechtigkeit bekommt und auch eine starke Wirtschaft, in der wir ein freies Leben leben können, die dann auch ein Staat finanziert. Das sind verschiedene Philosophie- und verschiedene Herangehensweisen, die einander aber gar nicht widersprechen müssen und ich würde gerne einmal diese Landschaft vielleicht zeigen wollen in diesem Format und dass wir ein vielleicht auch neues Verständnis vom Politik haben, egal, wie abgezockt sie ist und egal, wie dumm wir manchmal auch verkauft werden, dass ich vielleicht mal hier den ersten Schritt mache und das auf diese Art und Weise probier, das ist mein Ansatz. Ich hoffe, dass wir auch zivilisiert in den Kommentaren miteinander diskutieren, auch gerne alle kritischen Nachfragen unten in die Kommentare rein. Wir haben harte Herausforderungen, ich bin optimistisch, dass wir es schaffen, aber es muss sich was ändern. Es muss sich ganz klar eine Menge muss sich ändern und Freunde, wenn ihr den Deal eures Lebens machen wollt, wir haben gerade bei Ola Kalla unsere Klamottenmark, also das Oberteil, was ich anhabere, die Anzugshosen, alles Mögliche, über 300 Teile bis zu 70% Rabatt, das geht jetzt um 12 Uhr los und wenn es vor 13 Uhr es dann könnte über die App noch diese Puschett gratis bekommen, wenn ihr bestellt. Und wenn es jetzt nach 13 Uhr es auch gar kein Problem, ihr könnt bis zum 1. Dezember bei uns im Black Friday einkaufen, ihr habt krassere Barte bis zu 70%. 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Deshalb ist das so irgendwie nicht von 100 auf 0, sondern es ist von 100 auf 100, nur eben jetzt im Wahlkampf. Und das Wahlkampf ist, das merkt man ja auch an den jetzt inzwischen sehr rauen, der Batten und den Vorwürfen, die im Raum sind. Und finde ich ein bisschen schade. Wir machen sie heute vielleicht anders, weil das, was eigentlich wichtig wäre, ist ja zu sprechen, okay, um was geht's im Land. Und wie geht's da weiter? Aber da haben wir gesagt, ja fast 100 Tage. Ich würde heute deswegen auch einen inhaltlich anderen Fokus legen, als in den Medien, ich jetzt so in den letzten Tagen mitbekommen hab, die ganze Streitereien oder investigativ Journalisten und Kohlen, die ganze Kritik an Politik und die jetzt irgendwie Politiker in die Glaubwürdigkeit abzuerkennen oder dich jetzt als Blockierer darzustellen. Das kann man ja alles woanders nachlesen, wenn man so bei ich gestehe, ich habe einiges blockiert. Steuererhöhungen, Tempolimit, noch mehr Bürokratie. Ich gestehe, das habe ich blockiert. Und wer also Steuererhöhungen will, Tempo limit, mehr Bürokratie, mehr Bevormundung, mehr Schulden, der darf mich nicht wählen. Weil das würde ich wieder blockieren. Er ist schön, der Antwort. Ich würde gerne heute mit dir auch so ein bisschen in deine Überzeugungen reingehen. Warum hier z.B. solche Dinge blockiert, welche Zusammenhänge dahinter stecken? Es geht häufig vorher darum, was es jetzt bei der Ampel passiert. Und bla bla bla, all diese Telenovella-Geschichten. Ich glaube, das mag vielleicht seinen Wert haben, man Interesse und das kann man woanders gerne angucken. Ich interessiere mich jetzt dafür nicht so sehr. Mich interessiert in alle Erster hinsicht, was du diagnostizieren würdest in diesem Land. Also, was ist die Diagnose von dir für Deutschland? Wo sind die Probleme? Mhm. Ich will zwei Dinge trennen. Die hängen aber auch zusammen, aber ich will sie getrennt bescheren. Dass eine ist, wir haben eine sich zuspitzende Wirtschaftskrise. Und das merkt man jetzt inzwischen auch beim Job-Abbau. Ich hab gerade, als ich hier hingekommen, in gehört, dass auch hier bei euch in Baden-Württemberg, so im Ländle, wo so viel Wachstum ist, jetzt tausende Stellen abgebaut werden, bei Unternehmen, wo man immer dachte, das ist eine lebenslange Job-Gerantie. Also, wir haben ernsthafte wirtschaftliche Probleme. Und die sind nicht oberflächlich, sondern die gehen sehr viel tiefer. Und das zweite, was ich für Deutschland diagnostizieren, ist, dass sich viele Menschen von der Politik nicht gesehen fühlen mit ihren Problemen im Alltag. Und die werden dadurch sehr ungeduldig teilweise auch wütend. Also, der Beckermeister, der sagt, die Stromkosten steigen. Und ich kriege immer neue Hygieneanforderungen, dieses Teuer machen, wie soll ich hier wirtschaftlich erfolgreich sein, in diesem Land? Warum tut ihr in Berlin nichts? Sehr viele junge Leute, die sagen, mir schreiben, oder die ich treffe, pass auf in den letzten Jahren, hat sich Deutschland verändert. Ich gehe abends nicht mehr gerne in die Innenstadt. Ich gehe gerne nicht mehr gerne zum Bahnhof, weil durch die, na ja, durch die, ungeordnete, auch teilweise illegale Einwanderung nach Deutschland ist Sicherheit verloren gegangen. Ich fühle mich nicht mehr sicher auf der Straße. Warum tut ihr nichts? Und das führt zu einer Polarisierung unserer Gesellschaft, weil das Gefühl da ist, okay, die da in Berlin die liefern keine Problemlösung, die Beschäftigten sich mit sich selbst oder machen, irgendwie was weiß ich, was den ganzen Tag. Und meine Sorge ist, dass dieses Gefühl, die da in Berlin kümmern sich nicht. Und die andere Sorge, mein Arbeitsplatz ist nicht mehr sicher, dass ich das gegenseitig sogar noch stark verstärken könnte. Und dann haben wir plötzlich eine Situation wie in den USA, wo niemand vor einem Jahr geglaubt hätte, dass 9.2 wiedergewählt worden wäre. Aber er ist wiedergewählt worden. Und den Leuten war alles mögliche, egal. Die hatten einfach Angst um ihren Job, und wie sie ihre Familie durchbringen, und wie die wirtschaftliche Existenz ist, und wie die Zukunft gesichert werden kann, wirtschaftlich gesichert werden kann. Ja, das ist meine Diagnose. Und da müssen wir an beiden Punkten ran. Ich teile die Einschätzung. Ich finde da gibt es auch ganz interessante, beispielsweise, du Tschali Manger kennst. Der hat das einmal finde ich schön beschrieben. Das Zwei-Schlimmste nach einer Thombomboon-Bumbe ist inflation, weil die Menschen vertrauen in Regierung und Geld und Wirtschaft. Und das sind ja so Mechanismen, die wir gerade sehen. Und wo man auch sagen muss, fairerweise, dass ihr als Koalition bei all dem Hedden ihr bekommt, auch echtenen Saustell für denen nicht verantwortlich sei, sozusagen, bekommen habt. Das stimmt. Und wir haben auch ein paar Dinge gelöst. Also nach dem russischen Angriff auf die Ukraine, als bei uns die Gasversorgung plötzlich unsicher war, oder umgestellt werden musste. Das ging schnell. Dann haben wir bei diesen hohen Preisspitzen, bei Gas und Strom. Da haben wir reagiert. Und also ganz offen gesagt, dass ich so die Schuldenbremse verteidigt hatte. Das hat viele Gründe. Aber eingrund ist auch gewesen, dass wir nicht die Inflation anheizen durften, mit staatlichem Geld, dass wir aber nur auf Pumpe ausgegeben haben. Inflation bekämpft man ja dadurch, dass die Notenbank, also die ICB, in dem Fall die Zinsen erhöht und gleichzeitig der Staat, das nicht kontakariert, in dem er immer mehr Geld ins System bringt, sondern sich zurückhält. Und ich glaube, im Zusammenwirken ICB und diese Stabilitätsorientierte Finanzpolitik haben wir auch ganz gut die Inflation unter Kontrolle bringen können. Also nur für eines Bayer nicht alles schlecht, was in den letzten fast drei Jahren auch von der Regierung gemacht worden ist. Nur auf die großen Fragen, die ich eben skizziert habe. Wie machen wir unsere Wirtschaft wieder so erfolgreich? Dass die Leute keine Angst um den Job haben müssen. Und dass wir uns leisten können, sozial und ökologisch zu sein. Muss man sich leisten können. Sozial zu sein und ökologisch zu sein. Oder sozialer und ökologischer als andere auf der Welt. Das muss man sich leisten können. Da braucht man eine funktionierende Wirtschaft. Und darauf hat die Ampel eben keine gemeinsame gute Antwort mehr gefunden. Freunde, heute haben wir den ganz besonderen Sponsor da. Es ist etwas, dass ich schon seit über fünf Jahren selbst benutze. Deswegen freue ich mich riesig, dass wir sie als Sponsor gewinnen konnten für diese Folge. Und zwar Trade Republic. Trade Republic ist eine App, in der ihr Aktien ETFs crypto noch vieles mehr kaufen könnt, mit einer ganz simplen UI. Trade Republic hat dieses Thema investieren in Deutschland einfach gemacht. Und vor allem zugänglich gemacht für jeden nicht möchte. Geld anlegen, damit ich Vorsorge für Zeiten die schlecht sind. Oder wenn es vielleicht nicht so gut läuft bei mir. Und genau aus dem Grund verwende ich Trade Republic, indem ich anlege. Und einfach mein Geld anlege. Ich spare Geld, Haus aufs Konto, bei Trade Republic und kauft mir damit Aktien. Auch wenn es komisch klingt, ich habe auch meine Zukunftsängste. Und ich parke mein Geld bei Trade Republic und habe, wie gesagt, seit fünf Jahren verwende ich das Ganze. Und ich kann euch das nur ins Herz legen. Selbst wenn es 20 Euro sind, die im Monat zur Seite packen könnt, ist es geil, das zu beobachten, die Dynamik zu sehen und einfach zu verstehen, indem man diese Mechanismen lernt. Und ich finde Trade Republic ist da etwas unfassbar, geil. Es war einfach, es ist unkompliziert. Ich beschäftige euch gerne mit dem Thema, mach durch den Konto. Und ich kann euch nur empfehlen, habt diese Hebbit, das hier guckt euch mal an, wo ihr vielleicht ein bisschen Geld rausfetzt. Und ihr sagt, das zu besparen, wer vielleicht sinnvoller. Und noch eine Sache, die neu dazu gekommen ist, ist Trade Republic hat eine eigene Karte. Und mit der Karte habt ihr etwas, das nennt sich Safeback. Wenn ihr zwischendens supermarkt geht und dort 50 Euro ausgibt, dann werden 50 Cent, 1 Prozent davon könnt ihr auf Trade Republic einfach als gut haben haben, womit ihr dann Aktien kaufen könnt oder einen ETF-Sparplan besparen könnt. Und ich finde ich eine geile Sache, sich einfach mit dem Thema auseinanderzusetzen und es zu benutzen. Wenn ihr Bock habt Trade Republic ausprobieren, geht unten gerne auf den Link oder es kennt einfach diesen QR-Code. Es gibt jetzt hier keinen Sonderangebot bei mir auf dem Channel, aber ich kann euch wirklich aus Feusterüberzeugung sagen, ich nutze es wirklich privat, es ist eine sehr geile Sache. Wenn ihr eine App benutzen wollt, dann Trade Republic ist eine Top App. Und jetzt geht's weiter mit dem Podcast. Ich finde, in dem Zusammenhang, dass mit der Schuldenbremse unfassbar spannend, weil du wurde es da, ich finde zumindest medial häufig der Blockierer und als Boomern dargestellt. Was wäre das empfetisch? Linden hatten empfetisch, steck ich gerne sehr haut beim Gedanken an die Schuldenbremse. Ja, also ich finde und vor allem finde ich es auch schade, dass da dieser Zusammenhang nie erklärt worden ist. Also ich finde, dass jetzt vielleicht zwei Stunden dauert, das fand ich aber ganz spannend, hat Hans Banner Sinn, den Vortrag darüber gehalten, was das für Europa bedeuten würde, wenn Deutschland auch anfangen würde, sich eine lockere Schuldenpolitik zu leisten, was für die Inflation bedeuten würde, was das für den Währungsraum bedeuten würde, für die Zinsen in ganz Europa. Und dass wir die Wahrscheinlichkeit in ganz Europa ein Währungsraum erhöhen würden, für Staatsbankrote, für Schulden. Und da muss ich sagen, finde ich, ist schön, wenn ein Politiker über sein vier Jahresmandat hinausdenkt und auch solche Zusammenhänge in Betracht sieht und auch einfach verteidigt. Weil das ist etwas, also wenn ich jetzt zum Beispiel in eueren Haushalt kucke, da stehen 37 Milliarden wurden aufgewendet für Zinsen, die es ja wieder so. Deutschland ist ja echt moderat mit der. - Ja, Schulden. Also, zunächst mal Kompliment, dass du über den internationalen Bereich das Thema Schuldenbremse einfliegst. Weil in der gesamten Deutschen Debatte findet das gar nicht statt. Verstehen Leute gar nicht? - Nein, das findet nicht statt, auch von bei politischen Kollegen oder Journalisten. Selbst bei Wissenschaftern findet das nicht statt. Aber es ist genauso wie du sagst. Wir haben europäische Fiskalregeln, die begrenzen unsere Staatsausgaben auch. Würden wir jetzt wesentlich mehr ausgeben wollen, würden wir die europäischen Regeln brechen, dann würden andere Frankreich-Italien sie aber auch brechen wollen. Und in ganz wenigen Jahren haben wir dann wieder eine Staatsschulgenkrise, die wir sie vor einigen Jahren hatten, und die wäre extrem gefährlich. Also, das ist zunächst mal Kompliment selten, dass jemand, das über den Weg einfliegt, weil die meisten immer nur sagen, ja, wir haben so schlechte Straßen, wir müssen so viel in die Schiene investieren, die Schulen sind kaputt und Lindner gibt das Geld nicht. Das ist so gefährlich, das so darzustellen. Genau, aber das ist die Standardsituation. Kompliment geht dann ans Wenner Sinn. Aber das ist so die Standardsituation wie im Fußball, der ich konfrontiert bin, Herr Lindner, sie sparen die Zukunft unserer Kinder kaputt. Und da würde ich. - In Gegenteil. Ja, genau, im Gegenteil, Weil ich will für die Zukunft der Kinder gute Schulen schücheln. Straßen und so weiter, Schiene, Digitalisierung und so weiter. Aber die sollen nicht auch noch die Schulden übermäßig viele Schulden dafür auf die Schultern gelegt bekommen, weil sie müssen sie ja zurückzahlen. Und warum ist das kein Widerspruch? Ich habe immer dafür geworben und erwähle dich auch niemals müde und werde auch nicht schweigen. Wir haben so viel Geld. Also ihr alle, du jetzt halt so viel steuern, bald eine Billionen Euro. Aber wir müssen uns die Frage stellen, gehen wir mit dem ganzen Geld eigentlich gut um. Also ich sage nur Bürgergeld. Wenn jemand in Not ist, ein Schicksalsschlag, hat sie unterstützen, wer die Leute sind, ist doch schön. Ist auch gehört zu unserer zivilisierten Leben dazu. Aber es ist kein bedingungsloses Grundeinkommen. Das Ziel muss sein zu arbeiten und nicht mehr, dass wir Bürgergeld zu bekommen sind Milliarden. Ich habe gerade schon angesprochen, die irregularer Einwanderung nach Deutschland, von Menschen, die nicht bedroht sind und die nicht arbeiten, aber trotzdem hier Geld bekommen. Das sind Milliarden, der Staat selbst mit seiner Bürokratie. Das sind Milliarden, die man sparen kann. Und ich könnte viele weitere Bereiche aufzählen, wo Milliarden Steuergelder anders besser zukunftsorientierter eingesetzt werden können, sehr viel mehr investieren können, wo wir steuern für die Leute senken können, dass sich die Arbeit lohnt, dass sie mehr Netto haben, viele, viele Milliarden, ohne dass wir zusätzliche Schulden machen müssen, jedenfalls zusätzliche Schulden machen, über die hinaus, die wir ja machen. Die Schuldenbremse ist ja nicht schwarz zu null. Das wird immer so verwechselt. Das ist spart alles kaputt, weil da keine Schulden machen will. Der hat Schulden? - Ja, der hat Schulden und der macht auch Schulden, nur begrenzt, nicht uferlos, denn wenn du Politikern keine Regeln gibtst, und die selbst entscheiden, sieht man weltweit. Ja. - Dann willst du vornerwahl beliebt sein. Und was machst du? - Geldgeschenke. Genau. Und das begrenzt die Schuldenbremse. Aber was ist in Deine Meinung, in dem Zusammenhang von z.B. im Elon Musk, der mit Trump diese Departement auf Government-Efficiency ins Leben gerufen hat, und versucht, solche Sachen in den Griff zu bekommen. Weil einfach aus meiner Sicht, ich habe vielleicht auch für euch daheim. Ich verstehe, dass der Zusammenhang mehr Geld auszugehen, mal start und man denkt, der Staat hat und endlich viel Mittel. Und wir geben mehr Geld aus, dass es dann gerechter, und wir können damit die Probleme lösen, und wir gehen noch aus unserer moralisch überhöhten Position davon aus, dass wir wissen, was richtig ist, wie wir die Mittel einsetzen. Das ist halt echt ein sehr gefährlicher Gedanke. Und was man stattdessen tun sollte, ist erst mal zu gucken, hey, ich hab schon so viel Staatseinnahmen. Und jetzt komme ich mit dem ganz unbeliebten Rohdstift, aber wo schmeißen wir das Geld zum Fenster raus? Und können den selben Effekt vielleicht für weniger Geld oder noch in einer besseren Qualität hinbekommen. Und ich kann euch das sagen, einfach aus einer Unternehmenssicht, weil ich genau diese unangenehm Gespräche jeden Tag führen muss. Und aber man merkt, und das ist das, was ich an der Politik muss, sagen Christian, manchmal ein bisschen schadefindet ist, dieser Professionalismus, ich hab's Gefühl, dass sehr viele Politiker sich dort teilweise selbst in ihrem Kopf mit sich selbst anders sprechen als mit der Bevölkerung. Ich glaub, dadurch kommt man auch dieses Vertrauensproblem zustande, dass man sich so ein bisschen da verdummt, weil man Angst hat, die Bevölkerung schnallt ist nicht, oder man kann es ihr nicht erklären, weil es sind wirklich zugegebenermaßen komplexe Zusammenhänge. Aber ich persönlich wünsche mir Politiker, die Professionalismus großschreiben und auch entgegen einer Stimmung im Land, sagen, momentmal. Ja, ihr wollt jetzt alle Garantiepreise für Energie haben, aber es funktioniert nicht. Also, dass ich auch schon mal unpopuläre Dinge. Ich weiß, was du machst. - Ich weiß, was du machst. Ja, ich glaube, es ist offensichtlich. Aber ich nal mal zurück zu dem, was du eingangs gesagt hast, auch zu maskwürdig ansatz sagen, ist ja auch spannend, was du angesprochen hast. Der Staat soll das mal lösen, der Staat muss das bezahlen, und so weiter hört man ja oft. Man darf nie vergessen, der Staat, das sind wir. Das bist du. Der Staat hat kein eigenes Geld. Er hat nur das Geld der Bürgerinnen und Bürger. Und wenn der Staat Schulden macht, zahlen die Schulden nicht der Staat zurück, sondern wir zahlen sie zurück. Also, es ist nicht so, dass man was geschenkt bekommt, auch der Staat nicht. Es ist immer das Geld der Bürger, das ausgegeben wird. Und deshalb wurde ich, ich bin ja jetzt auch vor allem Bürger. Ich bin ja nicht Minister, sondern auch Bürger. Ich will, dass der Staat besser mit seinem Geld umgeht, bevor er mir was wegnimmt. Auch Schulden nimmt er mir was weg, nämlich in Form der Zinsen, die später dafür zahlen. Und wenn ich eine Straße ohne Schulden baue, dann ist die Straße günstiger, als wenn ich dafür noch Zinsen über Jahre zahlen, muss während das zurückgezahlt wird. Und ich will, dass ich nicht weiter belastet werde. Also, um dass die Bürgerinnen und Bürger alle nicht stärker belastet werden. Twampfindig eine faszinierende Maske, zwampfindig eine faszinierende Sache, mit diesem Gauernent-Effischen-C-Departement, auch wenn es auf den ersten Blick ein bisschen irritiert ist, dass man erst mal eine neue Behörde gründet, um dann nach den Staat Schlanker zu machen. Also ein bisschen paradox. Aber wir können, wenn noch was davon lernen. Ich glaube nämlich jetzt auch nach meiner Regierungserfahrung, dass die Organisation, das Management in Deutschland besser werden muss. Amen. Also, ich hab, ich bin kein Betrachter von innen. Ich sehe es genauso, und ich finde das. Man kann Trump und Elon und alle kritisieren und ist es gut, dass jemand, der natürlich auch selber Interessern Staatsaufträgen hat, so ein Amt in der Held und so, kann man alles kritisieren. Aber ich finde die Sache an und für sich, so wie wir verfassungslichter haben, die aufs Gesetz gucken, muss jemand aus Management gucken. Ja, weil ich kann mich nicht mit dir jetzt über Einstimmen sagen, "Hey, wir machen jetzt unendlich viel Schulden und wir zwei haben Konsens, das setzt keine Prinzipien und Naturgesetze auserkannt." Nein, genau. Und mit diesem Management, man, den man das Beispiel Digitalisierung, da sind wir noch nicht da, wo wir sein müssen. Nicht bei den, den, den, den, der öffentlichen Verwaltung, bei der Infrastruktur noch nicht und so weiter. Dafür zuständig ist das Ministerium für Verkehr und Digitalisierung, das Ministerium des Inneren für die Verwaltung, das Bundesfinanzministerium hat den IT-Dienstleister, das ITZ-Bund in seiner Verantwortung, dann hat das Kanzleramt noch was, für digitale Start-Apps ist das Wirtschaftsministerium zuständig, das Justizministerium macht, was du ans wahrerwürdig hinaus will, die Kommunikation unter diesem Behörden, ich halte schon umfassbar für Geld und ist in der Patient. Und wenn du nicht einen zuständigen hast, wenn du nicht einen Projekt verantwortlichen hast, dann hast du in Wahrheit keinen. Weil wenn alle zuständig sind, fühlt sich keiner verantwortlich. Und deshalb wäre meine Konsequenz, eine nächste Regierung sollte diese ganzen Digitalisierungsprojekte und Zuständigkeiten an einer Stelle bündeln, eine Queff funktionieren dir auf alles. Genau, und dann ist eine oder eine zuständig. Und der wird dann auch daran gemessen, ob er liefert oder nicht liefert. Da kann man Tempo machen, so machst du es in deinem Unternehmen auch. Ja, also man muss. Und ich finde, es ist faszinierend, dass es ja irgendwie klar ist, dass man das tun muss, also die Organisation Strafverzähne Deutschland ist, langsam und teuer als Organisation ist Deutschland, langsam und teuer. Superfigurte, ich könnte es echt auch sehr gerne. Wir haben super intelligente Leute, wir haben extrem hohe Qualität an Arbeitskräften, wir haben eine echt gut funktionierende Demokratie. Und ich glaube, wir haben Kapital, wir haben Patente und Know-How, wir haben ganz, ganz viel. Und dann muss man sich fragen, warum wir, was die wirtschaftlicher Entwicklung angeht, so peinlich abgehangen sind. Weil wir haben so viel gute Sachen, so viel stärken. Aber wir spielen sie nicht mehr aus. Weil, und das ist meine Diagnose, wir haben uns gefesselt. Wir sind super stark, mein, du bist ja auch super fit als Sportler, aber wenn man dir die Hände auf dem Rücken zusammenbinden würde, dann wirst du auch nicht mehr so gut im Sport. Und wir versuchen das ungefähr so als Gesellschaft. Wir haben uns selber die Hände zusammengebunden und die Füße und haben einen schweren Rucksack aufgezogen. Und jetzt schauen wir, wie die anderen uns verbeiziehen und wundern uns. Sie hat der zweite Teil von dem Papier, was hier verfasst. Die habt was als riesengroße Provokation aufgefasst worden ist. Ich habe mir die Mühe gemacht, um alle drei zu lesen, von HBAC, dir und von Olaf Scholz oder von der SPD. Und da ist der zweiten Kapitel, ist ja, der zweite Teil ist ja genau das. Hans-Wenner sind sagt, das ist ja auch immer schön. Deutschland ist der Geisterfahrer Europas. Das ist genau das, was wir beschreibst mit dem. Mit der Bürokratie. und wir fesseln uns selbst. Selbstgemachte Problem, es sind selbstgemachte Probleme. Die interessanterweise übrigens den Staat, die Verwaltung, bremsen die Bürokratie und auf der anderen Seite natürlich auch die Bürger und die Betriebe. Weil beide Seiten leiden unter Bürokratie ist, nicht so, dass der Staat sich freut über Bürokratie, sondern die ist einfach so gewachsen und die muss massiv reduziert werden. Zum Beispiel das Lieferketten-Sorgfallspflichtengesetz, allein wie das schon so heißt, ist eine ganz lestige, sehr agerliche Bürokratie. Ey, keiner prüft die Anwendbarkeit von solchen Gesetzen. Das ist so ein Pain. Es ist wirklich ganz schlimm. Man kann die ganze Zeit philosophieren darüber, als Politik einen Runde holen, dass man 300 Gesetze beschließt, aber keiner testet die Anwendbarkeit von diesen Gesetzen. Bitte, kommt einmal her und guckt euch an, was sie für ein Saustall hinterlässt. Und versucht, selber tagtäglich damit zu arbeiten. Ich würde das Gesetz einfach aufheben. So wie das ist, gerade sprechen wir das ist die Fustration von. Ja, nicht weiß. Ich komme gleich oft auf den Hans-Werner Sinn und den Geisterfahrer und dann mal zurück. Aber weißt du, wie das für mich in den letzten, ich sage mal zwölf Monaten, 18 Monaten war, wenn du mit Leuten sprichst, die sagen, "Hey, pass auf, mein Job ist nicht sicher" oder kümmert euch um die Einwanderung hier, Unternehmer, die sagen, wie es dir eigentlich, welches Gesetz, welche Auswirkung hat. Und du kannst immer nur sagen, ja, verstehe ich, ich sehe es ähnlich wie sie. Ich muss es mal besprechen mit den anderen. Und das ist ein Grund, warum die Ampelkoalition so an Akzeptanz verloren hat, weil diese Probleme nicht gelöst werden konnten, wollte, die Meinungen so unterschiedlich waren. Ich bin echt froh, dass ich jetzt wieder so sprechen kann, wie ich die Dinge sehe, weil wenn ich das als Minister machen würde, hab ich sofort in meiner Regierungskrise, da musste ich für die Regierung insgesamt sprechen und insofern bei allen Schwierigkeiten ein bisschen fühlt es sich auch jetzt gut an, wieder Klartext sprechen zu können. Zu Hans-Werner sind Apropos Klartext. Ich glaube, er hat das von dem Geisterfahrer auch in einem anderen Zusammenhang noch gesagt, wenn ich bezogen auf den Klimaschutz. Und das ist jetzt ein ganz heißes Eisen, aber wie gesagt, ich darf ja jetzt wieder Klartext sprechen. Deutschland verzichtet auf die Kernenergie. Kernenergie ist saubere und günstige Energie, aber wir haben gesagt, nein, das wollen wir nicht. Deutschland will aber gleichzeitig fünf Jahre schneller Klimaneutral sein, als zum Beispiel andere europäische Staaten, nämlich 2045 statt 2050. Jetzt kann man hier eins und eins zusammenziehen. Wir verzichten auf die saubere, günstige Kernenergie, also sauber im Sinne von kein CO2, auf die klimafreundliche, so sage ich es besser, klimafreundliche Kernenergie und sind gleichzeitig, beim wir schneller sein als alle anderen beim Klimaschutz. Fünf Jahre ist viel. Und wir machen das als größte Volkswirtschaft mit viel Industrie. Ich glaube, das klappt nicht. Jedenfalls, wenn wir den Weg beschreiten, dann wird das unendlich viele Arbeitsplätze kosten. Das wird dafür sorgen, dass Technologien schneller verschwinden, als wir sie eigentlich noch nutzen könnten. Stichwort Verbrennungsmotor beim Auto hängen auch wieder Arbeitsplätze dran. Und ich glaube, das meint der Hans-Werner Sinn auch. Weshalb ich inzwischen glaube, das war natürlich wirklich eine Provokation für die anderen in der Regierung. Ich glaube, für unser Land ist es bereits sehr ehrgeizig, wenn wir 2050 klimaneutral sind, wie alle anderen in Europa. Und was viele Ökonomie gut von diesen Vorschlägen sind. Wir fahren viele gut, ja. Und ich weiß nicht, wenn wir 2045 klimaneutral verarmt sind, dann wird doch niemand sagen, oh toll, die Deutschen sind so ein super Beispiel. Wir wollen auch klimaneutral verarmen, sondern wir werden ja eher ein abschreckendes Beispiel sein. Und unser Ziel muss das sein, dass andere uns nacheifern, weil die sagen, hey, guck mal die Deutschen, die haben so gute Ingenieurinnen und Techniker, die haben es geschafft. 2050 sind die klimaneutral geworden, aber mit Freiheit und Wohlstand und Arbeitsplätzen und, hey, da wollen wir, das wollen wir auch so machen. Also das meine ich, wäre eher ich realistisch. Sorry, die Begrüne, ihr werdet jetzt natürlich abschreien, dass ich das so gesagt habe, aber ich finde, man muss das mal offen aussprechen. Aber ich habe auch hier zum Beispiel mit einem Professor über der sich genau mit regenerativen Energien und Co beschäftigt. Haben wir auch lange über die Sachen gesprochen, und auch zum Beispiel politische Fehler dort. Haben wir auch alle dort durch besprochen und, das könnte ich dort mal angucken, da reden wir noch mal länger darüber. Aber da sind auch solche Sachen gar nicht so abwegig. Also im Endeffekt ist ja dort die Einschätzung, dass durch diese fünf Jahre, was dort passiert ist, wir machen es zu schnell, machen dadurch mehr Fehler, es kostet mehr und wir bezahlen das Ding, wir bezahlen einfach für die Energie mehr Geld und es funktioniert, es wird dadurch nicht, also es wird diese fünf Jahre sind viel zu teuer. Und es lustig ist ja, das ganze wird dann verblasen im europäischen Raum, woanders. Ja, ja, ja, du sagst, du hast ja nicht mal einen globalen Effekt, du ist es, du sagst es. Wir machen uns schwerer, bei uns gehen die Jobs verloren und die Polen und Franzosen haben es dadurch leichter. Wieso wenn es so in ihren Deren CO2 ist? Genau so ist es. Und das ist doch paradox, aber das ist ideologie. Das ist mal erfunden worden, als Deutschland zu viel Geld hatte oder so im Übermut. Und ja, im Übermut, so da alles klappte, die wirtschaft brummte, alles super. Und die Niedrigzinsfaser hat unserem Kopf ein bisschen kaputt gemacht. Der Niedrigzins und Energiewaffe günstig, weil wir russisches Gas importiert haben und was kostet die Welt? Wir kriegen das alles hin, kann Energie wollen, wenn ich die kriegen das alles hin. Und jetzt stellen wir plötzlich fest, nee, es klappt so nicht. Und dann kann man entweder so weitermachen, wie bisher, wenn man sagt, okay, da vorne ist der Abgrund. Aber wir haben uns einmal entschieden, in den Abgrund zu fahren. Jetzt fahren wir in den Abgrund oder man kann sagen, da ist der Abgrund, wir müssen wenden. Und ich, ich rate zur Wende. Aber kannst du mir mal eine Sache erklären, das verstehe ich nicht. Also diese ganzen Sachen sind ja allgemein zugänglich. Also ich zum Beispiel als jemand, ich habe nun Abbie gemacht, ich habe keine Ahnung von Wirtschaft. Gut, ich mache das um den Leben anders aus. Wie bitte? Sieht anders aus, von wegen keine Ahnung für Wirtschaft. Also es ist relativ erfolgreich bei euch. Ja, aber nee, danke. Aber was ich sagen möchte ist, ihr seid ja alle Profis, ihr beratet euch ja dort darüber und dann finde ich es irgendwie, ich finde es eigenartig. Also was sind die Mechanismen? Wie kommt das zustande? Das sollte doch eigentlich über parteilicher Konsens sein. Alles, was wir gerade besprechen. Also das sind ja wirklich, das sind ja reale Mechanismen. Das ist für uns über Details vielleicht noch streiten. Und das man jetzt sagt, ey, keine Ahnung, incentivieren wir so oder steuern wir so oder nehmen wir dieses Instrument oder jenes. Aber ich muss wirklich, wirklich sagen, ist Deutschland Beratungsresist. Also wo ist das Problem? Du standest da jetzt drin, die ganze Zeit. Ja, aber gut, unterschiedliche politische Meinungen. Also SPD und Grüne, mit denen ich ja in der Regierung war, die sagen, das wird schon werden 2045. Das kriegen wir schon hin. Wow, ja, das ist gruselig. Nein, aber das sagen die. Die sagen, das muss sein, sagen die Grüne, weil wir müssen ein leuchendes Vorbild weltweit sein für den Klimaschutz. Das glaube ich übrigens auch, nur ich komme zu einem anderen Ergebnis. Es muss funktionieren. Dann sind wir das Vorbild. Die reine Zahl, Jahreszahl, ist nicht Vorbild. Vorbild ist, es hat geklappt. Wir sind nicht arm geworden darüber. Also die sagen, das ist die Top Priorität. Und jetzt kommt's. Wir sagen, wir kriegen das schon hin, weil wir brauchen nur Geld. Wenn wir ganz viel Geld einsetzen, stichwort, schulden, dann können wir so viel Wind bauen, so viele Netze bauen. Dann können wir den Stahl der teuer geworden ist, subventionieren, damit verkauft wird. Das heißt, die wollen das Problem mit Geld lösen. Ich glaube aber, selbst wenn wir unendlich viel Geld hätten, klappt es physikalisch nicht. Weil es ist ja irgendwann auch eine Frage der Physik, ob bestimmte Dinge funktionieren. Also wir zur jeder Tages- und Nachtzeit im Jahr genug Energie zur Verfügung haben. Und der Energiebedarf wird ja in Deutschland steigen durch die Elektrifizierung der Autos, künstliche Intelligenz und Rechenzentren. Und ich glaube, dass wir auch physikalisch angrenzen stoßen, ökonomisch sowieso. Ja, also Technologieoffen ist ein extrem wichtiger Wert. Und dass man demütig halt einfach weiß, wir können die Zukunft nicht planf, vor allem wenn die Veränderungsrate jeden Tag durch den Technologiezuwachssehen wir haben, immer schneller wird. Und das, was du jetzt gerade auch beschreibst, ist auch ganz wichtiges, finde ich zu erwähnen, in dem Zusammenhang mit der Staatsverschuldung oder ich bin nicht prinzipiell gegen Verschuldung und Investition. Es ist halt, da kommt man in eine lange Diskussion, wie man mit, also was für eine Philosophie in der Schuldenaufnahme steckt, investieren wir in Dinge, was ist der Plan für das investieren, ist es auf gut Glück hoffen, dass wir investieren oder ist es konsumative Ausgaben für Rente und für Sozialgeld und für den Sozialstaat und so weiter. Da muss man halt Inditiv für gehen und gucken, okay, bei den konsumtiven Dingen, die müssen wir anders regeln. Wir wollen ja, dass die Leute mehr arbeiten. Ich will es nicht tausend Sachen miteinander mischen, aber da steckt eine Komplexität dahinter. Aber wenn man jetzt unendlich viel Geld hätte oder Schulden oder mehr Schulden aufnehmen könnte, würde man ja auch die Wirtschaft abwögen, indem man Arbeitskraft, die ja in Deutschland eher schwindet durch den demokratischen, demografischen Wandel, hätte man ja Vertrengungseffekte, dass man sozusagen, man hat ja nur eine, wie soll ich sagen, in Deutschland eine Arbeitskraft. Die Kapazität sind begrenzt. Genau, genau. Und die längst du dann auch damit in Richtung, dass du dann auch wieder der Wirtschaft schadest. Ja, mit solchen Staatsaufträgen. Das stimmt. Es gibt eine Grenze auch, wo das sich umkehrt, staatliche Investitionen, dann hast du nämlich plötzlich steigende Preise, weil wenn die Kapazitäten, also jetzt die Arbeitskräfte begrenzt, sagen wir mal, verantwortet Arbeitskräfte und Maschinen sind begrenzt, und du machst immer mehr Aufträge mit Staatsgeld bei den begrenzten Kapazitäten. Na ja, dann wird der Preis steigen, weil hohe Nachfrage geringes Angebot, dann steigt der Preis. Und was anderes, der Verdrängungseffekt, dann werden nämlich Leute sagen, okay, der Staat zahlt alle möglichen Preise. Also nehme ich den Staatsauftrag und der Auftrag von den privaten Unternehmen, den nehme ich mich an, weil der ist nicht so lucrativ, und dann bleiben die privaten mit ihren Aufträgen bleiben zurück und können sich nicht nicht weiterentwickeln. Also sofern da gibt es auch einfach Grenzen. Zumal, zum meist auch das Tricks. Man spricht über Investitionen und will dafür zuerst die geschulden machen. In Wahrheit will man an die Themen, wie zum Beispiel Bürgergeld nicht ran. Das habe ich jetzt hier auch zwei Jahre erlebt. Es gab das Tabu, beim Bürgergeld darf nichts passieren oder relativ wenig passieren. Ich will sehr jöß bleiben. Also Grenzen, also nicht alles, was nötig ist, kann getarnt werden. Weil, nein, wir sind die SPD. Und dafür machen wir dann Schulden. Und das ist natürlich der Wunsch, möglichst nichts Unpopuläres zu machen. Wobei ich inzwischen glaube, das Bürgergeld ist unpopulär. Und eine Veränderung beim Bürgergeld wäre populär. Und das erwarten eigentlich die Menschen, dass man dafür sorgt, dass das Bürgergeld nicht missverstanden werden kann, als ein bediehmungsloses Grund einkommen. Ich glaube, da liegt also ein Missverständnis bei den Parteien links der politischen Mitte, dass die Meryl der Bevölkerung sagt, Bürgergeld ist super. Ich finde, auch zu dem Bürgergeld, wenn ich jetzt zum Beispiel, wenn du hast Unternehmer, du hast Menschen, dass die wissen, wenn sie krank werden oder irgendwas nicht funktioniert oder sie gerade eine Phasen haben, in der es nicht klappt, finde ich es toll, dass wir keine amerikanischen Zustände haben. Und ich finde, dass aus philosophischer Sicht schön, dass man an die schwächsten Denk in der Gesellschaft zu der Annahmung sehe. Auf der anderen Seite finde ich es halt wichtig, auch anzugucken, wie es so einen Bürgergeld konstruiert. Und das ist halt ein schwarzes Loch, in dem kein Anreiz drinsteckt. Aber irgendwas anderes aus der Schwarzarbeit zu machen, um sich dazu zu verdienen. Weil das geht ja auch alles weg, von dem, was du dort machst. Und auch muss man auch mal ganz pragmatisch sagen. Das geht zu viel weg, das stimmt. Lasst die Leute dort ein bisschen dazu verdienen, dann verstehen sie, dass sie arbeiten können. Und dann, das meine persönliche Überzeugung, dann kommen die dort auch raus, also viele von den Menschen. Und auf der anderen Seite habe ich da einfach, ich hab da einfach so ein bisschen, ich hab da einige Sorgen, dass einfach diese Debatten falsch geführt werden. Und dass man sich nicht traut über diese Themen irgendwie offen, als Gesellschaft einfach auch zu sagen, hey, lass uns mal darüber sprechen. Also ich finde auch das von Staats, also wie man als Staatsmann im Funden wird oder die Größe eines Politikers, denkt man häufig, die hängt davon ab, dass man irgendwie immer das selbe prädigt. Da gibt's ja sogar Studien, dazu ist nicht nur meine eigene Einschätzung. Ich finde es toll, wenn ein Politiker kommt und sagt, hey, ich hab ein Fehler gemacht und ich erkläre euch, warum ich ein Fehler gemacht hab, ich hab daraus gelernt. Und jetzt sehe ich das anders, oder die Daten langen, und ich hab meine Meinung zu einem Sachverhalt verhändert. Ich hätte auch gerne Bequemlichkeit, und ich hätte auch gerne Geld für jeden. Aber der Mechanismus gibt's nicht her, das ist nicht die Realität, so funktioniert's nicht. Aber uns auch funktioniert's, alles muss irgendwo erarbeitet, erwirtschaftet werden. Und man kann nicht nur darüber nachdenken, was man sich wünscht. Und da sollen wir sozial sein. Und da haben wir ganz tolle ökologische Ziele. Das hat alles eine Grundlage. Es muss jemand erarbeiten. Irgendwo am Ende ist jemand, der hat das erarbeitet. Und der gibt von seinem erwirtschafteten Geld dann an die Gesellschaft an den Staat ab, damit anderes finanziert werden kann. Und deshalb bin ich auch, ja, so, wie soll ich sagen, so kritisch bei diesen Klassenkampf debattend. Es werden wir jetzt im Wahlkampf wieder erleben. Parteien links der Mitte laufen dann rum und sagen, wer mehr verdient oder wer vermögen hat, der soll auch mehr Steuern zahlen. Das werden wir erleben. Ich speulere das, aber so wird's Abiannur war in Deutschland heißen. Die Reichen sollen mehr abgeben, damit wir sozial und ökologisch in Deutschland sein können. Und dann beschwert man sich über Polarisierung im Selbamattemzug? Genau. Aber da gilt das nicht. Die da gilt Polarisierung nicht. Aber es wird, ich prognost die Ziele. Es wird an solchen Wahlkampf wieder von den Parteien links der Mitte, SPD und Grüne geben. Und ich warne davor schon jetzt vorsorglich. Denn wer sind denn diese sogenannten Reichen? Das sind Leute, die haben eine hohe Qualifikation. Das heißt, die haben in ihrer Ausbildung investiert vielleicht nach der Ausbildung Meister Schule gemacht, sich weitergebildet und haben jetzt ein Handwerksbetrieb. Das sind die sogenannten Reichen. Oder das sind Menschen, die haben einen Familienbetrieb. Der hat was weiß ich, 200 Arbeitsplätze. Und die gehen nicht auf die Caymen inseln. Oder verlagern den Sitz nicht nach Asien. Oder in die USA, sondern bleiben einfach in Deutschland mit ihren 200 Arbeitsplätzen. Und wenn es meine Krise gibt, dann geben die aus dem privaten Geld noch was in die Firma bevor sie Leute entlassen. So und das sind die sogenannten Realität. Das ist die Realität. Das eine heißt Mittelstand, das andere heißt Qualifikation. Und wenn wir die Leute belasten, dann gewinnen wir vielleicht ein paar Euro für den Staatshaushalt. Vielleicht, vielleicht, vielleicht. Aber langfristig verlieren wir was. Weil hier dieser Familienbetrieb mit den 200 Beschäftigten, der wird sagen, vielleicht gehen wir doch besser in die USA. In Deutschland ist es nicht attraktiv. Mindestens fehlt uns das Kapital, um zu investieren. Es lohnt, auch in Deutschland nicht mehr zu investieren, weil man wird zu hoch besteuert. Und auf der anderen Seite. Gibt's ja Daten dazu? Die netto Investitionsabflüsse sind größer. Es geht mehr Geld aus Deutschland raus als Reis. Ja, wir haben auch keine ausländischen Direktinvestitionen mehr. Das hängt mit Energie, Bürokratie. Aber nach meiner Überzeugung auch der hohen Steuerlast zusammen. Wir sind zu teuer. Und bei den Leuten, die qualifiziert sind, müssen wir darüber legen, die haben jetzt nicht der Handwerksmeister. Aber andere hochqualifizierte, die haben auch die Option, was anderes zu machen. Die können auch vor anderem auf der Welt arbeiten. Wir haben Brain Drain, hochqualifizierte, die aus Deutschland gehen. Und deshalb ist alles so nett zu sagen. Die Reichen, die Reichen oder der 5.000 Euro verdienen. Das ist eine starke Schulter. Der kann ja auch dann mehr Steuern zahlen. Aber man darf nie vergessen. Es hat alles Auswirkungen. Und am Ende des Tages ist das Sozialste, finde ich zumindest. Das Sozialste, was man tun kann, ist, dass jeder, der arbeiten kann und will, in Deutschland einen Job findet. Und dass diejenigen, die fleißig sind und sich weiterentwickeln wollen, auch eine faire Aufstiegsschonse haben. Dass aus ihnen was werden kann. Dass nicht, oder einmal, bis dein Schicksal besiegelt ist. Und du kommst nicht voran. Das finde ich es soziale Politik. Und nicht einfach nur zu sagen. Ich nehme den Weg und gebe es den anderen. Ja, ich stimme die vollkommen zu. Ich finde auch hier in dem Zusammenhang, dass wir vielleicht mal nicht so auch, dass wir das Gegenteile gebeispiel sehen, weil ich sehe auch einen Effekt, den ich antlagen würde bei Managern. Das ist, wie reden jetzt keinen An-über-VW? VW ist so. Und nein, VW macht zu, ganz schlimm. Gehme mal in die Vergangenheit. Seit 20 Jahren sind die selben großen Unternehmen, die Deutschland tragen. Also Deutschland hat es nicht geschafft, immer noch nicht Rahmenbedingungen zu schaffen. Das junge neue Unternehmen nach oben kommen. Früher hat Chrysler fort. Und was ich alte Konzerne haben, Amerika getragen, heute ist es Google, Nvidia, Apple, Meter, was auch immer, wo sind unsere? Wir haben den nicht. Wir sind in der Mitteltechnologie-Falle. Wir sind abhängig von der Automobilindustrie. Und ich bin auch dafür, dass man das Verbrennerverbot kippt. Und dass man diese Industrie, wir haben diese Pfadabhängigkeit. Ich bin auch pragmatischer. Wir müssen weiter Rahmenbedingungen schaffen, dass die Automobilindustrie und die gesamte Zulieferindustrie funktionieren kann. Aber ich find's auch in dem Zusammenhang schade, wie so erwähnt, in keiner, das wo die neuen Fabriken alle gebaut werden. Die werden nicht in Deutschland gebaut. Also wir reden irgendwie über das, was zu macht in Deutschland. Dann sehen wir es mit einer Latenz von 10 Jahren. Aber was die letzten 10 Jahre passiert? Wo wurden die neuen Fabriken aufgenommen? Genau. Welchen Impact hatten politische Entscheidungen darauf? Du hast heute und wie du sagst, dann in 10 Jahre später sieht man, oh, das hat aber 100.000 Arbeitsplätze gekostet. Die gut bezahlt waren. Die sind jetzt vollkommen woanders. Weil du mennend schon gesagt hast, damit kein falscher Eindruck entsteht vom Öl, der will jetzt nur für Reiche und Wirtschaft. Will ich da ein Stichwort mal aufnehmen? Ich sehe nämlich, dass wir auch in der deutschen Wirtschaft manchen entscheidern, manchen Manager haben, der gar nicht mehr Freude daran hat, eine neue Technologie zu entwickeln und im harten Wettbewerb auf eigenes Risiko. Statt auf Trage? Genau. Statt auf Trage, Subvention, Risiko beim Steuerzahlerabgeben. Gibt's auch sehr stark. Und da hat sich was verändert. Und ich finde, so meine Philosophie, wenn jemand eine Idee hat, die Idee ins Risiko geht, gilt investiert, und dann erfolgreich ist, großer Respekt. Soll ihm oder ihr auch was von dem Erfolg bleiben, kann man nicht alles wegnehmen. Aber was nicht geht ist, du willst hohe Gewinne machen. Und gleichzeitig gibst du die Risiken beim Start-up oder lässt dir vom Start das auch noch gleich ganz bezahlen, indem du sagst, "Ey, mein Produkt verkauft sich nicht, der Start soll es bezahlen durch Subvention." Und ich finde, das geht nicht. Das ist auch nicht soziale Marktwirtschaft. Das ist doch ungesundes Subvention. Ja, es ist ungesund. Und es ist nicht soziale Marktwirtschaft. Es ist unfair. Also, wer ins Risiko geht und erfolgreich ist, Respekt. Aber es kann nicht sein, dass jemand sagt, ich will keine Risiko, aber den hohen Gewinnen will ich mir trotzdem privat einstreichen. Das läuft mich. Das ist nicht fair und auch nicht effizient. Nee, sich genauso. Also wir haben auch bei unserer App, die wir entwickelt haben. Da habe ich mich nicht im Stuhl gedreht und zigeregeraucht. Sondern, das sind Gewinne, die versteuert sind, die ihr wirtschaftet worden sind, die dort reingesteckt worden sind, im siebenstelligen Bereich. Und wir haben dort auch eine Förderung bekommen vom Bund für Forschung und Bildung. Aber das war, ich will mich nicht beschweren darüber, aber das dauert ein Jahr. Ich habe gute Leute gebraucht, um irgendwie Softwaredokumentation zu leisten, um wirklich zu beweisen, dass das neuartig ist und innovativ. Und da denke ich mir einfach, "Hey, es gibt doch leichtere Rahmenbedingungen, wie wir solche Sachen leichter darstellen können, dass wir eben ein Umfeld haben, wo in Deutschland, wir solche Produkte und Dienstleistungen abbilden können, wo sich neue Industrie 2 aufbauen können. Ich bin ja nicht gegen die Autonindustrie, aber ich frage mich halt auch, wir müssen doch Bedingungen schon. wo jeder redet über AI und KI und wir haben hier super ausgebildete Menschen. Es gibt aber kein Warkniskapital. Es fehlt bei uns, dass das private Kapital, die USA, die sind deshalb auch so stark in vielen Technologien, weil die haben ihre Pensionsfonds und andere Aktienfonds. Da sind die Amerikaner investiert. Die investiert werden können in Spitzentechnologien, in Sitz selbst, stützen sich selbst. Und das haben wir in Deutschland nicht. In Deutschland sparen die Leute auf dem Jirokonto und wir haben die gesetzliche Rente. Und da muss ich was verändern. Wir brauchen einfach mehr Kapitalmarktkultur. Das fängt damit an. Das fängt nur Rente sagen, die dann. Genau, das wurde immer immer in der Bank. Was macht einer von den Bank, wo du denkst, ein Geld ist sicher, verzienst die machen. Dasselbe, du schaltest den Mittelsmann aus. Aber genau das wurde mir immer vorgeworfen. Aber ich behalte daran fest, dass das will ich auch noch umsetzen. Meine Idee war, dass Altersvorsorge depot bedeutet. Du hast zum Beispiel eine ETF-Sparplan. Der Staat gibt dir für jeden Euro, den du investierst, 20 Cent Förderung obendrauf. Innerhalb dieses Depots bleibt alles steuerfrei. Auch wenn du umschichtest, alles bleibt steuerfrei, Zins und Zins ist Zins effect. Und dann erst, wenn du im Ruhestandsalter etwas davon rausbuchst als eine Adrente oder als Auszahlungsplan, dann erst fällt Steuer an. Und da war das so gut. Game-Changer, du hast über Jahre und Jahrzehnte den Zins-Zins-Effekt, plus staatliche Förderung. Wenn du das über mal 10, 15 Jahre so rechnest und durchschnittsrendite, seit 7 Prozent an den Aktienmärkten über die vergangenen Jahrzehnte, was hast du dann für ein Kapitalstock, der sich da aufbaut? Und der Doppelnutzen ist nicht nur individuell hätten die Menschen dann im Ruhestandsalter größere wirtschaftliche Sicherheit, sondern wir hätten auch mehr Kapital im System, dass natürlich dann auch angelegt werden kann in deutschen Unternehmen oder angelegt werden würde in deutschen Unternehmen. Und das trägt dann dazu bei, dass wir die Finanzierungsbedingungen, die nachteilig sind, in Deutschland ein Stück verbessern. So, ich habe mich dann noch nicht umsetzen können. Der Gesetzentwurf ist fertig. Den habe ich versteckt in einer Schublade im Finanzministerium. Wenn ich da hoffentlich wieder einziehe, dann kann ich den rausholen und dann kann das aufregend umgesetzt werden. Aber guck mal, das, wie so ist dann die Partei so missverstanden, weil das ist zum Beispiel für mich, das ist die Demokratisierung von Ruhestand. Genau, das ist die Absicht, die Demokratisierung von Ruhestand. Jeder soll eine faire Aufstiegsschonungste haben. Keine Garantie, klar, aber eine faire Chance für jeden. Aber das zum Beispiel mit so einer Rente auch, aber man gibt es auch an Bitaus der Privatwirtschaft, Trade Republic zum Beispiel, die fahren ja auch so ein Ansatz, das auch deren Motto. Und ich, also wir haben ja voll viel, wie soll ich sagen, auch auch, also die Möglichkeit darin, so etwas zu bauen. Aber stattdessen wird das dann abgeschmettet als, dass es Casino-Rente. Warum ist es so schwierig? Also das sind ja keine Spekulation, über die wir gerade sprechen. Sind Leute nicht gebildet genug? Also fehlt uns wirtschaftliche Bildung in den Schultruns? Ja. Fehlt uns unser Bezug, die Ethik auch, dass wir Unternehmer tun und wirtschaft auch mal, wie soll ich sagen, ein reales Bild davon haben. Ich will nicht sagen, dass das eine liberale Marktordnung jedes Problem auf der Welt löst. Es gibt Klassen von Problemen, wo es ein sehr gutes Selbstorganisierendes System ist. Und dann gibt es auch viele andere Dinge, wo wir einfach aus der Wissenschaft lernen können. Zum Beispiel hier, wie wir so ein Rentensystem umfamulieren können. Ja, es ist so. In Deutschland ist die Skepsis gegenüber den Aktienmärkten riesengroß. Da sind engste mit verbunden, aber auch sehr viel Informationsmangel. Natürlich ist ein Wertpapier, eine Aktierrescant. Aber man kann das Risiko kalkulierbar gestalten, weil niemand würde jetzt sagen, es ist eine tolle Idee, eine einzige Aktier, eines einzelnen Unternehmens darauf baue ich jetzt meinen Altersversorgung auf. Das wäre nicht klug, was man ja macht ist, man investiert in der Breite. Also zum Beispiel in alle Unternehmen in einer Volkswirtschaft bzw. größeren Unternehmen, die jetzt zum Beispiel im deutschen Aktienindex gelistet sind, dann reduziert sich das Risiko eines Unternehmens oder einer Branche. Oder eigentlich würde man auch sagen, nee, ich investiere nicht nur in den DAX, sondern zum Beispiel auch in den MSCI World. Also die weltweit größten Unternehmen, weil dann habe ich auch unterschiedliche Branchen, Weltregionen, Währungen mit abgebildet, also habe noch weiter gestreut. Und das ist diese Portfolio-Teorie, das heißt, du konzentrierst nicht auf ein Unternehmen, eine Aktier, weil das ist riskant. Aber wenn du in der ganzen Breite dich aufstellst, dann reduziert sich das Risiko, weil die einen schweren Stark-Wachsen- und erfolgreich sein und mitteln aus, gleichen aus, überkompensieren, sogar diejenigen, die anderen perform oder die Scheiter. Und wenn man das so erklärt und angeht, dann ist es nicht ein Risiko an den Kapitalmerken zu investieren, dann ist das Risiko, das Geld auf dem Jirokonto zu lassen oder sich alleine nur auf die gesetzliche Rente zu verlassen. Achtung, disclaimer, ich weiß auch, dass es viele Menschen gibt, die jetzt nicht neben ihren monatlichen Ausgaben noch viel Sparen können fürs Alter. Das weiß ich wohl. Deshalb ist ja die Idee von meinem Altersvorsorge-Depot verbunden, auch mit einer staatlichen Förderung von 20 Cent pro Euro. Und selbst wenn es nur 50 Euro im Monat sind, die man zur Seite legt, ist das auf Dauer schon ein riesen Unterschied über Jahre und Jahrzehnte, als wenn man es nicht macht. Und man sieht es ja auch mit dem Umlagensystem bei der Rente, da hast du auch viel Geld, was verloren geht in Anführungszeichen. Was es verloren geht, aber da Leute zahlen ja schon sehr viel Geld für diese für ihre Renten Beiträge. Genau, und da wird auch in den nächsten Jahren, wenn man nicht aufpassen, sehr stark steigen, weil wir eine alternde Gesellschaft sind. Und das ist auch eine große Herausforderung für alle Jüngeren, also alle unter 45 Jährigen, sage ich mal, ist das eine ganz große Herausforderung zu sehen, okay, was bekomme ich eigentlich später an Rente raus, was zahlig übers Leben so ein, weil wenn eine alternde Gesellschaft sind, großer Grund dafür, warum wir qualifizierte Einwanderung brauchen, um die Alterung ein Stück abzumildern, also Einwanderung von Leuten, die einzahlen wollen ins System und nicht nur aus ihm gutte Leute fangen wollen. halente, fleißige Leute. Für die sind wir aber als Deutschland nicht so attraktiv. Das ist ein Punkt, also zu der Sache kurz davor, mit den ETFs spaplen und so weiter, da könnt ihr euch gerne ein Podcast angucken mit Doktor Andreas Beck, mit dem haben wir darüber gesprochen, was ich habe den kennst. Supermann Mathematiker, der hat auch einen Zwirschinen gratis Buch geschrieben, der hat beispielsweise die. ich glaube, wissenschaftliche Grundlagen von investieren und da erklärt ganz genau das, wie hätten wir Cash Reserve zum Beispiel im Franken und. okay, wie ein bisschen schon gefordert. Aber das sind ja auch Leute, die man auch als Berater hinzuziehen kann, so etwas zu konstieren, das ist halt funktioniert und. ja klar. Und finanzielle Bildung ist unhein in Deutschland nicht so super ausgeprägt. Also das ist ein riesen Thema an dem Werbarben. Und das ist ungerecht. Das ist ungerecht. Das ist. da entsteckt sehr viel Ungerechtigkeit. Ich bin auch in dem Aushalt aufgewachsen, wo meine Mutter wusste, dass nicht. also und mein Opa war kommunistischer Politiker. Also ich hab die ganze. ich kenn beide Lager, ja. Aber das ist ungerecht, denn also näh mal zwei Leute. Beide verdienen gleich, 2000 Euro netto im Monat, beide verdienen gleich. Person A trifft gute wirtschaftliche Entscheidungen für sich. Lässt sich nicht jede Versicherung andrehen, achtet darauf, welcher Handyvertrag wie teuer ist, weiß den Arbeitsvertrag genau zu lesen, weiß genau wann darf man die Miete für die Wohnung erhöhen und wann nicht. Trifft gute Entscheidungen ist informiert, lässt sich nicht über Vorteil und hat dadurch die Möglichkeit, auch vielleicht ein bisschen Geld zur Seite zu legen in seinen ETFs Sparplan. Person 2 weiß das alles nicht. fragt seltener nach einer Gehaltserhöhung oder wechselt nicht den Job, sondern bleibt in dem schlechter bezahlten Job, weiß nicht vom Mietvertrag und vom Arbeitsvertrag, hat irgendwie fünf Konsumentenkredite für den Flachbildschirm mit zu hohen Zinsen und so weiter und so weiter trifft also schlechte Entscheidungen, legt nichts zur Seite und dann lasst die beiden mal. die beim gleichen Punkt gestartet haben, bei 2000 Euro Netto, lasst die mal zehn Jahre weiter sein, da ist das ein Riesenunterschied, alleine nur, wer hat gute Urteile getroffen über seine eigenen Finanzen oder schlechte Urteile und deshalb ist nämlich dein Wort auf, für mich finanzielle Bildung eine Frage sozialer Gerechtigkeit. Wir müssen dafür sorgen, dass möglichst alle Menschen gute oder zumindest bessere Urteile als jetzt über ihre eigenen Finanzen treffen und das fängt beim Arbeits- und Mietvertrag an und das hört beim ETF-Sparplan auf. Ist ja, finde ich ganz ruhig, das ist ja so paradox, weil ich finde es schön, weil die FDP dritt quasi an und zu sagen, wir wollen den Startschlanker machen, aber jetzt kommt man hier und sagt zum Beispiel, ja, man kann ja auch so ein Rentensystem reformieren und sagen, wir bauen das so um, dass das eben gerechter ist, wo wir Weil wir sagen, wir schalten den Mittelsmann aus. Wir legen das Geld so an, dass wir die Wirtschaft stützen. Oder wir lassen die Interessen raus, muss ja nicht in Deutschland sein, weltweit gestreut. Aber das sozusagen den Leuten, die besten Instrumenten zu wünschen. So sind wir. Ich finde das eine gute Sache. Jetzt wird jeder dann kommen, seine Casino-Rente und Blahre. Aber es gibt auch Gott sei Dank viele Leute, die es anders sehen. Gerade hier mein Althaus Vorsorge, Depot, diese Aktienrente. Es ist eingeschlagen wie eine Bombe, als ich das vorgestellt habe. Aber eigentlich sagt, okay, das will ich unbedingt haben. Wann kommt das? Viele sind jetzt enttäuscht, dass das noch nicht geliefert wurde, noch nicht geliefert werden konnte. Weil in der Regierung war man nicht ganz einig in allen Punkten. Gibt es immer noch Diskussionen. Und jetzt sind wir über die Wirtschaftspolitik auseinandergegangen. Aber die Idee ist so gut, die muss weiter verfolgt werden. Mein Ziel ist, das wird noch umgesetzt. Und da sind die gesagt, Millionen Menschen, die sich dafür interessieren, die sowas haben wollen, das für richtig halten. Es ist nicht alles verloren in Deutschland, sondern. Wir stehen uns nur selbst im Weg. Ich hab eine Frage, was euer Image angeht. Z.B. was die Lohnsteuer angeht. Ist es denn nicht sinnvoll auch für euch aus einem. Wenn man die kommt als FDP und sagt, lass uns mal die Lohnsteuer ran gehen. Weil das betrifft ja auch wieder jeden. Und sozusagen, Arbeit immer weniger Lohnen machen. Oder man kann Arbeitlohnen machen, so dass z.B. ich als Arbeitgeber weniger Lohn neben Kosten habe. Oder mein Arbeitnehmer mehr vom Brutto hat. Und dadurch hab ich mehr Konsum im Binnenmarkt. Die Leute zu gestimmen. - Absoluten Geschmäßer. Absoluten Zustimmung. Als ich noch Finanzminister war, hab ich ja. 2-mal große Steuerentlastungen gemacht. Das Inflazonsausgleichsgesetz 2022 hat 23 und 24, die Steuerlast reduziert. Deutlich reduziert. Und jetzt ist gerade im Bundestag noch ein Gesetz. Das hab ich noch erarbeitet. Da geht's darum, 2025 und 26, die Lohnsteuer zu reduzieren. Da geht's um die sogenannte kalte Progression. Sonst würdest du bei steigenden Preisen und Höhren gehalten. Auch noch mehr Steuernzahlen. Das ist eine kalte Progression, ungerecht. Es ist eine heimliche Steuererhöhung. Und die beseitigen wir mit vielen Milliarden. Ich würde gerne darüber hinausgehen. Und noch zusätzlich bei der Steuer was reduzieren. Und zwar für alle. Also von dem, der eine ganz kleine Lohnsteuer zahlt, bis hin zu denjenigen, die im Vernehmenssteuern zahlen. Aber die Voraussetzung ist natürlich, dass wir im Start schauen, auf was verzichten wir an Ausgabe. Also, du kannst Steuern ja senken, dann, wenn du sagst, okay, das auf der anderen Seite, leisten wir uns nicht mehr. Und da haben wir unser Gespräch mit begonnen. Ich glaube, man kann in Deutschland viele Milliarden im Start sparen. Wie viel denken wir uns? - Und kurzfristig. 20 Milliarden Euro. Kurzfristig? - Kurzfristig. Und wie viel einer macht der Staat? Eine Billionen. Eine Billion? - Mhm. Da siehst du schon. 20 Milliarden zu einer Billionen. - 2 Prozent? Ja, das ist, das ist, deshalb kurzfristig. Mittelfristig ist da noch mehr drin. Und was denkst du, ist mittelfristig drin, wenn man wirklich sich jetzt echt Parteiübergreifend sagt, "Ai, wir müssen an den Staat ran, wir müssen effizienter werden, bei gleichbleibender und besserer Qualität von den Funktionen, die der Staat liefert aktuell." Das ist jetzt eine Daumenpeile. - Gell, so üblich. Aber es ist jedenfalls dann mehr als 2 Prozent drin, wesentlich mehr. Das muss eine ganz kleine Einschränkung machen, damit Seriös bleibt. Trotz allem, dass wir es seriös bleiben. Wir haben einen Bereich, da müssen wir mehr Geld ausgeben. Das heißt, alles, wo wir effizienter werden, müssen wir gegenrechnen, dass es einen Bereich gibt, der mehr Geld braucht, nämlich die Bundeswehr. Bundeswehr wird in den nächsten Jahren einige Milliarden mehr aus dem Haushalt benötigen. Das heißt, wir machen den Staat effizienter für Steuersenkung und so weiter. Aber wir müssen umso effizienter werden, weil wir gleichzeitig auch bei der Bundeswehr mehr Geld ausgeben müssen. Und insofern, also um Seriös zu sein, muss man das angeben. Also es geht mir nicht darum, dass der Staat abmagert auf einen Grippe, das nix mehr kann. Aber wie du eben sagst, er muss fit werden. Also stark und handlungsfähig, da, wo wir ihn brauchen. Und da, wo er lästig ist, kann er sich zurückziehen. Mhm. So, jetzt muss ich gleich weiter. Okay, ich hab viele Sachen hätt ich noch, aber ich komm wieder. Gerne, ich würde. Was wünschst du dir persönlich für die nächsten Jahre für Deutschland? Unabhängig davon, ob du und deine Partei obies schafft oder nicht. Wovon gibst du wenig? Was würdest du den anderen Parteien auch mit auf den Weg geben? Als Mensch zu verstehen, dass Wohlstand, Demokratie, Freiheit und Frieden keine Selbstverständlichkeit sind. Sondern all das, auch die Demokratie selbst, muss immer wieder neu erarbeitet werden. Es ist nicht ein Niveau, das man einmal erreicht hat, die so ein Erbe, das man bekommt und dann geht man damit um und verschwendet das, sondern das muss immer neu erarbeitet werden. Und das müssen wir verinnerlichen, weil wir manchmal in Deutschland so verschwenderisch mit Wohlstand und Demokratie umgehen und sagen, das haben wir alles. Ja, Frieden, Freiheit, das alles garantiert. Und es geht jetzt um andere Dinge. Nein, ich glaube nicht. Ich glaube, dass die schneller verloren sind als man glaubt, wenn man nicht aufpasst. Ja. Ich sehe es genauso. Und das ganze solte aus einer Position der Stärke heraus passieren. Und wir sollten uns auch nicht schämen, als Deutschland unsere nationalen Interessen mal wieder klar und deutlich zu sehen und die auch zu verfolgen. Dann hören uns auch die anderen zu. Ja, so ist es, wir könnten wirklich drei Stunden sprechen, aber nur den eingedankener. Wir laufen als deutsche gerne, somit erhobenem Zeigefinger durch die Welt und wollen andere belehren. Ich habe aber festgestellt, als ich noch Regierungsmitglied war, die anderen wollen von uns gar nicht mehr belehert werden, sondern die fragen sich mit welchem Recht wollt ihr uns eigentlich belehren. Also früher war ihr wirtschaftlich stark. Da konnte ihr eure Argumente mit Wirtschaftskraft untermauern. Hat man euch ernst genommen, weil Technologie, Wirtschaftsnation und so weiter. Heute seid ihr immer noch sehr moralisch unterwegs, aber wie sieht es bei euch eigentlich zu Hause aus? Was leistet ihr eigentlich noch so? Und ich will nicht sagen, dass wir belechelt werden. Das wäre jetzt übertrieben. Es gibt auch noch schon eine sehr große Anerkennung und Respekt gegenüber Deutschlands. Aber so eine Skepsis, so ganz vorsichtig geschaut wird nah. Bei euch, einem ihr so machten ihr, habt ihr habt ihr einen Plan oder habt ihr keinen Plan. Und ja, also die geopolitische Stärke unseres Landes und die wirtschaftliche Stärke Deutschlands, die hängen ganz eng zusammen, nur erhobener Zeigefinger, das läuft nicht. So, jetzt ist es sehr mich weiter aus. Ja, es war eine Freude, lieber Tim, danke. Ich wünsche dir weiter, in einer tolle Gäste, sondern achtung eine Besonderheit. Ich wünsche dir gute Geschäfte. Warum? Wenn deine Geschäfte laufen, dann kannst du deine Mitarbeiter gut bezahlen. Und du zahlst hohe Steuern und davon profitieren wir dann alle. Ja, das mache ich gerne. Vielen Dank. Und dann das nächste Mal schreibt gerne in die Kommentare, was euch interessiert. Außenpolitik hätte mich auch ganz interessant gefunden, dass deine Meinung dazu ist. Aber das machen wir das nächste Mal, liebe Freunde. Christian hat nämlich noch ein strammes Programm und hat sich extra Zeit genommen, herzukommen, obwohl er die eigentlich gar nicht hatte. Deswegen war das heute eine schnelle, kurze Sonderfolge. Wir sehen uns aber bald wieder und ich hoffe auch, wenn es vielleicht schwierig ist, Freiheit und alles das, worüber wir gerade gesprochen haben, direkt zuzuordnen, was das für ein Selbstbedeutet ist, ist es vielleicht interessante Impulse, sich mit den Themen auseinanderzusetzen. Ich habe 100 Tage Zeit knapp 93, um genau zu sein, um euch mit den Themen zu beschäftigen, damit ihr dann eine gute Entscheidung an der Wahl und eine Treppe treffe ich euch zu. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit. Wir sehen uns beim nächsten Mal. Macht's gut. Ciao. - Ciao.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Der Podcast-Host führt eine Sonderfolge mit Christian Lindner ein, um politische Inhalte jenseits oberflächlicher Medienberichterstattung vertieft zu diskutieren.
  2. Kritik an der aktuellen politischen Berichterstattung, die Misstrauen schüre und sich auf persönliche Konflikte statt inhaltliche Tiefe konzentriere.
  3. Ziel des Formats ist es, verschiedene politische Positionen sachlich darzustellen, um Hörern eine informierte Wahlentscheidung zu ermöglichen.
  4. Christian Lindner diagnostiziert für Deutschland eine wirtschaftliche Krise mit Jobabbau und ein Gefühl der politischen Vernachlässigung bei Bürgern, was zu Polarisierung führe.
  5. Lindner verteidigt seine Blockadehaltung zu Themen wie Steuererhöhungen und die Schuldenbremse als notwendig zur Inflationsbekämpfung und wirtschaftlichen Stabilisierung.

Summary:

In dieser Podcast-Sonderfolge begrüßt der Host Christian Lindner, um einen inhaltlichen Fokus auf Politik jenseits oberflächlicher Medienberichterstattung zu setzen. Der Host kritisiert, dass aktuelle Formate oft Misstrauen schüren und sich auf persönliche Konflikte statt Substanz konzentrieren. Sein Ansatz ist es, Politikern Raum für ausführliche Argumentation zu geben, damit Hörer sich ein eigenes Bild machen können, insbesondere vor der anstehenden Bundestagswahl.

Lindner teilt seine Diagnose für Deutschland: eine sich zuspitzende Wirtschaftskrise mit Stellenabbau und die Wahrnehmung vieler Bürger, mit ihren Alltagsproblemen (wie steigende Energiekosten oder Sicherheitsbedenken) von der Politik nicht gesehen zu werden. Diese Faktoren könnten zu gesellschaftlicher Polarisierung führen. Lindner rechtfertigt seine politischen Positionen, wie die Blockade von Steuererhöhungen und das Festhalten an der Schuldenbremse, als notwendige Maßnahmen zur Inflationsbekämpfung und wirtschaftlichen Stabilisierung.

Er betont, dass soziale und ökologische Politik eine funktionierende Wirtschaft voraussetze, woran die Ampelkoalition gescheitert sei. Das Gespräch zielt darauf ab, politische Philosophien sachlich zu vermitteln und ein Gegengewicht zur gängigen Berichterstattung zu bieten.

FAQs

Um verschiedene politische Sichtweisen und Inhalte vorzustellen, damit Hörer eine informierte Wahlentscheidung treffen können, basierend auf inhaltlicher Tiefe statt oberflächlicher Berichterstattung.

Er sieht eine sich zuspitzende Wirtschaftskrise mit Jobabbau und eine Polarisierung der Gesellschaft, da sich viele Menschen von der Politik nicht gesehen fühlen, insbesondere bei Themen wie Sicherheit und Alltagsproblemen.

Er erkennt an, dass die Koalition in einigen Krisen wie der Gasversorgung schnell reagiert hat, kritisiert aber, dass sie keine gemeinsame Antwort auf wirtschaftliche Herausforderungen und soziale Sicherheit gefunden hat.

Weil sie verhindert, dass der Staat durch zusätzliche Schulden die Inflation anheizt, und im Zusammenspiel mit der Notenbank zur Preisstabilität beiträgt.

Er konzentriert sich auf inhaltliche Tiefe und Verständnis, anstatt Politiker zu konfrontieren oder ihre Glaubwürdigkeit anzuzweifeln, um ein Gegengewicht zur üblichen Medienberichterstattung zu schaffen.

Er blockiert solche Maßnahmen, da sie aus seiner Sicht die wirtschaftliche Freiheit einschränken und die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands schwächen würden, und betont, dass Wähler, die dies wollen, ihn nicht wählen sollten.

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