In dieser Podcast-Folge der DFB-Akademie spricht Christian Eichner, Trainer des Karlsruher SC, über Respekt und Anerkennung im Profifußball. Er definiert diese Begriffe als eine Kompetenz, die an der Schnittstelle zwischen Fach- und Sozialkompetenz liegt. Für Eichner ist es essenziell, authentisch zu sein und sich regelmäßig Feedback aus der Mannschaft oder dem Staff zu holen, um sich weiterzuentwickeln. Er betont, dass Respekt sowohl darin besteht, Anerkennung zu erhalten, als auch darin, sie anderen zu geben – etwa Spielern, Verantwortlichen oder gegnerischen Trainern. Ein Beispiel ist sein Verhalten nach Spielen: Er geht immer zur Coachingzone des Gegners, auch nach hohen Siegen oder Niederlagen, um Respekt zu zeigen. Eichner erklärt, dass er Wertschätzung besonders von den Spielern schätzt, aber auch die Anerkennung der Fans als große Motivation empfindet. Im Umgang mit jungen Talenten legt er Wert auf Gleichbehandlung, vermeidet A- und B-Spiele im Training und führt regelmäßige Gespräche, um auch Spielern ohne Einsatzzeit das Gefühl zu geben, gesehen zu werden. Er betont, dass respektvoller Umgang ein tägliches Thema ist, besonders bei Mannschaftsumbauten, und dass negative Rückmeldungen immer in einem positiven Rahmen gegeben werden sollten, um die Zusammenarbeit zu stärken. Eichner schließt mit der Überzeugung, dass Fachkompetenz allein nicht ausreicht – soziale Kompetenz und Respekt sind entscheidend für langfristigen Erfolg und Kontinuität im Profifußball.
Das Elemental ist authentisch zu sein, dass man sich selber in der Sache wohlfühlt, dass man aber auch Erfahrungen zulässt und vor allen Dingen sich auf Feedback holt. Aus der Mannschaft, wenn man das aus der Mannschaft nennt, möchte vielleicht dann eher aus dem Staff vielleicht gibt es da jemanden, der eng an der Mannschaft dran ist, der auch schon ein bisschen Lebenserfahrung hat, wo ich mir dann mal Feedback holen kann. Und das dann aber überprüfen muss, wenn man das selbst wahrnehmen, weil ich glaube nur dann, wenn man das zulässt, wenn man dafür auch offen ist und wenn man die Dinge auch wirklich aus so fühlt, wie das uns vielleicht jemanden mal zurückspiegel, kann ich da auch einen Schritt vorankommen. Trainer Kompetenzen im Profifußball. Eine Podcast-Serie der DFB-Akkardemie. Die Folge mit Christian Eichner wurde am 20. März 2024 in Karlsruhe aufgenommen. Hallo und herzlich willkommen zum Podcast der DFB-Akkardemie, in dem wir über Trainer Kompetenzen im Profifußball sprechen. An seinem Küchler und ich sind heute in Karlsruhe und treffen hier im Wildpark des Karlsruhe SC auf Christian Eichner. Wir sprechen über Respekt und Anerkennung. Für den einen, ja mögen das grundsätzliche Werte so im Umgang mit anderen Menschen sein. Im Fußballkontext wollen wir diese heute mit Beispielen belegen und den Transfer in die Praxis schaffen. Christian, dafür bist du gleich zuständig. Erst mal vielen Dank für dein Zeit und Bereitschaft, dich mit uns über dieses Thema zu unterhalten. Anselm mit der Zeit unsus Podcast ist ja auch mein anfänglicher Respekt. Die gehen über nicht abgehäbt, sondern tatsächlich noch stärker und größer geworden. Du scheinst also hier ein bisschen was richtig zu machen. Deine Arbeit ist ja die Basis unserer Podcast, die Theorie, die wir mit dem Blick in die Praxis erweitern. Respekt und Anerkennung im Profifußball. Das sind für mich große Worte, fast Worte-Hülsen, die wir heute schon erstmal mit Leben füllen müssen. Hallo, von meiner Seite schön wieder hier zusammenzusetzen, diesmal in Karlsruhe. Und denn ist deine Anfangsworte, die gehen heute runter wie Öl. Das solltest du ja angewöhnt, das öfter zu machen, weil Komplimenten an mich zu verteilen. Und wenn ich über Komplimente spreche, dann sind wir auch schon voll im Thema drin. Denn Wertschätzung ist ein ganz wichtiges Wort, das in Zusammenhang mit Respekt und Anerkennung fällt. Und ich bin mir sicher, dass wir heute immer mal wieder darüber sprechen. Und Respekt und Anerkennung ist am Ende des Tages tatsächlich eine Kompetenz. Natürlich könnt man sagen, es ist auch ein Wert, aber es ist auch eine Kompetenz. Und befindet sich in der Schnittstelle zwischen der Fachkompetenz und der sozialen Kompetenz. Und das erwähn ich heute deswegen, weil es geht auf der einen Seite darum Respekt und Anerkennung entgegen gebracht, zu bekommen als Coach, als Trainer und als Mensch. Und auf der anderen Seite aber auch darum Respekt und Anerkennung anderen Menschen zu geben, den Spielern, den Verantwortlichen, anderen Trainern und so weiter und so fort. Und ich freue mich total auf diese Folge. Auch wenn es mit dem ersten Blick auf diese Worte gar nicht so leicht fällt, wer zu wissen, worum wir, worüber wir heute sprechen. Und wenn ich aber auf unseren heutigen Gast schaue, dann sage ich, ich glaube, es passt heute richtig, richtig gut. Das wir überresst Respekt und Anerkennung sprechen. Und Christian, hallo auf meiner Seite. Schön, dass du da bist. Was verstehst du unter Respekt und Anerkennung? Ja, zunächst mal herzlichen Dank für die Einladung. Ich habe zwar den ein oder anderen Podcast schon mal machen dürfen, aber es ist immer noch was Besonderes, finde ich auch als Weidligardreiner in so einem Format, dann Gast sein zu dürfen. Ja, ich möchte euch kaum widersprechen, weil ihr habt diese beiden Begrifflichkeiten, die ich elementar finde in der tagtäglichen Arbeit, zum einen fachlich, zum anderen aber auch sozial. Und im Fußball finde ich sogar die Drennshärfe, gar nicht so einfach zu ziehen. Zwischen beiden Begrifflichkeiten, weil ich fange mit einem Beispiel an, ohne euch zu überfahren, wenn ich einem erfahrenden Spieler vielleicht mitteilen muss, dass er jetzt nicht zum Einsatz kommt. Dann ist es auf der einen Seite, da gebürt es dem Respekt und der Anerkennung, wenn man das mal so umgangsprachlich benutzen darf, zumindest in meiner Wahrnehmung, dass ich mit diesem Spieler kurzen Kontakt aufnehme, je nachdem davor oder danach, was dann immer auf von der jeweiligen Person abhängt. Und gleichzeitig ist es ja neben der sozialen Geschichte, aber auch eine fachliche Form von Respekt, dass ich zum einen das Versuch fachlich zu erklären, und da mein Respekt gegenüberbringe. Und andererseits ist aber die soziale Komponente, die für mich im Alltag einfach ein Abslude Grundbedürfnis darstellt, in der Zusammenarbeit mit den Jungs absolut genauso notwendig. Also deswegen ist es total schwer für mich, beide Begrifflichkeiten, sozial und auffachlich zu trennen. Dafür ist Ansemdarkis. Da bauen wir gleich drauf, bringen das aber auch natürlich wieder zusammen. Du bist schon sehr schnell in die Praxis gegangen. Ich freue mich auch darauf, da gleich nochmal näher drauf zu schauen, nochmal zu schauen. Du hast unterschiedliche Spielertypen, du hast den erfahrenden angesprochen, wie ist es mit Talenten? Aber wir starten eigentlich immer allgemein ja in unserem Podcast. Wir sprechen über verschiedene Trainerkommitänzen. Und starten einmal mit der Frage, was zeichnet denn für dich jetzt mal abseits von irgendwelchen Alters und Leistungsklassen einen guten Trainer aus? Ich glaube, dass er zunächst einmal versich ganz genau herauskristallisieren muss, für was er stehen möchte, wie soll so sein Fußball sein? Der muss für mich jetzt auch nicht zwingend ständig jede Woche für euch vielleicht erst mal erkennbar sein, weil es ist nicht so ganz einfach von der Außenperspektive. Aber ich finde, wenn er dem Spiel zuschaut, wenn er es später analysiert, sollte in der Märzahl der Fälle eine hohe Identifikation stattfinden zwischen seinen Ansichten über Fußball und auch dem, was die Jungs dann auf dem Spielfeld umsetzen. Das ist glaube ich so ein großer Rahmen, der das Ganze abdeckt oder umhandelt. Zum anderen muss man sich relativ schnell klar werden aus meiner Sicht auch, wie gehe ich mit der Mannschaft um? Also, wir machen es mal ganz plakativ, bin ich ein nahbarer Trainer oder bin ich eher ein Trainer, der eine gewisse Distanz haben möchte, um vielleicht emotionale Entscheidungen besser an die Spieler transportieren zu können. Wie gehe ich auch mit meinem Staffum? Also da ist eine fachliche Kompetenz, die ich am Anfang, wie soll sich unser Fußball anfühlen, wie soll der aussehen? Und soziale Kompetenz, die man jetzt eingangs aus schonmal von mir erwähnt haben, wie gehe ich mit Spielern um, wie gehe ich mit meinem Staffum? Das sind für mich total übergeordnete Kompetenzen, die aus meiner Sicht ein Trainer unabdingbar haben sollte. Und dann sollte er natürlich auch noch die Glückskomponente irgendwie in der Tasche haben, um weil die brauchst du heute zu Tage einfach. Wenn ich gerade so in meinen Alltag reinschauere, wo die Liga total eng ist, ist glückohe, dass das eine Kompetenz ist. Aber wenn das ab und zu meiner Seite wohnt, glaube ich, ist Kondinuität manchmal auch leichter zu leben. Wir sind ja jetzt eigentlich direkt reingestolpert in unsere Folge. Das hört sich sehr negativ an. Ich finde es nämlich total spannend, wie direkt und schnell wir jetzt eigentlich total in der Thematik sind. Und ich möchte da vielleicht sozusagen zur Struktur, vielleicht noch mal sagen, ich glaube, dass es total interessant ist, sonst zwei Perspektiven zu betrachten. Auf der einen Seite eben Anerkennung und Respekt, die dir entgegen gebracht wird in deiner Arbeit. Und wie du mit Menschen als Zusammenarbeit ist, um eben Respekt und Anerkennung zu geben. Und ich habe im Vorfeld zum Beispiel mit Trainern gesprochen und mal mehr gefragt, wie sie eigentlich Respekt und Anerkennung von anderen Menschen erleben. Und ich habe schon oft gehört, das ist etwas, was ich jetzt nicht so oft entgegengebracht bekomme in meiner Arbeit als Trainer, egal von welchen Rollen. Wie nimmst du das war? Ich habe absoluter Grundsatz, dass ich versuche in meiner täglichen Arbeit und dazu zähle ich auch, wie gehe ich mit einem Kollege am Spielfeld ran um, wie gehe ich in der Niederlage um oder auch bei einem Sieg. Also dass ich bei einem 7-0, wenn ich jetzt ein aktuelles Beispiel nehme, nicht irgendwie der Handelmann mach, nach jedem Tor und von meiner Mannschaft erwarte, dass ihr da noch einen Beinschuss und da noch irgendwas macht. Und das weiß ich, da wäre ich richtig eklig gewesen am Sonntag nachmittag. Und genauso wird man mich beispielsweise auch bei Niederlagen. Das kann man Gott sei Dank abprüfen, also das ist nicht einfach so daher gesagt, ist mein erster Gang immer rüber in die Coachingzone. Und so versuche ich den übergeordneten Begriff, ich behandle die um mich rum so, wie ich es gerne auch hätte. Wenn man jetzt so ein Motto bräuchte, ohne dass man danach immer das immer so übergeordnet bräuchte, aber ich bin so groß geworden und so versuche ich einfach auch die Leute um mich rum zu behandeln. Und dadurch habe ich rund um die Spiele vor allen Dingen aber hier im Innenleben. Ich glaube schon, dass das der Grund ist, warum es möglich ist, auch heute neben natürlich hoffentlich auch erfolgreichen Spielen relativ lange bei einem Club tätig sein zu können. Schon spannende Einblicke von dir, ich glaube, respektvoll behandelt zu werden oder jemand anderen zu behandeln an, wie du es gerade gesagt hast. Es geht ja damit einher, dass ich für mich auch definiert habe, was bedeutet das für mich? Was ist denn respektvolles behandeln, respektvoller Umgang? wenn du so umdreht.
Wie du umgehst mit dem Trainer, mit dem gegnerischen oder mit deinen Spielern oder hier im Verein. Die wird das aber nicht so entgegen gebracht. Ja, sagen wir mal, es fühlt zu dich in so einer Situation angegriffen oder reflektierst du dann auch für dich kurz und sagst, ja, der hat jetzt hoch verloren, der gegnerische Trainer. Das kann ich total nachvollziehen, dass sehr gut drauf ist. Also klappt das in der Situation oder beschäftigst du dich dann damit machen? Ich beschäftige mich auf jeden Fall damit, weil ich es versuche, natürlich sollte, dass man nicht vorkommen, es für mich einzuordnen. Also ich hätte totales Verständnis gehabt, wenn jetzt jemand sagt, du nach einem 7.0, lasst mich erstmal eine halbe Stunde in Ruhe, bevor du jetzt in meine Coachingzone kommst. Weil ich komme natürlich auch, wenn wir gewonnen haben. Also ist ja logisch, aber ich komme nicht um mir die Glückwünsche abzuholen, sondern weil ich einfach so für mich entschieden habe, dass ich nach dem Spiel, dem gegnerischen Coaching, die Handgebe genauso wie vor dem Spiel, weil ich glaube, dass sehr viel darauf einzahlt, was wir zum Thema heute haben, nämlich Respekt und Anerkennung. Und das kann ich im Guten wie in einem schlechten Tag auch leber machen. Ich habe Verständnis logischerweise, finde es aber dennoch, dass ich bei allen Situationen als Führungskraft, und ich glaube, dass das Trainer einfach darstellen, sollte das trotzdem möglich sein. Da habe ich bisher in den meisten Fällen auch total positive Erfahrungen gemacht. Und wenn das dann im Anschluss auf der PK erst wäre, ist das für mich auch noch möglich. Aber wenn daraus irgendwie längerfristig beim nächsten Spiel irgendwie wieder irgendwas stattfinden würde, dann bin ich nicht dünnheudig, aber das ist etwas, womit man mich eigern kann. Wie viel Anerkennung braucht Christian Eigner? Ich glaube mindestens genauso viel wie wir das alle benötigen. Ich glaube, Anerkennung ist was Schönes. Ich freue mich auch, wenn meine Frau was Schönes sagt, im Privatleben, wenn ich meinen Zettel abgearbeitet habe am freien Tag, den sie mir morgens hinterlassen hat, wenn sie zur Schule geht. Und sie kommt heim und ist überrascht, dass vielleicht sogar noch Bluse einstatt gefunden hat. Keine Ahnung, etwas, was nicht auf dem Zettel steht. Auch etwas, worüber ich mich freue und am meisten freue ich mich allerdings tatsächlich. Und da habe ich eine ganz, ganz kindliche Freude in mir auch, wenn die Zuschauer tatsächlich zufrieden, während im Spiel aufstehen und singen das KSC-Lied oder Klatschen der Mannschaft nach dem Spiel zu. Und das ist jetzt, hört man oft von Drennern, aber das ist wirklich in meiner Rolle aktuell die größte zu Friedenheit und Anerkennung, die jetzt Gott sei Dank erst mal in Jungs zu teil wird. Aber die ich dann für mich so mit nach Hause nehmen und sagen, heim, heute haben wir ein paar zufrieden und glücklich gemacht und dann bin ich sauer. Ich fragte es deshalb, weil es super interessante Studien auch gibt aus der Wirtschaft, wo man eben herausgefunden hat, dass negatives Feedback deutlich häufiger kommt als positives Feedback und dann bin ich eben beim Thema Wertschätzung. Also im Endeffekt, Wert, welchen Wert schätzt man ein bei einer Person. Und Endeffekt arbeitet man ja mit Menschen, die ja oft eine gewisse Weise alle in der Wertschätzung brauchen, aber auch man als Drenner ist, auch ein Mensch freut sich über eine positive Wertschätzung. Was bedeutet es dir, wenn auch meine Außenstehender zu dir sagt, dass deine Trainingseinheit sehr gelungen war, deine Spielvorbereitung sehr gut war? Am wichtigsten ist es mir tatsächlich, wenn es aus dem Innenleben kommen von den Jungs, dass es mir tatsächlich der größte Wert, den mir mehr geben kann und um das Thema vielleicht zunächst mal noch mit negativen Feedback aufzugreifen. Auch da kann ich ja Respekt und einer Kennung reinbringen, weil es ist ja schon die Art und Weise, wie ich auch ein negatives Feedback jemandem gebe. Das muss ich ja auch wöchentlich oder punktuell mal den Spielern geben, aber auch da sind diese beiden Begriffe übergeordnet, weil ich kann das ja einfach relativ blum machen oder ich kann es wirklich versuchen, einen guten Rahmen zu bringen, dass das Gespräch gut war, dass es gibt ja trotzdem was positives und irgendwo in diesem Bereich muss ich diesen Ansatz, den vielleicht eher mal nicht so positiv für den Spieler ist, muss ich das ja einbündeln und ich bin da einfach überzeugt davon, wenn man ein positives Gespräch führt, wenn man das dann auch versucht auf Augenhöhe zu führen, dann glaube ich, nimmt der Spieler auch meist mit, weil wir müssen ja weiter zusammen arbeiten oder wir arbeiten weiter zusammen. Und das sollte unsern hätte irgendeinen Gespräch auf einmal so auseinander dividieren, weil das wird ja mulübliiziert, das geht ja zu Frau, zu Freundin, zu den Eltern, zu den Berater im Fußballgeschäft, wie es dir das genauso wie ich, wird das relativ schnell weiter mulübliiziert und deswegen finde ich das sowohl im Innenleben, wo vielleicht gar nicht so viele mitbekommen, als auch außen sehr wichtig, aber wenn man eine Trainingsanheit gelungen ist, herrlogisch, das ist schön, wenn das die Spieler sagen. Und das ist einfach sehr häufig Thema, mal bewusst auch kommuniziert, sehr oft unterbewusst, respektvoller Umgang miteinander und ohne den funktioniert es in der Gruppe ja auch gar nicht. Wie oft ist es bei euch Thema und nimm uns mal mit vielleicht in so ein Saisonverlauf, sprich dir auch zu Beginn einer Saison, wenn die Gruppe vielleicht ein bisschen durchgemisch wurde, über solche Dinge, wie gehen wir miteinander um, was es für uns respektvoller Umgang ist? Auf jeden Fall ist das Thema bei mir. Zumeist allerdings tatsächlich mehr, wenn die Gruppe so wie du es angesprochen hast, ein bisschen größeren Umbruch hatte und das ist ein tägliches Brot, wie wo wollen wir anlaufen, wie hoch wollen wir anlaufen, was wollen wir mit dem Ball anstellen, weil ich glaube, dass davon bin ich überzeugt, dass alle Trainer heute diesen Bereich Fachkompetenz, die auf diesem Niveau arbeiten und auch die, die vielleicht jetzt aus unterschiedlichen Gründen noch nicht dort angekommen sind, enorme Fachkompetenz haben. Da ich glaube da ist der Blickwinkel auf den Fußball des unterschiedlichen Kriterium. Aber ich bin überzeugt davon, dass wenn man einen Juppeinkest denkt, als ich groß geworden bin und mal Hitzfeld, wenn ich dann heute so diese Spieler aus der Generation reden höhe, fallen ganz oft, eigentlich zu allererst Begrifflichkeiten, die ihr heute zum Thema mit mir habt. Also da wird es nicht gesagt, der Und mal Hitzfelder hat einen Bomb-Betraining macht von Mondags bis Freitag, sondern der hat alle mitgenommen, der hat mit dem Rotation irgendwie ein gutes Gespür gehabt, hat alle respektvoller Umgang und genauso hört man es ja dann auch auf dem ganz hohen Niveau manchmal auch, wenn es nicht so ist. Und deswegen ist das im Alltag in der Vorbereitung, wenn es mal nicht so gut läuft, vor allen Dingen sind es viel, viel wichtigerer Themen als wenn es immer gut läuft. Kommt ihr da eine Situation in den Kopf? Vielleicht rett aus der Paxes, wo du sagst, da hat es man nicht gepasst, ohne jetzt Namen zu nennen und da mussten wir eingreifen? Ich muss kurz überlegen, ob es wirklich einen Treffen des Beispiels gibt mit respektvollem Umgang, aber da muss ich euch leider enttäuschen, ich würde euch aber anbieten, sollte es mir einfallen, kreche ich auf alle Fälle noch mal auf bei dem Thema. Und ich spring mal bei der Stelle rein, weil ich finde es ja auch dann auch mal wichtig zu betonen, wir reden ja, wenn wir jetzt zum Beispiel Respekt in dem Mund nehmen, dann reden wir häufig über so Grenzfälle, so so ganz starke Aktionen, wo jemand den anderen beleidigt oder schubst oder so, aber am Ende des Tages, wenn wir Respekt und Anerkennung, die Begriffe kombinieren, dann geht es ja bei Anerkennung auch häufig auch darum, dass ich einfach den anderen auch sehe. Es geht ja gar nicht immer nur darum, jemand zu sagen, wie toll jemand ist, sondern es geht ja auch darum, wenn ich jetzt vor allem auch an Spieler 17, 18, 19, 20 denke, den Spielern Zeichen zu geben, dass man sie sieht, man weiß zu schätzen, was sie tun, man über sieht sie nicht. Auch wenn vielleicht am Ende des Tages das Ergebnis ist, dass sie dann nicht dabei sind. Ich habe auch im Vorfeld gelesen, dass du auch sehr viel Wert darauf legst, auch eine Enge Beziehung zu den Spielern zu haben, wie schaffst du es da eben mit 18, 19, 20, etc. auch ich sage jetzt mal Respektvoll und Wertschätzen darum zu gehen. Zunächst einmal, dass ich tatsächlich auch jeden gleich behandel, logischerweise wirst du immer mal in Gespräch mehr mit Jerome Gondor, falls Kapitän führen. Du wirst auch eine automatisch engere Beziehung haben zu Spielern, die jetzt von Tag 1 dabei sind wie in Jerome oder Marvin Vanicic. Das ist etwas, was du glaube ich gar nicht auch wegradieren solltest. Das sind zum Beispiel im Alltag aus der Praxis. Gibt es bei mir keine A gegen B-Spiele. Ich weiß nur, die gibt es heute sicherlich noch, die gab es zu meiner Zeit reinweise jede Woche. Das bedeutet eigentlich für mich im Umkehrschluss, ich versuche den Spielern den Tag, der ihnen am meisten wehtut. Da müssen wir ganz offen sein, das ist eigentlich nur der Spieltag, wer vielleicht jetzt nicht ganz richtig, wenn du Nummer 18 bist, aber das ist hauptsächlich, das ist der schwerste Tag der Woche. Und wenn ich dann Dienstags oder Mittwochs noch mal so ein schwerer Tag rein hau und der Spieler weiß, ich hab das Spiel ich am Samstag wieder nicht, das weiß er vielleicht sowieso. Und das hört sich vielleicht nicht gleich nachvollziehbar an, aber es hilft ihm, wenn es nicht schon Dienstags und Mittwochs beim 11/11, das wir regelmäßig spielen, auch schon der Fall ist. Mach gemischte Mannschaften dadurch, spiele ich auch mit Jungs zusammen, die eine viel höhere Anerkennung vielleicht genießen, weil sie regelmäßig starten. Und das ist ein Einerpunkt und zum anderen werden diese Spieler zumindest versuchigst, haben regelmäßig Gespräche, genauso oft wie die Stadtspieler auch, die hauptsächlich auf dem Spielfeld sind. Ich versuche die Jungs auch, öfters in der Presse auch zu benennen, so oft wie es geht. Das sind eigentlich alles logische Dinge, nur ich durfte ja auch das Glück erfahren, ein oder andere Spiel gemacht zu haben. Das war bei mir jetzt auch nicht immer der Fall, also dass das immer so ist.
Das kann ich verneinen, aber ich kann mal einen Beispiel aus meiner Zeit nennen. Da hat es ralfrangig wirklich geschafft, auch in der Spielerbesprechung, wenn ich nicht gespielt habe. Ich drück es mal so aus und wenn es während dem Spiel irgendwie ein Problem gibt, dann haben wir draußen noch so Pfeile und so Superspieler, die können wir dann nachjagen. Das hat jetzt vielleicht mich angesprochen, aber ein anderer nicht, aber er hat's auch nicht machen müssen. Und es war sicherlich zu dem Zeitpunkt jetzt für ihn, war ich jetzt nicht das Wichtigste an der Spieltagsbesprechung, wenn ich auf der Bank saß und trotzdem hatte ich das Gefühl, wenn ich reinkommen, dann hätte ich mich gedacht, und das ist mega, mega wichtig, weil die Kabine direkt über das ganze Jahr und du sind all das Satzen der Stimme, du wirst jeden brauchen. Ich finde das eine überragende Speispiel, weil man neffekt, wenn Spieler dieses Sätze nicht glauben, in dem Fall von Ralfrangig, dann sind sie lippenbekenntnisse und dann wird es auch keiner toll finden. Du hättest es wahrscheinlich jetzt auch nicht als Beispiel gebracht und auf der anderen Seite wirkt es eben so, dass er das einfach glaubhaft übergebracht hat. Wir sprechen ja immer auf den Glaubwürdigkeit, dass die Schnittstelle wieder zu einer ganz anderen wichtigen Kompetenz, also dass du es schaffst, diese Worte so zu wählen, samt körpersprache, dass deine Spieler dir das eigentlich abnehmen. Das ist entscheidendes für mich immer und wenn ich Spielergespräche für mit potentiellen Neuzugängen, das geht ja jetzt wieder los, sind für mich immer zwei Dinge extrem wichtig. Ich will eigentlich von den Jungs hören, wenn sie selber Trainer werden, wo würden sie sich aufstellen am liebsten? Weil ich dadurch, gibt dir manchmal Jungs, sie sind so ein bisschen variabler einsetzbar und trotzdem will ich aber wissen, wo würde dir euch selber gern, wenn ihr Kapitänwert von eurer Mannschaft aufstellen? Und das andere ist lediglich eine Empfehlung, aber das ist mir wichtig. Ihr könnt gerne immer Jungs fragen, die bei mir waren und ich, weil man kennt doch immer mal irgendjemanden über ein, zwei Ecken und ich empfehle meistens Spieler, die net gespielt haben. Weil ich glaube, dass du davon auch wenn es ein Thema ist, aber die größte Glaubwürdigkeit dann noch mal abholen kannst und dann muss jeder selber entscheiden, aber das benutzt oder nicht, das ist dann jedem potentiellen Neuzugang selbst überlassen. Aber auch der Begriff Glaubwürdigkeit, der streift ja trotzdem auch immer ein Stück weit die heutigen Begriffung. Absolut und lass uns noch mal in der Kabine bleiben, du hast gerade auch angesprochen, hast du schon Trainer-Spieler Beziehung und wie ist das damit Respekt und Anerkennung? Bei dem Beispiel von Ralph Ragnick und dir und du bekommst es gesagt in der Kabine, dann ist es ja nicht nur an dich gerichtet, sondern jeder in dieser Kabine hört das, auch die anderen Spieler. Was sagt du zum Respekt, zum Umgang zwischen den Spielern in der Kabine und zur Regulierung vielleicht, wenn mal etwas nicht läuft? Wie musst du als Trainer eingreifen oder sagst du die Mannschaft, macht an sich schon so viel alleine, dass wir uns um dieses Feld gar nicht so sehr kümmern müssen vielleicht. Ja, das ist natürlich von Kabine zu Kabine extrem abhängig. Ich habe das große Glück, dass ich mit Jerome Gundorf, mit Daniel Gordon, mit Marcel Frank, Sebastian Jung, ich habe eine relativ erfahrenen Mannschaft, die noch aus einer Zeit kommen, die meinen Abklingen meiner Karriere noch so gestreift haben. Also da muss ich wirklich sagen, dass der Großteil der Kabine haben wir damals selber geregelt. Und das ist heute ein bisschen weniger, weil so diese Typen hört man ja oft nicht mehr so da sind, dass es eher ein bisschen ähnlicher, was gar nicht negativ ist, sondern das ist einfach eine andere Zeit. Und ich glaube, dass du dann öfters rein musst, um Dinge auszuschärfen, um Dinge klar zu machen und sehr gerne positive Beispiele zu nehmen von Jungs, die gar nicht so oft auf dem Spielfeld stehen. Die jeden Tag aber kommen und dafür einiges tun, um trotzdem ihre Rolle gerecht zu werden, weil oft ist es so, dass es den Jungs, den die spielen, geht es vielleicht teilweise mal zu gut. Ich habe Spiel, Spieliertes Spiel, ich bin wichtig und dann neigt mir vielleicht mal dazu, dass man vielleicht mal das ein oder andere ein bisschen, dass es fairer angeht. Und da muss man dann als Trainer reingehen, das ist ganz klar. Welche Herausforderung oder welche Rolle spielt da das Alter in der Kabine zwischen einem 19-Jährigen und einem 30-Jährigen? Ist es da so, dass man da manchmal vielleicht auch als Trainer versucht, da ein bisschen zu vermitteln? Ja, da bin ich aber ganz ehrlich, da komme ich noch von aller Schule, da bin ich schon so, dass ich heute glaube, das ist auch gut so. Die Jungen sind viel, viel weiter als wir das damals waren. Das muss man einfach ganz klar sagen, von auch von ihrer Erwartungshaltung. Also zu meiner Zeit, das war ja wie eine Nationalmannschaft. So mein Vater immer früher erzählt, wenn ich groß geworden bin, oh, der hat ja schon schnell nominiert worden, der hat ja erst 5 Spiele gemacht. Es hat zu seiner Zeit als er war, jetzt ist noch nett gegeben und so. Und es ist total interessant, weil ich die Dinge heute so ein bisschen besser verstehe von meinem Papa, also als vielleicht, als er mir das erzählt hat. Und deswegen ist es heute schon wichtig, dass man den Jungs den Boden gibt, dass sie diese Schnelligkeit auch erfüllen können. Aber trotzdem muss man sie ab und zu schon immer mal wieder abholen, dass es einfach was anderes ist, wenn ich mit einem Gleichalt dringend mich unterhalt, als wenn ich jetzt mit Jerome Gondo auf zu tun habe. Da gab es vielleicht geteilender Meinung, das ist für mich auch in Ordnung, aber ich komme halt noch so, dass ich sag, der Respekt vorm Alter, der Respekt vor dem Weg, den die Jungs schon gegangen haben. Ich glaube, ich sollte ich mehr mehr abschauen als vielleicht diese Jugendliche, Leichtigkeit oder Frische und Unbekümmernheit. Wie ist es dann da bei euch? Wir hatten schon mal eine Folge, da haben wir darüber geredet, denn es vielleicht erinnert, wie ich noch recht, da war ein Kiez war das. Jetzt wird übergesprochen haben, wer die Tore tragen muss. Tragen dann bei euch die Jungen, die Tore oder ist das auch etwas, was bei euch eben so anders ist? Nee, das ist tatsächlich so, auch wenn ich versuche, A gegen B gemischt zu machen und da vielleicht diese Rollenbilder zu verschieben, aus anderen Gesichtspunkten, alle Schule. Liegt vielleicht aber auch daran, dass ich einige, wie ich es angesprochen habe, erfahrene Spiele in der Kabinesitzen habe, die natürlich dann schon zum Ausdruck bringen. Jetzt bin ich den Weiden Weg gegangen, 15 Jahre und habe auf fünf Jahre die Tore geschleppt. Ich mache jetzt mit 35 nicht mehr und dafür habe ich jetzt zumindest, haben sie mit mir als Trainer jemanden, der dafür verständnis aufbringt. Und trotzdem muss man das ab und zu, auf vermitteln noch in der Kabine. Also das Thema, warum ist das denn so und damit haben wir punktuell ab und anmahlen, denn letzten Jahren durchaus immer mal zu tun gehabt. Aber dann kann man das wieder neu rein setzen. Ich habe auch gesagt, mit Mitte 30, mein Rücken macht das so nicht mehr mit, mit dem Kühlschirm. Auf jeden Fall, das müssen die jüngeren machen. Ich finde es tatsächlich ein cooles Beispiel finde ich Christian, weil nicht alle Trainer im Moment zu ticken und du sprichst von alter Schule. Auch aus dem Grundfall, du sagst, es ist halt bei den Talenten, die hochkommen, aufgrund, jetzt lass uns keine Generalkritik über das System machen. Aber die kommen alle aus dem LZ, vermeintlich wird dir da viel abgenommen. Du wirst aber auch ganz anders ausgebildet. Sind das dann Dinge, die tatsächlich fehlen? Also ist es eine Erfahrung, die du gemacht hast, aus deiner Spielerzeit heraus, dass du sagst, da müssen wir eingreifen als Trainer. Ja, das muss jeder Trainer darf das und muss das auch, was ich selber herausfinden. Also ich habe auch totales Verständnis, wenn jemand sagt, plakativ wieder formuliert, flache hierher dahin sind das absolute beste. Ich bin halt der Überzeugung, dass eine Achse auf dem Spiel fällt, die muss übrigens nicht vom Alter her jetzt 35 sein. Und dann, ich hatte letztes Jahr eine, da waren 22, aber es war trotzdem eine Achse. Das muss man immer wieder neu überprüfen und ich glaube, er war schon und das muss ich einfach wissen als Trainer, dass die Generation, die rauskommt, eine andere ist als die Generation, die mit mir damals, dass die besser war, sondern es ist eine andere Zeit, das erlebe ich bei meiner Frau in der Schule auch. Und mein Vater war auf 40 Jahre Lehrer, der hat das auch anders erlebt als wir das erlebt haben. Und entscheidend ist er nur als Trainer, dass ich diese Aspekte mit den meine tagtäglichen Arbeit mitnehme, dass ich mir dafür nicht verschließe und dass ich mir bewusst bin, dass ich mich nicht wundere, wie so man die Dinge jetzt so oder so sind, sondern ich habe die Erklärung dafür immer mal wieder und ich glaube, dass ich dann Schritt weiter bin, wenn ich mir dessen bewusst bin. Und irgendwann in 10, 15 Jahren gibt es wieder andere Dinge. Ich mache mal einen ganz, ganz harten Cut, bewusst an der Stelle, damit wir uns mal eine kleine Pause gönnen können von Respekt anerkennung. Und mich würde interessieren, was hat dir deine Profi Zeit gegeben für dein heutiges Dasein als Trainer? Ich glaube eine unbezahlbare Erfahrung, das ist schon sehr, sehr wichtig, dass du gewisse Dinge erlebt hast, um mal ohne dass ich euch ständig in diese Begrifflichkeiten reinziehe. Aber es ist ja logisch, dass wenn du den Erfahrungswert hast im guten wie im schlechten, werden Trainer mit dir gesprochen, wer da dir hatte, Entscheidungen erklärt, wer da dich glücklich gemacht, auf einem entsprechenden Niveau schaden, tut es dir sicherlich nicht, wenn du diese Geschichte hattest. Aber es ist net absolute Grundvoraussetzung, um dann überhaupt Trainer werden zu können oder ein guter Trainer zu sein. Und dann, da, er tap ich mich immer dabei, wie interessant und spannend ich finde, wie andere diese Erfahrungen nicht hatten, dann wie die gewisse Dinge angehen. Und das ist für mich total, total spät.
Und jetzt eine total populistische Frage hinterher. Du hattest ja doch einige interessante, erfolgreiche, langjährige Trainer in deiner Karri, auf die wir sicherlich dann auch gleich noch mal zu sprechen kommen. Von wem hast du dir am meisten abgeschaut und was genau? Da muss ich euch tatsächlich enttäuschen, weil ich eine Frage, eine Antwort von der Stange benutzen muss. Und die ist aber, die hört mal oft und die stimmt aber echt, weil du nimmst dialogischerweise von jedem Trainer das mit was dir einfach Spaß gemacht hat. Ich hab's oft gesagt, wenn Holgers dann ist, lasse ich mich heute Nacht anruft, um drei kommen zum Training. Es geht los, bin ich da, weil er dich einfach jeden Tag mit seiner Art alleine schon abgeholt hat, durch extrem taktische Elemente. Und bei ihr alle Fragen mitgenommen, Folgaffing gekommen, die Kabine, du hast eigentlich das Gefühl gehabt, das kann gar nichts passieren. Auch wenn ich nur drei Spiele hatte, aber die drei Spiele haben mir das Gefühl gegeben, wir werden alle drei gewinnen. Wir haben alle drei gewonnen, aber das war jetzt zufall. Und klar hast du auch einen Trainer wie Edde Becker, der so in deiner Anfangszeit ich mitgeprägt hat und am längsten bei dem warst, glaube ich, noch mal ein bisschen separat, glaube ich, auszubewerden, wenn du so jemanden hattest. Und ansonsten, die ich jetzt nicht genannt hab, die nicht weniger wertig, sondern einfach hab ich jetzt mal stellvertretend zwei, drei rausgepickt. Ich freue mich über deine Antwort. Ansellen fragt mich immer ab, an zu welche Folge ich denn am besten fand, die wir so haben und tatsächlich sag ich eigentlich genau das, was du gesagt hast, weil ich glaube, man kann immer von jedem irgendwas mitnehmen und dann bewertet man das für sich und entweder ist es negativ oder positiv, aber ich glaube, Inspiration und Impulse kann uns jeder geben. Ja, und vielleicht mal aus ein spannendes Beispiel, das fällt mir jetzt gerade noch ein, es ist mein Trainer damals in Kölnstorles-Sulbacken gewesen, der aus Dynami kam damals, ich glaube, von Kuppenhagen, der hatte eine besondere, besonderen Wunsch an das Verhalten der Außenverteidiger. Das hat natürlich leider mich betroffen und ich hatte im Mega Probleme damit in der Umsetzung. Hab auch nicht ab so 5.50, 5.50 gespielt und als Spieler, es siehst du die Dinge logischerweise so, wie sie dir in einen Schuss fallen, im Optimalfall oder halt auch nicht. Also, entweder ist es gut oder es ist halt nicht gut. In der Zeit reflektierst du selten so wie heute und wenn ich so aus der Zeit review passieren las, möchte ich heute das gleiche verhalten haben. Von meinen Außenverteidigern vielleicht nötigst du nicht 1 zu 1 zu 100 Prozent, aber es geht schon mehr in die Richtung als in andere und dann denke ich manchmal so mit Abstand, aber eigentlich war das gar nicht so schlecht, aber das wird euch vielleicht ab und zuhause mit Dingen gehen, die ihr schon erlebt habt, dass es erst im Nachgang mal pick macht. Ich wollte gar nicht sagen. Das war der Elfmeter, oder? Das ist die Frage, wer früher anläuft. Das ist so, dass es nur jetzt so ist. Lasst mal einfach so stehen, oder? Ja, aber natürlich hat man oft ihr Kenntnis hinterher und dein Gehnt würde mich auch interessieren. Als Spieler sieht man logischerweise den Trainer oft anders, auch in seinen Aufgaben und denkt sie vielleicht auch einfach mein Wieso hat er denn nicht das oder dies gemacht. Was war für dich da so ein Learning als so ein Trainer geworden bist? Du bist ja jetzt doch schon auch einige Jahre in dieser Rolle. Und woraufst du dann sozusagen ziehen kann das, oh, das ist doch eine ganz andere Hausnummer als ich vielleicht als Spieler gedacht hab? Alles fängt ja damit an, dass du als Spieler zum Training kommst und hoffst, dass du eine Stunde Zeit hast, der Kabine eigentlich jeglichen Müll zu erzählen mit den Mannschaftskollegen und von dieser Stunde beschäftigst du dich jetzt als Trainer mit der Trainingsvorbereitung. Das tägliche Brot an jeden Tag, also das wurde dir früher einfach abgenommen, dazu hast du es noch bewerten können, ob du es gut oder schlecht fandest. Also das waren optimale Voraussetzungen als Spieler und heute ist es so, dass du so viele unterschiedliche Einflüsse mit reinnehmen musst ins Training. Wer ist da, wer ist nicht da? Was machen wir heute? Wie ist die Belastungssteuerung? Das ist ein ganz neues Zentrales Wort, das in den letzten Jahren einzugehalten hat, dass du ja nicht zu viel machst und aber auch nicht zu wenig. Wir haben dann nicht 10 Uhr und dann gehen wir eigentlich auch schon raus, also der Zeit, oder die Zeit, um mit deinen Kroetrenern in Anführungszeichen und dass sie immer leider immer noch so, dass man auch viel Quark machen vor dem Training, die ist leider weniger geworden. Wir sprechen immer wieder, denn es ist auch über die Herausforderung zwischen menschlichen Bereich, weil man es ja doch mit ganz vielen Individuen zu tun hat. Und ich möchte noch mal zurückkommen zu dem, was du auch mal gesagt hast, dass dir eigentlich eine enge Beziehung zu den Spielern sehr wichtig ist. Das sind ja auch wieder Vornahtelle, wahrscheinlich die, die das mit sich bringt. Wie bekommst du es hin, auf der einen Seite diese Nähe zu haben, die dann dich dann vielleicht auch auszeichnet, irgendwann als Trainer und auf der anderen Seite, aber auch die Distanz, die es dann manchmal vielleicht auch zu wahren gilt, wenn es mal ethisch wird. Alles soll dich als Spieler relativ schnell merken und es merkt man spielstens dann an der Tonlage von mir, weil alles war so rund um Training, wenn man nette Übungen sind, rund um ein Spiel, wenn man es nicht irgendwie fünf Minuten vor Spiel beginnt sind und jeder fährt extrem hoch, kann sich bei mir jeder so frei bewegen, wie er das möchte, jeder an seiner Persönlichkeit und um mich in meinen Trainer-Team-Deng und schließt mich gleich mal mit ein. Da blüht, ständig, eigentlich, der Spaß, sondern wir versuchen, ständig irgendwelche Wettbewerbe zu machen, Spiele zu machen, um die Jungs einfach da auch bei Laune zu halten, weil es uns einfach aber auch einen großen, großen Spaß bereitet und sollte aber die Trainingsübung beginnen oder das Spiel beginnen. Erwarten wir von den Spielern, das schafft dann leider nicht immer jeder, das ist aber normal und da müssen wir dann halt nachhelfen, dann auch zu sagen, vielleicht müssen wir dann manchmal fünf Minuten eher auch schon runterfahren mit Spaß und Freude, damit derjenige der so ein bisschen länger braucht, dann auch komplett online ist. Aber ich habe bis zum heutigen Tag kaum schlechte Erfahrungen, mache mit dieser unfassbaren Nähe, also es ist wirklich nah, glaube ich, ich kann nur mal eine Spielerzeit vergleichen, mit der, wo wir heute zu tun haben und die Rückmeldung der Spieler. Der schlimmste Moment ist allerdings und wenn du viel näher hast, wenn ich überzeugt, ist der halt schlimmer, wenn du Spieler enttäuschen musst. Aber diesen Schuhe, denn akzeptiere ich dann am Ende des Tages. So geht es mir mit Anselm auch einfach. Ja, das ist ein nachvollziehendes Jahr, nach der kurze Zeit. Da sind wir voll nach Schublade drin, wir haben gleich in die Schublade gesteckt worden. Ja, das ist einfach. Vielleicht manchmal zu einfach. Wir haben vorhin schon viele von Trainern gehört, die dich auf deinem Weg begleitet haben. Ich habe mich mit noch einem unterhalten und zwar mit Marc Patrick Meister und das passt jetzt zum Karlsruhe. Erst mal soll ich dir natürlich, best du grüße bestellen. Vielen Dank. Sehr gerne Marc, du wirst es hören. In der Jugend und bei den Profis war die hier aktiv. Ja und Marc nannte bei dir Attribute wie fleißig, lustig, erdet, sehr guter Zugang zu Jungspielern und erhonorierte vor allem, dass du hier beim KSC ohne allühren, die man sich ein Ex-Profi ja doch mal mitbringen mag, all die Facetten des Trainer da sein, die angeeignet hast. Also von Grundauff tatsächlich und dabei sehr wissbegehrig war es, du sei es sehr respektvoll mit Entscheidungen umgegangen. Hast aber immer auch deine eigene Note reingebracht, wenn ihr als Trainer-Team jetzt ergeht. Das interessiert mich gleich nochmal, wie ihr als Trainer-Team auch miteinander umgeht. Nimm uns mal mit in deine Anfangszeit als Trainer. Du warst Profi, du hattest eine kurze Pause und bist dann hier beim KSC wieder eingestiegen. Wie war das für dich? Ja ich habe jetzt nie das ganz große Ziel gehabt, Trainer zu werden. Ähnlich wie als Spielernetter, irgendwie jeden Tag danach gelechtsabt. Ich muss jetzt zwingend Profi werden. Das hat mir einfach immer wieder geholfen, da eine gute Mitte zu fahren. Als mein Karriereende dann feststand, habe ich zunächst mal für mich klar entschieden, dass ich mein Lehramtsstudium fertig machen möchte. Steinwurfs vom Stadion weg. Und Edde Becker hat eigentlich auch nicht locker gelassen, mir eine Möglichkeit zu geben, mal im Endel-Zett wieder einen Fuß in den Fußball rein zu geben, wie es bei vielen ehemaligen Spielern ist. Und auch mal einen Fußball kennen zu lernen, der jetzt von der Art und Weise nicht anders ist, aber wo du erste Schritte als Trainer gehen musst. Ich bin dann auch jeden Tag. Ich habe ein Fahrtweg von 50 km einfach. Ich bin dann aus sechsmal hierher gefahren zum U17-Training mit Mike. Und hab dann von der Pige auf, von Mike natürlich extrem viel Trainerarbeit kennen und lernen dürfen von ihm mit Dingen, mit denen ich überhaupt noch keine Berührungspunkte hatte in der Vergangenheit. Und dadurch glaube ich, dass er da natürlich schon extrem lange sehr tief drin war in der Materie, und das hat man ihm gemerkt, oder ihm angemerkt logischerweise. Und dann jemand, der so ein bisschen frisch von außen kommen, der der in Anführungszeichen nicht mehr als seine Erfahrung mitbringen kann als Spieler. Ich glaube, ich war das eine sehr, sehr gute Mischung, um ein gutes Trainer zu tun, in der Phase darzustellen. Das ist ja immer wieder auch so die Frage, was empfiehlt man jetzt zum Beispiel auch Ex-Profis auf den Weg zum Trainer. Manche springen ja direkt dort rein oder werden dort zufällig reingeschubst. Andere gehen dann eben einen anderen Weg und bereiten sich darauf vor. Du hast dich sozusagen, kann man sagen, fast darauf vorbereitet. Ja. Wenn man es mal so war, aber die ging es ja auch.
auf einmal richtig schnell. Ich habe schon rausgehört, die hat die Zeit geholfen im Nachwuchs. Wenn es sozusagen nach dir gegangen wäre, zunächst mal etwas langsamer, gegangen bis zum Profitreiner. Im Nachhinein kann man natürlich sagen, gut gelaufen. Das weiß ich gar nicht. Ich glaube, dass ich auf alle Fälle jemand steigest an meiner Seite dann benötige und benötigt habe. Ich bin unendlich dankbar, dass ich das mit Slat haben bei Ramovic Haabe, der schon länger den Schritt raus hatte, aus dem Fußball und auch schon Trainererfahrung. Gesammelt hatte auch an der Seite dann im Profi-Bereich, beispielsweise von Mirko Slomker, weil ich dann ein ganz großer Freund bin auch einem Trainer-Team, die weil sie stergen, dass sie weiligen dann auch zu bedienen. Er hat eine große, ganz große Affinität zur Trainingsarbeit, nicht, dass ich die Net Haabe, also das bedeutet nicht immer, dass die Sterigen des einen hat, der andere kann lust drauf. Aber ich konzentriere mich eigentlich in der heutigen Zeit, fast nur noch, um diese Begrifflichkeiten, um dies heute geht, also um Mannschaftsführung, um Menschenführung, um das ganze drum rum. Ich habe meine große Freude an der Gegnervorbereitung, schneide die Dinge selber immer noch. Und so haben wir das in unserem Trainer-Team, der zweite Code-Rena, der aus dem U-17-Bereich kommt, Syros, der macht dann die Analyse und kümmert sich um die Jungen Spieler und so hat jeder seine Freude und so versuchen wir auch in dem Bereich natürlich darauf einzuzahlen, was wir jetzt in vielen anderen Elementen schon gehört haben. Cool, das finde ich spannend, dass du auch selber schneidest. Das hört man jetzt ja nicht unbedingt so oft, dass der Chef-Trainer das macht. Hier es liegt einfach daran, dass ich kein Vertrauen hab, sondern es gab und gibt jetzt bis zum heutigen Tag niemand hauptamtliches in der Analyse. Und ich schaue mir die Gegner selber an. Da bin ich noch so ein bisschen geprägt, dass ich einen super Gefühl habe. Ich hatte ja auch als Spieler das Gefühl, ich muss maximal gut vorbereitet sein, damit ich überhaupt mit spielen darf. Und so versucht es heute ein Frau immer noch zu leben. Ich versuche, über den Gegner, über die Spiele alles zu wissen. Aber ich muss jetzt nicht wissen, ob die 17-Flan geschlagen, das ist ja heute auch ein extremer, ein Einfluss, was Daten anbelangt. Das ist mir gar nicht so wichtig. Aber mir ist wichtig zu sehen, wie verhält sich der einzelne Spieler beim Gegner, wenn verschiedene Spielsituationen sind. Und da bin ich leider noch so ein bisschen, dass ich das am liebsten selber mache. Aber das wird auf Strecke nicht immer gut gehen. Also können die Initiative-Bewerbung reinflattern, hier waren keine See. Auf jeden Fall. Einen Teil, deiner Cheftrainerätigkeit. Tatsächlich Cheftrainerätigkeit ist der Medienarbeit. Aber es ist das Trainertie auch angesprochen und eben macht das ganze Ding zusammen. Deine Name steht oft oben drüber und auch in der Außendarstellung bist du natürlich der, die Kommentare abgibt. Wie steht es um Respekt und Anerkennung bei euch im Trainertie? Ja, ohne diese Begrifflichkeiten wird es nicht funktionieren. Also das müsste euch ganz einfach vorstellen, das ist eigentlich speziell mit Slatern, weil wir jetzt von Tag einsang zusammen sind. Und wir kannten uns vorher überhaupt nicht. Sondern wir haben gegeneinander gespielt, hatten jetzt aber keine Beziehungen in irgendeiner Form. Es gibt keinen Tag, wo wir nicht telefonieren, nicht mehrfach, nicht sprachnotizen schicken. Aber nicht immer um die Mannschaft zu known, um andere Dinge. Das ist einfach eine richtig tiefe, inige Freundschaft geworden. Das hat man glaube ich auch schon oft von Drehnern gehört, dass die Frauen abend zu das Gefühl haben, dass wir öfters miteinander zu tun haben. Es liegt leider in der Natur das Sache, weil wir halt gefühlt die ganze Woche zusammen sind. Und da gelten aber gleiche Dinge wie beispielsweise bei den Spielern auch. Ich habe dann überhaupt kein Problem, mich hier in diesem Raum, wo jetzt auch die Pressekonferenzen stattfinden, mich hinzusetzen und zu sagen. Ich hier in der Michern 2 sehen, einmal an einen Anstoßtor gegen den 1. FC Nürnberg dieses Jahr. Dass mein zweiter Code-Renar mit der Mannschaft einstudiert hatte in der Woche. Das könnte ich mir relativ einfach machen hier oben sitzen. Es hat ja eigentlich noch wieder gut zu überlegt in der Woche. Aber ich bin halt ein großer Fender von dann auch denjenigen hervorzuheben, der das initiiert hat. Und genauso hat man damals eine Situation, das wir gegen Kräuter führt. Eine Gelbrote hatte bekommen haben, lag 01 zurück in der Raute gespielt. Und haben einen inverteiliger Gelbrot verloren. Was passiert normalerweise, nehmst du eigentlich einen zweiten Stürmer runter. Also einer der beiden Stürmer und spielt 4-4 ein oder sowas. Es war eigentlich schon alles vorbereitet. So Slater noch nicht, so wirklich, Schablonenhaft. Das machen wir jetzt so. Und dann kommt Cyrus wiederum, die Ege und sagt, "Hey, wir müssen doch eigentlich das Spiel gewinnen." Und haben wir ihn so angeguckt, was Wildschutz von uns. Und hat er gesagt, er lasst die zwei Stürmer draus und dann irgendeine Außenmittelfeldraus. Dann nehmen wir halt mal ein 4-3-2. Herr, das Ende war mir gewinnen 2-1. Natürlich passt es jetzt das Beispiel, aber auch da logischerweise merken, dass die Medienvertreter und das ist von mich natürlich ein Gottesgeschenk, dann diese Frage zu erhalten, um dann einfach auch andere ins Rampenlicht zu schieben, die es dann auch in dem Tag wirklich verdient haben. Weil dieser Idee hatte ich 0,0 zu tun. Ja, klassisches Beispiel, auch andere da ins Rampenlicht zu stellen. Und es ist ja noch nicht immer selbstverständlich. Ich habe da noch eine Frage, wie die Aufteilung macht auf dem Platz, weil was man ja auch immer wieder hört ist, das Cheftrainer sagen, "Hey, ich möchte und muss irgendwo auch die Mannschaftstaktischen Element übernehmen." Ist es bei euch auch so oder sagst du, ne, du gibst eigentlich auch den Code-Trainer genauso die Optionen? Ich bin ein großer Fan von unterschiedlichen Stimmen. Das bedeutet einfach im Alltag, dass es natürlich Situationen geben muss, auch positiv, negativ, weil es es ergebnisunabhängig, dass der Chef gewisse Dinge einfach dann auch machen muss. Es kann mal sein, wir haben einen Spiel gewonnen, aber es war kein gutes Spiel, dann kann es schon mal sein, dass ich die Video-Analöse dann an mich nehme, weil ich dann dankbar bin, dass ich in einem guten Fall, dann trotzdem mal ein bisschen Scherfer reingehen kann. Und genau so ist es bei tagtischen Elementen, da gibt es Tage, wo ich sage, dass ich zwei, drei mal mache, ich will, dass jemand anderes das Räume einfach mal übernimmt, weil das bei den Spielern, bei einem Trainer, der schon lange da ist, so wie ich, glaube ich schon, dass du immer der Gefahr unterlegst, das haben wir doch recht letzte worieren, das war da letztes Jahr, als auch schon mal gesagt. Dadurch ist es so, dass ich da einen ganz, ganz großer Fan davon bin, dass wir da unterschiedliche Stimmen reinbringen, um das Aufmerksamkeitslevel einfach trotzdem zu verlängern. Ähnlich hat es Christian Streich gesagt, wenn man lange im Klub ist und mit Spielern länger zusammenarbeitet, dass es sich vielleicht schon irgendwann abnutzt und es dann auch schwierig wird, neue Impulse noch mal reizuhingen. Ja. Wie sitzen die Impresseraum, das ist gerade gesagt und hier ist ganz groß, des logen meiner Heimat, der steht hier drauf, lass uns einmal auf den KSC gucken im Vereinsbild, ist unter anderem auf von der Rolle des Klubs, die Rede davon, dass er für eine ganze Region steht und stolz auf das ist, was die Baden ausmacht. Hast du in Karlsruhe als Spieler, als Jugendtrainer und als Profitreiner schon ein paar Jahre auf dem Buckel, jetzt sehen wir, was macht denn diesen Verein so aus, was ist das besondere hier in der Region auch in Baden und was hat das vielleicht auch mit Respekt und Anerkennung zu tun? Ich versuche mal, mit einem Beispiel zu starten. Vielleicht gilt es auch für andere Vereine, ich kann es nur für meinen beschreiben. Ich, ein Spieler, der hier mal gespielt hat und der dann auf seine Reise geht, weil er sich hier super gut entwickelt hat und lasst den, ich kann ganz viele Beispiele nehmen, nehmen wir mal ihn stellvertretend. Für ihn war es so viel Reiz, diesen Klub noch mal erleben zu dürfen, nach all der Zeit, seines Erfolges. Und das habe ich stellvertretend so oft schon gespürt, dass es tatsächlich so gelebt wird, wie wenn man nach Hause kommt. Jetzt gibt es auf bestimmte Beispiele auch bei anderen Klubs, aber ich finde es in der Anzahl hier in Karlsruhe extrem. Man hat super viele gute Erfahrungen gemacht, mit Jungs, die schon mal da waren, wieder zurückgekommen sind. Kromischerweise funktionieren auch Trainer gut, die aus dem eigenen Nachwuchs gekommen sind, Edelbecker, Markus Kautzinski. Ich hoffe, vergesst keinen, meine Wenigkeit der Audenwege gegangen ist, ganz viele zweitliger Trainer, die aus diesem Klub herausgekommen sind, sind unterwegs. Und wir haben scheinbar irgendwas in uns, im Klub, familiär. Man geht einfach gut miteinander um, man weiß eine gewisse Wertigkeit für das Business zu haben, aber trotzdem weiß man auch, es ist am Ende ein Spiel und über das Regen wir uns auf, wie man hier in Karlsruhe sagt, und mir Trainer war mal durch. Und ich glaube, dass das eine ganz besondere Magist, die hier in diesem Klub inewohnt, die der erste FC Köln, wo ich Spieler sein durfte, auch hat auf eine andere Art, dann wahrscheinlich. Also, dass dieses Egalwo in Köln hingekommen ist, war der FC das Thema, wirklich egal wo, in allen möglichen Regionen. Und ich glaube, war das bei uns so, dieses Gefühl für den Klub wirklich extrem hoch ist und sehr stark gelebt wird. Das sieht man daran, wie viele Leute, allein schon, wie viele Jahre, die da sind in verschiedenen Dingen.
Funktion. Und ist es am Ende etwas und super gerne kann auch die Antwort einfach nein sein? Ja. Ist es etwas, was auch bei der Spielerauswahl wirklich eine besondere Bedeutung hat? Wir wissen ja alle, am Ende geht es darum, man möchte es beste Gesampaket bei dem Spieler haben, man muss natürlich auch kicken können. Und gleichzeitig ist für mich die Frage, welchen Einfluss hat das, was du jetzt auch gerade bei den KSC gesagt hast, auch auf die Persönlichkeit, die ihr sucht? Da würde aber glaube ich jeder, jeder Verein sagen, das hat eine Auswirkung. Ich glaube, welche Merkmale stellvertretend dann mehr hervorstechen von einem Spieler ist das unterscheid, oder unterschiedliche Kriterium dann? Ich habe es jetzt lustigerweise letzte Woche auf der PK angesprochen nach dem Spiel, das war so eine KSC-Woche, extrem viele Rückschläge, viel verletzte Krange, gesperrte, en Kreuzbandriss und trotzdem weiß ich aus meiner eigenen Zeit von Gegenspielern, die ich dann oft getroffen habe im Nachgang noch wie unangenehm es war, in Karlsruhe zu spielen. Es war zwar die Aschenbahn, es war eine so ein Fußballstadion, aber es war, hier musstest du immer erst mal durchkommen. Und so diese Art, das wird sie jetzt eher negativ an, das meine ich aber aus unserer Sicht eher positiv mit Widerständen umzugehen und auch die zu brechen. Hier ist nicht immer alles wunderbar gewesen in der Vergangenheit, auch von den Möglichkeiten her, aber die Leute, die da waren, die haben immer alles dafür getan, um einen wirklichen richtiger Gegner in einem sportlichen Sinne darzustellen. Plus das Publikum, man sollte man nicht vergessen, hier stehen 10.000 hinter einem Tor, das ist schon schon sagenhaft und auch auswärts, wenn ich dann sammstags nachmittags um 13.000 in Kiel, meine banane Schäle vor dem Spiel und sehe, dass da 1500 aus Karlsruhe, ich weiß nicht wann, losgefahren sind, das ist schon sagenhaft. Viel Identifikation, auch vielen miteinander, dann im Club selber, du sagst schon jetzt bis eine lange Zeit hier, ich kann mich erinnern, als wir auf dem Kiez waren, du hast es vorhin gesagt, ich glaube, Timo Schulz hat uns die Türen aufgeschlossen, weil er einfach den Generalschussen für Stadion hatte und dann links und rechts alle gegrüßt hat, bei dir wird es wahrscheinlich ähnlich sein und auch das hat ja was mit Respekt und Anerkennung zu tun, jeden Mitarbeitenden im Club auch zu sehen und entsprechend auch anzuerken. Ihr kennt vielleicht alles, es gab dieses Video von Erling Harland, also bei City war, die Mannschaft war auf dem Platz, auf einem Programm durch, alle ziehen die Publis aus, werfen die den Betreuer zu und er geht halt hin, gibt es einen Pulli ab und hebt noch den ein oder anderen auf. Also da wirklich dieses miteinander zu zeigen, wo wir eigentlich sagen, es müsste ja selbstverständlich sein, vielleicht gar nicht was böses, vielleicht vergessen das mal in der einen oder anderen Situation, aber schon so dieses miteinander komplett zu leben, auch mit dem ganzen Staff, den du ja auch um dich herum ist. Ja, das ist elementar und absolut notwendig und trotzdem ist es ein total privilegieres Business, in dem die Leute sich bewegen dürfen, inklusive mir. Da muss man ganz offen und ehrlich sagen, das weiß man ja auch, da sind manchmal dann Spieler, die lange Zeit Profi waren, die die dann auch die Möglichkeit haben, sich was zur Seite zu legen und je nachdem, wo du spielst, dann logischerweise ein bisschen mehr und trotzdem muss man immer wieder aufwissen, das war mir auch immer wieder wichtig. Ich weiß in der Gips bestimmt, Untersuchungen, wie viel Prozent am Ende ausgesäugt haben, das weiß ich nicht, ich habe es irgendwo mal gelesen und trotzdem ist es so, dass ganz ganz viele Spieler am Ende ihrer Karriere immer wieder vor der Frage stehen, somit sammarmalen Durchschnittsall da 33, 34 auf einem gewissen Niveau, wie geht es denn eigentlich weiter, von denen, die noch nett in Anführungszeigen so so viel Geld verdienen konnten in ihrer Karriere, obwohl sie auf einem ansprechenden Niveau unterwegs waren und das ist immer noch ein Bereich der, Herr, wo ich glaube, da ist noch extrem viel Optimierung möglich. Ja, das ist eine steifverlage, die ich gerne mal aufnehmen möchte. Ich habe jetzt auch keine Zahlen dazu parat, aber natürlich ist das ein Thema, das mich uns sehr, sehr stark beschäftigt, auch was kommt nach der Karriere bei einem Profi und was wir schon sehen, ist, dass eine positive Entwicklung herrscht, mittlerweile studieren sehr viele Paralleel, machen etwas um sich sozusagen auf die Zeit danach fortzubereiten und gleichzeitig, glaube ich, trotzdem, dass noch echt Luft nach oben ist, weil ich das Gefühl zumindest habe, dass bei manchen noch so ein bisschen, ja, diese Funstenken herrscht, nach der Karriere kommt dann eh was um die Ecke, das mich aufnimmt. Viele wollen ja auch im Fußball dann auch bleiben und da zeigt sich jetzt schon auch durch eine gewisse Professionalisierung, dass man eine gewisse Ausbildung mitbringen muss, um dann auch in gewissen Position tätig zu sein. Das zeigt die Trainerposition sowieso, weil da war es ja auch schon vorher so und das zeigen aber auch andere Management-Positionen, dass jetzt hier auch Ausbildung notwendig sind und ich denke, bei den Summen, die da auch bei Clubs gehandelt werden, ist es auch total wichtig, Punkt und ich möchte gern, weil ich rede an Teil noch nicht stoppen, sondern die Brücke nutzen noch mal zum Thema Respekt anerkennung und Wertschätzung, denn es gibt echt viele Studien, die zeigen, dass Wertschätzung in drinsische Motivation extrem fördert und gleichzeitig, und dann komme ich zum Beginn zurück, das Wertschätzung Thema, das nicht wirklich sich rumgesprochen hat, nämlich was mal so, bleibt oft auf der Strecke, oftmals wird eher negativ kritisiert als positive Kritik geäußert, interessant ist dabei auch, dass negative Kritik viel schneller ins Langzeiggedechnis geht, eigentlich so, dann ist es im Langzeiggedechnis und positive Feedback braucht deutlich länger, da gibt es Unterschiede untersuchen dazu, wie lang, das heißt aber am Endeffekt, wir müssen viel öfter positiv positive Feedback geben als negative Feedback, damit es auch da im Kopf oben ankommt und das ist mir einfach noch mal wichtig da auch zu benennen, also diese Wertschätzung, anderen Menschen gegenzubringen, ich glaube, dass da jeder gerne mal wieder dran erinnert wird, mir persönlich geht es auch oft so, das ist sagt, ich sollte mal wieder vielleicht ein Panette-Worte zu x-Menschen sagen, zum Beispiel zum Dennis nach der Folge, ich werde dich danach loben, ich kann es auch jetzt tun, dass du es echt gut machst bis jetzt. Das kann ich gebrauchen, hast du lange nicht gemacht, das ist doch gewählt, es ist zumindest nicht im Gedächtnis drin, was habe ich auch nicht gesagt, aber noch nicht auf dem. Was öfter ab jetzt? Okay, ich gebe das zurück, ich bin da ganz beide, also an der Kennung schafft natürlich Motivation und dann kann ich mich auch mehr entfalten und am Ende ist die Gruppe natürlich besser aufgestellt, es ist ja auch klar. Man sei mir jetzt das gerade schon über Studien gesprochen, lass uns noch mal kurz auf deine eingehen, die Airbusis, diese Podcasts ist und zwar hast du auch mit Sportdirektorin gesprochen. Ich weiß manchmal ärgertig das, wenn ich die Frage stelle, weil du sei die Antwort ist gar nicht so spannend, aber wie sehen die denn in diesem Kompetenzbereich? Also zunächst muss man ja sagen, Respekt anerkennung hat es unter die wichtigsten Kompetenzen geschafft, und das von 64 unter die Top 20, das ist ja schon mal etwas bemerkenswertes, ja, das darunter zu finden ist, auch wenn man oft es eigentlich so für normal hält, ja, man muss halt Respekt voneinander haben, also es ist auf jeden Fall von der Seite ja schon absolut wichtig. Gleichzeitig haben sie es als neutral bewertet, jetzt wieder als total positiv, als auch negativ, haben sie es nicht bewertet. Das ist für mich aber irgendwo sehr ständig, weil das jetzt ein Thema über das jetzt nicht tagtäglich gesprochen wird. Und ein Sportdirektor würde jetzt nicht sagen, ich wähle jetzt einen Trainer, zum Beispiel Ausweiler, extrem respektvoll ist jemandem anderen gegenüber, sondern da sind halt andere Auswahlketärien, die herrschen, wenn man ein Trainer auswähl. Ist ein Cheftrainer, Christian, die Frage mal landig, per se schon eine Respektsperson aufgrund seiner Position, die ihr hat im Klub? Das so habe ich es immer gelebt, also weil ich wusste, dass das der absolute Boss ist dann für mich in den nächsten Monaten Jahren, je nachdem, wie lang ich als Spieler da war oder wie lang der Trainer seine Vertragslaufzeit hat. Ich glaube, war das, dass du das, wenn du aufhörst, das mit Leben zu füllen als Trainer, also es ist ja per se vielleicht, aber soll das das natürlich mit diesen Dingen füllen, die wir glaube ich jetzt ein paar mal angerissen haben, weil ansonsten heißt es nicht, dass du die Spieler verlierst, aber ich glaube, dass du dann mehr positive Ergebnisse brauchst, um deine Verwaltauer einfach dann auch lange zu halten, weil ich glaube, wenn du, wenn du das ist nur bis zu einem gewissen Maße, dann auch wahrscheinlich aushalber, wenn das jetzt überhaupt nicht gut wäre, was Respekt und Anerkennung und Wertschätzung wäre. Also da muss dann der sportlicher Folk schon trotzdem exorbitant hoch sein, weil ich glaube, dass du dann die Kabine, wie man so schön sagt, dann wahrscheinlich verlieren könntest. Erfolg macht vieles leichter, im Endeffekt ist es aber ein Miteinander und die Gruppe muss funktionieren und dann bin ich zusammen erfolgreich und wir gucken ja nicht nur auf jeden Spieler, sondern dann auf die Gruppe und das ist ja auch die Aufgabe, die du hast als Trainer entsprechend die Mannschaft da durchzufüllen. Hast du schon ein paar Erfahrungen gesammelt? Ich glaube auch, wir haben einiges über Respekt und Anerkennung schon erzählt, wie kann ich mich denn in diesem Feld entwickeln, wenn ich mich vielleicht noch nicht so sicher fühle? Also ist das etwas grundsätzliches, wie ich mich als Mensch verhalte, verhalt ich mich als Trainer genauso und das ist mein Kredo, so gehe ich damit um oder sagte vielleicht auch, okay, ich habe, ich mache eine Reflexion, ich sei auch, okay, vielleicht habe ich da Bedarf und es wird mir wichtiger im nächsten Jahr mich anders zu verhalten. Gibt es Methoden oder Möglichkeiten, nicht dazu entwickeln? Ich habe das jetzt Methoden, die wissenschaftlich von dir zu den weiß ich jetzt nicht, aber ich würde mich sagen.
würde mir auf alle Fälle Feedback von der Gruppe einholen, wenn ich dafür Spieler habe, die dafür eine gewisse Standing haben, auch die Möglichkeiten sich da zu äußern. Das mache ich nicht allein taktischer Natur, das mache ich sicherlich auch punktuell mal anderer Natur. Ich finde es extrem wichtig, dass du einen Umfeld hast, mit dem du dich darüber austauschen kannst, sei es ein Expert, Psychologe, keine Ahnung, beispielsweise, wo du an diesen Dingen arbeiten kannst, aber natürlich auch noch in vielen anderen Dingen, was ich total spannend finden würde, wenn es stenz mal so Mentoren geben würde, äldere Trainer, die vielleicht immer mal wieder eine Zeit lang mal an deiner Seite sind, so dass es keiner merkt, vielleicht in Anführungszeichen und dir immer mal wieder Dinge zurückspult oder Feedback gibt, dem Guten wie im Negativen. Und ich versuche mir da halt, oder habe mir versucht, da ein Kreis zu schaffen außerhalb des Fußballs von Experten in Anführungszeichen. Das kann aber auch jemand private sein, erst mal, den nicht Dinge erzählen, wo ich dann einfach mal ungefilter, dann logischerweise auch mal was zurückbekommen erzählen, Dinge, wie sie passiert sind, wenn schwer dir das gemacht, warum nett, in einem gewissen Rahmen, wo das möglich ist, weil die sind nett im Tagesgeschäft dabei. Zugsdurch die im Club, ich glaube, mir persönlich wird es ja so gehen, ich brauche jemanden, der das wirklich einschätzen kann, der mich sehr viel und sehr intensiv begleitet, also wahrscheinlich auch in der Trainer-Team heraus. Ja, logisch, da ist es dann extrem aber alltag, da wird der Tag täglich trüber gesprochen ist, es ist nicht so, dass ich gesagt, der spielt Punkt. Und ich habe das mitzutragen und hinterher sagen, die mir dann, das war nicht gut. Also das findet ja eigentlich tagtäglich statt, gibt auch mal so, dass ich mal Quartal zweise oder mal nach besonderen Spielen nett weg am Gegner, sondern einfach so mal sagen, hey, was denkt ihr, war das okay heute oder war das nicht okay, sowas mach, findet ständig statt, aber am meisten profitier ich dann neben diesen Gesprächen, die sind ja mein täglich Brot, die sind unbezahlbar, sind aber auch Dinge, die ich außerhalb dieses Kussmoss dann auch führen kann von Leuten, die nicht im Alltag damit drin stecken, weil sonst ist es zu sehr immer auch belastet und du steckst damit drin. Das ist auch meine Erfahrung, die ich gemacht habe. Ich darf ja ein paar Personen auszunehmen her, ein bisschen bedreuen, und dann sind wir und man spricht davon coaching und meine Erfahrung ist da auch, dass es oftmals gut ist, wenn sie mal außenstehen, dass es ist, der einfach gar nicht vorbelastet ist, der keine Beies hat, also nicht irgendwo beeinflusst ist, ich das was er dabei ist und dann halt einfach auch ein Spiegel sein kann, bzw. die richtigen Fragen stellt und auch der gegenüber, in dem Fall jetzt der Trainer, das Gefühl hat, er kann auch alles sagen, weil es einfach in dem Raum bleibt, oftmals hat es ja dann auch mit Themen auch der Selbstwirksamkeit zu tun, also dass man vielleicht ein geringes Selbstwert gefühlt, vielleicht hat und das ist ja oftmals gar nicht, also es denkt man nicht häufig gar nicht von so starken Persönigkeiten, aber auch Führungskräfte von Taxkonzernen haben manchmal da ein Problem mit, das ist ja nur menschlich und dann sind wir auch gleich wieder beim Thema Wertschätzung, weil vielleicht auch manchmal eben die ausgesprochene Wertschätzung irgendwo fehlt von außenstehen Personen, also deswegen die große Frage, wenn ich dann einmal reingehend darf, ist es ja tatsächlich aber entscheidend, weil du das ja speziell dann auch gefragt hast, gibt es Methoden, wenn jetzt jemand da vielleicht für sich selber auf feststellen, das ist überhaupt nicht schlimm, es ich bin da vielleicht noch nicht so weit oder noch defizierte da drin, ist das zum einen, weil ich da vielleicht und nicht so diese Erfahrungswerte habe oder ist meine Persönlichkeit irgendwie eine ganz andere und da ist es dann die Frage, wie viel kann ich meine Persönlichkeit dann verändern, also ist es immer nur, dass mir dann jemand externet sagt, hey, du musst es machen und du versuchst es wirklich, aber du fühlst dich da vielleicht gar nicht wohl und verlierst dadurch vielleicht aber andere stärken, weil du zwanghaft versuchst da, ich muss jetzt respekt und einen Wertschätzung anerkennung reinbringen, das muss dann jeder für sich im Einzelfall herausfinden, bei mir wäre es einfach so, wenn ich jetzt anders wäre, wenn ich jetzt versuchen würde, mehr Distanz zu kriegen, glaube ich, wäre ich nicht mehr in meinen Stärken drin, aber es ist ein aktuelles Gefühl von mir, wenn wir uns mal wieder treffen, vielleicht auch, wenn ich mal woanders drehen abbinden, dann ist die Mannschaft vielleicht nicht so, wie hier, muss ich vielleicht anders reagieren. Super interessant, Wertschätzung zeigt sich auch unterschiedlich, es gibt ja auch Personen, die aufgrund ihrer Persönlichkeit, vielleicht ist nicht schaffen, gewisse Wertschätzung, den gegenüber zu zeigen, obwohl sie eigentlich schon großen Respekt auch haben. Das zeigt sie ja so in Kleinigkeiten, wie das man einem in die Augen schaut, da fängt sie ja schon an, das sind Dinge auch, das Bördings, verwende ich zum Beispiel gerne, das Börding ja aber, zum Beispiel, also wenn wir ein Gegenmehrer sagen, ich sage ja aber, damit entwertigst ja eigentlich schon wieder, ich könnte auch gleichzeitig sagen, ja und gleichzeitig zum Beispiel oder stelle ich meinem Gegenüber viele Fragen, dann ist es ja auch was anderes, als wenn ich monolog führe, beispielsweise ist ja auch Kleinigkeiten. Und trotzdem ist es dann auch, wahrscheinlich auch bei euch schon mal eine sehr ausrunde Begriff, wie Ehrlichkeit, es gibt ja ganz oft Spieler Gespräche und das haben wir jetzt ein paar Mal angeschnitten, wo man dann gewissen Respekt voll umgang, hegen muss, anerkennt sein muss, wo dann aber die Ehrlichkeit trotzdem auch mit rein muss, klar, das hängt irgendwie alles zusammen und oft zehn Jahre Spieler, die dann net spielen, die reinkommen und dann gerne was wissen wollen, Mensch, warum ist das denn so? Und die zweite Frage ist, was kann ich denn tun? Und da gibt's auch und das muss man so ehrlich und offen sagen, da gibt's nicht immer eine Antwort darauf, die denn
jenigen zufrieden, das Büro verlassen lässt, nicht dass er vielleicht, dass vielleicht anders steht, Mensch, wenn ich sage, der, ich finde, besser zurzeit, das kann mir ja schon mal subjektiv anders zähnen und ich versuche immer den Spielern natürlich auch Dinge mitzugeben, wo man dann so ein bisschen abfragen kann, ist das in vier Wochen oder in sechs Wochen, haben wir das verändert bekommen. Das ist aber nicht immer möglich, sage ich zumindest, also jetzt nehm Spieler zu sagen, du musst bessere Flanken schlagen, damit du spielst, das kann man schon, das hilft ja auch mal punktuell, aber stell mir uns mal vor, der schlägt superflange vier Wochen lang, das bedeutet aber noch nicht, das hat deswegen spiel, manchmal ist das einfach so, dass ich dann versuche, eher ehrlich zu sein und zu sagen, hey, ich kann da gerade gar nichts vorwerfen, ich finde, du machst das gut ansprechend, ich bin echt einverstanden mit dir, aber ich finde ein anderem besser, keine Ahnung, also dann ist das manchmal wertvoller als als irgend was Alibi, dann nichts manchmal dann mitzugeben, wo ich mich gar nicht damit identifizieren kann, aber das muss jeder für sich selber entscheiden. Es ist ehrlichkeit, authentisch zu sein, dass er rüberzuwähn, vielleicht da nicht zu Schauspielern, weil es der gegen über sicherlich auch merken würde. Entwicklung, das ist von Persönlichkeitsentwicklung gesprochen, ich bin total beide, ich glaube, das hat wenig mit Trainerentwicklung zu tun, ich glaube es geht als Trainer nicht darum, die Persönlichkeit zu verändern, sondern mich im meinem Trainer da sein zu verbessern vielleicht und manchmal ist es vielleicht nur dieser Punkt den Fokus mehr auf diese Dinge zu richten, vielleicht zu sensibilisieren und zu sagen, ey, pass auf, gesehen, du bist so und so mit umgegangen, vielleicht achtest du noch mal ein bisschen da drauf, damit das miteinander harmonischer verläuft. Christian schon ganz viel drin in dieser Folge, ganz viele auch unterschiedliche Kompetenzbereiche, die wir schon tangiert haben, wir haben über Reflexion gesprochen und zum Ende gebührt dir immer noch mal die Zeit und das Wort und ich würde gerne von dir noch mal wissen, was denn so deine Takeaways für die Trainerkollegen um sich in diesem Kompetenzbereich Respekt und anerkennung gut aufzustellen. Du bist da immer schwer, gewisse Dinge da von mir aus selber mitzugeben, weil ich ja noch ein relativ junger Trainer bin oder noch nicht so lange Trainer bin und dann eher davon eigentlich mal profitieren möchte, was ältere erfahrene Trainer in bestimmten Situationen gemacht haben, aber ich versuch es mal so darzustellen, dass das momentan mein Wissenstand ist, mit dem ich vielleicht gute Erfahrungen gemacht habe. Vielleicht kann man das so aus meiner Sicht noch mal darstellen, dass Elemental ist authentisch zu sein, dass man sich selber in der Sache wohlfühlt, dass man aber auch Erfahrungen zulässt und vor allen Dingen sich auf Feedback holt aus der Mannschaft, wenn man das aus der Mannschaft nennt, möchte vielleicht dann eher aus dem Stafffleich gibt es da jemanden der enger Mannschaft dran ist, der auch schon ein bisschen Lebenserfahrung hat, wo ich mir dann mal Feedback holen kann und das dann aber überprüfen muss mit meiner Selbstwahrnehmung, weil ich glaube nur dann, wenn das, wenn man das zulässt, wenn man dafür auch offen ist und wenn man die Dinge auch wirklich aus so so fühlt, wie das uns vielleicht jemanden mal zurückspiegel, kann ich da auch ein Schritt vorankommen und einfach auch Dinge auszuprobieren in einem Rahmen, wo das möglich ist. Ich glaube, das sind so zentrale Elemente, die ich machen würde und der entscheidende, das entscheidende Tool in Anführungszeigen ist eigentlich, wenn ich diese Dinge jeden Tag versucht, maximal zu leben, im privaten, wie auch, das ist ja für mich schon fast privat hier, so oft wie man mit den Menschen jeden Tag hier zu tun haben, das ist ein nichts anderes als eine Familie und da versuche ich mich ja nur so zu verhalten, wie wenn ich abends nach Hause komme. Wunderbare Abschlussworte von dir, ich sehe das ein bisschen anders, ich finde schon, dass du einige Erfahrungen vorzuweisen hast, die du uns auch mitgeben kannst und mir das total schön ist.
Spaß gemacht. Vielen Dank für deine Offenheit auch bei dem Thema. Anseh'm du weißt, du hast auch noch die Möglichkeit da einraufst du. Sattel, wer du möchtest. Ich möchte Warte ganz kurz. Ich möchte auch die Nototmeller zitieren. Du kannst auch nein sagen. Das habe ich ja letztes mal schon. Heute habe ich mal wieder einen Zitat dabei. Du weißt, der ich mag Zitat die ganz gerne. Und ich habe heute einen Zitat dabei von unserem Gast. Gerüst ja von dir. Das du gesagt hast und ich finde, du hast es heute verkörpert, dass du richtig Bock hast, auf das was du machst. War wirklich beeindruckend heute mit dir so zu ratschen. Das nächste Mal können wir es da weiterführen und noch über den Fußball an sich sprechen. Das würde sehr, sehr viel Spaß machen. Und ein passendes Zitat von dir, du hast gesagt, die Fußballbühne ist wahnsinnig faszinierend. Sie kann wirklich süchtig machen. Und du bist echt schon so lang dabei. Wir hoffen, dass du mindestens genauso lang wieder als Spieler und Trainer zusammen schon tätig bist und noch dabei bist und freuen uns dann aufm Wiedersehen. Sehr gerne. Vielen Dank. Vielen Dank euch beiden und für ein uns wieder.
Podcast Summary
Key Points:
Respekt und Anerkennung sind zentrale Kompetenzen für Trainer, die sowohl fachliche als auch soziale Aspekte umfassen.
Christian Eichner betont die Bedeutung von authentischem Verhalten und der Bereitschaft, Feedback von Spielern und Staff einzuholen.
Respekt zeigt sich in der täglichen Praxis, z. B. durch faire Kommunikation bei Nicht-Nominierungen oder im Umgang mit gegnerischen Trainern nach Spielen.
Wertschätzung ist entscheidend, um Spieler, insbesondere junge Talente, zu sehen und ihnen das Gefühl zu geben, wichtig zu sein.
Eichner sieht Anerkennung als Grundbedürfnis, das sowohl von außen (z. B. Fans) als auch von innen (Spieler) kommt.
Ein guter Trainer muss klare Vorstellungen von Fußball und Umgangsformen haben und dabei nahbar oder distanziert sein können, je nach Situation.
Negative Rückmeldungen sollten respektvoll und in einem positiven Rahmen vermittelt werden, um die Zusammenarbeit zu erhalten.
Eichner betont, dass respektvoller Umgang ein tägliches Thema ist, besonders bei Mannschaftsumbauten, und dass Fachkompetenz ohne soziale Kompetenz nicht ausreicht.
Summary:
In dieser Podcast-Folge der DFB-Akademie spricht Christian Eichner, Trainer des Karlsruher SC, über Respekt und Anerkennung im Profifußball. Er definiert diese Begriffe als eine Kompetenz, die an der Schnittstelle zwischen Fach- und Sozialkompetenz liegt. Für Eichner ist es essenziell, authentisch zu sein und sich regelmäßig Feedback aus der Mannschaft oder dem Staff zu holen, um sich weiterzuentwickeln.
Er betont, dass Respekt sowohl darin besteht, Anerkennung zu erhalten, als auch darin, sie anderen zu geben – etwa Spielern, Verantwortlichen oder gegnerischen Trainern. Ein Beispiel ist sein Verhalten nach Spielen: Er geht immer zur Coachingzone des Gegners, auch nach hohen Siegen oder Niederlagen, um Respekt zu zeigen. Eichner erklärt, dass er Wertschätzung besonders von den Spielern schätzt, aber auch die Anerkennung der Fans als große Motivation empfindet.
Im Umgang mit jungen Talenten legt er Wert auf Gleichbehandlung, vermeidet A- und B-Spiele im Training und führt regelmäßige Gespräche, um auch Spielern ohne Einsatzzeit das Gefühl zu geben, gesehen zu werden. Er betont, dass respektvoller Umgang ein tägliches Thema ist, besonders bei Mannschaftsumbauten, und dass negative Rückmeldungen immer in einem positiven Rahmen gegeben werden sollten, um die Zusammenarbeit zu stärken. Eichner schließt mit der Überzeugung, dass Fachkompetenz allein nicht ausreicht – soziale Kompetenz und Respekt sind entscheidend für langfristigen Erfolg und Kontinuität im Profifußball.
FAQs
Für Christian Eichner sind Respekt und Anerkennung elementar in der täglichen Arbeit und eine Kompetenz an der Schnittstelle zwischen Fach- und Sozialkompetenz. Es geht darum, Respekt zu bekommen, aber auch anderen zu geben, und er behandelt andere so, wie er selbst behandelt werden möchte.
Er nimmt Kontakt auf und erklärt die Entscheidung fachlich, um Respekt zu zeigen. Gleichzeitig ist ihm die soziale Komponente wichtig, da dies ein Grundbedürfnis in der Zusammenarbeit darstellt.
Ein guter Trainer muss wissen, wofür er steht und wie sein Fußball aussehen soll, mit hoher Identifikation im Spiel. Zudem muss er sich klar sein, wie er mit der Mannschaft und dem Staff umgeht, also eine Balance aus fachlicher und sozialer Kompetenz finden.
Er geht nach dem Spiel zum gegnerischen Trainer in die Coachingzone, um die Hand zu geben, unabhängig vom Ergebnis. Dies ist für ihn ein Zeichen von Respekt und Anerkennung, auch wenn er Verständnis hat, wenn der andere erst Ruhe braucht.
Er braucht mindestens so viel wie jeder andere und freut sich über Lob, zum Beispiel von seiner Frau oder wenn die Zuschauer zufrieden sind und das KSC-Lied singen. Die größte Anerkennung ist für ihn, wenn die Fans der Mannschaft nach dem Spiel applaudieren.
Feedback aus dem Innenleben, also von den Spielern, ist für ihn der größte Wert. Er holt sich Feedback von engen Vertrauten im Staff und prüft es selbst, um sich weiterzuentwickeln, wobei er offen für Kritik sein muss.
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