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Change is in the Air – Kim Alexandra Notz, CEO | KNSK

88m 32s

Change is in the Air – Kim Alexandra Notz, CEO | KNSK

Der Podcast "Markenkraft" betont die wachsende Komplexität der Markenführung und die Notwendigkeit strategischer, evidenzbasierter Entscheidungen. Ein erfolgreiches Markensystem basiert auf drei Faktoren: einem glaubwürdigen Leistungsversprechen, starken Signalen und effektiven Touchpoints. Agenturen übernehmen dabei die Rolle von Mitarchitekten, doch die Branche steht vor disruptiven Herausforderungen wie KI, neuen Kundenerwartungen und veralteten Geschäftsmodellen. Im Gespräch mit Kim Alexander Notz, CEO der Agentur KNSK, wird deren unkonventioneller Werdegang von Verlag und Unternehmensberatung hin zur Agenturführung beleuchtet. Sie betont die Bedeutung von Intuition und evidenzbasiertem Handeln. Ihr Podcast "What's Next Agency" dient als exploratives Lerninstrument, in dem sie durch über 170 Gespräche mit Branchenexpert:innen vielfältige Zukunftsperspektiven für Agenturen erörtert. Die Diskussion unterstreicht die Notwendigkeit einer effektiveren Zusammenarbeit zwischen Marken und Agenturen, um letztlich die Markenperformance zu stärken.

Transcription

14524 Words, 91383 Characters

German
Ich brauche eine Minute von euch. Wenn ihr diesen Podcast hört und mögt, gehöre zu denen die Marke nicht für Dekoration halten, sondern für einen strategischen Hebel. Doch Markenführung ist heute anspruchsvoller denn je, mehr Möglichkeiten, mehr Meinungen und mehr hype. Viele Marketeers stehen unter Druck, die richtigen Entscheidungen zu treffen und zu rechtfertigen. Dabei gibt es sie, weil Liedeprinzipien belegter, Volkswagen-Foktoren und klare Modelle. Viele Mütende Markenführung sind empirisch wieder legt. Trotzdem bleiben sie weit verbreitet, verschwenden Budget und verschengen Wirkung. Und aus unzähligen Gesprächen mit markenverantwortlichen wissen wir, was am meisten fehlt, ist nicht kreativität, sondern verlässliche Orientierung. Die Fähigkeit in Hype von Substanz zu unterscheiden und strategische Fragen mit Selbstortrauen zu beantworten. Genau da setzen wir an. Wenn ihr Inspiration, Orientierung und Entscheidungs-Sicherheit wollt, dann könnt ihr Markenkraft auch live bouchen, als Keynote für euer Event, als Inhouse-Iminar für euer Team oder in unserer Zweitägigen Masterclass. Uwo Munzinger und ich geben einen strukturierten Überblick über das, was Markenkraft erzeugt und Marken wachsen lässt, fundiert, praxisnah und direkt anwendbar. Klingt interessant? Dann findet ihr mehr Infos unter Markenkraft.org. Danke für eure Zeit und vielleicht bis bald. [Musik] Bekommen bei einer neuen Episode von Markenkraft für alle, die von Marken fasziniert und für ihr Wohlergehren verantwortlich sind. [Musik] Mein Name ist Olaf Hartmann und ich spreche heute über ein großes Thema, das die Marketingbranche oder stark beschäftigt. Die Zukunft der Agenturen. Erfolgreiche Markenführungen entsteht, was dem Zusammenspiel von drei Faktoren, glaubwürdige, relevante Leistungsversprechen, starke, distinkte Signale und effektive Touchpoints. Klingt auf ner Folie super. Ist in der Praxis aber hochkomplex. Und genau hier kommen Agenturen ins Spiel, nicht als reine Umsetzer, sondern als Mitarchitekten eines Markensystems. Strategieberatungen schärfen, das Leistungsversprechen und helfen der Organisation, ist als Leidstern zu etablieren. Design und kreativer Genturen übersetzen das Versprechen in Signale, die die Marke in Sekundenbruchteilen wiedererkemmbar macht und deren Botschaften im Kopf haften bleiben. Media, Activation und Performance Agenturen entscheiden, wo Markenkommunikation stattfindet, welche Touchpoints, Sichtbarkeit, Relevanz und Wirkung liefern und Kontentsozschulkreater und PR und sonstige Formen der Spezialagenturen pregen taktisches Tempo, Tunalität und kulturelle Anschlussfähigkeit. Wenn wir jedoch ehrlich sind, viele Markentscheiter nicht an fehlenden Ideen oder zu wenig Effizienz in einzelnen Bereichen, sondern daran, dass dieses System nicht zusammen klickt, insgesamt nicht effektiv wirkt. Und Agenturen sind oft die Instanz, die da entweder Ordnung reinbringt oder das Chaos einfach hübschbrandet. Die Agenturwelt selbst steht aber gerade mitten in einer Disruption. Neue Technologien, KI, höhere Kundenerwartungen, neue Einkaufslogigen und ein Vergütungsmodell zeitgegen Geld, das sich anfühlt, wie aus dem letzten Jahrhundert und immer mehr Agenturen auch in Schwierigkeiten bringt. Wie der Weg nach vorne aussieht, wie die Zusammenarbeit zwischen Kunden und Agenturen besser klappen könnte, damit für beide Seiten mehr dabei rauskommt und vor allen Dingen die Marken davon profitieren. Darüber spreche ich heute mit Kim Alexander Nutz. Kim ist CEO und Partnerin der Hamburger Agenturgruppe KNSK, einer der profiliertesten, unabhängigen kreativ adressen dieses Landes, mit dem Motto Bold Leaps Safely Landed. Ein attraktives Versprechen, also große Sprünge mit sicherer Landung. Sie verantwortet dort Kreation und Strategie. Darüber hinaus sitzt die im Vorstand des GVA des Gesamtverwands Kommunikationsagenturen und beschäftigt sich dort intensiv mit der Frage, wie sich das Produktagentur weiterentwickeln muss. Mit dem Podcast What's Next Agency hat sich sich eine einzigartige Perspektive erarbeitet. In den Zwischen über 170 Gesprächen mit Agenturschäfts, kreativen, strategen und Marken verantwortlichen, kaziert sie die Branche im Umbruch, neugierig, analytisch und mit einem feinen Sensorium für kulturelle Verschiebung. Und genau deshalb habe ich sie eingeladen und freue mich sehr auf dieses Gespräch. Kim, herzlich willkommen bei Markenkraft. Schön, dass du da bist. Herzlichen Dank für die Einladung lieber Olaf. Wenn du das so vollließ, dann fühlst du dich das nach zehn gemeinsamen Episoden an. Ich bin gespannt, wo hin und es die Energie heute gemeinsam führt. Ich freue mich sehr auf das Gespräch mit dir. Sehr schön. Ja, wir verdichten das einfach. Wir folgen Energie vor Tagesordnung. Ich habe gerade angekündigt. Wir haben aber sehr interessante Themen. Ich glaube, dass ich mit dir auch dann Gesprächspartner habe, der da etwas Licht in den Nebel bringen kann. Aber wir schauen, wir gucken jetzt erst mal mit dir, weil etwas, was ich ganz oft in diesem Podcast immer sage, hinter jeder starken Marken stehen, starke Menschen und ihr seid auch eine Agentur-Marken mit KSK. Und deshalb interessiert mich einfach ein bisschen zu erfahren, wer bist du? Das heißt, wo kommst du her, wo bist du aufgewachsen und vielleicht die Einstiegsfrage, die ich immer stelle, womit hast du dein erstes Geld für den? Okay, ja, das bringt einen zum Nachdenken. Also vielleicht wirklich für Start am Anfang. Also ich bin Hamburgerin. Bin wahrscheinlich in dritter Generation. Das ist ein Hamburg wichtig. Das erzählt man nicht zu gereist. Also nicht zu gereist. Bin nicht zu gereist, nicht zu gezogen. Ich war schon immer Hamburgerin. Hab normalen kleinen Madridabstecher gewagt. Das Heimbeh war aber so groß, dass es mich zurückgezogen hat in die Stadt. Ich habe hier studiert Ausbildung gemacht und bin eigentlich gar nicht in der Werbebranche sozialisiert worden. Also meine erste Station war ein Verlag. Da habe ich gelernt, war lange Jahre dort. Bin dann eine Unternehmensberatung gewechselt, weil ich das Gefühl hatte, ich müsste mal die große Weite Welt kennenlernen, ein Leben aus dem Koffer führen, viele Flüge bestreiten und meien sammeln. Damals war das irgendwie noch ein Ding. Morgen, 6 am Gäsen. Genau, Montags, immer dieselben traurigen Stalten sehen wie Freitagabend, die dann wieder zurückfliegen und so. Das war dann für drei Jahre mein Leben in der Unternehmensberatung. Aber auch das hat irgendwie Spaß gemacht und bei interessantes war eine ganz eigene, ungewöhnliche Welt. Was war das? Dann hintergrund. Was war das für eine Art von Beratung, die du da gemacht hast? Also ich habe BVL studiert und das war die Beratung IY. Damals hieß sie noch Ernst und Young. Wir haben finanzprozess nahe Beratung gemacht. Nichts von dem, was ich heute mache. Aber ich glaube am Ende hat es doch ein bisschen was gebracht, wenn es um Projekte und Kundenberatung geht und am Ende auch irgendwie in Menschen einzufühlen. Also das war kein unnötiger Step, aber vielleicht ein ungewöhnlicher auf jeden Fall. Und in den Damals gab es in Stämen, Ausschreibungen. Da hat der Finanzvorstand eines Verlags eine Referentin gesucht. Dann habe ich wieder alles echt toll, weil dann kombinierst du die Dinge irgendwie, ich sag mal, die Finanzökonomische Sicht, du bist wieder im Verlag, du bist als Referentin des Vorstands an strategischen Projekten dran. Und das, was mich schon immer umtrieb, war, dass ich unfassbar schnelle lange Weile bekam in den vorhergehenden Positionen. Und ich hatte das Gefühl, da könnte es sein, dass kein Tag wieder andere ist, was auch stimmt, zwar kein Tag wieder andere, zwar wirklich ganz vielfältig und unspannt. Und da bin ich dann drei Jahre gewesen, bevor ich Verlagsdeitung in einer der Tochtergesellschaften ach spannend. Und was hatte ich dann in das Agenturgeschäft reingeholt? Klar Hamburg ist natürlich ein großer Agenturstandort. Du kannst wahrscheinlich viele Leute, die auch in Agenturen arbeiten, aber wie ist dann gekommen, dass du buflich in die Agenturwelt kommst? Ja, pass auf, das ist witzig, weil eigentlich kennst du dich ja die Agenturwelt. Ich kannte aber niemanden. Ich kannte nicht eine Person, die in einer Agentur gearbeitet hat, außer dass ich mein Schüler praktikum damals in irgendeiner Agentur gemacht habe, von denen ich noch nicht mal heute mehr sagen kann, wie sie damals hieß. Aber ich kannte wirklich niemanden. Und ich sag mal der Einstieg war die Gründung der eigenen Content Marketing Agentur. Die habe ich damals mit Manfred Bissinger gegründet, ein journalistisches Hamburger Urgestein. Der hat damals die Wochenzeitung die Woche gegründet, die er als, ich sag mal, als Pendant zur Zeit eben auch positioniert war. Und ihn habe ich damals über den Verlag und die gemeinsame Zusammenarbeit im Corporate Publishing. So hieß das, was heute Content Marketing ist, kennen gelernt. Das haben wir gemeinsam bei einigen Kunden, die er beraten hatte damals. Aber damals schon Anfang 70 hat sich dann mit dem Kollegen über die Jahre so ein bisschen auseinander gelebt und hatte dann das Gefühl, Mensch, dass was ich hier für den Verlag macht, das kann ich doch eigentlich auch so machen als Selbstständiger und Unternehmer. Und dann hat er mich damals gefragt, ob ich mir vorstellen könnte, ihn auf diese Reise zu begleiten als seine unternehmerischen Partnerin, um mit ihm diese Start-up zu gründen. Und ich glaube, wir waren das seltsamste Gründer-Pierche der Welt. Also ich war 32, Manfred Bissinger war 72. Aber dann durchschnittlich 50. Und ich habe mal gelesen, stattdienstisch die erfolgreichsten Start-up sind, die, wo die Gründer um die 50 sind. Weil man denkt immer, das sind so die jungen Flipper, die flippigen Typen an den Kicken. Ja, das sind die auch häufig, aber nicht die, die sich durchsetzen. Also, letztlich, guck mal, das muss Aber das ist vielleicht gar nicht schlecht. Plus die Tatsache, dass wir natürlich aus vielerlei Hinsicht auch sehr divers waren, sowohl vom Background als auch im Geschlechtsbezogen vom Alter her. Also ich glaube die Prägung, all das war eigentlich eine sehr, sehr gute Kommim. Und manfred Bissinger war damals mit den Gründern von K&SK, insbesondere mit Werner Knopf sehr eng befreundet, der damals viele Kampagnen für ihn macht, als er noch auf Verlagsseite war. Und dann hat Werner gesagt, Mensch, manfred, du kannst nicht mit Anfang 70 jetzt in so eine Garage mit der Kim Notz hocken. Also ihr müsst hier bei uns in der Agentur sitzen, ihr kriegt ein ordentliches Büro, ihr bekommt die Konferenzräume. Wir machen euch ein Logo und eine Website. Und so war irgendwie die unternehmerische Freundschaft zu K&SK geboren. Und so war dann auch, wie soll ich sagen, so ein bisschen die Tür geöffnet für mich, in diesem Bereich mit reinzuschnuppern. Wenn gleich wir unserem Anfang einfach sehr auf unsere kleine Startup-Welt fokussiert haben, die dann auch wuchs. Und irgendwann 30 Mitarbeiter hatte mit Fokus auf Content Marketing. Und um die Geschichte des Einzugs in die Werbewelt sozusagen abzuschließen, irgendwann sagten dann die beiden K&SK Gründer, Werner Knopf, der T.M. K.P. Mensch, unsere Kunden fragen die ganze Zeit nach Content Marketing. Und ständig kommt das Thema auf, es nervt ja auch so ein bisschen, weil das waren beiden irgendwie Werbe, die große Kampagnen und Filme und Autofrungen. Dieses Content Zeug, da fragen die Leute immer öfter nach. Das ist ein kaltes Lästige Content Zeug. Ich erinnere dann noch irgendwie dieser Spruch, das da wie Fummeln unter der Betteklappe. Sieht doch gar keiner irgendwie. Und das fanden die absurd aber interessant. Und so bin ich dann ab und an mit den beiden mitgefahren, hab die Kunden Termine wahrgenommen. Und als das sich so über die Jahre entwickelte Fragen, die beiden mich irgendwann noch nicht vorstellen könnte, die Generationen nachfolge anzutreten, weil keines ihrer Kinder in die Agentur wollte, die Agentur übernehmen wollte. Und sie hatten ja damals schon mal an BBO verkauft. Und sind, glaube ich, die einzige Inhaber geführte Agentur, die sich verkauft. Und die selben Personen, wieder diese Agentur zurückgekauft haben, weil sie festgestellt haben, es ist nicht unser Bio-Tub. Und unser Baby geht gerade ein, dass es ja so sehr schmerzhaft für Gründer, die dann sehen. Auch ich glaube, die haben davon auch sehr profitiert, aber ich glaube irgendwann hatten die dann auch genug und haben gedacht, Mensch, das können wir doch eigentlich wieder für uns selber machen. Und da haben sie mich im damals siebten Monat gefragt. Ich war im siebten Monat meiner Tochter Schwanger. Ob ich mir nicht vorstellen könnte, auch perspektivisch CEO von Karniskar zu werden. Und die Mehrheit an der Agentur zu übernehmen. Klar, meine Assistentin ist schon gerade in der Mache. Natürlich mache ich das, ich schaffe ja schon gerade hier. Genau, also von daher, das war vielleicht ein bisschen viel auf einmal. Ich glaube, das Gute war, dass ich damals nicht als lange darüber nachgedacht habe. Ich bin ein sehr intuitiver Mensch. Ich bin Bauchgefühlsgetrieben und spontan. Und habe ja gesagt, hab's nie bereut, das ist eine wilde Zeitzeit-Themen. Aber sehr schön. Und was vielleicht dazu passt, ich kann wirklich niemanden. Und das unterstreicht vielleicht auch noch mal der Gedanke. In meiner ersten Woche habe ich mir ein Wortdokument genommen. Hab alle Agenturen aus Deutschland abgesurft und über ihren Website auftritt. Und hab mir aufgeschrieben, welche Agenturen es eigentlich gibt. Was sie so anbieten, wer das Management ist, was ihre Positionierung ist und ihr Klaim. Weil ich mir das wirklich erschließen wollte, dieses. Aber super, ne klassische Unternehmensbrate. Es ist mal eine Lüse. Wir machen erstmal eine Markt-Anerlüse, wir sammeln erstmal die Fakten, Evidence basiert. Dann schauen wir mal was wir tun. Was ja klassisch in Orgenturen jetzt nicht so weit verbreitet, war für eine sehr lange Zeit. Jetzt gerade kommt das Griff-Evidence basiert. Das Marketing ist sehr stark. Und ich glaube, viele machen sich Gedanken, dass sie ein bisschen mehr davon brauchen. Und das Spannungsfeld, was daraus entsteht, das wir mal gleich besprechen. Aber super spannend. Und dann bist du ja auch direkt aktiv geworden, auch in Verbänden. Also GWA, sie engagiert. Und dann ist auch dieser Podcast entstanden, den ich von Stunde 0 an auf dem Schirm hatte. Und den ich auch sofort bewundert habe. Ich fand das Klasse, das Thema, was so spitzt ist und sehr, sehr klar positioniert. Wie ist das dazu gekommen? Ja, aber Vater, der Idee ohne das Erweis, das er es ist, ist Benjamin Minak gewesen. War damals Präsidentes GWA. Und ich war relativ frisch in dieser Rolle hier. Irgendwann schrieb er mir eine Mail und meinte, wollen wir uns nicht mal auf den Kaffee in Berlin treffen. Ich habe da eine Frage. Und dann fragte dann auch, ob ich mir vorstellen könnte, in den Vorstand des GWA zu kommen. Ich hatte bis der Herr mit dem Verband keine Bührungspunkte außer, dass wir Mitglied waren. Und ich dachte, es ist sicher eine gute Sache. Hatte da aber noch nicht viel Bührungspunkte. Und ich sag, oh Gott, was muss ich denn da können? Was muss ich denn da wissen für, welches Thema denn überhaupt? Und Benjamin sagte damals, ja, ihm schrieb ein neues Rüstur vor die zukünfte Agenturen. Ich sag, das ist ein tolles Rüstur. Das sind die spannend. Aber ich habe ja gar keine Ahnung, wie die Zukunft aussieht. Ich bin ja selber gerade erst hier so reingepurzelt. Und dann sagt Benjamin, näske an die Schlimme. Das ist vielleicht sogar ganz gut so. Und ich habe das damals mit zwei tollen Kolleginnen gemacht, mit Isabel Schnellbügel und Franziska Döhlen. Und wir haben uns dann überlegt, was können wir eigentlich machen. Und ich hatte dann den Gedanken zu sagen, ich, was ich machen kann, vielleicht auch aus dieser journalistischen Prägung heraus. Und dem Contentfinger Spitzengefühl. Ich hätte Lust mit Menschen zu sprechen, die es viel besser wissen als ich, aus ganz unterschiedlichen Perspektiven. Ein Blick auf die Zukunft der Agenturen zu werfen. Denn meine große Überzeugung, es gibt ja gar nicht die eine Zukunft, sondern es gibt ganz viele Zukunft, die erletzt sich auch zu Strukturen und Zielen und Menschen passen müssen. Und so entstand damals die Podcastidee, wir pitschten dann den Gedanken vor dem GWA-Forschen. Und die fanden das auch eine gute Idee. Und so bin ich dann gestalt die erste Folge, habe ich noch live aufgenommen. Und dann kam Corona und ab dem Moment habe ich einfach nur ganz viele Menschen remote in meinem kleinen Remote-Aufnahme-Studio getroffen. Und dem Podcast, der hat mich dann so ein bisschen durch die Pandemie getragen, waren sie nicht viele Menschen hängelern und wie du sagst, der viele Perspektive auch eingenommen. Aber weiß was ich gemerkt habe, wer haben diese Frage, wofür habe ich eigentlich mein Gerst, das Geld ausgenommen? Da wäre ich gleich noch noch zurückgekommen. Aber wir kommen trotzdem jetzt abfackeln. Aber eine ganz gute Frage zu dem Podcast. Ich finde das ist ja ein genial eigentlich, ein Fortbildungsprogramm auch für dich. Einfach sozusagen als neutral so mit dem Art, auch so welpen Schutz. Ich weiß ja gar nicht, wo oben es hier geht, erzählt es mir doch mal. Und du kitzest es auch in diesen Folgen und ich möchte hier ganz wärmstens empfehlen. Also ich finde es einen hervorragenden Podcast auch inhaltlich. Also ich finde es eines der besten im deutschsprachigen Raum. Deshalb alle meine Hörer schaut mal bei "What's Next" vorbei. Da bist du da reingegangen und hast dir praktisch dein eigenes Fortbildungsprogramm verpasst. Was aber irre ist deine Atem. Wir sprechen über 170 Folgen. Hast du da jetzt einen Redaktionsteam dahinter, wie ist das organisiert? Also nur von Podcast zu Podcast, wir sind unter uns. Fraks für einen Freund. Genau, also tatsächlich ist es so, dass ich mir die Gäste überlege rauspicke. Wie soll ich sagen, das schickste. In die Arme treibt manche sich irgendwie auch proaktiven Elken mit guten Thesen und Ideen. Das heißt, das entsteht aus eigenen Interessen, aus Zusammenkünften, aus spontan Punkten, die sich ergeben. Ich habe tatsächlich ein wunderbares Team, das mich dabei unterstützt, die Folgen zu schneiden, die Tonqualität zu bringen. Aber wenig Treffe und was sich die Personen frage, das liegt nur bei mir. Da wende ich auch einiges an Zeit, weil mir das total wichtig ist. Ich habe auch das Gefühl, die Autontizität des Podcasts lebte von, dass man nicht so skriptete Leitfragen da liegen hat und die dann abarbeitet. Es ist einfach nicht so, dass ich tolle Leute kennen lerne, sondern auch das Aufsorge wie ein Schwamm. Weil ich das unfassbar interessant finde, nicht weil ich alles hier anwenden würde. Das würde gar nicht gehen bei uns in der Agentur, aber meine Kolleginnen und Kollegen aus der Geschäftsführung, die gucken schon immer ganz bange, wenn wir uns Montags zur Geschäftsführungsrunde treffen. Da kommt schon wieder eine neue Idee. Gott, mit welcher Idee kommt sie diesmal wieder? Jetzt müssen wir sie wieder eins rannen. Insofern ist mein Schicksal, aber ich ist ein gutes Schicksal. Ja, danke. Weil darauf wollte ich hinaus, ich wollte nämlich den Kompliment machen, dass es nicht gescriptet wirkt. Und das ist ganz wichtig, weil ich kenn noch so Podcast, wo der Sprecher mit hervorragender Stimme und Perfektor-Internation Dinge sagt, wo man sofort spürt. Der weiß, wo ich davon habe, das spricht bei dir überhaupt nicht der Fall. Super, deshalb noch mal zurück zu der übersprungenden Frage. Was war das erste Geld, wo mitte verdient? Also was du verdientest in Hamburg als du da aufgepakt bist? In Hamburg, genau als Hamburger-Dern. Ich bin mit 18 ausgezogen, damals gehe ich noch zur Schule und hatte das Abitur noch nicht gemacht. Ich wollte aber unfassbar gern meinem damaligen Partner zusammenleben. Wir haben uns eine 50-4-Meter-Wohnung gegönnt. Den hast du nicht Partner damals genannt oder? Nein, nein, nein. Das war dein Freund. Und meine Eltern haben gesagt, ne, ja gut, wenn du so frühzeitig ausziehen willst, dann musst du das irgendwie alleine bestreiten. Das heißt, ich habe kein Geld bekommen, sondern musste das selber organisieren. Dann habe ich gesagt, na gut unten im Erdgeschoss der Wohnung ist ein Sparmarkt. Und dann setze ich mich einfach an drei Tagen nach der Schule an die Kasse und Kassiere da. Das war für mich eine wirklich tolle Gesellschaftsstudie, muss ich sagen, also weil man ist ja konfrontiert mit allen liebevollen Splinigkeiten, absolutitäten, freundlichen, unhöflichen Menschen mit allem drum und dran. Aber es ist eine Gesellschaftsstudie. Insofern, das war wirklich interessant, so eine intensive Zeit. Und ich habe mir tatsächlich, Das ist tatsächlich, da war ich furchtbar stolz drauf damals. Eine Liveis 501 Blue Jeans. - Das ist schon öfter hier gefallen. Das erste. - Ja, ja. Das war damit, das ist die Kühlschule. - Objektschüttel. Genau, und das war damals bei der Hamburger Institution, die Hamburgerinnen und Unter uns werden es kennen, 100 mag. Ich war leider insolvent gegangen irgendwann in den 2000ern, aber das war ein Jeans und Western-Store, hier auf sein Pauli, war ganz angesagt. - Cool. Ich habe im letzten Podcast haben wir auch über die Liveis 501 erzählt. Ich habe von meiner Dienstdepression erzählt. Wenn man nämlich nicht die Körperform hatte, die genau in diese 501 reinpasst, dann kann das schon mal zu leichten psychischen Belastungen führen. Dann musst die auf andere Modelle ausweiten. Die 505 hat mir, glaube ich, gepasst. Aber die 501 haben nicht mehr was. Super. Letzte persönliche Frage, obwohl wir werden auch zur Sicherheit zu persönlichen Dingen wieder zurückkehren, wenn wir es reflektieren zu unserem Thema. Aber erinnert dich mal, wann ist die letzte Entscheidung, die du gefällt hast, auf Basis einer Marke? Aktuell, wann hast du das letzte Mal eine Entscheidung gefällt, wo du sagst, das war wegen der Marke. Ich glaube, das Podcast-Megrofon. Sehr gut. - Sure, oder? Klar, natürlich. (Lachen) Super. Ja, dann sind wir jetzt beim Thema, bei der Zukunft der Gertube. Wir wissen, wer da vor uns sitzt, wie sie dahin gekommen ist, was diesen privilegierten Zugang zu diesen ganzen Perspektiven. Und jetzt mal ganz provokativ gefragt, Kim Hand aufs Herz, wenn ein rationaldenkender CFO, wo du dich gut reinfühlen kannst, durch deine Vergangenheit bei Ernest und Young. Warum sollte ich in fünf Jahren noch eine Gertube zahlen, wenn ich KI Daten und In-House-Teams habe? Also, wenn man zufrieden ist mit mittelmäßigen Zeug, was die Kannele verstopft und auf irgendein Art sichtbar ist, aber bedeutungslos ist, dann würde ich sagen, weiter so. Wenn man den Anspruch hat, einen Unterschied zu machen, egal, ob im Regal oder im Kopf der Menschen, dann sollte man sehr sicher auf Kreativität vertrauen, ob man das nun ein Glaubt-In-House organisieren zu müssen, zu können oder eben auch an einen Partner zu geben, ob der sich Agentur nennt oder Creative Consultancy, da gibt es ja viele Ausprägungen am Markt. Das ist eigentlich fast nachrangig, aber ich glaube, wenn es um Kreativität geht, dann ist der Wertbeitrag von Kreativität für den Wert einer Marke nicht zu unterschätzen. Und das ist ja auch nicht einfach nur so eine, wie soll ich sagen, gefühltst duselige Perspektive von Agentur-Menschen, die ihr Geschäft retten wollen, sondern das ist ja auch letztlich nicht zuletzt gerade durch das erschienende Buch von System 1 in Kooperation mit dem Effie auch wirklich durch Zahlen belegt, das Kampagnen, die sehr stark auf Kreativität und auf Distinctionskraft setzen, eben auch den 10-fachen Wert sozusagen ausmachen. Und ich glaube, das sind wesentlicher unterschiedlich. Ich möchte aber die Verantwortung gar nicht ins CFOs geben, denn ich glaube, die machen im Prinzip ihren Job, die gucken auf Kennzahlen. Ich kenne auch viele, die auch einen langen Atem haben. Und durch auch so ein unternehmerischer Perspektiven einnehmen, mein Mann ist auch so ein, daher kann ich mich sehr gut reinfühlen. Aber ich denke, es ist die Aufgabe des CFOs, sich stärker in die Welt des CFOs einzudenken und das Ganze als Businessplan zu pitchen und weniger als Rostenstellenverständnis zu positionieren. Super spannend. Da draußen sind Leute, die in diese Situation sind und mit ihrem CFO sprechen müssen, dann helfen wir dem noch mal ein bisschen. Die machen wir denn die Kreativität, die du gerade genannt hast, als Hebel in diesem "Bright and Experience, Markenführungsystem". Wie machen wir die denn relevant? Warum sollten wir denn Kreativität investieren? Wo, aus der Perspektivität, die ich gerade genannt habe, doch Kreativität jetzt bald automatisierbar wird. Was würden wir an die Hand geben? Wie sollten Sie argumentieren? Ich denke, was ja immer hilft, sind, wenn man wirklich auch auf Daten zurückgreift, die das ganze über Jahre anhand von vielen Cases und Datenmaterial belegen. Also auch da ist System 1 eine gute Adresse, auch die Effidatenbank. Also all das, das wurde ja auch wieder letztes Jahr in Leipzig beim Effie präsentiert. Welchen Unterschied Kreativität und welchen Unterschied auch Emotionalität in Kampagnen und in Markenführung machen und welchen Impact das auf den RE von Unternehmen hat. So, und ich glaube, das sollte man einerseits fokussieren. Und was ich uns Agenturen auch manchmal ankreide, ist ein Stück weit der Fokus auch auf KommunikationskAPI. Weil wie die View Through Rate eines Videos bei YouTube ist, ist dem CFO und dem CEO total egal. Also das ist irgendwie schön, das kann auch ein Indiz dafür sein, dass die Leute interessiert, in der die das Video möglichst lange gucken, oder sogar zu Ende gucken. Aber interessant ist doch, wenn wir jetzt mal von dem Produkt, dass wir im Supermarkt zu kaufen, gibt es ausgehen, ist das, ist der Absatz gestiegen, ist unsere Käuferreichweite gestiegen. Also haben wir uns anderen Zielgruppen erschließen können, durch die Art der Kommunikation ist dieses Absatz plus nachhaltig. Können wir den Marktanteil verändern, wie hat sich unser Produkt zur Kategorie entwickelt? Also diese typischen Sichtweisen, die eben auch zu stärken und dann mal umzurechnen. Was heißt es denn, wenn wir eine Million, dann weiß ich nicht, Gurkenklezer im Jahr mehr verkaufen als letztes Jahr. Und dann kann ich auch mit dem Vertriebskollegen im Vorstand sehr viel besser diskutieren darüber. Ich glaube, wir haben uns aber selbst in Stückweit oder auch die Marketingverantwortlichen in die Kommunikations- und bunte Bildchen eck getrenken lassen. Aber ich glaube, es ist gar nicht so schwierig, da wieder rauszukommen. Finde ich einen sehr guten Punkt, wobei ist da nicht gerade ROE, die schwierige Größe, weil der, was du gerade beschrieben hast, die ich gebe in West und will dann den Return auf den Invest haben. Aber für den Return sind ja noch viele, viele andere im Unternehmen verantwortlich. Das beginnt bei der Distribution. Ihr macht eine tolle Kampagne, Riesen, Awareness, alle. Aber die Gurkenklezer stehen nicht im Regal. Dann ist ja sozusagen der Return on Invest dadurch geschmehlert. Das heißt, und das ist die Problematik, die ich jetzt so beobachte, dass diese ROE-Fokussierung, die Problematik, die verenkt den Blick auf kurzfristig nachweisbaren ROE und der Blick auf die Gesamt-Effektivität des Systems, die geht dabei verloren, also diese systemische. Und das Marketing eigentlich sich zu wenig einmischt. Genau in den Bereichen, die sonst noch verantwortlich sind, für den tatsächlichen Return. Das heißt, es ist auch für Agenturen gefährlich zu sagen, dass wir im Mess uns am ROE, wenn wir uns daran messen, dann müssen wir aber auch Zugriff haben auf Prozesse, Produktentwicklung, Distribution, bisschen zum Recruiting, weil wir braucht die richtigen Leute als Dienstleister um. Absolut. Ja, das ist ja auch sehr, sehr großgegriffen. Also es gibt ja den ROE des Unternehmens, oder es gibt ja auch den ROE der jeweiligen Marketing-Kampagne, der sich dann ja auch auf den Absatz in einem gewissen, auch durch andere Effekte, bereinigten Zeitraum fokussiert. Ich glaube, du sagst da was sehr wichtiges. Die Frage ist ja auch, welchen Zugriff und welche Verantwortungsbereiche sind, dem sie im O-Zugeteil. Und wenn der halt nur Kommunikation und Marketing verantwortet, dann ist es eine, wenn er aber die deutlich weitreichende Rolle hat, beispielsweise eines Chief Growth Officers, dann hat er ja auch die Möglichkeit, Produktinnovationen zu verantworten, er hat die Möglichkeit, den Vertrieb zumindest teilweise mitzuverantworten. Und das sind ja ganz wesentlichen Stellhebel, wie du es eben auch richtig beschreibst. Also am Ende, wenn ich ein Scheißprodukt habe, kann ich mit einer guten Kampagne auch nicht viel machen. Mit der Service nicht stimmt, oder die Beschwerde-Management im Service oder so. Also deswegen ist das natürlich wichtig, welche Einschlussmöglichkeiten hat der SIMO und wenn er diese Bereiche nicht selber verantwortet, eben ein sehr gutes Netzwerkenunternehmen haben. Ich würde auch sagen, dass SIMO ist der Chief Netzwerker innerhalb eines Konzerns, weil er ja so wesentlich auf die Bereiche einwirkt, aber auch von ihnen abhängig ist. Und deswegen noch mal, du hast recht, also ich glaube, als Agentur sollte man am Ende ja auch nur die Risiken eingehen, den man selbst beeinflussen kann und mitverantworten kann. Das heißt irgendwie auf die zentralen Dinge zu acht Megazimidromen, dass ein SIMO grundsätzlich die Dinge steuert, dass sie einen unternehmerischen Wert haben, nicht nur einfach schöne reine Kommunikationskäpe als. Das ist auch nur ein bisschen provokativ nachfragen, weil es bringt die Diskussion gut in Schwurz. Jetzt ist nämlich die Frage, wenn man das jetzt systemisch betrachten, welche Rolle siehst du da für die Agentur und wie siehst du aktuell wie gut erfüllen die Agentur in diese Rolle? Also was ist die in dem Brand Experience System, was wir gerade beschrieben haben, der wichtige Teil den eben nur Agenturen in der Form liefern können? Das eine, was du gesagt hast, die sind halt professionell mit Kreativität den ganzen Tag beschäftigt und liefern dadurch eine höhere Qualität. Und ich glaube, die Studie, die du meinst, ist die compound Creativity-Studie von System One, war das die oder? Ja, die Kreativ-Dividend-Zubat, die verlinken war. Ja, genau. Ja, genau. Das Buch ist jetzt gerade erst schief. Das war die, die danach gekommen ist. Die verlinken wir dann in den Show notes. Superklasse, solche Argumente braucht man. Aber dann sozusagen jetzt organisatorisch, in dem Sinne, welche Rolle nimmt dann die Agentur aus deiner Sicht optimal ein, wenn man das jetzt erweitert versteht, was kann die Agentur leisten für diesen CMO, der das auch so sieht? Mhm. Also, das ist so ein bisschen wie die Frage nach der Zukunft der Agenturen. Auch da gibt es ja auch. und fast bei viele unterschiedliche Agenturmodelle, Agenturangebote und auch Ansatzpunkte. Also wenn ich jetzt eine Customer Experience Agentur habe, Versus eine Markenstrategieberatung, Versus eine kreativ Agentur oder Kulturemarketing Agentur. All diese Agenturen sind ja ein wesentlicher oder Player, sind ein wesentlicher Bestandteil der Wertschöpfung, aber setzen dann ganz unterschiedlichen Stellen an. Wenn ich jetzt mal auf die Agentur, ich sage mal den Agenturteil, den ich auch vertretem mit Karnes K, kreativ Agentur setze, ich habe kürzlich an der Universität der Künste in Berlin vor den Studierenden gesagt, dass wir das Unterbewusstsein der Gesellschaft erforschen und in Kommunikation dazu treten. Und eigentlich das Bild gefällt mir ganz gut, weil ich glaube, die Menschen in den Unternehmen arbeiten sind häufig sehr fokussiert auf das Unternehmen, auf das Dayco-Dermellenschment, auf das Produkt-Sortiment, auf Vertriebskanäle, POS. Also die sind in diesem Unternehmenskonstrukt. Ich sage mal an, für einen Stichende auch ein Stück weit gefangen. Positiv könnte man sagen, niemand kennt sich so gut damit aus wie die. Gleichzeitig braucht es aber jemanden, der eine gewisse Distanz zu all diesem hat, auch zu dem Innenpolitischen im Übrigen. Und der ein etwas unbefangener, neutraler und auch neugierigen Blick auf die Gesellschaft wirkt und auf die Bedürfnisse auf das Thema Zeitgeist, auf Pop-Kultur und sich auch irgendwie unterschiedlichste Communitys. Und ich finde, dass die Unabhängigkeit von Agenturen und auch der unverstellte, neugierige Blick der unglaublich wertvoll sind. Und das wird den als Agentur und vielleicht manchmal auch ein bisschen aus den Augen verloren haben, aus Effizienzdruck und Automatisierung und Data und damit, was wir uns alles beschäftigt haben, zurecht. Also natürlich waren das Feld, da denen wir uns widmen mussten. Aber im Kern geht es glaube ich wirklich darum, dass wir nochmal anders auf die Menschen ihre Bedürfnisse gucken und dann Dinge finden, die uns Daten nicht verraten hätten, sondern weil wir sie gut und klug beobachtet haben und weil wir ihnen fast ein bisschen naiv begegnet sind und die richtigen Fragen stellen. Ich finde da bist du ja das beste Beispiel, auch wie du rangegangen bist. Ja, ja, ja, ja, das war sogar der Beschriebenas. Das ist ja ein enormer, der verliert sicher nach einer Zeit, ne? Also dieser frische Blick, wenn man dann Teil des Systems wird, dann hat man plötzlich dann, ist man in dieser Bubble gefangen und das liefern Agenturen, was ich jetzt gerade verstanden habe für dich von außen, euer System, was ihr denkt, ihr versteht, weil Kategorien sind ja eigentlich auch konstrukte. Die teilweise natürlich dadurch werden Dinge managebar, dadurch kann ein Kategorie Manage im Supermarkt, das Produkt in bestimmtes Regale räumen, aber Menschen denken ja nicht in Kategorien, die denken ja in Bedürfnissen, die haben bestimmte Momente, wo sie ihn bedarf entwickeln und dann habe ich irgendwelche Gedächtnischspuren im Kopf und dann kommt mir eine eine Mark in den Sinn, aber dann kommt mir eine andere Mark in den Sinn, die vielleicht gar nicht in die gleiche Kategorie gehört. Also beispielsweise denke an das perfekte Auto und bin in der im Nied-State sozusagen einer europäischen Großstadt, dann kann mir natürlich einen Smart einfallen, ja wegen Parkplatz suche und so weiter, aber genauso kann ich auch an öffentlichen Nahverkehr denken oder an ein Rad, ein Fahrrad oder drive now gibt es glaube ich nicht mehr, aber so ein K-Sharing-System, das heißt diese Kategorie-Denke, die hier in Unternehmen auch sofort drin sind, wir sind in der Kategorie X Y unterwegs, würde die Agentur aufbrechen und sagen, was wir eigentlich sehen und das hast du gerade beschrieben, ist Menschen, die mit eueren Produkten bestimmte Bedürfnisse in bestimmten Situationen erfüllen. So und da können wir jetzt mal weiter gucken, wie können wir euch wachsen lassen, indem wir diesen Nutzen, den ihr da entfaltet, in diesem Moment vielleicht in anderen Momenten auch wieder findet und nicht durch Persona, die so zudemografisch das gleiche sind, sondern einfach Menschen, egal ob die 18 oder 88 sind, die in die gleiche Situation wieder reinkommen. Und diese, um das jetzt als pitch sozusagen zu vollenden, so sagen und das können wir liefern als Agentur, wir kommen von außen, wir haben einen kulturell geschafft Blick, wir haben die Sensibilität und können so euer, euer Wertschöpfung eigentlich reflektieren. Absolut und also pitch akzeptiert, ich würde sagen, in der Hüte der Löwen hetzt und teile meines Grälen, aber die, ich glaube das eine ist, das können wir natürlich in Marketun, also all die Menschen, die sich heute schon grundsätzlich damit beschäftigen, morgen ein Auto kaufen zu wollen, die können wir natürlich durch die emotionale Kreative und auch ungewöhnliche Ansprache weiter sozusagen eben weiter pushen und für uns unser Produkt gewinnen. Spannend ist aber und das sprichst du ja auch an über diese unterschiedlichen einen, ich sag mal, ja wie seh ich sag, irgendwie einflug schneisen und das sind die Kategorie Entry Points, also dass ich an eine Marke nicht nur in Situationen X denke, sondern auch in einer ganz anderen Situation, die vorher vielleicht gar nicht so viel die gesehen haben, aber also das Ziel ist es ja möglichst viele Anlässe zu schaffen, mit dieser Marke oder an diese Marke zu denken, in Nutzungssituation oder Bedürfene Situation und das glaube ich auch, dass ist eine große Kunst und auch und das darf man nicht vergessen, die durchschnittliche Haltbarkeit oder durchschnittliche Lebenszyklus eines CMOs ist ja leider Gottes sehr kurz. Also ich glaube es gibt so ein Durchschnitt von drei bis maximal vier Jahren und was ich beobachte ist, ein ja intensives Springen von Klaim zu Neum Klaim zu Neuer Kampagnen zu Neuer Ausrichtungen, dann ist es eroern, es ließ uns doch wieder auf Performance setzen, dann ist es wieder eine neue Kampagnen Plattform, dann machen wir wieder einen Klaim, jetzt machen wir ein Redis sein, also wir sind sehr beschäftigt mit dem Ausprägungen der Marke, aber wirklich ein langen Atem zu beweisen als Marketeer und dieser Marken-Idee treu zu bleiben, auch wenn sie den Vorgänger gemacht hat und der nach mir sie vielleicht machen wird, aber ich glaube dieser lange Atem ist elementar für den Marken Erfolg, es ist Marathon und kein Sprint und ich glaube auch da können und sollten wir Agenturen unterstützen, weil auch da jetzt kenne ich nur und du kommst zum pitch-eingeladen, denkst jetzt mal, ah, blöde Idee, fett uns was viel besseres ein, legst was vor, ich wäre gespannt ob eine Agentur eine Chance hat im pitch, wenn sie sagt, ganz ehrlich, ihr habt uns zwar auf eine neue Markenplattform gebrieft, aber eures präljand. Das ist ein sehr gluber Gedanker. Gerne nur anders, achts. Ja, und da kommen wir gleich zu dem Thema Belohnung dieser Leistung, weil, weil ufo und ich, also mein Partner, ufo Munzinger, wir schärzen immer miteinander, wir brauchen einen neuen Preis und zwar die ruhige Hand am Steuer, weil was du ja gerade beschreibst, ist ja so, wenn wir Marken aus der gehörenperspektive sehen, also Brandmanagement ist, Brainmanagement, dann bilden sich diese Muster ja sehr, sehr langsam. Und genau das, was du beschreibst, verhindert ja erfolgreiche Markenführung, wenn wir das Signal immer wieder ändern. Und diese festhalten an starken Signalen, die auch funktionieren, ist an sich, also die zu identifizieren und an den Festzuhalten ist ja auch unternehmerisch, aber auch beraterisch eine hohe Leistung, also widerspricht dem natürlichen Gefühl, ich muss mich jetzt hier mal selbst verwirklichen und ich muss ja spuren hinterlassen. Das ist toll, aber das führt uns zu einer interessanten Frage, wie kann man das denn incentivieren, weil Agenturen verdienen ja aktuell an dem Geld, an der Neomani, die im Marketing immer herrscht. Wir brauchen mal wieder was Neues. Intern sind sie alle gelangen, weil von der Kampagne, obwohl sie super funktioniert. Und dann kommt die Agentur, ja, da haben wir ja noch was ganz tolles in der Schublade. Und das ist ja wirtschaftlich auch interessant für die Agenturen. Wie glaubst du, dass die Struktur in der Zukunft aussieht? Also, klug, Frage, ich glaube nicht nur, weil einem Marke sich über Jahre und vielleicht Jahrzehnte auf einem magnen Idee kommittelt, dass deswegen die ganze Zeit dieselbe Kampagne gespielt werden muss. Es ist ja eher die Idee für was die Marke ohne Kompromisse steht und worauf sie sich fokussiert und wofür sie auch nicht zu haben ist. Und ich glaube, dass wir getrieben sind, mit dem Marketing, aber sich ja auch in Agenturen alle Opportunitäten wahrnehmen zu wollen. Jetzt wollen wir uns verjüngen, jetzt wollen wir die noch, jetzt wollen wir das noch, als wollen wir jenes noch. Aber mal zu gucken, was ist eigentlich die zentrale Idee der Marke und wie kann ich die schützen, wie in so einem kleinen Marmeladenglas, was ich mit mir rumtrage? Das ist eigentlich die Hauptaufgaben. Ich finde es völlig legitim in Agenturen und auch Marketing treiben regelmäßig neue Aktivierung auf dieser Marke Idee machen, egal ob es jetzt an welcher Stelle das Fanel ist auch immer, ob es Marke Kooperation sind, Kampagnen, ob es am Ende auch Ölnd Media ist. Es ist eigentlich egal, ich finde nur wichtig, dass ich Marke treubleiben und dass alle die daran arbeiten, sich darauf kommitten, wirklich diese Kraft daraus zu ziehen. So, das ist mir wichtig und vielleicht auch nicht. Das machen Marke auch gerne auf jeden Trend aufzuspringen, nur wenn es gerade irgendwas auf Social läuft oder die Creator gerade alle dies und das und jenes machen, dass dann alle Marke wie beim Brats her mal drauf springen und meinten sie müssten diesen einen Moment erwischen, sonst gibt es FOMO, zeige ich für einen großen Fehler. Also vielleicht mal kurz innehalten und überlegen was bringt es eigentlich der Marke oder bringt es gerade nur den Creator oder den Plattformen irgendwas? Zerstört dann der Pitch-Zirkus eigentlich die Grundlage für langfristige Markenführung? Ich glaube ich nicht, ich glaube ist eine Frage des Briefings, weil wenn du die Marken-Eidee manifestierst und einfach sagst, ist antatet und ja, sondern uns geht es jetzt und jetzt immer wieder bei den Menschen, bei der Gesellschaft, der Erforschung des Unterbewusstseins, das verändert sich ja immer weiter. Also wenn wir uns für jüngen wollen, Was sind denn die Themen, die die jungen Menschen gerade treiben? Und wie könnte unsere Markenidee darauf präsonieren? So, das sind dann ja andere Fragen. Und er brauche ich auch eine wirklich gute strategische Einflugschneise und eine sehr starke Kreation. Aber ich muss nicht jedes Mal das Fundament zusammenschauen. Das heißt, man würde eine doppelte Incentivierung machen. Du musst dieser Markenidef treu bleiben. Aber die Form der Markenidee, da kannst du es krachen lassen. Wir brauchen auch frische Formen, wir brauchen frische Ausdrucksformen, Manifestationen. - Absolut. Und manchmal ist auch legitim, wenn das Fundament morgens ist. Da musst du daran, dass es ehrlich ist. Das ist ja, ich meine Mark Ritzen hat ja diesen, diesen, diesen, wir take our cakes to early out of the oven mit den Kampagnen. Aber man muss natürlich schauen, dass man auch einfach gute, gute Kuchen, wie kann man drin lassen? Ja, aber schlechte Kuchen sollte man möglichst schnell austauschen. Da ist also wieder die Frage, was gut oder schlecht ist. Aber aus deinen ganzen Gesprächen und dem Überblick über den Markt, den du dir ja sehr strukturierte arbeitet hast, was unterscheidet, denn die Verhaltens- und Denkweisen und vielleicht auch Prozesse von starken Agenturen von heute austauschbaren Agenturen. Weil wir wissen ja aus der Markle, wenn es keinen Unterschied gibt, hast du glaube ich auch schon mehrmals so gesagt, dann entscheidet der Preis. Also was ist denn das Differenzierende von Agenturen, die es schaffen, dann auch Wertschätzung von Kunden zu für sich zu generieren? Und dadurch auch weiter zu existieren. Und die, die du in Zukunft in Schwierigkeiten bist? Ich hatte kürzlich ein Gespräch mit Thomas Knöber von Ex-Henscher Song. Und er hat was gesagt, was ich sehr richtig finde und was ich finde, was hier zu auch gut passt. Denn tatsächlich war ein ganz viele Jahre zu dem Zeitpunkt, als ich damals einstieg und lange Jahre davor waren Agenturen sich sehr ähnlich. Also alle hatten irgendwelche Buchstaben, ihre Gründer. Alle haben irgendwie was ähnliches angeboten. Also damals an sehr vor allem auch die Kampagnen. Jeder Agentur hat ein bisschen eine andere Corporate Identity und vielleicht auch eine andere Kultur. Aber im Kern haben sie alle was ähnliches angeboten. Und ich glaube, was uns in den letzten Jahren auch geschadet hat, war der Opportunismus im Geschäftsmodell. Also wir haben alle versucht, alles anzubieten. Und das können wir auch noch und das inhausen wir. Und da gründen wir jetzt eine Junet und so weiter und plötzlich waren wir so ein ganz. merkwürdiger Frankensteinscherbauchladen. Ich glaube, es gibt manche Agenturen gerade die großen und die Netzwerke, die sich auf so eine Art Systementagation fokussieren, die das auch sehr gut machen, die ganzen Teile miteinander zu verbinden. Und was ich jetzt immer stärker herauskristallisiert ist, dass sich die Kreativleistung stärker diversifiziert bei den Agenturen. Also dass jeder für sich unterschiedliche Punkte in der Wertschöpfung findet oder in der Ausprägung oder in der Kompetenz für diese Agentur steht. Und ich hab das Gefühl, dass wir uns zahlkraft, aber nachhaltig stärker fokussieren auf unterschiedliche Dinge. Und das finde ich sehr begrüßenswert. Und um deine Frage eigentlich konsequent zu beantworten, ich glaube, Fokus ist ein ganz wesentliches Thema. Am Ende heißt ja eine gute Strategie und das braucht eine erfolgreiche Agentur immer zu entscheiden, wo für man nicht steht und was man nicht machen wird. Und ich hab das Gefühl, häufig haben wir gedacht, was können wir denn noch alles machen? Vielleicht häufiger Nein sagen und Dinge nicht tun und auch alte Zöpfe abzuschneiden, halte ich für sehr gut und für sehr konsequent. Und ich glaube, dass die Agenturen, die sich auf wesentliche Dinge, die ihrer DNA entsprechen und die natürlich kraftvoll in die Zukunft tragen, dass die erfolgreich sein werden. Und das ist ja, du kannst ja auch nicht mehr sagen, dass wir uns in unserer Kunden empfehlen. Also in Sachen Markenrechtektur konzentriert sich auf die starken reduziert, grenzt ab und aus der Abgrenzung entsteht die Stärke. Und das muss man für die eigene Agentur auch machen. Ich hab das denn mal Karnis K. gemacht. Was ist die "Bull Leaps and Safe Landings"? Was bedeutet das, wie manifestiert sich das? Ja, das ist ganz witzig, weil es tatsächlich so in Gesprächen irgendwie klar war. Zu uns kommen häufig Marken, die vor Veränderungen stehen. Jetzt kann man sagen, jetzt machen eigentlich alle Marken, die in Anentur wechseln. Planen, die sagen irgendwas, müssen wir jetzt anders machen oder wir stehen von einer großen Herausforderung. Aber so war es häufig. Also neue, narrative Positionierung, Verjüngungsstrategien. Und jedes Mal habe ich gedacht, das ist Respekt vor den Marketing verantwortlichen, mit welchem auch unternehmerischen Mut, die hier stehen. Und ich hab gesagt, das ist im Prinzip, das sind die Art von Menschen, mit denen ich gerne zusammenarbeiten möchte. Und die ich auch zu tiefst Respektiere dafür, was sie da anschieben. Und die Kraft, die sie haben, das gerade intern umzusetzen. Also daher kommt der "Bull Leaps" gedanke, weil es auch für kreative Menschen großartig ist, um großes zu bewegen irgendwie. Und irgendjemand hat mal zu uns gesagt, "Kinweiße, was?" "Wir haben uns für euch entschieden, weil ihr so wunderbar Bodenständig seid." Und dann habe ich zuerst gedacht, also mein erster Flex war so nah. "Das ist ein Kompliment." "Das ist ein Kompliment, fich das gut." Und dann meint ihr, nee, weil wir das Gefühl haben, dass das, was ihr sagt, stimmt, dass sie uns nicht verarscht, dass ihr nicht auf kurzfristiges Geld machen außalt und dass wir mit euch einen langfristigen Partner haben, mit dem wir das auch durch alle Höhnen und Tiefen bringen können. Und da wir eben Lasbaden und Liesten sehr großen Fokus auf das Thema Wirksamkeit der kreativen Maßnahmen legen, die wir eben auch entwickeln. Wir sagen, das ist eine schöne Balance auf der Einseite "Bold-Liebs", weil das wollen alle und "Safely" ländet auch, aber ganz selten ist, dass in einem gemeinsamen Zentralen versprechen. Und so sind wir darauf gekommen. Ich glaube aber auch, der Weg dahin, die "Bold-Liebs", dass das in kreativität und Originalität und so weiter liegt, ich glaube, das ist unbeenommen, aber es liegt schon aus sehr stark an einer guten Beratung darauf, und da leg ich auch wirklich viel wert. Ich habe gerade erst kürzlich das alte Beraterhandbuch von Grey mal wieder zur Hand genommen, dass mir zuvall in die Arme gespielt wurde. Und das ist, glaube ich, noch Schreibmaschinen getippt. Und da sind ja so die Glaubensätze drin, was ein guten Berater ausmacht. Und es war ja wirklich eine Agentur mit einer tollen Berater Schule. Und wirklich dieses Prinzip, so tief in der Materie des Kunden drin zu sein, wie der Kunde fast selbst nicht proaktiv zu sein, irgendwie selber auch morgens Handelsplatz zu lesen, und dann irgendwie zu sagen, "Hey, aber das war ja total interessant. Was macht das mit uns?" Ich prädige das auch intern immer, nicht warten, bis das Briefing da liegt, sondern mit den Kunden gemeinsam. Und wenn es ein guter Kunde, es gibt da viel Kontext, auch jenseits der jeweiligen Aufgabe, einfach immer wieder im Austausch sein. Dahin fahren sich dafür zu interessieren und nicht nur für das eine Projekt, was hier liegt und net Inkamen serviert, sondern ganz grundsätzlich gesprochen zu interessieren und nicht daube, dass daraus ganz langfristige Kundenbeziehungen auch erfolgreich resultieren, weil der Kunde das Gefühl hat, die sind so tief bei uns drin und haben aber trotzdem diese Distanz der Agentur, weil sie nicht innenpolitisch sich mit uns abarbeiten müssen. Und das ist, glaube ich, als ich glaube, Beratung ist ein ganz wesentlicher Part, den wir vielleicht auch wieder stärker kultivieren können. Das ist, also macht total Sinn, was mir da als Gedanke kommt, dafür brauchst du aber auch starke Menschen bei euch. Und ist, wie ist das insgesamt in der Agenturbranche, gibt es ja Nachwuchsprobleme? Wie schafft die es da die richtigen Leute, die so frisch im Kopf sind, so neugierig, so intrinsisch motiviert, für euch zu interessieren und anzuziehen und zu halten? Ja, sich, glaube ich, erst mal ist das vor allem, man könnte ja denken, ist ein Kompetenz-Thema. Also wenn ich jetzt irgendwelche Hardskills habe, dann müssen das Top-Berater sein mit dem Top-Sales-Mainset und so weiter. Und ich glaube, es ist vor allem in Softskill, also wie du schon gesagt hast, neugierig sein, gerne mit Menschen zu tun haben, gerne irgendwo hinfahren, die richtigen Fragen zu stellen, alle Antennen anzuhaben. Für uns ist ganz wichtig, uns auch ein Glaubenssatz im Tern, die die Entscheidung nicht nur von der Beratung kommt, sondern auch von der Kreation von der Strategie von der Produktion. Also jeder, der im Austausch mit dem Kunden steht, hat den Auftrag, exzellent zu beraten, aus der jeweiligen Perspektive des Gewerks, das darf ich das eine. Das andere ist, dass wir, das wird ja gerade diskutiert, nur nimmt AI sozusagen den jungen Menschen, die Einstiegspositionen in den Agenturen weg, ist zeigen ja auch sehr, sehr viele Auswertungen auch jüngst erst eine Auswertung eines Immobilienportalseits und Stellenanzeigenportalts. Das ist glaube ich, ich fess gar nicht bis zu 25 Prozent mindestens, wenn nicht mehr weniger Einstiegspositionen auf Juni-Level. Auch, auch gerecht sein Weiß, ganz klein. Das ist in einigen berufenen. Ja, genau, ich glaube, dass die Kreativbranche und die Marketingbranche sehr stark davon betroffen war. Und jetzt könnten wir ja sagen, ja, gut, lass die uns weglassen, das ist der erstes Kalierungseffekt der KI. Die Frage ist ja nur, wer soll es denn dann lernen, wenn wir sich spätestens ab Senior-Level wieder brauchen, weil sie dann ja Kuratieren, Beraten, Strategienentwickeln, Ideationen und so weiter. Hier für uns Agenturen auch machen sollen. Deswegen bin ich sehr dafür, dass wir das nicht einfach jetzt aus einer Bequemlichkeit oder einem ökonomischen Druckhaus streichen, sondern uns eher überlegen, wie können denn Ausbildungswege aussehen, die sich KI zu nutzen machen, aber auf eine ganz andere Ebene gehen. Und wenn man sich im Menschen viel früher in Kundenkontakt kommen, früher hast du gesagt, die müssen jetzt erst mal zwei Jahre im Hinterzimmer sitzen und Projektpläne schrucken und so. Das halte ich alles für total überholt. Also lieber jetzt gleich reingeheden die meisten sind doch in ihrer Freizeit schon Kreater. Also direkt mal ran mit ans Produktionshead mitmachen und tun. Und viel mehr Fingerspielen. die Strafsitzengefühl, Geschmack ausprägen. Also ich glaube, die Dinge, die sind ganz wesentlich. Und wie ziehen wir die an? Ich glaube, Kultur ist ein wesentliches Element. Und ich glaube, dass darf man auch bei all dem Transformationstruck, ökonomischen Druck, Effizienz, Skalierung, AI-Tools. Wir reden über so viel Sachen. Ja, man denkt immer, ja, Kultur. Kultur, das ist dann da irgendwie. Und ich glaube, dass wir auch in Führungspositionen und derzeit für Kultur aufhenden sollten, weil das ist das, was so Kraft auf Talente ausübt und übrigens auch die Menschen, die in Führungspositionen sind. Also, das sollte man nicht im Zufall überlassen, wer diese Menschen führt. Und nur weil jemand ein großartiger Text oder Texterin ist, ist er keine exzellente Führungskraft. Das ist zumindest nicht automatisch. Das ist ein schönes, kleines Büchlein drüber, das Petersprinzip, das ist das sehr schön beschreibt. Ah, das kenn ich. Das ist ein unbedingt im Antikfasigat mal suchen. Das war schärzhaft formuliert, aber sehr ärzt die Beobachtung, dass wenn man eine Organisation lange noch sich selber überlässt, ist in jeder höheren Position ein unfäger Mensch. Weil, und er nimmt dann so als Beispiel, da ist jemand, der ist auf dem Fabrik Floor ein guter Schrauber. Weil ein guter Schrauber ist, wird er befördert und wird dann Gruppenleiter von Schraubern, die in der Produktion sind. Und weil er aber ein guter Schrauber war, ein gutes technisches Manuelitzverständnis. Das heißt, noch lange nicht, dass er andere Schrauber anleiten kann. Aber jetzt schafft er das auch noch. Super. Ist auch noch ein guter Gruppenleiter. Was passiert dann? Da wird er plötzlich auch noch Leiter der Abteilung in der Fertigung. Und wenn er das auch noch heben kriegt, dann wird er am Schluss vielleicht sogar Betriebsleiter. Aber irgendwann kommt er an die Grenze seiner Kompetenz. Und dann ist er sozusagen in einer Position, für die er nicht mehr die Kompetenz hat. Und was passiert dann? Und dann beschreibt er sehr, sehr lustig. Geh jetzt unterschiedliche Arten wie die Organisation, damit umgeht eine, die mir noch sehr lebendig im Kopf ist, die seitlicher Arabeske. Das heißt, er wird auf eine Position befördert, wo er keinen Schaden mehr anrichten kann, kriegt aber einen sehr, sehr großen Titel. Und so ist das mal praktisch sein. Ja, das fühlt sich so ein bisschen wie ein Anentrug. Ja, genau. Der Senior exekutive Domestic Officer, der dann da Hausmeister ist. Genau. Aber also Petersponzip, die auch viele Dinge, was du auch gerade sagt, das so alt ist, alt ist Manual von Gray. Das finde ich auch noch eine wichtige Botschaft. Grundsätzlich für die Branche, wir haben zu wenig Respekt vor dem, was vorher passiert ist. Also es gibt auch von J. Walter Thompson auch so Maschinen getippt, Grundprinzipien von Werbewirkung. Und was die damals Anfang der 70er Jahre da zusammengetippt haben, das wird heute von NeuroMarketing oder Neurowissenschaftleren bestätigt, dass ja, so bauen sich Gedechnischbohren auf. So entsteht Motivationen und so. Und da auch mal so mit einem historischen Verständnis und auch Wertschätzung diesem ganzen Wissenskonvolut gegenüberzustehen und nicht zu sagen, wir sind die junge Generation, wir machen alles anders als die anderen. Man muss nicht jeden Fehler zweimal machen, da steckt viel drin. Das stimmt und ich glaube, also ich würde sagen 95 Prozent der Punkte, die in diesem Beraterhandbuch genannt wurden, die kannst du heute eins zu eins zu anwenden. Also das ist nicht gealleneid. Also es ist toll. Was du gerade auch gesagt hast, was ich daraus gehört habe, ist auch eine Sinnkonstruktion. Das heißt, die Leute kommen zur Arbeit und empfinden sich als Teil von etwas größeren Ganzen, was einen Wert in dieser Wirtschaft, das ist auch ganz wichtig. Und das erreicht man nicht, indem man die Leute schroben lässt bis abends um 11 und dann noch mal die Peitsche rausholt, weil irgendwelche Grafiken abgeliefert werden müssen, oder weil der Kunde, womit wir Geld verdienen, das und das verlangt, sondern die eigene Tätigkeit einzuordnen, und dann haben hier eine wirklich guten Kraft in dieser Welt. Und zwar wir helfen, dass Arbeitsplätze sicherer sind, also starke Marken sichern Arbeitsplätze. Und wenn wir mal Volkswirtschaftlich schauen, das ist so mein Steckenfährt, das bringt ich das jetzt hier mal kurz an aus der Perspektive, alle in dem Handelsblatt und Fats sprechen alle darüber, wo kommt denn Wachstum her? Wo kommt denn, ja, wo, wie kriegen wir diese Wirtschaft wieder auf Schwung? Und es gibt ganz viele Technologiefonds und ganz viele Fördermittel für verschiedene prozessuale Dinge oder innovative Dinge, aber wo es keinen Förderfonds für gibt, ist die Fähigkeit zur Markenführung, dieses komplexes System. Und das aus einer Erfindung am Schluss ein positives Vorurteil entsteht, was die Leute dazu verführt oder nicht verführt, sondern dazu führt, dass sie bereit sind, dafür Geld auszugeben. Und wir haben eine lange Historie von Erfindungen von MP3 angefangen, wo alle anderen mit Geld verdient haben. Aber die Deutschen waren auch durch ihre Marken in der Welt stark. Also BMW, Siemens, Mercedes, früher Telefunken, was ja schon viele vergessen haben, das war eine hoch innovative Marken. Und diese Fähigkeit, Marken auszubilden, ist folgstwirtschaftlich ein extrem wichtige Fähigkeit und auch aus der Agentur sich zu sagen, wie sind Teil dieses Systems? Und vertret hier eine Kraft, die Menschen da draußen wirklich sicherer macht. Dann hat man ganz andere Sinnkonstruktionen, als wenn man sagt, wir machen jetzt hübsche Grafik in einem Superprozess und wir können das verticken. Das stimmt und gleichzeitig glaube ich auch. Also, dass es sicher mindestens ein Managementblick drauf, wenn du Sinn ansprechst. Und dann habe ich selbst lange damit gehadert, ist die Arbeit, die wir machen folgt, die einen höheren Sinn, den jetzt auch junge Talente sehen. Weil was, wenn natürlich nicht machen, es gibt ja genug Agenturen, die arbeiten für, also nicht Süßigkeiten, für Alkohol. Also auch für Dinge, die jetzt die Welt vielleicht nicht zu einem besseren machen. Aber ich glaube gar nicht so sehr an so einen grundsätzlichen philosophischen Purpose, sondern was wir jetzt wieder festgestellt haben, wir waren mit dem Team am Wochenende über den Valentinstag an einer Produktion, im Dreh, in Berlin. Und die sind da alle gerne hingefahren. Die haben total gerockt, einer hat dem anderen geholfen. Alle haben dann und dann hat plötzlich eine gesagt, "Auch, guck mal, wir sind gerade irgendwie bei RBB. Da ist gerade ein Reporter draußen, der Film, die Aktion und so weiter und so fort." Und das soll einfach nur zeigen, in ganz kleinen, was die Leute motiviert ist, wenn sie mitten im Geschehen sind, wenn sie was machen, wenn alle für einander einstehen, wenn alle für die große Idee, an der man gearbeitet hat und an der Umsetzung helfen, wenn das resoniert, wenn der Kunde glücklich ist, wenn das irgendwo pera-seitig aufgegriffen wird, wenn man das am Ende auch draußen hängen sieht oder auf Social Media sieht, dass ein Lieblings-Creator gerade die Marke mit Hucke packt, nimmt und los geht's. Manchmal muss es auch gar nicht der große Sinn dahinter sein, sondern gerade für die jungen Leute, und da haben wir uns glaube ich auch, sind wir ein Stück weit auch zu verkopft, damit umgegangen zwischen zeitlich mal, das sind einfach diese richtig coolen Teammomente, wo man sagt, wir schaffen hier gerade was und wir machen das möglich. Und ich glaube, das ist auch ein Großteil des positiven Spirit in Agentur. Ja, das, das so recht. Genau, und das ist ja, das erzeugt ja auch dieses Gefühl von Selbstwurksamkeit, was du gerade beschrieben hast. Das ist ja auch eine Sinn-Konstruktion. Aber egal wo der Sinn herkommt, das ist jetzt erstmal unabhängig, ob das jetzt Welt retten, Urwald retten oder Social Purpose. Also da wurde auch mit dieser ganzen Purpose-Diskussion, wo du aus meiner Sicht auch komplett übertrieben, weil es ist am Schluss liefern wir ja eine Leistung, die im wirtschaftlichen Kontext Wirkung erzielen muss. Und da ist Purpose manchmal kauftreiben, wenn in der Kategorie das auch kauftreiben ist, ja, bei Patagonia funktioniert es wunderbar, weil Teil davon ist auch die wunderbare Natur zu erleben. Und da macht es Sinn, dass Purpose als Kauftreiber natürlich auch die Jacke, mit der ich das dann mache, möchte ich nicht, dass die dann so hergestellt wird, dass das eigentliche Ziel, was ich habe, nämlich draußen in der Natur, was toll ist zu erleben, gefährdet. Und umgekehrt erwartet man von Unternehmen sowieso, also meine Haltung, das ist sich vernünftig verhalten. Und dann aber nicht vor sich her tragen, ich verhalte mich vernünftig und deshalb zahlt mehr für mich. Das ist die Logik mich. Und das war lange Zeit mit dieser Purpose gedanken. Wir verdienen damit mehr Geld. Wir sind dann attraktiver und können mehr Geld für unsere Produkte nehmen. Spannend, nochmal zurück zum Struktur. Danke für den Einblick bei euch. Also noch mal eine ganz operative Frage. Das heißt, wo kommen denn eure besten Leute her? Also das heißt, wie akquirierte die, ihr seid Partner von der Hamburg-Skuloverdias. Aber die Kommen-Berbung ist ja auch immer so früher, zum Beispiel in den Sammelbecken gewesen, von Querdenkanen. Also da wo das Wort noch positiv belegt war, wo kommen eure Leute her? Aus allen Ecken und Enten. Also häufig ist es so, dass Menschen, die sich uns in dem gemeinsamen Weg anschließen und zufrieden hier sind, auch wieder Talente ziehen, die sie irgendwo anders kennengelernt haben. Weil wie du es vorhin so schön gesagt hast in der Agenturwelt kennt jeder irgendwie jedem. Und wenn sich rum spricht, dass das Umfeld in einer Agentur positiv ist, mit einer hohen Selbstwirksamkeit, mit coolen Kases und einem guten Miteinander, dann ist das sicher ein ganz wesentlicher Hebel. Was mir auch extrem wichtig ist, deswegen auch so, dass wir mit zuletzt zwei Impulse an der Universität der Künstl in Berlin gehalten. Und das ist ein Studgert an die Hochschule. Ich glaube, das Engagement in Hochschulen an Universitäten sichtbar zu sein, mit den Studierenden auch wirklich an Projekten zusammen zu arbeiten. Ich glaube, dass wir darauf wieder mehr Zeit verwenden sollten. Als ich da hingefahren bin, Anfang Januar nach Berlin, da hat ich es auch mal gucken, die sind bestimmt furchtbar skeptisch Agenturen gegenüber und Kampagnen. Da kommen die bösen Kapitalisten, aber wir sind doch geistet wissenschaftlich. Das war gar nicht so. Da sah es einen Großteil, die selber in ihrer Freizeit gefühlt sind, die das total spannend waren, die gerne auch Teil dieses Ökosystems sind. Und plötzlich hatte ich das Gefühl, vielleicht ist Werba doch höher angesehen, als es noch vor ein paar Jahren war. Also vielleicht, Vielleicht tut sich da auch, was ich hatte das Gefühl, dass die sehr interessiert waren. Und ich glaube, das ist ein ganz wesentlicher Punkt, den er anstimmt. - Ja, nicht sehr gut. Auch die Verbindung, auch das akademische mit der Praxis zu verbinden. Das passiert viel zu wenig. Also dieser Brückenbau zwischen dem, was da erforschtet. Anja stolz, z.B. ist ja von Haus aus Etnologin. Ja. - Ja. Also, es ist großartig, ein großartiger Grundlage, um guter Marketier zu sein. Also anja stolz von der R&V Versicherung. Du hast es vorhin die Querdenker genannt, noch damals positiv konjunktiert. Ich nenne es auch gerne die Missfits, weil ich hab schon das Gefühl, dass Agenturen auch einen Raum für Menschen bieten und bieten sollten, die sich jetzt vielleicht nicht in jede Schublade pressen lassen, oder die nicht in jede Corporate-Vorgabe passen. Die aber irgendwie auch durch ungewöhnliche, hobby-sichtweisen, Fähigkeiten, Kompetenzen und so weiter, einen wirklichen Beitrag leisten können. Deswegen gibt es gar nicht so typische Karriere-Entwicklungswege oder Scouting-Formate, wie sie in der Unternehmensberatung kennengelernt haben, wobei da auch viele Quereinsteiger mit dabei sind. Aber ich hab das Gefühl, Agenturen sind wunderbares Ökosystemen für diese Missfits. Was ich an der Stelle auch noch mal sagen möchte, ist, dass ich glaube, dass in Agenturen auch sehr viele großartige introvertierte Menschen arbeiten. Also man hat häufig das Gefühl, alle wären so outgoing und müssten alle auf der großen Bühne stehen und Redenschwingen und vor Kunden präsentieren. Aber tatsächlich sind das meistens auch die introvertierten, sehr feinfühligen Menschen, die vielleicht nicht so laut sind, die aber großartige Ideen haben. Und ich glaube, in so einer Produktivitätstheaterwelt, wie es unsere geworden ist, in der Arbeitswelt sollten wir alle ein gutes Auge darauf haben, wer einfach gute Arbeit macht, und habe ich davon ob extravertiert oder introvertiert. Das finde ich ein ganz tollen Punkt. Und das steht sich auch meine Lebenserfahrung mit topkreativen, dass die häufig eine Kindheit hatten, die nicht immer einfach war. Teilweise mit auch Sprachbehinderungen geboren wurden, also solche Dinge, oder ich kenne einen topkreativen, der in Eltern waren, topstum. Und er hat einen ganz anderen Blick auf die Welt dadurch entwickelt. Und Domingt Slav hier, unsere große Quelle, erster deutscher Markentechniker, der sagte, wenn mich jemand fragt, was muss ein großer Markentechniker eigentlich an Qualitäten mitbringen? Wir sagte, kann ich so genau nicht sagen, aber ich weiß, was er nicht mitbringen darf. Eine unproblematische Jugend, wer noch nie an seiner eigenen Kommunikation gelitten hat, wird niemals massenpsychologisch die Sensibilität entwickeln, um große Marken aufzubauen. Das ist ein ganz schöner Satz für ihm. Das steht, das, was du gerade sagst, ist, diese Missfits auch zusammen und zu pflegen, ist auch eine Qualität, die ja in großen Organisationen nicht unbedingt ausgeprägt ist. Das heißt, also hier hast die Agentur als Leistungsangebot, "Hey, wir sammeln hier krakteren, die so denken können, wie ihr gar nicht, die würden wir euch alle eingehen, wie eine Priemel." Aber wir pflegen es wirklich so. Und ich darf es auch eine besondere Art der Diversität. Ja, einfach typenbedingend. Dann lassen wir uns noch mal kurz auf dieses Struktur als der Beobachtung. Also nochmal diese Frage mit in die Zukunft gedacht. Die Agentur, du hast schon viel davon gesagt, aber nochmal was glaubst du, die Agenturen, die uns daraus hinzuhören, die in dem Bereich arbeiten. Was ist das, was eine starke Agentur, die Zukunft hat von einer schwachen Agentur unterscheidet? Also ich hab ja schon gesagt, Fokus, eine starke Beratung ist, glaube ich, unabdingbar. Ich glaube, die Akzeptanz, dass alles in Bewegung bleibt und dass man unternehmerisch offen bleibt. Also dass man sich selbst schon in seinem Fokus in der Vision der Agentur und dem, wo man helfen kann, träubleibt, dass man aber in den Möglichkeiten, wie man da hinkommt, immer offen bleibt. Das ist, glaube ich, ein ganz, ganz wesentlicher Punkt. Ich glaube auch die Kooperationsfähigkeit, weil gerade dann, wenn wir uns fokussieren auf gewisse Fäder brauchen, wir jetzt mal technisch formulierte Schnittstellenfähigkeit. Und das wird ja immer gepläneigt und alles sagen, klar können wir das. Aber wie viele können es in der Praxis auch? Also wirklich ohne Befimtigkeit? Und auch nicht, glaube ich. Mit anderen Agenturen erfolgreich kooperieren. Ja, und ich glaube, das Problem, ich hatte das eben angeschnitten, mir waren uns über lange Zeit alle sehr ähnlich. Und wir wurden dann von Marketing verantwortlichen zusammen in ein Agenturpool geworfen und sollten uns plötzlich gut verstehen, obwohl wir uns gar nicht gegenseitig ergänzen. Also das war ja nichts. Und auch Zielkonflikt gedahmt, dass man in der Abteilung hat, die muss auch am Laufen gehalten werden. Und das ist die gleiche Abteilung gibt es auf der anderen Seite auch. Wer kriegt denn jetzt den Auftrag? Genau. Und wenn man es, es gibt manche Kunden, die das ganz wunderbar strukturieren und klare Spielregeln und auch eine gewisse, wie soll ich sagen, ein Bücheteer ist Taran, vorformulieren, das finde ich auch wichtig an der Städel, damit man sich eben nicht mit internen Kämpfen auseinandersetzen und unnötig Energie verliert. Und es gibt manche die sagen, mal gucken, was passiert, das Remn ist eröffnet. Und ich glaube, da geht viel Energie und Kraft verloren. Aber durch diese diversifizierung des Angebots, auch innerhalb der Kreativdienstleistung und ganz grundsätzlich gesprochen, ist es, glaube ich, künftig einfacher zu kooperieren. Weil es einfach gewisse, also durch den Fokus gibt es Tradeoffs. Ich kann nicht mehr alles anbieten, weil ich auch nicht die Kultur für all diese Kompetenzen schaffen kann, damit ich richtig gut darin bin. Wenn ich mich darauf fokussier und ich glaube, darin dikte Schlüssel für die Agenturen, da muss ich gleichzeitig viel Kooperationsfähiger werden. Und ich glaube, wir werden das künftig auch begrüßen, weil möglicherweise Kunden auch Agenturmodelles goutten werden, gar nicht mehr nur einzelne Agenturen. Wir haben das auch schon bei ein paar Pitches gesehen, sondern konstruktiv, die sich zusammen tun, um miteinander in besten Möglichkeiten angeboten zu schaffen. So, und das ist, glaube ich, lasst mal noch mal zwei, drei Jahre ins Land gehen. Aber ich glaube, das wird jetzt möglicher und interessanter. Vielen Dank. Ach so, und einen Punkt ist, glaube ich, schon noch, welche Agenturen werden erfolgreich sein. Entwesentlicher Erfolgshebel ist die Agenturkunde Beziehung. Und zwar nicht beizeitig gesprochen, dass man da einfach reinsteubert, nachdem man Pitch gewonnen hat, sondern dass man sich wirklich sehr dezentiert Gedanken macht, in welcher Struktur, mit welchen Rollen wollen wir zusammenarbeiten? Weil auch die Art, ich sag mal so, dass das Zusammenarbeitsmodell wird viel zu selten, im Pitch auch wirklich betrachtet. Da sagt man immer, so ja, welche Kompetenzen habt ihr, wer ist euer Kern-Team, habt ihr CVs? Und wie werden wir dann zusammenarbeiten? Aber gemeint ist ja eher, was ist das Führungsverständnis? Und welche Rollen haben wir? Und es ist zum Beispiel so häufig, hab ich das Gefühl, sie im OZ wünschen sich eine Boutique-Excellents, bauen aber ein System, in dem Skalierungen Effizienz wichtig ist und das Output getrieben ist. Wenn ich Boutique-Excellenten möchte, habe ich ein Trade-Off bei der Skalierung. Wenn ich mich auf Skalierung fokussiere, habe ich ein Trade-Off bei der Frage der Boutique-Kreativen-Excellents, weil ich eben nicht alles in einem System abbilden kann. Also auch da gilt Fokus- und Komitment und letztlich auch die Offenheit und das Verständnis, dass es solche Trade-Offs gibt. Und ich glaube auch, das ist das Thema Führung, auch gerade beim CMO, das Thema Führungskwalität, eine ganz große Rührspielt bei einem erfolgreichen Agenturkunde zusammen spielen. Ja, klass, und das ist wieder auch von Daten, wird das unterstützt, dass die stärksten Marken der Welt haben oft sehr, sehr lange Kundenbeziehungen mit ihren Agenturen. Also Kindcard hat, glaube ich, seit 57 Jahren die gleiche Agentur, eine der stärksten Marken der Welt. Ganz, ganz viel. Natürlich, ich akzeptiere, was du gesagt hast, Pitches sind gut, um frische Ideen reinzubringen, so lange die Basis sozusagen stabil bleibt und das Teil des Pitches ist. Aber grundsätzlich in tiefe Beziehung zu gehen mit Agenturen lohnt sich auch für Marken einfach nur statistisch ausgewertet. Also die stärksten Marken der Welt haben häufig sehr, sehr lange Kundenbeziehungen. Es hat auch gerade die Kathrin Männächtlau in einem Holz und Interview gesagt, das ist Marketing verantwortlich bei Merck. Wir hat gesagt, wir sind viel zu komplex und kompliziert, als dass wir ständig neue Agenturen onborden könnten. Weil das eben auch, also das Wissen um den Kontext, um die Produkte, um das Angebot, um all das. Das berechen ja niemand bei dem Thema Pitchkosten. Die CMOS denkt ja gut, Pitchenerer, 5 oder 10.000 Euro, das kost ja nichts. Aber die tatsächlich in Kosten eine neue Agenturen zu borden, die sind ja immens. Oder das Risiko, was dahinter steckt, dahinter steckt auch. Ich fasse noch mal zusammen, was ich ja verstanden habe, ist, dass du auch in, das ist eine Empfehlung an Auftraggeber, dass sie nicht nur das kreative Produkt im Pitch bewerten. Ja, das ist wirklich eine überzeugende Idee, sondern welche Struktur bieten die mir eigentlich an, um dann in Zukunft auch diese kreative Exzellenz in der Zusammenarbeit zu sicherstellen zu können. Wo ist die Qualitätskontrolle? Was sind die Zücklen? Wie läuft die Kommunikation? Welches Team? Es gibt ja auch Agenturen, die super Pitchteams haben, die man danach nie wieder sieht. Die Gewinnen dann den Kunden und dann sieht der Kunde nie wieder. Das soll es ja geben. Also nicht bei euch, aber. Hab ich euch gehört. Super, dann lass uns noch zu einem Thema zum Abschluss gehen. Das ist ja auch ein sehr, was viele bewegt. Und zwar dieses Spannungsfeld, was du auch schon aufgemacht hast, zwischen Daten und Kreativität und Zeitgeilungen. Sensibilität. Also gibt es so diese soften Faktoren, die extrem wichtig sind und gleichzeitig sagst du auch, wie sind als Agentur sehr Wirkungsorientiert? Also ein Stück mal die Frage, wie kontrolliert ihr eure eigene Wirkung, eure Kreation? Bietet ihr dann auch die marktforscherische, sozusagen Überprüfung an, was die Kampagnen in den Köpfen bewegt hat oder wie geht ihr davor, um den Wirkungsnachweis zu bringen? Also wir besprechen das immer im Briefing mit unseren Kunden, das schon da festgelegt wird, was wir mit der Kampagnen erreichen. Was sind die zentralen KPIs? Machen wir Brandlift-Stadis während der während des Kampagnenzeitraums, haben wir eine gewisse Art von Nulmessungen, haben wir eine Quantitative oder qualitative Marktforschen. Also all die Dinge sind elementar, manchmal brotes runter zu fallen, weil so was kostet natürlich immer auch noch mal einen Top Budget und ob man das dann hat oder nicht. Aber ich finde gerade wir sprachen ja vorhin über die unternehmerische Überzeugungskraft, die es auch braucht bei herausragenden Marketingmaßnahmen. Und ich glaube, das ist dann anteilig gesehen, eigentlich ein lächerliches Budget, wenn es uns dadurch gelingt, den Impact auch da zu stellen. Also ich glaube da lohnt es sich, wenn es hier im O-Soon-Agentur und gleichermaßen darum mithandneringen und das immer von Anfang an mit auf dem Tisch legen. Also ich glaube, das ist unfassbar wichtig. Und was wird zur Außerfahrung einfach sagen, wie viel Analyse braucht gute Markenführung und wann lehmt auch die Analyse. Also es ist manchmal, das Show me the Data auch manchmal so eine Ausrede für fehlenden Mut. Manchmal muss man auch, du hast vorhin gesagt, Strategie besteht auch daraus zu entscheiden, was man nicht tut. Und umgekehrt ist eine gute Strategie besteht auch daraus, dass jemand sich dahin stellt, den Rücken gerade macht und sagt, wir tun das jetzt. Er hat tolle Frage, mag ich total, weil auf der einen Seite finde ich Daten in einem gewissen Kontext wichtig, wenn es eben darum geht, wirksamkeit beispielsweise nachzuweisen oder wenn man eine Marke neu positioniert, dass man auch grundsätzlich mal in eine gewisse Resonanz mit der Zielgruppe geht, das finde ich wirklich wertvoll. Was überhaupt nicht wertvoll finde ist, wenn wir auf der Suche nach starken Inseits, Daten und Studien und sonst irgendwas wühlen und uns am Schreibtisch vergraben. Also ich glaube daran überhaupt nicht, weil ich glaube, dass wirkliche Originalität durch Zufälle, durch eine tolle Beobachtungskabe, durch gute Gespräche, durch Zuhören kommt. Und das klingt dann immer total oleschulig. Und manchmal denkt man, kann man das überhaupt noch sagen, in einer Zeit, die so Daten gesteuert ist und ich finde, wenn man sich wirklich auch große, starke emotionale Kampagnen anguckt und damit meine ich gar nicht nur die klassischen Kampagnen, sondern auch gerade ankommen Studios, das ist eins meiner Lieblingsbeispiele als wirklich herausragende, kreativarbeit, dieser Agentur hervorbringt. Das findest du in keinen Tag? Das ist kurz für die Hörer, vielleicht das Beispiel so illustrieren, so eine Kampagne, wo du sagst. Ja, klar, also Nils Leonard hat ja ankommen Studios gegründet und er hat eine MS Tasche, die MS Tasche beispielsweise inszeniert und dann statt einfach eine tolle Kampagne zu machen, wie toll diese MS Tasche ist. Das ist die Birkenberg, hat er gesagt, es ist unfassbar unwahrscheinlich, diese Birkenberg je meist zu besitzen, weil sehr teuer limitierte Ausgabe sind. Ja, aber warte, müsste selbst für die qualifizierten Minimum und dann musst du wahrscheinlich noch einer der Top 100 Kunden sein. Dann hat er gesagt, lass uns einfach so einen greifarm automaten, wie er manchmal an Jahrmärkten steht nehmen, lass uns ihnen eine Ladenzheile stellen, lass uns da rein die Birkenberg stellen und lass uns darüber einfach nur Pain schreiben. Und dann ging ganz viele Menschen daran vorbei und jeden hat natürlich gesagt, was ist das und so weiter, haben das ausprobiert und er hat einfach nur gezeigt, was man fühlt, wenn man an dieses Ding nicht rankommt, Pain und die Audervoenkampagne dazu war, dass du einfach wie durch eine Glasscheibe fotografiert, Gesichter von Menschen hast, die sich die Nasen plattdrücken, die Lippen plattdrücken und voller Gier von außen auf diese Birkenberg gucken. Das war die Akklinierung. Und das meine ich damit, würde man das in Daten finden, ich glaube nicht. Das ist ja auch, was du da gerade beschreibst, ist ja auch eine kreative Umsetzung. Das ist ja künstler brauchen natürlich irgendeine Grundlage, eine statistik der Umwelt, aus dem sie einen Puls bekommen. Aber dann ist diese Magie, die man nicht 100 Prozent erklären kann, wo dieser Sprung stattfindet, dem ganzen eine merkwürdige Form zu geben. Und das was du gerade beschriebst, ist ja schon in meinem Kopf total. Ich kannte die Kampagne nicht, aber ich sehe sie gerade vor Augen und ich merke so, dass es stark, das heißt, das Bricht, das Bricht muss da. Was uns zu einem interessanten. Genau, diese Art ist es auch ola, weil du für hinfragtest, was solltest ihr Fos überzeugen, dass sie künftig auch noch in Markenführung und Agenturen investieren? Dieses Beispiel, was ich eben genannt habe, das manifestiert den Unterschied. Also natürlich kann ich jetzt mit Meta eine automatisierte Kampagne machen, die mir dann noch automatisiert über die Kanäle, die automatisierte stellten Essets rausballert. Die Frage ist nur macht es einen Unterschied und berührt es die Menschen und ich glaube wirklich, dass das Beispiel, was sie eben genannt hat, auch für eine Art von Kriation steht, die wir uns künftig auch viel häufiger trauen sollten und wieder viel häufiger sehen sollten. Weil ich glaube wirklich, dass es von mittelmäßigen Marken zu herausragenden Marken in Unterschied macht. Ja, das kann ich vollkommen nachvollziehen und passt auch wieder, wenn man es jetzt für den CEO-Nummer kurz reflektiert, warum sich sowas lohnt. Das heißt, das ist ja ein extrem aufwendig, wahrscheinlich auch real fotografiert, nicht mit KI generiert, sondern also es ist ein Leuchtturm-Erlebnis in der Kommunikation, ein extrem starker Moment und mit einem Ziel ist es nicht Kunst, aber es hat schon Aspekte von Konzeptkunst. Und wenn wir überlegen, dass GEDechnischpuren, wie bilden die sich eigentlich, dann gibt es ja bestimmte Leuchtturm-Momente, wo besonders viel, viel Bedeutung aufgebaut wird. Das prägt aber wiederum jeden Kontakt, der danach kommt. Ich illustriere das immer mit dem Beispiel, wie wir beide könnten uns jetzt treffen, irgendwo in einer Autobahnrestille im Voraum der Toilette. Ja, so, dann habe ich, haben wir uns getroffen und so zudemografisch habe ich einen Kontakt mit dir gehabt. Ja, oder wir feiern eine Nacht durch nach dem ADC-Feste-Wöl in der Champagne aber. So, das eine ist ein Leuchtturm-Momente, was anderes, ja, irgendwas. Und dann sehen wir uns in der U-Bahn. Das ist ein relativ qualitativ niedrigwertiges Umfeld, was passiert. Ja, das eine Mal, da ist die ja schon wieder, folgt die mehr eigentlich. Und das zweitmal, "Hey, Kim, du hier!" Das ist ja so. Man merkt das aus dieser, und das wäre jetzt die Argumentation für den CFO, diese Leuchtturm-Erlebnisse zu schaffen, bringt eine höhere Rendite mit allen Maßnahmen, die ihr danach macht. Und das könnte man wieder mit Daten unterfüttern, das heißt, welche Gedechnesspuren, welche Asstationen wurden gestärkt durch diese Kriation und alles, was damit passiert. So, am Sinne von Felix Baumgärtner Sprung aus dem All, verdammt teuer, 50 Millionen. Und dann rechnen wir das in Media-Kontakte um, dann rechnen wir das in Wahrnehmung der Marke, an einem billigen Kontakt, am Kiossee, ich red Bull, das Logo, und plötzlich jetzt eine ganz andere Auswirkungen. Also, dass wir, dass wir der Pitch-Stitter daraus kommen. Also mehr sozusagen mutig zu sein, ist eine gute Investition, weil tatsächlich, es klappt ja nicht jedes Mal. Aber eben es nicht zu tun, dann werden wir sehr sehr effizient im Mittelmaß landen und Mittelmaß hinterlässt keine Gedechnesspuren, und dann ist die gesamte Investition verloren. So, das war weiterer Pitch für euch kreativ Agenturen. Nein, es gibt auch so einen schönen Satz. Ich kürzlich gehört, ihr habt viel zu wenig Budget, um langweilig zu sein. Super, genau. Ihr könnt euch das gar nicht leisten. Ihr müsst mutig sein. Sehr gut, dann kommen wir jetzt zu so einem, ja, versuchen wir mal das praktisch dieses gigantische Thema. Wir können noch drei und einhalb Stunden weiter sprechen. Aber ich würde das aufteilen gerne mal deine Perspektive, das destilat von diesen über 170 Gesprächen, von deiner Erfahrung in dieser Branche, der frische Blick, was würdest du Auftraggebern raten, um die Zusammenarbeit mit ihrer Agentur zu verbessern, um dort mit einem fixenden West, was aktuell jetzt nicht steigt, noch mehr rauszuholen, im Sinne mehr Wirkung. Was sind die Top-Tips, die du dem Auftraggebern in Kunden geben würdest? Also ich würde sagen, dass es wichtig ist, Kreativität nicht als Kommunikationsdisziplin ausschließlich zu begreifen, sondern wirklich als unternehmerischen Hebel und auch die Strukturen dafür zu schaffen. Also das ist das Thema, was ich vorhin sagte, mit Blick auf Orkestrierung der Zusammenarbeit und auch wirklich große, altiges Führungsverhalten in den Schaffen dieses Setups der Agenturkundebeziehung und der Integration der Leistung. Also ich glaube, das eben plus all das, was ich zu CIMO-Rolle selbst gesagt habe, also wie wichtig es ist, wenn die stark im Unternehmen, wenn es wie stark vernetzt ist. Wenn sie eben auch so visionär ist, dass sich vorstellen kann, in welcher Struktur sie mit welchem Fokus mit der Agentur zusammenarbeiten möchten. Da kommt in meinem vor meinem inneren Auge gerade so ein Bild. Der CIMO hat einen verlässlichen Partner an der Seite, mit denen er zwischendurch auch mal viel lacht. Also irgendwie mal auch spielerisch Dinge zu lässt, also mutige Ideen entwickelt. Und gleichzeitig kriegt er von diesen Partner sozusagen durch diese Beziehung auch Dinge, die ihm in Zeit geben, um sich in anderen Bereichen relevant zu machen im Unternehmen. Das ist also praktisch so ein Geben und Nehmen ist so zwischen den beiden. Die werden beide Stärker dadurch. Und das, und das, was du gerade gesagt hast, kreativität im ganzen Unternehmen als Manifestation der grundsätzlichen Markenidee zu. Und das kann sich in Prozessen, das kann sich in Produktinnovationen und das kann sich auch natürlich, oder sollte sich natürlich auch in der Kommunikation widerspiegeln. Aber sozusagen dieser erweiterte Blick. Das ist ein ganz toller, das ist ein ganz tolles Bild, was du da gemalt hast. Und jetzt gehen wir auf die Agenturseite. Was würdest du den raten? Macht euch relevant in der Zukunft, was, was gibst du den? Toans das schon, hat was mit Fokus zu tun. Also ich glaube wirklich zu tiefst an das Fokus-Thema. Und ich glaube, dass wir alle darauf gepult sind, eben ständig nach der nächsten Opportunität zu schienen und neue Dinge aufzubauen. Ich glaube, es ist aber mindestens genauso wichtig, sich ehrlich die Karten zu legen, was man dann ziehen lässt. Und selbst wenn das, oder das ist immer schwer, wenn du auf diesem Assetz, den du gerade selber absehst, weil er dir heute noch gutes Geld bringt. Die aber vielleicht, wenn du weiter darauf sitzen, bleibst und am Asch wegbricht. Und dann bist du nicht mehr so flexibel, dir neuen Asst zu suchen. Also ich glaube, wir können uns hinter nicht auf alle Äste dieses Armen baumensetzen. Und deswegen ist, glaube ich, Fokus extrem wichtig und wird on the long run belohnt werden. Und auf der anderen Seite mood zum anders sein. Ich habe manchmal das Gefühl, dass wir Agenturen corporatemäßiger geworden sind als unsere eigenen Kunden. Das wir auch uns sehr stark angepasst haben an Kultur, an Prozesse, an Stelkohlemanagement, dann all diese Dinge, die ja auch irgendwie relevant und wesentlich sind. Aber sie machen eben nicht den Kern unserer Arbeit aus. Und dass wir nochmal gucken, wir besinnen uns auf den Kern, wir schaffen mindestens 70 Prozent der intern meetings ab. Wir bringen möglichst viel Raum und Zeit, damit unsere Kolleginnen und Kollegen wirklich an den Dingen arbeiten können und wir uns nicht mit uns selbst beschäftigen, weil ich glaube Systemen neigen dazu, fast Kafka-Esch, esk, sich selbst zu beschäftigen und es beschäftigt zu halten. Und ich glaube, dass alles, was wir gerade, uns ja auch, also klaren wir mit Effizienz, Galierung, Tools, Technologien, Kompetenzen, Weiterbildung und allen zu tun, das darf uns nur nicht leben. In der Frage, was wir eigentlich tun und was wir jeden Tag bewegen. Und dafür wünsche ich uns wieder mehr Raum, das macht nämlich den Talent mehr Spaß. Also eigentlich ist der gleiche Appell in die Anderechtung seit Mutig, also seit Mutig, seit anders, genau das, was sie ja auch im Kunde empfiehlt. Und arbeitet dann Profil raus. Ja, das ist doch toll. Deine Einschätzung mal blickt in die Zukunft. Was glaubst du? Was ist in fünf Jahren verschwunden aus der Diskussion, aus der Branche und was ist radikal wichtiger worden, wenn du nur ein Ding, also all das, was wir besprochen haben. Was glaubst du, was verschwindet und was wird radikal wichtiger? Das ist ja eine schwierige Frage. Am Schluss wirst du noch mal richtig gefordert. Ja. Kannst du auch noch darüber nachdenken und würde ich noch was verschwindet. Also was ich mir wünschen würde, ist, dass wir in fünf Jahren nicht mehr über stundenbasierte Abrechnung sprechen. Das wäre ein Geschenk. Glaubst du daran, dass es verschwunden ist? Ja, also bei uns ist in Teilen, ich würde lügen, wenn ich sagen würde, es ist nichts mehr stundenbasiert, aber in großen Teilen auch gerade bei neueren Details ist es uns gelungen nach Paketen zu kalkulieren und auch dem Kunden jeweils sehr transparent outkam basiert aufzuzeigen, was er in unterschiedlichen Phasen und Paketen zu erwarten hat. Das heißt, die Deliverables sehr klabene und dafür preise definiert in unterschiedlichen letztlich auch Modulen. Ich glaube, dass das funktioniert, weil am Ende interessiert eigentlich die Kunden nicht, ob sie eine 1.200 Zeichen große Exseliste bekommen, die sie selber nachverziehen müssen, was sie gar nicht können, außer dass sie sich furchtbar darüber aufregen, wenn da ständig irgendein Kleinkram draufsteht, sondern die wissen, sie haben Budget und sie wollen Folgen es erreichen. Und wenn wir Agenturen und das müssen die Kunden uns auch zutrauen sagen, dass das Set-up in dem wir das tun können und das habt ihr in den jeweiligen Ausprägungen Profase von uns als Outkamen zu erwarten, dann finde ich das sehr viel Ziel führen da als die andere Diskussion, denn ich kann zwar genauso schnell für genauso wenig Geld wie die andere Agentur arbeiten, aber die Qualität ist möglicherweise eine andere oder auch der Approach dahin zu kommen, ist ein anderer. Ich glaube auch, dass im Sinne einer IP der Agentur stärker über die Art und Weise der Leistungsabringungen zu sprechen, als nur über die Stunden würde mich sehr glücklich machen. Und ich finde das sehr klug, weil es ist ja ein klassisches Feld, wo der eigentliche Wert überhaupt nicht in Zeit gemessbar gemacht werden kann. Es kann dann in Zentiffs setzen länger für etwas zu brauchen, weil es halt bezahlt wird. Aber manchmal sind halt diese in einer halben Stunde theoretisch dieser Einfall, der dann für den Kunden, wenn es weltweit ausgerollt wird, teilweise so hunderte von Millionen Euro ertragbringen kann. Der Raw Reservient hatte letztens mal so ein Beispiel gebracht, wo Ogilvy Australien hat eine Idee, die dann danach weltweit von dem Kunden umgesetzt wurde und in Summe über 1,5 Milliarden Umsatz gebracht hat. Und Ogilvy hat dafür 288.000 Dollar gekriegt, einmalig. So da sieht man ja diese Entkopplung zwischen der Hebel der Kreativität, die auf diesen Gedanken zu kommen, diese Idee zu haben und so weiter und dann ist man aber ein Koppel davon daran zu partizipieren. Und das wäre ein schönes Zukunftsbild, dass man da eher ein Ausgleichen kriegt, dass die Agenturen halt auch gar kein Interesse dran haben, lange für was zu brauchen, ob es muss gut sein. Aber dann auch vielleicht Skinnen-The-Game haben, dass sie sagen, okay, wenn die Idee schlecht ist und schlecht beformt, dann verdienen wir halt weniger. Aber wenn eine Idee mal richtig beformt, dann wollen wir auch Teil davon haben. Ja, Klasse, das ist super. Dann kommen wir zum Markenkode von Markenkraft und zwar, du hast jetzt schon so viele Impulse-Wit gegeben. Aber die Bildschimpf schon erfrage, wo ich trotzdem dir noch stellen. Wenn du die Möglichkeit hättest allen Markenverantwortlichen da draußen morgens aufs Handy oder auf dem Laptop oder auf ein stationär PZ, so ein Impuls mitzugeben, über drei Monate. Jeden Morgen gehe ich an Arbeitsplatz und krieg dann diesen Impuls von Kim. Was würde er stehen? Da würde stehen, er bräuchte jetzt vielleicht ein Text, der es noch in Kula schreibt, aber er hat ein Investiere in langfristige Markenplattformen. Investiere in langfristige Markenplattformen. Ein guter Rat und von Daten unterstützt vielfältige Daten, die wir in den Show Notes verlinken. Ja, super. Kim, vielen herzlichen Dank für dieses Gespräch, dass ihr sie Zeit genommen hast und deine verdichtete Erfahrung geteilt hast. Also was für mich hängen bleibt, vielleicht auch nochmal so, es gleich Agenturen sollte man eigentlich nicht als Kostenfaktor betrachten, sondern sie sind eine Investition und auch ein kulturbildender Faktor und Marken entsteht aus Kultur und sie prägen auch diese Kultur mit ihren Ideen und das kann nur klappen, wenn die Beziehung stimmt. Denn starke Marken entstehen ja auch nicht aus Mistrauen, die entstehen aus Fertrauen und geben meinsamer Verantwortung und aus der Bereitschaft auch mal auf den kurzfristigen Reflex halt zu verzichten. Also vielleicht ist das "What's Next" also wenn ich das so reflektiere, unser Gespräch eben nicht die Technologie, sondern diese Bereitschaft zu dieser neuen Art von Partnerschaft und genau darin lohnt sich es zu arbeiten. Ja, also noch mal herzlichen Dank für dieses Gespräch. Ich danke ihr, Ulla, hat viel Freude gemacht. Und das war es für heute. Vielen Dank, dass ihr dabei wart. Wir hoffen, es hat euch genauso viel Freude gemacht wie uns. Wenn ja, dein fehlt Markenkraft, euer Freund, euer Bekann, euer Kollegen und hinterlassen eine Bewertung. Es hilft enorm, dass andere diesen Podcast auch entdecken. Share the Love for Brands. Macht's gut für euch selber und die Menschen in in euer Blieben.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Markenführung ist heute komplexer, erfordert strategische Entscheidungen und verlässliche Orientierung jenseits von Hypes.
  2. Erfolgreiche Marken entstehen durch das Zusammenspiel von Leistungsversprechen, Signalen und Touchpoints, wobei Agenturen als Mitarchitekten fungieren.
  3. Die Agenturbranche befindet sich im Wandel durch Technologie, Kundenerwartungen und veraltete Vergütungsmodelle.
  4. Kim Alexander Notz teilt ihren Werdegang von Verlag und Unternehmensberatung zur CEO einer Agentur und ihren Podcast zur Zukunft von Agenturen.

Summary:

Der Podcast "Markenkraft" betont die wachsende Komplexität der Markenführung und die Notwendigkeit strategischer, evidenzbasierter Entscheidungen. Ein erfolgreiches Markensystem basiert auf drei Faktoren: einem glaubwürdigen Leistungsversprechen, starken Signalen und effektiven Touchpoints. Agenturen übernehmen dabei die Rolle von Mitarchitekten, doch die Branche steht vor disruptiven Herausforderungen wie KI, neuen Kundenerwartungen und veralteten Geschäftsmodellen.

Im Gespräch mit Kim Alexander Notz, CEO der Agentur KNSK, wird deren unkonventioneller Werdegang von Verlag und Unternehmensberatung hin zur Agenturführung beleuchtet. Sie betont die Bedeutung von Intuition und evidenzbasiertem Handeln. Ihr Podcast "What's Next Agency" dient als exploratives Lerninstrument, in dem sie durch über 170 Gespräche mit Branchenexpert:innen vielfältige Zukunftsperspektiven für Agenturen erörtert. Die Diskussion unterstreicht die Notwendigkeit einer effektiveren Zusammenarbeit zwischen Marken und Agenturen, um letztlich die Markenperformance zu stärken.

FAQs

Markenkraft ist ein strategischer Hebel, der Orientierung und Entscheidungssicherheit bietet, um in der heutigen komplexen Markenführung Hype von Substanz zu unterscheiden. Sie wird durch Angebote wie Keynotes, Inhouse-Seminare oder Masterclasses vermittelt, um Markenwachstum fundiert und praxisnah zu fördern.

Erfolgreiche Markenführung basiert auf drei Faktoren: glaubwürdige Leistungsversprechen, starke Signale zur Wiedererkennung und effektive Touchpoints. Diese müssen im Zusammenspiel funktionieren, um eine Marke nachhaltig zu stärken und zu wachsen.

Agenturen agieren als Mitarchitekten eines Markensystems, indem sie strategische Beratung, kreative Gestaltung und effektive Kommunikation über verschiedene Kanäle liefern. Sie helfen, Markenversprechen in wiedererkennbare Signale zu übersetzen und die Gesamtwirkung zu optimieren.

Agenturen sehen sich mit Disruption durch neue Technologien wie KI, höheren Kundenerwartungen und veralteten Vergütungsmodellen konfrontiert. Dies führt oft zu Schwierigkeiten, die Zusammenarbeit mit Kunden effektiv zu gestalten und nachhaltigen Mehrwert zu schaffen.

Die Zusammenarbeit profitiert von klaren Strukturen, einer gemeinsamen Vision und der Fähigkeit, das Agentursystem effektiv zu integrieren. Offene Kommunikation und Anpassung an moderne Anforderungen sind entscheidend, um für beide Seiten bessere Ergebnisse zu erzielen.

'What's Next Agency' ist ein Podcast, der durch Gespräche mit Branchenexperten Einblicke in die Zukunft der Agenturen bietet. Er dient als Fortbildungsinstrument, um verschiedene Perspektiven zu verstehen und aktuelle Herausforderungen in der Kommunikationsbranche zu analysieren.

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