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Brutales Geständnis über die Zukunft von Airbnb: Wer überlebt in 2026? (Branchen-Insider klärt auf)

33m 22s

Brutales Geständnis über die Zukunft von Airbnb: Wer überlebt in 2026? (Branchen-Insider klärt auf)

Der Podcast-Gast Philipp von Fiboflow blickt auf eine 35-jährige Laufbahn in der Hospitality zurück, die er von der klassischen Hotellerie über die Distribution bis hin zu digitalen Plattformen wie Opodo und Trust You erlebte. Er betont, dass die Ferienhausbranche technologisch hinter der Hotellerie hinterherhinkt: Während Hotels bereits in den 1970er Jahren mit dynamischen Preisen begannen, hielten intelligente Preissysteme in der Kurzzeitvermietung erst ab 2014 Einzug. Philipp sieht einen deutlichen Generationskonflikt: Ältere Vermieter und Agenturen vertrauen weiterhin auf manuelle Saisonpreise und das Anfragemodell, bei dem Gäste erst nach Kontaktaufnahme buchen können. Jüngere Gastgeber und Gäste hingegen erwarten Automatisierung, Direktbuchungen und KI-gestützte Tools wie dynamische Preise. Er beschreibt, wie Agenturen oft vor der Herausforderung stehen, ihre Vermieter von solchen Innovationen zu überzeugen, da viele Eigentümer die Preishoheit nicht abgeben wollen. Philipp selbst arbeitet mit Fiboflow an Lösungen, die Objekteigentümern flexible Optionen bieten – etwa dynamische Preise für diejenigen, die bereit sind, und traditionelle Saisonpreise für andere. Er sieht die Zukunft in einer Mischung aus Education und technologischer Anpassung, um die Branche nachhaltig zu modernisieren.

Transcription

5648 Words, 34672 Characters

German
Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge bei mir im Podcast und ich habe einen wirklich besonderen Gast und ich bin immer wieder enttäuscht darüber, dass ihr ihn nicht sehen könnt. Ich kenne ihn noch gar nicht so lange. Wir haben uns auf den Viel "M Days" kennengelernt, so richtig zumindest. Vielleicht haben wir uns schon vorher gesehen, aber gesprochen haben wir das erste Mal. Und ich finde es ja immer spannend, was für Geschichten hinter den Firmenstecken oder hinter den Köpfen, was da so passiert ist und als wir gesprochen haben, hat sich eine ganz neue Welt eröffnet und dann hatten wir jetzt letztens auf dem deutschen Fähienhaus-Verbandes Jubiläumstreffen nochmal mehr Zeit. Wow, was ist denn mit diesem Menschenloh? So hat er noch das erlebt, er kennt ja quasi die komplette Branche und dann habe ich gesagt, wir müssen unbedingt mal quatschen. Du hast dich bereit erklärt, schön, dass du da bist, Philipp. Sehr gerne. Glaube, du kannst dich am allerbesten auch noch mal selber vorstellen. Reiß mal ganz kurz ab, wer bist du? Und was machst du gerade und dann steigen wir mal in die Vergangenheit? Ja, ich bin Philipp von Fiboflow. Ich habe mit 35 jährigen Hospitality-Karriere hinter mir und hoff mich noch ein paar Jahre vor mir. Und bin aus Leidenschafts in der Hospitality und bin eigentlich so am Anfang der 2000er Jahre in den Bereich Diszibuten gekommen. Damals wurde Opodo gründet, das anderen Reiseportal und dann hat man auch Hotels unter Vertrag genommen und habe so im Prinzip mein Wissen aufgebaut, wie kommt halt eben ein Objekt, sei es ein Hotel oder sei es ein Ferienwohnung? Wie kommt das halt eben in die Distribulationssysteme? Und wie kann man das buchen? Und was gibt es für Programme drumherum? So das bin ich eigentlich so beruflich. Ich habe in laufem meiner Zeit bei Firmen gearbeitet, zehn Jahre bei HAS. Die ganze Konnektivität gemacht, habe bei Trust you, Online-Retour-Potation-Management gemacht und war dann jetzt bevor meiner jetzigen Position bei Traum Ferienwohnung als Geschäftsführer und habe dann den Switch nochmal zu Februflogen gemacht, was ich im Moment noch so ein bisschen als Start-up sehe und was mir wahnsinnig viel Spaß macht und mich täglich fordert. Und privat halt lebe ich in Hamburg mit meiner Familie. Ja mega, also ihr versteht das vielleicht nicht, wenn ihr erst seit 2021, 223 Teil der Branche seid, was da gerade abgerissen wurde, aber gerade so die GDS-Systeme, das frühere Buchungsverhalten über Reise-Virus, das hast du ja quasi komplett mitgestaltet und dann auch diese extrem digitalen Umbruch mitbekommen. Also der ist ja noch gar nicht so lange her, wenn ich überlege, dass Buchen.com erst seit 2017 Ferien geste überhaupt akzeptiert, weil sich auf der Plattform oder Ferienwohnung und Gastgeber mit Ferienwohnungen gesteil ja noch eine extreme Zeit in 35 Jahren, wenn man in die Rückschau geht. Ja. Deswegen holen wir uns doch vielleicht mal ab, wie bist du in diese oder wie war die Branche als du das erste Mal Teil davon geworden bist? Gute als alle erstes muss man sagen, das Thema, wenn man jetzt mal über das Thema beim Thema Dissobotsom bleibt. Also als ich meine Ausbildung ganz normale Motel gemacht habe, da steckte halt die Distribution in der Hotelerie in den Kinderschuhen, es gab noch nicht wirklich Online-Botale. HAS hat erst Ende der 19 Jahre angefangen, die Ferienhausbranche hat dann Anfang der 2000 Jahre mit Traum Ferienwohnung oder auch Trawantone mit den ersten Listingmodellen angefangen und dann ging das so weiter, dann entwickelte sich das, dann kam dann halt RB&B-Bucking.com Expedia Anfang 2007, 2008 mit den ersten Direktbuchungs-Funktionalitäten. Und da hat natürlich, ich sag mal, durch meine Ausbildung und Hotelerie, da gab es so ein riesen Vorsprung. Allein, wie du gerade gesagt hast, die GDS-S Theme, die haben zum Beispiel durch die Erleins, ist das ja damals entstanden, die haben damals die Platzvergabe elektronisch gemacht. Dann in den Reisebos, dann hat man gesagt, okay, wenn man das elektronisch darstellen kann, kann man natürlich auch unterschiedliche Preise machen. Und kann jeden Management machen, so lange gibt es schon Jeldmanagement, dann haben die Hotels nachgezogen, so Anfang der Ende der 70er, Anfang der 80er. Married war das glaube ich, das erste Mal das gutiert haben. Married hielten in die ganz großen Tanker sozusagen. So und wie in der Ferienhausbranche, wenn man jetzt mal beim Rappen-U-Management bleibt oder hier beim Jeldmanagement, das ist ja eigentlich die erste Seite 2014, 15, 16 mit den unterschiedlichen Anbys & Love-Price-Lets du die Smart Preising gekommen. Und da steckt die Branche auch noch in den Kinderschuhen. Also wir merken das bei uns, sich daran zu trauen, die Eigentümer davon zu überzeugen. Ich gebe jetzt meine Preishoheit ab, weil meine Felsaisonzeiten und das macht jetzt eine KI für mich und das ist natürlich um wahrscheinlich spannend zu sehen, wie das mehr und mehr in den Markt kommt. Mega spannend, wie du das so beschreibst, weil wenn man das so hört, dann kann glaube ich keiner von den Leuten, die so Ulrich zuhören, dir zustimmen. Also ich bin damit, ich bin 2019 in die Branche reingekommen und ich wusste sofort, es gibt intelligente Preisgestaltung, dynamische Preise, es gibt Tools, die das lösen können. Es gab glaube ich noch nicht so die Vielzahl und auch die granulare Einstellungsmöglichkeit, aber selbst Erwin Wie hat ja eine interne intelligente Preisgestaltung zu dem damaligen Zeitpunkt schon gehabt und hat gesagt, wir können einen Preis optimieren, ob das der beste Preis ist für den Markt oder der beste Preis für die Plattform sei jetzt mal dahin gestellt. Aber ich hatte es eigentlich von Beginn an, als ich Fußstapfen in dieser Branche gemacht habe, Berührungspunkte damit und ganz viele mit denen ich mich austausche auch und das. Obst! Das habt ihr in die gesehen. Kleines kleiner Lacher. Und wenn ich dann, als ich 2021, also zwei Jahre nachdem ich selber Gastgeber war, hier hochgefahren, wenn dann die Küste nach Huse um. Da war das Netzheidreise zurück in die Steinzeit, was die Kurzzeitvermietung angeht. Hauptsächlich Agenturgeschäft, kaum digitalisiert, da sind die Leute mit Rollatorn durch die Messerheilen gelaufen und haben sich die Fahrräder zum Verleihen angeguckt und das war so. Ich kann das gar nicht richtig beschreiben, das war so beeindruckend und für dich ist das so eine Normalität. Also du hast 35 Jahre Reiseerfahrung und Distributionserfahrung und für dich ist das so ein Fliegenschiss. An Zeit seitdem, dass bei uns in den Markt reingetrobst ist und du sagst, das ist so kurz erst und für mich gibt es das eigentlich schon seit Anbeginn. Und ich war da so ein 19. Einige stehen bis dahin. Aber das ist dann die neue Generation, die natürlich erfin dafür ist, die das cool findet. Die sagt, hey, natürlich, automatisierung, da erzählen meine Preise genau dazu, dass die Tür aufgeht unten oder dass ich Tasmellishment Tool habe oder dass ich eine KI drin habe. Aber wenn man jetzt mal gerade so klassisch hier Nordsee-Ostsee, die klassischen Agenturen, da sind dann immer noch Wohnungs-Eigentümer dahinter, die sind es gewohnt, einmal im Jahr ihre Saisonzeiten abzugeben, wetzt nicht läuft, dann nach gut dünken, nach oben und nach unten zu versetzen. Und ja, und das ist halt, da muss man wirklich die Branche noch informieren, drüber gerade in unserem Bereich hier oben. Und genau, da versuchen wir anzusetzen, da versuchen wir eine Education aufzuziehen. Und wir merken halt, die Akzeptanz wird immer höher, aber es kommen auch viele junge Vermieter dazu. Oder bei meinen Tourwechsel. Genau, also die Inhaberwechsel, das spüren wir ja auch ganz stark. Dieser Umbruch, das auch ganz viele Panzion und kleine Hotelgeschäfte schließen. Und was ich so super spannend finde, ich habe jetzt in der fränkischen Schweiz ja auch sehr touristig mit einer Panzionsbetreiberin gesprochen. Und dann sagt maximal zehn Jahre, dann ist das für sie fertig und sie macht das auch komplett zu, weil ihre Kinder das wollen, wollen das nicht übernehmen. Und dann habe ich gefragt, wie so, wollen die das jetzt doch geil, also ist doch mega, warum wollen die das dann nicht übernehmen? Ja, die haben keinen Bock, Bogg's aufzustellen und für die Gäste haben um fünf Prüchern zu schmieren. Und dann dachte ich, und mir so ja, dann lasst doch weg. Und hab so gelacht, hab das so weggelacht, und hab gesagt, das müssen sie doch aber gar nicht. Und dann hat sie mich so angeguckt, wie Frage, ist der Elk Helve in der Klamüste, das ist ja schon immer so gewesen. Also so spürst du ja gerade so ein bisschen, dass es ja mehr Pension betriegt. Und in der Tat habe ich gerade das Thema aktuell. Wir haben ein Agentur in Büßum und die haben jetzt noch weitere Objekte übernommen. Und die haben jetzt halt die Objekte, die sie übernommen haben, gerdern halt auch zu einem Nehmstin in der Hotelbereich. Und jetzt rief der mich ansatz, dass so ein Mensch Hotel und das klingt spannend, soll ich übernehmen. Ist natürlich dann, wenn du anfängst, ist ein Unterschied. Hotel und Fähnwohnung, es beginnt allein schon da, wie zum Beispiel die Preise gestaltet werden. Nothell verkauft 100 Euro das Zimmer und dann kommt die Rechnung von Booking 15% Provision, dann sind 85 über. Dann kommt die Reinigung dazu, dann sind vielleicht nur noch 75 über. Dann kommt noch Personal, alles und alles und zum Schluss bleibt rund und dann schreit 35,45 Euro übrig. Und dann kommt die extrem viele Auflagen. Wenn du Nothell neu übernimmst, dann kommt erst noch eine komplette Neubewertung der, das wird alles noch mal angeguckt. Dann hast du auf einmal einen Frühschücksbereich dabei und musst auf einmal H, C, C, P, Regen, Einhalten, Kühlketten, Nachverfolgen. Kann ich schon ein bisschen verstehen, wenn die Kinder das bei den Eltern sehen. Aber dann muss man vielleicht denken, okay, gibt es vielleicht einen Nutzungsänderungskonzept. Kann man es vielleicht ganz anders machen. Kann man einfach das Frühstück weglassen. Ja, da seid ihr ja auch die Berater und Spezialisten, glaube ich auch, in dem Bereich. Ja, gut, also wir sind ja, das Business Case ist bedingt, Personal los. Ja. Und haben tatsächlich ja auch nicht die typischen Nothellkonzepte in unserer Familie, aber gerade, Das ist jetzt natürlich auch für uns extrem spannend. Kann man Frühstücksbereich in weitere Zimmer umbauen? Hat man die Möglichkeit? Und dass ja Küchenanschlüsse schon liegen, kann man sogar Apartments draus machen, vielleicht? Und da in die Richtung noch mal Geld in die Hand nehmen für die Modernisierung. Danach machst das Schlüsselsystem auch direkt mit. Hast dann Schlüssellose zu ganzes. Prüche, Entreden, wo, externe, und drumherum. Exakt oder man sagt, okay, man macht mit der Bäcker rein. Frühstücks Service, dass sie das vielleicht sogar vorbei fahren mit Konfetüre und allem, was man da gerne hätte. Was? Was? Was? Die Angebotenauftage. Sehr cool. Dynamisches Frühstücksbefehl. Das wäre auch gut. Ja. Ja. Aber das ist halt so etwas, was ich feststelle, dass wir überhaupt nicht, obwohl wir uns alle mit der gleichen Branche beschäftigen, wir sprechen alle eine ganz andere Sprache. Aber es ist ja cool. Und verstehen uns gegenseitig, vielleicht auch gar nicht. Also ich habe das hier gemerkt. Also ich bin ja eh der Kanarien-Fogel an der See. Ich finde das alle sehr, sehr strange, dass ich am Anfang Mitte Januar ohne Schuhe hier umrenne. Ja, klar. Man hat nicht nicht kennt, erst mal ja. Aber dann ist es normal. Aber die kennt mich natürlich auch alle nicht. Ja. Also bei sie haben ja kein Instagram-Moder so und verfolgen das nicht. Und Podcast, das wahrscheinlich auch nicht das Medium für 60 plus oder so. Ja. Und deswegen ist das halt sehr, sehr spannend hier auch Gespräche zu führen, weil man dann merkt okay, wow, da klatschen irgendwie echt Generationen auf einander. Definitiv. Und wie jetzt, sag ich sehr, das sitzt in Hamburg, Februar, Flow, ist für dich noch ein Start-up. Wie nimmst du dich diese Herausforderung an, älteren Menschen zu verstehen zu geben, dass das die bessere Lösung ist? Ja, ich würde jetzt nicht, also im Prinzip wir arbeiten ja sehr stark mit Agenturbesitzen zusammen. Und jetzt schon sagen, die sind sehr zukunftsorientiert, die kümmen sich natürlich darum, was gibt es für neue Produkte, was gibt es für neue technische Lösung? Natürlich auch Kosten getrieben, logischerweise, ne? Und halt auch die Arbeit zu verschlanken. Die, ich sag mal, wenn es noch die älteren Generation ist, die steckt dann dann eher hinter dem Agenturbesitzer, der die Agentur betreibt und dann halt eben die Wohnungseigentümer. Und ich hab, ich hab gerade gesagt, wir haben halt eine Integration. Zum Beispiel mit Smart-Crising. Und ich hab halt dort gesagt, ihr müsst zum Beispiel als Produktanbieter, wie für so ein Dynamisch Packaging, ihr müsst im Prinzip Testimonials machen, ihr müsst den Agenturbesitzen helfen, das Produkt zu erklären. Das ist halt die große Herausforderung, da ist ein Produkt, das wird natürlich herausgegeben und dann ist der Agenturbesitzer, der ist vielleicht davon überzeugt, dann macht dann AFP, also Recreas for Propose an seine Vermieter und dann hat er von 150 Wohnungen, hat er vielleicht nur 25 sagen, wir machen damit. Können wir machen, weil wir es in der Software-Objektbezogen machen, ne? Also die, die ich nicht wollen, machen halt mit Saisonkreisen weiter, die es wollen, können halt dynamische Preise anbieten. Aber erstmal das sehr klären und das rüberzubringen, so das ist die große Herausforderung natürlich auch für ein Agenturbetreiber, ne? Und dann auch das Ganze dann jedem einzelnen Vermieter richtig dann auch zu erklären, ne? Und das ist glaube ich noch so ein Prozess, der besser werden muss, in dem Bereich, um die Akzeptanz zu erhöhen. Also was wir im bei uns im System gebaut haben, ist halt auch, wir haben halt geguckt, um wie viel wechselt eben der Umsatz? Aber Umsatz ist zum Beispiel so ein Dynamik Packaging Tool nicht, Dynamik Packaging sei schon, weil so ein Revenue-Matchment natürlich noch als eine, es ist auch Belegung, weil du kennst es, ne? Verkaufst dann Brotchen heute nicht, morgen kauft keiner trockenes Brotchen, Verkaufst dann Zimmer nicht, ist es eine verdärbliche Ware. So und es kann natürlich sein, dass ich in Wohnungseintümer in seinen Saison sein, total überschätzt und keiner buchte es und dann sind die Zeiten vorbei und du hast deine Belegung nicht, ne? Das heißt also so muss halt dann durch diese dynamischen Raten, hast du die Chance mit der Zeit mit den Preisen zu gehen? Du verkaufst mehr vielleicht zum etwas niedrigenen Rat, aber hast eine gute Auslastung, ein Rodearbeit, du reduzierst die Auslastung und hast eine höhere Rat zum Beispiel, ne? Das geht nicht. Also wird kauft. Das ist den Füßenerck. Das wir haben ratenette Vermieter, die das super leben mit dem Dynamik Packaging und Smart pricing. Aber jetzt gehen sie weiter, Schade. Albert Hinn. Genau. Ich habe ich tatsächlich auch festgestellt, also viele gucken auf die Auslastungskänzheit. Das finde ich dann zum Beispiel aber auch total quatsch, weil also ich kann ja 90% Auslastung von den viel zu günstigen Preis haben und ich sehe, wenn die Auslastung sehr hoch ist, meistens der Preis zu gering. Das ist Reimium-Management. Genau. Also wenn mir nur dir zum Beispiel sagen, ich bin immer zu 90% ausgelasset, da sage ich, okay, dann gehe auf 75 runter, aber macht die Rathe höher, du hast den selben Umsatz, hast weniger Kosten durch Reinigung, ne? Aber das sind natürlich auch alles so steps. Feind tuning. Also Education, ne? Und da denken natürlich, jemand, der eine Wohnung hat, den München wohnt und den San Peter Ording vielleicht eine Agentur, das gibt nicht dran. Aber da muss natürlich auch eine Agenturbesitzer helfen und unterstützt. Es ist ja am Ende auch das, warum man eine Agentur sich ins Boot holt, dass sie das Hirn mitbringt und die Dynamik mit dem Markt mitzugehen, was zugegebenermaßen gar nicht so einfach ist in der heutigen Zeit, weil ja innerhalb von einem Jahr sich wieder so viel verändert und mit KI jetzt auch so viele Umbrüche gekommen sind, die man natürlich auch erst mal nachvollziehen muss und verstehen muss. Aber dafür sind ja genau diese Branchentrefs, VRM-Days, die Supercell oder andere Events super relevant und hier die große Chance einfach auch den Ausstall anzuhauen, das genieße ich auch so, deswegen sehr schön, dass du auch bei uns bist jetzt hier im Podcast, weil du einfach so ein riesiges Portbohre auch an Erfahrung mitbringt. Gerade wenn ich überlege, dass gesagt, du warst jahrelang Geschäftsführer bei Traumfälrieren Wohnung, ist ja ein reines Anaußen basiertes nicht direkt Bunkungstuhl. Also ich habe die Möglichkeit darüber eine Anfrage zu stellen und das ist glaube ich früher ganz normal gewesen. Also so in der Wahrnehmung, wenn die so meine Großeltern gut hat, haben einmeinzigsten im Wohnung gebucht, die haben sie dann jedes Jahr wieder gebennt, weil sie ja den Kontakt schon hatten. Aber die sind natürlich auch über die Plattform gegangen, haben geguckt, okay, was gibt's da und dann musst du so erst mal, je nachdem wie aktiv der Gastgeber war, aber 48, 72 Stunden warten, das überhaupt wusste, das kann ich in Olauplan oder nicht? Die Anwalt bekommst, genau. Genau und das ist ja etwas, was in der jungen Generation hier und denkbar werden. Aber ich muss dazu sagen, das war eine sehr sehr schöne Erfahrung, ich habe die Zeit sehr genossen bei Traumfälrierenwohnung, hat sich ein bisschen geändert durch die Übernahme durch ein indisches Unternehmen, deswegen habe ich dann für mich einen anderen Weg entschieden, aber das ist ja okay, aber dieses Anfragemodell, das ist auch noch nicht tot. Es gibt unwahrscheinlich viele Vermieter, die legen viel Herzblutinäre in ihre Objekte. So und die wollen so ein bisschen die Kontrolle haben, darüber wem vermiet ich jetzt mein Objekt. Und ich glaube mal so gerade, es gibt ja so Portale wie Charming Hideways, da ist ein sehr hohes Ausgang. Da haben wir gehört, okay, also gibt es, da kommst du nur über ein sehr hohes Auswahlkwiterium rein, das sind dann Leute, die besitzen irgendwo ein altes Schallee oder ein wirklich ganz besonderes Objekt, wo sie wirklich viel Renovierung reingesteckt haben. Und dann sage ich möchte halt jetzt nicht hin zum Kunst vermieten, sondern ich will schon ein bisschen unter Kontrolle haben, wer da reinkommen. Und da nehme ich auch in Kauf, dass es vielleicht nicht komplett ausgebucht ist. Und da sind natürlich nach wie vor die Anfragemodelle immer noch ein Weg zu sagen, ich komme erst mal mit dem potenziellen Mieter in Kontakt und vermiete dann. Also das ist so, das ist so, das es so, das es essen, was so ein Traum noch hat in der anwenden Anfragemodell. Wobei Traum jetzt allerdings auch aktuell umstellt, es gibt jetzt ein Hybridmodell. Also wir haben die Schnittstelle einmal zur Anfrage und das Hybridmodell ist eine kleine, eine kleine Jahresgebühr plus 5 Prozent Kommission. Also sie weichen es auch im Moment auf, dass das Modell, weil sie halt auch merken natürlich, die Generation des Anfragenmodells wird kleiner. Bevor es weitergeht, eine kurze Unterbrechung für ein wichtiges Angebot. Du dreamst davon, einer vollkreicher Kurzzeitvermieter zu werden, dann bist du bei der Kurzzeitvermieterakademie genau richtig. Wir begleiten dich persönlich auf deinem Weg, egal ob du schon aktiv bist oder gerade erst anfängst. Mit individuellen Zielen, einer professionellen Lernplattform, täglichen Live-Kolls und exklusiven Vergünstigungen bis zu Bestens ausgestattet, werdet Teil unserer Community und starte durch. Alle Infos in den Show-Nots oder auf www.sali-consultin.com. Ah, okay, bedeutet also ich kann mich als Grasgeber auf der Plattform mittlerweile entscheiden, dass auch sofort eingebucht werden. Auf eingeschränkt, sie bieten es nur für Allentoren ab mit 100 Objekten an, da drunter ist es nach wie vor noch das alte Modell. Okay, verstehe. Ja, das ist natürlich aber trotzdem sehr spannend, weil ja auch in Gesprächen, wir haben jetzt hier auf der Messe zum Beispiel noch Ferien am Wasser, die ja auch so ein typisches anfrage-Tool sind oder eine Buchungswebseite. Man merkt schon, dass die Leute gerade auch durch diesen Preis anstieg und wir haben ja diese hohen Kommissionen auf den Berufungsportal, die Leute schon gecheckt haben, es merken wir auch, man kann das Ganze auch googeln. Vielleicht komme ich woanders raus und dann komme ich da woanders raus, was bedeutet, okay, ich habe vielleicht, ich spiele mir die Provision weg und dadurch komme ich günstiger auf einer Direktbuchungsplattform oder auf so einem Anfragenportal, weil plötzlich dort die Wohnung für 60 Euro die Nacht statt für 85 Angeboten wird. Absolut und deswegen kann ich mir schon vorstellen, dass das noch funktioniert. Ich merke nur, dass es für die Planbarkeit der Gastgeber unerträglich wird. Das Management zu übernehmen. Also bei uns in unserer Generation, in der Revolutionsehrer, in der wir uns gerade befinden, es ist natürlich immer schön, wenn die Leute möglichst automatisiert alles machen können. Wir sind emotional nicht an uns Graubjekte gebunden. Wir haben dann nicht 100.000 Euro reingesteckt in den Kauf, in die Projektierung, in die Umsetzung. Wir wollen ein Businessmodell daraus machen, keine Liebhaberei. Und ich habe tatsächlich auch genau das selbe schon viel Feedback bekommen, gerade wenn es um Unik-Places geht, so richtig schöne Einheiten, besondere Unterkünfte, das die Leute sagen, wir wollen dort kein Junggesellenabschied, wir wollen dort keine Geburtstagsfeier, wir wollen da keine Raudis, und wir wollen auch niemanden, der dort auch nur plant, ansatzweise halbenlichen Hund mit rein zu schmuggeln. Genau, richtig. Und da ist natürlich dieses Anfragenmodell vertrauen schaffend, weil man sagt, okay, da erstens bucht das jemand, der bereit ist dafür auch sich zu bewerben. Das ist ja exwas in der Form von Bewerb, als Gast. Und auf der anderen Seite bringt dann jemand aber auch Zeit und Flexibilität mit im Preis vielleicht. Kann man da einfach besser verhandeln, weil es dem Gastgeber eben nicht nur um den letzten Euro geht, sondern auch um das pflegliche Umgehen mit der Immobilie. Absolut und die Aufschläge, also die sogenannten Kommissionen, sind halt nicht da. Gehe ich dir vollkommen recht, also ist auch eine der günstigeren Plattformen, wo man buchen kann, wenn es nicht die eigene Website ist, die immer die günstigste ist. Aber wir sehen es ja, die Leute gehen und weiss es selber, Bucken kommt es einfach der Treiber, zumindest in den Ferienregionen, in den Städten bei den Hotels, du bist Meda-Experte für die. Der Kompetent-Dachregion ist Bucken mit 80 Prozent wahrscheinlich bettend. Genau. Selbst wenn die Leute wissen, ich kriege vielleicht, weiß ich nicht, 10 Prozent, 15 Prozent, günstiger, vielleicht Hansa, aber dann die Golden American Express, die gibt dann, weiß ich nicht, 10, 15, 20.000 Punkte. Das verlängert wieder mein Flieger, viel, vieler Status bei der Luft-Hansa. Und da kann natürlich in Privatvermieter nicht mithalten. Und ich glaube, das ist häufig auch der Grund, warum viele dann über die Portale buchen. Ich muss ganz ehrlich sagen, das ist ein Thema, was mich, meine ganze berufliche Laufbahn verfolgt. Und du hast es immer wieder auf jeden Panel oder so, ne? Es ist immer die Frage, ja, kann man auch ohne Bucken, kann man auch ohne die Portale. Ich sage immer, nein, kann man nicht, weil erstens, es hat den sogenannten Billboard-Effekt, University of Cornell, das hat das sehr, sehr schön beschrieben. Du bist da drin und wenn jemand dich dort sieht, sieht er dich auch vielleicht woanders oder findet auch deine eigene Webseite und Buch dann dort. Also das sind halt Möglichkeiten. Und ja, wenn du in Buckein oder in Airbnb-Gas Christ, irgendwann steht dabei dir, irgendwann steht dann eine Rezeption oder in deinem Objekt. Und dann hast du die Chance selber, dein Glück zu versuchen und ihn zu binden. Und das sind halt alles so wege, wo viel auch noch viel Education fehlt, meine Meinung nach. Ja, absolut, auch viel Vertrauen. Also bei 90%, 95% der Buchung passiert ja nix. Das ist einfach eine Direct-Buchung oder eine Sofort-Buchung. Die kommen, die gehen. Du hast das witzigerweise angesprochen, mir ist das aufgefallen. Ich habe erst vor zwei Wochen einen neuen Kurs bei uns in der Plattform veröffentlicht, wo es genau um Cashback und My Own-Systeme geht. Genau. Das miteinander verbinden, gerade mit Basketball. Neit in Moor. Genau, und das ist super spannend, weil mir das eins aufgefallen hat, sich Payback durchgerannt bin. Es gibt einen Anwieter hier, also aus unserer Branche, den man so ein bisschen kennt, der auch dieses Payback-System landeckt hat, Hollywood. Und das ist so witzig, ich habe das nicht gewusst, als ich mich damit beschäftigt habe, dann schon. Und das ist mit Sicherheit auch wieder ein Argument zu sagen, ok, ich buche über diese Plattform. Absolut. Buckein ja genauso Partner. Und da gibt es echt auch Transkuten Cashback mit Genius Level 3. Kommst du dann auch noch ganz gut weit? Hätte ich. Also es gibt ja natürlich schon auf der Plattform auch Möglichkeiten. Und was ich hier mal wieder feststelle, oft kommen wir bei Buckein deutlich günstiger als bei einer Direktbuchung, weil die Gastgeber die Plattform falsch einsteigen. Total krass. Ja, rek�tsreben, alle Rabatte aktivieren oder so. Und dann kommst du da plötzlich für 45 Euro die Nacht in einem Hotel unter und die fragen sich, wenn du an der Rezeption anrufst und sagst, ich würde gerne bei euch eine Direktbuchung einbauen. Und die sagen ja 75 Euro und ich so, ok, alles klar, und dann habe ich bei Buckein gebrannt. Oder sie schicken sich über weg und lassen sich über Buckein-Buchen. Ja, genau. Aber ich muss auch dazu sagen, was nach wie vor noch ist, ist halt auch die eigenen Webseiten. Also die Usability der Webseiten. Buckein.com, die ganzen Portale, du hast zwei, drei Klicks zur Buchung. Genauso wenig Klicks hast du zur Schanierung. Manchmal hast du, findest du gar nicht die Stronierungsmöglichkeiten bei deiner Webseite oder so, oder? Oder bist du erst mal dann wirklich das richtige Angebot auf der Webseite gefunden? Das ist so kompliziert. Das heißt, also es gibt viele gute, die hier heute unterwegs sind. Wir hatten gerade eben ein Beispiel. Wir haben auch jetzt jemanden als Partner, der damit uns zusammen die Webseiten baut. Aber wenn du dann hier im Gespräch bist, dann steht jemand da vor und fragt zum Thema Webseite. Und da sagst du ja, wir haben drei Module, 2000, 4000, 8000. Und dann erklärst du den Mehrwert. Ja, nee, aber das geht nicht. Aber das ist doch deine Visitenkarte. Also das ist doch das A und O. Und das Verständnis dafür auch, dafür zu investieren, fehlt halt auch manchmal. Und dann macht man sich natürlich in Anführungsstrichen abhängig von den Portalen. Wobei die Fähnenhausbranche das natürlich noch geschickt gemacht hat, wenn Mark abst. Das heißt, also das wird an den Kunden weitergegeben, die Hotelerie zahlt es selber. Und das ist so ein bisschen der Unterschied. Ja, ja voll, das merken wir auch. Aber es ist natürlich trotzdem interessant, wie auch die Hotelerie langsam anfängt, rüberzuschielen. Wie machen wir das eigentlich die Smart-Upartment Service-Upartment? Warum werden die so überrand, auch mit Gästen? Warum kommt das so gut an? Corona hat uns da denke ich auch ganz viel geholfen, weil wir diese Sonderöffnung, es hatten Eröffnungen, wegen den Küchen. Das hat natürlich ganz viele Geschäftsreise zu uns getrieben, die dann gesagt haben, das ist viel cooler. Ich habe endlich meinen Bierkeilt im Kühlschrank. Ich habe keine 8 Euro in der Minibar oder so. Das mache ich oft mal wieder. Da finde ich, hat sich viel getan. Jetzt habe ich jemanden mit so viel Erfahrung hier sitzen. Was würdest du sagen, war in den letzten Jahren der extreme Treiber für Dynamik und Veränderungen im Markt. Und was wird die nächsten Jahre beherrschen, das Thema sein? Womit muss sich jeder Gastgeber zwingend auseinandersetzen, wenn er in dieser Branche bleiben will? Also ich glaube, wir haben das ganze Thema schon besprochen. Ein Thema ist Distribution. Und wie gesteilt ich meine Dispution? Wie komme ich an meine Kunden ran? Genau, wie mache ich so einfach, wie möglich? Wie mache ich so kosteneffizient für möglich? Für mich, weil natürlich ist auch das Thema Mitarbeiter immer noch ein großes Problem. Also Mitarbeiter zu bekommen. Das ist das Thema Distribution. Das ist ein großer Treiber. Bleibt für mich der Treiber natürlich auch AI. Aber dann natürlich auch, wie finde ich das richtige Produkt für mich? Klar, es gibt dann viele Amitage-Anbieterne. Und wir machen ihre Empfehlung. Aber ist der eine, der mir das empfehlt, empfehlt der mir auch das richtige. Das sind halt immer so ein bisschen die Fragen. Klar braucht man irgendjemand, der im Hilfen die richtige Richtung zu gehen. Also je macht das natürlich auch sehr vertrauenserwerken. Ihr seid da, ihr seid präsent. Das kann man anfassen. Es gibt aber auch viele, die sind unterwegs. Da weiß man nicht, ob er das richtige gesagt kriegt der Vermieter oder so. Und dann davon auf der anderen Seite nicht vergessen, wird und bleibt natürlich auch die Digitalisierung im Bereich Facility Management sein. Da sind wir gerade stark unterwegs. Wir haben gerade einen großen, großen Kunden in Österreich gewonnen mit über 450 Objekten wachsend. Die haben auch einen Buchensportal und schieben dann die Buchungen bei uns rein und machen dann über unser Tool das Facility Management. Und da geht es so um Themen wie Lagerhaltung. Also pro Objekt, was wie ist das Objekt ausgestattet und ist alles auf dem neuesten Stand. Wie kann ich das schnell kontrollieren, dass da arbeiten wir über QR-Quots und haben dann eine Lagerverweitung im System. Das sind so Themen. In Standhaltung sind Themen. Energie, nach wie vor ein ganz großes Thema für mich. Aber auch Lade soll. Und ich finde hier auf der Messe eigentlich viel zu wenig Stadt. Ja, aber das ist mir auch aufgefallen. Also ich finde es fehlt auch ein bisschen was, wo man sagt, eigentlich wäre das der perfekte Zahn der Zeit gerade. Fördermittel gibt es ja viele und könnte es auch Fördermittelberater. Wo sind die hier? Genau, Fördermittelberater. Was Lade soll in der Bistrophys 1er der ist bei uns rumgelaufen und super cool. Da kannst du in der PMS Integration machen. Da kann die Agentur für den Eigentümer halt eben die Lade Sachen abbrechnen. Kann aber auch für seine Reinigungskräfte, eine Sonderkondition vereinbaren. Die kommen mit den Elektrowagen reinigen in der Zeitlarnis-Auto auf. Du kannst alles über dein PMS abbrechnen. Also es sind so viele kleine Themen, aber ich glaube insgesamt sind es halt Themen, die das treiben. Also das riesen große Sechneres gibt überall Bedarf. Und es gibt so viel Innovation. Und ich glaube, die Summe daraus ist das im Endeffekt. Okay, wenn ich es versuche in einen Wort einzustampfen wäre es dann wahrscheinlich Agilität. Also man beweglich bleibt. Agilität, Affinität mit der Zeit gehen, er akzeptieren, annehmen, um dann halt einfach auch so aufgestellt zu sein, dass du dein Business halt eben effizient gestaltet ist und dann auch auch existieren kannst. Wir sehen ja auch Konsolidierung, also ein Home-To-Go investiert in Krause. Das muss man sich mal überlegen. Genau. Und Kraussage geht dann von V-Office weg, natürlich, weil Seekreis natürlich das Haus eigene PMS. Das heißt, auch Agenturen werden mehr und mehr konsolidiert und aufgekauft. Und dann sind das natürlich große Agentur-Tanker, die da irgendwelche Logistikzentren haben, wo bleibe ich dann, die dann natürlich alle diese Sachen, die wir gerade besprochen haben, nutzen und auch verbessern. Wo bleibe ich dann vielleicht mit meiner Agentur mit 80 Objekten? Also bin ich dann auch wettbewerzfähig, auch ein Thema. Mega ein, ja, das ist, siehst du ich merke das. Immer wenn wir reden, kommen neue Sachen auf, die ich auch so noch nicht gehört habe. Es ist wirklich sehr spannend. Es ist ja auch wirklich sehr, sehr viele Mumbo, aber auch gerade vorhin erfahren, mit Gästigesprochen, dass zum Beispiel Sonder einer der größten Nordsterne für die Service-Dapartment aus US vor vier Monaten Bankrupt ist, also Insolvenz. Auch durch hatten weit über 10.000 Einheiten wahrscheinlich noch deutlich mehr und sind nicht mehr existent, weil sie im Wachstum einfach auf die falschen Kennzeilen gesetzt haben oder durch Investitionen, und durch Kapitalgeber einfach schnelle Entscheidungen unüberlegter getroffen haben. Und das ist etwas, was natürlich auch hier lauert. Die Gefahr, dass man sich volle Eier ins Boot legt, einfach nur weil man zu schnell irgendwo hin will und sich selber nicht treu bleibt. In der Hotel-Riege genau das selbe, wir leben gerade in Insolvenz von einem großen, von einem großen Hotel Betreiber der unterschiedlichste Franchise Brands nimmt, der sitzt im Berlin. Er hat 2009 mit einem Hotel angefangen, er hat 2019 60 gehabt und hat jetzt gerade ins Insolvenz mit 260 angemeldet. Da sind dann so Marken wie Akor mit Pullmann, Schweizer Hof in Berlin dabei. Betrifft auch in Leipzig ein, also zwei Hotel-Sklaube, ich habe ich gelesen in der Zartung. Also wahnsinnig schnell gewachsen und dann natürlich unterschiedliche Franchise Brands mit unterschiedlichen PMS-Systemen, Riven-Umel Schmidt-Systemen. Und dann hast du dann eine IT-Vielfalt um dich herum und wahrscheinlich sind das dann so Dinge wo man irgendwann die Luft ausgeht, wenn dann vor allem auch die Zeiten kommen, wie jetzt. Wir sehen viele Firmen gehen insolven, viele Menschen verlieren im Moment leider ihre Arbeitsplätze. Das Thema Urlaub ist vielleicht nicht drei, viermal im Jahr mehr, sondern vielleicht nur der eine große Urlaub. Also es ist auch noch mal ein großes Thema Buchungszahlen. - Extrem. Wir hätten gerade im Fehlenaussaband unser wöchentliches, über monatliches Meeting und dann habt ihr dann mal so erzählt, wie entwickelt sich bei euch. Und die Zahlen sind teilweise bei allen hinten dran. Das heißt also die Leute überlegen sich fünfmal, ob sie weiß ich nicht nach Süd noch mal im Herbst und aber den Haupturlaub vielleicht woanders noch. Also dann konsolidieren auch ihren Urlaub. - Ja klar. - Alles so Themen. - Ja mega spannend. Ich könnte schon lange weiter machen, aber ich glaube wir haben einen guten Ausschnitt gehabt. Wir treffen uns auf jeden Fall wieder, ich nehme dich auch gerne noch mal rein. Super. - Ich bin wirklich super. Danke für deinen Know-How, danke für die Offenheit mit mir hier über alles zu sprechen. Ich freue mich auf heute Abend. - Zum anderen wir trinken wir, genau. Bis denn, danke euch.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Philipp von Fiboflow hat eine 35-jährige Karriere in der Hotellerie und Hospitality-Branche, mit Schwerpunkt auf Distribution und Digitalisierung.
  2. Die Ferienhausbranche hinkt technologisch hinterher
  3. Ein Generationskonflikt prägt die Branche
  4. Das Anfragemodell (z. B. bei Traum-Ferienwohnungen) ist noch nicht tot, wird aber zunehmend durch Hybrid- oder Direktbuchungsmodelle abgelöst, besonders bei jüngeren Gästen.
  5. Education und Beratung sind entscheidend

Summary:

Der Podcast-Gast Philipp von Fiboflow blickt auf eine 35-jährige Laufbahn in der Hospitality zurück, die er von der klassischen Hotellerie über die Distribution bis hin zu digitalen Plattformen wie Opodo und Trust You erlebte. Er betont, dass die Ferienhausbranche technologisch hinter der Hotellerie hinterherhinkt: Während Hotels bereits in den 1970er Jahren mit dynamischen Preisen begannen, hielten intelligente Preissysteme in der Kurzzeitvermietung erst ab 2014 Einzug. Philipp sieht einen deutlichen Generationskonflikt: Ältere Vermieter und Agenturen vertrauen weiterhin auf manuelle Saisonpreise und das Anfragemodell, bei dem Gäste erst nach Kontaktaufnahme buchen können.

Jüngere Gastgeber und Gäste hingegen erwarten Automatisierung, Direktbuchungen und KI-gestützte Tools wie dynamische Preise. Er beschreibt, wie Agenturen oft vor der Herausforderung stehen, ihre Vermieter von solchen Innovationen zu überzeugen, da viele Eigentümer die Preishoheit nicht abgeben wollen. Philipp selbst arbeitet mit Fiboflow an Lösungen, die Objekteigentümern flexible Optionen bieten – etwa dynamische Preise für diejenigen, die bereit sind, und traditionelle Saisonpreise für andere.

Er sieht die Zukunft in einer Mischung aus Education und technologischer Anpassung, um die Branche nachhaltig zu modernisieren.

FAQs

Philipp ist von Fiboflow und hat eine 35-jährige Hospitality-Karriere. Er arbeitet aktuell an einem Start-up im Bereich Distribution und Revenue Management für Ferienwohnungen.

Die Branche hat sich von reinen Anfragemodellen hin zu Direktbuchungen und dynamischen Preisen entwickelt. Plattformen wie Booking.com und Airbnb haben diesen Wandel ab 2007/2008 vorangetrieben.

Dynamische Preisgestaltung passt Preise automatisch an Nachfrage und Auslastung an. Sie hilft, Auslastung und Umsatz zu optimieren, da leere Zimmer oder Ferienwohnungen verderbliche Ware sind.

Viele sind es gewohnt, einmal im Jahr feste Saisonzeiten festzulegen. Sie haben Bedenken, die Kontrolle über die Preise abzugeben und benötigen oft Aufklärung durch Agenturen.

Hotels haben höhere Betriebskosten durch Personal, Frühstück und Auflagen wie HACCP. Ferienwohnungen sind oft schlanker und können flexibler, z.B. ohne Frühstück, betrieben werden.

Ja, viele Vermieter nutzen noch Anfragemodelle, um Kontrolle über die Gästeauswahl zu behalten. Plattformen wie Traum Ferienwohnungen bieten Hybridmodelle an, die Anfragen und Direktbuchungen kombinieren.

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