Die Episode erörtert das Thema Gebet und Glaube anhand von Markus 11,22-23. Zunächst wird klargestellt, dass nicht jedes kritische Fragen oder Klagen vor Gott als schädlicher Zweifel gilt; oft ist es ein Ausdruck ehrlichen Glaubens. Der schädliche Zweifel ist vielmehr ein wankelmütiges Misstrauen gegenüber Gott. Anschließend wird die scheinbar absolute Verheißung Jesu untersucht, dass gläubiges Gebet Berge versetzen kann. Diese wird nicht als Freibrief für egoistische Wünsche interpretiert, sondern beschreibt die Kraft des Gebets aus einer vertrauensvollen Gottesbeziehung heraus, die stets seinen Willen und sein Reich sucht. Der Vortrag nennt konkrete Hindernisse für erhörliches Gebet: selbstsüchtige Motive (Jakobus 4,3), Ungehorsam und Sünde (1. Johannes 3,22), Gebete, die nicht im Sinne und Namen Jesu geschehen (Johannes 14,13-14), Desinteresse an Gottes Wort (Sprüche 28,9) sowie liebloses Verhalten in zwischenmenschlichen Beziehungen, speziell in der Ehe (1. Petrus 3,7). Die Kernbotschaft lautet: Wirksam beten können wir als Jünger Jesu, die in Gottes Heilsgeschichte eingebunden sind und deren Gebet darauf ausgerichtet ist, dass Gottes Wille geschieht.
* Musik * Gott wird Mensch. Leben und Lehre dessen Annis der Rettung und Richter, Weg, Wahrheit und Leben ist. Episode 689. Gebet und glauben. Teil 2. Markus 11, die Fase 22 und 23. Und Jesus antwortete und spricht zu Ihnen, "Habt glauben an Gott". Wahrlich sage ich, wer zu diesem Berg sagen wird, hebe dich empur und wirftig ins Meer. Und nicht zweifeln wird in seinem Herzen, sondern glauben, das geschieht, was er sagt, dem wird es werden. In der letzten Episode ging es mir um die Frage, was mit Zweifeln gemeint ist. Ist jedes Zögern oder jede Frage, die ich an Gott habe, bereits ein Zweifeln, dass sich zwischen meinen Gebet und seine Erfüllung stellt und die Antwort lautet "nein". Wir müssen unser Leben nicht verstehen. Und wir dürfen uns fragen, was das alles soll. Manchmal ist eine kritische Rückfrage oder eine aufrichtige Klage, das sogar der ehrlichste Ausdruck von Glauben, den wir haben können. Nichts zu sagen, wäre in so einem Fall ein Hinweis auf eine gestörte Gottesbeziehung. Wir mitten im Leid nur so tut, als würde es ihm gut gehen, weil er denkt, dass Gott vorgespielten Glaubens eiferschätzt. Der vergisst, wie sehr Gott heuche Leife abschuld. Und der tut seiner eigenen Seele, nichts Gutes. Gott sucht keine Glaubigen, die mitten im Chaos, mit zusammengebissenen Zähnen, ich glaube, ich glaube, skandieren. Obwohl sich alles in ihnen nach Trost und Entlastung sehnt. Gib Gott deinen Schmerz, dein Unverständnis, deine Hoffnungslosigkeit, dein nicht mehr weiterwissen. Und macht dich, wenn der Sturm tobt, nicht auch noch selbst fertig. Es reicht, dass du dich bei Gott berücksst. Er ist der starre Keturm, indem wir sicher sind. Du kannst und musst nicht immer stark sein. Der Zweifel von dem Jesus und später sein Halbbruder Jacobus sprechen. Der Zweifel, der sich zwischen meinen Gebet und seine Erfüllung stellen kann. Das ist der Zweifel des Wangelmütigen. Es ist der Zweifel dessen, der nicht wirklich weiß, ob er Gott vertrauen soll. Deshalb ist Jesus so deutlich, habt Glauben an Gott. Interessant, oder? Dass er das seinen Jüngern sagen muss. Aber angesichts der Ereignisse, die auf sie warten, ist das doch auch verständlich. Vor ihnen liegen Tage, die wirklich schwierig werden, Tage, die ihren ganzen Glauben an Gott herausfordern werden. Und es ist wichtig, dass sie jetzt, bevor der Sturm losbricht, die Sache mit dem Glauben an Gott verstehen. Aber stimmt das denn, dass wir einfach alles im Glauben bitten können und es wird auch passieren? Vor allem, wenn wir lesen, wie absolut Matthäus die Aussage Jesus zitiert. Matthäus 21, die Fährse 21 und 22. Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen, wahrlich ich sage euch, wenn ihr Glauben habt und nicht zweifelt. So werdet ihr nicht allein, dass mit dem Feigenbaum geschehenet tun, sondern wenn ihr auch zu diesem Berg sagen werdet, hebe dich empor und wirftig ins Meer, so wird es geschehen. Und alles, was immer ihr im Gebet Glauben begehrt, werdet ihr empfangen. Wie ist dieser Fährst zu verstehen? Dieses und alles, was immer ihr im Gebet Glauben begehrt, werdet ihr empfangen? Auch wenn ich jetzt als Spielverdäber rüber komme, aber dieser Fährst ist kein Freifahrt, schein dafür, dass wir einfach jeden Blödsinn erbitten und Gott muss dann unser Gebet erfüllen. Nein, muss er nicht. Der Herr Jesus will hier den Jüngern die radikale Effektivität von Gebet vor Augen malen. Aber er macht aus ihnen keine Zauberer. Ihre Worte sind nicht magisch. Nur weil sie etwas sagen, muss Gott nicht glücklich springen. Ja, aber es steht doch da. Hier steht alles, alles, was immer ihr im Gebet Glauben begehrt, werdet ihr empfangen. Keine Einschränkung. Doch. Und lass es mich so erklären. Dass alles beschreibt die prinzipielle Offenheit Gottes für jeder Art von Bitte. Aber es streicht nicht durch, dass es um Glauben und damit um Beziehung geht. Jesus beschreibt die Möglichkeiten, die sich für den Auf tun, der Glauben an Gott hat. Und ohne Zweifel aus diesen Glauben heraus, Gott seine Bitten vorbringt. Und nun zur Einschränkung. Für den wahrhaft gläubigen bleibt Gott immer Gott. Also die Norm und der Soverein. Natürlich hört Gott nicht auf selbstsüchtige Gebete. Jakobus, Kapitel 4, fast 2 und 3. Ihr habt nichts, weil ihr nicht bittet, ihr bittet und empfangt nichts, weil ihr übel bittet, um es in euren Lüsten zu vergolden. Der gläubige lebt Beziehung. Deshalb geht es dem gläubigen auch nicht um die Durchsetzung eigener Wünsche, sondern um die Verwirklichung von Reich Gottes. Erinnern wir uns ans Vater Unser oder an die Gebete Jesu in Gezema Nee. Immer geht es um Dein Reich Komme und um Dein Wille Geschehe. Wir dürfen nie vergessen, wer wir im Gefüge der Heilsgeschichte sind. Wir sind Gottes Märkte und Knechte. Wir sind nicht autonome. Wir sind auch keine kleinen Götter. Jesus beschreibt hier das Gebet von gläubigen. Und weil es das Gebet von gläubigen ist, schadet diesem Gebet auch all das, was meine Glaubensbeziehung schadet. Den wankelmütigen Zweifel und das selbstsüchtige Gebet kennen wir bereits. Aber lasst mich euch noch vier andere Aspekte zeigen. 1. Johannes Kapitel 3, fast 22. Und was immer wir bitten empfangen wir von ihm, weil wir seine Gebote halten und das vor ihm wohlgefällige tun. Gott erhöht Gebete, weil wir seine Gebote halten und das vor ihm wohlgefällige tun. Sünde ist Gift für die Glaubensbeziehung und damit für erhöhrliches Gebet. Oder Johannes 14, die Phase 13 und 14. Und was ihr bitten werdet in meinem Namen, das werde ich tun, damit der Vater verherrerlicht wird im Sohn. Wenn ihr mich etwas bitten werdet in meinem Namen, so werde ich es tun. Gott erhöht Gebete, wenn sie im Namen Jesu gesprochen werden. Etwas im Namen Jesu zu bitten, bedeutet dabei nicht, dass man am Ende des Gebets noch schnell die Floskel anfügt. Dieses bete ich im Namen Jesu. Im Namen Jesu bitten, bedeutet es so zu bitten, wie Jesus gebetet hätte in seinem Sinn, in seinem Auftrag und mit seinen Prioritäten. Das heißt, Eigenwille ist Gift für die Glaubensbeziehung und damit für erhöhrliches Gebet. Sprache 28, fast 9. Wer sein Ohr abwendet vom Hören des Gesetzes dessen Gebet sogar ist ein Greuel. Gott erhöht unsere Gebete, wenn wir Interesse an der Bibel haben. Wenn wir nicht wissen wollen, was er uns zu sagen hat, warum sollte er auf das hören, was wir ihm zu sagen haben? Das hier ist Beziehungslogik. Das Interesse an Gottes Wort ist Gift für die Glaubensbeziehung und damit für erhöhrliches Gebet. Und ein letzter Punkt. Da wird zu Ehemann an gesagt, 1. Petros Kapitel 3, verse 7. Ihr Männer ebenso wohnt verständnisvoll mit ihnen zusammen, als dem Schwächeren, dem weiblichen Gefäß und gebt ihnen Ehre als solchen, die auch mit Erben der Gnade des Lebens sind. Damit eure Gebete im Sinne von "dammitt die Erhörung eurer Gebete nicht verhindert werden".
Gott erhört Gebete von Ehemennern, wenn die Verständnis voll und eher erbietig mit ihren Frauen umgehen. Was hier den Ehemennern gesagt wird, gilt als Prinzip natürlich auch für Ehefrauen. Lieblosigkeit im Umgang mit anderen Christen ist Gift für die Glaubensbeziehung und damit für erhörliches Gebett. Was will ich sagen? Wenn Jesus formuliert und alles, was immer ihr im Gebett Glauben begehrt, werdet ihr empfangen. Wenn Jesus so formuliert, dann steckt in dem wirrchen Glauben eine Einschränkung. Wir beten nie losgelöst nur für uns selbst, sondern immer als Jünger Jesu und als Kinder Gottes, immer als gläubige, die Teil von Gottesheilsgeschichte sind. Unser Gebett kann Berge versetzen. Das ist sein Potenzial, aber es ist Gott dessen Wille geschehen und dessen Reich kommen soll. Was könntest du jetzt tun? Überlege gut, ob es konkrete Gründe dafür gibt, dass Gott dein Gebett nicht erhöhen will. Das war's für heute. Wenn du deine Bekirungsgeschichte noch nicht aufgeschrieben hast, tu das doch mal. Der Herr segne dich, er fahre seine Gnade und lebe in seinem Frieden. Amen. [MUSIK] [MUSIK]
Podcast Summary
Key Points:
Zweifel im Glauben ist nicht jedes Hinterfragen, sondern bezieht sich speziell auf wankelmütigen Unglauben, der das Vertrauen zu Gott untergräbt.
Die Verheißung, dass gläubiges Gebet "alles" bewirken kann, ist keine magische Zauberformel, sondern setzt eine lebendige Beziehung zu Gott voraus, in der sein Wille im Vordergrund steht.
Mehrere Faktoren können die Erhörung von Gebeten behindern
Summary:
Die Episode erörtert das Thema Gebet und Glaube anhand von Markus 11,22-23. Zunächst wird klargestellt, dass nicht jedes kritische Fragen oder Klagen vor Gott als schädlicher Zweifel gilt; oft ist es ein Ausdruck ehrlichen Glaubens. Der schädliche Zweifel ist vielmehr ein wankelmütiges Misstrauen gegenüber Gott.
Anschließend wird die scheinbar absolute Verheißung Jesu untersucht, dass gläubiges Gebet Berge versetzen kann. Diese wird nicht als Freibrief für egoistische Wünsche interpretiert, sondern beschreibt die Kraft des Gebets aus einer vertrauensvollen Gottesbeziehung heraus, die stets seinen Willen und sein Reich sucht. Der Vortrag nennt konkrete Hindernisse für erhörliches Gebet: selbstsüchtige Motive (Jakobus 4,3), Ungehorsam und Sünde (1.
Johannes 3,22), Gebete, die nicht im Sinne und Namen Jesu geschehen (Johannes 14,13-14), Desinteresse an Gottes Wort (Sprüche 28,9) sowie liebloses Verhalten in zwischenmenschlichen Beziehungen, speziell in der Ehe (1. Petrus 3,7). Die Kernbotschaft lautet: Wirksam beten können wir als Jünger Jesu, die in Gottes Heilsgeschichte eingebunden sind und deren Gebet darauf ausgerichtet ist, dass Gottes Wille geschieht.
FAQs
Nicht jedes Zögern oder jede Frage an Gott ist schädlicher Zweifel. Aufrichtige Klagen oder kritische Rückfragen können sogar Ausdruck echten Glaubens sein, während wankelmütiger Zweifel, der nicht wirklich auf Gott vertraut, das Gebet behindert.
Nein, Gott erhört nicht selbstsüchtige Gebete. Jesus beschreibt die prinzipielle Offenheit Gottes, aber Gebete müssen im Einklang mit seinem Willen und Reich stehen, nicht den eigenen Lüsten dienen.
Es bedeutet, so zu bitten, wie Jesus es getan hätte – in seinem Sinn, Auftrag und mit seinen Prioritäten. Es geht nicht um eine bloße Floskel, sondern um Ausrichtung auf Gottes Willen.
Sünde, Eigenwille, mangelndes Interesse an Gottes Wort und liebloser Umgang mit anderen Christen schaden der Glaubensbeziehung und damit erhörlichem Gebet.
Weil festes Vertrauen auf Gott in herausfordernden Situationen entscheidend ist. Es hilft, im Sturm des Lebens bei Gott Zuflucht zu suchen, anstatt auf eigene Stärke zu vertrauen.
Gib Gott deinen Schmerz, dein Unverständnis und deine Hoffnungslosigkeit. Ehrlichkeit in der Beziehung zu Gott ist wichtiger als vorgespielter Glaube, der Leiden verleugnet.
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