Britisches Empire - Das größte Reich der Geschichte
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Das Gespräch mit Dr. Benedict Stuchter beleuchtet die Geschichte des Britischen Empires als weltumspannende Kolonialmacht über einen Zeitraum von etwa 500 Jahren, von den Anfängen im späten 15. Jahrhundert bis zur Übergabe Hongkongs 1997. Geografisch erstreckte es sich auf alle Kontinente. Ein zentraler Erfolgsfaktor war die britische Seemacht, die Handelsrouten sicherte und die Errichtung von Hafenstützpunkten und Kolonien ermöglichte. Die Expansion wird oft in Phasen beschrieben, wobei nach dem Verlust der amerikanischen Kolonien der Fokus stärker auf Asien, insbesondere Indien, lag. Dort agierte die East India Company ab 1600 nicht nur als Handelsunternehmen, sondern auch als militärische und administrative Macht. Der berühmte Ausspruch vom "Empire, in dem die Sonne nie untergeht" wird kritisch hinterfragt, da er die sozialen Missstände sowohl in den britischen Industriestädten als auch in den Kolonien ausblendet und eine rein machtorientierte Perspektive darstellt. Das Empire war somit ein komplexes Gebilde aus maritimer Stärke, Handel, militärischer Eroberung und kultureller Durchdringung.
Das Nachfolge ist ein Gespräch mit Dr. Benedict Stuchter. Herr Stuchter ist Professor an der Universität Marburg und Experte für das britische Empire. Und genau darum soll es heute gehen. Wir sprechen über die Geschichte des britischen Weltreichers, von den Anfängen über Handel, Krieg und Kolonien bis zum Untergang. Wenn ihr dieses Projekt unterstützen und in Zukunft weitere spannende Gespräche ermöglichen wollt, dann lasst gerne eine 5-Därne-Bewertung da und folgt Zeit für History kostenlos. Und jetzt viel Spaß. Wenn wir heute vom britisch Empire sprechen, was meinen wir damit eigentlich genauer? Also in welcher Zeit befinden wir uns, das ist ja eine wirklich lange Epoche und wie sieht es geografisch aus? Eine sehr wichtige Frage, wie Sie da stellen. Geografisch kann man sagen, die gesamte Welt. Also natürlich war das britische Empire auf jedem Kontinent und auf jede mehr unterwegs. Chronologisch und zeitlich, diese Frage betrifft mindestens 500 Jahre, wenn Sie spätten 15. Jahrhundert anfangen 1497, die Erstbesiedung Neufund-Planz mit Kerbit. Und 500 Jahre später 1997, das noch gar nicht mal enden lassen wollten, aber mal diese Grenze setzen, dann ist es die Übergabe. Hongkong ist an China. Das britische Empire ist natürlich am Begriff der heute als Fachbegriff, als historischer Begriff benutzt wird als politischer von Boz Johnson eingesetzt wurde in der Brexit-Debatte. Aber wenn man sehr korrekt ist, natürlich schon seit über 70 Jahren eigentlich nicht mehr im Sprachgebrauch, sondern vom Commonwealth, erst vom britisch Commonwealth, und seit 1947 vom Commonwealth abgelöst wurde. Es gab immer Politiker wie Winston Churchill, der in dem Begriff "British Empire" auch aus einer gewissen Nostagie heraus weiterhin benutzt hat. Aber politisch gerekt war dann eigentlich allemal nicht mehr und sowieso nicht in der Zeit der Dekontationen. britisch Empire bezeichnet also ihre Frage, so auf den Punkt zu bringen, einer weltumspannende Kolonial macht, eine Welt macht im eigentlichen Sinne, die sich wirtschaftlich politisch, strategisch, militärisch in jeder Hinsicht global aufstellte, über Kontinente, über die Ozean hinweg. Die aber heute eher als sein Begriff "British Empire" als ein Begriff benutzt wird, um eine Zeit aus politischer Perspektive heraus um eine Zeit zu erinnern, in der Großbritannien, Begriffe wie Hope in Glory und so weiter für sich veranschlagt. Wir tauchen gleich noch genau in dieses Empire ein. Mich würde jetzt zu Beginn noch eine Sache interessieren. Sie haben gerade schon über die geografischen Ausmaße gesprochen, die natürlich riesig sind. Und ich denke, das spielt heute in der Wahrnehmung, wie das britisch Empire erinnert, wird eine ganz zentrale Rolle. Ich denke, wenn man das britisch Empire Google oder eine Dokumentation anschaut, dann fällt immer einsatz. Das größte Reich der Geschichte, in dem die Sonne nie unterging. Würden Sie sagen, dass es zutreffen, bzw. ab wann war das zutreffen? Also wie schnell wurde das britische Empire wirklich global? Dieser Satz, den Sie da zitieren, ist das Empire, in dem die Sonnen nie untergeht. Der Stamm von George McCartney. Da sind wir im späten 80.100 ein Diplomat und Gouverneur, der ihn auch letztlich mit einer Rückbindung an die vielen Stationen, in denen er tätig war, fastte. Damit sagen wollte ja unser Weltreich ist. Und das ist Ende des 18. Anfang des 90.100s. Noch bei weitem nicht in dem Maße, etwa 100 Jahre später der Fall sein wird. So welt umspannend, aber gleich wohl doch auf allen Kontinenten schon mit wichtigen Kul- und L-Stätten und wichtigen Hauptstätten versehen. Der Satz ist sehr relativ. Also wenn Sie in London oder in Liverpool oder in Menschester in der Zeit der Hochindustrialisierung gelebt haben und in den Berüchtigten auch armen Viertel und Slams von London und vom East End, dann werden Sie die Sonne gar nicht gesehen haben. Da wird die Sonne überhaupt nicht in Ihre Hinterhöfe geschieden haben. Das hat der Leberpolitiker William Crooks Ende des 90.000. Und das genau so in diese Worte gefasst, dass er sagte, dieser Sinn dieses Satzes ist sehr hin zu hinterfragen. Einerseits möchte er ausdrücken, ja wir sind welt umspannend. Und in unserem Reich geht die Sonne nicht unter, weil wir überall präsent sind. Aber es kommt eben darauf an, wer es sagt und es kommt darauf an, wen es betrifft. Und wenn man jetzt etwa sich diese eine soziale Gruppe, etwa die der extrem verarmten und von Tageslöhnen abhängigen, Menschen etwa im Londoner East End ausgeht, über die Charles Booth ein großes Buch geschrieben hat, über die Leber und Purs in London im Wiktorianischen Zeitalter. Dann wird, wie gesagt, die Saisonen scheinen gar nicht betroffen haben. Ich glaube, das ist sehr, sehr wichtig, die Aussage, die McCartney Ende des 18. Minus getroffen hat, so zwar nicht gemeint war, sie war in einem extrem selbstbewusstsein gemeint, aber heute oder auch schon im wikt kadar jahrelöschen Zeitalter als sehr zühne spezeichen und werden kann. Denn diejenigen, wie gesagt, die in Armut oder in Arbeitslosigkeit in Vertreibung oder auch in Hunger gelebt haben, werden sich ganz andere Sorgen gemacht haben als über die Ausdehnung eines Colonialreiches. Das ist natürlich schon in der Zeit, in der der sehr begriff gefasst wurde, sich sehr weit ausgedehnt hat, alle Mal auch schon zum Beispiel mit der Kapcolonie in Süden Afrikas. Natürlich schon mit den ersten Stationen in Indien und selbstverständlich in der Karibik. Das wollte McCartney damit zeigen, dass es eine globale Aufstellung dieses britischen Weltreis gegeben hat. Die andere Colonialreiche, selbst aus Portugiesische und niederländische in dieser Dimension nicht gehabt haben. Ich finde ich enorm spannend, was sie da sagen. Wenn man diesen Satz so belachtet, ich habe mich tatsächlich in einer ganz frühen Folge meines Podcasts mit Jack Der Ripper beschäftigt. Der lebte bzw. mortete ja auch in diesen Londoner Slums. Und ich glaube, dass es wirklich so ein Jahr zustande diesem Victorianischen Zeitalter, der in allem in Deutschland denke ich gar nicht so bekannt ist in der Breitendeoffelnigkeit. Also finde ich super spannend, dass sie das erwähnen. Ich würde gern bei Beginn des britischen EMPIES ansetzen und zwar im 16. Jahrhundert. In einer anderen Folge, die ich mal gemacht habe, habe ich mich mit Surfrancist Drake beschäftigt und der Spanisch nahm Adda und darin sehen ja viele den Ursprung der britischen Seemacht. Also ich kurze zum Kontext im Jahr 1588 hat sich England auf der See mit den Spanien gemessen. Man könnte jetzt sagen, diese britische Seemacht bestand im Endeffekt bis zum zweiten Weltkrieger. Also die Briten sind ja auch in unserer Geschichte eingegangen als starke, dass sie eine starke Marine haben. Ist das Empire durch diese Marine entstanden oder hat man gesagt, wir wollen ein Empire, wir brauchen jetzt eine starke Seeflotte. Also wie hat sich das gegenseitig bedingt, wie es diese Seemacht und das Empire verknüpft? Ich würde Ihre Frage so beantworten, beides gegenseitig, dass Empire ohne die Navy, ohne die Seemacht und ohne auch diese enorme kulturelle, nicht nur militärische und handelspolitische, sondern auch kulturelle Bedeutung der Seemacht und der Navy. Wäre das Empire in diesem Maße nicht entstanden, denn es ist nicht nur, wie wir eben schon gesagt haben, ein globales Empire, sondern es ist auch eines, dass sich sehr stark als ein maritime Empire begreift. Kein Land Empire, etwa oder kein Land Imperium, etwa wie das russische, dass sich kontinental in Richtung Siberien ausdehnt, also vor allem über die Landdirektorien, sondern ein baritimes Empire, was sich in erster Linie über seine Seemacht ganz richtig definiert, aber nicht ausschließlich und nicht allein. Entscheidend ist, dass die Seemacht natürlich befordert war und gefragt war, um stationen Handel, stationen Handels und Colonialstädte aufzubauen. Im späten 16. Jahrhundert, die haben die Zeit von 1588 erwähnt, sind wir in der Zeit Elisabeth der ersten, die letzte Tudor Königin, die ein sehr großen Wert darauf legt, england als Seemacht zu etablieren, aber eben auch, sich sehr stark antikatholisch, antischbane Stammit positioniert. Die nächsten Gegner im Laufe der nächsten Jahrhunderte werden, vor allem wenn wir von einer Seemacht im Rivalität sprechen, die Niederländer im 17. Jahrhundert und die Franzosen im 18. Jahrhundert. Bevor es dann, wenn man so will, dass deutsche Kaiserreich und die deutsche Welt macht, spätestens 19. Jahrhundert und gleichzeitig auch die Japaner und die Amerikaner, wiederum über die Aufrüstung ihrer Seestreitkräfte der britischen Navy zu großen Konkurrenz werden. Ende des 19. Jahrhunderts gibt es den sogenannten Two Power Standard, das heißt, die britische Seemacht steigt sich so auf, vielleicht war gleich bei der enormen Überlegenheit des Das ist ein Wesentlicher.
militäres von heute stellt sich so auf, dass sie alleine mindestens doppel zu stark sein muss, wie alle anderen Seestreitkräfte zusammengenommen. Also Konkurrenzlos. Die Seestreitkräfte spielten eine extrem wichtige Rolle für die Sicherung der Handelswege, denn das britische Empire ist in Astadien ja eben auch als ein Handels-Inmperium zu begreifen, dass sich über die wirtschaftliche Kraft, über die Handelskraft definiert. Aber sie spielt noch eine wichtige Rolle, nicht nur für die Schiffe, die auf dem Meer unterwegs sind, sondern auch für die Schiffe, die in die Hefen einkehren müssen. Das heißt also viele der wichtigen Hafenstädte sind dann spätestens im 17. Vor allem dann im 80. Nier- und an den Standen, denken sie an Bosten, an Dablen. Ich habe Kapstadt schon erwähnt, Cairo wird es, Kalkutter und Bombe in Indien, Melbourne in Australien. Da können sie quasi die Jahrhunderte durchgehen, in denen die Kolonialstädte gemeinsam und die Hafenstädte gemeinsam mit den Seestreitkräften stützpunkt zu bildeten, um die entsprechenden Handelslinien und Seelinien miteinander zu verbinden. Eine Seestreitkräfte lebt von den Matrosen und von den Seeleuten, die unterwegs sind. Das war ein enorm harte Arbeit, die enorm vielen Gefahren ausgesetzt war. Piraterie auf den Weltenmeeren war die Regel. Epidemin, Krankheiten, Hunger und Durst an Bord, ebenso und oftmals auch der nicht gezahlte, sollt. Also mit anderen Worten Epidemin etwa hatten zufolge das Städte, die Schiffe gar nicht hineinließen, weil sie Karantäne durch die Karantäne sich geschützt haben wollten. Also Seestreitkräfte kann man sich auch nicht vorstellen, als etwas ständig im Fließen bekreffend ist, als etwas ständig unterwegs sein ist, sondern es gab natürlich Unsicherheiten und Momente gegeben, in dem die Schiffe gekenntert wurden, in denen sie durch sie Stürme untergingen und in denen sie durch Piraterie oder eben natürlich auch durch Mäuterei, die Bounty etwa essen berühmt ist Beispiel in ganz andere Krisen geraten sind. Städte wie in England, Liverpool und Bristol lassen sich ohne die Seestreitkraft und ohne die See macht überhaupt nicht denken, die ihre mächtigen helfen, gerade der von Liverpool hat lange Zeit mit London um die erste Rolle, gerade im Import der waren, konkurriert bis London im späten 90.100, dann deutlich stärker wurde. Eine See macht alleine als See macht zu definieren, diese aber die kontinentale Expansion zu unterschätzen. Da spricht man sogar von einem sogenannten Internal Colonialism, gerade auf den britischen Inseln, das heißt 17007 als die Union zwischen England und Schottland abgeschlossen wurde. Dafür braucht man keine See macht, sondern dafür braucht man ein Militär und natürlich eine parlamentarische Macht, die die Angliederung Schottlands an England am Ende erwirkten. Das kann man, wenn man als Schottischer Histobikersie nationalistisch argumentiert, auch durchaus als ein Colonialen, als ein Colonialen Akt definieren, der dann bedeutet, dass die britischen Inseln 18001-Meter Union mit Irland, überhaupt erst in einer Zusammenhang in einen Zusammenhang, dass vor einigen Königkreis geraten sind. Dieser Internal Colonialism war für die Etablierung England als oder Großbritannien als Zentrum des britischen Empires von elementare Bedeutung. Erst wenn wenn Schottland und Irland mit London und mit Großbrit England in einer parlamentarischen Union verbunden sind und damit eben auch unter dem Deckel der Krone ist die Sicherheit im Inneren gegeben. Sofern ja ihre Frage, die See macht, ist von elementare Bedeutung, aber es bedingt sich gegenseitig, ganz sicher. In unserem Gespräch ist bisher ja schon einige Male der Begriff "Kolonien" oder "Kolonialismus" gefallen und das ist natürlich, wenn man sich das britische Empire heute anzieht, ganz zentral. Wir können in diesen kurzen Gesprächen natürlich nicht alle Colonien und die gesamten Entwicklungen abdecken, deswegen ist es denk ich sinnvoll eher über die großen Zusammenhänge zu sprechen. Und da war ein Gedanke, den ich bei der Vorbereitung der Folge hatte, dass man vielleicht, sie können mich auch korrigieren, dass man vielleicht schon zu diesen Trends hin kann, dass sich der Fokus der Colonien vom Westen über die Zeit hin nach Außenfallagern, also zu Beginn, hatten sie schon Nordamerika, neu fundand erwähnt. Aber irgendwann geht es ja dann doch vor allem im 17.18.19.100 starken Richtung in die Indien, dann ein großes Beispiel wäre China mit den Opium kriegen, ist das eine Beobachtung, die sie auch sehen? Ja und nein und ein bisschen mehr nein als ja, weil diese Beobachtung, die sie ja gewissen Sinne treffen haben, formulieren können, ist etwas sozusagen den klassischen Sichtweisen, der auch britischen, angesächsischen und auch internationalen Geschichtsvorschung geschuldet. Insofern, dass man bis 1776 und dann bis zum Unabhängigkeitskrieg in Nordamerika von einem sogenannten ersten Empire gesprochen hat, dann die, wie Sie sich selber schon gesagt haben, die Neufumulierung, die Neukonstitüierung des britischen Empires in der Zeitgeorgst, des dritten Georgst, des vierten und natürlich der Regency und dann Vektorias mit einer Neupositionierung, eines zweiten Empires und zum Ende des 90.19.100 seiner Aufteilung Afrikas in Anführungsstrichen, die eine dritte große Etappe oder eine dritte große Stufe formulieren würde. Das ist alles sehr teleologisch formuliert und man würde fast denken, da wären war es da plan, da säße jemand und würde sagen, wenn wir das eine nicht haben, dann kriegen wir das andere und wir wollen uns mit Amerika nicht arrangieren können und die Kondonien verlieren, was für viele in Großbritannien nicht zuletzt im britischen Premiuministapit, aber auch den König, die euch den dritten für politische konservative Denker für Atmemberg, eine Norma verlust war, ein ganz schmerzhafter Verluss. Aber wenn wir uns dann nicht arrangieren können, dann müssen wir was woanders auf der Welt suchen und wir haben ja den Plan, da liegt ja auf unserem Schreibtisch und danach gehen wir jetzt vor. Das war mit nichten der Fall. Vieles war natürlich den Zufällen und vor allem den Mächtekonsolationen global geschuldet, also wie etwa das Frankreich Napoleon sich aufstellt, sich positionierte gegenüber Ägypten, aber auch natürlich gegenüber den karebischen Besitzungen. Und da komme ich ein konkreter zur Antwort. Ich würde sagen, wenn wir diese Kertwände vom Westen in Richtung Osten, quasi den Globus in der Hand und ihn umdrehen und diese Kertwände formulieren, dann übersehen wir zwei ganz große Bereiche gerade in Amerika, die von elementare bedeutung sind für das britische Empai und das ist der Norden mit Kanada und das ist das Zentrum mit den karebischen Inseln. Die karebischen Insel sind großen Teil, gehören großen Teil zu dem ältesten bestammtes britischen Empai. Es viele der Inseln Antigua zum Beispiel, 6-32, Jamaica 1655 von der Kromwell, Babelco 1627. Das heißt da ist eine britische Inselwelt in der karebischen, standene britische Herrschaft auch nicht zuletzt eine See Herrschaft. Die viel viel älter ist als die meisten anderen Krononen in der britischen Krononen in der ganzen Welt. Mit Kanada ist es ähnlich, der die Northwest Territories sind schon 1670 erobert worden und vieles in Kanada bis hin zu britisch Kolumbia, was dann erst 1866 dazukommt, ist im Laufe des 18.100 sehr erobert worden und Kanada trägt bis heute auf seiner Dollarnote den britischen Monarchen als Kontafai. Zeigt also eine extreme Verbindung und auch nach wie vor ist der britische Monarch, also der König Georg, er entschuldigen König Georg, natürlich das das überhaupt ist, das Kanadischen Staat ist. Das heißt also diese Verbindung ist nichts zu unterschätzen und die tiefe Verbindung, die die britischen Besitzungen in der Karebik besaßen und aus denen sie enormen Profit über die Sklaverei erwirtschafteten bestand ja fort, trotz der Abschaffung des Klaverei und des Klasenhandels. Gleichwohl haben sie also sozusagen um das Jahr und Nein ihrer Frage zu beantworten, da ich wohl haben sie recht, weil natürlich eine stärkere Orientierung, vor allem auf den indischen Subkontinent mit dann in die ein als der sogenannten Kronen, mit Kronenjuwillen des britischen Empires im 19.100 eine stärke Orientierung bedeutete, dass auch vielfach eine kulturelle Verbindung in den asiatischen Raum gesucht wurde. Hong Kong mit China, das haben sie bereits erwähnt, Singapore ist von ganz großer Bedeutung als ein Stützpunkt und natürlich, wenn wir geografisch noch
weitergehen. Es ist Australien, New South Wales, w 1788, eingenommen, und natürlich der Commonwealth aus den verschiedenen Bestandteilen Australiens entsteht 1901 und genauso wie Kanada, eine Dominion 1907. Also da haben wir noch einmal das, was wir eben schon mal gesagt haben, die globale Positionierung und ja die Orientierung in den asiatischen und in den Öst aus Londoner Perspektive in den Börslichen Raum ist wichtig, ist auch für den Handelser wichtig, aber das heißt nicht, dass die Westorientierung gerade mit Kanada und mit den Karibischen Inseln deswegen zu vernachlässigen Währung ist es natürlich auch so, dass der Kontakt weiterhin zu den jungen Vereinigten Staaten gefliegt wurde. Und das Junge Amerika, nicht zuletzt in wirtschaftlicher Hinsicht noch lange von Großbritannien abhängig waren. Sie hatten jetzt schon zwei Punkte, während einmal den Handel und Indien. Da würde ich hier an ansetzen, um mit der East India Company weiter machen. Also ich muss sagen, die indische Geschichte im Allgemeinen finde ich super faszinierend und wenn es jetzt um Indien in Verbindung zum britischen Empire geht, ist denke ich vor allem in der Vorstellung heute, die East India Company ganz zentral. Vielleicht fangen wir ganz am Anfang an, was können wir uns unter so einer Company vorstellen? Eine Handelskumpanie, eine Kompanie, die in Indien 1600 noch einmal, das sind tatsächlich noch einmal im späten Zeitraum der Tudors und der Elizabeth der ersten gegründet wurde, seinerzeit bekommt die auf Merchants, auf London Trading into the East Indies. Also auch da ist in die West Indies da, haben wir diese diese sementische Verbindung. Die gegründet wurde, um in erster Linie Handel zu treiben. Die sie aber das natürlich nicht in einem, wie man das oft an den Geschichtsbüchern liest, in einen anführungsdrichen Lehrenraum hineingedrungen ist und quasi sich nur etablieren musste, sondern mit sehr viel Widerstand zu kämpfen hatte. Im Norden Indiens natürlich das Mogul Empire und ansonsten waren vor allem die Franzosen, die Portugiesen und die Niederländer gerade in Indien sehr stark unterwegs. Das heißt also diese Handelskompanie musste sich auch militärisch aufstellen und sie tat es. In dem Sinne, dass sie drei starke, sogenannte Trading Presidencies, Gründete, die ihre Sitz in Calcutta, in Bombay, dem audit Mumbai und in Madras Gründete und diese Handelsstützbunkter verfügt ein Widerum über eigene Amin. Die Trading Company handelte dann vor allem mit Produkten, die im Laufe des 18. Jahrhunderts, denn das machen wir einen größeren Sprungzeitlich, die im Laufe des 18. Jahrhunderts als Konsumgüter in Europa und vor allem in Großbritannien immer wichtiger wurden. An allererster Stelle T, T wurde ein Konsumgut, das im Laufe des 18. vor allem zum Ende des 18. Jahrhunderts zu einem fast schon massen Gut wurde, am Anfang sehr begrenzt der Elitär, aber am Ende des 18. Jahrhunderts durchaus stark konsumiert und andere Produkte wie Seide, wie Baumwolle, Indigo, Salpeter und vieles andere und im Laufe des 18. Jahrhunderts nicht zuletzt Opium. Das heißt also die ist India Company verkauftetes Opium oder Vertrieb des Opium. In China machte dort sehr viele chinesische Arbeiter und Arbeiterin abhängig vom Opium und damit auch geflügig. Eine Handelskomponie und sie so auf dem Punkt zu bringen, die tatsächlich sich militärisch positionierte, die im groß schlacht, dann die immer, bitte ist India Company erinnert wird es 1757 bei Plessy, das Clive, dort über den Nabab auf Bengal, eine Schlacht gewinnt und dieser Nabab war noch sehr pro-französisch. Das heißt also man hatte auch stellvertretter Krieger, die nicht nur in Europa, britisch französisch ausgefochten wurden, sondern ebenso auf Indien. In Indien. Frühstellte sich die Handelskomponie wiederum auch insular auf, 1651 gewinnt sie die Insel, sagt Helena, die später, wir hatten schon mal von Napoleon gesprochen, die später und Blick auf Napoleon wichtig wird. Und das ist zunehmend in London, in der politischen und auch in der administrativen zentrale wird es beobachtet und nicht nur mit wohl wollen. Es gibt dann verschiedene Initiative-Seiten, es ist Parlaments und der Premierminister, etwa in den 70er, 1780er Jahren, unter Lord North und unter Pitt, die also versuchen, die ist India Company einzubinden und einen Board of Control auch zu schaffen und später wird sogar ein Kabinettminister aus dem britischen Kabinett in diesem Board of Control einberufen. Es gibt dann einen sehr wichtigen, aber auch sehr berüchtigten Gouverneur, das ist Warren Hastings, der durch vieles Candale und durch missbrauchen Koopzionswirtschaft ist India Company und die britische Regierung und die britische Herrschaft über Indien sehr ein Verruf brachte und deswegen von Edmund Burke im Parlament lange angeklagt wurde. Aber wir können uns vorstellen, eine Handelskomponie, die von gleichsweise noch unter dem Radar der britischen Regierung funktionierte, die ja auch nicht zuletzt viele andere Konflikte, etwa demen Amerika, auch dem in Irland, es hat 98 bricht dort eine Revolution aus, die und natürlich die französische Revolution in Napoleon und Europa, die ja so unter dem Radar funktionierte und sich immer stärker über den indischen Subcontinent nach Bohema, nach Hong Kong und Singapur und so genachten Straight Zettelmands, also Malaysia und Singapur, ausdänte uns zwischenzeitlich eine Amie mit den Seepois, also mit indischen Soldaten von über 100.000 Soldaten befehle ich dem. Es gab sogar eine eigene Ausbildungstätte im englischen Seri, die nennt sich Hadesbury College, in dem die offiziere ausgebildet wurden. Dann kam es 1857 zu großen Krise zum sogenannten Seepoil auf Tat oder Mutiny und der brutalen Liedergeschlagen wurde und in der Folge 1877 Königin Victoria zur Kaiser in China, Entschuldigung, zur Kaiser in Indiens, gekrünt wurde. Das heißt also Victoria, etwas sehr unengeschiss, tatsächlich Tat, also eine Kaiserkrone aufzusetzen. Das ist aber auch gleichzeitig schon die Zeit, in der der mächtige Indien Civil Service, 1861, gegründet entsteht und damit eine enorm mächtige Beamtenschaft, die in der Zahl sehr klein war. Das waren selten mehr als 1.200.000 Civil Service, die er bei ihrer Macht, in ihrer Durchdringung Indiens immer wichtiger wurde für den Straßenbau, für die Steuer-Eintreiber, für die Organisation der Wälder, der Waldwirtschaft, der Forstwirtschaft, für die Verwaltung der Antietenstätten in Indiens, der Datestank, malschutz ist und natürlich auch der Medizin. Und die sich immer auf die Fahnen schrieb sie sei nicht gerubt, ganz anders als die Mogul-Herschaft oder eben auch die Zeit war von Warren Hastings. Also das als großer Tour de Raison, da ist die India-Company lange Zeit wie eine spinne Netz, wird aber nach der Mutiny, 1857 durch das Centrum durch London entmachtet. Wenn man sich nach hinein, nachdem Imperien geendet haben, wenn man sich Imperien anschaut, dann ist die Frage der Organisation, beziehungsweise der Politik natürlich immer einen zentraler Punkt, egal ob es das römisch oder reiche ist oder das reiche Alexander des großen, in seinen Tike, da kann man weit zurückgehen, wird immer die Frage gestellt, wie kann man so ein großes Imperium verwalten und organisieren und das würde mich hier wirklich besonders interessieren, weil sie ja gesagt haben, früh sprechen wir hier von einem ersten globalen Reich, also in den Kolonien, aber auch in England, wie sieht da die Verwaltung aus oder wie gut ist der Zugriff auf diese Länder, die sich tausende Kilometer entfernt befinden? Also man sollte glaube ich nicht der imperialen Farbenlehre auf den Leim gehen und sich die Imperien anschauen auf ihren globalen Karten und dann ist das britische Empire in rot, das französische in Blau, das Portugiesische in Geld, das Deutsche in Grün dargestellt und als wäre ganz Indien, weil es jetzt eben schön rot gemalt ist, unter britischer Herrschaft, das ist mit nicht in der Fall, es gibt sehr viele Fürstentymer, die relativ autonomen regieren und es gibt natürlich immer überall auch gegenwinkt, allemal im Indien des späden Neuzid-Nierhunderts, forciert er sich immer stärker durch den indien-näscher Congress und natürlich dann im Laufe des 20. Nierhunderts und früheren 20. Nierhunderts mit Gandhi, sich ein Colonialrecht vorzustellen, es wäre in sich komplett geschlossen, hätte einen
Maßeplan und würde diesen befolgen durch eine starke Regierung, eine starke militärische und administrative Herrschaft. Das ist ein Bild, was den Fragmentierung und den vielen Brüchen, den Widerständen nicht zuletzt natürlich einem im Laufe des späteren 90en und dann im Frühjahr 20. Jahrhunderts sich immer stärker manifestierenden Antikolonialismus seitens Indigene Eliten gar nicht gerecht wird. Es gibt viele Momente, in denen tatsächlich sogar diese Fragmentierung sehr, sehr deutlich wird. Also, dass in unter britischen Politikern befürchtet wird, dass Empire Spiele für den Alltag, für die britische Bevölkerung, keine wichtige Rolle mehr, weswegen so eine Sache wieder Empire Day zu Feier von Königin Victoria's Geburtstag eingerichtet wird. In denen also auch ein neuer Imperialismus bewusst durch Kipling, Etwa, durch Kipling, Literatur, durch Musicals und vieles mehr auch bewusst gefördert durch die große Empire-Exhibition im Wembley 1924. Wo also eigentlich das Gefühl des viele engländerne Jada gibt es zwei in Krononialreich und wir hatten sich ja gleich am Anfang schon. Aber was geht uns das eigentlich an? Unser Alltag besteht aus ganz anderen Problemen. Und in denen diese Ambivalence und auch Divergenz zwischen England und seinem Krononialreich sehr offen zu tragetritt. Es gibt gewisse Vorstellungen, dass man es tun muss durch die Zivilisierungsmission besonders befördert, wenn sonst ein würdendes andere tun und die wären, beweitet nicht so gute Kronialherren wie wir. Also die Unterscheidung des britischen Krononialismus, der sich als liberal begreift, im Unterschied zum Russischen, zum Deutschen oder auch nicht zuletzt zum Belgischen der Ende des 90. Mir hunderts durch seine Gewaltherrschaft über den Congo natürlich extrem in Verhufgerät. Also eine Macht, die man sich nicht vorstellen kann, als würde sie immer in sich geschlossen sein. Wenn sie in die Tate Briten etwa in London gehen und sich dort ein berühmtes Bild an gucken, Remnants of an Armee von 1879. Dann sehen sie ein Bild wie ein britischer Arzt und Soldat auf einem Lament fährt, ein Schlachtfeld verlässt. Und die Briten haben drei große Kriege in Afghanistan im 90. Und nur noch verloren. Es hat vielfach um die Frage des Funktionierens des Alltags, auf stärker ans Licht zu bringen. Es hat vielfach Kooperation geben müssen, erzwungenermaßen zum Teil freiwillig. Das heißt also, Brücken, die gebaut wurden, Eisenbahnen, die in die verlegt wurden, helfen die gebaut werden mussten und Straßen. Die sind natürlich mit Indigene, Arbeits- und Muskelkraft entstanden und wären mit allein britischen Finanzen gar nicht entsteheten sie gar nicht so entstehen können. Man spricht auch von den Min-on-The-Spot, die also in der sogenannten Piri-Firi tätig waren, als Verwalter, als Missionare, als Forschungsreisenden, als Wissenschaftler, aber auch als Soldaten und den anderen Funktionen. Und die eine Chance ergriffen vor Ort, ein Warkum, ein Machtwarkum erknten und dann diesen Colonialbesichts für sich aklamierten. Oftmals abseits der Londoner Zentrale, die dann später eingreifen muss, dann sagen muss dann ja, wenn das jetzt haben, gut, dann müssen wir es eben mit in unsere größeres Portfolio des Colonial-Office aufnehmen. Aber an sich war immer eine gewisse Anbiewerlenz, denn eines war für den britischen Colonialismus von elementare Begeräumten, das sind die Kosten-Benefits. Wenn es zu viel kostet und zu wenige Benefits hervorwirft, dann lohnt es sich nicht, dann lässt man die Colonien lieber fallen. Und das ist auch durchaus passiert. Also einige der Mediterran-Inseln, Minorca und Mallorca sind zu Teil besessen, dann werden sie wieder abgestoßen, dann werden sie wieder wieder eingenommen. Die jodischen Inseln im Zuge des krisischen Freias Krampfes werden abgegeben. Das heißt also, wenn man sozusagen sieht, die mit der Colonialbesitz ist auch insgesamt zu wenig, zu wenig lucrativ, dann trennt man sich auch. Es ist also eine wichtige Voraussetzung. Wir hatten schon über die Navy und das Meditär gesprochen, eine wichtige Voraussetzung, dass die militärische Macht und die Dominanz gewährlastet ist. Das ist eine starke Verwaltung, in Zentrum, in Whitehall, wie in den Colonien. Aber meines ist auch eigenen Siativen und Eigeninteressen vorbehalten geblieben. Ich finde es enorm spannend, was sie da werden. Ich denke, sie ist eine, wie sie schon meinen, ein Punkt, der ganz zentrales Umempferde zu verstehen. Ich habe mich jetzt zuletzt beispielsweise mit den punischen Kriegen beschäftigt. Und das ist eben genauso. Ich meine, klar, offiziell auf der Karte besitzt dann oder verwaltet das römische Reich, Teile vom heutigen Tunisien. Aber die Menschen fühlen sich natürlich nicht römisch oder haben nicht das Bedürfnis, ein Teil vom römischen Reich zu sein. Also sehr gut, dass sie das an dieser Stelle werden. Ein Punkt, der mich noch interessieren würde, den wir bisher nur kurz angeschnitten hatten, ist die Rolle der Sklaverei, bzw. natürlich vor allem des Sklavenhandels, der spielt ja in der Wirtschaft des britischen Empires eine wichtige Rolle. Kann man das so sagen? Das kann man ohne Zweifel so sagen, die Sklaverei beginnt im 17. Jahrhundert und gerade im 18. Jahrhundert ist sie von einer extrem wichtigen Bedeutung wirtschaftlich. Aber auch in langfristiger Lohmdürepäspektive, in derhin sich das auch heute natürlich jetzt gerade in der Gegend war, sogar eine starke Debatte darüber geführt wird, ob die Nachkommen der ehemals fast klaften nicht dafür kompensiert werden müssen. Und dafür schwören sogar in den Medien Zahlen herum wie 18,6 Billionen wäre der britische Staat, dass das sechsfache des britischen Roto-Sozialprodukt wäre der britische Staat den Nachkommen der fast klaften, schuldig und müsste diese reparationen bezahlen. The Big Pay Back heißt diese Debatte, die die ganz Vihemente verteidiger hat und sagt sonst könnten wir uns nie eigentlich letztlich von unserer Geschichte auch oder von dieser Geschichte wirklich oder vor diese Geschichte ganz wirklich klar stellen und natürlich auch Gegner die sagen naja, aber wir waren ja immerhin die ersten die die Abelotionsdebatte ins Spiel gebracht haben. Wir haben die Befreiung, sie haben schon von der Abschaffung des Klaverrei und natürlich auch dann des Klavenhandels, 187, 1833 und durch die Navy verteidigt im Laufe des 90. Wir waren die ersten die überhaupt die Befreiung der fast klaften bewirkt hat. Na ja das kann man natürlich doppelt schneidig sehen Eric Williams, der große Historiker und früherer Premierminister von Trinity hat das mal formuliert. Ihr habt sozusagen die Klaverrei in die Welt gebracht um dann später zu sagen dass ihr die
jenigen seid die uns auch mit großer Gäste befreien also das ist eine sehr sehr zyspältige Angelegenheit. Das die Klaverrei und das Klavenhandel und die Briten waren zwischen 1660 und 1807 dann diesem Schlüsseldatum mit nicht weniger als 3,4 Millionen fast klaften beteiligt also einer enorm hohen Zahl dass sie sehr viel Reichtum nach Großbritannien erwirtschafteten das liegt auf der Hand. Man braucht sich nur die großen Landräuser die länderte States anzugucken nicht nur der Land besitzt und die Häuser selber sondern auch die Inneneinrichtungen sind zum Beispiel die Möbel, die Wandvertevelung aus Mahagoniholtz und woher kommt es natürlich aus dem Norden Südamerikas oder aus dem Karibischen Inseln. Also sehr viel der Produkte die in den Karibischen Insel übers Klaverrei erwirtschaftet worden an allererster Stelle Zucker, Rohrzucker aber auch Baumwollern und Kakao natürlich und Kaffee und Tabak sind wichtige Konsumgüter in Großbritannien und in Europa im Laufe des 19. Jahrhunderts und sie sind eben auch sehr teure Güter gerade mal Kaffee und Tabak und Kakao also damit konnte viel Geld verdient werden und Städte wie Bristol oder auch Liverpool wurden damit zu blühenden Metropolen. Die Klaverrei spielt wie ich finde oder die Geschichte des Klaverrei eine sehr sehr wichtige Rolle weil sie natürlich nicht nur bedeutete dass die Menschen in den Karibischen Inseln auch sonst wo in der Welt als fast klarfte ausgebäutet wurden sondern weil der lange schatten bis in die Gegenwart hinein dringt, nicht zu lern.
durch rassistische Stereotyp, die wir auch heute immer noch haben und die wir auch heute immer noch in Großbritannien und auch in allen anderen Ländern tagtäglich erleben und bekämpfen müssen natürlich als einen einen Moment auch als eines der vielen Folgen und Erben des der Klaverei des 17. und 18. und auch natürlich des 19. Jahrhunderts, denn die Klaverei, sie endet sich ja nicht abhobt mit der Abschaffung oder auch mit der Abschaffung des Klabendhandels, sondern sie wurde durch andere Momente ersetzt, wie etwa Vertragswirtschaft und Vertragsarbeit, viele indische, chinesische Arbeiter und Arbeiterinnen wurden in Südafrika, in den Gold und Diamantenmieden eingesetzt als Vertragsarbeiter. Das kann man sagen, wie es eine Art Klaverei im moderneren Sinne, sie wurden genauso, es waren vielleicht nicht in Ketten, wie in den karibischen Zuckerrohrplantagen, aber sie wurden genauso in unfreier Arbeitsverhältnisse eingesetzt. Und insofern bin ich der Meinung, dass die Geschichte der ist Klaverei und des Klavendhandels als eine sehr globale Geschichte, nicht nur über das Atlantische Dreiecks, sondern auch mit Blick gerade in den asiatischen Raum von elementare Bedeutung, auch für das Selbstverständnis heute, wie viel Vermächtnis auch heute noch durch Rassismus, ich habe ich schon erwähnt und durch Benachteiligung verhanden ist und sich fortgesetzt hat. Also eine Thema von großer Bedeutung zur Aufarbeitung überhaupt der Colonialen Geschächtung. Das betrifft die französische, die portugiesische und auch die deutsche nicht mindern. Ich spreche mir abschließend über das Ende des britischen Empires, beziehungsweise über die Entphase, ich denke der Begriff ist sinnvoller. Wo würden Sie diese Entphase ansetzen? Wie lang dauert sie und was sind einige zentrale Gründe für diesen Zerfall des Empires? Auch da können Sie das eher multiperspektive aufstellen. Früher gab es so die klassische Unterscheidung und Sprach von Zentrum und Peripherie, das Zentrum von Jasmudlondon, aber eben so genau so Paris oder mal dritt und die Peripherie, die die Colonien. Ich würde diese Zwei-Teilung, diese Dichotomie gar nicht zu stark machen, sondern natürlich hatte sehr viele Kontakte zwischend den Colonien selber gegeben, wir sprachen eben schon zwischen Indien und Südafrika etwa oder auch zwischen Indien und vielen zentral afrikanischen Staaten in den indische Vertragsarbeitern arbeiteten. Das Ende ist also ein multiperspektivisches, was aus den europäischen Machtmetropolen, auch in Paris genauso wie in London eingeleitet wurde, durch eine gewisse Krononialmütigkeit, auch durch das Erkennen, dass das Krononialrecht auf Dauer so nicht mehr zu halten wird, und auch die es mehr gehalten werden kann. Spätestens in einem ersten Weltkrieg, in dem sich die USA als die neue große Welt macht und global macht, positioniert. Aber und das ist mit großen Rufzeichen zu unterscheiden, natürlich mit dem Antikolonelismus in den Krononien selber. Also wir hatten schon Gandhi erwähnt, das heißt also Antikoloniale, Bewegungen, die zur Unabhängigkeit und zur Freiheit strebten. Es gab schon 19,900 in London eine große Konferenz zu der viele Menschen aus aller Welt anreisten, um immer eine neue Positionierung des britischen Empalls und der Welt insgesamt nachdachten und indem die allmähliche Unabhängigkeit und Befreiung von den Colonialmächten sehr, sehr wichtig wurde und in den 1930er Jahren wurde das immer stärker Paris zum Beispiel. Das heißt also diese Macht der auch indigener Eliebten und einer großen Bewegung, die halte ich für elementar wichtig. Und natürlich war es auch immer mehr etwa im Fall Indiens, indische, intellektuelle, da dabei eine Rodgy, der der erste indische Parlamentarier in Westmünster wurde, Ende des 90er, ne hunderts und die Stimme Indiens auch in Westmünster startmachte. Der Niedergang ist also ein Schleppender, also ein Langsamer, der nicht durch eine Revolution, nicht durch einen einzigen Moment eingeleutet wird, sondern der multiperspektivisch und auch multilokal passiert 1916, der Osteraufstand in Dublin, der ganz deutlich signalisiert, das Irland, und dann ja auch in den 20er Jahren in den Bürgerkrieg schlitternd, das Irland sich aus der langen Abhängigkeit Englanz lösen wird. Und vieles mehr in 1931 gibt es das Westmünster stattdute, das gerade den Dominions, Kanada und Australien eine weitgehende Autonomie erlaubt. Also ein langer Weg, der dann durch den zweiten Weltkrieg sicherlich beschleunigt wurde und der Zerfallgrad des britischen MPs, die Dekonomisierung in den 50er, 60er Jahren gar nicht länger aufzuhalten war, sodass dann eben von einem Wind of Change gesprochen wurde, es höchste Zeit, also Unabhängigkeit auszurufen. Aber ich glaube wir sollten auch da nicht, sozusagen auch da diesen Bildern, Zulai, Glauben und denken, jetzt sind die Staaten unabhängig und sind komplett autonom, das sind sie mit Nichten. Natürlich wird weiterhin über einen Finanzimpferalismus, über Handel, über Banken und auch über kulturelle und wissenschaftliche Verbindungen, eine Kontrolle über die ehemaligen Kolonien auskübt. Das heißt die werden nicht von einem Tag auf den anderen so unabhängig, als würde sich die Koloniale macht. Mich zuletzt mit Sprache und mit vielen anderen, mit vielen anderen Instrumenten, so würde sie nicht weiterhin auch im Lande ihren Einfluss ausüben können. Vielen Dank für diese spannende Einblicke und ihre Zeit. Ja sehr gerne. Und das war mein Gespräch mit Herrn Stuchteil. Ich durfte wieder mal einiges neu dazu lernen, um man merkt einfach die Expertise von Herrn Stuchteil in jedem Wort. Er hat ja auch ein eigenes Buch zu dem Thema geschrieben, mit dem Titel Geschichte des britischen MPs, das ich euch sehr empfehlen kann. Wenn euch das Gespräch gefallen hat, dann würde ich mich natürlich wie immer über eine 5 Sterne-Bewertung und ein Follow-Freund. Beides geht auf allen Plattformen absolut kostenfrei. Ansonsten freue ich mich, wenn wir uns in ein paar Tagen mit einer neuen spannenden Geschichte wiederhören. Bis dahin. Tschüss!
Podcast Summary
Key Points:
Das Britische Empire war eine global agierende Kolonialmacht, die sich über fünf Jahrhunderte erstreckte und auf allen Kontinenten präsent war.
Seine Macht und Expansion waren eng mit der britischen Seemacht (Navy) verknüpft, die Handelswege sicherte und Kolonialstützpunkte ermöglichte.
Das Empire wird oft in Phasen unterteilt (z.B. "erstes" und "zweites" Empire), wobei der Fokus sich von Nordamerika und der Karibik zunehmend nach Asien (insbesondere Indien) verlagerte.
Die East India Company war ein zentrales Instrument der Expansion in Indien, das nicht nur Handel trieb, sondern auch militärische und administrative Funktionen übernahm.
Die berühmte Charakterisierung als "Empire, in dem die Sonne nie untergeht" war bereits zeitgenössisch umstritten und blendete soziale Realitäten wie Armut in den Heimatstädten und in den Kolonien aus.
Summary:
Das Gespräch mit Dr. Benedict Stuchter beleuchtet die Geschichte des Britischen Empires als weltumspannende Kolonialmacht über einen Zeitraum von etwa 500 Jahren, von den Anfängen im späten 15. Jahrhundert bis zur Übergabe Hongkongs 1997.
Geografisch erstreckte es sich auf alle Kontinente. Ein zentraler Erfolgsfaktor war die britische Seemacht, die Handelsrouten sicherte und die Errichtung von Hafenstützpunkten und Kolonien ermöglichte. Die Expansion wird oft in Phasen beschrieben, wobei nach dem Verlust der amerikanischen Kolonien der Fokus stärker auf Asien, insbesondere Indien, lag.
Dort agierte die East India Company ab 1600 nicht nur als Handelsunternehmen, sondern auch als militärische und administrative Macht. Der berühmte Ausspruch vom "Empire, in dem die Sonne nie untergeht" wird kritisch hinterfragt, da er die sozialen Missstände sowohl in den britischen Industriestädten als auch in den Kolonien ausblendet und eine rein machtorientierte Perspektive darstellt. Das Empire war somit ein komplexes Gebilde aus maritimer Stärke, Handel, militärischer Eroberung und kultureller Durchdringung.
FAQs
Das britische Empire war eine weltumspannende Kolonialmacht, die sich wirtschaftlich, politisch und militärisch global ausdehnte. Zeitlich erstreckt es sich über etwa 500 Jahre, von den späten 1490er Jahren bis zur Übergabe Hongkongs 1997, wobei es politisch nach 1947 durch das Commonwealth abgelöst wurde.
Der Satz stammt von George McCartney im späten 18. Jahrhundert und sollte die globale Präsenz des Empires betonen. Allerdings ist die Aussage relativ, da sie die Armut und sozialen Missstände in Teilen des Empires, wie den Londoner Slums, ignoriert und somit ein einseitiges Bild vermittelt.
Die Seemacht war entscheidend für die globale Expansion, Sicherung von Handelswegen und den Aufbau von Kolonialstützpunkten. Ohne die überlegene Navy hätte sich das Empire nicht in diesem Ausmaß als maritimes Reich etablieren können, da es stark auf maritime Handels- und Militärrouten angewiesen war.
Zwar gab es eine gewisse Verlagerung von Nordamerika hin zu Asien im 18. und 19. Jahrhundert, doch wichtige Besitzungen wie Kanada und die Karibik blieben stets zentral. Die Orientierung nach Asien, etwa durch Indien oder Hongkong, ergänzte, aber ersetzte nicht die westlichen Kolonien.
Die East India Company war eine 1600 gegründete Handelskompanie, die zunächst den Handel mit Indien betrieb. Sie entwickelte sich zu einer militärisch und politisch einflussreichen Organisation, die durch Handelsstützpunkte wie Kalkutta, Bombay und Madras die britische Herrschaft in Indien festigte.
Der innere Kolonialismus bezog sich auf die Angliederung Schottlands (1707) und Irlands (1801) unter englische Herrschaft, was die innere Sicherheit und politische Einheit Großbritanniens stärkte. Dies war eine Grundvoraussetzung für die spätere globale Expansion des Empires.
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