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Brauchen wir eine Jungeuropa-Akademie?

74m 39s

Brauchen wir eine Jungeuropa-Akademie?

In dieser Podcast-Episode von "Rechtsgelesen" resümieren die Moderatoren des Jung-Europa-Verlags das Verlagstreffen in Dresden. Die Veranstaltung verzeichnete mit über 200 Teilnehmern eine deutliche Steigerung gegenüber früheren Treffen, die eher familiären Charakter hatten. Besonders hervorgehoben wird die positive Grundstimmung und die Zusammensetzung des Publikums: Es war überwiegend jung, sehr divers und rekrutierte sich aus verschiedenen Spektren der rechten bzw. konservativen Szene, von klassischen Rechten bis hin zu liberaleren Kreisen. Diese breite Mischung ohne qualitative "Verwässerung" wird als großer Erfolg und Alleinstellungsmerkmal des Verlags gewertet. Persönlich berichten die Anwesenden von der überraschenden Erfahrung, von Lesern erkannt und um Autogramme gebeten zu werden, was die Reichweite der eigenen Arbeit spürbar machte. Der rege, respektvolle Austausch zwischen den unterschiedlichen Gästen – ungeachtet von Alter oder äußerlichem Erscheinungsbild – unterstrich das Selbstverständnis des Verlags als integrative und dynamische Plattform. Organisatorisch verlief das Treffen reibungslos an einem geeigneten Ort.

Transcription

13014 Words, 80311 Characters

German
Hallo und herzlich willkommen, liebe Zuhörer zu einer neuen Episode von Rechtsgelesen, dem rechten Kultur, Literatur und Szene-Pock-Cas des Jung-Europa-Verlags, heute zu meiner linken der Jung-Europa-Romanautor-Folker-Zierke. Hallo, Volker. Und mal wieder in unserer Runde zu Gast im falschen Jung-Europa-Auto-Hallo, Benedikt Kaiser. Ja, grüße in die Runde und vielen Dank, dass ich heute dabei sein darf. Sehr gerne, mein Lieber. Und hier am Mikrofon der Verlagsleiter für die Psteinen. Ja, liebe Freunde, es ist Zeit, Herr auf Zuhusten, bitte. Liebe Freunde, ich ansteck's rastig aus. Es ist Zeit, dass Verlagsgeräfernen in Dresden zu rekapitulieren. Es gab ja auf X und auf anderen Kanälen schon Regenachfragen, wann wir endlich mal was, endlich mal ein paar Worte zum Verlagstreffen verlieren. Und ob es auch Aufnahmen der Podiumsdiskussionen und so weiter gab, deswegen haben wir heute dazu entschlossen, neben einer Podcast-Episode zum neuen Buch von Nelia Biedermann, zunächst erst mal eine Episode aufzunehmen, in der wir uns mit unserem eigenen Vergangenen Verlagstreffen beschäftigen. Dass da im September stattgefunden hat in Dresden. Ja, ihr beide wart ja da, habe ich gehört, habe ich an der Fotos zumindest sehen können. Ich hatte mit dir Volker schon mal ganz kurz drüber gesprochen, bevor wir so ein bisschen auf die Eckdaten eingehen. Wie war für euch im Vergleich zu anderen rechten Veranstaltungen und auch im Vergleich zu den Verlagstreffen der Vergangenheit, die allgemeine Grundstimmung? Das Gefühl, die Gäste, wie habt ihr euch gefühlt? Also im Fakt ist natürlich, dass organisatorisch ziemlich viel gut lief, dass die Location sehr schön ist, dass die Veranstaltung, also die Podiumsdiskussion, nach dem, was ich gehört habe, ich habe nur an einer Teil genommen, sehr gut waren. Auch und die anderen hörst du dir dann nicht an oder was? Nee, das ist ja übel. Ich habe keine Zeit für sowas. Okay, jetzt ja weiter, ich wollte die Hand abbrechen. Ich musste wir trinken, dass aber wahrscheinlich aufgrund der Tatsache, dass es jetzt fast doppelt zu viel waren, wie noch vor vier Jahren in Dresden 2021. Die Stimmung schon der andere war, dass es auch ein anderes Gefühl ist, da in einer größeren Halle zu sein, mit anderen Menschen zu tun zu haben, dass es dann nicht mehr dieses familiäre kleine Treffen ist, wo du im Grunde jeden kann, dass der da war. Das ist natürlich auch eine Sache, die man aufgenommen hat. Dass es einfach größer ist, dass man nicht mehr unter sich ist so ein bisschen. Hast du viele Gesichter gesehen, die du nicht kaltest? Ja schon. Wie war es für dich, Beni? Ich habe dich immer mal wieder zwischendrin irgendwie so zu Schnappen gekriegt. Du warst ja irgendwie immer so ein bisschen umringt von irgendwelchen Leuten, ne? Ich habe andere Leute umringt, weil ich mich gefreut habe, um armt und kuschelt, wie Volker sagen würde. Ich finde ich übegriffiger, aber okay. Ja, wieder start, das sozialistische. Nein, also ich habe mich tatsächlich gefreut, viele Leute gesehen zu haben, die man selten sieht. Das ist so eine Standardflussklappe, stimmt. Ich war grad sagen, ja. Aber stimmt einfach. Und hab ich auch gefreut über manche Leute, die ich neu kennengelernt habe, mit denen ich ins Gespräch kam. Und auch Leute, die man irgendwie zehn Jahre nicht gesehen haben, auf einmal stehen die da. Also, das hättest du auch ja? Das hat ich auch mehrfach. Also, dann hatte ich einen und das war glaube ich so mein, wie ihr wisst, also ihr beide wisst, dass alle und die Zuhörer wissen, es hoffentlich auch. Bin ich ja nicht eitel. Und ich war aber kurz, doch von mir selbst ergriffen, nein, Spaß. Ich war doch glücklich, als mir einer zum Beispiel erzählte, dass er ja fast einen dutzend Jahre aktiver in der außer parlamentarischen linken, radikalen linken sogar. Und die Gruppe soll ich nicht nennen, das hatte er auch gesagt gehabt. Aber weil dann könnte man eben klare Rückschlüsse ziehen, aber ich fand eben doch schön, dass er dann echt sagte, dass Querfront der Kaplagen von mir und dann solidarische Patriotismusbuch, dass er dann tatsächlich ja so Stück für Stück von einer ja radikal linken kapitalismuskritischen Welt sich zu einer konzervativ rechten kapitalistischen Welt sich gefunden hat. Und hat sich dabei mir bedankt, worauf ich mich natürlich bei ihm bedankt habe, weil das natürlich wirklich auch so aufbauen im Moment, wo man sich freut, dass man sozusagen jemanden aus der linken zurück in die Normalität geholt hat. Und ich seh mich sozusagen jetzt auch offiziell, ich werde auch mein Twitter-Händel entsprechen, ändern ich seh mich jetzt auch offiziell als so eine Art resozialisierungsautor, der Menschen sozusagen wieder zurück in ein Feld bringt, dass Volker Cirque so unnacharmlich als Deutschland aber normal beschrieben hat. Ja, aber da ist ja eine interessante Sache Volker, du hattest nämlich, glaube ich, ich weiß gar nicht, ob es auf der Rückfahrt war oder was zu mir gesagt, dass man, wenn man täglich in so einem Bürobetrieb arbeitet, in einem Buchlager verpackt, versendet, bücherfertig macht und sich sozusagen im weitesten Sinne mit sich selbst beschäftigt, also mit dem eigenen Verlag und der eigenen Arbeit manchmal vergisst, dass man und das sage ich mit großer Vorsicht doch vergleichsweise bekannt ist. Also das soll heißen. Volker sagte, ja, da kam ja wirklich irgendwie Leute zu mir und hatten so eine Art glänzende Augen und sagten, hallo, du bist doch Volker Cirque kannst um ein Buch signieren und dass dir das auf eine gewisse Art und Weise so ein bisschen unangenehm war, weil man dann dran erinnert wird. Ja, meinen Roman haben ja doch ein paar Leute gekauft und so eine Zahl wie 1.000 oder 1.500 oder was auch immer, die klingt ja sehr anonymen und klingt vielleicht doch erst mal nicht viel in. So oft, aber es gibt dann eben doch Leute, die sagen, ey, den Zickel oder den Kaiser oder den Stein oder wen auch immer, den habe ich ja noch nie getroffen und dann sehe ich den plötzlich und den höre ich immer in den Podcast und das ist für mich irgendwie eine besondere Situation und das ist einem als jemand, der tatsächlich im Vergleich zu Benedikt nicht eitel ist. Manchmal glaube ich auch unangenehm, oder das ist eine komisches Gefühl. Es ist halt so, du musst man ja nicht die Leute belügen. Man steht dann natürlich da am Einlass. Ich habe ja den Einlass gemacht. Deswegen habe ich auch die ganzen Reden auch von Benedikt und so was nicht lauschen können, weil ich namen abgestrichen habe. Klar, abends um 8, der Ziputentuskumpel. Da kam auch noch Leute, doch einen hat ja auch abgesagt, weil die Anfahrt zu lang ist, die haben mit fest damit geplant, der erst am 18 Uhr zu deiner Podiumsdiskussion zu kommen ist es so. So kann man sich sein eigenes Schwänzen von Programmpunkten auch schön reden. Fakt ist aber auch und das war der Punkt, dass man sich ja nicht selbst belügen muss, dass man eben den Einlass gemacht hat, aber natürlich schon um 10 oder 30 komplett besoffen war. Und dann steht man halt am Einlass da, lauert halt mit irgendwelchen Leuten, die man gut kennt, halt Scheiße und dann kommen plötzlich Leute, die man nicht kennt und sagen, ey, du bist doch der Volker-Zirke, kannst du mir einen Autogramm reinschreiben, was noch in Ordnung ist sozusagen. Es ist auch alles in Ordnung übrigens, aber man kriegt dann natürlich dann so ein anderes Gefühl, wenn dann die Leute plötzlich du, was ist in deiner Meinung zu dem und dem und wann kommt der und der Podcast und was hast du die hier und hierbei gedacht, das ist natürlich was anderes, als wenn man halt einfach um 10 oder 30 besoffen, dann am Einlass steht und Scheiße lauert. So dann dann kriegt man eben ein anderes Gefühl für die, die Dinge, die man auch tut. Ja, man ist dann überrascht, dass Leute wirklich gekommen sind um sich mit dem Verlag kosten oder zu setzen oder was. Nee, weil ich finde das ein ganz interessanten Punkt. Ich hatte ja gesagt, man muss an einem paar Worte vielleicht den Rahmendaten verlieren. In der Tat hat es du es bereits angeschnitten, Volker. Unsere Verlagstreffen haben ja begonnen. Deswegen hatte ich auf dem Blog geschrieben, zurück in Dresden, unsere erste Veranstaltung war ja auch in Dresden. In auch einer sehr, sehr schönen Lokalität, vielleicht sogar noch schöner als die Jetzige, aber halt auch eben weit aus kleiner und exklusiver. Und damals hatten wir, glaube ich, mit unserer eigenen Crew, was sich da immer so ansammelt. Referenten, teilweise die Frauen und Freundinnen der Referenten, mittlerweile sogar die Kinder der Referenten. Und so weiter und so fort waren wir, glaube ich, irgendwie bei 110 Leuten oder so. Und das ist, was du meintest mit diesem Familiengefühl. 110, du meintest 200. Nee, beim ersten Verlag, du musst zuher nicht am Handy spielen. Beim zweiten Verlagstreffen waren wir in Brandenburg, in Burg, in einem schönen Städtchen, im Spreewald. Da waren wir dann schon ein paar mehr. Aber da hat sich es auch relativ stark verlaufen. Da gab es einen Biergarten. Das Ganze hatte mehr, finde ich so ein bisschen Sommerfestweib, auch weil es unfassbar krass ist. Es war unfassbar heiß, Benedikt hat sich gedacht, ich muss bei 40 Grad eine Stunde, 50 Vorderung über die neue Richter halten. Aber es waren schon einige Leute, haben eisen drin gestanden. Andere haben mal draußen gesessen, um kurzen Hosen und Bier getrunken. Also das war so ein bisschen auch durch diesen Ort Burg, der so ein totaler Rentner, Spreewald, Turyort. Ich glaube einer der teuersten in Brandenburg. Das war das zweite Treffen, was auch schon ein bisschen größer war. Das dritte war dann Wien. Wien war natürlich was ganz Besonderes, durch diese Hochausatmosphäre, aber auch relativ klein, also auch da waren. Ich fühle gefühlt so komprimiert eben, dass ja die Leute kennen, das war natürlich. Genau, wie so ein Klassentreffen irgendwie. Es war natürlich logischerweise durch die Ort der Veranstaltung, den du auswählst, selektierst du ja schon Leute, blöd gesagt. Ja, wobei du auch sagen musst und dazu komme ich jetzt gleich, das Interesse in diesem Jahr war ganz enorm. Von Wien jetzt? Nein, von dieses Jahr und Dresden. Das heißt, es ist ja nicht so, als hätten wir bei den vorherigen Verlags treffen, nicht mehr Leute zusammenbekommen sozusagen. Aber wir haben das beworben und am Ende haben sich halt zwischen 150 Leuten angemeldet. So, das war einfach so. Man hat dann auch nicht auf Krampf versucht, mehr Leute anzumelden, noch Werbeanzeigen zu schalten, noch in der Sitzitionenwerbung zu man. Man hat gesagt, wer sich anmeldet, der meldet sich an. So, und hatten wir letztes Jahr gewissermaßen diese Pause, indem wir ja in Mainz waren, bei der Buchmesse von Sebastian Münzenmeier und wir waren bei der. Ja, ich sag mal. Ruh, Buchmesse in Berlin. So, vom Herrn Weiß, deswegen hatten wir unser eigenes Verlagstreffen ausgesetzt. Der wir gesagt haben, wir sind bei zwei externen Veranstaltungen, wo man uns treffen kann, im Westen wie in Anführungszeichen. In einem weitesten Sinne im Osten, ich glaube, es war nämlich ein Ost-Berlin sozusagen. Es streng genommen schon im Brandenburg. Und dieses Jahr, und jetzt komme ich zum Punkt, Benedikt und Volker, ihr habt schon gesagt, wir hatten dieses Jahr 230 Anmeldungen. Effektiv da, ohne eigene Crew wohl gemerkt. 238 Anmeldungen, plus wir. Das heißt, wir waren eigentlich eine Personenzahl von knapp 260 Leuten. Am Ende da waren so 210. Es ist vollkommen normal, also es kommen immer Leute nicht, wir werden krank und so weiter. Wir waren also über 200 Leute, die da waren. Und das ging irgendwie so vollkommen von alleine. Also wir haben kaum Werbung gemacht, wir haben ein bisschen Blogbeitrag, ein bisschen rundprief, man ist Social-Media-Grafik, aber nix wildes. Und die Anmeldung sind echt reingeschäppert wie nix. Und wir hätten ohne weiteres noch 50 Leute mehr zu lassen können und hätten wir noch richtig Werbung gemacht. Hätten wir vielleicht auch noch 100 Leute mehr zusammen bekommen. Hätten wir gewollt. Und das ist jetzt einen entscheidender Punkt, vielleicht auch für unsere Podcast-Episode. Die Verlagstreffen davor waren viel familiärer. Es haben sich aber auch einfach nicht viel mehr Leute angemeldet. Also es war halt dann so, wir hatten es 120, 130 Anmeldungen, alles klar, wunderbar. So mal zufrieden haben bei die Zahl, die wir wollten, immer so 100 Stück, enger Kreis. Und dies Jahr hat es richtig, richtig geleutet bei den Anmeldungen. Ohne, und das ist jetzt der entscheidende Punkt meiner Aussage, ohne dass da so eine Art in Anführungszeichen Verwässerungsstadt gefunden hätte. Ich weiß nicht, wie viel Leute ihr gesehen habt, die über 50 waren. Wenn's hoch kommt, 10 oder 15. Wenn's hoch kommt. Wenn's hoch kommt. Wenn's hoch kommt. Also es waren weniger und die, die da waren, sind mal gute Leute. Davon mal ab, das hat jetzt mit dem Alter erst mal gar nichts zu tun, aber wenn man. Und da ist ich halt Chefa, nämlich jetzt mal außen vor. Ja, gut, der ist auch über 50. Ja, eben. Aber der ist halt kein guter Mal. Also man muss halt schon ehrlich sagen. Und das ist jetzt zunächst mal keine Wertung. Aber wenn ich mir jede größere Veranstaltung der AfD anschaue, rentner Veranstaltung. Man paar Sachen im Osten gerade Thüringen ausgenommen, auch diese Symmetour und so, nicht dass die AfD nicht junge Leute, aber. Und dann, das muss man auch ehrlich sagen. Und das ist, glaube ich, auch kein Angriff, wenn man das so deutlich sagt, das Sommerfest in Schneiroder, das sieht halt bitte unter auch aus wie ein Altenheim. Ja, du verziesst jetzt es Gesicht, aber es ist halt so. Es ist auch nicht schlimm. Also diese Altersgehorte, die interessiert sich halt für diese Themen. Und das ist auch vollkommen legitim. Und das ist wie gesagt auch erst mal keine Wertung. Das aber der Altersdurchschnitt bei vielen Veranstaltungen in der Rechten sehr, sehr hoch ist. Das ist Fakt. Und das ist einfach im Gegenzug. Und das wurde auch festgestellt. Es gab ja eine Podcast-Episode der identitären Bewegungen. Wieland Kubi-Check, der, wie heißt der Aminos und noch einen anderen Moderator, der also der Moderator aus Sachsen, die haben über unter anderem über das junger Europa Verlagstreffen gesprochen. Und die haben gesagt, alter Schwede, also da waren fast ausschließlich junge Leute aus. Und das darf man auch, glaube ich, sagen, auch wenn man sich da selber ein bisschen angreifbar macht, aus wirklich allen Szenen. A. Jung, B. Ganz weit gestreut von dem, was man alte Rechte nennt, in Teilen, also der kleinere Teil aber durchaus, bis hin zu liberaler Afteiler nicht, aber schon ein bisschen liberaler als jung Europa. Hatten wir ein überwiegend junges, sehr breites und sehr diverses Feld. Anne Schimmer hat es geschrieben in der neuen aufgewacht, dem Magazin der freien Sachsen. Da steht der Typ in Anzug und Krawatte und sozusagen Kaiser Wilhelm Bar zwischen dem gesichts tätowierten mit kurze Hose und New Balance. Und das fast eigentlich wunderbar zusammen. Und damit habe ich persönlich mein Ziel für das junger Europa Verlagstreffen zu 110% erreicht. Ja, also ich würde zwei Anmerkungen ergänzen. Erstens, ich spiele jetzt mal kurz Advokatus, Götzulus, wie man sagt. Es ist natürlich so bei dem Begriff "Worf von Waldstein" geregt. Nee, Kaiser Dixit. Ich denke, man muss natürlich sagen, dass das Publikum beim Sommerfest deutlich nach oben geht vom Alter her, liegt natürlich auch daran, dass zweimal im Jahr die Akademie ist, die eine Altersbeschränkung auf 35 hat. Das ist ein dessen kostenlos. Und ist es, glaube ich nicht mal. Und mal die Rostar, aber dort gut schmecken. Da stimmt. Ja, in der Tat. Da habe ich sogar drei gegessen und kein Sohn brennen gehabt, sehr gut. Nein, Spaß beiseite. Also das glaube ich schon eine Rolle, die man hinzufügen muss, dass eben ansonsten die Veranstaltungen dort Publikums beschränkt sind. Alters beschränkt und dadurch eben die Alten oder die Älterrennen dann eben im Sommer nach Stereodersträume. Das die kürzere Bemerkung. Nee, ja, blu, blu, blu, pfluss, faireweise auch das sind 600 plus Leute. Ja, die, die, die längere Bemerkung ist, dass ich das eigentlich deine Obobachtung durchaus teile, was jetzt das im Europa treffen angeht. Ich meine, nahm im jungen Europa signalisierte schon, dass man sich an ein, an ein junges, dynamisches Milieu wendet, dass man ja selber auch aufgebaut hat, kann man ja auch ganz uneid und mal so feststellen. Und ich glaube, dass das auch ein Aspekt ist, der dieses Verlagstreffen seit Anbeginn auszeichnet. Ja. Und das eben, du hast es Publikum beschrieben, das eben diese, ja, diese organische Vielfalt vorhanden ist. Was natürlich mit Sicherheit auch liegt an uns allen als Jungen Europa-Protagonisten, dass wir eben auch einen entsprechend diverses Umfeld haben. Also das eben da vom, vom, vom Ostberliner Fußball-Intosjasten bis zum Parlamentarier aus dem Bundestag eben alles vertreten ist. Und sich dann auch austausch kennenlernen oder schon kennt. Das ist natürlich ein, ein Alleinstellungsmerkmal, das nur wir haben. Und das deswegen auch entsprechend dann gewürdigt wird, durch positive Anmeldungen, durch positive Resonanz, auch so eine Veranstaltung, etc. Das hat mir auch, habe ich wirklich zu wahrgenommen, wie du hatten ja auch entsprechend gut gefallen. Und das hat auch, ja, diese, die junge Europa ist eben, wir sagen, sie haben manchmal auch so werbetechnisch, was aber eine ehrliche Überzeugung ist. Und das ist, glaube ich, auch die beste Werbung, wenn eben ein Spruch nicht nur ein Spruch ist, sondern wenn der Spruch aus einer wirklichen authentischen Überzeugung ja resultiert. Und diese Spruch ist ja jung Europa, ist mehr als neuen Verlag. Und das hat, glaube ich, dieser Verlagstag deutlich gezeigt, dass eben Leute sich mit Jungen Europa, mit dem Verlag, mit dem Protagonisten, mit den Inhalten, aber auch mit den Büchern logischerweise und mit der Stetig, die da herumschwirrt. Dass ich eben darf unterschiedliche Leute wiederfinden, dass man auch unterschiedliche Leute abholt. Dann kommt natürlich auch hinzu, dass natürlich ein Weg, ein Neumann, ein Zierke, ein Kaiser, ein Stein als Personen, als Einzelpersonen, als Makante-Personen zum Teil auch, wiederum auch unterschiedliche Freundeskreise mitbringen oder Anziehen in Anführungszeichen. Und das macht das-- Leser, Leser, Leser, Schafften, ganz banaler auch. Und unterschiedliche Leser, Leser, Schafften, Anziehen. Und das macht dann eben so diese, diese interessante Gemengelage aus. Also da steht dann eben der Interessiast, der eben die Zirke Romane rauf und runter beten kann. Steht dann eben neben jemanden, der vielleicht keine Belektristik liest, aber dafür Maven Neumanns fundierte fachliche und sachliche Amerikan- und Zionismuskritik irgendwie teilt. Das heißt ja nicht, dass man sich beides vereinen kann. Aber ich finde es eben interessant, dass eben so unterschiedliche Charaktere, unterschiedliche Leser-Typen, unterschiedliche Figuren aufeinander stoßen, aber bei so einem Verlagstreffen. Und dann eben, ja, bei dem Apparole, bei dem Bier, bei was auch immer, ins Gespräch kommen sich kennenlernen. Du kannst die vermeiden, dass gewisse Personen bei den Personen immer nur stehen, diese eh schon kennen. Das ist diese typische Klicken-Mentalität. Aber in Teilen habe ich das zumindest so beobachtet, dass das auch aufgebrochen wurde. Ja, spannend finde ich halt einfach, dass wir praktisch eine Verdoppelung der Anmeldezahlen und auch der Besucherzahlen hatten und sich praktisch das Grundgefüge trotzdem nicht massiv verändert hat. Der Kernbleib? - Nicht der Kernbleib, sondern du verdoppelst die Anzahl der Personen und normalerweise müsstest du statistisch ja eigentlich sagen, dadurch müsste streng genommen, hinsichtlich der ST-Tek des Alters, der Gesprächstiefe und so weiter automatisch auch eine Verflachung sozusagen stattfinden oder eine Verwässerung. Das hat nicht aber so beeindruckt, dass das nicht der Fall war, also dass wir praktisch 100 Personen mehr hatten als sonst und ich zumindest vom Grundeintrück einen ähnlichen hatte. Volker hat es natürlich gesagt, dieser Klassentreffen-Karakt, dieses Klassentreffen-Karakt, der war schon so ein bisschen weg natürlich, einfach viel mehr Leute, viel größere Location, alles viel strenger geplant. Mehr weitesten sind im Bühnenprogramm, also es war schon anders als sonst, aber trotzdem war ich so furchtbar überrascht, dass plus 100 Personen trotzdem bedeutete, nicht automatisch schlechter, nicht schlechte Repersonen, nicht komischeres Publikum, keine bescheuerten Fragen oder überwiegen keine bescheuerten Fragen, keine. Ja, Russland Boomer in Anführungszeichen nicht wegen Russland, aber so wisst was ich meine, so diese Fettsäcke mit zu engen Polovern, die halt überall rumsträult sind und um Fragen stellen. Und das war sehr sehr positiv. Die Frage, die mich beschäftigt, seit dem ersten jungen Europa Verlagstreffen und die auch jetzt wieder unfassbar virulent ist, ist sozusagen die generellen Organisationen. Also man muss vielleicht wehraweise dazu sagen, es ist ja nicht das jungen Europa Verlagstreffen, sondern der Hydraverlag von Michael Schäfer und auch der Eukors Verlag, beziehungsweise die Kehre organisieren, der es ja streng genommen als Triumvirat, sozusagen zusammen. Es ist immer ein gemeinsames Verlagstreffen, 3er Verlage, auch wenn ich um Europa auch vom Kernpublikum, das darf man glaube ich so sagen, ganz massiv im Mittelpunkt steht. Wir haben ja auch effektiv das komplette Bühnenprogramm gestellt, bis auf eine Diskussion. Ich fand es diesmal ganz gut austariert zwischen Vortragsprogramm und Pausenzeiten. Ich hatte es schon gesagt, dass allererste jungen Europa Verlagstreffen entressten, dass wir irgendwie so total improvisiert. Da hat Jürg Dittus, so ein Art Steak-Kreif-Vortrag gehalten über Architektur. Da habe ich mich dann irgendwie irgendwann mal auf den Stuhl gesetzt und so eine Art Anikdoten über Jungen Europa erzählt. Da gab es also, ja ja, das war so ein abtasten irgendwie des Ganzen. Und Burg war dann irgendwie so eine schlechte Mischung, muss ich sagen, zwischen fundierten langen guten Vorträgen, aber gleichzeitig dieser Sommeratmosphäre. Und irgendwie haben wir es diesmal glaube ich, trotz der Tatsache, dass das Programm auf ein Papier furchtbar eng war. Eigentlich ganz gut geschafft, mit dem Programm durchzukommen. Gutes hochwertiges Programm zu haben, ich würde sogar sagen, geht schon so ein bisschen in Richtung, schnell Rode Akademie. Auch wenn es halt weitaus weniger in Anführungszeichen den wissenschaftlichen Fokus auf einen einzelnen Vortrag hat. Und gleichzeitig dieser Zeit sich zu vernetzen, zu quatschen, was zu trinken und so weiter. Das hat mir eigentlich dieses Jahr ganz gut gefallen. Muss aber gestehen, dass ich immer noch nicht so zu 100% aus baldowert habe, wie das in Zukunft immer so laufen soll. Also ob die Leute mehr Vorträge wollen, weniger Vorträge, ich glaube, das ist ein ganz, ganz schmaler Mittelweg, weil wir eben ein Verlagstreffen sind und keine Akademieveranstaltung. Das ist halt ganz, ganz wichtig. Das ist überwiegend ein Treffen der Leser. Das heißt, hin und wieder verwenden wir auch dem Begriff Lesertreffen. Und das ist so eine ganz schwierige Frage, die aber glaube ich, dieses Jahr ganz gut gelaufen ist. Relativ enttäuscht waren viele, das darf man glaube ich durchaus so sagen von dem Gespräch zwischen Nils Wegner und Marvente Neumann. Zum Thema USA verbündet der Feind Zukunft und so weiter moderiert von Jonas Schick. Weil glaube ich den meisten im Vorfeld und das kreide ich mir auch selber oder kreide ich uns an, nicht so wirklich klar war, warum geht's denn da jetzt? Also das war halt eben angesetzt als ein Gespräch und nicht als eine kontroversive Diskussion. Und das hat bei manchen so ein bisschen gerade weil das so der Öffnungspunkt war zu Irritationen geführt. Das viele gesagt haben ja, die sagen jetzt nicht dasselbe, aber die sind sich ja irgendwie total einig, bisschen langweilig. Also ich kann die Kritik verstehen, ich muss dazu sagen, ich habe diese Podcastion leider nicht besuchen können, weil ich Bürgergespräche auf der Terrasse geführt habe. Um ins Gespräch zu kommen, um sich auszutauschen, um sich natürlich auch zu vernetzen, um gemeinsam bestimmten Mengen auszutarieren und vielleicht auch Widersprüche aufzudecken. Also ich habe mit Leuten Bier getrunken und aber die Kritik kam ja auch zu Orn. Ich glaube die Kritik trifft natürlich nicht Wegener und Marvin, die ja beide Recht haben mit dem Sonnern Jonas. Auch Jonas nicht zwingen, ich mein klar Jonas ist Jonas, nein Spaß. Nee, die Kritik muss man vermutlich intern, also an uns sozusagen formulieren. Es wäre sinnvoll gewesen, hätte man so einen Hardcore Westtypen gehabt wie Mario Müller oder so, der halt wirklich irgendwie begeistert ist von freien Westen. Aber das hatten wir ja schon gehabt in Wien, als ich monodiert hatte. Da hatten er, also Marvin und Mario ja schon sehr kontroversis gutiert. Über die Ukraine frage. Und das nochmal wieder aufzulegen, nur zwei Jahre später und dann eben in Dresden statt in Wien hätte man machen können. Aber ich weiß nicht, ob dann ähnliches gefolgt wäre. Nee, ich bin ja auch nicht der Meinung, dass es immer bei jedem Gespräch eine Kontroverse geben muss, also unser Podcast. Nee, gewisse schon. Nee, aber unser Podcast lebt ja auch nicht davon, dass wir immer uneins sind, sondern gerade wenn wir beide, du und ich benedigt auch in eine Lagebesprechung von 1% politische Themen besprochen haben, dann waren wir zu oft 95% einer Meinung, aber dennoch war es und das ist die Rückmeldung der Zuhörer, das darf man so weitergeben, immer in der Form bereichern. Aber das ist der Punkt. Nein, ja, aber der Punkt ist eben auch der, das ist ein Punkt, den du ansprichst, der andere Punkt ist, aber der, wenn man eben eine Podium Diskussion erwartet als Besucher, dann erwartet man bei einer Podium Diskussion nicht, dass die sich jetzt irgendwie die Schädle einschlagen. Aber schon, das ist in 1, 2, 3 substanziellen Fragen, entsprechenden substanziellen Widerspruch gibt. Das kann man den beiden jetzt nicht vorwerfen, die da diskutiert haben oder die miteinander gesprochen haben, besser gesagt. Aber nächstes mal wissen wir es. Ich meine, es gibt halt auch, muss man auch sagen, wenn man jetzt mal Neumann nimmt, wer hätte ihm und das spricht ja eigentlich auch tatsächlich für Marvin Neumann in dem, bei dem Beispiel zu bleiben. Wer hätte Marvin jetzt von Jungrechter westlerischer Seite? Wer hätte das Format gehabt, mit ihm auf diesem intellektuellen Niveau zu diskutieren? Da fallen wir jetzt halt ehrlich gesagt auch in unserem Umfeld zwischen, im Alter zwischen 18 und 40, nicht viele Leute ein. Ja, vermutlich Leute, mit denen wir halt kein Kontakt pflegen. Das Problem ist ja genau das, dass es auch Leute sind, die sozusagen nicht in unserer Babel rumhängen, weil sie halt diese Ansichten nicht haben. Und das meistens ist an der auch sehr, sehr komisch macht, so ein Gespräch. Also so im, im. Da ist plötzlich jemand anzuschleppen, der nichts mit uns zu tun hat. Also jetzt wer ich mal von mir aus den Namen von diesem Schramm rein. Und der auf Tütter, sage ich mal sehr deutlich Positionen für eine pro westliche, eine westekstremistische Position eben geäußert hat, ob man den da jetzt da unbedingt mit reinschleppen will. Und da hast natürlich auch die Frage, ich weiß, Thema Meinungsfreiheit, dann so will man solchen Leuten podium bieten, dann. Und man weiß überhaupt nicht, was das Ding ist für Leute, also kann ja aus einer der in einem halben Jahr komplett abtreten. Wie gesagt, ich kenne das den Schramm nicht, dann geht es auch überhaupt nicht, könnte auch jedes andere Beispiel herannehmen. Was, warum soll ich mir jetzt so was an tun, warum, warum soll man jetzt Leute anschleppen, die ich nicht kenne, die charakterisch vielleicht fragwürdig sind, wie es eine pro westliche Einstellung schon nahelegt? Mit den demokratischen Realitäten ist es in unserem Land nicht weiter. Nicht erst seit Polizisten wegen sogenannten Meinungsverbrechen morgens um sechs die Türen eintreten, ist klar. Hier stimmt etwas nicht. Elende Benur arbeitet die Demokratie schonungslos auf, vielleicht Anspruch und Realität und erklärt, was mit unseren Demokraten nicht stimmt. Jetzt bestellen, Demokratie, das Problem, www.JungEuropa.de Manche würden jetzt sagen, zum Erkenntnis gewinnen, das ist ja sozusagen die Grundlage jeder Podiumsdiskussion soll ja sein, dass sich der Zuhörer mal in der Theorie alle Positionen anhören kann und sich überlegt, was es überzeugender. Die Problematik, die ich halt sehe, ist auch oft das und das hat bei der letzten Podiumsdiskussion finde ich in einem durchaus respektvollen, aber doch scharfen Ton funktioniert, dass die Leute sich oft auch nicht angreifen wollen. Also angreifen, wirklich auch in diesem wörtlichen Sinne. Sie wollen sich nicht wehtun. Sie wollen sich nicht anpacken, genau, sie wollen sich nicht wehtun. Und das war ja auch bei der Podiumsdiskussion zwischen Neumann und Müller in Wien so, wo es ja nicht um das Thema Americanismus ging, sondern mehr um dieses Thema Ukraine und Westbindung, was natürlich zusammenhängt, aber was schon thematisch getrennt war zu der Diskussion zwischen Neumann und Wegner jetzt zum Jetzigen Verlagstreffen. Auch da wusste man vorher die Positionen könnten mit unter extremer nicht sein oder nicht unterschiedlicher sein und trotzdem war das keine schlechte, aber eine Diskussion mit Handbremse. Weil der eine hat gesagt, ich will dem nicht von Karren scheißen, der andere anders rum, wo man kennt sich ja daran, man will danach sich auch die Hand geben und will in dem Fall kein Bier zusammen trinken, aber sie vielleicht nochmal unterhalten. Und Leute tun sich ja auch schwer, gerade in solchen Grundsatzfragen, dann sich noch in die Augen zu schauen. Das ist ja oft das Obscure, keiner von denen hat ja jemand anderen an der Front erschossen und trotzdem werden in diesen Positionen dann so viel reininterpretiert. Und das ist auch oft in unserem Lager dann das Problem, dass du für eine richtige Kontroverse, also die Leute wirklich mal richtig aneinander geraten und was auch schön sein kann. Dass du da dann wie ihr sagt, schon oft sagen, Leute, weil sie nicht wäre jetzt nicht wieder so was wie die Krauzone als Gegenpul zu jung Europa nennen, weil ich überhaupt gar nicht weiß, welche Position die da haben. Aber Nummer als Beispiel, solche Leute reinzuholen, mit denen du noch nie so viele Worte gewechselt hast, vielleicht die Inhalte auch nicht so sehr kennst. Es hat immer die Frage, ob man das will, wie ihr schon gesagt habt und das war ja zum Beispiel auch und darauf kommen wir später. Ich habe ja viele gefragt, warum hast du eigentlich den Schlomo eingeladen, warum eigentlich. Also auch Leute, die den sehr sehr kritisch stehen, die haben gesagt, was sollen wir jetzt auf der Bühne? Der passt doch gar nicht dazu, mensel und Kaiser sich irgendwie ein, mit denen hast du was zu tun. Wo kommt jetzt dieser Schlomo her, der hatte doch mit jung Europa noch nie irgendwas am Hut, darauf kommen wir auch noch zu sprechen. Aber bei der Diskussion hatte ich ja auch überlegt, fragst du so einen Hansel? Oder wer ist den Gegend, das in Anführungszeichen vorfällt? Wer sagt denn immer, vorfällt und Parteien müssen klar getrennt sein? Und da hatte ich ja auch mit euch beiden und auch selber den Konflikt in weitesten Sinne laden wir irgendwie ein, der wirklich als so ein Vorfeld fresser, vorfällt hasser bekannt ist, wo alle dann im Publikum vielleicht sagen, das ist totaler Aschloch. Wie konntet in diesen Idioten einladen? Ich merke es nicht den Handels, sondern ganz generell. Und da haben wir uns ja dann doch dagegen entschieden. Und weil dieser, dieser westen Diskussion ist es ähnlich, es ist halt immer schwierig, irgendwen dann hinzuladen. Auch vor so ein Publikum, was vielleicht gut in der Ukraine fragt, ob wird gar nicht so deutlich, aber in anderen Fragen doch relativ straight ist und dann irgendwie so auf Krampf zu eine komplette Gegensatzdiskussion herzuladen. Ja, aber ich auch tatsächlich noch mal auf den Charakteransprechen, den du ja am Anfang stark gemacht hast, nämlich auf den Charakter eines Lesertreffens. Ja. Und es ist eben keine Diskussionsveranstaltung, kein akademischer Austausch, keine Seminargruppe, sondern es ist ein Verlagstreffen von Leuten, die sich ideell und verlegerisch publicistisch nahe stehen. Und da ist es nun mal schwer, dann irgendwelche Positionen einzukaufen, aus Podium zu hiefen, die man ja im Verlagstprogramm auch bewusst attakiert oder ausspart. Und deswegen verstehe ich nur allzu gut, diesen Zwischball, indem du da sozusagen alles Hauptorganisator dieser Veranstaltung gesteckt hast. Im Nachhinein hätte man höchstens noch irgendwie, ja, du hast Krauzon angesprochen, aber selbst da, Schlomo ist der bekannteste Kolomister Krauzone. Und Schlomo ist außen politisch, glaube ich, ziemlich straight gegen diesen westextremistischen Anflug, der momentan enttilen zu mindestens, der wir noch in entrechten. Noch deutlicher als wir würde ich sogar sagen. Deutlicher und radikaler als wir. Also ich will ja mit nur sagen, die Widersprüche zu Krauzone, die es auch gibt, liegen wahrscheinlich nicht mal in dem Bereich. Also nicht mal diesem außen politisch mal, wenn neu man dieses Weg in der Bereich, aber das kann man glaube ich ganz uneidelt sagen. Das ist schon meckern auf dem hohen Niveau, wenn man sozusagen diese 30 Minuten, die es gedauert hat als einziges, in anführungszeichen Problem gehabt, den Programmpunkt betrachtet. Was ja gar nicht am Ende war, denn das ist nicht falsch. Nein, die Diskussion war ja super, das Gespräch war ja super und man muss auch ein bisschen sagen, dass ich die beiden, wenn ich dachte, das ist ein absoluter Selbstläufer, auch nicht so wirklich drauf vorbereitet hatte, was passiert da jetzt und auch Jonas ist ja aber krank und B ist als Moderator nur eingesperungen, muss man auch fairerweise sagen, weil wer anders zurückgezogen hat als Moderator. Der, der zurückgezogen hat, hätte natürlich auch gepasst als Diskussionsgegner von Neumann oder Wegner. In der Tat, manchmal so westextrem anflügert. Ja, auch ein bisschen, man reißt auch ein bisschen mein Gedanke gewesen an der Stelle. Du denkst schon manchmal mit auch, ne? Ja und die Verkaufszahlen sprechen dann wieder eine andere Sprache, interessanterweise. Also es gab zwei Bücher, die restlos leer waren, wo die Leute selbst die Ausstellungs, die vergriffenen, also diese angegriffenen Ausstellungs-Exemplare mitgenommen haben. Das war herin gedeckt. Da hatten wir 20 Stück dabei, 21 wurden verkauft, nämlich noch das Ausstellungsstück. Die waren restlos weg, da habe ich mich ein bisschen vertan, weil ich dachte, die Leser hätten das alle schon. Und das Buch von Marvin T. Neumann war dann nach der Diskussion relativ zügig, auch komplett ausverkauft, relativ früh schon. Und auch das ja nur wieder aufgelegte Neoreaktion von Wegner war sehr, sehr stark dezimiert. Hab ich mich ein bisschen getäuscht, da haben auch viele Leser wirklich gesagt. Wir haben die Bücher gar nicht bestellt, sondern haben aus Verlagstreffen gewartet. Ganz interessant. Ich bin ja so ein typisch mussten neues Buch, wenn ich das habe, will immer sofort haben. Ich weiß nicht, ob ich das schon mal erzählt hatte, als die Toten von Kracht erschienen ist. Damals war ich gerade im Kroatien, oder ob gewesen, und hab dann bei Amazon, muss ich gestehen, das die Toten. Nach Kroatien bestellt, das kam natürlich nie an. Beziehungsweise der Vermieter hatte so vier Wochen später. Leider mittlerweile Tod, krassien Puharic, war ein Hauptorganisator von Heidung Split, war ein total geiles Zusammentreffen in dieser Ferienwohnung. Ist ja auch egal, jedenfalls das Buch kam irgendwie paar Wochen später, dann da an, aber ich wollte das unbedingt sofort haben. Und ich bin dann so ein Typ, ich kann dann nicht auf so ein Verlagstreffen warten. Aber da gab es dann viele, und das hat dann schon wieder die Sprache gesprochen. Auch Marvin und auch Nils wurden sehr stark belagert von Lesern und mussten signieren. Und für Marvin war das ja ganz neu mit dem Signieren. Ist ja ein absolutes Erstlingswerk. Das heißt absolutes Erstlingswerk gibt es nicht diese Form, es war sein Erstlingswerk. Und der war auch so ein bisschen überrascht zu sagen, wie viele das signieren musste. Ja und dementsprechend so schlecht kann es ja nicht gewesen sein. Ja, gut und dann gab es die Diskussion zwischen Wolf-PMS, der immer ein absolutes Highlight auf der Bühne ist, muss man sagen. Und Michael Schäfer zum Thema Zensur, die geistige Schere im Kopf oder so ist das. Und das fand ich auch ganz interessant, weil der Michael immer das Problem hat, dass er eine Sache geschafft hat, die furchtbar gut und furchtbar wichtig ist. Der hat im Hydraverlag wirklich Zeichner an der Hand, die richtige Mainstream-größen waren oder auch noch sind. Also da gibt es Leute, die sind übelst krasse Nummern in der Comicsehne, wie gesagt, gewesen oder sind es noch und zeichnen noch für große Verlage in den USA oder in Deutschland. Und arbeiten unter Pseudonym für Hydra Comics, was natürlich auch für die Qualität der Produkte spricht, zumindest im Bereich der Zeichnung. Und die können natürlich alle nicht auf die Bühne. Also der Michael hat immer so das Problem, dass alle mit denen er zusammenarbeitet irgendwie geheim bleiben müssen. Und der hat dann immer so ein bisschen die Geschichte mit dem Quatsch. Er hat jedenfalls mit Wolf-PMS eine wirklich lustige und unterhaltsame Showgeboten zum Thema Zensur. Zensieren wir uns auch selber im Kopf, indem wir z.B. sagen, dass das Thema Stichwort "Nemmersdorf" und im Hydraverlag erscheint ja, ich glaube, nächstes Jahr dieser große Dresdenkommik, Dresden 45, der wird richtig, richtig, richtig gut. Da habe ich schon einige Auszüge von gesehen. Das wird ein absolut krasses Werk. Und da haben die so ein bisschen drüber gesprochen. Lässt man sich, zensiert man sich selber, lässt man sich zensieren, wo sind die Grenzen der Meinungsfreiheit in der Bundesrepublik? Also war von dem, was ich mitbekomme, aber auch eine gute Diskussion, die bei den Leuten angekommen ist. Und dann Volker waren ja wir dran. Das war ja unser zweiter gemeinsamer Auftritt zu Herrengedäck. Wir hatten ja gemeinsam im Landtag in München auf Einladung von Franz Schmied, wird ja glaube ich ausgesprochen. Ich sag immer Schmied irgendwie, aber Franz Schmied hast du ja gelesen und ich habe dich befragt. Vorne im Landtag, das war gut, aber lange nicht so gut wie dieser Auftritt. Das stimmt. Nicht nur von meinem eigenen Gefühl, sondern die Rückmeldungen, das muss man wirklich sagen, der Zuhörer waren fenomenal. Wirklich fenomenal, also viele haben gesagt, das war richtig gut. Ich glaube, man kann sagen, du warst am Anfang ganz schön aufgeregt, trotz der vielen Biere und hast zu Beginn der Lesung sehr schnell und ein bisschen unsicher gelesen. Und dann war das wieder dein Münchenmoment. Es war also später, später wurde die Lesung richtig gut und richtig flüssig. Und am Anfang hat es ein bisschen Probleme reinzukommen. Ja, man muss ja immer ein bisschen reinkommen, das ist ja. Wir hatten auch diese Mikrofonprobleme, wir hatten ja sonst die normalen Handmikrofone. Du hattest ja so einen Headset-Mikrofon, relativ modernes. Und da muss man mal sagen, die Tontechnikerinnen, die da da war vom Haus aus. Also von der Veranstaltungslocation, die hatte das Ding nicht so gut im Griff. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, dass es zu leise ist. Und wir hatten am Anfang so ein bisschen technische Startschwierigkeiten, die sich auch auf die Lesung übertragen haben. Und dann sind wir, glaube ich, sehr gut reingekommen und hatten ein gutes Bühnenprogramm zur Lesung. Und du hast ja dann, du hast ja später auch noch mal bei so seine Tagen dann im Buch aus Loschwitz gelesen. Das war ja letzten, vor letzten Montag. Da hast du die Sehne ja auch gelesen, wo es um diesen Heinen der Panzertruppe geht. Ja. Und ich hatte das Gefühl und das ist ja auch, was eine Schimmer in seinem Beitrag in der Aufgewacht bestätigte und was mir auch einige Leser später bestätigten. Und ich habe das von vorne ja beobachten können, während du gelesen hast. Da hast du es geschafft und auch die Sehne hat es geschafft, wirklich eine sehr emotionale, krasse Abmussphäre in dieser Zürerschaft zu erzeugen. Das wirklich dann eine Totenstille war, wohin gegen sonst ja auch hinten an der Bargetränke bestellt wurden, wohin gegen kleine Gespräche aufgebranntet sind. Ich bin ja auch immer wütend von der Bühne gestürmt und habe die Leute angeschrien. Ich glaube, es war sogar Benedikt, der so laut gesprochen hat. So gab Benedikt. Ja und das war ein sehr, sehr spannender Moment für mich, von vorne zu beobachten. Da ist im Wort Sinne, sind da viele Augen nicht trocken geblieben. Und da gab es ja auch einen guten Applaus, eine gute Dynamik. Ich glaube, diese Lesung als, nicht nur als Lesung von Volker Zierg, sondern als Lesung als Experiment. Das hat übrigens auch gut funktioniert. Ja, das Experiment hat auch, du hast von die Zeitschrift aufgewacht angesprochen, von wohl Chefrelektor Anne Schimmer als Reporter vor Ort, direkt im Handgemenge war. Und der direkt sozusagen auch das Gespräch gesucht hat, mit den Protagonisten, mit Kritikern und so weiter und so fort. Und der hat, soweit ich weiß ja in dem aufgewacht, diesen Tagesordnungspunkt. Das muss ich jetzt reparieren, weil ihr beide, das würde dann auch ganz wirken vielleicht. Vielleicht gar deplaziert. Deswegen spreche ich es an, er rogen. Nein, aber er hat ja klar deutlich formuliert, dass euer Gespräch, und es hat ja ohne jede Ironie vermittelt, dass euer Gespräch ihn und aber auch nach seiner Wahrnehmung, seiner korrekten Wahrnehmung nach viele Dutzenteinehmung auch sehr bewegt hat. Ja. Dass also dieser, ja, Tagesordnungspunkt würde zu bürokratisch klicken, also dass dieser Aspekt des Lineups, die Leute bewegt hat. Punkt. Und das ist natürlich, das spricht für Volkers wachsende Lesungsmentalität. Und das spricht dafür, dass man selbst in der neuen Rechten, was über die Wermacht vorlesen muss, damit die Leute ergriffen sind. Ja, deswegen les ich das ja auch vor. Das ist ja sozusagen bait, weil es 100%ig funktioniert. Also es ist ja auch halt, na ja, ich sage mal so, ja gut, diese Rapestelle will ich auch nicht hören. Also ich muss gestehen, dass ich bei dem Tagesordnungspunkt nicht anwesend war, weil ich es graus Bürgergespräche geführt habe. Das gibt ja auch den einen oder anderen Rapestelle, kann man auch nicht vorlesen, die hätte mal eh zensieren müssen. Warum? Weil ich dir hatte mir nicht gefallen. Kulbeck für Arme. Na ja, gut, Volkersfall. Und der Beck für Arme, weil keine Kinder drin vorkam oder was. Das ist wunder alt. Also es ist ja so, ich glaube, das ist kein Geheimnis, was wir verraten, dass wir ja Volker vor verschiedenen Lesungen oder Veranstaltungen, die du hast und an denen ich ja meistens auch beteilig bin. Ich ja immer wieder mal besprechen, was kann in diesem Kontext gelesen werden, weil eine Lesung in dem Landtag ist eben was anderes wie eine Lesung, beispielsweise im Kulturs-Loschwitz. Ah, pro Pro. Das wird mich mal interessieren, Volker, als nicht zu gegen sein. Wie war's denn drüben eigentlich die Voraus-Loschwitz? Weil das Publikum ist ja doch anders als bei dem Europa Verlags treffen. Das darf man glaub ich so sagen. Ja. Gut, in Teilen. Ja. Es ist ja. Doss in der Leute, die die literarische Mendeffekt vom Know-How überlegen sind so. Das stimmt. Und was sagen die so weit da die sind? Ich will Volker und Argan, Philipp, kannst du rausschneiden. Es ist natürlich stolz. Es hat den Rest, wo voll öffnen. Die Dynamik mit der Susanne-Dagen war natürlich eine andere, weil Philipp hat es vorhin gesagt, in München und in Dresden haben wir zusammen. sozusagen auf der Bühne gestanden und hat mich befragt. Und Philipp und ich kennen uns ja schon ein bisschen. Und der kann man sozusagen immer so ein bisschen rumflachsen. Man weiß dann, worauf der andere Raune hinaus will. Und was dann als nächstes kommen, das war bei der Susanne-Dagen natürlich nicht so. Und die hat natürlich auch einen anderen Zugang zur Literatur. Und hat dann über andere Themen gesprochen. Und die Philipp ist eben vorhin gesagt. Man braucht immer so ein bisschen um reinzukommen. Das hat halt in den Buchhaus-Loschen ein bisschen länger gebraucht, um da reinzukommen, weil man natürlich nicht weiß, wie der andere tickt. Und ob die dich kennen. Also die Typen, die da waren, nur die Anwesenden. Ich glaub tatsächlich, dass die. Also es ist natürlich auch nur jetzt ein zinkulärer Eindruck, weil die Leute dann natürlich herkommen und signiert haben wollten. Aber die meisten hat dich das Gefühl, hatten das Buch auch schon gelesen. Oh ja, so gut. Ja, es waren etwas über 50 Personen angemeldet. Was für den Montagabenden Dresden durchaus respektabel ist, zumal das Kulturhaus-Loschen wird es ja nicht so groß ist. Wir hatten ja vorher die Podcast-Episode mit zu seiner Dagen zur Messe-Seitenwechsel am 8.9. November in Halle aufgenommen. Die kann man sich anhören, das ist die letzte hier vor sozusagen. Die Episode, die auch aus meiner Sicht sehr sehr gut war. Auch wenn es da auf jeden Fall noch eine Fortsetzung zum Thema Ost und West braucht. Denn da bin ich mit der Susanne noch nicht so ganz fertig in diesem Thema. Haben wir den Podcast aufgenommen und man darf, glaube ich, ein bisschen aus dem Neckästchen plaudern. Das ist ja so, wenn noch nie im Kultur- und Loschwitz war. Das Buchhaus-Loschwitz ist das Buchhaus und das Kulturhaus ist das daneben. Der Veranstaltung. Ja, im Endeffekt gefiegesprungen. Wenn noch nie in Dresden-Loschwitz war. Ich weiß nicht, ob man das überhaupt mit anderen Stadtteilen in anderen Städten vergleichen kann. Loschwitz ist halt das vielee Stück gewissermaßen von Dresden. Das darf man schon sagen, glaube ich, zusammen im Beißen Hirsch. Loschwitz da am blauen Wunder, wunderbar gelegen. Und dieses Haus haben die, was hat sie gesagt, vor 25 Jahren gekauft. Ja, irgendwie sowas ja. Und das ist so ein mit E-Voll-Bewachsener. Ich habe ja nicht jetzt sage Altbau, weiß man nicht so wirklich, was damit gemeint ist. Aber es ist eine unfassbar urige. Und das trifft es wirklich sehr stark, organische, organisches Gebäude, organische Atmosphäre. Und dadurch, dass die Uppsaleitsamiche was umgeworfen. Dadurch, dass die Susanne dagen diese Lesungen und Konzerte und auch Gedichtverträge, also verschiedene Aten der Kunst dort seit 25 Jahren veranstaltet, hat sich da so eine unglaublich angenehme Routine eingeschlichen, die wir überhaupt noch nicht haben. Also wenn ich jetzt irgendein Auto hier einladen würde oder irgendwo hin, dann bin ich aufgeregt, dann überlege ich, muss ich den abholen, muss ich nur noch was essen gehen. Und die haben da so eine so eine unfassbare beruhigende Routine, das der Volker und ich. Allein gelassen wurden, in positiven Sinne, allein gelassen wurden. In dieser riesigen Küche muss man sagen, die sind in diesem S-Raum, dieser Küche von Susanne dagen. Der praktisch direkt neben diesem Kulturhaus, diesem Vortragsraum liegt. Dort wurde Bier hingestellt, dort wurde Rotwein, Weißwein hingestellt, die haben so ein Passnacks hingestellt, ist da mal Fingerfuht. Und Volker und ich hatten dann da fast noch eine Stunde um in einer wirklich wahnsinnigen Ruhe miteinander zu sprechen, zu trinken, zu essen. Und vorne wurden schon die Gäste reingelassen, wurden mit Weinfersorgt, haben sie schon hingesetzt. Ich bin dann irgendwann gegangen, ab Volker noch zehn Minuten in Ruhe gelassen. Und Susanne hat dann Volker abgeholt und ist dann durch so eine Extratür von hinten zum Pult gekommen. Und das, das wäre es vielleicht ein bisschen kennt, aus dieser Tellcamp-Doku, wo Tellcamp dann auch so sehr emotional aus das Atelier vorliezt. Das hat eine ganz besondere Atmosphäre und die Zuschauerschaft war so 25 Leute, Dagenmilieu, 25 Leute, über Jung-Europa-Rundbrief gekommen, muss man sagen. Deswegen, das war auch so ein bisschen Heimspiel, war es schon trotzdem. War sehr interessant und war aber auch wieder ganz anders als beim Verlagstreffen. Du musst ja mehr auch so ein kommentiantischen Aspekt, teilweise schon hatte. Ja, das war also dresten, beziehungsweise natürlich, Verlagstreffen war und es haben ja auch ein paar Leute hinterher gesagt. Das war so ein bisschen erweiterte Podcast-Episode. Also wir labern ein bisschen Scheiße, so ein bisschen was vorgelesen, aber hauptsächlich geht so um die Dynamik um so ein bisschen Hintergrundthemen. Aber nicht so, die Lesung steht es nicht im Vordergrund absolut, wo es wirklich alles wäre. Als wir nicht jetzt 30 Minuten aus dem Buch einfach vor? War auch ein bisschen wie in München Verleger erzählen mal. Wie war denn die Geschichte des Buches, die ja durchaus erzählenswert ist? Und wie liefst man verkaufen, mit dem Vertrieb und so was interessiert die Leute bei einem Lesertreffen auch? Das stand ja gar nicht im Fokus in Interessen, wobei ich ja dann relativ überraschend auch noch was sagen sollte, plötzlich da. Es ist ja immer ganz schrecklich so was, dann in Lorschwitz aber gut. Und dann zum Schluss, die große Abschlussdiskussion, die aus meiner Sicht und das hatte ich nicht in der Form erwartet. Ein absoluter Bringer war, Benedikt Kaiser als Autor des Buches oder des Kaplagens die Parteien gevorfällt. Was ja in der Namensgebende Titel auch war für die Diskussion. Das ist ja die Neustierung einer schwierigen Beziehung oder so ähnlich. Dann Felix Menzel, der Chefredakteur der Blauen-Nazisse und Recherche D mittlerweile, ich glaube, offiziell pressesprecher der AfD-Fraktion im 6. Landtag. Als ein bisschen so der Kontapart von dir, also ihr beiden war zu die offiziellen Antipoten. Und dann diese große unbekannte Schlomo-Fingelstein Aaron Pielka, der überraschenderweise eigentlich zu fast 95% des gleiche gesagt hat, wie du ohne jemals ein Buch von dir gelesen zu haben. Das hat mich furchtbar überrascht, dass im Grunde genommen, dass so, ich war ja der Moderator, das ist gewissermaßen so ein Konflikt im weitesten Sinne zwischen dir und Menzel gab. Der eigentlich auf eine höfliche Art und Weise trotzdem fundamentaler gar nicht sein konnte. Nämlich Benedikt Kaiser als der, der sagt, ich sag mal ganz vereinfacht, ausgedrückt natürlich machen wir es für die Linken, natürlich machen wir es für Merkel. Wenn wir an die Macht kommen, werden auch wir uns die Institutionen untertanen machen, wenn es keinen neutralen Staat gibt, du kannst es gerne gleich korrigieren, Benedikt. Aber das mal so als extrem Position Benedikt Kaiser. Untergegen dann der Felix Menzel, in der Form eher als Liberaler, der auch irgendwie auf eine gewisse Art und Weise ist. Im positiven Sinne muss man fast sagen, der gesagt hat, nein, der Unterschied zu uns und den Linken ist doch nicht der, dass wir eine andere Meinung haben, aber die gleiche Verfahren anbenden. Sondern dass wir das anders machen wollen als die, es gibt keine staatlich geförderten NGOs, es gibt keine staatlich geförderten Zeitschriften. Wir wollen gewissermaßen den freien Wettbewerb der Ideen. Und dann gab es diese große unbekannte Schlomo-Finkelstein. Ich darf vielleicht dazu sagen, wenn mich das einige gefragt haben. Nein, der wurde nicht eingeladen, um das Verlagstreffen aufzufüllen. Er hat ja aktuell schon eine hohe Prominenz, sondern als wir ihn gefragt haben, hatten wir, glaube ich, schon 179, 180 Anmeldungen. Also haben das ja auch nicht beworben. Wir haben das relativ spät beworben, mit ihm. Wir haben es gar nicht beworben. Stimmt. Doch ich glaube, im Rundbrief. Aber es ist auch egal. Mich hat wirklich interessiert, was einer zu sagen hat, der und wir hatten es eben wirklich aus einer völlig anderen Blase kommt, als wir. Der gar nicht so viel Jünger ist, also der nicht zu so einer komplett anderen Generation gehört. Der aber völlig anders zur Politik gekommen ist, völlig andere Erfahrungen, völlig andere Leser zuhörer, völlig anderes Umfeld, völlig andere Lebensbedingungen. Also der mit uns und das sage ich ohne jeden Standesdünkel absolut gar nichts zu tun hat. Also ich hatte vorher mit Schlomo-Finkelstein noch nie einen Gespräch geführt, noch nie. Mit dem ganzen Leben noch nicht. Ich habe und auch das sage ich ohne jede Bösswilligkeit noch niemals eine einzelne Folge der Honigwabe gehört. Ich weiß, dass sie existiert. Ich weiß, dass sie für viele Leute, wo ich bei Wichtig ist. Ich weiß, dass da gute Sachen gesagt werden. Ich habe aber noch nie eine Folge gehört. Ich habe keine Ahnung, was der für Positionen hatte. Ich wollte unbedingt mal wissen. Wie blickt einer auf diese Diskussion zwischen Partei und Vorfeld, den ich vollkommen anders verordnet hatte? Und am Ende hat er mich in der Form überrascht, obwohl der gar nicht aus unserem Milieu kommt. Das ist ja, und das muss man einfach so sagen, eigentlich genau das gleiche gesagt hat, wie bännetigt. Und das fand ich so furchtbar spannend, weil der gute Sachen gesagt hat. Der hat wirklich gute Sachen gesagt, die aber sehr, sehr ähnlich zu Kaiser waren. Ohne dass ich dem unterstellen würde, dass der jemals was von Kaiser gelesen hat. Und er ist aber auf eine andere Art und Weise zuähnlichen Erkenntnissen gekommen zu mindest und das sage ich jetzt ganz bewusst, seit er im Knast war. Weil die Positionen, die ich von ihm zumindest kennen, bevor er im Knast war, die behagen mir eher nicht so. Ohne es Orte-Tei zu kennen. Und ja, wenn ich glaube, die Diskussion hat eigentlich alle Erwartungen voll erfüllt. Muss man echt sagen, also es waren voll Treffer. Ja, ich habe mich auch überzeugt. Ich selber. Ja, dann täglich Brot. Ja klar, man muss man ja auch seine eigenen Position immer überprüfen. Und dann ist sie auch kritisieren und überarbeiten, wenn sie ebenfalls sein sollten. Was vielleicht auch nochmal vorkommt. Aber bei, bei, bei, bei, bei Spaß bei Seite. Also man muss schon sagen Felix ist für mich nicht liberal. Felix ist für mich so ein klassischer, freiheitlicher Konservativer. Und liberal ist, mit so negativ behaftet, weil ich Felix tatsächlich sehr schätze. Felix ist wirklich ein andersdenkender, mit dem es sich zu ringen lohnt. Das habe ich auch an dem Tag versucht. Und anders denken natürlich jetzt Anführungszeichen, weil er natürlich auch in vielen Schlüssel fragen. Weil wir das ja ähnlich denken. Aber in diesem strategischen Bereich, der eben nicht nur strategisch ist, aber daran, dass er schon stark diese AfD Mehrheitsmeinung vertritt, die eine bürgerliche ist, nämlich die Auffassung von den vermeintlich neutralen ewigen Institutionen, die durch linke Ideologen usurpiert wurden und von ihrer eigenen ursprünglich neutralen, neutral ausgestalteten Gestalt entfremdet wurden. Wobei er im Vergleich zu Leuten wie Tino-Gropala, dem ich nicht so nahtreten will, weil ich ihn für einen grundsätzlich guten Mann halte, auf einer Art anders gebildet ist. Also der ist ja nicht mehr nicht so plump im Sinne von ja der Start, der ist ja könnte ja neutral sein und die linken, die haben das sich so zu eigen gemacht. Der weiß natürlich schon um das Problem, der Neutralität, PC. Ja, aber auch richtig gute Leute, wie Z.B. Björn Höcke, verwenden ja immer wieder Interviews auch diese Wendung vom neutralen Start oder vom neutralen Rundfunk oder vom neutralen Institutionen, etc. Das heißt, das ist schon der Idee. Wettbewert der Ideen und das ist glaube ich auch der Punkt, wo Felix und nicht da ein bisschen uns konstruktiv durch ausgestritten haben. Ich glaube nicht an einen wertfreien oder beziehungsweise Schiedsrichter orientierten Wettstreit der Ideen, sondern ich glaube, dass ein Start und seine Institutionen und auch seine vorgelagerten zivilgesellschaftlichen Einrichtungen, das ist immer ein Ausdruck von Kräfteverhältnissen, die wiederum ein Ausdruck von Macht und von Machtverhältnissen sind. Von Hegemonie. Von Hegemonie. Darum geht ja auch mein neues Buch das bald erscheint. Ja. Aber im Grunde ist es ja so, dass ich nicht da ein Glaube. Ich glaube nicht, dass es so ist, dass mit Merkel oder mit den 1860ern sozusagen in die Politik oder in die Institutionen sozusagen ein politischer Geist einzugehalten hat, sondern ich glaube, dass demokratische staatliche Institutionen immer Kraft und Machtverhältnissen unterliegen. Die Frage ist eben nur, wer übt die Macht und die Chemonie aus, wer übt sie nicht aus und natürlich entsprechend seiner jeweiligen Weltanschauung, die ganz unterschiedlich sein kann, mit welchen Maximen, mit welchen Wert, mit welchen Grundierungen und nur und natürlich auch mit welcher Intensität übt der diese Chemonie aus. Und da gebe ich Felix erreicht, das natürlich, zum Beispiel auch in der Phase der Ampelregierung, es eben augefällig wurde, wie stark linksliberal usupiert und geprägt vielelei Institutionen in Deutschland sind. Jetzt aber eben den Menschen zu versprechen, man stelle eine Normalität, klar mal auf, die es in dieser Form nie gegeben hat in dieser reinen Idealität, klar mal zu. Das ist diese Neutralität wiedergibt, wenn er es die AfD regiert, oder wenn er es sozusagen die bürgerliche Vernunft wieder die linken weggefägt hat. An derlei glaube ich nicht, Felix hat es auch mit dieser bürgerlichen Vernunft, dass er jetzt ironisch dazu gefügt ist, so äußert er sich ja nicht, aber eben viele Leute den er nahe steht. Gerade in Sachsen, während Presserspreche ein Normalist, also ich will damit sagen, das ist so ein grundsätzliche Frage, die ich auch im neuen Buch versuche zu klären, gibt es überhaupt Neutralität dort, wo Menschen politisch schringen. Und ich glaube, diese Neutralität gibt es nicht. Es gibt Ernährungswerte an Neutralerei, wege der Politikgestaltung, aber es gibt keine Neutralität. Und was du gesagt hattest, so ein bisschen Flapsik zugespitzt mit, wir machen es genauso wie linken. Ich weiß es du meinst, im Sinne einer strategischen Übernahme, man kann es gar nicht die linken machen, weil wir ganz andere Voraussetzungen haben, weil wir andere Charaktere sind, weil auch die politische Rechte natürlich andere Zielsetzungen und andere Ja-Prägungen hat, aber wo du natürlich völlig recht hast, man kann das schon vergleichen, nicht gleich setzen, aber schon vergleichen. Das ist natürlich auch so wäre, würde man jetzt sozusagen die ersten Hegemonie-Bastionen der linksliebereien Abtragen und selber in Gestaltungshoheit kommen, dann müsste man natürlich auch versuchen, die Hegemonie, die man gerade in linken abgenommen hat, die zu behalten. Und das beschreibt ja auch Martin Beckesch im Nationalen Block, dass natürlich die entscheidende Frage nicht ist, ob man am Wahltag sozusagen die Hegemonie erringt, sondern man muss sie eben auch im Alltag dann verteidigen, umsetzen und bestätigen. Und das ist eben, das, was mir bei Felix zu kurz kam, was mir vor allem aber auch bei vielen AfD-Köpfen zu kurz kommt, dieser Glaube daran, wenn man erst mal die linkslieberale Verstiegenheit überwunden hätte oder eingehickt hätte, dann würden sich die Dinge schon wieder einrenken. Durch die Realität. Durch die Realität. Und es reicht eben nicht, jetzt habe ich auch zu Felix gesagt, auf dem Bodium, es reicht eben nicht recht zu haben oder recht zu behalten, vor der Geschichte oder vor der sogenannten Realität, sondern man muss eben auch dieses Recht haben, hegemonie theoretisch, aber hegemonie praktisch auch durchsetzen können. Und da hilft mir eben der naive Glaube an neutralitäter Institutionen nichts, wenn die Institutionen und auch zum Teil die Spielregeln so ausgelegt sind, dass wir gar nicht gewinnen können, dass wir eigentlich vom Feld gestellt werden. Und das ist ja auch etwas, was Aaron, Pierre, Kaka, Schlomo, Finkelstein dann sehr stark gemacht hat, sozusagen dich sekundierend, dass er sagte, wir müssen die Macht erringen. Punkt. Also ganz banal, wir müssen die Macht erringen und sie ausüben. Und das fand ich eine ganz interessante Beobachtung, ich hatte euch ja nicht extra so gesetzt, aber du saßt ja neben ihm, dann kam ich, dann kam Felix, das war tatsächlich keine bewusste Entscheidung, irgendwie, sondern die Leute haben sich ja da hingesetzt, wo sie hingesetzt haben. Aber da hat sich ja so ein bisschen so eine, so du und Schlomo, ihr wart euch da nicht in allen Punkten generell, aber in dieser Diskussion relativ nah. Und das hat mich sehr aber rascht und das war von mir auch gar nicht geplant, hat dies nicht, aber so hat dies nicht erwartet. Ich auch nicht. Und das fand ich ganz interessant zu sehen. Ich muss auch dazu sagen, dass ich ja Schlomo Finkelstein auch nicht kannte. Als der auf einmal neben mir stand, mir hat niemand gesagt, dass der Schlomo ist, bis wir dann auf die Bühne gebeten worden sind und dann habe ich es natürlich gecheckt. So, aber. Was ist denn sicherheitsdienstrufen lassen? Nee, ich hab auch, ich muss ja auch sein Buch, hab ich dann auch das nach dem Verlagstreffen gelesen. Ja. So ein Buch, das ich auch bei Anteil aus erschien, das und bei Jungen Europa auch lieferbar ist. Und also ich hab, ich komme ja auch nicht aus dieser Internetrechten, deswegen kannte ich weder ihn noch seine Podcasts. Ich war aber so wie du und so wie Volke auch durchaus überrascht, dass er in einer gewissen, radikalen, ungestümen Art. Wahrscheinlich auch, weil er einfach in mir 15 Jahre jünger ist. Ja, ihm nicht, ihm nicht. So, ist jünger, ist der geil? Ich dachte, das ist Anfang 20 oder so. Nee, okay. Na ja, egal. Jedenfalls hab ich nicht erwartet, gehabt, dass er, der aus einer jüngeren Internetrechten kommt als wir. Das ist auf jeden Fall. Das, sagen wir es mal so, der auch vermutlich mehr 20 Jahre um sich rum hat in seiner virtuellen politischen Vernetzung als wir. Also lange Rede kurz, dass er nicht war überrascht. Bei Felix ist es natürlich so, dass er und das zeigt, wenn man beim Thema Freund Neumann und Wegner waren, Felix war sozusagen der Rahmen des konstruktiv machbaren. Ja, genau. Das ist der Fall. Wir kennen uns aber seit 2007 kennen wir uns. Ja. Das heißt, das sind 18 Jahre. Das ist durchaus lang. Manche hör was, wenn er erst so alt wie ich am Verlagsdreffen festgestellt hat. So lang kenn ich Felix. So lang diskutieren wir miteinander. Nicht jeden Tag, aber doch ein regelmäßigen Abständen. Also ich will damit sagen, wenn man eben gewisse Kennen und Vertrauensfältnis hat. Wenn man gemeinsam auch schon was erlebt hat, dann kann man auch so inhaltliche Widersprüche, die es ja nicht nur in der Frage gibt, sondern vielleicht auch in 1 oder 2 anderen Fragen, dann kann man die natürlich auch auf eine elegantere und auf eine konstruktive Art ausdiskutieren und auch ausfächten, weil man am Ende weiß. Selbst wenn ich jetzt was Harte sage oder wenn Felix mir was Harte es entgegen hält, dann wissen wir trotzdem, dass wenn wir uns 14 Tage später irgendwo treffen, dass das alles gut ist. Ja. Das ist nicht so eine Art falsche Emotionalisierung oder eine Art Zuspitzung, sondern man weiß, in der Sache sieht man einige Schlüsselthemen komplett anders. Da strengt man sich dann auch an, sich gegenseitig zu widerlegen oder zu überzeugen. Aber in anderen Punkten hat man eben eine gemeinsame Traditionsklinie aus der man stammt, mit der man sich einig ist, wo man eben auch ein Fundament hat, auf dem man festhut. Und wenn man auf diesen festen Fundament ist, dann kann man auch mal bei den anderen Sachen links oder rechts eben daneben treten. Ja. Das hat mir gut gefallen, muss ich sagen. Und vielleicht ist jetzt die Aufgabe, wenn man wieder mal was Außenpolitisches planen sollte, imzug einer nächsten Verlagsteffen, dass man dann eben derlei auch findet, im außenpolitischen Berit, dass man da eben auch so eine Art Felix hat, der eben auch eher dann andere Positionen in Standpunkte vertritt, dies aber eben in einem Rahmen, der noch zum Charakter einer jungen europäischen Veranstaltung passt. Ja. Also es ist so, wir kommen jetzt mal langsam zum Ende, kommen aber noch zu zwei Punkten, die ich mit euch noch in aller Kürze auf jeden Fall abhandeln möchte. Erstens. Nächstes Verlagstreffen. Es gibt ja immer wieder den Wunsch in die Schweiz zu verlegen, dass wir zu schnell nicht passieren, weil es einfach relativ kompliziert ist, weil es sinnvoller wäre, Veranstaltungen zu besuchen, die in der Schweiz schon organisiert werden. Auch das wird es geben. Da gibt es natürlich Kontakte vor allem zu jungen Tat. Eine sehr interessante, jungen Europa-Affine-Gruppe darf man glaube ich sagen. Ansonsten, wo wir nächstes Jahr Tagen werden, wissen wir noch nicht. Das sind tatsächlich Sachen, die nicht Ewigkeiten voraus geplant werden. Das entspringt auch manchmal so einer Bierlaune, so einer Idee, einem Vorschlag, was auch immer. Wir werden sehr wahrscheinlich im nächsten Jahr nicht nach Österreich zurückkehren. Es gab mal, in meinem Kopf, die Idee zum Beispiel nächstes Jahr einmal Bundesrepublik einmal Österreich zu machen. Also zwei Verlagstreffen, das ist noch nicht ganz vom Tisch. Kommt aber auch immer darauf an, was man in Wien für Locations kriegt. In Österreich gibt es nur Wien. Ich liebe zwei Grazmeer, aber das ist halt wie in ausstachsen eine Veranstaltung zu machen, schon relativ schwierig. Und wir werden nächstes Jahr auf jeden Fall ein Verlagstreffen haben. Wir werden versuchen, es mindestens genauso groß zu gestalten wie dieses Jahr. Wir müssen aber noch ganz stark über die Frage diskutieren. Wir haben ja dieses Jahr bei 230 Leuten eine Grenze gesetzt. Dann im Laufe des Prozesses haben wir dann reingehauen, zack jetzt das Dicht. Ob wir, wenn es denn genug Anmeldungen gibt, noch erweitern. Ist eine ganz, ganz große Streitfrage bei uns in der Mannschaft, sage ich mal, ob wir das so unübersichtlich werden lassen wollen. Oder nicht, ob wir zum Beispiel sagen, wir setzen bei 250 immer eine absolute Maximumsgrenze. Weil bei 250 Anmeldungen kommen 20 nicht. Das ist immer so. Wie wir das Hand haben, würde mich auch mal interessieren, wie es die Besucher und auch die Zürer so wahrnehmen. Würdet ihr euch wünschen, dass wenn es 400 Anmeldungen gibt, auch 400 Leute kommen können. Oder nicht, das ist eine ganz spannende Geschichte auch für uns. Wohin sich dieses Verlagstreffen entwickelt, keine Ahnung. Also kann ich noch nicht sagen, dass Interesse ist größer als die Jahre zuvor. Interessanterweise hätte ich nicht gedacht. Und das finde ich grundsätzlich erst mal eine richtig gute Sache. Zumal man ja fairerweise sagen muss, Dresden ist auch für die meisten auch nicht gerade um die Ecke. Also war ja wirklich ja Leute aus Freiburg zum Beispiel da. Was ich auch spannend fand, war, dass ich ja nach dem Verlagstreffen da Donnerstag war, ich war eine Reine. Ja, das nicht kennt, das ist eine schöne Stadt mit 80.000 Einwohnern im Münsterland. Die zweitgrößte Stadt im Münsterland nach Münster selbst. Ein Landstrich, der sehr grün schwarz ist. Also wirklich dieses klassische westdeutsche Gutbürgerturm eben schwarz-grün schwarz weh. Aber wir hatten dort eine Veranstaltung mit Bostorff und Jean Pascal-Hom, dem neuen designierten Jugendchefter AfD. Und mit meiner Wenigkeit, eigener Vortrag und Podium. Dann reden wir kurz, da sind Donnerstagabend im tiefsten Münsterland. Was ähnlich abgelegen ist wie Ostsachsen, nur nicht so schön ist wie Ostsachsen. Dort war es so, dass da an dem Donnerstagabend 19 Uhr am Rande von Reine, also fast schon Niederlande gefühlt, man halt 108 Mann da. Und da war es ähnlich wie bei dem jungen Europa Verlagstreffen. Da waren kaum Leute da, die über 40 waren. Und ich glaube mit 37 war ich dann mit der ältesten dort. Und das hat mir natürlich auch. - Imponiert. Einerseits hat es mich natürlich demoralisiert, weil ich so alt bin. Auf der anderen Seite war es natürlich begeistern zu sehen, dass auch im tiefsten Westen den immer den Leider auch im Osten zu viele junge Rechte oftmals vorallig abschreiben. Das auch dort sich noch ein gewisser Geist von rechts bewegt. Und da komme ich zum eigentlich einen Punkt, den ich den ich gerade setzen wollte. Da waren eben, dass es mir dann auch Leute im Gegenlauf nicht so "Hey, wir haben uns zuerst Interessen gesehen, oder?" So ja, klar, lustig. Also Leute, die wirklich dann aus dem tiefsten Münsterland irgendwie keine Ahnung, nach Dresden sechsten Stunden gefahren sind. Das Freutein dann schon. Weil man eben sieht, dass so ein Treffen eben nicht nur so eine Art "Ja, kann man hingehen, wenn man halt ein Dresden wohnt oder ein Kenntnis oder ein Leib sich". Sondern, nee, das ist mittlerweile auch für Leute, die freuen sich dann schon im Mai oder Juni, wann du es halt bekannt gibst, Philipp. Die freuen sich dann schon drauf, weil sie sagen, da wird mir was geboten und da treffe ich auch Leute, die ich sonst fertig im Alltag. Es ist eine Höhepunkt für viele des Jahres. Ja, es ist so. Ja, das ist schön, wir haben dieses Jahr natürlich noch einen größeren Höhepunkt. Hoffentlich, so alles gelingt, acht oder neunter November, alle an der Saale. Seit ein Wechsel, Buchmesse, mit. Das ist schon krass. So seine Dagen rechnen mit 5.000 Gästen und 60 Ausstellern. Wir haben selber, ich habe gestern die Rechnung bezahlt, offiziell bestätigt. Wir haben den 20 Quadratmeter Stand. Also, denke schon, einen der mit der größten Stande dort zusammen natürlich mit Eukos und der Kehre. Das wird ein riesen Ding. Aber das jung Europa Verlagstreffen reit sich ein in eine wachsende Veranstaltungsdichte von Vorfeldveranstaltungen. Das ist das entscheidende. Ich habe ja eben so ein bisschen spöttisch in Anführungszeiten, spöttisch über das Sommerfest von Anteios gesprochen. Aber im Vergleich zu uns natürlich immer noch eine riesen Nummer. Das gibt es, es gibt die Akademien, es gibt uns, es gibt diese Seitenwechselmesse, es gibt einzelne Lesungen, die nichts mit der AfD zu tun haben. Also diese ganze Vorfeldgeschichte, hinsichtlich der Veranstaltungen, die wächst und die wird nachgefragt. Und das ist für uns natürlich ein ganz entscheidender Punkt, den wir noch diskutieren müssen. Dieses Jahr suchen wir für nächstes Jahr gleich eine Location, wo drei, vierhundert Leute reinpassen. Und sagen wir, lass uns groß werden, noch größer oder nicht. Und jetzt die Abschlussfrage, vielleicht da würde mich eurer bei der Meinung, ohne dass wir das vorher in irgendeiner Weise abgesprochen hätten interessieren. An mich wurde nach der Veranstaltung, wenn sie auch durchaus einen hohen intellektuellen Wert hatte. Das darf man glaube ich schon sagen, hinsichtlich der Diskussion und der Lesung. Der Wunsch herangetragen von einigen Leuten, dass die um Europa, wie es schon einmal geschehen ist, ganz am Anfang des Verlags, auch einen Akademiebetrieb etabliert. Zu diesem Wunsch habe ich einen extrem gespaltenes Verhältnis, sowie auch immer wieder zu dem Wunsch, der an mich herangetragen wird, ein eigenes Magazin zu etablieren. Es gibt da pro Punkte, es gibt ganz viele aktuell aus meiner Sicht mehr Kontrapunkte. Auch nicht unbedingt in Konkurrenz zu schnell rote, weil man hat auch am Verlagstreffen gesehen, es gibt Überschneidungen, aber es gibt eben auch eigene Milieus. Das heißt, man nimmt sich da definitiv nicht gegenseitig die Leute weg, das glaube ich gar nicht ganz im Gegenteil. Trotzdem steht die Frage im Raum, jung Europa 2026. Vielleicht dieses Jahr sind wir auf der Seitenwechselmesse, sonst ist Sense. Du, Volker, wirst, glaube ich, sehr sicher noch eine Lesung haben im Bundestag, im Rahmen der Veranstaltungsreihe von Matthias Helferich, Roberteske und Herrn Drössler, der mich kürzlich eingeladen hat. Benedikt Du wirst definitiv in diesem Jahr auch noch Vorträge halten. Es wird noch dein Buch der Hegemonie entgegen erscheinen. Wir arbeiten fieberhaft daran und hoffen, dass es zur Messeinhalle schon da ist, ganz Druck frisch, zwei, drei Tage eingetroffen. Unser Restprogramm dieses Jahr ist stark, ist richtig stark, aber jung Europa 2026, mal festgehalten. Ein Verlagstreffen definitiv. Messe Seitenwechsel 2 vermutlich auch, so seine Dagenplanen schon für die zweite Messe, auch natürlich mit unserer Beteiligung. Und dann 2026, jung Europa, akademie, Jahre, nein, brauchen wir sowas zusätzlich noch. Muss es das geben. Kurze Frage an euch. Wir hatten im Jahr 2018, wie du sagst, dass jung Europa vorum hieß es glaube ich, was so ein Versuch in diese Richtung war. Und unter der Prämisse, das ähnlich zu machen würde ich sagen, ja, und der Vorteil damals war, dass man die Besucherhand verlesen hat. Auch, glaube ich, kein Sinn, noch mal eine Akademie im weitesten Sinne aufzuziehen, wo sich jede anmelden kann. Es ist jetzt blöd, aber ich finde das immer ein bisschen schwierig. Und es hat immer die Gefahr, dann in so ein Art Stammtisch-Charakter zu verfallen, wo man dann vorne irgendeiner steht, den man vielleicht auch aus politischen Gründen eingeladen hat, also ob es jetzt opportun ist, den und den einzuladen, weil jetzt gerade besprochen wird und so. Und der dann einfach so eine Schnellroder war ja auch dann Gau Land wurde, dann gefragt hast, ja, war das jetzt eine intellektuell bereichende Rede oder? Und der Schnellroder kommt ja eigentlich nie ohne die AfD-Krösen aus in letzter Zeit. Ich sag's nur, das ist dann halt diese eine Ansatz, die man machen kann, das man sich immer verbreitert, was eben, wie du auch am Anfang gesagt hast, zu einer inhaltlichen Verflachung, um man führen muss, oder ob man sagt, wir wählen jetzt gezielt Leute aus, die in Schlüsselposition zum Beispiel bei der AfD arbeiten, die aber auch im Vorfeld wichtig sind. Im Vorfeld wichtige Position einnehmen, die von denen wir denken, dass sie wichtig sind oder wichtig werden können und mit denen dann nicht Rüstzeug an die Hand zu geben, sondern eben bestimmte Sachen auch mal auszudiskutieren. So unter diesen und dieser Prämisse würde ich das befürworten. Das halt ich auch für wichtig, weil es ja auch innerhalb von unserem Kosmos eben sehr, sehr viele Positionen gibt, die ja gar nicht so fest sind, wie man immer denkt. Wirklich absolut geschlossener Kreis wie zum jungen Europa vor im 2018, in Dresden. Keine 40 Leute, ganz kleine Location, keine öffentliche Werbung, keine Reels und Videos, wo man dann sieht, wo die Location war und wer dabei war, sondern wirklich, wir sitzen zusammen und quatschen mal was nächstes Jahr wichtig. Das ist so wie 2018 eigentlich. Ich bin es kleiner als 2018, 2018 war schon zu groß, für den Charakter den Folger gerade es gezielt hat. Wirklich? 240 Gäste? Ja, ich bin es kleiner machen. Noch kleiner. Also, wenn man davon ausgeht, wenn man davon ausgeht. Also kein Schnellroder 2.0. Ja, das sowieso nicht. Nein, von Art der Veranstaltung. Ich bin es etorisch und terminlich wird es dann auch schwierig, glaube ich. Weil das ja nicht so, dass du oder folger oder ich nur dieses Verlagstreffen einmal im Jahr machen. Jeder hat ja zick Parallelprojekte, Verpflichtungen und sonstiges. Ja, Priorisierung, Benedikt. Ja, Priorisierung. Also, ich würde es mal so formulieren. Ich glaube, wenn man decharakter, sagen wir mal, ein der des Verlagstages oder des Lesertreffens, wenn man das auf 250 Leute hochfährt. Und dann aber 10% sozusagen aus diesem Teilnehmerpool, vor allem aber die Jüngere Semester, da braucht man keine, nicht zwingend die Leute, die schon seit 25 Jahren Priet erfahren sind. Sondern gerade Jüngere Semester, das man sagt, 10% davon, 25 Leute. Die so ne harten Kernabbilden, wo man dann ein, zweimal im Jahr noch sozusagen Standpunkte in halt weltanscheuliche Halte-Seite vermittelt, die vielleicht schon so angelegt sind, aber noch nicht ausgereift, aus formuliert zu zu sagen, vorhanden sind. So was würde ich auch begrüßen. Ich glaube aber, gerade dass solche Formate dann eben auch leben, davon, dass sich jeder beteiligt. Bei einer Menschenmenge über 25 Naturgemäß wieder nicht mehr funktioniert, weil Leute dann auch abtauchen, sich verstecken, auf dem Handy rumdatteln oder was auch immer. Von daher würde ich schon sagen, kleiner Kreis, Vertrauensraum, was Volker eben gerade schon skizziert hat. Und dann, dass es eben auch so ist, dass es nicht so eine Art, ja, lestiges Programm ist, sondern dass die Leute auch im Endeffekt eine Art Lust verspüren, Teil dessen zu sein. Also, dass es auch wirklich einen Ansporgen gibt, ich will dabei sein, ich will da was sagen, ich will da was lernen, ich will aber auch was den anderen Leuten fest mitgeben und so weiter und so fort. Das würde ich schon begrüßen bei den Verlagstreffen, ob man jetzt sozusagen so eine Art Nordzüttereise macht, eins Nordrutschen und eins Österreich, sagen eins Nordrutschland. Ich persönlich bin da nicht so der Freund von. Also, ich muss aber auch gestehen, ich halte halt auch relativ viele Vorträge, bin eh viele unterwegs, auch mit Bundestag und dies und das. Ja, aber wenn es da natürlich gibt, bin ich trotzdem dabei, aber ich habe jetzt auch nichts dagegen, wenn mal ein Wochenende, wenn mal ein Wochenende dann keine Veranstaltung ist. Aber du sagst, wir effektiv nicht, man muss zum Beispiel auch diese Forderung erfüllen, macht doch endlich mal was im Westen. Ja, da kann ich mich ehrlich gesagt nur wiederholen, macht doch mal im Westen, setzt voraus, dass es eine geeignete Lokalität gibt im Westen, die eben das bietet, was jetzt in Dresden geboten wurde, was in Wien geboten wurde, oder was in Burk geboten wurde, im Kotbusserraum. Wenn es da was im Westen gibt, ob das jetzt in Franken ist, in Rheinland-Pfalz oder meine wegen auch Niedersachsen, was ich mir nicht vorstellen kann, da will ich eigentlich auch nicht hin. Aber wenn es da so was geben würde, ja mein Gott, dann bitte. Aber ich finde, ich bin kein Freund davon, Veranstaltung zu planen, bei denen, bei der sozusagen bis eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn oder bis eine Stunde vor Veranreise der Veranstaltungsteile nehmen und Gäste und Freunde. Dass man einen bestimmten vorher eben noch nicht weiß, ob der wird einem jetzt eben dann doch die Tür zusperrt im Wort Sinne. Und von daher, wer hier zuhört, es gibt da wirklich einige Kommentatoren, auch die immer wieder schreiben bei Jungen Europa oder Privat an uns. Ja, macht doch was im Westen, macht doch was, macht doch was, gerne. Dann ist eben hier Gemeinschaftssinn gefragt, dann findet die Lokalität die entsprechende, ob das am Ende 208 Gäste sind oder 244 ist dann auch egal. Ich finde die Lokalität, ich finde den Rahmen und um Rest kümmert sich dann erfreulicherweise für den Stein. Benedikt, die Rücke auf die Saberburg ist unausweichlich. Da heil ich Bock drauf. In diesem Sinne, liebe Freunde. Vielen Dank fürs Zuhören, wer es bis hierher geschafft hat. Da habe ich jetzt endlich die Antwort geben, die am Anfang sozusagen gestellt wurde. Nein, es wird keine nachträgliche Veröffentlichung, weder in Video noch in Tonform, der Vorträge des Verlagstreffens geben. Es klingelt Volker, mach mal bitte auf, ich glaube, das Essen kommt. Ja, ich mach noch begleitet, ich mach euch noch den Ausklang. Ihr seht, das ist hier alles sehr dynamisch, wir haben Essen bestellt, das kommt jetzt. Aber jetzt vielleicht noch der Ausklang. Kauft, wenn ihr Interessiertzeit an der Diskussion die Stadt gefunden hat, die Bücher von Benedikt Kaiser, so die darischer Patriotismus, die Partei und ihr Vorfeld sind, da vermutlich die wegweisenden Werke, die auch auf der Bühne diskutiert wurden. Noch dieses Jahr erscheint von Benedikt Kaiser das neue Buch der Hegemonie entgegen. Wir sind in den letzten Zügen der Gestaltung. Dieses Buch ist außerdem langsam zuneigegehend. Ich denke noch so 100 Stück. Der neue Roman, immer noch Neuroman, Herrengedäck von Volker Zierke, kann übrigens mit einem kleinen Kommentar, im Kommentarfeld, bei Junge Europä.de. Auch signiert oder mit Wittmung versendet werden. Unser neues Buch "Américanismus" von Marventeen Neumann, 14 Euro. Und nicht zuletzt haben wir in unserem Netzladen neue Bücher. Kinderbücher, neue Kinderbücher, neue Bücher in der Kategorie "Ökologie", ein Pilz-Führer, "Small is beautiful", ein klassiker, neu aufgefüllt, die Befreiung vom Überfluss von Niko Pech und so weiter. Es lohnt sich auf Jungeuropa.de, regelmäßig vorbei zu schauen. Wir haben gerade jetzt im langsam anlaufenen Weihnachtsgeschäft, fast wöchentlich neue Bücher im Programm, die euch gerne bestellen können. In diesem Sinne, liebe Freunde, lieber Volker, lieber Benedikt, danke fürs Gespräch und auf bald. Bis dann, Grüße in die Wunde.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Das Verlagstreffen des Jung-Europa-Verlags in Dresden verzeichnete mit über 200 Teilnehmern eine deutliche Steigerung der Besucherzahlen im Vergleich zu vorherigen, familiäreren Veranstaltungen.
  2. Die Stimmung und das Publikum waren überwiegend jung, divers und aus verschiedenen rechten bzw. konservativen Spektren, was als Alleinstellungsmerkmal und Erfolg gewertet wird.
  3. Die Moderatoren reflektieren die persönliche Erfahrung, von Lesern erkannt und angesprochen zu werden, sowie den positiven, respektvollen Austausch zwischen unterschiedlichen Teilnehmern.

Summary:

In dieser Podcast-Episode von "Rechtsgelesen" resümieren die Moderatoren des Jung-Europa-Verlags das Verlagstreffen in Dresden. Die Veranstaltung verzeichnete mit über 200 Teilnehmern eine deutliche Steigerung gegenüber früheren Treffen, die eher familiären Charakter hatten. Besonders hervorgehoben wird die positive Grundstimmung und die Zusammensetzung des Publikums: Es war überwiegend jung, sehr divers und rekrutierte sich aus verschiedenen Spektren der rechten bzw.

konservativen Szene, von klassischen Rechten bis hin zu liberaleren Kreisen. Diese breite Mischung ohne qualitative "Verwässerung" wird als großer Erfolg und Alleinstellungsmerkmal des Verlags gewertet. Persönlich berichten die Anwesenden von der überraschenden Erfahrung, von Lesern erkannt und um Autogramme gebeten zu werden, was die Reichweite der eigenen Arbeit spürbar machte.

Der rege, respektvolle Austausch zwischen den unterschiedlichen Gästen – ungeachtet von Alter oder äußerlichem Erscheinungsbild – unterstrich das Selbstverständnis des Verlags als integrative und dynamische Plattform. Organisatorisch verlief das Treffen reibungslos an einem geeigneten Ort.

FAQs

Das Verlagstreffen fand im September in Dresden statt.

Es gab 238 Anmeldungen, und etwa 210 Personen waren effektiv vor Ort.

Die Stimmung war weniger familiär, da die Veranstaltung größer war, aber dennoch positiv und lebendig.

Der Altersdurchschnitt war überwiegend jung, mit einer breiten und diversen Teilnehmerschaft aus verschiedenen Szenen.

Es gab eine organische Vielfalt der Teilnehmer, von unterschiedlichen politischen Hintergründen bis hin zu verschiedenen Lesertypen, die sich austauschten.

Die Bewerbung war minimal, mit Blogbeiträgen, Rundmails und Social-Media-Grafiken, aber die Anmeldungen kamen dennoch stark herein.

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