Der Podcast behandelt zwei Hauptthemen: Hautpflege für Kletterer und die Auswahl von Hallen für die Techniker-Boulder-Bundesliga. Zunächst wird erklärt, dass die Haut an den Händen (Leistenhaut) eine spezielle Struktur ohne Talgdrüsen hat und sich von der restlichen Körperhaut unterscheidet. Für eine sinnvolle Pflege ist es essenziell, den eigenen Hauttyp (trocken, schwitzig, Mischhaut oder hart) zu identifizieren, da die Bedürfnisse stark variieren. Die Haut regeneriert sich in einem Prozess von innen nach außen, der etwa 2-4 Wochen dauert, weshalb aktuelle Schäden oft auf vergangene Belastungen zurückgehen und Pflegeeffekte zeitverzögert eintreten.
Zudem werden Einblicke in die Planung der Bundesliga gegeben. Bei der Auswahl von Hallen als Wettkampforte spielen Größe, bestehende Community und geografische Lage eine zentrale Rolle, um sowohl Athleten als auch Zuschauer einzubinden. Um Regionen mit weniger Hallen oder geringerer Bevölkerungsdichte abzudecken, werden Regionalligen etabliert, die mit kürzeren Anreisen ein gutes Wettkampferlebnis ermöglichen. Hallen profitieren von der Bundesliga durch zusätzliche Eintritte und die Präsenz von Spitzenathleten, was die Sportentwicklung fördert.
Wir haben geklettert, dann ist die Haut sehr abgenutzt und dann glauben wir, das wächst wieder zu. Das wächst aber nicht zu, sondern das wächst von unten nach. Das, was wir der Haut im Jätzt antun, das bezahlen wir eigentlich mit der Haut der Zukunft. Hi, willkommen zum Techniker-Bohlter-Bundesliga-Podcast. Der Podcast mit Bundesliga-News und Wissen-Zum-Thema-Bohltern und Gesundheit. Für dich an jedem Spieltag der Techniker-Bohlter-Bundesliga. Ich bin Hyaliane Fritz und ich begleite dich auf dem Weg ins Studio-Block-Wiesbaden. Was tun, wenn ich zu viel Hornhaut habe oder zu wenig? Was ist die richtige Hautpflege-Routine? Was hilft bei trockenen Händen, was bei schwitzigen, was ist das beste Chalk? Zu diesen Fragen aus der Bohler-Community kann Kenny Kirstges einiges erzählen. Kenny arbeitet bei Kletterrätter. Die Firma stellt seit 2013 Pflegeprodukte für Kletterhände her. Bei der Hautpflege hilft es nicht, nachzumachen, was ein anderer Kletterer eine andere Kletterin bei YouTube gezeigt hat, sagt Kenny. Diese Person könnte einen ganz anderen Haut-Typ haben. Also ist es wichtig, dass du herausfindest, welchen Haut-Typ du hast. Dabei kann diese Podcast voll geholfen. Vorab geht's in die Bundesliga-News. Hallo, Anjagkop von der Techniker-Bohlter-Bundesliga. Hallo, Hyaliane, ich grüße dich. Lieber Jagkop, ich habe gehört, du steckst gerade mitten in der Saisonplanung. 2026, 2027. Das ist eine tolle Gelegenheit, über diesen Prozess zu sprechen. Wie kommt man als Halle in die Techniker-Bohlter-Bundesliga? Wie sucht ihr Hyalin aus und so weiter? Was machst du denn da im Moment? Ja, also mitten drin ist vielleicht ein bisschen übertrieben, sondern die Saisonplanung geht es gerade los. Und ich muss ich für mich sagen, für mich einer der spannendsten und spasigsten Prozesse auch in meiner Arbeit mit der Liga, weil man einfach überall in Deutschland heilen können. Die meisten natürlich nur durch den Bild schon. Wir haben jetzt natürlich nicht die Möglichkeit, durch ganz Deutschland zu fahren und uns die Hyalin vor Ort leifern zu schauen. Viele Hyalin haben ja einen sehr guten Internet auftritt, da man kriegt wirklich ein tolles Bild, kriegt viele Ideen auch zugeschickt, viele Inspirationen. Und da zu sehen, was da in Deutschland auch für eine Bode ein Vielfalt einfach existiert. Das ist schon toll zu sehen. Das macht richtig Spaß. Deswegen freue ich mich da jetzt, in diesem Prozess reinzustarten auch. Das heißt, wenn du gerade das anfängst, dann kann ich solche Fragen wie und welche Hyalin sind dabei, wo ich kann ich knicken. Ja, also da will ich jetzt auf jeden Fall noch nichts konkrete sagen, sobald die Verträge dann unterschrieben sind, dann können wir das gerne machen. Es gibt auf jeden Fall wieder Hyen, die man kennt, wo wir auch schon mal zu Gast waren, wo wir gute Connections haben, die die Bundesliga gerne regelmäßig bei sich haben wollen, auch dort werden wir wieder hingehen. Und dann ist es natürlich auch immer schön, auch neue Hyen mit rein zu bekommen, wo wir noch nicht vor Ort waren. Und ich bin sehr gespannt, was da an Feedback kommt. Also wenn ihr zum Beispiel Hyen besitzer besitzerin seid oder Athlete in aus einer Halle, die unbedingt mal Bundesliga-Station sein sollte, dann schreibt es doch einfach mal in der Podcast App, eurerwei unten in die Kommentare. Mit rein, ich bin sehr gespannt, was da noch für Input und Feedback kommt. Oder es ist gerade schon gesagt, es gibt Teilen da wart ihr schon öfter, die wissen einfach, wie die Abläufe sind, den macht es Spaß, damit zu machen bei der Boulder-Bundestiger. Und dann gibt es Heilen, die haben das noch nie gemacht, oder die vielleicht gerade neu sind. Wie schwer oder leicht ist es, denn da zu suchen, ins Gespräch zu kommen und die zu überzeugen, wie läuft es? Das ist eine gute Frage. Das ist tatsächlich sehr, sehr, sehr unterschiedlich. Wie gesagt, die Heilen, wo wir schon zu Gast waren, der große davon möchte auch gerne das für nochmal wieder vorbei kommen. Und dann gibt es aber so ein paar Punkte, die es für Heilen vielleicht nicht ganz so attraktiv macht, was ich auch sehr verstehen kann, spät zum Beispiel die Größe noch rollen. Also wenn eine Halle jetzt eine Größe hat, dass man wirklich die komplette Halle für die Bundesliga umschrauben müsste, ist das natürlich für die Bundesliga dann cool. Man hat so eine ganze Halle zur Verfügung und das klappt auch in Heilen, wie zum Beispiel in der aktuellen Station der Frankenjuhalkademie, wo man, ja, sage ich mal, sonst niemand, damit auf die Nerven fällt. Man ist aber eine kleinere Halle ist, mit einer sehr großen eigenen Community, zum Beispiel für dieses Jahr natürlich nicht so attraktiv, wenn dann über sechs Wochen lang die gleichen Boulder hängen. Und dann muss ich ganz ehrlich sein, da tut man, weder dem Bundesligisten, noch den Leuten vor Ort, noch der Halle wirklich in großen Gefallen. Das heißt, was auf jeden Fall wichtig wäre für eine neue Halle, ist, dass ein wieder genug Platz zur Verfügung steht, dass die eigene Community und die Bundesliga-Kommentier gut zusammenkommen kann, oder dass eben Heilen, die sich erst noch eine eigene Community aufbauen müssen, oder dabei sind die aufzubauen. Für dieses dann natürlich auch eine coole Gelegenheit, so viele neue Athleten, da mal in der Halle zu Gast zu haben. Also Größe spätten noch Rolle, auch die Ausprägungen der eigenen Community, und natürlich super wichtig, Lage, Lage, Lage. Was spielt bei Lage, Lage, Lage mit rein? Wir wollen ja, ja, sind ein Techniker, Boulder, Bundesliga. Das heißt, wir wollen auch in ganz Deutschland vertreten sein. Das heißt nicht unbedingt, dass wir immer dort vertreten sein können, um jetzt geografisch alles perfekt abzudecken, sondern wir müssen uns natürlich schon da orientieren, wo wohnen denn auch die meisten Leute? Deswegen kommt es immer wieder auch so müssen zu der Diskussion, dass manche Region jetzt nicht so gut abgedeckt sind, mit Stationen der Liga wie andere Region, hat aber nichts damit zu tun, dass wir da nicht hinwollen, sondern dass wir einfach die Fahrzeit für die Gesamtmengen an Menschen so gering wie möglich halten wollen. Das heißt, natürlich sind mehr Stationen, auch in den Region, wo mehr Leute wohnen. Das völlig klar. Trotzdem wollen wir natürlich auch Regionen, die jetzt dünner besiedelt sind, abdecken. Da, aber manchmal dann auch das Problem, dort gibt es eben auch einfach gar nicht so viele Hallen. Und die Hallen, die es da gibt, die sind dann auch gut gefüllt mit der eigenen Community, und haben dann vielleicht auch nicht die entsprechende Größe. Das heißt, das ist dann wirklich richtig schwierig reinzukommen. Was das super, super hilft natürlich ist, wenn außer Community bundesliga begeisterte Athletinnen und Athleten mit dabei sind und dann auch die eigene Hallen Community und auch die Chef von der Halle natürlich mit überzeugen, daran teilzunehmen. Was immer gut hilft, ist auch ein persönliches Gespräch natürlich. Und ich freue mich sehr, wenn ich von allen Anfragen bekomme. Hey, wir haben in der Neue Halle aufgemacht, oder wir verfolgen die Liga, oder haben die Athleten, die gerne mit dabei sind und würden auch gerne mal Stationen sein. So bekomme ich über das Jahr immer mal wieder ein paar Mädels auch in den Posteingang von Hallen, die sich bewerben. Schau ich mir dann auch genau an. Und wenn da Hallen auf uns zukommen proaktiv, dann ist das natürlich auch ein mann dicker, fettere Pluspunkt bei der Festlegung der Saison am Ende. Okay, danke, dass du es noch mal so erklärt hast. Ich komme hier auch aus der Region, in der es eher wenig besiedelt ist und auch eher weniger Hallen gibt, also aus Ostdeutschland. Und ich leese dann auch immer die Fragen bei euch. Warum nicht so viel Ostdeutschland? Aber es ist halt einfach aus diversen Gründen nicht so gegeben und nicht so einfacher. Aber könnten da ja dann die Regionalliegen helfen? Ja, auf jeden Fall, das ist ja genau das Ziel auch von den Regionalliegen noch mehr Menschen mit viel, viel weniger Fahrzeit trotzdem ein gutes Wettkampfverlebnisse zu bieten. Also selbst wenn es jetzt mit der Bundesliga vielleicht nicht klappen sollte, dann vielleicht habt ihr ja mit der Regionallieger. Und das ist schon ganz cool. Also dieses Saison werden wir voraussichtlich wirklich fünf Regionalliegen an den Start gebracht haben bevor diese Saison dann vorbei ist. Ich cool so immer auch sehr stolz. In der nächste Saison werden es dann vielleicht sogar noch mehr. So 8 ist das Ziel dann für 26/27. Ja, um mein Traum irgendwann, das liegt dann noch ein Mittel für andere Zukunft würde ich sagen, und wann 20 Regionalliegen über Deutschland verteilt. Das wäre natürlich schon cool. Ich habe aber nur wenn ihr auch weiter einer Bundesliga teilnehmen. Also geht natürlich nicht das dann alle von einer Bundesliga nur noch zu den Regionalliegen laufen. So rum funktioniert es nicht. Ja und jede wie ihr möchte. Und wie es passt. Wir sind auch nix. Du bist angene Bote für alle bieten. Ich denke, das ist wichtig. Genau. Also das wollte ich auch bloß nochmal fragen, weil wenn es dann Leute gibt, die sagen, "O, das klappt jetzt nicht mehr der Bundesliga. Vielleicht einfach mal nach Regionallieger fragen". Und dann wird das ja vielleicht was. Das wäre doch voll schön. Und vielleicht zum Schluss noch was berichten eigentlich die Hallen, die wirklich gerne mit dabei sind bei der Liga. Warum sie das machen. Also was vielleicht auch eine Motivation für andere heilen sein könnte. Da gibt es unterschiedliche Gründe. Ganz nüchtern. Erst mal gibt es einen finanziellen Benefit für die Hallen natürlich auch. Wenn 1000 bis 2000 Athleten aus ganz Deutschland, auch einmal an die Halle kommen, die normalen Heineintritt bezahlen. Das ist auf einmal anderthalb 1000 Eintritte mehr in einem sechs Wochenzeitraum einzus. Das ist natürlich schon attraktiv. Das ist so ein bisschen der finanzielle Nüchtern, ne Grund, sage ich mal. Aber ich glaube die Heilen, die auch dann regelmäßig mit dabei sind, die feiern auch einfach, was die Bundesliga zur Entwicklung des Sports in Deutschland auch mit dazu beiträgt. Wir haben die starksten Athleten und Athleten Deutschlands. Und jetzt fängt es auch um mal mehr an internationaler zu werden. Die kommen in die Heilen, sehen die Heilen, gibt vielleicht ein Post aus der Halle. Ja und solche Leute dann, bei sich eine Halle begrüßen zu dürfen für die in den Wettkampf zu feiern. Ist natürlich mega cool. Gleichzeitig auch die ganze Bundesliga-Kommentarbeizuhe haben einen tollen Wettkampf über den längeren Zeitraum zu ermöglichen. Das macht einfach Heilen auch Spaß, macht den Leuten vor Ort Spaß. Und ja, dann sind es auch gerne wieder mit dabei. Okay, ja, Gopp. Das nochmals Info als vielleicht Motivation, sich damals darum zu bemühen, Bundesliga-Standort zu werden. Damit danke ich dir erst mal, wünsche natürlich viel Spaß in dieser neu zu entdeckenden Halle Studio Block-Wiesbaden. Ja, wohl. Habt einen schönen Spieltag. Danke dir, Jana und ein Teilnehmerinnen und ein Teilnehmern. Wir sehen uns beim Kick-Off in Wiesbaden im Studio Block bis dann. Werbung. Du hängst lieber an der Wandteils auf der Couch? Dann brauchst du Ausrüstung, die mit ihr mitheilt und zwar von Bergfreunde D.E. Bei uns findest du alles fürs Bordern. Von Chalkbacks über Crashplats von Kletterschulen bis Tag. Über eine Million Artikel von mehr als 900 Maken. Persönliche Beratung durch unsere Gearhats, selbst echte Kletterfreaks und eine schnelle zuverlässige Lieferung sorgen dafür, dass du nicht lange auf dein nächstes Problem warten musst. Und weil du diesen Podcast hörst, gibts was extra. Mit dem Code Boulder 10 bekommst du bei uns im Shop 10%-Rawatt auf nicht-ravertierte Produkte. Also, jetzt nicht nur weiterhören, sondern auch ausrüsten. Auf Bergfreunde D.E. Macht's gut. Wir sehen uns draußen. Werbung Ende. * Musik * Es ist Zeit, dass wir noch mal genauer über das Thema "Klettern und Haut reden". Vielleicht erinnert ihr euch, ich hab hier im Liga-Protkast mal mit einer Dermatologen gesprochen, die ihr Wissen über Hautpflege an den Händen weitergegeben hat, wer sich das noch mal anhören möchte, das war Anfolge 21. In der letzten Folge hat Alex Megostere über gesprochen, was er für seine Hände tut. Und er hat erzählt, dass er seine Hände eincrehmt und die Stellen dann zuklebt, weil ihm das am besten hilft. Da haben sich dann die Kollegen von "Kletterrätter" bei mir gemeldet. Und sie meinten, ja, viele Profis machen das so. Aber man sollte noch mal genauer hinschauen, welche Hautpflege wie und für wen eigentlich am Sinn vollsten ist. "Kletterrätter" machen ja viele Produkte für "Kletterhände" und die Wissen "Haut" ist eben sehr unterschiedlich, von Mensch zu Mensch. Und es gibt verschiedene Wege mit Hautproblemen umzugehen. Da wollen wir jetzt noch mal darüber sprechen. Und ich sage "Hallo an Kenny Kirstges von Kletterrätter". Hi, Julianne, christisch. Schön, dass ihr vorgeschlagen habt, dann noch mal darüber zu reden und eure Expertise weiterzugeben, die ihr da auch mit eurer Firma über die Jahre gesammelt habt. Und deshalb, wenn auch meine erste Frage, gibt es sowas wie die Top 3 Anfragen, die euch immer wieder erreichen? Die gibt es, es gibt eher die Top 100, weil das Thema halt, wie du auch schon sagst, super vielfältig ist. Aber so drei generelle Fragen bei uns sind ganz oft. Ich hab zu viel oder zu wenig Hornhaut, was kann ich dagegen oder dafür tun? Das ist, glaube ich, so das Thema Haut betreffen die häufigste. Dann welches "Chalk" ist am besten? Dass es auch Leute lieben, über "Chalk" zu reden? Ich auch. Und dann ist so eine ganz häufige Frage bei uns. Wann macht ihr denn endlich so ein antisch-schwitzmittel, so ein antihhydral? Wann kommt das auf dem Markt? Das ist ja auch immer so eine ganz häufige Frage. Okay, kennen die Fragen, sind notiert. Kuchen wir, dass wir darauf eingehen, wenn das so viele Menschen wissen wollen. Ich kenn's aber natürlich auch, also einen Mich- als Podcast darin stellen die Leute auch diese Fragen und sagen, "Mach meine Folge zu Problem-X-Ypsilon". Von daher sind mir diese Fragen jetzt auch nicht fremd. Besteigen aber mit was anderem ein, nämlich zentral ist es, eure Erfahrungen nachzuwissen, was man für ein Hauttyp hat und welche Pflege-Rotine denn dazu passt. Deshalb würde ich dich bitten, uns erst mal einen Überblick zu geben, welche Hauttypen gibt es denn? Ja, das ist ein bisschen eine spannende Frage. Also wir haben mal dazu Hauttypen festgelegt, weil der Begriff "Hauptyp" der ist ein bisschen unscharf. In der Medizin sind Hauttypen beziehen sich eher auf die Milatonien-Sättigung. Also, habe ich nicht dunklaut, habe ich eine Hellerhaut. Wir haben das eher so ein bisschen festgelegt Richtung. Hab ich eine trockenen Haut, habe ich eine schwitzige Haut oder so eine Michhaut. Das ist aber nur ein grober Leitfaden für die Leute, weil letzten Endes ist Haut super divers. Das hängt von 10.000 Millionen verschiedenen Sachen ab. Von was essig, wie viel schlafig, wo wohne ich. Da gibt es ganz viel Einfluss auf die Haut. Und am Ende spricht es sich auf der Hand noch mal runter. Das ist ja das, wo darüber wir meistens sprechen. Und das ist das große Problem. Die Haut ist nicht gleich Haut. Also an der Hand haben wir Leistenhaut. Das ist eine ganze andere Hauttyp im Gegensatz zur Felderhaut, die wir am Rest des Körpers haben. Was ist das denn? Die Leistenhaut ist im Prinzip das, was auch unsere Fingerabdreue geformt. Das ist eine spezielle Haut, die zum Beispiel keine Talktrüsen hat. Also das, was wir auf der Haut an Fetspüren, wenn wir uns am ganzen Körper fühlen, das ist hauptsächlich körperlicher Talk. An den Händen haben wir gar keine Talktrüsen in der Haut. Sondern da haben wir eine eigene Schicht des Stratum-Luzidum. Da wird die Haut auf dem Weg nach oben, weil unsere Haut wächst von unten nach oben, von innen nach außen, entstehen so Proteine, die zu fetten werden. Und das ist das, was wir auf der Hand spüren. Also wir spüren gar nicht so unsere typische Fettproduktion. Wie willst zum Beispiel im Gesicht, wenn man sich ins Gesicht fühlt, da fühlt man es ja mit am häufigsten. Das haben wir auf der Hand gar nicht so. Und das ist auf schon eins dieser Probleme, der wir uns als Kletterretter oder überhaupt in der Hand, Pflege für Kletterer stellen müssen, dass sie Haut an der Hand eigentlich ganz anders funktioniert als am Rest des Körpers. Und dann kommt dazu, dass wir als Kletterer auch ganz viel über die Epidermis, also über unsere Oberhaut quasi sprechen. Und gar nicht so über die tiefen Hautschichten, wo für Dermatologen passiert zum Beispiel ganz viel weit unten. Und für uns als Kletterer spielt sich ganz viel weit oben ab. Und da ist bei jedem Menschen im Prinzip die Rahmenbedingungen ein bisschen anders. Die Feuchtigkeit, Fesseorgung der Haut, die Dicke der Horn Haut, die Veranlagung überhaupt Horn Haut zu bilden. Das ist ganz individuell und da haben wir halt diese Hauttypen festgelegt, weil man es schon runterbrechen kann, wer sehr trockener Haut hat, der braucht auf jeden Fall eine sehr regelmäßige Hautpflege, der muss sehr viel Flüssigkeit zurückgeben, der muss sehr vorsichtig sein, damit das ja die Haut nicht zu doll austrocknet, die neigen auch schnell zu rissen. Und da muss man die Haut sehr schon behandeln. Da gegensteht der schwitzige Typ, das bin zum Beispiel ich. Ich habe immer sehr schnell sehr feuchter Hände. Ich muss relativ wenig krämen. Ich muss aber zum Beispiel aufpassen, dass ich nicht zu aggressiv mit meiner Haut umgehe. Weil wenn die weg ist, dann braucht die eine ganze Weile, bis sie wieder sich regeneriert. Also ich war vor zwei Tagen bauldern und meine Haut, bin ich jetzt auch meine Hände angucke. Die ist immer noch teilweise rosa, die ist ziemlich tief eingefurcht, die hat also unter dem Chalk zum Beispiel ganz schön gelitten. Die mich haut, die ist so ein bisschen das Zwischending. Das ist so, was sehr viele haben, das ist nicht zu viel, nicht zu wenig. Dann gibt es noch so den letzten Hauttyp für uns, den wir so ein bisschen einordnen, das ist der Typ mit der Hartenhaut. Und das ist so ein bisschen unser Traum, den wir ja alle verfolgen. Oder was wir zumindest immer so sagen als Kletterer, wir hätten gerne Harte und Widerstandsfähig behaute. Das ist eigentlich der Typ, der so ein bisschen zu Harnautbildung neigt. Also der sehr schnell Harnaut und Schwielen aufbaut, wobei man da auch sehr vorsichtig sein muss, denn Harnaut ist nicht unbedingt das, was wir zu doll wollen. Also es ist, wir befinden uns immer im Prinzip in so einem Nachrückvorgang. Das ist, glaube ich, das Spannens dann im Thema Haut, wir Kletterer, wir betrachten unsere Haut oft. Wir haben geklettert, dann ist die Haut sehr abgenutzt. Dann gucken wir da drauf und dann glauben wir, das wächst wieder zu. Das, was wir der Haut im Jet an tun, das bezahlen wir eigentlich mit der Haut der Zukunft. Die schon da ist, die wandert quasi von innen nach außen und das braucht eine Zeit. Das heißt, wir sind immer so eine Zeitverzögerung unterlegen in unserer Pflege. Deswegen darf man auch da nie Wunder erwarten, wenn man irgendwas für seine Haut tut und muss ja auch immer ein bisschen die Vergangenheit gucken, was habe ich denn getan, um die Haut zu bewerten und seinen Hauttyp auch letzten Endes zu bewerten. Diesen Aspecken musste mir noch mal genau erläutern, was das bedeutet, mit diesem, das ist nachwext und welche Konsequenzen das hat für meine Hautpflege. Genau, also wenn wir die Haut betrachten, dann ist sie in verschiedensten Schichten aufgebaut. Und wir betrachten jetzt mal nur die epidermis, das ist für uns nur relevant. Da gibt es quasi ganz weit unten, gibt es eine Schicht, in der die Zellen quasi aus Stammzellen heraus wirklich immer neu gebildet werden. Die teilen sich und wandern dann nach oben in die Oberfläche. Und auf dem Weg nach oben, dieser Prozess dauert zwischen 2, 3, bis 4 Wochen, stürbt die Zelle. Und während die Zelle stürbt, wird die zu Horn haut. Auf dem Weg nach oben wird aus der Zelle ein Keratino zütt, bis da oben drauf irgendwann ein Kornio zütt wird. Das ist also quasi wirklich dann das Horn, wie man das vom Fingernagel kennt, wie man das von Pferdehof kennt, wie man das, wenn die Schuppen vom Kopf fallen, das sind alles, das ist Horn. Und das war aber mal eine lebende Zelle. Und dieser Prozess ist nach außen wandern. Der wandert durch verschiedene Schichten und das ist das, was wir im Prinzip abnutzen. Das heißt, wenn ich die oberste Schicht, ich sag's jetzt mal ganz übertrieben, das stimmt so nicht, aber wenn wir die Horn haut runter raspeln würden, bis nichts mehr da ist, dann würde das theoretisch eine ganze Weile dauern, bis sie wieder da ist, wo sie vorher war, 3 bis 4 Wochen, weil das ja ein verzögerte Prozess ist. Das stimmt deshalb nur halt, weil wir natürlich nie eine Hautschicht komplett abnutzen, außer wir haben wunden. Aber das macht das Problem, dass wir halt in der Vergangenheit leben mit unsre Haut. Das heißt, wenn ich heute kreent, drauf schmiere beeinflussig damit die Zukunft. Und dem, was ich getan habe, habe ich eigentlich eine Haut geschehigt, die ich sag mal 2 bis 3 Wochen gebraucht hat, bis ich überhaupt da war, wo ich sie benutzt habe. Das heißt, wir müssen auf einer langen Perspektive denken und wir dürfen bei Haut nicht nur betrachten geklettert zu und wieder klettern. Das ist ein dauerhafter Prozess, in dem es keinen jetzt gibt. Das heißt, wir brauchen sozusagen eine gute hautpflege Routine, die ganze Zeit, nicht nur so ein, ich kreme ich mal schnell nach dem Klettern ein, das war's. Genau. Sondern wir müssen das sehr langfristig denken, gut mit unserer Haut umzugehen. Das ist jetzt so mein Fazit. Genau, das ist definitiv das Fazit. Das ist das, was, glaube ich, jeder Dermatologe bedenken wird. Das ist ja auch dieses klassische, was z.B. mit Sonnenschutz betrifft. Wir investieren in die Zukunft mit Sonnenschutz. Wir leben nicht nur von dem Sonnenbrand, den wir jetzt haben, sondern der hat auch eine Auswirkung in der Zukunft. Und so ist das auch bei der Haut, die wir an den Fingern haben. Das ist das Furchtbar wird, oder das hängt dann wieder vom Hauttüp ab. Das heißt auch nicht, dass man Holy around und da brauchen Krenn muss. Gibt Leute, die tun das. Ich bin da auch nicht so der Kandidat für. Aber in Phasen, in denen die Haut stärker beansprucht werden wird, da muss ich dann vermehrt über Pflege nachdenken, im Winter, wenn ich trockener Haut habe, wenn ich ein Kletterurlaub fahre, wenn ich ein Projekt habe, an dem es sehr viel arbeite. Oder das beste Beispiel für euch ist ja die Boulder-Bundesliga. Wenn man wirklich sagt, "Okay, jetzt habe ich diesen Kick-off-Tag, diesen Saison-Tag, wo ich richtig Gas geben muss." Da kann ich schon zwei, drei Wochen vorher meiner Haut im Prinzip einen gefallen tun, wenn ich da schon anfange, in die Pflege wirklich in die Routine reinzugehen, Nährstoffversorgung zu setzen, die Rückfeuchtung, die Rückfettung im Prinzip zu erzeugen, und der Haut im Prinzip was Gutes zu tun. Und da kann sie jetzt vielleicht auch mal sagen, "Okay, wir wissen ja jetzt, es gibt verschiedene Hauttypen." Also das ist ja gesagt, es gibt die er trockene Haut, eine erfettige Haut, eine Mischhaut und die harte Haut. Das habe ich mir jetzt gemerkt. Und brauchen die denn jetzt auch unterschiedliche Pflege? Oder sagt man so, die eine cremste vielleicht nur alle zwei Tage a, die andere musste mehrmals am Tag eincremen, also wie geht das? Das hekt immer ein bisschen vom Hautgefühl ab. Also so pauschal kann man das nicht sagen, wobei man schon sagen kann, also eine normale Haut, eine typische Mischhaut, die lebt gut davon, wenn man die pflegt, wenn man das Gefühl hat und sagt einfach jetzt einmal pflegen. Und dann ist gut und dann macht man das beispielsweise am nächsten Tag wieder. Da ist die normale Haut, die reagiert da auf alles total entspannt eigentlich. Die trockene Haut, die Art mit crem ein. Das schmiert man crem drauf und dann ist sie weg. Die Schmierige oder die schwitzige Haut, ich bin ja so ein Kandidat dafür, wenn ich da crem drauf mache, dann ist sie morgen noch da. Da passiert gar nichts. Sind so die Leute, ich kenne so ein paar Leute, die mögen das überhaupt nicht ihre Hände einzukremen. Ist das weil die ktenenziell eher schwitzige Haut haben und das super unangenehm finden? Also ich hab das, ich bin auch so ein Kandidat, ich hasse crem. Ich verkaufe crem und hasse crem. Weil die bei mir nicht einzieht. Was aber z.B. einzieht, ist dann unsere Skindisk, unsere Bidisk, also festere Pflegestoffe, die eher schichtbildend sind, die fangen nicht an zu schmieren. Wir haben ja ein saures Milieu auf der Haut und so eine crem bei mir, die bildet wirklich so eine Schicht und dann ist das, als wird es noch fettiger werden. Und mit unseren Disks passiert es nicht. Ich empfehle z.B. immer den Leuten, wenn die sagen, ja, eure crem, das gilt übrigens für jede crem, ob ich die berühmte blaue Nämmer oder unsere, die zieht bei mir nicht ein. Und dann nehme ich aber so eine Disk, ich mach die rauf und dann ist sie weg. Die erzeugt quasi das, was die crem bei mir erzeugen sollte. Das heißt, es ist immer davon abhängig, wie man auf einzelne Produkte reagiert und was die Haut am besten verträgt. Und das kann man auch nicht leider durch angucken sagen. Sondern es kann man wirklich nur durch ausprobieren und ein bisschen experimentieren mit Rotinen. Und da gibt es am Ende die harte Haut, wenn man da drauf zurück kommt. Die müssen z.B. sehr viel pflegen, die müssen sehr langfristig pflegen. Da kommen wir dann auch zum Alex, der z.B. sagt, "Okay, man muss seine Hand quasi feucht machen und feucht halten. Das empfehlen wir tatsächlich dann auch, weil das dann wirklich so ein Einweichprozess ist. Da braucht die Haut das. Wenn man die Hornhaut weich kriegen will." Also da muss man mal ein bisschen aufpassen. Also wir wollen ja nicht die Haut quasi einweichen, dauerhaft, sondern wir wollen ja die Hornhaut so ein bisschen lockern. Okay, also ich glaube bei den Beschreibungen werden sich alle irgendwie so ein bisschen wiederfinden. Mir fällt immer im Winter ein, mir die Hände einzukremen. Also wo sonst es ja übervergessig ist und die Kremt liegt irgendwo rum und trocknet ein. Und im Winter fällt mir dann immer ein so, "Oh, meine Haut will irgendwas von mir." Genau, das ist ja natürlich die Haut reagiert ja immer auf die Umwelt. Ich meine, dass unsere Schutzschicht vorm draußen, macht die Haut ja auch eigentlich zu so einem spannenden Thema. Das ist das Einzigste, was unsere Umwelt davon abhält und zu umzubringen. Ganz übertrieben gesagt. Die Hautschützt vor Strahlung, die Hautschützt vor Wetter, die Hautschützt vor Abnutzung. Das macht alles nur die Haut. Da ist im kalten Wetter braucht die Haut einfach Unterstützung. Und da merken wir es dann ganz oft. Im Sommer, wenn wir schwitzen, da kommt sehr viel Feuchtigkeit durch die Haut nach außen. Da pflegt die sich quasi ein bisschen selbst. Okay, also ich hoffe jetzt haben sich jetzt alle wiedergefunden und jetzt nochmal die Frage, weil der Einstieg, weshalb du auf mich zugekommen bist, war ja dieses Thema. Wir gucken was jemand anderes mit seiner Haut macht, der empfiehlt uns das. Wir machen das nach, wir haben aber gar nicht den Hauttyp. Was passiert denn, wenn wir quasi eine falsche Pflege-Routine von jemandem kopieren, die aber nicht zu unserer Haut passt? Ja, das ist natürlich immer so ein Thema. Wir Menschen neigen zu Universalenantworten und gerade im Bereich der Medizin, ohne dass ich uns jetzt als Medizin einstufe, aber im Bereich der Biologie, gibt es keine ultimatiever Antwort. Im besten Fall funktioniert es. Im zweitbesten Fall ist es unwürksam. Und im schlechtesten Fall erzeug ich quasi das komplette Gegenteil von dem, was ich mir verspreche oder was der andere mir da versprochen hat. Das ist immer das Problem. Gerade wenn wir auf Profis hören, da erleben wir das oft. Wir haben selber Athleten bei uns im Team und wenn die mir ihre Haut zeigen, da schüttelt es mich manchmal, weil das eigentlich was ist, was wir gar nicht empfehlen können. Aber da müssen wir aufpassen, wenn wir von Profis lernen. Ich glaube, das gilt für den gesamten Sport oder Klettersportbereich. Da können auch Physios und Trainern lied von singen. Wenn wir auf Profis hören, dann vergessen wir manchmal, dass sie davon leben. Dass die ihre Haut jetzt in unserem Falle auch wirklich schwer missbrauchen, bisschen zu teilweise schädigen, weil sie eine bestimmte Leistung brauchen. Das ist aber nichts, wo für wir bei Kletterretter zum Beispiel beim Hobby-Sportler, beim Alltag-Sportler stehen. Wir wollen ja, dass der Körper gesund bleibt und das Langfristig und das Klettern eben nicht punktuell schadet. Das ist immer unsere Mission. Wir wollen den Leuten ein gesundes besseres Klettern ermöglichen und nicht nur die maximale Performance rausholen. Das wollen wir alle, das will ich auch. Ich kann auch nicht sagen, hört auf zu Klettern des Darfnibbluten. Ich blute selbst. Ich bin Risklätterer in meiner Freizeit. Ich blute ständig an meinen Händen. Aber wir müssen trotzdem aufpassen. Wir sind am Ende des Tages nur der Otto-Normalverbraucher. Wir müssen nicht über den Duest beansprochen. Das ist immer gefährlich, wenn wir auf Profis hören, weil die haben ihren Körper ihr ganzes Leben da draufgetrimmt. Wir haben Nadletin, die geht sechsmal, die Woche trainieren. Ganz viel ans Moonboden, ans Kielterbord. Ich würde sterben. Ich würde ganz viel aufstehen können. Ich kann nicht das übernehmen, was andere vormachen. Da muss ich immer sehr vorsichtig sein. Gerade beim Thema Haut. Wo so ein Prozess entsteht, wie ich vorhin schon gesagt habe, wenn ich jetzt ein Tipp nach mache, dann merke ich die Auswirkungen dieses Tipps unter Umständen erst in Wochen. Dann ist es vielleicht schon zu spät. Die Haut verzeit sehr viel. Ich werde keinen Schaden dauerhaft verursachen. Das muss man auch sagen. Unsere Haut ist sehr robust. Ich werde meine Haut im Prinzip in der Handschupe und Feuchthalte. Da passiert eigentlich erst mal gar nichts. Meine Haut ist zu weich. Das werde ich vielleicht in der nächsten Session merken. Wenn sie nicht zu weich ist, dann hat es gut funktioniert. Aber wir müssen ein bisschen drauf achten, wo wir hingucken, wenn wir die Themen von Profis nachmachen. Ist das, was du gerade sagst? Wir müssen da auch auf diesen Punkt Regenerationen darauf gucken, weil du sagst, für die Profis ist es wichtig, performance-performance-performance. Für uns im Hobbybereich oder auch Bundesligisten. Wir müssen uns nicht dazu trimmen, unsere Haut jeden Tag da, einer Wand runterzuschrubeln. Wir können auch auf die Pausen achten, wo ein Profi vielleicht sagt. Aber ich habe doch hier irgendwie den Termin und muss da unterhin. Genau, das sollten wir generell tun, dass darf auch mal über den Durst strapaziert sein. Also, dass so einem Kick-off-Wochenende da darf die auch mal runter sein. Das ist völlig okay. Wir sollten darauf aufpassen, dass wir das nicht zur Routine werden lassen. Also, wir sollten nicht. Ich weiß, das macht Spaß. Ich würde auch gerne am liebsten jeden Tag baulden gehen. Kann ich aber nicht. Ich sollte auch nicht, weil meine Haut mir das nicht verteilen wird. Die ist dafür nicht ausgelegt, dass in langer Anpassungsprozess der ist teilweise sogar genetisch bestimmt und zwar zu einem gar nicht geringen Teil. Sondern ich muss dann darauf achten, dass ich meine Haut aus reichen Zeit gibt. Für mich zum Beispiel ist so der Sweet Spot aus der Haut heraus. Zwei Sessions in der Woche. Am Plastik. Am Fels, da kann ich noch eine Felssession mit einbauen. Am Fels kann ich auch mal drei Tage gehen, wenn ich das dauerhaft mache. Und wenn ich jetzt zwei Wochen Urlaub habe, das kennt auch jeder, der jetzt mal, ich nehme das Beispiel "Blow" ist ja so ein Klassiker. Jeder, der schon mal im "Blow" war, weiß, ich brauche erstmal sowieso ein REST DAY und irgendwann ist die Haut auch runter. Und das passiert irgendwann und dann muss ich Pause machen. Und die ist leider auch relativ lang. Das ist einfach so. Also wir müssen mal sehen, haben wir sie extrem benutzt, lange Pause. Haben wir sie mal über den Durchstrop passiert, ein bisschen mehr Pause. Und ansonsten brauche es relativ wenig Pause, weil die Haut schon relativ schnell regenerieren kann. Okay, also Regeneration auf jeden Fall machen. Und da gibt es so ein "Okay, worauf kann ich achten?", woran sehe ich das jetzt genug war? Ja, also generell die Haut sagt einem das schon. Die Haut ist unfassbar, reich an Sensorik. Das merkt jeder gerade an der Hand, der schon mal jemanden massiert hat oder der überhaupt Menschen fühlt. Da fühlt man schon wie stark unsere Haut an der Hand reagieren kann und weiß, was gut für sie ist. Also man spürt ja viel. Das heißt eigentlich und da muss man einfach glüger sein als der eigene Wille. Das ist immer leichter gesagt als getan. Wenn meine Haut mir sagt, hey, ist eigentlich genug. Wenn meine Haut mich in meiner Leistung schon begrenzt. Wenn ich merke, den Go habe ich eigentlich nicht mehr drin, weil meine Haut ist jetzt schon durch. Dann ist weitermachen an der Stelle eigentlich auch nicht angesagt. Wenn die Haut rosa wird, also wenn die nicht rosa wird aufgrund der Reizung, sondern wenn die so richtig so ein Baby rosa annimmt. Wenn man sieht das richtig einrisse Aufplatzung anfang, dass die Haut dünn wird. Das ist einfach der Punkt, wo man sagen muss, jetzt Pause. Weil den Zustand der Brauch bis die wieder da ist. Wenn ich mir die Hornhaut ein bisschen runderschrubbe, auch mal ein bisschen mehr. Das ist ja ein dauerhafter Prozess. Ich muss jetzt nicht drei Wochen warten, bis sie wieder da ist. Es passiert ja ohne Pause. Aber die Haut braucht dann ein, zwei, drei Tage, bis die wieder in so einen Ursprungzuschern kommt. Und wer runter auf die Baby Haut ist, der Brauch halt auch schon mal länger. Ich will nochmal auf die Kremse eingehen. Was kann es uns darüber erzählen, wie man quasi richtig einkremt? Also gibt es so was, wie morgens ist besonders gut, abends ist besonders gut, vor der Session nach der Session, was kann man dazu wissen? Ja, also generell kann man eigentlich schon mal festhalten. Das ist immer ganz gut, weil der Körper abends sich die Zeit nimmt für Reparaturprozesse. Das gilt ja so für Muskeln, das gilt so für die Haut, das gilt so für eine Erkältung. Abends, wenn der Körper zurück kommt, im Schlaf dann baut er wieder auf. Das heißt, abends ist schon mal gut. Wichtig ist, dass man direkt nach der Session im Prinzip für eine gute Hygiene sorgt. Das heißt, ordentlich die Hände waschen mit Seife. Und dann das ganze Chalk runterholt. Weil Chalk ist einfach problematisch, weil es unser Hautklima ein bisschen verändert, weil es eben auch eine mischanische Wirkung natürlich hat und weil es stark austrocknet und umso trocken, da ich die Haut mache, umso weniger kann die Haut sich wehren. Umso weniger kann die Haut, die nicht durchblutet ist in den oberen Schichten, sondern die nur regeneriert durch die Fusion, also durch die Wanderung von Flüssigkeiten und Zellen von A nach B. Wenn die trocken ist, das ist völlig logisch, dann geht das langsam her. Das heißt, da muss ich sofort rückfetten, da ist Kreme im Prinzip hervorragend, rückfeuchten und rückfetten, dass da wie eine Schutzschicht drauf ist. Und da kann ich gegen Abend, wenn das eine intensive Session war, vor dem Schlafen gehen, entweder nochmal Sat, ein richtiges Schicht drüber ziehen, wie wir das zum Beispiel mit den Skindisks machen oder kann auch nochmal Kreme, je nachdem, was ich für ein Typ bin. Also die Haut auch nochmal mit Nährstoffen versorgen, dass sie wirklich von beiden Seiten, ich sage mal attakiert wird, weil die Nährstoffe, die Wandern aus dem Körper inneren nach außen, und man kann sich vorstellen, dass dauerte Neweile bis sie wieder oben an der Oberhaut sind und wenn wir den Körper von oben damit ein bisschen unterstützen können, dann sollten wir das tun. Also mit Vitaminen, etc., alles, was die Zellen brauchen, um sich selbst zu reparieren. Das ist das Tolle, das können die und das können die auch recht schnell. Da ist so eine Nacht auch schon wertvoll. Und dann, wenn ich Verletzungen habe, die Haut auch entsprechend pflegen. Das heißt, auch da Nährstoffreich im Prinzip versorgen und auf mich achten. Also das vielleicht auch was, was ein bisschen unterschätzt wird. Da sind wir Kletterer halt auch gut drin. Jetzt bin ich geklettert, jetzt setze ich mich aus der Kletterhalle direkt an die Bar. Jetzt ziehe ich mir da noch drei, vier Bier rein, danach gehe ich auf dem Zeltplatz oder einen Bus schlafen. Das ist natürlich keine optimale Bedingung, um zu regenerieren. Die gesagt, kann man alles machen, es gar kein Problem. Aber das sind genau die Themen, wo auch wieder, das muss man auch realistisch sagen, ein Profit zum Beispiel anders ist. Du meinst, dass man sagt, okay, alcohol ist es auch nicht so geil zum regenerieren und so was? Genau, also alcohol ist natürlich auch eine Katastrophe für die Haut, das kann man nicht anders sagen. Der Schlaf ist extrem wichtig für die Haut, genauso die Ernährung. Also eigentlich alles Themen, wo drauf Profis her zum Beispiel achten, die wir oft gerne außer Acht lassen. Also ich liebe auch Tiefkühlpizza und Pizza. Ich habe zwei Kinder, ich schlafe auch nicht immer gut, aber das sind Dinge, die machen sich in der Haut bemerkbar. Das hat eine direkte Auswirkung, die ist auch nicht abstrakt, sondern die können wir letztendens sogar messen. Du hast jetzt das Thema Chalk schon angeschnitten, da wäre jetzt meine nächste Frage. Ihr habt auf eurer Webseite geschrieben, Chalk ist das am meisten Missverstand eine Hilfsmittel beim Klettern. Kannst du diese Missverständnisse nochmal aufdröseln, ein bisschen hast du es ja gerade schon gesagt? Ja, also was meinen wir damit, also als allererstes, man nehmen Leute Chalk gerne als Leistungsverstärker. Und da müssen wir sagen, dass Chalk kann keine mangelnde Kraft ersetzen. Wenn ich nicht die Kraft habe, einen Griff zu halten, dann macht das Chalk das nicht besser. Es ist auch keine Wunderwaffe, sondern es ist ein Hilfsmittel, um die Reibung letzten Endes zu vergrößern. Das heißt, uns ist zu erleichtern, gegen die Umweltbedingungen anzukämpfen, Feuchtigkeit, Feuchtigkeit auf der Haut. Und dabei kommt es weniger auf das Chalk an, Leute sind oft auf der Suche nach dem Chalk schlecht hin. Verstehe ich auch, sondern es kommt viel mehr auf das Wien an. Also wir reden viel über welches Chalk sollen wir benutzen, aber kaum einer redet darüber, wie ich das benutze. Wir reden immer viel auch über das Abwürsten, das ist volles richtig. Wir sollen Chalk immer von den Griffen entfernen, aber wir reden nie darüber, wie viel wir überhaupt auf die Kriffe aufbringen. Und da gibt es auch wieder das Thema Routine, es ist einfach ganz wichtig, wo man sagen kann, okay, das richtige Chalk für den richtigen Einsatz zweck für den richtigen Moment erleichtert das Leben sowohl des Kletterers, als auch das Kletterhalen bedreibert, für die Chalk auch immer eine Herausforderung ist, als auch der Mitklettern. Also das ist, glaube ich, so der Schwerpunkt beim Chalk, wo viele Leute Chalk quasi ein bisschen missverstehen, generell gilt eigentlich weniger als mehr. Wenn wir uns Chalk angucken, wie Chalk funktioniert, dann funktioniert Chalk im Prinzip, in dem es letzten Endsporen verschließt, in dem es ein bisschen Feuchtigkeit anzieht und auch binden kann und in dem es eine Trendschicht bildet. Und auch eine mischanische Wirkung hat, das sind ja im Prinzip kleine Körner auf denen wir reiben. Das ist ein Kanchor, aber umso mehr ich da drauf mache, dann kann ich mir das so ein bisschen übertrieben, gesagt vorstellen wie so eine Sandlawine oder so eine Schneehlawine, das fängt ja irgendwann auch an wieder Rutschiger zu werden, weil Korn auf Korn rollt ganz toll und genau dazu führt, wer viel Chalk erzeugt quasi das Gegenteil. Also weniger Grip. Genau, der erzeugt wieder weniger kripplich. Nehmen wir mal das Beispiel, die Chalker wollen zwar auch tronkender Hände, aber ein Turner steckt seine Hände in das selbe Chalk, in das selbe Magnesium-Kabonat wie wir. Ganz viel Chalk, also die haben ja richtig weiße Hände und der Rutscht um eine Metallstange, der erzeugt quasi genau das Gegenteil. Das tut ja ja aus gutem Grund. Und wir wollen halt nicht rutschen deshalb. Genau, wir wollen nicht rutschen und das tun wir mit dem selben Chalk. Also es ist das wie, nicht das was. Wann das jetzt schon die wichtigsten Learnings, die wir brauchen? Im Idealfall schon. Ich bin großer Fan davon Chalken im Chalkback an die Hose, das über zählige Chalkan die Hose nicht pusten, nicht im Chalkback ausklopfen, sondern auf der Hose imprinzip einmal kurz abreiben. Dann habe ich nämlich Reserve für unterwegs. Ich komme viel leichter an meinen Hosenbein, als irgendwo hinten in den Chalkback rein. Ich habe so fort eine perfekte dünne Schicht und dann bin ich fein raus. Das ist die Standard-Routine, sage ich mal. Wenn ich jetzt in Projekte gehe, so ist meine Routine zum Beispiel. Und sage ich, jetzt geht's um Performance. Dann stelle ich Rahmenbedingungen her. Ich mache das so. In der Halle ist das immer leichter. Händewaschen, das sollten wir sowieso vom Klettern tun. Aber dann wirklich bevor ich sage jetzt ist der ultimative Go jedes Minimum, jeder kleine Prozentteil zählt. Händewaschen, wenn ich kann, am besten mit Spüly, weil Spüly entfernt fett. Das Seife tut es nicht so gut. Da drauf Liquid Chalk, weil Liquid Chalk zieht durch den darin erthaltenen Alkohol einmal Feuchtigkeit raus. Und zum anderen zieht es tiefer in die Poren rein. Das ist dann meine Basis und dann besagte Chalk-Routine. Chalken, Hosenbein und Go. Das empfehle ich unseren Athleten vor Wettkämpfen, wo ich sage, hey, gehe genau da drauf ein, soweit du kannst. Weil genau das dann einen Unterschied machen kann. Aber in einer normalen Session muss ich mir nicht dauern, die Händewaschen. Da muss ich auch nicht ständig Liquid Chalk auch noch benutzen. Auch wenn Liquid Chalk den Hallen betreibern Freude macht, weil es natürlich viel weniger staubt. Wenn man so international guckt, in Frankreiches Pulver Chalk in vielen Hallen verboten. Die benutzen nur Liquid Chalk. Wo ich dann höre schon von Leuten, es gibt Leute bei denen Liquid Chalk sehr aggressiv an der Hand und für die wäre das ja dann gar nichts eigentlich. Genau, also Liquid Chalk ist definitiv aggressiv zur Hand. Es ist Alkohol und Alkohol trocknet aus. Also für einen trockenen How-Tube ist es nix. Bei uns ist da sehr beliebt das Cream Chalk. Das klingt immer für den Namen manchmal ein bisschen unglücklich, weil das so den Verdacht der Weckter wäre crem drin. Da ist keine crem drin. Sondern das, was der Alkohol tut, im Liquid Chalk diese Träger-Basis zu haben. Das macht dem Cream Chalk durch den speziellen Verschnitt Wasser. Das heißt, das ist quasi Wasser-Verschnitt. Das brauchen kurzen Moment länger zum Abtrocknen. Aber ich entziehe der Haut keine Feuchtigkeit. Der Haut-Typ, der auf Liquid Chalk im Fintlich reagiert, der kann quasi auch Chalk auf Wasser-Basis nutzen. Das ist zum Thema Chalk. Da machen wir erst mal einen Haken hinter. Über das Thema Haut-Fallen möchte ich sprechen. Du bist da schon drauf eingegangen. Und da habe ich noch Frage zu euch ein Weil. Das ist für mich ganz unbekanntes Terror. Ich finde es eher so ein bisschen unangenehm, den Gedanken bei den Horen hautzufallen. Kannst du sagen, warum macht man das? Warum sollte man es machen? Und wie? Ja, das ist auch wieder so ein Thema. Wann sollte man Haut-Fallen? Haut-Fallen sollte man, wenn man sehr dicker Horen haut hat. Das ist für den Harten-Haut-Typ quasi. Das ist für den Harten-Haut-Typ beziehungsweise, wo man das ein bisschen machen kann. Durchaus ist der Anfänger. Der kennt das Problem des sogenannten Fleppers. Das Abreißen einer ganzen Haut-Spiele, das kennt jeder Bollerein seinem Leben, das trifft häufig den Harnfänger. Die Haut reagiert einmal ganz arg, indem sie diesen Druck bekommt. Das erste Mal in ihrem Leben, in dieser Maße, dann reagiert die mit vermehrter Horenhaut-Bildung. Und dann hängt das auch davon ab, wo sind die häufigsten Flepper, die häufigsten Flepper sind im Bereich der Hand-Innenfläche. Die sind ja gar nicht so, also ich persönlich habe mir noch nie eine Schwiele oben an den Fingern abgerissen, sondern das passiert ja in der Hand-Innenfläche. Das passiert oft bei sehr großen Kriffen, oft bei Henkeln, weil die die Haut einmal komprimieren und verformen. Diese Dicken spielen, die Sorgen für Scherkrefte trennt sich die Unterhaut von der Oberhaut, das kann halt gar nicht leiden. Dann verliert die Verbindung zu ihrer Unterhaut und dann zereist sie wirklich. Und da kann man die Horenhaut ein bisschen runterfeilen, damit man genau diesen Teil reduziert. Das Problem bei Feilen ist, unsere Horenhaut ist je nach Stelle von wenige Zeltschichten bis mehrere Millimeter dick. Jetzt ist so eine feile, relativ unpräzise. Und jeder reiz, den ich auf Haut setze, fördert ja wieder was. Das heißt, wenn ich will, dass Horenhaut weggeht, dann muss mir auch klar sein, beim nächsten Mal wird da wieder mehr Horenhaut wachsen. Ich komme in so eine Spirale rein, die im schlechtesten Falle negativ trennt bildet. Und da muss man vorsichtig sein, es gibt viele sehr starke Kletterer, die sehr viel feilen. Man sollte probieren, das Feilen zu reduzieren. Feilen hat nur dann Wert, wenn ich wirklich Stellen habe, die zum Abscheren neigen, die wirklich reißen oder platzen, weil sie zu hart sind. Und das eigentlich sollte, dass ein Akut-Thema sein und nicht dauerhaft irgendwie, dass ich ständig feilen muss. Sondern das sollte nur stattfinden, wenn ich wirklich sage, okay, diese Hautstelle stört mich, die muss jetzt weg. Und dann sollte die auch so fein wie möglich weg. Also wer da mit aller gröbsten Mitteln dran geht oder mit Kata-Messer oder mit Rasiermesser, das machen auch einige, das machen auch die Profis, weil die eben so eine harte Haut haben, die können das auch. Aber da ist sehr viel fein gefühl von Nöten und ich kann mir natürlich auch so kleine Kanten da rein arbeiten und die machen es eigentlich nur schlimmer. Also feilen nur, wenn wirklich dicker Horn haut da ist, die weg muss, die zu hart ist, die auch schon unangenehm ist, das ist eigentlich noch das leichteste Hilfsmittel zu merken, wenn das irgendwie unangenehm ist. Auch gerade am Griff, man spürt diese Scherkräfte üblicherweise vorher. Also es wird die meisten Kletterer hatten, man fläpper und können sich an dieses Gefühl ganz gut erinnern. Also so wie über eine Tafelkratzen mit den Finger-Nägen so fühlt sich das bei mir an, wenn ich da dran denke, das spürt man vor. Da kann eine Feile angezeigt sein, wo es ein bisschen anders ist, zum Beispiel, wenn ich so bunten hatte, die nachwachsen. Sei es an den Fingern oder irgendwelche Kanten, die nicht richtig klats sind. Da kann ich gut vorsichtig runterfeilen. Ich habe das sehr oft am Daumen, das so am Finger-Nagelübergang mit die Horn haut quasi richtig einreist. Da kann man mal weichfeilen, damit die Haut da in der Lage ist auch wieder ordentlich nachzuwachsen und sich nicht so kanten bilden. Also man kann das sehr gezielt benutzen, aber oft ist es so, Leute, die einmal angefangen haben zu feilen, hören eigentlich nicht mehr auf. Ich finde es ja spannend, dass das Profi so viel feilen. Ist es denn so, dass die Leute deshalb Profi sind, weil sie einfach diese Harte haut haben? Also ist das sozusagen ein begünstigender genetischer Faktor, der ein Profi-Portler oder einen sehr guten Kletterer klärtere Ausmacht? Puh, das ist jetzt eine knifflige Frage. Ich würde mich mal ganz weit aus dem Fenster lehnen und das ist wirklich nur aus dem Fenster lehnen. Der Profi-Sportler, der am Ende der menschlichen Leistungskabazität ist, nehmen wir mal den Alex Megos. Der ist aufgrund seiner Leistung, seines Trainingsfleises, seines Talents ist der Profi, aber auch, weil er passende genetische Voraussetzungen hat und da wird auch haut eine Rolle spielen. Ich fand das Plus bei der Aussage gerade so spannend, dass du meinst, die haben halt diese Haut. Ja, die haben halt auch eine wahnsinnig regenerationsfähigkeit. Also die ist teilweise antreniert, weil sie es auch seit der Jugend machen, die ist teilweise genetisch. Also da trennt sich sozusagen die Spräu vom Weizen. Die sind ja nicht ohne Grund Profis. Okay, Kenny, nächster Punkt, der mir besteht, ist TAPEN. Was macht denn TAPEN mit unserer Haut? Ist es was Gutes? Ist es auch etwas, wo wir aufpassen müssen? Wann? Wie machen wir das am besten? Ja, TAPEN ist so ein Klassiker. TAP sieht man überall und alle gefühlt TAPEN ständig irgendwelche Bänder und Finger und haben da irgendwelche Verletzungen. Was oftmals, wenn man TAPEN medizinisch betrachtet, da kann ich sehr gut, ich weiß gar nicht, ob du den mal zu Gast habtest, den Volker-Schöpfel. Ja, der hat dazu auch wirklich sehr gute Forschung betreibt, der hat dazu tolle Literatur verfasst. Da stellt man fest, eigentlich wird zu viel getäppt. TAPEN sollte wirklich nur im Umfeld einer Verletzung stattfinden und nicht präventiv. Also wenn ich's präventiv nutze, dann sollte es nicht nutzen, um meine Ringbänder zu stützen, weil die sollten sich im besten Falle selber stützen. Sondern dann sollte es nutzen, um meiner Haut vielleicht mal ein Bisselzeit zu verschaffen. Das kann ich machen, dafür ist TAPEN da. Wenn ich merke, oh, jetzt gerade hier die leisten sind scharf oder der Sloper, der zieht's mir wirklich vom Mittelgelenk oder so. Da kann ich mal gut TAPEN drum machen, dünne Lage TAPEN drum, dafür ist TAPEN wunderbar. Ich muss mir aber im Klaren sein, dass natürlich ein TAPEN um so doller als klebt, das ist immer ganz beliebt. Die Leute wollen am liebsten des TAPEN die Haut mit abreist, weil um so besser das klebt, um so bliniger muss man nachtapen. Da sagen wir ganz klar ein gutes TAPEN klebt auf TAPEN und nicht auf der Haut. Ich beantwo die Haut ja schon wieder. Und das kann als Leistungsverstärker mal gut sein und das wird immer dann problematisch, wenn das zu so einer Routine wird. Also eine gute Routine ist TAPEN nicht. Ich sollte nicht jedes Mal meine Hauttapen müssen, weil dann letzten Endes die Haut auch nicht den Reiz kriegt, Hornhaut zu bilden. Also dann wirklich wieder dagegen, gegen das, was ich eigentlich will. Aber so ein Kick-off-Wochenende ist halt einfach auch ein wunderbares Beispiel. Da muss performt sein, da kann ich TAPEN. Da kann ich mal eine Fingerspitze TAPEN, was eigentlich oft ja nicht so sinnvoll ist, weil es ja mal ein bisschen blöd zum Klettern so eine getapete Fingerspitze. Aber wenn die Haut genau da schlapp macht und der Go muss es nochmal sein, dann kann der TAPEN macht da durchaus Sinn. In der Nachsorge auch, wenn ich eine Ringbandverletzung hatte oder überhaupt Fingerprobleme hatte, dann kann ich TAPEN. Das kann auch monate dauern. Ich glaube, muss mal seine Bücher lesen. Ich glaube der Volkerschöpfel sagt, irgendwas um die sechs Monate nach einer Ringbandverletzung. Da sind die Mediziner eher gefragt als ich. Aber dieses Preventive, was wir oft sehen, das erzeugt eher so eine Spirale. Und das stürzendes Ringband, dann wird das Ringbandletzen endes schwächer, weil es sie Kraft nicht erfährt, dies braucht, um sich zu regenerieren oder zu wachsen und dann endlos Spirale. Gut, Kenny, dann können wir jetzt zu der Frage kommen, die ja auch zu euren Bestoff-Fragen gehört. Das Thema schwitzige Hände. Meine Frage wäre, was hilft denn Menschen mit Schwitzinghänden? Und wir nähen mal gleich die Frage rein, die euch immer wieder erreicht. Antischwitzmittel bringt ihr mal sowas heraus. Also vielleicht kannst du gleich beides in einem Verarzt. Ja, das kann nicht tatsächlich. Denn die Frage nach dem Antischwitzmittel beantworten wir im Regelfall mit Nein bringen wir erst mal nicht raus. Das hat einen simplen Grunde, es ist einfach nicht gesund. Als wir können nach derzeitigen wissenschaftlichen Stand, sind die Antikranspiranze die wirklich stark wirken und der Hand entgegen wirken könnten, sind im Regelfall auf Aluminium-Basis, da sind verschiedene Aluminium-Salze drin und das ist einfach nicht gesund. Und das widerspricht unserem Ethos zu sagen, wir bringen etwas raus, was oder umständen von der europäischen Union sogar teilweise als Krebs auslösend betittelt wird. Das heißt jetzt nicht, dass man mit dem Antikranspirant grebskriegt, das natürlich nicht. Aber das ist gegen unsere Philosophie, das möchten wir nicht. Was viel helfen kann, wenn man das auf lange Sicht betrachtet, dann müssen wir sehen, warum schwitzen wir und warum schwitzen wir an den Händen. Das liegt zum einen einfach mal an der Biologie, der Sympathikus wird aktiviert, wenn wir Sport machen, das heißt unser Feider-Flight-Modus, auch wenn wir das gut finden, aber am Ende unser Körper reagiert und unser Körper reagiert, dann mit verstärkt der Thermoregulation und dazu gehört das schwitzen. Auf der Hand haben wir wenig talktrühsendlicher bereits gesagt, das heißt, wir haben auch gar kein Gegenspieler zu der Feuchtigkeit, die wir generieren. Das heißt, gerade da zeigt sich das besonders. Das heißt, wir müssen erst mal gucken, da muss man leider sagen, die Anzahl der Kletterer, die von sich behauptet, schwitzige Hände zu haben. Und die Definition im Medizin, was zu schwitziger Hände sind, die gehen leider massiv auseinander. Wir haben nicht zu schwitziger Hände, wir haben normale Hände, wir hätten nur gern weniger Schweiß. Das kann man glaube ich so festhalten. Wir können an verschiedenen Punkten arbeiten. Erst mal ist es wieder Haut und Stress, die wirken unmittelbar zusammen. Das heißt, wenn ich meinen Stress, sei her positiv, sei ja negativ reduziere, also durch besseren Schlaf, bessere Ernährung, Ausdauer, Sport um meinen Kreislauf zu stärken, wenn ich an meiner Züchen ein bisschen arbeite, das heißt nicht in Boulder zum Beispiel reinsteiger oder so. Dann wird es das Schwitzen schon an sich reduzieren. Dann kommt die Haut-Hükjähne, das heißt, vor dem Bouldern abwaschen, wenn man sehr stark schwitzige Finger hat, auch mal mit Spüle abwaschen, um wirklich so eine richtige Schicht, der der obersten Schichte runterzuziehen, wenn es zu schwitzig ist, die bessere Chalk-Routine entwickeln, nicht zu viel Chalken, weil Chalk bindet ja auch Wasser, das heißt, wenn ich ewig nach Chalke, dann hat das Wasser, was nachkommt, auch gar keine Chance irgendwo zu vergehen, das, was wir dem Chalk am Fels zum Beispiel vorwerfen, das ist da schwierig, stellen erzeugt, das tut es ja auf der Hand auch. Also da ein bisschen weniger Chalken und dann muss man ganz klar sagen, stärker werden. Ich weiß, das ist immer die Unbequemarantwort, aber es ist ganz selten der Fall, dass man sagt, Boah, der Schweiß war jetzt der ultimative Killer am Boulder, vielleicht sind das die letzten drei bis vier Prozent, an denen man zwar arbeiten mag, aber das sind ja oft die kurzen Antworten, die wir suchen, aber vielleicht braucht man mehr Training. Das ist jetzt eine sehr, ich sag mal, gehessige Meinung, aber das merke ich an mir selber immer, wenn ich es auf außen schiebe und sage, es war der Schuhe, es war meine schwitzige Hand, das war der Griff, es zu feuig, die Temperatur stimmt nicht. Dann ist das, ich spreche jetzt mal für mich ganz oft eine Ausrede für, eigentlich bin ich gerade nicht da, wo ich für den Boulder sein müsste. Und ich möchte aber noch mal reinwerfen, weil du hast ja gerade gesagt, es gibt die Leute, die sagen, ich habe so super schwitzige Hand, das kann aber andere Gründer vergeben. Alle, die aber wirklich sehr, sehr stark schwitzige Hände haben, weil das ist ja auch, also ich glaube es gibt sogar ein Krankheitsbild dafür. Das gibt es, das gibt es, genau. Ich glaube, für die sollten wir sagen, die ihr seid jetzt nicht gemein, so bei euch ist es noch mal was anderes. Definitiv, also die Leute, die kennzeichnet sich übrigens dadurch, dass es da auch in ruhigen Situationen manchmal dazu kommen kann, dass das Wasser an den Händen wirklich runterläuft. Ich glaube, man nennt das Hübergüterirose. Das ist ein medizinisches Krankheitsbild. Das sprechen wir natürlich nicht an. Diese Leute haben einen Vorteil von Antitranspiranten. Das muss man einfach sagen, die bekommen die auch vom Arzt, dem Regelfalle verschrieben. Die brauchen die auch nicht nur beim Klettern, die merken, dass sie im Alltag. Das sind die Leute, die sich oft schon die Hand an der Rosa abwischen, bevor sie jemand anderem die Hand geben. Und nicht weil sie aufgeregt sind, sondern weil das ihr Alltag ist. Für die, die es haben, ist es echt, echt anstrengend. Ich habe da mal eine Podcast-Geräume zu gehört. Das ist schon ein Heavy. Dann hätte ich nur eine Frage. Gibt es eigentlich eine Möglichkeit, seine Kletterotine irgendwie zu ändern, um Hautschonen dazu klättern? Also all das, was wir jetzt gesagt haben, so eine. Wir schrubeln ja unsere Hände irgendwie ständig runter an den Griffen. Haben auch Handverletzung, Hautverletzung und so. Kannst du sagen, es gibt Klettertechniken, die vielleicht ein bisschen netter zu unser Haut sind? Sicherlich ist gerade das New-School-Boldern mit Sprüngen und so was sehr hautfordern. Zumindest, wenn man es nicht so gut kann. Also ich bin so jemand, ich kann das wirklich unfassbar schlecht. Und ich leite da drunter regelmäßig. Also werde ich mal so Sprünger und Dinos und so was einbaue. Dann ist das auf jeden Fall hautintensiv. Das ist vielleicht am Ende einer Session nicht der optimale Zeitpunkt. Wenn ich merke, okay, ich habe hier jetzt so ein Boulder, der ist sehr sloberig, der kostet mich viel Haut. Dann sollte ich vielleicht da nicht bis ans Limit gehen. Weil oft ist es ja auch so, dass wenn ich merke, dass meine Haut zu einem entscheidenden Faktor wird, dann wird die ja nicht mehr besser. Wenn die Haut runter ist, dann ist danach selten, es der allerbeste Go zu finden. Das ist einfach so. Das Chorken ist weiterhin ein riesen Thema. Weniger ist da mehr. Umso mehr ich Chorke, umso aggressiver ist das für die Haut. Und oft ist das ja so ein Compensation-Schema. Wir sind länger in der Session, die Haut wird dünner. Sie wird unangenehm, also schmieren wir mehr Chorg drauf, in der Hoffnung noch was rauszuholen. Weil die Haut reagiert ja so fort. Die Hornhaut geht runter und die Haut reagiert mit mehr Schwitzen. Das ist für die ein Schutzmechanismus. Die braucht ja einen Schutz vor der Umwelt. Und dann kommen wir wieder in so eine Teufelsspirale. Beständig pflegen, es ist das Wert vollste. Und da reden wir wirklich mal von dem Körper auch Zeit, über Wochen, Monate zu geben, eine Routine zu entwickeln und anzunehmen. Und da auch wirklich in die Themen zu gucken, essen, schlafen, ausreichend trinken. Die Haut ist einer der bedürftigsten Organe, was Feuchtigkeit angeht, viel trinken, ausreichend trinken. Immer sinnvoll. Ruhe Tage einfach wirklich akzeptieren. Das dauert so lang wie es dauert. Rauchen, das ist glaube ich ein Punkt, den haben wir noch gar nicht getannt. Rauchen ist extrem schlecht für die Haut, Alkohol. Das heißt, wenn ich all diese Einwirkungen auch habe, natürlich kann ich jetzt sehen, um Raten aufzuhören zu rauchen. Aber es ist ja nicht immer realistisch. Dann sollte ich mir aber überlegen, wiefern ich da vielleicht einen Gegenpol erzeuge. Wenn ich denn an meinem Hautthema arbeiten will. Wenn das besser werden soll, dann muss ich irgendwelche Dinge ändern. Okay, ja, ich mein, das fand ich jetzt eigentlich als Abschluss schon richtig schön, dass wir nochmal allgemein sagen, auf die Gesundheit in allen möglichen Bereichen zu achten, bringt immer was und eventuell sogar für deine Hautwimtlettern. Und ich gucke nochmal auf den Zettel von den Dingen, die du mir am Anfang gesagt hast, was die Leute am meisten fragen, ob wirklich alles abgehakt haben. An die Schwitzmittel haben wir. Was ist das beste Chalk? Jetzt hast du nicht gesagt, was das beste Chalk ist, sondern wie man mit dem Chalk richtig umgeht. Weil du meintest, es kommt nicht auf das Chalk an, sondern wie man es benutzt. Auch sehr gut. Und dann hat es so noch gesagt, die Leute kommen, weil ich habe zu viel Hornhaut oder zu wenig Hornhaut, was kann ich tun. Aber auch da sind wir ja im Detail an einigen Stellen reingegangen. Dieses zu viel Hornhaut, wo du gesagt hast, na ja, wenn du jetzt anfängst, da immer abzufallen, dann bildet die immer neue, bildet die immer neu, ist auch nicht so cool. Zu wenig Hornhaut, kann man da eigentlich was machen? Ja, kann man schon. Also da ist gerade die Pflege auch wieder wichtig, damit die Haut schneller regenerieren kann. Weil generell muss man erstmal sagen, die Hornhaut will gebildet werden. Körper will auf dem Prozess des Kletterns reagieren. Zu wenig Hornhaut ist manchmal ein Anfängerproblem, die oft das sagen. Da kann man ganz klar sagen, mehr Rest Days, damit die Hornhaut auch wirklich Zeit hat, erst mal überhaupt nachzuwachsen. Oder auch nach einem harten Kletterurlaub oder nach einer intensiven Kletterzeit. Definitiv die Rest Days mal ein bisschen auszudem. Dann kommt das von alleine und dem Körper die Möglichkeit geben, auch Hornhaut aufzubauen. Und wer immer nur kleine Leisten zieht, der muss sich auf Ver Augen führen. Der wird aufs Lopern wenig von der Hornhaut merken, weil er da keiner hat. Also ein allgemein aufgestellter Kletterer zu sein ist er auch für die Hornhaut am besten. Okay, Kenny, dann lassen wir das Haut-Thema jetzt beiseite. Obwohl ich weiß nicht, ob das Schafs in die letzte Frage doch noch mit reinzubringen. Wir gucken mal. Die Schlussfrage hier im Techniker-Bohl der Bundesliga-Podcast, das ist die Frage zum Thema "Perfect Unperfect". Wir neigen ja dazu, Dinge perfekt machen zu wollen, setzen uns dann auch mal unter Druck. Und es kann sein, dass wir davon überrascht werden, dass Dinge vielleicht auch anders gut sein können, selbst wenn sie nicht perfekt sind. Hast du als Kletterer mit dem Thema "Perfectionsdruck" zu kämpfen und hast du Wege gefunden mit umzugehen? Oder hast du sogar Beispiele, wo du gemerkt hast, der muss gar nicht perfekt sein ist, aber trotzdem gut. Ich habe über die Frage schon oft nachgedacht, wenn ich bei dir im Podcast höre, ich finde zu Schlussfragen. Ich bin kein Perfektionist per See, das muss ich auch sagen. Allerdings bin ich extrem schlechter, drin mit Scheitern umzugehen. Das ist was da arbeite ich schon mal ganz leben dran, das kann ich nicht leiden. Und wenn ich auf ein Ziel wirklich arg fokussiert bin, dann naig ich auch dazu es zu betreiben. Und für mich ist ganz präxam bei meiner erste 7a im Leben. Da habe ich so viel drauf hingewarbeitet auf meine erste 7a im Fels und die ist nie gefallen. Obwohl ich auch alle drum herum gesagt habe, eigentlich du stehst doch da so viel drüber. Ich habe mir so sehr selbst im Weg stand mit diesem Druck, dass ich irgendwann aus versehen, eine 7a-Bluss geklettert bin. Das war gar nicht die 7a, die ich mir vorgenommen hatte. Es musste ein Grad höher sein, um einen Grad tiefer zu kommen, damit diese Befreiung erstmal da ist. Und da habe ich eigentlich, ich habe das hauptsächlich durch meinen Sohn, durch meine Kinder gemerkt. Wenn man mal ohne Druck an Sachen rangeht, ich bin ja so ein Gipfeljäger, ich will mal schnell und hoch und hoch auf ein Gipfel. Und wenn man der Kinder hat, weiß es, das kann man haken, den Prozess mehr zu akzeptieren. Und das finde ich auch ganz interessant, wenn man sich mit Profis unterhält. Ein Profi kommt im Regelfall nicht auf die Idee, eine einzelne Session zu bewerten und zu sagen, also am Montag, das war gar nichts in der Halle. Sondern die sehen da viel mehr den Prozess und sagen hier, an dem Tag lief das gut und das nicht so gut. Und das bringt mich auf meinem Weg zu einem Ziel irgendwo hin. Und das finde ich ein ganz spannender Ansatz, den ich auch probiere, mehr einzubringen. Es ist für uns als Weekend Warrior manchmal ein bisschen schwierig, weil wir oft sagen, dass es dieser 1, 2, 3 Tage, die wir überhaupt nur haben. Und dann wollen wir das Maximum rausholen, aber das Maximum klettert eine so langlebiger Sport, man kann mit 50, 60, 70, 80 noch klettern. Wir haben doch Zeit. Entspannung wäre besser, auch für die Haut. Um das Hautthema mit reinzubringen. Werbung, hast du dich auch schon mal gefragt, in welchem Bereich du dich zu sehr unter Druck setzt und ob das wirklich so sein muss? Sei es bei Schönheit im Job oder im Sport. Der Wille perfekt zu sein ist allgegenwertig. Doch was wäre, wenn wir uns von diesen Erwartungen befreien könnten? Im TK Podcast ganz schön unperfekt mit Luisa Dellard sprechen wir genau über diese Themen. Hier gibt es echt histories statt Fakefilter. Ob beim Training oder im Wettkampf, erstes völlig okay, wenn nicht alles perfekt läuft. Manchmal ist es einfach besser, sich den Druck rauszunehmen und einfach zu genießen. Hör jetzt rein in ganz schön unperfekt. Für mehr Selbstakzeptanz und Spaß im Sport. Verfügbar überall, wo es Podcasts gibt. Die Techniker, immer besser für dich. Werbung, Ende, Kenny. Danke für das coole Gespräch und die Insights zum Thema Haut. Ich glaube, wie schon gesagt, jeder wird sich da so ein bisschen mit seinem Haut-Typ wiedergefunden haben und kann hoffentlich was mitnehmen für sein kletter Boilerleben. Danke dir. Ich danke dir. Das war es für diese Folge im Techniker-Bohlabhundis-Liga Podcast. Danke an mein Gast, Kenny Kirstges. Viel Spaß beim Boilern, in Wiesbaden. Und wir hören uns wieder zum nächsten Spieltag im Active-Gaden weiblingen. [Musik]
Podcast Summary
Key Points:
Die Haut an den Händen (Leistenhaut) unterscheidet sich grundlegend von der Haut am restlichen Körper, da sie keine Talgdrüsen besitzt und anders aufgebaut ist.
Für eine effektive Hautpflege beim Klettern ist es entscheidend, den individuellen Hauttyp (z.B. trocken, schwitzig, Mischhaut oder hart) zu bestimmen, da Pflegebedürfnisse stark variieren.
Haut regeneriert sich von innen nach außen in einem etwa 2-4-wöchigen Prozess; aktuelle Hautschäden sind Resultat vergangener Belastungen, daher wirkt Pflege immer zeitverzögert.
Die Auswahl einer Kletterhalle als Bundesliga-Standort hängt von Faktoren wie Größe, vorhandener Community und geografischer Lage ab, wobei Regionalligen helfen, mehr Menschen Wettkampferlebnisse mit geringerer Anreise zu bieten.
Summary:
Der Podcast behandelt zwei Hauptthemen: Hautpflege für Kletterer und die Auswahl von Hallen für die Techniker-Boulder-Bundesliga. Zunächst wird erklärt, dass die Haut an den Händen (Leistenhaut) eine spezielle Struktur ohne Talgdrüsen hat und sich von der restlichen Körperhaut unterscheidet. Für eine sinnvolle Pflege ist es essenziell, den eigenen Hauttyp (trocken, schwitzig, Mischhaut oder hart) zu identifizieren, da die Bedürfnisse stark variieren. Die Haut regeneriert sich in einem Prozess von innen nach außen, der etwa 2-4 Wochen dauert, weshalb aktuelle Schäden oft auf vergangene Belastungen zurückgehen und Pflegeeffekte zeitverzögert eintreten.
Zudem werden Einblicke in die Planung der Bundesliga gegeben. Bei der Auswahl von Hallen als Wettkampforte spielen Größe, bestehende Community und geografische Lage eine zentrale Rolle, um sowohl Athleten als auch Zuschauer einzubinden. Um Regionen mit weniger Hallen oder geringerer Bevölkerungsdichte abzudecken, werden Regionalligen etabliert, die mit kürzeren Anreisen ein gutes Wettkampferlebnis ermöglichen. Hallen profitieren von der Bundesliga durch zusätzliche Eintritte und die Präsenz von Spitzenathleten, was die Sportentwicklung fördert.
FAQs
Bestimme, ob du trockene, schwitzige, Mischhaut oder harte Haut hast, da jeder Typ unterschiedliche Pflege benötigt. Berücksichtige Faktoren wie Ernährung, Schlaf und Umgebung, die deine Haut beeinflussen.
Bei zu viel Hornhaut solltest du vorsichtig überschüssige Haut entfernen, ohne die darunterliegenden Schichten zu verletzen. Bei zu wenig Hornhaut ist regelmäßige Pflege mit feuchtigkeitsspendenden Produkten wichtig, um Rissen vorzubeugen.
Die Wahl des Chalks hängt von deinem Hauttyp und persönlichen Vorlieben ab. Probiere verschiedene Sorten aus, um herauszufinden, welches am besten Feuchtigkeit bindet und Griffigkeit bietet.
Haut wächst von innen nach außen, ein Prozess, der 2-4 Wochen dauert. Abnutzung beeinflusst zukünftige Hautschichten, daher ist vorausschauende Pflege entscheidend, um Schäden zu minimieren.
Hallen profitieren finanziell durch zusätzliche Eintritte und erhöhte Sichtbarkeit. Sie tragen zur Sportentwicklung bei und können starke Athleten sowie eine engagierte Community anziehen.
Wichtige Kriterien sind ausreichend Platz, Lage in bevölkerungsreichen Regionen und eine unterstützende Community. Proaktive Bewerbungen der Halle erhöhen die Chancen erheblich.
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