"Handelsblatt Disrupt" mit Sebastian Mattes.
Hallo und herzlich willkommen zur 18. Ausgabe von Handelsblatt Disrupt,
dem podcast über neue Ideen, Destruktion und die Macher der digitalen Welt.
Mein Name ist Sebastian Mattes und ich begrüße sie wie immer ganz herzlich aus unserem Podcaststudio hier in Düsseldorf.
Und das hören Sie heute bei "Handelsblatt Disrupt".
Wenn wir über die wichtigsten Player im Bereich künstliche Intelligenz sprechen,
dann sprechen wir über Google, über Facebook oder über chinesische Konzerne wie Alibaba.
Sehr selten sprechen wir in diesem Zusammenhang über deutsche Unternehmen und ich finde das ist ein Fehler.
Denn einem Unternehmen gelingt es sogar an Google heranzukommen,
zumindest was die Zahl der Forschungsveröffentlichungen angeht.
Die Rede ist von Bosch aus Stuttgart.
Bosch will schon bis 2025 praktisch alle seine Produkte mit künstlicher Intelligenz anreichern.
Das hat mich natürlich neugierig gemacht und deshalb sprechen wir gleich mit Christoph Pailo,
dem Mann, der das KI-Zentrum bei Bosch leitet und der in den nächsten Jahren 4.000 KI-Experten einstellen will.
Bosch war schon immer ein unglaublich innovatives Unternehmen
und es ist wahrscheinlich auch der Grund, warum es Bosch immer noch gibt.
Und KI ist jetzt eins der der wichtigsten Werkzeuge, die gerade entwickelt werden.
Und deshalb ist das nur folgerichtig, dass Bosch eben auch versucht,
sich dieses Thema zu eigenzumachen, anzueignen und wirklich in allen Bereichen und Produkten nutzen zu wollen.
Wenn ich ans Ruhrgebiet denke, dann denke ich viel zu oft an Arbeitslosigkeit,
an sterbende Innenstädte und ja auch an einen mislungenen Strukturwandel.
Doch offenbar ist dieses Bild nicht ganz richtig.
Das meint zumindest der Chefredakteur des Branchenblocks deutsches Start-ups Alexander Hüzing.
Und deswegen hat er jetzt ein Buch geschrieben mit dem durchaus interessanten Titel,
wann Grasen endlich einhörner an der Emscher.
Könze Land sollte einfach sehen, dass in den vergangenen 5 Jahren im Ruhrgebiet
sehr, sehr viele Unternehmen entstanden sind.
Die sind der Jobmotor im Ruhrgebiet und nicht die Großkonzerni.
Im Anschluss daran ein Gespräch über die aktuellen Trends, die uns und die Wirtschaft derzeit bewegen
und zwar mit Oliver Heiden.
Er ist Chief Strategy Officer von Press Relations
und beobachtet deswegen von Berufswegen über welche Technologie Trends Medien derzeit am intensivsten berichten.
Wir glauben, inzwischen tatsächlich, dass die Millennials und auch die Nachfolge der Generation set,
dass die Unterumstände für die bestehenden Geschäftsmodelle wesentlich disrupter wirken könnten
als alle KI und Digitalisierung zusammen.
Sie hören Handelsblatt disrupt und nach einer kurzen Werbeunterbrechung sind wir zurück.
Um die Potenziale von künstlicher Intelligenz Wertschöpfend und gezielt zu nutzen,
muss sie Unternehmen eine ganzheitliche Strategie und ein klare Zielbild verfolgen,
um zur Data-Driven-Kompanie zu werden.
Die Experten von KPMG begleiten sie bei dieser Transformation hin zum innovativen Unternehmen der Zukunft.
Damit nutzen sie alle Vorteile, die Technologie und Umsetzungsstärke mit sich bringen.
Mehr als sie erwarten, Consulting von KPMG.
Weitere Informationen finden sie in den Show Notes.
Deutschland befindet sich er bekanntlich in einer digitalen Auffoljagd.
Viele Pessimisten bezweifeln sogar, dass unser Landteil überhaupt noch Chancen hat.
Zu den Optimisten gehört der Chef des neuen Center for Artificial Intelligence von Bosch Christoph Pilo.
Der Herr über, wie manche glauben, die Zukunft von Bosch, arbeitet im sogenannten Cyber Valley.
Also dort, wo Großkonzerne wie Daimler, Porsche oder Amazon,
an einer der größten Forschungsinitiativen in Europa zusammenarbeiten.
Genauer mitten in Baden-Württemberg.
Ich habe ihn angerufen, weil ich wissen wollte, was passiert eigentlich in diesem Bosch Center
vor Artificial Intelligence abgekürzt B.C.A.I. Hallo Herr Pilo.
Herr Mathes, hallo.
Mit dem Zentrum für künstliche Intelligenz haben Sie ja einen wahnsinnigen Auftrag.
Sie wollen die Weltspitze jagen.
Es geht um zukünftig tausende Arbeitsplätze, Millionen von Euro und irgendwie auch um die Zukunft von Bosch.
Wie fühlt sich das an, wie ist das für Sie persönlich so ein Projekt zu leiten?
Großerartig.
Das ist also mein interessantes Job, den ich damals hatte.
Obwohl ich da eigentlich schon immer sehr verwöhnt war und viel Glück hatte.
Das ist wirklich genial und faszinierend.
In einem Unternehmen wie Bosch, künstliche Intelligenz, überall etablieren zu können,
künstliche Intelligenz in alle Geschäftsprozesse und alle Bereiche und Produkte zu bringen.
Das ist eine wahnsinnig faszinierende Aufgabe.
Und ich treffe unglaublich interessante kompetente Leute.
Und konnte hier schon mit Unterstützung von Bereichen, von der Geschäftsführung ein unglaubliches Team aufbauen.
Also für mich ist eigentlich ein Tag Weihnachten.
Sie sagen ja immer wieder KI ist für Bosch eine Schlüsseltechnologie.
Aber was bedeutet das eigentlich und wie verändert die Technologie das Unternehmen selbst?
Bis 2025 wollen wir alle unsere Produkte nicht nur vernetzt haben.
Sondern künstliche Intelligenz soll in diesen Produkten irgendwo implementiert sein.
Also die sollen eine gewisse Intelligenz haben.
Oder bei der Produktion soll künstliche Intelligenz eine Rolle gespielt haben.
Also Bosch malt es wirklich ernst mit künstlicher Intelligenz.
Und was wir wollen ist dadurch eigentlich den Menschen noch bessere Produkte geben zu können.
Also Produkte, die adaptiv sind oder die mitdenken.
Und dann für unsere Kunden und Partner noch größeren Wert haben.
Das klingt gut und fast wie ein gut gemachter Werbesport bis 2025 soll überall KI drinstecken.
Aber ist das ÖB realistisch? Nennen Sie noch ein paar Beispiele dafür, die das zeigen?
Ja, also wir sind zum Beispiel im Bereich hochautomatisiertes Fahren.
Es ist ja Bosch sehr stark unterwegs.
Und das sieht man übrigens auch an den Patentsdeck von Bosch.
Dass wir da auch schon vor der Gründung des BTI und gerade mit der Gründung jetzt ganz besonders intensiv sind.
Unterwegs sind und für diese Assistenzsysteme, die immer mehr von der Kochnitiven lasst, das Fahrrad wegnehmen.
Und ihnen unterstützen dafür, braucht man eben künstliche Intelligenz bei der Perception.
Also praktisch bei der Mustererkennung, Bilderkennung.
Und daraus dann Handlungsanwaltung für das Auto generieren.
Das ist künstliche Intelligenz pur. Oder bei allen Geräten, die adaptiv sind, auch im Haushalt zum Beispiel.
Oder eine intelligente Assistenzsysteme im Haushalt, wenn Maschinen miteinander kommunizieren.
Oder man denke an das Feld von Rasenmeeren oder Staubsaugerobottern für die Lokalisierung.
Also, dass sich die Geräte dann räumlich einordnen können und orientieren können.
Das ist auch künstliche Intelligenz pur.
Und dann natürlich im Bereich der industriellen Fertigung.
Das setzen wir auch sehr, sehr viel künstliche Intelligenz schon ein zur intern logistischen Optimierung.
Beispielsweise zur Produktionssteuerung. Oder dann eben auch zur visuellen Inspektion.
Das sind alles Beispiele wo künstliche Intelligenz heute schon eingesetzt wird.
Und wir produzieren natürlich dann im Fabriken auch mit künstlicher Intelligenz.
Dann Güter, das heißt, die dann heute schon unter zur Hilfenahme von künstlicher Intelligenz produziert wurden.
Und so sehen wir dieses zugegebener Maßen sehr ambitionierte Ziel für uns durchaus als realistisch
und als erreichbar an.
Aber wenn in allem was Boss produziert in 2025 künstliche Intelligenz drinstecken soll,
dann muss ja auch ein, zum Beispiel ein Dieselmotor in Zukunft von künstlicher Intelligenz gesteuert werden.
Wie soll denn das funktionieren?
Oh, das ist ein ganz schönes Beispiel.
Und das zeigt eigentlich auch, dass künstliche Intelligenz helfen kann,
sehr komplexe Prozesse für uns zu lösen.
Zum Beispiel Emissionsrevuzierung. Es ist tatsächlich so, dass wir daran arbeiten künstlich Intelligenz im Steuergerät herzubringen,
um damit den Schadstoffaustausstos quasi auf Null runterzubringen.
Das heißt, also die auch der Verbränungsmotor, das ist obwohl die Technik bekannt ist, da sind noch Hübe durch künstliche Intelligenz drin.
Das heißt, also wir können auch die Verbränungsmotoren noch wesentlich effizienter gestalten als heute durch künstliche Intelligenz.
Und das ist eins unserer interessantesten Projekte, in dem wir gerade sind.
Und das sieht sehr gut aus.
Was ist das für ein Projekt, die Emissionen auf Null zu denken, ist das dann das Emotionsfreie Auto?
Das ist mich so formulieren. Rechnerisch könnte man das praktisch auf Null bringen.
In der Praxis war das wahrscheinlich leicht drüber sein.
Aber wir sprechen darüber, die Emissionen und nochse Emissionen in erster Linie auf ein Maß zu reduzieren,
als heute unvorstellbar erscheint.
Wenn wir jetzt mal auf ihre Arbeit in dem Zentrum für künstliche Intelligenz schauen, was machen Sie denn da so den Tag?
Wie sieht denn so ein Alltag aus mit, was für Fragen beschäftigen Sie sich da?
Also der Alltag der ist spannender, kann er eigentlich nicht sein,
weil das Bochzentrum für künstliche Intelligenz müssen wir sich ungefähr so vorstellen, dass wir verschiedene Abteilungen haben.
Eine Abteilung in der ziemlich große, die beschäftigt sich mit Forschung und um künstliche Intelligenz.
Und versucht also auch die künstliche Intelligenz als Wissenschaft, als künstliche Intelligenz weiter zu entwickeln.
Und zwar genau in dem Feld, der für uns als Industrie auch sehr wichtig ist.
Und dann gibt es natürlich Bereiche, die sich um die Umsetzung kümmern.
Das heißt also das, was unserem Frau hat.
rausgefunden haben. Da versuchen wir das so bald wie möglich in Produkte zu bringen, früher dauerte
von Grundlagenforschung bis zur Anwendung in Produkten, das war ein Zeichraum, der konnte mal gut
zehn Jahre dauern und heute gerade im Bereich von softwarelastigen Systeme, mathematischen,
physikalischen und künstlicher Intelligenz, da schrumpft natürlich dieser Zeichraum und wir versuchen
dadurch, dass wir diese Teams möglichst verzahnt arbeiten lassen und dann auch mit den Geschäftsbereichen
diesen Zeichraum zu minimieren und auf ja wenige Wochen oder Monate zu bringen, bis das
einem Feld ist. Und wenn wir uns mal anschauen an was für Themen, die Kolleginnen und Kollegen dort
genau arbeiten, welche dieser Technologien werden denn die größten Auswirkungen auf das Leben
von Menschen, auf das Leben ihrer Kunden haben, vielleicht nicht jetzt aber in ein paar Jahren. Was sind
also die ganz großen Themen an den Sie arbeiten? Also das ist schon bekannt ist aber nach wie vor ein
richtig großes Thema, das hochautomatisierte Fahren. Das wird sich die Mobilität, wie wir sie heute
kennen, wahrscheinlich revolutionieren und das ist ein in zehn Jahren oder 15 Jahren wird der
komplette Mobilitätsraum anders aussehen als heute. Deshalb halt und das wird eben in alle Lebensbereiche
dann Auswirkungen haben. Wir sehen das ja heute bereits durch die Assistenzsysteme. Wie viel
Konzentration und kognitive Last von reduziert werden kann, also wie den Menschen es erleichtert
werden kann, auch lange Strecken oder Stau-Situationen, sobareien zu Meistern und möglichst Entspantungen
unfallfrei zu fahren. Das ist etwas, das hätte ich so selber vor acht Jahren nicht für möglich
gehalten den Stand, den wir heute haben oder dann auch textverstehende Systeme, also praktisch
Entscheidungsvorbereitende Systeme, die bei Analythik helfen können. Das kann ich mir auch sehr
gut vorstellen, dass das eben in weiten Bereichen auch unsere Zukunft verändern wird, die die
Flute an Informationen, an Möglichkeiten, die jetzt vorliegt, die noch sinnvoll als Mensch
kognitive zu durchdringen, ist sehr, sehr schwierig und da denke ich, es künstliche Intelligenz auch
ein sehr wertvolles Werkzeug um uns hierbei zu helfen und auch das wird ganz große Auswirkungen haben.
Können Sie mal ein Beispiel für so einen Fall geben, wo eine Technologie helfen kann?
Nehmen Sie die Veröffentlichung in Fachrichenbereichen, wie sagen wir Materialwissenschaften. Es gibt
so viele Publikationen dort, die von Menschen verarbeitet zu werden, sehr, sehr schwierig ist.
Sie brauchen wirklich dann ein großes Team von Materialwissenschaftlern, um alle Publikationen dann
ständig zur Kenntnis nehmen zu können und sehen zu können, was in die vielversprechende Bereiche
wo sollte man reingehen, was in Anregungen, die man umsetzen sollte und das ist nahezu nicht
machbar, das allein mit Menschen verfolgen und in dem Bereich gleichzeitig arbeiten zu wollen.
Hier Textverstehende Systeme zunehmen, die eine möglichst hochwertige Vorsortierung und
Hinweise vorgeben oder vielleicht auch so was schon wie Samarys erstellen können. Das ist
unglaublich hilfreich und macht diese Teams effizienter. Warum hat sich Borche eigentlich für den
Standort Deutschland entschieden? So eine Abteilung würde man ja eigentlich eher im Silicon Valley
erwarten, gerade auch im Hinblick was das autonome Fahren angeht, sind ja gerade die Unternehmen dort
viel, viel weiter, da wird viel ambitionierter gedacht, da sind mehr Tests möglich Dinge,
die in Deutschland bislang eigentlich undenkbar sind. Warum also Deutschland?
Na sie haben einen unnötig schlechtes Bild von Deutschland, hier sagen und Borche ist wirklich
da, wo die Talente weltweit sind und man muss sagen im Bereich künstliche Intelligenz und Informatik,
da ist Deutschland gar nicht so schlecht aufgestellt, wir sind hier in der Nachbarschaft von Tybing und
gerade in Tybing sind im Bereich künstliche Intelligenz mit Instituten, die Max Planck und auch
der Universität Tybing, dann wir ganz hervorragende weltweit führende Fachleute, also auch in Deutschland
findet erstklassige Forschung statt, die man, die mit der man sehr gut korporieren kann und man
findet erstklassige Experten so, das auch in Deutschland in KI zu investieren und in Deutschland
Talentere einzustellen für uns absolut Sinn macht. Aber wir machen das eine ohne das andere zu lassen,
wir haben natürlich auch Rose Teams in den USA, wir haben im Silicon Valley Teams, wir haben in
Pittsburgh, im EU ist ja auch eine der führenden Universitäten im Bereich künstliche Intelligenz,
auch mit dieser Kooperieren wir und haben Teams und auch in aufschriebenen Ländern, wie zum
Beispiel in Indien, haben wir nicht nur IT Teams, sondern auch KI Teams und in Israel sind wir,
das heißt, wo KI ist, wo Talentel sind, da versuchen wir in diesen lokalen Talentpool davon
eben auch zu partizipieren und gute Leute an uns zu binden. Aber gerade was das autonome Fahren angeht,
kann man ja nicht sagen, dass Deutschland, also dass die deutschen Straßen, sagen wir es mal so,
besonders weit sind, damit im Silicon Valley, ich denke jetzt an Waymo, zum Beispiel, wir haben
Unternehmen schon 10.000 von Kilometern, 100.000 von Kilometern hinter sich gebracht wird,
Erfahrung mit der Technologie gesammelt, da ist ja Deutschland doch noch ein bisschen weiter hinterher,
also diese Technologien werden eigentlich anders, wo viel schneller entwickelt, oder? Die Rahmenbedingungen
sind jeweils natürlich auch andere, die rechtlichen Rahmenbedingungen. Aber wir als Bosch sind zum
Beispiel auch im Silicon Valley mit eigenen Versuchsfahrzeugen unterwegs und fahren dort auch Kilometer ein.
Also das heißt, wir arbeiten an der künstlichen Intelligenz an vielen Standorten und versuchen,
dann natürlich auch die jeweiligen Möglichkeiten, die wir dort lokal haben, entsprechend zu nutzen.
Warum ist KI für Bosch eigentlich existenziell ein existenzielles Thema, wie ihr Chef Volk mal
denn einmal gesagt hat? Also wenn Sie sich die Geschichte von Bosch anschauen, hat Bosch eigentlich
immer versucht, die und erfolgreich versucht, die jeweils neueste Technologie einzusetzen für seine Produkte.
Und nicht nur einzusetzen, sondern eben auch weiter zu entwickeln. Bosch war schon immer ein
unglaublich innovatives Unternehmen und es ist wahrscheinlich auch der Grundbombs, Bosch immer noch gibt.
Und KI ist jetzt eins der der wichtigsten Werkzeuge, die gerade entwickelt werden und deshalb ist
es nur folgerichtig, dass Bosch eben auch versucht, sich dieses Thema zu eigenzumachen, anzuneignen
und wirklich in allen Bereichen und Produkten nutzen zu wollen. Das ist praktisch die Bosch DNA,
weiter vorgeführt und das ist in der Bosch DNA und das ist aber kein Selbstzweck für uns
Technologie, um der Technik wählen, sondern Technik soll den Menschen dienen. Das ist für
Bosch sehr wichtig, dieses Invented for Life oder Technik für das Leben, spiegelt eigentlich unseren
unserer Strategie und unser Selbstverständnis, jeder, dass wir hohe Technologie, dass wir die beste
Technik einsetzen sollten, um den Menschen das Leben besser zu machen, durch bestimmte Produkte,
die eben helfen, das Leben zu erleichtern oder zu verbessern. Und für uns spielt auch Ethik eine
gewisse Rolle und deshalb ist eben auch, beteiligen wir uns eben auch an dieser Diskussion Ethik und
KI, dass wir das KI eben nicht in Menschen gefeldet, sondern ein Werkzeug ist, ein wertvolles
Werkzeug für den Menschen. Mit diesen Komponenten, denke ich, kann sich Europa von anderen Regionen
durchaus, kann Europa durchaus eine eigene Vorgehen und eine eigene Adaption von KI für sich erreichen.
Bosch will ja bis 2021, 24.000 KI-Experten und ich habe gelesen 25.000 Software Spezialisten
einstellen, wie viele offene Stellen haben sie denn aktuell? Ich habe jetzt keine ganz
exakten Zahlen greifbar, aber ich kann ihm zoologisch dessen was sagen, das liegt eben da,
dass in KI wird bei uns nicht nur entwickelt, also im BCE wird es entwickelt und weiter entwickelt,
aber in vielen Bereichen wird es eben auch eingesetzt. Also wenn wir jetzt Einstellungen machen
im Bereich Software, dann ist das eben auch ein, ein der Felder auf die wir achten werden,
dass eben diese Anwendungskompetenz von KI vorhanden ist, weil das ist eben etwas, was man in
Zukunft bei der Softwareentwicklung generell brauchen wird und Softwareentwicklung ist eben auch
ein Feld, das für Bosch immer wichtiger wird und deshalb müssen wir da eben auch investieren
und werden bei allen künftigen Einstellungen darauf achten. Nehmen wir an, das klappt alles so,
wie sie sich das überlegen ist, Bosch kann irgendwann nur noch ein Software unternehmen? Nein,
mit Sicherheit nicht, aber Software, die kommt nicht.
von Software und Hardware, von intelligenten Dingen. Das setzt eben auch eine sehr hohe Software
Kompetenz voraus und da wird Bosch in Zukunft wesentlich mehr einstellen. Als er in der Vergangenheit
wurden, wenn wir so 15 Jahre zurückgehen, wurden gar nicht so viele Informatiker eingestellt und das wird
sich jetzt eben auch massiv ändern. Und all die Mitarbeiter, die diese Fähigkeiten nicht haben,
fliegen die dann raus in den nächsten Jahren? Bosch investiert sehr viel in die Ausbildung und
Weiterbildung der Mitarbeiter. Also wir haben auch intern Programme aufgesetzt und das
PCIE ist auch Teil dieser Aktion, um unsere Mitarbeiter zu schulen als Anwender von künstlicher
Intelligenz, künstliche Intelligenz zu verstehen, aber auch die Interlage zu versetzen, künstliche
Intelligenz für sich weiter zu entwickeln und für ihre Bereiche. Wir haben ein Bereich in
Abeline, heißt ja, der befasst sich genau damit. Wir machen Training für Führungskräfte,
für Mitarbeiter, für Arbeiter in unsere industriellen Fertigungen oder in anderen Forschungsbereichen,
die eben diese zusätzliche Kompetenz, die heute gebraucht wird, dass die vermittelt wird.
Der Historiker Harold James Schrieb ja mal die industrielle Revolution habe den Körper schlaf
gemacht. Die künstliche Intelligenz machen nun das selbe mit dem Geist. Würden Sie dem zustimmen?
Ja, also Nettesbormo, aber vielmehr auch nicht. Es gibt viele Methoden, den Geist schlaf
zu bekommen und den Körper auch. Dazu bräuchte man nicht im All KI. Wenn Sie an im Manuel
Kant denken, in seinem schönen Aufsatz, was ist der Aufklärung. Da klagt er über die
Faulheit und Träckheit des Denkens der Menschen und das Ende des 18. Jahrhunderts. Man könnte diesen
Mitleicht veränderter Formulierung, diesen Aufsatz eigentlich jeden Tag neu veröffentlichen,
gerne auch im Handelsblatt und würde wahrscheinlich begeisterte Zuschriften bekommen. Das heißt,
also dieses Phänomen, das man findet, die Menschen fordern sich zu wenig und denken zu wenig,
die sind unabhängig von der künstlichen Intelligenz. Die künstliche Intelligenz, wie gesagt,
ist eben ein Werkzeug und es obliegt uns eine optimale Zusammenarbeit, Mensch, Maschine und
Menschen künstliche Intelligenz zu finden. Wie wir die Werkzeuge einsetzen, ob wir trotz Werkzeuge
dann eben auch noch selber was machen, selber denken, dass das liegt in der menschlichen Verantwortung
und wie der Mensch mit Werkzeugen in der Geschichte umgegangen ist, da gibt es gute und schlechte
Beispiele. Ich hoffe, die künstliche Intelligenz wird ein gutes Beispiel werden. Was tun Sie so, um
ihren Geistfrisch zu halten? Arbeiter im BTI. Das setzt mich jeden Tag vor unglaublich faszinierende,
faszinierende Anforderungen und Problemstellungen. Und ich glaube, ich sehe hier in meinem Umfeld
niemanden, den ich, wo ich denke, der könnte in irgendwann mal durch eine Maschine ersetzt werden.
Das ist zu heterogen. Was ich sonst noch mache, ich lese natürlich viel, sehr viel fachlich,
um auf dem Laufen zu bleiben, aber natürlich hier auch hier die Angrenzenbereiche, um zu etik und
KI beschäftigt mich sehr die gesellschaftlichen Fragestellung. Und ich finde es natürlich auch spannend,
wie vielleicht zukünftig KI in der Politik und in Entscheidungsvorbereitung vielleicht
genutzt werden könnte. Deshalb, wenn man sich in diesem Umfeld beschäftigt, da gibt es, oder dafür
interessiert, da gibt es also eine Unzahl von Einzelbereichen, in die man noch gehen könnte,
mit denen man sich beschäftigen kann. Und das hilft möglicherweise so ein bisschen auch gegen
die Träkheit des Geistes. Träkheit des Körpers ist natürlich etwas, was da oft dann auf der Strecke
bleiben zu bleiben droht, aber da bietet Bosch zum Glück hier für seine Mitarbeiter selbst am Standort
in Renningen Fitnessstudios und unattraktive Maßnahmen, so dass man auch hier versuchen kann,
in einem gesunden Geist und gesunden Körper zu vereinigen. Aber das ist ambitioniert und das
kennt ja jeder selber, wie schwierig das im Alltag ist. Ganz herzlichen Dank, Herr Paolo, ganz herzlichen
Dank für diese Einblicke und auf bald. -Kamates, vielen Dank für Ihr Interesse, für Ihr Fragen und dann
hoffentlich bis bald. -Von Baden-Württemberg jetzt einmal mehr ins Ruhrgebiet, eine Region, in der zumindest
einen Mensch schon einhörner sieht und zwar grasend an der M-Shar. Das ist zumindest der Titel seines
aktuellen Buches und das hat mich natürlich neugierig gemacht. Deswegen habe ich Alexander Hüzingen
ins Studio eingeladen. Er ist Chefredakteur des Branchenblocks Deutsche Start-ups und beobachtet
seit vielen Jahren die deutsche Gründersäne und eben auch die Jungen Unternehmen im Ruhrgebiet.
Hallo, Alexander Hüzingen. Du bist ja Chefredakteur des Branchenblocks Deutsche Start-ups. Beschreibst
seit vielen Jahren die deutsche Gründersäne, damit bist du so eine Art Chronist des Aufstiegs
der Szene. Was fasziniert dich denn so an den Gründern? -Ich bin quasi der Dinosaurier, der
Start-up-Sene. Was fasziniert mich? Also aus journalistischer Perspektive fasziniert mich einfach,
dass immer wieder Leute kommen, immer wieder Gründer kommen, die wirklich völlig neue Ideen haben.
Und dass sie die Szene halt komplett wandelt. Also vor 20 Jahren war die Szene noch ganz anders aus,
war kleiner, die Leute kanden sich fast alle persönlich. Es gab nicht so Themen wie Fintech,
Inshotech und andere Dinge, wie ich es guter, die gerade angesagt sind. Das heißt, es wandelt sich
alles sehr stark. -Du hast ja gerade ein Buch mit dem bemerkenswerten Titel herausgegeben,
es heißt, wann endlich Graseneinhörner an der M-Share, darin beschreibst du den Start-up-Standort-Rohrgebiet,
vor allem aber die vielen unterschiedlichen Unternehmen. Warum hast du das Buch geschrieben und was
willst du damit erreichen? -Ich will vor allen Dingen erreichen, dass Deutschland endlich aus
Rohgebiet schaut und zwar mit einer anderen Blickweise. Das Rohgebiet hat den letzten Jahrharen
sehr, sehr viel verschlafen, verpent. Und das geht an alle Städte, alle Politiker,
alle Initiativen im Rohgebiet. Kohle ist vorbei. Ich bin Mitte 40 und der Strukturwanderer im
Rohgebiet ist fast genauso lange und trotzdem reden wir immer noch nur davon, dass wir auf Kohle und
Stahl geboren sind im Rohgebiet. Ja, es ist auch grün hier und woanders ist auch scheiße, aber es
halt alles egal. Das Rohgebiet wird einfach nicht wahrgenommen. Die Gründer, die da sind, sind die
besten Botschafter für das neue moderne Start-up-Gerohgebiet und die werden in der Region nicht
wirklich wahrgenommen. Also so muss man Maschinen suchen, kennen vielleicht einige von der
DAZWM, aber Leute in Essen und das Unternehmen sitzt mitten in Essen, kennen sie gut wie keiner.
Warum sollte man das Rohgebiet denn nun wahrnehmen? Weil ich meine, es ist ja in der Tat so, wie du sagst,
das Rohgebiet ist in viel Diskussion sehr rückwärts gewandt, da wird über Kohle diskutiert, über
die Vergangenheit, über die Perspektivlosigkeit. Also warum, was sind die drei Gründe, warum wir jetzt
viel stärker auf das Rohgebiet und auf das unternehmerische Rohgebiet schauen sollten?
Dass das ganze Rohgebiet und das ganze Land sollte einfach sehen, dass in den vergangenen fünf
Jahren im Ruhgebiet sehr, sehr viele Unternehmen entstanden sind. Die sind der Jobmotor im Ruhgebiet und
nicht die Großkonzerne, die alle da sind, die Kämpfen alle. Und das Unternehmen wie Urlaubsgerot in
Holzwicke dabei dort, die beschäftigen 200 Leute. Wir haben die angefangen, die haben einfach
gemacht. Daniel und Daniel, die beiden Gründer sind einfach hingegangen, haben gemacht, haben Unternehmen
aufgebaut, ohne dass sie siemals vorhatten. Und deswegen ist mein Hinweis, man muss auf das
Ruhgebiet schauen, weil das schon sehr viel entstanden ist, das gar nicht wahrgenommen wird. Gasprohiro
sitzt quasi nebenan von. Was ist das für ein Unternehmen? Gasprohiro ist ein Unternehmen, das Gaspronomen
hilft, ihre Küche zu bauen. Also aus der Katalogwelt oder der Faxwelt ins digitale Zeitalter, die
am auch 2-stelligen Millionen-Summe eingesammelt, schreiben auch schon richtig große
unterzahlen und beschäftigen mehrere 100 Mitarbeiter. Und im Grunde weiß niemand etwas über die
Unternehmen. Und der Aufruf ist vielleicht viele Unternehmen im Berlin, die sehr klein sind,
die keine Bedeutung haben, sind sehr, sehr laut. Und viele Unternehmen im Ruhgebiet, die einfach
da sitzen, wie Urlaubsgerot, Gasprohiro, Ingpulz, Maschinen, Suche oder Baudun. Die sind sehr,
sehr leise und werden deswegen nicht wahrgenommen. Wenn wir noch mal auf das Ruhgebiet selbst schauen,
ein bisschen auf der Meter Ebene, was sind denn so die technologischen Stärken oder die Stärken der
Geschäftsmodelle im Vergleich zu Start-ups-Jungen unternehmen aus anderen Bereichen des Landes? Das Ruhgebiet
ist komplett B2B. Und das ist halt das Boom-Thema in Deutschland, Investoren stehen auf das Thema,
weil halt B2C ist abgegrast und dementsprechend, wir kann nicht rausgreifen, aus Buchum, das gesamte
Thema Cybersecurity. Wer sich in Deutschland für Cybersecurity interessiert, kommt an Buchum,
nicht vorbei. Warum, was ist, was gibt es da genau zu sehen? Also es gibt sozusagen an der Uni,
sehr, sehr viele Leute, die ich um das Thema auf wissenschaftlicher Ebene kümmern. Es gibt
mit G-Data, das wissen die wenigsten, es gibt mit G-Data-Unternehmen in Buchum, das sogar der Gründer
ist sogar der Erfinder, der antivieren Software weltweit. Das hat niemand auf dem Schirm und ich
glaube, die leiden auch so ein bisschen darunter und die haben sich in den letzten, die sind ja schon
über 30 Jahre alt, kein Start-up mehr, kein Roll-up mehr, aber halt ein digital Unternehmen, das ist
einer Zeit entstanden ist, wo einfach die Chance dabei was zu machen und wenn man
Wenn man auf deren Kampuschen ist, wirmen Gelände, dann ist das wie im Silicon Valley.
Du sagtest gerade, dass die DAX-Konzerne kämpfen, einen großen Konzern kämpfen.
Das stimmt in der Tat bei einigen und die jungen Unternehmen schaffen die Jobs.
Das sagt sich so leicht, aber dann, wenn man im Detail reinschaut, sind es doch immer nur 100, 200, 300.
Es bräuchte aber eher 100.000 neue Jobs.
Gibt es irgendwie zahlen insgesamt wie viele Jobs die jungen Unternehmen schaffen?
Klar, das ist im Vergleich zu das, was wir irgendwie bei den Großkonzernen
im Ruhrgebiet arbeiten, sind das weniger.
Meine These ist ja, die Zeit der Großkonzerni ist vorbei.
Im Ruhrgebiet hat man ja früher gesagt, von der Wiege bis zur Barre,
am besten in ganzer Familie hat Oma, Opa, Vater und Enkelsohn haben in einer Firma gearbeitet.
Das wird es halt nie wieder geben.
Ich glaube, die Illusion im Ruhrgebiet bei vielen Initiativen bei der Politik ist immer noch so,
dass man das eine Großgrundunternehmen an Ortenstelle ansiedeln muss.
Ich glaube, und das hat Berlin gezeigt, muss 100.000.000 kleine Unternehmen ansiedeln,
weil dann ist die Region auch stark.
Weil sie ist dann stark gegenüber allen wirtschaftlichen Entwicklungen, die vielleicht anders laufen sollten.
Was muss denn jetzt passieren, damit, oder was würdest du, der Politik, den wir mit Andreas Pink war,
dem Wirtschaftsminister und Digitalminister Neulich hier im Podcast auch gesprochen?
Was müsste er engagiert sich ja sehr? Was müsste er denn noch mehr tun,
damit es für diese jungen Unternehmen leichter wird, damit sie mehr gesehen würden?
Und damit sie noch erfolgreicher werden?
Es wird schon viel gemacht in ganzand NRW.
Es gibt ja die DWNRW Initiative, wo verschiedene Hubs ins Leben gerufen worden sind,
die Digitalisierung vorantreiben sollen.
Das ist schon mal gut.
Ich bin da selber Teil des Ruhrhubs in Essen, die das fürs Ruhrgebiet machen.
Trotzdem bin ich halt auch skeptisch, ob es reicht, eine Initiative zu starten,
um die Digitalisierung in einer Region voranzutreiben.
Der wichtigste Punkt ist erst mal, also speziell fürs Ruhrgebiet.
Wir brauchen erst mal irgendwie einen öffentlichen Nahverkehr, der funktioniert,
der nicht irgendwie von Bochum bis Düßburg irgendwie so schlecht ist,
dass man irgendwie gezwungen ist, mit dem Auto zu fahren.
Und wir brauchen halt viel mehr Geld.
Also das, was sozusagen im Ruhrgebiet es gibt einen gründer Vorruhr,
der hat, glaube ich, 30 Millionen.
Ich glaube, das ist eine Summe, da wird im Berlin darüber gelacht.
Weil es gibt ehemalige Gründer, die legen Fonds auf die 70 Millionen groß sind
und die investieren sofort.
Das mit dem Geld ist ja immer so eine Sache.
Andererseits gibt es ja Preigefüllte, Fonds überall.
Und auf der Welt gab es noch nie so viel billiges Geld wie heute.
Also ist das wirklich so, dass sind die Ideen dann vielleicht am Ende doch nicht so gut?
Das muss ich jetzt noch zeigen, klar, ob die Ideen so gut sind wie anders, wo.
Aber Geld ist halt vor allen Dingen ein Mittel, mit dem man halt viel bewirken kann
und aus vielen kleinen Sachen halt relativ schnell gucken kann, ob es denn funktioniert.
Weil alleine rumkrebsen können alle.
Mit Geld ist es dann ein bisschen schneller zu überprüfen, ob das Modell auf funktioniert.
Von außen schreibt sich das ja alles immer so leicht.
Also man kann das ja von außen immer beurte, man kann Tipps geben.
Und den Leuten sagen, ihr müsst mehr über Start-ups reden, ihr müsst mehr gründen, ihr müsst mutiger sein.
Auf der anderen Seite bist du ja selbst weggegangen aus dem Rohrgebiet, hast du in Berlin gegründet.
Müsst du nicht eigentlich konsequenterweise zurückkommen und hier was ausbauen?
Nein, ich bin jetzt über 20 Jahre lang weg.
Es fällt mir schwer, wieder zurückzukommen.
Ich sehe natürlich, was sich alles positives verändert hat im Vergleich jetzt zu 20 Jahren.
Also ich hab in den Bot-Trop geboren, hab im Buch umstudiert.
Und ich sehe, was ich positiv verändert hat, über von der Gesamtsstudie.
Was hat sich denn positiv verändert?
Also ich erzähle immer gerne, dass plakative Beispiele, also als während der Schulzeit oder während der Studium,
was für uns fast möglich irgendwo in Bot-Trop essen, Buche oder Dortmund in der Innenstadt,
irgendwie einen netten Kaffee trinken zu gehen.
In Bot-Trop war es nur das Oma-Kaffee.
Das hat sich alles geändert.
So diese Kultur drumherum, wo vielleicht irgendwie Berlin meilenweit weiter weg ist und noch mehr zu bieten hat.
Das hat sich auf jeden Fall geändert.
Und das sehe ich ja die Anzahl der Leute, die sich für das Thema Start-ups interessieren.
Das hat sich auch geändert.
Du v.a. dein Buch, das es jetzt endlich auch mal ein Unternehmen geben sollte,
oder mindestens ein Unternehmen geben sollte, das über eine Milliarde Wert ist, das aus dem Ruhrgebiet kommt.
Welches Unternehmen hat denn aus deiner Sicht, die besten Chancen bald diese Bewertung zu erreichen?
Ich bin mir noch nicht sicher, ob das Unternehmen schon ist.
Oder welche drei, welche drei, also drei Unternehmen, die ich wirklich faszinierend finde,
ist, nehmen wir wieder das alte Beispiel G-Data und unternehmen das 500 Mitarbeiter beschäftigt 40 Millionen Umsatzmacht.
Die haben zumindest noch die Chancen einen guten Exit hinzulegen.
Glaub ich irgendwann mal, wenn die Gründer keinen Lust mehr haben.
Ob das jetzt eine Unikornbewertung wird, eher fraglich.
Aber auch wenn wir hier so was angucken wie Urlaubsgeru,
die haben angefangen, als sie nebenberuflich Diels ins Internet gestellt haben,
so auf kleinste Art und Weise.
Und ich glaube, da ist noch sehr viel Luft nach oben.
Das ist auch wieder in den klassischen BTC-Thema.
Aber das angesprochener Unternehmen auch schon Ingpulz, die wirklich aus der Forschung kommen.
Also in Berlin gibt es, glaube ich, wenige und dann die Gründer, die überhaupt aus der Forschung kommen.
Und die haben die Chancen halt ihre Technologie halt in Autos zu bringen.
Insatelliten, ich glaube im nächsten Jahr geht es in den Orbit der Technologie aus Buchum verarbeitet hat.
Und die stehen noch ganz am Anfang, auch wenn sie schon zehn Jahre alt sind.
Alexander Hüsey, ganz herzlichen Dank.
Ja, Dankeschön.
Und am Ende dieser Ausgabe von Handelsblatt des Robts stellen wir noch die Fragen,
welche technologischen Trends werden uns in einigen Monaten beschäftigen?
Und nach Millennials und Cybercrime, welche neuen Schlagworte werden wichtig?
Damit beschäftigen sich die Medienbeobachter von Press Relations,
die sowieso ein Auge auf all das haben, was sich in den Medien tut.
Oliver Heiden ist Chief Strategy Officer des Instituts
und als solcher verantwortlich für den monatlichen Report First Signals.
Darin informiert er Kunden rechtzeitig über das auftauchen neue Trends und Technologien.
Jetzt begrüße ich ihn schon zum zweiten Mal hier im Studio bei Handelsblatt des Robts.
Hallo Oliver, hallo Sebastian Grüß dich.
Erklär doch mal zu Beginn noch mal kurz, wie der First Signals Report genau funktioniert und für wen ihr das macht.
Also für wen wir es machen, ist relativ breit gestreut,
aber es ist vor allen Dingen für die oder dem Strategie eigentlich sehr gut gerechnet.
Denn es ist ein Themen früherkennungstuhl, was man eigentlich Unternehmensweit einsetzen kann,
ob es das PR ist oder eben Strategie oder Research oder Marketing ist da eigentlich zweitrangig.
Und wie funktionieren die Analysen genau die anstellt?
Die funktionieren im Grunde genommen auf einem Research von neuen Begriffen,
die dann möglicherweise ein ganzes neues Technologes Paradigma einleuten,
wie z.B. Industrie 4.0.
Wir suchen systematisch in topquellen top Medien weltweit nach solchen neuen Basswirt,
sage ich mal, oder nach bestimmten Triggern, die einen neuen Trend einleiten.
Wir nennen das sogar Nutterbeaks Signals für die Relevanz eines solchen Themen.
Das heißt, dass es rauskommt aus dem Expertenreinraum und Rhein in den Echerraum der Entscheider und Konsumenten.
Und was sind denn nun die Ergebnisse für die aktuellen Trend-Themen über?
Was wird um den Moment diskutiert? Was sind so die wichtigsten technologischen Trends?
Also im Moment hat es für das Wetz-Report sehr fasziniert.
Ein Trend oder ein Bereich, der tatsächlich in der Schweiz gerade am Entstehen ist,
der betrifft sowohl die Energiebranche als auch die Automobilbranche.
Da ist ein Begriff oder ein Paradigma aufgehört, das nennt sich Energy Cloud.
Was ist die Energy Cloud?
Das ist eine Möglichkeit, Energie vollkommen dezentral zu erzeugen
und auch gemeinsam über eben eine solche Cloud per Blockchain-Technologie zu organisieren.
Das ist vor allen Dingen spannend für das Thema primäre Serve.
Man kann dann quasi eine eigene Hausbatterien an riesiges Netz schließen
und gemeinsam mit vielen Tausend von Haushalt und vor allen Dingen mit Elektroautos und deren Batterien
eine Art dezentrale Energie primäre Serve bilden.
Und man kann den Strom, die man selber über Photovoltaik auf dem Haus erzeugt hat, auch untereinander handeln.
Also das ist eine neue Plattform ökonomische Möglichkeit, Strom ganz anders zu erzeugen
und auch ganz anders zu vertreiben.
Okay, das gab es noch für Trämen.
Ebenfalls aus der Schweiz und geht auch ein Stück weit in die Richtung.
Es gibt dann Start-Up-Nahms E-Car ab.
Die haben eine Lale-Netz-Sharing-App entwickelt und ein ganzes System dazu.
Der Hintergrund ist, wie können wir es anreizen?
Dass Lale-Nätze schneller existieren?
Und dann gibt es eine Möglichkeit, dass Privathaushalte Lale-Netz sollen bauen
und die der Öffentlichkeit-Persharing-App zu Verfügung stellen,
die daran selber dann ein paar tezipieren.
Und auf diese Weise hofft man, das Lale-Netz in Rekordgeschwindigkeit groß werden zu lassen.
Wir haben ja eher über einzelne Technologien gesprochen, über Buzzwords.
Gibt es denn größere Trends, vielleicht auf der Schwelle zwischen Technologie und Gesellschaft, die ihr gerade seht?
Ich glaube tatsächlich, ja, nach zwei Jahren Research hat sich sozusagen ein Art Hintergrund rauschen gebildet.
Und wir glauben inzwischen tatsächlich, dass die Millennials und auch die Nachfolge "The Generation Set",
dass die Unterumstände für die bestehenden Geschäftsmodelle wesentlich disrupter wirken könnten als alle KI und Digitalisierung zusammen.
Wir haben das immer so kleinen Datenmunkn festgemacht, wie eben Shopperset, No-Brands, Economy, Post-Milk-Generation,
Generationautofreie, digitale Nomaden oder auch die Ghost-Kitschens.
Das sind Küchen, die sozusagen ohne Restaurant funktionieren, wo die Location spontan gewählt wird.
Und dann wird dann dahin geliefert.
Der Punkt ist, dass diese Generation einfach ihr Leben wesentlich Projekt hafter leben.
Dass es eben gar nicht mehr diese Bindung gibt wie früher.
Dass es gar nicht mehr diese Langfristigkeit gibt wie früher.
Dass eben alles Projektcharakter hat.
Und das hat unserer Ansicht nach ein großer Auswirkung auf alle bestehenden Geschäftsmodelle.
Und was ist so der spannende globale Trend? Du hattest jetzt gerade ein paar aufgezählt?
Der spannende globale Trend ist sicherlich im Moment.
Ich meine, es gibt eine ganze Menge. Wir haben aktuell stellen wir fest, dass in der Elektromobilität eine ganze Menge passiert.
In Richtung Energieeffizienz in Hütig auf Batterieleistung, also Reichweite, Erweiterung, Batterie-Technologie.
weiter. Wir befinden uns wahrscheinlich schon am Anbruch einer Post-Litium-Ära, was Batterie-Technologie
angeht und das ist für uns der Wirkmächtigste zu trennen. Denn die Batterie-Technologien, die
jetzt gerade erforscht werden, Nanopatterien, Magnesium-basierte Batterien und Feststoff-Patterien,
die werden diese reichweiten Diskussionen relativ kurz jetzt absolut werden lassen. Und
gibt es so einen Technologie-Trent oder eine Innovation, die dich bei den Untersuchungen jetzt besonders
beeindruckt hat? Also etwas, was eigentlich noch nicht wirklich aus dem Expertenraum rausgefunden
hat, sind sogenannte ORM-Wellen bzw. zirkular polarisiertes Licht. Das heißt, Licht, was nicht einfach
gerade linear strahlt, sondern quasi zirkulierend abstrahlen, uns jetzt vorstellen wie ein Cockenzieher,
so eine Form hat dann eben dieses zirkuläre Licht und es ist Wissenschaftler jetzt gelungen,
das auch zu beeinflussen diese Form, diese Cockenzieher Form und das wiederum entsteht ein völlig
neues Technologiefeld, weil man mit dieser Lichtbeeinflussung an dieser zirkulierten Weise völlig neue
technologische Möglichkeiten schaffen kann. Und der Andam lässt sich mit einer solchen
Technologie die Bandbreite bei lichtgetriebenen Übertragungen von Daten offensichtlich enorm erhöhen,
was ganz neue Möglichkeiten bietet für alle Formen vom Daten-Übertragung, was die Geschwindigkeit angeht.
Man kriegt Deutschland ja nicht mal hin, das Glasfasernetz auszubauen, also müssen wir erst mal damit
vorankommen, also aber trotzdem sehr sehr spannend, ganz herzlichen Dank für den Besuch Oliver.
Dankeschön. Und das war es dann auch schon wieder mit Handelsblatt Disrupt. Wenn Ihnen unser
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erreichbar da unter S-Martis, also Mattis mit einem S davor. Dann kann dieser Stelle auch an meine
Kollegen Alexander Forsmigo-Fecke und Regina Körner sowie Audiotheker mit der neuen Podcast App
Lektron für die Produktionsunterstützung. Wir melden uns nächste Woche Freitag wieder. Bis dahin wünsche
Ihnen eine schöne Woche und interessante digitale, aber natürlich auch analoge Zeiten. Ihr Sebastian Mattis.