Blockiert? Das ist der Grund, warum Du nicht vorankommst (und wie Du die Blockade löst)
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In diesem Interview mit Lilian Runge geht es um das Gefühl, im Leben blockiert oder „ausgepresst“ zu sein. Lilian teilt ihre persönliche Erfahrung mit extremer Schüchternheit und Unsicherheit, die sie seit ihrer Kindheit begleitete und sie daran hinderte, sich frei auszudrücken. Sie betont, dass typische Standardlösungen und reine Mindset-Arbeit oft nicht helfen. Stattdessen entdeckte sie, dass Selbstverurteilung das Problem nur verstärkt. Der entscheidende Wendepunkt war die Erkenntnis: „Ohne mich geht es nicht, also muss es mit mir gehen“ – das bedeutet, alle eigenen Anteile, auch die unsicheren, anzunehmen und mitzunehmen. Lilian erklärt, dass wahre Selbstsicherheit nicht im Kopf entsteht, sondern durch die Rückverbindung mit dem Körper. Sie stellt Embodiment als zentrale Methode vor: einfache Übungen wie Arme schlenken, den Körper abgreifen, schütteln oder gähnen helfen, wieder in den eigenen Körper zu kommen und Spannungen zu lösen. Diese Praxis fördert eine neugierige, nicht-wertende Wahrnehmung des eigenen Körpers und erinnert an die Natürlichkeit und Lebendigkeit der Kindheit. So können Blockaden gelöst und ein authentischerer, selbstbewussterer Ausdruck im Leben gefunden werden.
[Musik] Wenn du das Gefühl hast, in wesentlichen Bereichen in deinem Leben festzuhängen oder irgendwie blockiert zu sein, dann findest du in dieser Folge Lösungsansätze, die du ganz sicher woanders noch nicht gehört hast. Der Lieber Alexander hat mich im Rahmen Seines Konkreises genau zu diesem Thema Interview und ich berichte, was mir persönlich dabei geholfen hat, denn diese ganzen Standard 08/15 Lösungen, die waren für mich nie wirklich nützlich. Also ich würde sagen, nehm dir gerne etwas Zeit und Ruhe für diese Folge und dann bin ich mir sicher, dass du richtig viel für dich mitnimmst. [Musik] Das genau dieser Arbeiten riesengroßer Türöffner ist für alle möglichen Themen, die da drunter liegen, weil wo wir vorher noch gedacht haben, ich weiß, was mich blockiert, wo wir dann plötzlich merken, ob wir kommen ganz andere Themen zu tragen. Diese Überraschung, diese Gesichter zu sehen, in denen freutig Überraschung ist, wenn wir mit dem Körper arbeitet, weil es etwas ist, was uns das eben auch schon so was in die Richtung gesagt, was uns so stark an unser eigenes Sein, an den Kern in uns erinnert, an das, was nie verletzt werden kann, was immer irgendwo Heile ist in uns und was immer, dieses Leuchten und diese Lebensenergie auch in uns hat, da, dass ich für wieder zu kriegen und diese Gesichter zu sehen. [Musik] Herzlich willkommen, liebe Zuschauer, schön, dass ihr dabei seid. Ich freue mich sehr, heute eine Frau bei uns zu haben, die Körpergeist und Sehle in Einklang bringt, Lilian Runge. Lilian, du bist Herapäutin, Coach und Seminarleiterin mit über 20 Jahren Erfahrung im Bereich der Persinlichkeitsentfaltung. Du hast Menschen, Blockaden zu lösen und aus dem Kopf zurück ins Herz zu finden. Ich bin sehr gespannt auf deine Impulse. Herzlich willkommen, liebe Lilian. Ganz lieben, danke für die Einladung. Ja, schön, dass du gekommen bist, sehr schön dich hier zu haben. Hab ich noch irgendwas vergessen und möchte es noch was hinzufügen, was ich gesagt habe. Du hast das ganz toll in deine Worte gefasst, habe ich nicht gefragt. Wunderbar. Der Konkreis heißt, der Gefühl von der Matrix ausgepremst. Ist es dir auch schon so ergangen? Immer wieder. Verzell ich mich. Ja. Und was war das? Kannst du da ein Beispiel nehmen? Für mich speziell ist es ein Thema gewesen, was ich sehr durch mein Leben durchgezogen hat, womit ich im Grunde auch so ein bisschen wie auf die Welt gekommen bin. Das ist so eine sehr große Schüchternheit und Unsicherheit, die schon als Kind ganz stark hatte. Und die hat mich tatsächlich extrem ausgepremst, weil ich immer das Gefühl hatte, alle anderen sind sozusagen normal. Und ich bin es halt nicht. Und alle anderen können keine Ahnung, auf der Bühne stehen Theater spielen, ja, so mit ihrer Stimme vor Menschen spielen. Und wenn man immer Kester ist oder im Koha, irgendwie singen, also überall, wo es so um das eigene Auftreten, um den eigenen Ausdruck geht, wo es also auch die G-Stick, die jetzt gerade macht, das hat mein Körper früher einfach nicht gemacht, weil ich komplett vor unsig bald erst ab bin. Und überall da, wo es letztlich um diesen eigenen Ausdruck ging und auch um eine Forme von sich zeigen und Lebendigkeit und Natürlichkeit hatte ich das Gefühl, sehr stark ausgepremst zu sein, war einfach nicht, weil es in meinem Kopf irgendwas nur war, sondern weil insgesamt mein ganzer Körper nicht mitgemacht hat. Also dieses erstares, er kam keine Stimme raus, ich hab Körper Symptome bekommen, solche Dinge. Und das hat mich schon auch sehr wütend gemacht, also wütend auch auf mich selber, damals als Kind und auch im Teenager-Alter. Und man hat, also ich sag jetzt Mann, also ich hatte zu der Zeit einfach das Gefühl, wirklich sehr stark, wie ausgepremst zu sein, weil ich ja auch so sein wollte, wie alle anderen und das Gefühl hatte, diese Freiheit, dieses Aufatmen, dieses einfach so sein im Leben, wie man glaubt, das Leben dann ist, hatte ich das Gefühl, ich bin davon, wie abgeschnitten, so erstmal das vielleicht so ganz grob als überschleppt. Man nimmt sich ja dann auch ganz viele Optionen. Man könnte das tun oder jeden tun, aber traut sich dann einfach und das stimmt auch ein ganz großer Punkt und für Frust, weil man sagt, ich will jetzt auch, was weiß ich, vielleicht Baden gehen, aber ich mach's einfach nicht, ja. Und ich glaube da können sich viele Leute wiederfinden, weil dieses Hemmnis etwas zu tun, das ist, ich würde sagen, auch normal. Eine gewisse Normalität ist ja auch drin, man geht jetzt nicht gleich und legt vorlos und ist dann ganz zufrieden, weil es dann, man muss ja auch reflektieren, wohin will man, welchen Weg will man gehen, wohin will man sich entwickeln. Und wie hast du das doch brauchen? Weil jetzt redest du ganz normal und bis vor hunderten von Leuten redest du einfach so frei. Wie hast du das gemacht? Das ist ja ganz er wichtiger Punkt. Ja, ja. Das erste, was ich vielleicht einfach mal aufgreifen möchte, weil es glaube ich ganz viele Menschen auch kennen ist. Ich habe relativ früh in meinem Leben entdeckt, dass ich so eine Art selbst hast entwickelt habe. Also wenn man gerne was möchte, wo man dann das Gefühl hat, man fühlt sich irgendwie sabotiert oder blockiert oder wie auch immer. Und man sieht so, man guckt nach außen und denkt so, bei allen funktioniert das nur bei mir nicht. Dann passiert das glaube ich vielen so, dass man sowas wie so eine Selbstverurteilung, so ein Selbsthast entwickelt, weil man irgendwo auch so denkt oder weil es so ganz im Untergrund sobtil immer wieder sagt, der irgendwas stimmt nicht mit dir, du bist zu blöd dafür oder stelle dich nicht so an und diese Dinge. Und ich habe gemerkt, dass diese selbst vernicht und dieser selbst hast, dass das eigentlich das Problem, wo man wegmöchten, stärkt. Und dann ich habe auch gemerkt, wie es so ein bisschen ist, wie wenn man sich selbst hast und das nicht möchte, was dabei einem nicht funktioniert, dass man sich auch wie von sich selber abschneidet. Das ist so ein bisschen wie, dann gehe ich halt ohne mich, dann lasse ich den Teil der Unsicher ist oder der Ängste hat, den lasse ich einfach verstrecke liegen. So dieses "ich gehe dann ohne mich", hat für mich nicht funktioniert, weil ich gemerkt habe, dass die Symptomatik, also auch die körperliche Symptomatik, das ganze Problem an sich eigentlich immer größer geworden ist. Und ich habe dann irgendwann gemerkt, okay, wenn es ohne mich nicht geht, dann muss es wohl irgendwie mit mir gehen. Ich hatte nicht so richtig an und was es bedeutet. Aber mit mir heißt ja letztlich auch, dass ich aufhören mich ständig zu verurteilen. Und das ist so ein bisschen auch wie so ein Innerhalten und mitkriegen, was passiert eigentlich in mir, wenn ich gerne was möchte, mich sabotiert fühle. Also das nicht hinbekommen. Wie gehe ich dann eigentlich mit mir um? Wie schaue ich auf mich? Wie denke ich über mich und diese Dinge? Und das ist ein erster ganz wesentlicher Schritt gewesen, wo ich gemerkt habe, okay, mit dieser Selbstvernichtung geht das nicht, mit diesem "ich selbst verlassen", also dies ohne mich geht nicht. Also muss es irgendwie mit mir gehen. Und da habe ich gemerkt, da lag eine ganz wesentliche Wurze zu sagen, "augenscheinig bin ich so unsicher", das muss ich also sozusagen unter einem Abendklemmen und mitnehmen. Und die, das war die Frage, dass so wie ich das gemacht habe, das war für mich eine tiefe Erkenntnis schon recht früh in mal blieben. Und ich habe gemerkt, dass ein großer, ein großer Effekt daran hingen. Es ist ein ganz wichtiger Punkt, was du sagst, ohne mich geht es nicht. Gott sei Dank war das so. Aber sonst ist ja wie einen Abschneiden ein Selbstverläugnant von seiner Selbst. Ja, es macht ja ganz viele Leute. Die sind nicht so, wie sie eigentlich sind. Ja, die sind einfach nur so. Sie zeigen sich nur etwas oder nur ein bisschen. Und dieses sich ganz zeigen und einfach so sein wie man ist. Das ist viel mutig. Ja, man kann viele Anteile einfach, könnt ihr man rausrechnen und sagen, "Gut, das bin ich jetzt nicht mehr und dann bin ich wieder noch Roboter und bin unangreifbar." Und dieses unangreifbar ist aber nur scheinbar. Und du hast geschafft dich ganz zu integrieren mit dem ganzen Bewusstsein. Und wahrscheinlich haben viele Jugendliche auch das Problem. Kann ich mich ganz zeigen? Darf ich mich ganz zeigen? Bin ich dann noch, bin ich dann noch wäre, werde ich dann noch akzeptiert. Und das ist ein ganz großer Aspekt. Also ich finde es auch eine ganz fundamentale Sache, was du da gemacht hast.
Ich bin der, wo ich bin. Ja. Wenn ich dir lausche, dann höre ich die, ich sag mal, die Verletzlichkeit, die ja drin ist, wenn man sich so zeigt, wie man ist, und das ist ja das, wo vor die meisten Menschen auch. Ich sag mal schon auch berechtigt Angst haben, weil wir ja auch in einer Welt leben, die schon auch ein bisschen unberechenbar ist, und wo viel kommentiert wird und verglichen wird, und wer ist der bessere oder wer sieht besser aus, oder wer leistet mehr, oder wer hat mehr und alles, das macht es ja schon auch nicht ganz so einfach, sich wirklich in seinem So sein zu zeigen. Und ich glaube auch, wenn man sich selber darin findet, dass man merkt, das ist einem schwer fällt, dass man sich eben nicht selbst überrumpelt und das einfach irgendwie von jetzt auf gleich können muss, dass man sich auch Zeit einrollen darf, das zu üben, sich so zu zeigen, die man ist und ganz auch zu tauchen, also mit sich zu sein. Und die, ich sag mal, die Medien um uns herum stärken es ja eigentlich nur so. Und was letztlich passiert ist, ist ja, dass wir durch diesen Vergleich, also dieses Rausschau in die Welt zu sehen, was wir sehen und dann wieder zu sagen, "Ahh, ich sehe so, ist die Welt, also muss ich mich anpassen, ich muss mich verpiegen, weil ich muss auch so sein, dass ist ja so der typische Ablauf in uns, wie das passiert. Die ganzen Medien und alles, was wir so haben, wo wir jeden Tag auch mit beschäftigt sind, dass suggeriert uns ja, dass das so richtig ist und was passiert, wenn wir immer nur raus schauen, also quasi auch sehr stark im Kopf sind, im Vergleichen sind und so weiter. Und dann eben sagen, ich muss mich da irgendwie anpassen, ich muss mich verbiegen, damit ich auch so bin, dann entsteht ja einfach ein ganz großer Verlust von dem Rest von uns. Also wir sind dann einfach sehr stark auch im Kopf gefangen und vergessen, dass wir noch ein Körper haben, dass wir einen Leip haben, indem es sehr, sehr viel Beiseit wohnt zu Hause ist. Und das ist auch für mich ein ganz wesentlicher Aspekt gewesen zu dieser Erkenntnis. Ohne mich geht es nicht, dann muss es mit mir gehen, mit meinen Schwächen, mit meinen Ängsten, mit meinen Unsicherheiten und all diesen Dingen, die man nicht so gerne hat und die man auch nicht so gerne tut, wie man auch nicht so gerne zeigt, dann einfach auch zu merken, wo kann ich denn, wo kann ich denn echte Selbstsicherheit ein sicherereres Gefühl finden, wenn es im Kopf nicht geht, weil vieles über mindset, was mit nativen Selbstsicherheit zu tun hat, über mindset alleine nicht funktioniert. Also dieses, ich denke, ich denke mich selbstsicher, das ist sehr begrenzt. Und ich habe dann gemerkt, das ist sehr wohltunnt, ist sehr stärkend von innen heraus, ist, in den echten Kontakt mit dem eigenen Körper wieder zu kommen, den ja viele auch so ein bisschen wie außer vielleicht für Sport oder für Sex oder so. Ansonsten lassen sie ihren Körper sozusagen irgendwo rechts am Straßengraben liegen, oder das heißt, also da ist gar kein Bewusstsein mehr wirklich im eigenen Körper. Und ich habe gemerkt, diese Verbindung zum eigenen Körper, gibt ein anderes innerestanden, gibt eine andere Substanz in mir aus der heraus, ich agieren kann oder in der Welt auftauchen sein, die nicht mehr so empfindsam ist, auch gegenüber, ich bin anders als alle anderen. Wir sind ja sowieso alle anders. Wir versuchen es, die ganze Zeit zu verstecken und versuchen uns auch irgendwo so über unseren Kopf rauszureten und uns die Welt irgendwie zu denken oder zu denken, ich fühle mich, aber das denken, ich fühle mich, ist ja kein wirkliches Fühlen. Das heißt, wir sind an dem Punkt einfach sehr von uns abgeschnitten und da wieder mehr zu landen, im eigenen Körper wieder mehr zu landen, hat mir als Großteil in meinem Leben sehr unsicheres Wesen hat mehr einfach ganz viel Substanz gegeben, eine andere Form von Sicherheit, Selbstsicherheit, Vertrauen, viele sprechen ja auch von dem Urvertrauen, wieder eine andere Anwendung zu kriegen. Ja, und wie hast du das für dich umgesetzt? Das wird mir mal wirklich interessieren. Du war schon in der schwierigen Situation, aber man sagt, ich komme dann nur schwer dran, wie kann ich das erreichen? Mehr Selbstsicherheit, mehr normales sein, wenn man so will, natürliches sein, so wie es sein sollte, mehr ist es umgesetzt, mehr ist es wiedergefunden, wieder entbeckt. Es gibt einmal den Aspekt, dass ich das Glück hatte, dass ich ein Stück weit mit Spiritualität, mit Meditationen, mit Naturverbotenheit und so weiter auch groß geworden bin. Das heißt, meine Eltern, speziell meine Mutter hat da sehr viel auch in unsere Familie gebracht, so dass es da so eine Selbstverständlichkeit gab, weil in dieser Welt, wo viel auch so Kindermeditationskämpf zu waren und so, weil sie so im Sommer, wenn Kinder einfach zusammen um Bauben sitzen und jeder hat einfach dort seinen Stein und seinen Meditationsplatz und diese, das war so eine Welt, in der ich mich ein Stück weit mehr zu Hause gefunden habe. Also da ist so natürlich auch bezog zu gewissen Dingen gewesen, wo ich gemerkt habe, da kann sich was in mir wie beruhigen und so was. Das ist für mich ein ganz wesentlicher Baustein, also solche ganz natürlichen Dinge einfach wirklich auch in die Natur gehen. Das, was wir alle ganz gut kennen, aber viel zu wenig machen, Barfuß laufen, an Baum umarmen, diese Dinge so. Und das zweite ist, was ich dann gemerkt habe, was es eben auf der körperlichen Ebene noch mal sehr vertieft hat, ist, ich habe irgendwann, habe ich es mir das Ambadiment begegnet und da habe ich gemerkt, dass es etwas ist, was mit sehr viel, also Ambadiment heißt letztlich wieder mit dem eigenen Atem, mit der eigenen Stimme, mit eigenen Bewegungen, in einen natürlicheren Kontext zu kommen und da gelingt es einem relativ leicht, also ohne dass man jetzt irgendwie, ich mach Yoga-Übung, also ich mach irgendwie spezielle Sachen, um zu performen oder so, sondern es geht viel mehr um so einen ganz selbstverständlichen Bezug zum eigenen Körper, den wir durch Erziehung und das macht man nicht und man handelt nicht so rum und man geht nicht mit weit aufgerissene Mund und alles das kriegen wir sehr früh aberzogen. Also es heißt, wir kriegen in unsere Erziehungen, in unseren Kindergärten, in unseren Schulen und so weiter, sehr früh einen Körper, einen Körperfremden umgang beigebracht. Also auch dieses viele Stillsitzenden und alles das, was uns letztlich von einer Natur aus wahnsinnig schwer fällt und was uns wirklich von unserem Körper auch abschneidet. Und Ambadiment ist genau dieses Puzzlestück für mich gewesen, dort wieder wirklich im eigenen Körper zu landen und dann einfach zu merken, über diese Natürlichkeit, es sind ganz natürliche, ich sage mal, Übungen, Bewegungen und so weiter, die man dort macht, einfach zu merken, wieder mehr ins eigene Spüren reinzukommen, in Bezug zu kriegen. Ich kann mich auch mal schlecht, also ich kann auch mal unangenehme Empfindungen im meinem Körper haben und muss nicht sofort in Panik ausbrechen oder sagen, mein Tag ist gelaufen, sondern ich kann da auch bezug nehmen, ich kann freundlicher mit mir umgehen an Tagen, wo mein Körper eben nicht so ist, wie es gerade bräuchte und wo meine Stimmung nicht gerade so ist. Und ich kann mir Dinge anbieten, die mir helfen, damit trotzdem einen Wohlwollen in mir zu erzeugen. Also das ist einfach so eine ganz schöne Zugewandheit sich selbst gegen über auch jetzt nähe, blau da ich schon so ein bisschen aus den Nähekästen, also ich habe da einfach eine riesengroße Geisterung für diesen Zug zum eigenen Körper und Ambadiment war für mich eine ganz wesentliche Brücke. Und wie funktioniert das? Weil das muss ja dann auch gefühlt attastet erfahren werden mit dem Körper wahrscheinlich. Wie funktioniert das Embadiment genau? Ja, es gibt verschiedene Dinge, die man machen kann, aber um es einfach ein bisschen deutlich hat zu machen, dass man ein gutes Gefühl einfach kriegt. Ich habe ebenso ein bisschen davon gesprochen, dass wir als die meisten von uns als Kinder ja zum Beispiel beigebracht kriegen, hör auf rum zu zappeln, ja Kinder stehen oft da und schlenken, so mit den Armen oder gerne mit weit aufgerissenen Mond oder Motsen in so einer kindlichen Sprache, irgendwie wenn ihnen was nicht passt oder so. Und Ambadiment geht so ein bisschen wirklich so dieses gerne mal einfach wieder mit weit aufgerissenen Mond, weil sich ganz viel von den Spannungen, die wir hier so im Gesicht vor allen Dingen im Kiefer und so weiter festhalten dadurch lösen und wir einfach ein Gefühl kriegen von ich. Ich kann mich ausdehnen, ich darf auch entspannt sein oder wenn man irgendwo steht, dass man nicht immer stockstief stehen muss, sondern wenn der Körper gerade mag sich ein bisschen bewegen mag, dass man da einfach auch so ein bisschen mitgeht, das heißt, es gibt bestimmte Übungen, wo wir mit Armen schlenken, einfach um in dieses Gefühl reinzukommen, dass die Energie in uns auch wieder fließen kann. Das wird zum Beispiel uns mit unseren Körpergrenzen, das wir einfach mal den Körper abgreifen, ja von oben nach unten einfach wirklich kräftig, insgewebe reingreifen und so weiter an der Märkte. Ach, ich habe echt Körpergrenzen, so fühlt sich das an und wenn wir eine Übung gemacht haben, ob das Gänen ist, ob das Arme schlenken ist, ob das die Körpergrenzen abgreifen ist, viele kennen auch dieses Körper schütteln, dass man einfach da steht und einfach mal so alle Gelenke so ein bisschen ausschüttelt und so weiter. Und das man danach einfach mal in kurzem Moment die Augen schließt und reinschbührt, wie es denn jetzt nach diesem Arme schlenken kann oder gänen, wie fühlt sich jetzt mein Körper an im Gegensatz zu dem, wie es mir vorher nicht gibt.
dann ist. Und da fängt so eine gewisse Bewusstheit für den eigenen Körper an, wenn wir vor allen Dingen das Bewerten rauslassen. Also auch wenn sich nach einem abgreif des Körpers irgendwo, wenn wir merken, oder zwickt was oder es zwakt und es ist nicht ganz so angenehm, das finde ich sagen, oder es ist aber missed, sondern es ist interessant, dass es ein bisschen dieser Aspekt aus der Achtsamkeit, diese offenen Neugierde zu haben. Wie ist es denn jetzt eigentlich? Also geht nicht darum, es muss besser sein, sondern es geht darum, das Interesse zu haben. Wie fühlt sich mein Körper von innen heraus an? Und manchmal merkt man einfach da prickelten ein bisschen was, oder das Herz klopften ein bisschen mehr, oder es wird plötzlich was warm an der bestimmten Körperstelle, oder die Schultern sind ein bisschen entspannt, da diese feinen subtilen Wahrnehmung, das ist so, das wo das Bewusstsein einfach im Körper wieder entsteht und wo wir dann merken, ach das bin ich auch, ich bin auch meine Schultern und ich bin auch mein Kiefer und ich bin auch mein Bauch, der gerade Glück hat, ja oder meine Knie, die ein bisschen entspannt sein können. Ja oft spürt man den Körper erst wenn er über Beethoven ist, ja. Ja, ja. Man kommt eigentlich dann wieder richtig hier an im hier und jetzt, genau, so eine Rückverbindung. Ja. Ganz schöne Wortes, so gerade, was? Und ich denke, das ist noch ein weitere Aspekt, wenn wir den Körper wieder spüren und fühlen, dann haben wir immer eine Erinnerung, ach das kenne ich aber her aus meiner Kindheit und zwar häufig aus der ganz frühen Kindheit, wo man auch das alles gemacht hat, porzell Bäume am Boden sich gewälzt, sich über die Haut strüber gelehnt und ausgeschaugelt und laut aus solche Dinge und da gibt es wieder eigentlich eine Rückerkinderung an das kindliche Bewusstsein. Exakt. Ja. Ja. Ganz schön, ganz erwichtiger Schritt und ganz erwichtiger Punkt, muss wirklich sagen. Ja. Man könnte sagen, wenn man sich vergessen hat, ja, man ist ja drauf angelegt, die Schule, dass man seinen Bewusstsein sein, sein Kindliches Bewusstsein mit der Zeit vergisst und darf ja nicht darin leben. Es wird der sozusagen schon verfolgt, ja, man muss ja cool sein, ja, so und so sein und in sein und es geht nicht beim Kindlichen Bewusstsein. Und so kann man das Kindliche Bewusstsein eigentlich wiederholen und wieder erlangen, wenn man es völlig vergessen hat. Das ist auch mal was ganz anderes, viele Leute sagen ja, ich möchte tanzen, ich möchte wählen oder ich macht Sport, aber das ist ja auch wieder ein Zwar. Meistens, ja, genau. Ja. Und bei einem Body-Mail, das Kindliche Bewusstsein, genauso wie du sagst und da ist ja letztlich auch wirklich dieses ganz dieses Unverbrauch, die drin, da geht es nicht um Performance, es geht nicht um abliefern, es geht nicht darum, dass ich darüber irgendwie eine Form von Leistung, Erzwinge irgendwie ein Ergebnis sehen möchte, sondern ich bin mit dem was ist und manchmal ist es wunderschönem eigenen Körper, weil einfach grad freudet da ist und ein freudiges Herz klopfen und was weiß ich und manchmal ist aber auch wo wir einfach merken, irgendwas liegt uns auf dem Schultern und irgendwas ist gerade, drückt mich ein bisschen runter und auch damit wie sein zu können, also damit auch im Kontakt sein zu können. Das ist ja letztlich das, was uns einen guten Bezug zu uns selber gibt, was uns auch so ein bisschen dieses ganze Performen und diese Herze, die wir alle oft aufgebaut haben, von uns abfallen lässt und was uns aber auch eine Form von Sicherheit gibt, wirklich gut mit sich da sein zu können und gut für sich selbst von ihm heraus sorgen zu können und ich mag das sehr, weil es wirklich dieses natürliche hat und weil es auch ich sag oft, man ist einfach wieder mehr in seinem natürlichen So sein, also dass wir nicht gleich sein müssen, sondern einfach so wie Gott und sie auf die Welt geschickt hat. Genau, ja ist ja ganz erwichtiger Punkt, weil viele leben ja wirklich entkoppelt von sich selber und wissen gar nicht, wie sie wieder zurückfinden sollen. Genau. Und da ist schon da schon etliche Durchbegleitet mit dem Embatiment. Was hast du da für Rückmeldung, was hast du da für Erfolg? Erst mal klar, wie viele ist dieser Bezug oder diese natürlichen Bewegung und die Dinge, die wir machen, ist vielleicht für den Verstand am Anfang eine kleine Hürde, wenn man es aber einfach mal gemacht hat, also sich selber quasi die hat die Erfahrung machen lassen, dann merke ich, dass das genau diese arbeiten, wie ein riesengroßer Türöffner ist für alle möglichen Themen, die da drunter liegen, wo wir vorher noch gedacht haben, ich weiß, was mich blockiert, wo wir dann plötzlich merken, oh wow, da kommen ganz andere Themen zu Tage. Also das ganz viel über diesen Weg und den Bezug zum eigenen Körper zu finden, dass das einfach ein ganz großer Türöffner ist, für die Dinge, die da drunter wie ein bisschen wie versteckt auch liegen. Und das dann der Zugang dazu viel leichter wird und der Körper uns an ganz vielen Punkten ein riesengroße Hilfe sein können, wenn wir den anfragen diese ganze Arbeit, wenn wir jetzt bleiben, einfach mal beim Thema Blockaden, wenn jemand einfach sagt, ich komme da nicht weiter, ich bestech ständig in der Aufstiebe rieht es oder so was, wer ist irgendwas blockiert, mich immer, ja, und ich glaube, ich habe nicht genug Zeit, ich habe so viel Stress, das sind ja alles nur die oberflächlichen Faktoren und wir mit den Körper mit einbeziehen und dann einfach merken, da kommt plötzlich leider laubendseits hoch oder ein anderes altes Thema, was irgendwie die eigentliche Ursache der Blockade ist. Ja, da ist der Körper einfach wirklich ein totaler Türöffner und auch begleiter in diesem ganzen Prozess, wie auch ich sag mal vielleicht ein bisschen unangenehme Themen aufnimmt, wenn wir den Körper mit einbeziehen, manchmal viel angenehmerer Art sich auch lösen lassen. Und ich mag das sehr, ich habe ja mit großen Gruppen schon gearbeitet, aber auch mit einzelnen Personen und da oft zu diese Überraschung, diese diese Gesichter zu sehen, in denen so freutige Überraschung ist, wenn wir mit dem Körper arbeitet, weil es etwas ist, was uns zuerst eben auch schon so was in die Richtung gesagt, was uns so stark an unser eigenes Sein, an den Kern in uns erinnert, an das, was nie verletzt werden kann, was immer irgendwo heile ist in uns und was immer dieses Leuchten und diese Lebensenergie auch in uns hat, da plötzlich viel wieder zu kriegen und diese Gesichter zu sehen und dann einfach auch so Wege mit begleiten zu können über dieser Arbeit von anderen Menschen, wo dann einfach ganz die tolle Dinge passieren, irgendwelche Sachen die vorher nicht gingen, wo sich dann jemand plötzlich viel selbstbewusster zeigen kann ohne hart zu werden, ohne Aroganze sein, sondern einfach so in seiner natürlichen Art, das ist einfach wunderschön. Das ist wahrscheinlich für viele so, die können sich nach Jahrzehnten endlich mal wieder fühlen. Ja, ja, gehört wieder. Ja. Oh Gott, ich lebe ja noch. Und wenn dann was rauf kommt, wenn ein Thema rauf kommt, auch ein schweres Thema, was dann weiter, wie gehst du da weiter mit um? Ja, das ist ja für viele vielleicht, auch wenn man nutrüber spricht, wie wir beiden jetzt hier ist das für viele immer so, das will ich nicht, ja, da darf viele ja irgendwas vor. Und ich glaube, das erste ist wirklich so, diese Weichheit sich selbst gegenüber zu entwickeln, so ein bisschen mitgefühl auf das zu schauen, was in uns ist, dass wir also aus dieser Verurteilung rauskommen, aus dem das will ich nicht und das ist ja, das macht mir Angst und das sind ja alles so, gehsten die schon zeigen auch, da wollen wir was wegschieben, aber das ist ja schon da. Und es wird auch nicht durch ein äußeres Weg schieben oder durch die Entscheidung, das will ich nicht weggehen, das heißt, es bleibt irgendwo in uns und das das erst mal damit einfach vielleicht ein Moment zu merken, so ist das gerade, da ist gerade eine Traurigkeit. Und wie ist das auf der körperlichen Ebene, einfach dessen kleines bisschen mal nur kurzen kleines bisschen damit zu atmen und zu sein und das zu spüren? Man müsste ja kein riesen Ding mitmachen, sondern einfach nur wie, es ist ja eh schon da und wie ist das jetzt damit so ein bisschen wie zu atmen und dann einfach zu merken, so schrecklich so schlimm ist es vielleicht gar nicht. Und da wo gerade noch Härte war, weil wir in der Ablehnung waren und das weg haben wollten, entsteht plötzlich ein bisschen wie ein Aufatmen, ein bisschen was und das reicht eigentlich für den Moment auch schon, weil wir seltschaftlich super stark darauf trainiert sind, alles was mit Wut, mit Ängsten, mit Traurigkeit, mit Ohnmacht, gefühlen, mit Scham und diesen Ding, alles das soll ja in unserem Leben einfach nicht vorkommen. Also das ist ja so die Grundhaltung, die wir gesellschaftlich haben und zu merken wir, wir wollen die ganze Zeit Sachen weg haben, die aber zu uns und zu unserem Leben dazu gehören. Das heißt, wir schneiden ein Teil von uns ab, aber wir wollen ganz viel Freude und wir wollen ganz viel von den tollen Sachen, aber wir sagen hier ist die Freude auf der Skala und hier ist Traurigkeit und Wut und alles Mögliche. mögliche. Wir sagen, wir wollen nur das und davon mögliche.
ganz viel. Wenn wir uns vorstellen, freude jetzt, einfach nur Freude ist ja eine sehr sehr hohe Energie. Wir könnten das gar nicht dieses hohe Level an Energie, also an Freude Energie in uns wirklich haben und das auch halten, also nicht aushalten, sondern es wirklich in uns spüren, wenn wir dem Rest der ganzen Bandbrate der Skale einfach abschneiden. Das heißt wir dürfen uns mit dieser ganzen Bandbrate ein Stück weit beschäftigen und das alles auch ein Stück wieder wie einsammeln und zu uns nehmen, damit man nicht mit all diesen Aspekten ein Stück weit mehr wieder im Kontakt sein, weil je mehr wie auch mit Traurigkeit oder mit Schab und diesen Dingen im Kontakt sein können und auch merken, wir kriegen es also sowieso nicht weg. Das du mehr Freude können wir eigentlich wirklich erleben und das ist ja super spannend. Das ist genau der Punkt oder sagst, wir müssen alles leben können und alles erleben können. Was uns sagt irgendwann, das innere, nie, ich bin nicht froh, wie will es auch nicht froh sein, aber wenn das nie betrachtet wird, das muss man mal anschauen. Das ist genauso wie wenn man sagen würde, meine Wohnung wird nie schmutzig, also kommt nie auch nur das kleinste Schickchen staubeln. Wenn man so durchs Leben geht, da wird die Wohnung nicht sauberer mit der Zeit, aber man hat dann auch nicht durchputzt. Man schaut ja dann nicht wirklich hin. Was macht jemand, der die Wohnung putzt? Er schaut, er sucht nach Treck, er sucht nach wo stimmt's nicht, habe ich was aufzuräumen, habe ich was aufzuarbeiten und nur wenn man so durchs Leben geht, kann man es auch in sich wirklich aufarbeiten und alles aufräumen und aufarbeiten. Und ich finde es schön, wie einfach du das gelöst hast und wie einfach das mit dem Embodiment geht, wieder Kontakt zu finden, ganz erwichtige Sache. Und ich möchte mal sagen, vielleicht für manche der einfachste Weg an sich wieder anzukoppeln und richtig anzudocken, bei sich anzukommen. Bei erst wenn man bei sich ankommt, dann kann man wieder sagen, wie geht es mir eigentlich? Ich habe mich ja gar nicht gefühlt. Genau. Also reicht es bei vielen schon aus, dem Embodiment schon wieder zu sich zu kommen und sich zu fühlen oder hast du da vielleicht auch andere Möglichkeiten, noch die Leute wieder mehr mit sich in Kontakt zu bringen. Ich würde sagen, dass es schon auch einen Stück weit eine Essenz ist, wenn wir im Badiment eben nicht als irgendwie eine Kopfgesteuerte Technik betrachten, sondern wirklich aus diesem Arkt der Achtsamkeit heraus und das wirklich ja so ein bisschen auch wie eine Einladung an den eigenen Körper sehen, dass dieses Spüren sich langsam wieder zurückentwickelt. Also das wir es wiederholen, sozusagen, weil wir uns ja in ganz vielen Bereichen sehr stark davon abgeschnitten haben. Und ich habe die Erfahrung gemacht, es geht gar nicht immer darum, dass wir noch viel mehr brauchen, sondern es geht Embodiment ist so reichhaltig auf der Ebene, dass es für mich sehr viel mehr Sinn macht mit dieser einen Methode oder Technik oder wie auch immer man es nennen möchte. Mit dieser ich würde eher, ich mag es immer lieber, das ist wie eine Lebensphilosophie, es ist wie eine Haltung eigentlich im Leben, dass wir damit einfach ein Stück wie in die Tiefe gehen und unserem Körper auch eine Zeit lang einfach diesen Raum geben, ein Prozess im Machen zu können, als dass wir immer noch ein Tool und noch ein Tool und ich pack noch und ich probiere die neuesten Hype aus und dieses noch und jenes noch kann man machen irgendwann sind die meisten da auch irgendwie entholst oder auch erschöpft von und deswegen ich tendiere einfach eher, weil es für viele Dinge so viele Türen öffnen und wenn ich jetzt mit Menschen arbeite und wir mit Embodiment zum Beispiel starten, dann ergeben sich ja automatisch einfach auch Aharmomente und Dinge, die geteilt werden wollen, d.h. es entstehen dann die entsprechend wertvollen Gespräche, auch die wirklich tiefe Erkenntnisse mit sich bringen, nicht Erkenntnisse einfach irgendwelche Kopfsalat oder so sondern wirklich so Dinge, wo man einfach merkt, also ist das eigentlich und das sind meine eigentliche Bedürfnisse, die da drunter liegen und das ist ja schon das, was im Grunde ausreicht, weil wir darüber völlig andere Entscheidungen in unserem Leben treffen, die uns viel mehr entsprechen und die uns auch aus diesem ganzen, ich fühle mich irgendwie blockiert und es geht in meinem Leben nicht, weil wenn wir die ganze Zeit nur da stehen und angeben so rumruckeln und uns selbst vorurteilen und uns noch mehr von uns abschneiden, kann es nicht wirklich gut vorwärts gehen und weil du fragst, du brauchst was, ich würde jetzt erstmal sagen, nö, es braucht eigentlich gar nicht mehr, weil alles andere zeigt sich dadurch auch ein Stück weit. Ja. Ich bin sehr interessant, ja, das ist wie wenn ein Kind selber diese ganzen Ausdrücke durchmacht, ja, es schlägt sich an, dann dröschte es dir, dann gibt es ja diese psychologischen Prozesse und irgendwann ist es dann wieder gut und zufrieden und springt da wieder davon, geht wieder zum Fußball spielten oder mit den Freunden zum spielen und vielleicht ist es tatsächlich so viele Probleme, die wir haben im Leben hängen genau damit zusammen. Wir meinen, wir müssten so oder so sein, daweils sind wir schon, ja. Und wenn man mit dir eins zu eins Coaching macht, ist schon da dann vor. Eigentlich genau so, die Person bringt ja immer irgendwie ein bestimmtes Thema meistens mit, wo man dann denkt so, das ist es, jetzt hat man den Fisch an der Angle und wenn wir da einen Stück weit zusammen gearbeitet haben und den Körper mit einem bezogen haben, dann zeigt sich das meistens an der Angle noch was anderes dran hängt und ja, das ist das Thema, was an der Oberfläche so da war, vielleicht gar nicht das relevantes zu wasen und das ist dann noch was gibt, was viel wesentlicher ist, wesentlicher ist und dann zeigen sich einfach die Dinge, die es braucht und jeder Mensch ist einzigartig und bekommt auch, ich sag mal, die Übungen mit oder die Sachen, wo wir mit dem Körper in den Kontakt gehen können, die zu ihm passen. Also was ich überhaupt nicht mag, ist irgendwo grundsätzlich Dinge zu pauschalisieren und zu vareigem meintan und ein Konstrukt passt auf alle nö, würde ich sagen, überhaupt gar nicht, dafür sind wir viel zu individuell und zu unterschiedlich und das ist immer ein Stück weit wie gemeinsame Übungen und gemeinsame Gespräche und einfach zu gucken, was, was braucht es da an, an dem Punkt, wo die Person gerade steht, das ist irgendwo mit Erkenntnissen, also nicht mit Kopferkenntnissen, sondern eher mit Körpererkenntnissen gut weitergehen kann. Und das ist dann eben auf einer Ebene, die tiefer ist als nur der Kopf, wo ich sage, die, die echte Veränderung braucht ja viel mehr und das Schöne beim Embadiment ist, die meisten von uns sind sehr gestresst und auch nicht gut, also innerlich vom Nervensystem nicht gut reguliert und Embadiment an sich, man hat ja auch so ein bisschen so die Deviseid in sich, das ist sehr, sehr regulierend auch auf unser Nervensystem wirkt. Das heißt auch, wieder mal zu lernen, wirklich aus diesem ganzen Stressmodus, aus dem Abliefermodus, aus diesem Tutu. Ich mein Alltag ist so voll in allen dem auch mal wieder ab kleine Auszeiten zu finden, wirklich runterfahren zu können und zwar auch reage gespürt. Ja, das wir wirklich realisieren, so fühlt sich echte Entspannung an, nicht Netflix, also vorm Fernseher irgendwie kollabieren oder so, also dieses einfach ich hau mich auf die Kaut, aus nie wirklicher Entspannung fürs Systemes, weil die ganze Zeit weiter reiz auf uns einprasseln, sondern dieser Bezug zu sich selber und da auch mit innerer Stille lernen umgehen zu können, also sprich, dass wo viele Angst haben sich selber auszuhalten, weil da so viel los ist und so, einfach einen feinen, liebevollen, achtsamen Weg zu sich zu finden, das ist eigentlich so, ja, ein Großteil. Dessen von einem Bodyman, aber auch von meiner Arbeit. Ich habe eine Rolle Gedankenstille gemacht, ja, das ist meiner täglichen Praxis und sich selber mit sich selber zurecht zu kommen, damit es einen eigenen Gedanken zurecht zu kommen. Das ist ein sehr wichtiger Punkt, das sehr wichtiger Aspekt. Kann schon darüber noch was erzählen. Das eine ist, was uns viel quert ist, was du hast es gerade schon angesprochen, das sind ja einfach wahnsinnig viele im Kopf zu haben, also ganz viele Gedanken, die ständig herum springen, vielleicht auch tausend Ideen, was alles schiefgehen können, das kennen ja total viele Leute. Also damit irgendwo nicht, eine wirklich innere Ruhe kommen zu können und dann einfach auch zu merken, die Gedanken sind oft so viel und so laut, dass wir sie eben über Tünchen müssen, mit Kopfhörern aus, mit viel Musik, mit YouTube-Napsleaks und was was ich und Bildern, ja, so alles, was so von Auditiv oder Visuell oder sonst wie Geschmäck, also Essen, alles, was über die Sinne so geht, wo wir uns so wegdröhnen können. können und das ist gar keine Verurteilung von meiner Seite.
Es gleiche passiert letztendlich auch, wenn wir sehr viel Unruhe haben, Unruhe Symptome im Körper haben. Viele Menschen, und ich habe auch eine lange Phase in meinem Leben gehabt, wo ich einfach durch unschöne Erlebnisse ganz viel schmerzen Körper Symptome, alle möglichen Dinge irgendwo hatte, wo man einfach merkt, man hält sich selbst nicht gut aus, man hält es auch in einem Körper. Also der Kopf ist laut, aber der Körper macht eben auch ganz viele Empfindungen, die nicht angenehm sind und damit auch wieder lernen sein zu können, ist gar nicht einfach. Und ich würde, wie gesagt, auch nie jemanden verurteilen, der sagt, in meinem Kopf ist es so laut, oder mein Körper fühlt sich so schrecklich an, da mag ich gar nicht reinspüren oder so. Und das muss ja nicht erzwungen werden, das muss nicht von jetzt auf gleich, dass wir da irgendwo uns voll rein stürzen, sondern es geht darum, einen sanften Weg zu finden, in kleinen Sequenzen ein bisschen zu schauen, wie wir in Weg dorthin finden können, dass es so exzessiv besser geht, um dann zu merken, ja, erst mal ist vielleicht vieles gerade sehr unangenehm im eigenen Körper, aber es gibt vielleicht auch ein paar Bereiche, die sich halbwegs entspannt und sicher anfühlen, weil es geht ja bei allem, was wir haben, ob wir die Gedanken haben oder ob wir auch unangenehme Körper Empfindungen haben, es geht ja sehr viel, wirklich immer wieder um auch Sicherheit empfinden zu können, wenn wir uns mit was unsicher fühlen, ja, wenn was zu viel wird, dann wollen wir das ganz schnell weg haben, verständlich. Und da einfach ein gutes, guten Zugang zu finden, wie kann ich das Gefühl von Sicherheit und Ruhe langsam auch fördern in mir, wie kann ich das ein Stück mehr herstellen, dass es wieder angenehmer wird, in mir selbst zu Hause zu sein und mit mir verbunden zu sein. War das so ein bisschen so eine Antwort auf deine Frage? Ja, auf jeden Fall. Ja, weil gerade diese Gedankenkarussell- thematik, die viele Menschen haben, die hören ja nie auch zu denken. Ich hatte das früher auch, bis ich dann einfach gesagt habe, ich muss was ändern und das hat einfach sehr viel mehr Struktur eingebracht. Wenn man tausend Gedanken hat und denke, zwei, drei, vier Gedanken gleichzeitig kann man aber niemand, niemals einen ganz in Ruhe und vernünftig fassen. Also macht man alles farfig mit der Zeit, ja, das kann leicht passieren. Und so natürlich dann auch die Freizeit, um wenn man immer so halb im Geschäft ist, halb bei der Familie und halb bei irgendwelchen anderen Problemen, da kann man sich nicht erholen und entspannen. Und gerade für die Menschen, die eigentlich in der Dauerstresszustand leben, für die ist das auch eigentlich ideal, was du machst. Ja, also gerade weil es auch so simpel ist, ja, also wenn wir jetzt gefühlt haben, aber der Alltag ist so voll, sagen ja, viel oh my god, komm ich nicht mit noch einer Methode, ich habe gar keine Zeit, ihr wie was zu machen, ich sag ja, du brauchst ja jetzt nicht eine ganze Stunde dafür, sondern es reicht ja über einen Tag verteilt immer mal so zwei, drei Minuten, wo du sowieso irgendwo vielleicht mal in der Pause kurz vor die Tür gehst und draußen stehst und keine Ahnung, irgendwie ein bisschen frische Luft holst oder so. Da kannst du ja auch zwei, drei mal ein bisschen besuchster Atmen oder einfach mal ein bisschen mit den Armen schlängen kann oder irgendwas anderes machen, um den Körper wieder ein bisschen einzuladen. Also das ist eben nicht so kompliziert sein muss. Und bei den meisten ist es so und ich muss da wirklich schmunzeln, weil es ja von mir auch kenne. Wenn man gewisse Zeit, also eine gewisse Zeit, Dinge wieder gemacht hat, die man vielleicht als Kind selbstverständlich gemacht hat von den Bewegungen her, dann hat man irgendwann auch gar keine Lust mehr damit aufzuhören, das heißt, es wird dann so ganz automatisch, wie wir auch jeden Tag, also zumindest die meisten von uns gehen morgens ganz selbstverständlich ins Badezemanbrutz, in sich die Zähne, der denkt keiner mehr groß drüber nach. Oh, das kostet mich jetzt aber irgendwie fünf Minuten, dass ich meine zehn Uhr purze, da denkt keiner drüber nach. So, wir machen es einfach. Und genauso ist es eben mit diesen Übungen auch, so dass ich wirklich sagen kann, es macht vielen einfach unglaublich viel Spaß. Es ist was sehr, sehr natürliches und irgendwann ist es so ein bisschen wie so eine Lebenshaltung auch geworden, gewisse Dinge einfach automatisch zu tun, weil wir merken, dass es was wieder entstress, dass es was wieder in Fluss bringt, dass es uns wieder ein bisschen bewusster im Jetz sein lässt, uns so weiter und so fort und von dem her, vielen machen das gerne und Kinder lieben ja an Bademans sowieso, also die haben einen Heidenspaß damit und so linkt eigentlich wirklich ein guter Zugang im Alltag für die meisten, die ich kenne. Sehr schön, sehr schön. Ja, das bestimmt schon sehr vielen helfen können, dass es sich wieder mit sich vereinen. Darum geht es, sehr schön. Gut, hast du zum Abschluss noch irgendeine Botschaft, die du den Zuschauer in gerne mithallen möchte? Jetzt mich kurz überlegen. Na ja, es gibt also ich sage mal vielleicht eine ganz kurze Übung, die jeder einfach in Hause zwischen drin machen kann, wenn man irgendwo sitzt, ja, ich sitze hier auch gerade auf dem Stuhl oder wenn man an der Busheitestelle sitzt, da irgendwo mal kurz die Augen zu schließen für einen kleinen Moment und einfach mal den Popo an der Unterlage zu spüren, also da, wo wir das Gewicht nach unten abgeben und diese Kontaktpunkte, des Körpers ein bisschen deutlicher zu spüren und so ein bisschen wie den Bauch loslassen, um ein bisschen wie Gewicht nach unten abgeben zu können zu atmen, den Popo auf der Unterlage zu spüren, vielleicht auch die Kontaktpunkte, der Oberschenkel und ein bisschen den Bauch entspannen und so, ein bisschen im Becken bloß lassen. Und vielleicht einfach drei, vier, fünf Atemzüge, so dieses Ankommen da, wo man gerade ist und das ist eigentlich dann auch schon genug. So immer wieder so damit anzudorgen, das bewirkt unglaublich viel. Man fängt, denkt man vielleicht noch, das soll mir das jetzt bringen, aber wenn man das mal 10, 20, 30, 40 mal über eine gewisse Zeit gemacht hat, dann merkt man einfach den Effekt davon. Und wer die zweite Sache, wer ein bisschen tiefer mal das Ambadiment kennenlernen möchte, es gibt auf meiner Homepage einen sehr schönen kostenfreien Kurs, in dir selbst zu Hause sein. Also der Titel sagt es schon, dieses Ambadiment, wie du gut eine gute Anwendung zu dir finden kannst, deswegen gesagt unverbindlich, kostenfrei, sind 11 sehr gut angeleitet Videos, wo ich einfach mal durch ein paar Übungen durchführen. Da kann man mal so gucken, was Ambadiment für den eigenen Effekt im Alltag alles mit sich bringt. Ja. Und aber, desto man dann hier unten unter dem Video verlinkten, dass es jeder gleich hat. Genau. Ja wunderbar. Lilian, sehr interessant. Es war richtig bereichertendes Interview, noch mal etwas aus einer anderen Sichtweise zu sehen, wie einfach die die gehen. Und du kannst ja bestimmt weiterhin solche einfachen Methoden jemanden weiter vermitteln. Ich glaube, das ist unglaublich wichtig. Und gerade weil du das ja selber gegangen bist, den Schritt von einer introvertierten Persönlichkeit, die sich nicht traut, in der Öffentlichkeit zu bilden. Ja. Wie macht voll das ist? Ja. Es hat man sehr viel Freude gemacht und natürlich auch ein herzliches Dankeschön an unsere Zuschauer und an dich, Lilian und schön, dass du heute dabei warst. Vielen Dank. Danke für deinen lauschen bis hierher. Jetzt hoffe ich. Du gehst sehr inspiriert und auch motiviert weiter. Und wenn dem so ist, dann hinterlasse uns gerne eine tolle Bewertung. Und vor allen Dingen würde ich sagen, mach was draus. Bis zur nächsten Folge. Hab eine ganz ganz lebendige Zeit. * Musik * [MUSIK]
Podcast Summary
Key Points:
Viele Menschen fühlen sich in ihrem Leben blockiert oder „ausgepresst“, oft durch tiefsitzende Schüchternheit oder Selbstzweifel.
Selbstverurteilung und Selbsthass verstärken das Problem; ein erster Schritt ist die Erkenntnis: „Ohne mich geht es nicht, also muss es mit mir gehen“ – inklusive aller Schwächen und Ängste.
Reine Kopf- oder Mindset-Arbeit reicht nicht aus; echte Selbstsicherheit entsteht durch die Rückverbindung mit dem eigenen Körper.
Embodiment (z. B. Bewegung, Atem, Stimme) hilft, wieder im Körper anzukommen und natürliche Ausdrucksformen zu finden, die uns in der Kindheit oft aberzogen wurden.
Praktische Übungen wie Arme schlenken, den Körper abgreifen, schütteln oder gähnen fördern die Körperwahrnehmung und lösen Spannungen.
Wichtig ist, das Bewerten loszulassen und mit neugierigem Interesse zu spüren, wie sich der Körper anfühlt – dies erinnert an die Lebendigkeit und Unbeschwertheit der Kindheit.
Summary:
In diesem Interview mit Lilian Runge geht es um das Gefühl, im Leben blockiert oder „ausgepresst“ zu sein. Lilian teilt ihre persönliche Erfahrung mit extremer Schüchternheit und Unsicherheit, die sie seit ihrer Kindheit begleitete und sie daran hinderte, sich frei auszudrücken. Sie betont, dass typische Standardlösungen und reine Mindset-Arbeit oft nicht helfen.
Stattdessen entdeckte sie, dass Selbstverurteilung das Problem nur verstärkt. Der entscheidende Wendepunkt war die Erkenntnis: „Ohne mich geht es nicht, also muss es mit mir gehen“ – das bedeutet, alle eigenen Anteile, auch die unsicheren, anzunehmen und mitzunehmen. Lilian erklärt, dass wahre Selbstsicherheit nicht im Kopf entsteht, sondern durch die Rückverbindung mit dem Körper.
Sie stellt Embodiment als zentrale Methode vor: einfache Übungen wie Arme schlenken, den Körper abgreifen, schütteln oder gähnen helfen, wieder in den eigenen Körper zu kommen und Spannungen zu lösen. Diese Praxis fördert eine neugierige, nicht-wertende Wahrnehmung des eigenen Körpers und erinnert an die Natürlichkeit und Lebendigkeit der Kindheit. So können Blockaden gelöst und ein authentischerer, selbstbewussterer Ausdruck im Leben gefunden werden.
FAQs
Der erste Schritt ist, mit der Selbstverurteilung aufzuhören und zu erkennen, dass es nicht ohne einen selbst geht – man muss sich mit seinen Schwächen und Ängsten mitnehmen.
Weil es begrenzt ist: ‚Ich denke mich selbstsicher‘ funktioniert nicht tief genug. Stattdessen braucht es eine Rückverbindung zum eigenen Körper, um echte Selbstsicherheit von innen zu finden.
Embodiment bedeutet, wieder bewusst in den eigenen Körper zu kommen – durch Atem, Stimme und Bewegung. Es hilft, Spannungen zu lösen und eine natürliche Selbstsicherheit aufzubauen.
Zum Beispiel Arme schlenken, gähnen, den Körper von oben nach unten abgreifen oder sich ausschütteln. Danach schließt man kurz die Augen und spürt, wie sich der Körper anfühlt.
Indem man aufhört, sich selbst zu verlassen, und stattdessen lernt, sich mit seinen unsicheren Anteilen mitzunehmen. Körperarbeit wie Embodiment hilft, ein stabiles inneres Fundament aufzubauen.
Weil wir durch Erziehung oft körperfremd werden. Im Körper wohnt viel Weisheit und Selbstsicherheit – wenn wir ihn wieder spüren, kommen wir ins Hier und Jetzt und finden zu mehr Natürlichkeit.
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