Bindungsangst in der Beziehung: So könnt ihr eure Ängste überwinden!
0m 0s
Bindungsangst ist eine tief verwurzelte Angst, sich vollständig einer Person zu öffnen und sich emotional zu binden. Sie entsteht häufig aus frühen Entwicklungsphasen, wie unangenehmen Trennungen oder emotionalen Verletzungen, und dient ursprünglich als Schutz vor weiteren Schmerz. Im Alltag führt sie dazu, dass Menschen bei entscheidenden Beziehungsschritten wie Heirat oder gemeinsamem Wohnen zurückweichen, was zu Zweifeln an der Liebe und an dem Konzept der Zugehörigkeit führt. Beide Partner erleben dann große Unsicherheit – besonders dann, wenn ein emotionaler Moment wie die Hochzeit kam. Die Angst vor der Endlichkeit oder dem Tod verstärkt das Gefühl, dass das Leben nach der Bindung langweilig und totale Abgeschlossenheit bedeutet. Dies führt zu einer Verweigerung, sich in einer Beziehung zu eng zu binden oder gar zu verlassen. Gleichzeitig ist die Verlustangst, die häufiger vorkommt, besonders belastend, da sie zu ungesunden Kompromissen und einer Vermeidung von Konflikten führt. Die Lösung liegt nicht in der Verdrängung, sondern in der gezielten Untersuchung der Ursachen, dem Herausarbeiten des Auslöserpunkts und der Umsetzung neuer, positiver Glaubenssätze. Professionelle Unterstützung hilft dabei, die Angst zu akzeptieren, zu verstehen und langfristig zu überwinden, um glückliche, tiefere Beziehungen zu ermöglichen.
Hallo und herzlich willkommen zu dieser neuen Folge bei den Lebensjährlisten.
In dieser Folge geht es um Bindungsangst in der Beziehung.
So könnt ihr eure Ängste überwinden.
Mein Name ist Florian.
Ich bin Ina.
Wir sind Paartherapeuten und Coaches und helfen euch raus aus der Krise,
hinein in eine glückliche und harmonische Beziehung.
Das Thema Angst erfüllt häufig eine Schutzfunktion und wenn Ängste nicht gelöst werden,
können sie natürlich auch im Alltag zu einer starken Belastung werden.
Wir haben uns heute das Thema Bindungsangst mal ausgesucht,
also die Angst davor, sich aktiv auf eine andere Person komplett einzulassen.
Wir zeigen euch, warum ihr Bindungsangst habt und welche Probleme und Folgen das mit sich bringen kann.
Und natürlich auch, wie ihr eure Bindungsangst nachhaltig auflösen könnt.
Ja, warum entsteht überhaupt Bindungsangst?
Im Regelfall sind das schlechte Erfahrungen, emotionale Verletzungen aus der Vergangenheit,
also eine Trennung, die nicht gut ausgegangen ist, Systemgesetzverletzungen,
gerade aus der Kindheit verschiedene Themen, die dafür sorgen, dass man Angst hat, sich intensiver zu binden.
Und wie du schon sagtest, die Angst soll ein Selbstschutz sein.
Um eben nicht nochmal verletzt zu werden.
Es gibt aber auch andere Konstellationen.
Ich hatte jetzt gerade ein Coaching, bei dem es um eine Bindungsangst ging.
Und bei der immer dann, wenn es ernst wird, Thema Kinder oder Hochzeit,
waren hier Themen, die so waren, die Person aus der Bahn wirft und genau die Probleme und Folgen entstanden sind,
die wir auch gleich skizzieren.
Und da war die Ursache eher die Angst vor der Endlichkeit, also Angst vor dem Tod.
Also dieses Gefühl, wenn ich mich jetzt binde und bin ein Leben lang mit einem Partner zusammen,
dann ist schon wieder so dieses nächste Ziel auf der Lebenslinie erreicht.
Und oh Gott, dann kann ich nicht mehr nach links und rechts gucken.
Und ab dem Moment ist alles langweilig und dann bin ich ja schon fast tot.
Genau, da hatte ich auch mal jemanden, der gesagt hat,
das heißt dabei am Umkehrschluss, ich werde mich nie wieder verlieben.
Genau, genau.
Also ich werde nie wieder das Gefühl haben, was ja auch einmalig ist, das Gefühl,
wenn man jemanden sich ganz frisch verliebt.
Man verliert quasi ein Abenteuer.
Ja, welche Probleme hat eine Person, wenn diese Bindungsangst hat?
Wie du schon sagst, Probleme sind halt besonders, wir nennen es so bei Bindungsereignissen.
Da zeigt sich das und dann bekommt derjenige halt ein Problem,
der Partner sagt, Mensch, wollen wir nicht zusammenziehen?
Wollen wir nicht eine Familie gründen?
Bei manchen ist es auch schon gemeinsam Urlaub fahren.
Also die Hemmschwellen sind dann natürlich unterschiedlich.
Und dann wird es natürlich in der Beziehung zu einem Problem,
bei derjenige dann in den Konflikt reingerät.
Ja, es entstehen im Regelfall dann erstmal Zweifel.
Die Zweifel können von bis sein.
Das kann bis dazu gehen, dass das Konzept der Liebe
Liebe angezweifelt wird und man sich fragt, was heißt Liebe überhaupt?
Und habe ich diesen Partner, diese Partnerin überhaupt jemals geliebt?
Also dann entstehen so ganz existenzielle Zweifel
an der Liebe und an Zugehörigkeit und an dem Konzept der Partnerschaft.
Macht es Sinn, vielleicht doch immer allein zu bleiben?
Und für die Beziehung selbst entsteht natürlich große Unsicherheit.
Also auch für den anderen, der dann vielleicht gesagt hat,
möchtest du mich heiraten?
Oh Gott, auf einmal dreht sich in mir alles
und ich weiß gar nicht mehr, ob wir überhaupt zusammen sein sollten.
Das ist ja eigentlich in einem höchst emotionalen Moment,
wo der andere sich völlig sicher ist und sagt,
wir beide ein Leben lang, das möchte ich haben.
Und der andere sagt, ich weiß gar nicht mehr, was Liebe ist.
Das macht große Unsicherheit in der Beziehung.
Ja, auch gar nicht selten ist es dann so,
dass derjenige, der die Bindungsangst hat, sagt,
irgendwie habe ich das Gefühl, ich bin vielleicht für dich nicht der Richtige.
Also du hast etwas Besseres verdient.
Weil man die Person ja trotzdem noch gern hat,
aber man hat halt diese Bindungsangst.
Und daraus resultiert dann auch häufig die Angst,
nicht glücklich werden zu können.
Dass man sich fragt, wenn es in meinem Leben darum geht,
dass die Beziehung ernster wird, dass die Beziehung fester wird,
dann rutsche ich da rein.
Wie soll es in der nächsten Beziehung werden?
Und für das Paar wiederum entsteht große Tatsache,
große Traurigkeit häufig für beide.
Weil vor diesem Moment, dass einem diese Angst bewusst wird,
war für beide meistens alles gut.
Das entsteht ja in diesem Moment ausgelöst oder angetriggert.
Dieses Bindungsangst triggert ja etwas an, was schon da ist,
aber häufig unbewusst ist.
Vorher war es gut.
Und in dem Moment verändert sich dann für beide alles.
Und das macht natürlich viele Paare sehr traurig,
dass auf einmal die Liebe angezweifelt wird,
diese große Unsicherheit da ist.
Dass man damit nicht gerechnet hat und sagt,
das hätte ich jetzt nicht gedacht,
dass uns das als Paar mal diese Frage so betrifft.
Was sind die Folgen von Bindungsangst?
Man kann sich nicht richtig auf andere Personen
in Partnerschaften einlassen.
Es ist langfristig sehr schwierig bis unmöglich,
eine glückliche Beziehung zu führen.
Weil wir natürlich sehr dieses Konzept,
das wir im Kopf haben und gesellschaftlich das so aufgebaut haben,
dass eben bestimmte Steps, Ziele in einer Partnerschaft folgen
und man sich stärker bindet.
Ob das nun gemeinsames Eigentum ist,
ob das Heiraten ist oder Kinder sind.
Alles Sachen, die uns ja enorm binden
und die in fast keiner Beziehung eben fehlen.
Die eigentlich wir uns fast alle vorstellen.
Natürlich gibt es schon immer mehr,
die aus diesen Konzepten, aus diesen starren,
aus diesen Konzepten ausweichen.
Aber so vom Grundsatz her,
die meisten Menschen wünschen sich eben noch genau das.
Ja, man hat halt auch langfristig dann so den Ausblick,
dass man denkt, man hat vielleicht keine Beziehung mehr
oder halt eher unglückliche Beziehungen.
Also ich hatte mal jemanden im Coaching,
also ein Paar, wo er dann sagte,
vielleicht bleibe ich auch mein Leben lang jetzt alleine.
Weil er nie wieder in die Situation so gerne reinrutschen wollte,
wieder einen anderen.
Und dann hat er gesagt,
ich will mich nicht mehr mit einer Menschen so zu verletzen.
Mit einer Erwartung,
die jetzt auch nicht total aus dem Nichts gegriffen worden ist.
Das wäre so der nächste Step in der Beziehung einfach gewesen.
Aber dann zu sagen,
okay, vielleicht bleibe ich wirklich alleine,
denn enttäusche ich niemanden.
Das fühlt sich vielleicht besser an.
Wir haben dazu noch einige Details in unserem Blogbeitrag
Ängste überwinden.
Mit diesen Tipps kannst du deine Angst besiegen stehen.
Da stellen wir typische Ängste vor,
auch andere Ängste neben der Bindungsangst
und zeigen, warum es nicht zielführend ist,
die Ängste auszuhalten und weiterhin mit sich herumzutragen,
sondern es tatsächlich Sinn macht,
diese anzugehen und bewusst zu lösen.
Wenn du dabei Unterstützung möchtest,
kannst du dich gerne für ein telefonisches Erstgespräch
bei uns eintragen.
Und wir schauen gemeinsam,
ob es ein Thema ist, was wir zusammen lösen können.
Wo wir schon beim Lösen sind,
kommen wir zu den Tipps
oder zu den vier Schritten,
wie wir vorgehen, um Ängste zu lösen.
Schritt eins.
Schritt eins, die Angst akzeptieren und annehmen.
Also erstmal das nicht wegschieben,
sondern es als Herausforderung zu sehen,
herauszufinden,
um welche Angst es sich genau handelt
und dann
die Offenheit für eine Veränderung anstoßen.
Also zu überlegen,
jetzt nehme ich die Angst erstmal an,
jetzt akzeptiere ich es
und wo möchte ich hin?
Also wo ist mein Ziel eigentlich?
Genau, die Frage ist da auch immer,
wofür ist die Angst gut?
Weil letztendlich,
stellt sich ja eine Angst innerlich ein,
um sich zu schützen.
Das heißt, die soll eigentlich förderlich für mich sein.
Und wenn ich diese Angst aber eben
als hinderlich für mein Leben betrachte,
statt als förderlich,
dann kann ich eben schauen,
woher kommt die Angst
und wie kann ich sie lösen?
Deswegen akzeptieren und annehmen.
Es gibt ja auch ganz viele förderliche Ängste vielleicht.
Also es macht schon Sinn,
dass ich Angst davor habe,
vom Hochhaus zu springen,
ohne Fallschirm oder ohne irgendetwas.
Also das schützt mich nicht.
Das schützt mich ja schon davor,
genau solche Fehler zu machen.
Genau.
Schritt zwei, Angst hinterfragen.
Das ist, seit wann besteht sie?
Also wann war es mal gut?
Kenne ich einen Moment in meinem Leben
oder eine Zeit in meinem Leben,
in dem ich diese Angst noch nicht hatte?
Und damit kann ich dann den Ursprung finden,
nämlich an dem Punkt, wo ich merke,
da entsteht das erste Mal die Angst.
Da habe ich entweder einen Auslöser gefunden,
wo ich merke, da wurde das Ganze ausgelöst
oder ich habe einen Punkt,
einen Triggerpunkt gefunden.
Also ein Auslöser, der eine vorhandene,
aber mir bis dahin unbewusste Angst angetriggert hat.
Was es davon ist,
das finden wir dann gemeinsam zum Beispiel heraus.
Genau.
Und das wäre jetzt auch schon der dritte Punkt eigentlich.
Da hast du jetzt schon rübergeleitet.
Das wäre dann die Systemgesetzverletzung
hinter der Angst lösen
und das Erlebnis neu prägen.
Das ist genau das, was du sagtest.
Man guckt dahin, wo der Stein ins Rollen gekommen ist,
wo sozusagen das erste Mal
das ungute Gefühl aufgetreten ist.
treten ist, um dann die Verletzung
aufzulösen.
Vielleicht ein ganz kleiner Exkurs, denn eine Angst muss nicht im eigenen Leben entstanden sein. Die Angst, die kann auch letztendlich als Traumata, als übergeben worden sein aus einer Angst, die bei den Eltern, Großeltern oder Urgroßeltern ausgelöst wurde.
Wer sich dafür interessiert, kann mal nach Epigenetik googeln und schauen, wie dieses Forschungsfeld funktioniert und wie letztendlich Ängste, Traumata, Gefühle neben dem Aussehen und Krankheiten über die Gene mitgegeben werden.
Letztendlich ein sehr sinnvoller Aspekt, der uns, der nachfolgende Generation dafür schützt, ähnliche Erfahrungen machen zu müssen und sich ähnlich in Gefahr geben zu müssen.
Sondern eben. Eben präventiv zu wissen, wenn ich das mache, das sollte ich lassen, das macht mir Angst, weil eben schon meine Vorfahren diese Erfahrung gemacht haben.
Letzter Schritt, eine neue Haltung einnehmen, nach vorne blicken, die Glaubenssätze, die entstanden sind, lösen.
Also durch die Angst sind häufig Glaubenssätze einhergegangen.
Wenn man diese Angst, diese emotionale Verletzung dahinter gelöst hat, das Ganze neu geprägt hat, dann können wir auch neue Glaubenssätze formen und damit eine neue Haltung einnehmen und in Zukunft anders.
Damit umgehen.
Also machen wir mal ein erstes Fazit.
Das Fazit, Ängste können einschränkend wirken und die Beziehung natürlich belasten, gerade auch die Bindungsangst innerhalb einer Beziehung.
Und wir würden euch natürlich daher sehr empfehlen, die Angst in die Hand zu nehmen und sie für euch zu lösen.
Genau, also professionelle Hilfe kann dabei sehr unterstützen und sehr hilfreich sein.
Ich würde sagen, die häufigste Angst, die wir im Coaching haben und lösen, ist die Verluste.
Verlustangst, das ist tatsächlich die, die am häufigsten vorkommt, weil diese natürlich auch unmittelbar relevant für eine Beziehung ist.
Während die Bindungsangst eher dafür sorgt, dass man sich nicht so stark innerhalb der Beziehung bindet, so machen wir die Erfahrung, dass eine Verlustangst regelmäßig dafür sorgt, dass man unstimmige Kompromisse eingeht, weil man Angst hat, den anderen zu verletzen und zu verlieren.
Dass man in Konflikte nicht einsteigt und diese nachhaltig löst, weil man sich lieber zurückzieht und sagt, nee.
Lieber an der Oberfläche harmonisch oder auch, dass man sich aus einer Beziehung nicht löst, man das Gefühl hat, ich müsste mich trennen und mir geht es gar nicht gut in der Beziehung, aber die Verlustangst eben einen in der Beziehung hält, länger als man sonst drinbleiben würde.
Auch ein spannendes Thema, Verlustangst.
Vielleicht werden wir es in einer der nächsten Folgen thematisieren.
Genau.
Wenn du dabei Unterstützung möchtest, trag dich gerne fürs telefonische Erstgespräch ein, schreib uns eine Nachricht bei Instagram.
Oder folge unseren anderen Kanälen, um noch mehr über das Lösen von Ängsten und anderen belastenden Gefühlen zu erfahren, wenn du die denn so empfindest.
Ansonsten hören wir uns in der nächsten Folge wieder.
Bis bald.
Auf Wiedersehen.
Podcast Summary
Key Points:
Bindungsangst entsteht häufig aus frühen negativen Erfahrungen oder emotionalen Verletzungen, insbesondere aus der Kindheit oder Trennungen.
Die Angst dient ursprünglich als Schutzmechanismus vor weiteren Verletzungen, aber kann im Laufe der Zeit zu ungesunden Hemmschwellen in der Beziehung führen.
Sie manifestiert sich bei wichtigen Lebensentscheidungen wie gemeinsamem Wohnen, Familie oder Heirat und führt zu Zweifeln an der Liebe und an der Zugehörigkeit.
Die Bindungsangst verursacht große Unsicherheit für beide Partner und kann die Beziehung emotional belasten, selbst wenn vorher alles gut war.
Der Kern der Angst liegt oft in der Angst vor der Endlichkeit – vor dem Tod, dem Verlust des Lebensabends oder dem Ende der Beziehung.
Aus der Angst entstehen Glaubenssätze, die die Möglichkeit eines glücklichen, tiefen Verbindungslebens einschränken.
Angst und Traumata können auch über Generationen vererbt werden, was durch Epigenetik erklärt wird.
Professionelle Unterstützung hilft, die Angst zu erkennen, zu hinterfragen und durch neue Glaubenssätze zu ersetzen.
Summary:
Bindungsangst ist eine tief verwurzelte Angst, sich vollständig einer Person zu öffnen und sich emotional zu binden. Sie entsteht häufig aus frühen Entwicklungsphasen, wie unangenehmen Trennungen oder emotionalen Verletzungen, und dient ursprünglich als Schutz vor weiteren Schmerz. Im Alltag führt sie dazu, dass Menschen bei entscheidenden Beziehungsschritten wie Heirat oder gemeinsamem Wohnen zurückweichen, was zu Zweifeln an der Liebe und an dem Konzept der Zugehörigkeit führt.
Beide Partner erleben dann große Unsicherheit – besonders dann, wenn ein emotionaler Moment wie die Hochzeit kam. Die Angst vor der Endlichkeit oder dem Tod verstärkt das Gefühl, dass das Leben nach der Bindung langweilig und totale Abgeschlossenheit bedeutet. Dies führt zu einer Verweigerung, sich in einer Beziehung zu eng zu binden oder gar zu verlassen.
Gleichzeitig ist die Verlustangst, die häufiger vorkommt, besonders belastend, da sie zu ungesunden Kompromissen und einer Vermeidung von Konflikten führt. Die Lösung liegt nicht in der Verdrängung, sondern in der gezielten Untersuchung der Ursachen, dem Herausarbeiten des Auslöserpunkts und der Umsetzung neuer, positiver Glaubenssätze. Professionelle Unterstützung hilft dabei, die Angst zu akzeptieren, zu verstehen und langfristig zu überwinden, um glückliche, tiefere Beziehungen zu ermöglichen.
FAQs
Bindungsangst ist die Angst davor, sich komplett einer anderen Person zu öffnen und tiefgreifend zu binden. Sie entsteht oft aus frühen Erfahrungen oder emotionalen Verletzungen aus der Kindheit.
Sie entsteht meist aus schlechten Erfahrungen, wie Trennungen oder emotionale Verletzungen, und dient als Schutz vor zukünftigen Verletzungen. Auch Angst vor dem Tod oder der Endlichkeit kann dazu führen.
Sie zeigt sich bei wichtigen Beziehungsschritten wie Zusammenziehen oder Heiraten. Der Partner fühlt sich dann ungewiss, und es entstehen Zweifel an der Liebe und an der Zugehörigkeit.
Die Person kann sich nicht richtig einlassen, führt zu unsicheren Beziehungen und langfristig zu unglücklichen oder isolierten Lebenswegen. Auch das Paar kann traurig werden, da die Liebe plötzlich zweifelnd wird.
Durch Akzeptanz der Angst, Nachforschung ihres Ursprungs und die Neugestaltung von Glaubenssätzen. Dies führt zu einer neuen, gesünderen Haltung und ermöglicht eine tiefe Beziehung.
Ja, Traumata oder Ängste können über Generationen vererbt werden. Dies wird durch die Epigenetik erklärt und beeinflusst das Verhalten und die Angst auf späteren Lebensphasen.
Chat with AI
Loading...
Pro features
Go deeper with this episode
Unlock creator-grade tools that turn any transcript into show notes and subtitle files.