Dort liefen randomisierte Preis-Test über mehr als 2,5 Jahre mit auch relativ hohem Aufwand an Besorsten dahinter, sowohl personell als auch technisch. Und daraus haben wir dann eben festgestellt, okay, wenn wir zum Beispiel unser Intro-Pricing von 99 mit 99 vergleichen, dann sehen wir, wir machen vielleicht 50% mehr Neukundenabschlüsse, wir machen auf 12 Monate gesehen, 15% mehr Umsatz auf 24 Monate gesehen, vielleicht 30% mehr Umsatz. Herzlich willkommen zum Pricing Friends Podcast mit Sebastian Fogt. Hallo liebe Pricing Friends und herzlich willkommen wieder einmal zu einer neuen Folge, hier bei uns bei eurem Lieblingspodcast. Und heute wollen wir über das Pricing und die Kunden abonnenten Gewinnung von Bill Plus sprechen. Wir haben dafür zu Gast Daniel "Mussing Off" Director Premium bei Bill Plus. Herzlich willkommen Daniel. Hallo Sebastian, vielen Dank für die Einladung. Du bist ja schon glaube ich seit knapp hundert Jahren bei Bill Plus. Zumindest fast oder ganz seit Tag 1, ist das richtig? Das ist richtig. Seit Tag 1 dabei, wir haben Bill Plus und Pet Content bei Bill 2013 gestartet und ich bin tatsächlich ein paar Monate vorher zum Team dazu gestoßen. Was war damals der Ausschlaggebende Grund ein Premium-Modell oder Pay-Modell einzuführen? Gibt ja noch nicht so viele in Deutschland in Europa. Also wie kam es das Springer und bildet da fast die Vorreiterrolle eingenommen hat? Das stimmt. Das war glaube ich wirklich eine Vorreiterrolle. Denn wenige Monate vor uns ist die Welt gestartet. Wir haben dann nachgezogen. Und ich denke der Grund war recht einfach. Es gab seit den 2000ern die digitalen Newsporthalen. Die waren alle kostenlos und relativ schnell klar. Das kann sich so auf Dauer nicht refinanzieren. Wenn man nur auf einer Erlösseule steht, nämlich den Werbeerlösen, die es damals im digitalen No gab. Und von daher war die die relativ simpel zu sagen, wir wollen eine zweite Erlösseule daneben bauen, vertriebserlöse. So wie wir das aus einer Aktelspringerperspektive aus unserem klassischen Geschäft kannten. Den gedruckten Zeitungen, da gab es eben auch mal das Geld vom Leser und das Geld vom Werbekunden. Und das war der Hintergrund. Und sich da auch von den Werbeerlösen vielleicht ein bisschen unabhängiger machen zu können und weiteres Wachstum zu ermöglichen war der Grund, um dann Pet Content einzuführen. Und wie viele Bezahlabonenten habt ihr heute? Wir sind jetzt nach knapp 11 Jahren bei 720.000 Abonenten und Abonenten. Ist das jetzt gut oder ist das schlecht für alle, die vielleicht nicht so sehr in der Branche sind. Wir sind damit super happy, weil einerseits in den Top 10 weltweit, was uns schon irgendwie sehr stolz macht, vor uns halt so größtend wie New York Times, World's With Journal and Co. Auch in Deutschland mit großem Abstand, das größte digitale News-Abo-Modell bezogen auf diesem Bestand. Und andererseits ist es aber auch noch eine Riesenansporen, weil wir jeden Tag auf Bildtee eine extrem hohe Reichweite haben. Wir haben täglich jetzt in letzten Wochen 20 Millionen Visits pro Tag gehabt. Das ist 20 Millionen. Wir nehmen gerade im Juli 24 auf. Ist es eine M-Bonus oder das ist normal? Das ist schon ein bisschen eine M-Bonus, der jetzt mit drin ist, der uns aber wirklich zu neuen Rekordwerten verholfen hat. Und ich glaube wirklich nur von einem Monat zu Corona-Zeit mal geschlagen wurde. Also es ist eine extrem starke Entwicklung, die wir in letzten 12 Monaten auch gesehen haben im Traffic-Buy-Build. Und zurückkommen zu Petcontent, das ist für uns noch Riesenansporen. Weil er jeden Tag immer noch viele, viele Millionen Menschen auch auf unseren digitalen Plattformen sind, die noch kein Abo haben. Und da sind wir überzeugt, dass wir die da noch hinkriegen, denn das vielleicht noch als Erklärung von diesen 20 Millionen Visits sind über 70 Prozent direkt der Traffic. Das sind Menschen, die kommen direkt zu uns, die geben Bildtee in den Browser ein, die öffnen uns rep. Die kommen also nicht per Zufall und anonym über Google oder Social Media. Und entsprechend haben die schon eine große Nähe zu unserer Marke. Und daher glauben wir, dass wir viele von denen auch noch zu Abonnenten machen können. Jetzt lass uns doch einmal hier den Delorean anschmeißen und nochmal F-12 Jahre zurück springen. Wie kam Daniel Mussinghoff zu Bild plus? Das ist eine gute Frage. Also ich wollte eigentlich immer Journalist werden. Also er auf der schreibenden Seite des ganzen Stehen, hab lange Zeit auch während Abi und Studium Journalistisch gearbeitet für eine Lokalzeitung. Lokal Radio gemacht, ein bisschen Unifernsehen gemacht. Und mich dann aber irgendwann entschieden nochmal einen Master in Media Management zu machen. Weil ich dachte, da fehlt mir noch ein bisschen Wissen in die Richtung. Und das könnte vielleicht auch selbst, denn ich Journalist werden will nicht schaden, auch ein bisschen was von Zahlen und Co zu wissen. Und dadurch hat sich für mich aber noch mal ein komplett neues Berufsfeld eröffnet, dass sich so bis in einem Medium Orange eigentlich auf dem Schirm hatte. Und dann war das so 2010, als ich mit dem MBA fertig war, eine Phase in der ich gesagt habe. Ich bin auch nicht die Edel-Feder, die schon zid praktikal bei Spiegel, Süddeutscher, Fats und Co eingesammelt hat. Ich bleib mal auf der betküstwirtschaftlichen Seite der Geschichte und bin dann nach dem Master, den ich Hamburg gemacht habe, zu RTL in Köln gegangen und hab da mit klassischen digitalen Produktmanagement meinen Job einstieg gemacht. Und du hast gerade, wenn wir jetzt wieder bei dem Launch von Bill Plus 2013 sind, schon erzählt, dass es dort schon erste Angebote gab. Aber es war natürlich eine ganze andere Zeit, in dem Sinne, ne? Viele News-Angebote waren vor free, wird mal jetzt schätzen, 99 Prozent. Heute ist es natürlich, glaube ich, über 200 Verlager einen kleinen Deutschland umgehen, paid von dein Modell. Und die Entscheidung war dann mit Weltplus zu starten. Und damals her auch, wenn ich mich richtig entsinne, noch mit einem ganz anderen Produkt, als heute ich da drei Pakete, das war, glaube ich, eine Mietert, Paywall und eine Premiummodell. Vielleicht kannst du das noch mal ein bisschen erklären zur Historie und dann lass uns vielleicht auch noch mal die verschiedenen Modelle im zweiten Schritt erklären. Also, wie so, Weltplus und mit dem Modell von damals kannst du das noch reproduzieren. Ja, also man hat sich entschieden, mit beiden Marken live gehen zu wollen. Weltplus war dann ein bisschen früher. Ich glaub, 6-8 Monate früher am Start mit dem Mietertmodell. Das heißt, man hat eine bestimmte Anzahl an Artikeln, die man jeden Monat kosten frei konsumieren konnte. Und erst ab dem, ich weiß gar nicht mehr, was es damals war, der 5. oder 10. Artikel abdagen mussten wir dann ein Abo abschließen. Bei Bildhörm uns von vorne rein für das Premiummodell entschieden. Es gab nach wie vor kostenfrei Inhalte auf der Seite, aber daneben wurden dann eben die kostenpflichtigen Artikel und Inhalte eingeführt, für die man an Abo abschließen musste. Das war für uns von vorne rein eigentlich relativ klar, dass wir das Modell wählen werden, weil wir schon damals eine enorm hohe Reichweite hatten. Und dadurch resultieren natürlich auch eine große Relevanz in der Werbevermarktung bei uns gegeben war. Und die wollten wir nicht ins Risiko stellen. Die Sorge waren natürlich zu Beginn, also noch keine Erfahrungen hatten, dass wir mit der Einführung von kostenpflichtigen Artikeln Nutzer verlieren werden, die dann nicht mehr auf Bildtee nachrichten nutzen, sondern vielleicht zu Wettbewerbern gehen. Und wenn das im Traffic sichtbar geworden wäre, dann wäre es natürlich auch in den Werbeerlösen sichtbar geworden. Und deswegen war für uns klar, dass das Premiummodell für uns der beste Einstieg in Pay Content ist. Und das hat sich seitdem auch nicht mehr geändert. Siehst du dich dort oder siehst du euch dort im Recht, weil nicht mehr in die Welt ist mittlerweile auch schon seit langen Jahren auf dem Premiummodell. Gibt es noch große erfolgreiche Modelle, die auf dem Mieter laufen, also nur noch mal für die Erklärung. Mieter heißt im Prinzip aller Artikel sehen gleich aus. Du kannst 2, 3, 4, 5 lesen und dann irgendwann kommt die Paywall und du kannst nix mehr lesen. Während es ja bei euch im Premiummodell so ist das ein gewisser Anteil for free ist und gewisser Anteil von Anfang an verplust ist, also erst nur hinter der Paywall, also mit dem Abo gelesen werden kann. Jetzt nochmal zurück zu meiner Frage, siehst du Mieter-Modelle, die heute richtig gut funktionieren oder hat sich schon Premium als absoluter Standard etermiert? Also Mieter-Modelle sind wir tatsächlich keine mehr im Kopf, die wirklich stand-alone relevant sind. Was ich ja schon eher durchgesetzt hat, ist zwischen Premium auf der einen Seite und Full-Paid auf der anderen Seite so ein eher Hype-Gida-Hansatz, wo man eben versucht, Kunden vielleicht zunächst mal in einer Registion reinzubekommen, vielleicht auch über einen Mieter-Hansatz. Und dann wiederum ins Abo reinzuholen, wo man genau schaut, aus welcher Quelle kommt ein Nutzer, kommt der über Google, gebe ich ihm vielleicht erst mal bestimmte Artikel komplett for free und schicke nicht sofort auf eine Paywall, also eine größere Individualisierung und Hype-Gedisierung der Modelle und Vermischung. Das ist so das, was vielleicht ein bisschen daraus hervorgegangen ist. Wie hier Prozent der Artikel sind denn verplust in etwa und hat sich das auch verändert im Zeitverlauf? Das hat sich zertettelt gar nicht so stark verändert. Wir versuchen immer auf der Startseite vom Bild, wenn man jetzt mal von der Home-Paid spricht, im oberen Bereich, wo die meisten Nutzer so rumstürfen um zu gucken, was es denn heute los ist, das sind die wichtigen Geschichten, das sind die wichtigen Themen heute in Deutschland und der Welt. Da versuchen wir eine Quote von knapp 30 % plus Artikel zu realisieren, weil wir natürlich auch wissen, mit jedem weiteren Plus Artikel steigt die Chance, dass Nutzer mit der Paywall konfrontiert werden und dann auch potentiell ein Abo abschließen. Das heißt, wenn die Quote dort zuniedrig ist, dann sehen wir das schon sehr, sehr deutlich in den Zahlen. Nichtsdestotrotz ist diese Quote dynamisch, das heißt, je nach News-Lage kann es auch sein, dass dort mal vielleicht viele Plus-Geschichten auftauchen oder jetzt zum Beispiel zu WM, vielleicht ein paar weniger. Weil wenn hohen Sportanfall gerade haben, viele E-M-Berichterstattung gerade haben, die hauptsächlich dann doch free ist. Und da passen wir uns taktically der aktuellen News-Lage an und gucken, dass wir im Durchschnitt ungefähr Richtung 30 % kommen. In Summe sind, glaube ich, im aktuellen Case, bis zu 15 % unserer Artikel-Paid-Artikel. Und wer entscheidet am Ende ob einer Artikel free oder paid ist? Das entscheidet primär erst mal der Journalist, der diesen Artikel schreibt, denn der überlegt sich, erfüllt diese Artikel-Kriterien, die ihn zu einem Plus-Artikel machen. Also ist er exzellisiv genug, sind da genug exzellisive Informationen drin, unser Kontakt zu einem Informanten oder einen Interview etwas exzellisives, was rechtfertigt den Artikel dann nur mit einem Bild-Plus-Abo-Verfügbar zu machen. Also es ist eine reine, redaktionelle und journalistische Entscheidung, die kann auch revidiert werden oder geändert werden. Sprich, wenn die Geschichte in einer Redaktionskonferenz besprochen wird, kann man sie vielleicht auch mal entscheiden, eine free-geschichte Plus zu machen oder andersrum. Und was natürlich auch immer möglich ist und passiert ist, dass wir uns anschauen, wie funktioniert denn die Geschichte im Tagesverlauf, wenn sie auf der Website ist? Entsprächte sie unseren Erwartungen und holt sie auch genug Neukunnen beispielsweise rein oder funktioniert sie aus einer Neukunnenperspektive beispielsweise gar nicht. Und dann wird reagiert, dann wird er mir da geschaut, ob man die Schlagzahl nochmal verändert, Tisa nochmal verändert. Oder nach einer bestimmten Zeit kann auch sehr schnell entschieden werden, den Artikel vielleicht nicht mehr hinter der Paywall zu belassen, sondern schrie zu machen. Vielleicht auch, weil es nicht mehr so exklusiv oder so neu ist, weil dann doch jemand abgeschrieben hat, oder. Auch andere sind mittlerweile auch schon eine lustige, gut recherchiert haben, dieses Thema. Genau so, kann das auch. Also ich mein typisches Beispiel, was ich häufig sehe bei euch, bin ja auch großer Fußball- und Sport-Fan ist, kann auch nur so eine Umriss von einem Spieler erwechselt jetzt zu Bayern, mal als Beispiel und natürlich gehe ich dann darauf, will zu wissen, wer es ist, dass es meistens verplost. Und irgendwie ein paar Stunden später, wir sind es auch alle anderen und dann ist es auch meistens irgendwie ein Free-Artikel, dann irgendwie ein paar Stunden später. Genau, aber ist das dann, dann macht das halt irgendwann keinen Sinn mehr, wenn es wirklich auf allen anderen Newsportalen auch ist, diesen Artikel noch hinter der Paywall zu belassen. Dann wissen wir aber auch, dass wir relativ schnell nachlegen und versuchen natürlich dann noch weitere Informationen zu erhalten. Sprich, die ersten Fotos vom Medizincheck, das erste Interview, die erste Details über den Vertrag, wie viel Gehalt bekommt her, wie viel Ablöse ist es, was bekommt der Berater? Da sind wir natürlich dann interessiert, auch nachlegen zu können und auch mit weiteren plusartikel nachlegen zu können. Dann würden wir möglicherweise der Einstieg dann wieder entplost oder wie man das so nennt und dann gibt es dann schon wieder ein Fallout. Das ist so die ideale Orkastrio, dass man dann natürlich guckt, dass man auch ein Free-Stück hat, dass alle Nutzer interessiert und erklärt, wo man geht es überhaupt. Und dann weiter für eine Informationen hinter der Paywall im Software lad. Ich bin ja auch schon ein paar Jahre im Springer umfällt unterwegs. Deswegen habe ich noch ein paar altes Green-Shots mal wieder auf meiner Festblatt herausgefunden unter anderem von alten Bild plus Offer-Pages. Da gab es noch ein Monat und ein Jahres-Abo. Es gab glaube ich so ein Standard-Abo und ein E-Paper gab es mal. Dann gab es ein Preis-Aufschlag für Bundesliga Highlight Clips, der irgendwann wieder einkassiert wurde. Es ist schon ein bisschen was passiert in den Elfjahren, oder? Also wie seid ihr damals gestartet? Und was waren vielleicht auch so die Learnings, die euch jetzt zu einem sehr einfachen Modell aktuell gebracht haben? Ja, da sind natürlich jetzt Elfjahre schwer, in einem ganz kurzen Zeitraum zu packen. Aber in der Tat zu Beginn hatten wir ein wahnsinnig großes Produkt und Preisportfolio. Das ist so ein bisschen daraus geboren, dass wir natürlich uns auch viel Input aus anderen Verlagen, aus Skandinavien beispielsweise geholt haben, überlegt haben, die bringen wir auch am alle Zielgruppen und alle Produkte, die wir haben unter einen Hut. Es gab also zum Beispiel ein Abo, das auch beinhaltet, dass man Gutschein in der Hause geschickt bekam. Und die konnte man am Kiosk, dann einen Tauschen gegen eine gedruckte Zeitung. Und da kann man sich schon vorstellen, dass das auch vor Elfjahren nicht so viele Menschen gemacht haben. Also digital ein Abo abschließend, um Gutscheine per Post nach Hause zu kriegen und dann im Kiosk einzutauschen. Das war ein paar Medienbrüche dabei. Wir sind ein paar Brüche dabei und dann merkt man, dass es ein paar Produkte und Preispunkte sicherlich auch aufgrund von Internstrukturen entstanden sind und den Willen alles und einen Hut zu kriegen. Und wir haben. Es gab auch in der Zeitung mal im Akku Erkohl oder irgendwas. Genau, es gab ein Tagespass. Ja, genau. Also in der Zeitung gab es auch einen Code. Auch eine wahnsinnige Geschichte eigentlich am Rande, denn dafür sind extra eigene Druckmaschinen in den Druckereien aufgestellt worden. Das war ein Riesenenwest, denn damit war man auf dem Einmal in der Lage jede einzelne gedruckte Zeitung zu individualisieren. Das gab es vorher in unseren Druckereien, in der Form nicht. Das heißt, in jeder gedruckten Zeitung, und das waren ja damals mehr als eine Million, mehr als zwei Millionen zum Teil, war ein individueller Code abgedruckt, mit dem man sich für den Tag plus freischalten konnte. Und das war wie gesagt ein enormer Invest, von dem wir dann leider auch immer festgestellt haben, dass er sich nicht rentiert, weil es nicht so viele Printkunden angenommen haben, wie gewünscht die digitalen Vorteile, zum Beispiel die Bundesliga-Videos, dann auch noch zu nutzen. Würdest du generell sagen, es ist ja auch gerade in den frien Jahren, gab es ja oft so, "Habe auch in dieser Bandel zu einem Wochenprint und digital zusammen", macht es aus deiner Sicht Sinn, oder sind die USA, die haben einen Samamidium, was sie nutzen, und da konsumieren sie dann ihre News. Das ist schon ein Learning der vergangenen Jahre, eine klare Fokussierung zu haben, sowohl für sich selbst in der Priorisierung der eigenen Produkte und Strategien als auch gegenüber dem Endkunden. Und das ist eben genau das, was man jetzt sieht, wenn man zum Beispiel die Overpage von vor elf Jahren mit der Overpage jetzt vergleicht. Damals waren das drei Produkte mit mindestens sechs verschiedene Preispunkten, und dann noch andere Produkte, die man nach zwei, drei Klicks noch finden konnte. Jetzt läuft ein Großteil unserer Neukunden-Aquise über ein einziges Produkt, weil wir eben wissen, die meisten Mützer sind auf BTE, wollen einen Antekel lesen, wollen wissen, was verbebt sich hinter dieser Schlagzeile, und schließen dann dafür das Abo ab. Und solchen Mützern, diese Mützer möchten wir nicht vor die Entscheidungen stellen, ob sie jetzt ein Jahresabob brauchen, noch ein Bandel brauchen, oder noch ein Top-String-Service dazu machen wollen, die wollen den Antekel lesen. Das sollen sie aus unserer Sicht so schnell wie möglich können. Und daher bieten wir den nur ein paar Produkte an. Das heißt natürlich nicht, dass wir ihn im Nachhinein sagen, Mensch, schön, dass du jetzt da bist, bleibt doch noch zwölf Monate länger und spaßt doch noch ein paar Euro. Das passiert natürlich alles, und auch über den zweiten Acquisitionskanal, sprich Marketingkanäle, gibt es die Mütlichkeit für die Nutzern natürlich auch andere Angebote zu finden. Und IPAPE ist auch quasi rausgeflogen aus dem Sorting-Mand. Sagen wir so, das ist jetzt in den meisten Produkten mit drin. Das heißt, in der Vergangenheit haben wir das noch ein separates Produkt gebandelt. Und dafür einen Aufpreis genommen, weil ihm die Zahlungsboretschaft dafür auch da war. Und jetzt gucken wir, dass wir das Produkt- und höhere Preispunkte über andere Vorteile differenzieren und rechtätigen. Okay, komm mal zur Gegenwart zurück. Also aktuell 1,99 Euro für die ersten zwölf Monate, danach 7,99 Euro. Das heißt, ihr habt seit, glaube ich, auch dem Vorbild der amerikanischen Medien, New York Times, Wall Street Journal, die machen das alle ähnlich natürlich mit anderen Preispunkten. Aber niedriger Einstiegspreis, Menschen in die Routine bringen, ist wahrscheinlich die Strategie dahinter. Und sobald sie auch den ganzen Wert von Bill Plus erkannt haben, dann gibt es dort auch vermeintlich eine solche Zahlungsbereitschaft und dann auch die Akzeptanz für den Vollpreis. Ist das so die Strategie dahinter? So könnte man jetzt in 30 Sekunden relativ schnell das Ganze erklären. Und auch da steht natürlich sehr, sehr viel Erfahrung hinter die wir in den letzten elf Jahren gesammelt haben. Ich versuche mal ganz vorne zu beginnen. Also wir haben irgendwann festgestellt, unser normales Pricing mit 99 Cent im ersten Monat und 49 fortlaufend ist für uns perspektiveisch zugünstig. Und wir haben uns dann erstmal entschieden zu schauen, was ein guter Vollpreis wäre von 99 kommt und sind da relativ schnell bei 99 gelandet. Wie sind wir der gelandet, nicht am Reisbrät oder durch Kundenbefragungen, sondern alles, was wir in den letzten Jahren an Preisentscheidungen getroffen haben, basiert auf 100 von AB-Tests, die zum Teil über Jahre laufen und auch immer noch laufen. So dass wir kontinuierlich in der Lage sind, wirklich anhand von conversion, rates und Co zu validieren, von Halbpackheiten, ob unsere Entscheidungen richtig sind und nach wie vor von unsere Ziele einzahlen. Und damit sind wir glaube ich am wichtigsten Punkt und der wichtigsten Grundlage für dieses Pricing, wie es aktuell ist. Unser Hauptziel im Bereich Pat Content, aber auch generell für Bild im digitalen, ist Reichweite. Das heißt, wir sind zunächst einmal die auch die free Reichweite vor dem Pat Content Modell. Das wichtigste sind diese gerade angesprochen, dann 20 Millionen Visizien Tag. Denn die digitalen Werbeerlöse sind nach wie vor höher beispielsweise auch als unsere digitalen Vertriebserlöse und die wollen wir weiter ausbauchen und nicht riskieren. Dieses Ziel Reichweite für Bild überträgt sich dann aber auch auf unsere digitalen Abost. Auch dort haben wir das Ziel, unser Bestand von dem aktuell knapp 720.000 möglich schnell weiter zu vergrößern. Das ist die Millionen im Blick, das ist aber auch noch alles darüber hinaus im Blick. Wir wollen weiter wachsen und wir wollen so viel Potenzial aus dem Markt mitnehmen wie wir können. Und das habe ich ja gerade angesprochen. Das Potenzial ist aus unserer Sicht mit der großen Reichweite, die wir haben immer noch sehr, sehr groß. Und daraus resultiert eben die Entscheidung des Pricings so zu haben, wie wir es aktuell haben, sicherlich einerseits auch inspiriert durch die Amerikaner, die du gerade schon genannt hast. Wozu Journal Washington Post, New York Times, die alle mit zwei Dollar Intro-Pricings in der Regel in den ersten 12 Monaten arbeiten. Und dann eben von uns selbst validiert durch die ganzen Preistest, die wir gemacht haben. Und da haben wir verschiedene Wege genommen in den letzten Jahren, um dahin zu kommen. Von Logiken bei Apple, über die wir gerne reden können, zu dynamischen Preistest und zu diesen Preising jetzt zu finden. Wir steigen uns meine Komplexität gleich. Aber wenn ihr sagt, ihr seid von 499 auf 799 gegangen im Vollpreis und dann natürlich noch das Einstiegspreis bei 199 und dann gibt es ja noch irgendwie die Dauer, die du den repetierten Preis kriegst, 12 Monate. Da sind ja schon ein paar Variablen, die man testen kann jetzt mit 20 Millionen, ihr machst noch mal 10 Millionen gesagt, irgendwie Daily Visitors, Opportunity, oder nicht unig. Das sind meine ganze Menge. Ich nehme an, fast jeder sieht dann auch irgendwie mal einen Plusartikel, wo die Offer-Page sieht. Da kann man ja schon mal A/B-Tests laufen lassen. Das ist ja schon mal ganz schön. Aber habt ihr dann auch mal die verschiedenen Preise gegeneinander getestet, um wirklich auch rauszukriegen, ist jetzt 199 besser als entry oder die 399 diesmal waren. Und es ist 799, vielleicht der Preis, wo mehr Leute bleiben als wenn es jetzt 999 gewesen wäre nach 12 Monaten. Also die seid ja analytisch an so einen doch komplexes System mit vielen Optionen ran gegangen, um dieses Ergebnis zu erzählen. Genau über eine Vielzahl an Tests, alle 99 waren für uns gesetzt als der Vollpreis, den wir haben möchten. Und dann war eben genau die Frage, was ist der beste Einstiegspreis und wie lange sollte so ein Einstiegspreis gewährt werden? Und daraus resultieren, haben wir dann ein Projekt geboren, das wir dynamisches Preising genannt haben. Die Idee dahinter, wenn im Grunde genommen haben zu sagen, wir wollen im besten Fall auf Tagesbasis ein Skiberegler haben, mit dem wir nur und her entscheiden können, wollen wir heute auf Umsatz optimieren oder wollen wir heute auf Masse optimieren. Sprich, haben wir heute unser Neukunds, die erreicht, um den Bestand zu maximieren. Wenn ja, dann gehen wir vielleicht im Vloft des Tages eher auf eine Umsatzoptimierung im Preising. Wenn nein, wenn wir noch ein bestimmter Anzahl an Neukunden brauchen, um unseren Bestand zu maximieren, beispielsweise, dann gehen wir vielleicht eher auf den Preising, dass es da hilft. Und das hat dazu geführt, dass wir begonnen haben, alle Preispunkte zwischen 99 Cent und 99, in 1 Euro abständen zu testen und zu validieren. Dort liefen randomisierte Preistest über mehr als 2,5 Jahre, mit auch relativ hohem Aufwand an das Sorsten dahinter, sowohl personell als auch technisch. Und daraus haben wir dann eben festgestellt, okay, wenn wir zum Beispiel unser Intro Preising von 99 mit 99 vergleichen, dann sehen wir, wir machen gleich 50 Prozent mehr Neukundenabschlüsse. Wir machen auf 12 Monate gesehen, 15 Prozent mehr Umsatz auf 24 Monate gesehen, vielleicht 30 Prozent mehr Umsatz. Und so waren wir natürlich dann in der Lage, alle Business Cases zu rechnen und zu schauen, welche Preispunkte bringen uns dem Zielbestandsmaximierung mehr und welche Preispunkte bringen uns dem Ziel Umsatzmaximierung mehr. Und das interessante für uns, als wir dieser Reise begonnen haben, nicht absehbare Ergebnis war dann doch, dass die Mengenmaximierung auch eine Umsatzmaximierung bedeutet. Und die Werbeerlöse sind wahrscheinlich da sogar fast rausgenommen, das spricht ja auch noch mal dick mehr für niedrigere Preise, wenn du dann mehr Loyale nutzt hast, weil wahrscheinlich ein Abonnentier auch noch mal mehr liest als ein Free User. Genau, die betrachten wir tatsächlich in den Business Cases, aber nicht kombiniert, sondern die sind komplett losgelöst, hat man neuer. Aber wenn ich jetzt ein Kunde bin, der zu 799 reinkommt, im Vergleich zu jemandem in eurem extremen Testbeispiel von 99 Cent, haben dir ja noch andere Survival-Rates. Also ich meine vielleicht kriege ja, was ich bei 99 Cent sehen, mal mehr User rein, aber dann sind die vielleicht so bald sehen, nach 12 Monaten, die 799 sehen oder früher auch wieder Loyale, weil sie ja nur mal ein, zwei Artikel lesen wollten. Also ist dann denn dieses 1,99,799 so ein bisschen das langfristige Optimum, was ihr jetzt bestimmt habt, also Mischung aus, kommen mehr rein und zu weifen in der Sprache, ausreichend auch zum 13. Monat und darüber hinaus. Ja, du hast sicherlich natürlich mit einem höheren Preispunkt und entsprechend einer nicht so großen Preiserhöhung nach 12 Monaten eine bessere Halbarkeit in diesen Quarten. Dennoch ist es mit 1,99 jetzt zum Beispiel so, dass wir ein vielfaches mehr an Neukunden holen und die Überleben auch bis zum 12. und 13. Monat und dadurch hast du dann auch eine größere Masse als bei höheren Preispunkten, die in den Vollpreis übergeht. Das lohnt sich in den ersten 12 Monaten auch schon aufgrund der Masse, also selbst da macht die Masse den geringeren Preis, Wett und gleich das aus und nach 12 Monaten wird es dann umso schöner, weil du auch diese mehr an Masse in den höheren Preispunkt prängst. Und die Survival Rates nach 12 Monaten sind in allen Quarten nahezu identisch dann, also sobald der Preis gesprungen ist, unterscheiden die sich nicht mehr in den Kündigungsraten, das war auch noch mal ganz interessant für uns zu sehen. Und das ist ein 0-Euro-Monat oder 0-Euro-Produkten, eine Option oder was spricht dagegen? Den Dingen haben wir uns seit 11 Jahren kontinuierlich verwährt, weil wir vom Beginn angesagt haben, Journalismus muss was kosten und wir wollen, dass vom Beginn an klar ist, dass das was kostet. Das ist die Geschichte dazu, die wir erzählen, der Faktor hat es für uns einfach auch nie einen Case gegeben, in denen das besser funktioniert hat als die anderen Intro-Preise, die wir hatten. Und was von dynamischen Preising gesprochen? Ja, fragt nochmal nach, es gibt dynamisches Preising, also der Preis verändert sich, ich weiß nicht, ich bin je nach Nachrichtenlage oder nach Zielorientierung usw. Und die andere Axis hat die Individualisierung, dass ich also auf mich als zugehe, weil ich irgendwie ein gewisse Interesse an Artikeln habe oder weil du über Kuckies keiner mein Alter oder meine Regionen usw. kriegst, nutzt dir die Datenlage für individuelle Preise oder ist dann dynamisches Preising eher nicht individuell, aber ändert sich aufgrund von anderen Faktoren. In den zwei Jahren hat drei Jahren, indem wir dieses Testmodell gefahren haben, haben wir es tatsächlich individuell gemacht. Das heißt, wir haben zunächst randomisierte Preis-Tests gemacht und dann die Preise anhand von Nutzergruppen individualisiert. Und die Kriterien dafür waren beispielsweise auf welchem Endgerät ist der Nutzer unterwegs, welche Engagements-Course hat er, also wie oft ist er da, wie lange ist er da, wie viele P.E.s macht er in seinem Wissit? Aber auch welche Interessengebiete hatte, also ließ der mehr Sport oder ließ der mehr Politik und ist das ausschlaggebend auch für eine Koffbereitschaft. Und die haben daraus wirklich Koffbereitschaften für einzelne Nutzersegmente berechnet. Diese Nutzer haben wir dann geklastert und denen unterschiedliche Preispunkte ausgespielt. Das war aber durchaus komplex zu Beginn haben wir das nämlich nur alle 24 Stunden ändern können als Preising und haben es dann irgendwann wirklich ein Livebetrieb überführt, sodass es komplett dynamisch war. Und das war aber wirklich mit auch extrem hohen Ressourcen auf technischer Seite verbunden. Die am Ende des Tages auch mit zu der Entscheidung beigetragen haben, das wir gesagt haben, das ist nicht nur auf einer Business-Case-Sicht, nicht das beste Modell, das komplett zu individualisieren, sondern auch durch die Kosten quasi war das in Business-Case dann auch nicht mehr das beste Modell. Das ist nicht mehr interessieren, also ein all die Faktoren, die du nennst, ne, jetzt kommt irgendwie ein loyaler Free User und man hat jeden Tag seine 10-Page Impression und dann kommt der loyale zum ersten Mal rein und liest einen Artikel. Also es ist mehr relativ klar, dass die Kaufbereitschaftshöhe ist bei diesen Träuen Free Kunden, aber ist auch die Zahlungsbereitschaft höher. Also würdest du dem tatsächlich einen höheren Preis anbieten oder zeigst du dem einfach ein bisschen öfter die Offer-Page, weil die Wahrscheinlichkeit ist, dass er konvertiert während der andere erst mal überzeugt werden muss mit durch das Modell. Und tatsächlich ist es so, dass die Zahlungsbereitschaft bei einem loyalen Nutzer nicht höher ist. Das war für uns auch dann noch mal überraschend, das in den Daten zu sehen und auch dafür haben sich all diese Tests enorm gelohnt. Wir haben einfach wahnsinnig viele Erkenntnisse daraus gezogen, denn wir hätten durchaus, glaube ich, die über diese Verreden, dass die Nutzer, die schon ganz oft bei uns sind, dann auch irgendwann zahlen und auch gerne bereits in den Vollprass zu zahlen. Das Gegenteil war der Fall, es ist nicht ohne Grund, so, dass jemand oft da ist, aber immer noch nicht abgeschlossen hat. Der hat offenbar ein Thema mit dem Preis oder dem fehlt irgendwas als Bestandteil im Abo, warum er diesen Schritt noch nicht geht. Und denkst du auch, er dann mit dem niedrigeren Preis. Wohingegen du jemand, der einfach so vorbei kommt, aber ein bestimmtes Ziel hat, weil ihm vielleicht an der Titel empfohlen wurde oder weil ein bestimmter Titel wirklich lesen möchte, relativ schnell auch mit dem höheren Preispunkt bekommst. Und das haben wir zum Beispiel dann auch umgesetzt in unseren Preisen bei iOS, zum Beispiel, dem App Store. Okay, aber das war's anders, aber wenn ich jetzt die Kanaldeferenzierung, aber wenn ich jetzt ganz normal über die Website, kriege ich immer die 1,997,997. Also da gibt's jetzt keine Muster, in dem Sinne, weil ich jetzt, also nicht zum 10. Mal komme und über nur Wirtschaftsartikel lese, als wenn ich irgendwie, was ich nicht zum ersten Mal komme und mir nur für die Ton oder so, also das ist jetzt pauschal nach Ressort, aber wo man in der höheren Zahlungsbereitschaft vermuten könnte, wenn man irgendwie mehr Wirtschaftsartikel ist. Also wir sehen die Unterschiede in Zahlungsbereitschaften. Wir haben für uns aber dann festgestellt, dass 1991 für alle das beste Modell ist und am besten funktioniert und eine Individualisierung sich an der Stelle für uns nicht lohnt. Ja, ich meine, neben der preisferneste Butter, die man da führen kann und natürlich ist preisste Frenzierung, der noch das Potenzial. Aber wie sieht das aus mit den Promotion Strategien? Also ihr macht natürlich über das Produkt sehr viel, klar, da sind Kooperationen, es gibt Gewinnspiele, es gibt besondere Events, dass man dann klassiker, aber glaube ich, Rolling Stones dickert, nur kaufen kann, wenn man Bild plus ist und die Chartermaschine, glaube ich, nach Brasilien. Aber wir haben uns aber weiter, also damit gewinnt ihr ja im klassischen über das Produkt neu Kunden, aber macht ihr auch preis Promotions noch sehr viel oder sind diese 1,9979 jetzt relativ eingelockt? Die sind aktuell sehr eingelockt. Vorher haben wir das schon sehr stark und nutzt auch zum Neukunden-Gewinnung. Auch da haben wir versucht es nicht zu übertreiben. Unser Credo war eigentlich immer, wir haben zwei Preissaktionen pro Jahr, einmal im Sommer zum Bild plus Geburtstag. Das haben wir als Anlass genommen, da gab es immer ein besonderes Preismodell für Neukunden und dann noch mal rund um Black Friday im Herbst. Und jetzt ist es so, dass wir natürlich durch die günstigen Anstiegspreise da eigentlich kein Spielraum mehr haben, um noch günstiger zu werden. Das heißt, jetzt versuchen wir, derartige Promotions-Airband-Jahres-Abon nochmal zu realisieren oder über Partnerangebote, die wir haben oder eben über die genannten Aktionen wie Gewinnspiele und Ko. Jetzt versuche ich mal meinen elefantöses Gedächtnis noch mal zu benutzen. Das ist nämlich von ein paar Minuten gesagt. Der Journalist ist ja der, der auch entscheidet, ob ein Artikel verplusst wird oder nicht. Was hat denn der Journalist in der Bildslash-Bill-Bill-Plus-Redaktion für Ziele? Hat denn Ziele? Das sagt eigentlich reichweit, ich will auf die Homepage oder ist das Ziele eigentlich? Ich will so viele Abos wie möglich für Kometell verkaufen. Weil wahrscheinlich würde ich aus der klassischen Denke eher zur Reichweite tendieren. Was er eher dazu spricht, dass man mal außerdem den Bild plus Haken vergisst. Es gibt es da so ein Zielkonflikt in der täglichen Arbeit eines Journalisten oder wie muss man mir das vorstellen? Es gibt keinen Indie wie der einen Ziele, bei uns bezüglich Reichweite oder Abos, die ein Journalist erreichen muss. Das ist auch gut so, weil aus meiner Perspektive hat der Journalist nur ein Ziel und das ist den bestmöglichen Artikel zu schreiben. Das ist das bestmögliche Video zu drehen, die bestmögliche Recherche zu liefern. Und sich keine zu großen Gedanken darum zu machen, wie das Ganze dann nachher weiter verkauft. Das muss ja ein Top-Produkt sein, wenn man vom Produkt spricht als Begriff, egal ob das hinter oder vor der Paywall ist. Das muss trotzdem Top-Recher schädt sein. Und deshalb muss ich darum, der Journalist erst mal keiner gegangen machen. Deswegen gibt es auch dort keine individuellen Ziele. Das sieht natürlich in der Steuerung der Website und im Newsroom dann schon wieder ein bisschen anders aus. Das heißt, dort haben natürlich die Kolleginnen und Kollegen, die bestimmen, was heute auf Bildtee an Themen gezeigt wird. Schon eine Übersicht darüber, wo stehen wir heute im Tagesverlauf mit unserer Reichweite? Wie fällt sich das im Vergleich zu gestern zu den letzten Wochen? Und genauso natürlich auch für Kennzahlen bezüglich Neukunden, Abschlüsse oder Bestandskunden-Entresse? Und jetzt gibt es ja Artikel, die laufen, wie wir warmen Semmeln und konvertieren Bestens. Und manchmal wird es sicherlich auch vorkommen, dass ein Journalist denkt, "Hey, das ist mein Skub des Tages, damit bringt jetzt irgendwie 500-200 neue Abonnenten rein." Und dann passiert gar nicht. Was gibt es denn dafür Tools, um dann vielleicht auch dem Journalisten zu helfen, kann auch eine Headline zu verbessern, den Anreißer Text das Bild, also gibt es dann eine technologische Unterstützung, um insbesondere dann auch nachzubessern, oder wie funktioniert das technisch seitens CMS und Co? Das Nahbesser passiert schon noch sehr viel von Hand und das ist auch gut aus unserer Perspektive, weil wir viel nach wie vor der Meinung sagen, dass die besten Schlagzeilen zumindest für unsere großen Aufmerhalgeschichten, mit denen wir im oberen Bereich quasi füttern, dass die von einem Journalisten selbst gemacht werden. Und das sehen wir auch, dass die sehr sehr gut funktionieren. Das sieht anders aus, wenn es um die Vorbereitung eines Artikels geht. Wenn es darum geht, CEO, Kenwörter oder Stichwörter zu pflegen, verschiedene Ausspielungsplattformen zu pflegen, da gibt es natürlich viel technologische Unterstützung. Aber wenn es um die Schlagzeile geht, wenn es um den Artikel anderes geht, dann ist das immer noch etwas, was die Kolleginnen und Kollegen im Newsroom oder der individuelle Redaktör selbst machen. Ich hatte gesehen innerhalb von Springer, gibt es ja auch Projekte zur KI-Unterstützung. Ich glaube, Relax oder so heißt das, glaube ich bei euch oder bei der Welt auch, wo es auch Vorschläge für Titelbilder und Co. gibt, ist das noch, sagen wir mal, in einem PUC-Stadium oder ist das auch was, was im Live-Betrieb schon angewendet wird, um einfach schneller automatisiert, gewisse Repetitive muss jetzt nicht so blockbuster, muss ja nicht. Wir sind Papst sein, aber vielleicht bei so B-Artikeln. Natürlich gibt es die Artikelkategorien, die zum Teil schon automatisiert auch eingespielt werden. Aus Agentur-Feed, z.B. kommt und da wird immer noch mal einmal von Journalisten drauf geschaut. Aber da gibt es schon viele automatisierte Prozesse. Und das geht dann auch wieder Richtung Plus, auch dort gibt es Tools, die Anschlagen, wenn ein Artikel bestimmte Kennzahlen nicht erreicht und dann einen Hinweis geben, dass man sich diesen Artikel näher anschaut und darauf reagieren könnte. Also da gibt es viele Versuche, Arbeit zu erleichtern und damit Raum zu schaffen für weitere Kreativität, eher und weitere Recherchen und Co. Ist das vom Anfang gesagt, wenn ich wieder meine Elefanz ist, das Gedächtnis, hoffentlich noch funktioniert. 720.000 Abonnenten. Erst mal, wann kommt die Million? Wie viel Jahre musst du noch. Der Fall bleiben? Das ist eine große Diskussion. Das Ziel ist schon, dass wir das spätestens in den nächsten zwei bis drei Jahren schaffen. Aber unser Ziel ist eigentlich auch, das früher zu schaffen. Und die Frage ist natürlich, wie beschleunigen wir dieses Wachstum? Rein organisch werden wir dafür noch ein bisschen brauchen. Wir haben zwar konstant hohe Wachstumsraten von Jahr zu Jahr, obwohl wir mittlerweile schon so einen großen Bestand haben. Aber wir sehen nach wie vor, dass wir unser Wachstum halten können. Nächstes zu trotz brauchen wir Wachstums beschleuniger, wenn man sich so ein großes Ziel vornehmt und da schnell einkommen möchte. Und da gibt es verschiedene, sowohl inhaltliche, journalistische Ideen als auch Kooperationsideen, beispielsweise oder Marketing-Ansätze, um da schneller hinzukommen. Jetzt hast du gesagt, mit den 720.000 sind wir in den Top 10 pick-Hontent-Rankings weltweit. Ist das auf Deutsch sicherlich Platz 1? Ja. Europaweit? Europaweit müsste ich einmal sogar rein gucken, mindestens Platz 2. Wer ist da der andere Platz Hirsch? Ich weiß nicht, ob Klingers aus England und London noch auf einen Platz vor uns sind. Und gibt es noch ähnlich erfolgreiche Modelle nicht auf Englisch sind? Die Frage ist, was zählt man dazu? Also es gibt z.B. Nikkei aus Japan, die würde ich jetzt eigentlich nicht in Wettbewerb, also die sind schon mal gar nicht wettbewerb zu uns, aber das ist halt ein Finanzprodukt. Das ist nicht General Interest General News, deswegen würde ich die aus der Liste streichen, wenn die vor uns wären. Und genauso gibt es einen Publisher aus China, der auch an gibten mehr Abonnenten und Abonnenten zu haben, der aus meiner Sicht auch kein General Interest oder einiges Portal ist. Und wenn jetzt mal den anderen, die hinter euch in dem VfB 2.3 oder 720 in der Liste sind, was nicht denn? So die Artikel und die Ressource, wo man am meisten am besten konvertiert. Also gibt es ja, kann man das ein bisschen pauschalisieren, es ist der Fußball, den ich eben genannt habe, ist es Putin's nächster Angriffsplanen, sind das exklusive Boulevardthemen, was sind so die 2-3 journalistischen, sei mal Themen, die die sehr gut funktionieren. Du nennst schon ein paar ganz gute Beispiele, die aber auch auf zeigen, man kann das gar nicht so pauschalisieren. Und da sind wir sehr froh drüber. Wir merken, dass wir über alle Ressource entweg einerseits neue Kunden gewinnen, aber auch bestehende Kunden halten und begeistern. Sprich, es ist nicht nur der Sport, der zu diesen Wachstum beiträgt und neue Abonnenten beispielsweise reinholt, sondern es funktioniert, die von dir angesprochener Geschichte über Putin, genauso wie die Transfer-News, genauso wie aktuelle News-Berichterstattung zu Kriminalität und Co, genauso wie in der deutsche Politik und insbesondere aber auch Radkeberthemen. Und auch als letzten Punkt, alles, was sich vom DeRolls in England dreht oder an deutsche Realty-Stars funktioniert ebenfalls sehr gut. Das heißt, du siehst über alle journalistischen Ressource, die wir bei uns haben, sind wir in Erlage neu Kunden zu gewinnen und Zielgruppen zu bedienen. Und das ist für uns natürlich auch eine wichtige Nachricht zu Beginn dieser Reise damals mal gewesen, denn als wir mit Bill Plus gestaltet haben, das kann man ja vielleicht auch mal ergänzen als Detail, weil hatten wir die von dir angesprochenen bundesliga Highlight-Videos, die man hinzubuchen konnte. Und diese Lizenzrechte haben wir damals gekauft, weil wir vielleicht nicht selbst bewusst genug waren, daran zu glauben, dass einzigunderleihen unserer journalistischen Inhalte ausreichend werden, um ein Amo-Modell aufzubauen. Und relativ schnell haben wir gemerkt, dafür brauchen wir diese Lizenzrechte nicht unbedingt kaufen. Das funktioniert über unser ganz normales Kerngeschäft, über das, was wir gut können, nämlich Journalismus. Und da kann man das trotzdem noch an Top-Packen, weil man damit bestimmte Zirkungen glücklich macht. Aber das ist nicht das, was der Haupttreib an das Ganze ist. Und diese Frage haben wir in den vergangenen elf Jahren immer wieder auch von anderen Publisheren gestellt bekommen, die neu in das Modell eingestiegen sind in Pat Contain, die wollten immer wissen, da brauchen wir noch irgendwas extra. Da muss doch jetzt noch irgendwas anderes sein, der Vorteil beim Supermarkt oder das Bandel mit X Y. Und wir haben eigentlich immer gesagt, nein, wenn ihr in die Selbstbewusst genug sein könnt, dass eure journalistischen Inhalte auch eure Zielgruppen dazu bringen, ein Abo abzuschließen, dann habt ihr ja ein ganz anderes Thema. Und deswegen sind wir sehr froh, dass es über alle Ressourcen weg funktioniert. Und die Bandelt, die ihr habt, ich glaube, war auch alles schon dabei von der Zone, Dein Media, Spotify, Playboy. Da ist es dann aber auch immer so, dass es jetzt nicht eine Affiliate Partnerschaft für das andere Prime Video, was glaube ich auch, oder Prime, sondern es ist ja dann immer kombiniert, wo weiterhin sozusagen euer Produkt im Kern steht. Und dann aber halt durch eine weiß nicht konkurrente Zielgruppe da auch ein guter Überschnitt thematisch ist. Genau, das ist immer das Ziel. Amazon Prime ist jetzt ein gutes Beispiel. Haben wir im letzten Jahr mit begonnen, das heißt Amazon Prime kostet in Deutschland ja aktuell 8,99 pro Monat. Und wir haben gesagt, für 8,99 pro Monat bekommst du nicht in der Amazon Prime, sondern im Bild plus ist auch schon inklusive. Aus unserer Sicht perfekt das Bandel, zwei große Marken mit großen Zielgruppen zu einem sehr kompetitiven Preis. Und da ist es tatsächlich so, der Kunde kauft das Bandel bei uns. Das heißt, wir haben die Kundenbeziehung, wir haben die Erlösbeziehung. Der Kunde wird dann im Kaufprozess zu Amazon weitergeleitet, lockt sich dort 1 oder x 30. Und wir geben Amazon noch eine Information mit über eine API, dass der Kunde eben über uns bezahlt ist. Aber für uns das bestmögliche Modell, weil wir eben diese Kundenbeziehung primär halten und andersrum mit dem Bandelpartner auch jemanden mit drin haben und ein Produkt mit drin haben, von dem wir dann glauben, dass es sehr stark auf die Haltbarkeit einzeit. Mir ist aufgefallen, dass auch vom paar Jahren hatte ihr noch sehr viel, sind man so exklusive Dokumentationen. Ich war da für nie so responsiv, aber es gab diese, diese, diese, diese ist braut, glaube ich, war sehr erfolgreich. Dann gab es diese eine Spielerfrau. Ei, wer ist sie von, ah ja, ne, ne, ne, ne, ne, ich bin ein paar Jahre her und so. Ich habe es gefühlt davon seit ihm ein bisschen weg, aber was ich jetzt kürzlich gesehen habe, sind diese anderen Premium Video-Contents, ich glaube ich teilweise sogar im Paperview oder im Tagespass, ne, ich glaube dabei, MMA, Fame Fighting, Oli Porcher, Spielshows und so. Ist das jetzt so, denn nächste, nächste Schritt, dass ihr das Deep Plus reichweite nutzt, um dann auch solche, solche Events aufzusetzen und so vermarkten? Total und auch dahinter steckt eine länger reise, du hast es angesprochen. Wir haben angefangen mit Video-Dokumentationen geboren, so ein bisschen aus dem, aus dem normalen News-Cycle. Also es gab irgendeine Eignis. Wir hatten ein Video-Team vor Ort und haben gemerkt, okay, die fünf, sechs Minuten Video dazu, die verplussen wir und das funktioniert gut. Und dann haben wir geguckt, welche anderen Video-Themen können wir noch produzieren, die aber immer zu dem passen müssen, was wir ohnehin an Themen auf der Seite haben. Das hat eine Zeit lang sehr, sehr gut funktioniert. Daraus resultierend kam dann die Idee, die OK-Video-Content macht Sinn, weil ist sehr unik, ist nicht so leicht auch zu kopieren von Wettbewerbern. Und dann haben wir begonnen zu gucken, wo den Nischen sind in dem Bereich und haben festgestellt, dass das im Sport so war. Dort gab es viele Lizenzrechte im Bereich Boxen, MMA und Co, die nicht genutzt wurden, die günstig zu kriegen waren und so haben wir dort über die Jahre immer mehr Rechte eingekauft und uns ein Zielgruppe herangezogen. Die Bock drauf hatte und die wir natürlich abseits von den ganzen Livestreams, die es dann jedes Wochenende gibt und gab, auch mit Inhalten dazu bedient haben, mit eigenen Nüsletter, mit vielen Artikeln. Und jetzt versuchen wir das noch weiter auszudhen auf weitere Zielgruppen. Fanfighting ist unser Lieblingsbeispiel natürlich, wer Fanfighting nicht kennt, da steigen Realty Stars, Social Media Stars, gegeneinander in den Ringen, in den Boxringen und kämpfen miteinander. Nicht so, wie bei Stefan Raab früher würde ich sagen, man sehen wir jetzt aufsetzt, aber das ist schon so, dass die auch mit einem Wochenlangen Vorlauf dann trainieren und das ganze möglichst professionell angehen. Und dadurch haben wir jetzt natürlich festgestellt, dass wir nochmal, auch da wieder ein komplett individuelles Event schaffen können, das auch ganz viele neue Zielgruppen für uns anspricht, die wir so mit unserem klassischen Inhalten nicht angesprochen bekommen. Und wie funktioniert das pricing da? Das ist dann ein von Bill Plus losgekoppelter Tagespass oder ist das irgendwie zusammenhängt. Wenn wir es konkret mal an Beispiel Fanfighting machen, dann ist es so, du brauchst ein Abo, angenommen, du bist Neukunde, weil du bist Follow-Off von einem dieser Realty Stars, du hast die Insta-Story von dem gesehen, dass der jetzt kämpfen wird und möchtest deshalb das Abo abschließen. Und das für uns übrigens auch ein ganz wichtiger Faktor, dass die natürlich dann auch fleißig dafür trommeln. Dann kommst du zu uns und du brauchst als Basis des Abo, schließtest jetzt aus einer Neukunde-Perspektive für 1,290 ab, musst dann aber für diesen einen Abend, an dem die Kämpfe stattfinden und das live gestreamt wird, auch noch einen sogenannten Fight-Pars kaufen, also ein Pay Per View-Ticket-Kaufen. Und das hat in dem Fall dann 5 Euro nochmal an Top gekostet. Und das resultiert einfach aus diesen ganzen Sport, Events, die wir in den vergangenen Jahren gemacht haben, dass wir gesehen haben, das wird viel aus dem Streaming-Bereich natürlich totaloisch sein, aber dass man viele Neukunden darüber reinholt, die aber auch relativ schnell wieder wechseln. Und deswegen war die Idee zu sagen, da müssen wir eine andere Zahlungsbereitschaft noch abschöpfen, die auf jeden Fall vorhanden ist. Und auch eine Refinanzierung, ja, sicherstellen von dem, was wir da an Inhalten bieten, sprich wenn wir teurer Sportrechte einkaufen oder jetzt sowas wie Fanfighting selbst produzieren. Dann sind damit natürlich auch Kosten verbunden und die bekommen wir nur Refinanziert, wenn wir genug vom Kunden einnehmen. Und wenn der Kunde für solche Events halt nur einmal da ist, ein Monat und danach nicht mehr da ist, dann haben wir keinen Hebel über die Haltbarkeit und den Abo-Preis und deswegen müssen wir diesen Hebel dann über so eine Fight-Pars sicherstellen. Aber deswegen koppelt ihr das auch als Abo, das heißt nur Abonnenten dürfen quasi diesen Fight-Pars in dem Fall kaufen, weil du könntest es ja auch machen wie Prime Video, wo du dich erstmal umsonst anmelden kannst und dann Filme von 10 oder so kaufen kannst. Oder auch wie bei Sky oder Wow, wo du ja auch erstmal die App umsonst kriegst und dir dann ein Tagespass für Bundesliga am Wochenende holen könntest. Aber ihr sagt, nee, Kern ist natürlich schon unser Abo und das ist jetzt ein extra Service für unsere Abonnenten und dann ist der Preis vielleicht aber auch nicht so riesig mit den 5 Euro. Genau, einerseits um den Preis für die Abonnenten auch nicht in die Höhe zu treiben und dann merken wir jetzt auch, je mehr Events wir machen, desto genau müssen wir gucken, für welche Events können wir denn noch was am Topf verlangen und bei welchen Events müssen wir auch klar sagen, nein, das ist in deinem Abo schon inklusive. Und andererseits ist das Abo im der Kern des Ganzen und wir sind der festen Überzeugung, dass wir auch diejenigen, die vielleicht erstmalig für so ein Event bei uns abschließen, trotzdem dabei behalten können. Weil wir genug journalistische Inhalte rund um diese Events anbieten können, die für diese Zielgruppen interessant sind. Und weil diese Zielgruppen auch, wenn sie dann erst malig zu uns kommen für ein solches Event, natürlich trotzdem was mit BTI anfangen können. Und mit unseren Inhalten, die wir tagtäglich tot bieten und deswegen ist es aber immer die Grundlage, um sich jetzt zu stellen, dass die auf jeden Fall nochmal weitere 4 Wochen da sind und nicht nur für den einen Abend da sind und die Möglichkeit haben, unser Produkt kennenzulernen. Und da sehen wir eben auch, dass wir daraus wirklich auch haltbaren Bestand entwickeln, sonst würden wir diese Events nicht machen. Also nur alleine für den einen Abend, das sind unsere Business Cases aktuell nicht aufgesetzt, wir verdienen dann damit nicht unsummen, sondern wir schauen darauf, dass wir einen guten Erlösbeitrag haben. Aber dass wir vor allen Dingen auch einen guten Erlösbeitrag über die kommende Monate haben, wenn die Kunden, die wir daraus gewonnen haben, auch bleiben. Ich versuche nur einen Gedanken in den Raum zu werfen und muss man sagen, ob das bei Bild quatsch ist oder ob das vielleicht eine Strategie dahinter ist. Wenn ich jetzt mal mit Prime vergleiche, das habe ich natürlich auch seit vielen Jahren abonniert, früher, weil man dafür eine schnelle Reliefung worum bekommen hat. Dann kann man eigentlich Video rein, wahrscheinlich alles in anderen Reihenfolge und Musik und andere Features und heute habe ich das als gesamtes Entertainment-Bandel und würde wahrscheinlich im Leben nicht darauf, auf die Idee kommen zu kündigen, weil ich weiß, da fällt so viel weg. Jetzt kommt ja auch aus einem Kernprodukt journalistisch, jetzt sagt ihr, na ja, gut, es gibt vielleicht auch irgendwie dadurch oft Rabatte und exklusivere Angebote und jetzt gibt es noch irgendwie andere Medien wie Paperviews. Ist das eine Idee, das irgendwann auch zu so einem Plattform zu machen, wo dann verschiedene Medieninhalte drauf laufen und vielleicht Zubabus laufen und Paperviews? Oder ist das gerade so ein bisschen zufall, dass sich das gerade zusammen mischt? Ich glaube, bei allem, was wir in den letzten elf Jahren gemacht haben, kann man in den Nachhinein immer einen sehr guten Masterplan darüber erzählen. Tatsächlich ist das jetzt eben die Entwicklung, die wir aus den letzten Jahren mit Dokumentationen, Live-Sport und jetzt dem Ausbau in Richtung Entertainment nehmen. Klar macht sowas vielleicht so in einem Zeitpunkt Sinn, das noch stärker zu konsolidieren und dann für den Kunden auch wieder einfacher zu machen. Also wir haben eine Vielzahl an Bandels, die du nutzen kannst, mit Hardware, mit Mobilfunkverträgen, mit anderen Contentdiensten. Wir haben eine Vielzahl an zusätzlichen Inhalten, die es gibt. Und da wird sicherlich eine Herausforderung für die kommende Zeit sein, zu gucken, wie man das nach wie vor so zusammenknüpft und bepreist, dass das für den Kunden noch verständlich ist, denn das ist ja eins der Learnings aus den letzten Jahren, dass wir maximal einfach sein müssen. Und das nur das wirklich für uns funktioniert und wir versuchen so viel Komplexität, wie möglich Ausprodukt und Preis eigentlich rauszunehmen, weil das für unsere Zielgruppe am besten funktioniert. Jetzt hast du vorhin gesagt, zum letzten Mal nutze ich das Elefantöse Gedächtnis, eigentlich ist es Schweizer Käse, aber in dem Fall versuche ich noch mal, dass Premium sich ja ganz klar etabliert hat als dominantes Preismodell in der Branche. Siehst du dennoch in der journalistischen, medialen Rahmeninnovative Preismodelle, die doch von diesem, sagen wir mal, bekannten Ausbrechen. Gibt es dann noch was, was sich irgendwie in den letzten Monaten Jahren dann doch nochmal gekickt hat darüber nachzudenken? Man muss zu Premium-Itablierung vielleicht auch noch sagen, dass das sehr unterschiedlich ist in der Ausgestaltung, wie viel habe ich dann hinter der Paywall und wie viel davor. Wir sehen ja gerade auch einen deutschen Markt bei unseren Wettbewerbern von Spiegel, SZ, Fats, Zeit und Co. Das dort wirklich der absolute Fokus auf dem subscription-modell liegt und nicht mehr auf dem Reichweiten und Vermarktungsmodell. Ich muss einmal den Spiegel dissen, also man kann wirklich nicht mehr diese Website öffnen, da kann man nix mehr lesen, dass alles verpasst. Ja, der disse ich jetzt aber zurück in deine Richtung, warum hast du denn da noch kein Abo? Ich habe ein Welt-Plus-Abo und das ist ja doch von der Zielgruppe und von den Inhalten recht ähnlich würde ich mal sagen und dem entsprechend. Ich habe nicht auch ein Pioneer-Abo und ich habe ein Befiff-Plus-Abo, also ich glaube ich bin eigentlich ganz gut versorgen. Du weißt, du bist gut aufgestellt. Ich bin gut aufgestellt. Okay, ich bin mit meinem Spiegel abo sehr glücklich. Ich habe einen Handelsel. Jetzt merke ich gerade, ich bin da schon anzueinander. Wenn wir jetzt auf aufzählen kommen, dann wird es lang, also zumindest bei mir ist die Liste der Abo ist dann doch mittlerweile sehr lang geworden. Aber ich finde die Kollegen vom Spiegel machen tatsächlich einen großartigen Job in der Tat, das ist so was so. Und das ist natürlich auch völlig gewesen, wenn man doch regelmäßiger Nutze ist, dass deren Quote und Plus-Inhalten auf der Website eine ganz andere ist als bei uns. Und das meine ich nur noch mal zum Fime-Modell, das hat halt sehr unterschiedliche Ausgestaltung. Also alles abonnieren bitte, alles ausprobieren Pioneer, Welt, Bild, Handelsblatt, FZ und Spiegel. Bild vor allem, also ums nochmal gesagt haben, 99 für Neukunden pro Monat. Bitte einmal überlegen, was man jeden Tag für den Kaffee zu go, für die Baratwurst, für Kippen, für. Für Spotify, um diesen Podcast. Andere Dinge absolut ausgibt, ja und dann sind 99 im Monat, glaube ich, wirklich ein sehr sehr faires Angebot. Aber du bist meine Frage ausgewichen von eben. Also siehst du auch noch eine Modelle, unabhängig von dem fixen Preispro-Abo, die du gerade ganz spannend findest in der Welt. Also dieses Thema Spotify für Journalismus schreibt ja immer so ein bisschen überall, da sehen wir nach wie vor nichts, was ich dort irgendwie durchsetzt. Ich finde voll was die Kollegen vom Kölner Stadtland zeigert tatsächlich gerade machen, weil sie nochmal versuchen mit der einzelnen Bepreisung von Artikeln und einem Wallet Ansatz, eine zusätzliche Zielgruppe zu erreichen, zwischen denjenigen, die einen Abo abschließen und denjenigen, die eben nur Free-Nutzer sind. Und ich glaube da ist eine Zielgruppe zwischen, die man auch über sowas monetar gesehen kann. Das heißt, da lat ich 5 oder 10 Euro pro Monat auf oder einfach individuell auf. Und wenn ich das aufgeladen habe, dann kann ich das eben individuell nutzen für einzelne Artikeln. Und das finde ich, finde ich super, dass die Kollegen das dort ausprobieren und machen. Und ansonsten sehen wir nach wie vor, wenn man jetzt auch international schaut, doch wieder einen Aufleben dieses Bandeltrends. Gerade große Medienhäuser, New York Times macht es halt auch da mal wieder vor, aber wir sind jetzt auch in Skandinavien wieder vermehrt. Die gucken schon sehr genau, wie können sie die Inhalte, die sie ohnehin haben in verschiedenen Marken zusammenführen, zu einem gemeinsamen Preispunkt. Und darüber dann auch noch mal, besser monetarisieren und zu hören, preisen monetarisieren. Das ist schon was, was jetzt in den letzten 12 Monaten würde ich sagen, schon nochmal neue Dynamik bekommen hat. Ja, und ich meine, auch wenn die IAS macht mit den Tagspersonen und so, oder vielleicht auch noch mehr Bandelpotenzial für die Zukunft für verschiedene Litenzen oder Inhalte. Kommen wir mal zu unseren geliebten Kategorienpreis der Woche als erstes. Gibt es denn auch außerhalb der journalistischen und Medienwelt in den Preis, der diese Woche besonders ins Auge gesprungen ist? Ganz viele und ich freue mich erstmal, dass das ganze Thema Subscriptions so viel Ausbreitung erfährt und alle anderen Lebensbereiche, also man macht ja seinen Handy auf und kommt gar nicht mehr dran vorbei irgendwo, dann damit konfrontiert zu sein. Tatsächlich diese Woche, ich war am Wochenende in Antwerpen und hab da Uber genutzt, dann hab für die Hinfahrt 15 Euro gezahlt und sollte dann für die Rückfahrt dynamisches Pricing lässt grüßen, ich glaub 33 Euro zahlen. Und dann hab ich gedacht, okay, wenn Uber den Preis jetzt verdoppelt für diese Fahrt, dann muss das ja woher sein, dann nehme ich mir jetzt einen Taxi, das gute alte Taxi wird günstiger sein als diese 33 Euro. Und da hab ich leider in die Falle geteppt, denn das Taxi hat dann glaube ich 45 Euro gekostet und da werde ich beim nächsten Mal dann doch auf das dynamische Uber Pricing vertrauen, auf den es deutlich höher ist, das hat mich sehr gewundert. War vielleicht zu günstig auf der Hinfahrt, gab es vielleicht einen Nachfrage, Überschuss oder so oder so. Und wenn du schon dabei sind, zweitens ist der auch mal ein Preismodell eingefallen in den letzten Tagen Wochen wo du sagst, das ist irgendwie Fail, entweder von dir oder vom Preissetzer selber. Du musst mir immer sagen, ob du in deinem Podcast hier schon Gäste aus der Lebensmittelbranche oder einzeln Handelsbranche hattest, dann müssen wir die vielleicht mal anrufen und fragen, denn was mich wirklich seit Wochen beschäftigt und fertig macht, sind die Stückpreise von Konrabi im Supermarkt. Also da kostet halt der Konrabi egal ob er jetzt riesig ist oder kleines immer immer den selben Preis. Und ich ärgern mich dann jedes Mal, wenn ich 6 Stück kaufen will, aber nur 3 große 3 sind, dass ich jetzt 3 kleine gehenden nehmen muss und dieses gleiche kosten wir 3 großen. Das habe ich noch nicht verstanden, warum das nicht nachgewicht abgerechnet wird. Ja, also wir hatten auch schon ein paar Lebensmittel her thematisiert, wir hatten allerdings Bier, wir hatten Cannabis und wir hatten Erdbeeren. Ich weiß nicht, eine Schildessampfiff. Ich weiß nicht, ob eine Folge zum Pricing voll Kurabi vollkriegen. Aber wahrscheinlich geht es mit anderen Gemüsegorken, bei uns bei unseren Kindern immer groß im Kurs, da ist es ja auch pro Stück bei Kurabi. Das kommt bei uns selten eine Rohkostella. Also der größte Unterschied hat mich da schon schon dann sehr gewundert im Verbindung zum Preis. Cool. Sag uns zum Abschluss, denn da kommen wir jetzt hin. Warum sollte ich jetzt bei PLUS abschließen? Weil du doch ohne gar nicht auskommst. Also wie willst du denn, wenn du mit deinen Freunden zusammenstehst am Wochenende an der Kaffeeküche mit deinen Kollegen zusammenstehst? Wie willst du denn da angesprechend teilnehmen, wenn du nicht weißt, wer der nächste große Spieler beim FC Bayern ist? Wer jetzt gerade in der nächsten Reality-Show sich von seiner Partnerin getrennt hat oder warum die FDP jetzt die Koalition platzen lässt. Das alles, kannst du dir bei den Kollegen von den wir gerade gesprochen haben, nicht in der Hülle und Fülle zusammenholen, die Informationen und die Christemzwarfe auch immer als erstes bei uns. Und das ist das Ding an ganz viele Hörer auch, ihr Liste ist ja eh. Also wir haben die größte Reichweite. Jeder nutzt es nicht alle sprechen darüber. Aber ich glaube ganz viele hätten durchaus auch mal Lust hinter die Paywall zu gucken und da kann ich nur sagen, das kann man für 1999 durchaus mal ausprobieren. Ich finde es auch viel zu günstig, muss ich sagen. Also ich habe ja gesagt, Pioneer bin ich eine Kunde, 25 Euro, Handelsblatt sind glaube ich um die 40 oder so. Welt, glaube ich 99, also der Unterschied ist ja schon riesig. Also insofern, "Good Value for money" und es müssen ja auch nicht immer nur, sagen wir mal, Wirtschaft und High-level Zeitung sein, sondern manchmal hilft er auch ein bisschen leichter unterhalten. Insofern damit das Plateauier von mir für Bildploss, vielen Dank Daniel, dass du da warst. Danke dir. Hat viel Spaß gemacht und ich hoffe, alle daraus sind sich für Abos und Medien interessieren, haben ein bisschen was mitgenommen. Nächste Woche geht's weiter mit "Pricing Friends" wie immer am Donnerstag um 55 mit einem neuen Gast. Habt eine gute Woche und bis bald. Das war der "Pricing Friends" Podcast für diese Woche, eine Produktion der Axel-Springer High-GNB haben. Wenn dir "Pricing Friends" gefällt, abonniert uns und verpasst nicht unsere nächste Folge. Lasst du Fragen oder Themen vorschlägen, mail uns an
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