Go back

Beziehungsprobleme lösen: 5 Fragen und Antworten #120

0m 0s

Beziehungsprobleme lösen: 5 Fragen und Antworten #120

Nach einem Vertrauensbruch ist es entscheidend, sich zunächst selbst zu pflegen und das eigene Bedürfnis für Ruhe, Abstand oder Gespräche zu erkennen. Der erste Schritt besteht darin, sich mit dem emotionalen Chaos zu beschäftigen, das durch den Bruch entsteht, und eine Ruhephase einzuleiten, um die eigene Orientierung wieder zu finden. Ehrliche, achtsame Gespräche, bei denen beide Parteien ihre Gefühle ausdrücken und zugehört werden, sind ein wesentlicher Baustein. Dabei ist es wichtig, nicht ständig zu fragen oder zu analysieren, da dies die Wunde weiter öffnet. Die Rückkehr von Vertrauen erfolgt nicht durch ein einziges Gespräch, sondern durch kontinuierliche, bewusste Handlungen und konkrete Veränderungen in der Beziehung. Ein langfristiger Prozess mit kleinen, nachvollziehbaren Schritten ist notwendig. Auch die Unterstützung einer betroffenen Person in einer depressiven Episode sollte geduldig, ohne Druck erfolgen, und auf individuelle Bedürfnisse abgestimmt sein. Die Person sollte erfahren, wie Unterstützung für sie am besten aussehen könnte, was gemeinsam abgestimmt wird. Der Kern liegt nicht in der äußeren Lösung, sondern in der inneren Stärke und dem Vertrauen in die eigene Fähigkeit, durch gemeinsame Arbeit und Wachsamkeit zu überleben. Der Prozess wird durch konkrete, schrittweise Tipps und eine klare Struktur unterstützt, wie sie in einem neuen Online-Kurs zum Thema „Raus aus der Beziehungskrise“ vermittelt werden.

Transcription

2386 Words, 14860 Characters

German
Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Parpsychologie-Podcast-Folge. Ihr habt mir auf Instagram, at parpsychologie, einige Fragen gestellt und die möchte ich heute ganz gern mit euch zusammen beantworten. Ich habe auf Instagram nachgefragt, was gerade eure dringendsten, akutesten Probleme sind, wo gerade der Schuh drückt, auf welche Fragen ihr Antworten haben möchtet. Ich habe mir dann von den Fragen einige rausgesucht und die werden wir uns heute nach und nach anschauen. Es gibt also eine Bandbreite an Themen, die alle irgendwie, das ist Überthema, Beziehungsprobleme haben und wir gucken uns heute zum Beispiel an, wie man Vertrauen wiederherstellen kann, wie man es schaffen kann, einen Partner in einer depressiven Episode zu unterstützen, etc. Das heißt, es ist eine kleine Zusammenstellung an unterschiedlichen Thematiken und ich hoffe, du kannst heute einiges mitnehmen. Wenn du das nächste Mal auch ganz gerne deine Fragen loswerden möchtest, die ich dann hier im Podcast beantworten kann, dann folg mir auf jeden Fall, at parpsychologie auf Instagram. Da mache ich immer mal wieder ganz gerne so Sticker in die Story und dann kannst du da deine Frage reinschreiben. Wir starten jetzt mit der ersten Frage. Was sind die ersten Schritte, um Vertrauen nach einem Vertrauensbruch wieder aufzubauen? Ich habe bereits schon mal eine Folge gemacht. Zum Thema Vertrauen wieder aufbauen, auch eine Folge zu dem Thema, warum Menschen überhaupt unehrlich sind und zum Beispiel Lügen. Beide werde ich dir mal in die Podcast-Beschreibung packen. Da kannst du dann reinschauen, wenn du nachher noch mehr in die Tiefe gehen möchtest. Aber schauen wir uns doch jetzt gerade nochmal an, was so die allerersten Schritte sein können, um mit diesem Gefühlschaos, was dann häufig herrscht, mit diesem Gefühl von, dass einem der Boden unter den Füßen weggezogen wurde, wie man damit umgehen kann nach einem Vertrauensbruch. Das Allerwichtigste, was man zunächst verstehen muss, ist, dass das Gehirn Zeit braucht, um so diese ganzen Scherben, die entstanden sind, bei dem Bruch auch wieder einzeln zusammenzusetzen. Und das merkt man häufig daran, dass plötzlich Dinge nicht mehr wirklich Sinn ergeben, dass man das Gefühl hat, man schwebt wie in einem ganz komischen Zustand und versteht gar nicht so richtig, wo oben oder wo unten ist. Je nachdem, wie schwer natürlich dieser Vertrauensbruch war, desto heftiger kann auch dieses Gefühl der Orientierungslosigkeit und Überforderung sein. Das heißt, nimm dir wirklich erstmal deine Zeit, um auf dich selbst Acht zu geben. Hier müssen jetzt keine schnellen Entscheidungen passieren, weil meistens ist man dazu in den allerersten Momenten noch wirklich gar nicht so sehr in der Lage. Hör also da ganz besonders auf dich und frage dich, was brauche ich jetzt gerade, um diese Situation aufarbeiten zu können für mich, damit es alles wieder Sinn ergibt in meinem Kopf. Brauche ich jetzt Zeit für mich allein? Brauche ich Gespräche mit Freundinnen, wo ich das Ganze verstehen, analysieren kann? Brauche ich erstmal ein bisschen räumlichen Abstand? Schau, was da dein Bedürfnis ist, damit du dich um dich selbst kümmern kannst. Nachdem dieser erste Schock überwunden ist, ist jetzt natürlich die große Frage, kann man weiter an der Beziehung arbeiten und diesen Vertrauensbruch reparieren oder ist es Zeit, sich zu trennen? Das ist eine Entscheidung, die natürlich viel damit zu tun hat, ob man noch Hoffnung prinzipiell für die Beziehung sieht, ob beide auch interessiert daran sind, überhaupt an der Beziehung zu arbeiten, dem Ganzen nochmal eine Chance zu geben und auch, wie stark natürlich dieser Bruch war, der da passiert ist, ob da noch Liebe übrig geblieben ist oder nicht. Wenn man sich jetzt aber dafür entschieden hat, weiter an der Beziehung zu arbeiten, dann würde ich empfehlen, dass in der ersten Zeit Gespräche stattfinden, wo die verletzte Person erstmal Fragen stellen darf, um eben dieses Verständnis zu haben und dass die Person, die diesen Bruch herbeigeführt hat, erstmal sich die Zeit nimmt, um zu reflektieren, um auch geduldig zu sein, um nicht in Rechtfertigung abzudriften, sondern die andere Person in ihrem Schmerz zu halten. Hier gibt es allerdings eine Sache, auf die man aufpassen muss, wenn man die Fragen stellt, um herauszufinden, was ist wirklich passiert, wie muss ich mir das vorstellen, muss man aufpassen, dass man sich nicht manchmal selbst mit diesen Fragen zerfleischt, weil manchmal kann es vorkommen, dass man dann noch mehr Details wissen möchte, noch mehr Sachen und das aber eigentlich alles nur noch viel schlimmer macht und es nicht dazu führt, dass man sich eigentlich sicherer und besseres Verständnis irgendwie bekommen hat, also dass man sich nicht sicher wirklich fühlt, sondern im Gegenteil, dass man sich eigentlich nach diesen Gesprächen noch schlechter fühlt als vorher. Das heißt, immer noch mehr Fragen zu stellen ist dann meistens auch nicht der gesunde Weg. Es braucht so einen Mittelweg, eine Balance, wo man versteht. Was passiert ist, wo man die Möglichkeit, die Chance hat, diese verschiedenen Bruchstücke der Beziehung wieder zusammenzusetzen, ohne sich selbst in dem Prozess mit ganz, ganz viel Information wehzutun und einfach immer nur noch mehr in dieser Wunde zu wühlen. Es sollten dann Gespräche folgen, wo beide Parteien die Möglichkeit haben, über ihre Gefühle zu sprechen und sich auch in Ehrlichkeit zu üben, also wirklich die Karten auf den Weg zu setzen, um sich selbst zu verhalten, um sich selbst zu verhalten, um sich selbst zu verhalten, um sich selbst zu verhalten, um sich selbst zu verhalten, um sich selbst ehrlich umzugehen. Das ist natürlich nicht ganz so einfach und leichter gesagt als getan. Was ich dir da aber mitgeben kann als Tipp ist zum einen, ihr müsst das nicht in einem großen Gespräch machen und euch hinsetzen und sagen, okay, wir ziehen das jetzt hier durch. Wir bauen jetzt hier Vertrauen. Wir bauen in einer Situation auf. Diese Gespräche sind eher die Möglichkeit, damit eben die Kommunikation wiederhergestellt wird, aber es müssen ja natürlich auch Taten auf die Worte folgen und das braucht Zeit und das muss ganz bewusst geschehen. Das heißt, macht euch nicht den Druck zu sagen, okay, wir müssen jetzt mit diesem einen Gespräch alles regeln. Diese Gespräche sollen Teil der Veränderung sein, aber da hört es ja noch nicht auf. Und das Gute ist also zu sagen, okay, wir sollten immer wieder über diese Dinge sprechen, immer wieder an unseren Taten, an unseren Handlungen arbeiten und nicht diesen Fokus nur auf das eine perfekte Gespräch setzen. Weil wenn das dann nicht so 100% super klappt, ist man natürlich total enttäuscht und kann dann schnell auch die Hoffnung verlieren, dass Änderung möglich ist. Ich arbeite gerade hinter den Kulissen an einem neuen Online-Kurs, raus aus der Beziehungskrise, wie man in sechs Wochen die Beziehung rettet, gute Gespräche führt und sich wieder annähert. Das könnte dir vielleicht auch helfen, genau diesen Prozess mit ganz konkreten Tipps und Schritt-für-Schritt-Anleitungen zu durchlaufen. Wenn dich das interessiert, schau doch gerne mal in die Podcast-Beschreibung. Da habe ich den Link zur Warteliste reingepackt. Der Online-Kurs wird wahrscheinlich zwischen März und April online gehen, dass du ihn dann nutzen kannst. Ich arbeite, wie gesagt, gerade ganz, ganz fleißig dran. Und wenn du dich auf die Warteliste eintragst, dann sage ich dir so früh wie möglich per Mail Bescheid, wenn der Kurs draußen ist. Also, wir fassen gerade noch mal zusammen. Um nach einem Vertrauensbruch schnell Vertrauen wieder aufzubauen, müssen folgende Dinge passieren. Schritt 1, kümmere dich um dich selbst und schau, was gerade dein Bedürfnis ist. Schritt 2, habt Gespräche, wo ihr ehrlich über eure Gefühle sprechen könnt, wo einander ganz aktiv zuhört. Und Schritt 3, lasst Taten auf eure Worte folgen. Also schaut wirklich, dass ihr euch auch einen Plan macht, was sich verändert. Schritt 4, lasst Taten auf eure Worte folgen. Schritt 5, lasst Taten auf eure Worte folgen. Schritt 6, lasst Taten auf eure Worte folgen. Schritt 7, lasst Taten auf eure Worte folgen. Schritt 8, lasst Taten auf eure Worte folgen. Schritt 9, lasst Taten auf eure Worte folgen. Schritt 10, lasst Taten auf eure Worte folgen. Schritt 11, lasst Taten auf eure Worte folgen. Und du merkst aber auch, eigentlich ist ja gar kein Grund, warum ich ängstlich sein sollte, das zu verursachen. verorten und zu sagen, ah, wahrscheinlich ist das gerade mein Schutzmodus, weil ich in meiner vorherigen Beziehung zum Beispiel hintergangen wurde. Und mein Gehirn sagt mir jetzt, pass auf, dass das nicht wieder passiert. Das ist jetzt aber ein Fehlalarm und ich muss meinem Gehirn sagen, ich bin in Sicherheit, ich bin mit jemand anderem in einer Beziehung und schau mal, gestern hatten wir diesen schönen Moment, dieses Gefühl von Vertrauen, das ist hier gerade da. Du kannst diesen Fehlalarm wieder ausstellen. Prinzipiell ist es extrem wichtig, dass man den eigenen Gefühlen und Gedanken neugierig gegenübersteht. Das heißt nicht, dass wir alles als Wahrheit erleben müssen, dass wir sagen, ah ja, das stimmt jetzt so, wie es ist, aber dass wir neugierig werden und uns fragen, wie kann das denn sein, dass das gerade in mir ausgelöst wird? Wo gehört es denn eigentlich hin? Macht das Sinn hier oder nicht? Ist das hilfreich oder nicht? Und dieser Perspektivenwechsel und sich überhaupt zu überlegen, wie möchte ich jetzt damit umgehen, wo gehört es eigentlich hin, kann es viel leichter machen, dass die Zweifel dann auch zur Ruhe kommen, anstelle wenn wir einfach nur versuchen, sie runterzuschlucken, runterzudrängen und uns dafür noch fertig machen, dass sie überhaupt da waren. Auch zum Thema Zweifel in der Beziehung hatte ich nochmal eine eigene Podcast-Folge gemacht, wo ich nochmal ein bisschen mehr ins Detail gehe. Auch die verlinke ich dir in der Podcast-Beschreibung. Frage Nummer 3. Es ist natürlich verdammt hart, als Partner, Partnerin von jemandem, der gerade in einer depressiven Episode steckt, zu sehen, dass es dem Liebsten nicht gut geht. Und wahrscheinlich geht es dir da wie den meisten Menschen, man möchte einfach irgendwas tun können, man möchte handeln, man möchte dieses Leiden ein bisschen verringern und schauen, dass es diesen Menschen wieder besser geht. Was wir jetzt jedoch unbedingt hier an dieser Stelle verhindern müssen, ist, dass wir diese Ungeduld, die man vielleicht selber spürt, weil es für einen so schwer ist zu sehen, dass die andere Person leidet, dass die als Druck auf die Person, die gerade in dieser depressiven Episode steckt, ausgeübt wird. Das darf nicht passieren. Stattdessen ist das, was wir als Partner, Partnerin am besten machen können, Geduld zu haben, ein offenes Ohr zu haben und immer mal wieder liebevolle Impulse zu geben, aber eben ohne Druck Zeitdruck, Leistungsdruck, irgendwelchen Erwartungsdruck auf die andere Person auszuüben. Am Ende des Tages ist natürlich dieser Schritt raus aus der Depression etwas, was man am besten Falle natürlich mit therapeutischer Unterstützung macht, aber was natürlich auch von innen heraus passieren wird. Auch wenn man mit einem Therapeuten, einer Therapeutin arbeitet, ist ja trotzdem die Arbeit eine, die man für sich selber machen muss, mit Unterstützung, aber am Ende des Tages kommt sie von innen heraus. Und ich muss von innen heraus Motivation finden, Perspektiven finden, Aufgaben finden, um mit diesem Zustand besser umzugehen. Das heißt, was wir als Partner, Partnerin von außen machen können, ist relativ begrenzt. Wir können die andere Person nicht von außen einfach heilen oder sagen, du musst jetzt einfach das machen und dann geht's dir besser, sondern es muss von innen heraus von der anderen Person selber kommen. Was wir aber machen können, ist da zu sein, liebevoll zu bleiben, und das ist das, was wir als Partner, Partnerin von außen machen können. Bleiben und unsere Unterstützung anzubieten. Stell dir also selber vor, wie es für dich wäre, wenn es dir nicht gut geht. Und du weißt aber auch, das ist nicht mit einem Fingerschnippen gemacht, sondern ich muss in mir die Kraft finden, um daran zu arbeiten, das zu verstehen, zur Ruhe zu kommen. All diese Dinge, ich muss in mir diese Kraft finden. Und wenn jetzt andere Leute von außen auf mich einreden, was ich alles tun soll, dann nimmt mir das doch eigentlich nur noch mehr Kraft. Wenn ich aber merke, ich habe einen Umfang, um mich herum, das mich unterstützt, das einfach da ist für mich, das mich lieb hat, das mir Wärme bietet, das hilft, damit ich auch von mir heraus, von innen heraus eher diese Kraft finden kann. Und noch ein letzter Tipp, was ich vielleicht auch noch machen würde, ist die Person zu fragen, wie für sie am besten jetzt Unterstützung aussehen würde. Kann sein, dass sie da keine sofortige Antwort drauf hat und dann kann man natürlich einfach mit seiner besten Annahme mal reingehen. Aber auch, wenn sie sich nicht so gut fühlt, dann kann man natürlich auch mit seiner Unterstützung, kann auch je nach Individuum ganz unterschiedlich aussehen. Kann bedeuten, hey, mir wird es helfen, wenn du vielleicht eine Zeit lang für mich Aufgaben übernimmst. Oder vielleicht würde Unterstützung so aussehen, dass sich die Person wünscht, einfach diesen ersten Impuls, um therapeutische Hilfe zu bekommen, dass man diese Hürde zusammengeht. Oder vielleicht ist Unterstützung einfach nur da zu sein, liebevoll zu bleiben, keinen Druck auszuüben. Das kann was sein, was die Person vielleicht gut für sich macht. Wenn man sich kommunizieren kann, vielleicht auch nicht und dann muss man das zusammen im gemeinsamen Prozess herausfinden. Wir machen weiter mit Frage Nummer 4. Wie nähert man sich wieder an, wenn man nebeneinander herlebt, wie in einer Wohngemeinschaft? Viele Paare kennen das Phänomen, dass irgendwann die Distanz größer ist als die emotionale Nähe und dass man Schwierigkeiten hat, diese kleinen alltäglichen Verbindungen zu erleben, dass die Gespräche irgendwie nicht mehr so tief sind und dass generell die Gespräche nicht mehr so tief sind. Und dass man sich dann auch nicht mehr so gut fühlt. Und dass generell auch dieses Verbundenheitsgefühl weniger wird. Was hier häufig passiert ist, dass Alltag, Stress, To-Dos so die Paarzeit aufgefressen haben und man sich nicht mehr genug darauf eingelassen hat, die andere Person auch wirklich emotional zu sehen, die Zeit zusammen zu priorisieren, auch schwierige Dinge anzugehen, sondern dass man mehr in diesem To-Do-Modus bleibt und halt so nach und nach alles abarbeitet, was so anfällt. Um hier rauszukommen, muss man also überhaupt wieder in den To-Do-Modus bleiben und halt so nach und nach alles abarbeiten, was so anfällt. Und das ist das, was wir in der To-Do-Modus machen. Und das ist das, was wir in der To-Do-Modus Thanks for watching!

Podcast Summary

Key Points:

  1. Nach einem Vertrauensbruch ist es wichtig, sich selbst zu unterstützen und das eigene Bedürfnis zu erkennen, um Orientierung und Ruhe zu finden.
  2. Erste Schritte umfassen ehrliche, achtsame Gespräche, bei denen beide Parteien ihre Gefühle ausdrücken und zugehört werden, ohne in Rechtfertigungen zu verfallen.
  3. Die Wiederherstellung von Vertrauen erfordert, dass Taten auf die Worte folgen, d.h. konkrete, bewusste Veränderungen in der Beziehung stattfinden.
  4. Es ist entscheidend, nicht zu viel zu fragen oder zu analysieren, da dies die Wunde weiter aufreißt und das Gefühl der Überforderung verstärkt.
  5. Ein langfristiger Prozess ist notwendig, bei dem Vertrauen nicht durch ein einziges Gespräch, sondern durch kontinuierliche, gemeinsame Handlungen aufgebaut wird.
  6. Die Wiederherstellung von Vertrauen beginnt mit dem Erkennen und Anerkennen eigener Gefühle und dem Verstehen von Schutzmechanismen im Gehirn.
  7. Bei einer depressiven Episode des Partners sollte der Partner Geduld, ein offenes Ohr und liebevolle Unterstützung bieten, ohne Druck auszuüben.
  8. Unterstützung sollte individuell abgefragt werden, um den jeweiligen Bedarf der Person zu erkennen und gemeinsam zu gestalten.

Summary:

Nach einem Vertrauensbruch ist es entscheidend, sich zunächst selbst zu pflegen und das eigene Bedürfnis für Ruhe, Abstand oder Gespräche zu erkennen. Der erste Schritt besteht darin, sich mit dem emotionalen Chaos zu beschäftigen, das durch den Bruch entsteht, und eine Ruhephase einzuleiten, um die eigene Orientierung wieder zu finden. Ehrliche, achtsame Gespräche, bei denen beide Parteien ihre Gefühle ausdrücken und zugehört werden, sind ein wesentlicher Baustein.

Dabei ist es wichtig, nicht ständig zu fragen oder zu analysieren, da dies die Wunde weiter öffnet. Die Rückkehr von Vertrauen erfolgt nicht durch ein einziges Gespräch, sondern durch kontinuierliche, bewusste Handlungen und konkrete Veränderungen in der Beziehung. Ein langfristiger Prozess mit kleinen, nachvollziehbaren Schritten ist notwendig.

Auch die Unterstützung einer betroffenen Person in einer depressiven Episode sollte geduldig, ohne Druck erfolgen, und auf individuelle Bedürfnisse abgestimmt sein. Die Person sollte erfahren, wie Unterstützung für sie am besten aussehen könnte, was gemeinsam abgestimmt wird. Der Kern liegt nicht in der äußeren Lösung, sondern in der inneren Stärke und dem Vertrauen in die eigene Fähigkeit, durch gemeinsame Arbeit und Wachsamkeit zu überleben.

Der Prozess wird durch konkrete, schrittweise Tipps und eine klare Struktur unterstützt, wie sie in einem neuen Online-Kurs zum Thema „Raus aus der Beziehungskrise“ vermittelt werden.

FAQs

Zunächst ist es wichtig, sich selbst zu betrachten und zu erkennen, was man im Moment braucht – wie Zeit für sich allein oder Gespräche mit Freunden. Danach sollen ehrliche Gespräche stattfinden, in denen beide Parteien ihre Gefühle offen teilen und sich aktiv zuhören. Dabei ist entscheidend, dass Taten auf die Worte folgen und keine ständigen, perfekten Gespräche erwartet werden.

Ja, es ist möglich, eine Beziehung zu retten, aber nur, wenn beide Seiten bereit sind, zusammen zu arbeiten, Hoffnung auf eine Wiederherstellung zu haben und der Bruch ernsthaft zu verarbeiten. Es ist entscheidend, ob noch Liebe vorhanden ist und ob beide bereit sind, sich verantwortlich zu zeigen und Vertrauen langsam wieder aufzubauen.

Das Gehirn braucht Zeit, um die Scherben des Bruchs zu verarbeiten. Diese Zeit führt zu einem Gefühl der Orientierungslosigkeit, da die kognitive Struktur der Beziehung gestört ist und man sich nicht mehr klar orientieren kann.

Der Partner sollte Geduld zeigen, ein offenes Ohr haben und liebevolle Impulse geben, ohne Druck auszuüben. Es ist wichtig, dass die Heilung von innen heraus erfolgt und nicht von außen durchgezwungen wird. Die Unterstützung besteht darin, da zu sein und die Person zu lieben, ohne ihr Leiden zu beurteilen.

Es ist sinnvoll, sich zu trennen, wenn die Hoffnung auf eine Wiederherstellung verloren ist, wenn die Beziehung nicht mehr gemeinsam gelebt werden kann oder wenn der Bruch zu schwer ist, um langfristig zu heilen.

Mehr Fragen stellen kann das Gefühl der Wunde nur weiter vertiefen. Es ist wichtig, einen Mittelweg zu finden, um Verständnis zu gewinnen, ohne sich selbst mit zu vielen Details zu überlasten oder das Gefühl der Angst und Verletzung zu verstärken.

Chat with AI

Loading...

Pro features

Go deeper with this episode

Unlock creator-grade tools that turn any transcript into show notes and subtitle files.